Literaturgefluester

2021-04-28

Künstlerprotest und Arbeitsbericht

Was tut sich auf der Corona-Front könnte man so fragen? In Wen wird der verschärfte Lockdown ab Montag beendet werden und man darf dann wieder ohne Maske den Donaukanal entlanglaufen und dort wurde angeblich auch der ehemalige Gesundheitsminister Rudi Anschober, der vor zwei Wochen aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist, oben ohne gesehen. In Wien gehen die Inzidenzzahlen zurück, in Vorarlberg wo man seit einigen Wochen mit Test die Restaurants besuche darf, gehen sie hinauf und ab neunzehnten Mai soll man wieder mit Test und dem grünen Paß in Lolkale dürfen, in Wien wahrscheinlich in den Schaigärten, in den anderen Bundesländern auch hiein. Wir haben einen neuen Gesundheitsminister, einen grünen Arzt und TCM-Mediziner, derTurnschuhe trägt und damit vorige Woche das ganze Land erregte, haben wir keine andere Sorgen?, könnte man fragen.

Offenbar nicht. Denn ganz Österreich jubelt über die neue Freiheit,die wir ab Mitte Mai angeblich wieder haben, weil wir dann getestet geimpft und genesen mit strengen Auflagen wieder zum Friseur gehen dürfen.

Ich nicht, denn meine Haare sind sehr kurz. Habe ich sie mir vor ein paar Wochen doch selbst geschnitten und gar nicht so schlecht könnte ich stolz anfügenund halte den Ausnahmezustand, in dem wir da vor einem Jahr hineingeschlittert sind, mehr oder weniger locker aus und werde ab Mitte Mai auch nicht mit Maske in die „Alte Schmiede“gehen, sondern mir weiter die Livestreams, solange es sie gibt, ansehen und hoffentlich solange die Inzidenzen nicht zu hoch und ich wieder testlos zurück kann, in Harland radfahren.

In Österreich herrscht also Freude, da unter strengen Auflagen villeicht in drei Wochen geöffnet und dieImpfungen sollen auch schon angelaufen sein, so daß alle bis Sommer durcheimpft werden sollen, wird in Deutschland noch einmal die Notbremse gezogen und man soll dort nach acht oder neun ohne Jund nicht mehr auf die Straße dürfen.

Das gilt bei uns zwar schon seit November, aber man darf, wenn man es braucht, auch ohne Hund hinaus. Wo soll man aber hingehen, wenn alles geschloßen ist und, daß das Virus ab acht oder neun ansteckender, als vorher ist, ist auch irgendwie unlogisch und das dürften sich in Deutschland auch einige Künstler gedacht haben. Fünfzig dort und drei aus Österreich, Nina Pröll, Roland Düringer, Niki Ofczareck gehört, glaube ich, auch hinzu und haben ab Donnerstag unter dem Hashtag „Alles dicht machen“, Videos herausgegeben, die alle mit dem Satz „Ich heiße sowieso und bin Schauspieler/ in!“, beginnen und da setzt sich eine solche auf den Boden und erzählt von ihrer Tochter,der es jetzt angeblich viel besser geht. Die sitzt in ihrem Zimmer vor dem Computer, trägt aber plötzlich schwarz und geht nicht mehr hinaus. Die Mutter stellt ihr das Essen vor dieTür und kommt plötzlich darauf, sie hat es die letzten drei Tage nicht mehr hineingeholt.

“ Ach ja, die Pubertät“, schließt sie, glaube ich, bevor sie den Schlußsatz „Bleiben Siegesund!“, hinzufügt. Ein anderer Schauspieler bläst in eine Tüte, die Luft hinein, in eine andere hinaus undschützt sich dadurch vor Ansteckung. Dann wird nicht mehr aufgemacht, wenn draußen der Pizzdienst läutet und der Presse wird auch gedankt, daß sie einem durch ihre Beichterstattung und Angstmache das Denken erspart und so weiter und so fort. Die Presse tobte am nächsten Tag. Den Schauspielern wurde Verhöhnung der Intensivpatienten vorgeworfen und Instrumentalisierung durch die Rechten. Was das damit zu tun hat, müßte man auch einmal erklären und wurde auch von den Künstlern auch thematisiert, die sich den Applaus nur von links wünschen und dasPublikum dazu aufforderte, auf diese Seite zum Klatschen zu gehenl.

