Literaturgefluester

2017-12-05

Schreibgruppe und Adventkalender

Wieder einmal Schreibgruppe in der Krongasse und diesmal keine Romanszene aus einem Work in Pongreß, ist der Rohentwurf der „Unsichtbaren Frau“ ja fertig und soll am Montag beim Writerretreat in der Pramergasse überarbeitet werden, das „Bibliotheksgespenst“ ist erschienen und an die Gruppenmitglieder ausgeteilt, damit womöglich doch eine Leserunde auf dem Blog entstehen kann und „Besser spät als nie“ ist gerade auch beim Fertigwerden.

Bei allen  Texten habe ich Szenen  in früheren Gruppen geschrieben, heute aber themenlos und offen für alles, was da kommen mag und weil ja der fünfte Dezember ist, ist der kleine Weihnachtsstern, den mir die Ingrid beim Geburtstagsfest übergeben hat auf dem Tisch gestanden, zwei Wachsketzen, die ich mir einmal,  um meinen Geburtstagsgutschein bei der „Grünen Erde“ eintauschte und der Alfred der das ja nicht lassen kann, hat aufgetischt. Weintraubenstrudel, Räucherfisch vom Markt in St. Pölten hergerichtet, Baguette und Käsekugeln. Mandarinen, Schokoladestückchen, Wein und Käsekräcker haben die Gruppenmitglieder mitgebracht.

Eine schöne Adventstimmung also und dann hat Peter Czak  das Thema „Ooerloaded“ vorgeschlagen.

„Überladen!“, habe ich gedacht, weil ich ja nicht Denglisch sprechen will und zum Schreiben angefangen. Ohne Ziel und Plan nur von den schönen Wortspielereien, die Bodo Hhell diese Woche jeden Morgen in den „Gedanken für den Tag“ in Ö1 über mich ergießt, inspiriert.

Der untrige Test ist daraus entstanden, den Klaus Khittl dann kritisch wieder als Themenverfehlung anprangerte. Vielleicht oder vielleicht auch nicht, ist mir die schwarz blaue Zwangsbeglückung doch wirklich zuviel, während ich die Flüchtlingskrise, wie Robert Englhofer kritisch einwarf, ja eigentlich nicht für eine Überladung halte.

Es ist wie es ist, hat oder würde Erich Fried vielleicht sagen.

„Überladen – Overoladed – Überfluß

Der Tisch ist überladen und biegt sich von allen den guten Sachen, die auf ihn hinaufgeladen wurden. Brot, Käse, Fisch, Schikoladentorte. Es geht uns gut, wir werden für Ggenstände Geld ausgeben, das wir gar nicht haben, einen Kredit aufnehmen,  weil wir inzwischen längst verschuldet sind. Staatsverschuldet und Leben im Überfluß oder Überdrum. Besser ein Leben im Überdruss nach dieser Schmutzkübel Kampagne, die uns eine blau türkise Regierung beschert hat.

Türkis blau, statt schwarz blau, das klingt doch sicherlich viel besser und dagegen wird man auch nicht so leicht demonstrieren. Nicht mit den Schlüsseln rasseln, wie weiland vor siebzehn Jahren auf dem Ballhausplatz.

„Haider, Schüßel, drahts auch ham ihr Rüsseln!“ und wo bitte bleibt denn jetzt der Überfluß?

Denn über einen solchen wollten, sollten wir ja schreiben. Die Überladung erwähnen, die wie eine Hochleistungsrakete einschägt über uns, auf unseren Köpfen preasselt mit voller ganzer Wucht und  was bitte ist  hier jetzt überladen, aufgesetzt, überworfen?

Natürlich der Rechtsruck, den haben wir eindeutig aufgebrummt bekommen. Ist auf uns herabgefallen, hat uns heimgesucht  und jetzt können wir uns nicht mehr wehren vor all dem blau türkischen Übefluß und werden, wie man hören kann, auch sehr bald ein Heimatschutzministerium aufgebrummt bekommen, von dem ich noch immer keine Ahnung habe, wofür wir ein solches brauchen können?

Ich brauche es nicht. Die Heimat vielleicht schon, aber keinen Schutz oder ich schütze mich am liebsten selber vor allen Übergriffen, Mißbrauchserfahrungen und Überschwemmungen.

Vor allen bösen Geistern möchte ich mich gern bewahren, sie abwehren und mich nicht von ihnen überladen lassen. Keinen Heimatschutz und keine Zwangsbeglückung, wogegen ich gegen eine Ausweitung des Rauchverbotes in öffentlichen Räumen, als Nichtraucherin gar nichts habe oder besser,das ist mir eigentlich egal und denke nur, daß ich zwar keinen spzeliellen Heimatschutz, aber auch keine unbedingte Raucherlaubnis brauche. Auf die kann ich gern verzichten. Muß sie nicht haben und brauche mich von ihnen auch nicht um jeden Preis beglücken lassen.

Wehren wir uns also gegen jeden Overload, wie ich  auch nicht unbedingt, die englischen Sprachfloskeln in unserer schönen Sprache brauche. Mir genügt das Österreichische als Umgangssprache, da bin ich bescheiden.

Kann also überladen, überlasten, übergießen,  aufdrängen sagen und brauche zum Download, den ich gelegentlich auf meinem Computer betreibe, nicht unbedingt auch noch den Überfluß und, um bei den Wortspielen und der Farbenlehre zu verbleiben, die Überschüttung durch eine schwarz blaue Regierung, die  jetzt, um alle Abschreckungen zu vermeiden, sich verschämt blau türkis oder türkis blau benennt, aber höchstwahrscheinlich verjährter vorvorgestriger Wein in umgefärbten modisch aufgepääpelten neuen Schläuchen ist.“

Und dann, weil ja der fünfte Dezember ist und weil ich  auch dieses Jahr meinen weihnachtlichen Beitrag leisten will, kommen wir also zum Adventkalender oder zur „Nika, Weihnachtsfrau“ und da ist ja der fünfte Dezember besonders produktiv, hat da doch vor zwei oder wahrscheinlich schon vor drei Jahren da auch einmal eine Schreibgrußße stattgefunden, wo ich das Thema „Weihnachten, Advent oder Adventkalender“ vorgeschlagen habe.

Ein Jahr später und ein Monat früher sind es dann, während ich im November beim Nanowrimo meinen Adventkalender schrieb, die „Dämonen“ gewesen, die mich zu einer Skizze für meine Nika aus einer anderen  Perspektive veranlaßte und am fünften Dezember des gleichen Jahres bin ich in Bük im Bad gesessen, habe die anderen Badebesucher durch mein Geklapper gestört und den fünften Dezember als Service für meine Leser eingestellt.

Am dreizehnten Deuember wird es noch eine Vorform der „Nika“ geben, am siebzehnten Dezember 2015 war die Lesung im Readingbroom, am dreiundzwanzigsten dezember gibt einen „Bücheradventkalender“, am 19. 25. 29 und 30.Dezember wird es je ein Adventkalenderfenster geben.

Freunde laßt euch überraschen und das ist kein Overload, sondern ein Geschenk an meine Leser, um sie in das Weihnachten vor zwei Jahren, während der inzwischen ach so gefürchteten Flüchtlingskrise einzustimmen.

Ob Platz und Zeit ist ein weiteres Adventkalenderfenster sein wird, weiß ich noch immer nicht.

Ich habe aber noch ein paar meiner fünfzig selbstgemachten Exemplare. Wer eines haben will, um damit vielleicht seine Lieben zu Weihnachten überraschen oder auch zum  Selberlesen, kann es bei mir bestellen. Er kann mir aber auch eine Rezension für das „Literaturgeflüst“er oder ein anderes Medium  schreiben.

 

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2017-12-02

Vor dem Frühstück kennt dich keiner

Filed under: Buchpromotion — jancak @ 00:23
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Gleich nach der Vorschau auf „Besser spät als nie“ gibts wieder eine Ankǘndigung, der Dezember ist offenbar produktiv, denn Teil drei meiner „Gestern- heute- morgen- Jahresproduktion“ – „Die unsichtbaren Frau“, die ich zwar schon nach dem August begonnen habe, dann aber doch einen „Nanowrimo“ daraus machte, ist am Tag achtzehn im Rohtext fertiggeworden und muß wahrscheinlich ab dem elften Dezember beim Writers Retreat den ich da beim Writersstudio ausprobierte, das erste Mal durchgesehen und dann nach und nach korrigiert werden, daß es dann im nächsten Jahr, wenn wir schon eine schwarzblaue Regierung haben werden, erscheinen kann.

„Proudly present!“, heißt es doch oder hier ist es das neue Buch, mein dreiundvierzigstes selbstgemachtes, in dem es um ein sogenanntes Bibliotheksgespenst, eine Frau, die mit einem Bus nach Belgrad, Graz, Linz, Salzburg und Berlin fährt und dabei in einige Turbulenzen gerät, sowie noch einiges anderes geht.

Ein Probekapitel gibt es hier zu lesen: www. jancak.at

Die Auflösung der drei Gewinnspielfragen lautet:

  1. Ein Bibliothekgespenst ist die Dorothea nicht wirklich, obwohl mir Richard Weihs ein so schönes Wunschgedicht, beziehungsweise den Beschreibungstext geschrieben hat. Sie wohnt aber in der Hauptbücherei, aber wie sich am Schluß herausstellt, auch nicht wirklich. Also lesen, wenn man das Geheimnis erfahren will.
  2. Therese Schwarzenberg, die depressive Frau in dem Buch, sollte sich eigentlich mit ihrer Freundin Karoline Prohaska treffen, aber weil sie das nicht will, steigt sie in einem Bus nach Belgrad, um ihre Freundin Jovanka Gordelevic zu besuchen, da sich diese aber gerade in Graz befindet, wo es die Vernissage zu ihrer Performance gibt, disponiert sie um.
  3. Die erste Lesung, die Fabian-Szene, die es auch als Probekapitel gibt, war am Volksstimmefest, dann habe ich sie noch bei der „Poet-Night“ und bei meinem Geburtstagsfest gelesen, da ja alle guten Dinge drei sollen. Ich bin aber gerne für weitere Lesungen bereit und stehe für Einladungen zur Verfügung.

