Literaturgefluester

2020-03-21

Indiebookday trotz Ausgangssperre

Heute ist wieder „Indiebookday“, die Aktion, die die unabhängigen Verlage, um auf sich und ihre Situation aufmerksam zu machen, erfunden haben, wo man die Buchgeschäfte stürmen und sich ein Buch, irgendeines, was man ohnehin haben will, wie es heißt, kaufen und ein Bild davon mit sich posten soll, 2013 eingeführt haben und ich seit dieser Zeit, glaube ich, auch davon berichtet habe, beziehungsweise sie auch ein bißchen dazu benützt habe, um auf mich und meine „Indiebooks“, die vielleicht, weil ja selbstgemacht, eigentlich keine sind, aufmerksam zu machen. Wer also ein Buch von mir posten will, sich bitte melden, ich werde es, solange die Post noch offen ist oder ich noch Marken habe, zuschicken.

Vor drei Jahren war ich auch auf einer diesbezüglichen Veranstaltung, wo in einer Buchhandlung mehrere Kleinverlage ihre Bücher präsentierten und ich ein solches auch  gewonnen, aber leider, leider noch nicht gelesen habe.

Ob heuer wieder eine solche Veranstaltung in Wien geplant war, weiß ich nicht, geben wird es solche, zuminestens live in den Buchhandlungen nicht, weil die ja, wie ich gestern hörte, bis Ostern geschloßen sind, was die und wahrscheinlich nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Verlage in vermutlich nicht  zu kleine Schwierigkeiten bringen wird.

Die gute Nachricht ist aber auch hier das Internet, der Online Buchhandel und daß das Lesen wahrscheinlich eine Beschäftigung ist, die aus der Trübsaal hilft und für Bekämpfung  der Langeweile sorgen kann.

Man kann sich also ein Buch online bestellen, man kann auch E-books lesen, was der Buchhandel vielleicht nicht  ganz so gerne mag, oder  vielleicht auch nicht,  auf jeden Fall kann man auch ein Bild von einem E-Book posten  und im Netz den Freunden mitteilen, welche Beute man Indiebookday für sich ergattert hat und wohl auch darüber diskutieren.

Eine Liste der unabhängigen Verlage gibt es sicher auf der „Indiebookseite“ oder im Netz zu finden, da sind für mich ja einige überraschende, wie „Kremyair & Scheriau“, den ich eigentlich für nicht so klein halte, dabei und durch dessen literarische Neuerscheinungen ich mich gerade gelesen habe.

„Picus“ bei dem Cornelia Travnieks „Feenstaub“, die übrigens daraus am Donnerstag in der „Seeseiten-Buchhandlung“ eine Online-Lesung hielt, ist ein unabängiger Verlag und wahrscheinlich auch „Haymon“, bei dem David Fuchs „Leichte Böden“ erschienen ist, das ich aber erst lesen muß.

Das für den „Leipziger Buchpreis“ nominierte Langgedicht „luna luna“ aus dem Schweizer „Secession-Verlag“  ist sicher auch dabei, aber auch „Droschl“, „Jung und Jung“ und die  deutschen Kleinverlage lassen sich auch dabei aufzählen.

Also Freunde kauft Bücher und wenn ihr selber schreiben wollt, könnt ihr euch  auch am „Quarantimo“ beteiligen, der von Ronny Rindler ausgerufen wurde, ich biete auch meine Leserunde an darüber zu diskutieren und verweise auf meine zwei letzten Bücher „Die unsichtbare Frau“ und „Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“, hin, wer mir dazu ein Bild oder einen Kommentar schicken will, ist willkommen und freut  mich sehr, ansonsten lese ich mich zwar gerade durch das letzte „Leipziger Buchpreis- Buch“ der Übersetzungsschiene und demnächst durch das zweite der Abteilung „Belletristik“, die beide nicht den Kriterien entsprechen, aber das ist mir ja, wie ich immer schreibe, ohnehin egal, denn ich lese mich ja, wie ich ebenfalls öfter schreibe, gerne durch den literarischen Gemüsegarten, lese sowohl Groß- als auch Kleinverlage, lese Selbstgemachtes und mich auch eigentlich quer durch alle Genres, so wird  bald ein Krimi kommen und ein Chicklit oder Liebesroman wartet, glaube ich, auch auf mich.

2020-03-11

Die eigene Buchmesse

Filed under: Büchergeschichten — jancak @ 00:30
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Am vorigen Dienstag, eine Woche vor der Messe ist die Absage herausgekommen, die Buchmesse findet wegen dem Corona Virus nicht statt und alles lag schon wieder vorbereitet auf meinen Schreibtisch, obwohl ich ohnehin nicht so sicher war, daß die Messe stattfinden wird und eigentlich auch nicht so traurig, der Bücherstaßel im Badezimmer ist ja hoch und bei all der Hysterie ist es wahrscheinlich wirklich nicht ratsam am Samstag sich durch die Massen in den überfüllten Glashallengänge zu dringen, denn wenn das Virus wirklich so verbreitet ist, wie alle sagen, fangt man es sich ja ein.

Nun gut, ich habe meinen Buchmesseartikel geschrieben und ansonsten weiter gelesen,  beziehungsweise mit Ivo Andrics Buch angefangen und dann natürlich im Internet nachgeschaut, beziehungsweise meine E-Mails empfangen. Das erste diesbezüglich kam von  Ruth Aspöck: „Buchmesse abgesagt, da kannst du vielleicht ins St. Pölter Rathaus zu meiner Veranstaltung gehen. Der Robert kommt auch!“

Könnten wir eigentlich das Wochenende in Harland verbringen, der Alfred will aber nicht so recht und dann kam ein Mail vom „Wagenbach-Verlag“, der mich ja für den Freitag „Für einen spätes Frühstück im frühen Frühling!“, richtig, als ich das letzte Mal auf der Messe in Leipzig war, hat es dort geschneit, in die Halle 5 eingeladen hat, jetzt hat er das auf einen Verlagsbesuch in Berlin verschoben, aber Berlin ist weit und die deutsche Grenze muß man da auch passieren.

Dann habe ich im Internet gelesen, in Halle und in Magdeburg werden die Messestände aufgebaut und Lesungen finden statt und ich habe ja, als ich gelesen habe, daß auch das Lesefest abgesagt wurde, mir ohnehin gedacht, daß ja die Veranstaltungen in den Buchhandlungen und an den anderen literarischen Orten eigentlich stattfinden könnten, denn das sind ja keine Großveranstaltungen und, das haben sich andere offenbar auch gedacht, denn bei ARD gibt es eine ganze Seite, von den Veranstaltungen, die in Leipzig stattfinden werden, darunter glaube ich die im Gohliser Schlößlein und im Literaturinstitut Leipzig, wo wir eigentlich hingehen wollten und das ich die Messezeit benützen könnte, mir meine eigene Messe zu gestalten, habe ich mir auch gedacht, schließlich surfe ich mich ja auch immer durch Frankfurt und habe auch schon dreimal Leipzig im Zimmer verbracht, nun gut, da gibt es dann keinen livestream und kein „Blaues Sofa“, woraus mein Messesurfen ja hauptsächlich besteht, aber ich habe  heuer die „Leipziger-Buchpreisbücher“ angefragt und habe auch ein paar andere Neuerscheinungen, die beispielsweise im Österreich Cafe in der Halle vier präsentiert werden sollten, auf meinen Stapel.

Ich habe zwar, wegen meiner Stunden und weil ich auch zu Veranstaltungen gehen und das „Fräulein No“ korrigieren will, nicht unbegrenzt Zeit mich dem Lesen hinzugeben, aber daß man eine Messequarantäe am besten mit dem Lesen verbringt, habe ich schon in meinen Absageartikel geschrieben, dann habe ich ein Video mit Jo Lendl, dem „Hanser Verleger“ gehört, der das auch meinte, daß man die Zeit, wo man sonst in den Hallen herumschlendert, mit dem Frühjahrsneuerscheinungen verbringen könnte, auf der Messe kommt man ohnehin nicht zum lesen und Ruth Justen, die nicht nur auch in der „Bloggerdebutjury“ sondern auch in Leipzig Pressesprecherin ist, hat mich angemailt, der „Leiziger Buchpreis“ wird, wie gehabt am Donnerstag vergeben, aber nicht, wie gehabt nicht in der Glashalle, sondern über den „Deutschlandfunk“ und Wolfgang Tischer hat im Literaturcafe auch bekanntgegeben, daß er seinen Messepodcast, bezeihungsweise, die geplanten Interviews abhalten wird.

