Literaturgefluester

2021-10-03

Nicht hinterfragen?

Sind wir in der vierten Welle oder nicht, lautet ja schon seit Wochen, die große Frage, die zum drei Stufenplan mit dem sogenannten Schutz für Ungeimpfte und den Wiener Corona- Verschärfungen führte, während die Impfquote trotz niederschwelligster Angebote vor sich hindümpeln und bei sechzig oder siebzig Prozent liegen dürften, je nachdem ob man die unimpfbaren Kinder jetzt weg oder dazu rechnet und das scheint die Politik nervös zu machen, denn impfen, impfen, impfen, lautet die Devise und dann wird von Impfleugnern, Impfskeptikern, etcetera, gesprochen und alle werden aufgerufen, die Ungeimpften zu überzeugen!

„Wir müssen informieren!“, sagt der Ärztekammerpräsident und dann setzt er „Lassen Sie sich impfen, denn die Impfung ist gut und schützt vor schweren Krankheiten und wenn Sie Ängste und Zweifel haben, gehen Sie zu Ihrem Hausarzt, der wird Ihnen helfen!“ und ich frage mich, wo ist da die Aufklärung?

Weil ich immer höre, nicht im Internet informieren, weil daher kommen die Fake-News und wir brauchen die Faktenchecker, weise ich auf die Aktion „Alles auf den Tisch“ hin, wo eine Menge Schauspieler, wie etwa Nina Proll, Roland Düringer, etcetera mit einer Menge Wissenschaftler, wie Prof Haditsch, Dr. Schubert, etcetera, etwa eine halbe Stunde über aktuelle Themen, wie Impfung, Kinder, Masken, Corona, etcetera, diskutieren und ich da Informationen bekam, die ich weder bei Ö1 noch bei OE24 erfuhr, denn da höre ich in etwa nur, daß alle, die sich nicht impfen lassen wollen, Corona-Leugner sind, die falschen Informationen aufsitzen und, daß man die Impfung nicht hinterfragen soll und darf, denn, wenn ich zu einem Automechaniker gehe und der sagt, das und das, werde ich auch nicht hinterfragen, sondern „Danke schön, gnä Frau!“, sagen.

Falsch, das war das Beispiel von der Friseurin, wenn, die fragt, wie sie schneiden soll und daher darf man auch beim Arzt und Wissenschaftler nicht hinterfragen, denn die haben jahrzehntelang studiert und ich denke „Uje, uje!“, höre ich bezüglich des Corona-Themas ja seit eineinhalb Jahren immer, daß es nur eine wissenschaftliche Meinung gibt. Aber Wissenschaft ist doch Diskussion, das höre ich dann auf der anderen Seite und wenn wir das Beispiel weiter verfolgen, haben wir den mündigen Patienten, den es eigentlich geben soll, begraben!

Denn hier heißt die Devise „Impfen, impfen, impfen! Alle sollen oder müßen das, obwohl es ja keine Impfpflicht gibt! Keine Direkte, weil die wahrscheinlich juristisch nicht durchgehen würde. Aber trotzdem Zwang und Druck, impfen impfen, impfen! Denn die Impfung ist gut und wenn ich ein Gegenargument bringe und da gibt es wohl viele, bin ich ein Corona-Leugner und die Diskussion ist zu Ende. Alle sollen sich freiwillig impfen lassen und damit es für die Verweigerer unbequemer wird, gibt es die 1G- Regel, also nur geimpft in die Disko.

Ganz langsam scheint sich jetzt durchzusetzen, daß auch die Genesenen sicher sind, aber die Antikörpertests werden nicht anerkennt. Also nur mit Impfung und Test in die Gastro, auf die Uni, in die Schule. Wenn man in Deutschland positiv gestestet wird, bekommt man sein Gehalt während der Quarantäne nicht weiterbezahlt und in Österreich wird das Arbeitslosengeld verweigert, wenn man einen Job nicht bekommt, weil man sich nicht impfen läßt.

Auf der anderen Seite bekommt man eine Bratwurst oder einen Gutschein, wenn man sich impfen läßt und ich denke wieder „Hui!“ oder an den Vertreter, der mir mit solchen Argumenten einen Kühlschrank aufschwatzen will. Da sagt wohl ein jeder völlig unkritisiert „Nein!“ und „Hände weg!“

Aber hier wird entmündigt und von einer Impflotterie geschwärmt, wo man, wenn sich achtzig Prozent impfen lassen, ein Auto gewinnen kann. Was man realistisch betrachtet doch nicht bekommen wird und mich schüttelst wieder, weil ich denke, daß man sich impfen lassen soll, wenn es der Arzt empfiehlt, der einen vorher entsprechend aufklärt und weil es für einen nützlich und wichtig ist, aber auch dann stimmt man zu und muß die Nebenwirkungen unterschreiben und nicht, weil es eine Bratwurst gibt, denn da wären wir im Kindergarten und da gehöre ich nicht hin oder höchstens nur, wenn ich meine Enkeltochter von dort abhole und wenn man die Situation so betrachtet, scheint es ohnehin keine Wahl zu geben, denn alle sollen zur Impfung gebracht werden, weil die Impfdosen offenbar eingekauft wurden und weil man offenbar nicht mit der Polizei kommen kann, muß es anders gehen und so wird man eingeschränkt und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen.

Man darf nicht hinterfragen. Jedes Argument wird weggewischt und man unterbrochen, obwohl es da viel Ungeklärtes gibt.

Zum Beispiel die Nebenwirkungen über die auch nicht wirklich gesprochen wird oder nur „Die Impfung ist sicher, es gibt keine Langzeitschäden und das bißchen Kopfweh und der Schüttelfrost nachher ist normal und gibt es bei jeder Impfung!

„Wir haben auch nie behauptet, daß man auch mit der Impfung nicht krank werden kann und jeder der etwas anderes behauptet gehört zu den Verschwörungstheoretikern!“

Die Impfung wurde aber sehr schnell entwickelt und ich frage mich auch, warum der indirekte Zwang?

Warum die 1-3Gs? Wenn du das nicht tust, darfst du nicht mehr ins Kaffeehaus gehen und jetzt auch nicht mehr arbeiten oder in die Kantine und das Denken ist hier ohnehin schon ausgeschaltet und wird nicht gefragt, sondern alle Gegenargumente vom Tisch gewischt.

Wenn einer sagt „Ich glaube, an mein Immunsystem, denn ich gehe viel spazieren und esse Obst!“, wird der Kopf geschüttelt, unterbrochen und gesagt „Ja, ja die Erde ist eine Scheibe! und getan, als gäbe es kein natürliches Immunsystem und jeder, der das glaubt, ist ein ungebildeter Wissenschaftsleugner!

Aber natürlich ist das positive Denken, die richtige Ernährung und Sport wichtig und ich glaube auch, daß man, wenn einem das Virus trotzdem erwischt, vielleicht nur einen milden Verlauf bekommt und nicht, daß jeder, der sich nicht impfen läßt mit Sicherheit schwer krank wird und da ist auch seltsam, daß man sich so wenig um die Dunkelziffer kümmert, weil es ja vielleicht schon viele gibt, die das Virus hatten und es gar nicht bemerkt haben, weil sie sich nicht testen ließen und die sind dann vermutlich immun und werden nicht auf die Intensivstationen kommen!

Obwohl das auch schwierig ist, weil man durch den Lockdown und den versperrten Fitneßstudios und der Ausgangssperren in den Riskobereich vor den Fernseher mit Chips und Bier gedrängt wird und ich frage mich wieder, wo bleibt die Eigentverantwortlichkeit?

Warum muß ich vorgeschrieben bekommen, wo ich welche Maske tragen? Warum kann ich das nicht selbst entscheiden und wird mir nicht zugetraut, daß ich schon selber verantwortungsbewußt umgehe, weil ja keiner wahrscheinlich krank werden will?

Und ich glaube, daß das ohnehin schon sehr viele angstgebeutelte Menschen freiwllig tun und warum werden die Selbsttest nicht anerkannt?

Warum dieses Mißtrauen und das ist auch meine Kritik und wahrscheinlich auch der Grund, warum ich keine Masken trage und mich nicht testen lasse, da ich dazu nicht gezwungen werden will und da sind wir wieder bei der Angst, die da jetzt eindreiviertel Jahre geschürt wird und es dazu auch nachweisbare Unterlagen gibt!

„Es werden bald alle einen kennen, der an Covid gestorben ist!“, hat der Bundeskanzler im März 2020 gesagt, um die Leute zum Mitmachen zu bewegen und diesen Sommer „Wenn alle ein Impfangebot haben, ist es Privatsache und wir heben alle Maßnahmen auf!“, was auch meine Meinung, aber offenbar nicht, die der Politik, ist, denn jetzt darf man ja nicht hinterfragen, nicht zweifeln und auch keine eigene Gesundheitsfürsorge treffen, weil es , die viel ansteckendere Delta-Variante gibt, die Leute sich nicht impfen lassen wollen und die Intensivstationen schon voll sind, aber auch nicht aufgestockt werden und das führt, fürchte ich, zu Verwirrung und der Entmündigung, die ich nicht will!

Schnell zur Eigenveantwortlichkeit zurück, würde ich mir wünschen! Die, die es wollen, sollen sich impfen lassen, Masken tragen und sich testen lassen! Dazu sich informieren, Fragen stellen, kritisch sein!

Das haben wir alle doch einmal gelernt und jetzt soll das auf einmal nicht mehr gelten, weil alle zur Impfung gezwungen werden müssen. Obwohl es, wie ich ebenfalls höre, die sogenannte Herden- oder sterile Immunität ohnehin nicht gibt.

Also das Argument, daß ich es zum Schutz, der anderen oder aus Solidarität tun muß, wegfällt. Die Kollateralschäden, die durch, die ständige Angstmache wird man wahrscheinlich erst in den nächsten Jahren so richtig bemerken! Da werden dann die Pyschologen und Psychotherapeuten viel zu tun haben, um all die Traumatisierungen, Angst-Zwang-und Eßstörungen, die dadurch entstanden sind, zu heilen und ich möchte eigentlich auch mein normales Leben zurückhaben!

Will ins Restaurant, in die „Alte Schmiede“ oder einkaufen gehen, ohne irgendeinen Nachweis vorzeigen oder irgendeine Maske tragen zu müßen, weil ich glaube, daß ich als eigenverantwortliche Frau, schon selbst auf mich aufpassen kann und auch nicht die Dumme bin, wie beispielsweise, die Ex-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky allen Ungeimpften unterstellt, die nicht an die hehre Wissenschaft glaubt, wenn sie Fehler und Widersprüchlichkeiten aufdeckt und kritische Fragen stellt, weil da vieles wirklich nicht zusammenpasst und widersprüchige Informationen kommen, die aber nicht von der angeblichen Verschwörungsseite stammen.

Und da ist die Ärztin und Gesundheitsmanagerin, wie sie immer betont, in einem Gespräch mit Ex-Vizekanzler Strache, der ja eher Corona kritisch ist, ziemlich bös geworden und hat gemeint, die Leute sollen der Wissenschaft glauben, sich impfen lassen und wenn sie mit den Politikern unzufrieden sind, können sie die ja bei der nächsten Wahl abwählen!

Das hat man in Graz und in Oberösterreich schon letzte Woche getan und hat da die Kommunisten und dort die Impf- und Maßnahmen kritische MFG gewählt. Das war dann auch wieder nicht recht und man hat von der Maßnahmen kritischen FPÖ einen Schulterschluß mit den anderen Parteien verlangt, um die Leute zur Impfung zu bringen!

Am Samstagnachmittg war ich wieder auf einer Demonstration am Karlsplatz, wo unter anderen Konstantina Rösch und Roman Schiessler gesprochen haben, es „Kurz muß weg!-Rufe“ und schöne Sticker, sowie auch eine Gegendemonstration mit Polizeieinsatz gab.

2021-10-02

Schreib- und Wochenendbericht

„Was tut sich so?“ , könnten meine Leser fragen.

