Literaturgefluester

2022-06-19

Sommerpläne schmieden

Von den literatouristischen Ausflug nach Neuberg an der Mürz, einen Tag vor Ende, weil wir den dritten Geburtstag der kleinen Lia im Gasthaus Ambichl feiern wollten, zurückgekommen, sitze ich im lila Spaghettileiberl bei über dreißig Grad in Harland auf der Terrasse und gehe die nächsten Tage durch.

Der Juni hat seine zweite Hälfte überschritten, es gibt noch zwei Wochen Literaturprogramme und in der nächsten Woche das „Bachmann-Lesen“, das wieder mit 2G oder nicht, in Klagenfurt live vor sich gehen wird und ich per Stream verfolgen werde. Ende Juni werden wir wieder ein paar Tage mit der Wandergruppe des Herrn Sladky in die Berge gehen. Dann käme die Sommerfrische, die ich ja seit Jahren in Harland mit Rad fahren, schreiben und lesen verbringe.

Solange der Alfred noch voll arbeitete, war das Mittwoch bis Sonntag. Dann ging er in Altersteilzeit und jetzt ist er in Pension und die Sommerfrische mutierte zu Sommerfrischenwochenenden, das heißt wir fuhren Donnerstag Abend nach den Ö-Tönen nach Harland und kamen Montagabend oder Dienstag früh nach Wien zurück, damit ich meine Stunden machen kann.

In den Urlaub sind wir auch immer gefahren. Einige Zeit lang sehr viel nach Italien. Dann kam das Wandern in der hohen Tatra. im Wir waren im Elsaß, in den Masuren, in den baltischen Staaten und in der Schweiz auch ein paarmal. Dann kam Corona und da gabs seit 2020, wo wir den Rhein oder den Main hinunterradeln wollten , eigentlich keinen mehr.

2020 haben wir ein paar literarischen Ausflüge gemacht, 2021 waren wir zwei Wochenenden bei der Ruth in der Steiermark in der Kittner-Stiftung und heuer befinden wir uns gerade in der Corona- Sommerpause oder eigentlich auch nicht wirklich, denn die Sommerwelle ist, wie ich höre, bei derzeit circa sechstausend täglichen Infektionen, schon da und an die Wintermaskenpflicht von Oktober bis Ostern sollen wir uns, wie ich ebenfalls höre, wie an die Winterreifenpflicht gewöhnen, damit es keine Grippe mehr gibt.

Aber jetzt darf man noch G-los ins Ausland fahren und von dort wieder zurückkommen, obwohl an der Scharfstellung der Impflicht im Herbst schon eifrig gearbeitet wird und des da eine Verkehrsbeschränkung auch bei „geringer epidemologischer Gefahr“ bei Covid verdächtigen Personen geben soll, damit die auf keine Demonstrationen gehen können, geben soll.

Aber noch Pläne, der Alfred macht sie schon und will im Juli nach Kroatien, Albanien, Montenegro, Kosovo oder vielleicht auch nur nach Kroatien fahren, um dort seinen neuen Campinganhänger ausprobieren und im August hat er schon ein Hotel in Bück gebucht, wo wir mit der Anna, dem Andreas und der kleinen Lia und mir ein paar Tage hinfahren will.

Also wirds wenns so bleibt ein intensiver Sommer. Nach den Wandertagen noch ein paar Tage Praxis und eigentlich will ich ja endlich an das Backlistlesen kommen. Da liegen ja noch die Geburtstagsgeschenke der letzten Jahre in den Regalen und wenn im August die deutsche Buchpreisliste bekanntgegeben wird, komme ich dann ohnehin nicht mehr dazu, sondern lese mich den Rest des Jahres durch die deutsche, die österreichische, die Schweizer Liste und dann noch durch das Bloggerdebut.

Aber wenn wir wieder nach Kroatien fahren brauche ich kroatische Bücher und habe da auch schon meine Leselisten durchorstet, denn da hat sich ja schon einiges angesammelt.

Also werde ich wenn wir nach Kroatien fahren Adriana Altaras „Titos Brille“, Edo Popovis „Die Spieler“ und „Den Aufstand der Ungenießbaren“, Miljenko Jergovis „Ruth Tannenbaum“ und seinen „Vater“ mitnehmen. Und für Ungarn steht schon lang Georgy Dragoman „Der Scheiterhaufen“ und Terezia Moras „Der einzige Mann auf dem Kontinent“, obwohl die ja eine deutsche Buchpreisträgerin ist, auf meiner Liste.

Ein paar Bücher, die im Juli und im August erscheinen, habe ich auch noch auf meiner Liste, die Elke Heidenreich liegt halbgelesen am Harlander Klo und den Elias Hirschl will ich auch unbedingt lesen, wenn dann auch der Peter Henisch, die Eva Menasse und der Michael Köhlmeier liegenbleiben, weil dann schon das Buchpreislesen kommt und dann gibt es noch das Schreiben und da bin ich ja öfter im Sommer nach Harland in eine Schreibwerkstatt gegangen und jetzt laboriere ich immer noch an meinen „Socialkredit-Text“, herum, der inzwischen „In den Wolken leben oder die Verkehrsverschränkung“ heißen könnte, aktuell aus sechs Szenen, vierzehn Seiten und 6400 Wörtern besteht, ich aber immer noch nicht weiß, wie ich die aktuelle Covid Situation beschreiben soll und wie gefährlich die ist und mich dann beim, „Du mußt ja nichts schreiben, hast du doch ohnehin schon sehr oder zuviel getan, leg mal eine Pause ein!“, ertappe und dazu wäre der Sommer vielleicht ganz gut. Denn nach Kroatien nehme ich den Laptop nicht mit und bringe vielleicht auch wieder ein Buch oder eine Idee als Souvenier zurück, denn ich könnte ja auch über etwas anderes als über Corona schreiben und über etwas anderes, als das wieder eine ältere oder jüngere Frau einen Roman darüber versucht.

Also in den Sommer, mal sehen, wie er wird und ob die Sommerwellen uns überrollen. Die O-Töne gibts ja wahrscheinlich auch und die Lesetheater-Sommerlesereihe ist auch schon geplant und natürlich gibts am dritten Juli wenn wir von den Wanderwochenende zurückkommen auch vierzehn Jahre „Literaturgeflüster“ zu feiern und im nächsten Jahr gibts überhaupt ein ganz großes Jubiläum. Nämlich fünfzig Jahre Matura und literarisches Schreiben und da was daraus geworden ist? Wahrscheinlich sechzig selbstgemachte Bücher und fünfzehn Jahre „Literaturgeflüster“.

2022-06-04

Von den IG-Autoren zum Kuba-Sommerfest am Pfingstwochenende

Die letzten zwei Jahre war ich ja nicht bei der GV der IG-Autoren. 2020 gab es wahrscheinlich keine und 2021 mußte man mit Maske und 2G etcetera, antreten. Da waren dann glaube ich nur fünfzehn Leute anwesend, die sich mit Maske und Impfausweis hineingesetzt hätte. Es ist aber oder in den Vorstandssitzungen eine Statutenänderung beschlossen worden und die wurde nun in einer außerordentlichen Generalversammlung mit vier Tagesunkten eben der Besprechung und Abstimmung der Änderung die, die Geschäftsordnung und die Statuten betrafen.

Gerhard Ruiss hat dann noch ein bißchen was zu den Plänen der nächsten Zeit erzählt und da ist die Leipziger-Buchmesse 2023 interessant, die im April stattfinden wird und da wäre Österreich das Gastland und das betrifft auch die IG-Autoren, die da einen noch größeren Stand und einige Aktionen haben werden.

Um elf hat die Versammlung angefangen. Es waren weniger Leute als sonst dabei. Ich habe die Elfi Resch gesehen, die ich ja auch gestern im Werkl getroffen habe, die Ruth, die Christl Greller, die Sylvia Treudl, die Margit Hahn, Peter Paul Wiplinger, der, glaube ich, zum Ehrenvorstandmitglied ernannt wurde und noch einige die ich nicht kenne.

Erika Kronabitter war auch da und die hatte mich auch zu einer Lesung in einer Gartenbuchhandlung am Flötzersteig eingeladen. Aber am Nachmittag war auch das Sommerfest der österreich-kubanischen Gesellschaft, wo der Alfred hinwollte und Flötzersteig wäre auch ein bißchen weit, obwohl ich zu meinen Steinhof Supervisionen auch immer zu Fuß gegangen bin.