Über livestream und online geht das ja ganz leicht,  ARD hat angekündigt, sie wird die Messe auf ihrer Seite virtuell übertragen und dann habe ich mir auch das Programm des „Blauen Sofas“ angeschaut.

Das wird zwar nicht stattfinden, aber einige der Bücher die dort vorgestellt werden, habe ich ja in meinem Badezimmer und Marlene Streeruwitz „Flammenwand“ für das sie den „Preis der Literaturhäuser“ bekommt, habe ich auch schon gelesen.

Jonas Lüscher Poetikvorlesungen „Ins Erzählen flüchten“, habe ich gerade ausgelesen.

Paula Irmschler „Chemnitz-Buch“ hätte ich mir zwar auch nach Leipzig mitnehmen können, jetzt könnte ich in es, wenn es am Programm steht, hineinschauen und es durchblättern, ebenso wie mit Lutz Seilers „Stern 111“ das ich allerdings erst bekommen mǘßte. Das ist ein nominiertes „Buchpreisbuch“ und hat laut dem Literaturcafe große Chancen den Preis zu bekommen, das  hat auch Ingo Schulzes neuer DDR-Roman und über den habe ich ein Vedio gesehen, wo der Autor gefragt wurde, ob er jetzt traug ist, daß es jetzt keine Messe gibt?

„Nein!“, hat er, glaube ich, gesagt und geantwortet, daß die meisten Veranstaltungen ohnehin am Abend stattfinden und er sonst, statt auf den Messebühnen in Studien sitzen würde. Leipzig im Zimmer ohne Messe ist also sicher interessantund eine neue Herausforderung und wieder, eigentlich geht, es um das Lesen und  wenn es dann auf den Internetseiten noch entsprechene Hinweise und Interviews gibt, kann man gspannt auf die „Buchpreisverleihung“ sein, wo ich  ja einige Bücher habe oder noch bekommen soll, bis jetzt aber nur „luna luna“ und „Middlemarch“ gelesen habe, also noch kein Urteil geben kann und richtig am Vorabend der Messe hätte es noch einen Preisträger gegeben, nämlich den „Preis für europäische Verständigung“, der diesmal an Laszlo  F. Födenyi geht.

Der hätte auch aufs blaue Sofa kommen sollen, da könnte ich dann bei „Amazon“ in das Buch hineinschnuppert, während ich Josef Haslingers „Mein Fall“ der auch in Leipzig auftreten hätte sollen, zwar im Badezimmer liegen habe, weil es mir die liebe Doris Kloimstein schenkte, weil wir jetzt  immer Bücher tauschen, ich das aber nicht machen werde, weil ich mir ja vorgenommen habe, daß ich das Buch in meine Klosterwoche mitnehmen will, wenn ich dort einen biblischen Text schreiben soll.

Keine Messe, aber Bücher und mal sehen, ob ich jetzt mehr lesen werde, als wenn ich durch die Hallen geschlendern würde.

 

2020-03-07

Kein Leipzig wegen Corona

Am Mttwoch hätten wir nach Leipzig fahren sollen und hatte wieder schon alles vorbereitet, die Akkreditierung, die diesesmal mit einem Onlineticket passierte, ein Bloggertreffen, ein paar Termine für den Donnerstag, den fast ausgebucht, „Leipziger Buchpreis“ um vier, wo ich diesmal die Bücher lese und gerade beim einzigen Sachbuch bin, das ich angefragt habe und dem anschließenden Empfang der Österreicher in Halle vier.

Wie gehabt, seit vielen Jahren, seit 2015 bin ich ja akkrediert  und habe nur ein paar Mal ausgelassen, weil der Alfred gerade auf Reisen war und im Vorjahr natürlich, weil ich mir das ja am zehnten März einen offenen Knöchelbruch zugezogen habe und mit Gips nicht nach Leipzig fahren wollte und heuer ist wieder alles anders, denn da gibt es ja seit Jänner den Corona- Alarm, ein Virus, das in China ausgebrochen ist und ich zuerst dachte, aha wie jedes Jahre, Schweinegrippe, Sars, Vogelgrippe, etcetera.

Als ich 2009 beim ersten „Nanowrimo“ mitgeschrieben habe, gab es da ja auch ein Virus, das alle berunruhigt hat und das ich darin behandelt habe und als die Corono-Seuche oder Hysterie, die Welt überschwemmte, habe ich gerade mein Schreibebuch korrigiert, wo das Anfangskapitel ja enthalten ist.

In China wurden also die Städte abgesperrt, an den Flughäfen gab es Kontrolle und in den Videos häuften sich die Verschwörungstheorien von wegen abgesichtilich ausgelassenen Viren und die Meldungen, die man hörte, waren äußerst widersprüchlich, hieß es da doch, lange nicht so gefährlich wie die Grippe, aber als Ende Jänner das Virus Norditalien erreichte und eine Lehrerin im Gymnasium in der Albertgasse, die dort gewesen war, Grippe hatte, wurde die Schule abgesperrt, die Kinder nicht hinausgelassen und Polizisten mit Gasmasken liefen herum, obwohl die Lehrerin dann gar nicht infisziert war.

Spätestens da hatte ich wegen Leipzig, obwohl immer noch Pressemeldungen kamen, ein ungutes Gefühl und am vorvorigen Mittwoch, da war ja, glaube ich, die Geschichte mit dieser Schule, war ich im Literaturhaus und da erzählte mir eine Kammerrätin aus der Steiermark, der Autor würde in Leipzig sein Buch vorstellen.

„Wo?“ habe ich  gefragt und einer, der offensichtlich auch Verleger war, mischte sich ein und fragte mich, ob ich sicher wäre, daß die Messe stattfände?

„Nein!“, habe ich geantwortet, „Ich bin nicht sicher!“, obwohl auf http://www.buecher.at, glaube ich, noch stand, daß sie vorerst nicht betroffen wäre, aber besondere Maßnahme, wie Desinfektionsmittel am Klo, getroffen werden würden.

Dann kam der Virus auch nach Deutschland, die Videos meldeten mehr oder weniger höhnisch von Hamsterkäufen und mokierten sich über die Leute, die mit Gasmasken, die Supermärkte stürmten, um billiges Toastbrot, das nach drei Tagen schimmelt und Konservendosen einzukaufen, aber es kursieren ja auch Videos von Vorratspflicht und Mitteiliungen, daß man sich Taschenlampen und Wasserflaschen einbunkern soll, obwohl ja nicht so klar ist, wieso ich das brauche, wenn ich wegen Ansteckungsgefahr zwei Wochen zu Hause bleiben soll?

Nun ja, die Angst ist wohl ein schlechter Ratgeber,  Panik verringert das logische Denken und fördert die Freude sich über Verängstigte lustig zu machen.

So gab es auch bei Tobias Nazemi vom „Buchrevier“ eine Glosse, daß Leipzig natürlich nicht abgesagt wird, aber keine Bücher ausgestellt werden dürfen, weil das Papier ja die Viren verbreitet,  Gerüchte über die Bargeldabschaffung aus diesbezüglichen Gründen gab es auf den rechten Videos ja auch, daß es also nur Hör- und E-Books zu bewundern gäbe und die Besucher an den Eingängen Mundschutz und Ohrenstöpsel ausgehändigt bekämen, so daß die soziale Komminikation eingeschränkt wäre, worüber dann die Verleger jubeln, weil es geht ja endlich nur um das Buch und das Lesen.

