Literaturgefluester

2011-07-21

Wunschloses Unglück und andere Prosatexte

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:48

Vorige Ostern habe ich mir in der Buchabverkaufskiste in Wilhelmsburg Peter Handkes „Wunschloses Unglück“ um einen Euro gekauft, die 1972 erschienene berühmte Erzählung, in der er sich mit dem Selbstmord seiner Mutter auseinandersetzt.
1975 oder 1976 besuchte ich in Hamburg Rudolf Blazejewski, der mir das Buch als Reiselektüre mitgegeben wollte. Da mir Peter Handke damals zu experimentell erschien, ich hatte mir, glaube ich, schon vorher „Den Hausierer“ gekauft und damit nicht viel anfangen können, habe ich es abgelehnt und die Erzählung jetzt erst gelesen. Allerdings bin ich nicht ganz sicher, ob in der Donauland Linzenausgabe, die ich erwischte, der ganze Text abgedruckt ist, endet sie doch auf Seite zweiundneunzig und dann kommen noch eine ganze Reihe Prosatexte, in dem zweihundertvierzig Seiten Buch „Die Begrüßung des Aufsichtsrats“, der „Hausierer“ und die „Hornissen“ auf je neun Seiten, der Prozeß (für Franz K.) u. u. u.
Also höchstwahrscheinlich Ausschnitte von bekannten frühen Texten, ohne nähere Angabe, was mich beim Lesen zunehmend verwirrte.
„Wunschloses Unglück“, hat mich aber sehr erstaunt, bin ich da doch mit meiner experimentellen Einschätzung sehr weitab gelegen. Peter Handke hat aber, entnehme ich Wikipedia, diese autobiographische Erzählung gesondert von seinen übrigen Werken betrachtet. Ist sie ja auch erstaunlich realistisch und beginnt mit „Unter der Rubrik „Vermischtes“ stand in der Sonntagsausgabe der Kärtner Volkszeitung folgendes…“, dann folgen einige Seiten in denen Peter Handke seine Gefühle beschreibt, bevor es mit der Biografie der Mutter, die Selbstmord mit Schlaftabletten begangen hat, beginnt.
Die Mutter Maria ist solwenischer Abstammung und der Großvater war ein sehr sparsamer Mann, der immer wieder sein ganzes Geld an den Inflationen verloren hat und immer wieder von vorne zu sparen begann. Man sparte auch für die Mitgift der Töchter, aber nicht für ihre Ausbildung, so mußte sich die Mutter, nachdem sie dem Großvater vergeblich anbettelte sie einen Beruf erlernen zu lassen, selber emanzipieren, in dem sie von zu Hause ausriß und im Hotel am See das Kochen erlernte, da ließ der Großvater sie gewähren, umsomehr da „am Kochen wenig zu erlernen war“.
Der Krieg kam dazwischen und Hitler in „thriumphaler Fahrt nach Klagenfurt“, die Mutter ging nach Deutschland zur Arbeit und als Vater für den kleinen Peter suchte sie sich einen schon verheirateten „deutschen Parteigenossen, der im Zivilberuf Sparkassenangestellter war“ aus. Heiratete aber kurz vor der Entbindung einen „Unteroffizier der Deutschen Wehrmacht, der sie schon lange verehrte“. Mit dem lebte sie eine Zeitlang in Berlin und kehrte mit ihm und zwei Kindern später nach Griffen zurück, um weitere Kinder zu bekommen, bzw. diese abzutreiben. Der Mann trank, die Mutter lachte ihn aus, versuchte immer wieder ein eigenständiges Leben und scheitere immer wieder daran. Wurde depressiv und von einem Nervenarzt behandelt, um sich schließlich „hundert kleine Schlafabletten verschreiben zu lassen“ und diese nach einem Abschiedsbrief einzunehmen.
„In dem Brief, der sonst nur Bestimmungen für ihre Bestattung enthielt, schrieb sie mir am Schluß, sie sei ganz ruhig und glücklich, endlich in Frieden einzuschlafen. Aber ich bin sicher, daß das nicht stimmt.“
Zwischendurch gibt es immer wieder erstaunliche Reflexionen über das Schreiben, die in die Autobiografie eingebettet sind.
„(Ab jetzt muß ich aufpassen, daß die Geschichte nicht zu sehr sich selbst erzählt.)
„Manchmal bin ich freilich während der Arbeit an der Geschichte all der Offenheit und Ehrlichkeit überdrüssig gewesen und habe mich danach gesehnt, bald wieder etwas zu schreiben, wobei ich auch ein bißchen lügen und mich verstellen könnte, zum Beispiel ein Theaterstück.“
Dann folgen in dem mir vorliegenden Text zwei Seiten Seiten „Anekdoten“, wie „Sie war menschenfreundlich“ oder „Sie nahm ihr Geheimnis mit ins Grab“ und am Schluß der Satz „Später werde ich über all das Genaueres schreiben“ „geschrieben Jänner/Februar 1972“ zu einer Zeit also, da Peter Handke schon berühmt war, entnehme ich doch Wikepedia, daß der „vierundzwanzigjährige Peter Handke innerhalb weniger Monate zu einer Art Popstar der deutschen Literatur geworden ist“.
Ich bin, wie ich schon in einem anderen Artikel erwähnte, kein unbedingter Handke-Fan, obwohl ich einiges, auch die späteren, sehr poetischen Werke, von ihm gelesen habe. Mit diesem Text kann ich aber sehr viel anfangen und es tut mir wirklich leid, daß ich das Buch in Hamburg nicht genommen habe. Aber höchstwahrscheinlich hätte ich es damals nicht verstanden, auch wenn ich da schon viel gelesen habe.
Mit den anderen Prosatexten, zumal es sich da um Ausschnitte handeln dürfte, habe ich mir schwerer getan, sie pflichtbewußt gelesen, werde mich aber, auch damit es nicht zulang wird, nicht sehr mit dem Besprechen beschäftigen.
Es sind Ausschnitte wichtiger Frühwerke, in Handkes Frühwerk entnehme ich Wikipedia, nimmt die Sprache und das Reflektieren der Innen und der Außenwelt eine wichtige Rolle ein. Das war den Ausschnitten zu entnehmen, ansonsten bin ich ihnen, weil ich mich nicht sehr einlassen wollte, eher ratlos gegenübergestanden und habe mich nur gefragt, ob er damit den Bachmannpreis gewonnen hätte?
Aber Handke hat sich dann ja anderen Themen zugewandt, ist poetischer und sprachlich stilisierter geworden, mit dem Bleistift durch das Land gewandert, hat die Nation mit seiner Jugoslawien-Verteidigung gespalten und sich unbeliebt gemacht. Allerdings war, glaube ich, auch die „Puplikumsbeschimpfung“ eines der Werke, die in den Sechzigerjahren zu seinem Popstarstatus führten. Dann hat sich die Kritik ein wenig von ihm abgewandt. Peter Handke wird es aushalten und hat auch einige Preise abgelehnt und auf seine Nominierung zum deutschen Buchpreis für die „Morawische Nacht“ zugunsten Jüngerer verzichtet. Hat eine große Publikationsliste, vor kurzem ein neues Buch herausgebracht und auch einen großen Fankreis, so hat mich, als ich vor zwei Jahren in der Wiener Vorlesung über Handke und Bernhard war, ein solcher gefunden, der mir die links zu seiner Sammlung schickte.

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2014-04-18

Wilhelmsburg, Herzogenburg, Traisen

Filed under: Uncategorized — jancak @ 16:49

Diesesmal wieder eine längere Ferienwoche, manchmal gibt es soviel Diagnostik beziehungsweise anderer Termine, daß ich erst am Gründonnerstagabend nach Harland komme, voriges Jahr war der verpatzte Vortrag im Cafe Benno bei den „Logischen Denkern“, einmal, da habe ich noch nicht gebloggt, habe ich meine nächsten Lesungen vorbereitet und bin am Abend, weil kein anderes Programm zu den musikalischen Veranstaltungen in die „Alte Schmiede“ gegangen, einmal sind wir nach einer Veranstaltung mit Edith West im Republikanischen Club, gefahren, das war der Dienstag, am Mittwoch bin ich dann glaube ich mit dem Rad nach Herzogenburg und als ich zurückkam, habe ich bei Christiane Zintzen vom Tod der Elfriede Gerstl erfahren und vor zwei Jahren gabs die Lesung im El Speta mit dem lieben Rudi.
Die „Osterfrische“ in Harland hat ja auch ihr Programm, die neben Korrigieren und Lesen und eventuell Bärlauchpflücken meistens Radfahren heißt und da habe ich es mir diesmal sehr intensiv gegeben. Obwohl es gar nicht stimmte, daß es, wie ich am Montag glaubte, heuer kein Ostern in der Kälte wird.
Gut Schnee hat es diesmal nicht gegeben, dafür bin ich am Mittwoch in einen Hagelschauer gekommen, als ich auf dem Rad in Richtung Wilhelmsburg saß, saukalt war es auch und die Handschuhe wieder zu Hause gelassen, vor zwei Jahren, habe ich, als wir am Sonntag oder Montag von der Rudolfshöhe kamen, dann welche auf einer Bank gefunden, diesmal mußten die Jackenärmel dienen und der Regen war auch schön lästig.
Aber schön der Reihe nach, 2007, als wir erst am Gründonnerstag nach Harland gekommen sind, habe ich für die Donauradfahrt mit der Ruth Aspöck, die ja gleich nach Ostern, beziehungsweise schon beim Osterspaziergang des ersten Wiener Lesetheaters in einem ehemaligen Kino in der Burggasse startete, geprobt, habe ich Wien verschiedene Leute, wie den Robert und die Christa M. angemailt, ob sie mitmachen, keinen gefunden und bin dann allein am Karfreitag in Richtung Herzogenburg losgefahren, wo ich zum Stift marschierte, dabei auf die Ratschenbuben traf, das wurde dann zur Tradition und so habe ich mir heuer auch das intensive Radfahren vorgenommen.
Die Osterdekorationen waren ja schon hergerichtet, nur die Fenster mußten noch geputzt werden, etwas was ich nicht regelmäßig jedes Jahr zu Ostern mache, sondern eher vor mich herschiebe, so daß es heuer schon sehr sehr nötig war, dann ein schnelles Mittagessen aus dem Kühlschrank, Kartoffel mit Zwiebeln, Eier, Käse und den Rest vom Vogerlsalat und los in Richtung Wilhelmsburg.
Wenn man von Harland an die Traisen fährt, teilen sich die Wege, rechts geht es nach St. Pölten und weiter, links nach Wilhelmsburg und so habe ich heuer damit begonnen, das ist ein eher kleinerer Weg, ich glaube, so an die sechs Kilometer.
Beim Friedhof stelle ich das Fahrrad ab, marschiere dann wenns geht über die geöffneten Bahnschranken vorbei in Richtung Stadt, wo ich von Jahr zu Jahr beobachten kann, wie die Geschäfte an der Hauptstraße schließen und immmer weniger werden.
Früher gabs, bevor man zur Kirche kommt, einen Fleischer und eine Konditorei, einen Libro gab es früher auch und dann sehr lange das Schreibwarengescäft mit der Kiste mit den Büchern im Hof, wo das Geld dem „Roten Kreuz“ oder der Feuerwehr zugute kam, wenn man etwas kaufte. Handkes „Wunschloses Unglück“ stammt von dort, die „Judith Hermann“ und die „Birgit Vanderbeke“, jetzt gibts das Geschäft nicht mehr und auch der „Spar“ am vorderen Platz hat zugesperrt, dafür gibt es ganz hinten ein Einkaufscenter mit einem „Spar“ und einem „Hager“ und da bin ich hin, habe ein Stück Apfelkuchen gekostet und mir beim „Spar“ zwei Osterpinzen zum Preis von einer gekauft und wieder zurückgefahren, dabei gefroren und wurde naß, wie schon erwähnt und mehr an Osterfreude gabs auch nicht zu sehen.
Der Bärlauch war ja schon gepflückt und Blumen, den gelben Löwenzahn, gabs erst am nächsten Tag, als das Wetter etwas schöner war und man keine Handschuhe mehr brauchte, da hatte ich mir, obwohl erst Gründonnerstag den Weg nach Herzogenburg vorgenommen, aber schön der Reihe nach, einmal rechts, einmal links und Herzogenburg ist auch ein längerer Weg, da gibt es nach dem neuen brauen Steg beim Stattersdorfersee, erst kurz vor der Stadt eine Überquerung und dieser Steg war, wie ich in Erinnerung hatte, schon etwas desolat, so daß ich während der Fahrt dachte, was wäre, wenn sie ihn abgerissen hätten und ich nicht über die Traisen könne?
Dann könnte ich nicht zur Stadt hinüber und dabei wollte ich mir diesmal in einem Gasthaus zu Mittag Spinat mit Spiegelei gönnen, weil der Bärlauch ja schon vorüber ist.
Die Brücke war dann erneuert worden und schön hellorange glänzend, aber als ich von der Traisen in die Stadt abbiegen wollte, gab es eine Überraschung, nämlich eine Baustelle und gesperrt. Ich habe keinen Zugang gefunden und bin, weil ich keinen Umweg durch die Dörfer fahren wollte, zurückgefahren, das heißt zum „Lidl“ bei St. Pölten, einkaufen, ich brauchte Brot, einen WC-Spüler und auch ein bißchen Gemüse und habe mir beim „Merkur“, der kein Bistro mehr hatte, eine Leberkäsesemmel gekauft, ich bin ja nicht katholisch.
Beim Radabstellplatz vor dem „Lidl“ gab es auch keinen Platz, weil sich da ein großes Motrrad hinstellen mußte und als ich mich dann mit dem Fläschchen Cafe Latte und dem Schokodonut, das ich mir auch kaufte, auf ein Bankerl setzte, wo man auf den Parkplatz des alten „Merkusrs“ hinuntersehen konnte, der jetzt ein Autoübungsplatz ist, wo die Motorradfahrer aufgereiht standen.
Am Nachmittag war es dann so schön, daß ich meinen Blogeintrag übers Selberpublizieren auf der Terrasse schreiben konnte. Meine vorgenommenen neun Szenen von der „Anna“ habe ich dann im Wohnzimmer korrigiert und als ich in der Badewanne, Badewannenlesen gehört auch zu den Osterfreuden, die Judith Zander las, kam der Alfred aus Wien zurück und brachte zwei neue Bücher.
Der war dann am Karfreitag da und ließ vor sieben den Wecker läuten, obwohl das gar nicht so nötig gewesen wäre oder doch, denn ich hatte mir ja die längste Tour vorgenommen, an Wilhelmsburg vorbei und weit weg von der Traisen durch die Wiesen und der Bahn entlang nach Traisen und das ist etwas, was ich noch weniger oft mache, als die Fahrt nach Herzogenburg mit dem Stiftspaziergang.
In Herzogenburg gibt es ja einen Hauptplatz mit ein paar Geschäfte, Restaurants und einen „Hager“, Traisen hat das nicht, sondern nur ein Kircherl an der Straße und ein Stück vorher ein Einkaufszentrum. Dort bin ich hin, ein bißchen zum „Hofer“ und zum „Spar“ gegangen, hab geschaut, ob es wieder verbilligte Pinzen gibt und dann zurück zum Broccoli und Champignonessen, statt dem Spinat, weil ich mir kein Tiefkühlpackerl kaufen wollte.
Drei schöne lange Radtouren mit mehr oder weniger österlichen Flair, die Ratschenbuben laufen ja, glaube ich, nicht mehr herum, zumindest habe ich keine gesehen, nur ein paar Radfahrer, ein Traktor ist auch ziemlich lang hinter mir hergefahren und dann natürlich die Einkäufer beim Einkaufszentrum.
Morgen gehts dann wieder auf den Markt zum schon traditionellen Würstelessen. Burger gibt es jetzt, glaube ich, auch und dann um drei zum Osterspaziergang, das ist ja auch schon Tradition und ich werde sicher berichten.
Jetzt wieder meinen Eintrag schreiben, korrigeren, dann vielleicht wieder ein paar Alzheimer-Videos schauen, bevor es zum Lesen in die Badewanne geht, ja und ein paar Todefälle habe ich diesmal auch zu berichten.
So hat mir gestern Konstantin Kaiser gemailt, daß Friedl Hofbauer, die Kinderbuchautorin, die ich einmal für meine Dissertation interviewte und die auch die ersten Jahre in der Jury des „Ohrenschmaus“ war und die schon am 22. März gestorben ist, am Dienstag am Zentralfriedhof in einem Ehrengrab bestattet wird und im Morgenjournal heute, konnte ich vom Tod des Nobelpreisträger Gabriel Garica Marquez hören, dessen „Liebe in den Zeiten der Cholera“, ich auf meine Leseliste setzen werde.
Am Karfreitag gehört das wohl irgendwie dazu, obwohl wir da schon einmal bei einem Poetry Slam im Cinema Paradiso waren.