Aber vorher gab es noch ein gemeinsames Essen in der Neubaugasse. Mittagessen kann man nicht sagen, denn es war um vier angesagt.Die Sitzung hatte um elf begonnen. Wir waren schon nach halb drei fertig. Es hat aber länger gedauert bis die Bestellungen aufgegeben waren.

Ganz früher in den Neunzigerjahren fand am Samstag nach der GV immer ein Essen in der „Goldenen Glocke“ in der Kettenbrückengasse statt, das nicht mehr im Betrieb ist. Dann gabs immer ein Würstl- und Käsebuffet. Aber das Literaturhaus hat noch die Corona Regeln, wo es nur Kaffee und Getränke in verschlossenen Behälter gab.

Warum weiß ich nicht wirklich, weil es ja schon Veranstaltungen mit Wein und Buffet gibt. Aber die großen Häuser haben offensichtlich ihren Corona-Regeln und so war es im Literaturhaus auch sehr kalt, weil die offenbar vorgeschriebene Klimaanlage sehr abkühlte und das ist eigentlich nicht sehr umweltfreundlich, wie auch die Müllberge, die das Impfen, Testen, die Masken und das gelieferte Essen erzeugen, sicher ein Problem darstellen, über das sich eigentlich die Umweltministerin Gedanken machen sollte. Man hört aber nicht viel darüber.

Aber zurück zur „Goldenen Glocke“ und zum verspäteten Mittagessen. Ich habe Plejskavica genommen und bin dann in die Seisgasse gegangen, wo schon das Zelt aufgestellt war und ich einige Bekannte getroffen habe. Literarisch war es nicht so sehr, aber interessant zu plaudern und sich zu unterhalten und so bin langsam in das Pfingstwochenende gerrückt und da werden wir morgen zuerst nach Harland fahren und dann mit dem Rad zum Pfingstfest nach Nußdorf an der Traisen. Hoffentlich hält das Wetter aus und das wäre dann mein heuriges Pfingstprogramm, das diesmal normaler, als das der letzten zwei Jahre sein wird, seien wir gespannt.

2022-05-01

Hoch der erste Mai

Filed under: Alltagsgeplauder — jancak @ 20:14
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Nach zwei Jahren endlich wieder Maiaufmarsch, das heißt das stimmt nicht nicht ganz, die SPÖ hat die letzten zwei Veranstaltungen Online gemacht, aber im Mai 2020 begannen ja die Lockerungen und das Ende der ersten Ausgangssperren und so sind wir zur Albertina gegangen, haben dort Gerald Grassl und ein paar bekannte Gesichter zum Teil wegen der Maske nicht so leicht zu erkennen, gesehen und sind dann aber nicht wie erwartet zum Parlament, sondern zum Ballhausplatz gegangen, denn es war offenbar eine Grassl-Veranstaltung und keine der KPÖ und am Nachmittag hats dann eine Demonstration gegen die Einsparungen von Kunst und Kultur am Heldenplatz gegeben.

Dazwischen sind wir nach Hause gegangen, weil alle Restaurants ja zu und im Vorjahr waren wir, glaube ich, in Harland und haben gegrillt und heuer habe ich eigentlich auch hinfahren wollen. Der Alfred hat aber vor ein paar Wochen ein paar Leute von „links“ getroffen, die ihm auf den Maiaufmarsch aufmerksam machte, den der KPÖ oder .links bei der Albertina. Der beim Rathausplatz hat heuer auch wieder stattgefunden, weil alles wieder normal und nur mehr Maskenpflicht im Supermarkt oder in den Öffis. Also bin ich um zehn zur Albertina marschiert. Der Alfred ist schon um neun hingegangen, weil er Leute treffen wollte.

Mir ist der Maiaufmarsch eigentlich nicht so wichtig, obwohl als Kind, weil aus einer sozialistischen ,Familie stammend bin ich mit meinem Vater und meiner Schwester, glaube ich, immer hingegangen. Die Mutter war zu Hause und hat gekocht. Später bin ich nicht mehr bei der SPÖ mitgegangen und noch später so seit etwa zwanzig Jahren bei dem der KPÖ bei der Albertina und das heute nocheinmal Eigentlich viele Leute am Albertinaplatz, aber eigentlich nur wenig bekannte. Dann über dem Ring zum Parlament marschiert. Beim Heldenplatz gab es eine Absperrung, weil eine Demo der Rechten.

„Wie blöd, daß denen das erlaubt wird!“, hat die Renate Saßmann empört zu uns gesagt und ich habe eigentlich nichts gesehen und nur gewusst, um eins gibt eine Anticorona-Großdemonstration, ob die gemeint war? Die habe ich aber ausgelassen, weil derzeit ohnehin alles normal. Mal sehen, ob wir das im Herbst, wenn das neue Virus und die Impfpflicht wieder kommt, wieder brauchen.

Vor dem Parlament, wo wegen den Umbauten noch alles abgedeckt war, gab es paar Reden und die erste Strophe der International, die ein paar Leute hinter mir auf Spanisch mitgesunden haben und dann sind wir um die Ecke, zum Schmerlingplatz zum obersten Gerichtshof gezogen. Auch das war neu, weil es da eine Aktion gegen Rassismus gegeben hat, beziehungsweise die Aufforderung, daß alle Flüchtlinge in Österreich willkommen sind. Da gab es einen Rap und nochmals Reden. Zum Beispiel eine der Elementarpädagoginnen und der Organisation der 24 Stunden Betreuerinnen und eine Aufforderungen zum Frieden und ja, ich bin auch dagegen, daß Deutschland scharfe Waffe in die Ukraine liefert und habe auch ein bißchen Angst, daß es da zum dritten Weltkrieg kommen könnte und auch nicht zur dritten Strophe der Internationale, denn da war ich schon hungrig und so sind wir zum Burgtheater, wo die SPÖ ja Freßzelte aufgebaut hatte, wo alle Granden aufmarschierten und sich fotografieren ließen. So habe ich Ex-Bürgermeister Häupl gesehen, als wir uns noch um die Würstl und das Hot dog anstellten und, als wir das dann gegessen haben und dem Gespräch zweier Genossen zuhörten und sich der Conny zu uns gesellte, der bedauerte, daß Richard Weihs seine „Wilden Worte“ einstellte und mich fragte, ob ich die weiterführen will, will ich nicht, kam Bürgermeister Ludwig zu uns und gab uns zweimal die Hand und hörte sich geduldig an, als wir ihm sagten, daß wir seine Crona-Maßnahmen für übertrieben hielten. Dann gings, das Wetter war eher schlecht, es war kalt und regnete leicht, zum Votivpark, wo es ein lateinamerikanisches Fest mit einer Musikband gab, die der Alfred hören wollte.

Es haben dann andere Leute gespielt. Wir haben aber die Ruth getroffen und mit ihr zuerst Kaffee und später Wein getrunken und uns endlich wieder ein bißchen unterhalten und so war es ein schöner erster Mai.

Ob eine bessere Welt möglich ist und, die die KPÖ schaffen kann, bin ich zwar ein wenig skeptisch. Aber gehen wir es an und in einen schönen Sommer. Hoffen wir nur, daß das Wetter besser wird und die Preise nicht zu sehr explodieren und auch nicht der dritte Weltkrieg und auch im Herbst nicht das schon angekündigte neue Killervirus wiederkommt und als wir zurückgegangen sind, haben wir am Ring auch die letzten Züge der Corona-Demo getroffen und da bin ich gespannt, ob ich da im Herbst oder schon im Sommer wieder mitmarschieren werde.

2022-04-28

Loslassen

Filed under: Alltagsgeplauder,Gesellschaftspolitik,Glosse — jancak @ 00:12

Vor zwei Jahren oder so hat die ehemalige Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky in OE24TV gesagt, daß Viren auch einmal von so verschwinden können. Dazu passen die Aussagen von Exex-Bundeskanzler Kurz, der wieder, wie ich höre, in die Politik zurückkommen soll, vom Licht am Ende des Tunnes, gut, die Auferstehung zu Ostern haben wir 2020 versäumt, aber dann kam, wenn alle ein Impfangebot haben, ist die Pandemie vorbei.