Ich habe ja schon mit meinen Freund Uli öfter darüber diskutiert, daß ich es eigentlich nicht so mit den schwarzen Humor habe und habe zum Alfred gesagt, daß ich glaube am Montag oder Dienstag wird die Messe abgesagt. Am Montag, den zweiten März bekam ich noch eine Einladung zu einer Pressekonferenz, Monika Vasik hat mich aber am Abend in der „AS“ gefragt, ob wir fahren werden und ihre Bedenken geäußert, daß man dann nicht mehr hinauskäme, wenn dort der Virus identifiziert wäre.

Noch bevor ich darüber nachdenken konnte, kam am Dienstag dann die Absage, worüber sich die Aussteller sicherlich nicht freuen werden, aber lesen kann man in der Zeit, wo man dann zu Hause sitzt und das ist sicherlich ein Vorteil, sich eine mögliche oder unmögliche Quarantänezeit  so zu vertreiben und es besteht bei mir diesbezüglich auch kein Bedarf, denn weil „Middlemarch“ ja so umfangreich war, dümple ich ohnehin dahin und meine Neuerscheinungsleseliste, Bücher die ich ja unbedingt lesen muß, hat sich inzwischen auf ungefähr fünfzehn Stück angesammelt.In den letzten Tagen waren die Zuläufe auch besonders reichlich, weil die nominierten Buchpreisbücher kamen und seltsamerweise auch anderes, was ich gar nicht angefragt habe, nun ja, nun ja oder eigentlich sehr gut.

Cornelia Travniceks „Feenstaub“ die ja in Leipzig auch prominent auftreten hätte sollen, ist ausgelesen,  David Fuchs  „Leichte Böden“, ein Buch, das er  in Leipzig im Österreich Cafe präsentiert hätte, liegt auf meinen Lesestapel, dann gibt es  noch ein paar bücher von Ulrich Becher, über den ich ja am Anfang gestolpert bin, als ich vor jahrzehnten ein paar ausrangierten Exemplare vor der städtischen Bücherei in der Gumpendorferstraße fand, darunter war auch der „Nachtigallzyklus“, den hat „Schöffling & Co“ jetzt unter dem Titel „New Yorker Novellen“, wieder aufgelegt und auch seine „Murmeljagd“, die ich noch nicht gelesen habe.

Als noch keine Rede von der Absage war, habe ich überlegt, welche Bücher ich nach Leipzig mitnehmen soll und Anfang des Jahres habe ich auch einen Krimi gelesen, der in Leipzig nach dem ersten Weltkrieg spielt.

Diese Frage erübrigt sich, ich werde mich weiter durch meine Leseliste arbeiten, zu Literaturveranstaltungen gehen, sofoern sie nicht auch abgesagt werden und bezüglich des „Leipziger Buchpreises“ meine Schtzungen geben.

Der wird wohl  vergeben werden, wann oder wo steht, glaube ich, noch nicht so ganz fest. Aber man kann sich ja vorsorglich durch die Bücher lesen und da ist man vielleicht auch von der Massenhysterie abgelenkt und es besteht keine diesbezügliche Ansteckungsgefahr.

Schade ist es natürlich doch, denn jetzt kann ich der Ute schon das zweite Mal nicht den „Hammer“ mit unseren Stadtspaziergängen gehen und die Ulrike, ihre älteste Tochter, feiert ihren vierzigsten Geburtstag, wo ich ihr auch nur übers Netz gratulieren kann!

2020-02-14

Bücherräumaktionen

Ich habe ja schon geschrieben, daß ich mir in den Weihnachtsferien beim „Leiner“ in St. Pölten ein neues Bücherregal für Harland besorgt habe, weil meine Bücherberge im Wiener Schlafzimmer sich schon an den Wänden stapelten, ich nichts mehr gefunden habe und der Alfred stöhnte oder befürchtete, daß er und ich einmal von den Büchern erschlagen werden würden.

So noch ein Regal in das große Harlander Wohnzimmer stellen, in das ohnehin schon zwei an den Seitenwänden stehen und dann, als wir nach Weihnachten wieder nach Wien zurückgekommen sind, erstmals, die doppelt gereihten Büchstapeln in vier Bananenschachteln räumen, um sie nach Harland zu transportieren.

Da war das neue Jahr gerade ein paar Tage alt und der 2020 Lesestapel im Badezimmer mußte aktualisiert bzw. erweitert werden.

Das heißt, die alten Bücher weg und neue entsprechend meiner Leseliste dazugeräumt und da bin ich bald darauf gekommen, daß mir Vea Kaisers „Blasmusikpopp“ ihr Erstling mit dem sie ja sehr sehr jung, schlagartig berühmt wurde und den ich mir damals bei diesem Bloggertag in dieser Sozialbuchhandlung gekauft habe, fehlte und Ivan Mandys „Kino alter Zeiten“, ein Fund aus dem Schrank, eine alte DDR-Ausgabe, die mir interessant erschien, um sie möglichst bald zu lesen.

Also gesucht und gesucht, aber bei den schon sehr vielen zweilagig geräumten Regalen, erschien das etwas aussichtslos. Da war das Stapel abräumen schon eher hilfreich, weil ich die Bücher ja in Harland in das neue Regal eingeräumt und in meiner Kartei umgeräumt habe.

In Harland gibt es neben dem großen Wohnzimmer, noch das Balkonzimmer, in dem die Anna früher wohnte, das hat der Alfred einmal leergeräumt und nur das große Bett, das er sich glaube ich vom Patrick machen ließ und das einmal in der Gumpendorferstraße war, mit einigen Gerümpel hineingestellt.

Da war es naheliegend noch ein und zwei Regale hineinzustellen, die haben wir dann vor ein paar Wochen beim „Leiner“ bestellt, bevor dort die Regale nicht mehr lieferbar sind und ich habe weitere Bücherstapel in Wien abgeräumt und die beiden bewußten Bücher noch immer nicht gefunden.

Jetzt sind die Stapel am Boden weg und der Plan da, nach dem Ausmalen im Wiener Schlafzimmer ein weiteres Regal für die neuen Bücher dort aufzustellen, die ausgelesenen nehme ich ja schon länger nach Harland mit und habe da wohl noch für einige Zeit Platz in den Regalen und als meine Wiener Bücher schon  überschaubar waren, habe ich die zwei Bücher noch einmal gesucht und inzwischen auch gefunden.

Jetzt stimmt meine Leseliste bis auf den Salinger, den „Fänger im Roggen“, dieses Kultbuch, das man wohl  gelesen haben sollte und das war, glaube ich, vorigen Mai oder Juni einmal im Bücherschrank, zeitgleich mit Karen Köhlers „Wir haben Raketen geangelt“, ich habe es, glaube ich, mitgenommen, auf meine Leseliste gesetzt, dann aber wieder zurückgetragen, weil es unter Alfreds Büchern schon in Harland steht, aber auch noch von mir gefunden werden muß und ansonsten meine Lesepläne für 2020, möglichst wenige Neuerscheinungen, eher das Backlistlesen, wirklich alles von der Leseliste schaffen und nicht, wie in den Vorjahren, diese Listen einfach gegen Jahresende austauschen.

Mal sehen, ob ich es schaffe, ich bin bei Bücheranfragen ja nicht sehr widerstandsfähig und frage selber auch immer wieder an, so wie vor eineinhalb Tagen, als ich mich kurzfristig in einer schlaflosen Stunde entschloßen habe, die fünf Belletristik-Bücher des Leipziger Buchpreises anzufragen. Die Übersetzungen und Sachbücher habe ich ausgelassen, obwohl mich da auch einiges interessiert hätte.

Zwei Zusagen habe ich schon bekommen und jetzt ist es spannend abzuwarten, ob ich sie mit nach Leipzig zur Messe nehme, wie vorigen Herbst nach Basel bezüglich des „Schweizer Buchpreises“ oder ob ich sie schon vorher gelesen habe?