2011-09-07

Leseliste

Filed under: — jancak @ 22:43

2008

1. Julia Schoch „Verabredungen mit Mattok
2. Sherko Fattah „Im Grenzland“
3. Evelyn Grill „Ins Ohr“
4. Andreas Meier „Klausen“
5. Anna Kim „Die Bilderspur“
6. Birgit Vanderbeke „Geld oder Leben“

 

2009

1. Dietmar Füssel „Rindfleisch“
2. Tilmann Rammstedt „Der Kaiser von China“
3. Alina Bronsky „Scherbenpark“
4. Cornelia Travnicek „Die Asche meiner Schwester“
5. Ralph Rothmann „Flieh,mein Freund“

6 .Jan Koneffke „Paul Schatz im Uhrenkasten“

7. Andrea Stift „Klimmen“
8. Anja Tuckermann „Die Haut retten“
9. Julia Franck „Die Mittagsfrau“
10. Rudolf Brunngraber „Karl und das zwanzigste Jahrhundert“
11. Kerstin Hensel „Lärchenau“
12. Fred Rumpel „Jäger auf Hasenjagd“
13. Wolf Wondratschek „Mozarts Friseur“
14. Erich Loest „Der elfte Mann“
15. Alberto Moravia „Die Gleichgültigen“
16. Clemens J. Setz „Söhne und Planeten“

17. Julia Franck „Lagerfeuer“

18. Fritz Habeck „Der Ritt auf dem Tiger“
19. Friederike Kretzen „Ich bin ein Hügel“

20. Eva Rossmann „Leben lassen“
20. Ulrich Greiwe „Augstein“
21. Anna Sam „Dier jungen Kassiererin“
22. Per Olov Enquist „Der Sekundant“
23. Claudia Rossbacher „Drehschluss“
24. Reinhard Badegruber „Der erste Geige spielt der Tod“
25. Isabel Bolton „Wach ich oder schlaf ich“
26. Manuela Stefani „Das Haus am Olivenhain“
27. Stefan Alfare „Meilengewinner“
28. Cornelia Travnicek „Fütter mich“
29. Thomas Wolfe „Schau heimwärts Engel“
30. Ingeborg Bachmann-Paul Celan „Herzzeit“
31. Herta Müller „Atemschaukel“
32. Maria Sveland „Bitterfotze“
33. Ilija Trojanow „Der Weltensammler“
34. Ruth Aspöck „Kannitverstan“
35. Irene Wondratsch „Ein Haus eine Spur ein Roman“
36. Irvin D. Yalom „Und Nietzsche weinte“
37. Thomas Klupp „Paradiso“
38. Judith Gruber-Rizy „Drift“
39. Josef Burg „Begegnungen, eine Karpartenreise“

2010

1. Robert Klement „7 Tage im Februar“
2.Donna Leon „Venezianisches Finale“
3. Hans-Ulrich Treichl „Tristanakkord“
4.Christoph Erik Hack „Geschichten aus dem Kürnbergwald“
5. Andrea Stift „Reben“
6. Mirjam Pressler „Rosengift“
7. Evelin Schlag „Architektur einer Liebe“
8.Helena Janeczek „Lektionen des Verborgenen“
9, Gustav Ernst „Heldender Kunst,Helden-der-Liebe“
10. Rudolf Lasselsberger „Willi auf Kur“
11.Roddy Doye „Henry der Held“
12. Güni Noggler „Schnappschuß“
13. Corinna Antelmann „Farbe der Angst“
14.Ludwig Laher „Einleben“
15. Lenka Reinerova „Alle Farben der Sonne und der Nacht“
16. Chester Himes „Plan-B“
17. Jörg Maurer „Föhnlage“
18. Gloria Kaiser „Anita Garibaldi“
19. Reinhold Aumeier „Zwischentraum“
20.Margot Koller „Flaschenpost an Josy“
21.Martin Mosebach „Der Nebelfürst“
22.Anna Gollner „Christine“
23.Jurek Becker „Schlaflose Tage“
24. Martin Suter „Business Class“
25.Benjamin Lebert „Crazy“
26.Irvin D. Yalom „Die Schopenhauerkur“
27. Dacia Maraini „Bagheria“
28.J.G.M le Clezio „Das Protokoll“
29.Erich Maria Remarque „Im Westen nicht Neues“
30.Rainer Kunze „Wo Freiheit ist…“
31.Erika Pluhar „Am Ende des Gartens“
32.Annemarie Selinko „Morgen ist alles besser“
33. Erika Pluhar „Spätes Tagebuch“
34.Kathrin Röggla „wir schlafen nicht“
35.Stefan Eibl-Erzberg „Gedichte zum Nachbeten“
36.Stefan Eibl-Erzberg „Luxusgedichte“
37.Axel Karner „Die Stachel des Rosenkranzes“
38.Franz Hütterer „Glücks-Schläge“
39.O.P. Zier „Vom Diesseits der Wünsche jenseits ihrer Erfüllung“
40.Dietmar Füssel „Unterwegs“

41.Rose Ausländer „Blinder Sommer“
42. Fred Vargas „Es geht noch ein Zug vom Gare du nord
43. Wei Hui „Shanghai Baby“
44. Vladimir Nabokov „Lolita“
45.Markus Zuzak „Die Bücherdiebin“
46.Elio Vittorini „Erica und ihre Geschwister“
47. Thomas Brussig „Wie es leuchtet“
48.Friederike Mayröcker „Und ich schüttelte einen Liebling“
49. Valerio Varesi „Mit leeren Händen“
50. Elfriede Hammerl „Der verpasste Mann“
51.Sebastian Fitzek „Amokspiel“
52. Susanne Riedel „Die Endlichkeit des Lichts“
53.Chacha Bevoli „Feuerland“
54.Ulrich Becher „Kurz nach 4“
55.Mircea Lacatus „rund um meine eltern eine burg“
56. Eva Rossmann „Evelyns Fall“
57.Jacoub Arjouni „Ein Mann, ein Mord“
58. Susanna Tamaro „Anima Mundi“
59.Alberto Moravia „Der Konformist“
60. Philip o Connor „Notting Hill“
70.John Irving „Witwe für ein Jahr“
71.Martin Mosebach „Mein Frankfurt“
72.Michael Köhlmeier „Dein Zimmer für mich allein“
73. Norbert Gstrein „Die ganze Wahrheit“
74.Thomas Stangl „Was kommt“
75.Martin Kubaczek „Strömung“
75.Tim Parks „Schicksal“
76.Helmut Krausser „Juli,August,September“
77.Daniel Kehlmann „Ruhm“
78.Günter Grass „Grimms Wörter“
79.Andreas Pittler „Chuzpe“
80.Michael Kohlmeier „Calling“
81.E.A.Richter „Fliege“
82.Ulla Berkewicz „Josef stirbt“
83.Georges Simenon „Weihnachten mit Maigret“
84.Aldous Huxley „Schöne neue Welt“
85. Erich Kästner „Drei Männer im Schnee“
86.Christopher Staininger „Nichts und niemand“
87. David Sedaris „Holidays on Ice“
88. Dan Lungu „Wie man eine Frau vergißt“
89.Janet Evanovich „To the nines“
90. Dietmar Füssel „Diesseits von Eden“

2011

1. Jurij Brezan „Die grüne Eidechse“
2. Karl Olsberg „Das System“
3. E.Y. Meyer „Eine entfernte Ähnlichkeit“
4. Hanns-Josef Ortheil „Hecke“
5. Roddy Doyle „Das Frittenmobil“
6. Jurek Becker „Jakob der Lügner“
7. Renata Serelyte „Blaubarts Kinder“
8. Sophie Kinsella „Prada, Pumps und Babypuder“
9. Batya Gur „Denn am Sabbat sollst du ruhen“
10.Dorothee Elmiger „Einladung an die Waghalsigen“
11. Dai Sijie „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“
12.Peter Henisch „Morrisons Versteck
13.Angela Leinen „Wie man den Bachmannpreis gewinnt“
14.Michael Scharang „Komödie des Alterns“
15.Gustav Ernst „Beste Beziehungen“
16.Evelyn Grill „Das Antwerpener Testament“
17. Lydia Mischkulnig“Schwestern der Angst“
18. Angelika Reitzer „unter uns“
19. Ludwig Laher „Verfahren“
20. William Kotzwinkle „Hot Jazz Trio“
21. Johanna Tschautscher „Jeanne d Arc beendet den heiligen Krieg“
22. Sebastian Fitzek „Die Therapie“
23. Boris Chersonskij „Familienarchiv“
24. Ludwig Roman Fleischer „Aus der Schule“
25. Sigfrid Maron „Schmelzwasser“
26. Alfred Paul Schmid „Fünf Finger im Wind“
27. Fabian Burstein „Statusmeldung“
28.Dirk Stermann „sechs österreicher unter den ersten fünf“
29. E.A. Richter „Das leere Kuvert“
30. Nicole Engbers „Hexen hexen heimlich“
31. Heinrich Steinfest „Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte“
32. Louis Begley „Lügen in Zeiten des Krieges“
33. Martina Paura „love sheriffs“
34. Wilhelm Genazino „Mittelmäßiges Heimweh“
35. Ingrid Noll „Die Apothekerin“
36. Harry Mulisch „Augenstern“
37. Gaby Hauptmann „Fünf-Sterne-Kerle inklusive“
38. Katharina Hacker „Die Habenichtse“
39. Rolf und Alexandra Becker „Gestatten mein Name ist Cox“
40. Sibylle Berg „Gold“
41. Ildiko von Kurthy „Mondscheintarif“
42.Thomas Glavinic „Das Leben der Wünsche“
43. Linda Barnes „Carlotta steigt ein“
44. Gustav Ernst „Frühling in der Via Condotti“
45. Tina Grube „Männer sind wie Schokolade“
46. Arno Geiger „Alles über Sally“
47. Ingrid Noll „Der Hahn ist tot“
48. Edda Helmke „Pepsi im Waschsalon“
49. Sara Paretsky „Tödliche Therapie“
50. Hannelore Valencak „Vorhof der Wirklichkeit“
51. Hera Lind „Das Weibernest“
52. Henning Mankell „Die Rückkehr des Tanzlehrers“
53. Paulo Coelho „Elf Minuten“
54. Philip Kerr „Das Wittgenstein-Programm“
55. Evelyn Grill „Winterquartier“
56. Polina Daschkowa „Die leichten Schritte des Wahnsinns“
57. Arno Schmidt „KAFF auch Mare Crisium“
58. Sasa Stanisic „Wie der Soldat das Grammofon repariert“
59. Alois Hotschnig „Leonardos Hände“
60. Clemens Meyer „Die Nacht, die Lichter“
61. Heiner Link „Frl.Ursula“
62. Ray Bradbury „Friedhof für Verrückte“
63. Lily Sauter „Ruhe auf der Flucht“
64. Benjamin v. Stuckrad-Barre „Soloalbum“
65. Erica Pedretti „Valerie oder Das unerzogene Auge“
66. Christoph Hein „Von allem Anfang an“
67. Frank McCourth „Die Asche meiner Mutter“
68. Elisabeth Gürt „Was jetzt Cornelia?“
69. Annemarie Selinko „Heute heiratet mein Mann“
70. Eva Bakos „Ein wunderbarer Wüstling“
71. Sven Regener „Herr Lehmann“
72. Bruno Schulz „Die Zimtläden“
73. Michaela Falkner „Du blutest, du blutest“
74. Max von der Grün „Stellenweise Glatteis“
75. Hans Lebert, Podium Portrait 50
76. Orhan Pamuk „Das stille Haus“
77. Paula Fox „Der kälteste Winter“
78. Märta Tikkanen „Persönliche Fragen“
79. Ralf Rothmann „Der Windfisch“
80. J.M.G. Le Clezio „Die Wüste“
81. Thomas Hettche „Ludwig muß sterben“
82. Ilona Lütkemeyer „Mit achtzig Seiten um die Welt“
83. Rudolf Lasselsberger „Tanz in den Mai“
84. Wolfgang Herrndorf „In Plüschgewittern“
85. Anna Gavalda „Zusammen ist man weniger allein“
86. Thomas Wollinger „Die Archäologin“
87. Reinhard Kaiser-Mühlecker „Wiedersehen in Fiumcino“
88. Kurt Klinger „Podium Portrait 12“
89. Josef Burg „Ein Stück trockenes Brot“
90. Peter Handke „Wunschloses Unglück und andere Prosatexte“
91. Ernst Fischer „Das Fanal“
92. Harald Schmidt „Mulatten in gelben Sesseln“
93. Philip Roth „Exil Ghost“
94. Birgit Vanderbeke „Sweet sixteen“
95. Judith Hermann „Sommerhaus,später“
96. Seher Cakir „Zitronenkuchen für die sechsundfünfzigste Frau“
97. Gerrit Wustmann „Beyoglu blues“
98. Joseph Zoderer „Die Farben der Grausamkeit“
99.Iris Grädler (Hg) „Sommer am Meer und anderswo“
100. Grzegorz Kielawski „So wie du kann jeder aussehen“
101. P.D. James „Ein reizender Job für eine Frau“
102. Peter Henisch „Grosses Finale für Novak“
103. Peter Meissner „Auch Engel lachen gerne“
104.Peter Rosei „Geld“
105.Eva Rossmann „Unterm Messer“
106. Ruth Aspöck „Nichts als eine langweilige Blindschleiche“
107. Manuela Kurt „Figuren“
108. Arno Surminski „Jokehnen“
109. „Schönheit und Vergänglichkeit“ EIN KUNST-LESEBUCH
110. Andrej Kurkow „Der wahrhaftige Volkskontrolleur“
111. Petra Steinke „Ein mörderisches Wochenende“
112. Agnes Sapper „Die Familie Pfäffling I, II“
113. Petros Markaris „Faule Kredite“
114. Andreas Reimann „Gräber und Drüber“
115.Sylvie Germain „The Weeping Woman on the Streets of Prague“

2012

1. Anna Weidenholzer „Der Platz des Hundes“
2. Linda Stift (Hg.) „Alle Wege“
3. Rafael Yglesias „Glückliche Ehe“
4. Fay Weldon „Vier starke Frauen“
5. Dietmar Füssel „Leidenschaft“
6. Evelyn Grill „Schöne Künste“
7. Peter Stephan Jungk „Der König von Amerika“
8. Veit Heinichen „Der Tod wirft lange Schatten“
9. Renate Feyl „Ausharren im Paradies“
10. Hans Fallada „Wer einmal aus dem Bechnapf frißt“
11. Marie NDiaye „Drei starke Frauen“
12. Kirsten Fuchs „Heile, heile“
13. Hans Werner Richter „Linus Fleck“
14. Gioconda Belli „Bewohnte Frau“
15. Marcel Reich-Ranicki „Über Hilde Spiel“
16. Rolf Lappert „Die Gesänge der Verlierer“
17. Ulla Hahn „Ein Mann im Haus“
18. Andrea Camilleri „Jagdsaison“
19. Max Frisch „Montaux“
20. Iris Hanika „Treffen sich zwei“
21. Gerhard Loibelsberger „Reigen des Todes“
22. Pierre Emme „Pastetenlust“
23. Peter Stamm „Wir fliegen“
24. Louis Begley „Schmidt“
25. Tschingis Aitmatow „Der Junge und das Meer“
26 Tschingis Aitmatow „Der weiße Dampfer“
27. Marlene Streeruwitz „Verführungen“
28. Friedrich Torberg „Die Tante Jolesch“
29. Antonio Skarmeta „Das Mädchen mit der Posaune“
30. Dan Lungu „Das Hühnerparadies“
31. Hans Fallada „Kleiner Mann was nun“
32. Lotte Ulbricht „Mein Leben“
33. Paulo Coelho „Veronika decides to die“
34. Evelyn Grill „Wilma“
35. Leon de Winter „Das Recht auf Rückkehr“
36. Erich Hackl „Abschied von Sidonie“
37. Friedrich Dürenmatt „Der Verdacht“
38. Paulo Coelho „Auf dem Jakobsweg“
39. Georg Klein „Sünde Güte Blitz“
40. Raissa Orlowa „Als die Glocke verstummte“
41. Kurto Wendt „Sie sprechen mit Jean Amery, was kann ich für Sie tun?“
42. Ernst Lothar „Der Engel mit der Posaune“
43. Ruth Aspöck „Emma oder die Mühen der Architektur“
44. Egon Erwin Kisch „China geheim“
45. Christoph Ransmayer „Die letzte Welt“
46. Yasar Kemal „Der Granatapfelbaum“
47. Ernst Wiechert „Die kleine Passion“
48. Petra Öllinger, Georg Schober (HG) Rote Lilo trifft Wolfsmann“
49.Hermann Jandl „Durst“
50.Galina Dursthoff „Rußland – 21 neue Erzähler“
51.Andrea Camilleri „Der zweite Kuß des Judas“
52.Johanna Tschautschner „Die sieben Raben“
53.Susanne Gregor „Kein eigener Ort“
54.Andrjzej Bart „Die Fliegenfängerfabrik“
55.Josef Haslinger „Jachymov“
56.Maja Haderlap „Engel des Vergessens“
57.Eugen Ruge „In Zeiten des abnehmenden Lichts“
58.Ingrid Schramm, Michael Hansel (HG) „Hilde Spiel und der literarische Salon“
59.Judith Schalansky „Der Hals der Giraffe“
60.Christa Wolf „Stadt der Engel“
61.Wilhelm Hemecker, Manfred Mittermayer (Hg) „Mythos Bachmann“
62. Dana Grigorcea „Baba Rada“
63.Zdenka Becker „Taubenflug“
64.Agatha Christie „Es begab sich aber…“
65.Gary Shteyngart „Super sad true love story“
66.Paolo Giordano „Die Einsamkeit der Primzahlen“
67.Kurt Palm „Die Besucher“
68.Rudi Lasselsberger „Willi wo bist du“
69.“Das Weihnachtsbuch“
70.Marlene Streeruwitz „Die Schmerzmacherin“
71.Oleg Jurjew „Von Orten. Ein Poem“
72.Donna Leon „Wie durch dunkles Glas“
73.Edith Kneifl „Stadt der Schmerzen“
74.Edith Kneifl „Der Tod fährt Riesenrad“
75.Bettina Balaka „Kassiopeia“
76. Klaus Wagenbach „Mein Italien kreuz und quer“
77. Manfred Wieninger „223 oder Das Faustpfand“
78. Oksana Sabuschko „Planet Wermut“
79. Friederike Kretzen „Ihr blöden Weiber“
80.Thomas Hartl „Brave Mädchen morden nicht“
81.Dietmar Gnedt „Mammons Fall“
82.“Sex mit 45″
83.“Ein besonderer Mensch – Erinnerungen an Hermann Hakel“
84. Reinhard Wegerth „Damals und dort“
85. Stefan Heym „Lenz oder die Freiheit“
86. Michael Kumpfmüller „Nachricht an alle“
87. Joseph Roth „Die Flucht ohne Ende“
88.Christine Grän „Marx, my love“
89.Johannes Urzidil „Die verlorene Geliebte“
90.Don de Lillo „Falling Man“
91.Ray Bradbury „Zen in der Kunst des Schreibens“
92.“Brandys Warschauer Tagebuch“
93.Dora Heldt „Tante Inge haut ab“
94.Ernst Hinterberger „Von furzenden Pferden, Ausland und Inländern“
95.Gustav K. Bienek „Die Rabengasse“
96.Josef K. Uhl „Rock`N` Roll des Herzens“
97.Vicki Baum „Stud. chem. Helene Willfüer“
98.Friedrich Buchmayr „Madame Strindberg“
99. Oliver Ottitsch „Kopf hoch“
100.Hilde Spiel „Die Früchte des Wohlstands“
101.David Sedaris „Ich ein Tag sprechen hübsch“
102.Monika Busch „Mit leichten Gepäck“
103.Victor Hugo „1793 Frankreichs Schicksalsjahr“
104. Steven Bloom „Stellt mir eine Frage“
105.Felix Bernhard „Dem eigenen Leben auf der Spur (Leseprobe)
106. „Tatenbuch“ von Hydra
107. Ulrich Becher „Nachtigall will zum Vater fliegen“
108.Joseph Roth „Radetzkymarsch“
109.Jochen Jung „Wolkenherz“
110. Selim Özdogan „Der Klang der Blicke“
111.Joseph Zoderer „Mein Bruder schiebt sein Ende auf“
112.Welttag des Buches 2010 „Erlesene Reisen“
113.Welttag des Buches 2012 „Erlesenes Europa“
114.Grigorij Balakanow „Die Toten schämen sich nicht“
115.Gustav K. Bienek „Die Nacht von Olmütz“
116.Fritz Habek „Der Scholar vom linken Galgen“
117.Sigrid Undset „Das getreue Eheweib“
118.Anne George „O du Mörderische“
119. Georg Haderer „Engel und Dämonen“
120. Nerijus Sepetys „Litauen im Visier des Dritten Reiches“
121. Marianne Gruber „Erinnerungen eines Narren“
122.Jürg Amann „Wohin denn wir“
123.Alfred Komarek „Semmering“
124.Bernhard Aichner „Leichenspiele“
125. Edith Kneifl „Blutiger Sand“
126.Axel Karner „Der rosarote Balkon“
127.Markus Orths „Hirngespinste“
128.Alfred Komarek „Die Villen der Frau Hürsch“
129. Stefan Sonntagbauer „Containeräffchen“
130.Stefan Sonntagbauer „Neulich im Mittelalter“
131.Rafik Schami „Eine Hand voll Sterne“
132.Peter Campa „Die zweite Reise“
133. Jürgen Marschal „Der uralte Vogeltraum“
134. Anna Weidenholzer „Der Winter tut den Fischen gut“
135.Ernst Schmid „Im Himmelreich ist der Teufel los“
136.Julia Schramm „Klick mich“
137.Petra Lehmkuhl „dürfen ist pflicht“
138. Seher Cakir „ich bin das festland“
139.Ruth Aspöck „Reisen mit Franz Grillparzer“
140.Irene Wondratsch „Schon wieder einer tot“
141.Tamta Meschawili „Abzählen“
142.Olga Grjasnowa „Der Russe ist einer, der Birken liebt“
143.Jonas Jonasson „Der Hunderjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“
144.Michel Reimon „Incommunicado“
145.Katja Lange-Müller „Böse Schafe“
146.Lidio Mosca-Bustamante „Tango-Kontinuum“
147.Hilde Schmölzer „Podium Portrait“
148.Stephan Eibel Erzberg „Licht aus“
149.Frido Mann „Mein Nidden“
150.Sofi Oksanen „Stalins Kühe“
151.Petrus Markaris „Finstere Zeiten“
152.Daniel Jokesch „Buwockl“
153. Ulrich Becher „Ich lebe in der Apokalypse“
154.Andrea Maria Dusl „Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen“