„Nicht sehr viel!“, wird meine Antwort lauten. Das heißt, das stimmt nicht ganz, denn Dienstag früh ist, was den Privatbereich betrifft, meine Schwiegermutter, die im Juli Neunundachtzig geworden ist und seit einigen Jahren von zwei Vierundzwanzigstunden-Betreuerinnen betreut wurde und die, das ist interessant seit Februar 2020 Blut im Harn hatte und seither war es nicht möglich einen Hausbesuch zu bekommen. Es kamen zwar regelmäßig Arzthelferinnen mit Handschuhen zur Blutabnahme und eine Menge Facharztuntersuchungen hat es auch gegeben. Dazwischen Ferndiagnosen und Medikamentenverschreibungen vom Hausarzt und am letzten Donnerstag hat sich der Alfred mit dem Hausarzt zerstritten, weil der keine Zeit trotz Vereinbarung zum Corona- Test und zur Blutabnahme hatte und am Montag war es auch unmöglich einen Hausbesuch zu bekommen und was das Skurrile an der Sache ist, daß die Rettung, die am Dienstagmorgen kam und keine Herztöne mehr feststellte nachher nur, um die Ecke fuhr, den Nachbarn dann zwar ins Krankenhaus fuhr, der dann dort verstorben ist und Hausbesuch hat es vorher auch keinen gegeben.

Denn die gibt es offensichtlich nicht mehr, weil die Hausärzte überfordert sind, obwohl ich ständig vom Ärztekammerpräsidenten, der ja Gebetsmühlenartig „Impfen, impfen, impfen!“, wiederholt. „Und wenn Sie Angst oder Sorgen haben, gehen Sie zu Ihrem Hausarzt, der wird sie beraten!“, höre.

„Aha!“, könnte man jetzt denken. Wahrscheinlich haben sie deshalb keine Zeit.

Das Begräbnis wird also in zwei Wochen sein. Der Alfred ist jetzt viel in Harland und ich bin dieses Wochenende, in dem wir eigentlich endlich das Schlafzimmer ausmalen wollten, in Wien und was mache ich da?

In Wien sehr wenig,denn das habe ich schon geschrieben, daß ich da wenig aus dem Haus gehe, weil ich da nicht spazierengehe, sondern nur in die „Alte Schmiede“ oder ins Literaturhaus zu Veranstaltungen gegangen bin. Das fällt jetzt weg, weil ich da nur von einem ins andere Zimmer oder vom Garten in die Wohnung gehe und was die Livestreams betrifft, gibt es die zwar noch im Literaturhaus, „Alte Schmiede“ und „Gesellschaft“, aber ich bin in der letzten Zeit öfter nicht hineingekommen, habe die Veranstaltung nicht gefunden oder sie ist ausgefallen und die Seite war gestört, etcetera.

„Macht ja nichts!“, könnte man sagen. Habe ich ohnehin genug zu lesen und dann sind auch die Buchpreislisten dazu gekommen. Die Bücher ebenfalls und ich plage mich gerade mit dem achten deutschen Buchpreisbuch herum und das ist erstens, der experimentelle Dath und zweitens wieder sehr dick.

Ansonsten gibt es in Wien seit dem ersten Oktober verschärfte Maßnahmen, die Zahlen sind zwar wieder stabil und die vierte Welle, wie das so heißt, im Plateau und die Intensivstationzahlen gehen jetzt auch langsam zurück. Aber man kann ja nicht wissen und die Grippe kommt bestimmt, weil die gab es nicht im letzten Jahr. Aber heuer sicher, weil wir ja keine Abwehrkräfte haben, damit umzugehen und die bösen Leute sich noch immer nicht impfen lassen wollen, so daß wir immer noch je nach dem, wie man zählt, sechzig oder siebzig Prozent Geimpfte haben. Es ist ja diesbezüglich immer alles zweideutig, also, daß man sich nicht wirklich auskennen kann und verwirrt zurückbleiben muß. Aber wir brauchen mindestens fünfundachtzig oder doch neunzig Prozent, wenn wir das, wie die Dänen haben, dann machen wir Freedomday. Aber die bösen Leute wollen das nicht und ich wäre dann auch skeptisch, ob dann nicht am nächsten Tag, die nächste Variante kommt, zu der man leider hundert Prozent oder darüber braucht!

Aber jetzt sind wir über sechzig Prozent und daher muß auch das 3G am Arbeitsplatz her, damit es die Ungeimpften noch unangenehmer haben und endlich nachgeben. Also in Wien ab ersten Oktober überall FFP2-Maske. Finde ich eigentlich gut, weil dann die Unterscheidung geimpft nicht geimpft wegfällt und Achtung Kritiker, mir wär das eigentlich egal, weil ich ohnehin nicht einkaufen gehe und sonst überall 21/2G, also geimpft, genesen oder PCR- Test und das tue ich auch nicht, weil ich nicht jeden meinen Impfnachweis zeigen will!

Aber trotzdem nicht glaube, daß ich dann unbedingt krank werde, wenn ich mich nicht impfen lasse, weil ich denke, daß ich eigenverantwortlich auf mich aufpassen kann und das auch tue und außerdem noch immer an die Abwehrkräfte glaube, obwohl ich auch da jetzt immer höre, daß es nicht stimmt, wenn der Herr Kickl sagt, daß man mit guter Luft und Vitaminen auch auf sich schauen könnte.

Natürlich kann und soll man das und kann dann trotzdem erkranken. Aber wahrscheinlich viel weniger, sowie das ja auch bei den Geimpften momentan so ist und ein skurriles Detail war auch die Unterstellung, daß sich der Herr Kickl heimlich impfen ließ. Nach meiner Menschenkenntnis nach hätte ich ihm ihm das nicht zugetraut und wenn, wäre es mir auch egal und würde nichts an meiner Einstellung verändern. Er hat sich aber Blut abnehmen lassen, um das Gegenteil zu beweisen, was ich beispielsweise nicht tun würde!

Da nehme ich lieber, was ich ja schon seit eindreiviertel Jahre tue, den Dauerlockdown in Kauf, fühle mich dabei, Achtung herhören, aber nicht ungemütlch und bin auch glücklicherweise in der Lage, mir das, weil schon in Pension und freiberuflich und mit einem Zweitwohnsitz zum Radfahren, leisten zu können. Denn Kaffee kann ich auch zu Hause trinken und kochen kann ich auch, weil ich das ja in der Straßergasse lernte, was aber meistens ohnehin der Alfred tut. Also geht es mir im Lockdown ganz gut, obwohl das Ganze schon irgendwie seltsam ist und man sich fragen könnte, wie man aus dieser Situation herauskommt?

Ohne Einstellungveränderung sicherlich nicht, obwohl es in Burgendland eine Impflotterie gibt und wenn sich bis November achtzig Prozent impfen lassen, kommt es zum Freedomday, da bin ich gespannt und der FPÖ hat die Antkörpertestaktion des Herrn Kicks offenbar doch nicht soviel geholfen, denn am letzten Sonntag gabs ja Wahlen in Oberösterreich und da kanditierte auch die MFG-Partei, die ich damals oder ihre Proponenten auf der Demo am Maria Thereien Platz kennenlernen konnte und die hat auf Anhieb sechs Prozent gewonnen, obwohl ich jetzt ständig höre, daß das alles Schwurbler sind, glaube ich nicht, sondern eher, daß Druck Gegendruck erzeugt und, daß sich das darin ausdrückte und in Graz gab es auch eine Wahl.

Da kanditierte MFG zwar nicht, aber dafür die KPÖ und die kanditierte dort nicht nur, sondern sitzt schon seit Jahren im Stadtrat und ist die zweitstärkste Partei, weil sehr sozial.

Die stärkste Partei ist natürlich die ÖVP oder sagen wir, sie war es, denn die KPÖ und die Frau Elke Kahr hat sie überholt und seither steht alles Kopf und spricht von „Stalingraz“ und den Stalin-Toten, aber die Frau Kahr und vorher der Herr Kaltenegger spenden immer einen Teil ihres Gehalts und schauen, daß die Bedürftigen Wohnungen bekommen und da hört man jetzt auch nichts sehr Schönes.

Denn es wird wahrscheinlich auch Pandemie bedingt oder durch die Maßnahmen erzeugt alles teurer. Der Strom soll das werden und neue Klimagesetze oder Steuern brauchen wir auch!

Also alles nicht sehr schön, obwohl der Herbst ist es gerade und ich sitze, wenn ich keine Stunden habe meistens auf der Terrasse und schreibe an meinen Corona-Texten. Mit dem „Seitengewitter“ bin ich im Rohtext fertig, das habe ich schon geschrieben. Das habe ich gerade das erste Mal durchkorrigiert. Jetzt kommt das Szene für Szene korrigieren und ich habe derzeit über einundsiebzig Seiten, dreiunddreißig Szenen, sind doch ein paar mehr geworden, als ich glaubte, als ich mein „Opus Magnum“ beschrieb und 37504 Worte.

Also zu kurz für ein Opus Magnum und wahrscheinlich auch für einen Roman und wieder ein Corona-Text ich kann und will nicht anders, weil mich dieses Thema sehr interessiert und da geht es um einen impfwütigen Vater und einen Buben, der das nicht will. Um einen Starvirologen, der die nicht Impfwilligen als Schwurbler beschimpft, aber einen Vater hat, der sich auch nicht impfen läßt und, um eine andere Impfgegnerin und Maskenverweigerin, die ihm im AKH fast umläuft und mit ihm am Karlsplatz einen Aperol Spritzer trinkt.

Da sind, wie meine Leser ahnen werden, einige autobiografische Elemente darin. Anderes ist erfunden und jetzt geht es an den Feinschliff und in einen hoffentlich schönen Herbst. Mit dem Lesen sollte ich mich auch ein bißchen anstrengen, obwohl es heuer keine „Buch-Wien“ geben wird und daher auch keine österreichische Buchpreisverleihung, obwohl ich da schon zum Akkreditieren aufgefordert wurde. Das Testzelt brauchen sie dort aber, glaube ich, gar nicht aufbauen, weil der PCR-Test,den man jetzt braucht, dauert ja einige Stunden, bis man ihn bekommt .

De Frankfurter-Messe, die, glaube ich, hybrid ablaufen wird, kann ich mir wahrscheinlich per Livestream ansehen, bei der „Buch- Wien“ geht das, glaube ich, aber nicht.

2021-09-26

Das neue Werk?

„Uj, geht das schnell!“, werden jetzt vielleicht meine Kritiker sagen.

„Da hast du ja erst vor einer Woche dein Opus Magnum angekündigt und hattest da gerade dreißig Seiten oder etwas darüber und jetzt geht es schon an das neue Werk? Was ist da los und sei langsamer und genauer!!““

Das kann nicht schaden, das hat mir schon 1972 ein Betreuer des Sprachcamps gesagt, das ich damals in den Sommerferien in St. Malo/Frankreich machte, denn da habe ich voraus gelernt, um die Französisch-Matura besser zu bestehen, aber mit vielen Fehlern. Sei langsamer, aber manchmal kann man nicht aus seiner Haut heraus und ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich mich zu etwas zwingen soll, was mir vielleicht nicht liegt.

Also das Opus Mgnum, das Seitengewitter, der fünfte Corona-Text, wenn man das „Corona Texte Buch“, da aus „Literaturgeflüster-Texten“ zu diesem Thema besteht herausnimmt. Fünf Bücher über Corona? Wer hätte das im Frühjahr 2021 gedacht? Da habe auch ich geglaubt, ich gehe im September wieder maskenlos in die „Alte Schmiede“

Jetzt denke ich, ich gehe nie mehr dorthin und ganz ehrlich, auch wenn es ein wenig verwunderlich klingt, es ist mir egal. Aber gut, noch gibt es den Stream und Bücherberge gibt es auch und die werden wohl auch für den Rest meines Lebens so bleiben.

Corona ist auch geblieben und verschärft sich zunehmend. Keine Rede wahrscheinlich, daß dasvorrüber ist, wenn sich jetzt endlich nach all dem Druck,der da aufgebaut wird, direkte oder indirekte Impflicht, 3G am Arbeitsplatz und lehnt man einen angebotenen Job mit Impfpflicht ab, wird das Arbeitslosengeld gesperrt und ab ersten Oktober gibt es in Wien neue Verschärfungen um es den Nichtgeimpften noch ein bißchen ungemütlicher zu machen und die Daumenschrauben noch mehr anzuziehen. Ich bin ja in der „glücklichen Lage“, das mich das nicht so sehr betrifft, weil als Masken und Testverweigerin und trotzdem die Gesetze einhaltend ohnehin schon seit März 20 im Lockdown und habe mich darin arrangiert. Der Alfred geht einkufen und manchmal testen, Stunden mache ich telefonisch und in die „Ate Schmiede“ streame ich und fahre, um gesund zu bleiben Rad in Harland an der Traisen und gehe in Wien hauptsächlich aus dem Haus um auf die Bank zu kommen und dazwischen lesen und schreiben. Das „Literaturgeflüster“ ist mein Fenster zu welt und das Thema Corona packt mich sehr und läßt mich mit den schon erwähnten fünf literarischen Corona- Texten nicht aus.