Derzeit lese ich noch an den Geburtstagsbücher vom Vorjahr, gerade den Eugen Ruge und dann habe ich noch zwei oder drei Rezensionsexemplare, die ich mir von der „Buch-Wien“ mitgenommen habe, ein paar Bücher sind noch vorbestellt, da warte ich immer noch auf Nele Pollatscheks Brexitbuch, das Ende Jänner an mich abgegangen ist.

Cornelia Travinecs „Feenstaub“ liegt noch im Badezimmer, da es erst Ende Februar erscheint und bei meinen Bücherumräumaktionen, die mich ja wieder das letzte Wochenende beschäftigten, die zwei neuen Regale im Harlander Balkonzimmer waren ja einzuräumen, habe ich wieder eine sehr interessante Entdeckung gemacht.

Denn ich war ja am achtundzwanzigsten Jänner etwas ratlos und wußte nicht so recht, wohin ich am Abend gehen sollte, habe mich dann für die Haupbücherei und das Buch der Fensehverfilmung des mir, wie, ich glaubte, völlig unbekannten Frank Tallis entschieden.

Weil ich da früh daran war, habe ich mich am Orlando-Büchertisch genauer umgesehen und mich auch mit der Buchhändlerin unterhalten und gesehen. Der mir Unbekannte hat schon eine ganze Reihe Wien-Krimis, die um die vorvorige Jahrhundertwende spielen, geschrieben und dann stand ich am Wochenende vor meiner Bücherkiste und hatte von ihm plötzlich „Rendevous mit dem Tod“ in der Hand, habe erstaunt in meinem Katalog nachgesehen und bin daraufgekommen, „Wiener Blut“ das Buch, das verfilmt und in der Hauptbibliothek vorgestellt wurde, schlummert auch in meinen Regalen, in Wien.

Ich habe es gestern bei meiner Vea Kaiser und Ivan Mandy Suche aber nicht gefunden, hätte im Augenbick ohnehin keine Zeit zu lesen und bin auch auf andere Schmankerln gestoßen, die ich lesen sollte und auf die ich mich schon freue. Die Neuerscheinungen locken aber natürlich auch.

2020-02-05

Wieder da

Das ist jetzt keine Rezension von Timur Vermes Kultbuch „Er ist wieder da“, obwohl ich das Buch, glaube ich, zu Anfang des vorigen Jahres im Schrank gefunden habe aber das Lesen noch nicht schaffte, sondern ein Bericht zu zehn Jahre offener Bücherschrank in der Zieglergasse, den es dort ja seit 2010 gibt und von mir fleißig frequentiert wird.

Er wurde dann auch einmal erneuert und unter der Patronanz von Nermann Nietsch wiedereröffnet und als ich im Sommer oder Herbst einmal vorbei kam, war er o Schreck verschwunden, und der Platz auf dem er steht, eine Baustelle, wird ja derzeit die ganze Wiener Innenstadt zu einer Fußgängerzone umgestaltet und ein Herr sagte mir auch beim „Wortschatz“ am Margaretenplatz, daß er bis Weihnachten verschwunden sein würde.

Weihnachten ist vorbei und der Schrank nicht aufgetaucht, aber dafür eine Notiz auf der Seite bzw. am Platz, am 5. Februar um zehn Uhr ist Eröffnung und da bin ich natürlich hin, obwohl mir gar nicht so klar ist, ob das jetzt ein großes Ereignis sein wird oder nicht?

Es war dann auch nur ein Kleineres, als ich ein paar Minuten nach zehn dort auftauchte, denn der Schrank vorhanden, jetzt, glaube ich, von einem anderen Künstler gestaltet, ein paar Leute standen, um ihm herum. Schachteln standen am Boden und so ein Stehtischenchen war aufgestellt, auf dem eine Sekt Flasche stand. Frank Gassner war, glaube ich, da, der sich mit einer Frau unterhielt, die sich erkundigte, ob die Sitzgelegenheiten auch wieder aufgestellt werden würden, weil sie da gerne lesend gesessen hätte. Sie kommen, versicherte er und der Schrank gefüllt, aber mit gar nicht so besonderen Stückchen, den Tom Wolfe sah ich zwar und noch ein dickes Stück und ich habe mir James Joyces „Portrait des Künstlers als junger Mann“ und Eva Menasses „Sieben Todsünden“ herausgefischt, sowie, „Die Farbe Lila“, die ich, wie ich ientdeckte, aber schon hatte, also in den „Wortschatz“ zurücklegen werde und bin dann in den Bürosupermarkt in die Neubaugasse um Büroklammern zu kaufen gegangen und als ich zurückkam, waren die Leute, das Tischchen, die Schachteln und der Sekt verschwunden und vor dem Schrank stand ein einzelner Mann.

Also ein sehr kurzes Event, aber trotzdem Bücherfreunde aufgepasst, der Schrank ist wieder da und kann bedient werden.

Geben und nehmen auf der einen und auf der anderen Seite und ich füge hinzu, daß ich diese Initiative des öffentlichen Raumes sehr sehr toll finde. Frank Gassner geht es, glaube ich, gar nicht so sehr um die Leseförderung, sondern eher, um das Kunstprojekt.

Die Schränke, die es in Wien aber jetzt zehn Jahre gibt, haben eingeschlagen wie die berühmten Schwammerln aus dem Boden. Mein Leseverhalten hat es verändert, habe ich doch durch den Schrank so manches Schmankerl gelesen, an das ich sonst vielleicht nicht herangekommen wäre und es gibt inzwischen zahlreiche Schränke in Wien, von denen ich wahrscheinlich gar nicht alle kenne, bei der Eröffnung im Hegerpark bin ich aber gewesen, bei dem in der Grundsteingasse habe ich einmal gelesen und sonst gibt es natürlich den „Wortschatz“, der aber nicht unter Frank Gassners Fittiche fällt, ich frequentiere, wie schon beschrieben die Schränke häufig und regelmäßig, lese aber inzwischen auch Neuerscheinungen und habe da, als ich mit meinen Bücherschrankfunden, sowie einen Glühweingewürz und zwei Glühweinhäferln, die ich bei diesem Geschäft in der Zieglergasse, bei dem man auch die Zaunerstollen kaufen kann, als Schnäppchen bekommen habe, David Albaharis „Heute ist Mittwoch“, das ich schon gelesen habe, ein zweites Mal bekommen , während ich immer noch auf Nele Pollatscheks Brexitroman warte.

2020-01-29

Korrigierbericht und letztes Semestergegenwartsliteraturworkshop

Mit dem Korrigieren meines zweiten „LiteraturgeflüsterSchreibebuchs“ bin ich letzten Dienstag eigentlich recht überraschend fertig geworden, habe ich da doch schon gedacht, da korrigiere ich noch ein Jahr, finde Fehler und Fehler und werde nie damit fertig, aber eigentlich war es eh klar, weil ja alles schon veröffentlichte Texte sind, aus denen das Buch besteht, die vom Blog sind zwar ein bißchen fehlerhaft, die aus den Büchern müßten aber eigentlich passen und es ging ja im wesendlichen darum, die einzelnen Artikeln aneinander anzupassen, wo also Ausrufungszeichen hinkommen und wie das mit den Beistrichen ist, beispielsweise, dann habe ich am Mittwoch und am Donnerstag, die Fenster in der Krongasse geputzt, meine üblichen Schreibende- oder Anfangsrituale und habe am Donnerstag nach meiner elf Uhr Stunde gedacht, jetzt mache ich einen Shoppingbelohnungstag und bin dann zur Neubau-Lindengasse gegangen, wo ja der Ulrich Blumenbach wohnt bzw. seine Praxis hatte und dann zur Wiedner Hauptstraße, wo sich ja „Harries Nachtcafe“ befindet, dazwischen habe in beim Mc Donald ein Menu gegessen, einen Markforschungstest gemacht, mir Servietten bekauft und beim neuen „Lidl“ auf der Wiednerhauptstraße, wo sich auch eine „Aida“ befindet, eine Creme gekauft.

