Literaturgefluester

2019-01-06

Mein Schreiben – meine Bücher

Bei meinem Jahresrückblick beziehungsweise Neujahrsvorausschau bin ich darauf gekommen, daß ich ein bißchen mehr Feedback über mein Schreiben haben möchte und es mir vielleicht zu wenig ist, pro Jahr zwei bis drei Bücher herauszubringen, sie dann im Blog vorzustellen und danach mangels Ineresse ad Acta zu legen oder höchstens bei der „Poet Night“ oder am Volksstimmefest ein Stückchen daraus zu lesen, wo auch nicht viel Resonanz zurückkommt.

Eine Möglichkeit wäre ja das „Literaturgeflüster, das habe ich mir wohl schon vor zehneinhalb Jahren intuitiv gedacht, als ich nach und nach darauf begonnen habe, mein Schreiben und meine Bücher darauf vorzustellen, meine Bücher in einer „Vorschau“ und dann nach dem Erscheinen vorzustellen und nach und nach auch schreibbezogene Artikel zu verfassen.

2011 war ich auch schon in einer Krise und der Versuch herauszukommen war das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, das 2013 herausgekommen ist und das ich vorigen April auch in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte und jetzt ist mir eingefallen, als ich das Miniseminar der Jurenka Jurk zu ihrer Romanausbildung gemacht habe, daß ich vielleicht ein „Literaturgeflüster II- Buch“ mit sämtlichen Schreibartikel herausbringen könnte.

Wieder ein Buch das vollständig im Netz zu finden ist, aber dann in Printform schön übersichtlich in der Hand liegt und leicht durchzublättern und nachzulesen ist.

Das wird dann vielleicht im Sommer oder statt des nächsten „Nanowrimos“ passieren, da ich bis dahin ja noch die Magdalena Kirchberg korrigiere, die dann wenn ich mich nicht verzählt habe, mein sechundvierzigsten selbstgemachtes Buch sein wird.

da es die Artikel aber schon gibt und ich sie nur noch heraussuchen muß, nütze ich die die Restweihnachtsferienzeit, die ich nach zwei Praxistagen schon wieder in  Wien verbringen, um sie mir herauszusuchen, um schon einmal einen Überblick herzustellen und meinen Lesern auch die Möglichkeit zu geben auf einen Blick festzustellen, was es da im Blog über mein Schreiben und meine Bücher gibt und da denke ich, fange ich am Besten mit dem Jänner 2012 an, wo ich schon einmal einen Einblick in meine sogenannten Indiebücher, die es bis dahin gegeben hat, zu geben.

Sogenannte Indie Bücher

Coverfragen und Schreibgedanken

Plotprobleme oder eine Handlung finden

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern

Der Rätsel Lösung

Themen finden

Entwurf einer möglichen Laudatio oder Dankesrede

Dialoge schreiben

Bücherreihen oder zuviel der Ehre

Lieblingsbücher

Romananfänge

Eigene Bücher lesen

Themengebiete

Ein paar Romanfiguren

Bekannte Gestalten

Bücherschrankmotive

Die dreizehn letzten Bücher

Depressive Frauen

Schreibweisen

Die Kinderbücher

Die politischen Bücher

Regelmäßig schreiben

Zeitmanagement

Änderungen in den Handlungsverläufen

Negatives Feedback

Spannungsbogen

Wunschgedichtesammlung

Identitätsfragen

So das wär einmal eine kleine Vorschau, ob das so bleiben wird oder vielleicht noch etwas anderes dazu oder wegkommt weiß ich nicht, kommt auch auf die Seitenzahl und den Umfang an und, wie das mit den Vorschauen und den Buchvorstellungen wird, ob die noch dazu kommen, muß ich auch erst ausprobieren. Ist aber vielleicht ein guter Vorsatz für das neue Jahr und auch eine Möglichkeit mein literarisches Schreiben ein bißchen kennenzulernen

Auf der Website gibt es dann noch mehr und da ist bei den meisten Büchern auch ein Probekapitel zu finden.

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2019-01-03

Die unsichtbare Frau

Filed under: Buchpromotion — jancak @ 08:56
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Das neue Buch

Hurrah, hurrah, es ist da, mein fünfundvierzigstes selbstgemachtes Buch und das  erste im Jahr 2019, die „Unsichtbare Frau“, die den Wahlkampf von 2017 und die politische Wende, den Rechtsruck Österreichs, an Hand einer Bloggerin und ihren Blog „Die unsichtbare Frau“, beschreibt.

Frisch aus der Druckerei gekommen, kann ich es proudly präsentieren und die Gewinnspielfragen der Vorschau auflösen:

  1. Das Vorgängerbuch sind die Bloggeschichten „Besser später als nie“, die hier im Blog zum größtenteils aus Schreibimpulsen entstanden sind und die sich hier finden lassen. Das Buch ist eine unpolitische Geschichte, die allerdings Personen als Helden habt, die man auch hier, wie etwa Lilly Schmidt, die Bloggerin, finden kann.
  2.  Die Orte in denen das Buch spielt, sind Wien, hier geht die unsichtbare Frau des Nachts mit der Tarnkappe auf Kopf auf ihre Traumreisen, New York, wo die Bloggerin Lilly Schmidt ihre Amanda Siebenstern auf Reisen schickt, Stockholm wo Jonathan Larsen um seine Frau trauert und einen Nobelpreisvorschlag machen soll und dann noch Frankfurt, wo es ja die Buchmesse gibt und ein nicht genannter Ort in Deutschland, wo der rechte Blogger Alfons Tratschke zu Hause ist.
  3. Die beiden Schriftsteller die im österreichischen Kulturinstitut von New York auftreten, sind Jonathan Franzen und Daniel Kehlmann.

Hiermit ist das Gewinnspiel zu Ende. Leider hat sich keiner gefunden, der die Fragen auflösen und das Buch gewinnen wollte.

Deshalb wiederhole ich noch einmal den ersten Satz:

„Amanda Siebenstern fühlte sich müde und erschöpft, als sie nach Hause kam.“

Wer mir hierzu einen Absatz schreiben will, kann auch noch ein Buch gewinnen, habe ich zwei oder drei Absätze, stelle ich sie hier mit meinem Absatz hinein und man kann raten, was das Original und was die „Fälschung“ ist und auch ein Buch gewinnen.

Wer nicht raten will, kann sich an einer Leserunde über das Buch beteiligen. Dafür vergebe ich fünf Bücher und bitte um Kommentare und eine rege Diskussion.

Der liebe Uli, der das Vorbild für den Alfons Tratschke war, der hier ja schon seit zwei Jahren, wie der Alfons auf Lilly Schmidts Blog, kommentiert, wird sich sicher melden und seine Meinung sagen und vielleicht auch wie der Alfons über die „linksverseuchten Frauen“ schimpfen.

Aber vielleicht gefällt es ihm auch, ich bin gespannt und wer sich zuerst in das Buch ein wenig einlesen möchte, ist hier richtig.

Es hat sich einmal ein Kommentierer von mir gewünscht, mehr über die Lesung von Daniel Kehlmann und Jonathan Franzen zu erfahren. Falls er hier noch mitliest, das wäre jetzt die Gelegenheit.

2018-12-30

Mein Romanjahr 2019

Es hat ja, als ich 1973 nach meiner Matura literarisch zu schreiben angefangen habe, diesbezüglich nicht viel Unterstützung gegeben.

Gut in Amerika kannte man wahrscheinlich schon das kreative Schreiben und konnte es an den Colleges lernen und im kommunistischen Leipzig dab des das Sprachinstitut, aber das war weit weg und Internet zum rasch mal hineingooglen, hat es keines gegeben.

So habe ich mir dementsprechend schwer getan, einsam vor mich hingeschrieben, dann habe ich noch, was mich heute noch irgendwie traumatisiert von der Monika und dem Gerhard ein negatives Feedback bekommen, als ich ihnen die „Einladung zum Tee“ zeigte.

Gut, das war kein Text mit dem man den Nobelpreis bekommen hätte, aber muß man das einer schüchternen Schreibanfängerin sagen?

Ich habe zwar weitergeschrieben, trotzig  verbissen, „Jetzt erst recht gedacht!“ und mein Schreiben, wie mir manchmal meine Kritiker vorwerfen mit „Zähnen und mit Klauen“ verteidigt. Tue das noch immer, weil ich wahrscheinlich innerlich noch glaube, daß ich das eigentlich nicht darf, nicht kann, etcetera.

Nein, daß ich es kann, glaube oder weiß, ich inzwischen eigentlich schon und auch, daß man den inneren Kritiker ausschalten und erst mal in einem „Freewriting“ losschreiben, sich Fehler erlauben und später korrigieren kann.

Das weiß ich wahrscheinlich durch das „Writersseminar“, dessen „Tage der offenen Tür“ ich viel später zu besuchen begann und dessen Gründerin Judith Wolfsberger diese Ideen ja aus Amerika mitnahm.

Damals hat, glaube ich, die Bruni zu mir gesagt, daß jeder Satz sitzen muß, bevor man etwas herzeigt oder hergibt.

Gut, das war damals so und man war damals der Ansicht, daß einem die Muse küssen muß man das Schreiben nicht lernen kann und so hat jeder vor sich hingeschrieben, bis er den Nobelpreis bekam, oder sich das gar nicht erst getraut zu wollen, weil ich glaube, auch Andre Heller einmal im Radio sagen gehört zu haben, daß man das nicht darf, weil sonst der gute alte Goethe beleidigt wäre.

Gut, der hat selbst geschrieben und den Nobelpreis nicht bekommen und ich habe mich am Anfang meines Schreiben, ich gebe es zu, öfter in den Gedanken ihn zu bekommen hineinphantasiert.

Das ist natürlich nicht möglich, weil den ja nur einer im Jahr bekommt und inzwischen, glaube ich, gar niemand mehr, weil sich das diesbezüglich Kommite zerstritten hat und ich schon wahrscheinlich damals der Meinung war, daß jeder der das will, schreiben soll, das war wahrscheinlich meine pädagogische Seite die das dachte, habe ich ja, außer schreiben auch Psychologie studiert und die Monika hat mich damals auch in den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gebracht, der vom „Bund der demokratischen Frauen“ veranstaltet wurde oder von dort herkam, also etwas kommunistisch war und damals gab es ja noch die DDR, ich aber Frauen, wie Marie Therese Kerschbaumer, Christa Stippinger, Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler und auch Arthur West kennenlernte und den „Arbeitskreis“, obwohl Bärbl Danneberg, die ihn leitete, immer sagte, daß sie nicht in den Literaturbetrieb hineinwollen, für die „Gruppe 47“ hielt, denn ich wollte  das ja und habe es nicht geschafft, bin aber immerhin ein paar Jahre später dadurch in GAV gekommen, habe angefangen meine Texte herumzuschicken und später 1989 oder so auch mein erstes Buch, bei dem berühmten Jack Unterweger herausgebracht, der damals in Stein eine Literaturzeitschrift und einen Kleinverlag hatte.

Das ist lange her und die Zeiten haben sich geändert. Die Schreibschulen sprießen, wie die Schwammerln aus dem Boden, es gibt nicht nur das Literaturinstitut in Leipzig neu, sondern acuh das „Institut für Sprachkunst“, die „Schule für Dichtung“

Ich bin über die Präsentation von Judith Wolfsbergers Buch „Frei Schreiben“ an der „Sigmund Freund Uni“ mit dem „Writersstudio“ gekommen und die hat mich, glaube ich, auch auf den „Nanowrimo“ und das „Literaturcafe“ aufmerksam gemacht und viele Autoren versuchen sich durch Schreibschulen und Schreibkurse einen Nebenerwerb zu verdienen.

