Literaturgefluester

2022-08-24

Wieder eine Bundespräsidentenwahl

Im Oktober wird der Bundespräsident gewählt und da war es in meiner Kindheit klar, daß da die SPÖ und die ÖVP, eventuell noch die FPÖ, einen Kanditaten aufstellte, in den SPÖ starken Zeiten haben da Adolf Schärf, FranzJonas und später Rudolf Kirchschläger gewonnen.

Dann gabs eine Wende zur ÖVP und einen Kanditaten namens Kurt Waldheim mit sehr starken Protesten dagegen. In dieser Zeit bin ich die GAV eingetreten und kann mich an eine Protestesung im NIG, Hörsaal 1, erinnern, wo Jutta oder Julian Schutting den alten Hans Weigel hereinführte. Waldheim ist dann nicht mehr angetreten. Der nächste Präsident hieß Thomas Klestil und der hatte, glaube ich, mit schwarz-blau und der Angelobung, die er durchführen mußte, seine Schwierigkeiten und auch mit seiner Scheidung.

Der nächste Präsident war dann wieder ein Sozialist und hieß Heinz Fischer und da gab es schon andere Gegenkanditaten, an die ich mich erinnern kann.

Der Baulöwe Richard Lugner ist angetreten, die Pfarrerin Gertraud Knoll, etcetera, „Spaßkanditaten“ nennt man die, glaube ich oder eher aussichtslose und gegen Heinz Fischer ist auch Benita Ferrero-Waldner von der ÖVP angetreten, die, glaube ich, sehr enttäuscht war, daß die Feminstinnen sie nicht gewählt haben. Habe ich nicht, denn Heinz Fischer war, bis auf eine Äußerung, die er einmal machte, mir sehr sympathisch und bei der letzten Wahl im Jahr 2016 war es auf einmal anders.

Zwar stellten alle Parteien ihre Kanditaten. Rudolf Hundsdorfer, der, glaube ich, inzwischen gestorben ist, wurde von der SPÖ nominiert, Andreas Khol von der ÖVP, Alexander von der Bellen von den Grünen, obwohl der, seither, glaube ich, behauptet, ein unabhängiger Kanditat zu sein und dann die Richterin Irmgard Giss und von der FPÖ, der mir damals unbekannte Norbert Hofer.

Irmgard Griss hat eine beachtlliche Stimmenzahl bekommen und Alexander van der Bellen ist mit Norbert Hofer in die Stichwahl gegangen. Da wurde es knapp und sehr emotionell und ich habe gebangt und gebangt.Hoffentlich gewinnt er. Alle seine Aussagen bei den Dikussionen haben mir auch nicht gefallen und im ersten Durchgang hatte er am Wahltag weniger Stimmen als Norbert Hofer. Die Briefstimmen haben dann für ihn entschieden. Die FPÖ hat es, als wir aus Kroatien zurückgekommen sind, angefochten. Dann gab es noch einmal Schwierigkeiten mit den Briefkuverts. Im Dezember war es dann entschieden und Alexander van der Bellen, der Präsident, der mir bei der Ibiza-Affaire als sehr kompetent „So sind wir nicht!“, aufgefallen ist.

Später hat er sich dann der Regierung und ihren Maßnahmen sehr angepaßt und geschwiegen. Am Nationalfeiertag durfte man, gaube ich, nur in die Hofburg wenn man sich impfen ließ. Also doch kein Präsident für alle und er hat, glaube ich, auch auf Briefe nicht geantwortet.

Jetzt tritt er wieder an. Die SPÖ, die ÖVP und die Neos schicken aber keine Gegenkanditaten. Nur von der FPÖ hieß es, wir treten an. Aber mit wem?

Zuerst hieß es Herbert Kickl, der 2016 Norbert Hofers Wahlkampfleiter war. Für sehr sinnvoll habe ich das nicht gehalten, denn was heißt das für sein Image wenn ihn dann vielleicht nur achtzehn Prozent wählen? Oder Susanne Fürst, da hätte ich nachgedacht, ob ich vielleicht doch, weil ,daß ich Alexander van der Bellen nicht mehr wählen wäre, war mir nach der Enttäusching mit den Grünen klar.

Es hat sich aber auch Gerald Grosz, der einma BZÖ-Politiker war und immer bei OE24-TV sehr scharf diskutiert, gemeldet, daß er Österreich „Grosz again!“, machen will und Marco Pogo ein Arzt, Musiker und Gründer seiner Bierpartei, ein „Spaßkanditat“ oder ein sehr selbstbwußter junger Mann. Und, als wir diesmal nach Kroatien gefahren sind, hörten wir, Walter Rosenkranz ist der FPÖ -Kanditat, der mir vorher auch unbekannt war. Der Chef der MFG, der Rechtsanwalt Michael Brunner, hat auch seine Kanditatur bekanntgegeben, was mich auch eine Zeitlang nachdenken ließ, ob ich nicht wählen soll? War ich doch im Winter auf einigen diesbezügichen Demonstrationen und die sind für die Grundrechte, aber da es keine Impfpflicht mehr gibt und der Herr Brunner wahrscheinlich auch ein konservativer Mann ist, der „Volkspräsident“ werden will, werde ich es doch nicht tun.

Die FPÖ spekulierte eine Zeitlang auch mit einem Tassilo Walentin, Rechtsanwalt und Kolumnist, der Kronenzeitung. Der tritt jetzt auch an und dann noch Heini Staudinger von den „Waldviertler-Schuhen“, da hieß es, daß das ein Kanditat für Impfgegner sein könnte, weil links und ungeimpft. Aber wahrscheinlich doch keine „Spaßkanditaten“, obwohl ich 2016 für El Awadalla, die dann doch nicht antrat, unterschrieben habe. Denn die müssen ja zuerst sechtausend Unterschriften sammeln. Interessanterweise auch der Präsident und insgesamt gibt es, glaube ich, vierundzwanzig Kanditaten, darunter nur zwei Frauen und die schon erwähnten Kandiaten haben, habe ich gehört, eine Chance. Marco Pogo alias Dominik Wlazny, hat die, als erster schon erreicht und Gerald Grosz bedankte sich gestern für zweitausendfünfhundert. Bis Anfang September ist noch Zeit dazu und dann ist die Frage Stichwahl oder nicht?

Da von den sechs Gegenkanditaten vier eher FPÖ nahe oder konservativ sind, sagt man auch, die konkurrenzieren sich gegenseitig und das Ziel ist wohl eine Stichwahl, die Walter Rosenkranz, glaube ich, für sich beanspruchen möchte.

Mal sehen, wie es wird und, ob es auch so turbulent wird, wie das letzte Mal und, daß Alexander van der Bellen sich nicht mit den „Spaßkanditaten“ auf eine Fernsehdiskussion einlassen möchte, finde ich auch sehr schade oder etwas arrogant, aber warten wir es ab.

2022-08-13

Neuerliche Angstmache

Als im März 2020 das Corona-Virus zu uns hinüberschwappte, der erste Lockdown kam, und die Welt veränderte hat man ein Video gesehen, wo man Sebastian Kurz, den damaligen Kanzler beobachten konnte, wie er probte den Bürgern Angst zu machen, damit sie auch ordentlichen mitmachen und funktionieren.

Das Gleiche wurde dann auch aus Deutschland kolportiert und siehe, es hat funktioniert. Zweieinhalb Jahre lang und auch jetzt höre ich noch von machen Politikern, wie gefährlich das Virus ist und das nur die Impfung vor dem sicheren Tod rettet, obwohl die Omikron-Variante, wie man ja gleichfalls hören kann, nicht auf die Lunge geht und höchstwahrscheinlich auch bei nicht Geimpften keine schweren Symptome auslöst.

Langsam spricht sich das vielleicht doch herum, obwohl man in den Medien noch immer hören kann, „Die Pandemie ist noch nicht vorbei! und wir werden im Herbst wieder die Maske brauchen!“

Fährt man dann nach Kroatien oder Ungarn sieht man Dort, daß es da offenbar kein Virus und keine Angst davor zu geben scheint und auch keine Masken.

Das heißt, das stimmt nicht ganz, am Freitag habe ich beim Frühstück im „Repce Gold „eine Dame mit einer roten FFP2 Maske gesehen. Ansonsten standen die Leute beim Kaffeeautomaten so dicht hinter mir, daß mir, wenn ich ängstlich wäre, Angst und Bange geworden wäre.

Nun das Loslassen ist schwer. Das ist wahrscheinlich ein allgemein menschliches Phänomen und wenn jemand das Wort „Eigenveranwortlichkeit“ verwendet, fängt man in den Medien meist zu lachen an. Ich verstehe zwar nicht warum, denn das wäre die Lösung. Der der sich fürchtet, soll sich schützen, Maske tragen. Abstand halten und Hände waschen kann nicht schaden, das tue ich auch.

Trotzdem, auch wenn man es nicht wahrhaben will, das Virus geht zurück oder wird beziehungsweise von der Teuerungswelle verdrängt.

Im Februar ist der Krieg in der Ukraine ausgebrochen. Da hieß es dann, wir müssen die Ukraine unterstützen, Waffen liefern und die Sanktionen gutheißen und tut man das nicht, sondern ist für den Frieden, gilt man gleich als Volkssverräter.

Das ist genauso arg, wie, daß man ein rechtsradikaler Schwurbler ist, wenn man sagt, die Corona–Maßnahmen waren vielleicht doch übertrieben.

Sie waren es, denke ich. Aber wenn die Politiker das zugeben, haben Sie wohl einen Haufen Schadenersatzklagen am Hals und ich frage mich, die ganze Zeit, was haben die Test, die Impfstoffe und die Lockdowns gekostet?