Wofür die Regierung, die das auch im Vorjahr plakatieren ließ, sehr gescholten, sie hätten nichts für den Herbst getan, 2020 und 2021 war das so, denn dann kam das Virus und die Lockdowns wieder, die Delta- Variante im Vorjahr. Omikron zuerst sehr gefürchtet, weil ja sehr sehr ansteckend und eine Durchseuchung wollen wir nicht. Die natürliche Immunsierung geht ebenfalls nicht. Alles muß die Impfung machen, deshalb muß ja auch die Impfpflicht her. Hat sich dann vielleicht doch als ein grippaler Infekt, das darf man, glaube ich, noch immer nicht sagen, erwiesen, aber alle kriegten es, die meisten waren nicht sehr krank. Milder Verlauf oder Schnupfen hörte man und dann auch, daß man Omikron als Weihnachtsgeschenk betrachten könnte, um aus der Pandemie herauszukommen.

Das hat, glaube ich, ein Virologe oder Corona-Spezialist gesagt, aber wenn man zwei Jahre tägliche Angstsinjektionen abbekommen hat, Lockdowns uud Absonderungsbescheide erlebte, ist es nicht so leicht daran zu glauben, daß die Pandemie wieder vorbeigehen kann. Obwohl da hat man schon gehört, wenn das Omikron wirklich so leichte Verläufe hat und die Spitäler nicht überfüllt, könnte man es im Herbst, wie eine Epidemie oder ein Grippe betrachten.

Das war dann auch nur eine Einzelmeinung, die schnell von den rufen „Die Pandemie ist nicht vorbei!“, übertönt wurden und „Heuer muß die Regierung wirklich etwas machen!!

Was soll sie tun? Die Spitaäler aufstocken natürlich, könnte man meinen und sagt wahrscheinlich der Hausverstand. Das medizinische Personal ebenfalls erhöhen und vielleicht vermehrt ausbilden oder umschulen. Es ist aber, glaube ich, die Impfpflicht damit gemeint, obwohl sich inzwischen, glaube ich, als ziemlich sicher herausgestellt hat, daß die Impfung zumindest gegen Omikron nicht hilft und das Maskentragen darf in den Supermärkten nicht aufgehoben werden, denn die Bevölkerung sollte ja nicht vergessen, daß die Pandemie nicht vorbei ist und außerdem hilft es gegen die Grippe, die es seit zwei Jahren nicht mehr zu geben scheint und auch, wie ich ebenfalls in OE24 hörte, gegen die Radioaktivität. Das ist, glaube ich, eher umstritten, aber höchstwahscheinlich kann man mit Masken schon virale Infekte abwehren, also das, was früher die Abwehrkräfte taten und wenn schon die Kinder nicht mehr mit Viren in Berührung kommen und sie nicht mehr natürlich bekämpfen können, sind sie wahrscheinlich immer auf Impfungen angewiesen, wie ja auch das Fieber früher ein Abwehrmechanismus des Körpers war.

Nun ja, nun ja, die spanische Grippe habe ich gehört oder gelesen ist nach drei Jahren verschwunden. Also habe ich gedacht, wird das auch hier so sein. Viren hat es immer gegeben und im Winter war man halt verschnupft, hat Zitronensaft in den Tee getan und Hustenbonbons gelutscht.

Natürlich, aber damals hat oder konnte man die Viren nicht so erforschen und wer suchtet, der findet, heißt es im Sprichwort. Ich weiß, die und der Volksmund sind heute nicht mehr so gefragt und wer an den Hausverstand und angeblich nicht an die Wissenschaft glaubt, ist ein Schwurbler.

Das ist auch so ein Problem, das mich beschäftigt, daß plötzlich jeder Kritiker zum Nazi erklärt wurde. Warum oder was hat das damit zu tun?, frage ich mich noch immer und, daß man an ein Impfstoff, der sehr schnell erzeugt wurde, glauben muß weil man sonst, als ungebildet und als wissenschaftsfeindlich gilt, ist vielleicht auch hinterfragtbar. Die Wissenschaft und ihre Erforschung ist sicher wichtig, aber wenn man sie hinterfragen kann, glaubt man vielleicht eher daran und läßt sich vielleicht freiwillig impfen, als wenn man dazu gezwungen wird, weil man sonst nicht mehr arbeiten, ins Kino oder ins Restaurant gehen darf.

Aber das ist jetzt vorbei. Momentan nur mehr Maskenpflicht im Supermarkt und wenn man in ein Einkaufszentrum geht, in dem sich ein solcher befindet und es wäre jetzt das Loslassen angesagt. Wer sich impfen lassen möchte, soll das tun, wer Maske tragen will, auch und die Wissenschaft kann die Viren ja epidemologisch erforschen und beobachten.

Aber man hört ja schon „Die Pandemie ist nicht vorbei!“

Was ist die, bitte schön, noch einmal? Nach der neuesten Definition, wenn der Virus weltweit auftritt und von Mensch zu Mensch übertragbar ist, no na und Gesundheitsminister Lauterbach warnt in Deutschland schon vor einem Killervirus, das im Herbst (sicher) kommt und dabei übersieht, daß die Viren ja immer schwächer und schwächer werden, wie man auch überall hört.

Aber wer suchet, der findet und da ist, habe ich gehört in London schon eine neue Omikon- Variante vorhanden. Sie ist zwar bis jetzt noch nicht zu uns gekommen. Wird aber sicher werden, wenn man das will. Und wenn die Bevölkerung mit den Viren, anders als früher, nämlich mit Angst und Panik umgeht, züchten wir vielleicht die Hypochonder heran.

Aber das ist ein anderes Thema und eine Sommervariante hat Karl Lauterbach gesagt wird oder kann es auch geben.

Loslassen, sagt da die Verhaltenstherapeutin und in die Eigenverantwortlichkeit übergeben! Auf sich selber aufpassen, gut mit sich umgehen und das Immunssystem durch Licht, Sonne, Bewegung, gesunde Ernährung und positive Gedanken stärken. So könnte es vielleicht auch gehen.

2022-04-27

Zurückkommen

Filed under: Alltagsgeplauder,Literaturbetrieb — jancak @ 00:54
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Da bin ich ja die letzten zwei Jahre weg vom Fenster gewesen, bin in Wien kaum aus dem Haus gegangen und habe mich durch die Literaturveranstaltungen nur gestreamt statt aktiv hinzugehen. Die Pandemie hat das verursacht und daß das auch mein literarisches Leben verändern wird, habe ich schon sehr früh gedacht,

Im Jahr 2000 oder so, wo ich noch viel herumgelaufen bin, oft mehrmals täglich zu Veranstaltungen, habe ich mir gedacht, jetzt mache in ein Experiment, bleibe zu Hause, damit ich mehr Zeit zu mschreiben habe. Nach einiger Zeit habe ich das aufgegeben, weil ich fürchtete, dann bin ich für den Literaturbetrieb verloren und bin wieder hingegegangen. Geschrieben habe ich in dieser Zeit auch nicht mehr und vermißt worden, bin ich, glaube ich, auch nicht.

2019 kam dann mein Absturz. Ein Gips und wieder ein Veranstaltungsstop für sechs Wochen, glaube ich. Danach habe ich gemerkt, daß ich eigentlich nicht mehr so gern in die „AS“ oder ins Literaturhaus gehe. Denn was soll ich dort, die Leute ignorieren mich, ich darf dort nicht lesen und nur herumsitzen und mich für die Literatur der anderen zu interessieren ist vielleicht zu wenig.

Ich bin aber trotzdem weiter hingegangen bis Anfang März, denn dann kamen die Lockdowns und die Ausgangssperren oder die Pandemie und das hat in mehr oder weniger abgespeckter Form bis heute angehalten.