2013

1. Willy Haas „Die literarische Welt“
2. Peter Hodina „Steine und Bausteine 1“
3. Thomas Spaniel „die irren kurse einer sterbenden Fliege“
4. H.G. Adler „Andere Wege“
5. Zhang Jie „Schwere Flügel“
6. Ernst Schwarz (Hg) „Das gesprengte Grab“
7. Edith Darnhofer-Demar „Wie Marilyn Monroe nach Kärnten kam“
8. Halldor Laxness „Atomstation“
9. Mario Vargas Llosa „Der Geschichtenerzähler“
10.Alfred Andersch, „Sansibar oder der letzte Grund“
11.Ilma Rakusa „Langsamer!“
12.Ilana Shmueli „Sag, daß Jeusalem ist“
13.Frank McCourt „Tag und Nacht und auch im Sommer“
14.Melitta Breznik „Figuren“
15.Daniel Glattauer „Gut gegen Nordwind“
16.Noah Gordon „Der Diamant des Salomon“
17.Anne Enright „Alles was du wünschst“
18.Otto Friedlaender „Wolken drohen über Wien“
19.Mario Vargas Llosas, Der Hauptmann und sein Frauenbataillon
20.Lisa Witasek „Schneewittchens süße Rache“
21.Marlene Streeruwitz „Lisas Liebe“
22.Alexander Peer „Land unter ihnen“
23.Orhan Pamuk „Schnee“
24.Marlene Streeruwitz „Majakowskiring“
25.Italo Svevo „Ein Mann wird älter“
26.Robert Schindel „Gebürtig“
27.Paula Köhlmeier „Maramba“
28.Lukas Meschik „Anleitung zum Fest“
29.Kurt Bracharz „Für reife Leser“
30.Marcus Rafelsberger „Prinzip Terz“
31.Vicki Baum „Menschen im Hotel“
32. Dine Petrik „Hertha Kräftner – Die verfehlte Wirklichkeit“
33.John Updike „Hasenherz“
34.Allesando Baricco „Novecento“
35.Dacia Maraini „Kinder der Dunkelheit“
36.Patrik Ourednik „Das Jahr vierundzwanzig
37.Robert Schneider „Schlafes Bruder“
38.Elisabeth Reichart „Die unsichtbare Fotografin“
39.Rudolf Lasselsberger „Sonnenblumen im September“
40.Dietmar Füssel „Götter und ihre Fans“
41.Stefan Zweig „Schachnovelle“
42.Doris Dörrie „Liebe Schmerz und das ganze verdammte Zeug“
43.Michail Bulgakow „Der Meister und Margarita“
44.Henning Mankell „Hunde von Riga“
45.Tschingis Aitmatow „Scheckiger Hund, der am Meer entlangläuft, Frühe Kraniche“
46.Patricia Cornwall „Ein Mord für Kay Scarpetta“
47.Stieg Larsson „Verblendung“
48.Alexa Henning von Lange „Woher ich komme“
49.Donna Leon „Endstation Venedig“
50.Donna Leon „Vendetta“
51.Eva Bakos „Das gläserne Wappen“
52.Fay Weldon „Die Teufelin“
53.Grace Metalious „Rückkehr nach Peyton Place“
54.Kathrin Schmidt „Seebachs schwarze Katzen“
55.Hansjörg Schneider „Hunkeler und die Augen des Ödipus“
56.Grace Metalious „Die Leute von Peyton Place“
57.Gioconda Belli „Feuerlinie“
58.Irvin D. Yalom „Die Reise mit Paula“
59.Magdalena Sadlon „Entweder Olga“
60.Marlen Haushofer „Die Wand“
61.Ignazio Silone „Brot und Wein“
62.Jorge Amado „Kakao“
63.Pearl S. Buck „Über allem die Liebe“
64.Guido Kopp „Ich aber habe leben müssen“
65.Stehdhal „Rot und schwarz“
66.Jonny G. Rieger „Fahr zur Hölle, Johnny!“
67.Andreas Szilagyi „Demeter der Schweinehirt“
68.Fritz Habeck „Der Tanz der sieben Teufeln“
69.Sigrid Undset „Kristin Lavranstochter“
70.Nick Hornby „all you can read“
71.Reinhard Kaiser-Mühlecker „Der lange Gang über die Stationen“
72.Fred Müller „Interpretationen zu Sansibar oder der letzte Grund“
73.Palmi Ranchev „Ein bißchen Glück für später“
74.Srdan Valjarevic „Como“
75.Florin Lazarescu „Unser Sonderberichterstatter“
76.Magda Woitzuck „Ellis“
77.Lilian Faschinger „Die Unzertrennlichen“
78.Hans Scherer „Meine erste Reise“
79.A. Groll „Lobo und die Frauen“
80.John Jeremian Sullivan „Pulp Head“
81. Liza Marklund „Mias Flucht“
82. Einar Karason „Die Teufelsinsel“
83. Julia Cameron „Der Weg des Künstlers“
84.Tracy Cozzens „Küsse unterm Weihnachtsbaum“
85.Sarah Kuttner „Mängelexemplar“
86.“Der 24. Dezember- Neue Weihnachtsgeschichten“
87.Leah Cohn „Der Kuss des Morgenlichts“
88.Franz Kafka „Tagebücher 1910-1923“
89.Jeannine Meighorner „Die Wolkenbraut“
90.Edith Kneifl „Schön tot“
91.Franz Michael Felder „Aus meinem Leben“
92. Charlotte Roche „Feuchtgebiete“
93.Wolfgang Herles „Die Dirigentin“
94.Anna Mitgutsch „Die Grenzen der Sprache“
94.Steven Uhly „Adams Fuge“
95.Louise Doughty „Was du liebst gehört dir nicht“
96.Andrea Grill „Zweischritt“
97.Gabriele Droste „In einer Nacht“
98.Peter Rosei „Madame Stern“
99.Elfriede Haslehner „Krisen, Schatten und Zyklamen“
100.Claudia Pineiro „Ganz die Deine“
101.Susanne Scholl „Russland mit und ohne und Seele“
102.Milena Michiko Flasar „Okaasan“
103.Marjana Gaponeko „Annuschka Blume“
104.Anita C. Schaub „Krause Haare“
105.Nicole Makarewicz „Jede Nacht“
106.Oliver Ottitsch „Noahs Fleischwaren“
107. Evelyn Grill „Der Sohn des Knochenzählers“
108.Sophie Kinsella „Kein Kuss unter dieser Nummer“
109.Knauer Lesefestival „Weihnachtserzählungen“
110.Valerie Fritsch „Die VerkörperungEN“
111. Günter Linecker (Hg.) Mord in Oberösterreich
112.Robert Schindel „Der Kalte“
113.Michael Köhlmeier „Die Abenteuer des Joel Spazierer“
114.Zdenka Becker „Der größte Fall meines Vaters“
115.Andrea Grill „Liebesmaschine NYC“
116.Dietmar Füssel „Der Sohn einer Hure“
117.Franz Molnar „Die Jungen von der Paulstraße“
118. György Dalos „Der Fall des Ökonomen“
119.“Holzfällen und Niedermetzeln“ – eine Abschlachtung von Hydra
120. Gustav Ernst „Grundlsee“
121. Lisa-Maria Seydlitz „Sommertöchter“
122. Thomas Sautner „Fremdes Land“
123. Doris Knecht „Besser“
124. Sebastian Fitzek „Der Augensammler“
125.Antal Szerb „Die Pendragon-Legende“
126. Leonie Swann „Garou“
127. Marlen Schachinger „denn ihre Werke folgen ihnen nach“
128. „Veza Canetti lebt“
129.Clemens J. Setz „Die Liebe zu Zeit des Mahlstädter Kindes“
130.Barbro Garenfeld „Frohe Weihnachten!“
131.Felicitas Hoppe „Picknick der Friseure“
132.Günter Neuwirth „Erdenkinder“
133.Thomas Stompe „Vom Wahn zur Tat“
134.Dan Burstein „Die Welt Der Lisbeth Salander“
135.Rafael Chirbes „Krematorium“
136.Daniel Jokesch „Otto Wanz- Ein Leben für und gegen das Telefon“
137.Tanja Maljartschuk „Biografie eines zufälligen Wunders“
138.melamar „Fall in die Nacht“
139.La Razzin „Trotzphase“
140.Roman Marchel „Wir waren da“
141. Johannes Twaroch (Hg.) Niederösterreichs Literatur im Aufbruch
142.Karl-Markus Gauß „Die versprengten Deutschen“
143.C.W. Bauer „mein lieben mein hassen mein mittendrin du“
144.Kurt Lanthaler „Goldfishs reisen um die halbe welt“

145.Christoph W. Bauer „Im Alphabet der Häuser“
146.Uwe Bolius „Juttas Tod“
147,Wolfgang Hermann „Die Augenblicke des Herrn Faustini“
148.Christine Werner (Hg) „Die Zuckerlfabrik im Schulbankfach“
149.Anne Wiazemsky „Mein Berliner Kind“
150.Michail Schischkin „Venushaar“
151.Helene Hegemann „Axolotl Roadkill“
152.Sebastian Fitzek „Der Seelenbrecher“
153.Martina Gercke „Glücksstern mit Schwips“
154. „Erstes Allgemeines Nicht-Reise-Buch“
155.Julian Schutting „Blickrichtungen“
156.“Deutscher Buchpreis 2013 – Die Longlist-Leseproben“
157.Nellja Veremej „Berlin liegt im Osten“
158.Eva Roßmann „Männerfallen“
159.Alois Brandstetter „Kummer Ade“
160.Ryu Murakami „Das Casting“
161.Isabella Feimer „Der afghanische Koch“
162.Valerie Fritsch „Die Welt ist meine Innerei“
163.T.C.Boyle „America“
164. „Alles Lametta- Autoren feiern das Fest der Liebe“
165. Nikola Anne Mehlhorn „Salzflut“
166. „Unnützes Wien Wissen“
167.Luis Stabauer „Der Kopf meines Vaters“
168.“Gute Gründe – Texte aus dem 44 er Haus“
169.Ludwig Reiners „Stilfibel“
170. „Wien wie es wirklich scheint“
171. Erno Szep „Die Liebe am Nachmittag“
172.Daniel Kehlmann „F“
173.Ilija Trojanow „Der überflüssige Mensch“
174.Andrea Stift „Wilfert und der Schatten des Klapotetz“
175.Andrea Stift „Elfriede Jelinek spielt Gameboy“
176. „Cartoons über Kunst“

2014

1.Karin Ivancsics „Muss das schön sein im Toten Meer Toter Mann zu spielen“
2.Marina Lewycka „Short history of Tractorsin Ukrainian“
3.Karin Ivancsics „Wanda wartet“
4.Ellen Feldmann „Der Junge der Anne Frank liebte“
5.Milena Moser „Blondinenträume“
6.Thomas Bernhard „Ein Kind“
7.Wladimir Kaminer „Ich bin kein Berliner“
8.Colum Mc Cann „Zoli“
9.Amelie Nothomb „Im Namen des Lexikons“
10.Wladimir Kaminer „Schönhauser Allee“
11.Haruki Murakami „Gefährliche Geliebte“
12.Marlene Streeruwitz „Jessica,30“
13.David Sedaris „Fuselfieber“
14.Elfriede Hammerl „Müde bin ich Känguruh“
15.Drago Jancar „Rauschen im Kopf“
16.Judith Katzir „Die Entdeckung der Liebe“
17.Bram Stoker „Dracula“
18.Kerstin Duken „Jahrhundertsommer“
19.Louis Begley „Der Mann, der zu spät kam“
20.Stanislaw Lem „Der futorologische Kongreß“
21.Stanislaw Lem „Der Mensch vom Mars“
22.Tschingis Aitmatow „Dshamilja“
23.Magda Szabo „Die andere Esther“
24.J. D. Salinger „hebt den dachbalken hoch, zimmerleute und seymour wird vorgestellt“
25.Wolfgang Fritz „Zweifelsfälle für Fortgeschrittene“
26.Annemarie Selinko „Ich war ein häßliches Mädchen“
27.Erich Hackl „Auroras Anlaß“
28.Friedrich Dürenmatt „Das Versprechen“
29.Hans Fallada „Bauern, Bonzen und Bomben“
30.Walter Buchebner „Die weiße Wildnis“
31.Batya Gur „Am Anfang war das Wort“
32.Ludwig Roman Fleischner „Die Geschlechtsbegründung“
33.Alberto Moravia „Eheliche Liebe“
34.Jurek Becker „Der Boxer“
35.Paulo Coelho „Der Dämon und Fräulein Prym“
36.Bernhard Hüttenegger „Felix, der Floh“
37.Donna Leon „Sanft entschlafen“
38.Friedrich Torberg „Die Erben der Tante Jolesch“
39.Friedrich Torberg „Apropos“
40.Helmut Zenker „Die Mann im Mond“
41.Graham Greene „Die Kraft und die Herrlichkeit“
42.Anne Frank „Tagebuch“
43.Franz Werfel „Das Lied von Bernadette“
44.Andreas Maier „Sanssouci“
45.Herbert Rosendorfer „Briefe in die chinesische Vergangenheit“
46.Sophie Kinsella „Göttin in Gummistiefeln“
47.Kazuo Ishiguro „Was vom Tage übrigblieb“
48.Adolf Haslinger „Peter Handke Jugend eines Schriftstellers“
49.Andreas Eschbach „Perfect Copy“
50.Ernst Lothar „Die Mühle der Gerechtigkeit“
51.Matthias Mander „Garanas oder die Litanei“
52.Franz Werfel „Der veruntreute Himmel“
53.Welttag des Buches 2011 „Erlesenes Menü“
54.Rüdiger Safranski „Nietzsche“
55.Karel Capek „Hordubal“
56.Pearl S. Buck „Das geteilte Haus“
57.B.Traven „Regierung“
58.B.Traven „Der Karren“
59.Veronique Olmi „Nummer sechs“
60.Steven Bloom „Immer dieselben Witze“
61.Jan Kossdorf „Spam“
62.Judith Zander „Dinge, die wir heute sagten“
63.Eva Baronsky „Herr Mozart wacht auf“
64.Jens Sparschuh „Der Zimmerspringbrunnen“
65.Peter Stamm “Sieben Jahre”
66.Arnold Stadler „Mein Stifter“

67.Sarah Kuttner „Wachstumsschmerz“

68.Margurite Duras „Ganze Tage in den Bäumen“

69.Francoise Sagan „Ein bißchen Sonne im kalten Wasser“

70.Fritz Molden „Besetzer, Toren, Biedermänner“

71.Martin Walser „Messners Gedanken“

72.Ljudmila Ulitzkaja „Reise in den siebenten Himmel“
73.Nikola Richter „Die Lebenspraktikanten“
74.Adam Bodor „Der Besuch des Erzbischofs“

75.Martin Walser „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1998“
76.Sandor Marai „Das Vermächtnis der Eszter“