Da sind wir also bei der Satire, dem Humor und der Ironie mit dem ich mir ja sehr schwer tue, aber trotzdem die Videos nur gut finde. Denn wer wird hier verarscht? Die Kranken nicht, sondern den überzogenen Maßnahmen den Spiegel vorgehalten. Denn wem verhöhnt, die Mutter, wenn sie den Ausnahmeszustand ihrer Tochter schildert? Da braucht man nur auf die Kinderpsychiatrien gehen, um nachzufragen, wieviel depressive, mager-und computersüchtige Kindern es dort gibt und Milena Michiko Flasar hat ja auch schon vor Jahren ein Buch darüber geschrieben.

Endlich thematisiert das jemand, habe ich mir gedacht und war erstaunt, daß es pötzlich hieß, die Schauspieler haben alle beleidigt, sind geschmacklos und werden nie mehr im öffentlichen Rundfunk eine Anstellung finden.

„Uje, uje!“, könnte man da sagen und noch schlimmer ist, daß dann einige kurz darauf ihre Videos wieder zuücknahmen und sich entschuldigten „Ich bin kein Rechter und lasse mich selbstverständlich impfen!“

Uje, uje, es scheint aber trotzdem ein paar konstruktiven Stimmen und vielleicht sogar eine Diskussion darüber zu geben und das wäre ja die Chance endlich einmal über die Kollerationalschäden, die der Lockdown auslösen kann und auslöst hat zu reden und ich bin ja auch für die Freiheit.

Für das freiwilliige Tragen der Maske, wenn man das will, das freiwillige testen und keine Verpflichtung, das mit einem Test vorzuweisen, weil man einem nicht traut und man sonst vielleich sein ganzes restliches Leben lang zu Haus bleiben muß.

Also keine zwei Klassengesellschaft, obwohl ich es aushalten werde, die nächsten Jahre nicht zu verreisen und meinetwegen auch in keinem Restaurant zu sitzen, aber gut ist das wahrscheilich auch für meine Psyche nicht und höchstwahrscheinlich auch nicht notwendig und während ich mir die Videos hineinzog und von den geplanten Öffnungsschritten hörte, ist es bei mir in der letzen Woche sehr rund gegangen. Ist doch mein Computer, der ohnehin schon ein Jahr vor sich hinkränkelt am Mittwoch nicht mehr hochgegangen. Der neue ist zwar schon bestellt, hat aber Lieferschwierigkeiten und ist nicht zu bekommen, was mich in Panik versetzte, wie mache ich das dann mit dem Bloggen?

Jetzt ist er wieder repariert und geht vorläufig ausgezeichnet. Allerdings ist dann der Drucker kaputt geworden und der Ausdruck meines Corona-Texte-Buchs so verschmiert, daß ich ihn fast nichtmehr lesen kann. Da korrigere ich jetzt ja Fehler um Fehler und hoffe langsam damit fertig zu werden und bevor der Drucker eingegangen ist, hat mir der Alfred auch das Cover der „Mathilde“ ausgedruckt. Da gibt es dann ein recht marcialisches Demobild zu sehen und wenn der Drucker wieder funktioniert, könnte es auch bald eine Vorschau auf das neue Buch geben und wenn ich mit dem Korrigieren der Corona-Texte fertig bin, könnte man mich fragen, wie es mit meinen Schreiben weitergeht?

Da bin ich eigentlich nicht sehr hoffnungsvoll. Habe zwar vor ein paar Wochen ein paar Ideen aufnotiert, weiß aber nicht, ob ich damit wirklich weiterkomme? Also vielleicht doch ein paar Recherchetage, über den Donaukanal kann ich jetzt ja vielleicht wieder maskenlos laufen und die Bücherschränke inspiizieren und mit meinem Notiubuch herausfinden, ob ich da auf neue Ideen komme?