Damals gab es keine Schreibratgeber und als ich auf die „Schule des Schreibens“, diesen Fernlernkurs, den es damals schon gab und bei dem, glaube ich, auch Jack Unterweger das Schreiben lernte, habe ich mir begierig das Probematerial bestellt und war über die „Fünfzehn goldenen Regeln“, die dabei waren sehr begeistert.

Denn damals hat einem niemand gesagt, wie man und, daß man das Schreiben lernen kann und ich glaube auch, daß man, wenn man damals den Kurs dort buchte, unterschreiben mußte, niemanden in das in das Arbeitsmaterial das es dort gab, hineinschauen zu lassen.

Das hat sich jetzt auch geändert und das ist gut so, denn das „Writersstudio“ bietet seit es in die Pramergasse übersiedelt ist, jedes  Jahr zwei Tage lang kostenlose Schnupperseminare an, die sich von Jahr für Jahr erweitern und man wenn man sie besucht, wirklich viel lernen kann.

Nun, ich habe das Schreiben trotzdem und vorher gelernt und glaube, es auch schon gekonnt zu haben, als ich 2000 beim „Sternpreis“ gewonnen habe und da auch in eine Schreibwerkstatt geladen wurde.

Dort wurde auch nicht kritisiert und, daß es auch kreatives Feedback geben kann, weiß ich auch erst durch das „Writersstudio“, die das auch anbieten, im „Arbeitskreis“ wurde auch ziemlich querbett herumgekritelt und zerrissen, wie es auch weiland Marcel Reich Ranicki und wahrscheinlich auch die „Grupe 47“ tat.

Durch das Internet bin ich auf das „Literaturcafe“ und den „Nanowrimo“ aufmerksam geworden und als ich noch in den Siebzigerjahren, glaube ich, einmal in der „Alten Schmiede“ war, stellte dort jemand sein selbstheruasgegebenees Büchlein vor, worauf ihn Kurt Neumann sehr vorsichtig sagte, daß man das eigentlich nicht soll, weil das „Selfpublishing“, das Wort das man damals nicht kannte, weil es „Eigenverlag“ hieß, etwas sehr sehr Verwerfliches und ein absolutes No go war.

Trozdem gab es damals schon die Zuschußverlage, die waren das auch und haben die Autoren, die keinen Verlag fanden und schon daher den Spott hatten, auch gehörig ausgebeutet, so daß ich es durchaus für einen Segen halte, als der „böse Amazon“, den Selbstbuplishern, die Tore öffnete und es daher zu einer Kehrtwende kam.

Denn heute hat sich das Blatt gewendet, die meisten in Amerika geschulten Leiter oder Gründer von Schreibschulen sagen, daß man das Schreiben lernen muß, wie das Malen, Singen, etcetera.

„Handwerk ist wichtig!“, sagen sie und bieten solches an.

Die sogenannten professionellen Autoren rümpfen deshalb wohl noch immer die Nase, haben sich aber vielleicht auch in Leipzig, Hildesheim, Wien, etcetera, wo man ausgewählt und aufgenommen werden muß beworben, äußern sich dann mehr oder weniger kritisch darüber, fangen aber damit wahrscheinlich ihre Laufbahn an, indem sie zu einem Verlag vermittelt werden, von dort nach Klagenfurt kommen, für den Roman, den sie als Abschluß schreiben, ein Gutachten bekommen, mit dem sie zu „Suhrkamp“, „Hanser“ oder „Rohwolt“ gehen und die Anderen finden in Internet Leute, wie Annika Bühlemann,die kostenlose Schreibtips geben, „You tube-Filmchen“ über „Heldenreise, Personen- und Figurenentwicklung“ machen und dann natürlich auch ihre“ Wowkurse“ haben, zu denen, wie im „Writersstudio“,  viele Interessenten kommen, die sie buchen.

Über Annika Bühnemann bin ich auf Julia K. Stein gestoßen, die auch „You tube-Videos“ macht und da bezüglich des „Nanowrimos“ jeden Tag ein paar Schreibtips gab.

Jurenka Jurk habe ich dann durch ihre Autorenmesse, die im Vorjahr, zeitgleich zur „Buch Wien“ veranstaltete, kennengelernt und die bietet ähnlich, wie Judith Wolfsgruber, vor ihren Online-Schreibkursen sehr viel Gratismaterail, wie kostenlose Webinare an, in denen man nicht nur auf ihren Kurs aufmerksam werden, sondern, wie ich finde, auch sehr viel lernen kann.

So habe ich im Vorjahr ein wenig mitgeschnuppert und im Sommer, gerade als ich mit der „Magdalena Kirchberg“ angefangen habe ihr Webinar über das „Zeitmanagement“ gesehen und auch darüber geschrieben, dann gab es ein Webniar zur „Heldenreise“, das, was die, wie schreibt man einen tollen Roman-Ratgeber, ja für das non plus Ultra eines Romanes halten und jetzt kam zwischen den Jahren, ein kostenloser fünf Tage Schnpperkurs, wie man 2019 zu seinem Romanjahr machen kann, etwas was, für mich vielleicht gerade richtig kommt, da ich, kurz vor Erschenen der „Unsichtbaren Frau“ und dem Korrigieren der Magdalena ein wenig ausgepowert bin und mich frage, warum soll ich wieder etwas schreiben, wenn ich schon fast fünfzig selbstgemacht Bücher habe, die keiner lesen will und auch keine neue Idee habe, weil ich über alles schon geschrieben habe.

Da kam mir dann schon die Idee, daß ich als nächstes, statt noch einen Roman über ein schon ausgelutschtes Thema, vielleicht einen „Literaturgefüsterbuch-Band zwei“ mit all den Schreibthemen und den Buchvorschauen machen soll, denn da hat sich bei mir ja inzwischen einiges angesammelt und weil ich die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr ohnehin in Harland verbringe, habe ich mich zu dem „Mini- Schnupperkurs“ auch angemeldet, wo ich seit Mittwoch jeden Tag ein Arbeitsblatt bekomme und man sich in einer Facebookgruppe austauschen konnte.

Das war zwar nichts für mich, weil Facebook-Verweigerin. Das Schlußseminar kann man sich  aber heute Abend auch so ansehen und so habe ich mir die letzten fünf Tage auch ein wenig Gedanken gemacht, wie ich 2019 zu meinem Romanjahr machen könnte.

Also die Arbeitsblätter  zu „Ziel anpeilen“, „Zeit planen“, „Voraussetzungen checken“, „Sicherheitsnetz erweitern“ und „Zielfestlegung“ durchgesehen. Ich habe ja in Harland keinen Drucker, um sie auszufüllen und bin darauf gekommen, daß ich nach fünfunfvierzig Jahre schreiben, no na, wahrscheinlich ohnehin schon sehr weit gekommen bin, habe ich ja schon fast fünfzig selbstgemachte Bücher und da ist es für die heutigen Autoren, warhscheinlich viel einfacher, als ich es damals hatte, denn die schicken vielleicht gar nicht mehr unverlangt zu „Suhrkamp“ oder „Fischer“, sondern bewerben sich in Leipzig oder Wien, beziehungsweise buchen sie die „Romanschule“ bei Jurenka Jurk oder den „Wow -Kurs“ bei Annika Bühnemann und lernen dabei die Figuren zu entwickeln, den Plot zu erstellen, zu überarbeiten und  auch noch ein Verkaufsexpose zu erstellen, etcetera, so daß sie es dann bei Verlagen oder Agenturen versuchen oder wenn das nicht klappt ihren Roman bei „Amzon“ einstellen können, wo man immer die Erfolgsgeschichten hört, daß der Roman verfilmt wurde, man Unsummen dabei verdient, etcera.

Das schaffen warhscheinlich nur wenige, wenn überhaupt, denn das Problem, das ich bei der Geschichte sehe, ist, daß es zwar immer mehr Schreibende aber immer weniger Leser, die sich dafür interessieren gibt. Aber seit den fünfundvierzig Jahren, als ich zu schreiben begonnen habe, hat sich bis heute Dank  Internet sehr viel verändert.

Die Schreibtips sind frei zugängig und man kann sehr viel darüber lernen, wie das Schreiben geht, ohne ein einziges Seminar zu kaufen. Die You tube-Videos und sonstigen Schreibtips, glaube ich, reichen und das finde ich sehr schön und kann auch gleich verraten, was ich mir von dem fünftägigen Schreibgeschenk von Jurenka Jurk mitgenommen habe, wobei ich natürlich weiß, daß ich durch meine fünfundvierzigjährigen Schreibversuche, ich schreibe ja wahrscheinlich schon länger, als Jurenka Jurk am Leben ist,  schon einiges selbst herausgefunden habe und so habe ich gleich beim ersten Arbeitsplatt, wo es um das Festlegen der Ziele ging, gedacht, daß ich das in dem Morgen erscheinenden Artikel ohnehin schon vorausgeplant habe. War 2018 doch insofern ein Wowjahr für mich, als daß ich in der „Alten Schmiede“ gelesen habe, zweimal mit der Ruth den öffentlichen Raum begangen habe. Der“Hammer“ mit den Texten und auch die „Volksstimmeanthologie“ von 2016 erschienen ist, etcetera und, um die Frage wo ich 2019 stehen möchte habe ich in der ersten April-Geschichte auch schon satirisch beantwortet. Real wird dann vielleicht die „Magdalena“ erschienen sein, die „Unsichtbare Frau“ sowieso. Ich arbeite dann an meinem eigenen Schreibratgeberbuch aus dem „Literaturgeflüster“ und ich könnte natürlich die „Magdalena“ auch bei „Amazon“ einstellen, statt, was ja immer noch ein wenig anrüchig ist und ich auch nicht ganz sicher bin, ob das jetzt ein richtiges Buch ist, weil ja selbst gedruckt und ohne ISBN-Nummer, die man zwar natürlich kaufen könnte, beim „Digitaldruck“ fünfzig mal selber mache und es dann, wie ich ja ohne Resonanz aber eigentlich ganau nach den Ratschlägen, versuche auf meinen Blog selber per Leserunde und Gewinnspiel zu „vermarkten“, vielleicht noch einmal die Verlage anschreiben, etcetera.

Könnte man machen, ob ich damit Erfolg habe, weiß ich nicht. In den letzten Jahren ist da ja das meiste schiefgelaufen, aber eigentlich habe ich ja über vierzig selbstgemachte Bücher und, daß ich mir da mehr Erfolg wünsche, habe ich schon öfter geschrieben. Eine kleinere oder größere Fanrunde würde mir da genügen, die es aber wahrscheinlich deshalb nicht gibt, weil die Leute, die schreiben, ja nicht so viel lesen und die im Lliteraturbetrieb, die außerhalb noch immer nicht so ernst nehmen, auch wenn in Leipzig und in Frankfurt die Selfpublisherhallen boomen.

Noch mehr Selbstvertrauen von Jurenka Jurks Webinar mitnehmen ist wahrscheinlich auch eine Lösung, denn eigentlich bin ich ja schon im Literaturbetrieb, war das wahrscheinlich scho seit ich das erste Mal in den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gekommen bin und 1980 in dieser Vorläuferform der „Textvorstellungen“ gelesen habe, auch wenn mich Gustav Ernst und Marie Therese Kerschbaumer, die damals dazu eingeladen wurden, ziemlich links liegen ließen. Also nicht darin sondern daneben und ob ich jetzt unbedingt an fünfzigtausenste Stelle beim „Amazon Rankinng“ liegen möchte, ist wahrscheinlich auch keine Verbesserung.