77.Imre Kertesz „Die englische Flagge“

78.Koytek und Stein „Der Posamentenhändler

79.Ingrid Noll „Röslein rot“
80.Lydia Mischkulnig „Hollywood im Winter“

81.Ingrid Noll „Kuckuckskind“

82.Siri Hustvedt „Die zitternde Frau“

83Cornelia Vospernig „Genosse Wang fragt“

84.Hanns-Josef Ortheil „Die große Liebe“

85.Richard Ford „Kanada“

86.Sylvia Plath „Die Glasglocke“

87Marion Poschmann „Die Sonnenposition“

88Helmut Böttiger „Die Gruppe 47“

89Anna Mitgutsch „Die Welt, die Rätsel bleibt“
90.Margarita Kinstner „Mittelstadtrauschen“
91.Yasushi Inoue „Das Jagdgewehr“
92.Rainer Stephan „Gebrauchsanweisung für das Elsaß“

93.Alice Munro „Die Liebe einer Frau“
94.Marjana Gaponeko „Wer ist Martha?“
95.Ekaterina Heider „meine schöne Schwester“

96.“Endlich einmal Zeit…für mich!“

97.Rudolf Lassselsberger „Krankenstand“

98.David Schalko „Knoi“

100.“Jenny- Angewandte Literatur“

101Christine Frey „Gedanken über schwarz-weiße Weihnachten“

102.Steven Uhly „Mein Leben in Aspik

103.Susanne Scholl „Emma schweigt

104 Berta von Suttner „Die Waffen nieder“

105.“Eine Nacht voller Wunder-Gesegnete Weihnachten“

106.Martin Lechner „Kleine Kassa“

107.Jutta Pivecka „Punk Pygmalion“

108.“Judith Grohmann „In geheimer Mission“

109.Ruth Aspöck „Der Krieg nach dem Frieden“

110.“Cartoons über Wien“

111.Alek Popov „Schneeweisschen und Partisanenrot“

112. Angelika Reitzer „Wir Erben“

113.Elke Bergsma „Das Teekomplott“

114Martin Pollak „Kontaminierte Landschaften“

115.Luis Stabauer „Wann reisst der Himmel auf“

116.Lorenz Langenegger „Bei 30 Grad im Schatten“

117 Bernhard M.Pelzl „Giesebrecht Kater und die Kraft der Reime“

118.Wolfgang Pollanz „Die Undankbarkeit der Kinder“

119Werner Vogel „Ein Geräusch klopft an die Tür“

120.John Katzenbach „Der Professor“

121. Bettina Messner „Senta bremst ein“

122.Clemens Haipl „Meine Kindheit in den Bergen“

123.Karel Gott „Zwischen zwei Welten“

124.“Cartoons über Fussball“

125.Maria Leitner „Hotel Amerika“

126.Lutz Holzinger „Ein kurzer Sommer der Literatur“

127.Finn-0le-Heinrich, Rän Flygenring „Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt“

128. „Unnützes Wien Wissen 2“

129. Oliver Ottisch „Des Licornes Amoureuses“

130. Oliver Ottisch „Gay nazi dolphins at a gang bang“

131 Sonja Frank (HG)“Young Austria“

132.“Unnützes Habsburger Wissen“

133.Veronika Seyr „Forellenschlachten“

134.Gerard Kanduth „Durch die Gleitsichtbrille“

135.Peter Deibler „Das fünfzigste Jahr“

136.Marjan Tomsic „Die Frauen der Schaurinia“<

137.Ivan Pregelj „Plebanus Ioannes – Thabiti kumi“

138.Boris Pahor „Villa am See“

140.Lovro Kuhar, Prezihov Voranc „Doberdo“

141.Herbert Günther „Zeit der grossen Worte“ (Leseprobe)

142.Chatherine Shepherd „Der Puzzlemörder von Zons“

143.Qwen Salsbury „Der Plan“

144.Karin Peschka „Watschenmann“

145.Elisabeth Klar „Wie im Wald“

146″Kaffee in Wien“

147. Max Blaeulich „Unbarmherziges Glück“

148.Peter Rosei „Die Globalisten“

149Bettina Michels „Papa, ich bin für dich da“

150.Gaby Bessen „Wenn das Jahr zu Ende geht“

151.Mike Markart „Ich halte mir diesen Brief wie einen Hund“

152.Charles Lewinsky „Kastelau“

153.Agnes Pistorius „Heroine unterm Hakenkreuz“

154.Cartoons über Katzen

155.Danah Boyd „Es ist kompliziert“

156.Dietmar Füssel „Panthokanarische Plottensprünge“

157.Marie von Ebner-Eschenbach „Lotti, die Uhrmacherin, Unsühnbar“

158.Michael Dufek „modern stalking“

159Andrea Kern „Kindfrau“

160.“Am Zug – Neue Texte übers Bahnfahren“

161.Sigi Faschingbauer „Blau“

162.Markus Mörth „Die Surrealisten“

163.Vio Carpone „Schmerzherz“

164.Barbara Yelin „Irmina“

165.Daniel Jokesch „Die letzten Tage der Menschheit“

166.Mare Kandre „Der Teufel und Gott“

167. Daniel Glattauer „Geschenkt“

168.Ruth Picardie „Es wird mir fehlen das Leben“

169 „Cartoons über Weihnachten“

170.Erika Kronabitter (Hg) „HAB DEN DER DIE DAS“

171″Wiener Grätzl Josefstadt“

172.Ilse Gräfin von Bredow „Weihnachtsgeschichten“

173 James Salters „Lichtjahre“

2015

1. Karin Struck „Klassenliebe“
2. Hakan Nesser „Das vierte Opfer, Das Falsche Urteil“
3. Dimitri Verhulst „Die Beschissenheit der Dinge“
4. Alberto Moravia „Die Römerin“
5. Ake Edwardson „Segel aus Stein“
6. Ake Edwardson „Der Himmel auf Erden“
7. Amelie Nothomb „Die Reinheit des Mörders“
8. Marlo Morgan „Traumfänger“
9. David Grossmann „Wohin du mich führst“
10.Cecilia Ahern „Vermiss mein nicht“
11.Donna Leon „In Sachen Signora Brunetti“
12.Donna Leon „Das Gesetz der Lagune“
13.Ingo Schulze „Adam und Evelyn“
14.Mattihias Frings „Der letzte Kommunist“
15.Adelheid Dahimene „Rauchernovelle“
16.Ruth Schweikert „Augen zu“
17.Meir Shalev „Judiths Liebe“
18.Dacia Maraini“Stimmen“
19.Urs Widmer „Liebesnacht“
20.Danilo Kis „Die Dachkammer“
21.Ivan Klima „Ein Liebessommer“
22.Egon Erwin Kisch „Marktplatz der Sensationen“
23.Egon Erwin Kisch „Entdeckungen in Mexiko“
24.Gabriele Wohmann „Einsamkeit“
25.Elisabeth Freundlich „Der Seelenvogel“
26.Lorenz Langenegger „Hier im Regen“
27.Lisa-Marie Dickreiter „Vom Atmen unter Wasser“
28.Sudabeh Mohafez „brennt“
29.Philip Roth „Mein Mann, der Kommunist“
30.Alina Bronsky „Die schärsten Gerichte der tatarischen Küche“
31.Olga Martynova „Sogar Papageien überleben uns“
32.Sabrina Janesch „Katzenberge“
33.Irene Harand „Sein Kampf“
34.Evelyn Grill „Der Sammler“
35.Richard Obermayr „Das Fenster“
36.Bernhard Schlick „Der Vorleser“
37.Urs Widmer „Im Kongo“
38.Manfred Bauer „Gamma Lex“

39.Jürgen Alberts „Die Chop-Suey-Gang“

40.Clemens Meyer „Gewalten“
41.Roger Willemsen „Die Enden der Welt“

42.Hermann Hakel „Jiddische Gedichte“
43.Corinna Antelmann „Hinter der Zeit“
44.Rudolf Lasselsberger „Willi auf ein Wort“

45.“Europa Erlesen-Salzkammergut“

46.V.S Naipaul „Briefe zwischen Vater und Sohn“
47.Martin Walser „Ein liebender Mann“
48.Paul Lascaux „Mordswein“
49.Benjamin Lebert „Flug der Pelikane“
50.Peter Stamm „Agnes“
51.Anne Weber „Luft und Liebe“
52.Birgit Vanderbeke „Alberta empfängt einen Liebhaber“
53.Katharina Hacker „Eine Art Liebe

54.Janos Köbanyai „Exodusroman

55.Martina Gercke und Katja Schneidt „Alles nur kein Mann“
56.Anne Fadiman „Ex Libris“
57.John Knittel „Die Erlösung“
58.John Knittel „Das Schicksal“
59.John Knittel „Das Verhängnis“
60.Karin Ivancsics „Aufzeichnungen einer Blumendiebin“
61.Lukas Bärfuss „Koala“
62.Katja Petrowskaja „Vielleicht Esther
63.Manfred Lagler-Regall „Lektüre vor dem Schlafengehen“
64.Doris Nußbaumer „Programm Pandora“
65.Daniel Glattauer „Der Weihnachtshund“
66.Sarah Stricker „Fünf Kopeken“
67.Rafael Chribes „Am Ufer“
68.Ruth Cerha „Zehntelbrüder“
69.Helllmuth Karasek „Das Magazin“
70.Leo Perutz „Der Marques de Bolibar“
71.Dietmar Füssel „Menschenfleisch“
72.Fanny Blissett „Jesuitenwiese“
73.Andrea Stift „auf watte“
74.Sibylle Lewitscharoff „Blumenberg“
75.Antina Zlatkova „Fremde Geografien“
76.Marlene Streeruwitz „Nachkommen“
77.Marlene Streeuwitz „Nelia Fehn – Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland“
78.Dave Eggers „Der Circle“
79.Hilde Schmölzer „Dunkle Liebe eines wilden Geschlechts“
80.Eva Menasse „Quasikristalle“

81.Nadine Kegele „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“

82.Gesa Olkusz „Legenden“

83.O.P. Zier „Komplizen des Glücks“

84.Thomas Melle „3000 Euro“

85.“Die unfrisiertesten Philosophen aller Zeiten!“

86.Nina Sankovitsch „Tolstoi und der lila Sessel“

87. „Vegane Cartoons“

88.Rika Feyderkleid „Love me, stranger“

89.Bosch, Bolzer, Focke „Eine kleine Geschichte über die Liebe“

90.Anna Kim „Der sichtbare Feind“

91.Jana Benova „Abhauen“

92. Marlen Schachinger „Albors Asche“

93. „The very best of Song Contest“

94.Olga Flor „Ich in Gelb“

95.Michel Houllebecq „Unterwerfung“

96. Robert Streibel „April in Stein“

97.Ruth Aspöck „Jadran heißt die Adria“

98.“Das große Cartoonsutra“

99. Schulamit Meixner „Bleibergs Entscheidung“

100.Thomas Sautner „Die Älteste“

101.Harald Darer „Herzkörper“

102.“Fledermausland“

103.Alison Uttley „Häschen als Spitzenkölpplerin“

104.“Kriegerische Auseinanderzeichnungen“

105. „Leipzig-Die Messe und Buchstadt“

106.Stefan Schubert „Der Konvertit“

107.Morten Storm „Agent Storm“

108. „Moderne Erzähler der Welt Ungarn“

109. „Lesereise Donau“

110.Theres Denzinger „Lexikon der Untiere“

111.Katja Schneidt „Gefangen in Deutschland“

112.Geraldine Brooks „Die Töchter Allahs“

113. „Frühstück und Brunch in Wien“

114. „Unnützes WienWissen-Musik“

115.Sigrun Höllrigl „Odysseus X“

116. „Cartoons über Hunde“

117.Huse „Pardiesvögel“

118.Manfred Lagler Regall „Die alten und die neuen Häuser“

119. „Die besten Wortwitze der Welt“

120. „Wiener Grätzl-Siebensternviertel“

121. Gard Meneberg „Absurde Menschheit“

122.Gertraud Klemm „Aberland“

123. Steffen Kopetzky „Risiko“

124.Monique Switters „Eins im Andern“

125. Peter Hoeg „Der Susan Effekt“

126.Kai Weyand „Applaus für Bronikowski“

127.Ralph Dutli „Die Liebenden von Mantua“

128.Alina Bronsky „Baba Dunjas letzte Liebe“

129.Ilija Trojanow „Macht und Widerstand“

130.Peter Richter „89/90“

131.Jenny Erpenbeck „Gehen, ging, gegangen“

132.Anke Stelling „Bodentiefe Fenster“

133.Valerie Fritsch „Winters Garten“

134. Feridun Zaimoglu „Siebentürmeviertel“

135.Inger-Maria Mahlke „Wie ihr wollt“

136.Christine Wunnicke „Der Fuchs und Dr. Schimamura“

137.Marianne Jungmaier „Das Tortenprotokoll“

138.Irmgard Fuchs „Wir zerschneiden die Schwerkraft“

139.Rolf Lappert „Über den Winter“

140.Heinz Helle „Eigentlich müssten wir tanzen“

141.Clemens J. Setz „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“

142.Vladimir Vertlib „Lucia Binar und die russische Seele“

143.Ulrich Peltzer „Das bessere Leben

144.Zülfü Livaneli „Schwarze Liebe, Schwarzes Meer“

145.Andrea Wolfmayr „Roter Spritzer“

146. Isabella Feimer „Trophäen“

147. Mathias Nawrat „Die vielen Tode unseres Opas Jurek“

148. Ruth Cerha „Bora“

149. Nora Bossong „36,9 Grad“

150.Katharina Hartwell „Der Dieb in der Nacht“

151.Harper Lee „Geh hin, stelle einen Wächter“

152.Meg Wolitzer „Die Stellung“

153.Dietmar Füssel „Der Strohmann“

154.Axel Karner „Der weisse Zorn“

155. „Wien in leiwanden Grafiken“

156.Frank Witzel „Die Erfindung der roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“

157. Ellen Berg „Mach mir den Garten, Liebling“

158.“Die besten Cartoons von Uwe Krumbiegel“

159. Daniel Jokesch & Hydra „Rekord-Hitze – Jahrhundert-Winter“

160.Anna Mwangi „Die Kinder des Genossen Rakosi“

161. Rudi Hurzlmeier „Land der Berge“

162. Wilhelm Bartsch „Amerikatz“

 

2016

1.Hans Fallada „Dies Herz das dir gehört“
2.Donna Leon „Blutige Steine“
3.Stephenie Meyer „Biss zum Morgengrauen“
4.Franz Josef Weißenböck „Mord im Parlament“
5.Brigitte Kronauer „Teufelsbrück“
6.Margit Schreiner „Haus, Frauen, Sex“
7.Lauren Henderson „Ein Date mit Mr. Darcy“
8.Friedrich Schreyvogl „Sein Traum ein Leben“
9.Anna Achmatowa „Poem ohne Held“
10.Jane Austen „Verstand und Gefühl“
11.Nele Neuhaus „Schneewittchen muss sterben“
12.Elke Schmitter „Frau Satoris“
13.Eugen Roth „Gute Reise“
14.Anna Stothard „Pink Hotel“
15.Richard Wagner „Habseligkeiten“
16.Ruth Schweikert „Ohio“
17.Vicki Baum „Die Karriere der Doris Hart“
18.Margot Koller „Im Paradies der Bücher“
19.William Faulkner „Licht im August“
20.Siri Hustvedt „Der Sommer ohne Männer“
21.Anne Enright „Ein Geschenk des Himmels“
22.Dimiti Verhulst „Die letzte Liebe meiner Mutter“
23.György G. Kardos „Die sieben Tage des Abraham Bogatir“
24.Pavel Kohout „Die Henkerin“
25.Jaroslav Hasek „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“
26.Alois Brandtstetter „Zu Lasten der Briefträger“
27.Berhard Kellermann „Die Stadt Anatol“
28.Hermann Broch „Der Tod des Vergil“
29.Reinhold Aumaier „Rapid Rapid – ein Matsch-Tage-Buch“
30.Elfriede Vavrik „Nacktbadestrand“