Wahrscheinlich sehr sehr viel und das begann man schon seit Jahresbeginn zu merken, daß alles teurer und teurer wurde. Zuerst waren es die Ostereier. Dann der Kaffee und das Mehl. Dann ging es Schlag um Schlag. Der Strom wird um hundert Prozent angehoben, die Fernwäre auch. Das Gas wird rationiert, weil die Russen wegen den Sanktionen die Lieferungen einstellen. Also frieren um den Frieden und wer kann es sich leisten, wenn das um hundert Prozent teurer wird und jenes vielleicht, um noch viel mehr?

„Die Mensch müssen sich überlegen, ob Sie heizen oder essen wollen!“, höre ich schon seit Monaten in den Medienund bis jetzt scheint das zum Glück nicht zu stimmen. Denn was wäre, wenn das zuträfe? Dann verhungert man warscheinlich. Aber die Angst, die ja bei Corona wunderbar funktioniert hat wird wohl auch hier geschürt und seltsamerweise hört man jetzt gar nichts davon, daß da wieder eine Angstmache im Gang ist und was ist, wenn die Menschen Angst haben?

Sie machen dann alles mit und werden entmündigt! Da wurden schon ganze Bücher darüber geschrieben und mich ärgert es schon lang, wenn die Politiker oder die Medien sagen „Die Menschen müssen sich überlegen…., etcetera!“

Na klar hat das alles viel gekostet. Das habe ich schon vor zwei Jahren befürchtet und die meisten haben wohl keine andere Wahl, als zu verdrängen oder auch bei der Teuerungswelle mitzumachen u nd die Preise zu erhöhen .

Alles wird teurer. Die Briefmarken ab Oktober, die Fernwärme, der Strom und das Gas, der Käse und die Butter und wo führt das alles hin?

Das kann man sich gar nicht richtig vorstellen. Fürchterlich, wenn der Strom, um sechhundert Prozent mehr kosten wird und der Gas um fünfhundert. Wer soll das bezahlen und wie wird das weitergehen? Und ist jetzt Corona Schuld daran, der Angriffskrieg in der Ukraine oder ganz was anderes? Wo wir dann schon wieder bei den Verschwörungstheorien wären und die darf man ja nicht haben und auch nichts hinterfragen und auch nicht im Herbst mit der Gewerkschaft auf die Straße gehen. Denn dann ist man ja wahrscheinlich rechtsradikal und ein Volksfeind.

„Also schön die Schnauze halten und den Gürtel enger schnallen!“, denken sich vielleicht die Politiker und wer Angst hat schweigt. Also seien wir gespannt, wie es weitergehen wird. Ein schönes Gefühl ist das nicht, obwohl ich ja auch viel verdränge und meine Urlaube sehr genossen habe und da haben wir nicht gespart.

2022-04-28

Loslassen

Filed under: Alltagsgeplauder,Gesellschaftspolitik,Glosse — jancak @ 00:12

Vor zwei Jahren oder so hat die ehemalige Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky in OE24TV gesagt, daß Viren auch einmal von so verschwinden können. Dazu passen die Aussagen von Exex-Bundeskanzler Kurz, der wieder, wie ich höre, in die Politik zurückkommen soll, vom Licht am Ende des Tunnes, gut, die Auferstehung zu Ostern haben wir 2020 versäumt, aber dann kam, wenn alle ein Impfangebot haben, ist die Pandemie vorbei.

Wofür die Regierung, die das auch im Vorjahr plakatieren ließ, sehr gescholten, sie hätten nichts für den Herbst getan, 2020 und 2021 war das so, denn dann kam das Virus und die Lockdowns wieder, die Delta- Variante im Vorjahr. Omikron zuerst sehr gefürchtet, weil ja sehr sehr ansteckend und eine Durchseuchung wollen wir nicht. Die natürliche Immunsierung geht ebenfalls nicht. Alles muß die Impfung machen, deshalb muß ja auch die Impfpflicht her. Hat sich dann vielleicht doch als ein grippaler Infekt, das darf man, glaube ich, noch immer nicht sagen, erwiesen, aber alle kriegten es, die meisten waren nicht sehr krank. Milder Verlauf oder Schnupfen hörte man und dann auch, daß man Omikron als Weihnachtsgeschenk betrachten könnte, um aus der Pandemie herauszukommen.

Das hat, glaube ich, ein Virologe oder Corona-Spezialist gesagt, aber wenn man zwei Jahre tägliche Angstsinjektionen abbekommen hat, Lockdowns uud Absonderungsbescheide erlebte, ist es nicht so leicht daran zu glauben, daß die Pandemie wieder vorbeigehen kann. Obwohl da hat man schon gehört, wenn das Omikron wirklich so leichte Verläufe hat und die Spitäler nicht überfüllt, könnte man es im Herbst, wie eine Epidemie oder ein Grippe betrachten.

Das war dann auch nur eine Einzelmeinung, die schnell von den rufen „Die Pandemie ist nicht vorbei!“, übertönt wurden und „Heuer muß die Regierung wirklich etwas machen!!

Was soll sie tun? Die Spitaäler aufstocken natürlich, könnte man meinen und sagt wahrscheinlich der Hausverstand. Das medizinische Personal ebenfalls erhöhen und vielleicht vermehrt ausbilden oder umschulen. Es ist aber, glaube ich, die Impfpflicht damit gemeint, obwohl sich inzwischen, glaube ich, als ziemlich sicher herausgestellt hat, daß die Impfung zumindest gegen Omikron nicht hilft und das Maskentragen darf in den Supermärkten nicht aufgehoben werden, denn die Bevölkerung sollte ja nicht vergessen, daß die Pandemie nicht vorbei ist und außerdem hilft es gegen die Grippe, die es seit zwei Jahren nicht mehr zu geben scheint und auch, wie ich ebenfalls in OE24 hörte, gegen die Radioaktivität. Das ist, glaube ich, eher umstritten, aber höchstwahscheinlich kann man mit Masken schon virale Infekte abwehren, also das, was früher die Abwehrkräfte taten und wenn schon die Kinder nicht mehr mit Viren in Berührung kommen und sie nicht mehr natürlich bekämpfen können, sind sie wahrscheinlich immer auf Impfungen angewiesen, wie ja auch das Fieber früher ein Abwehrmechanismus des Körpers war.

Nun ja, nun ja, die spanische Grippe habe ich gehört oder gelesen ist nach drei Jahren verschwunden. Also habe ich gedacht, wird das auch hier so sein. Viren hat es immer gegeben und im Winter war man halt verschnupft, hat Zitronensaft in den Tee getan und Hustenbonbons gelutscht.

Natürlich, aber damals hat oder konnte man die Viren nicht so erforschen und wer suchtet, der findet, heißt es im Sprichwort. Ich weiß, die und der Volksmund sind heute nicht mehr so gefragt und wer an den Hausverstand und angeblich nicht an die Wissenschaft glaubt, ist ein Schwurbler.

Das ist auch so ein Problem, das mich beschäftigt, daß plötzlich jeder Kritiker zum Nazi erklärt wurde. Warum oder was hat das damit zu tun?, frage ich mich noch immer und, daß man an ein Impfstoff, der sehr schnell erzeugt wurde, glauben muß weil man sonst, als ungebildet und als wissenschaftsfeindlich gilt, ist vielleicht auch hinterfragtbar. Die Wissenschaft und ihre Erforschung ist sicher wichtig, aber wenn man sie hinterfragen kann, glaubt man vielleicht eher daran und läßt sich vielleicht freiwillig impfen, als wenn man dazu gezwungen wird, weil man sonst nicht mehr arbeiten, ins Kino oder ins Restaurant gehen darf.

Aber das ist jetzt vorbei. Momentan nur mehr Maskenpflicht im Supermarkt und wenn man in ein Einkaufszentrum geht, in dem sich ein solcher befindet und es wäre jetzt das Loslassen angesagt. Wer sich impfen lassen möchte, soll das tun, wer Maske tragen will, auch und die Wissenschaft kann die Viren ja epidemologisch erforschen und beobachten.

Aber man hört ja schon „Die Pandemie ist nicht vorbei!“

Was ist die, bitte schön, noch einmal? Nach der neuesten Definition, wenn der Virus weltweit auftritt und von Mensch zu Mensch übertragbar ist, no na und Gesundheitsminister Lauterbach warnt in Deutschland schon vor einem Killervirus, das im Herbst (sicher) kommt und dabei übersieht, daß die Viren ja immer schwächer und schwächer werden, wie man auch überall hört.

Aber wer suchet, der findet und da ist, habe ich gehört in London schon eine neue Omikon- Variante vorhanden. Sie ist zwar bis jetzt noch nicht zu uns gekommen. Wird aber sicher werden, wenn man das will. Und wenn die Bevölkerung mit den Viren, anders als früher, nämlich mit Angst und Panik umgeht, züchten wir vielleicht die Hypochonder heran.

Aber das ist ein anderes Thema und eine Sommervariante hat Karl Lauterbach gesagt wird oder kann es auch geben.

Loslassen, sagt da die Verhaltenstherapeutin und in die Eigenverantwortlichkeit übergeben! Auf sich selber aufpassen, gut mit sich umgehen und das Immunssystem durch Licht, Sonne, Bewegung, gesunde Ernährung und positive Gedanken stärken. So könnte es vielleicht auch gehen.

2022-04-15

Null Covid-Strategie

Als vor mehr als zwei Jahren aus Wuhan die Kunde von diesem Virus gekommen und man die Bilder von den weißgekleideten Vermummten gesehen hat, die alle in ihre Häuser drängte, habe ich von einer Null Covid-Strategie keine Ahnung gehabt und mir auch nicht vorstellen können, daß so etwas bei uns passieren kann.