Das „Literaturgeflüsterbuch“ mit den Schreibartikeln wird es vielleicht auch nicht bringen, weil sie die Leute wahrscheinlich mehr für sich sich selber, als für meinen Schreibwerdegang interessieren, kann für mich aber nützlich sein und wenn sich dann 2020 warhscheinlich erst oder später noch ein Buch mit einem etwas weniger abgelutschten Thema und etwas genauer nach der „Heldenreise“ konzipiert ergibt, wäre das auch sehr schön und ich finde es ja, wie gesagt sehr gut, daß viele Leute schreiben, interessiere mich dafür, auch wenn ich nicht alles lesen kann, versuche ich das doch zu tun und, daß es soviele Schreibtips im Netz gibt, finde ich auch sehr schön, denn jeder, der das will, soll schreiben und kann das auch oder kann es lernen und wenn man sich jetzt auch noch für das des anderen interessiert, wäre das auch sehr schön und so freue ich mich auf das abendliche Webinar, das Jahr 2019, das zuerst ein Korrigierjahr werden wird, auf die „Unsichtbare Frau“ mit der ich mich wahrscheinlich wenigstens mit dem Uli in einer Leserunde catchen werde, geht es da ja um die politische Situation und um einen rechten Blogger für den er das Vorbild war, geht es darin auch.

Eine Schreibgruppe habe ich, um mit dem Arbeitsblatt  vier abzuschließen, nach dem „Arbeitskreis schreibender Frauen“, den es bis cirka 1984 gab, ich bin aber, als die sich zu einem Verein mit vielen Regeln umgebildet haben, nicht mehr hingegangen, einige Frauen wie die Hilde Langthaler und die die Elfriede Haslehner und die Valerie Szabo aber lange noch privat getroffen, auch gehabt.

Hat sich der Robert doch als er nicht mehr Vizeobmann der LitGes war eine solche gewünscht, die Ruth hat sie mit der Ingeborg Reisner, die dann das Schreiben nicht mehr wie in der Schule lernen wollte, gegründet und ich bin, weil ich ja nicht so gerne konsumiere, erst spät das erste Mal ins Cafe Ludwig oder Fortuna gegangen. Habe dann Blut geleckt, wie man so sagen könnte und mir angewöhnt bei den jeweiligen Abenden, immer wenn es passte, eine Szene zu meinem momentanen Work on Progress zu schreiben.

Da waren Anfangs auch der Fritz Widhalm und die Ilse Kilic dabei, später haben der Robert oder die Ruth die Geduld verloren und die Gruppe mit enier Lesung im Amerlinghaus abschließen wollen, Peter Czak und auch Klaus Khittl haben aber weitermachen wollen,  Doris Kloimstein war da auch schon dazugestoßen, so gab sie dann noch eine Weile bis sich das Cafe Fortuna auflöste dort und dann noch bis Sommer bei mir, da hat sie dann Peter Czak, der wieder zurückgekommen war, an einen anderen Tag verlegen wollen und so ist ab März niemand außer der Ruth und der Doris mehr gekommen, so daß es sie seit Herbst nicht mehr gibt.

Ich habe auch was die Schreibbuddies, wie das jetzt so heißt, betrifft, ein paar meiner Bücher der Judith Gruber zum Testlesen gegeben, die mir dann auch einen Beschreibungstext dazu lieferte.

Das habe ich auch bei ein paar anderen bekannten Autoren versucht, es aus mangelnder Resonanz aber aufgegeben, so daß ich mir meine Texte jetzt meistens selber schreibe, habe mir aber angewöhnt mir bei den „Wilden Worten“ zu den jeweiligen Texten je ein Wunschgedicht zu wünschen, daß dann auch, so wie bei der „Unsichtbaren Frau“, wo aus dem „Schäfchen“ auch ein „Schälchen“ geworden ist, im Buch enthalten ist. Das kann ich, fällt mir gerade ein mit der ersten „Unsichtbaren Frau-Szene“, die ich übrigens, wie auch die „Nobelpreisszene“, die ich schon öfter gelesen habe, bei den nächsten „Wilden Worten“, als Gästin in der „freien Wildbahn“ lesen, das habe ich auch bei der „Anna“ so gemacht.

Also auf in das neue Romanjahr, wenn ich auch die Ausbildung nicht buchen werde und es vielleicht ein eher Reflektives werden wird.

2018-12-16

Vorschau auf „Die Unsichtbare Frau“

Wien im Herbst 2017 kurz vor der Wahl, bei der sich wieder eine blauschwarze Regierung bilden soll.

Lilly Schmidt, die in New York Kuratorin am österreichischen Kulturinstitut ist, schreibt einen Blogroman, in dem sie eine „Unsichtbare Frau“, die prekär beschäftigte Deutschlehrerin, Amanda Siebenstern, des Nächtens zu Donald Trump, Recep Erdogan, Wladimir Putin oder auch Minister Basti schickt, um ihnen die Leviten zu lesen, beziehungsweise sich in das Politgeschehen einzumischen.

Während das passiert wird sie sowohl von ihren Eltern, die wir aus „Besser spät als nie“ kennen, als auch von der vierundzwanzigjährigen Germanistikstudentin Slavenka Jagoda aus Bratislava oder Kosice besucht, die ihre Dissertation über die „Unsichtbare Frau“ und den Einfluß von Blogromanen schreiben will.

Außerdem gibt es den mit der gegenwärtigen Politik unzufriedenen Alfons Tratschke, dem alles zu „linksverseucht“ erscheint, einen Techniker und Hobbyschriftsteller, der die Frankfurter Messe besucht und der Nobelpreis für Literatur wird in diesem Jahr natürlich auch vergeben.

 

Hier also die Vorschau auf die „Unsichtbare Frau“, das Buch, das den Wahlkampf von 2017 beschreibt und demnächst an die Druckerei gehen wird.

Auf der Website gibts man das Probekapitel zu finden, hier wieder ein Gewinnspiel für die, die sich für das Buch interessieren und eines nach Erscheinen gewinnen wollen. Unten verlinke ich die Schreibberichte, die beim Rätsel helfen können. Also:

  1. Wie heißt das Buch, das man als das Vorgängerbuch bezeichnen könnte und was ist das besondere an ihm?
  2. Wie heißen die Orte in denen das Buch spielt?
  3. Wie heißen die beiden Schriftsteller die im österreichischen Kulturinstitut von New York lesen, als Slavenka Jagoda dort eintrifft?

Und hier der erste Satz des Buches:

„Amanda Siebenstern fühlt sich müde und erschöpft, als sie nach Hause kam.“

Wer möchte kann mir im Sinne eines „Mimikry-Spieles“ einen Absatz dazu schreiben. Wenn ich ein paar bekomme, stelle ich sie mit meinem Absatz in die Präsentation und man kann raten, was das „Original“ und was die „Fälschung“ ist und wieder ein Buch gewinnen.

Ich würde auch wieder gerne eine Leserunde veranstalten, wo man über das Buch diskutieren kann und vergebe dafür bis fünf Exemplare.

Wer daran interessiert ist, bitte melden. Rezensionsexemplare kann ich auch zur Verfügung stellen.

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2018-12-04

Nichts was uns passiert

Nun kommt Buch fünf der Bloggerdebutshortlist und ich muß sagen, es ist diesmal verdammt schwer, denn lauter gute Bücher, entweder sprachlich schön oder relevante Themen, obwohl ich ja noch andere Kanditaten auf meiner Shortlist hätte und drei Favoriten hatte ich schon, habe aber gewußt, nachdem es Mark Richter von „Llesen macht glücklich“ für seine Favoritin hält und die 1989 geborene Bettina Wilpert den „Aspekte-Preis“ gewonnen hat und ich während meines Frankfurtsurvens auch das blaue Sofa- Video mit ihr gesehen habe, das wird schwer werden, denn ein relevantes Thema und eine schöne Sprache.

Dann noch eine blutjunge Autorin, die eine genauso junge Sprache hat, damit aber nicht in den elitären Höhen der Elfenbeintürme schwebt, die mir ja immer, obwohl ich  solche Bücher lese, ein wenig suspekt sind, sondern sich in die tieferen Gefilde des Alltagslebens begibt.

Nicht alles in dem Buchi ist mir glasklar, so habe ich zum Beispiel nicht verstanden, was das „M16“ ist?  Bitte erklären, liebe Lektoren des „Verbrecher Verlags“ und wer hier die Geschichte, es gibt eine gelegentlich aufscheinende Ich-Perspektive, hier erzählt, wurde mir auch nicht ganz klar.

Es geht aber in den eher kurzen Szenen, um Anna und  Jonas und es geht auch um ein brandtaktuelles Thema, das viele Fragen aufwirft und über das man in Zeiten, wie dieses wahrscheinlich lange diskutieren kann und sollte. Es geht um die Me Too- Debatte, beziehungsweise darum, was eine Vergewaltigung ist und, wie man damit umgeht, damit man nicht in solche Situationen kommt?

Das wäre beispielsweise mir ein Anliegen, denn nur mit einer Anzeige allein, ist es, glaube ich, nicht getan.

Da ist also Anna, die Geschichte spielt in Leipzig, im Sommer 2014, glaube ich, während der Fuball WM und Anna ist siebenundzwanzig, kommt ursprünglich aus der Ukraine, hat gerade ihr Dolmetschstudium abgeschlossen, jobbt aber noch in einer Kneipe und trinkt infolgedessen sehr viel.

In diesen Zustand lernt sie Jonas, den Doktoranten in einer Uni-Bibliothek kenne, geht mit ihm auch ins Bett, will vielleicht etwas von ihm, er hat sich aber gerade erst von Lisa getrennt und ist noch nicht so richtig beziehungsreif.

Das ist das Vorspiel, dann kommt es zu einer Geburtstagsparty. Da betrinken beide sich, Anna und Jonas. Sie mehr als er, sie sitzen auch auf dem Spielplatz zusammen, der an den Hof grenzt, in dem die Party grenzt. Anna ist so betrunken, daß sie nicht mehr gehen kann. So bringt Jonas sie mit Hilfe eines Freundes auf sein Zimmer und zieht ihr dann die Hose aus.

Das ist das Letzte, an das Anna sich nach oder vor ihren Filmriß erinnern kann. Dann bleibt sie verstört zurück, beziehungsweise flüchtet in diesem Zustand in ihre WG, sperrt sich dort tagelang ein, vernachläßigt sich selbst, verweigert jeden Kontakt. Erzählt die Geschichte  später ihrer Schwester, die zur Anzeige rät, was sie drei Monate später auch macht.

Bei Jonas kommt es zu einer Hausdurchsuchung. Er ist erstaunt, spricht von einvernehmlichen Geschlchtsverkeht. Sie, daß sie „Nein!“, gesagt und sich sich gewehrt hätte.

Er bekommt dann von jenem „M16“, ein Hausverbot, ich glaube, es ist ein politisches Plenum, wie die Anzeige aber dorthin gedrungen ist, mit allen Namen ist mir auch nicht ganz klar. Mädchen sprechen Jonas in der Mensa dann auch an und bitten ihn den Raum zu verlassen, weil sie sich in seiner Gegenwart unsicher fühlen und am Schluß wird das Verfahren eingestellt und wir können über ein wichtiges Thema, nämlich, was eine Vergewaltigung ist, diskutieren und da habe ich gerade heute erst gehört, daß es nur dann als keine solche gilt, wenn die Frau sich grundsätzlich einverstanden erklärt und vielleicht das auch noch schriftlich festlegen muß und, wie ist das, wenn beide betrunken sind?

