Literaturgefluester

2019-11-17

Marktbesuch mit Geburtstagseinkauf und sechzehnter Nanotag

Was die St. Pöltner Wochenenden betreffen, haben wir ja schon unsere Traditionen. Am Samstag Markt, ich fahre mit dem Rad dorthin, der Alfred mit dem Auto, am Domplatz treffen wir uns und neuerdings auch meistens mit Doris Kloimstein, wo es oft einen literarischen Austausch gibt.

In letzter Zeit waren das oft Bücher, ich habe ihr meine Doppelexemplare, Raphaelas Edelbauers „Flüßiges Land“ , Angela Lehners „Vater unser“, Irmgard Fuchs „In den kommenden Nächten“ gebracht, sie mir Tanja Raichs „Jesolo“, das ich ja noch für den öst Bp lesen will, sowie David Grossmanns „Kommt ein Pferd in die Bar“, Philippe Lancome „Der Fetzen“ und ein Buch über „Perversionen“, aus in der „Edition Müry Salzman“.

Kaffee trinken gehen wir dann auch und der literarische Klatsch, den es so beim PEN oder in St. Pölten gibt, wird auch erzählt.

Ich habe  Doris Kloimstein, glaube ich, so vor dreißig Jahren bei einer Regionalversammlung in St. Pölten, die damals im Neugebäude stattfand kennengelernt, als ich nach Wien  pendelte und sie seither immer wieder getroffen, im Sommer ein paarmal in St. Pölten, ansonsten war sie in der Schreibgruppe und bei ihren PEN- Aktion im Stadtmuseum waren wir auch, sie war auch eine Zeitlang die Obfrau der LitGes und hat mich auch einmal vor ganz langer Zeit zu einer Lesung mit Manfred Wieninger eingeladen, der aber damals noch mit seinen Plagiatsskandal beschäftigt, nicht gekommen ist.

Jetzt treffen wir sie am Markt und diesmal hatte ich noch zwei Gutscheine in der Tasche, die ich in der Stadt einlösen wollte. Bekomme ich ja immer einen von der „Grünen Erde“, zum Geburtstag, weil wir von dort ja unsere Möbel für die Krongasse kauften, da habe ich mir wieder eine Kerze ausgesucht und dann ein Haarschappo, weil der Alfred schon schimpfte, daß ich immer das von ihm gekaufte, verwendete und dann hat mich die Anna als wir das letzte Mal in Harland waren, gefragt, was ich zum Geburtstag will?

„Bücher!“, habe ich gesagt, was ich immer auf diese Frage antworte, sie mir aber, glaube ich, gar nicht so gerne schenkt.

„Oder einen Buchgutschein!“

Ich habe ihr dann noch gesagt, daß ich gerne „Metropol“ von Eugen Ruge und „Das Duell“ von Volker Weidermann, das Verhältnis zwischen Günter Grass und <marcel Reich-Ranicki haben will und dann gehofft, daß sie das nicht gehört hatte, als ich mir den Ruge von Alfred in Basel kaufen ließ.

Hat sie auch nicht, denn es wurde ein Hundert Euro-Gutschein vom „Thalia“ und das ist ja das, was ich mir schoch immer wünschte, das heißt im Vorjahr hatte ich einen Gutschein von der Margit Heumann bei der „Buch-Wien“ eingelöst und vor zwei Jahren gab es auch einen kleineren Betrag von der Anna, aber von der Oma habe ich früher immer hundert Euro zu Weihnachten bekommen und da einmal gedacht „Da fahre ich jetzt zum „Thalia“ und löse ihn in Bücher ein!“

Das dann nicht gemacht, weil da ja angesichts meiner Bücherberge Unsinn wäre, aber bei einem „Thalia- Gutschein“ bleibt einer ja keine Wahl, obwhl es natürlich wirklich Unsinn ist, weil ich ja noch die Schweizer und die öst Bp-Liste hinunterlesen muß, mir aus der Schweiz zwei volle Büchertaschen mitgebracht habe und am Dienstag auch bekanntgegeben wird, was heuer auf der Blogger Debut Shortlist steht?

Aber gut, derMensch ist unvernünftig und so habe ich mich auch auf das Bücheraussuchen sehr gefreut, mir auch überlegt was ich haben will, war dann wieder etwas enttäuscht, weil die Auswahl gar nicht so groß erschien. Fünf Bücher sind es dann aber doch geworden, die ich jetzt nur noch lesen muß und zwar das Volker Weidermann Buch, das sie zu meinem Erstaunen hatten und ich es nicht erst bestellen mußte, dann von Miljenko Jergovic „Ruth Tannenbaum“, ein Buch von dem ich schon etwas gehört habe und den Autor in Göttweig oder Krems kennenlernte.

Dann ein Zufallsfund, weil ich gerne Bücher übers Lesen und über Buchhandlungen lese, das „Tagebuch eines Buchhändler, von Shaun Bythell, der, glaube ich, auch ein solcher ist und eine Buchhandlung in Schottland hat, dann „Der Hammer“ von Dirk Stermann, auf dieses Buch bin ich im „Centrope-Workshop“ aufmerksam geworden und habe dann Dirk Stermann auf der „Buch-Wien daraus lesen gehört und dann noch weil der „Nobelpreis“ an ihn ging und ich da ja eine sehr seltsame Diskussion im Literaturcafe hatte, ob Peter Handke eine Schlaftablette ist „Die Obstdiebin“ von ihm.

Voila, wieder einmal den SUB ein wenig aufgefüllt und dem Buchhandel, was ich ja sonst so gar nicht tue, vielleicht auch eine Freude gemacht, es ist zwar eine Kette, die ich damit unterstützte, aber was soll ich machen? Der Gutschein kam von da her und was den „Nano“ betrifft, so bin ich da noch immer beim Korrigieren und warte darauf, daß ich soweit komme, daß ich die geplante Johanna Szene einfügen kann und Worte werden es auch immer weniger, habe inzwischen aber noch eine siebenunddreißigste Szene angefügt, wo die Anna dem Ulrich erklärt, warum sie ihn verlassen hat.

Aber vielleicht hole ich in den zwei Wochen, die ich noch zur Verfügung habe, auf und schaffe den Word-Acount, obwohl die Geschichte eigentlich fertig ist.

In zwei Wochen flott hinuntergeschrieben und das freut mich sehr und macht mich auch ein wenig stolz und selbstbewußt.

2019-11-12

Zurück in Wien

Die „Buch-Wien“ sowie die „Buch-Basel“ sind vorbei und wir sind wieder in Wien gelandet. Am Montagabend sind wir mit dem Nachtzug von Zürich abgefahren, wo es diesmal leerer und ruhiger war, so daß ich eigentlich recht viel bei meinem „Nanowrimo“ schreiben konnte und jetzt schon bei zweiunddreißigtausend Wörtern bin. Die Handlungsfaden stimmt noch nicht so ganz, das habe ich schon geschrieben und muß sicher noch sehr lange und sehr sorgfältig bearbeitet werden.

Denn die letzte Woche, wo ich direkt von der „Buch-Wien“ noch mit dem Programm und der Bloggerkarte in der Tasche nach Basel gefahren bin, war sehr streßig, so daß ich meistens sehr früh oder sehr spät geschrieben habe und am letzten Tag den Montag, wo das Literaturfestival schon aus war und wir in der Stadt herumgegangen sind, um dort die Bücherschränke und die Buchhandlungen zu besuchen, habe ich in der „Klara“, im Warteraum des Bahnhofs Zürich und im Zug geschrieben und sehr bepackt sind wir auch nach Wien zurück gekommen, nämlich Bücher, Bücher, Bücher.