Irgendwie denke ich ja immer noch, ich bin ausgeschrieben und wer will mich lesen? Die Textvorstellungen in der „Alten Schmiede“ scheint es auch nicht mehr zu geben, auch wenn man dort vielleicht wieder einmal test- undmaskenlos auftreten können kann. Mal sehen, wie es wird, schreibe ich wieder. Vorläufig muß ich ohnehin meine Monatsabrechnun gmachen und auf der Bank meine Kontoauszüge beheben und da könnte ich, denn es tut sich auch in Wien, o Wunder, ein bißchen was, nämlich eine Kundgebung am Platz der Menschenrechte und ein Aufruf zum Widerstand gegen den Ausnahmezustand, wo Roland Düringer auftreten soll, Gerhard Ruiss und Hannes Hofbauer, der auch den „Lockdown 2020“ herausgegeben hat, unterschrieben haben, kurz kann ich da vielleicht hinschauen, dürfte aber nicht verhaftet werden, da um sechs und sieben eine telefonische Stunde. Also schön, daß sich auch in Wien etwas tut und ein ewiger Lockdown und eine ewige Entmündigung ist wohl keine Lösung, was tun wir also dagegen,wenn man nicht mehr demostriere darf?

2021-04-05

Literarische Begegnung

Filed under: Alltagsgeplauder,Gesellschaftspolitik — jancak @ 00:01
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Ich bekomme manchmal Mails oder Kommentare die sich auf mein Schreiben oder meine „Literaturgeflüster-Artikel“ beziehen. So kommentieren meine Kritiker Uli, JuSophie und Frau Haidegger, das was ihnen nicht gut genug, zu fehlerhaft und flüchtig erscheinen. Hans Raim und hat meine Besprechung seiner Lesung im Literaturhaus nicht gefallen oder hatte vielleicht Vorbehalte gegen das literarische Bloggen.

Zustimmung und Lob bekomme ich manchmal auch, zwar weniger, da das Bloggen wohl eher die Haßposter animiert. Sich Leute bei mir melden, die sich für Ernst Schwarz oder Michaela König interessieren, Diplomarbeiten über sie schreiben und dann das diesbezügliche Buch bestellen.

Und vor ein paar Tagen, als ich schon darüber nachdachte, welchen Artikel ich am Ostermontag in das „Literaturgeflüster“ stellen soll, weil ich vielleicht nicht schon wieder über den Osterspaziergang bloggen wollte, habe ich ein Mail von einem Alfre dZoppelt bekommen, der mir unter dem Betreff „Gedicht“ mitteilte, daß er sich jetzt das Buch „Frauen/Schreiben“ von Anita C. Schaub aus der Hauptbücherei ausgeliehen hat, in dem ich ja auch ein Portrait habe, in dem ich wahrscheinlich betonte, wie wichtig es mir ist, in den Literaturbetrieb hineinzukommen..

„in einen Betrieb, in dem es nicht einmal einen Betriebsrat gibt…“ meinte er wohl ein wenig sarkastisch und fügte hinzu, daß er Gedichte schreibe und mir ein solches schickte:

„LICHTELCH

Wenn die Äpfel,

die so klein sind

wie alles Große,

von einem Birnbaum fallen,

mache ich Jagd

auf ungetaufte Schattenhirsche.

Mache ich Jagd

auf den Lichtelch,

der die Mägde des Mondes kennt

und der um Mitternacht

im Herz der Sonne auftaucht“

Das mit dem Betriebsrat, stimmt, glaube ich nicht so ganz, zumindest wird sich wohl Gerhard Ruiss mit den IG- Autoren, als ein solcher verstehen, dann gibt es die GAV, den PEN und sicher noch unzähliche Literaturvereine, wie den Schriftstellerverband, den Literaturkreis Podium undund.

Das Mail und sein Autor haben mich aber interessiert und so habe ich nachgegooglet und bin darauf gekommen, daß Alfred Zoppelt 1954 in Wien geboren wurde, sieben Gedichtbände und Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Anthologien und im Rundfund hat und Alfred Zoppelt hat mir dann noch geschrieben, daß sein Werk im Laufe der Jahre auf über 50 000 Gedichte angewachsen ist, wui und hat mir dann noch ein Gedicht geschickt, das er am 18. Dezember 2020 beschrieben hat.