Das hätte ich auch nicht gedacht und als ich im März 2020 meine Dreiecksgeschichte Corona bezogen geschrieben habe, habe ich ja an einen dystopischen Roman gedacht, weil ich mir die Pandemie damals nicht anders vorstellen konne und mich im dystopischen Raum gefühlt habe. Das geht aber nicht, habe ich damals gedacht, denn ich stecke ja mitten drin und weiß nicht wirklich, was da rundherum passiert und wo an denStricken gezogenwird. Dann kam die Iidee das Leben einer Maskenverweigerin zu beschreiben. Also meine Situation und da ist die Mathilde in ein Nichtgeimpften-Ghetto gezogen und das ganze war ein utopischer Roman, den der Verleger ablehnte, weil zu unrealistisch.

Das war im November 2020, also im Rahmen des Nanowrimos, wo ich mir noch nicht vorstellen konnte, daß man da im Frühling nur mehr mit Test zum Friseur und ins Kafeehaus gehen kann und jetzt soll ja überall G1 kommen. Also ist das Nichtgeimpften-Ghetto schon da, auch wenn es „Vom sozialen Leben ausgeschlossen!“, lautet und man mit Maske immer noch in den Supermarkt gehen kann, weil das ja die lebensnotwendigen Bereiche betrifft. Die Arbeit wäre das ja eigentlich auch, also dort 3G und die Arbeitslosen kann man sowieso schikanieren, was meiner Meinung nach aber den Menschenrechten widerspricht, jemanden deshalb zur Impfung zu zwingen, wenn er das nicht will.

Das also beschreiben, aber wie macht man das, wenn man mitten drinnen sitzt? Im Buch drei habe ich noch die spanische Grippe und eine verstorbene Großtante dazu verwendet. In Buch vier ging es über Feminismus und Corona war nur Staffage habe ich gedacht, weil ich da ja keine maskenlose Gesellschaft simulieren wollte, wenn die Amelia nach ihrer Corona-Matura nach Wien zum Vater fährt, habe ich gedacht, denn der Text war so brissant, daß ich ihm nicht am Volksstimmefest lesen durfte und bei Text fünf dem „Seitengewitter“ ging es wieder um die Corona-Fragen, wie lebt es sich im Widerstand und was ist wenn eine solche Person auf einen Impf- und Maßnahmenprediger trifft, den man ständig im Fernsehen sieht und hören kann. Das interessiert mich wirklich, ob die, die da beispielsweise immer „Impfen, impfen imfpen!“, schreien, das auch wirklich so glauben. Was ich mir eigentlich nicht so ganz vorstellen kann, daß es wirklich die Zahlen hinunterdrückt, wen ich mit FFP2-Maske statt ohne oder normalen Mundscutz in den „Billa“ einkaufen gehe oder mich mit 3G in den Gastgarten setze.

Nun gut, ich habe es versucht und es ist mir nicht ganz gelungen oder doch vielleicht, weil eigentlich halte ich die Geschichte für gut, sie ist aber wieder anders geworden als geplant und sehr kurz. Kritiker aufgepaßt, noch bin ich auch nicht damit fertig, sondern habe etwa drei Szenen zu schreiben, bis ich wieder „Rohtext fertig!“, verkünden kann und halte derzeit bei 33 503 Worte, vierundsechzig Seiten und achtundzwanzig Szenen. Wenn ich also noch drei Szenen dazuschreibe, hätte ich einunddreißig und vielleicht vierzigtausend Worte, wo dann durch die Korrektur noch einige wegkommen, also wieder keine Nanowerimlänge und ein sehr kurzer Text. Soll so sein, denke ich, wenn das gut und spannend ist und aus der Begegnung mit dem Philip und der Alberta ist auch nicht so viel geworden. Da fürchte ich mich wahrscheinlich vor dem Kitschverdacht, wenn der Saulus dann ein Paulus wird und die arme Alberta reahbilitert.

Sie treffen sich aber schon, eßen beim AKH eine Käsekrainer und wahrscheinlich in der vorletzten Szene am Karlsplatz trinken sie einen Aperol Sprizter, wo die Alberta dann mit dem Phil die neuen Maßnahmenregeln, um die Ungeimpfen zu schützen, erörtern kann. Sie versteckt inzwischen Felix bei sich, aber Hans Knirsch hat inzwischen schon ein Treffen zwischen Sohn und Enkel mit Schwiegertochter in der Steinhofer Villa arrangiert, wo er inzwischen die Bibliothek benützt, das wäre dann die letzte Szene und der versöhnliche Ausgang den es bei mir offenbar auch immer geben muß.

Ich mache mir keine Illusionen, daß mir damit der erwünschte Durchbruch auch nicht gelingt, weil Erstens schaut ja wirklich niemand meinen Blog an, da hat der Uli schon recht und Zweitens ist der Text auch politisch brissant, weil er gegen den Mainstream schwimmt, der ja „Impfen, impfen, impfen!“, heißt und die Alberta ist ja ungeimpft und der Felix bleibt das wahrscheinlich auch und außerdem kann man derzeit wahrscheinlich noch immer nicht einen objektiven Corona-Text zu schreiben, weil ja mittendrin in der Sache.

Bei Buch drei habe ich es mit Rückzug versucht und die verstorbene Aloisa auftreten lassen, die ja die spanische Grippe hautnah erlebte. Jetzt habe ich auf einmal gedacht, ich muß in die Zukunft gehen, um die Corona-Krise zu beschreiben. Also beispielsweise nach New York und ins Jahr 2099, wo ich sicher schon gestorben bin, denn die Joana Bernard am 9.11. 2053, also hundert jahre nach mir in New York geboren, aber mit österreichischen Wurzeln, hat Regie und Drehbuch studiert und jetzt den Auftrag eine Drehbuch für einen Film über die Pandemie zu schreiben.

Das ist mir vor Kurzem eingefallen, während ich ja noch die erwähnten drei Szenen schreiben muß und dann das vielleicht als nächstes Buch. Als „Nanowiromo“ wird sich das nicht ausgehen, was auch gut ist, denn ich brauche, weil ja noch Mitten drinnen, sicher noch Zeit, um das Ganze einigermaßen objektiv zu schreiben und Zeit lassen bleibt wahrscheinlich auch das Thema, das mich durch den sechsten Corona-Text bringen soll, der ja lang und erfolgreich werden soll! Wieder mal schauen, ob und wie mir das gelingt!

2021-09-04

Aktionstag statt Volksstimmefest

Filed under: Gesellschaftspolitik — jancak @ 23:57
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Wir leben ja in seltsamen Zeiten, wo sich das links nach rechts verschiebt und vielleicht umgekehrt? Jedenfalls war für mich das Wochenende vor Schulbeginn dem Volksstimefest gewidmet,wo ich ja seit 1989 regelmäßig gelesen habe. Dazwischen gab es ein paar Jahre nach dem Fall der Mauer, wo sich das Fest erst stabiliesen mußte und als ich meinen Vater betreuen mußte, habe ich das Fest bzw. die Lesung auch einmal versäumt. Ansonsten jedes Jahr, weil meine größte Lesung, die ich ja hatte.

Begonnen hat es mit Arthur West, der die Lesung ja, glaube ich, begründet hat, dann hat Helmut Rizy, die Lesung organisiert und die Anthologie eingeführt, dann übernahmen es Roman Gutsch und Christoph Kepplinger und im Vorjahr gab es ja Corona bedingt kein Volksstimmefest. Die Lesung hätte es auf jedenfall nicht gegeben, weil es Christoph Kepplinger nicht mehr organisieren wollte. So gab es die letzten zwei Jahre auch keine Anthologie mehr und als der Afred der ja mit meinen Büchern erfahrung hat, eine machen wollte, hat ihm Christoph Kepplinger nicht geantwortet.

Imvorjahr also kein Volkstimmefest trotzdem warich auf derJesuitenwiese und der damalige Samstag war überhaupt ein aktionsreicher Tag, wo man das links und rechts ganz gut beobachten konnte oder eigentlich nicht, denn eigentlich hatte ich damals noch nicht so genau kapiert, daß die Corona-Maßnahmenkritik in den rechten Topf gehört, während die Linken keinen Protest gegen die Maßnahmen hatten. Aber es war Wahlkampfauftakt für die Wien-Wahl und da haben die Linken auf die Jesuitenwiese eingeladen und zwar genau dort, wo unter normalen Umständen die Lesung stattgefunden hätte und am Vormittag war ich auch schon sehr aktiv , denn da haben die „Querdenker“, glaube ich, zu einer Demonstaration gegen die Maßnahme auf den Karlplatz aufgerufen, daß die total rechts und daher verpönt waren, habe ich damals auch noch nicht so genau gewußt, obwohl Jennifer Klauninger an diesem Tag ja die Lagnese-Fahne zerrissen hat, weil sie gegen Kinderschänder ist, das habe ich damals eher seltsam gefunden, bin aber brav nach Hause gegangen, denn ich hatte mir ein Saltimbocca aufgetaut. Der Alfred war inzwischen für die Grünen Wahlzettel verteilen und bin dann auf die Jesuitenwiese aufgebrochen und habe mir da, obwohl man schon von neuen Maßnahmen und freiwilligen Maskentragen hörte, in einem Shop auf der Kärtnerstraße gekauft. Auf der Wiese habe ich dann, sowohl die Ruth als den Alfred getroffen, denn die hat uns nochbevor ich wußte, daß da der Wahlkampfauftakt war, auf den Rathausplatz eingeladen, also von der Wiese auf den Rathausplatz und einen sehr intensiven Samstag gehabt und, wie es heuer wo Wien schon wieder in der orangen Zone ist und alle davon reden, ob und wann es den Lockdown für Ungeimpfte geben soll? Aber Kanzler Kurz hat ja im Juni von einem Sommer,wie früher gesprochen und der war eigentlich auch ganz schön.

Im März oder so hat sich das neue Team, das das „Linke Wort“ organisert, bei mir gemeldet und mich gefragt, ob ich da lesen will?

„Gern!“, habe ich geantwortet.

„Aber nicht mit Maske und mit 3G!

„Wird wahrscheinlich gehen!“, war die Antwort und dann habe ich lange nichts gehört. Rchard Schubert hat mir irgendwann geschrieben, daß er dort lesen wird. Die Ruth hat nichts von einer Lesung gewußt. Irgendwann haben sie mir geschrieben, daß es gehen wird und ich habe auf weitere informationen gewartet, weil in der Aussendung etwas davon gestanden hat, daß es statt dem Thema, um den Dialog gehen würde und, daß man dieTexte, glaube ich, bis 21. August einreichen soll? Iich habe zugewartet, auf der Afghanistan-Demo dann Elfi Resch getroffen und sie ebenfalls gefragt, ob sie was weiß. Dann habe ich den Veranstaltern geschrieben und sie gefragt, ob sie mich ins Programm aufgenommen hätten?

„Ja!“, haben die gemailt, ob ich am Samstag lesen will und mich an die Einreichungsfrist erinnert, dann würde sie weitere Infos schicken?

Was also lesen? Irgendwann habe ich gedacht die „Kickl-Demo“ wäre ganz gut, denn die hat ja auf der Jesitenwiese stattgefunden. Zugegeben ich bin vielleicht ein bißel naiv und habe das mit der Spaltung zwischen links und rechts und der neuen Weltordnung nicht so ganz verstanden. Die will ich ja nicht, mich aber auch nicht ausbuhen lassen.