Der erste Satz des Buches lautet, wie man schon in der Vorschau sehen konnte:

„Punkt neun, der Wecker klingelte schrill und laut.“

Leider hat mir keiner einen Absatz dazu geschrieben, so daß ich hier kein „Mimikry-Spiel des Lesens“ mit einem weiteren Gewinnspiel machen kann. Wem es aber trotzdem interessiert, wie es weiter geht, hier der erste Absatz, als Appetizer:

„….Dorothea Wewerka schreckte aus ihren Träumen, beziehungsweise aus der Tiefschlafphase, in der sie sich gerade befunden hatte. Mit der Hand über die halblange aschblonde Haarpracht gestrichen, die Decke falten, die Campingliege zusammenklappen und unter das Regal schieben. Denn bald öffnete die Hauptbücherei ihre Pforten. Die Angestellten, sowie der Sicherheitsdienst und auch die Putzfrauen erschienen und sie mußte ihren Schlafplatz räumen. Sich, wie sie das meistens tat, aus dem Kaffeeautomaten ein Heißgetränk herausdrücken. Das Kipferl würde sie sich später in einem Supermarkt besorgen, wenn sie die Bücherei verlassen hatte, um den Tag mehr oder weniger ziellos auf der Straße zu verbringen. Denn Dorothea Wewerka war wohnungslos. Hatte keine feste Adresse aufzuweisen und pflegte ihre Nächte seit sie auf das unbenutzte Zimmer gestoßen war, hier zu verbringen“

Neugierig geworden? Nun das Buch kann man bei mir bestellen, man mir auch eine Rezension für das „Literaturgeflüster“, den eigenen Blog oder wo auch immer schreiben und eine neue Idee habe ich in der Vorschau auch schon angekündigt.

Ich würde nämlich gerne hier eine Leserunde beziehungsweise eine Diskussion über das Buch in den Kommentaren veranstalten. Zu diesem Zweck stelle ich fünf Bücher zur Verfügung.

Wer eines lesen und mir dann einen Kommentar darüber schicken und in Diskussion mit den anderen Kommentierern treten möchte, soll sich bei mir melden, ich schicke das Buch gerne zu, wünsche viel Spaß beim Lesen und freue mich schon auf eine anregende Diskussion!

2017-12-01

Vorschau auf „Besser spät als nie“

Filed under: Buchpromotion — nagl @ 00:37
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Die fünfundsechzigjährige ehemalige Verlagssekretärin Mathilde Schmidt sitzt fast jeden Abend in der Pizzeria ihres Wohnhauses und konsumiert bei dem kurdischen Kellner Gusieppe-Mehmet ein Glas Rotwein, als sich ihr Leben durch den Tod ihrer Zwilligsschwester Natalie und einen Brief den sie von ihr vorher aus Berlin bekommt, schlagartig ändert.

 

Hier wieder ein Blick auf das Cover und den Beschreibungstext auf mein übernächstes Buch, die Erzählung über eine einsame Frau, die täglich ein Glas Wein in einer Pizzeria trinkt, die im Frühling aus achtzehn Bloggeschichten, die eigentlich Vorstudien werden sollten, entstanden sind.

Hier wieder der erste Satz, um ein bißchen in das Buch hineinzusehen, ein Probekapitel wird es bald auf meiner Website geben:

„Sie hatte von einem Glas Rotwein geträumt, von einem herrlichen Volpalicella aus der Toskana, dem ihr Guiseppe, der  Kellner im „Venezia“ extra empfohlen hatte.“

Drei Gewinnspielfragen, für die, die das Buch gewinnen wollen gibt es auch. Um die Fragen richtig zu beantworten, können wahrscheinlich die Schreibberichte darüber helfen, die ich unten verlinke.

  1. Wie heißt die Heldin der Geschichte?
  2. Was hat ihr ihre Zwillingsschwester Natalie angetan?
  3. Was ist das Besondere an dieser eher kurzen Erzählung?

 

1 2 3 4 5 6 7 8

Viel Spaß beim Lösen.

Rezensionsfragen nehme ich entgegen und eine kleine Leserunde will ich nach Erscheinen ebenfalls wieder machen.

2017-08-14

Gestern, heute, morgen

Bevor die deutsche und die österreichische Buchpreisliste bekanntgegeben wird, auf der ja sicher meine Bücher nicht zu finden sind, vielleicht wieder ein paar Gedanken über mein momentanes Schreiben.

Ich präsentiere meine inzwischen zweiundvierzig selbstgemachten Bücher, dann kommen noch drei sogenannte Verlagsprodukte und eine Menge Anthologien, wie in den letzten Jahren beispielsweise die von der „Linken Wort-Lesung“ am „Volksstimmefest“ hinzu im „Literaturgeflüster“ und werde da, wie ich denke, immer professioneller.

Gibt es da ja immer die „Vorschauen“ auf das neue Buch, wenn der Alfred, mein Lektor und Setzer so weit ist, daß er das Cover und den Buchtet hat, im Blog.

In letzter Zeit gibt es dazu ein Gewinnspiel mit drei Fragen, auch wenn die Resonanz darauf kein besonders großer Erfolg, sondern eigentlich gar keiner ist, erfährt man dadurch etwas, denke ich, über das Buch.

Ich stelle den ersten Satz ein und fordere seit vorgien Jahr meine Leser zu einem disbezüglichen Mimikry-Spiel auf, wo man dazu einen Absatz schreiben kann. Die stelle ich dann in den Promotionsartikel, wenn es das Buch dann gibt und ich es grinsend „Lachen!“, sagt der Alfred immer, in die Kamera hate und die Leser können raten, welcher Text der meine ist und das Buch gewinnen.

Beim nächsten, noch nicht erschienenen Buch „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, will ich auch eine Leserunde versuchen, das heißt, ich stelle fünf Bücher zur Verfügung und die, die sich melden, können dann Kommentare dazu abgegeben, so daß eine Diskussion entsteht.

Eine Selbstvermarktungsstrategie, die sich durch das Bloggen ergeben hat, denn ich mache ja meine Bücher, seit cirka 2000 selbst. Das heißt, ich lasse sie zu fünfzig Stück drucken, habe immer zwei in meiner Handtasche, um sie herzeigen zu können, lese daraus, wenn es sich ergibt, beispielsweise auf dem Volksstimmefest oder wo, man mich halt eingeladen hat oder ich mich selber einlade und in meinen Blog berichte ich auch immer sehr genau über meine Schreibprozesse.

Das ist meine Form mich zu präsentieren, da ich ja auf keinen Buchpreislisten stehe, keine Preise gewinne, keinen mich vermarktenden Verlag habe, etcetera und ich persönlich finde das sehr gut, auch wenn es mir irgendwie nicht gelingt damit aufzufallen und mein einziger Kommentierer oft ein Kritiker oder Troll ist, der dann vielleicht auch noch radikale Ansichten hat.

Ich denke, ich mache trotzdem weiter,  es ist halt so, wie es ist und wenn man, wie ich seit über vierzig Jahre literarisch schreibt und nein, ich nenne mich nicht „Hobbyautorin“, auch wenn ich von meiner psychologischen Praxis lebe und jetzt auch noch eine Pension bekomme, hat man da auch schon Routine.

Man wird natürlich auch ein bißchen ausgepowert, wenn man immer wieder auf zwanzig oder dreißigjährige Superstars trifft, die fast schon die Enkelkinder sein könnten und man eigentlich nicht verstehen kann, wieso man selber immer ganz unten bleibt.

Nein, ich verstehe es trotz meiner Recht- und Flüchtigkeitsfehler und meines realistischen Schreibens nicht, habe aber gelernt damit umzugehen und der Erfolg, die fünfundvierzig schon vorhandenen Bücher geben mir auch Recht.

So schreibe ich auch immer wieder Artikel wie diese, und das Selbstrefelktieren tut wahrscheinlich auch sehr gut, fühle mich ein wenig ausgepowert, denke manchmal, ich bin zu schnell, zu flüchtig, aber nein die Selfpublischer und die, die den Anspruch haben, jedes Monat ein Buch zu schreiben überholen mich und das will ich selber nicht, denn das wäre zumindestens für mich nicht gut.

Trztdem bin ich mi Schnitt in sechs Wochen mit dem Rohtext fertig und nein, denn schicke ich dann nicht in Druckerei, sondern lasse ihn erst vom Alfred korrigieren und schaue ihn dann selber noch endlos durch, auch wenn meistens  gar keine so großen Änderungen mehr entstehen und ja, ich habe in den vierzig Jahren schon sehr sehr viel geschrieben und was soll ich jetzt noch probieren?

Nicht schon wieder die x-te depressive Frau, die abends in  einer Pizzeria sitzt und ein Glas Wein vor sich stehen hat und ja, die gibt es wirklich und an der gehe ich vorbei, wenn ich am Abend von der „Alten Schmiede“ oder der „Gesellschaft für Literatur“ nach Hause komme und ja es ist ein Experiment daraus geworden, nämlich ein sogenannter Blogroman oder eigentlich eine Erzählung, nämlich achtzehn Geschichten, die ich im Mai und in Juni in meinen Blog gestellt habe, als ich mit dem „Bibliotheksgespenst“ fertig war und mich an das Neue machen wollte.

Aber schön der Reihe nach. Gestern, heute, morgen heißt der heutige Artikel in dem ich wieder ein bißchen in meine Schreibwerkstatt schauen lasse, denn da habe ich ja momentan drei Projekte laufen.

Das „Gestern“ ist das neue noch nicht erschienene Buch, von dem es die „Vorschau“ seit einigen Tagen gibt.

„Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, heißt der Roman oder ist es vielleicht doch wieder nur eine Erzählung?

Und der Titel ist mir einmal so eingefallen und passt dann vielleicht nicht so ganz wirklich zu dem Text oder doch vielleicht, denn die Dorothea Wewerka und die Karoline Prohaska, zwei Figuren aus dem Buch gehen ja ins Cafe oben, das es in der Hauptbücherei gibt, frühstücken und die Doroteha ist ein Bibliotheksgespenst, das heißt eine Frau, die dort wohnt oder schläft und das ist mir auch einmal so eingefallen, daß ich darüber schreiben könnte.

Auch das stimmt nicht wirklich, wie sich im Lauf der Handlung herausstellen wird, aber in der Schreibgruppe im Dezember, der letzten, die im Cafe Ludwig stattgefunden hat, habe ich da den Beginn der ersten Szene geschrieben und dann ist noch die Therese Schwarzenberg dazu gekommen, eine depressive arbeitslose Lehrerin, die in einen Bus nach Belgrad fährt und letztlich damit bis nach Berlin und wieder zurückkommt. Die ist die Freundin, der Bibliothekarin Karoline Prohaska und die politische Situation, nämlich die Bundespräsidentenwahl, die im letzten Jahr die österreichischen Gemüter und auch meines erregt haben, spielt auch eine Rolle, die und ein junger Identitärer den die Dorothea beim Mc Donald`s trifft und in der Hauptbücherei gibt es ein ausrangiertes Buch „Das heißt die „Viertagebuchfrau“ und das ist eine Erfindung.