Die Vorstellung von der Ausgangsperre, dem Lockdown, den versperrten Geschäften und Bundesgärten, die Strafe die man zahlen mußte, wenn man vielleicht zu dicht auf einer Parkbank saß oder dort vorbei ging, beziehungsweise mit seinen Kindern Fußball spielte, kam dann bald.

Daß, das eine Null Covid- Strategie ist, mit der versucht wird, das Virus auf Null zu drängen, habe ich erst später in den österreichischen und deutschen Medien gehört, daß das angestrebt werden soll.

„Wenn sich alle testen, können wir öffnen!“, hat, glaube ich, der Physiker Werner Gruber in OE24-TV gesagt und erklärt, daß das gesetzlich möglich sei, weil man bei Tuberkolose auch eine verpflichtende Isolierung anordnen kann. Das ist bei uns zum Glück nicht gekommen. Nur der zweimalige Massentestversuch,, um Weihnachten 2020,, der glaube ich, noch nicht so besonders gewirkt hat.

Erst als man ohne Test nicht mehr zum Friseur oder sein Schnitzel essen konnte, sind die Leute in die Apotheken und in die Teststaßen gegangen und ich habe mich die ganze Zeit gewundert, wie so das möglich ist und es vielleicht immer noch nicht ganz verstanden.

Was steckt dahinter?, habe ich mich gefragt. Ist es der Plan alle impfen zu lassen, weil das ein gutes Geschäft ist, denn so dumm können die Politiker ja nicht sein, die ganze Wirtschaft auszurotten, um ein Virus zu bekämpfen, daß auf diese Art und Weise nicht zu bekämpfen ist.

Das lernt man schon in der Schule hätte ich gedacht und mich offenbar geirrt. Als ich Suchardi Bhakdis „Corona Fehlalarm“ gelesen habe, hat mich da das Bild von mit Kanonen auf Spatzen schießen, alles ist dann hin und die Spatzen flattern munter davon, sehr beeindruckt und „Stimmt!“, gedacht und wenn ich so an den Lockdown eins zurückdenke und ihn mit dem vergleiche, was dann geschehen ist, kann man den Unterschied ganz schön vergleichen.

Damals war die Panik und die Unischerheit vielleicht zu verstehen, obwohl man schon damals hörte, die meistens trifft das nicht. Dann kamen die Massentests, die 3 und 2G Regeln. Der Virus ist auch in die Schule gekommen oder wurde dort entdeckt. Die Kinder nervös gemacht, das ständige Maskentragen, ist wie man jetzt weiß, sowohl für die Atmemwege, als auch für die Sprachentwicklung vielleicht doch nicht so gut und die Triagen passierten dann auch nicht nur auf den Intensivstationen, sondern auch auf den Psychiatrien.

Aber das war es dann gemacht und die Kollateralschäden, wie sich jetzt auch herausstellt vielleicht höher, als die durch Covid verursachte und die Panik, die damals entstanden ist und den Wunsch, das Virus unbedingt auszurottten verstehe ich noch immer noch nicht so ganz. Habe da aber das Bild des GeckoOffiziers im Kampfanzu vor Augen, der die Fäuste ballte und sagte „Das Virus ist unser Feind, wir müßen es besiegen!“

Und wenn wenn man sagte, wir sollten vielleicht damit leben lernen, galt man schon als Verschwörungstheoretiker und hinterfragen durfte man so und so n ichts.

Das Virus hat dann munter weiter getan, was Viren eben machen. Es ist dageblieben und der Sprung von Delta zu Omikron, es hat sich mehr verbreitet aber die meisten Leute, die man da in Quarantäne steckten waren nicht wirklich krank, fielen aber auf ihren Arbeitsplätzen aus und gefährdeten die Infrastruktur, was wieder dazu führte, daß die Maßnahmen wieder verschärft und ja nicht aufgehoben werden dürfen und das Maskentragen im Inneren wieder verordnet wurde.

Daß man damit Angst, Neurosen, Zwangsstärungen etc oder auch nur den unteranen Menschen erzeugt, hat man vielleicht nicht bedacht oder ist möglicherweise auch gerade recht gekommen. Denn ich habe gemerkt, die Kinder in den Schulen haben wirklich Angst, wenn ich den Schulsprechern so zuhörte. Angst vor der sogenannten Herdenimmunität und daß man das Virus so einfach durchlaufen lassen könnte, denn das darf nicht sein!

„Das wird passieren!“, hat die Generalgesundheitsdirektorin Katharina Reich irgendwann lakonisch gesagt und ist dafür gescholten worden und auch die Politiker, daß sie nichts tun, als ob sie etwas verhindern könnten.

Das Virus ist natürlich durchgeschossen und flacht sich jetzt langsam ab. Aber da hört man schon, im Herbst wird die nächste gefährlichere Variante kommen und da müssen wir uns jetzt vorbereiten, die Maskenpflicht auch im Sommer lassen, damit die Leute sie gewohnt bleiben und die Impfpflicht doch scharf stellen und vergißt dabei vielleicht, daß Pandemien damit vorüber gehen, daß alle angesteckt und dann immun sind. Aber davon hört man nicht sehr viel oder darf nicht sein.

Denn die Pandemie ist nicht vorbei, im Herbst geht es weiter, warten wir aber ab und konzentrieren uns auf einen schönen Sommer, denn die letzten beiden waren das ja auch und wenn jetzt schon fünfundsiebzig Prozent geimpft und die anderen genesen sind, sollte man sich nicht mehr fürchten müßen. Gesundheitsminister Lauterbach warnte aber in Deutschland schon von der Sommerwelle und will alle ab sechzig impfen lassen wenn wir jetzt wieder nach China zurückgehen, wo ich ja, als das bei uns längst noch nicht so war, maskenlose Leute eng aneinandergeschmiegt in Diskotheken tanzen gesehen habe, ist jetzt auch Omikron angekommen und da gilt die Null Covid- Strategie offenbar immer noch und ganz besonders.

Aso ganz Shanghai in den Lockdown geschickt und man darf nur zum testen die Wohnung verlassen. Aber da hört man schon, daß die Strategie gescheitert und das Virus, no na, dadruch nicht in den Griff zu bekommen ist.

Denn Viren denke ich, hat es immer gegeben und wird es immer geben, wenn ich da bei jeden Grippevirus, und die hat es die letzten Jahre nicht gegeben, hysterisch reagiere, werde ich wahrscheinlich wieder viel kaputt machen.

Besser wäre es das Gesundheitssystem gut auszubauen und der, der Masken tragen will, soll es tun und sich auch impfen lassen. Wer lieber auf die Abwehrkräfte baut, ist früher ganz gut damit zurecht gekommen.

Jetzt habe ich ja den vorigen Gesundheitsminister, einen Arzt mit TCM-Ausbildung, sagen hören, mit den Abwehrkräften allein geht das nicht. Da muß die Impfung her, die aber bei Omikron gar nicht so wirkt. Sich also vielleicht doch gut ernähren, viel spazierengehen bei jeden Wetter. Dann kommt man vielleicht mit den Viren besser zurecht, als wenn man sich hinter Masken versteckt, zu Hause bleibt und sich ständig testet.

2022-02-11

Demoparty statt P.S. politisch schreiben

Filed under: Gesellschaftspolitik — jancak @ 22:35
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Heute wollte ich mich eigentlich wieder ins Lteraturhaus streamen und mir die Frage beantworten lassen, ob das jetzt „Noch Genre oder schon Literaturi ist?

Denn da gab es wieder eine Veranstaltung der Zeitschrift „P.S politisch“ schreiben, wo Eva Schörkhuber , Kaska Bryla, etcetera, sich engagieren. Bei der Krit Lit habe ich, diese aktive literarische Frauengruppe kennengelernt, war auch vor zwei Jahren bei einer Veranstaltung im Literaturhaus und jetzt natürlich streamen. Denn politische Literatur ist ja interessant und auch die Frage, die mich ja betrifft, da ich den Verdacht hebe, daß man mich vielleicht für eine Genreschreiberin halten könnte, obwohl ich ja weder Krimis, Chicklit und auch keine Phantasy schreibe und politisch bin ich sehr wohl und nicht erst seit Jahresanfang auf kDemos aktiv, obwohl sich ja seit zwei Jahren alles gewendet hat, links nach rechts ichrutschte und umgekehrt, die Grünen, die ich 2019 gewählt habe um Herbert Kickl und die FPÖ zu verhindern, bei den Regierungsverhandlungen einen Sideletter unterschrieben haben, daß sie für das Kopftuchverbot bei Lehrerinnen eintreten und Alexander van der Bellen für dessen Wahl ich mich auch sehr engagiert habe, vor einer Woche das Impfpflichtgesetz unterschrieben hat, das jetzt wieder zu wackeln scheint, weil sich Omikron offenbar doch als harmlose Grippe entpuppt, ja das darf man jetzt vielleicht sagen, obwohl Sigi Maurer, die Grüne Clubobfrau stur predigt, wir ziehen das Impfpflichtgesetz durch, weil ja im Herbst wieder eine Welle kommen könnte. Durchzuführen scheint sie nicht zu sein, weil Elga nicht die Daten sammeln kann und es auch kein Register gibt, wer von dem Gesetz ausgenommen ist, und keine Amtsärzte die das anschauen können und es so verfassungswidrig zu sein scheint, daß die Verwaltung lahmgelegt werden könnte, wenn dann eine Million Einspruch erheben. So sagen jetzt schon einige Landeshauptleute, das müßen wir noch evaluieren und die anderen rufen „Ein Freedom day muß her, gebt uns unsere Freiheit zurück!“ und das soll stufenweise langsam geschehen.