Also vielleicht etwas aus dem „Frühlingserwachen“, das hätte ich ganz gern im Vorjahr oder bei der „Poet-Night“ gelesen, aber das ging ja ohne Maske auch nicht mehr. Damals habe ich gerade die „Hundert Seiten“ korrigiert und mir da gedacht, die zweite Szene wo der Richard die Amelia vom Bahnhof abholt, ist eigentlich ganz gut. Also habe ich die hingeschickt, bin von Harland nach wien übersiedelt. Der Alfred ist nach Albanien gefahren, die deutsche Buchpreiliste wurde bekannt gegeben und ich war einen Tag sehr beschäftigt mit den Anfragen und dann kam das Mail, der Text hätte große Diskussionen ausgehöst und passt nicht, ich solle das verstehen!

Habe ich nicht, also drei Fragezeichen hingeschicktund dann, als die letzten O-Ttöne auch noch aufgefallen sind, einen Text im Blog darüber geschrieben, der ein bißchen Reaktion ausläste. So haben, der Andi Pianka, von dem ich wußte, daß er sich an den Corone-Demos beteiligt, gemeldet und natürlich der Uli und hat empört getan, der Ani Pianka hat mich auf den Aktionstag von „Wir zeigen Gesicht“ einer Aktion von Kinderärzten und „Rechtsanwälten für Aufklärung“ gegen die Kinderimpfung als Alternativprogramm aufmerksam gemacht. Von dieser aktion habe ich schon was gehört. Also hätte ich für Samstag ein Alternativprogramm und am Sonntag marschiere ich dann aufs Fest und höre mir die Lesung ohne mein linkes Wort an, habe ich gedacht. Am Samstag den Organisatoren aber doch ein Mail geschickt, was zur Folge hatte, daß sich Alex Hartl am Montag beim mir gemeldet hat und meinte, ich könnte den Text aus dem „Frühlingserwachen“ lesen, den ich eigentlich, als inzwischen schon veraltet, betrachtet habe.

Aber, leider, leider, es gebe drei 3G , das war mir Angesichts der Tatsache, daß man aufs Donauinselfest trotz Impfung auch noch einen PCR-Test braucht, ohnehin schon ein bißchen klar. Also keine Lesung, leider leider. Denn ich bin ein bißchen stur, halte mich für gesund und will nicht jeden meinen Impfpaß oder ein negatives Testergnis zeigen!

Das Grspräch mit Alex Hartl war sehr intensiv und sie nehmen ähnlich, wie die Doris Kloimstein bei „Noahs Fest“ meinen Text auch in der nächsten Anthologie auf, hat er mir versprochen und gesagt, daß es ein Band um die Jesuitenwiese geben wird.

Wie man die abgrenzen kann, kann ich mir nicht ganz vorstellen, aber auf jeden Fall kann man rund herumgehen und da man ja viel spazierengehen soll und ich auch was für meine Gesundheit tun will, um meine Abwehrkräfte zu stärken, hätte ich schon ein Alternativprogramm und am Samstag Aktionstag, obwohl ich mich bezüglich der Kinderimpfung eigentlich nicht so engagieren brauche, denn die Anna ist schon geimpft und die Lia erst zwei. Aber da hört mah ja schon, daß Impfungen für die Säuglinge entwickelt werden.Ich hatte mir schon vorher mal die Videos dieser Aktion angeschaut, da interviewt Roland Düringer, der offenbar auch sehr Corona kritisch ist, eine der Ärtzinnen, die offenbar, die Organisatorin der Plattform ist.

Also um halb zwei auf den Maria Theresien Platz marschiert und da über den Naschmarkt gegangen, um als Strohwitwe Knoblauch einzukaufen und man das ja jetzt am Markt maskenlos kann.

Die Veranstaltung war dann sehr lange und sehr intensiv, wenig Polizei, also sehr angenehm. Roland Düringer hat eine Grußbotschaft geschickt. Es gab ein langes Video von Sucharid Bhakdi. Der Rechtananwalt Michael Brunner hat die Veranstaltung offenbar mit der Medizinerin Maria Hubmer-Mogg, die einen weißen Mantel trug organisiert. Es gab einen Moderator und ein Musikprogramm und viele Vorträge, die sich gar nicht sosehr auf die Kinderimpfung bezogen. Christian Fiala hat was über das Impfen von Schwangeren erzählt und die Impfschäden wurden thematisiert. Es gab noch weitere Grußbotschaften, das 1G wurde als unnötig gefunden. Kinderärztinnen haben vor der Impfung gewarnt.

Etcetera, etceterta, sehr interessant und schönes Wetter. Den Andi Pianka habe ich gesehen, der mir erklärte, daß man angeblich über das Band beim Volksstimmmefest steigen, aber keine Getränke bekommen würde. Also wieder ganz schön verrückt! ich bin auf morgen gespannt, wo ich mich dann wieder auf der anderen Seite befinde. Spanned wäre es aber schon gewesen, den diesmaligen „Linken Wort-Lesungen“ zu lauschen.

2021-08-15

Konsumverzicht

Ich bin ja sozusagen ein Nachkriegskind, zumindestens mit Eltern und einer Schwester, die den Krieg erlebten und das hat meine Einstellung höchstwahrscheinlich geprägt. In den Siebzigerjahren wo ich ja zu studieren begonnen habe, war zwar alles in Aufbruchsstimmung und meine Eltern, die als Kinder den World War I erlebten und als junge Erwachsene den zweiten, haben in dieser Zeit zu konsumieren angefangen.

Ich aber habe irgendwann die Konsumverzichtsthese geprägt, das Notwendige und nicht das Überflüßige hat das gelautet und habe versucht so sparsam und nachhaltig wie möglich zu leben. Damals war das wahrscheinlich ein bißchen absurd und ich bin im Laufe meines Lebens auch immer wieder davon abgekommen, habe große Reisen gemacht, war in Amerika, Mexiko, Hongkong, Bali, Japan, in der Ukraine, den baltischen Staaten, etcetera. Aber seit 1998, glaube ich, wo wir zwei Wochen in New York waren, bin ich nicht mehr geflogen. Nine elefen hat das verhindert, will ich nicht durch einen Nacktscanner gehen und mein Gepäck durchwühlen lassen.

Trotzdem habe ich immer wieder ganz gut gelebt. Gut gekochgt, gut essen gegangen, zu vielen Literaturveranstaltungen und Empfängen etcetera, guten Wein getrunken, guten Schokolade, etcetera. Das Bücherkaufen, das ich mir als Studentin immer wieder abgewöhnen wollte und es nicht schaffte, brauche ich spätestens seit dem ich blogge und es die offenen Bücherschränke gibt, nicht mehr.

Dnn kam die Klimakrise, die Fridays for future-Bewegung, die ja etwas Ähnliches verlangen und ich war oder wäre wieder en vogue gewesen. Eigentlich war mir das egal. Das man sparsam sein soll, war mir ganz klar, seit ich aber eine Pension beziehe und trotzem meine Praxis mache, war das nicht mehr so notwenideg und da habe ich mir auch gedacht „Vielleicht solltest du dein Geld ausgeben, bevor es dir der Staat nimmt!“

Dann kam Corona, mit seinem Lockdown, den geschlossenenen Geschäften und Restaurants, wo man eigentlich gar nichts ausgeben konnte. Der Alfred, der vorigen Herbst in Pension gegangen ist, hat gut gekocht, Wild, Saltimbocca., Lungenbraten und vom Gregor und vom Fruth ode rdem französischen Spezialitätengeschäft Sachen eingkauft, um die Wirtschaft zu stützen und ich habe mir, glaube ich, im April 2020 gedacht, Corona wird mein Leben verändert, weil es mein aus vom Literaturbetrieb sein wird.

Das heißt nicht, daß ich aufgehört habe zu schreiben, im Gegenteilich plane schon den fünften Corona-Text und das „Corona-Literaturgeflüster-Texte-Buch“ in das imme rmehr Texte hineinkommen, soll es auch bald geben. Meine Bücherberge wachsen ebenso und ich bereite mich jetzt schon sehr intensiv auf das drei-oder viermalige Buchpreislesen vor, das höchstwahrscheinlich meinen Herbst und Winter bestimmen wird.

Aber so wie es aussieht, weil ich ja beharrlich die 3Gs verweigere, werde ich wohl sobald nicht mehr in die „Alte Schmiede“, ins Literaturhaus und in die „GesellschaftCorona-Dicht-Fest“ kommen, den „Alpha“ gibt es, wenn auch aus anderen Gründen, glaube ich, seit letzten Jahr nicht mehr und auch keine Einladungen mehr zu Preisverleihungen, weil mit Test, Impfung und Maske gehe ich nirgendwo hin. Das ist zwar etwas schade, aber nicht sehr, sehe ich halt ein, daß es bei mir mit dem Literaturbetrieb nicht klappt und weil so, wie es ausschaut, daß mit dem Gamechanger Impfung nicht stimmt und schon der nächste Lockdown für Geimpfte ausgerufen wird, der bei mir, da ich mit Maske nicht einkaufen und zu Veranstaltungen gehe, ohnehin schon vorhanden ist, wird mein Leben in den nächsten Jahren vermutlich weiter eingeschränkt sein. Konsumvericht pur könnte man so sagen, aber wahrscheinlich weiter mit guten Essen.

Konsumverzicht pur könnte man so sagen. Aber wahrscheinlich weiter mit guten Essen, dem Gläschen Wein oder Prosecco, lesen in der Badewanne, Radfahren am Wochenende in Harland.

Aber trotzdem eingeschränkt, denn kein Kino, kein Theater, kein Konzert. Höchstens Veranstaltungen im Freien und da ist es zugegeben ein bißchen komisch mit der Eistüte in der Hand neben den Geimpften im Eisschanigarten zu stehen, die sich ihr Eis servieren lassen können. Aber eigentlich egal, holt man sich halt sein Takeaway und setzt sich auf die Stufen zu einem Brunnen. Hat es nicht einmal gehießen, daß man im Freien nicht essen soll, weil das nicht zum guten Ton gehört.

„Herr Knigge und Herr Elmayer schauen Sie herunter oder hinuauf und schütteln Sie den Kopf!“

Und was die Klima-Krise betrifft, hört man ja auch, daß man sich einschränken soll. Also ist meine Konsumverzichttheorie über die man früher vielleicht den Kopf geschüttelt hätte, jetzt wieder modern. Kein Fleisch essen sondern vegan leben. Das geht nicht, weil der Alfred ein großer Fleischesser ist. Als die Anna klein war, war ich schon fast dabei mir höchstens mal ein bißchen Schniken in den Auflauf oder Omlette zu schneiden und als ich noch allein gekocht habe, habe ich geschaut, was ist da und habe dann Reis, Nudeln, Kartoffeln ausSchrank und Eiskasten herausgenommen.

Ein ziemlich eingeschränktes Leben also, daß ich mir vor zehn Jahren bestimmt nicht so vorgestellt habe. Aber eigentlich geht es mir ganz gut dabei und es kann vermutlich noch lange so weitergehen.

Wenn ich dann höre „Mit Verschwörungstheoretikern oder Nichtgeimpften rede und treffe ich michnicht!“, was im ersten Fall dem Alfred, beim zweiten Fall mir passierte, kann ich mich ärgern oder den Kopf schütteln. Aber richtig, mein Sozialkontakt hat sich, seit ich nicht mehr zuVeranstaltungen gehe, sehr reduziert. Derzeit treffe ich in Harland die Schwiegermutter mit ihrer jeweiligen Betreuerin, die Anna mit Kind und Freund, am Markt, die Doris Kloimstein und in Wien die Ruth Aspöck. Aber die Workshops im Musa sind flachgefallen. Zu den Klinik Forbildungen gehe ich auch nicht mehr. Aber das hat schon vor Corona aufgehört, daß da keine Einladungenmehr gekommen sind. Die Buch Wien wird ohne mich passieren. Also eigentlich mache ich nur meine Stunden, lese in der Badewanne, fahre in Harland Rad, gehe auf die Bank und schreibe, richtig wenn ich mit dem Korrigieren der „Hundert Seiten“ fertig bin, das wird noch ein bißchen dauern, werde ich mich wieder auf Materialsuche machen und da vielleicht beim Standl vorm MQ oder Karlsplatz einen „Hugo“oder „Aperol Spritzer“ trinken.