Das heißt, das Buch nicht, das gibt es wirklich und ist mein fünftes Digibuch, aber, daß es in der Hauptbücherei steht, denn das gibt es ja normalerweise nicht bei den selbstgemachten Büchern.

Die Dorothea findet es aber, liest es in den Nächten und schreibt es dann auch um.

So weit so gut und mein nächstes, das dreiundvierzigste selbstgemachte Buch, das es demnächst geben wird und ich mich über eine Diskussion und diesbezügliche Leserunde sehr freuen würde und inzwischen bin ich schon beim „heute“, meinem derzeitigen „Work on Progreß“ den Blogroman oder Erzählung „Besser spät als nie„, denn wenn man schon soviele Bücher geschrieben hat, sucht man neue Wege.

Eigentlich habe ich schon mit den „Dreizeihn Kapitel“ damit angefangen. Da war die Idee, eine Person zu nehmen und im nächste Kapitel, eine zweite, bis man am Ende wieder bei der ersten angekommen ist. Ein Reigen ohne Sex also und ich habe mich auch nicht hgt wirklich daran gehalten. Aber seither beschäftigt mich die Frage, was ist und wie schreibt man einen Roman?

Das ist eine sehr interessante Frage und inzwischen ist auch noch meine sogenannte „Flüchtlingstrilogie“ entstanden, nämlich drei Bücher, wo es in jedem eine Fatma Challakai aus Syrien gibt und das zweite ist ein „Sommerbuch“ , das dritte ein „Adventkalender“ und eigentlich auch ein Blogroman, weil es im Dezember zunehmend je ein Kapitel daraus im Blog zu finden geben wird und jetzt das Experiment mit den Fortsetzungsgeschichten.

Da bin ich auch ganz zufällig darauf gekommen, weil ich eben „Nicht schon wieder eine depressibe Frau!“, dachte und mir den Mai und den Juni als sogenannte Schreib oder Recherchemonate vorgenommen habe, wo ich Material sammeln, aber noch nicht am Text schreiben wollte und, wie es der Zufall so wollte, ist da auch Annika Bühnemann mit ihrer zehn Geschichten Challenge dahergekommen und sie hat in dieser Zeit auch immer wieder Schreibimpulse in ihre Twitter- News eingestellt und die habe ich aufgegriffen und immer wieder eine Bloggeschichte daraus geschrieben, nach meinem Handlungsrahmen und mit meinen Personen, die ich inzwischen schon hatte, aber vollkommen unchronologisch und ich dachte, Ende Juni höre ich damit auf und beginne dann aus dem Material, das ich schon habe, den Roman zu schreiben. Aber schmecks, es waren in der letzten Juniwochen achtzehn Kurzgeschichten vorhanden und ich eigentlich mit der Geschichte, an der ich jetzt korrigiere und korrigiere, um die Recht- und andere Flüchtlingkeitsfehler auszumerzen, fertig und mein dreiundvierzigstes Selfie wird wieder ein sehr kurzer Text sein und ein bißchen anders, als sie danderen, denn erstens kann man die Geschichten schon jetzt im Blog finden.

In der Erzählung sind sie dann ein bißchen aneinander angepasst, aber inhaltlich kaum verändert, außer, daß die Slavenka ihr Praktikum in New York und nicht in Wien macht und bei dem kurzen, fünfzig Seiten Rohtext fehlt vieles, zum Beispiel die ganze Geschichte mit der „Unsichtbaren Frau“, die ja eigentlich auch hineinsollte.

Die ist da nur angedeutet und wird das Morgenprojekt werden, an dem ich, wenn ich mit dem Korrigieren fertig bin und im güngstigen Fall im November, damit ich endlich wieder einen „Nanowrimo“ machen kann, schreiben werde.

Da habe ich  bis jetzt nur ein paar  Notizen  in meinem Büchlein und es kann alles daraus werden. Die unsichtbare Frau kann die politische Situation, wir haben ja in Österreich wieder eine Wahl verfolgen. Sie kann auch die Herren Putin oder Trump in ihrem Schlafzimmern besuchen und sie kann auch eine Blogfigur sein, die von der Lily Schmidt und der Slavenka Jagoda gesteuert wird.

Sie kann in Konfrontration mit einem radikalen Blogger geraten, da habe ich ja auch einige Erlebnisse und die Idee, daß mein Blog einmal irgendwoentdeckt wird, schleppe ich auch schon sehr lange mit mir herum und da fällt mir in der letzten Zeit auf, daß ich so etwa fünfzig bis hundert tägliche Zugriffe mehr habe und, daß die aus den USA zu kommen scheinen.

Also sitzt da vielleicht ein Dichter und Universitätsprofessor und lauscht mit. Wäre zumindest eine Idee für einne Blogroman und sowas soll „Die unsichtbare Frau“ ja auch werden.

Da gab es, wie meine informierten Leser vielleicht schon wissen, schon einen Vorversuch bei der „Anna“, aber alles wiederholt sich ja und fließt, wie das so schbön heißt und man schreibt eigentlich immer den selben Roman, sein Leben lang, wie ja, glaube ich, Heimito von Doderer einmal sagte und ich das nur von ihm übernommen habe.

So weit so gut und wieder ein  Promotionsartikel,wo ich mich, mein Schreiben und meine Bücher ein bißchen genauer vorstellen und auch über mich selber reflektieren wollte.

Im günstigsten Fall brauche ich bis Ende Oktober mit dem Korrigieren des „Später-Textes“, was vielleicht auch dadurch begünstigt wird, daß ich ja derzeit ein wenig durch den Sommer trödle, auf den Rathausplatz oder zu den  O-Tönen gehe und zweites ja ab nächster Woche der erste Teil des großen Buchpreislesen beginnt oder auch nicht wirklich, denn gestern sind fünf Bücher bei mir eingezogen, von denen im allergünstigsten Fall höchstens zwei auf der Liste oder auch nicht wirklich stehen werden und eines iegt vielleicht schon seit einem Monat in meinem Badezimmer, mal sehen, ich bin auch hier gespannt.

2017-08-09

Vorschau auf „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“

Filed under: Buchpromotion — nagl @ 00:29
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Morgens um Neun erschien im Winter regelmäßig die Obdachlose Dorothea Wewerka vor der öffentlichen Bücherei und begehrte Einlass, der ihr in der Regel auch gewährt wurde.

Frau Wewerka pflegte dann ein wenig zu lesen, wärmte sich auf und wurde meistens auch mit heißem Kaffee bewirtet. Eines eiskalten Wintertages fiel jedoch in dem öffentlichen Gebäude die Heizung aus und die Bibliothek blieb geschlossen.

Mehrmals kehrte Frau Wewerka an jenem Tag zur Bücherei zurück und rüttelte am verschlossenen Eingangstor.

Nach ihrem letzten vergeblichen Versuch kauerte sie sich in einem Winkel des Portals zusammen, um sich
ein wenig auszurasten. Aber bald schon fiel sie in einen tiefen Schlaf, aus dem sie nie wieder erwachen
sollte: Als man sie am nächsten Morgen fand, war sie schon ganz steif gefroren. Und seither geistert das
Bibliotheksgespenst Dorothea Wewerka jeden Winter durch die Bücherei. Manch ahnungsloser Besucher glaubt ja, es wäre der raue Winterwind, der da an der Eingangstüre rüttelt – die Angestellten der Bibliothek jedoch wissen es freilich besser.

Richard Weihs

 

Wieder gibt es eine kleine Vorschau auf mein nächstes Buch, die Geschichte von der Dorothea Wewerka, die, weil sie keine Wohnung hat oder um ein Buch zu lesen, eine Zeitlang in der Hauptbücherei schläft. Die Tage verbringt sie auf den Straßen und in Fastfood-Restaurant und macht dort die Begegnung mit einem jungen Identitären, der sich dann in die Schwester der Bibliothekarin Karoline Prohaska verliebt, die sich Sorgen, um ihre depressive Freundin Therese Schwarzenberg macht, die statt sie zu treffen mit einem Bus nach Belgrad und dann nach Graz, Salzburg und sogar bis Berlin fährt.

Im Dezember habe ich die Geschichte von meinem „Bibliotheksgespenst“, die sich wieder mit der aktuellen politischen Situation beschäftig,t begonnen.

Ein Stück daraus werde ich am zweiten Septembember am Volksstimmefest lesen.

Hier gibt es wieder als kleinen Vorgeschmack den ersten Satz:

„Punkt neun, der Wecker klingelte schrill und laut.“

Wer will kann mir wieder einen Absatz dazu schreiben und am besten per Mail schicken.

Bekomme ich zwei oder drei Anfänge, stelle ich sie, wenn das Buch fertig ist, in den Promotionsartikel, so daß man wieder raten kann, welcher Anfang von mir ist?

Für den Ersten ders errät, gibts  das Buch und ich möchte dann auch gerne eine kleine Leserrunde machen. Das heißt ich stelle dann bis zu fünf Bücher für die, die sie lesen und mir dazu kommentieren wollen, zur Verfügung. Vormanmeldungen nehme ich schon entgegen.

Jetzt gibts wieder wie üblich drei Fragen zu dem Buch. Der Erste, der sie rerät, bekommt nach Erscheinen ein Exemplar.

Damit das Erraten nicht zu schwer wird, verlinke ich hier wieder die Artikel, die sich auf das Entstehen des Buches beziehen:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

 

  1. Warum ist die Dorothea Wewerka ein Bibliotheksgespenst?
  2. Warum fährt Therese Schwarzenberg von Belgrad sofort nach Graz und was erlebt sie dort?
  3. Wo werde ich das erste Mal aus dem Buch lesen?

 

Viel Spaß beim Raten und weil es sich nicht für die vierte Frage ausgegangen ist, vielleicht noch ein paar Worte zu dem Beschreibungstext, der diesmal von Richard Weihs stammt und auf den ersten Blick so gar nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. Die Dorothea erfriert ja nicht, sondern geht nach getaner Mission nach Hause.

Der Text ist, auch wenns auf den ersten Blick wieder nicht so aussieht, ein Wunschgedicht.