Man sollte vielleicht grundsätzlich weniger trinken und aufpassen zu wem man ins Zimmer geht, statt später anzuzeigen, denke ich und habe es auch so gehalten, aber das Thema ist aktuell brissant und Bettina Wilperts Sprache jung und frisch, der „Weiße Mann“ kommt darin vor und die „Rape Cultur“ von der ich auch nicht so genau weiß, was das ist und, ich glaube, ich habe schon wieder meine Favoritin gewechselt, beziehungsweise meine endgültige Rangreihe festgelegt und lasse dabei wieder mindestens ein sehr gutes Buch zurück, was eigentlich sehr schade ist.

2018-12-01

Adventaktionen

Ich bin ja, wie ich immer schreibe nicht besonders religiös, halte mich aber gerne an Rituale und so gibt es im „Literaturgeflüster“ im Monat Dezember immer Adventliches.

„Leselustfrust“  der ich vor acht oder neun Jahren ja gerne kommentierte, hat mich auf die Idee gebracht, also habe in dieser Zeit Weihnachtsbücher gelesen, habe vom Punschtrinken , von der xxxx-small und anderen Weihnachtsaktionen, wie den literarischen Spazierguang durch den siebenten, Veranstaltungen, die es in dieser Form nicht mehr gibt, berichtet.

Ich habe auch die Weihnachtsbücher, die ich im Schrank gefunden habe gesammelt und auf meine Leseliste gesetzt, aber dann hatte ich so viele andere Bücher zu lesen, daß ich sie wieder hinuntergestrichen habe, habe heuer aber ein Buch das ich mir von meinem Geburtstagsgutschein gekauft habe und werde vielleicht noch Weihnachtsgedichte dazubekommen.

Ich habe auch selber einiges Weihnachtliches aus meiner Werkstatt anzubieten. Da gibt es das „Weihnachten 2000“ Gedicht, das ich damals im Rahmen der Schreibwerkstatt der Gewerkschaft geschrieben habe und den „Adventkalender“, die Geschichte von dem der vom Himmel fällt, um die Welt zu retten, die glaube ich im „Best of I oder II enthalten ist und dann war da die Idee von der „Nika Weihnachtsfrau“, die ich einige Zeit mit mir herumgetragen habe, bevor ich sie im November 2015 im Rahmen des „Nanowrimos“ zu schreiben angefangen. Vorher gab es schon den „Bücheradventkalender“ und einige Schreibversuche zu diesem Thema in der Schreibgruppe.

2015 habe ich schon angefangen einzelne Tage aus der „Nika“ zu bloggen, so daß nach und nach das ganze Buch im Blog zu finden sein wird, dachte ich mir und habe Jahr für Jahr wenn nichts anderes zu erwähnen war, einen Tag hinzugefügt.

Heuer habe ich aber noch eine Leseliste von etwa dreißig Neuerscheinungsbüchern die abzulesen sind, je eines von der öst und zwei von der dBp sind noch dabei, das wäre dann das dortige achtezehnte, weil mir zwei der deutschen Liste ja fehlen und das Buch der Bettina Wilpert für den Bloggerdebutpreis muß ich auch noch lesen.

Da werde ich die veranstaltungsfreien Tage höchstwahrscheinlich mit den Rezensionen füllen und es wird vielleicht nichts bezüglich der „Nika“ weitergehen, habe ich gedacht, mir da aber schon eine besondere Aktion für den heurigen Advent ausgedacht.

Eine wäre ja mir jeden Tag ein Buch aus den Schrank zu ziehen und es zu lesen. Unmöglich, geht nicht bei dreißig noch ungelesen Büchern. Ich könnte aber, habe ich gedacht, abgesehen von den kleinen Adventfreuden, die ich mir jeden Tag machen will, also für mich ein höchstpersönliches Fenster der Freude öffnen, ein Buch aus dem Schrank ziehen, mir eine Süßigkeit oder etwas anderes, beim Yves Rocher vielleicht, kaufen, etcetera, eine besondere Aktion für meine Leser, wenn man so will auch Werbung für mich selber machen und jeden Tag, wenn ich am Schrank vorüber gehe, eines meiner Bücher mit einer schönen Widmung hineinlegen.

Das muß nicht unbedingt die „Nika“ sein von der ich wahrscheinlich auch nicht mehr so viele Exemplare haben, so daß es mir wie ihr bald, wie heuer mit dem „Haus“, als es Manfred Lager Regall zu meiner Geburtstagsaktion haben wollte und der „Mimi“ ging, die ich zu der Lesung auf die „Buch Wien“ mitnehmen wollte, ich werde aber schauen, was noch da ist und sonst je ein anderes meiner inzwischen fast vierzig selbstgemachten bücher, wenn ich an einem Tag zwischen eins und vierundzwanzig an einem Schrank vorübergehen sollte, hineinlegen. Komme ich an mehr vorbei, kann ich auch die aus meiner Tasche nehmen, da habe ich meisten zwei Stücke darin. Ein paar der Volksstimmeanthologien, wo meistens ein Kapitel aus einem meiner Bücher drinnen ist, habe ich auch noch.

Also aufgepasst, wem es von meinen Wiener Lesern interessiert, da gibts vielleicht was zu finden, ansonsten habe ich zu vermelden, daß ich jetzt die vom Alfred lektorierten Seiten der „Unsichtbaren Frau“ zum Endkorrektat habe. Das Cover ein Bild von einer Demo vielleicht muß noch kommen, dann wird wahrscheinlich als zusätzliches Adventschmankerl noch die Vorschau mit Gewinnspiel und Aufruf zur Leserunde geben, das Buch selber wird höchstwahrscheinlich nicht mehr fertig werden und dann gibts auch noch die „Magdalena“ zu korrigeren, die ich auch nach Harland zu einem ausführlicheren Weihnachtswirtierretreat mitnehmen kann.

Ein paar Einladungen und Weihnachtsfeiern wirds vielleicht auch noch geben, vielleicht mach das Doml wieder was, da könnte ich dann die Stelle mit der Praktikantin in New York, wo sie aufpassen muß Jonathan Franzen und Daniel Kehlmann nicht Rotwein auf die Hose zu schütten vorlesen, denn die Urform der Slavenka Jagoda ist mir ja dort begegnet.

Die Ruth die inzwischen umgezogen ist, veranstaltet am achten Dezember einen Flohmarkt, wo man ihre alten Bücher und anderes Inventar kaufen kann, ein „Buchquartier“ im Museumsquartier gibt es an diesem Tag auch und schon am Montag vorher wieder den „Ohrenschmaus“, das ist der zwölfte, wenn ich mich nicht irre, also einen schönen Advent liebe Leser und weil ich nicht genau weiß, ob sich das Verlinken immer ausgehen wird, verweise ich hier auf die Tage, wo man etwas von meinem Adventkalender für die, die sich durch die Lüken wühlen möchten, finden kann und wenn ich im nächsten Jahr vielleicht eine kürzere Leseliste habe, kann es  weitere Fenster geben.

1, 5, 7, 9, 19, 20, 24, 25, 29 und 30

Öffnen muß man sie selbst, um keinen Spoileralarm zu bekommen.

2018-07-03

Zehnter Geburtstag mit Cheesecake und Holundersekt

Es ist soweit, das Literaturgeflüster gibt es zehn Jahre und das ist eigentlich sehr sehr toll! Für mich auf jeden Fall, für die anderen, die sich vielleicht nicht so sehr für den Wiener Literaturbetrieb, mein Lesen und mein Schreiben und meinen Wunsch in diesem ein Plätzchen zu bewahren, vielleicht nicht so sehr.

Die nennen das dann sinnlosen Content, was es aber, glaube ich, trotz meiner falschen ß, zu vielen Beistrichen und manchen Flüchtigkeitsfehlern nicht ist, denn es ist, glaube ich, für den, den es interessiert, vielleicht schon ein Service nachzuschauen, wer vor acht Jahren in der Alten Schmiede gelesen hat, wo Cornelia Travnicek in ihrer Frühzeit auftrat und und…

Und auch wenn das Geflüster nicht vollständig ist, denn es gibt ja pro Tag mehrere Literaturveranstaltungen und ich kann nur zu höchstens einer gehen, ist der Content, mein literarisches Archiv, wie ich es nenne, doch enorm und wahrscheinlich auch die Veränderungen, die es in den letzten zehn Jahren in der Literaturwelt gegeben hat.

Denn da haben sich die Selfpublisher, die ja vorher mehr pfui als hui waren, zumindestens auf den Messen etabliert. Der österreichische Buchpreis hat  entwickelt, ich blogge wild und auf eigene Faust seit 2015 den deutschen Buchpreis und lese mich durch diese Bücher und wer aller den „Ohrenschmaus“ seit 2008 gewonnen hat, kann man bei mir auch finden und als ich im Juni 2008, damals war das Bachmannpreislesen trotz W oder EM noch im Juni, bei Christiane Zintzen, die und deren „Inadäquat“ es auch nicht mehr , vom Bachmann-Colloquium las und sah, wie sich die Blogger in den Lesepausen untereinander austauschten, etwas was so vielleicht auch nicht mehr existiert, denn inzwischen gibt es ja auch Facbook, Twitter, Instagram, alles was mich nicht interessiert und von dem ich keine Ahnung habe, stellte ich an den lieben Alfred die Frage, kann ich das auch?

„Ja!“, hat der gesagt, „da kannst du dann über die Veranstaltungen, die du besuchtst und die Bücher, die du liest, schreiben und ich habe am Morgen des dritten Juli noch sehr zaghaft mit ein paar Zeilen begonnen und mir gedacht, „Uje, uje, das können dann alle lesen!“

Es kam dann gleich, was heute auch nicht mehr so interessiert, ein Kommentar von einer niederösterreichischen Leserin und im Jahr drauf hatte ich eine Handvoll Gleichgesinnte, die mich und meinen Blog interessiert lasen und ich dachte, das kann sich entwickeln, obwohl ich wahrscheinlich gar nicht so richtig wußte, wohin es sollte?

In den Literaturbetrieb natürlich und zur literarischen Anerkennung ganz klar, denn ich habe ja vor fünfundvierzig Jahren nach meiner Knödelmatura in der Straßergasse, sowohl Psychologie zu studieren, als auch zu schreiben angefangen und habe mich ein paar Monate später dann gefragt, wohin das führen wird?

Nun zu über vierzig selbstgemachten Büchern im Jahre 2018, zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“, nach wie vor regelmäßigen Veranstaltungsbesuch, ich fahre im  Frühlich mit dem Alfred nach Leipzig und bin da inzwischen Bloggerin akkreditiert und seit ich etwas aufmüpfig beschlossen habe, als sich 2015, die hochoffiziellen Buchpreisblogger etablierten, das für mich auch zu tun, kann ich mich vor den Anfragen der  Verlage nicht mehr retten. Im Badezimmer und an der Schlafzimmerwand stapeln sich die Büche, aber ich habe schon immer gern gelesen und als ich 2010 gedacht habe, daß ich jetzt die Bücher die ich von den Büchertürmen der Literatur im März veranstaltung nach hHause gebracht habe, auflesen werde, haben sich die offenen Bücherschränke gegründet und  meine Bücherstapeln sind weiter angewachsen.