Das heißt ab morgen kann ich wieder mit Maske in ein Schuhgeschft oder zu Anna Jeller gehen ohne meinen Ausweis und meinen Impfnachweis herzeigen zu müßen. Schön und sehr frei, wenn man das will. Alle scheinen das nicht so zu empfinden, so gibt es immer noch Demonstrationen und das sind ja derzeit fast die einzigen Veranstaltungen, wo ich hingehe. Meistens am Samstagmittag, wenn ich in Wien bin um den Ring, aber auch am Montag auf die WU, weil im Sommersemester nur mehr geimpfte Studenten dort studieren dürfen und manchmal gibt es auch einen Autokonvoi, wo die Trucks laut hupend über die Ringstraße fahren.

Heute sollte es wieder einen solchen geben, aber der wurde verboten, weil zu laut und zu viele Emissionen, aber um sechs war eine Abschlußveranstaltung am Heldenplatz geplant, wo auch die kritische Ärtzin, die inzwischen ihren Ärzteausweise niedergelegt hat, Maria Hubmer Mogg sprechen sollte und wie die Veranstalter sagten, auch eine Art Disko oder Clubbing, weil „Das Feiern lassen wir uns nicht verbieten!“ und da wurden die Ungeimpften ja wirklich sehr diskriminiert auchoder nicht, weil die Nachtgastro und die Diskos sind ja noch verschlossen und es geistern Videos von Nobellokalen herum, wo sogenannte illegale Parties gefeiert werden.

Aber eine Demo am Heldenplatz ist legal, wenn man eine FFP2-Maske aufsetzt und weil das nicht alle wollen, ist ein Polizeiauto herumgefahren, umie Teilnehmer zu informieren „Bei Zuwiderhandeln werden Sie an gezeigt!“

Da wurde dann hinein getrommelt. Die Maria Hubmer Moog habe ich aber versäumt, weil ich eigentlich nicht so ein Diskotyp bin. So bin ich nach einer Stunde gegangen und habe gedacht, ich mache wieder eine Bücherschranktour, denn dazu komme ich 2G bedingt auch weniger. Das heißt in Harland fahre ich öfter zwischen dem beim Bootshaus und beim Amtshaus vorbei und zu meinen Geburtstagen habe ich die letzten zwei Jahren den in der Burggasse und in der Zieglergasse abgeklappert.

Beim „Wortschatz“ am Margaretenplatz komme ich auch manchmal vorbei und so habe ich heute die Literatur und die Politik verbunden. Bin sogar um circa acht beim Literaturhaus vorbeigegangen, aber nicht hinein. Leider leider, weil ja kein 2G und keine Maske, kann man aber eine Woche lang nachhören und in den Bücherschränken habe ich Andre Hellers „Buch vom Süden“ gefunden und „Geschichten vom Helfen“ aus dem „Residenz-Verlag“ und Morgen gibt es um zwölf wieder eine Demo am Heldenplatz.

Ja, Samstag ist derzeit mein Demotag und den Kritiker kann ich sagen, daß es stimmt, daß ich das auch zur körperlichen Ertüchtigung benütze, weil ich ja kaum zwecklos spazierengehe und wenn ein bißchen feiern dabei ist, kann das die Ungeimpften, die ja ziemlich diskrimiert sind oder waren, nur freuen. Interessieren würde mich auch noch, was P.S politsch schreiben zur <impfpflicht und den Maßnahmen sagen?

2022-01-20

Grillparzers hundertfünfzigster Todestag und Impfpflichtdebatte im Parlament

Franz Grillparzer der grantige Rebell und österreichische Hofdichter ist am einundzwanzigsten Jänner 1872 in Wien gestorben, deshalb sind ihm diese Woche die „Gedanken für den Tag“ gewidmet, in denen ihm der Germanist Arno Dusini neu beleuchtet. Denn er war offenbar gar nicht so grantig und verstaubt, wie ich als Hauptschülerin seine Gesamtausgabe gehalten habe, sonder hat seine Mitarbeiter in dem Hofarchiv, das heute das Literaturmuseum ist, mit den Worten „Ich freue mich bei Ihnen zu sein!“, begrüßte und am Mittwoch hat er den „Witz der Zensur“ beleuchtet. Ich habe mir die Sendung vier Minuten vor sieben vor dem Morgenjournal angehört und dann die Ruth, die ja ein Buch über seine Reisen geschrieben und im Frühjahr vor dem Denkmal drei Privatissimenveranstaltungen abgehalten und aus ihrem Buch gelesen hat, darauf aufmerksam gemacht, weil ich dachte, es würde sie interessieren und die ist ja Mitglied der Grillparzer-Gesellschaft und die hat mir gesagt „Donnerstag um drei legt die Gesellschaft einen Kranz vor dem Denkmal nieder!“

Nun bin ich ja nicht so ein besonderer Fan des grantigen alten Herrn, bin aber schon von diversen Impfkritikern auf Demonstrationen aufmerksam gemacht worden, die am Donnerstag ab neun vor dem Parlament stattfinden würden, denn da wird heute das Impfpflichtgesetz abgestimmt.

„Scheiße!“, habe ich gedacht, denn da hatte ich zwei Stunden, aber wenn ich um drei zum Grillparzerdenkmal marschiere und die Ruth treffe kann ich schauen, ob noch Reste von der Demo treffe.

Dann habe ich gehört, es gibt eine Bannmeile dreihundert Meter um das Parlament, aber das wird jetzt renoviert und ist derzeit in der Hofburg untergebracht und um das Impfpflichtgsetz das ja heute beschlossen werden soll, geht es rund her. Es hat sich um Madleine Petrovic eine Gruppe „Grüne gegen Impfpflicht“ gebildet und verschiedene Abgeordnete haben gemeldet, daß sie dagegen stimmen würden, so zum Beispiel einige der Neos. Es gibt große Diskussionen, wie verfassungswidrig der Entwurf ist und ob es Angesichts Omikron, das ja bald durchgeschoßen sein wird, noch notwendig sein wird? Elga kann es vor April auch nicht abwickeln, deshalb soll es drei Phasen geben, die erste, wo es eine Impflotterie als Anreiz geben soll. Jeder zehnte gewinnt einen Gutschein, dann wird von der Polizei kontrolliert und anschließend bekommt man den Strafbescheid, wenn noch notwendig.

Also sehr turbulent und viele Demos, bevor wir in Richtung Volksgarten aufbrachen, hörte ich in Oe24 TV, der Ring ist gesperrt und es gibt eine Demo am Platz der Menschenrechte, aber wir haben nur ein paar „Grüne gegen Impfpflicht“ vor dem Parlament gesehen, sowie ein paar Polizeiautos und haben auch lange den Eingang in den Volksgarten gesucht, wo es vor dem Denkmal um dreiviertel drei nur eine Dame mit Hund zu sehen war. Deshalb bin ich den Volksgarten abgegangen, um die Absperrungen zu suchen. Der Hmmel war dunkel, aber der Blick zum Burgtheater sehr sonnig und als Fotomotiv geeignet und als wir zurückkamen, lag ein kleiner Kranz schon vor dem Denkmal und ein Foto wurde auch geschossen. Die Ruth war noch nicht da, weil sie eine Vorlesung hatte.

Kam aber später, als es schon zu schneien angefangen hatte und innerhalb zehn Minuten war der Boden schneebedeckt, trotzdem hat eine Dame eine Rede vorgelesen, die zu seinen achtzigsten Geburtstag gehalten wurde. Dann zerstreuten sich die circa acht Teilnehmer. Morgen wo der Todestag sein Jubeläum hat, wird am Hietzinger Friedhof noch ein Kranz niedergelegt, aber ich bin ja kein Mitglied der Gesellschaft. So sind wir mit der Ruth in Richtung Oper gegangen, wo wir am Ring ein paar Leute mit einer Österreichfahne, also Restdemonstranten, stehen sahen und wir wollten am Würstlstand bei der Oper einen Glühwein trinken, aber der war schon aus, so sind wir über den Naschmarkt nach Hause gegangen, wo mich dann OE24 -TV darüber informierte, daß es doch Demonstranten gab und die habe ich auch schon am Vormittag via TV gesehen, wo sie von der Polizei in den Volksgarten abgedrängt wurden. Jetzt standen sie in der Rotenturmstraße und wurden von der Polizei zur Ausweiskontrolle aufgefordert und Wolfgang Fellner informierte, daß sich einige Abgeordnete krank gemeldet haben, weil sie nicht für die Impfpflicht stimmen wollten, so daß schließlich achtzig Prozent der anwesenden Abgeordneten, hauptsächlich ohne FPÖ für die Impfpflicht stimmten.

Am Abend hat es dann eine Zoom-Sitzung mit dem Bloggerdebut gegeben, wo ja am ersten Februar das neue Gewinnerbuch bekanntgegeben wird und darüber gerätselt wurde, ob die Leipzigerbuchmesse heuer stattfinden wird.