31. Franzobel „Wiener Wunder“

32.Ela Angerer „Bis ich 21 war“

33.Richard Schuberth „Chronik einer fröhlichen Verschwörung“

34.Moritz von Wolzogen „Totality-fliegende Schatten“

35.Lukas Kummer „Die Verwerfung“

36. Alexander Krützfeldt „Wir sind Cyborgs“

37.Manfred Wieninger „Die Banalität des Guten“

38. Andy Jones „Zwei für immer“

39 Henry James „Eine Dame von Welt“

40.John Irving „In einer Person“

41.Irene Diwiak „Stahl und Glas“

42.Inge-Maria Grimm“Wolkenreisen“

43. Nellja Veremej „Nach dem Sturm“

44. Jan Böttcher „Y“

45. Francis Nenik „Doppelte Biographieführung“

46. Sibylle Berg „Vielen Dank für das Leben“

47. Emily Walton „Der Sommer in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte“

48.Ronja von Rönne „Wir kommen“

49. Petra Ganglbauer „Wasser im Gespräch“

50.Hans Weigel „Unvollendete Symphonie“

51.Marlen Schachinger „Unzeit“

52.Stefan Zweig „Die Welt von Gestern“

53. „Das Doderer-Buch“

54.Gertraud Klemm „Muttergehäuse“

55. Jean la Fleur „Wie kommt der Parmesan in die Tastatur?“

56. Janko Marklein „Florian Berg ist sterblich“

57.Josef Formanek „Die Wahrheit sagen“

58.Antje Ravic Strubel „In den Wäldern des menschlichen Herzens“

59.Stefan Zweig „Novellen der Leidenschaft“

60.Stefan Zweig „Erstes Erlebnis“

61. Stefan Zweig „Fouche“

62.Stefan Zweig „Ungeduld des Herzens“

63. „Schimpfen wie ein echter Wiener“

64. Piero Schäfer „Piratinnen- Das ruchlose Leben der Anna Zollinger“

65.Jagoda Marinic „Gebrauchsanweisung für Kroatien“

66.Gerhard Jaschke „bis auf weiteres“

67. Klaus Kummersberger &Werner Vogel „Wunderland Korrekturrand“

68. Tomo Mirko Pavlovic „Kroatien“

69.Heimito von Doderer „Die Merowinger oder die totale Familie“

70.Heimito von Doderer „Die Wasserfälle von Slunj“

71. Stefan Zweig „Brasilien

72 „Mimikry -Das Spiel des Lesens“

73.Hans Fallada „Jeder stirbt für sich allein“

74. Annika Bühnemann, Anna Fischer „Küß mich Superstar“

75.Jagoda Marinic „Eigentlich ein Heiratsantrag“

76. Bora Cosic „Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution“

77. Stanko Andric „Der Simurg“

78.Marica Bodrozic „Tito ist tot“

79.“Dubrovnik“

80.Roald Dahl „Sophiechen und der Riese“

81.“Brot und Spiele“

82.“Literarische Cartoons“

83. Thomas J. Hauck „Der Fisch der zu ihm gesprochen hatte“

84.Petra Piuk „Lucy fliegt“

85.Marianne Jungmaier „Sommernomaden“

86. Dietmar Füssel „Wirf den Schaffner aus dem Zug“

87. Susanna Mewe „Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten“

88. „Unnützes HamburgWissen“

89. Slavenka Drakulic „Als gäbe es mich nicht“

90.Rochus Hahn „Die Kunst Elch-Urin frisch zu halten“

91. Dagmar Leupold „Die Witwen“

92. Eva Schmidt „Ein langes Jahr“

93.Hans Platzgumer „Am Rand“

94.Tine Ratig, Hannah Wilhelm „Katharina, Marie & ihre vier Männer“

95.MichelleSteinbeck „Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch“

96.Akos Doma „Der Weg der Wünsche“

97. Anna Weidenholzer „Weshalb die Herren Seesterne tragen“

98. Bodo Kirchhoff „Widerfahrnis“

99.Thomas Melle „Die Welt im  Rücken“

100. Thomas von Steinaecker „Die Verteidgung des Paradieses“

101.Arnold Stadler „Rauschzeit“

102.Sibylle Lewitscharoff „Das Pfingstwunder“

103.Simone Hirth „Lied über die geeigenete Stelle für eine Notunterkunft!“

104.Iris Blauensteiner „Kopfzecke“

105.Michael Angele „Der letzte Zeitungsleser“

106.Han Kang „Die Vegetarierin“

107.Gerhard Falkner „Apollokalypse“

108.Joachim Mayerhoff „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“

109.Michael Kumpfmüller „Die Erziehung des  Mannes“

110.Friederike Gösweiner „Traurige Freiheit“

111.Reinhard Kaiser-Mühlecker „Fremde Seele, dunkler Wald“

112.Andre Kubiczek „Skizze eines Sommers“

113. Daniela Eminger „Gemischter Satz“

114.Katja Lange Müller „Drehtür“

115. Sacha Batthyany „Und was hat das mit mir zu tun?“

116.Anna Mitgutsch „Die Annäherung“

117. Georg Elterlein „Sprache der Krähen“

118. Peter  Stamm „Weit über das Land“

119. Yvonne Richter „Casting“

120.Verna B. Carleton „Zurück in Berlin“

121. Peter Waterhouse „Die Auswandernden“

122. Kathrin  Röggla „Nachtsendung“

123.Devakumaran Manickavasagan „Im Glashaus gefangen zwischen Welten“

124.Ingeborg Görler „oder so“

125.Andrea Wolfmayr „Vom Leben und Sterben des Herrn Vattern, Bauer, Handwerker und Graf“

126. „Zwischen Schreiben und Lesen“

127.Ulrich Lucas „Der Ausflug… und andere Ereignisse“

128.Ulrich Lucas „Weihnachten im Weltall“

129. Ruth Aspöck „Die alte Dichterin, die Literatur und die Kunst“

130. Elisabeth Freundlich „Die Ermordung einer Stadt namens Stanislau“

131 Karin Peschka „FanniPold“

132.Katharina Winkler „Blauschmuck“

133.Birgit Birnbacher „Wir ohne Wal“

134. Sonja Harter „Weißblende“

135.Nele Pollatschek „Das Unglück anderer Leute“

136. Paula Fürstenberg „Familie der geflügelten Tiger“

137. Dietmar Füssel „Wiederholte Geburten“

138.Philip Krömer“Ymir“

139. „Auserlesen“

140. Uli Wittstock „Weißes Rauschen oder die sieben Tage von Bardorf“

141.Karl Olsberg „Mirror“

142.Philipp Winkler „Hool“

143.Jarett Kobek „Ich hasse dieses Internet“

144.Shida Bazyar „Nachts ist es leise in Teheran“

145. Ela Angerer „Und die Nacht prahlt mit Kometen“

146. Linda Behringer „Die Kanzlerin“

147. „Wissenschatliche Cartoons“

148.Pola Oloixarac „Kryptozän“

 

2017.

1. Lutz Holzinger „Nachrichten aus der Normopathie“

2.Ferdinand Kögl „Das Bildnis einer Verschollenen“

3.Ilse Kilic, Fritz Widhalm „Du siehst ja noch richtig gut aus“

4.Ildiko von Kürthy „Höhenrausch“

5.Ralf Rothmann „Messers Schneide“

6.Amos Oz „Im Lande Israel“

7.Ingeborg Drewitz „Das Hochhaus“

8.Daniel Kehlmann „Unter der Sonne“

9. Sergej Bolmat „Klick“

10.Edith Kneifl „Kinder der Medusa

11.Yoko Ogawa „Das Geheimnis der Eulerischen Formel“

12.Andreas Okopenko „Kindernazi“

13.Barbara Frischmuth „Die Ferienfamilie“

14.Louise Erdrich „Schattenfangen“

15.Klaus Modick „Sunset“

16.Joseph O`Neill „Niederland“

17.Akos Doma „Die allgemeine Tauglichkeit“

18.Doris Knecht „Wald“

19.Wolfgang Herrndorf „Tschick“

20.Michael Hammerschmid „Nester“

21.Roberto Bolano „Die Nöten des wahren Polizisten“

22.Ayelet Gundar-Goshen „Löwen wecken“

23.Hans Pleschinski „Königsalle“

24.Cornelia Travnicek „Chucks“

25.C.H. Huber „Milzschnitten und andere Spezialitäten“

26.Barbi Markovic „Superheldinnen“

27. Marlene Streeruwitz „Yseut“

28.Isabelle Lehn „Binde zwei Vögel zusammen“

29.Tomer Gardi „Broken German“

30.Tilman Rammstedt „Morgen mehr“

31.Fiston Mwanza Mujila „Tram 83“

32.Susanne Ayoub „Der Edelsteingarten“

33.Peter Gstöttmaier „söbständi“

34.Klaus Nüchtern „Kontinent Doderer-eine Durchquerung“

35.Vicki Baum „Verpfändetes Leben“

36.Erich Landgrebe „Adam geht durch die Stadt“

37.Arno Geiger „Uns geht es gut“

38.Amyryllis Sommerer „Selmas Zeichen“

39.Jonathan Lethem“Der kurze Schlaf“

40.Amyrillis Sommerer „Keine Wunde, nichts“

41.Sabine Gruber „Stillbach oder die Sehnsucht“

42. Vicki Baum „Liebe und Tod auf Bali“

43.Daniela Emminger „Die Vergebung muß noch warten“

44.Melinda Nadl Abonj „Tauben fliegen auf“

45.Markus Mittmansgruber „Verwüstung der Zellen“

46.Sandra Gugic „Astronauten“

47. Luis Stabauer „Atterwellen“

48.Cornelia Travnicek „Junge Hunde“

49.Eva Rossmann „Gut aber tot“

50.Michael Köhlmeier „Zwei Herren am Strand“

51.Martin Walser „Augenblick der Liebe“

52.Marlene Streeruwitz „So wird das Leben“

53. Peter Walther „Hans Fallada – Die Bigraphie“

54.“Havel, Hunde, Katzen, Tulpen – Garz erzählt“

55.Tim Krohn „Herr Brechbühl sucht eine Katze“

56.Hans Fallada „In meinem fremden Land“

57.Isabella Feimer „Stella Maris“

58.Wolfgang Kauer „Podium Portrait 92“

59.Stefanie Gregg „Mein schlimmster schönster Sommer“

60. Juliana Kalnay „Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens“

61.Tijan Sila „Tierchen unlimited“

62.Rudolph Herzog „Truggestalten“

63.Jürgen Kaizik „Musils Mörder“

64. Manfred Mai „Lena liest ums Leben“

65.Ivan Ivanji „Schlussstrich“

66.Thomas Sautner „Das Mädchen an der Grenze“

67.Feridun Zaimoglu „Evangelio“

68.Sofi Oksanen „Die Sache mit Norma“

69.Eva Menasse „Tiere für Fortgeschrittene“

70.Julian Barnes „Der Lärm der Zeit“

71.Marketa Pilatova „Tsunami Blues“

72.Marie Luise Lehner „Fliegenpilze aus Kork“

73.Lucia Leidenfrost „Mir ist die Zunge so schwer“

74.Andrea Stift-Laube „Die Stierin“

75.Nadine Kegele „Lieben muss man unfrisiert“

76.Bodo Kirchhoff „Mexikanische Novelle“

77.Julia Wolf „Walter Nowak bleibt liegen“

78. Tom Malmquist „In jedem Augenblick unsereres Lebens“

79.Mario Hladicz „Gedichte zwischen Uhr und Bett“

80. Maximilian Zirkowitsch „Ach, Wien“

81.Michela Murgia „Chiru“

82.“Cartoons zum Ruhestand“

83.Peter Wawerzinek „Ich-Dylan-Ich“

84.Erika Kronabitter „La Laguna“

85.Andreas Tiefenbacher „Der Liebesdilettant“

86.Susann Pasztor „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“

87.Olga Grjasnowa „Gott ist nicht schüchtern“

88. „Warum ich lese – 40 Liebeserklärungen an die Literatur“

89. Ulrich Holbein „Knallmasse“

90.Julia Zange „Realitätsgewitter“

91.Barbara Claudia  Keller „Nachtkastlbuch“

92.“Das Blogbuster-Longlist-Lesebuch“

93. Cornelia Travnicek „Parablüh“

94.Margit Heumann „Wo er recht hat hat er recht“

95.Volker Weidermann „Ostende“

96.“Nirgends wäre ich lieber als hier – Mit Martin Walser unterwegs am Bodensee“

97.“Rote Tränen“

98. „Babys in leiwanden Grafiken“

99. Victor Klemperer „Warum soll man nicht auf bessere Zeiten hoffen“

100. „Wien zum Anschmieren“

101.Bodo Kirchhoff „Betreff: Einladung zu einer Kreuzfahrt“

102.Harald Havas „Besoffen Deutsch“

103.Ulrike und  Manfred Jacobs „Sisis Vermächtnis“

104. „Wien in Cartoons“

105. Uwe Timm „Ikarien“

106. Hannes Stein „Nach uns die Pinguine“

107. Meredith Winter „Blutroter Frost“

108.Simon Strauss „Sieben Nächte“

109.Meredith Winter „Blutpsalm“

110. Sinclair Lewis „Das ist bei uns nicht möglich“

111.Egon Erwin Kisch „Cafe Größenwahn“

112.Tim Krohn Erich Wyss übt den freien Fall“

113.Charles Bukowski „Über das Schreiben“

114.Zadie Smith „Swing Time“

115. Susanne Friedrich „Butterbrot und Liebe“

116.Christoph Höhtker „Das Jahr der Frauen“

117.Christine Wunnike „Katie“

118.Isabella Straub „Wer hier schlief“

119. Mirko Bonne „Lichter als der Tag“

120.Robert Prosser „Phantome“

121.Kerstin Preiwuß  „Nach Onkalo“

122. „Refugees Worldwide“

123.Jonas Lüscher „Kraft“

124.Michael Wildenhain „Das Singen der Sirenen“

125.Sven Regener „Wiener Straße“

126.Robert Menasse „Die Hauptstadt“

127. Sasha Marianna Salzmann „Außer sich“

128. Ingo Schulze „Peter Holtz“

129. Daniel de Roulet „Zehn unbekümmerte Anarchistinnen“

130.Franzobel „Das Floss der Medusa“

131.Paulus Hochgatterer „Der Tag an dem mein Großvater ein Held war“

132.Irene Diwiak „Liebwies“

133. Franz Schuh „Fortuna aus dem Magazin des Glücks“

134.Mascha Dabic „Reibungsverluste“

135.Theodora Bauer „Chikago“

136. Monika Helfer „Schau mich an, wenn ich mit dir rede“

137. Olga Flor „Klartraum“

138. Oswald Egger „Val di Non“

139.Doron Rabinovici „Die Außerirdischen“

140. Gerhard Falkner „Romeo oder Julia“

141.Margit Heumann „Soviel Schwein geht auf keine Kuhhaut“

142.Alexander Osang „Winterschwimmer“

143. Verena Boos „Kirchberg“

144.Doris Knecht „Alles über Beziehungen“

145.Reinhard Lechner „Erzähl mir vom Mistral“

146.Marion Poschmann „Die Kieferninseln“

147.Michaela Murgia „Murmelbrüder“

148.“Mr. Holmes Krimiadventkalender“

149.Eva Rossmann „Patrioten“

150.Heinrich Böll „Man möchte manchmal wimmern wie ein Kind“

151.Sila Pousset „Schwimmen“

152.Sophie Divry „Als der Teufel aus dem Badezimmer kam“

153.Arnon Grünberg „Die Datei und die zweite Datei“

154.Ralf Schnell „Heinrich Böll und die Deutschen“

155.Maria-Csilla Bekes „Der verherrende Tausch“

156.Petra Piuk „Toni und Moni“

157.Volker Weidermann „Träumer“

158. Thomas Hettche „Unsere leeren Herzen“

159.Sofie Sarenbrant  „Das Mädchen und die Fremde“

160. Julia Rothenberg „Koslik ist krank“

161.Renate Silberer „Das Wetter hat viele Haare“

162.Hosea Ratschiller „Der allerletzte Tag der Menschheit“

163. Julia Weber „Immer ist alles schön“

164. Shirly Hazzard „Transit der Venus“

165.Klaus  Cäsar Zehrer „Das Genie“

166. Jan Costin Wagner „Sakari lernt, durch Wände gehen“

167. „Kunst in Cartoons“

168.Karine Tuil „Die Zeit der Ruhelosen“

169. Jovana Reisinger „Stillhalten“

170. Christian Bangel „Oder Florida“

171. Ladislav Mnacko „Der Tod heißt Engelchen“

 

2018.