Da war es ein Glück, daß der Alfred am Donnerstag vorgeschlagen hat, den vollen Sack, den ich von der Buch-Wien“ mitgenommen habe, doch zuerst in die Krongasse zu tragen und dann erst zum Hauptbahnhof zu fahren, denn ich hatte gestern Abend auch zwei volle Büchertaschen, die ich von Basel zuerst nach Zürich und dann nach Wien geschleppt habe.

Dabei ist die „Buch-Basel“ ja keine Messe. Es gab aber beim Festival und auch bei der „Buchpreisverleihung“ einen Büchertisch und da ich ja am Samstag meinen sechsundsechzigsten Geburtstag hatte, habe ich mir vom Alfred, den neuen Ruge und ein Buch von Franz Hohler schenken lasen, den ich ja schon lange lesen will und der Bücherschrank, den es in der Nähe des Hotels gegeben hat, war wirklich ein Segen, denn da habe ich zuerst ein Buch von Thomas Hürlimann und eines von Urs Widmer gefunden und gestern Morgen noch das neue Buch der Dacia Maraini und den Steinfest– Krimi, wo er den Widerstand von Stuttgart 21 beschreibt.

Die anderen Bücherschränke befanden sich eher in Lokalen und da habe ich mich nicht so getraut zuzugreifen. Wir waren gestern Nachmittag aber noch in einer Buchhandlung und da stand davor eine Kiste, wo es  Bücher zur freien Entnahme gab.

Die „Buchpreis-Bücher“ waren für mich ja nicht so interessant, weil ich schon alle habe und das Buch der Ivna Zic inzwischen gelesen habe. Am „Sprung“ lese ich noch immer, weil ich wegen dem Bloggen und dem „Nanowrimoschreiben“ neben dem Festivalprogramm und der Stadtbesichtigung nicht so ganz zum Lesen gekommen bin.

Das Programm in Wien lautet also neben meiner Praxis und dem „Fräulein No“, wo ich wahrscheinlich so lange mir etwas einfällt Szene um Szene schreiben werden, ein paar davon habe ich ja schon im voraus, auch wenn ich mir da manchmal denke, das ist jetzt trivial, was ich da schreibe und das Durchkorrigieren, um den Handlungsstrang ein wenig zu ordnen, erst dann mache, wenn es unbedingt nötig ist, -lesen , lesen und  da kommen ja jetzt die österreichischen Buchpreisbücher dran, von denen ich ja bisher nur gelesen habe, was auch auf der deutschen oder Schweizer Liste stand.

Dann habe ich noch einige Schweizer Bücher, die von derListe und auch den neuen „Wolkenbruch“ der ja nicht auf der Liste steht und ein neues Buch, hat mich, als wir heute zurückgekommen sind, auch schon im Postkasten erwartet, nämlich der neue oder letzte  Andrea Camilleri „Brief an Matilda“, der ja kürzlich gestorben ist und Mitte <november soll ja dann die „Blogger Debut Shortlist“ kommen, von der ich wieder hoffe, daß ich schon ein paar Bücher, das der Angela Leinen zum Beispiel oder auch die anderen Debuts, die auf den Listen stehen, gelesen habe werde.

Der „Ohrenschmaus“, wo ich ja wieder eine Laudatio halte, erwartet mich Anfangs Dezember und vorher kommen noch die „Literatur im Herbst“ und das „Fried Festival“.

Sehr viel ruhiger wird es also auch nicht werden und die Messe- und Festivalausbeuten sind auch langsam zu verarbeiten, aufzuschreiben, einzuräumen und vor allem wegzulesen.

2019-10-16

Die Leben der Elena Silber

Jetzt kommt Buch dreizehn des dBps und es spielt wieder in Berlin, in der EX-DDR und in Russland, ein wahrscheinlich autobiografischer Familienroman des 1962 in Berlin geborenen Alexander Osang, von dem ich schon ein Weihnachtsbuch gelesen habe und mir vor ein paar Monaten beim Schubert in St. Pölten einen Erzählband aus der Abverkaufskiste gezogen habe.

In zwei Strängen wird das Buch erzählt, beginnend in Russland, wo 1903 Jelena geboren wurde, deren Vater ein paar Jahre später von zaristischen Attentätern ermordet wurde,  dann geht es abwechselnd nach Berlin zu dem Filmemacher Konstantin, dessen Mutter Maria oder Mascha eine Tochter Jelenas oder Lena, die in Berlin zur einer Elena wurde, den an Demenz erkrankten Vater gerade in ein Pflegeheim abschiebt, in dem auch Jelena gestorben ist.

Aber zuerst geht deren Mutter mit den zwei Kindern von Gorbatov weg, ein paar jahre später kehrt sie mit ihrem zweiten Mann, der Jelena mißbraucht, zurück.

Es kommt zu einem Prozeß, Jelena freundet sich mit dem Sohn eines der Attentäters an. Er wird ihre große Liebe. Sie heiratet aber den deutschen Ingenieur Robert Silber und geht mit ihm 1936 nach Deutschland.

Zuerst nach Berlin, dann nach Schlesien, wo er herkommt,  sein Großvater eine Fabrik besaß und eine Kirche erkabuen ließ.

Jelena hatte fürnf Töchter, zwei davon noch in Rußland geboren, die kleineste Anna, 1942 geboren, verstarb 1944 an Diphterie und als die Russen nach Schlesien kamen, wurde Robert von ihnen in den Fuß geschoßen. Jelena trifft ihren Jugendfreund wieder, der Robert hilft, der verschwindet aber und Jelena zieht ihre vier Töchter, Lara, Vera, Maria und Katja alleine auf.

Maria, Konstatntins Mutter, rät ihm sein Thema zu finden und vielleicht einen Film über seine Familie zu machen. So sucht er die auf, kommt sogar nach Russland in den Geburtsort Jelenas und das Buch endet im Herbst 2017, als der Vater aus dem Altersheim verschwindet, von einem Freund aber gefunden wird und 1990 als Jelena dorthin übersiedelt, damit einer ihrer Neffen ihre Wohnung haben kann.

Neunhundertsechzig Seiten hat das E-Book, im Print werden es wohl sechshundert sein und ich denke, es sind einige zulang, weil man das Meiste schon viel früher erfährt und sich vieles  wiederholt.

Am eindrucksvollsten haben ich die Szenen über den Demenz kranken Vater und sein Leben in dem Pflegeheim gefunden, wo er verwirrt nach einem Klo sucht oder im Aufenthaltsraum sitzt, wo der Pfleger lustlos aus einem Buch vorliest, das die anderen Bewohner hinterlassen haben und das dann „Literarischer Zirkel“ genannt wird.

Bücher spielen in dem Buch überhaupt eine große Rolle. So wird Julian Barnes „Der Lärm der Zeit“ erwähnt und Dostojewskis „Schuld und Sühne“ das nun  „Verbrechen und Strafe“ heißt.

2019-10-08

Lauter weiße alte Männer oder doch ein paar junge Frauen?