2022-01-15

Zum Recherchieren zur Demo

Hurrah, hurrah, mit dem Korrigieren des „Arbeitstitel“ bin ich am Mittwoch fertiggeworden, die Fenster habe ich am Donnerstag mit der gesamten Wohnung geputzt. Das sind ja immer meine Rechercherituale, wenn ich mit dem einen Text fertig bin, bevor ich etwas Neues anfange. Da habe ich ja noch vor kurzem gedacht, ich habe keine Ahnung ob und wann mir wieder etwas Neues, einfällt. Dann ist mir, das geht ja sehr schnell bei mir, ein Satz während des Show not tell-Seminars des fünf Tage Kurs der Jurenka Jurk aufgefallen, der sich dann in ein paar schlaflosen Nächten zu einer Plotidee entwickelt habe, die habe ich dann am Freitag noch einmal gründlich abgeklopft, so daß ich die Personen und auch die ersten Szenen schon im Kopf oder aufnotiert habe. Es wird da ja vier bis fünf Handlungsstränge oder zwei Ebenen geben und drei Geschichten, die der Helene Hofer, der Greta Mayer und der Elfriede Binder. Heldenreisenplan habe ich noch keinen. Da tue ich mir ja immer schwer, also eigentlich kein Konflikt, den ich Szene für Szene mit Spannung aufladen kann und eigentlich auch keinen Antagonisten, wenn man nicht den Onkel Bernhard dazu machen kann, dazu bin ich wahrscheinlich zu friedlich oder schreibe nicht wirklich Genres, wo ja alles spannungsgeladen sein muß. Und die Geschichte, wie man die Effi Briest und das Gretchen in die Jetztzeit integrieren oder einen Roman darüber schreiben kann , mit dem man dann letztlich im Institut für Sprachkunst aufgenommen wird oder einen Verlagsvertrag bekommt, wird das vielleicht nicht so sehr spannungsgeladen sein, sind das doch die Romane, die ich so lese eigentlich auch nicht.

Aber ich bin noch einmal die Webinarunterlagen durchgegangen und habe die Arbeitsblätter und den Romanfahrplan teilweise neu erstellt und war dann heute schon so weit, daß ich mit dem Schreiben beginnen konnte.

Ich weiß ich bin sehr schnell. In der Romanschule braucht man zwei Jahre dazu, bis man soweit ist. Ich schreibe aber auch schon an die fünfzig Jahre und habe auch schon zweiundfünfzig Bücher, die ich nicht nur geschrieben, sondern selbst herausgegeben habe, was ja wahrscheinlich ähnlich anrüchig ist, als wenn man sich heute nicht impfen läßt und richtig, in den „Wilden Rosenwuchs“ habe ich gestern in der Badewanne auch noch durchgelesen, habe ich ja schon viele Bücher, die von Schreiben es handeln und darum soll es in dem neuen Buch ja auch geben und heute habe ich dann die erste Szene geschrieben, die ich bei dem Show not tell-Seminar auch schon ein wenig anskizert hatte.

Da war es noch ein wenig holprig und theoretisch, jetzt weiß ich aber, wie die ersten Szenen gehen. Ein bißchen Handlung habe ich bezüglich Greta, Helene und Elfriede Binder auch schon gefunden und was jetzt fehlt, sind noch die Recherchetage, die ich ja bisher, wenn ich was fertig hatte, immer machte. Da bin ich mit dem Notizbuch auf die Straße gegangen oder habe mich in die Straßenbahn gesetzt und beobachtet und da gibt es ja auch einen Artikel der Jurenka Jurk, wo es um das Ideefinden ging und elf Techniken dazu vorgestellt wurden.

Die waren mir als Profschreiberin zum Teil schon bekannt, weil ja der Tip 1 heißt „Entdecke das besondere im Alltäglichen“.

Also setz dich ins Cafe, denk darüber nach, was mit dem Nachbar los ist und mach eine Geschichte daraus.

Das geht in 2G-Zeiten natürlich nicht, also habe ich das Recherchieren diesmal auslassen wollen, gehe ich jetzt ja eigentlich nur auf die Bank und zum Demonstrieren auf die Straße, was Wien betrifft. In Harland setze ich mich aufs Rad und fahre die Traisen entlang in Richtung Markt oder Ochsenburg und Demonstrationen gibt es jetzt auch wieder, in Zeiten wie diesen, wo nächste Woche das Impfpflichtgesetz beschlossen werden soll, überhaupt sehr viele und da ist nur das Problem, daß man, wenn man von einer kommt dann im Fernsehen oder in den Zeitungen erfahren kann, wie gewalttätig, die schon wieder waren und wieviel Rechte und Schurbler dorthin gingen, so daß ein normaler Mensch stattdessen nur auf die Impfstraße gehen kann, wie Innenminister Karner sagte.

Also demonstrieren, aber das ist in Zeiten, wie diesen auch nicht leicht, gibt es da ja wieder die Maskenpflicht und da habe ich mich bisher immer an den Rand gestellt, weil man im Freien bis vor kurzen keine Maske brauchte. Das gibt es, wegen Omikron seit einer Woche auch nicht mehr. Da braucht man sie, wenn man nicht zwei Meter Abstand halten kann und das kann man nicht, wenn man den Ring mit hunderttausend anderer hinuntergeht.

Also keine Deomos mehr. Die von der FPÖ haben ja einen livestream und bei den Demos kann man vielleicht auch noch vorbeispazieren oder sich an den Rand, um die Ecke stellen, wie ich es letzte Woche gemacht habe, als es da eine am Platz der Menschenrechte vom Verein „Demokratie und Grundreche“ gegeben hat. Das ist der von Hannes Hofbauer vom „Promedia-Verlag“, also ein linker Verein, das gibt es jetzt auch schon und als ich dann an den Ring hinuntergegangen bin, war der von der Polizei so abgesperrt, daß man den zwei Meter Abstand unmöglich einhalten konnte und heute wieder Demos.

Am Heldenplatz eine von der FPÖ veranstaltete, da war ich ja im Dezember auf einer und wurde dann von einer Kommentiererin gerügt, wie ich nur kann?

Ich kann es schon. Aber es gibt zum Glück noch andere Initiativen und der liebe Andi Pianka schickt mir auch immer die diesbezüglichen Termine, denn die Gesundheitsberufe, die diesbezüglich auch sehr engagiert sind, weil sie sich nicht impfen lassen wollen, treffen sich im Votivpark und am Schwarzenberplatz meistens die MFG, die ja in Oberösterreich, die letzte Wahl gewonnen habe.

Also bin heute zum Recherchieren mit einem kleinen Büchlein auf den Schwarzenberplatz gegangen und habe da auch einiges Interessantes gesehen, was ich zwar nicht sofort in den neuen Text verwenden, aber vielleicht später brauchen kann, sind da doch zwei Kinder mit zwei Plüschpferdchen auf Rädern an mir vorbeigefahren und eine Christbaumsammelstelle gibt es dort auch, wo die Leute dann ihre Christbäume deponierten, während auf der Bühne der MGF Obmann, Rechtsanwalt Michael Brunner, der Arzt Christian Fiala, Prof Sönnichsen und auch eine Grüne, die aus der Partei ausgetreten ist, weil sie die Impfpflicht nicht vertreten kann und in die MFG eingetreten ist, auftraten.

Es ist auch spannend, wie es mit dem Impfpflichgesetz weitergehen wird. Da haben ja zweihunderttausend Leute, mich eingeschlossen, eine Stelungnahme geschrieben, wo ich dann hörte, das sind nur Copy and paste-Einwände, die uns nicht interessieren, da wischen wir drüber hinweg und die Impfpflicht kommt am ersten Februar, obwohl Elga, die die Datenabwicklung organiseren soll, schon sagte, das vor April nicht zu schaffen und die Richter, die die Einsprüche bearbeiten müssen, rufen auch schon „Wir brauchen mehr Personal, um das zu bearbeiten, wenn da eine Million Strafbescheide ausgestellt werden!“

So hörte ich schon, daß eine Impfpflicht light kommen soll, die mich dann wahrscheinlich noch mehr am Recherchieren hindert, kann einen dann ja offenbar die Polizei auf der Straße nach dem Impfpaß fragen und ein Strafmandat ausstellen.

Mal sehen wie es kommt und wie es wird? Die Stimmung am Schwarzenbergplatz war jedenfalls sehr gut und informativ war es auch. Weiße Luftballons ragten in Trauben in den Himmel und wurden verteilt und dann ist es wieder zum Ring gegangen. Da war mir schon kalt. So bin ich nach Hause gegangen, um mir den Lifestream anzuschauen, um zu sehen, was ich versäumte und spannend auch wie es weitergehen wird?

Spannend auch und nicht so erfreulich, daß des jetzt eine Aktion scharf und eine zwei G-KontrolleNofood geschöften gibt, die da die Leute mit der Impfung betrifft.

Also mich würde es stören, wenn ich da jedesmal wenn ich in den Kika oder in eine Buchhandlung will, nicht nur eine Maske brauche, sondern auch meinen Impfnachweise an der Kasse oder am Eingang vorweisen muß und, daß man ab jetzt mit Bändchen oder Stempel an der Hand Kleider oder Schuhe kaufen geht, ist eigentlich absurd und auch nicht logisch, daß das gefährlicher, als im „Spar-Markt“ oder beim „Hofer“ ist. Da hat ja Wolfgang Fellner, glaube ich, schon geschrieben, daß das das dann auch dort gelten müßte!

Die Ungeimpften können sich ja impfen oder sich ihre Sachen liefern lassen! Mal sehen, wie weit der Wahnsinn noch geht und insofern wird das höchstwahrscheinlich auch in mein neues Projekt einfließen.

2022-01-02

Ins Roman- und Lesejahr

Nachdem die Ruth nach dem Frühstück wieder abgereist, beziehungsweise an der Traisen entlang zum Bahnhof spaziert ist, habe ich Zeit an mein neues Romanschreibjahr zu denken, was ich ja eigentlich seit 1973 mehr oder weniger intensiv betreibe, so daß inzwischen über fünfzig selbstgemachte Bücher, Romane, Erzählungen etcetera entstanden sind. In der letzten Zeit hat mich ja das Thema Corona sehr beschäftigt, so daß es außer dem „Corona-Texte-Buch“, das dritte Buch mit gesammelten „Literaturgeflüster-Texten“, schon drei Corona Bücher gibt, die bereits erschienen sind.

Das „Frühlingserwachen“ , das „Braunrot karierte Notizbuch“, die „Mathilde im Coronaland“ und im letzten Jahr habe ich zwei Corona-Texte, die „Hundert Seiten Depression“ und das „Seitengewitter“, die jetzt beim Alfred liegen herausgebracht.