„IM GARTEN DER GEDANKEN

werden frische

Denkfrüchte

serviert

und im Herzhaus

verliebt sich

ein Aber und ein Und“

und hinzugefügt, daß er gerne die Gedichte von Friederike Mayröcker wegen ihrer Sprache mag, gerne Brigitte Schwaiger und Elfriede Jelinek, wui, wui, sich aber auch für Klaus Demus interessiert und sich auch Gedanken über das unterschiedliche Frauen- und Männerschreiben macht.

Interessant, denn ich habe noch nie etwas von einem Alfred Zoppelt gehört, der mir auch noch schrieb, daß er nicht so gerne zu Lesungen geht und sich auch, wie schon erwähnt vom Literaturbetrieb eher fern hält, dann aber eine Lesung erwähnte, zu der ein Bezirksversteher aufgerufen hat, wo sich kanpp sechzig Künstler meldeten, aber wegen Corona scheint es die noch nicht zu geben und eine Adresse www.e-stories.de hat er mir auch noch geschickt, wo man hundert seiner Gedichte finden kann.

Im Netz sind auch seine Bücher angeführt und es gibt auch das Gedicht

„SELBSTPORTRAIT OHNE HUT“ zu fnden, das ich sehr witzig finde und das mir gut gefällt

„Ich wurde geoboren

mit 2 Ohren.

Ich bin kein Hase

aber ich habe 1 Nase.

Und auch in diesem Gedicht

trage ich die Nase im Gesicht.

Ich heiße nicht Abel

aber ich habe 1 Nabel.

Im Oktpber und im Mai

habe ich Beine 2.

Mit ihnen kann ich laufen

und meine Träume taufen.

Und was mein Herz betrifft:

Es gibt in ihm keinen Lift.

Und der Panther der Poesie

schleicht durch mein linkes Knie.“

Schade, daß er nicht so gern zu Lesungen geht und schon lange nicht mehr in der“Alten Schmiede“, denn sonst könnte ich ihn kennenlernen und bei einem Glas Wein persönlich mit ihm über seine Gedichte sprechen, aber dort gibt es Corona bedingt derzeit ja nur Online-Betrieb. Aber gleich morgen ein „DichtFest“, wo diesmal zwar Johannes Tröndle statt Christine Huberdie fünf Dichter und Dichterinnen, nämlich Wolfgang Müller-Funk „365 Tage sind kein Jahr“, den ich schon in der „Gesellschaft“hörte, die diesmal Corona bedingt offenbar nur einen reduzierten Lyrik- Monat hatte, Sonja Harter „katzenpornos in der timeline“, Bettina Balaka neue Gedichte, Klaus Haberl „Erdengemälde mit mir“ und Axel Karner, der mich zu der Veranstaltung eingeladen hat. Aber ich habe ohnehin das Programm und habe mir die Veranstaltung schon angestrichen.

Werde es wieder schade finden, daß man sich nachher nicht bei einem Glas Wein austauschen oder vielleicht auch nur mit diesem allein herumstehen kann, was man, wie ich aber, der mir der Literaturbetrieb sehr wichtig ist, jetzt bemerke, gar nicht brauche.

Die Dichter die keinen Literaturbetrieb mögen, aber in die Hauptbücherei gehen, um sich vor dem neuen Locckdown noch neue Bücher und CDs zu holen, finden, was mich sehr freut, offenbar ohnehin zu mir.