Zehn Jahre Bloggen – zehn Jahre „Literaturgeflüster“ und ein inzwischen alltägliches Gejammer und Geplauder über den Literaturbetrieb und das ist, ich weiß auch nicht wieso, vielleicht wegen meiner mangelnden technischen Kenntnisse und der Facebook und Twitterverweigerung, vielleicht auch wegen meiner Rechtschreibfehler, inzwischen ein sehr isoliertes geworden, ein Monogeflüster vielleicht.

Drei Kritiker, Spamer oder Trolle habe ich im Lauf der Zeit gehabt und ein paar andere die „Wui so was Schlechtes habe ich noch nie gelesen, oder Sie schreiben, daß noch wirklich mit scharfen ß!“, geschrieben haben und einmal einen harschen Kommentar von Hans Raimund der mich fragte, was ich mit meinem oberflächigen Geplauder will?

Aber so lieblos finde ich das gar nicht und es ist für mich so wichtig und so werde ich höchstwahrscheinlich auch weiter machen, obwohl so ein Blog höchstwahrscheinlich doch nicht der Weg in den Literaturbetrieb ist, der meine wahrscheinlich nicht, denn wenn ich inzwischen auch, was Anfangs so gar nicht beabsichtigt war, meine Bücher in diesen präsentiere, sie vorstelle, immer bei Erscheinen ein Bild von ihnen poste, Gewinnspiele mache, Fragen dazu stellen, die Anfangssätze präsentiere und auch eine Leserunde dazu gestalten will, läuft das nicht so wie ich will

Denn selbstgemachte Bücher ohne ISBN Nummer sind wahrscheinlich immer noch pfui ohne hui und die anderen Blogger haben so viel zu lesen, daß sie wahrscheinlich gar nicht daran denken, etwas Selbstgemachtes in die Hand zu nehmen, obwohl Elisabeth von leselustfrust, das es, wie ich gesehen habe, jetzt wieder gibt, gibt, hat das 2009 mit dem „Haus“ von selbst getan, aber gut alles ändert sich und in Zeiten der Datenschutzverordnung, des Twittern und des Instagrams ist auch das Kommentieren sehr zurückgegangen, hatte aber bei der ein Jahresfeier einen Glückwunsch vom Otto, von der Cornelia Travnicek und und der Andrea Stift, bei der ich ausprobiert habe, ob sie sich melden wird, wenn ich ihren Namen in meinen Blog schreibe, was heute wahrscheinlich auch nicht mehr passieren würde, bin ich gespannt, wieviele Reaktionen ich auf mein zehn Jahresfest bekomme, was eigentlich etwas sehr Schönes ist, denn es gibt nicht soviele Blogs, die es schon solange gibt.

Zum fünften Geburtstag und da war ich vielleicht in einer Krise, weil da ja gerade der harsche Kommentar von Hans Raimund kam, der mich, wie ich gestehen kann, sehr getroffen hat, hat es ein großes Gewinnspiel gegeben.

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern und keiner  hat sich gemeldet, der sie beantworten und die Bücher haben wollte. Vielleicht waren die Fragen auch viel zu schwer, denn an selbstgemachgte Bücher kommt man ja auch nicht so leicht heran, obwohl es ja hier die Vorschauen gibt und auf meiner Website immer auch ein Probekapitel.

Aber das war für mich vielleicht auch ein Auftakt mehr von meinem Schreiben und über meine Bücher zu erzählen und es hat dann ja auch bald das „Literatur-Geflüster-Texte-Buch“ gegeben, das ich und das ist vielleicht ein schöner Zufall heuer im April in der „Alten Schmiede“ vorstellte, während es vor fünf Jahren eine Sendung über mich und mein Bloggen in einem freien oberösterreichischen Radio gab und im Amerlinghaus habe ich meinen Blog in einer von Ilse Kilic initiierten Veranstaltung ja noch viel früher vorgestellt.

Und heuer habe ich gedacht, fange ich mit dem Jubeläumsjahr schon viel früher an und so gibt es hier ab Jänner Artikel über meine letzten dreizehn Bücher, die Bücher in denen das Schreiben, die Bücherschränke, die depressiven Frauen, ein Rolle spielen. Es gibt einen über Kinderbücher und einen über das politische Geschehen in meinen Büchern, das mir ja auch sehr wichtig ist und es wird zum zehn Jahresjubiläum ob das jetzt hier jemand liest oder nicht wieder ein Gewinnspiel geben und zum Anlaß passend zehn Bücher zu gewinnen geben.

Wer alos eines davon gewinnen will, soll mir einen Kommentar, einen Glückwunsch, seine Meinung, eine Frage, etcetera schreiben und kann solange der Vorrat reicht, sich  ein Wunschbuch aussuchen.

Ansonsten stoße ich virutell mit meinen Lesern oder auch nur mit mir selbst und dem Alfred, der den Blog ja getreulich als Blogwart und durch seine schönen Fotos begleitet, an mit Holundersekt und einem Stück der guten Fruth-Torte an und der Rudi kann, wenn er das lesen sollte, sein Bierglas auf mich und das „Literaturgeflüster“ erheben, denn er ist ja auch ein treuer Wegbegleiter, der mich und den Blog,, glaube ich, von Anfang an begleitet hat und hier nun eine Auswahl meiner Bücher, die seit 2008 erschienen sind.

Ich verlose oder vergebe also:

  1. „Das Haus“ (2009) Vorschau, Präsentation
  2. „Mimis Bücher“ (2010) , Vorschau, Präsentation
  3. Absturzgefahr“ (2011), Vorschau,
  4. „Die Wiedergeborene“ (2012), Vorschau, Präsentation
  5. „Literaturgeflüster-Texte.Buch“ (2013) , Vorschau, Präsentation
  6. „Dreizehn Kapitel“ (2014), Vorschau,
  7. „Miranda Schutzengelchen (2015), Vorschau, Präsentation
  8. „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“(2016)“,Vorschau, Präsentation
  9. Claire-Klara-Clarisse oder wilder Lavendel (2017),Vorschau, Präsentation
  10. „Besser spät als nie“ (2018),Vorschau, Präsentation

Was sicher ein kleiner Streifzug durch meine literarisches Werk und meine Themenvielfalt ist, den man auch an Hand der Schreibberichte, die immer in den Vorschauen angegeben sind, mitverfolgen kann.

Alle Bücher sind beim „Digitaldruck“ erschienen und weil das Jahr 2008, wo alles angefangen hat, da nicht vertreten ist, vergebe ich als besonderes Schmankel, mein erstes „Digitaldruckbuch“ „Novembernebel“, das noch vor „Literaturgeflüsterzeiten“  erschienen ist und daher im Blog nicht angekündigt wurde, wohl aber auf meiner Website zu finden ist, für den, der sich dafür interessiert oder für den elften Kommentierer oder Kommentiererin und jetzt „Alles Gute zum Geburtstag, „Literaturgeflüster!“ Wer stoßt mit mir auf den Bloggeburtstag an?“

2018-05-27

Die politischen Bücher

Ich habe, weil ich ja bald zehn Jahre „Literaturgeflüster“ feiern werde, mir schon zu Beginn des Jahres vorgenommen, aus diesen Anlaß immer wieder auf mein Schreiben und meine Bücher hinzuweisen, beziehungsweise einen diesbezüglichen Themenschwerpunkt zu verfassen.

So gibt es die „Depressiven Frauen“, die „Schreibmotive“, die in denen der „Bücherschrank“ eine Rolle spielt, die „Kinderbücher“, die „Bekannten Gestalten“, das heißt die Figuren die in mehreren meiner Bücher vorkommen und so weiter und so fort.

Was gibt es über mein realistisch psychologisches Schreiben noch zu berichten, beziehungsweise welche Themengebiete habe ich vielleicht ausgelassen und wären noch zu ergänzen, bevor ich in circa sechs Wochen mit Sekt und einer Fruth-Torte auf mein zehnjähriges Bloggen anstoßen kann, in dem es ja nicht nur um die gelesenen Bücher geht, da hat sich in den letzten Jahren ja einiges verändert, weil ich inzwischen nicht nur Buchpreisblogge sondern auch Vorschauen lese und die Veranstaltungen, die ich besuche, sondern natürlich um mein unbeachtet gebliebenes Schreiben, das mir sehr wichtig ist, geht und da denke ich, daß eine kleine Zusammenfassung für die mögliche zukünftige Literaturgeschichte nicht schaden kann.

Wenn jemand noch keine Ahnung hat, was und wie ich schreibe, die realistisch psychologischen Themen spielen bei mir eine große Rolle, so schreibe ich, Kunststück, bin ich ja vom Brotberuf Psychotherapeutin und auch schon über sechzig, die depressiven alten Frauen eine Rolle, ich habe aber auch über das Schreiben mit Downsyndrom geschrieben, das Transgenderproblem betrachtet, in „Kerstins Achterl“ über das Trinken geschrieben, das Sterben spielt eine Rolle, Alzheimer, Demenz und und und…

Und dann gibt es die politischen Büchern, die bis jetzt vielleicht unbeachtet gebliebens ind, obwohl ich mich für eine sehr politische Frau halte und diese Themen haben, glaube ich, bei mir immer eine mehr oder weniger große Rolle gespielt.

So habe ich mich beispielsweise schon vor achtzehn Jahren, im Jahre zweitausend in der ersten blau schwarzen Wende, in der „Viertagebuchfrau“ mit den ersten hundert Tagen der damaligen blauschwarzen Regierung beschäftigt und um den Bogen zu schließen, in meinen bis jetzt vorletzen erschienen, dem sogenannten Bibliotheksgespenst oder „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ geht es auch darum und in beiden Büchern spielt die Obdachlosigkeit eine große Rolle, in der „Viertagebuchfrau“, wo eine Therapeutin mit ihrer Klientin, die verschiedenen politischen Stimmungen schwarz rot blau grün durchgeht, gibt es eine Felizitas Fee, die schöne Obdachlose, die mit dem blauen Politiker Franz Gruber ein Verhältnis eingeht, im Bibliotheksgespenst gibt es die Dorothea Wewerka, die in der Hauptbücherei wohnt und dort des Nächtens in der von der Bibliothek ausgeschiedenenen „Viertagebuchfrau“ liest.

In „Das Salz in der Suppe“, eine Erzählung, die in den „Schreibweisen“, meinem zweiten Digi-Buch, geht es auch um eine politische Dystophie die in Folge einer rechten Diktatur entstehen kann.

Und die unveröffentlichte Erzählung „Zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt“ in der es wie in der „Reise nach Odessa“, wo Anselma Fuchs im Stadtpark einen konservativen Politiker kennenlernt und ihn in Odessa, wo sie für ihren Nachbarn etwas erledigen muß, wiedertrifft, geht, ist nach oder während der sogenannten „Waldtheimdebatte“ so um 1988 entstanden, aber da ist die Politik vielleicht nur ein Detail am Rande, wie auch in der sogenannten „Flüchtlingstrilogie“, den drei Romanen, wo es eine bekannte Gestalt, nämlich die syrische Flüchtlingsfrau Fatma Challaki geht.

Aber im Teil eins, der „Pensionsschockdepession oder Selmas Kopftuch“ geht es eigentlich, um eine depressive Frau, die ihre Bücher auflesen will, die trifft die fünfzehnjährige Jasmin Bilic im Park und wird in ihre Geschichte, ihre Freundin Selma ist verschwunden, weil sie mit Kopftuch nicht mehr in die Schule gehen kann und gerät in die Fänge eines radikalen Imams, der siemit einem IS-Kämpfer verheiraten will, verwickelt.