„Arbeitstitel Wien 2021“ wo ich aus dem Jahr 2053 auf 2021 zurückschaue, korrigiere ich gerade. Das ist ja ein eher kurzer Text, also sechsundvierzig Seiten, fünfundzwanzig Szenen und bis dato 21897 Worte, was alles eigentlich keine Romane sind. Aber meine Leser wissen es wahrscheinlich, daß ich dank Jurenka Jurk, die inzwischen eine „Romanschule“ und neun Angestellte hat, das neue Jahr seit einigen Jahren mit einem Romanschreibworkschop beginne.

„Plan dein Romanschreibjahr“, ein fünf Tage Kurs, den sie seit einigen Jahren kostenlos anbietet und den ich seit einigen Jahren begeistert mitmache, obwohl ich mit der „Heldereise“ und auch damit, ein ganzes Jahr einen Text zu planen und ihm erst dann hinunterzuschreiben, nicht sehr viel anfangen kann.

Dazu bin ich, das wissen meine Leser wahrscheinlich auch, viel zu ungeduldig, deshalb sind meine „Nanos“ meistens auch kürzer und ich oft schon in der halben Zeit fertig, aber die Arbeitsblätter und Bögen, die Jurenka Jurk da zur Verfügung stellt, fülle ich immer beharrlich aus.

Die ist ja Schreiblehrerin aus Leidenschaft und wenn ich auch ganz ehrlich nicht mehr glaube, daß ich den Sprung in die Professionalität oder in den Erfolg noch schaffe, bin ich, das wissen oder glauben meine Leser, wie der Uli beispielsweise, nicht, doch sehr begierig dazuzulernen und mich zu verbessern, obwohl ich ganz ehrlich auch nie sehr viel mit der Frage, warum ich eigentlich schreiben will, was anfangen kann.

Um mich selbst zu verwirklichen wahrscheinlich und mich auszudrücken und da werden, glaube ich, ganz bestimmt, auch Spuren übrig bleiben, lasse ich mir ja meine Bücher seit 2000 immer fünfzigmal drucken, verteile und verschenke sie und der Rest liegt in meinen Regalen und besonders was die Corona-Bücher betrifft, denke ich, daß die für die Nachwelt, meine kleine Enkeltochter Lia beispielsweise, interessant sein können.

Das Schreiben ist mir sehr wichtig, und daß ich damit nicht den Erfolg hatte, den ich eigentlich wollte, verstehe ich vielleicht immer noch nicht so ganz und ich weiß auch nicht, wie es ab 2022 und überhaupt damit weitergehen wird. Denn wenn man schon über fünfzig Büchergeschrieben hat, ist man wahrscheinlich ein wenig ausgeschrieben.

Aufgeben natürlich nie. Das ist ganz klar, aber kann ich noch jemals über etwas anderes als über Corona schreiben? Das weiß ich jetzt noch nicht. Es gibt aber, wie schon beschrieben, jetzt noch drei Bücher, die fertig werden müßen.

Das wird mich im neuen Jahr beschäftigen. Was dann kommt, weiß ich nicht. Wenn ich den „Arbeitstitel“ soweit fertig habe, daß er an den Alfred geht, kann ich ja wieder Fensterputzen und dann im Februar oder März wahrscheinlich auch wieder in der Stadt herumlaufen um zu recherchieren.

Das ist in den Lockdown-Zeiten für Ungeimpfte ja vielleicht ein wenig schwierig oder auch nicht, denn das Recherchieren gilt ja wahrscheinlich als Arbeit und das dürfen auch die Ungeimpften und vielleicht ist dann auch schon das neue Virus durchgerauscht und die Impfpflicht sowie der Lockdown wieder aufgehoben. Das würde ich mir wünschen und darüber werde ich auch sicher schreiben, ob es so kommt oder auch nicht und Jurenka Jurk, die Unentwegte hat mir im Vorfeld auch schon Links zu einem Artikel geschickt, wie man zu seinen Themen kommen kann?

Da ist nicht unbedingt viel Neues dabei. Denn ich bin ja, als seit 1973 erfolgfrei Schreibende nicht unbedingt ein Neuling, sondern ein Profi, auch wenn das niemand glaubt und habe auch schon den Trick angewendet, mir ein Buch aus dem Regal zu klauben, eine Seite aufzuschlagen und die Worte die ich dann finde, für einen Text zu verwenden.

Mit dem Wort „Bierdose“ oder „Dosenbier“ habe ich das schon einmal gemacht und beim Recherieren sammle ich ja auch immer einiges an, was ich mir dann in mein Notizbuch schreibe.

Ob das dann ohne Corona geht, weiß ich nicht, muß auch gar nicht und heute ist von der Romanschule und dem „Fünf Tage-Kurs“ auch schon wieder, das erste Arbeitsblat gekommen.

Zwanzig Minuten vermutet Jurenka Jurk, daß man täglich braucht, um sich damit auseinanderzusetzen. Bei mir ging das, weil ich das ja, glaube ich, jetzt schon zum dritten Mal machte, wieder schneller, war aber trotzdem interessant und informativ, meine Romanziele und meine Zeit dazu zu planen.

Zeit habe ich, dank Corona ja, glaube ich, genug. Die nötige Disziplin auch. Den Plan für den neuen Roman noch nicht, müßen ja erst die noch unveröffentlichen Bücher fertig werden.

Was ich dazu brauchen werde, ist natürlich die Anerkennung und der Erfolg und da schauts ja dank Corona oder leider deshalb nicht sehr rosig aus, weil man ja ohne 2G plus und Maske wahrscheinlich nirgends lesen kann, das heißt über Zoom und Online wahrscheinlich schon und meine Vorschauen, meine Gewinnspielet etcetera, wird es ja wahrscheinlich wieder geben.

Da habe ich dank Annika Bühnemann, die ja immer Vermarktungskurse hat, in den letzten Jahren auch sehr viel gelernt. Ich habe zwar wenig Reaktionen darauf, stelle aber trotzdem immer meine Gewinnspielfragen. Früher hatte ich immer zwei Bücher in der Tasche, um sie bei Veranstaltungen, wo ich war, herzuzeigen.

Das hat sich jetzt auch erübrigt. Aber im Blog gibt es nach wie vor Schreibberichte und dann wird 2022 sicherlich wieder ein Lesejahr werden.

Bin ich ja ziemlich entschlossen, mein Buchpreislesen weiterzumachen. Also die für den Leipziger Buchpreis nominierten, die für den deutschen, österreichischen und Schweizer Buchpreis nzu lesen und dan wahscheinlich wieder in der „Bloggerdebut-Jury“ sein. Da lese ich jetzt ja die 2021 Bücher, bin da gerade beim dritten, beim“Jungen mit schwarzen Hahn“ und habe auch noch einige Bücher, die ich von der 2021 auf die 2022-Liste hinübergenommen habe.

Geburtstagsbücher, habe ich auch noch nicht gelesen. Also gibts auch da wahrscheinlich genug zu tun und da ist es ja auch, was mich trotz Ungeimpften-Lockdown und 2G plus am gesellschaftlichen Leben erhält, obwohl ich mir wieder vorgenommen habe, bei den Neuanschaffungen vorsichtig sein.

Daß ich ohne Maske und Impfzeugnis keinen Buchladen betreten darf, halte ich für einen Vorteil. Es gibt aber die Bücherschränke und die darf man besuchen und da tue ich auch immer noch sehr begierlich und die Verlage kann man auch anschreiben.

Ich finde es ja spannend, daß ich da ein paarmal, das erste Mal von einer Veranstaltung, das zweite Mal vom Volksstimmefest kommend an der Anna Jeller vorbeigegangen bin und da einmal Vicki Baums „Hotel Berlin“ das zweite Mal „Barbi Markovics „Die verschissene Zeit“ liegen gesehen habe, dann nach Hause ging und das Buch bei „Wagenbach“ und „Residenz“ anfragte.

Das geht also auch, obwohl ich schon glaube, daß die Lockdowns und die 2Gs die Leute vom der Kultur wegbringen kann und mich hats ja dazu gebracht, meine literarische Karriere als beendet zu betrachten. Damit gehts mir sogar ganz gut, obwohl ich natürlich weder zum Schreiben noch zum Lesen aufhören werde und wenn jemand vielleicht doch meine literarische Qualitäten erkennen sollte, würde mich das freuen.

Die Tür ist offen. Aber ich muß mich ja nicht hinausdrängen, sondern kann mich entdecken lassen. In diesem Sinne werde ich mich also auch 2022 in den „Fünf Tage-Kurs“ stürzen und da, bin ich sicher, wieder was daraus lernen und in mein neues Schreibjahr mitnehmen.

2021-12-31

Das zweite Corona-Jahr

Jetzt kommt, wie immer seit es diesen Blog gibt, der Jahresrückblick. Und den Letzten oder die Vorschau, auf das neue Jahr, habe ich, glaube ich, mit der Frage begonnen oder beendet, wie es weitergehen wird, wann es wieder normal werden wird und da habe ich ja nichts Erfreuliches zu vermelden, obwohl wir ja heute noch die Weihnachtsamnesie für Ungeimpfte haben, also zu Silvester aus dem Haus gehen dürfen, zwar nicht in die Lokale und die Oper, aber die haben ohnehin Sperrstunde um zehn und wenn ich es so recht bedenke, hat es im Vorjahr, als alle riefen „Alpha kommt!“, auch kein Silvester, sondern irgendeinen Lockdown gegeben, aber da wurde ja noch nicht zwischen Geimpften und Ungeimpften differenziert.