Not macht ja erfinderisch und statt zum McDonalds zum Würstlstand gehen und da hört man ja schon die Gerüchte vom nächsten Lockdown. Aber in Wien gehe ich außer Recherchieren ohnehin nicht so viel spazieren. Aus Deutschland,wo ja alles viel schärfer ist,hörte man vor ein paar Tagen, daß ab Oktober nurmehrmit3 G in den Supermarkt gehen darf und die Tests, die nur ein paar Stunden gelten, muß man sich selber zahlen. Das wäre, wenn das käme, denke ich gegen die Menschenrechte. Da könnte man wahrscheinlich Amnesty International anrufen. Aber ohne Maske darf man ja schon seit einem Jahr nicht hinein. Alles ganz schön verrückt, obwohl die Impfung ja nicht so wirkt, wie sie sollte und inIsrael in den Spitälern schon die schwer erkrankten Geimpften liegen, hört man hierimmernoch impfen impfen, impfen!

Dann kriegst du eine Bratwurst, darst dich vom Dr Pogo impfen lassen und bekommst dann auch ein bißchen Musik dazu. Sechzig Prozent wollen das weltweit machen, höre ich. Achtzig<prozent müßen es ssein und der nächste Virus steht auch schon vor der Tür.

Aso alles schön verrückt! Aber schön zu beobachten und Naterial zu sammeln für den sechsten, siebten, etcetera, dystopischen Roman und zu der Konsumverzichtsthese zurückkehren oder nicht wirklich. Denn wenn schon Menschin zweiter Klasse, dann gut leben und die Wirtschaft stützen. Wir haben im Wohnzimmer eine neue Bettbank, damit die Hundertmarks vielleicht mal kommen können. Dazu habe ich Polster bei der grünen Erde gekauft und einen Tisch bestellt und der Alfred hat ein neues Auto und einen neuen Campinganhänger. Damit will er demnächst mit dem Karli nach Albanien fahren. Mt dem Auto. Mit dem Campihnganhänger waren wir an zwei Wochenende in der Kittnerstifung in der Steiermark, haben uns da unser Essen aus einem Gasthaus geholt und ich habe in Radkersburg den Bücherschrank gestürmt. Also ein durch die Politik und Corona verändertes Leben, was möglich macht, was früher unmöglich war. Wie wird es weitergehen?Ich bin gespannt, kenne aber viele, denen es nicht so gut damit geht, sondern depressiv geworden sind.

2021-08-07

Impfzwang?

Filed under: Gesellschaftspolitik — jancak @ 00:51
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„Impfen, impfen, impfen!“, ist ja die Devise, die man derzeit ständig hört, vor allem, wenn man wie, ich es tue sehr viel OE24 hört, da sagt es Isabelle Daniel, die Insiderin beinahe nach jeden Interview, der Ärztekammerpräsident Szekeres tut es, der Gesundheitsminister und die Handelskammer fordert, jeden der das tut, vor oder rückwirkend einen fünzig Euro Gutschein auszuhändigen, den man dann gleich in den Handlungsbetrieben einlösen kann und die Nachtgastronomie will der impfunwilligen Jugend, da sind, glaube ich, erst dreißig Prozent geimpft, gleiche einen Hunderter geben für das nächste Konzert oder die Biere in den Diskos. Es gibt Impfbusse, Impfboote, in der Stephanskirche kann man das wahrscheinlich vor oder nach dem Beichten oder der Abendmesse. In der Lugnercity kann man, wenn man Glück hat, sich vielleicht gleichzeitig vom Mörtel ein Küßchen oder ein Autogramm holen und vor den Schulen werden Impfbusse aufgestellt, damit man noch alle über Zwölfjährige rechtzeitig immuniseren kann, bevor die Schule beginnt, in der ja Präsenzunterricht herrschen soll. Impfen, immpfen, impfen, um den noch ansteckenderen Delta-Virus auszuweichen, braucht man mindestens fünfundachtzig Prozent Vollegeimpfte und die Impfbereitschafft kann man in OE24 TV oder auch in Ö1 ständig hören, nimmt ab und die Moderatoren fragen dann die Politiker oder die Experten, was man tun kann, um die Motivation zu erhöhen?

„Niederschwellinge Angebote und informieren, daß die Impfung gefahrlos und der einzige Gamechanger ist!“

Und deshalb stellen bei beinahe jeder Pressekonferenz, die Reporter an die jeweiligen Politiker die Frage, ob es eine Impfpflicht geben soll?. Die drucken dann meistens herum. Erzählen etwas von der Freiwilligkeit und der Überzeugungsarbeiter, aber in den Gesundheitsberufen kann oder müßte man es sich überlegen. Denn es geht ja nicht an, daß die Bewohner von Pflegeheimen von ungeimpften Betreuern gefährdet werden und die Lehrer und Kindergärtner müßten selbstverständlich auch sicher sein. So hat man schon länger gehört, daß in den Gesundheitsberufen und öffentliches Diensten in Zukunft nur mehr Geimpfte eingestellt werden und das kann jeder Arbeitsgeber von ihren Angestellten fordern, denn wie kommt der Kunde dazu von einem ungeimpften Verkäufer-.

In Niederösterreich gibt es dann die Impfpflicht im öffentlichen Dienst ab September und sonst hört man, wo der Zwang nicht möglich ist, von den Privilegegien die Geimpfte haben sollen. Also zwei G statt drei und damit das besser passiert kann man überall hören, daß die Gratistests ab Herbst ewas kosten sollen, denn wie kommt der Steuerzahler dazu die für die Impfverweigerer zu bezahlen?

Das habe ich mich schon im Winter gefragt, daß das ja eigentlich der Steuerzahler zahlen muß, wenn da plötzlich jeder dreimal in der Woche sich testen lassen muß, um zum Friseur oder ins Restaurat zu gehen, habe mir meine Haare selbstgeschnitten und mich in die „Alte Schmiede“, Literaturhaus und „Gesellschaft“ gestreamt“ statt hinzugehen und dort meinen grünen Paß vorzuweisen und habe irgendwo geschrieben, daß das einzige Dystopische an meiner Mathilde ist, daß die ja zu Beginn des Buches ins „Nichtgeimpften-Ghetto“ zieht.

Denn das wird es bei uns nicht geben, die drei Gs bis in alle Ewigkeit wahrscheinlich schon, aber das andere ist natürlich Utopie, denn wir leben ja in einem Rechtsstaat wo alles verhältnismäßig sein muß. Habe aber vor kurzem von einer Politikerin gehört, die das für Deutschland fordert und es hat es vor ein paar Tagen auch geheißen, daß man ab September nur mehr mit drei Gs in den Supermarkt gehen darf.

Das wurde bei uns zu Ostern, glaube ich, auch diskutiert. Für den Nonfoodhandel, da war aber die Wirtschafts- oder Handelskammer dagegen. Aber sonst nur mehr geimpfte Lehrer, denn wie kommen die Kinder dazu, die zwar kaum krank werden, das Virus aber weitergeben können und, wie der Gast im Restaurant oder im Flugzeug, wenn da vielleicht ein Ungeipmfter daneben sitzt? Also nur noch zwei Gs in der Nchtgastronomie. PCR getestet oder geimpft und das genesen lassen wir aus, obwohl ich da hörte, daß die Genesenen die höchsten Antigenkörper haben und beim U-Ausschußcluster waren ein oder zwei Drittel der Infizierten schon geimpft.

Nur einmal und das ist zu wenig, hörte man da zuerst. Also unbedingt zweimal impfen, damit man vor Delta sicher ist. Von den Dreißig oder so Infizierten, ist aber, glaube ich, niemand krank geworden. Denn die Geimpften hört man inzwischen, können sich zwar infizieren und den Virus auch weitergeben, werden aber selber nicht krank oder husten nur ein bißchen und da fragt man sich dann, warum eine Krankenschwester geimpft sein muß, wenn sie das Virus trotzdem weitergeben kann, sich aber, wenn sie vor Dienstantritt testet, in Quarantäne gehen kann?

Das gilt auch für die die Leute in den Restaurants und in den Theatern. Bei den Salzburger Festspielen wurde ja auch einer positiv identifziert, seither muß man dort Maske tragen und als bei der EM Italien in England gewonnen hat, haben sich die Leute in den Stadien und wahrscheinlich auch vor den Public viewing Schirmen, umarmt und geküßt. Da gab es auch ein Konzert in Deutschland, wo die Teilnehmer in Boxen stehen mußten, das nicht taten und die Sängerin Nena an ihren Eigenverantwortlichkeit appelierend, meinte, daß sie selbst entscheiden sollten, ob sie drinnen bleiben oder sich impfen lassen würden. Das Konzert wurde dann abgebrochen und in Kroatien gab es vor kurzem ein Festival, wo auch dreihundert Personen infiziert zurückgekommen sind. Ob und wie schwer die dann krank geworden sind, hörte man dann nicht mehr. Wahrscheinlich nicht zu stark, denn es waren ja schon Geimpfte dabei und die meisten wahrscheinlich, um die zwanzig, wo man ja schon von dem Ursprungsvirus hörte, daß sie meistens gar keine Symptome haben und ohne Testung gar nichtmerken würden, daß sie das Virus haben.

Und das ist, glaube ich, überhaupt das Problem, das mich wahrscheinlich die nächsten Jahre hindern wird, ins Ausland zu reisen oder auf die „Buch-Wien“ zu gehen, daß da irgenwo und irgenwann die Idee entstanden ist, daß man das Virus unbedingt ausrotten und besiegen muß. Null-Covid koste es, was es wolle und die, die meinen, daß das wahrscheinlich nicht geht, wie beispielsweise Prof Bhakdi wurden, als Nazis und Verschwörungstheoretiker hingestellt und mundtot gemacht.Denn keine Fragen stellen, sondern Maske tragen, testen und vor allem impfen, denn wie kommt der Geimpfte dazu, von einem Ungeimpften gefährdet zu werden, deshalb habe ich schon gehört, daß sich Leute weigern, Ungeimpfte zu treffen und haben dabei die Relationen verloren, denn die momentane Inzidenz liegt, glaube ich, um vierzig. Also von hunderttausend Leuten stecken sich vierzig an und von denen werden dann, glaube ich, nur zehn Prozent krank und die Intensivstationen sind, Gott sein Dank immer noch sehr leer und hieß es da nicht einmal, Ziel der Maßnahmen ist es, daß die Spitäler nicht zusammenbrechen und keine Triagen entstehen?

jetzt heißt es, daß man sich impfen lassen muß, um den Geimpften nicht zu gefährden und man die, die das nicht wollen, zwar nicht zwingen kann, ihnen das Leben aber so unbequem, wie möglich machen muß. Also die Tests selber zahlen lassen, sonst kein Restaurant und kein Kino! Aber wenn drei Leute mit je einem G in einem Restaurant zusammensitzen ist ja dann wahrscheinlich der Geimpfte, der sich nicht testen ließ, der der das Virus weitergeben kann, denn die anderen sind ja negativ und haben Antikörper. Also ganz schön verwirrend und widersprüchlich.

In Australien patroullieren, habe ich gehört, Soldaten auf der Straße und sagen den Leuten ob sie sich ihr Eis kaufen dürfen, denn Null-Covid ist ja angesagt und in China müßen sich, weil die Zahlen nach oben gehen, die leute zweimal in der Woche testen lasen und als der Kanzler vor kurzem sagte „Wenn alle ein Impfangebot haben, ist die Pandemie Privatsache! Es wird sich zwar jeder anstecken, aber das ist dann sein Problem, wenn wer sich nicht impfen lassen will!“, gab es einen Aufschrei und Gesundheitsstadtrat Hacker entgegnete „In Wien ist es das nicht! Da kümmer wir uns um die Gesundheit!“

Natülich, würde ich meinen. Die Spitäler aufstecken, dem Personal mehr zahlen, mehr einstellen und besser ausbilden! Aber dieKirche im Dorf lassen und wieder logisch denken. Wenn sechzig Prozent geimpft sind und der Rest hauptsächlich aus Jugendlichen besteht, die nicht stark krank werden und die Geimpften auch nicht, kann man die, die sich aus irgendwelchen Gründen nicht impfen lassen wollen, selber auf sich aufpassen lassen. Sie können ja Masken tragen, wenn sie wollen und wenn sie nur rniemanden küssen und den Abstand halten, ist das vielleicht auch okay und wenn sie, was auch versäumt wurde, auf ihr Immunsystem achten, werden sie vielleicht auch nicht schwer krank und das Husten ist ja vielleicht normal und war es auch immer, also die Kirche im Dorf lassen und nicht jeden fragen, bist du schon geimpft?