Denn in die „Alte Schmiede“, etcetera konnte man dann ja wieder mit Maske, 3 oder zwei G und Ausweiskontrolle wieder gehen, ich aber nicht. Ich habe gestreamt und gedacht, ganz das Wahre ist es nicht, besser als nichts, aber dort bin ich nicht sichtbar. Also ein aus für mein literarisches Leben? Stimmt auch nicht ganz, denn ich habe in dieser Zeit geschrieben und geschrieben wie nie, neun erzählende Corona-Texte und das Corona-Texte- Buch mit texten aus dem „Literaturgeflüster“. Aber das gilt, weil ich ja sehr kritisch bin, vielleicht als Schwurblerliteratur. Deshalb konnte ich die Szene zwei aus den „Hundert Seiten“ auch nicht beim Volksstimmefest lesen. Das hatte vielleicht auch andere Gründe und 3G mit einem Bändchen gab es auch und im Sommer habe ich von der Ruth, gehört, daß der oder die sich nicht mit Ungeimpften treffen will. Das wurde von der Politik und den Medien ja geschürt „Neben Ungeimpften „will ich nicht im Restaurant sitzen!“, hörte man da ständig und ich dachte „Glauben die das wirklich?“ und dann auch über den Lockdwonn für Ungeimpften gestaunt, der mich, das muß ich auch erwähnen, nicht wirklich tangierte. Da wir ja zum Glück nicht in China leben und man aus dem Haus durfte, wenn man einkaufen oder spazieren wollte, was man ja immer konnte. Habe ich aber gar nicht soviel, denn da ich keine Maske tragen will, ging ich nicht in den „Spar“, am Abend habe ich gestreamt, meine Stunden telfonisch gemacht, alles klar. Aber weil ich nicht so viel spazieren gehe, sonder früher am Abend in die „Alte Schmiede“ und ins Literaturhaus und das jetzt zwei Jahre nicht mehr tat, hat auch meine Kondition abgenommen, was ich zu Weihnachten in Harland beim Radfahren merkte, ist also auch nicht so gut. Aber jetzt wird es den Sommer über wieder normal und ich kann wieder in die „Alte Schmiede“ gehen. Die Bewegung ist also da und das war auch der Grund warum ich vorige Woche, als ich hörte, daß ich jetzt wieder zu Veranstaltungen kann, den Kopf schüttelte, als ich mich fragte, soll ich das überhaupt?

Im Stream geht es ja auch und soviel Unterschied ist es nicht, ob ich da jetzt alleine herum sitze, die Leute, die noch Maske tragen, nicht erkenne und mich die Leute auch nicht mehr kennen. Bequemer ist es, es weiter im Stream zu tun, die Bewegung ist aber gesund. Also zurück zur alten neuen Normalität und natürlich wollte ich wissen, wer mich jetzt fragt, wo ich die letzten zwei Jahre gewesen bin?

Das hat bisher keiner getan, also hat mich keiner vermißt und die jungen Organisatoren kennen mich auch nicht mehr und Eigenverlag, eh klar wollen wir noch immer nicht und neun Covid-Romane, das schon gar nicht, etcetera.

Das sind so meine Gedanken, ob das wirklich so zutrifft, weiß ich noch nicht, gehhe ich ja erst seit voriger Woche in der „Schmiede“ und im Literaturhaus, da hat mich keiner angesprochen und ich habe außer den Leuten, die dort arbeiten und die mich auch grüßten, keinen gekannt. Am Wochenende war ich in Krems und in Göttweig, dort zähle ich aber zum Publikum und die Literaten sitzen im abgegrenzten Bereich, wo man nicht hineinkann und trfft sie höchstens auf der Terrasse, wenn das Wetter schön ist.

Aber jetzt kann ich, wenigstens bis zum Herbst, wieder ins literarische und sonstige Leben zurück und habe das auch vor, weil das ja gesünder ist und die Gesundheit ist ja wichtig, auch die psychische, nicht nur die virale. Also wieder am Abend zu den Veranstaltung und abwarten, ob doch wer fragt, wo warst du in den letztenJahren und was hast du geschrieben? Das haben in Krems und Göttweig aber schon einige Personen getan.

Also geht es weiter, wie normal. Drei meiner Bücher müssen noch erscheinen. Wenn das passiert, schicke ich sie ja auch ein bißchen aus, eines an die „Alte Schmiede“, beispielsweise. An die „Gesellschaft“ habe ich einmal eines geschickt, etcetera, aber da nicht viel gehört.

Nun ja, nun ja, daß ich nur für mich schreibe, das habe ich schon begriffen, aber jetzt doch wieder ins Leben zurück. Sei es auch nur um Bewegung zu machen. Soziale Kontakte hatte ich in letzter Zeit ja nur mit der Ruth und der Doris Kloimstein und ob ich im November, wenn man das darf, wieder ein literarisches Geburtstagsfest, machen werde weiß ich nicht, weil ich ja den Kontakt zu den meisten meiner bekannten verloren habe und ob ich den zu Leuten, von denen ich seit Jahren nicht gehört habe, wieder aufnehmen soll, bin ich nicht so sicher. Reagieren statt agieren habe ich mir in den letzten zwei Jahren angewöhnt und will eigentlich dabei bleiben.

Also weiterschreiben, über Covid oder auch was anderes. Da denke ich jetzt, etwas über die neuen sozialen Systeme, wie in China mit der künstlichen Intelligenz und Digitalisierung, wäre vielleicht ganz gut. Wieder, wenn man kann ,zu Veranstaltungen gehen und wenn es geht versuchen mit den Leuten wieder in Kontakt kommen und abwarten, was mit Covid weiter passiert, ob das jetzt vorbei ist oder sich wiederbelebt und dann gibt es ja noch den Krieg in der Ukraine und die Verteuerung, die Inflation.

Die Leute wissen nicht, ob sie heizen oder essen sollen?, höre ich jetzt immer. Das ist vielleicht etwas übertrieben, aber wenn es so weitergeht, ist das auch nicht gut.

Bücher gibt es aber immer noch in den Bücherschränken und den Bibliotheken zu finden und die Veranstaltungen gibt es auch. Vom Volksstimmefest, das jetzt einen neuen Organisator hat, habe ich nichts gehört. Da habe ich ja früher jährlich gelesen. Das scheint jetzt auch vorbei, wie die „Textvorstellungen“, was bleibt also über?

Nicht sehr viel, nicht viel weniger als früher, natürlich auch, denn wo nichts da ist, kann man auch nichts verlieren. Ich schreibe aber weiter, blogge, stelle meine Bücher dort vor, lege auch immer was in den Bücherschrank und das ist ja auch schon etwas, auch wenn ich natürlich mehr möchte. Also eingeladen werden, einen Preis bekommen, vielleicht auch einen Verlag, etcetera. Mals sehen, wie es weitergeht. Ich bin gespannt und stürze mich wieder etwas mehr in das literarische leben, wenn es geht.

2022-04-16

Osterspaziergänge und Ostereier

Die literarischen Osterspaziergänge haben bei mir ja irgendwie Tradition, so bin ich, glaube ich, 2000, das erste Mal mit der LitGes an der Traisen gegangen, da waren, glaube ich, der Alois Eder und die Doris Kloimstein dabei und ich habe meine Ostereiergeschichte aus der „Viertagebuchfrau“ gelesen, dann gabs ein paar Jahre später einen Spaziergang im Kaiserwald und ab 2009 gings dann, um den Viehofnersee bis 2018 glaube ich, denn 2019 hatte ich einen Gips und außerdem war das die „Literatur und Wein“, und dann kam ja Corona und Osterruhe und Ausgangssperre etcetera, im Vorjahr bin ich dann alleine um den See marschiert, habe den Bücherschrank geplündert und mich schreibend und lesend auf die Bankerln gesetzt.

Heuer fand ich dann, wie beschrieben, die Information der Osterspaziergang ist schon am 2. 4., also zwei Wochen vor Ostern. War er aber nicht, weil verschoben, ein Irrtum oder Mißverständnis, sondern doch erst am Karsamstag und das war mir dann egal, weil wir zu Ostern sowieso in Harland sind und solange Rolf Schwendter ,noch lebte gab es ja den Osterspaziergang des Lesetheaters durch die verschiedenen Wiener Bezirke am Ostermontag.

Da waren wir auch auf einiges und heuer Ostern ,ein Fest der Freiheit und der Auferstehung trotz der immensen Teuerung wie man überall hören kann und den Angriffskrieg der Russen in die Ukraine, denn weil die Zahlen jetzt wieder hinuntergegangen sind, wurden am Karsamstag die Maskenplficht in den Innenräumen, die vor ein paar Wochen wieder eingeführt wurden, aufgehoben und jetzt haben wir bis achten Juli wieder alle Freiheiten. Aber in den Supermarkt muß man bis dahin immer noch die Maske tragen, wahrscheinlich damit die Leute daran gewöhnt sind, wenn im Herbst dann die neue viel viel gefährlichere neue Variante kommt…..

ich denke, ich habe es schon geschrieben, aber auch von anderen gehört. Man muß wohl lernen mit dem Virus zu leben und sich von den Horrormeldungen nicht mehr irritieren lassen. Das versuche ich auch zu tun. Trotzdem ist mir ein wenig mulmig, wenn ich daran denke, daß ich, da Wien jetzt endlich auch die 2Regel aufgehoben hat, nächste Woche in die „Alte Schmiede“ gehen kann, wo ich schon zwei Jahre nicht mehr war und zum Friseur, das war wahrscheinlich schon notwendig oder auch nicht, denn ich habe vor einem Jahr angefangen mir die Haare selbst zu schneiden, schaute ganz gut aus, war aber natürlich verschnitten.