Das kam erst später, daß man sich plötzlich Freitesten mußte. Zuerst gabs da die Massentests, die waren, glaube ich, noch nicht so ein Erfolg. Aber dann kam bald das Freitesten, also zum Friseur“ und in die „Alte Schmiede“ nur mit 3G. Dann kam die Impfung und der grüne Pass, denn die Fluggesellschaften werden ja nur die Geimpften reisen lassen, als „Impfen, impfen, impfen!“, das war zuerst ein wenig schwierig, weil zu wenig Impfstoff da. Dann gab es diesen und die Leute wollten nicht so, wie sie sollten, mußten aber, weil die Zahlen wieder stiegen und die Delta-Variante die nach Alpha folgte, viel viel ansteckender war.

Nach einem halbwegs schönen Sommer, wo wir zwei Wochenenden bei der Ruth in der Kittnerstiftung in der Steiermark verbrachten und den O-Tönen, wo man zwar nur mit 3G Platz nehmen, aber draußen stehen konnte, stiegen die Zahlen wieder an und es kam zum Drei oder Fünfstufenplan, der schon von den 2Gs, also nur geimpft und genesen ins Restaurants, 3G am Arbeitsplatz, schon zu der Idee des Schutzlockdown für Ungeimpften führten, denn „Wir müssen die Zügel enger schnallen!“, sagte der neue Bundeskanzler, denn der alte mußte nach Korruptionsvorwürfen zurücktreten. Es war also auch politisch sehr aufregend. Kurz nach dem Schutzlockdown für Ungeimpfte kam zwar der Lockdown für alle, der die Zahlen zwar wieder hinunterbrachte, aber jetzt warten alle, wie gebannt auf Omikron, was ja noch viel viel gefährlicher ist, als ein fürchterliches Jahr und die Schlinge noch viel enger gezogen, denn jetzt muß man ja mit Maske und drei impfungen auch noch PCT- Testen und die Impfpflicht wird im Februar auch eingeführt werden.

Kein schönes Jahr, sondern ein sehr verrücktes und vor drei Jahren hat man sich wohl nicht vorstellen können, was alles möglich ist und ich wundere mich noch immer, wie bereitwillig, die Leute mitmachen, sich beispielsweise alle zwei Tage testen lassen und sich geduldig mit Maske in die „Alte Schmiede“ oder in die Oper setzten. Ich bin da nicht so geduldigt, habe aber trotzdem versucht meine Normalität so viel wie möglich zu leben. Bin also nicht live in die „Alte Schmiede“, ins Literaturhaus und in die „Gesellschaft“ gegangen, sondern habe mich in die Veranstaltungen gestreamt. Bei den „Wilden Worten“ war ich einmal, und auch einmal auf der Schwedenbrücke, als da eine Ilse Aichinger Gedenktafel enthüllt wurde, bei den O Tönen, sowie bei den Privatissimen der Ruth. Im Sommer in Harland, da konnte man auch in die Nonfood-Geschäften ohne Maske einkaufen, in Wien konnte man das nicht und bei der Radlerschenke stand groß angeschrieben, daß da kein Test nötig sei. Also haben wir da Alfreds Geburtstag gefeiert und am Markt mit der Doris Kloimstein, der Anna und der Lia. Auf der Rudolfshöhe hat es auch immer Takeaway gegeben, also alles etwas verrückt und, daß die Non Covid -Strategie, die offenbar von den Regierungen so verbissen verfolgt wird, habe ich mir, glaube ich, schon am Anfang gedacht, daß das nicht funktionieren wird. Die Impfung als Gamechanger funktioniert offenbar auch nicht, sondern muß wahrscheinlich alle vier Monate wiederholt werden und auch die Geimpften können einander anstecken, für sie ist die Pandemie , also auch nicht wie versprochen vorbei. Wenn aber das neue Virus soviel ansteckender ist, kann man nur hoffen, daß dann alle Abwehrkräfte und die Krankheit auf diese Art und Weise verschwindet.

Alles sehr verrückt und ich habe darüber geschrieben und geschrieben, viele Corona Texte im Literaturgeflüster, so viele, daß knapp vor Weihnachten mein „Corona Texte Buch“ ,herausgekommen ist. Das ist, glaube ich, das zweite Buch, das in diesem Jahr erschienen ist, denn die „Mathilde“ ist auch noch 2021 herausgekommen und geschrieben habe ich drei weitere kürzere Text, die noch erscheinen müßen, nämlich „Wo wir waren oder hundert Seiten Depression“, das „Seitengewitter“ und „Arbeitstitel Wien 2021“ wo ich in jedem Text versuchte, das Thema Corona auf die eine oder andere Weise zu erfassen.

Berühmt werde ich dadurch wohl nicht, denn ich bin ja Corona kritisch und habe deshalb mit einer „Hundert Seiten-Szene“ nicht beim Volksstimmefest lesen dürfen, obwohl ich im Programm stand, aber das hätte ich wahrscheinlich ohnehin nicht dürfen, denn da herrschte schon 3G, ich war aber dort und auch schon Frühjahr auf der Jesuitenwiese, nämlich auf der berühmten Kickl-Demonstration.

„Wie kannst du nur ?“, hat mir eine Judith geschrieben. Ja ich würde auch lieber an einer linken Widerstandsdemo teilnehmen. Aber Maßnahmenkritiker sind offenbar alle rechts, auch wenn ich noch immer nicht verstanden habe wieso?

Also wieder alles ziemlich verrückt und auf einer Lesung ist auch ein Text von mir verlesen worden, nämlich „Noahs Fest“, denn da ist ja das Buch herausgekommen, wo ich im Vorjahr zum Skriptorium ins Stift Seitenstetten eingeladen wurde. Da bin ich wegen der Maskenpflicht, nicht hingefahren. Jetzt gabs die Belegexemplare und viele die Doris Kloimstein , ist da sehr rührend, Präsentationen, an verschiedenen Orten, aber überall 2 oder 3 G. Magdalena Tschurlovits hat, glaube ich, meinen Text gelesen und Alex Hartl hat mir auch versprochen eine Szene aus dem „Frühlingserwachen“ in die neue Volksstimefestanthologie aufzunehmen.

Also ist vielleicht doch nicht alles so negativ und ich habe auch sehr viel gelesen. Zwar nicht ganz soviel wie man sich eigentlich denken könnte, denn eigentlich tue ich außer meinen Telefonstunden, dem Streamen und dem Schreiben nicht viel anderes mehr, aber ich werde auch da wahrscheinlich langsamer und älter und richtig, literarisches Geburtstagsfest hat es auch keines gegeben. ich habe aber die deutschen, die österreichischen Buchpreisbücher gelesen, bei den Schweizern fehlt mir noch was. Mein Weihnachtsliebesromanspecial damit es doch kein so ungemütliches Weihnachten wird, auch wenn das Ex-Kanzler Schallenberg ärgern sollte, habe ich jetzt abgeschlossen.

Was jetzt noch folgt ist das Lesen der Bloggerdebutshortlist und die „Ohrenschmaus-Texte“ habe ich mir auch durchgesehen. Bei Beiden gibt es dann im Jänner die Entscheidungen oder Jurysitzungen, also ist doch vielleicht einiges los, obwohl sich mein Freundeskreis Corona bedingt sehr reduziert hat.

Denn ich bin ja sehr verantwortungsbewußt und keine Gefährderin, treffe in Wien also nur die Ruth und in St. Pölten am Markt die Doris Kloimstein Die Schwiegermutter, die ja Ende September gestorben ist, kann ich in Harland auch nicht mehr treffen, nur das Enkelkind und die Anna. Also viel Veränderung im zweiten Corona-Jahr und jetzt bin ich natürlich wieder sehr gespannt, wie es weiter geht, was ich im nächsten Jahr schreiben werde und wieviele Corona Bücher es dann geben wird und ja richtig, den Adventkalender gibts bei mir auch noch, denn die Nika, Weihnachtsfrau, zieht sich ja bis Silvester, also verlinke ich noch einmal, die schon offenen Türchen. Heuer hats ja wegen dem Liebesromanespecial kein neues Fenster gegeben, vielleicht im nächsten Jahr, seien wir gespannt.

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Und zur „Corona-Fledermaus“ aber bitte nur bis zehn, geht es hier auch.

2021-12-16

Leben als NI

Wir leben ja, seit es den sogenannten Lockdown für Ungeimpfte gibt, in sehr seltsamen Zeiten, wo man wahrscheinlich früher vor zwei, drei Jahren den Kopf geschüttelt hätte und nein, das kann ich mir nicht vorstellen, das kann und wird niemals so passieren!

Ja so schnell kann es gehen, daß Unmögliches möglich wird, die Corona Debatte ist schuld daran und hat offenbar sehr viel von links nach rechts und von rechts nach links gerückt.

Ich kann mich erinnern und das ist, glaube ich, vor einem Jahr gewesen, daß aus England, die Detatte kam, da würde es einen „Zrück in die Freiheit-Paß“ geben und ich habe den Kopf geschüttelt und habe es nicht gelaubt.

Dann kamen und das war vor einem Jahr von Exex-Kanzler <kurz die Aufforderung zu einer sogenannten Massentestung. Da sind nur wenige Leute hingegangen und man kannte hören, wer das nicht tut gefährdet fünf Arbeitsplätze.

Das habe ich bis heute nicht verstanden. Dann kam das Freitesten oder das 3G und man durfte nur geimpft oder getestet in Restaurants, Veranstaltungen, Friseure und ich habe mich gewundert wie schnell das angenommen wurde und wie bereitwillig die Leute sich testen ließen oder in der „Alten Schmiede“ die FFP2-Maske aufsetzten.