Bei OE24 werden das, die FPÖ-Politiker, die sagen, daß sie das nicht wollen, regelmäßig gefragt und in Deutschland gibt es auch den bayrischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, der sagt, daß er das nicht will. Der muß dann in Talkshows seine Gründe angeben, warum er nicht will. Was er meines Erachtens auch nicht braucht, weil das niemanden was angeht und wenn in einem Supermarkt ein Ungeippfter neben einen Geimpften steht, passiert, wenn man logisch denkt, wahrscheinlich auch nichtviel und in eine Massenveranstaltung und dort die Fremden küssen, braucht man, glaube ich, auch nicht gehen. Ansonsten logisch denken und aufpassen,wie das weitergehen, zuhören, miteinander reden und nicht gleich „Verschwörungstheoretiker und Schwurbler!“, schreien, wenn jemand sagt, daß er sich nicht impfen lassen will und der, der das will, weil er glaubt, daß er dann sicher ist, soll das am besten bei seinem Arzt nach voriger Ab- und Aufklärung und nicht in einem Impfboot oder, um dann in ein Konzert gehen zu dürfen, tun, denn das finde ich, ganz ehrlich, eher unprofessionell ,als nützlich und die Zahlen liegen trotz Delta derzeit um fünfhundert und im Herbst soll es dann auch eine dritte Impfung für die Äteren geben.

2021-07-25

Eigenverantwortlichkeit

Filed under: Gesellschaftspolitik — jancak @ 00:51

In der letzten Zeit geht es auf der Coronafront absolt thektisch, um nicht zu sagen hysterisch, hin und her.

impfen, impfen, impfen heißt es überall und der Sprecher der Wirtschaftskammer ruft zu einer allgemeinen Impfpflicht auf, geht es doch nicht an, daß die Jugendlichen ihre 3G-Zertikfikate fälschen und die Kellner von den Kunden genervt sind, die sich einfach in den Gastgarten setzen und dann kein Impfzeugnis haben.

Impfen, impfen, impfen oder Kontrolle, Kontrolle, denn in Wien und auch sonst wo auf der Welt schauen die Gastwirte nicht da, ob der Kunde geimpft oder getestet ist, die müssen kontrolliert werden, denn die Deltavariante kommt oder ist schon längst da. Derzeit zwischen dreihundert bis vierhundert täglich positiv Gesteste und im U-Ausschuß gab es einen Cluster, weil der Herr Hafenecker positiv getestet wurde und dann dreißig Politiker oder so ansteckte. Er war nicht geimpft. Die meisten anderen schon, also ist man trotz Impfung nicht geschützt. Man kann zwar angeblich nicht schwer krank, aber angesteckt werden und den Virus weitergeben, deshalb wird trotzdem ein PCR-Test gefordert und die Maskenpflicht, die ja eigentlich außer im Lebensmittelhandel abgschafft werden sollte, soll bleiben, mahnen!

So wurde in Österreich am Donnerstag abgeschafft, nur nicht in Wien, da gilt sie weiter, also kann ich nicht in das schöne Spielwarengeschäft in der Westbahnstraße, um der Lia ein Püppchen zu kaufen und in die Diskos oder Nachtgastronomie, die ja vor kurzem geöffnet wurde und ein neuer Ansteckungsort sein soll, wird jetzt 3G auf 2G reduziert, also geimpft oder PCR. Aber die Jugendlichen fälschen die Tests.

Die Reiserückkehrer werden als weiterer Hotspot gehandelt, denn das Virus kommt ja mit dem Auto, wurde im letzten Jahr vom Kanzler gesagt und die Heilung dessen ist, obwohl die Geimpften ja offenbar das Virus bekommen können, die impfung, impfung, impfung. Achtzig,fünundachtzig oder vielleicht sogar neunzig Prozent der Leute müßen geimpft werden. Derweil sind es, glaube ich, an die fünzig und die Impfbereitschaft läßt, wie man hört nach. Die Leute gehen nicht mehr hin, obwohl das Angebot so niederschwellig, wie möglich gemacht werden. Also, die registration nur wenn man sich in einen Schanigarten setzen will, impfen kann man sich ohne Anmeldung mit nur einem Ausweis derzeit fast überall. In der Stephanskirche, auf einem Boot das auf der alten Donau fährt. Im Impfbus,in der Impfbox vor dem Rathausplatz, etcetera.

Impfen, impfen, impfen hört man überall und die Stimmen mehren sich, die den direkten oder indirekten Impfzwang fordern. Impfen, dann ist das Problem gelöst. Wirklich zwingen kann man die Leute offenbar nicht. Also muß der Apell an die Eigenverantwortung her. Man ist verantwortlich, daß es da zu keinem vierten Lockdown kommt, der als drohendes Gespenst über allen Köpfen schwebt.

„Laßt euch impfen, Leuten, damit die Jungen in die Disko dürfen! Laßt euch impfen, dann bekommt ihr einen Fünziger!“, fordert der Handel. Der Bundeskanzler hat da zwar abgewiegelt und gemeint, daß Coronoa jetzt zur Privatsache erklärt wird.

„Laßt euch impfen, wenn nicht, dann werdet ihr krank oder das Virus auf jedenfall bekommen!“

„Das ist dann eure Sache und das überlastete Spitalspersonal wird sich nicht um euch kümmern wollen!“, hat Gesundheitsstadtrat Hacker schon vor einiger Zeit gesagt.

Ich bin, meine Leser wissen es, sehr für die Eigenverantwortlichkeit, obwohl ich gegen das Maskentragen und gegen das Massentest bin, aber ich halte Abstand, mache meine Stunden telefonisch, gebe niemanden die Hand und bin im übrigens so viel zu Haus, daß ich nicht glaube, daß ich jemanden anstecken kann oder angesteckt werde, obwohl mich die Silvia Bartl auf einen von Ruths Privatissimen fragte, ob ich auf der sogenannten Kickl-Demo nicht auf der Jesuitenwiese nicht Angst gehabt hätte, mich anzustecken?

Natürlich nicht, denn ich habe ja niemanden geküßt und umarmt und Abstand gehalten habe ich auch. Trotzdem ist es in der letzten Zeit zu Erleichterungen gekommen und da wurde derAbstand ja aufgehoben. So küßten und umarmten sich bei der Fußball EM, die Leute in London und auch in Italen, wo es in Rom, wie ich hörte wieder einen Hotspot gibt und als die Bregenzer Festspiele vor ein paar Tagen eröffnet wurden,waren dort, glaube ich, über tausend Menschen, darunter Kanzer Kurz und unser HBp und alle trugen keine Masken.

In Salzburg, wo die Festspiele, ja auch gerade laufen, wurde ein positiver Corona-Fall entdeckt und seither muß man in den Vorstellungen Maske tragen. Da gehe ich ohnehin nichthin. Dafür aber zu den O- Tönen und stehe da hinter dem Gitter, wo die, die Durchgehen wollen, einem der jungen Securieties seinen Impfpaß zeigen muß. Als ob man da jemanden anstecken kann und das kann ich wohl auch nicht, wenn ich mit meinem Mann oder einer Freundin in einen Gastgarten sitze. Umarme ich bei einer Massenveranstaltung, kann ich das wahrscheinlich schon. Ob der Jugendliche dann wirklich krank wird, ist die Frage und auch die, wie der Wirtschaftskammervertreter meinte, daß es Schluß sein muß mit der Eigenveranntwortlichkeit, weil sich die Leute nicht daran halten.

Die Jugendlichen ihre Tests fälschen, weil das kann man sehr schnell, wenn man halbwegs netzaffin ist. Ich denke aber, no na, wenn man die Regeln nicht versteht, weil sie nicht logisch sind, wird man vielleicht auch über die Grenzen gehen, wo man besser aufpassen sollte! Also vielleicht nicht mit tausend zu einem Konzert und dann umarmen und küssen, aber vielleicht ohne Test in einem Gasthausgarten und was nützt die Impfpflicht, wenn man dann trotzdem Maske tragen und PCR testen sol?,

Hat man den Leuten nicht versprochen „Laßt euch impfen, damit ihr diesen Testwahnsinn los seid!“

Jetzt hört man, man kann zwar nicht schwer krank werden, aber trotzdem PCR an der Grenze und im Flugzeug und der, der sich nicht impfen läßt,wird sicher daran sterben hört man auch,obwohl die älteren Leutezum Großteil schon geimpft sind und bei den Jugendlichen, derVerlauf ja eher schwach ist und der Druck, das zu tun nimmt immer mehr zu, obwohlman da ja eigentlich von einer Freiwilligkeit sprechen sollte

Also alles sehr verwirrend und das Wort Eigenverantwortlichkeit wieder einmal umgedeutet, denn das heißt, glaube ich, doch nicht, daß ich mich freiwillig impfen lassen muß, um aus dem Haus zu gehen und tue ich das nicht, werde ich gemobbt und geächtet? Das sollte es nicht sein! Also tief durchatmen, Leute und versuchen wieder klar zu denken, so heißt es doch in derVerhaltenstherapie!

Aufpassen und vorsichtig sein und ansonsten villeicht doch ein bißchen auf sein Immunsstem schauen!Spazierengehen, gesund essen und sich nicht zu Tode füchten, denn das bedeutet ja auch gestorbenund dann braucht man vielleicht auch diesen Druck nicht, denn der ist sicher auch nicht gut!

2021-07-22

Genderwahnsinn?

Ich bin ja eine in den Neunzehnhundertsiebzigerjahren sozialisierte feministische Frau, an der die „AUF“ zwar ein bißchen vorbeigegangen ist und ich die Ruth die sie mitbegründet hat, erst später kennenlernte, im „Arbeitskreis schreibender Frauen“, in den ich, glaube ich,1978 gekommen bin, habe ich die Elfriede Haslehner und die Bruni Langthaler kennengelernt, die damals den „Wiener Frauenverlag“ gegründet haben, der jetzt „Milena“ heißt und Männer verlegt.

Habe eine Zeitlang ein Frauenzeichen um den Hals getragen und zwar nicht immer, aber doch hin und wieder auf die Demos zum Frauentag gegangen und gegendert habe ich gelegentlich auch und mich in der letzten Zeit beziehungsweise in meinen neuen Text mit dem Feminismus sehr beschäftigt, ist die Lore doch eine siebzigjährige Feministin, die gerade ihren Siebziger feiert und auf die Idee hat mich Mieze Medus gebracht, als sie in der „Alten Schmiede“ ihren neuen Roman vorstellte, in dem es, glaube ich, auch eine alte Feministin gibt und wo sie meinte, daß es in der Literatur keine alten Frauen oder alten Schriftstellerin gebe, da habe ich ihr bei den Schriftstellerinnen widersprochen, falle ich ja auch bald in diese Kategorie und denke, daß die Protagonistinnen mit ihren Autorinnen älter werden und mir vorgenommen bei meinem neuen Projekt mich damit zu beschäftigen. Das war im Februar, dann kam der Frauentag und da habe ich eine dieezügliche Veranstaltung im Lteraturhaus gestreamt und bin da wieder im Clinch mit dem lieben Uli geraten, der mir jetzt, weil ich ja manchmal, ich gebe es zu, aus Lust gendere und aus dem „Fan“ eine „Fanin“ mache und aus dem „Menschen“ eine „Menschin“, was ihn ärgerte und, ich gebe es wieder zu, ein bißen komisch klingt, weil es im Gegensatz zur „Göttin“ und zur „Mondin“ etcetera nicht so gebräuchlich ist, eine Broschüee schickte, wo sich die „Junge Freiheit“ sehr gegen das Gendern empörte, sich da aber eher gegen gegen die Sexualerziehung bezog, die offenbar in deutschen Schulen und Kindergärten praktiziert wird und da den “ 0- 4 jährigen die Masturbation und den vier bis sechsjährigen die Selbstbefriedigung und die Homosexualität“ erklären wollen. Das finde ich etwas übertrieben und weiß nicht, ob das wirklich in deutschen oder österreichischen Kindergärten so passiert.