Jetzt sind sie wieder gleich und hoffe, daß das so bleibt und dann auf in das Osterwochenende. Die Osterwoche habe ich ja schon beschrieben. Die Osterdekorationen sind sowohl in Harland, als auch in Wien aufgestellt. Die Geschenke für die kleine Lia besorgt und am Donnerstag sind wir am Abend wieder nach Harland gefahren. Das war der vierzehnte und der achtunddreißigste Geburtstag der Anna. Da haben wir ihr am Abend eine Torte gebracht und der Alfred und die Anna haben mich auf die Osteraktionen aufmerksam gemacht.

Am Karfreitag verteilte die SPÖ vor dem Amtshaus Ostereier. Da sind wir mit der kleinen Lia hin, die irgendwie auf blau steht und auch eine blaue Torte wollte. Also ein blaues Osterei. Aber die SPÖ hatte natürlich nur rote. Da müssen wir zur FPÖ gehen. Aber wo finden wir die? Am Samstag am Markt war die Antwort. Da standen ein paar in blauen Jacken bei dem Tisch hinter uns. Einer netten Dame habe ich diese Geschichte erzählt, als ich mir das zweite Ei für die Lia abholte.

Dann bin ich zum Friseuer gegangen und danach zum Hammerpark gefahren. Denn da gabs die nächste Aktion. Nicht nur Streicheltiere sondern auch ein Ostereiersuchen und ein Ringelspiel für die Kinder. Der Bürgermeister teilte in einem Korb Süßigkeiten aus. Ein Osterhase versteckte die Eier und ließ sich mit den Kindern, die oft verschreckt schauten, fotografieren und dann auf zum Viehofnersee zum Osterspaziergang und diesmals hats geklappt. Die Eva Riebler ist schon mit dem Osterpicknick beim Parkplatz gestanden oder hat den Korb aus dem Auto geräumt. Ein paar bekannte und ein paar neue Gesichter. Die „Seedose“ war noch immer zu, das Wetter kalt und dann waren noch die Tische, die man für die Lesestationen verwenden konnte, verschwunden. So habe ich meinen „Meister Hoppel“ im Stehen gelesen.

„Kurz!“, hat die Eva Riebler gesagt. Aber die Geschichte hat ein paar Seiten. Sonst fehlt die Spannung, wenn man mitten drin aufhört. Dafür war die Frühlingsgeschichte einer Galeristin Bärlauch, Spargel und Rharbarber sehr kurz und beim See haben wir dann auch eine Bank gefunden. Goethes Osterspaziergang fehlte diesmal. Dafür hat ein „Harlekin“ seine Geschichten gelesen. Eva Riebler hatte zwei Gedichte, die sie nach H. C. Artmann geschrieben hat, die neue Sekretärin der Gesellschaft, glaube ich ein Gedicht über die Löwen in Afrika und ein Herr hat ein Gedicht von einem ukrainischen Dichter aus dem Englischen übersetzt. Dann wurde auf der Bank das Tischtuch ausgebreitet, das Brot geschnitten, die Aufstriche aufgemacht, die Ostereier verteilt. Es gab grünen Vetliner und Gespräche und.

Beim Rückweg und das ist auch sehr spannend, habe ich in der Telefonzelle beim Bootshaus, wo wir ja bei meinem allerersten Osterspziergang Halt machten zwei „Etcetera“ die Zeitschrift der LitGes gefunden.

2022-04-15

Null Covid-Strategie

Als vor mehr als zwei Jahren aus Wuhan die Kunde von diesem Virus gekommen und man die Bilder von den weißgekleideten Vermummten gesehen hat, die alle in ihre Häuser drängte, habe ich von einer Null Covid-Strategie keine Ahnung gehabt und mir auch nicht vorstellen können, daß so etwas bei uns passieren kann.

Die Vorstellung von der Ausgangsperre, dem Lockdown, den versperrten Geschäften und Bundesgärten, die Strafe die man zahlen mußte, wenn man vielleicht zu dicht auf einer Parkbank saß oder dort vorbei ging, beziehungsweise mit seinen Kindern Fußball spielte, kam dann bald.

Daß, das eine Null Covid- Strategie ist, mit der versucht wird, das Virus auf Null zu drängen, habe ich erst später in den österreichischen und deutschen Medien gehört, daß das angestrebt werden soll.

„Wenn sich alle testen, können wir öffnen!“, hat, glaube ich, der Physiker Werner Gruber in OE24-TV gesagt und erklärt, daß das gesetzlich möglich sei, weil man bei Tuberkolose auch eine verpflichtende Isolierung anordnen kann. Das ist bei uns zum Glück nicht gekommen. Nur der zweimalige Massentestversuch,, um Weihnachten 2020,, der glaube ich, noch nicht so besonders gewirkt hat.

Erst als man ohne Test nicht mehr zum Friseur oder sein Schnitzel essen konnte, sind die Leute in die Apotheken und in die Teststaßen gegangen und ich habe mich die ganze Zeit gewundert, wie so das möglich ist und es vielleicht immer noch nicht ganz verstanden.

Was steckt dahinter?, habe ich mich gefragt. Ist es der Plan alle impfen zu lassen, weil das ein gutes Geschäft ist, denn so dumm können die Politiker ja nicht sein, die ganze Wirtschaft auszurotten, um ein Virus zu bekämpfen, daß auf diese Art und Weise nicht zu bekämpfen ist.

Das lernt man schon in der Schule hätte ich gedacht und mich offenbar geirrt. Als ich Suchardi Bhakdis „Corona Fehlalarm“ gelesen habe, hat mich da das Bild von mit Kanonen auf Spatzen schießen, alles ist dann hin und die Spatzen flattern munter davon, sehr beeindruckt und „Stimmt!“, gedacht und wenn ich so an den Lockdown eins zurückdenke und ihn mit dem vergleiche, was dann geschehen ist, kann man den Unterschied ganz schön vergleichen.

Damals war die Panik und die Unischerheit vielleicht zu verstehen, obwohl man schon damals hörte, die meistens trifft das nicht. Dann kamen die Massentests, die 3 und 2G Regeln. Der Virus ist auch in die Schule gekommen oder wurde dort entdeckt. Die Kinder nervös gemacht, das ständige Maskentragen, ist wie man jetzt weiß, sowohl für die Atmemwege, als auch für die Sprachentwicklung vielleicht doch nicht so gut und die Triagen passierten dann auch nicht nur auf den Intensivstationen, sondern auch auf den Psychiatrien.

Aber das war es dann gemacht und die Kollateralschäden, wie sich jetzt auch herausstellt vielleicht höher, als die durch Covid verursachte und die Panik, die damals entstanden ist und den Wunsch, das Virus unbedingt auszurottten verstehe ich noch immer noch nicht so ganz. Habe da aber das Bild des GeckoOffiziers im Kampfanzu vor Augen, der die Fäuste ballte und sagte „Das Virus ist unser Feind, wir müßen es besiegen!“

Und wenn wenn man sagte, wir sollten vielleicht damit leben lernen, galt man schon als Verschwörungstheoretiker und hinterfragen durfte man so und so n ichts.

Das Virus hat dann munter weiter getan, was Viren eben machen. Es ist dageblieben und der Sprung von Delta zu Omikron, es hat sich mehr verbreitet aber die meisten Leute, die man da in Quarantäne steckten waren nicht wirklich krank, fielen aber auf ihren Arbeitsplätzen aus und gefährdeten die Infrastruktur, was wieder dazu führte, daß die Maßnahmen wieder verschärft und ja nicht aufgehoben werden dürfen und das Maskentragen im Inneren wieder verordnet wurde.