Viele ließen sich dann impfen, um ihre Freiheit, sprich auf Urlaub fahren zu können und ins Kino zu gehen, denn man hörte ohne Impfung kommt man in kein Flugzeug mehr hinein.

Ich bin ja eine die nicht gerne Dinge macht, die ihr nicht logisch erscheinen und, daß man im Freien einen Impfpaß oder einen Testnachweis braucht, um einen Kaffee zu trinken ist es das nicht wirklich, wenn man sich den vom Würstlstand holen und das Eis halt aus dem Stanitzl schlecken kann.

Der Herr Elmayer, der das Essen im Freien für nicht fein hält, würde zwar den Kopf vor so viel Unfeinheit schütteln, aber der ist schon gestorben und da ich ja nicht gerne Masken trage und mich auch nicht testen lassen möchte, befinde ich mich eigentlich schon seit März 2020 im Lockdown und komme eigentlich recht gut damit zurecht.

Dem Alfred der die Maßnahmen schlechter als ich verträgt, geht einkaufen und kauft soviel, daß ich auch seine Urlaube verkrafte„, statt in die „Alte Schmiede“ zu gehen, streame ich mich halt hin, auf die Bank muß ich alle paar Wochen und zum Bücherschrank gehe ich auch und in Harland Radfahren, das ist auch wichtig, denn zu den vielen Widersprüchigkeiten und Fehlern, die da in der Pandemiebekämpfung aufgetreten sind, gehörte wohl, daß im Frühjahr 2020, die Parks und die Spielplätze abgesperrt wurden und man die Leute bestrafte, die auf einer Parkbank saßen, denn man soll und muß sich ja bewegen, um gesund zu bleiben und seine Abwehrkräfte zu stärken und wenn man da ewig im Lockdown vor dem Fernseher sitzt, denn da darf man ja nur aus vier berühmten Gründen hinaus, frustriert Chips und Bier in sich hineinstopft, nimmt man zu, wird adipös, bekommt Bluthochdurck oder Diabetes und zählt im Falle einer Ansteckung zu den Risikopatienten.

Nun gut, im Sommer 2020 wurde ja gelockert. Aber dann kam der zweite Lockdown, der in Wien bis Ostern anhielt, da mußte man zeitweilig auch am Donaukanal und am Karlsplatz Maske tragen. Es gab den grünen Paß, den man überall vorweisen mußte und einen relativ schönen Sommer, den Kanzler Kurz ja versprochen hat, daß da das Licht im Tunnel zu sehen sein wird und für die Geimpften die Pandemie vorbei. Das war dann nicht so, weil die Delta Variante plötzlich da, die viel viel ansteckender zu sein schien. In Wien mußte man auch in Nonfood-Geschäften Masken tragen und sich die Knder testen lassen, wenn sie ins Schwimmbad wollten.

Dann kam der Herbst und die Pandemie war offenbar auch für die Geimpften nicht vorbei, denn die Zahlen stiegen wieder an und so wurde der sogenannte Dreistufenplan kreiiert, der dann auf fünf erhöht wurde, wobei Stufe vier, glaube ich, die 2G Regel also geimpft und genesen und Stufe fünf dann einen Lockdown für Ungeimpfte bedeutete.

„Ich betone, daß diese Maßnahmen nur die Ungeimpften betreffen!“, verkündete der neue Bundeskanzler Schallenberg, denn wie kommen die dazu, die alles richtig machten, daß sie sich einschränken müßen. Das hat dann, weil die Zahlen weiter stiegen, nicht lange angehalten. Es gab Konflikte zwischen Kanzler und Gesundheitsminister und dann wurde im November, glaube ich, neben einem dreiwöchigen Lockdown für alle auch eine Impfpflicht ab Februar eingeführt und so befinde ich mich seit November im sogenannten Locown für Ungeimpfte, der mir, weil ich das ja schon viel länger bin, wie geschrieben, nicht viel ausmacht und ich mich in Wien außer auf die Bank eigentlich nur an den Samstagen auf Demos ,begebe, aber da war ich weil wir ja auch manchmal in Harland sind, nicht auf allen.

Nur auf der Letzten und da schleche ich mich wegen der Maskenpflicht eher am Rand herum, also dort wo man maskenlos stehen darf und ich halte auch Abstand. Mache meine Stunden hauptsächich telefonisch, treffe am Markt in St. Pölten regelmäßig die Doris Kloimsteinn und machmal in Wien die Ruth und denke, daß ich mich auf diese Art und Weise nicht anstecken kann, also keine Gefährderin bin, mich von der Regierung nicht schützen lassen und auch kein schlechtes Gewissen zu haben brauche.

Dem Alfred der gerne im Wirtshaus Fußballspiele gesehen hat, geht es da viel schlechter als mir, mir geht es nicht so sehr ab, daß ich jetzt in der „Alten Schmiede“ oder Literaturhaus nicht mehr ignoriert werde und streame mich in die Veranstaltungen und außerdem lese und schreibe. ich ja sehr viel. Ich bin wahrscheinlich auch da die, die bis jetzt am meisten über Corona geschrieben hat.

Mein „Corona-Texte Buch“ mit den Blogartikeln bis Oktober wird demnächst erscheinen und ich kann es allen sehr empfehlen, weil man da, glaube ich, recht gut die Veränderungen und Vertschärfungen beobachten kann.

Sonst gibts das „Frühjahrserwachen“ wo die Roswitha mit Schal in die Bank und in ihr Museum schleicht. Das ginge jetzt nicht mehr. Dann das „Braunrot karierte Notizbuch“, das ich einmal in der Seedosen-Zelle gefunden habe und das den eigentlich sehr schönen Corona-Sommer 2020 beschreibt.

Dann das „Leben im Corona-Raum“ mit der Mathilde, das endet im November 2020 und da war die NI-Wohnung noch Utopie. Jetzt ist es das offenbar nicht mehr ganz so sehr, hat doch die Frau Verfassungsministerin Edtstadler schon angedeutet, daß man, wenn es die Impflicht gibt, sich nicht mehr legal in Österreich aufhalten kann! Was das heißt weiß ich nicht so genau. Denn nach Deutschland oder sonst nach Europa kann ich wohl auch nicht auswandern und will das auch nicht. Habe aber gehört, daß ich gekündigt werden und meine Wohnung verlieren kann. Auch mein Auto und Führerschein darf ich keinen machen. Ob die Arzte mich behandeln dürfen, ist nicht so klar. Der Ärztekammerpräsident sagt „Ja!“, aber wenn ich dorthin gehe, meine Abwehrkörper zeige und frage, ob ich mich jetzt impfen lassen soll? Darf der Arzt nicht „Nein!“, sagen, weil er sonst diszipliniert wird und es gibt auch Forderungen, daß man dann gefälligst seine Intensivbehandlungen bezahlen muß und angezeigt wird, wenn man jemanden angesteckt hat!

Also alles nicht sehr lustig und ungemütlich. Da hat der inzwischen auch schon wieder Ex-Kanzler und Außenminister Schallenberg leider recht und eine Spaltung der Gesellschaft, wie man schon seit Monaten hört. Wenn man dann die Leute auf der Straße befragt, ob es eine Impfpflicht geben soll? Sagen die meisten „Ja, denn wie kommen wir dazu neben einem Ungeimpften im gleichen Raum zu sitzen?“

Als ob die per se ansteckend wären? Sind sie nicht, denn es hat sich inzwischen herausgestellt, daß die Impfung keine sterile Immunität entwickelt und offenbar eine so schwache Wirkung hat, daß sie allle vier bis sechs Monate wiederholt werden muß, was eigentich gegen eine Impflicht spricht. Aber gut, die kommt wahrscheinlich ab Februar und, wie man dagegen Einspruch erheben kann, sagt mir wahrscheinlich die FPÖ oder die MFG und nicht die Grünen, denn die sehen ja in jeden Impfgegner einen Rechtsradikalen, was auch ein wenig seltsam ist!

Die Zahlen stiegen also hoch. Als sie bei fünfzehntausend waren, gabs dann einen dreiwöchigen allgemeinen Lockdown, der jetzt mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen wieder zu Ende ist. Das heißt, die Geschäfte haben wieder offen. Die Restaurants werden in Wien erst wieder nächste Woche öffnen und damit man was zum Fürchten hat, ist prompt die nächste, viel, viel ansteckendere Variante namens Omikron schon wieder da, was ich fast erwartet habe. Jetzt fürchten sich alle davor. Allerdings hört man da, daß die zwar vielleicht ansteckender, aber milde Verläufe hat und so war das, glaube ich, auch vor hundert Jahren bei der spanischen Grippe. Denn dann sind alle verseucht und das Ganze ist vorbei, worauf ich hoffe! Allerdings bin ich wegen der Maßnahmenrücknahme skeptisch, denn so schauts derzeit nicht aus. Wäre aber ein Hoffnungschimmer!

Also nicht in Panik verfallen, sich nicht fertig machen und auch nicht spalten lassen! Mit Abstand halten, Händewaschen und Lüften müßte es eigentlich gehen! Die Maske kann sich ja jeder aufsetzen, der das möchte und sich auch ohne jede Kontrolle testen oder impfen lassen! Schauen wir uns an, was noch passiert und wie lange der Lockdown für die Ungeimpften noch anhalten wird, schaut momentan so aus als ob das ewig wäre!

Mir macht das nicht so viel aus, habe ich schon geschrieben. Ich habe da einen langen Atem, weil schon in Pension und keine Kinder in der Schule und keine Eltern in einem Pflegeheim, die ich besuchen müßte. Lesen kann ich zu Hause, in die „Alte Schmiede“ streamen und über Corona schreiben auch.

Die die sich das nicht leisten können, werden sich vielleicht wehren und weiter auf Demos gehen und das tue ich auch.

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