1. Michel Houellebecq „Elementarteilchen“

2. Cornelius Hell „Lesen ist Leben“

3.Thomas Melle „Sickster“

4. Jonathan Franzen „Unschuld“

5.Ralf Rothmann „Im Frühling sterben“

6.Paula Mc Lain „Madame Hemingway“

8.Rachel Kushner „Flammenwerfer“

9.Arnost Lustig „Deine grünen Augen“

10.Liza Marklund „Nobels Testament“

11.Ralph Dutli „Soutines letzte Fahrt“

12.Alfred Polgar „Marlene“

13.Isabel Bodgan „Der Pfau“

14.Elena Ferrante „Meine geniale Freundin“50

15.Daniel Kehlmann „Tyll“

16.Simone Hirth „Bananama“

17. Claudia Tieschky „Engele“

18.Bernhard Schlink „Olga“

19. Joshua Cohen „Buch der Zahlen“

20. Karin Peschka „Autolyse Wien“

21.Jakob Nolte „Schreckliche Gewalten“

22.Eduard Louis „Im Herzen der Gewalt“

23. Colson Whitehead „Underground Railroad“

24. Andre Kubiczek „Komm in den totgesagten Park und schau“

25. Diana Köhle (Hg) „Wir haben nämlich beide eine Zahnspange, er aber nur oben“

26.“Aber sicher – die besten Texte vom Ö1-Literaturwettbewerb“

27.John Fante „Der Weg nach Los Angeles“

28. Hannes Köhler „Ein mögliches Leben“

29. „Gebrauchsanweisung für die Schweiz“

30.Dietmar Gnedt „Balkanfieber“

31.Helmut Krausser „Geschehnisse während der Weltmeisterschaft“

32.Rhea Krchmarova „Böhmen ist ein Ozean“

33. Tom Saller „Wenn Martha tanzt“

34. „Schnackseln wie ein echter Wiener“

35. Margit Schreiner „Kein Platz mehr“

36.Julia Schoch „Schöne Seelen und Komplizen“

37.Jakob Hein „Die Orient-Mission des Leutnant Stern“

38.Wlada Kolosowa „Fliegende Hunde“

39.Milena Michiko Flasar „Herr Kato spielt Familie“

40.Omar Robert Hamilton „Stadt der Rebellion“

41.Eric Nil „Abifeier“

42. Ulrich Mannsfeldt „Lucky Lawyer“

43.Heinrich Steinfest „Die Büglerin“

44.Thekla Chabbi „Ein Geständnis“

45. Connie Palmen „Du sagst es“

46.“Menschenfresser der Liebe“

47.Gunnar Kaiser „Unter der Haut“

48.Florian Wacker „Stromland“

49.Marianne Jungmaier „Sonnenkönige“

50.Verena Stauffer „Orchis“

51.Luis Stabauer „Die Weißen“

52. Anne Wizamemsky „Paris, Mai 68“

53. Eva Lugbauer „Und am Ende stehlen wir Zitronen“

54.Mareike Schneider „Alte Engel“

55. Olaf Trunschke „Die Kinetik der Lügen“

56.Philip le Roy „Die goldene Pforte“

57.Antony Mc Carten „Jack“

58.Martin Amanshauser „Die Amerikafalle“

59.Antonia Baum „Stilleben“

60.Daniela Strigl „Alles muß man selber machen“

61. Elisabeth Wandeler-Deck „Visby infra-ordinaire“

62.Rita Indiana „Tentakel“

63.Ralph Liewellyn „Die Politik und ihr Wahnsinn“

64.Erich Fried „und Vietnam und“

65.Cordula Simon „Der Neubauer“

66. Kathrin Weßling „Super und dir“

67.Melissa Broder „Fische“

68.Kirsten Fuchs „Signalstörung“

69. „Anfänge – Neue österreichische Literatur“

70. Sarah Schmidt „Seht, was ich getan habe“

71. Ilona Jerger „Und Marx stand still in Darwins Garten“

72.“Cartoons zur Hochzeit“

73.Vicki Baum „Hotel Berlin“

74.Banana Yoshimoto „Erinnerungen aus der Sackgasse“

75.Ruth Cerha „Traumrakete“

76.Mareike Fallwickl „Dunkelgrün fast schwarz“

77. Manfred Flügge „Stadt ohne Seele“

78. Barbara Rieger „Bis ans Ende, Marie“

79.Inger-Maria Mahlke „Archipel“

80. Judith Gruber-Rizy „Eines Tages verschwand Karola“

81.Bodo Kirchhoff „Dämmer und Aufruhr“

82.Michel Decar „Tausend deutsche Diskotheken“

83.Lukas Rietzschel „Mit der Faust in die Welt schlagen“

84. Rachel Khong „Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte“

85. Christoph Meckel  „Der wahre Muftoni“

86. Jaroslav Rudis „Grand Hotel“

87.Giorgio Bassani „Die Brille mit dem Goldrand“

88.Thomas Raab „Walter muß weg“

89. Max Annas „Finsterwalde“

90.Michael Kumpfmüller „Tage mit Ora“

91.Hilmar Klute „Was dann nachher so schön fliegt“

92.Adriana Altaras „Die jüdische Souffleuse“

93. Donat Blum „Opoe“

94.Kai Wieland „Amerika“

95. Didi Drobna „Als die Kirche den Fluss überquerte“

96.Ayobami Adebayo „Bleib bei mir“

97. Karl Olsberg „Das Kala Experiment“

98.O. B. John „Stern des Nordens“

99. David Whitehouse „Der Blumensammler“

100. Markus Werner „Festland“

101. Tijan Sila „Die Fahne der Wünsche“

102. Verena Rossbacher „Ich war Diener im Hause Hobbs“

103. Arno Geiger „Unter der Drachenwand“

104.“Auftritt Schweiz- Das Lesebuch“

105.Urs Widmer „Schweizer Geschichten“

106.Maxim Biller „Sechs Koffer“

107. Carmen-Francesca Banciu „Lebt wohl, ihr Genossen und Geliebten!“

108.Josef Oberhollenzer „Sültzrather“

109. Wolf Wondratschek „Selbstbild mit russischem Klavier“

110.Dennis Pfabe „Der Tag endet mit dem Licht“

111.Tim Krohn „Julia Sommer sät aus“

112. Frank Schulz „Anmut und Feigheit“

113.Petra Ivanov „Alte Feinde“

114. Susanne Röckel „Der Vogelgott“

115. Franziska Hauser „Die Gewitterschwimmerin“

116. Christian Schnalke „Römisches Fieber“

117. Dietmar Füssel „Deppentango“

118.Marie Luise Lehner „Im Blick“

119. Nino Haratischwili „Die Katze und der General“

120.Gert Loschütz „Ein schönes Paar“

121.Stephan Thome „Gott der Barbaren“

122. Adolf Muschg „Heimkehr nach Fukushima“

123. Gianna Molinari „Hier ist noch alles möglich“

124.Thomas Klupp „Wie ich fälschte, log und Gutes tat“

125.Angelika Küssendorf „Jahre später“

126 Virgine Despentes „Das Leben des Vernon Subutex 1“

127.Ljuba Arnautovic „Im Verborgenen“

128.Gerhard Jäger „All die Nacht über uns“

129. Hanno Millesi „Die vier Weltteile“

130.Archil Kikodze „Der Südelefant“

131. Eckhart Nickel „Hysteria“

132. David Fuchs „Bevor wir verschwinden“

133. Peter Nadas „Leni weint“

134.Josef Winkler „Laß dich heimgeigen Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe“

135. Helene Hegemann „Bungalow“

136.Anja Kampmann „Wie hoch die Wasser steigen“

137. „Das Geheimnisgeschichtenlexikon des David Sylvester Marek“

138.Susanne Fritz „Wie kommt der Krieg ins Kind“

139.Daniel Wisser „Königin der Berge“

140. Petra Hartlieb „Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung“

141.Marie Gamilschegg „Alles was glänzt“

142. Christian Y Schmidt – Der letzte Huelsenbeck“

143.Bettina Wilpert „Nichts, was uns passiert“

144.Karin Kalisa „Sungs Laden“

145.Franz Blaha „ds weihnochdn“

146.Doris Kloimstein „Sterne pflücken“

 

2019

1.Eva Rossmann „Im Netz“

2.Andrea Kern „Er hängt Wir fallen“

3.Selim Özdogan „Wieso Heimat ich wohne zur Miete“

4.Hanno Millesi „Der Schmetterlingstrieb“

5.Birgit Müller-Wieland „Flugschnee“

6.Thomas Lehr „Schlafende Sonne“

7.Andrea Winkler „König, Hofnarr und Volk“

8. Jonas Jonasson „Die Analphabetin die rechnen konnte“

9.Larissa Boehning „Das Glück der Zikaden“

10. Anna-Elisabeth Mayer „Fliegengewicht“

11.Edo Popvic „Der Aufstand der Ungenießbaren“

12.Karine Tuil „Die Gierigen“

13.Pia Piefle „länger als sonst ist nicht für immer“

14.Nina Bußmann „Große Ferien“

15. Harald Darer „Schnitzeltragödie“

16.Stephan Thome „Gegenspiel“

17. Jurij Wynnytschuk „Im Schatten der Mohnblüte“

18.David Grossmann „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“

19.Jaroslav Rudis „Die Stille in Prag“

20.Tom Rachmann „Aufstieg und Fall großer Mächte“

21.Iris Wolff „So tun als ob es regnet“

22.Jakob Hein „Vielleicht ist es sogar schön“

23.Yu Hua „Brüder“

24.Dave Eggers „Ein Hologramm für den König“

25.Silke Scheuermann „Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen“

26.Sibylle Lewitscharoff „Consummatus“

27.Sabine Gruber „Daldossi oder das Leben des Augenblicks“

28. Joshua Sobol „Schweigen“

29.Katharina Tiwald „Die Wahrheit ist ein Heer“

30.Terezia Mora „Der einzige Mann auf dem Kontinent“

31.Stefan Bachmann „Die Seltsamen“

32.Gerhard Loiblsberger „Schönbrunner Finale“

33.Hilary Mantel „Jeder Tag ist Muttertag“

34.Juli Zeh „Leere Herzen“

35.Norbert Gstrein „Die kommenden Jahre“

36.Peter Henisch „Suchbild mit Katze“

37.Leila Slimani „Dann schlaf auch du“

38.Mario Wurmitzer „Im Inneren des Klaviers“

39. Charles Lewinsky „Der Stotterer“

40.Thomas Fatzinek „Als die Nacht begann“

41. Gerasimos Bekas „Alle Guten waren tot“

42. Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“

43.Michael Ziegelwagner „Sebastian Ferien im Bundeskanzleramt“

44. „November 1918 in der österreichischen Literatur“

45. Andrea Camilleri „Gewisse Momente“

46. Heike Lorenz „Kriegskinder“

47.Petra Ivanov „Fremde Hände“

48.Paolo Giardano „Den Himmel stürzen“

49.Nicolas Remin „Sophies Tagebuch“

50.Michal Hvorecky „Troll“

51.Nadine Kegele „Und essen werden wir die Katze“

52.Angelika Stalldorfer „Adrian oder die unzählbaren Dinge“

53.“Therapeutische Cartoons“

54.Christl Greller „und fließt die zeit wie wasser wie wort“

55.Annika Reich, Linda Mazur „Das Herz verläßt keinen Ort an dem es hängt“

56.Vladimir Sorokin „Manaraga, Tagebuch eines Meisterkochs“

57.Manigault Newman Omorosa „Entgleisung“

58.Robert Seethaler „Das Feld“

59. Mieze Medusa „Freischorcheln“

60. Nicole Makarewicz „Dein Fleisch und Blut“

61.Dave Eggers „Der Mönch von Mokka“

62.Maria Cecilia Barbetta „Nachtleuchten“

63. Timur Vermes „Er ist wieder da“

64.John Wray „Gotteskind“

65.Natthias Nawrat „Der traurige Gast“

66. Katharina Mevissen „Ich kann dich hören“

67.Francesca Melandri „Alle außer mir“

68. Tanja Maljartschuk „Blauwal der Erinnerung“

69.Virgine Despentes „Das Leben des Vernon Subutex 2“

70. Andreas Tiefenbacher „Der Möchtler“

71.Helen Weinzweig „Schwarzes Kleid mit Perlen“

72.Virgine Despentes „Das Leben des Vernon Subutex 3“

73.Phillipp Böhm „Schellenroman“

74.Margit Heumann „Ein schräger Blick auf Nürnberg“

75. Jiri Weil „Mendelssohn auf dem Dach“

76. Andrea Stift-Laube „Schiff oder Schornstein“

77. Birgit Vanderbecke „Alle, die vor uns da waren“

78.Manja Präkels „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“

79. Livia Klingl „Bidermeiern“

80.Dilek Güngür „Ich bin Özlem“

81.Martin Amanshauser „Es ist unangenehm im Sonnensystem“

82. Fernanda Melchor „Saison der Wirbelstürme“

83. Laura Wiesböck „In bester Gesellschaft“

84. „No more bullshit“

85. Yvonne Widler „Sie sagt, er sagt“

86.Anselm Neft „Die bessere Geschichte“

87.Paul Ingendaay „Königspark“

88.Nicola Karlsson „Licht über dem Wedding

89.Corinna T. Sievers „Vor der Flut“

90.Julia Rothenburg „hell dunkel“

91.“Nennen wir ihn Rumpelstilzchen“

92.Takis Würger „Stella“

93.Gutti Alsen „Das schwarze Leid – Requiem“

94.Auguste Hauschner „Der Tod des Löwen“

95.Eva Woska-Nimmervoll „Heinz und sein Herrl“

96.Helmut Krausser „Zur Wildnis“

97.Maria Gainza „Lidschlag“

98. Vincent Almendros „Ins Schwarze“

99.Martina Pippal „Mascha und Margarita“

100. Hilde Langthalers „Podium-Portrait“

101.Robert Misik „Herrschaft der Niedertracht“

102. Markus Liske „Sechs Tage im April“

103. Giula Becker „Das Leben ist eines der Härtsten“

104. Stefan Schär „Augenblicke“

105. „Eure Heimat ist unser Albtraum“

106.Hans Christian Buch „Tunnel über der Spree“

107.Han Kang „Deine kalten Hände“

108.Lisa Kränzer „Coming of Karlo“

109.Arif Anwar „Kreise ziehen“

110. Joel Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“

111.Remigusz Mroz „Die kalten Sekunden“

112. Lisa Grüner „Schwanenkuß“

113. Karin Ivancsics „Die Gastgeberin“

114.Lukas Hartmann „Der Sänger“

115. Erich Hackl „Im Leben mehr Glück“

116.Burkhard Spinnen „Und alles ohne Liebe“

117. Karlheinz Braun „Herzstücke“

118. Kathy Page „Alle unsere Jahre“

119. „Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4….“

120.Alexej Tolstoi „Der Leidensweg 1 – Die Schwestern“

121.Alexej Tolstoi „Der Leidesweg 3 – Trüber Morgen“

122.Jörg Fauser „Das Schlangenmaul“

 

 

2020

  1. Claudia Pineiro „Befibu“
  2. Livia Klingl „Der Lügenpresser“
  3. Katja Oskamp „Halbschwimmer“
  4. Daniela Meisel „Wovon Schwalben träumen“
  5. Regine Koth Afzelius „Die letzte Partie“
  6. Sibylle Berg „Der Tag als meine Frau einen Mann fand“
  7. Liao Yiwu „Drei wertlose Visa und ein toter Reisepass“
  8. Birgit Vanderbeke „Wer dann noch lachen kann“
  9. Hilde Langthaler „Verwortungen“
  10. Radka Denemarkova „Ein herrlicher Flecken Erde“
  11. Jaroslav Rudis „Winterbergs letzte Reise“
  12. Zadie Smith „London NW“
  13. Vea Kaiser „Blasmusikpop“
  14. Christian Mähr „Aber das Bild war noch da“
  15. Isabella Straub „Das Fest des Windrads“
  16. Julia K. Stein „Vergoogelt“
  17. Roul Biltgen „Jahrhundertsommer“
  18. Patricia Brooks „Die Grammatik der Zeit“
  19. Ivan Mandy „Kino aller Zeiten“
  20. Thomas von Steinaecker „Das Jahr wo ich aufhörte mir Sorgen zu machen und anfing zu träumen“
  21. Varujan Vosganian „Das Spiel der hundert Blätter“

 

 

 

 

2011-07-25

Weiter mit den drei S

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:11

Wie ist es mit der „Frau auf der Bank“ weitergegangen, werden meine Leser wissen wollen? Gut und schlecht, wie meist, denn, daß die Schwankungen, zumindestens zu meinem Schreiben gehören, habe ich schon begriffen. Man startet mit einer Idee, bei mir ist es wieder eine Art Stadtstreicherin, die diesmal eine Psychiatriepatientin sein kann, durch Wien herumfahren lassen, die Geschichte der jungen Austro-Türkin Sevim, die sich emanzipieren will, ist bald dazugekommen, denn dazu gibt es viel Material und auch, daß die Selma mit einer Psychiaterin namens Svetlana, die, bzw. deren Eltern aus einer Belgrader Barackensiedlung kommen, ihre Therapiegespräche hält.
Bücher, wo die Heldinnen, ihre Geschichte einer Therapeutin erzählen und die Szenen mit „…Frau Doktor sagte xx und sah die Therapeutin lächelnd an“, habe ich zwar schon einige. Aber diesmal soll es auch, um die Geschichte der Svetana gehen und ich will sie mit denen der zwei anderen S verknüpfen.
Vorige Woche bin ich mit diesen Ideen nach Wilhelmsburg gefahren und damit zurückgekommen, daß es mit jeweils einem sehr verschienenen Geburtstagsfest beginnt, das habe ich am Freitag sehr euphorisch getan, beim Radausflug an die Donau am letzten Wochenende war es dann wieder weg und die Tage in Wien haben mich auch nicht sehr daran denken lassen. Ich habe mir die einundzwanzig und nicht achtzehn, vorhandenen Seiten zwar ausgedruckt, auf die Charakterbögen, die ich diesmal wieder führen will, aber vergessen. Zum Glück waren die in der grünen Mappe und die drei kleinen Heftchen für S S und S habe ich mir gestern selbst gebastelt.
Letzte Woche habe ich mir von meinen Büchern auch noch die herausgesucht, bei denen schon Vorformen zu finden sind und ein bißchen darin gelesen.
Die Figur der Selma ist noch am wenigsten klar, zwar weiß ich jetzt, sie hat Soziologie, Germanistik und Philosophie studiert, ein paar Jahre als Soziologin am Instiut für höhere Studien gearbeitet, lebt jetzt von der Grundsicherung oder so, in der von der Großmutter übernommenen kleinen Wohnung, hat irgendwo die Paranoia diagnostiziert bekommen und sucht am Rathausplatz als Stadtsheriffa den Bürgermeister.
So beginnt die erste Szene, wie weit ich damit komme weiß ich nicht, also wieder die Frage, wie bei den Zwillingswelten, bleibt es eine Randfigur, die zwischen der Sevim und der Svetlana vermittelt oder geht es tiefer, weil sie eigene Begegnungen hat oder der Svetlana die Geschichte ihrer Depression erzählt? Ich weiß es nicht, werde mir deshalb aber keine Sorgen machen oder ein Schreibseminar buchen, sondern weiterschreiben.
Am Mittwoch war ich in der Stadt bei meinen Sommergesprächen, wo ich von den „drei S“ nicht sehr viel gesprochen habe und habe dann Peter Handke gelesen. Das soll Frau, wenn sie selber schreiben will, wahrscheinlich nicht, obwohl ich „Wunschloses Unglück“ ohnehin sehr realistisch empfunden habe, es sind auch die entsprechenden Kommentare gekommen, aber natürlich, wie „Handke“ schreibe ich nicht und da das auch nicht mein Vorsatz ist, habe ich mich nicht in die anderen Texte eingelassen, sondern zurück zum Eigenen gegangen, was nicht so einfach war, denn ich habe ja sehr viel Sevim Material und weiß auch, daß sie sich im Laufe der Handlung von ihrem Mann trennen, einen Beruf suchen etc wird, aber wie fange ich das an?
Begonnen habe ich es mit der verpatzten Geburtstagsfeier und, daß sie von ihrer Freundin Leila einen Tanzkurs zum Geschenk bekommt, war auch schon geschrieben, aber zu Beginn der Geschichte ist sie fünfunddreißig, wie die anderen Frauen auch und ihre Töchter zehn und fünfzehn und wollen beide ins Gymnasium, wie fange ich es da mit der Vergangenheit an, daß sie vor einer Zwangsheirat in diese Ehe geflüchtet ist, ihr der Mann nichts erlaubt und ständig schimpft, war auch schon geschrieben, aber wie mache ich das mit den Rückblenden? Flechte ich sie ein, oder fange ich das Ganze noch einmal mit einer achtzehnjährigen Sevim an, die gerade dabei ist ihre Ehe bei den Eltern durchzusetzen? So weit war ich Ende letzter Woche, bevor ich an die Donau gefahren bin.
Zögernd sind am Donnerstag die ersten Szenen gefloßen und das „Ich kann es nicht, ich kann es nicht“, ist auch mehrmals gekommen. Allerdings auch, daß es vielleicht der Reiz der Geschichte ist, das Ganze aus sich heraus entwickeln lassen, also Bülent kommt nicht nach Hause, schmeißt Leila dann hinaus, bricht die Rosen ab und sie geht mit dem Gutschein am nächsten Tag in die Tanzschule, trifft vorher Selma auf der Bank und in der Tanzschule Svetlana, die ja auch einen solchen Kurs zum Geburtstag bekommen hat, daß die im Laufe der Geschichte ihren Oberarzt heiratet bzw. ihn ihren Eltern vorstellt und in die Hietzinger Villa zu seinen geht, war auch schon klar.
Aber alles andere kann sich von Szene zu Szene entwickeln und das habe ich vom letzten Bachmannpreis mitgenommen, daß es immer etwas Neues werden soll, also aus dem Material das ich habe, etwas Eigenes entstehen lassen.
Wie das mit der Selma wird, wird sich zeigen, ich kann ja noch einmal mit den früheren Büchern in die Badewanne gehen oder was ich immer so gerne will, den Rohtext umschreiben, umändern etc, weil man das vielleicht auch können soll.
So gesehen fürchte ich mich auch nicht, wenn der Rohtext wieder in sechs Wochen manisch entsteht, das gehört vielleicht zu mir und die nächsten zwei Wochen fallen ohnehin flach, weil nach Polen nehme ich keinen Laptop mit und seit dem „Nanowrimo“ schreibe ich nicht mehr mit der Hand.
Und wer es wissen will, es gibt inzwischen zehn Szenen und vierunddreißig Seiten oder vielleicht mehr, da es jetzt Samstagvormittag ist und ich den Artikel erst nach Montag losschicke, denn am Freitag habe ich meine Vorbereitungsliteratur gelesen und vorher noch in einem „Biber“, daß die Austro-Türkinnen sich ihre Männer aus der Türkei holen und, wie es ist mit dem Kopftuch einzukaufen und wieviel Schminke es sein darf, die Sevim ist aber nicht gläubig, hat kein Kopftuch und trägt kurze Röcke.
Die Seher Cakir Geschichten haben mein Sevim Material verfestigt, aber natürlich schreibe ich aus der Sicht der Österreicherin, die gerade „bir ekmek, anne!“, sagen kann.