Daß man damit Angst, Neurosen, Zwangsstärungen etc oder auch nur den unteranen Menschen erzeugt, hat man vielleicht nicht bedacht oder ist möglicherweise auch gerade recht gekommen. Denn ich habe gemerkt, die Kinder in den Schulen haben wirklich Angst, wenn ich den Schulsprechern so zuhörte. Angst vor der sogenannten Herdenimmunität und daß man das Virus so einfach durchlaufen lassen könnte, denn das darf nicht sein!

„Das wird passieren!“, hat die Generalgesundheitsdirektorin Katharina Reich irgendwann lakonisch gesagt und ist dafür gescholten worden und auch die Politiker, daß sie nichts tun, als ob sie etwas verhindern könnten.

Das Virus ist natürlich durchgeschossen und flacht sich jetzt langsam ab. Aber da hört man schon, im Herbst wird die nächste gefährlichere Variante kommen und da müssen wir uns jetzt vorbereiten, die Maskenpflicht auch im Sommer lassen, damit die Leute sie gewohnt bleiben und die Impfpflicht doch scharf stellen und vergißt dabei vielleicht, daß Pandemien damit vorüber gehen, daß alle angesteckt und dann immun sind. Aber davon hört man nicht sehr viel oder darf nicht sein.

Denn die Pandemie ist nicht vorbei, im Herbst geht es weiter, warten wir aber ab und konzentrieren uns auf einen schönen Sommer, denn die letzten beiden waren das ja auch und wenn jetzt schon fünfundsiebzig Prozent geimpft und die anderen genesen sind, sollte man sich nicht mehr fürchten müßen. Gesundheitsminister Lauterbach warnte aber in Deutschland schon von der Sommerwelle und will alle ab sechzig impfen lassen wenn wir jetzt wieder nach China zurückgehen, wo ich ja, als das bei uns längst noch nicht so war, maskenlose Leute eng aneinandergeschmiegt in Diskotheken tanzen gesehen habe, ist jetzt auch Omikron angekommen und da gilt die Null Covid- Strategie offenbar immer noch und ganz besonders.

Aso ganz Shanghai in den Lockdown geschickt und man darf nur zum testen die Wohnung verlassen. Aber da hört man schon, daß die Strategie gescheitert und das Virus, no na, dadruch nicht in den Griff zu bekommen ist.

Denn Viren denke ich, hat es immer gegeben und wird es immer geben, wenn ich da bei jeden Grippevirus, und die hat es die letzten Jahre nicht gegeben, hysterisch reagiere, werde ich wahrscheinlich wieder viel kaputt machen.

Besser wäre es das Gesundheitssystem gut auszubauen und der, der Masken tragen will, soll es tun und sich auch impfen lassen. Wer lieber auf die Abwehrkräfte baut, ist früher ganz gut damit zurecht gekommen.

Jetzt habe ich ja den vorigen Gesundheitsminister, einen Arzt mit TCM-Ausbildung, sagen hören, mit den Abwehrkräften allein geht das nicht. Da muß die Impfung her, die aber bei Omikron gar nicht so wirkt. Sich also vielleicht doch gut ernähren, viel spazierengehen bei jeden Wetter. Dann kommt man vielleicht mit den Viren besser zurecht, als wenn man sich hinter Masken versteckt, zu Hause bleibt und sich ständig testet.

2022-04-12

In die Osterwoche

Filed under: Alltagsgeplauder — jancak @ 00:13
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Die Karwoche ist wieder herangekommen und wir sind zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder am Wochenende vor Ostern nach Harland gefahren. Vor zwei Jahren gab es ja den ersten Lockdown ,und da wußte ich nicht wirklich ob man auf seinen Nebenwohnsitz fahren darf. Da wurde ja auch einiges abgesperrrt, so daß sich keine Touristen und Spaziergänger ansammeln konnte, wie zum Beispiel beim Neusiedlersee oder in Salzburg

Ich bin da erst am Gründonnerstag hingekommen und hatte eigentlich schöne Ostern. Bin das erste Mal nach sechs oder noch mehr Wochen wieder Rad gefahren und ab dann wieder regelmäßig nach Harland. Im Vorjahr gab es vor Ostern, weil die Zahlen wieder hoch und alle nervös waren, die Maskenpflicht an belebten Orten zum Beispiel am Donaukanal und Stephansplatz und in Niederösterreich war an einigen Orten die Inzidenz so hoch, daß man ohne Test nicht ausreisen durfte.

Das ging da, glaube ich, bis Liiienfeld und da hatte ich Angst, daß ich dann vielleicht nicht nach Wien kann.

So sind wir auch da geblieben, was auch nicht gut war, weil ich merkte, daß ich unruihig werde, wenn ich eine Woche nicht hinausgekommen bin und da sind wir wieder am Gründonnerstag nach Harland gefahren und, als ich dann am Samstag mit dem Rad auf den Markt fahren wollte, hat mich ein Hund angesprungen und als ich die Besitzerin, die in ihr Handy schaute, darauf ansprach, sagte mir die, ich dürfe nicht an der Traisen radfahren.

Das hat nicht gestimmt, obwohl mir nur wenige Räder entgegengekommen sind und am Markt stand an der Mauer angeschrieben, wo wir uns zu dieser Zeit mit der Doris Kloimstein , hier herrscht Maskenpflicht.

Die wurde dann nicht kontrolliert oder man konnte sie ignorieren, wenn man einen Becher oder eine Leberkäsesemmel der Hand hielt und ich bin dann zum Viehofnersee gefahren um dort allein einen Osterspaziergang zu machen, denn dieser ist ja wieder ausgefallen.

Da habe ich dann ein paar Bücher gefandenund am Ostersonntag hat die kleine Lia, die das mit einer Verwandten, glaube ich, trainiert hatte, unter dem Polster Ostereier gesucht und mir eines, das ich noch von meiner Mutter hatte, zerbrochen und heuer, als ich auf der LitGes Seite nachgesehen habe, habe ich gesehen, daß der Osterspaziergang schon zwei Wochen vor Ostern stattfinden soll. Das hat mich gewundert, weil ich aber jetzt nirgendwo hinkomme, was schon ein bißchen frustirierend oder depressionsfördernd ist, sind wir von Wien hinausgefahren. Es war aber kalt und niemand da, weil doch erst am sechzehnten April, aber sonst alles leiwand und paletti und sollte nichts gegen schöne Ostern sprechen.

Denn das Omikron-Virus ist zwar sehr ansteckend. Jeder kriegt es wahrscheinlich, der aus dem Haus ,geht und Kontakt zu andernen hat, wird dann aber vielleicht doch nicht krank und das gilt wie wir an unseren Beispiel sehen kann, vielleicht doch nicht nur für die dreimal Geimpften, wie man überall hören kann.

Die Zahlen ging nach dem fünften März, wo es ja sowas wie einen Freedomday gab, irr in die Höhe, so daß der neue Gesundheitsminister Rauch, die Maskenpflicht im Innenraum schnell wieder einführte. Da hatte ich aber zum Glück die Osterservietten schon gekauft und diese Regelung wird am Ostersamstag wieder auslaufen und weil die Zahlen wieder hinuntergehen, kann man eigentlich hoffen, daß die Maskenpflicht auslaufen wird.

Ich kann mir da schon vorstellen, daß die Leute schreien werden „Dazu ist es viel zu früh, lassen wir sie doch noch auf!“, was ich eigentlich nicht verstehe. Denn es kann ja jeder freiwillig Maske tragen. Das ist nicht verboten, höre ich immer und wenn die zu neunzig Prozent schützt, wäre das für die Ängstlichen und Risikopatenten, die man schützen muß, kein Problem. So sollte es sein, ist es aber, fürchte ich nicht, weil wir alle in den letzten Jahren sehr traumatisiert wurden.

Vielleicht fällt die Maskenpflicht doch, mal sehen, abwarten und ich habe schon längst beschlossen so normal wie möglich zu leben und so sind wir letzten Donnerstag auch nach Harland gefahren.

Da war es dann wieder kalt und am Samstag vor dem Palmsonntag auf den Markt, wo wir wieder die Doris Kloimstein trafen, die Osterschokolade für mich, den Alfred und die kleine Lia hatte und die steht derzeit besonders auf Schokolade und hat vom Kindergarten, wo ich sie am Freitag mit der Anna abgeholt habe, auch ein Ei und Kressesamen mitghebracht.