Da kann man Richard Weihs ja bei den „Wilden Worten“ ein Formular ausfüllen mit dem Titel, den Anfang und einigen Worten, die das Gedicht enthalten soll. Und da gebe ich ja manchmal Worte an, die zu meinem „Work on progress“ passen und da ist der Text entstanden, der, glaube ich, auf das Buch neugierig macht und darauf hinweist, wieso ich die Dorothea „Bibliotheksgesepenst“ nenne, denn das ist mir bei der ersten Szene, die ich ja in der vorigen Dezemberschreibgruppe noch im Cafe Ludwig angefangen habe, so eingefallen, obwohl es dann gar keinen Bezug mehr darauf gibt.

2017-04-28

Dreitausendmal

Es ist soweit, wenn die WordPress-Statistik stimmt, ist das jetzt der dreitausendste Artikel, den es seit Juli 2008 gibt und mit dem ich versuche der Öffentlichkeit mein literarisches Leben zu präsentieren.

Dreitausend Artikel, ich habe sie selbstverständlich nicht nachgezählt, aber wui, eine gigangtische Zahl und auch eine schöne Gewohnheit, daß ich mich da seit fast neun Jahren abend für abend und machmal auch am Morgen oder zu Mittag, je nach dem wie es sich ausgeht, hinsetze, um über mein literarisches Leben zu schreiben.

Und eine, die ich auch nicht mehr missen will, denn das „Literaturgeflüster“ und das kontinulierliche Reflektieren über mein Schreiben, mein Lesen und das, was so im Literaturbetrieb passiert und was sich davon für mich mitbekommen  läßt, ist sehr wichtig für mich geworden oder war es  höchstwahrscheinlich schon immer.

Aber, wie man früher für die Schublade schreiben mußte, wenn man nicht das Glück oder das Talent hatte, einen Verlag zu finden, ich habe das offenbar nicht und weiß noch immer nicht warum, denn an den paar Rechschreib- und Flüchtigkeitsfehler kann es ja nicht liegen, aber meine Kritiker werden es mir vielleicht sagen und sich jetzt relativ einfach schnell und billig selber publizieren kann, was ich auch seit 2000 ziemlich regelmäßig und auch schon sehr viel tue, kann man sich jetzt auch im Netz darstellen, was ich eigentlich sehr schön finde.

Jeder kann das und einige nützen auch diese Gelegenheit und so gibt es in diesem, wie mein Kritiker Uli, der aber inzwischen selber bloggt, sagen würde, auch schon einen riesigen sinnlosen Content in ihm, den dann keiner liest, weil man ja vielleicht selber damit beschäftigt ist, zu bloggen, zu schreiben, zu facebooken, Istagramm zu bedienen und und…

Ich bin ja und darf das mit meinen schon fast vierundsechzig Jahren vielleicht auch ein bißchen sein, eine altmodische Person, die also nur bloggt und nicht facebooked, twittert und bei Instagrammaktiv ist und die das Bloggen auch als eine Art literarisches Archiv betrachtet.

Ich blogge nur über mein literarisches Leben, das aber ziemlich umfangreich und genau und ich kann mich auch noch sehr genau erinnern, als ich 2008, nach dem Bachmannpreis, den ich damals sehr intensiv im Netz verfolgte und da auch auf einige Blogger stieß, die sich in den Pausen daraüber austauschten, den Alfred fragte, ob ich das auch kann und eigentlich keine Ahnung hatte, wie ich das machen will.

„Klar!“, hat er gesagt.

„Da kannst du über die Bücher schreiben, die du liest und die Veranstaltungen, die du besuchst und so ist das dann auch gewesen und das andere, hat sich eigentlich automatisch und wie von selbst entwickelt.

Denn gelesen habe ich schon immer viel und bezüglich der „Tahalia-Kundenrezensionen“, die es damals gab, hatte ich auch schon Bücher besprochen.

Zu Veranstaltungen gehe ich, glaube ich, seit meiner Matura und literarisch schreibe ich auch seither, habe inzwischen über vierzig selbstgemachte Bücher und auch einige andere, einige Texte in Anthologien, einige in Literaturzeitschriften, habe einige, zugegeben eher kleine Preise gewonnen, war und bin immer noch in einigen Jurien.

Die Literatur ist nicht mein Haupt- sondern ich habe, wie das so schön heißt, einen BrotberufHobbyautorin, würde ich mich nicht nennen, wer das mag, kann das gerne tun, für mich stimmt es nicht, denn das Schreiben und das Bewegen im Literaturbetreib ist meine Lebensform, die Psychologie und die Psychotherapie sind die Gebiete von denen ich leben und inzwischen habe ich auch schon eine Pension, auch wenn meine Praxis und meine beiden Kassenverträge weiterlaufen.

Viel Erfolg habe ich mit der Literatur nicht gehabt. Ich schreibe das ja  immer und es stimmt wahrscheinlich auch, daß ich mich in den dreitausend Artikel immer wieder ein bißchen wiederhole, daß ich 1978 wird das vielleicht gewesen sein, von meinen beiden Freunden,  Monika J., die inzwischen schon gestorben ist und Gerhard K., der als Psychologe Karriere machte, sehr kritisiert wurde, als ich ihnen meine „Einladung zum Tee“ zeigte.

Auch das verstehe ich noch immer nicht so ganz, daß das sein muß, wenn eine junge Frau, die etwas schüchtern ist, mit einer ihrer ersten Geschichten kommt.

Klar, daß sie damit nicht den Nobelpreis bekommt, auch, wenn sie sich das vielleicht erhofft, da würde ich auf jedenfall „Schön!“, sagen, und „Ich sehe, das ist dir sehr wichtig!“ und dann kann ich noch immer, wenn ich das unbedingt will, hinzufügen „Aber auf das und das, könntest du vielleicht achten!

Nun gut, die Monika hat mich in den „Arbeitskreis der schreibenden Frauen“ gebracht und dort bin ich auf einmal hautnah, neben und nicht im Literatubetrieb gewesen. Habe aber Frauen wie Elfriede Haslehner, Marie Therese Kerschbaumer, Christa Stippinger und und kennengelernt, mit denen ich mich zum Teil noch heute treffe und in die GAV bin ich über sie und in Umwegen auch gekommen.

Dann meine Texte herumgeschickt und herumgeschickt und nicht die gewünschte Resonanz bekommen. 2000 hat mir der Alfred, den ich inzwischen kennenlernte, mein erstes Buch zum Geburtstag geschenkt „Die Wiener Verhältnisse“, die „Hierarchen“ sind inzwischen in der „Edion Wortbrücke“ herausgekommen und „vernichtend“ kritisiert worden, was ich auch nicht so ganz berstehe.

Langer Rede, kurzer Sinn, inzwischen gibt es schon über vierzig selbstgemachte Bücher und wem es interessiert, ich bin mit dem Korrigiern von „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ gerade fertig geworden und habe den Text dem Alfred geschickt, damit er mir das PDF für mein drei oder vierundvierzigstes Selbstgemachtes Buch, so genau merke ich mir das gar nicht mehr, machen kann, das ich dann hier vorstelle, wenn es das Foto gibt und ein Gewinnspiel ,wo man es gewinnen kann, wird es auch wieder geben.

Die Resonanz auf meinen Blog ist ja nicht so groß, wie ich es vielleicht gerne hätte, zumindest melden sich die Leute bezüglich meiner Gewinnspiele nicht zu Hauf, obwohl ich, wenn ich zu Veranstaltungen gehe, immer wieder von Leuten, die ich gar nicht persönlich kenne, angesprochen werde, daß sie meinen Blog kennen und die Verlage schicken mir auch vermehrt Bücher, damit ich sie bespreche und das tue ich auch gerne, denn das Lesen macht mir noch immer Spaß und so habe ich eben im Juli 2008 mit meinen ersten Artikel über mein literarisches Leben begonnen.

Der war sehr kurz und damals hatten wir in Harland auch kein Internet, so daß es noch keine tägliche Artikel gab. Jetzt gibt es die und ich gebe zu, ich plane sie auch schon im Voraus und überlege mir auch genau zu welchen Veranstaltungen ich gehen soll, weil sie blogtechnisch, wie das vielleicht so blöd heißt, interessant sein könnten.

Ich lasse mir manchmal Bücher, wenn ich sie zum Beispiel auf der „Alpha Gala“ oder einer anderen Veranstaltung bekomme „für das Literaturgeflüster“ signieren, das hat einmal Michaela Falkner im Literaturhaus so gemacht, als ich ihr vom „Literaturgeflüster“ erzählte und seither sage ich das manchmal, obwohl ich kein Signiertyp bin und mir nie Bücher zu den Veranstaltungen extra mitnehme.

Zum tausendsten Mal habe ich einen extra Artikel geschrieben und wenn ich mich nicht irre zum fünfhundersten Mal auch, dann habe ich es schleifen lassen.

Jetzt habe ich gedacht, es wäre eine gute Idee extra daraufhinzuweisen und noch einmal zum hundersten oder tausendsten Mal über mich zu schreiben. En wenig eitel vielleicht, aber das Bild mit der „Literaturgeflüsteradresse“ von denen ich immer noch einige habe, hat der Alfred drucken lassen und gedacht, daß ich es vor zwei Jahren in Leipzig verteilen könnte.

Gebracht hat es nicht sehr viel oder doch vielleicht, hat mir Daniel Wisser ja dieses Mal im Leipzig bei der Happy Hour am Österreichstand erzählt, daß ihm ein Freund in Amerika auf meinen Blog aufmerksam gemacht hat, wui!

Also dreitausendmal und dann bald den neunten Bloggeburtstag und nächstes Jahr gibt es das Literaturgeflüster zehn Jahre. Da hat mir der Alfred schon vorgeschlagen, daß ich mich mit einem Banner vor die Hauptbücherei stellen soll. Das mache ich natürlich nicht, aber einen Artikel mit einem großen Gewinnspiel wird es  geben und wer jetzt vielleicht das „Literaturgeflüster-Texte-Buch„oder ein anderes Buch von mir haben will, der soll sich bei mir melden. Ich schicke es ihm gerne zu oder treffe mich mit ihm, wenn er oder sie in Wien wohnen sollte und auch zu Literaturveranstaltungen geht.