Dann hatte ich eigentlich geplant mir die Orte aufzuschreiben, die noch im „Fräulein No“ vorkommen, den Grinzinger und den Heiligenstädter Friedhof abzulaufen, mich vielleicht ins Wilhelminenspital zu setzen etc, da hätte ich in dieser Woche sogar an einigen Nachmittagen Zeit gehabt, aber irgendwie gemerkt, daß ich das nicht so recht will und bin am Donnerstagabend mit dem Alfred nach Harland gefahren, wo ich dann begonnen habe, den seit Ende November liegengebliebeden Text einmal durchzuarbeiten. Dann habe ich ja vor mir Jurenka Jurks Minikurs Unterlagen hervorzunehmen und nachzuschauen, was mir beziehungsweise, der Szenenplanung noch fehlt, welche Szenen nicht stimmen,  wie und was ich überarbeiten muß und eventuell noch sehr viel umzuschreiben, damit es diesmal wirklich spannend wird.

Am Freitagabend habe ich, glaube ich, angefangen zu korrigieren, vorher haben wir noch das neue Bücherregal in dem großen Wohnzimmer aufgestellt und die Bücher eingeräumt und war mit dem Anfang eigentlich nicht zufrieden, das sitzt nicht, habe ich gedacht, das wird nicht, das ist kein Roman, etcetera.

Am Samstag und am Sonntag bin ich aber eigentlich in eine Art Korrigierrausch hineingekommen und habe das Ganze es sind jetzt neunzig Seiten, die „Nanowrimoberichte“ lasse ich vorerst aus, fertig korrigiert. Da habe ich gemerkt, es gibt Schwierigkeiten, einige Szenen lassen zeitlich   nicht zusammen, eine Szene habe ich umgestellt und nach vorn gerückt und die letzten zwei von den vier Szenen am Schluß, die ich im November nur geschrieben habe, um an die fünfzigtausend Worte zu kommen, habe ich jetzt auch noch hinausgeschmissen, aber sonst habe ich erstaunt festgestellt, daß es passen könnte und, daß sogar einige Spannungsbögen drin sind, die man als die „Heldenreisenstationen“ interpretieren könnte. Hauptperson ist der Ulrich und der hat, höre und staune, eine Antoginistin, habe ich da ja vorher geschrieben, ich hätte keine, die ist die Anna, die jetzt Feuerbach heißten wird, denn die trennt sich ja von ihm und kommt zu ihm zurück und im zweiten Handlungsstrang, den der Gerti Schuster, wäre ja die Fatma Sayjan, die Gegenspielerin.

Einige Szenen sitzen wahrscheinlich immer noch nicht so ganz und werden noch überarbeitet, da gehe ich jetzt das Ganze ein zweites Mal durch und schreibe mir dann auf Jurenka Jurks Arbeitsblatt heraus, was ich noch ergänzen bzw. umändern muß, dann sortiere ich die einzelnen Handlungsstränge und gehe  jede Szene einzeln durch, bevor ich mich an die „Nanowrimoberichte“ mache, dann noch das, was ich jetzt verändere, hinzufüge und dann das Ganze solange durchgehe bis es sitzt.

Große Veränderungen werde ich wohl auch diesmal nicht mehr machen, mal sehen wie das wird und als Zeitplan hätte ich mir den Sommer gesetzt, dann hätte ich viel Zeit das „Frühlingserwachen“ vorzuplanen und schauen, ob ich mit dieser Methode, die ja Jurenka Jurk sehr progagiert, überhaupt kann, um dann im November, wenn ich bis dahin noch nicht mit dem Rohtext fertig bin, mit dem Drauflosschreiben plus Szeneplan beim  achten „Nanowrimo“ anzufangen.

Mal sehen wie es wird? Am Wochenende, wenn der alfred auf eine Sitzung fährt, werde ich nicht in Grinzing herumlaufen, das brauche ich, glaube ich, nicht mehr, sondern ein möglichst intensives Korrigierretreat veranstalten und darüber berichten.

Ja richtigm das Arbeitsmaterial zum Romanfahrplan bin ich gestern  auch durchgegangen und habe heute wieder die ersten drei Szenen korrigiert, dazwischen habe ich auf ein Buch gewartet, das mir „Kremayr und Scheriau“ geschickt hat und bin dann eine halbe Stunde später zu Stephan Teichgräbers Workshop gegangen, weil der auch eine Sitzung hatte und habe mir da auf seinen Wunsch das Notbook auf dem ich das Andrea Grill E-book habe, den Jaroslav Rudis, den ich inzwischen gelesen habe und den „Hammer“ mitgenommen und der hat mir gesagt, daß es jetzt das fünfzehnte „Literaturworkshop“ in diesen Semester ist und wir noch vier Seiten Skriptum zu besprechen haben und hat dann neue Bücher angeschleppt, vorwiegend Tschechen und Slowaken, die er mir zeigte und bei denen er mich gleich mit dem György Dragoman verwirrte, denn ich habe gestern ja noch etwas gemacht, außer meine Romanschreibunterlagen durchzusehen, ich habe meine Bücherregale durchgesehen und nach Vea Kaisers „Blasmusikpopp“ und Ivan Mandy „Kino aller Zeiten“, gesucht, was ich auf meiner heurigen Leseliste stehen, aber in den Regalen nicht gefunden habe und dabei bin ich auf Gyorgy Dragomans „Scheiterhaufen“ gestoßen, den ich mir, glaube ich, einmal bei einem Literaturhausflohmarkt oder sonstwo gekauft habe, weil er wahrscheinlich auf einer „Buch Wien“ auf der Donaulounge präsentiert wurde, ein Buch, das ich also auch noch lesen muß, aber da kommen ja jetzt schon die Neuerscheinungen und Stephan Teichgräber, der auch auf eine tschechische Autorin wartete, die er für sein Festival übersetzten muß, hat sich in Ivana Dobrokovovas „Mütter und Fernfahrer“ vertieft und mir daraus vorgelesen und sich erst später auf meinen Wunsch hin mit Ladislav Rudis „Winterbergs letzte Reise“ beschäftigt, was meiner Meinung nach eigentlich das Buch für ein „Centrope-Literatur-Workshop“ ist, gehen die Beiden, Wenzel Winterberg und sein Altenhelfer ja darin mit dem Beadeker von 1913 auf eine Reise durch das gesamte Centrope, was für mich typischer ist, als Andrea Grills „Cherubino“, das ich an diesem Mittwoch gar nicht gebraucht habe oder die Lyrik der tschechischen bzw. slowakischen Gegenwartsautoren, die ich ohnehin nicht lesen kann.

Dafür hat mir Stephan Teichgräber aber die Lektüre des letzten Jahres, des Workshops zur „Revolutionsliteratur“, die drei Alexej Tolstojs Bände, die er mit mir ja bei einem Antiquariat gekauft hat, geschenkt und ich stecke ja auch in meiner Gegenwartsliteratur bzw. meinem Backlistlesen fest, wäre das ja Eugen Ruges „Metropol“ an der Reihe und als nächstes das Buch über Hedy Lamarr, das ich auf der letzten „Buch Wien“ bekommen habe, aber jetzt habe ich das neue Buch der Simone Hirth bekommen, das der Cornelia Travnicek, das eine Art Phantasy Roman ist, warten auch und dann habe ich noch ein Buch David Albahari und eines von Alix Ohlin bekommen.

Das Lesen und das Schreiben in diesem Jahr wird also spannend werden. Am Freitag gibt es noch ein „Theaterworkshop“ und dann geht es nach den Februarferien wahrscheinlich wieder in ein neues Workshopsemester und ein bißchen über mein „Fräuleion No“ habe ich Stephan Teichgräber auch erzählt.

Und noch was kann ich gleich verraten, am nächsten Mittwoch kommt der Bücherschrank in der Zieglergasse wieder.

2020-01-08

Vom „Plan dein Romanjahr-Kurs“ zum Workshop zur Gegenwartsliteratur

Das neue Jahr hat  begonnen, die neue grün-türkise Regierung wurde angelobt, die literarischen Veranstaltungen werden auch bald anfangen.

Die Romanjahrplanung hat das schon, denn, daß ich da mit dem zweiten „Literaturgeflüsterbuch“ über „Mein Schreiben- meine Bücher“ fertig werden will, ist klar.