Am 8. Oktober wird die Shortlist des heurigen österreichischen Buchpreises bekanntgegeben, den es seit 2016 gibt und dank der Verlage und der „Netgalley“, dem Internetportal für, wie es nennen, professionelle Leser, habe ich alle der nominierten Bücher in meinem Badezimmer oder im E-Book Folder, habe, da ich noch immer und das sehr engagiert, aber vielleicht auch recht langsam, weil ich ja auch zu Veranstaltungen gehe und daher am Abend dann keine Bedezimmerleserunde einlege, den „Deutschen Buchpreis“ lese, da erst die Bücher gelesen, die auch auf der dBp-Longlist standen und kann da, beim dBp bin ich über der Halbzeit, zufällig standen die österreichischen Bücher aber weit vorne auf meiner Leseliste und einige andere österreichische Neuerscheinungen habe ich inzwischen auch schon gelesen, schon einen Unterschied zwischen den beiden Listen gesehen.

Bei der deutschen Liste war diesmal auffällig daß sechs oder sogar sieben Debuts auf der Longlist standen und dann weit mehr Frauen als Männer, eine junge frische Liste, die zum Hineinschnuppern und Lesen anregen möchte, könnte man so sagen.

Bei der Österreichischen sind es aber und das ist ein Ausdruck, der mir eigentlich nicht gefällt und den ich vielleicht sogar für blödsinnig halte, die weißen alten Männer oder die schon bekannten Literaturprofis, die gewählt wurden, obwohl es auch einige jüngere Frauen und Männer aus nicht so bekannten Verlagen auf der Liste gibt und die Shortlistdebutantin Raphaela Edelbauer, von der ich das erste Mal  auf  einer „Buch Wien“ etwas gehört habe, und deren „Flüßiges Land“ mir sehr gut gefallen hat, steht auch darauf.

Aber trotzdem Florjan Lipus, der österreichische slovenische Autor mit seinem „Schotter“, der, wenn ich mir die flapsige Bemerkung erlauben darf, sein ganz Leben sein persönliches Trauma und seine persönlichen Erfahrungen abarbeitet und den ich mir obwohl ich sein Buch noch nicht gelesen habe, ähnlich wie 2016 Friederike Mayröcker den „Buchpreis“ wünsche und das auch schon 2017 angenommen habe, obwohl er da nicht nominiert war.

Der zweite Promi ist sicher Gerhard Roth, den ich auf der Shortlist sehe oder dorthin wünsche und dann Norbert Gstrein natürlich, dessen „Kommende Jahre“ habe ich vor kurzem gelesen. Das neue Buch kommt erst nach dem deutschen Lesen und der Buch-Basel wahrscheinlich dran.

Dann möchte ich die Liste der 1937 und der 1942 geborenen österreichischen Promiautoren unterbrechen und zu der 1951 geborenen Marlene Streeruwitz übergehen, deren „Flammenwand“ ich schon gelesen habe, weil ich mir das Buch, obwohl ich ziemlich sicher war, daß es auf der einen oder anderen Longlist stehen würde, vom Alfred im Juni kaufen ließ und die ich mir auch auf der Shortlist wünsche, obwohl ich sie manchmal für etwas übertrieben und auch unverständlich halte, ich habe aber Dank der Bücherschränke sehr viel oder fast alles von ihr gelesen und eine Grand Dame auf der Shortlist ist natürlich nicht nur schön sondern wichtig und wesentlich.

Dann wird es wieder schwieriger, denn ich hätte, weil ja einen weiten und sicher auch sehr toleranten Literaturbegriff mehr als nur fünf Shortlist kanditaten zur Auswahl auch wenn ich da die jüngeren wie Ivna Zik, die mir immer noch ziemlich unbekannt ist, obwohl sie ja auch für den Schweizer- Buchpreis nominiert wurde und dann auch die jüngeren Autoren, wie Sophie Reyer und Harald Darer von dem ich schon etwas gelesen habe, weglassen würde.

Aber der 1954 geborene Karl- Markus Gauss, der mir einmal einen sehr persönlichen Brief geschrieben hat und der mich bei Veranstaltungen auch immer freundlich grüßt, gehört darauf und dann, weil ich das Buch ja schon gelesen habe, die 1990 geborene Debutantin Raphaela Edelbauer.

Da wären wir jetzt schon bei Buch sechs und  was ist mit Clemens J. Setzs Erzählband, der wäre zwar ein eher jüngerer Mann, ist aber sicher sehr bekannt begabt und preiswürdig und daher ein Shortlistfall?

Ich weiß es nicht und bin also gespannt, wie sich die Jury entscheiden wird und natürlich für Überraschungen offen, wenn es vielleicht Ivna Zak, Harald Darer oder Sophie Reyer schaffen werden und der eine oder andere meiner  Vorschläge nicht darauf sein werden, denn da kann man ja, wie ich immer schreibe, für sich selbst entscheiden, wenn man auf seine Leseliste setzt und ich werde ja höchstwahrscheinlich die zehn oder jetzt nur noch acht Nominierten schön der Reihe nach hinuterlesen.

Kann nur wieder schreiben, schade, daß Gertraud Klemm nicht darauf steht, Susanne Gregors Buch ist das Buch des Monats von Ö1 geworden.

Robert Prossers „Gemma Habibi“ ist sicher auch sehr interessant und dann haben ja auch noch Anna Weidenholzer, Christoph W. Bauer und und und…., Bücher geschrieben die neu erschienen und sicher sehr interessant zu lesen sind und ehe ich es vergesse und zu den tatsächlichen Shorlistkanditaten kommt, meine „Magdalena Kirchberg“, die heute ausgeliefert wird,  ist natürlich auch sehr interessant und wer sie lesen  und mit mir auf dem Promotionsartikel darüber diskutieren will, soll sich bitte melden.

Und nun zur realen Shortlist, die wieder einmal ganz anders als erwartet ist und nur zwei der von mir erwarteten Bücher enthält.

Die „alten weißen Männern“ wurden zu meinem Bedauern hintweg gelassen, also kein Lipus, kein Roth, dafür aber Karl Markus Gauß und leider auch keine Marlene Streeruwitz, was ich persönlich sehr sehr schade finde, dafür stehen aber Sophie Reyer und Clemens J. Setz auf der Liste, also an das Lesen und etwas später an das Raten, ob

Raphaela Edelbauers „Flüßiges Land“

Norbert Gstreins „Als ich jung war“

Karl Markus Gauß „Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer“

Sophie Reyers „Mutter brennt“ oder

Clemens Setz „Trost aller Dinge“, den österreichischen Buchpreis gewinnt?

Da würde ich wieder auf Karl Markus Gauß tippen, aber was weiß man schon genau, noch dazu, da ich von den fünf Shortlistbüchern, ja erst „Das flüßige Land“, gelesen habe und Clemens J. Setz bei den O-Tönen, Karl Markus Gauß bei den O Tönen, sowie in Göttweig aus ihren Büchern lesen hörte.

2019-10-02

Gegenwartsliteratur und Gegenwartsdramatik des Centropes

Filed under: Büchergeschichten,Workshop — jancak @ 21:00
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Während meine Freundin Ruth in ihrer Pension Theologie studiert, pilgere ich seit einigen Jahren regelmäßig am Mittwochnachmittag in die Dokumentationsstelle für Ost- und mitteleuropäische Literatur, um gemeinsam mit Stephan-Immanuel Teichgräber Textlinguistik zu betreiben.

Die utopische, die revolutionäre und die Partisanenliteratur haben wir da schon untersucht, so daß ich im letzten Semester zwei Teile von Alexej Tolstois „Leidenweg“ gelesen habe. Das „Engelchen“ von Ladislav Mnacko vor zwei Jahren und mir auch George Orwells „1984“ wieder vorgenommen habe.