Und Teil zwei und Teil drei waren eigentlich als Sommerbuch und als Adventkalender gedacht, aber Teil zwei habe ich im Sommer 2015 begonnen, wo es nicht nur die Griechenland-, sondern auch die Flüchtlingskrise gegeben hat und so hat sich dieses Thema bei mir entwickelt, Fatma Challaki ist mit dem Boot nach Lampedusa und mit dem Zug nach Traiskirchen gekommen und hat Kontakt mit ihrer Brieffreundin Sandra Winter aufgenommen, die auch eine Freudnin der Nika Weihnachtsfrau ist und so wurde auch der Adventkalender, im November 2015 als Nanowrimo geschrieben, sehr politisch und politisch ist es bei mir dann auch gleich weitergangen, hat sich doch in Österreich sehr viel bewegt, was 2016 eigentlich als eine sehr harmlose Bundespräsidentenwahl begonnen hat. Die war dann doch nicht so harmlos, hat doch nicht nur El Awadalla dafür kanditieren wollen, nein, sie wurde auch im <himmel beobachtet, wo sich Stefan Zweig mit Heimito von Doderer und Anne Frank im Wolkencafe trafen, während auf Erden die iranischstämmige Germanistin Zarah Sharami ein Stück über Stefan Zweig und Heimitito von Doderer geschrieben hat, das sie mit zwei Freunden, den Bosnier Zoran Simic und dem Exil RussenJurij Abrahamovic in einem Studentenheim aufführen will und um die Bundespräsidentenwahl beziehungsweise deren Wiederholung geht es in  „Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“ auch.

Dann kam das Bibliotheksgespenst in meinem Schreiben und in der Realität die vorgezogenen Neuwahlen 2017, seit einigen Monaten blau schwarz II oder besser türkis und darüber geht es in der „Unsichtbaren Frau“ , aber die ist noch nicht fertig und muß noch korrigiert werden, ist aber auch ein hochpolitisches Buch, weil da ja eine prekäre Germanistin, die eigentlich eine Blogfigur ist, des Nächtens Vladimir Putin, Donald Trump oder Rezep Erdogan aufsuchen will, um ihnen die Leviten zu lesen, aber eigentlich nur, bis auf das Ende, nur zu dem reschen feschen Minister Basti kommt.

Das Buch wird höchstwahrscheinlich nicht bis zum Bloggeburtstag fertig werden und von der Viertagebuchfrau habe ich zwar noch ein paar Restexemplare, kann aber, weil ich ja damals noch nicht bloggte, nicht sehr viel diesbezüglich verlinken.

Bei der „Zugsteigerin oder die Reise nach Odessa“ ist das ebenso, blieben, also für den Bloggeburtstag und das diesbezügliche Gewinnspiel, das es dann vielleicht geben wird nur

„Die Pensionschockpension oder Selmas Kopftuch“

„Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“

 „Nika Weihnachtsfrau“

„Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“ und

„Vor dem Frühstück kennt dich keiner“

Fünf Bücher über die ich für Interessierte ein oder zwei Fragen stellen könnte, also wer was gewinnen will , in den Vorschauen und den Schreibberichten kann man über die Bücher und die Entstehungsgeschichten nachlesen, erfahren, wo und wann ich daraus schon gelesen haben und wenn fünf Bücher für zehn Jahre schreiben zuwenig sind, kann ich mir bis dritten Juli ja noch etwas ausdenken oder auf die anderen Themengebiete und die Schwerpunktberichte verweisen, wo man sich auch in mein Schreiben einlesen kann.

Die Bücher gibt es, soweit sie noch nicht vergriffen sind, auch bei mir zu kaufen und es ist vielleicht auch noch Zeit, mir, wenn man das will, eine Rezension zum Geburtstag zu schenken,  sich an den schon bestehenden Leserunden zu beteiligen oder neue zu eröffnen.

2018-04-05

Die Kinderbücher

Weiter geht es mit der Vorstellung meiner Bücher, beziehungsweise der Themengebietesammlung, denn das habe ich ja vor im Jubiläumsjahr, zu zehn Jahre „Literaturgeflüster“, meinen Leserinnen und Lesern ein bißchen etwas über die eigene Buchproduktion zu erzählen.

Denn da ich ja meine Bücher selber mache, mir also immer fünfzig Stück drucken lasse und sie dann verteile und dabei sogar auf die ISBN-Nummer verzichte, liegt das ein wenig brach, beziehungsweise ist an meine Bücher nur schwer heranzukommen, obwohl ich ja subjektiv das Gefühl habe, ich posaune das ohnehin den ganzen Tag heraus und jeder müßte, um mein Schreiben wissen.

So ist es nicht, bin ich, als mich Ljuba Arnautovic einmal für eine Journalistin oder Literaturkritikerin gehalten hat, daraufgekommen. Klar, die GAV-Kollegen wissen das ich schreibe.Meine Blogleser könnten es eigentlich auch wissen, aber die halten mich vielleicht für eine Hobbyautorin, finden, daß ich schlecht, trottelig oder unverständlich schreibe oder lesen vielleicht nur den Artikel, wo ich sie und ihr Werk erwähne und das andere nicht.

Meine Psychologiekollegin und Vorgängerin Irmgard G. auf der II HNO Sprachambulanz hat mich einmal gefragt, ob mein Blog mein Schreiben ersetzen würde?

So ist es nicht, natürlich nein, ich schreibe nach wie vor meine Bücher, Romane und realistische Erzählungen und gebe sie dann fünfzigmal geraus, nehme sie auf Lesungen, wenn ich welche habe, also aufs Volksstimmefest, zu den „Textvorstellungen“ in die „Alte Schmiede“, etcetera mit und lege sie auf, aber das wäre es dann schon, wenn man keine ISBN-Nummer und die Bücher bei sich selber zu Hause liegen hat.

Es ist auch so, wenn man eine solche hat, aber in einen Kleinstverlag erscheint, so habe ich ja noch immer einige Schachteln der „Hierarchien“, erschienen Anfang 90, in der „Edition Wortbrücke“ in Harland stehen und ein paar andere stehen warhscheinlich im Keller des Kulturamtes der Stadt Wien, die ja Jack Unterweger, auf mein Betreiben, empfohlen von Barbara Neuwirth, glaube ich, diese abkaufte.

Das war auch das, was mich dazu brachte, bei meinen „Digis“ auf die ISBN-Nummer zu verzichten, die man natürlich kaufen kann, aber ich denke, meine fünfzig Stück wären auch dann kaum auffindbar und keiner würde sie nur über die Nummer bestellen.

Bestellen kann man die Bücher übrigens bei mir und einige Mal im Jahr bekomme ich auch solche Anfragen und verschicke meine Bücher und durch das „Literaturgeflüster“ und die Marketingbestrebungen der Selfpublischer, habe ich auch begonnen, meine Bücher dort vorzustellen.

So gibt es regelmäßig, wenn der Text an die Druckerei gehen kann, eine kleine Vorschau, neuerdings auch mit Gewinnspiel. Schade, daß sich da nie jemand meldet, der interessiert an meinen Büchern ist und sie lesen will.

Das ist schon etwas, was mich ein bißchen irritiert. Aber ich habe seit 2002, als ich auf dem Geburtstagsfest der Erika Danneberg im „Siebenstern“ war und nicht so recht wußte, ob ich ihr eines meiner Bücher, ich glaube, es waren die „Schreibweisen“ schenken sollte und das Buch während ich mir das überlegte, einigen Leuten zeigte, die es gleich kaufen wollten, immer die letzten zwei Bücher in meiner Tasche, um sie Interessierten zu zeigen und habe da auch schon einige verkauft und auch manchmal ein positives Feedback zurückbekommen und seit einigen Jahren, lege ich auch immer ein Exemplar in den Bücherschrank.

Da hat sch beim Sommerbuch eine halbe Stunde später, als ich von der Pojt zurückgekommen bin, eine Dame angerufen und sich dafür bedankt und das „Bibliotheksgespenst“, wird habe ich gesehen, im Netz angeboten. Ich glaube, um zehn Euro. Ich, kann ich nur flüstern, verkaufe die Bücher zum Selbstkostenpreis, weil ich  nicht wirklich an ihnen verdienen will, also billiger.

Es gibt  das Gewinnspiel mit jeweils drei Fragen zu dem Buch, um es ein wenig vorzustellen und wenn es dann fertig ist, gibt es ein Bild mit mir davon und da würde ich gerne eine Leserunde machen, aber auch das funktioniert noch nicht so wirklich, als ob die selbstgemachten Bücher ohne ISBN-Nummer von vornherein mit einem Makel behaften wären und man sich an ihnen anstecken könnte.

Nun gut, man braucht ein wenig Zeit sie zu lesen, aber das braucht man auch bei anderen Büchern und es gibt ja Leute, die von sich behaupten, sie würden, alles, was sie in die Finger kriegen, begierig verschlingen. Nun gut, es gibt auch selbstverlegte Bücher und da hat noch nicht  der Verlag darüber gesehen und sie für gut befunden oder früher meine unverlangten Zugesandten nicht gedruckt.

Jetzt schicke ich  nicht mehr hin, sondern mache gleich selbst. Aber ich wollte  etwas über meine Kinderbücher erzählen, weil ich bei den Thmengebieten schon die depressiven Frauen, die Bücherschrankmotive, die Schreibweisen und noch einiges andere mehr vorgestellt habe, so daß man, wenn man es will, schon einen kleinen Einblick in mein Schreiben und meine inzwischen, glaube ich, an die vierzig selbstgemachten Bücher bekommen kann, die meistens Romane, Erzählungen oder Novellen sind. Zwei Erzählbiände mit Kurzgeschichten gibt es auch, die „Schreibweisen“ mit drei längeren Erzählungen übers Schreiben und das „Literaturgeflüster Texte Buch“ das die literarischeren Texte der ersten fünf Jahre des Blogs enthält und dann gibt es zwei Kinderbücher, obwohl ich mich jeigentlich nicht als Kinderbuchautorin bezeichnen würde, aber eher unfreiwllig damit angefangen oder einen meiner frühen größeren Erfolge von dort herbekommen habe.

Denn ich habe, auch menn man mir das vielleicht nicht glaubt, einmal einen Teil des „Kinderbuchpreises der Stadt Wien“ bekommen, die andere Hälfte, Christine Nöstlinger, ich glaube für das „Austauschkind“. Man sieht, das ist lange her und ich kannn mich nicht mehr ganz daran erinnern. Die eine Hälfte also Christine Nöstlinger, die andere hat das nicht rollenspezifische Kinderbuch, das aus einen Wettbewerb, den „Jugend und Volk“ und das Staatssekretariat für Frauenfragen für nicht rollenspezisische Texte veranstaltet hat, wo auch Christine Nöstligner in der Jury saß „Buben dürfen weinen, Mädchen dürfen weinen“ und da ist mein Text „Güler will kein Kopftuch mehr“ drin, obwohl der Text eigentlich für einen Roman, der nie fertig oder veröffentlicht wurde, geplant war.

Das war mein erster großer Erfolg, mehrere Auflagen, einige Interviews, schon Verrisse, wegen der Sprache, obwohl das Buch lektoriert worden ist. Danach habe ich auch noch an „Jugend und Volk“ geschickt, der einen meiner Texte über die Arbeitswelt an den „Wiener Frauenverlag“ schickte, so daß er dort in einer der ersten Anthologien veröffentlicht wurde.