Da bin ich jetzt wieder bei Seite hundertneunzig  und kann nur hoffen, es im nächsten, übernächsten oder auch fünfzehnten bis zwanzigsten Durchgang zu schaffen, während Jurenka Jurks Minikurs zur Vorbereitung für ihren Romanjahrlehrgang in den vierten Tag gestartet ist.

Fünf Tage dauert der Kurs und bei Tag drei und vier sollte ich einschätzen, wie weit forgeschritten ich mich bei meinen „Figuren“, bei der „Heldenreise“, beim „Plotten“, bei der „Szenengestaltung“, bei den „Dialogen“, dem „Show not tell“, dem „Überarbeiten“ und der „Vermarktung“ halte.

Gute Fragen, die wenigstens für mich, gar nicht so leicht auf den mitgeschickten Arbeitsblättern zu beantworten sind. Ich denke aber, wenn ich mit dem „Schreibe-Buch“ fertig bin und zum „Fräulein No“ hinüberwechsle, werde ich die hunder t Rohseiten oder knapp fünfzigtausend Worte, die ich da habe, nach einem weiteren Durchgang, auf ihre Fehler und Schwächchen abklopfen.

Jede Szene daraufhin untersuchen, was noch nicht passt, um sie dann entsprechend zu bearbeiten. Beim „Dialoge schreiben“ schreibe ich ja immer, bin ich nicht so gut, obwohl ich gar nicht so sicher bin, ob das noch stimmt.

Der Text wäre, wenn ich Jurenka Jurk richtig verstanden habe, eher Plot-, denn Figurenzentriert, weil ich ja mehrere Handlungsstränge, beziehungsweise mehrere Protagonisten habe, die das ganze abwechselnd aus ihrer Perspektive erzählen. Und beim Antogonisten hapert es ja immer  bei mir, da habe ich wohl noch nicht richtig herausbekommen, wozu ich den brauche?

Beim Roman Anbieten oder Vermarkten habe ich ja inzwischen mein Konzept, also das fertige, fünfzigmal gedruckte Buch nach einer Vorschau auf meinen Blog vorstellen, ein Gewinnspiel und eine Leserunde ausrufen, die, ich weiß schon, nicht so richtig funktioniert und beim nächsten Projekt vielleicht wirklich mal versuchen, das ganze Mal im Voraus zu planen und schauen, wie weit ich damit komme, was aber vielleicht schwierig wird, wenn ich Ende Oktober damit fertig bin und wieder sage, so jetzt starte ich plotlos „No plot, no problem!“ in den „Nanwowrimo“, mal sehen.

Aber ich habe in den ersten Tagen des neuen Jahrs, als ich vor einer Woche wieder nach Wien zurückgekommen bin, noch etwas anderses gemacht, nämlich meine Bücher geordnet, beziehungsweise Vea Kaisers „Blasmusikpopp“ gesucht, weil ich das ja auf meiner 2020 Leseliste habe, das Buch aber noch nicht auf dem Badezimmerstapel liegt. Ansonsten habe ich bis jetzt in diesem Jahr schon elf Bücher gelesen und bevor jetzt jemand aufschreit, es waren sechs eher dünne „Holzbaum-Bändchen“ dabei, Dietmar Füssels ebenfalls recht dünnes Gedichtbändchen und dann neben Olga Tokarczuks eher umfangreichen Buch noch drei weitere dünne Bücher, ich bin aber mit den mitgeschleppten 2019 Bücher fast fertig und könnte jetzt noch die Bücher, die ich von der „Buch-Wien“ als Rezensionsexemplare bekommen habe, sowie zwei der Geburtstagsbücher lesen und da ist ja Dirk Stermanns „Hammer“ dabei, auf den ich bei Stephans Teichgräber „Centrope Workshop der Gegenwartwliteratur“ aufmerksam wurde und da habe ich noch zwei Bücher auf meiner Leseliste die ich demnächst lesen will, nämlich Radka Denemarkovas „Ein herrlicher Flecken Erde“ und Jaroslav Rudis „Winterbergs letzte Reise“, beide Bücher passen zum Tschechien- Schwerpunkt der letzten Leipziger Buchmesse, stehen aber nicht auf Stephans Teichgräbers Centrope-Liste, der sich bei Radka Denemarkova ja für die „Stunden aus Blei“ entschieden hat, die die Autorin auch bei seinem letzten Centrope-Festival vorstellte.

So bin ich heute Nachmittag wieder mit dem „Stermann“ in die Spengergasse gepilgert. Stephan Teichgräber hat aber auch einen Gegenwartsliteraturstapel, der ein bißchen anders als meiner ist und hat für heute Tonio Schachingers „Nicht wie ihr“ausgesucht, weil er sich ja für Fußball interessiert.

Ich weniger, habe das Buch aber, glaube ich, schon in September gelesen, weil es ja bezüglich des dBps sogar auf die Shortlist gekommen ist, so habe ich mit ihm wieder die ersten Seiten durchanlysiert, bin daraufgekommen, daß auf Seite fünfmal das Wort „Bugatti“ steht und habe noch einige andere diesbezügliche Erkenntnise gemacht, während ich mir heute Morgen bezüglich meiner Leseliste dachte, daß ich, wenn ich so weitermache, jetzt bald zu meinerm Backlistlesen komme und, daß ich da heuer vielleicht wieder mit den vorgenommenen Büchern fertig werde.

In den zwei letzten Jahren habe ich das nicht geschafft, weil so viele Neuerscheinungen, diesmal habe ich mich aber mit dem Bestellen zurückgehalten, während ich also schon Pläne machte, sind wieder einige Angebote gekommen, so daß ich es wahrscheinlich doch nicht schaffen werde.

Aber mal sehen, ich bin wieder gespannt, was sowohl meine Lese- also auch meine Romanfahrpläne betrifft und werde demnächst in die Badewanne gehen, um das zwölfte 2020 Buch, nämlich Jörg-Uwe Albigs „Zornfried“ auszulesen, von dem ich Ende November beim „Fried Festival“ hörte und, daß mich seines Themas wegen sehr interessierte, auch wenn es nicht zur „Gegenwartliteratur es Centropes“, weil von deinem deutschen Autor, zählt.

2020-01-02

Keine Bücherregale mehr?

Ich bin ja, wie ich immer schreibe eine Büchersammlerin, eine18, die in keine Bibliothek oder öffentliche Bücherei geht, weil sie die Bücher besitzen, in den Händen halten, anstreichen und benützen will und war das immer schon so.

Der Bücherkasten im elterlichen Wohnschlafzimmer hat mich wohl geprägt und spätestens ab Studententagen habe ich angefangen die Bücher zu kaufen, zu sammeln und aufzuschlichten.

Das Kaufen habe ich angesichts der offenen Bücherschränke, die es ja seit 2010 gibt, inzwischen aufgegeben, beziehungsweise kaufe ich nur mehr bei Abverkäufen, wenn die Bücher ein bis fünf Euro kosten und spätestens seit meinem „Buchpreislesen“ kommen auch die Rezensionsexemplare hinzu. Stimmt nicht ganz, die hat es schon früher gegeben und offene Büchertürme oder Büchertaschen, woraus man sich zur freien Entnahme bedienen konnte, auch.

So besitze ich inzwischen wahrscheinlich über zehntausend Bücher. Genau kann ich das nicht sagen, obwohl ich mir ja über Weihnachten 2005, glaube ich, als ich in dem großen Harlander Bücherregal vezweifelt nach Thomas Bernhards „Holz fällen“, glaube ich, suchte und es nicht fand, weil es irgendwo ganz hintern in der zweiten Reihe versteckt war, einen Bibliothekskatalog anlegte, so daß ich zumindestens nachschauen kann, welche Bücher ich besitze.

Der hat mir am Anfang auch die genaue Bücherzahl angegeben, inzwischen tut er das nicht mehr, der Bücherstand ist aber kontinuierlich angewachsen und dazu benötigt man natürlich die entsprechenden Regale und da wir ja zum Glück über entsprechenden Wohnraum verfügen, ist das  eigentlich kein Problem.