2021-03-20

Vom Indiebookday zur Antirassismusdemo

Motto

Motto

Heute am zwanzigsten März ist wieder Indiebookday, diese Aktion der unabhängien Verlage die damit auf die kleineren Verlage aufmerksam machen wollen und dazu aufrufen, daß man an diesem Tag in eine Buchhandlung gehen soll und sich ein Buch aus einem unabhängigen Verlag, egal welches, eines das man immer schon haben wollte, sagen die Veranstalter und sich mit diesem posten soll. Das gibt es schon seit einigen Jahren und ich habe meistens darüber geschrieben und auch versucht ein bißchen auf meine Bücher aufmerksam zu machen, obwohl da nicht ganz klar ist, ob die selbstgemachten, als Indiebücher gelten, obwohl ich einmal sogar einen Artikel darüber geschrieben habe, einmal war ich auch bei einer Veranstaltung und habe ein Buch dabei gewonnen, das ich noch immer nicht gelesen habe, ich gebe es zuund dann kam Corona und so gabs im Vorjahr Ausgangssperre, die Buchhandlungen waren geschloßen und der Indiebookday hat nur über das Netz oder Online stattgefunden und heuer, wo die Buchhandlungen in Österreich seit Anfang Februar, in Deutschland seit Anfang März wieder offen sind und man sich mit FFP2-Maske hineinbegeben kann, hätte ich fast darauf vergessen, hätte mich nicht Marina Büttner, die ich, glaube ich, 2015 durch mein Buchpreislesen kennengelernt habe und mit der ich seit 2016 auch in der Bloggerdebutjury bin, darauf aufmerksam gemacht,so daß ich darüber schreiben kann.

ÖGB

ÖGB

In die Buchhandlung gehen, lasse ich aus und dieBücher, die ich im „Bücherschrank“ finde, gelten vielleicht nicht richtig. Ich habe aber einige Indiebooks auf meiner Leseliste, bieten mir ja immer wieder junge Autoren ihre Bücher an und es kommen, glaube ich, auch einige aus den kleineren unahängigen Verlagen zu mir, Da könnte ich meine Leseliste danach durchforsten.

Da habe ich ja gerade Fabian Neidhardts „Immer noch wach“ gelesen, der auch ein Bloggerjurymitglied ist, hat sein Buch bei „Haymon“ herausgebracht, und der gilt, glaube ich, als ein solcher. Auch „Kremayr und Scheriau“,wasmich ja eine Zeit verwunderte, weil ich den eigentlich als Großverlag eingeschätzt hätte, aber da habe ich die „Ameisenmonarchie“ gerade gelesen und werde mich demnächst an den „Reigen reloaded“ machen, die „Wäscheleinen Schaukel“ ist wahrscheinlich in einen Indiebookverlag erschienen und Kai Lüddders „Mauern“ glaube ich auch.

Neues grünes Motto?

Neues grünes Motto?

Dagegen gilt „Aufbau“ von demich gerade den ersten Band der „Kopenhagenertrilogie“ von Tove Dietlevsen ausgelesen habe und Hannes Stein „Der Weltreporter“ das ich demnächst beginnen, das bei „Galllini-Berlin“ erschienen ist, glaube ich, nicht als solches.

Aber mir ist ja eigentlich, wie ich immer schreibe, ganz egal, ob das Buch das ich demnächst lese, in einen kleinen oder großen Verlag erschienen ist, obwohl ich ja immer eine Lanze für das Selbstgemachte breche und meine Bücher im Zuge dieser Aktion ganz gern promoten will, also wer gerne ein solches von mir lesen und besprechen oder kommentieren will, bitte bei mir melden und um wieder auf den Samstag zurückzukommen, der bei mir ja seit es Corona gibt, eigentlich ein Demotag ist oder die Gelegentlich aus dem Haus zu kommen, denn wenn ich in Wien bin, gehe ich eigentlich seit einem Jahr nur auf die Bank, um meine Zahlscheine einzuzahlen und meine Kontoauszüge zu beheben.

Aber gerne doch ...