Solange der Vorrat reicht oder ich, wie ich heute, als ich meine zwei letzten Bücher, nach Leipzig zur deuteschen Biblitohek schickte, merken konnte, daß das sehr teuer ist, das Porto zahlen kann, wie es so schön heißt, schreibe ich dazu und da ich meistens niemand auf meine Gewinnspiele meldet, habe ich hier keine Angst, überrant zu werden, schrenke aber vorsorglich, die Zahl der zu gewinnenden Bücher auf drei ein.

Mir ist das Schreiben und das Lesen sehr wichtig. Das Eigene und das Fremde, wie es ebenfalls so schön heißt, deshalb ist das „Literaturgeflüster“ und die Möglichkeit mich damit im Netz zu präsentieren, für mich eine gute Idee, die ich auch weiter betreiben werde, auch wenn ich selbstverständlich weiß, daß sich niemand so besonders dafür interessiert und höchstens den Artikel liest, wenn ich seinen Namen oder seine Veranstaltung erwähnte.

Aber das macht eigentlich gar nichts oder es ist natürlich, wie es ist und ich mache was und so gut, wie ich es kann, mit meinen Flüchtigkeits- und meinen Rechtschreibfehlern.

Die Ersten schleichen sich zwangsläufig ein, wenn man in einer Stunde mit dem Artikel fertig sein will, weil man ja noch anderes,  Familie,  Beruf, das Lesen, das Schreiben, das Spazierengehen, etcetera hat und auch noch schlafen muß und das Zweite war mir, wie ich ja ebenfalls immer schreibe, schon in meiner Schulzeit nicht so wichtig.

Aber ich kann es, das Schreiben und das Lesen und ich praktiziere es auch regelmäßig, so wie ich es kann, mit meinen selbstgemachten Büchern, die ja inzwischen auch ein gänoiger Weg sind und mit meinen Blogartikeln.

Ich freue mich also über den Dreitausensten, hätte mir im Juli 2008 nicht gedacht, daß es so viele werden und sie mir so wichtig sind und denke sie sind inzwischen ein sehr schönes Literaturarchiv.

Mein Persönliches, an dem ich auch andere gerne teilnehmen lasse, auch wenn ich sehr viel jammere, mich wiederhole, etcetera,  bin ich, wie ich bin, schreibe, wie ich es kann und freue mich ganz ehrlich, wenn es ihm geben sollte, schon auf meinen Fünftausendter.

2017-04-13

Ein paar Romanfiguren

Weiter geht es mit einem Artikel, wo ich wieder über mein Schreiben, beziehungsweise meine Themen, meine Bücher und jetzt über meine Protagonisten plaudern will.

Ein paar davon gibt es ja schon und wer will kann sich auf diese Art und Weise in mein Schreiben einlesen und dann vielleicht auch zu dem einen oder dem anderen Buch greifen.

Ich korrigiere ja jetzt an meiner Bibliotheksgeschichte „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ und habe vorhin über meine nächsten Pläne geplaudert.

Daß ich, wenn ich damit fertig bin, mir wieder ein Thema suchen muß und ich vielleicht ein paar Kurzgeschichten schreibe, um zu einer Handlung für das nächste Projekt zu kommen.

Denn ich bin ja, nach über vierzig selbstgemachten Büchern, wie ich fürchte, ein wenig ausgeschrieben, habe ich ja schon so viel geschrieben, obwohl das niemanden interessiert, ich keinen Erfolg habe und  auch niemand zu merken scheint, was es da alles schon von mir gibt.

Und in der letzten Zeit hantle ich mich auch ein wenig, um die Sache herum, wiederhole mich, schreibe vielleicht auch Serie oder Fortsetzungen, jedenfalls gibt ein paar Figuren, die in einigen meiner Bücher vorkommen.

Mein Lieblingsfiguren könnte man so meinen und ich habe auch ein paar mit denen ich mich vielleicht demnächst auf die Schreibchercherche begeben werde.

Denn ich schreibe da ja immer von einer Schreibwerkstatt oder einem Schreibworkshop, das ich mir selber geben möchte, auch wenn ich nicht wirklich weiß, wie das gehen kann und soll.

Aber die Fritzi Jelinek aus der „Absturzgefahr“ ist ja eine Schreibtrainerin und die kommt auch in der „Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“ vor.

Sie hat auch eine heimliche oder platonische Liebe zu dem polnischen Priester Janusz Warszinski und die, habe ich schon gedacht, könnte vielleicht in meiner Bloggeschichte wieder vorkommen oder die dortige Protagonistin beim Schreiben beraten und da gibt es ja schon bei den „Berührungen“ eine solche Konstellation, denn da schreibt ja Anna Augusta Augenstern, einen Roman und weiß nicht wirklich, wie das geht oder worüber und geht deshalb oder eigentlich wegen ihrer Depressionen zu einem Psychiater, nämlich zu Theo Hardenberg, der sie sehr aufmunternd berät und ihr wertvolle Tips gibt und den wir schon von der „Frau auf der Bank“ kennen, denn da ist er ja der Oberarzt, in dem sich Svetlana Mihic verliebt und noch nicht genug, er kommt auch beim „Frühstück“ wieder vor, da ist er Therese Schwarzenbergs Therapeut, obwohl die ja nur eine Leserin ist und nicht selber schreibt.

Das tut für oder über sie Dorothea Wewerka, das sogenannte Bibliotheksgespenst, das eigentlich gar keines ist und sie ist auch nicht wirklich obdachlos, sondern tut nur so, denn sie benützt die Hauptbücherei  eigentlich nur, um die „Viertagebuchfrau“ neu und umzuschreiben und in der, dem Buch, das ich 2000 über die ersten hundert Tage von schwarzblau schrieb, gibt es ja die Felizitas Fee, die schöneObdachlose und das ist eigentlich auch eine meiner Lieblingsfiguren, obwohl sie zwar im „Frühswtück“ zitiert wird, aber dort nicht wirklich eine Rolle spielt.

Die Fritzi Jelinek und der Theo Hardenberg kommen aber in einigen meiner Bücher vor und ich denke sie haben auch beratende Funktionen, er als Psychiater, sie als Schreibtrainerin und dann gibt es noch die Lisbeth Hahnenpichler aus den „Zwillingswelten“, auch eine meiner Lieblingsfiguren, die könnte als ehemalige Bibliothekarin beim Bücherlesen, den Bücherbergen und den Bücherlisten beraten, kommt aber bisher nur einmal, in dem 2011 geschriebenen Buch vor.

In der „Pensionsschockdepression“, gibt es eine depressive Pensionistin, die Selma Morgenstern, die alle ihre Bücher auflesen will und in Fritzi Jelineks“Roman-Therapiegruppe“ geht und in den „Dreizehn Kapitel“ gibt es eine ähnliche Figur, die allerdings den Namen Laura Augustin trägt.

Man sieht depressive Büchersammlerin haben bei mir Hochkonjunktur, beziehungsweise sind sie Figuren, die mich interessieren und über die ich öfter schreibe und in den „Dreizehn Kapitel“ taucht  auch schon die „Nika, Weihnachtsfrau“ auf, obwohl sie da noch anders heißt.

Der habe ich dann unter dem Namen Nika Horvath einen ganzen Adventkalender gewidmet, und da treffen wir die Fatma Challaki wieder, die syrische Germanistik Studentin, die mit einem Boot zuerst nach Lampedusa flüchtete und dann in den „Prekären Sommerereignissen“ nach Traiskirchen und zu ihrer Brieffreundin Sandra Winter kam.

Lauter Lieblingsfiguren und, wie man sieht, sind sie mit Ausnahme des freundlichen Psychiater Theo Hardenberg alle weiblich und ich will ja immer, wie ich ständig schreibe, als nächstes etwas ganz Neues schreiben.

Meine Figuren holen michalle irgenwie ein und jetzt schwebt mir schon wieder ein depressive Pensionistin im Kopf herum und ich bin nicht sicher, ob ich über sie schreiben will und ob ich mich nicht, wenn ich es tue, nicht schon wieder wiederhole?

Deshalb will ich vor dem nächsten Projekt auch eine ausführliche Recherche einlegen und meine Bücher, wie ich das auch immer gerne tue, auch wieder lesen, vielleicht auch, um damit abzuschließen und mich davon zu distanzieren, aber natürlich könnte ich auch über Janusz Warzinski, auch eine männliche Figur,  Fritzi Jelinekt, die meiner erfolglosen Schriftstellerin, also meinem Alter Ego, das Schreiben beibringt, die Bibliothekarin Lisbeth Hahnenpichler mit den Leselisten und die beiden depressiven Pensionitinnen Laura Augustin und Selma Morgenstern schreiben und jetzt hätte ich den freundlichen Psychiater Theo Hardenberg vergessen und könnte eine Fortsetzung über sie machen.

Aber vielleicht haben meine Leser andere Lieblingsfiguren und vielleicht habe ich jetzt auch etwas vergessen.

In der „Mimi“ taucht ja auch schon eine Büchersammlerin und depressive Lehrerin auf, das sind wahrscheinlich meine Haupt-Lieblingsfiguren, obwohl die Idee zu meiner neuen Protagonistin, eigentlich ein realens Vorbild hat.

Mal sehen, noch bin ich lange nicht so weit, noch schwätze, flüstere, schwadroniere ich darüber in meiner höchst privaten Schreibwerkstatt oder meinem Blogrtikel in dem ich meine interessierten Leser ein wenig in meine Figurenwelt einführen und auf meine nun schon über vierzig selbstgemacht Bücher aufmerksam machen wollte.

2017-03-10

Themengebiete

Da ich mit dem Lesen der Frühjahrsneuigkeiten nicht so schnell nachkomme, hier ein wenig Literaturwissenschaft in eigener Sache, beziehungsweise Buchpromotion. Denn das ist ja auch eine Funktion des „Literaturgeflüsters“, daß ich hier sowohl mein Schreiben, meine „Works on Progress“, als auch meine Bücher vorstelle.

Und damit habe ich, glaube ich, 2013 angefangen, als es zu „Fünf Jahre Literaturgeflüster“ ein großes Gewinnspiel mit dreißig Fragen zu dreißig Büchern geben.

Zum zehnten Jahrestag gibt es dann vielleicht schon eines, indem ich die inzwischen erschienenen neuen zwanzig Bücher vorstelle und einen Artikel über meine sogenannten Indie-Bücher in dem ich auf die Art des Entstehens meiner Bücher hinwies, hat es vorher auch schon gegeben.