Die zwei Kinderbücher die ich hier vorstellen will, sind später entstanden. Beim Ersten handelt es sich, um eines meiner Lieblingsbücher, es wurde, wie unter der letzten Zeile steht „Im Mai und Juni 1993 in Lemberg, Krakau und Wien“ geschrieben und ich kann mich an eine sehr rauschhafte Zeit erinnern.

„Lore und Lena“ behandelt das doppelte Lottchen -Motiv. Das sind zwei zehnjährige Mädchen. Eine geht in eine katholischePrivatschule und lebt bei ihrer Mutter, einer erfolgreichen Kinderärtzin, die mit dem Professor, denPrimar einer Kinderklinik verheiratet ist, der ist allerdings nicht ihr Vater und die andere,Lena, geht in eine Alternativschule, das WUKwird, glaube ich, direkt genannt. Ihr Vater ist ein erfolgreicher Schriftsteller, Josef Haslinger, war vielleicht mein Vorbild beim Schreiben und dort machen sie sie ein Zeitschriftenprojekt. Lena findet einen Artikel, wo die Kinderärtzin Lore und der Professor abgebildet sind, erkennt, daß sie ihr ähnlich sieht und das sie das Jugendbild der Ärztin in ihrer Schachtel und als einzige Erinnerung an ihre Mutter hat. Geht in ihre Praxis täuscht Bauschmerzen vor und die Geschichte beginnt. Denn die konservativen Großeltern nehmen Lena nicht so leicht und sofort in ihre Familie auf. Lena zerbricht fast deran, während die lockere Lore, das ganze als Spiel sieht, auch in die alternative Schule will, mit dem Vater und seiner Freundin ach Griechenland auf Urlaub fährt und dort zu schreiben beginnt.

Das Buch hat mich fast in einen Rausch versetzt und ich habe es innerhalb ein paar Wochen heruntergeschrieben. In Wien, während ich in der Reinprechtsdorferstraße meine Praxis machte und meinen Vater betreute und dann bin ich damals vier Tage mit einem Bus des akademischen Reisediestes über Krakau nach Lemberg gefahren und habe dort, wie ich mich erinnern kann, beispielsweise die Griechenlandszenen,  geschrieben.

Ich war sehr begeistert von dem Buch, habe es auch fleißig herumgeschickt und gedacht, jetzt muß es doch mal was werden und ein Kinderbuchverlag wird es nehmen. Damals ist auch zeitgleich mein zweites Buch übers Stottern erschienen. Aber nichts, Sense aus. Eine Rückmeldung, die mir, glaube ich,  schrieb, daß der Verlauf der Handlung unglaubwürdig wäre oder so, ich habe den Brief, glaube ich, in der Konditorei  Aida liegenlassen und nie mehr zurückbekommen, habe ich erhalten, sonst nichts außer Absagen.

Aber als wir dann im Sommer nach Mexiko geflogen sind, habe ich mein zweites Kinderbuch, nach einer Iidee, die ich schon länger hatte, geschrieben.

„Mutter möchte zwanzig Kinder“.

Es ist relativ dünn,  mein viertes Digibuch, Lore und Lena ist das dritte, hat einen gelben Umschlag und den Titel hat die damalige neunjährige Anna mit der Hand darauf geschrieben. Bei „Lore und Lena“ hat sie den Buchtext verfasst und ist zusammen mit einer Freundin, am Cover zu sehen.

Bei der „Mutter“ habe ich Elfriede Haslehner gebeten, die hat dann: „Die Autorin, Mutter einer Tochter, unternimmt das Wagnis das Leben einer Frau zu schildern, die 20 Kinder haaben möchte (zu Beginn der Erzählung hat sie gerade ihr elftes Kind bekommen), diese als Alleinerzieherin aufzieht und auch selbst unterrichtet.

Ob das gut geht?

Ja, es gibt sie, diese Vielfach-Mütter, und sie sind so etwas Besonderes, daß man hin und wieder eine von ihnen in einer Fersehshow bewundern kannn. Allerdings haben die Fernseh-Mütter meist einen unterstützenden Ehemann an ihrer Seite.

Es ist wohl eine Menge Fantasie nötig, um jungen (und junggebliebenen) Lesern/Leserinnen Einblicke in das turbulente Leben einer solchen Übermutter -geschildert aus der Sicht ihrer zehnhährigen Tochter – gehen zu können. Eva Jancak hat sie.“

E. H. steht daruber und nicht der volle Name, offenbar auch hier etwas Distanz zu den selbstgemachten Büchern und das Ganze ist natürlich eine Phantasie , die ich irgendwann einmal herbekommen und ausgesponnen habe.

Ob das gut geht im realen leben, wahrscheinlich nicht und Beate Baumann ist auch keine von den neuen Konservativen, wie es sie die Identitären haben wollen. Sie ist im Gegenteil eine sehr alternative Frau und kämpft sich mit ihrer Kinderschar sehr selbstbewußt durchs Leben. Als die Familienhelferin Hilde Pokorny sich aufmacht, nach der Wohnung zu suchen, wurde gerade der kleine Markus, als elftes Kind gerade geboren, alle zu Hause, so wie ja auch die Anna zu Hause geboren wurde, um die kinderrreiche Alleinerzieherin, die erste Woche zu betreuen, kommt auch bald die Sozialarbeiterin Frau Koller vom Jugendamt, macht ein strengen Gesicht, sagt „Frau Baumann, Frau Baumann!“ und erzählt dann etwas von Schwierigkeiten, die es mit dem Rechtsanwalt Viktor Frank, einer der Väter gibt, das hört Liesel die älteste Tochter, die wie ihr Bruder Stephan einen Vater hat. Der ist Lehrer und hat Beate Baumann wegen ihrer Kinderwünsche verlassen und Liesel überninnt nun eine Odyssee, um ihrer Mutter aus den Schwierigkeiten zu helfen. Sie freundet sich mit Karin, der Tochter von Viktor Frank an, geht zu ihrer Geburtstagsfeier mit seinem sohn und Bea Baumann, die inzwische einen kinderfreundlicheren Mann kennengelernt hat, ist auch sehr bemüht, aus den Schwiergkeiten herauszukommen, in die sich sogar der Bürgermeister einmischt und alles wird gut.

Eine Phantasie und vielleicht kein wirkliches Kinderbuch, obwohl meine bücher ja eigentlich sehr leicht geschrieben sind und ich mich ganz ehrlich immer etwas wundere, wenn mir einer meiner Blogleser schreibt, daß er meine Texte nicht versteht. Es wären eher Kinderbücher habe ich von anderen meiner Texte, öfter gehört und so habe ich in den Neunzigerjahren dann auch den Versuch, zwei Kinderbucher zu schreiben, gemacht.

Ich habe auch „Mutter möchte zwanzig Kinder“, an die Verlage geschickt, wie man sieht, keinen Erfolg gehabt. Das Buch dann als viertes „Digi“ herausgegeben und noch in Mexiko den Versuch eines drittes Kinderbuchs, nach einer Idee, eine alten Frau, die sich gegen das Pflegeheim in das gescteckt wurde, wehrt, schon hatte, zu schreiben, habe aber in Wien zurückgekommen, damit aufgehört und später auch keine expliziten Texte für Kinder mehr geschrieben.

Es hat damals in einem Cafe im achten Bezirk einen monatlichen Jour Fix, wo sich Kinderbuchautoren getroffen haben, gegeben, Georg Bydlinsky, den ich von der GAV und der IG kenne, hat mir ihn empfohlen. Ich bin ein paar Mal hingegangen, die zwei Bücher, beziehungsweise die Manuskripte, auch einer Kinderbuchautorin gezeigt, die sie freundlich gelesen hat und mir dann erklärte, daß sie zwischen der Kinder und der Erwachsenenliteratur angesiedelt wären und ich sie vielleicht deshalb zurckbekommen habe.

Magl sein. Es sind sicher nicht meine typischsten Bücher. Ich schreibe jetzt mehr wahrscheinlich über die Schwierigkeiten des Alterwerdens oder den Schwierigkeiten, die man in einer Gesellschaft, wie dieser hat, gebe meine Bücher nach wie vor selber heraus, vermarkte oder stelle sie im Blog vor und fühle mich ein wenig ausgeschrieben, so daß ich mich beim Schreiben dieses Artikel auch ganz ehrlich, ein wenig vor dem Korrigiereb der „Unsichtbaren Frau“, drückte, das gebe ich zu.

Es ist mir aber eingefallen, daß ich, daß ich Kinderbücher geschrieben habe, das hier noch nicht so oft erwähnt habe und, daß ich im Zuge meiner zehn Jahrespromotion, sie einmal vorstellen könnte.

Für den, der neugierig geworden ist, ich habe noch ein paar Exemplare der beiden Bücher in meinen Regalen und schicke sie dem, der sie lesen will, gerne zum Selbstkostenpreis oder als Rezessionsexemplar zu.

Johann Barth hat mir übrigens eine sehr schönen Rezension über „Mutter möchte zwanzig Kinder“ geschrieben und etwas über „Lore und Lena“ gibt es auch.

2018-03-03

Schreibweisen

Wieder gibt es einen Artikel  über meine eigenen Bücher, denn da haben sich ja inzwischen über vierzig selbstgemachte sogenannte Indie-Bücher angesammelt, die ich im Jubiläumsjahr ein bißchen promoten oder nach Themengebieten geordnet nach und nach vorstellen will.

Seit 2009, beziehungsweise, seit ich diesen Blog betreibe stelle ich die Bücher ja immer in den sogenannten Vorschauen vor und zeige mich dann auch nach dem Erscheinen mit einem solchen, es gibt Gewinnspiele und seit kurzem die sogenannte Leserunden die ich gerne machen will.

Es gibt aber auch einen Artikel zu den Covern, den ersten Sätzen, den Lieblingsbüchern und in diesem Jahr habe ich ein bißchen die bekannten Gestalten, also immerwiederkehrende Figuren in meinen Büchern, die depressiven Frauen und auch die Bücherschrankmotive vorgestellt.

Was bleibt dann noch? Ja richtig, die Bücher übers Schreiben oder die, wo die erfolglosen Schriftsteller und Schriftstellerinnen vorkommen, meistens sind es Frauen, also die Alter Egos von mir und manchmal sind sie auch ein bißchen depressiv, wie es das erfolglose Schreiben ja macht. Sie geben ihre Bücher selber heraus, werden verwechselt, bleiben über, aber auch die Nobelpreisträgerinnen interessieren mich und da habe ich mir bei zwei auch schon Geschichten ausgedacht.

Da ich ja schon viele Bücher geschrieben habe und mich, wie man sieht auch gerne wiederhole, man schreibt ja immer sein ganzes Leben den gleichen roman, hat, glaube ich, Heimito von Doderer oder was es doch ein anderer gesagt, fällt es mir wie bei dem Depressionsartike auch ein wenig schwer nichts auszulassen, beziehungwweise von einem Thema nicht zum anderen zum kommen.

Also werde ich mich, wenn es geht und ich es schaffe, auf ein paar Beispiele konzentrieren. Das Thema ist ja beliebig und kann bei Interesse und Bedarf auch noch wiederholt und weiter ausgeschlachtet werden.

Das erste Mal habe ich mich mit dem thema Schreiben, glaube ich, in der Kurzgeschichte „Die Verwechslung“ beschäftigt, die in einer der Volksstimmeanthologien, ich glaube in der ersten mit dem Hrdlicka-Cover, agedruckt ist.