Aber gerne doch …

Aber seit Jänner finden ja regelmäßig Demos statt. Am sechzehnten gab es eine Große um den Ring, die war noch legal und man konnte wenn man den ein Meter Abstand hielt, auch ohne Maske daran teilnehmen. Das hat sich dann gleich am nächsten Tag geändert, denn dann gab es schon, die vorher von den Medien sehr oft beschworene Maskenpflicht und einen zwei Meter Abstand. So wurden ab da die meisten Demos, auch die die FPÖ anmeldete, verboten und und fanden Online statt und die nächsten waren dann illegal. Das heißt die Teilnehmer wurden meistens eingekesselt und angezeigt und ich habe auch das Problem, daß diese Demos sehr verrufen sind, weil sie als rechts gelten. Ein Herr Küssel nimmt regelmäßig daran teil, die Identitären und die FPÖ und von der letzten, auf der wir auch waren, hieß es dann, die ist eskaliert, weil die Teilnehmer am Rückweg eine Versicherung stürmten und sogar einen Wachmann verzletzten. Es stellte sich heraus, daß die Polizei alle Brücken zum ersten Bezirk abgesperrt hatten und wir wären vielleicht auch in den Kessel gekommen, wenn der Alfred nicht bei der Urania bei der Polizei durchgesetzt hat, daß sie uns durchließen. Die Presseberichte über diese Demos sind aber alle sehr negativ, von Schwurblern, Hooligans und Covidioten ist da ist Rede, das bin ich alles nicht. So habe ich schon seit der Großdemo nach linken Demos Ausschau gehalten. Am Donnerstag gibt es da jetzt auch wieder Demonstratonen am Platz der Menschenrechte und vor drei Wochen waren wir auf einer am Ballhausplatz, da habe ich dann ein Pickerl zugesteckt bekommen, das zu einer „Aufstehen gegen den Rassismus-Demo“ am Karlsplatz aufrief. Denn da wurden ja vor ein paar Wochen ein paar Schüler abgeschoben und die „Black lives matter-Bewegung“ gibt es auch und weil der Alfred ja immer nach den Grünen Ausschau hält sind wir statt in eine Buchhandlung dort hingegegangen, haben der Musik und den Reden zugehört und sind dann über den Platz der Menschenrechte bis zum Volksstheater gegangen, wo am Balkon eine Schauspielerin stand und auch ein Programm gegen den Rassismus vorbereitet hat.

Buchhandlung Jeller

Buchhandlung Jeller

Dann ging es zurück zum Resselpark, wo Schülervertreter und andere Aktivisten ihre Statements abgaben und zum Wachsein gegen den Rassismus aufriefen. Es war zwar ziemlich kalt, aber eine gute Stimmung und am Rückweg sind wir ,um den Indiebookday doch ein bißchen zu feiern zum „Wortschaft“ gegangen, wo es ein paar Funde gab

So habe ich John Streelecky „Das Cafe am Rande der Welt“ ein esoterischer Bestseller glaube ich, den ich schon einmal bei „Rund um die Burg“ hörte und Yann Martels „Die hohen Berge Portugbals“ aus dem „Fischer Verlag“, sowie Ines Geipels „Umkämpfte Zone- mein Bruder, der Osten und der Haß „von „Klett-Cotta“ gefunden. Also wieder Lesestoff um die Krise, man spricht ja wegen der ansteigenden Zahlen, die besonders in Ostösterreich sehr hoch, daß ein Osterlockdown kommen soll, so daß wir im schlimmsten Fall, wenn die Mobiliät eingeschränkt werden soll, zu Ostern nicht nach Harland kommen, besser auszuhalten und die Anti-Corona Demo, die es wieder gegeben hat, haben wird diesmal versäumt.Das heißt, bevor wir weggegangen sind, haben wir in OE24 gehört, daß sie vom Westbahnhof in Richtung Karlsplatz marschieren. Da haben wir sie auf der Wiedner Hauptstraße, glaube ich, auch gehört, dann aber nicht gesehen und jetzt habe ich gehört, daß sie am Gürtel eingekesselt und sogar Pfefferspray verwendet wurde, was eigentlich sehr sehr arg ist, da der Einsatz für die Freiheit ja auch sehr wichtig ist.

2021-03-13

Was ist eine Veranstaltung?

Wir befinden uns noch mitten der Fastenzeit, Ostern naht aber mit schnellen Schritten, die Dekorationen sind herausgeräumt, es gibt schon Pinzen, Schneeglöckchen am Fensterbrettt, die Osterhasen und die Eier sind in den Geschäften wahrscheinlich auch zu kaufen und da brauchen wir in Zeiten wie diesen, der Pandemie und der neuen Mutationen natürlich einen Ostererlaß damit wir wissen, wie viele Leutewir wann und wo wir besuchen dürfen.