Diesmal soll es wieder in die Gegenwart gehen und, wie im ersten Jahr aktuelleres untersucht werden. 2017 hat Stephan Tteichgräber die Literatur seines Centropes Festival dafür vorgesehen.

Diesmal hat er mir und meiner überlangen Leseliste, wo ja im Sinne meines dreifachen BuchpreisLesens dreißig Bücher auf mich warten, die teilweise auch dem Mitteleuopa zuzuzählen sind und da habe ich auch einiges anzubieten, denn die österreichische Gegenwartsliteratur ist ja sehr reichhaltig und in den letzten Monaten sind so einige Neuerscheinungen auf mich zugekommen, die auf oder auch nicht auf den Buchpreislisten stehen, so daß ich mich eigentlich rühmen kann, in der Gegenwartsliteratur gut eingelesen zu sein.

Kunststück, beschäftige ich mich ja schon sehr lange und auch sehr intensiv damit und es sind wahrscheinlich nicht einmal die Verlagsvorschauen, die ich gar nicht so viel und so intensiv lesen, die mich auf den Geschmack bringen.

Es ist auch die Leseauslese der „Gesellschaft“, die ich inzwischen ja ziemlich regelmäßig besuche, wo Katja Gasser und Cornelius Hell zweimal im Jahr Buchtips geben und bei der vorigen Weihnachtsauslese, hatte ich schon zwei Bücher auf meiner Liste stehen, die ich dann in den Weihnachtsferien oder zu Beginn des neuen Jahres abgelesen habe.

Im Juni waren es zwei Bücher, die mich interessierten und die ich mir bestellt und inzwischen gelesen habe,  Gerhard Fritschs „Tagebücher“ und „Zwei Jahre Nacht“ von Damir Ovcina.  Andras Forgachs „Akte geschlossen“ hätte mich auch sehr interessiert, meiner übrlangen Leseliste wegen habe ich mir das Bestellen vergriffen.

Ich werde aber immer wieder an das Buch erinnert, das ja öfter auf den ORF- Bestenliste steht und da zum Centrope außer einem Teil Österreichs, auch die Slowakei, Ungarn und die Tschechei gehören, habe ich das Buch Stephan Teichgräber vorgeschlagen und dann natürlich, was die tschechische Literatur betrifft, die ja heuer das Gastland in Leipzig war, betrifft Jaroslav Rudis und Radka Denemarkova.

Vom Erstern habe ich „Winterbergs letzte Reise“ in Harland auf dem Bücherstapel liegen. Radka Denemarkova hat beim letzten „Centrope- Festival“ gelesen und ich habe sie im Vorjahr in der „Gesellschaft“ gehört und mir da „Ein herrlicher Flecken Erde“ gekauft, das ich auch noch lesen muß.

Das wären meine Vorschläge an Stephan Teichgräber, der mich auch gleich mit einem ganzen Stapel Bücher, die zum Teil an mir vorbeigegangen wären, empfangen hat und dann natürlich das, was auf den drei Buchpreislisten steht. Da passt natürlich nicht alles, aber einiges schon und durch mein Buchpreis- beziehungsweise Neuerscheinungslesen bin ich ja auf einige  interessante Bücher daraufgekommen, die es seit Herbst gibt.

Gertraud Klemms  „Hippocampus“ beispielsweise und natürlich Marlene Streeruwitz „Flammenwand“ und mit diesen Büchern kann man natürlich herrlich Karen Köhlers „Miroloi“ vergleichen, beziehungsweise analysieren, das heißt natürlich nicht, denn Karen Köhler zählt nicht zum Centrope.

Robert Prossers „Gemma Habibi“ bliebe dann noch über und dazu passt dann das Fußballbuch des Tonio Schachinger, um die männlichen Aspekte der Gegenwrtsliteratur zu beleuchten und was, die Frauen und das Centrope betrifft, habten wir noch Susanne Gregor, die ja in Zilina geboren wurde und deren „Letztes rotes Jahr“ im Monent das Ö1- Buch des Monats ist.

Stephan Teichgräber hat mit seinem Bücherstapel noch Anna Weidenholzers „Finde einem Schwan ein Boot“ eingebracht, ein Buch das an mir, obwohl ich Anna Weidenholzer ja sehr mag und ich mich auch schon sehr mit ihr beschäftigt habe, fast an mir vorbei gegangen wäre, weil es nicht auf den Buchpreislisten steht, sowie Peter Roseis „Die große Straße“, ein Buch das demnächst in der „Wien Bibliothek“ vorgestellt wird, aber da sind dann gleichzeitig die „Stadt Wien-Preisträger“ in der „Alten Schmiede“ und Paulus Hochgatterer hat auch ein neues Buch geschrieben, das bei Stephan Teichgräber, beziehungsweise ins Doml eingezogen iind.

Dann hat er noch das neue Buch der Radka Denemarkova, aus dem sie auch beim Festival gelesen hat „Stunde aus Blei“ vorgeschlagen und Petr  Borkovic bei der „Edition Korrespondenzen“ erscheinenen „Lido di Dante“. Das Buch soll er genauso bewerten, wie Damir Ovcina „Zwei Jahre Nacht“, das, wie wir herausgefunden haben, doch als Centrope-Buch gilt, da von Mascha Dabic übersetzt.

Spannnend, spannend und noch sehr unvollkommen, die Leseliste an der wir heute gebastelt haben und dann gäbe es noch das „Workshop zur Gegenwartsdramatik“ das Stephan Teichgräber dieses Semester am Freitag durchführen will, wo man sich mit dem, was die Theater so an Centrope- Stücken spielen, beschäftigen soll und diese Stücke auch besuchen.

Das finde ich, obwohl ich mich ja nicht so sehr fürs Theater interessiere, auch sehr interessant, obwohl ich da  nur sporadisch teilnehmen kann, weil wir ja ungefähr jeden zweiten Freitag in Harland sind, aber hin und wieder ins Theater zu gehen oder wenigstens zu wissen, was die auf dem Spielplan haben, ist sicher  auch sehr schön.

2019-08-24

In den Leseherbst

Nachdem am Dienstag die neue Longlist des Bps veröffentlicht wurde, kann der Leseherbst wieder intensiv und stressig werden.

Die Bücher sind angefragt, Marlene Streeruwitz „Flammenwand“, liegt schon länger auf meinem Harlander Lesestapel und kann nach Norberts Scheuers“ Winterbienen“, die mir ja nicht so sehr gefallen hatben, als zweites Buchpreisbuch gelesen werden.

Dazwischen warten noch ein paar andere Nichtbuchpreisbücher, die schon länger gekommen sind auf das Lesen und von den Buchpreisbüchern haben sich inzwischen zwölf auf meiner „Buchpreisliste“ angesammelt.

Mit Ausnahme der Marlene Streeruwitz und des Tonio Schachinger, einem jungen Sprachkunststudenten, von dem ich noch nicht viel gehört habe, alles E-Books.

Drei Printbücher sollen noch zu mir kommen, Jan Peter Bremers „Der junge Doktorant“, wahrscheinlich nicht, aber vielleicht kann ich das Buch über die Netgalley öffnen, was ja inzwischen bei zwei Büchern gegangen ist, bei einem dritten nicht und mich das Buch des 1965 in Berlin geborenen, ja eigentlich sehr interessiert, beziehungsweise der Autor, war ich doch 1996, als er den „Bachmann-Preis“ gewonnen hat, in Klagenfurt und da über seinen Gewinn sehr erstaunt, da er mir bei seiner Lesung nicht so besonders aufgefallen ist und ich seither eigentlich auch nicht mehr viel über ihn hörte.