Da geht iene erfolglose Autorin in eine Buchhandlung, schlägt ein Buch auf und findet unter einem bekannten Autorennamen eine Geschichte, die eigentlich von ihr ist und fährt mit Hilfe der IG-Autoren nach Frankfurt zu „Suhrkamp“ um das aufzuklären.

Ja, das sind so Phantasien der erfolglosen Autorinnen, die fast ein wenig peinlich klingen könnten, wenn man sie aufschreibt, denn da kommt ja gleich die Frage, ob das vielleicht autobiografisch ist?

Aber nein, ganz klar, natürlich leider nur erfunden, aber die Seele ist ein weites Land und die Phantasien wie man so hört zollfrei und erlaubt.

So habe ich das Thema auch später wieder aufgegriffen und kann es im „Wilden Rosenwuchs“ wiederfinden, wo es ja nach Stockholm zu einer Literaturpreisträgerin geht und das ist auch ein beliebtes Thema, diese Reise nach Stockholm zur Nobelpreisverleihung, die man am besten noch mit Billig- oder Gratisreisen antritt. Ja die Seele ist ein weites Land und die Phantasien bekanntlich zollfrei….

„Der wilde Rosenwuchs“ ist 2007 noch bei „Novum“ erschienen, oäter habe ich ja die Druckerei gewechselt und bin zum „Digitaldruck“ gegangen wo ich immer noch meine Bücher herausgebe.

Im „Wilden Rosenwuchs“ geht es um eine Wohngemeinschaft mit drei prekären Germanistikstudentinnen. Da habe ich ja auch einmal eine Veranstaltung zu den prekren Arbeitsverhöltnissen im Literaturhaus machen wollen, da haben sie mich aber schon hinausgeschmissen, so daß ich sie im Amerlinghaus machte und habe dort aus dem Buch oder war es noch das Manuskript gelesen.

Franhziska Link ist, glaube ich, die Ich-Erzählerin, die lebt mit Karoline Radeztky und Rosa Binder in einer WG. Da sie keinen Job findet, jobbt sie als Altenhelferin bei einem dementen Literaturprofessor. Sie schreibt aber auch einen Roman und in dem geht es, um eine solche Verwechslung. Eine erfolglose Schriftstellerin findet keine Verlag, beziehungsweise landen ihre Mansukripte in einem Müllcontainer oder einem Abstellregal. Dort fischt sie eine schreibblockierte Erfolgsautorin heraus, gibt es unter ihren namen heraus und die Finderin der Manuskripte fliegt nach Stockholm, um sie zur Rede zu stellen, beziehungsweise das Manuskript bei einer Leetheateraufführung vorzustellen.

Der Band „Schreibweisen“ von dem der heutige Artikelname übernommen wurde, ist mein zweites „Digibuch“und dort sind drei Erzählungen übers Schreiben herausgekommen, zu denen Alexandra Millner den Beschreibungstext verfasst hat.

Der Krimi „Tod eines Jurymitglieds“, den ich nach einem Allan Wilton-Hefterl geschrieben habe. Das heißt, es gibt drei Polizisten, den Kommissar und zwei Inspektoren, die ich nach dortigenVorbild moderierte, einen Schreibwettbewerb, wo eine der Juroren tot aufgefunden wird und der Kommissar ermittelt mit seinem Team, geht von Autor zum Autor und fragt nach den Schreibmotiven, beziehungsweise soll er den Töter herausfinden, den es, weil meine Krimis ja keine sind, nicht gibt.

Die Geschichte hätte in dem Band enthalten sein sollen, den ich mit Elfriede Haslehner und Hilde Langthaler herausgeben wollte, aber dran scheiterte, weil der Verleger einen Beitrag von uns haben wollte und man das eigentlich nicht zuzahlen soll. Also habe ich mich geweigert das zu tun, obwohl ich ja meine Bücher selbst herausgebe und die Erzählund dann mit zwei anderen in einem solchen Buch erschienen ist.

Man sieht, das Leben ist widersprüchlich und die Grenzen zwischen Selbstzahler- und Eigenverlag fließend, aber inzwischen ist das Selfpublishing ja in und zumindestebs in Frankfurt und Leipzig füllt es eine ganze Halle.

Die zweite Geschichte heißt „Der verrückte Traum der Thea Leitner“ und sagt auch viel über meine Phantaisien aus, denn da gibt es ja sogar eine  schreibende Psychotherapeutin, die keine Stunden hat, so daß sie nach Salzburg fährt, in den „Starverlag“ geht, um sich dort nach ihrem Manuskript zu erkundigen und sich dabei in den Cheflektor verliebt. Eine Verwechslung gibt es auch und am Ende wird ihr Manuskript gedruckt.

Und Geschichte drei, das „Salz in der Suppe“ geht ein bißchen in die Dystopie oder in die Diktatur von schwarz-blau und erzählt auch die Geschichte einer erfolglosen Autoren, die ihren Mann und ihren Verleger findet.

Dann gibt es dann als neuntes „Digibuch“, bei „Novum“ herausgegeben „Das literarische Lleben der Dora Faust“, einen ganzen Roman über das erfolglose Schreiben, beziehungsweise eine Reihe von literarischen Kurzgeschichten, die Dora Faust, die eigentlich an ihrem fünfzigsten Geburtstag, den Schwur ableistet, nie mehr zu schreiben, vor sich hinschreibt, am Ende ebenfalls nach Stockhom fährt und auch einen Text in einer Anthologie bekommt.

Eingerahmt ist das Buch, das 2004 erschienen ist von einer ganzen Reihe von Absagebriefen, die ich selbst bekommen habe und für das Buch leicht abgewandelt und mit dem Adressat „Sehr geehrte Frau Faust“, beziehungsweise „Mit freundlichen Grüßen Dora Faust“ versehen habe.

Das Buch habe ich, glaube ich, einer literarischen Agentur angeboten, die damit nichts anfangen konnte. Inzwischen gibt es aber eine Reihe von Büchern übers Schreiben und auch meine literarische Produktion darüber ist weitergegangen.

„Den Wilden Rosenwuchs“ habe ich schon erwähnt, biem „Novembernebel“,  dem ersten „Digitaldruck-Buch“, gibt es   die beschriebenen  Überlappungen, denn eigentlich geht es da ja um einen Brief, den eine alte Frau zu ihrem achtzigsten Geburtstag bekommt, daß sie sich bald heimdrehen soll.

Die hat aber auch eine Enkeltochter, die eine Dissertation schreibt, ein Schreibseminar besucht, etcetera.

Man sieht, meine Themen gleichen sich, ich kann es nicht lassen mich zu wiederholen, habe  schon wirklich viel geschrieben und  schreibe immer mehr und mehr.

In den „Fluchtbewegungen“, 2006 herausgekommen, wo das Cover das Frankfurter Literaturhaus ziert, das uns Rudolf B. zeigte, als wir im Sommer vom Urlaub in Dänemark mit den Hs. kurz dort waren und ich 2005 bei der „Text und Kritikwerkstatt der Erika Kronabitterr in Vorarlberg eine Szene las, geht es in verschlüsselter Form, um die Nobelpreisträgerin von 2004, die heißt bei mir Llarissa Lichtblau und versteckt sich vor ihrem Ruhm in einem Haus, wo sie von einer erfolglosen Schriftstellerin beobachtet wird und da es in meinen Büchern oft mehrere ineinander verknüpfte Handlungsstränge gibt, gibt es da auch noch einen bankrott gegangenen Großbuchhändler, der sich in einem Hotel in Venedig versteckt und eine analphabetische Putfrau, die sowohl in diesem Hotel, als auch bei Larissa Lichtblau jobbt, gibt es auch.

Die zweite Nobelpreisträgerin findet man in der „Heimsuchung“ mein erstes „Nanowrimo-Buch“ und da gibt es auch noch einige Schriftstellerinnen, es geht um den Hochschullehrgang für Sprachkunst und eine Studentin von dort, die einen Fantasyroman schreibt und es ist, glaube ich, auch mein erstes Buch, das sich mit Blogs und Blogromanen beschäftigt, was sich, wie man sehen kann, noch öfter wiederholt, denn auch in meiner „Unsichtbaren Frau“ an der ich gerade korrigiere und nicht recht weiterkomme, geht es, um einen solchen und der wird, ja sogar von einem Mitglied der Nobelpreiskoimmission entdeckt.

Während es bei „Anna und das Vergessen“ wo die Enkeltochter, die Geschichte ihrer Großmutter in das Netz stellt, ja nur vom ehemaligen Leiter des „Starverlags“ oder habe ich den anders genannt, entdeckt wird.

Es gibt aber noch ein früheres Buch über das Schreiben, und da habe ich jetzt Buch fünf meiner Buchproduktion „Die Viertagebuchfrau“ wo es natürlich auch darum geht, vergessen, nämlich die „Mimi“, die ja eine schreibene Frau mit Downsyndrom ist, die, als sie zu ihrer Therapeutin will, mit einem Schriftsteller namens Johannes Sedelmayer zusammenstößt, der in einen Plagiatskandal verwickelt ist.

You Sophie hat das Buch nicht sehr gefallen und eine eher negative Rezension darüber geschrieben, ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern und um zu der „Viertagebuchfrau“ zurückzukommen, die ja die ersten hundert Tage von schwarz blau reflektiert.

Da geht es im Vordergrun,d um eine Therapeutin die eine Klientin hat, die die politische Situation in vier verschienenfarbien Tagebücher rot  blau schwarz grün reflektiert. Es gibt aber auch da mehrere Handlungstränge und einer erzählt von einer erfolglosen Schriftstellerin, die im Portierhäuschen eines Verlegers oder Großbuchhändlers unterkommt und die treffen wir, glaube ich, auch schon in den „Wiener Verhältnissen“.

Man sieht also das Schreiben über das erfolglose Schreiben ist fast in allen meiner Bücher mehr oder wenigerr zu finden.

Wie in der „Radiosonate oder dem einsamen Jahr“. Da schreibt eine erfolglose Autorin einen Roman, ärgert sich über ihre Kolleginnen und schickt ihm am Ende an eine Ausschreibung. Eine depressive Frau und zwei Radiomoderatoren, eine verschollene Mozarsonate, das Haus des Meeres mit seinen Äffchen und vieles andere kommen auch darin vor und es ist mit Ausnahme des „Literaturgeflüsterbuchs“ mein dickster Roman.

In der „Absturzrgefahr“ treffen wir die Schreibtrainerin Fritzi Jelinek mit ihren literarischen Namen, die das Projekt eines Autors betreut, der über eine Psychiaterinnendynastie schreibt. Her kommt das erfolglose Schreiben also nur am Rande vor, später wird es auch subtiler und verschlüsselter.

Es kommt zu den Blogs und den Blogromanen und auch hier gibt es immer wieder Verwechslungen, beziehungsweise Erfolgsgeschichten, die es in meinem Leben noch nicht gegeben hat, da schreibe ich ja immer noch eher einsam vor mich hin, fühle mich inzwischen auch ein wenig ausgeschrieben und komme derzeit mit dem Korrigieren nicht recht weiter. In meinem nächsten Projekt wird es aber möglicherweise wieder über das erfolglose Schreiben und einen Blogroman gehen. Mal sehen, da bin ich noch nicht so weit um mich wirklich damit zu beschäftigen, obwohl es ja nächste Woche wieder eine Schreibgruppe gibt.

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