Dienstagvormittag wieder bis Donnerstag nach Wien fahren, wo ich einige neue Therapien habe, weil wahrscheinlich Pandnemie bedingt, die Krankenkasse das Kontigent wieder geöffnet hat.

Ein Osterhase steht in der Krongasse schon am Küchenfenster, in Harland einer am Küchentisch und für die kleine Lia ist schon ein Buch und ein paar Osterhasen besorgt.

Am Donnerstagnachmittag gehts wieder nach Harland. Da werde ich vorher wieder Bärlauch mit Spiegelei und Kartoffeln essen. Gepflückt habe ich heuer keinen, weil wir den noch vom Vorjahr im Tiefkühler haben. Am Karfreitag Radfahren.

Als wir 2007 mit der Ruth von Ybbs nach Regensburg geradelt sind, habe ich da vorher trainierten wollen und einige Leute angeschrieben, die das aber nicht mir wollten und diesmal täte mir ein Training auch sehr gut, den vier oder fünf Lockdowns beziehungsweise mein Vermeidungsverhalten, wo ich in Wien kaum aus dem Haus komme, hat sich, fürchte ich, auf meine Kondition geschlagen.

Vielleicht ist das Wetter schön und da die Anna am vierzehnten April Geburtstag hat, gehen wir am Freitag mit ihr essen. Denn das darf man ja in Niederösterreich. Da muß man sich, glaube ich, nur eine Maske aufsetzen, wenn man aufs Klo will und vielleicht haben die einen Garten, wo man die nicht braucht.

In Wien gilt immer noch 2G, was, wie ich glaube, eigentlich nicht sein dürfte. Denn Omikron steckt ja auch die Geimpften an. Also müßte man, wenn man da vorsichtig sein will, 3G oder überhaupt nur die Tests zuslassen, aber die Gratistests werden, was ich für sehr gut halte, jetzt doch reduziert.

Am Samstag gibts wieder Markt und anschließend Osterspaziergang, der dann stattfinden sollte. Mal sehen, ob wer hinkommt und, ob wir am Sonntag mit dem Rad bis zum Donaugasthaus nach Traismauer schaffen, weiß ich nicht. Sonst könnten wir wieder auf die Rudolfshöhe wandern. Hoffentlich ist das Wetter schön und wenn wir Glück haben, werden am Samstag alle Maßnahmen aufgehoben, was mich sehr freuen würde.

2022-03-16

In Quarantäne

Filed under: Alltagsgeplauder — jancak @ 15:07
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Am fünften März gabs bei uns den „Freedomday“ mit Ausnahme Wiens alles geöffnet und auch kein 3 oder 2G mehr und Maske nur mehr im Lebensmittelhandel. Da waren die Zahlen, glaube ich, bei dreißigtausend, was mich auch zu meinem Schizophrenie-Artikel veranlaßt hat und der Titel „Freedomday“ hat auch ziemlichen Widerstand erregt, weil man das in Süfafrika so nannte, als dort die Apartheit vorüber war und Apartheit nein, davon kann man ja bei einem Lockdown für Ungeimpfte und der Tatsache, daß man eine Zeitlang seinen Impfausweis und seinen Paß herzeigen mußte, wenn man sich Schuhe oder einen Bleistift kaufen wollte, auf keinen Fall sprechen und ich finde den Begriff eigentlich auch nicht gut, denn meine Freiheit habe ich bei diesen Maßnahmen ja nicht verloren und lasse sie mir daher auch nicht mit Dankbarkeit und Hurrahgeschrei nicht wiedergeben und da gab es am fünften März ja die Ukrainekrise, den Angriff Putins auf diesen Land und keiner sprach mehr vor Corona. Das war bei dem Anschlag in November 2020 und beim Rücktritt Sebastian Kurz ebenso.

Trotzdem wurden die Diskotheken in der Nacht auf den fünften März gestürmt und es gab auch immer das Geschrei, daß das Ende der Maskenpflicht in den Schule am Platz zu gefährlich ist, andererseits habe ich eher wegen den psychischen Schäden, mangelnde Konzentration, Erhöhung des ADHD, etc, die das anrichten kann, Bedenken und ich war ja, weil ich keine Masken und Tests mag ohnehin sehr vorsichtig und habe vermieden.

Mache meine Stunden telefonisch, gehe zu Fuß und da in Wien nur auf die Bank oder auf Demos und da war ich die letzte Zeit nicht, weil die Impfpflicht ja bis Juni ausgesetzt wurde und da dachte ich, warte ich mal ab, wie es weiter geht und in Harland Radfahren und da merkte ich schon zu Weihnachten meine Kondition läßt nach, was ja auch nicht gut ist, war ich ja eine, die sich immer Viren aussetzte, da weil ich dachte, das trainiert mein Immunsystem, wenn das aber künstlich verhindert wird, weil die Immunisierung nur auf die Impfung verschoben wird, die aber ohnehin nicht so wirkt, weil man immer noch ansteckend ist und sich auch infizieren kann und ich hatte auch Bedenken ob ich mich im April bei der „Literatur und Wein“ wirklich in den Brunnensaal setzen soll, wenn die Infektionszahlen so hoch sind und da schrie ja die Wirtschaft und die FPÖ alles öffnen. Die Experten schrieen, das ist viel zu früh und Gesundheitsminister Mückstein schmiß das Handtuch und trat zurück und ich bin mit dem Alfred am sechsten März mit Erika Parovskys WUK- Seniorengruppe und der Ruth durch den Schloßpark Lxenburg gewandert und haben dann in einem Restaurant endlich wieder mal gut gegessen und einen „Hugo“ getrunken. Es haben sich zwar meine Schuhsohlen abgelöst, aber das war kein Problem, weil ich ja auf den Alfred und das Auto warten konnte, statt eine halbe Stunde lang zurückzugehen.

Am Freitag hatte der Alfred starke Gliederschmerzen und fühlte sich schlapp. Dann rief der Karl an und erzählte ihm, daß zwei Leute von der Kuba-Gruppe positv wären. Die Gliederschmerzen waren dann bald weg, bei mir stellte sich ab Montag eine Verkühlung und heute eine Kreislaufschwäche ein und der Alfred, der unbedingt zu den Grünen wollte, um ihnen zu sagen, daß sie aus der Regierung treten sollen, was die zwar bestimmt nicht tun werden, ging gestern zum Test und sagte, du hast nur eine Verkühlung und das hatte die Enkeltochter, die von ihrem Kindergarten ständig in Quarantäne geschickt wird, wenn dort ein Kind oder eine Betreuerin positiv getestet wird, auch und als er mit dem Testergebnis nach Hause kam, war es, wie ich schon sicher war, positiv. Zwar an der Grenze und eigentlich nicht wirklich, aber trotzdem Freitesten nach fünf Tagen, was für mich etwas schwierig ist, weil mein Telefon spinnt und bricht während den Stunden immer wieder ab und am nächsten Montag sollte eigentlich der Techniker kommen, weil wir am Freitag, wo er schon kommen wollte in Harland waren und während dem steigen die Zahlen weiter und weiter, sind jetzt schon bei fast sechzigtausend und OE24 und wahrscheinlich auch viele anderen drehen durch und schreien „Neue Maßnahmen müßen her!“ und ich kann jetzt beobachten, wie negativ sich das Omikron-Virus bei Ungeimpften auswirken. Die kriegen ja schlimme Verläufe hört man immer, während es sich bei den Geimpften, die ja auch davon betroffen sind, in leichten Krankheitsverläufen auswirken soll.

Das kann ich jetzt selber testen und ich bin auch der Ansicht, daß wenn das Virus durchgerauscht ist, das Problem vorbei sein könnte, wenn man es nur ließe und das mit den Massentests beenden würde. Das hat der neue Gesundheitsminister, der mir eigentlich ganz vernünftig erscheint, auch vor und damit sich die Leute, die vielleicht ängstlich sind und dafür habe ich großes Verständnis, nicht aufregen, bekommen die zweimal fünf Gratistests im Monat.

Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt, eigentlich könnte man davon ausgehen, daß die Pandemie, wenn das Virus erst durchgerauscht ist vorüber ist und als Epidemie weiterbehandelt wird, wie ich ganz am Anfang hörte. Aber weil alle so durcheinander sind, hört man jetzt wieder, neue Maßnahmen müßen her und im Herbst kommt der nächste viel gefährlichere Virus und da muß dann wieder eine Impfpflicht her und vorläufig wieder eine allgemeine Maskenpflicht im Innenraum, die ja angeblich zu fünfundneunzig Prozent schützen, wenn sie richtig aufgesetzt wurden und zu neunzig, wenn schlampig.