Das Haus in Harland ist groß genug, so daß wir in dem großen Wohnzimmer einmal schon vor einigen Jahren ein großes Bücherregal aufstellten.

In der Krongasse habe ich mir  einige Regale der „Grünen Erde“ hineingestellt und mir 2011 im Wohnzimmer auch noch eines hinzugekauft, das inzwischen auch schon vollgeräumt ist, so daß wir in Harland im großen Wohnzimmer ein zweites hinzustellten, das ist jetzt auch schon voll und im Schlafzimmer in der Krongasse höufen sich die Bücher schon seit einiger Zeit am Boden und sind einmal auch entsprechend umgefallen, so daß ich die wohl weg und umräumen soll, weil ich erstens trotz Bücherkatalog nichts mehr richtig finde und zweitens das Zimmer ausgemalt werden sollte.

Aber in Harland ist im großen Wohnzimmer noch Platz für ein Regal und dann gibt es noch ein Terrassenzimmer, das die Anna früher bewohnte, die wohnt jetzt in dem Haus nebenan, das der Opa einmal für sie zu bauen angefangen hat und das ehemalige Schlafzimmer von Alfred Großmutter ist auch leer und unbenützt. Da muß man wohl vorher einiges entrümpfeln, aber dann kann man auch da ein paar Bücherregale hineinstellen, so daß alles seine schöne Ordnung hat und man alles auch wieder findet, haben wir gedacht und sind so an dem Samstag zwischen Weihnachten und Neujahr, als wir uns wieder einmal auf dem Markt von St. Pölten zu einem Becher Glühmost und einer Käsekrainer, die knoblauchwurst, die ich eigentlich probieren wollte, hat es nicht gegeben, zum „Kika“ gefahren, um uns die Regale anzusehen und zu bestellen.

Die Regale, die wir im Harlander Wohnzimmer haben, haben wir uns, glaube ich, zwar beim „Leiner“ besorgt und sie uns da auch angesehen, aber jetzt kann man das nicht mehr.

Beim „Kika“ jedenfall keine Regale in den Schauräumen und als wir eine sehr freundliche und auch sehr aktive Mitarbeiterin danach fragten, erklärte uns die, daß die Regale nicht mehr hergestellt werden würden, weil die Leute nur mehr in den Computer schauen und daher keine Bücherregale mehr kaufen, was uns vor einigen Jahren schon die „Grüne Erde“ schrieb, da heißt, sie schrieb uns, ob wir noch „Humpldt-Regale “ brauchen würden, weil die nicht mehr in der Form, wie wir sie haben, erzeugt würden und die Funde aus den Bücherschränken stammen wohl zum Teil auch von Leuten, die ihre Wohnungen nach dem Motto „Simplify your live!“, entsorgen und die Regale hinausschmeißen.

Also keine Bücherregale in den Schauräumen, nur Kinderwägen und Kinderbetten, offenbar leben wir in einem Babyboom, dann doch gelegentlich ein paar Bücher, die auf den Wohnzimmertischen lagen und die Schranksysteme, die uns die freundliche Mitarbeiterin anbot, hatten auch  Türen und Laden, man kann sie aber auch ohne beziehen, wie sie uns erklärte und dann auf ein paar  kleinere Brettchen zeigte und uns fragte, ob wir uns nicht dafür interessen würden?

„Eher nicht!“, war die Antwort und sie konterte lächelnd, daß wir es wohl eher klassisch wollten, um uns  zu erklären, daß sie zu Hause auch Bücherregale hätte und Bücher lieben würde und wir sind dann beim „Leiner“ doch noch fündig geworden und werden wohl bald ins große Wohnzimmer wieder drei Regale stellen können, die so ähnlich ausschauen, wie die, die es dort gibt und die ebenfalls sehr freundliche und zuvorkommende „Leiner-Mitarbeiterin“ hat uns auch erklärt, daß es im Lager noch einige  Reale auf Vorrat geben würden, wir uns aber beeilen sollten, weil sie vielleicht von den Firmen, weil es nicht mehr im Trend liegt und sich die Leute nicht mehr so dafür interessieren, nicht mehr erzeugt werden würden.

Aha,  aber die Bücher kann ich anfanügen, werden ja noch gedruckt und von den Verlagen auch noch immer in Printform verschickt, da scheint sich das E- Book wahrscheinlich doch nicht so durchgesetzt zu haben, wie anfangs progagiert und vermutet, weil die meisten Leute, wenn man sie fragt, immer noch sagen, daß sie höchstens im Urlaub E-Bücher lesen würden, weil sie das gute alte Buch ja in Händen halten, es angreifen und daran riechen wollen, dann schmeißen sie aber ihre Bücher aus den Regalen, füllen damit die offenen Bücherschränke von den ich sie ja so gerne hole, aber der besseren Übersicht wegen sie doch gern in ein Regal und nicht am Boden stapeln möchte.

2020-01-01

Das neue Jahr

Nach der Rückschau auf 2019 geht es gleich ins neue Jahr, in die Vorschau, auf die guten Wünsche und Vorsätze und das, was vermutlich 2020 stattfinden wird, soweit man in die Zukunft schauen kann.

Das Jahrzehnt wo ich sechzig werde, habe ich ja vor zehn Jahre geschrieben, 2023 werde ich siebzig, den Blog wird es dann fünfzehn Jahre geben und ins neue Jahr gehe ich, was das schreiben betrifft wahrscheinlich wieder mit ein bißchen mehr Resignation denn ich schaffe und schaffe es ja nicht, obwohl die Hoffnung ja angeblich als letztes stirbt und eigentlich habe ich ja vieles geschafft, fast zwölf Jahre „Literaturgeflüster“, fast fünfzig selbstgemachte Bücher und einige tausend, die ich gelesen habe.

Gut die anderen interessiert das nicht so sehr, müßen sie auch nicht und das gute am Bloggen ist ja, daß ich mir meine literarische Paralellwelt aufbauen beziehungsweise mein Schreiben dokumentieren kann.

Was ist also 2020 geplant, in dem wir gleich am Ersten wieder nach Wien zurückgefahren sind. Da geht es ja noch an das Bloggerdebutlesen, wird da ja meine Punkteintscheidung erst am sechsten Jänner erfolgen und am fünften Jänner hat Jurenka Jurk wieder eine kostenlose Miniseminarreihe für das Romanjahr 2020 geplant.

Da habe ich schon 2019 mitgemacht und, ich glaube, daß die Idee ein zweites „Literaturgeflüsterbuch“ mit meinen Schreibartikel und den Buchprobeleseproben herauszugeben, da entstanden ist.

daran werde ich wohl noch das nächste halbe Jahr zu korrigieren haben, mindestens wahrscheinlich hat das Ganze doch zweihundertsechzig Seiten und ist damit eines meiner dicksten Bücher und wenn ich dann hoffentlich doch damit fertig bin, kommt der siebente Nanowriomo, also das „Fräulein No“ an die Reihe. Das will ich ja nach Jurenka Jurks Vorbild vorher noch ein bißchen peppiger machen, wenn es gelingt, sonst lese ich mir Gustav Ernst „Romananleitung“ durch und korrigiere, wie gehabt und ob ich dann im November zu einem achten „Nano“ kommen, weiß ich noch nicht, meine Leser werden es aber sehen und können auch, wenn sie wollen, diesbezügliche Prognosen abgeben.

die Leipziger Buchmesse ist wieder geplant, im letzten Jahr war ich ja durch meinen Gips gehindert und habe von zu Hause gesurft und was das Lesen betrifft, habe ich wahrscheinlich wieder bis Jänner oder Anfang Februar, die alte Bücherliste abzulesen, sprich die Rezensionsexemplare, die sich im Herbst angesammelt haben, dann will ich ans Backlistlesen gehen und da mein „Buchpreisbacklistlesen“ beginnen, also die Bücher, die mal auf der deutschen Buchpreisliste standen und die ich in den Regalen liegen habe, aufzulesen.