Dabei weiß ich gar nicht so genau, ob dieser Ausdruck richtig ist, ich habe ihn kurz vorher in Bezug auf selbstgemachte Bücher gehört, inzwischen wird er, glaube ich, auch für Bücher die in kleinen unabhängigen Verlagen erscheinen, verwendet und da wird im März ja  groß der sogenannte „Indie-Bücher Tag“ gefeiert, wo man in eine Buchhandlung gehen und sich ein solchen Buch kaufen und sich mit ihm im Netz präsentieren soll.

Und ich bin kein Verlag, sondern mache meine Bücher selber, in dem ich sie fünfzig Mal drucken lasse. Bei „Amazon“ stelle ich sie nicht ein. Das habe ich noch nicht zusammengebracht, aber die Idee sie auf meinen Blog vorzustellen, ist irgendwie auf diese Art und Weise entstanden.

Die „Vorschauen“ gibt es schon lange, wo ich noch vor dem Erscheinen auf das Buch hinweise, inzwischen verlinke ich da auch die Schreibberichte, die es über das jeweilige Buch immer gibt, so daß man, wenn man will, die Schreibprozesse nachvollziehen kann und auch seit 2013 oder etwas später, gibt es ein Gewinnspiel, wo ich drei Fragen zu dem Buch stelle.

Da kann man das Buch dann gewinnen, beziehungsweise etwas mehr darüber erfahren.

Und ist das Buch da, löse ich die Fragen auf und zeige mich mit dem Buch im Netz.

Einen Artikel mit den Coverfotos gibt es  auch, denn da weiß ich inzwischen oft gar nicht mehr, welches Foto ich dafür nehmen soll?

Gibt es ja inzwischen schon so viele Bücher und der Ort des Geschehens ist meistens Wien, beziehungsweise kommen in meinen Bücher oft auch andere Bücher vor.

Mit den ersten Sätzen habe ich mich auch beschäftigt, diese einmal vorgestellt und versuche die jetzt auch immer in den „Vorschauen“ oder bei der Promotion zu geben.

Bei der „Vorschau“ eher, denn inzwischen bin ich auch auf das „Mimikriy-Spiel des Lesens“ gestoßen und das kann man ja damit kombinieren.

Einen Artikel über meine Lieblingsbücher habe ich auch geschrieben, sogar zwei eigentlich, denn einmal habe ich ja versucht, die in einem Art „Buchpreis-Raning“ zu  präsentieren.

Aber was sind jetzt meine Themen über die ich in meinen über vierzig Büchern mehr oder weniger regemäßig schreibe, denn inzwischen wiederhole ich mich wahrscheinlich genauso schon, wie Philip Roth, Martin Walser und wahrscheinlich noch einige andere mehr, das tun.

Und natürlich hat man auch seine Themen und schreibe, wie vermutlich Heimito von Doderer, als erstes sage, immer dasselbe Buch, sein Leben lang.

Ich tue das  in verschiedensten Varianten, trotzdem gibt es Aussrutscher, Abweichungen, Sonderfälle und die will ich hier einmal zusammenfassen.

Ich schreibe realistisch, beziehe meine Themen sicher aus der psychologischen Praxis, das heißt, daß ich mich für Depressionen, Älterwerden, Alkolismus, Alzheimer, etcetera interessieren, aber in meinen Büchern geht es auch viel um Literatur und über das erfolglose Schreiben.

Ich habe bevor ich 2000 mit dem Selbermachen angefangen habe, einige Romane oder Erzählungen geschrieben, die nicht veröffentlicht wurden.

Das erste veröffentlichte Buch waren die „Hierarchien“, die Anfangs 1990 in der „Edition Wortbrücke“ des Jack Unterwegers erschienen sind.

In einer fünfhundert Stück Auflage, mit ISBN Nummer und wenn man hineineinblättert, ich habe ich Harland noch ein paar Schachteln stehehn, erschrickt man über die Qualität, denn der „Digitaldruck“ ist sehr sehr viel besser und auf diese Idee ist ja der Alfred 2000 gekommen.

Über das erfolglose Schreiben geht es bei mir oft, über Einsamkeit und Depression, wenn man auf meine Website geht, findet man von den meisten Büchern, Probekapitel und kann sich so ein wenig einlesen und einen Eindruck machen.

Ein Buch über das Schreiben ist das „Literarische Leben der Dora Faust“, 2000 glaube ich, geschrieben, da kombiniere ich meine Absage- und Verlagsbriefe mit einer Geschichtensammlung beziehungsweise, dem was Dora Fraust, der Heldin, so im täglichen Leben passiert und worüber sich eine Geschichte verfassen läßt.

Das findet man in abgewandelter Form in dem viel später geschriebenen „Berührungen“ auch, geht es da, ja um die Wurfgeschichten, mit denen die dortige Protagonistin Augusta Augenstern einen Roman zu schreiben versucht.

Man sieht die Themen wiederholen sich.

In den „Stimmen der Karoline Wagner oder Fluchtbewegungen“, 2004 oder 5 geschrieben, geht es auch, um das erfolglose Schreiben, beziehungsweise, um eine Nobelpreisträgerin, die sich verstcckt, die zwar nicht Elfriede Jelinek heißt, aber natürlich Modell dafür gestanden ist.

Und eine solche gibt es auch 2009, als ich meinen ersten „Nanowrimo“ schrieb und dabei Materialen aus den verschiedenesten Blogs, die ich damals las, verwendetete und die damalige Nobelpreisträgerin, der der Ruhm vielleicht auch ein wenig zu viel geworden ist, hieß Herta Müller.

Die depressiven Frauen kommen in der „Radiosonate“ vor, da geht es hauptsächlich um Ö1, beziehungsweise um einige der Moderatoren dort. Das wird von der depressiven Josepha Stock gehört, ist ihr fast als einziges Kommunikationsmittel und eine erfolglose Dichterin, die ihre Bücher auf den Straßen verteilt, gibt es auch.

Dieses Buch wurde übrigens 2009 in Ö1 vorgestellt.

2010 kamen dann die Bücherschränke und die spielen, no na, in meinen Büchern auch eine große Rolle. In vier, fünf oder sind es schon sechs, kommen sie wahrscheinlich vor.

Das erste ist glaube ich die „Mimi“ und das ist eines meiner Lieblingsbücher und ich würde es auch als besonderes Buch bezeichnen, geht es da ja auch, um ein besonderes Themea nämlich dem Schreiben mit dem Downsyndrom.

Meiner damaligen Kriterin Yu Sophie hat das Buch nicht gefallen und sie hat eine dementsprechende Rezension darüber verfaßt, ich bin aber nicht ganz sicher, ob sie dem Buch, wo die Ereignisse, um den damaligen Plagiatsskandal bezüglich Helene Hegemann, demonstriert, an einem erfundenen Autor mit den Büchern der Hermine Berger, genannt Mimi oder Bella, mit dem Downsyndrom verknüpft werden.

Eine depressive Nachbarin gibt es da auch. Und das Buch habe ich als Frank Gasser der  österreichische Bücherschrankerfinder dort Lesungen veranstaltetet auch dort einmal in der Grundsteingasse vorgestellt.

Um das Älterwerden geht es in „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“, meinem zweiten „Nanowrimo“, aber auch bei der „Paula Nebel“, in „Novembernebel“. Im vierten geht es um Sterbenhilfe oder auch um Behandlungsverweigerung und darauf bin ich durch Fritz Habecks, „Die Mühle der Gerechtigkeit“ gekommen, weil  der Art, wie das dort behandelt wurde, etwas entgegensetzen wollte.

In „Kerstins Achterln“ geht es, um problematische Beziehungen oder, wie man vom Alkohol loskommen kann.

Um Nachbarschaftshilfe und, um Begegnungen, die man macht und, die einen aus Krisen heraushelfen können, geht es in meinen Büchern auch sehr oft.

„Ein Beispiel wäre da die „Frau auf der Bank“, Da gibt es die depressive Selma und die trifft auf einer Bank im Rathhauspark, die Türkin Sevin, die mit ihrer Ehe nicht zufrieden ist und sie geht auch in Therrapie zu der Psychiaterin Svetlana Mihic.

Das ist, glaube ich, das zweite Buch, in denen die Bücherschränke eine Rolle spielen und sich die Selma daraus bedient.

In der Geschichte von den drei Brüdern, dem dritten „Nanowrimo“, wird das auch getan und beim „Miranda Schutzengelchen“, das vielleicht ein bißchen phantastischer ist, denn da tritt da Bertha von Suttner persönlich auf, kommt der „Bücherschrank“ auch vor.

Der Svetlana, die Psychiaterin mit dem Romahintergrund, die sich zuerst in den Psychiater Theo Hardenberg verliebt, ihn später heiratet und Kinder von ihm bekommt, begegnen wir später auch noch öfter, beziehungwweise taucht Theo Hardenberg, als Psychiater der Augusta Augenstern in den „Berührungen“ auf und er kommt auch, das kann ich gleich verraten „im Frühstück“ vor, denn da gibt es ja auch eine depressive Frau.

Und da sind wir wieder bei den Wiederholungen. Denn ich variiere immer wieder die selben Themen. Man kann sagen, daß sie mich interessieren, etwas kritischer vielleicht auch, daß ich sie zu schnell anreiße und dann, weil sie nicht wirklich abgearbeitet sind, wieder auf sie zurückkommen.

Wien ist in meinen Büchern ein häufiger Handlungsort. Da wird im „Wiener Stadtroman oder wie süß schmeckt Schololade“ ein Tag lang im Viertelstundentakt in Wien herumgefahren. Mein James Joyce könnte man so sagen, aber natürlich viel realistischer.

Aber gar so realistisch bin ich vielleicht gar nicht, denn nach dem die „Miranda“ íhren ersten Joint rauchte, begegnet sie ja Bertha von Suttner, beziehungsweise fliegt die in ihren Schnürrstiefel und dem Kreuz an der Brust nach Donetz oder nein, das ist nicht Bertha von Suttner, das ist Mirandas Urgroßmama, die 1914 eine Frühgeburt erlitt, nachdem ihr Mann im ersten Weltkrieg gefallen ist und sie das durch eine Postkarte erfuhr.