Da frage ich mich schon, wo steigen die Zahlen dann an, wenn man im Lebensmittelhandel ohnehin Masken tragen muß? In der Disko richtig und da breiten sich die Infektionen aus und ich bin gespannt und beobachte, wie es weiter geht, wie krank ich werde oder ob Omikron, wie man immer hört, ein sehr harmloses Virus ist, das man eben bekommt, wenn man auf die Straße oder in einen Innenraum geht und dann einen Schnupfen bekommt, wenn man es überhaupt merkt.

Raphael Bonelli, der kritische Psychiater hat ein interessantes Video über die Zwangsneurose gemacht und, daß der Neurotiker nicht loslassen kann, sondern immer dasselbe wiederholen muß, damit sein System nicht zerbricht. Das stimmt wahrscheinlich. Nur soweit es die Politiker betrifft, sind die in einer Zwickmühle. Die einen schreien „Alles öffnen, sonst gehen wir kaputt!“

Die anderen „Das ist gefährlich und unverantwortlich und nur keine Herdenimmunität, denn das wollen wir nicht!“

Das muß schon, denke ich der Einzelne mit seiner Eigenverantwortlichkeit überdenken. Wenn der sich fürchtet, geht er halt nicht in die Disko oder ins Restaurant und setzt im Innenraum Maske auf. Aber die Grippenwellen früher waren auch nicht so harmlos. Man hat sie aber Jahr für Jahr durchgemacht ohne hysterisch zu reagieren. Dahin müßten wir zurück. Da die Zwangsneurose loslassen und wieder zur Normalität zurück, was aber bei der Angsthysterie, der letzten zwei Jahre eher schwer ist und dann sind wir durch den Ukrainekrieg in einer anderen Krise. Die Energiepreise steigen an, alles wird teuer, die Inflation explodiert und in den Supermärkten gibt es schon Lebensmittelknappheit, zumindest sind da die Zahnbürsten ausverkauft, die man für die ukrainischen Flüchtlingen braucht und natürlich muß wer all die Tests, die Impfdosen und die Masken bezahlen. Daß da auch viel Abfall erzeugt wird, ist ein anderes Thema, das Ministerin Gewessler eigentlich interessieren sollte, obwohl ich darüber noch nichts hörte.

2022-03-07

Frauen & Revolution in Kuba

Der Frauentag naht und da gab es schon am Freitag eine Veranstaltung im Literaturhaus und am Montag hat die Ruth im „Havanna Club“, die ja einige Zeit in Kuba war und auch Sekretärin in der „österreichischen kubanischen Gesellschaft“ ein Referat über die Rolle der kubanischen Frauen in der Revolution gehalten. Da gibt es vier, eine Celia Sanchez, eine Melba Hernandez, eine Haydee Santamaria und eine Vilma Espin. Von keiner habe ich je etwas gehört, obwohl ich, als ich das letzte Mal in Harland war, dort in den Regalen ein Buch über die „Frauen von Havanna“ entdeckte. Aber ich ja keine Spezialistin der kubanischen Revolution und bin eigentlich ganz ehrlich auch ein bißchen skeptisch bezüglich der Heldenschaft von Che Guevara, habe aber „Zucker aus Kuba“ vor Jahren gelesen. Ein Exemplar der „Büchergilde Gutenberg“ aus dem Bücherschrank meiner Eltern, und nicht das das die Ruth in der „Edition die Donau“ hinunter herausgegeben hat, aber Erika Brunngraber, Rudolf Brunngrabers Tochter, die morgen Geburtstag hat, ist dort gewesen und ausgerechnet heute, welch ein Zufall könnte man sagen, gab es im Literaturhaus wieder einen großen Zeeman-Leseclub und da wurde Rudolf Brunngrabers „Karl und das zwanzigste Jahrhundert“ vorgestellt, das vom „Milena-Verlag“ neu herausgebracht wurde und das ist sehr interessant, ausgerechnet zum Vorabend des Frauentags ein wiederaufgelegtes Buch von einem Mann im „Milena Verlag“, der einmal, lang lang ists her „Wiener Frauenverlag“ geheißen hat, der ja einmal, lang lang ist her von Bruni Langthaler, Elfriede Haslehner und noch ein paar anderen Frauen gegründet wurde und am Mittwoch gibts im Literaturhaus wieder eine von Helga Pregesbauer organisierte Veranstaltung, die ich mir streamen werde und am Mittwoch führt auch die Ruth im Rahmen des Lesetheaters im Weinhaus Sittl einen Lyrik Abend zu Ehren von Elfriede Haslehner, die ja bald ihren neunzigsten Geburttag hat auf.

Da hat sie mich schon vor einiger Zeit nach meinen Lieblingsgedicht gefragt und das hab ich ja.

„Welch ein erfolgreiches Lben: Ich habe nicht unter der Brücke geschlafen, es wurde auch noch kein Krebs diagnostiziert“, das jetzt aus dem Gedächtnis zitiert, das hätte ich lesen können, aber leider leider trotz Freedomday in Wien immer noch 2G, aber das mit dem Freedomday ist Angesichts des Krieges in der Ukraine, wo sich alle vor einem Atomanschlag und dem dritten Weltkrieg fürchten, ohnehin ein bißchen fragwürdig und es gibt ja auch die die Alternativveranstaltung im Literaturhaus.

So erinnere ich noch einmal, daß ich vor zwei Jahren im Literaturhaus bei der Veranstaltung der Helga Pregesbauer, wo auch die Ruth und Gertraud Klemm gelesen haben, das letzte Mal eigentlich bei einer Veranstaltung war, weil dann ja der Lockdown, angefangen hat, stimmt nicht ganz, im Sommer gab es ja die O-Töne und bei den „Wilden Worten“ war ich inzwischen auch ein paar Mal und im Sommer 2020 im Cafe Prückl, bzw. im Weinhaus Sittl aber das letzte Mal im Literaturhaus und jetzt wo man freedomgemäß ja eigentlich wieder könnte, darf man in Wien noch nicht und so war ich auch gestern mit der Ruth, der Erika Parovsky und den Damen von der WUK-Seniorengruppe im Laxenburger Schloßpark wandern und dann in einem Gasthaus bei einem tollen Mittagessen, weil da braucht man ja seit Samstag nur mehr ein einziges G ein und ansonsten kann ich anfügen, habe ich arbeitsreiches Wochenende gehabt, nämlich in zwei Tagen meinen neuen Roman, der eigentlich wieder eine Novelle ist, konzipiert „Die Uhren haben ihre Zeit verloren oder Fritzi Jelinek sucht einen Autor – ein Verschwörungsroman in vierzehn Episoden“ beziehungsweise den Rohtext fertig geschrieben.

Wieder sechzig Seiten, dreißigtausend Worte und einen Roman im Roman und der besteht zum größten Teil aus meinen Literaturgeflüster Texten, mit dem Egon auf der Josefstädterstraße fängt es an, dann schreibt die Mathilde einen Brief an ihre nie gesehene Enkeltochter, die vier Lena-Geschichten kommen vor, noch drei Mathilde Szenen, der „Traum“ und die erste Szene aus dem Seitengewitter, die ich noch mit einer Lotte Füchsel vorher in den Blog gestellt habe und am Schluß läuft der Egon wieder über die Josefstädterstraße und will für seine „Hexen“ Jodtabletten kaufen, weil der dritte Weltkrieg begonnen hat und da ist mir, glaube ich, was ich schon immer wollte, der Rahmen durch die Pandemie gelungen und die Fritzi Jelinek schon bekannt aus der „Absturzgefahr“ und der „Pensionsschockdepression“ lektoriert den Roman und muß dann den Autor suchen, weil der den „Rauriser Förderungskreis“ bekommen wird. Es aber nur ein Kinderbild und eine Postfachadresse von ihm gibt.

Wahnsinn in einem Wochenende einen ganzen Rohtext, auch wenn ich die Hälfte der Texte schon hatte und ein bißchen mit dem Frauentag hat das Ganze wohl auch zu tun oder besser der Vorvorvorgänger, die „Hundert Seiten Depression“.

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