Ein neues Bücherregal werden wir in Harland bei all den vielen Bücherfunden auch bald brauchen und eine Radfahrt am Main-Donaukonal oder so, ist für den Juni auch geplant. Die Sladky Wanderungen sind im Vorjahr wegen des gebrochenen Knöchels auch ausgefallen.

Heuer haben wir wieder vor mitzugehen. In die Schweiz werden wir wahrscheinlich nicht mehr fahren, weder zum Filmfestival nach Locarno, denn da wird der Alfred fünfundsechzig, geht inPension und feiert das wahrscheinlich in Harland und auch anderswo mit einigen Festen und statt zur „Buch-Basel“, werde ich warhscheinlich wieder ein literarisches Geburtstagsfest machen und auch die „Buch-Wien“ wieder intensiver besuchen, wobei wir schon bei den Lesungen wären.

Ich weiß nich,t ob und was es da geben wird. Kommen ja die Angebote nicht zu mir und wenn schon, dann kommen keine Zuhörer und ob  Christoph Kepplinger sich das Volksstimmefest wieder antun wird und ob es die noch ausstehenden Anthologien geben wird, steht auch in den Sternen. Der Alfred hat ihm zwar angeboten, mitzuhelfen, hat er ja mit meinen Büchern viel Erfahrung, aber bis jetzt ist da nichts zustandegekommen.

Die „Poetnight“ wird es vielleicht wieder geben und vielleicht auch den Osterspaziergang der Litges  wenn der nicht wieder parallel mit der „Literatur und Wein“ in Krems sein wird.

Ja richtig, im Februar werden wir mit der Ruth eine Woche ins Almtal fahren, weil sie da eine Ferienwohnung hat und dann gibts wahrscheinlich wieder die GV der IG Autoren und da habe ich gedacht, schreibe ich einen Antrag, ob die sich nicht vielleicht doch ein bißchen, um die Selfpublisher kümmern wollen?

Man gibt ja doch nicht auf und versucht es immer wieder, obwohl es höchstwahrscheinlich nicht viel bringt. Mal sehen und das war es dann schon mit dem Schreiben und dem Lesen.

Bei den Bücheranfragen und den sich Bedienen aus den Büchernschränken könnte sollte ich mich zurückhalten, natürlich selbstverstänlich, ich werde es versuchen, weiß aber nicht, ob ich es schaffen werde und das Buchpreislesen ab August das zwei oder dreifache habe ich, glaube ich, wieder vor, auch wenn ich mich dann bis Dezember oder bis ins nächste neueJahr durch meine Leseliste hetzte, ja und politisch wird oder kann es auch ganz spannend werden.

Da werden wir ja bald erfahren, ob es etwas wird mit der türkisen grünen Koalition oder ob es wieder türkisch blau oder vielleicht eine Minderheitenregierung wird. Eine Wien Wahl soll es auch geben und diesbezüglich gründet sich im Jänner glaube ich eine neue Linkspartei und der Alfred, der ja im Sommer, wie schon erwähnt, in Pension gehen wird, wird sich wahrscheinlich weiter bei den Grünen engagieren und die diesbezüglichen Parteiversammlungen besuchen und in Harland wird die kleine Lia wahrscheinlich zu sitzen, zu krabbeln und zu gehen anfangen, Mama und Papa sagen und sich vielleicht von der Oma Bilderbücher vorlesen lassen.

Das wär ja einiges für das neue Jahr, das so gesehen bestimmt ein intensives werden wird, da brauchen wir gar keine Dystopien wie das „GRM-Brainfuck“ der letzten „Schweizer Buchpreisträgerin“, aber die „Doml-Workshops“, die ich, wie ich immer schreibe, für mein Seniorenstudium halte, wird es wahrscheinlich weitergeben und natürlich immer noch meine Praxis, obwohl es ja 2020 keine WGKK sondern eine Gesamtkasse mit einer Zweigstelle Wien geben wird.

2019-12-29

Das Bücherjahr

Filed under: Bücher,Büchergeschichten — jancak @ 00:17
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Zu Jahresende soll man ja Rückschauen anstallen, meine allgemein gehaltende mit all den Höhen und den Tiefen, den dieses Jahr für mich hatte, kommt auch noch.

Das Bücherranking will ich hier abgeben, denn obwohl ich ja immer schreibe, daß man Bücher nicht rankreihen kann und soll, tue ich es allenthalben und habe heuer schon viermal „Buchpreis“ gelesen, den deutschen, den Schweizer und den österreichischen Buchpreis bewertet, beim Bloggerdebutpreis mitgevotet und dann noch einiges anderes gelesen.

Auch einiges von den älteren Bürgerbergen und den Büchschränken, obwohl ich auch dieses Jahr sehr von den Neuerscheinungen dominiert war, was, wenn ich weiter „Buchpreislese“, auch bleiben wird, denn da bin ich ja ab August ausgebucht und komme kaum mehr dazu mich den Weihnachtsbüchern zu widmen, die ich inzwischen ebenfalls sammle und mir ab Dezember in Harland und in Wien je auf den kleinen Beistelltischchen aufstaple.

Was waren meine Highlight so ungefähr und aus dem Gedächtnis will ich das hier zitieren, obwohl ich merke, daß ich da imNachhinein milder werde und da öfter was im Gedächtnis habe, was ich beim Lesen gar nicht als so gut empfunden habe.

Soll aber so sein und bleiben, wie ich ja noch immer glaube, daß es das „beste“ Buch nicht gibt und da muß man sich ja nur die diversen Leseclubs anhören, wo der eine Kritiker sagt „Das ist das beste Buch forever!“ und der andere kontert „So was Schlechtes hab ich noch nie gelesen!“

Das ist interessant und sollte zu denken geben. Trotzdem will ich jetzt mein Ranking machen und aus meiner 2019 Leseliste, die aus ungefähr hundertsechzig gelesenen Bücher besteht.

„Wow!“, werden da meine Leser sagen. Der Durchschnittsmensch liest, wenn überhaupt acht oder neun Bücher pro Jahr, aber „Netgalley“ zählt mich ja zu den professionellen Lesern, was immer das auch ist, wahrscheinlich, die, die beruflich irgendwas mit Büchern zu tun haben und daher Rezensionsexemplare beziehen können, die die mir am besten gefallen haben, am besten erschienen sind, den bleibensten Eindruck hinterlassen habe, etcetera, heraussuchen.

Über eine Diskussion und eine Schilderung der eigenen Eindrücke, wäre ich, wie immer dankbar. Mal sehen, ob was kommt?

  1. Tanja Maljartschuk „Blauwalt der Erinnerung“
  2. Jiri Weil „Mendelssohn auf dem Dach“
  3. Thomas Meyer „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schicke“
  4. Andrej Kurkow „Grauen Bienen“
  5. Gertraud Klemm „Hippocampus“
  6. Marlene Streeruwitz „Flammenwand“
  7. Andrea Grill „Cherubino“
  8. Karen Köhler „Miroloi“
  9. Angela Lehner „Vater unser“
  10. Raphaela Edelbauer „Das flüßige Land“
  11. Emanuel Maess „Gelenke des Lichts“
  12. Sasa Stanisic „Herkunft“
  13. Jan Peter Bremer „Der junge Doktorand“
  14. Gerhard Roth „Der Himmel ist leer, die Teufel sind alle hier“
  15. Marco Dinic „Die guten Tage“
  16. Florjan Lipus „Schotter“
  17. Jon Fosse „Der andere Name“
  18. Alain Claude Sulzer „Unhaltbare Zustände“
  19. Sibylle Berg „GRM-Brainfuck“
  20. Thomas Meyer „Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin“
  21. Martin Peichl „Wie man Dinge repariert“
  22. Nadine Schneider „Drei Kilometer“
  23. Jörg Fauser „Ich habe große Städte gesehen“

Und hier gehts noch zur „Nika, Weihnachtsfrau“, weil es da am 29. Dezember ja noch ein Adventkalender-Türchen gibt.

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