Und die Miranda hat eine große Familie, von vielen Müttern- Groß- und Urgroßmüttern, die alle sehr jung ein Kind bekommen haben und dieses Thema taucht auch in der „Absturzgefahr“ auf. Da geht es wieder um das Schreiben und zum eine Schreibtrainerin namens Fritzi Jelinek, weil deren Mutter Deutschleherin war und ihre Tochter nach den zwei großen österreichischen Gegenwartsautorinnen Elfriede Jelinek und Friederike Mayröcker nennen wollte. Die macht einen Schreibtrainerausbildung und betreut, das ein Buch in dem es um eine sechs Frauengeneration geht. Da sind einige Ärztinnen darunter und ein weiteres meiner besonderen Büchern ist das „Haus“, wo ich versuchte, die Geschichte des Steinhofs an Hand einer drei Frauenpsychiaterinnengeneration zu beschreiben.

Auch eines meiner Lieblingsbücher mit vielleicht einem besonderen Thema.

Die Fritzi Jelinek, die eine platonische Liebe zu einem polnischen Priester hat, kommt  auch in der „Pensionsschockdepression“ vor“ und da war meine Idee über eine depressive Frau zu schreiben, die alle ihre Bücher aufliest oder auch weggibt, um aus ihrer Depression herauszukommen.

Das gelingt ihr durch die Begegnung mit der fünfzehnjährigen Yasmin Bilic, die ein Problem  mit ihrer Freundin Selma hat, beziehungsweise hat die ein solches, weil sie ihrem Poly plötzlich kein Kopftuch mehr tragen darf und in dem Buch kommt ganz zufällig und unbeabsichtigt, eine Syrierin namens Fatma Challaki vor, die man dann auch in zwei weiteren meiner Bücher finden kann.

In dem sogenannten „Sommerbuch“ und dem „Adventkalender“, wo ich in dem einen, meine Sommerfrische in Harland bei St. Pölten an Hand von vier Literaturstudentinnen, die aus St. Pölten, Donetzk, Damaskus und Athen kommen, beschrieb und die Fatma dann auch in meinen Adventkalender von der „Nika Weihnachtsfrau“ vorkommen ließ, den ich auch schon lange schreiben wollte und den ich auch als meinen „Blogroman“ bezeichne, weil ich im Dezember immer ein Stücken davon in den Blog stellen werde.

Die „Nika Weihnachtsfrau“ war übrigens mein fünfter „Nanowrimo“ und die Idee wurde das erste Mal in den „Dreizehn Kapitel“ verarbeitet und das ist ein Versuch einen Roman zu schreiben in dem man einfach mit einer Person anfangt und im nöchsten Kapitel mit einer anderen fortfährt, bis man reigenartig am Schluß wieder bei der ersten angekommen ist.

Da gibt es schon die „Nika , Weihnachtsfrau“, es gibt aber auch eine depressive Büchersammlerin und die findet ein Buch, das ich einmal im Schran gefunden habe, eine DDR-Ausgabe von Erzählungen aus China die einen Herausgebe mit einem deutschen Namen hat, was mich dazu bewog, den Namen Ernst Schwarz zu googlen und ich hatte ein interessantes Kapitel, diesbezüglich ich auch regelmäßig Anfragen von Studenten und anderen Interessieren bis aus Korea bekomme, weil mich da einer in „Wikipedia“ verlinkt hat.

Also auch ein besonderes Buch.

Die Transgendergeschichte „Paul und Paula“ ist das auch und diesbezüglich gab es im Vorjahr auch einige Aufregungen. Es ist aber auch das Buch mit einem „professionellen Cover“, das mir der Alfred machen ließ. Weil man ja immer hört, daß sich das die Selfpublisher machen und nicht dabei sparen sollen. Das und ein Lektorat. Mein Lektorat ist der Alfred. Da höre ich auch immer, daß man das nicht in der Familie machen darf. Ich glaube aber, er ist sehr gründlich und genau und mir ist ja die Rechtschreibung, wie ich immer so schön schreibe, eigentlich egal.

Ein Lieblingsbuch von mir ist auch das „Tauben füttern“, ein Krimi, der eigentlich keiner ist, denn mit den Morden tue ich mir irgendwie schwer, weil ich die, als erstes unrealistisches finde, daß überall Leichen in der Gegend herumkugeln, weil sich die Leute gegenseitig so viel umbringen und ich zweitens ja von Gewalt nicht viel halte.

Mir geht es eher, um die psychologischen und gesellschaftlichen Bedingungen des Lebens und da finde ich genügend Material.

So ist die „Flüchtlingstrilogie“ geworden. Ich habe Bücher über erfolgloses Schreiben, eines wäre davon auch,  der die drei Erzählungen  „Tod eines Jurymitlgiedes“, da gibt es wieder eine von einem Baum erschlagene Jurorin, „Thea Leitner verrückter Traum“ und „Das Salz in der Suppe“,- enthaltende Band „Schreibweisen“,  wofür mir auch Alexandra Milner, die Kritikerin und Literaturwissenschaftlerin, die einmal Annas Lehrerin bzw. Praktikantin war, den Buchtext schrieb.

Und was meine „Wienlastigkeit“ betrifft, es gibt natürlich Bücher, die ins Ausland führen. Das wäre schon das erste Digi „Die Wiener Verhältnisse“, die trotz des klingenden Namens nach New York zu einem alten Juden führen und das Buch habe ich als Antwort auf ein Buch der Ruth geschrieben und angeblich hat sich einmal in Frankfurt oder Leipzig der „Mandelbuch-Verlag“ dafür interessiert und sich bei der Ruth, der es ja gewidmet ist, danach erkundigt.

Mein zuletzt erschienenes Buch „Claire- Klara- Clarisse“ ist eine eher poetische Liebesgeschichte, die mir auf unseren Kroatienurlaub eingefallen ist und jetzt geht mit dem „Frühstück“  in die Hauptbücherei, aber auch nach Belgrad, Graz, Linz, Salzburg und Berlin und es ist nur scheinbar ein Buch über Obdachlosigkeit, wenn ich mich wieder mal selber spoilern darf.

Eigentlich entpuppt es sich im Laufe des Geschehens als Fortsetzung der“Viertagebuchfrau“ und das ist mein fünftes „Digi“ und der Versuch die ersten hundert Tage der blau schwarzen Regierung von 2000 literarisch zu beschreiben. Politisch bin ich also auch.

Literatur, Psychologie, Gesellschaft Politik sind also  meine Themen, die mich manchmal sogar bis in den Himmel führen. Meine depressiven Frauen machen manchmal Reisen. Die „Sophies Hungers“ mit der ich mich übrigens mit meiner ersten Kritikerin wegen der sprechenden Namen herumstritt, ist eine Art Road Movie. Nach Odessa geht es einmal auch und Frauen, die ihr Geld von der Bank abheben und versuchen damit in den Wald hinauszugehen und nicht mehr wiederzukommen, gibt es bei mir auch, zum Beispiel in der „Begrenzten Frau“ und da ich ja offenbar eine hoffnungsvolle Optimistin bin, ergeben sich im Laufe des Geschehens Möglichkeiten und das Leben geht weiter und nachbarschaftshilfe findet statt, so wie es mir wünsche und es sein sollte und es vielleicht in der Wriklichkeit nicht ist.

Also bin ich wieder vielleicht doch nicht so eine realistische Autorin, aber Literatur soll ja auch einen Utopie- und Hoffnungsraum eröffnenen, also das unmögliche Möglich machen, wie es so schön heißt.

„Lore und Lena“, beziehungsweise „Mutter möchte zwanzig Kinder“ sind zwei Jugendbücher, die ich in den Neunzigerjahren geschrieben habe und das dritte bezeihungsweise „Digi-Buch“ und gehören auch zu meinen Lieblingsbücher. Leider kann man auf meiner Website noch keinen Ausschnitt davon finde. Ich habe aber, für die, die es interessiert noch einige Bücher in meinen Regalen.

Man sieht ich bin auch in meinen Genres vielfältig und dann gibt es noch die zwei „Best of“ Bände mit Kurz- und Kürzestgeschichte, in der zum Teil Texte enthalten sind, die ich für verschiedene Wettbewerbe und Anthologien geschrieben haben, die ich dann doch nicht gewonnen habe oder nicht veröffentlicht wurden.

Es sind aber immer wieder Teile, meist auch das Probekapitel, das man auch im Netz finden kann aus meinen Büchern, in den „Volksstimmeanthologien“ veröffentlicht in denen es Texte von mir gibt, weil ich dort ja regelmäßig Jahr  für Jahr beim „Linken Wort“ lese.

Das „Literaturgeflüstertextebuch“ , mit dem zum Zeitpunkt des Erscheinens damals besten Blogartikeln, die die Bevorzugt meine Reisegeschichten, Glossen Ansichten über den Literaturbetrieb etcetera, erzählen gibt es auch und ich habe auch ein paar Mal versucht, meinen Werkreigen auf Lesungen zu präsentieren.

So zu meinem sechzigsten Geburtstag, wo ich sechzig Minuten aus den damals vorhandenen dreißig Büchern gelesen habe.

In Wahrheit habe ich die nur gezeigt und drei vier „best ofs“ aus drei vier Büchern gelesen und im „Werkl im Goethe Hof“ habe ich das auch einmal gegeben.

Eine eigentliche sehr umfangreiche Themenvielfalt also, aber das Leben ist  auch vielfältig und bunt. Jetzt geht mir zwar schon langsam der Stoff aus. Die nächste Idee für das nächste Buch, wird aber vielleicht wieder depressive Frau umfassen, die vielleicht Abends für Abend bei einem Glas Wein in einer Pizzeria sitzt und Leben refelektiert oder aber wird es vielleicht eine Art Blogroman, wo sich vielleicht ein paar konstruktive Kritiker in ein Blogleben einschalten?

Und da fällt mir ein, daß ich jetzt beim Alter und beim Sterben und den Krebsbehandlungen, ganz auf die Anna, die gegen ihr Vergessen kämpft, vergessen habe und die hat eine Enkeltochter mit einem Blog und die bekommt von einem depressiven Verleger ein interessantes Angebot.

Ja, ja so kann es gehen, wenn man schon über vierzig Jahre schreibt und über vierzig Jahre Bücher über das Leben, das Schreiben, den Erfolg und Mißerfolg, die Politik und über vieles andere geschrieben hat.

Ich habe versucht möglichst umfangreich über meine Bücher zu informieren und sie zusammenzufassen. Da ich aber nicht umfehlbar bin, sondern wie es scheint ein wenig schlampert, fordere ich meine wohlwollenden Leser auf, sich an Hand meiner Gewinnspiele und meine Bücherliste vielleicht selbst ein Bild von der Sache zu machen und gegebenenfalls das zu ergänzen, was ich vergessen habe.