Ja richtig, ein Türkisch Wörterbuch habe ich mir auch noch herausgelegt. Die „Beyoglu Blues“-Gedichte, die von einem jungen Deutschen stammen, waren auch sehr interessant, haben aber nur irgendwie dazugepasst, denn in Istanbul war die Sevim wahrscheinlich noch weniger als ich und wurde dort auch nicht geboren, sondern in Wien und die Eltern kommen aus dem anatolischen Dorf. Daher gibt es danach keine Sehnsucht und es stirbt auch kein Großvater dort, den sie beerdigen muß, das war schon in der „Heimsuchung“, aber die Ayten war Sozialarbeiterin und die Sevim meldet sich vielleicht beim Penny an der Kasse an oder läßt sich als Heim- oder Kindergartenhelferin ausbilden.
„Der Granatapfelbaum“ liegt noch in Wien, den nehme ich mir nach Polen mit und außerdem noch Grzegorz Kielawskis Erzähband „So wie du kann jeder aussehen“, den ich auch noch nicht gelesen habe, das Reiseschreiblernbuch und den Band Sommergeschichten, die ich voriges Jahr auf der hohen Tatra nur halb gelesen habe.
Die letzte oder vorletzte Szene, die ich geschrieben habe, handelt davon, daß die Selma im offenen Bücherschrank den „Granatapfelbaum“ findet, wieder sehr bekannt, aber ich war jetzt schon drei Wochen nicht dort und in der nächsten wird sie ihn mit den letzten Sachertortenstücken in den Rathauspark mitbringen und Sevim wird ihr die nach parfumstinkende Visitenkarte der Karin Leitner zeigen, die Bülent aus der Jacke gefallen ist.
So weit, so gut, ich hoffe mein Schreibbericht ist so einigermaßen verständlich, aber natürlich kann es ganz anders werden.
Und die Bücher sind gekommen, allerdings war keiner zu Haus, so hat der Zusteller, sie in der Tierhandlung gegenüber deponiert und die haben sie zurückgeschickt, weil sie Urlaub machen. Waren das noch Zeiten, als die Post die Pakete brachte und man sie sich am nächsten Werktag vom Postamt holen konnte! So kommen sie angeblich am Montag wieder, wenn das stimmt, kommt hier ein Bild herein.

2011-05-09

Die Enten, die Frauen und die Wahrheit

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:47
Katja Lange-Müller, Eva Jancak

Katja Lange-Müller, Eva Jancak

„Katja Lange-Müllers Erzählungen sind Kabinettstücke der genauen Beobachtung“, steht im Literaturhausprogramm und Erzählungen waren offenbar auch das Thema des Seminars das Katja Lange Müller den Studenten der Sprachkunst heute bei einem Seminar gehalten hat und die hat sie dann am Abend bei der allgemein zugänglichen öffentlichen Lesung im Literaturhaus gelesen. Vielleicht weil das Wetter so schön war, vielleicht auch aus anderes Gründen, sind gar nicht zu viele Leute zu der Lesung, der 1951 in Ostberlin geborenen Schriftstellerin gekommen. Das Literaturhausteam stand mit der Autorin aber schon vorm Eingang, als ich zehn vor sieben vom Bücherschrank gekommen bin. Ich habe mich eine Weile mit der lieben Bibiane unterhalten, bevor JuSophie auf mich zugekommen ist, die ich ja im Jänner bei der Studentenlesung im Literaturhaus kennenlernte. Ein paar der Studenten sind schon in der letzten Reihe gesessen, sonst ist es aber sehr leer gewesen, bis irgendwann Anita C. Schaub und noch später Gustav Ernst gekommen sind, was gut war, denn den wollte ich ja schon lange zu seinen „Besten Beziehungen“ etwas fragen und so weiß ich jetzt, daß er nur gute Rezensionen zu seinem Buch erhielt und es den Amoklauf mit dem das Buch endet, wirklich gegeben hat. Katja Lange-Müller kenne ich auch schon lang, ich glaube mich zu erinnern, daß ich in der Zeitschrift „Brigitte“, als ich noch in der Otto Bauergasse wohnte, von ihr und ihrem ihrer ersten Romane etwas gelesen habe und auch, daß sie das Buch in Westdeutschen Kaufhauscafeterien geschrieben hat. Katja Langen-Müller ist laut Wikipedia 1984 nach West-Berlin ausgereist und hat 1986 den Bachmannpreis gewonnen, meiner Erinnerung nach, wäre das schon in den Siebzigerjahren gewesen, aber Erinnerungen können täuschen und ich habe bis 1988 die Wohnung in der Otto Bauergasse gehabt und bin in dieser Zeit sicher auch noch ins Cafehaus gegangen, denn an das Cafe Ritter erinnere ich mich auch. „Kasper Mauser“ und „Wehleid – wie im Leben“, habe ich jedenfalls in Harland stehen und wahrscheinlich auch gelesen und ich erinnere mich auch an einen Erzählband und an eine Alte Schmiede Lesung vor mehr als zehn Jahren, den der Alfred für die Anna kaufte und eine Erzählung, wo eine Frau in einem Kaufhaus etwas klaut und dann vom Wachmann nackt in eine Toilette eingesperrt wird. Dann erinnere ich mich an eine Lesung in der Hauptbücherei, die wahrscheinlich 2007 war, wo es um, die ersten Texte ging, da hat Katja Lange-Müller, die sehr extrovertiert zu sein scheint, viel von ihrem Studium am Johannes R. Becher Institut, das sie irgendwie aus Verlegenheit machte, erzählt, ich habe die „Bösen Schafe“ für den Alfred gekauft, der sie der Ute nach Leipzig mitbrachte und signieren lassen und sie zeichnete eine Ratte hinein, was sie auch heute öfter tat. Dann kam diese Les.Art Literaturhaussendung, wo man „Wunschloses Unglück“ hinausschreien mußte, Christa Nebenführ hat es getan und „Die bösen Schafe“ gewonnen.
Ich habe Katja Lange-Müller wieder 2008 im Literaturhaus gesehen, als sie als einzige Jurorin für den Erich Fried Preis Alois Hotschnig ausgewählt hat, den sie in ihrer Einleitung den Studenten als begnadeten Erzähler pries, dann hat sie losgelesen mit einem Gedicht über Berlin und verschiedene Erzählungen, die alle viel von Berlin berichteten. Eine der ältesten war wohl die vom „Schweineladen“, wo sie das Viertel schildert, wo das Becher Institut, der Verlag Volk und Welt und noch ein paar Ost-Idyllen zusammenlagen und „Toter Winkel“ genannt wurde, dorthin geht sie nach einem Nachdienst im Krankenhaus einkaufen, kauft ein paar Flaschen ungarischen Rotwein und beobachtet einen ranghohen DDR Polizisten beim Käsestehlen. Die Titelgeschichte „Die Enten, die Frauen und die Wahrheit“ war auch dabei, dabei beobachtet die Erzählerin, wie ein Erpel eine tote Ente fikt und alle unterhalten sich und stellen Mutmaßungen darüber an. „Was war ist muß nicht gerecht sein“ oder so ähnlich lautete der letzte Satz. Es gab noch eine Geschichte übers Schwammerlsuchen, was ja in Berlin Pilze sammeln heißt, die Ich Erzählerin fährt mit lauter Leuten, die Körbe und ein Messer mithaben mit der S-Bahn an den Stadtrand, findet mit einem Mann ein paar Pilze, wirft sie aber weg, bevor sie mit ihm auf ein Bierchen geht. Das Trinken und die Kneipen spielen in den Texten eine große Rolle, aber auch die Tiere, die Enten, die Erpel, die Mäuse, die Schafe und die Ratten und am Schluß kam noch ein Text aus einem Erzählband, den Katja Lange-Müller gerade zusammenstellt, in dem es um Institutionen geht, die gerade verschwinden. Robert Huez verwies auf den Büchertisch, auf dem man einige der Erzählbände und auch den Roman „Böse Schafe“ kaufen konnte. Ottwald John hat ein Buch für Rolf Schwendter gekauft und die Ratte Alfred gezeigt. Ich habe mich lange mit Anita C. Schaub über den „Ohrenschmaus“ unterhalten und bin mit dem Alfred fast allein bei der Bibiane mit dem Glas Rotwein gestanden, weil alle anderen draußen rauchen waren. Die Autorin ist aber zurückgekommen, um in das Gästebuch eine Ratte zu zeichnen, sie zeichnet gerne Ratten, aber auch andere Tiere, hat sie mir erzählt, als ich sie nach Kerstin Hensel fragte, die ja auch in Berlin lebt und sie war auch so freundlich sich mit mir fotografieren zu lassen, so daß ich im Literaturgeflüster etwas Besonderes anbieten kann und der Abend hat auch mich angeregt über meine ungelesenen Erzählbände nachzudenken. Ich lese Erzählungen ja nicht so gern, weil sie mir zu kurz sind, sammle aber eifrig die Bände, so daß ich einiges aufzulesen habe.

2011-02-16

Hundert Bücher

Filed under: Uncategorized — jancak @ 14:33

Ich bin ja keine besondere Freundin der Challenges der Bücher-Blogger und das Literaturgeflüster ist auch nicht der übliche Bücherblog, obwohl mich Bücher ja sehr interessieren und ich auch ein Faible für Bücherlisten habe, bzw. einen großen Vorrat an noch zu lesenden Büchern, die ich bewältigen will.
Daß die meist sehr jungen Bücherblogger sich gern selbstgewählten Aufgaben stellen, habe ich aber mitbekommen und das Projekt 31 Bücher in 31 Tagen, das letzte Mai in vielen Blogs herumgeisterte und von den meisten auch vorzeitig beendet wurde, hat mich zu einem gleichnamigen Artikel veranlaßt, in dem ich aber nur geschrieben habe, daß ich da nicht mitmachen werde.
Trotzdem haben sowohl die offenen Bücherschränke, als auch Leselustfrust, als die noch viel gelesen hat, meine Lesequote sehr gesteigert und der Bücherturm im Badezimmer ist jetzt auch besonders hoch.
Sechzehn Bücher habe ich dieses Jahr schon gelesen, elf im Jänner, im Februar bis jetzt fünf und wenn das so bleibt, könnten es bis Jahresende hundert werden. Neunzig waren es ja schon im letzten Jahr und da bin ich bei Charlousie auf eine Challenge gestoßen, die mich aus diesen Grund interessiert, da ich mich ja immer wieder dabei ertappe nachzudenken, in welcher Reihenfolge ich meinen SUB auflesen werde. Neue Bücher bringen in diese Planung zwar regelmäßige Schwierigkeiten, aber mir selbst und meinen Lesern eine Liste der hundert Bücher aufzustellen, die ich 2011 lesen will, ganz egal, ob und wie ich das dann schaffe und wie ich im Laufe des Jahres umdisponieren werde, ist eine Verlockung, der ich diesen Nachmittag einen Extraartikel widmen will, bevor ich am Abend zur literarischen Soiree in Radio Kultur Cafe gehen werde, meine Leser können beobachten, wie gut ich die Vorlage erfülle oder ob ich schließlich was ganz anderes lese.

1. Jurij Brezan „Die grüne Eidechse“
2. Karl Olsberg „Das System“
3. E.Y. Meyer „Eine entfernte Ähnlichkeit“
4. Hanns-Josef Ortheil „Hecke“
5. Roddy Doyle „Das Frittenmobil“
6. Jurek Becker „Jakob der Lügner“
7. Renata Serelyte „Blaubarts Kinder“
8. Sophie Kinsella „Prada, Pumps und Babypuder“
9. Batya Gur „Denn am Sabbat sollst du ruhen“
10.Dorothee Elmiger „Einladung an die Waghalsigen“
11. Dai Sijie „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“
12.Peter Henisch „Morrisons Versteck
13.Angela Leinen „Wie man den Bachmannpreis gewinnt“
14.Michael Scharang „Komödie des Alterns“
15.Gustav Ernst „Beste Beziehungen“
16.Evelyn Grill „Das Antwerpener Testament“
17. Lydia Mischkulnig“Schwestern der Angst“
18. Angelika Reitzer „unter uns“
19. Ludwig Laher „Verfahren“
20. William Kotzwinkle „Hot Jazz Trio“
21. Johanna Tschautscher „Jeanne d Arc beendet den heiligen Krieg“
22. Sebastian Fitzek „Die Therapie“
23. Boris Chersonskij „Familienarchiv“
24. Ludwig Roman Fleischer „Aus der Schule“
25. Sigfrid Maron „Schmelzwasser“
26. Alfred Paul Schmid „Fünf Finger im Wind“
27. Fabian Burstein „Statusmeldung“
28.Dirk Stermann „sechs österreicher unter den ersten fünf“
29. E.A. Richter „Das leere Kuvert“
30. Nicole Engbers „Hexen hexen heimlich“
31. Heinrich Steinfest „Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte“
32. Louis Begley „Lügen in Zeiten des Krieges“
33. Martina Paura „love sheriffs“
34. Wilhelm Genazino „Mittelmäßiges Heimweh“
35. Ingrid Noll „Die Apothekerin“
36. Harry Mulisch „Augenstern“
37. Gaby Hauptmann „Fünf-Sterne-Kerle inklusive“
38. Katharina Hacker „Die Habenichtse“
39. Rolf und Alexandra Becker „Gestatten mein Name ist Cox“
40. Sibylle Berg „Gold“
41. Ildiko von Kurthy „Mondscheintarif“
42.Thomas Glavinic „Das Leben der Wünsche“
43. Linda Barnes „Carlotta steigt ein“
44. Gustav Ernst „Frühling in der Via Condotti“
45. Tina Grube „Männer sind wie Schokolade“
46. Arno Geiger „Alles über Sally“
47. Ingrid Noll „Der Hahn ist tot“
48. Edda Helmke „Pepsi im Waschsalon“
49. Sara Paretsky „Tödliche Therapie“
50. Hannelore Valencak „Vorhof der Wirklichkeit“
51. Hera Lind „Das Weibernest“
52. Henning Mankell „Die Rückkehr des Tanzlehrers“
53. Paulo Coelho „Elf Minuten“
54. Philip Kerr „Das Wittgenstein-Programm“
55. Evelyn Grill „Winterquartier“
56. Polina Daschkowa „Die leichten Schritte des Wahnsinns“
57. Arno Schmidt „KAFF auch Mare Crisium“
58. Sasa Stanisic „Wie der Soldat das Grammofon repariert“
59. Alois Hotschnig „Leonardos Hände“
60. Clemens Meyer „Die Nacht, die Lichter“
61. Heiner Link „Frl.Ursula“
62. Ray Bradbury „Friedhof für Verrückte“
63. Lily Sauter „Ruhe auf der Flucht“
64. Benjamin v. Stuckrad-Barre „Soloalbum“
65. Erica Pedretti „Valerie oder Das unerzogene Auge“
66. Christoph Hein „Von allem Anfang an“
67. Frank McCourth „Die Asche meiner Mutter“
68. Elisabeth Gürt „Was jetzt Cornelia?“
69. Annemarie Selinko „Heute heiratet mein Mann“
70. Eva Bakos „Ein wunderbarer Wüstling“
71. Sven Regener „Herr Lehmann“
72. Bruno Schulz „Die Zimtläden“
73. Michaela Falkner „Du blutest, du blutest“
74. Max von der Grün „Stellenweise Glatteis“
75. Hans Lebert, Podium Portrait 50
76. Orhan Pamuk „Das stille Haus“
77. Paula Fox „Der kälteste Winter“
78. Märta Tikkanen „Persönliche Fragen“
79. Ralf Rothmann „Der Windfisch“
80. J.M.G. Le Clezio „Die Wüste“
81. Thomas Hettche „Ludwig muß sterben“
82. Ilona Lütkemeyer „Mit achtzig Seiten um die Welt“
83. Rudolf Lasselsberger „Tanz in den Mai“
84. Wolfgang Herrndorf „In Plüschgewittern“
85. Anna Gavalda „Zusammen ist man weniger allein“
86. Thomas Wollinger „Die Archäologin“
87. Reinhard Kaiser-Mühlecker „Wiedersehen in Fiumcino“
88. Kurt Klinger „Podium Portrait 12“
89. Josef Burg „Ein Stück trockenes Brot“
90. Peter Handke „Wunschloses Unglück und andere Prosatexte“
91. Ernst Fischer „Das Fanal“
92. Harald Schmidt „Mulatten in gelben Sesseln“
93. Philip Roth „Exil Ghost“
94. Birgit Vanderbeke „Sweet sixteen“
95. Judith Hermann „Sommerhaus,später“
96. Seher Cakir „Zitronenkuchen für die sechsundfünfzigste Frau“
97. Gerrit Wustmann „Beyoglu blues“
98. Joseph Zoderer „Die Farben der Grausamkeit“
99.Iris Grädler (Hg) „Sommer am Meer und anderswo“
100. Grzegorz Kielawski „So wie du kann jeder aussehen“

Jetzt ist der achtzehnte Dezember und ich habe gerade das letzte Buch nämlich Thomas Wollingers „Die Archäologin“ verlinkt und zu diesem Zeitpunkt schon 108 Bücher gelesen. Bis zum Ende des Jahres kommen wahrscheinlich noch drei bis fünf Bücher dazu. Soviel, wie ich noch nie in einem Jahr gelesen habe und dank der vielen Bücherschränke, die es auf einmal gibt, war das gar nicht schwer. Ich habe die Bücher im Gegensatz zum vorigen Jahr ziemlich linear hinuntergelesen, bzw. die Rezensionsexemplare, die es noch immer gibt, auch wenn das, wahrscheinlich durch die entsprechenden Bücherblogdiskussionen, wirklich etwas schwerer wird, vorgezogen und natürlich im Sommer die Harlandbücher, die weiter unten angefügt ist. Als ich von der Sommerfrische zurückgekommen bin, war die Liste bis auf Platz hundert gefüllt, so daß ich zweite Liste angelegt habe, bei der ich auch bleiben werde. Also weiter alle meine Bücher verlinken und ich habe auch ein System geplant, das ich ab nächsten Jahr ausprobieren will. Nämlich die Jahresliste bis auf Platz sechzig mit den SUBs auffüllen und dann jede Woche, wenn es eines gibt, ein neues Buch dazuschreiben, so daß ich wieder auf hundertzehn bis hunderzwanzig Jahresbücher komme, was zu schaffen ist.
Die Hundert Bücher Challenges ist also ein Erfolg geworden und hat den Zweck erfüllt eine Übersicht über meine Bücher zu bekommen und auf keines zu vergessen und wenn ich es noch schaffen sollte, im nächsten Jahr wirklich nur ein bis zwei Bücher pro Woche dazu zu bekommen, kann ich die Bücher auch so einigermaßen lesen.