Aber natürlich interessieren sich die kleinen Kinder für das Geschlecht der anderen, erproben Doktorspiele und da ist es gut, wenn die Ezieherin nicht gleich von Sünde spricht, sondern erklärt, wie das mit der Sexualiät ist und vielleicht auch, wie die Kinder auf diese Welt kommen.

Mit Gendern, wie ich das verstehe, hat das aber nicht soviel zu tun und das war vielleicht die Ursache für ein neuerliches Mißverständnis zwischen mir und dem Uli, der mir erklärte daß ich eine Frau und keine Menschin bin und mit diesen Genderwahnsinn aufhören soll und dafür die Frau Heidenreich zitierte, die sich auch dagegen aussprach, daß eine Frau eine Künstlerin ist. Denn der Künstler wäre geschlechtsneutral und die Frauen mit gemeint.Die Kunst vielleicht schon. Die Künstlerin sicher nicht und die Frau Heidenreich ist eine sehr selbstbewußte erfolgreiche Frau, die ihre Weg vielleicht auch ohne das Gendern schaffte und das habe ich auch bei anderen beruflich sehr erfolgreichen Frauen erlebt, daß die mir sagten, daß sie „Arzt“ oder „Musiker“ wären,

Ich antworte da meistens „Das sind Sie nicht!“, wo sie mich dann erstaunt anschauen und eine sehr erfolgreiche Professorin an der WU sagte mir einmal „Hören sie mir auf damit!“

Ob Sie „Schwachsinn!“, gesagt hat, weiß ich nicht. Das ist eher die Ausdruckweise des Uli und da verstehe ich es weniger, als bei einer erfolgreichen Ärztin, die vielleicht in den Sechzigerjahren Medizinstudierte, sich da hochboxte und das Gendern nicht bemerkte oder brauchte, was der Uli aber dagegen hat,wenn ich sage „Ich bin Psychologin und nicht Psychologe, verstehe ich wirklich nicht und auch nicht, was Andreas Gabalier gegen die Töchter in der Bundeshymne hat?

Er ist keine solche klar, aber mehr als die Hälfte der Menschheit und eigentlich ist es heute schwer verständlich, warum die Paula von Preradovic, nicht an die Töchter dachte, war sie ja auch eine erfolgreiche solche, auf die Österreich stolz sein kann und die Maria Theresia war das sicher auch. Gut, das war in den Fünfzigerjahren.

Dann kam 1968 und die erste Frauenbewegung, wo ich einmal in diesen Frauenraum in der Tandlergasse war, bei der „Auf-Bewegung“ eher nicht, habe die „Töchter Egalia“gelesen und Verna Stefans „Häutungen“.

ich habe unter der Regierung Kreiskys Psychologie studiert. Johanna Dohnal wurde zuerst Staatssekretärin für Frauenfragen, später die erste Frauenministerin und ich habe bei dem von ihr ausgerufenen Wettbewerb für rollenunspezifischen Kinderbuch „Mädchen dürfen pfeifen Buben dürfen weinen“ mit meiner „Güler“ einen Preis gewonnen. Christine Nöstlinger hat auch ziemlich frauenengagiert geschrieben. Dann kamen die Achtziger und die Neunzigerjahre und die Schraube begann sich offenbar langsam wieder zurückzudrehen, obwohl man da zögerlich begann den Text der Bundeshymne zu verändern.

Warum das so schwierig war, vor die Söhne das Wort Töchter zu stellen, weiß ich noch immer nicht und auch nicht wieso das so viel Widerstand erregt und natürlich dauert es vielleicht ein wenig länger statt „Grazer Autorenversammlung“ Autoren und Autorinnen zu sagen. Das hat sich aber eingebürgert, mit den Sternchen und dem Binnen I habe auch ich manchmal Schwierigkeiten und habe auch gehört, daß in Deutschland in der Amtssprache das gesetzlich eingeführt wurde. Was wieder sehr viel Widerstand der rechten Männer erregte und ich denke mir, dann sollen sie es lassen!

Hat mich ja auch schon in den Siebzigerjahren gestört, wenn sich die Männer als Feministen bezeichnen, weil ich glaube, daß ein Mann, das nicht sein kann und eigentlich auch den Protest der Männer, weil sie damals nichts ins „Frauenhzimmer“ durften, nicht verstanden. Darf eine Frau ja, glaube ich, noch immer nicht in die Männerbünde.

Aber in Deutschland gibts, glaube ich, eine starke Bewegung gegen das Gendern und es gibt da vielleicht auch ein paar Auswüchse, wenn die Lufthansa beispielsweise, jetzt das „Damen und Herren!“ gegen „Personen und Personinnen“ ersetzt. Das klingt zugegeben blöd und da sind wir schon wieder bei einem anderen Thema und da meine ich, ich bin eine Frau und sehr zufrieden damit, selbstbewußt und emanzipiert und glaube eigentlich auch, daß es haupsächlich Frauen und Männer gibt und die sechzig Geschlchter wahrscheinlich eher hypothetisch sind und die, die sich ein anderes Geschlecht wünschen, oft unsicher sind.

Ich habe mich ja in „Paul und Paula“ damit beschäftigt und denke, daß man da vielleicht nicht gleich das Kind mit dem Bad ausschütten muß. Ein Grund zum schimpfen ist es aber nicht und wahrscheinlich normal, wenn man sexuell ein wenig ausprobiert.

Aber auch das hat mit Gendern nichts zu tun und natürlich kann und darf ein Mädchen Hosen tragen und pfeifen und ein Bub mit Puppen spielen. Damit löst sich vielleicht vielen auch von selbst und man braucht keine Geschlechts OP, bei der ich, wie bei den Schönheitsoperationen eher skeptisch bin, weil das ja ein selbschädigender Eingrff in den Körper ist.

Aber wir leben warhscheinlich, wie vor hundert Jahren,wo ja nachher das große Gruseln kam in einer sehr hektischen Zeit, wo wahrscheinlich nicht nur Corona vieles auf den Kopf stellte und vieles, wie wenn man auf einmal „Onkel Toms Hütte“ umbenennen will, obwohl sich Harriet Beecher Stowe damit gegen die Sklaverei einsetzte, ist auch sehr übertrieben ist und ich bin, wie für die „Gutmenschin“ auch für die „Politische Korrektness“ und den Shitstorm, den Frau Rowling traf, als sie schrieb „Es gibt nur zwei Geschlechter!“,verstehe ich ganz eigentlich nicht, denn das ist wahrscheinlich immer noch die Meinung der Mehrzahl und der Durchschnittsmensch kann mit dem Begriff divers nicht viel anfangen und die Großmutter wird es vielleicht auch nicht so ganz verstehen, wenn sich ihr Enkel Paul plötzlich Paula nennt, zum Logopädin geht und von ihr als eine „Sie angesprochen werden will.

Da braucht man, glaube ich, Geduld und Verständnis und da lobe ich mir auch die Männer der Siebzigerjahre, die sich Feministen nannten und auch ins „Frauenzimmer“ wollten und nicht „Laßt den Genderwahnsinn!“, schrien, obwohl ich sie damals lästig fand! Schimpfen hilft da nicht und ich denke, die Männer sollen die Frauen gendern lassen. Sie brauchen ja nicht immer „Einwohner und Einwohnerinnen!“ sagen, wenn ihnen das zu umständlich ist! Ich tue das auch nicht immer und würde auch keine Strafe zahlen wollen, wenn ich das einmal vergesse, bin aber dafür, daß die Frauen endlich einmal gleich verdienen und gleiche Berufsaufstiegsmöglichkeiten haben und ihnen die Männer auch mehr im Haushalt helfen! Halbe halbe ist da schon wichtig, weil es nur mehr wenige Hausfrauen gibt und die alleinerziehenden Mütter sind immer noch überlastet.

Verständnis und Toleranz also in allen Belangen und auf allen Seiten und natürlich muß man den Mäderln nicht nur rosa Jäckchen und den Buben blaue kaufen, sondern den Buben Puppen und den Mädchen Lastkraftwagen. Da kann ich aber gleich warnen, daß der erwünschte Erfolg nicht eintreffen muß.

Denn wir haben das bei der Anna so gemacht, was zur Folge hatte, daß sie sich von den Omas Barbiepuppen wünschte und ein Prinzessinnenkleid. Meine Mutter hat ihr ein rosa Samtkleid geschenkt, mit dem und einem Strohhut sie damals zu einem Faschingsfest ging, wo die einladende Mutter, eine Lehrerin lächelte und das dann psychologisch interpretierte.

Es gibt also Männer und Frauen und eine sexuelle Vielfalt, die man nicht übertreiben aber auch nicht unterdrücken, wie das beispielsweise der Premier Orban jetzt mit den Regenboogenfahnen tat, soll. Toleranz und Verständnis ist da sicher gut und natürlich kann man Vater und Mutter sagen und muß sie nicht“Elternteil 1 und 2″ nennen, auch wenn manche Kinder vielleicht zwei Mütter haben, dafür haben viele wieder nur eine und das ist vielleicht auch nicht so gut.

2021-04-28

Künstlerprotest und Arbeitsbericht

Was tut sich auf der Corona-Front könnte man so fragen? In Wen wird der verschärfte Lockdown ab Montag beendet werden und man darf dann wieder ohne Maske den Donaukanal entlanglaufen und dort wurde angeblich auch der ehemalige Gesundheitsminister Rudi Anschober, der vor zwei Wochen aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist, oben ohne gesehen. In Wien gehen die Inzidenzzahlen zurück, in Vorarlberg wo man seit einigen Wochen mit Test die Restaurants besuche darf, gehen sie hinauf und ab neunzehnten Mai soll man wieder mit Test und dem grünen Paß in Lolkale dürfen, in Wien wahrscheinlich in den Schaigärten, in den anderen Bundesländern auch hiein. Wir haben einen neuen Gesundheitsminister, einen grünen Arzt und TCM-Mediziner, derTurnschuhe trägt und damit vorige Woche das ganze Land erregte, haben wir keine andere Sorgen?, könnte man fragen.

Offenbar nicht. Denn ganz Österreich jubelt über die neue Freiheit,die wir ab Mitte Mai angeblich wieder haben, weil wir dann getestet geimpft und genesen mit strengen Auflagen wieder zum Friseur gehen dürfen.

Ich nicht, denn meine Haare sind sehr kurz. Habe ich sie mir vor ein paar Wochen doch selbst geschnitten und gar nicht so schlecht könnte ich stolz anfügenund halte den Ausnahmezustand, in dem wir da vor einem Jahr hineingeschlittert sind, mehr oder weniger locker aus und werde ab Mitte Mai auch nicht mit Maske in die „Alte Schmiede“gehen, sondern mir weiter die Livestreams, solange es sie gibt, ansehen und hoffentlich solange die Inzidenzen nicht zu hoch und ich wieder testlos zurück kann, in Harland radfahren.

In Österreich herrscht also Freude, da unter strengen Auflagen villeicht in drei Wochen geöffnet und dieImpfungen sollen auch schon angelaufen sein, so daß alle bis Sommer durcheimpft werden sollen, wird in Deutschland noch einmal die Notbremse gezogen und man soll dort nach acht oder neun ohne Jund nicht mehr auf die Straße dürfen.

Das gilt bei uns zwar schon seit November, aber man darf, wenn man es braucht, auch ohne Hund hinaus. Wo soll man aber hingehen, wenn alles geschloßen ist und, daß das Virus ab acht oder neun ansteckender, als vorher ist, ist auch irgendwie unlogisch und das dürften sich in Deutschland auch einige Künstler gedacht haben. Fünfzig dort und drei aus Österreich, Nina Pröll, Roland Düringer, Niki Ofczareck gehört, glaube ich, auch hinzu und haben ab Donnerstag unter dem Hashtag „Alles dicht machen“, Videos herausgegeben, die alle mit dem Satz „Ich heiße sowieso und bin Schauspieler/ in!“, beginnen und da setzt sich eine solche auf den Boden und erzählt von ihrer Tochter,der es jetzt angeblich viel besser geht. Die sitzt in ihrem Zimmer vor dem Computer, trägt aber plötzlich schwarz und geht nicht mehr hinaus. Die Mutter stellt ihr das Essen vor dieTür und kommt plötzlich darauf, sie hat es die letzten drei Tage nicht mehr hineingeholt.