Dafür gibts natürlich ein Buch als Belohnung.  Für Fragen stehe ich selbstverständlich auch zur Verfügung und einen Artikel übers „Themen finden“, gibt es, wie ich gerade gesehen habe, in diesem Blog auch schon längst.

2017-02-25

Eine Kroatiengeschichte

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20170225-001009

Hurrah, es ist da, das zweiundvierzigste selbstgemachte Buch oder das Souvenier, das ich mir letztes Jahr von unserer Kroatienreise nach Hause mitgenommen und dann im Sommer geschrieben habe.

Die Geschichte von „Claire-Klara-Clarisse“ und dem wilden Lavendel, den ich  lange in meinem Vorzimmer stehen hatte, so daß er auch auf das Cover des einundvierzigsten Buchs gekommen ist.

Die Idee, die ich nach einem Traum den ich Zadir hatte, dann dort fast zwanghaft in mein Urlaubsbuch aufnotiert hatte. Die Idee von dem Traum mit dem Zauberer und dem Luftballon und jetzt ist ein kleines schönes Büchlein, eine Sommergeschichte, meine Version von „Bora“ daraus geworden.

Ich stelle das Buch hiermit vor und löste die Gewinnspielfragen auf.

  1. Der Campingplatz liegt in Trogir.
  2. Klara ist die Buchpreisjurorin, die ihren Freund Edy, nachdem er sie vermeintlich betrogen hat, voraus nach Kroatien fährt, Claire ist die Großmutter des Zauberers oder die es Cafetiers Sergej Abrahamovic, den Klara am nächsten Tag kennenlernt und Clarisse ist seine Cousine, die Kuratorin der Spliter Filmfestspiele.
  3. Klara hätte in der ersten Version dBp Jurorin und in Frankfurt wohnen sollen, dann ist es der österreichische Buchpreis geworden und den hat im Vorjahr Friederike Mayröcker gewonnen.

Leider hat sich auch diesmal niemand gefunden, der das Gewinnspiel auflöste und das Buch gewinnen wollte.

Ich vergebe trotzdem Rezensionsexemplar und weise auf das nächste Gewinnspiel hin, das es geben wird, wenn die Vorschau von „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ online geht.

Zu dem ersten Satz gibt es auch keinen der mir eine Fortsetzung schrieb.

So kann man hier nicht raten. Wie es aber bei mir weitergeht, kann man im Probekapitel auf der Website lesen und ein Exemplar des Buches, habe ich inzwischen auch in den „Wortschatz“ gelegt, wozu ich dem Finder sehr herzlich gratuliere und ihm viel Spaß beim Lesen wünsche.

2017-02-05

Urlaub mit dem Bananenblatt

Das „Bananenblatt“ ist eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift des „Holzbaum-Verlags“, der mir seine Erscheinungen ja immer so getreulich schickt und weil die diesmalige Ausgabe das Thema „Urlaub spezial“  hat, habe ich, da sich der Alfred derzeit für seine große Amerikareise rüstet, ich selbst bin ja ein Reisemuffel, obwohl ich öfter über das Reisen schreibe und auch zu diesbezüglichen Veranstaltungen gehe, das Heft einmal angefragt und wurde, das kann ich gleich berichten überrascht, denn ums Reisen oder auch den Urlaub geht es in dem Heft sehr wenig oder über Umwegen doch ein wenig, ist das Heft doch eigentlich eine Rundschau durch den Verlag und im Urlaub hat man ja Zeit und kann sich da recht gut die Publikationen aus dem „Holzbaum-Verlag“ geben, die ja, weil sie meistens aus Cartons bestehen, auch sehr schnell zu lesen sind.

Also nehme ich mir die Zeit, obwohl ich gerade keinen Urlaub habe und meine Steuererklärung machen muß und blättere mich durch das Heft, beziehungsweise durch den „Holzbaum-Verlag“ und da fängt es gleich mit einem Vorwort an.

„Sie fragen sich vielleicht“, steht da zu lesen: „Wie glaubwürdig kann eine Redaktion schon sein, die in ihrer Arbeitszeit über Urlaub schreibt?“ Und schließt mit dem Satz „Und wir, wir machen jetzt mal Urlaub, nach dem  ganzen Streß!“

Vorher hat sie aber das Inhaltsverzeichnis gemacht und da gibt es von Seite vier bis dreiundzwanzig „Urlaub spezial“ und dann weiter bis Seite dreißig mit „als redaktionelle Beiträge getarnte Werbeseiten.

Ich denke, die gibt es auch schon vorher, gibt es da ja Leseproben aus dem „Unnützen HamburgWissen“, „Bilder aus dem „Wien in leiwanden Grafiken Kalender“, „Cartoons for the Road“ von Till Mette, ein Buch, das ich noch nicht kenne, eine Leseprobe aus „Wunderland Korrekturland“ und Cartoons von Dorte Landschulz, Jean La Fleur, Michael Dufek, Martin Zak, Teja Fischer und Uwe Krumbiegel, bewährte  „Holzbaum-Cartoonisten“ gibt es auch.

Zuerst gibt es aber unter dem Titel „Zum Sterben in der Schweiz“ von dem Kabaretisten Renato Kaiser eine Antwort auf die Frage, ob es stimmt, daß die Schweizer Seen mit Schokolade gefüllt sind?“

Stimmt natürlich nicht oder doch vielleicht und man kann bei dem Text  auch ein wenig an die gegenwärtige Flüchtlingssituation  erinnert werden.

Dörte Landschulz zeichnete dann ein Flugzeug, wo der „Captain Muschi“ am cockpit sitzt „Hihi „Muschi“, was ein lustiger Name für einen Piloten“, sich da die Passagiere denken.

Und man erkennt gleich an den Augen, ob die Touristin Ski Urlaub oder Urlaub in Saudiarabien machte, wenn man weiter zum nächsten Cartoon geht.

Werbung auf die literarischen Cartoon und an das „Grope Cartoonsutra“, die „liebste Witzvorlagen für Hug Hefner gibt es zwischendurch immer auch.

Und nun gleich zu den „Wien-Grafiken“, da kann man erfahren „Wer am Würstelstand „A Eitrige mid an Burgl und an Sechzehna Blech bestellt“ oder „Wann die Wiener ihre Weihnachtsgeschenke kaufen?“

Die „Cartoons for the Road“ die noch zu mir kommen müssten, sind in Englisch geschrieben. Na klar, das braucht man bevorzugt auf seinen Reisen und da klopft der Tod beispielsweise an der Tür einer schönen Villa und das Hausmädchen erklärt „Dr. Lippincott is not receiving visitors. He is ill!“.

Ob das den Gevatter wohl abhalten kann?

Das „Wunderland Korrekturland“ passt da wohl genausowenig zum Thema, aber der „Holzbaum-Verlag“ ist ja sehr satirisch, was also auch für seinen Werbeträger gilt und man erfährt am Ende des Heftes auch, daß man es sowohl online, als auch mit der altmodischen Postkarte zum Ausschneiden bestellen kann, dafür gibts auch eine Abopräme und kann zwischen Oliver Ottischs „Kopf hoch“, „Sex mit 45„, meine erste „Holzbaum Publikation und Clemens Haipl „Meine Kindheit in den Bergen“ wählen und da kann ich gleich bedauern, daß es früher bei „Holzbaum“ mehr Literarisches gegeben hat, aber ich bin im Heft ja erst auf Seite neunzehn, wo es „noch eine leiwande Urlaubsgrafik“ gibt und man erfahren kann, wo sich die Leute in „New York am liebsten ungestört am Arsch kratzen“

Die Cartoons von Uwe Krummbiegl kenne ich, glaube ich, auch schon, da sitzt der Schimmwart im „Abenteuer Erlebnisbad“ vor seinem Computer und drückt genüßlich grinsend auf den Knopf der „Haifisch Schleuse“

Und „Liebe Passagiere“ Mit ihrem Flug unterstützen Sie unser Programm zur Wiedereingliederung alkoholabhängiger Piloten“ heißt es dann genauso listig und man sieht schon einen solchen Piloten auf das Flugzeug zumarschieren, aber, wie soll man auch sonst  wieder in die Welt eingegliedert werden?

Wenn ein „Pyromane auf Reisen“ geht, kann er, wenn er vieleicht vergessen hat, „Ein Feuer zu legen“ ganz schön ins Schwitzen kommen.

Und jetzt sind wir schon bei den sonstigen Werbeseiten und da wird auf das Buch von Maximilian Zirkowitsch „Ach Wien“, das ich auch nicht habe, aber beim „Buchquartier- dem Markt der Independent und Kleinverlage“ auf den auch hingewiesen wird, kennenlernte, also bin ich doch nicht die große „Holzbaum-Expertin“ habe mir aber auch das „Unnütze BremerWissen“ in Anbetracht meiner überlangen Leseliste ganz bewußt nicht bestellt, soll man ja nicht so gierig sein, dafür kann ich auf Seite fünfundzwanzig aber erfahren „Welche Speisen man nicht ohne eine Semmel oder ein Stück Brot essen kann“ und was die „häufigsten Unfall-Todesursachen im Jahre 2016 in Österreich waren“.

Dann gibts noch eine Geschichte, die in Dialogform von der Bekehrung eines Ungläubigen zu Gott handelt, was auf dem ersten Blick wahrscheinlich auch nicht viel mit Urlaub zu tun hat oder wieder doch vielleicht, handelt sie ja offenbar in Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und dorthin wird ja, wiederhole ich mich, der Alfred demnächst mit dem Karli reisen und ich habe mich ganz genüßlich, durch die Publikationen des „Holzbaums-Verlages“ geblättert, was ja vielleicht auch der Sinn vom Urlaub und vom Reisen ist.

Auf meiner ersten und wahrscheinlich einzigen Lesereise in diesem Jahr bin ich  schon gewesen und weil ich ja vorwiegend an Literatur interessiert bin, hat der „Holzbaum-Verlag“ noch ein paar Tips für mich.

So gibt es beispielsweise am 26. Februar einen „Tagebuch Slam“ im  „Tag“ in der Gumpendorfetrstraße“ und Proben aus den „Besten Wortwitzen der Welt“ gibt es auch und ach richtig auf das Cover hätte ich jetzt fast vergessen.

Das zeigt zwei Goldfische in ihren Gläsern, das eine steht am Meer unter dem Himmel mit der Sonne und dorthin sehnt sich ganz idyllisch das Fischchen, das in seinem viel größeren Glas auf irgendeinem Tischchen steht.

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