2010-04-01

Kein Aprilscherz

Filed under: Uncategorized — jancak @ 16:28

Thomas Wollinger hat in seinem Blog „Schreiben“ heute verlautet, daß sein Roman, für den er sich, glaube ich, noch ein paar Jahre Zeit genommen hat, fertig ist.
„Nun nur noch korrekturlesen, Feedback von Grauko einholen und an den Verlag schicken!“
„Erster April!“, steht darunter und bei mir es natürlich umgekehrt, habe ich ja in den letzten Artikeln, die sich auf „Mimis Bücher“ bezogen, hoch und heilig geschworen, mir diesmal wirklich viel Zeit zu lassen, um nicht schon am 31. März fertig zu sein.
So habe ich am 26. 2. geschrieben und etwas dazugefügt, daß ich, bevor ich mit dem Schreiben anfange, ein paar Wochen Material sammeln will. Dann machte ich meine Steuererklärung fertig, bin zum Friseur gegangen und zwei Stunden in die Hauptbücherei und zum Bücherschrank und am nächsten Tag, statt recherchierend herumzufahren, zu Hause geblieben und habe geschrieben und geschrieben. Wie bei mir üblich immer ein, zwei Szenen in voraus, das große Konzept habe ich nicht gehabt, nur ein paar vage Ideen, wie ich die Spannung einbauen und die Protagonisten zusammenbringen kann. Damit bin ich nach Leipzig gefahren, habe das Manuskript mitgenommen, aber liegen gelassen und vorige Woche war auch sehr viel zu tun, daß ich nicht weiter gekommen bin.
Am Samstag dann wieder so eine Phase, wo ich dem Frans Postma nach Holland geschrieben habe: „Ich kann es nicht und alle, die das ohnehin schon lange behaupten, haben ganz recht!“
Dann ist es erfahrungsgemäß aufwärts gegangen und mit den nächsten Szenen weiter. Gestern habe ich nach zwei streßigen Praxistagen und rinnender Nase noch einmal Resumee gezogen, von Zeit lassen und Handlung finden geschrieben. Mich aufs Rad gesetzt, zum „Lidl“ gefahren, um 3×4 Zitronen zu kaufen, die Kassiererin hat mir netterweise 4×4 verrechnet und ich habe gedacht und gedacht.
Daß Johannes Staudinger den Buchpreis gewinnen wird, daß die Figur des Peter Wohlein eine eigene Stimme bekommen soll, Mimi mit Frau Tunichtgut nach München fährt, die zweite wieder mit so einer Gratisreise und, daß das Ganze mit dem „Zungenkuß“ enden wird, um zu „Mimis Bücher“ zurückzukommen.
Einige Szenen geschrieben, von Franz Hütterer, den ich eigentlich verlinken wollte, ein liebes Mail bekommen und einen Kommentar mit dem Ratschlag, doch in einem Behindertenheim ein Praktikum zu machen.
Das ist es aber nicht, weil ich manchmal lernbehinderte Klienten habe, die Anna in diesen Bereich arbeitet und die Literatur von Menschen mit Lernbehinderung habe ich seit drei Jahren auch sehr gut im Kopf und weiß, wo ich sie finden kann.
Zwar muß ich aufpassen, daß die Mimi nicht zu viel und zu kompliziert erzählt, aber gerade diese Figur ist mir, glaube ich, ganz gut gelungen. Da ist der Handlungsstrang mit ihrem Bruder Günther eher vage und zu den Plagiatsgeschichten habe ich auch viel Material.
Janko Ferk hat mir gemailt, daß mein Buch angekommen ist, aber wofür soll er es rezensieren? Gute Frage, da die „Presse“ und die „Wiener Zeitung“ vielleicht nicht soviel Selbstgemachtes wollen. In einer Literaturzeitschrift vielleicht, habe ich geantwortet, es reicht aber auch, wenn er es mir für das Literaturgeflüster schickt, allerdings erfordert das Lesen einige Stunden Zeit…
Heute Morgen wollte ich eine Ostertour nach Wilhelmsburg unternehmen, habe aber erst zwei Szenen geschrieben und während der Fahrt noch einmal alles durch den Kopf gehen lassen, so daß ich mich vor die Kirche setzte und wie mit der Schneeflockenmethode alle noch kommenden Szenen aufnotierte.
20 Szenen und 30.515 Worte habe ich bis jetzt geschrieben. 26 werden es wahrscheinlich werden, bis sich alle bei der „Zungenkußpreisverleihung“ treffen. Wahrscheinlich auch so an die 50. 000 Worte oder ein bißchen weniger. Ich habe nachgeschaut, das „Haus“ hat 30.000 Worte und fertig werde ich mit dem Rohentwurf wahrscheinlich nach Ostern oder die Woche darauf.
Was ist dazu zu sagen?
„Ich schaffe es nicht oder toll die Kreativität einer Marathonschreiberin und eine weitere spannende Geschichte übers Schreiben, die in einem halben Jahr fertig sein wird. Diesesmal drei in einem Jahr und der große Roman kann warten, den überlasse ich Jonathan Franzen oder Daniel Kehlmann!“
Bis auf den letzten Satzteil entscheide ich mich für die zweite Variante. Es ist eben so, ich bin wie ich bin und schreibe, wie ich kann. Als ich fünfundzwanzig Szenen aufnotiert hatte, bin ich zu dem Schreibwarengeschäft mit der Antiquariatskiste: „Sehr viel um einen Euro“ gegangen und habe mir „Am Ende des Garten“ von Erika Pluhar, Roddy Doyes „Das Frittenmobil“ und Peter Handke „Wunschloses Unglück“ gekauft. Denn dieses Buch sollte man gelesen haben, als ich 1975 oder so in Hamburg war, hat es mir Rudolf Blazejewski für die Reise mitgeben wollen. Dumm wie ich damals war, habe ich es nicht genommen, weil ich Handke für zu experimentell gehalten habe.
Die Zeiten ändert sich und mit den Vorsätzen hapert es manchmal ein bißchen, macht aber nichts und Thomas Wollinger würde ich mal vermuten, wünscht sich für seine Geschichte mit der herzkranken Angelika vielleicht auch ein schnelleres Ende.

2013-09-19

Franz Kafka – Tagebücher 1910 – 1923

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:29

Dank dem offenen Bücherschrank habe ich mich jetzt in Kafkas Tagebücher eingelesen, was für die nicht Kafka- Expertin ein Weg hätte sein können, sich dem großen Dichter anzunähern, in der Realität aber wiedereinmal schwierig war, denn der Inhalt der dreizehn Quarthefte, die Kafka da seinem Freund Max Brod hinterlassen hatte und die von diesem 1950 vollständig und nur mit wenigen privaten Weglassungen herausgegeben wurden, enthalten außer „persönlichen Notizen und autobiographischen Reflexionen auch Aphorismen und Entwürfe zu zahlreichen Erzählungen“ und sind so für eine Nichtexpertin nicht leicht von einander zu unterentscheiden. Es gibt zwar ein paar Seiten Anmerkungen, um sich auszukennen, aber wieder viel zu wenig und so habe ich mich durch die vierhundertsiebzig sehr klein gedruckten Seiten, meiner Fischer TB-Ausgabe von 1981, wiedermal sehr schnell und flüchtig durchgelesen in der Hoffnung, dem Großen vor dem ja alle am Boden liegen und staunen, näherzukommen, denn bisher bin ich das nicht sehr. In der Schule habe ich, glaube ich nicht viel von ihm gehört, weil das Schuljahr mit der Matura zu Ende war, als wir bei Frau Professor Friedls Leseliste mit Max Mell und Anton Wildgans angelangt waren, zumindest kann ich mich nicht an Kafka-Texte erinnern.
Im Sommer 1973, als ich mir sehr viele Bücher kaufte, um mich in die Weltliteratur einzulesen, bin ich auch an „Amerika“ herangekommen, aber nicht wirklich weiter, weil ja keine Ahnung von Kafkas Schreiben und Literaturlexikons habe ich, glaube ich, weder gehabt noch benützt. Google hat es noch nicht gegeben. „Amerika“ habe ich viel später fertiggelesen und wieder nicht verstanden. Und als die Anna in der Schule mit der „Verwandlung“ nach Hause kam und darüber etwas schreiben mußte, habe ich auch nicht sehr viel verstanden.
Kafka der große der Unbekannte, der Surrealist und nähere mich erst jetzt ihm allmählich etwas an. Gab es da ja vor paar Jahren ein Buch über seine Beziehung mit Dora Diamant, das im ORF besprochen wurde. Von dem Briefwechsel mit Milena habe ich natürlich schon etwas gehört und vor ein zwei Jahren gab es beim Thalia-Abverkauf in St. Pölten ein „Kafka-Büchlein für Eilige“, das ich liegengelassen habe. Jetzt in Harland eine Gesamtausgabe Alfreds entdeckt und ein paar der Bücher auf meine Leseliste gesetzt, die „Verwandlung“ habe ich auch gefunden, als ich im Mai meine Bücherregale umräumte und meine Leseliste ergänzte und im Mai gab es in der Gesellschaft für Literatur auch „Kafka mit Sekt und Torte“ bzw. wurde dort das Buch „Kafkas Wien“ vorgestellt und ich habe über das große Wissen der anwesenden Kafka-Experten sehr gestaunt.
Das werde ich nun sicher nicht, habe durch die schnelle Badewannelektüre aber doch einige sehr interessante Eindrücke bekommen und einiges erfahren, was ich so nicht wußte. Denn ich habe, glaube ich, nicht einmal gewußt, daß er 1924 in Klosterneuburg gestorben ist und auch nicht, daß erst Max Brod seine Romanfragmente herausgegeben hat und zwar gegen seine ausdrückliche Anweisung, weil er die Texte vernichtet haben wollte und, daß er zu Lebzeiten nur Erzählungen veröffentlicht hatte und ihn also erst Max Brod zu dem großen Dichter machte.
Also auch einer, der zu Lebzeiten von seinem Ruhm nicht viel mitbekam und, daß sich Max Brod nicht an die Anweisungen gehalten hat, mißfällt mir, auch wenn ich schon weiß, daß wir dann um ein großes Literaturgenie gekommen wären, aber ich habe einmal Respekt vor persönliche Anweisungen.
Also sollte ich auch dieses Tagebuch nicht lesen, habe mich nach dem Kafka-Vortrag im Mai aber schon sehr darauf gefreut und da es ohnehin schon veröffentlicht ist, ist es auch egal und viele der Namen hat Max Brod ohnehin nur abgekürzt, um die Pribvatsphären zu schützen.
Es beginnt also mit 1910 und da springt der Autor gleich ganz untagebuchhaft in das Buch mit den Worten „Die Zuschauer erstarren, wenn der Zug vorbei fährt“ in das Buch hinein. Was hat das mit einem Tagebuch zu tun? Bei Kafka ist aber alles anders und in Wikipedia und auch im Buch habe ich gelesen, daß Kafka seinen Freunden Max Brod, Franz Werfel etc die Tagebücher auch vorgelesen hat, bzw. haben sich das die Freunde gegenseitig.
Kafka hat sehr lange bei seinen Eltern und seinen drei Schwestern, die alle im Holocaust umgekommen sind, gelebt, hatte ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater und hat bis zu seiner vorzeitigen Pensionierung wegen seiner Lungenkrankheit im Bureau einer Versicherungsanstalt gearbeitet. Da kommen Stellen vor, daß ihm das nervt und gleich am Anfang gibt es auch eine Stelle „Oft überlege ich es, und immer muß ich dann sagen, daß mir meine Erziehung sehr geschadet hat.“
Diese Stelle wird mehrmals wiederholt und abgewandelt und einmal wird auch beschrieben, was der Vater zu dem Kind der Tochter, die diese gerade geboren hat, sagte „Als vorgestern die Mutter um ein Uhr in der Nacht von meiner Schwester zurückkam, mit der Nachricht von der Geburt des Jungen, zog mein Vater im Nachthemd durch die Wohnung, öffnete alle Zimmer, weckte mich, das Dienstmädchen und die Schwestern und verkündete, die Geburt in einer Weise, als sei das Kind nicht nur geboren worden, sondern als habe es auch ereits ein ehrenvolles Leben geführt und sein Begräbnis gehabt.“
Kafka geht viel ins Theater und liest auch viel, Goethe aber auch Otto Stoeßl und von einer Schnitzer- Auffühung wird berichtet, die aber nicht sehr gut gefallen hat.
1912 lernt er Felice Bauer kennen, im Buch F. genannt, verlobt sich 1914 mit ihr und es gibt einige Abschnitte, wo er seine Zweifeln über eine etwaige Heirat ausdrückt und überlegt, wo er mit ihr leben soll, Wien kommt, dafür nicht in Frage, „er dieses hasst und er in ihm nur unglücklich werden müßte“, die Verlobung passiert in Berlin, er löst sie aber bald wieder auf und 1914 ist überhaupt ein entscheidendes Jahr, der Krieg beginnt und Kafka beginnt auch seine wichtigsten Werke zu schreiben.
„Ich schreibe seit ein paar Tagen!“, merkt er so am 15. August 2014 an und Max Brod erläutert, daß es sich dabei um den „Prozeß“ gehandelt hat. „Das Urteil“ hat er im September 1912 in einer Nacht in nur acht Stunden hingeschrieben, Teile von „Amerika“ und die „Verwandlung“ sind auch 1912 entstanden. Es gibt auch ein paar Stellen über das Schreiben bzw. dazu, daß ihm das nicht oder nur zu wenig gelungen ist und auch eine Einladung von Robert Musil sich bei einer Zeitschrift zu beteiligen, wo er aber offenbar keine Texte dafür hatte.
Mit Felice Bauer, der er auch sehr viele Briefe geschrieben hat, die sie dann später im Exil in Amerika aus Not verkaufte, war er noch ein zweites Mal verlobt und eine sehr eindrucksvolle Reiseschilderung, als er Mitten im Krieg mit dem Zug nach Wien fährt, gibt es auch.
1917 wird bei Kafka dann die Tuberkolose diagnostiziert. Ab da werden die Tagebucheintragungen dünner. 1918 gibt es gar keines, die von 1919 und 1920 passen auf zwei Seiten.
Anfang 1920 hat er, wie Max Brod anmerkt „Milena Jensenska, die begabte tschechische Schriftstellerin kennengelernt, die 1939 in Prag ins Gefängnis geworfen wurde und in einem Konzentrationslager ermordet wurde.“
1921 und 1922 schreibt er wieder mehr, die Texte beziehen sich öfter auf seine Krankheit und seine Erholungsaufenthalte, Refelxionen auf das Leben kommen auch immer wieder vor. Mit 1923 schließen die Tagebücher.
Es sind dem Buch dann noch Reisetagebücher von drei Reisen angefügt, die Kafka zwischen 1911 und 1912 unternommen hat. Im Februar 1011 ist er offenbar in Auftrag seiner Versicherung nach Friedland und Reichenberg gefahren und hat in einem Schloß gewohnt, das laut Max Brod das Vorbild für sein „Schloß“ sein könnte, eine sehr schöne Beschreibung von einer Buchhandlung, wo er eine Zeitschrift in einer Auslage sieht und dann wegen der Umständlichkeit der alten Verkäuferin doch nicht nimmt, danach mit Max nach Paris, wo er sich mit diesen wegen etwas so Banalen wie das Waschen des Gesichtes zerstreitet und sowohl Bäckereien als auch Bordelle besucht und nach Weimar in das berühmte Goethehaus und vorher nach Leipzig, wo er Rowohlt besucht gibt es natürlich auch, zwei Kafka-Zeichnungen sind dem Buch auch noch angefügt.
Dann habe ich das Buch weggelegt, bin in das Internet gegangen und habe mir fast einen Tag lang, ich weiß auch nicht genau wieso, wahrscheinlich haben mich Kafkas Schwestern dazu angeregt, Filme über das Warschauer Ghetto angeschaut und bin dabei natürlich auf den jungen Marcel Reich-Ranicki gestoßen, der dort im Judenrat gearbeitet hat, bevor er mit seiner Frau Tosia geflohen ist und der auch ein Buch über Kafka geschrieben hat.
Als ich vorhin, was ich sehr gerne tue, http://www.buecher.at, aufrief, habe ich gelesen, daß der Kulturgewaltige gestorben ist und bin, was mir nicht sehr oft passiert, zusammengezuckt und habe sehr betroffen „Uje!“, ausgerufen.

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