Ansonsten kommen die die ersten Informationen über die nominierten Bücher und da scheint sich bei dem der Karen Köhler, die ja 2014 zu ihrer Bachmann-Lesung nicht antreten konnte, ein neuer Literaturskandal heranzubilden.

„Ein Jugendbuch, das eigentlich nicht auf der Liste stehen sollte!“,, habe ich gelesen, beziehungsweise wurde das bei den O Tönen am Donnerstag  thematisiert, was ich, die ich das Buch schon auf meiner Liste habe, sehr interessant finde, denke ich doch, das Dystopien genau das sind, was die Leute gerne lesen und es daher  sicher sehr spannend auch ein Buch, das die jungen Leute ansprecen könnte und nicht immer nur das Sperrige und Experimentelle auf der Liste zu haben.

Über die anderen Bücher habe ich noch nicht so viel gehört, dagegen hat „Wagenbach“ den achten Roman der 1958 in England geborenen und in Canada lebenden Cathy Page, als erstes Buch auf Deutsch veröffentlicht und will  Buch und  Autorin in Deutschland bekannt machen, beziehungsweise in Frankfurt, das da bald naht und schon die ersten Einladungen kommen, präsentieren.

Das habe ich schon lange in meinem E-Book Ordner und gerade zu lesen angefangen, ein spannender Familienroman, in einem etwas altmodischen Stil, Daphe Mauriers „Rebecca“ und die englische Lyrik kommen sehr stark darin vor und ich bin gespannt, wie sich das Buch, beziehungsweise seine Promotion weiterentwickeln wird.

Das zweite Buch der Mareike Fallwickl „Das Licht hier ist viel heller“, das nicht auf der buchpreisliste steht, habe ich auch schon länger in meinem Badezimmer liegen.

Die 1983 in Hallein geborene, deren Blog ich ja schon länger verfolge, ist eine von den zwanzig Bücherpaten, die es heuer statt des offiziellen Buchpreisbloggen geben wird  und hat sich auch mit dem „Lliterarischen Nerd“ zusammengetan und mit ihm ein paar Bücher über das Lesen herausgebracht, die sie demnächst vorstellen will.

Eines davon „Leseglück, 99 Bücher die Laune machen“, habe ich bei Netgalley angefragt, mal sehen ob es kommt und ich es öffnen kann.

Dann gibt es auch noch  eine „Literarische Apotheke“, also so etwas wie die „Romantherapie“ und ich habe mich vor einigen Jahren, nach dem ich „Toistoi und der lila Sessel“ gelesen habe, ja auch eine bißchen mit der Bibliotherapie beschäftigt und in der „Pensionsschockdepression“ auch darüber geschrieben.

Bücher über das Lesen interessieren mich ja sehr und ich habe davon auch schon einige angesammelt, wie beispielsweise das der Friederike Manner und das „Literaturgeflüster“ ist ja mit meinen Buchpreislisten und meinen schon über tausend Rezensionen eigentlich auch eine Anleitung zum Lesen und so wird der heurige Bücherhersbst wahrscheinlich wieder ein sehr intensiver und abwechslungsreicher werden, wo ja auch ein paar Krimis auf mich warten und es auch sonst  sicher sehr viel spannendes zu entdecken geben wird und  dann ja auch bald die österreichische Buchpreisliste auf mich wartet, wo ich ja schon einige Neuerscheinungen gelesen habe und also mitraten kann.

2019-08-15

Schweizer Lesen und Bücherfunde

Ich habe mich ja, wie ich schon geschrieben habe, ein wenig auf unseren heurigen Schweiz Urlaub, knapp vierzehn Tage auf dem Campingplatz von Locarno und am Abend zum Filmfestival, vorbereitet, in dem ich schon ein paar Tage vorher mir einige Bücher, die von Schweizer Autoren stammten, aus meinen Regalen heraussuchte und in meine Büchertasche packte, die ich mitgenommen habe und ganz unvorbereitet war ich  da schon nicht, gibt es ja in Wien immer wieder Schweizer Literatur zu hören und im Vorjahr als wir in Bern, Zürich und Genf waren und dort die Bücherschränke, beziehungsweise Buchhandlungen besuchten, habe ich mir ja auch Schweizer Bücher mitgenommen, auch welche in Bern gekauft und in den Schränken gefunden, so daß ich eigentlich recht gut vorbereitet in den Urlaub aufgebrochen wird.

Ein Literaturkritiker wird es zwar vielleicht für ein Wald- und Wiesenlesen halten, aus jedem Dorf ein Hund sozusagen und das Ganze auch quer über den Tellerrand, aber das ist es ja, wie ich das Lesen verstehe und, wie ich es betreiben will.

Ich lese durchschittlich je nach Dicke und Zeitbedarf drei Bücher in der Woche, wenn sie dick sind und viel zu tun ist, nur zwei. Im Urlaub sollte man aber mehr Zeit haben, obwohl wir ja am Tag in den Bergen herumgefahren sind und am Abend auf der Piazza Grande waren, also habe ich mir vorsorglich acht Bücher eingepackt. Das Finden war auch kein Probem, ich hätte mir auch mehr mitnehmen können.

Mit Thomas Meyers „Wolkenbruch“ habe ich das Schweizerlesen angefangen, es dann mit Catalin Dorian Florescu forgesetzt, Alain Claude Sulzers „Aus den Fugen“ gelesen, danach sind Alex Capus Erzählungen daran gekommen. Peter Stamm folgte mit seinem „Nacht ist der Tag“, dann hätte ich noch Alain Claude Sulzers „Privatstunden“, einen Martin Suter und Adolf Muschgs „Das gefangene Lächeln“ zur Auswahl gehabt.

Eine gute Mischung, wie ich denke und habe in den knapp vierzehn Tagen auch recht viel gelesen und als wir am vorigen Samstag in Andermatt waren und ich mich schon wunderte, daß es im Tessin keine Bücherschränke gibt, bin ich vor einem Geschäft auf eine Kiste gestoßen, auf der „Gratis, zur freien Entnahme!“, stand.

Da habe ich natürlich hineingeschaut, sehr viel zeitgenössische Schweizer Belletritik habe ich dort zwar nicht gefunden, sondern, glaube ich, einen Comic. Ein Buch über eine Schweizer Politikern, das ich liegen gelassen habe und ein Motivationsbuch zur Organisationsberatung oder zur Verbesserung des Betriebsklimas. Aber dennoch freuen mich die Bücherfunde, dann habe ich noch in einem Park einen Bestseller auf Italienisch mit schönen bunten Com ic Bildern, so daß er leicht zu verstehen ist, gefunden.

„Il nostro Iceberg si sta sciogliendo“ auf Englisch heißt das Buch „Our iceberg ist melting“ und auf Deutsch „Unser Eisberg schmilzt“, wie ich herausgefunden habe.

Ein Bestseller von dem ich noch nie etwas gehört habe, aber vielleicht gut zur Klimafrage passt und dann sind wir, ich habe es schon geschrieben, am Montag in die Berge gefahren, wo es in einem kleinen Ort vis a vis von einem kleinen Kircherl mit schönen Fresken einen Bücherschrank fand, wo ich Silvia Götschis Krimi „Iltlimoos“ gefunden habe, den ich dann als sechstes Buch gleich  begierig gelesen habe, neben einem Paul Auster, der sagen wir, wohl zufällig in der italienischen Schweiz geladet ist, lag dann noch ein Buch von einer Schweizer Autorin über ein Geheimnis in den Schweizer Bergen im Schrank, das ich mir wohl für den nächsten Schweizer Urlaub aufheben werde, aber der wird ja schon im November zum „Schweizer Buchpreis“ gehen und da habe ich ja vor, die fünf Shortlistbücher anzufragen und dort oder auch schon vorher oder nachher zu lesen.