“ Ach ja, die Pubertät“, schließt sie, glaube ich, bevor sie den Schlußsatz „Bleiben Siegesund!“, hinzufügt. Ein anderer Schauspieler bläst in eine Tüte, die Luft hinein, in eine andere hinaus undschützt sich dadurch vor Ansteckung. Dann wird nicht mehr aufgemacht, wenn draußen der Pizzdienst läutet und der Presse wird auch gedankt, daß sie einem durch ihre Beichterstattung und Angstmache das Denken erspart und so weiter und so fort. Die Presse tobte am nächsten Tag. Den Schauspielern wurde Verhöhnung der Intensivpatienten vorgeworfen und Instrumentalisierung durch die Rechten. Was das damit zu tun hat, müßte man auch einmal erklären und wurde auch von den Künstlern auch thematisiert, die sich den Applaus nur von links wünschen und dasPublikum dazu aufforderte, auf diese Seite zum Klatschen zu gehenl.

Da sind wir also bei der Satire, dem Humor und der Ironie mit dem ich mir ja sehr schwer tue, aber trotzdem die Videos nur gut finde. Denn wer wird hier verarscht? Die Kranken nicht, sondern den überzogenen Maßnahmen den Spiegel vorgehalten. Denn wem verhöhnt, die Mutter, wenn sie den Ausnahmeszustand ihrer Tochter schildert? Da braucht man nur auf die Kinderpsychiatrien gehen, um nachzufragen, wieviel depressive, mager-und computersüchtige Kindern es dort gibt und Milena Michiko Flasar hat ja auch schon vor Jahren ein Buch darüber geschrieben.

Endlich thematisiert das jemand, habe ich mir gedacht und war erstaunt, daß es pötzlich hieß, die Schauspieler haben alle beleidigt, sind geschmacklos und werden nie mehr im öffentlichen Rundfunk eine Anstellung finden.

„Uje, uje!“, könnte man da sagen und noch schlimmer ist, daß dann einige kurz darauf ihre Videos wieder zuücknahmen und sich entschuldigten „Ich bin kein Rechter und lasse mich selbstverständlich impfen!“

Uje, uje, es scheint aber trotzdem ein paar konstruktiven Stimmen und vielleicht sogar eine Diskussion darüber zu geben und das wäre ja die Chance endlich einmal über die Kollerationalschäden, die der Lockdown auslösen kann und auslöst hat zu reden und ich bin ja auch für die Freiheit.

Für das freiwilliige Tragen der Maske, wenn man das will, das freiwillige testen und keine Verpflichtung, das mit einem Test vorzuweisen, weil man einem nicht traut und man sonst vielleich sein ganzes restliches Leben lang zu Haus bleiben muß.

Also keine zwei Klassengesellschaft, obwohl ich es aushalten werde, die nächsten Jahre nicht zu verreisen und meinetwegen auch in keinem Restaurant zu sitzen, aber gut ist das wahrscheilich auch für meine Psyche nicht und höchstwahrscheinlich auch nicht notwendig und während ich mir die Videos hineinzog und von den geplanten Öffnungsschritten hörte, ist es bei mir in der letzen Woche sehr rund gegangen. Ist doch mein Computer, der ohnehin schon ein Jahr vor sich hinkränkelt am Mittwoch nicht mehr hochgegangen. Der neue ist zwar schon bestellt, hat aber Lieferschwierigkeiten und ist nicht zu bekommen, was mich in Panik versetzte, wie mache ich das dann mit dem Bloggen?

Jetzt ist er wieder repariert und geht vorläufig ausgezeichnet. Allerdings ist dann der Drucker kaputt geworden und der Ausdruck meines Corona-Texte-Buchs so verschmiert, daß ich ihn fast nichtmehr lesen kann. Da korrigere ich jetzt ja Fehler um Fehler und hoffe langsam damit fertig zu werden und bevor der Drucker eingegangen ist, hat mir der Alfred auch das Cover der „Mathilde“ ausgedruckt. Da gibt es dann ein recht marcialisches Demobild zu sehen und wenn der Drucker wieder funktioniert, könnte es auch bald eine Vorschau auf das neue Buch geben und wenn ich mit dem Korrigieren der Corona-Texte fertig bin, könnte man mich fragen, wie es mit meinen Schreiben weitergeht?

Da bin ich eigentlich nicht sehr hoffnungsvoll. Habe zwar vor ein paar Wochen ein paar Ideen aufnotiert, weiß aber nicht, ob ich damit wirklich weiterkomme? Also vielleicht doch ein paar Recherchetage, über den Donaukanal kann ich jetzt ja vielleicht wieder maskenlos laufen und die Bücherschränke inspiizieren und mit meinem Notiubuch herausfinden, ob ich da auf neue Ideen komme?

Irgendwie denke ich ja immer noch, ich bin ausgeschrieben und wer will mich lesen? Die Textvorstellungen in der „Alten Schmiede“ scheint es auch nicht mehr zu geben, auch wenn man dort vielleicht wieder einmal test- undmaskenlos auftreten können kann. Mal sehen, wie es wird, schreibe ich wieder. Vorläufig muß ich ohnehin meine Monatsabrechnun gmachen und auf der Bank meine Kontoauszüge beheben und da könnte ich, denn es tut sich auch in Wien, o Wunder, ein bißchen was, nämlich eine Kundgebung am Platz der Menschenrechte und ein Aufruf zum Widerstand gegen den Ausnahmezustand, wo Roland Düringer auftreten soll, Gerhard Ruiss und Hannes Hofbauer, der auch den „Lockdown 2020“ herausgegeben hat, unterschrieben haben, kurz kann ich da vielleicht hinschauen, dürfte aber nicht verhaftet werden, da um sechs und sieben eine telefonische Stunde. Also schön, daß sich auch in Wien etwas tut und ein ewiger Lockdown und eine ewige Entmündigung ist wohl keine Lösung, was tun wir also dagegen,wenn man nicht mehr demostriere darf?

2021-04-05

Literarische Begegnung

Filed under: Alltagsgeplauder,Gesellschaftspolitik — jancak @ 00:01
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Ich bekomme manchmal Mails oder Kommentare die sich auf mein Schreiben oder meine „Literaturgeflüster-Artikel“ beziehen. So kommentieren meine Kritiker Uli, JuSophie und Frau Haidegger, das was ihnen nicht gut genug, zu fehlerhaft und flüchtig erscheinen. Hans Raim und hat meine Besprechung seiner Lesung im Literaturhaus nicht gefallen oder hatte vielleicht Vorbehalte gegen das literarische Bloggen.

Zustimmung und Lob bekomme ich manchmal auch, zwar weniger, da das Bloggen wohl eher die Haßposter animiert. Sich Leute bei mir melden, die sich für Ernst Schwarz oder Michaela König interessieren, Diplomarbeiten über sie schreiben und dann das diesbezügliche Buch bestellen.

Und vor ein paar Tagen, als ich schon darüber nachdachte, welchen Artikel ich am Ostermontag in das „Literaturgeflüster“ stellen soll, weil ich vielleicht nicht schon wieder über den Osterspaziergang bloggen wollte, habe ich ein Mail von einem Alfre dZoppelt bekommen, der mir unter dem Betreff „Gedicht“ mitteilte, daß er sich jetzt das Buch „Frauen/Schreiben“ von Anita C. Schaub aus der Hauptbücherei ausgeliehen hat, in dem ich ja auch ein Portrait habe, in dem ich wahrscheinlich betonte, wie wichtig es mir ist, in den Literaturbetrieb hineinzukommen..

„in einen Betrieb, in dem es nicht einmal einen Betriebsrat gibt…“ meinte er wohl ein wenig sarkastisch und fügte hinzu, daß er Gedichte schreibe und mir ein solches schickte:

„LICHTELCH

Wenn die Äpfel,

die so klein sind

wie alles Große,

von einem Birnbaum fallen,

mache ich Jagd

auf ungetaufte Schattenhirsche.

Mache ich Jagd

auf den Lichtelch,

der die Mägde des Mondes kennt

und der um Mitternacht

im Herz der Sonne auftaucht“

Das mit dem Betriebsrat, stimmt, glaube ich nicht so ganz, zumindest wird sich wohl Gerhard Ruiss mit den IG- Autoren, als ein solcher verstehen, dann gibt es die GAV, den PEN und sicher noch unzähliche Literaturvereine, wie den Schriftstellerverband, den Literaturkreis Podium undund.

Das Mail und sein Autor haben mich aber interessiert und so habe ich nachgegooglet und bin darauf gekommen, daß Alfred Zoppelt 1954 in Wien geboren wurde, sieben Gedichtbände und Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Anthologien und im Rundfund hat und Alfred Zoppelt hat mir dann noch geschrieben, daß sein Werk im Laufe der Jahre auf über 50 000 Gedichte angewachsen ist, wui und hat mir dann noch ein Gedicht geschickt, das er am 18. Dezember 2020 beschrieben hat.

„IM GARTEN DER GEDANKEN

werden frische

Denkfrüchte

serviert

und im Herzhaus

verliebt sich

ein Aber und ein Und“

und hinzugefügt, daß er gerne die Gedichte von Friederike Mayröcker wegen ihrer Sprache mag, gerne Brigitte Schwaiger und Elfriede Jelinek, wui, wui, sich aber auch für Klaus Demus interessiert und sich auch Gedanken über das unterschiedliche Frauen- und Männerschreiben macht.

Interessant, denn ich habe noch nie etwas von einem Alfred Zoppelt gehört, der mir auch noch schrieb, daß er nicht so gerne zu Lesungen geht und sich auch, wie schon erwähnt vom Literaturbetrieb eher fern hält, dann aber eine Lesung erwähnte, zu der ein Bezirksversteher aufgerufen hat, wo sich kanpp sechzig Künstler meldeten, aber wegen Corona scheint es die noch nicht zu geben und eine Adresse www.e-stories.de hat er mir auch noch geschickt, wo man hundert seiner Gedichte finden kann.

Im Netz sind auch seine Bücher angeführt und es gibt auch das Gedicht

„SELBSTPORTRAIT OHNE HUT“ zu fnden, das ich sehr witzig finde und das mir gut gefällt

„Ich wurde geoboren

mit 2 Ohren.

Ich bin kein Hase

aber ich habe 1 Nase.

Und auch in diesem Gedicht

trage ich die Nase im Gesicht.

Ich heiße nicht Abel

aber ich habe 1 Nabel.

Im Oktpber und im Mai

habe ich Beine 2.

Mit ihnen kann ich laufen

und meine Träume taufen.

Und was mein Herz betrifft:

Es gibt in ihm keinen Lift.

Und der Panther der Poesie

schleicht durch mein linkes Knie.“

Schade, daß er nicht so gern zu Lesungen geht und schon lange nicht mehr in der“Alten Schmiede“, denn sonst könnte ich ihn kennenlernen und bei einem Glas Wein persönlich mit ihm über seine Gedichte sprechen, aber dort gibt es Corona bedingt derzeit ja nur Online-Betrieb. Aber gleich morgen ein „DichtFest“, wo diesmal zwar Johannes Tröndle statt Christine Huberdie fünf Dichter und Dichterinnen, nämlich Wolfgang Müller-Funk „365 Tage sind kein Jahr“, den ich schon in der „Gesellschaft“hörte, die diesmal Corona bedingt offenbar nur einen reduzierten Lyrik- Monat hatte, Sonja Harter „katzenpornos in der timeline“, Bettina Balaka neue Gedichte, Klaus Haberl „Erdengemälde mit mir“ und Axel Karner, der mich zu der Veranstaltung eingeladen hat. Aber ich habe ohnehin das Programm und habe mir die Veranstaltung schon angestrichen.

Werde es wieder schade finden, daß man sich nachher nicht bei einem Glas Wein austauschen oder vielleicht auch nur mit diesem allein herumstehen kann, was man, wie ich aber, der mir der Literaturbetrieb sehr wichtig ist, jetzt bemerke, gar nicht brauche.

Die Dichter die keinen Literaturbetrieb mögen, aber in die Hauptbücherei gehen, um sich vor dem neuen Locckdown noch neue Bücher und CDs zu holen, finden, was mich sehr freut, offenbar ohnehin zu mir.

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