Eine schöne Schweizer Ausbeute also, die mein Wissen über die Schweizer Literatur noch ein bißchen ausgeweitet hat, obwohl es natürlich, das gebe ich schon zu und streite es nicht ab, ein Wald und Wiesen-Lesen durch den Schweizer Bücherwald geblieben ist.

In drei Buchhandlungen sind wir auch gewesen, in einer in Ascona, wo wir am ersten Sonntag mit dem Rad hingefahren sind, dort gab es bei den deutschen Büchern Marlene Streeruwitzs „Flammenwand“, die schon auf meinem Harlander Stapel liegt, aber auch die“ Diogenes-Bücher“ „Der Sänger“ und ich glaube auch Jörg Fausers „Schlangenmaul“ zu bewundern.

Im Hesse-Museum, das einen sehr umfangreichen Buchbestand hatte, waren wir auch, aber ich bin ja keine Hesse-Spezialistin, obwohl ich einige seiner Bücher in meinen Regealn habe und eigentlich das Facebuchbüchlein mitnehmen wollte.

Dann aber keine Zeit es zu suchen hatten und in Locarno waren wir auch in zwei Buchhandlungen, in einer sogar zweimal, das war, die beim Bahnhof, wo ich daran erinnert wurde, daß auch Milena Moser und Petra Ivanov Schweizer Autoren sind, ich Franz Hohlers „Päckchen“ liegen sah, bei dem ich mich sehr beherrschen mußte, nicht danach zu greifen. Aber vielleicht steht es auf der „Schweizer Buchpreisliste“ und dann hat es ja, wie schon erwähnt, die Götschi-Krimis dort gegeben und in der Buchhandlung auf der Piazza Grande hat mich der Alfred auf den Clemens J. Setz, der ja ein Grazer und kein Schweizer ist, aufmerksam gemacht und es gab auch ein Schild, das darauf hinweis, daß das Geschäft viele deutsche Bücher führt.

Das Schweizer Lesen ist ja vielsprachig und international, obwohl, was mich ein wenig wundert, der „Schweizer Buchpreis“ ein deutscher ist und ich eigentlich keine italienisch oder französisch schreibende Schweizer Autoren kenne, trotzdem habe ich mich in den zwei Wochen, glaube ich, wieder ganz gut durch die Schweizer Literatur gelesen.

In Harland habe ich auch noch die Bücher, die ich mir im Vorjahr von meinen Bücherschrankfunden beziehungsweise von der Weltbuchhandlung mitgebracht habe.

Jetzt kommen aber schon die Herbstneuerscheinungen und da habe ich mir ja, bevor wir weggefahren sind bei „Diogenes“, das neue „Wolkenbruch-Buch bestellt und das könnte ja auch auf der Schweizer-Liste sthen.

Aber die kommt, glaube ich, erst im Oktober, während die deutsche Longlist ja schon am nächsten Dienstag bekanntgegeben wird und da bin ich schon ganz kribbelig und gespannt.

Ich bin zwar wieder keine „offizielle“ Bücherpatin, wie das jetzt heißt, habe aber vor mein fünftes privates Buchpreislesen zu machen und die restlichen Bücher, die mal auf den Listen standen und die ich inzwischen gefunden oder gekauft habe, habe ich ja auch vor, demnächst zu lesen, so daß mein Wald und Wiesen-Gegenwartslesen immer umfangreicher wird.

2019-08-09

Besuch bei Hermann Hesse

Filed under: Büchergeschichten,Reisebericht — jancak @ 18:17
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Hermann-Hesse Museum

Hermann-Hesse Museum

Friedhof

Friedhof

Ich bin ja keine Hesse-Experte, obwohl ich, wie ich herausgefunden habe, etwa zwanzig Bücher von und über ihn habe, das letzte war, glaube ich, das Faccebook-Büchlein, das ich mir eigentlich ins Tessin mitnehmen wollte, dann aber keine Zeit hatte, es zu suchen.

„Unterm Rade“ habe ich, glaube ich, gleich nach meiner Matura gelesen, dann hat mich aber abgeschreckt, daß es so einen Hesse-Boom gegeben hat und alle beispielsweise für „Siddharta“ schwärmten, das ich, sowohl auf Deutsch und auf Englisch in meinen Regalen habe. Ob ich es gelesen habe, weiß ich nicht, „Klingsors letzter Sommer“ und das „Glasperlenspiel“ habe ich auch und wahrscheinlich nicht gelesen und so weiter und so fort, aber natürlich ein großer Dichter, der am 2.Juli 1877 in Calw geborene H.H., der am 9. 8 1962 in Montagnola gestorben ist, wo er, glaube ich, vierzig Jahre lebte, seine großen Werke, wie eben „Siddharta“, den „Klingsor“ und die „Glasperlen“ schrieb, malte,  spzierenging und 1946 den Nobelpreis  erhielt.

Wir sind ja schon einmal, vor circa fünfundzwanzig Jahren im Tessin und da waren wir, obwohl ich mich nicht mehr so gut erinnern kann, wahrscheinlich in Lugano und in einigen Buchhandlungen, wo es seine Werke gab. In Montagnola, wo sein Wohnhaus jetzt ein Museum ist, glaube ich, nicht.

Das haben wir uns für den heurigen Aufenthalt vorgenommen und das ganze Städtchen ist, glaube ich, seinem großen Dichter gewidmet. So gibt es Hesse-Spazierwege und ein Literaturcafe. Man kann sein Grab am Friedhof besuchen und so weiter und so fort.

Vor dem eher kleinen Haus, in der Ausstellung steht etwas von vier Zimmer, die Hesse gemietet hat, als er seine Familie verließ und sich 1919, also genau vor hundert Jahren im Tessin niederließ, steht ein tisch mit Ansichtsexemplaren seiner Bücher oder solche über ihn und es gibt auch ein literarisches Programm, das einmal in der Woche, glaube ich, stattfindet.

Lesung

Lesung

So gab es am vierten August, wo wir schon in Locarno waren, aber mit dem Rad nach Ascona und auf den Monte Verita gefahren sind, wo Hesse, glaube ic,h auch einige Zeit lebte, eine deutsch italienische Lesung, die sich „Sommertag im Süden“ nannte und am Sonntag darauf fand in der Kirche  S. Abbondio anläßlich seines Todestages eine zweisprachige Lesung mit Graziella Rossi und Antonio Ballerio aus dem „Klingsor“ statt und die einführende Dame erklärte, daß man „Klingsors letzten Sommer“, als Hesses ersten im Tessin bezeichnen könnte.

Die Lesung haben wir gehört und am Dienstag vorher  sind wir durch das Museum gegangen, wo es im Keller einen Film zu sehen gab, der vom Leben des Dichters und seiner Liebe zur Natur erzählten. Die Söhne haben von der Gartenarbeit erzählt, wo er seine Gedanken schweifen ließ und sich, glaube ich, den „Siddharta“ ausdachte.

Dann gab es den Schreibtisch mit der Schreibmaschine und die Bücherregale zu sehen und im oberen Stockwerk gab es eine Sonderausstellung, wo man Hermann Hesse mit Theodor Heuss, das war, glaube ich, ein deutscher Bundespräsident spazieren gehen sah.

In dem Film hat er beklagt, daß er vorallem nach dem Nobelpreis soviel Briefe bekommen habe, daß ihm das Beantworten am Schreiben gehindert hat und eine gut sortierte Buchhandlung in Deutsch, Englisch und Italienisch gab es in dem Kassenraum auch.

Da habe ich mich ein wenig umgesehen und bedauert, daß ich das Facebookbüchlein nicht gefunden habe, daß sich zwischen Catalin Dlorian Florescu und dem Alain Claude Sulzer gut einschieben hätte lassen.

Wir sind  auf den Friedhof gegangen, haben das Grab gesucht und gesehen, daß auch Hugo Ball, der Dada Dichter dort begraben ist. Es gab in dem Museum auch einige Prospekte, die sich für das Weiterstudium verenden lassen, so einen Folder über Hermann Hesse in Lugano, das ist die Stadt, die sich in der Nähe befindet und die wir auch am Sonntag vor der Lesubng  besuchten,beim Strandcafe einen Toast gegessen haben und mit der Zahnradbahn auf denMonte Bree hinaufgefahren sind.

Ob Hesse das ebenfalls machte? In dem Prospekt ist es vermerkt. Da ist auch ein Bild der Zahnradbahn zu sehen, ein Stadtrundgang wird auch beschrieben und ich nehme mir vor, nach dem Facebookbüchlein zu suchen, daß ich  Gedichte in meinen Archiv habe, habe ich gesehen und sogar eines mit „Materalien über Siddharta“.

Dann habe ich noch eines , das sich „Italien“ betitelt, den „Steppenwolf“, „Roßhalde“ und den Roman „Gertrud“, den wir, glaube ich, in der Straßergasse gelesen habe.

Alfred hat mir  ein Buch über Hesses Beziehungen zu Basel kaufen wollen, weil wir dorthin ja im November fahren, aber der „Schweizer Buchpreis“ wird wohl keine besondere Verbindung zu Hermann Hesse haben und es war auf jedenfall sehr interessant für ein paar Stunden auf den Spuren des Nobelpreisgträgers, der ein attaktiver  schlanker Herr mit Strohhut war, zu wandeln, in den mitgenommen Prospekten zu blättern und vielleicht doch das eine oder andere Buch aus meinem Fundus von ihm zu lesen.

Spätestens wenn wir das nächste Mal ins Tessin fahren, werde ich das tun, versprochen! Aber da wir das letzte Mal vor fünfundzwanzig Jahren dort waren, wird sich das wohl nicht mehr ausgehen, wenn wir uns genauso viel Zeit lassen sollten.

Also nur im Bibliothekskatalog blättern oder in den Regalen nach seinen Büchern suchen. Den Bücherschrak kann ich  auch aufmerksamer beobachten und sehen, was ich demnächst von dem großen Dichter finden werde, dessen Haus beziehungsweise Museum ich vorigen Dienstagfür ein paar Stunden besucht habe.

2019-07-28

Reisevorbereitung literarisch

Filed under: Büchergeschichten,Reisebericht — jancak @ 00:19
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Nachdem wir ja heuer unfallsbedingt nicht nach Leipzig und auch nicht nach Essen gefahren sind, geht es dieses Jahr noch zweimal in die Schweiz und zwar in Kürze ins Tessin zum Filmfestival nach Locarno, wo wir  schon vor etwa zwanzig Jahren einmal gewesen sind. Das heißt, da wollten wir ins Tessin fahren, sind dort zufällig in Locarno gelandet, wo gerade das Filmfestival stattfand, haben einen Film gesehen und auf einer Pressekonferenz zufällig, glaube ich, Anthony Quinn. Zumindest habe ich von ihm noch eine Karte in der Harlander Küche hängen.

In Sils Maria, wo der Nietzsche seine Sommer verbrachte, sind wir auch bei einem Vortrag gewesen und im Vorjahr auf Bücherschrank- und Buchhandlungstour in Genf, Zürich und Bern. Da haben wir Basel ausgelassen, als mich der Alfred fragte „Wo willst du überall hin?“, habe ich darauf vergessen, aber in Basel gibt es ja die „Buch-Basel“ in November, wo in einem Theater der Schweizer Buchpreis, den es seit 2008 gibt vergeben wird und da wollte ich schon immer mal hin.

So haben wir geplant zum sechsundsechzigsten Geburtstag diesmal kein Fest zu machen, sondern nur Mittwochabend und am Donnerstag zur „Buch-Wien“ zu gehen und dann mit einem Nachtzug in die Schweiz und die „Buch-Basel“, die ich schon angeschrieben habe und die, offenbar keine Messe, wie in Wien, sondern ein Literaturfestival ist zu besuchen und am Sonntag früh uns die Verleihung des Schweizer Lliteraturpreises anzusehen.

Das verbinde ich natürlich mit dem Schweizerlesen und damit habe ich ja schon im Vorjahr angefangen und mir aus Bern auch gehörig Literatur mitgenommen, weil dort die Bücherschräke ja sehr reichlich fließen und Schweizer Veranstaltungen gibt es in der „Alten Schmiede“ etcetera ja immer auch in den Wiener Schränken läßt sich immer wieder etwas Schweizerisches finden, so daß ich mit der diesbezüglichen Literatur gut eingedeckt bin und nur in meinen Regalen suchen muß, was ich mir diesmal mitnehme.

Für den November habe ich ja ein zusätzliches Bücherlesen angedacht und geplant mir die fünf Schweizer Buchpreisbücher zu bestellen und dort zu lesen und für den Sommer habe ich, als ich den „Schweizer Buchpreis“ nachgegooglet habe, schon einiges gesehen, was dort einmal auf der Liste stand und ich inzwischen gefunden habe und lesen möchte.

Da habe ich im Vorjahr in Bern gleich einen großen Fund gemacht, als wir eigentlich nur zufällig in die Weltbild-Buchhandlung und da in den Abverkaufskeller gegangen sind, denn da gab es nicht nur das frisch gekürte deutsche Longlistenbuch, nämlich Arno Geigers „Drachenwand“ um fünf Franken, sondern nein, um je einen, auch zwei Schweizer Bücher, nämlich Franz Hohlers „Immer Höher“ und das 2012 nominierte „Kalb vor der Gotthardpost“ von Peter von Matt. Beide Bücher habe ich noch nicht gelesen, werde sie aber heuer nicht mit nach Locarno nehmen, weil sie in Harland stehen und wir wahrscheinlich von Wien losfahren, aber da habe ich  inzwischen inzwischen Thomas Meyer „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ das auch 2012 auf der Liste stand, gefunden und Alain Claude Sulzers „Aus den Fugen“, ebenfalls 2012 nominiert.

Beide Bücher werde ich wahrscheinlich mitnehmen und dann noch Catalin Dorian Florescu „Jacob beschließt zu lieben“, 2011 nominiert, das kürzlich in einem der Schränken lag.

Vom „Wolkenbruch“ kann ich anmerken, daß es da inzwischen eine Fortsetzung gibt, das müßte ich mir erst bestellen, aber da ja im Herbst wahrscheinlich an die fünfzig Bücher auf mich warten, sollte ich das vielleicht nicht tun und von Alain Claude Sulzer kann ich gleich anmerken, habe ich auch noch „Privatstunden“ in Wien stehen und werde es einpacken und dann wahrscheinlich endlich einen Martin Suter, der ja auch Schweizer ist und zwar ist mir da „Der letzte Weynfeldt“, in die Hände gefallen, ich habe von ihm wie auch von Alex Capus ja inzwischen merhere Bücher gefunden, von Capus nehme ich „Eignermönchund jungfrau“ mit, was vom Namen, glaube ich, schon einmal gut passt und dann noch Peter Stamms „Nacht ist der Tag“ von dem ich lange glaubte, daß es 2013 auf der deutschen Liste stand, ist es nicht, dafür hat Peter Stamm von dem ich ja schon einiges gelesen habe, 2018 den Schweizer Bp mit „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ gewonnen.

Ein Buch, das ich erst finden muß, dafür habe ich mir aber noch einen Adolf Muschg, nämlich „Das gefangene Lächeln“ vorbereitet. „Löwenstern“, werde ich, wie viele andere Schweizer Bücher oder Bücher von Schweizer Autoren zurücklassen.

Aber sieben Bücher reichen für die vierzehn Tage, wo wir in der Schweiz sein werden höchstwahrscheinlich, da wir ja dort sehr viel ins Kino, beziehungsweise auf die Freilichtbühne gehen werden und wenn nicht, vielleicht gibt es auch dort einen Bücherschrank oder eine Buchhandlung. Da bin ich zuversichtlich und da fällt mir ein, daß ich als wir das letzte Mal im Tessin waren, in den Buchhandlung auch Hermann Hesse entdeckt haben, der ja, glaube ich, dort lebte und von dem habe ich seine Facebookeintragungen, die  natürlich nicht von ihm selbst, sondern ein Gag sind, gefunden, die ich ja eigentlich, wenn ich sie in meinen Regalen nur finden würde, auch mitnehmen könnte und und …

Es warten auf meiner Liste aber noch einige Juli und August Neuerscheinungen. Die vom Juli hoffe ich vor unserer Abreise noch auslesen zu können, die vom August, darunter die neue Mareike Fallwickl werde ich  nach der Rückkehr lesen und dann wahrscheinlich gleich die neuen deutschen Buchpreisbücher anfragen und bevor es im November in die Schweiz geht, kommt noch ein ausführlicher Artikel über den „Schweizer Buchpreis“, was dort schon nominiert war und  ich davon gelesen habe und da kann ich gleich verraten, daß das einiges ist, weil es ja oft Bücher sind, die schon vorher auf der deutschen Liste standen.

2019-07-26

Die neue Buchpreisliste?

Seit ich Buchpreisblogge und das tue ich demnächst höchstwahrscheinlich das fünfte Mal, mache ich mir Gedanken, welche Bücher auf dieser Liste stehen könnten?

Das heißt, das habe ich schon früher gemacht, seit 2008 oder 2009 wahrscheinlich, seit ich mich mit dem deutschen Buchpreis beschäftige, obwohl ich darin nicht gut bin, weil ich ja noch immer nur sehr wenig Vorschauen lese.

Aber von einigen Verlage bekomme ich sie inzwischen zugesandt und so lese ich inzwischen immer mehr Neuerscheinungen und könnte dann meine Tips, aus den in dem Jahr gelesenen Büchern, aus dem, was auf den O-Tönen so präsentiert wird und auf den anderen Blogs so gehypt wird, gebe und weil ich wieder einen Füllartikel brauche, kann es nicht schaden, diesbezüglich wieder meine Leseliste durchzuforsten, um dann am zwanzigsten August, wenn die Longlist bekanntgegeben wird, festzustellen, daß ich null bis einen Treffer habe und daher lesen kann, wenn ich wieder anfragen werde, was ich höchstwahrscheinlich tun werde.

Für 2020 habe ich mir ja eigentlich vorgenommen, stattdessen die Buchpreisbücher aus den Vorjahren, die sich inzwischen bei mir angesammelt haben, aufzulesen und das sind, glaube ich, so etwa fünfundzwanzig, aber das würde ich nur schaffen, wenn ich die neue Liste nicht anfrage und das schaffe ich, glaube ich, nicht.

Also voila, in diesem Jahr habe ich ja bedingt durch meinen Unfall und meine Veranstaltungspause schon sehr viele Bücher gelesen und es waren wieder sehr viele Neuerscheinungen dabei, darunter aber auch einige Sachbücher, die ja wegfallen, den Sachbuchbuchpreis wird es erst im nächsten jahr geben und für denfrage ich  wahrscheinlich nicht an und einige Romane, wie der von John Wray und den der Tanja Maljartschuk wurden ja nicht auf Deutsch geschrieben.

Dafür Jaroslav Rudis „Winterbergs letzte Reise“ und der liegt in Harland schon auf meinen Regalen. Ich würde mich also sehr freuen, liebe Daniela Strigl, liebe Petra Hartlieb und liebe übrigen Juroren……

Die neue Streeruwitz liegt auch schon auf den Harlander Stoß, da habe ich es nicht lassen können das Buch Alfred in die Hand zu drücken, als ich mit ihm am letzten Samstag bei „Thalia“ in derKremsergasse war und Doris Kloimstein hat mir am Sonntag Judth W. Taschlers „Geburtstagsfest“ mitgebracht und das ist ja auch heuer erschienen, es könnte also sein.

Ins Spital in St. Pölten hat sie mir Takis Würgers „Stella“ mitgebracht. Das steht wahrscheinlich nicht darauf, weil es die Kritiker nicht für literarisch halten und sonst, schauen wir einmal, ein paar der Neuerscheinungen habe ich und werde ich demnächst lesen, von denen ich mir vorstellen könnte oder es mir wünschen würde, also voila:

1. Jarislav Rudas „Wintersbergs letzte Reise“

2. Marlene Streeuwitz „Flammenwand“

3.Judith W. Taschler „Das Geburtstagsfest“

4.Karin Kalisa „Radio Aktivity“

5.Norbert Scheuer „Winterbienen“

6.Burkhard Spinnen „Rückenwind“

7.Robert Prosser „Gemma Habibi“

8.Mareike Fallwickl „Das Licht ist hier viel heller“

9.Lukas Hartmann „Der Sänger“

10.Takis Würger „Stella“

11.Corinna T. Sievers „Vor der Flut“

12.Anselm Neft „Die bessere Geschichte“

13. Mathias Nawrat „Der traurige Gast“

14.Charles Lewinsky „Der Stotterer“

15.Vea Kaiser „Rückwärtswalzer“

16.Helmut Krausser „Trennungen, Verbrennungen“

17.Heinrich Steinfest „Der schlaflose Cheng“

18.Dilek Güngür „Ich bin Özlem“

19.Paul Ingendaay „Königspark“

20.Nicola Karlsson „Licht über den Wedding“

So das wärs, das meiste stammt aus meiner Leseliste, bei den Herbstneuerscheinungen, bin ich ein bißchen unbedarft. Mal sehen, wie es klappt. Jetzt fahren wir ja erstmal in die Schweiz, ins Tessin zum Filmfestival nach Locarno.

Wenn wir zurückkommen, gibts dann bald die Liste und ich kann wieder schreiben, mal sehen, ich bin gespannt, beziehungsweise überrascht, was es da alles an Neuerscheinungen geben wird, die bisher an mir vorübergegangen sind.

Und natürlich würde ich auch für die „Unsichtbare Frau“ pläydieren. Aber ich weiß schon, daß da jetzt einige entsetzt aufschreien und „Wie kann sie nur so unbescheiden sein?“, sagen würden.

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