Im vorigen Jahr erinnern wir uns, gab es ja eine Ausgangssperre und man durfte nur aus den vier oder fünf genannten Gründen einkaufen, arbeiten, anderen helfen, spazierengehen, viellleicht noch einen Arzt besuchen, wenn dieser ordinierte, ais dem Haus.

Glaubte man, denn da trat dann pötzlich der Impkoordinator Clemens Martin Auer auf oder es war vorher ein Erlaß aufgetaucht, daß man nur bis zu fünf Personen treffen dürfe. Aber wenn man ohnenicht aus dem Haus gehen darf, wem soll man da noch treffen?

“ Sie werden alles sehen!“, beruhigte der Koordinator. Der Gesundheitsminister, der sich derzeit in Krankenstand befindet, entschuldigte sich. Ostern ging vorüber, die Sommererleichterungen kamen und der zweite Lockdown, der sich langsam aber unausweichlich in einen dritten verwandeln soll oder muß.

Denn die neuen Mutationen, die britische, die südafrikanische, die brasiliansische oder welche auch immer. Die Zahlen sind jetzt auch bis an die dreitausend hinaufgewandert, was die Experten schon lange phrophezeien und die Impfstoffe, die ersehnte Rettung sind noch nicht so da ,wie sie sollen oder lösen Blutgerinnsel aus und was machen wir bis dahin, bis das Licht hinter dem Tunnel, wie uns unser Kanzler versprach endlich auftaucht oder der Katschup aus der Dose spritzt.

Richtig, Freitesten hieß es ja im Dezember, Jänner oder Februar, als man dann nur noch mit Test zum Friseur oder zur Fußpflege durfte und die Gastronomen schrieen laut „Bitte auch zu uns, denn dasFreitesten ist ja kein Problem! Das wollen ja unsere Kunden und so schlug der Wiener Bürgermeister, die Schanigarteneröffnung vor.

„Das ist aber nicht genug!“,schrieen die Gastronomen.

„Da verdienen wir nicht genug oder haben auch keinen solchen!“

Vielleicht fragten sie auch „Wer soll sich da zu uns mit einem Freitest setzen, wenn man das im Park nebenan auch ohne kann und holt man sich das Take away und setzt sich damit in den Stadtpark uje uje! Dann haben wir keine Kontrolle und kein Geschäft und die Prohibition ist ausgeborchen, wenn sich die Leute im Hinterzimmer tereffen und dort essen oder trinken! Das kann es doch nicht sein und darf es nicht geben!“

Noch dazu, wo ja offensichtlich erwiesen ist, daß man sich im Freien weniger anstecken kann und in die Wohnung darf die Polizei, glaube ich, noch immer nicht hinein, außer der Nachbar drückt die Vernaderertaste oder die Musik ist zu laut! Was macht man da, um aus all diesen Dilemmen herauszukommen?

Richtig, wir brauchen eine neue Covid-Novelle die gebietet, daß man den Lockdown nicht nur, wenn das Spitalssystem im Gefahr ist, das ist es, glaube ich nicht, sondern wenn der Verdacht besteht, daß die Zahlen explodieren könnten! Das tun sie zwar nur sehr langsam, bei all den Massentests! Aber man weiß ja nie! Also Lockdown auch bei Verdacht und Treffen ab vier Personen gelten als Veranstaltung und müßen gemeldet werden! Können daher auch nach Belieben, wenn beispielsweise Gefahr in Verzug, verboten werden, lautete die Novelle, die man bis Diensta, glaube ich, beeinspruchen konnte.

Denn was heißt denn das? Da lädt ein Ehepaar ein anderes zu sich in seien Wohnung oder Garten ein, muß es bei der Vereinsbehörde um Genehigung ansuchen?

Nun ja, nun gut! Aber wie soll dieser bürokratische Aufwand, der dann natürlich entsteht, bewältigt werden? Das kann ich mir nicht vorstellen, daß das passiert und wenn ich auf die Straße gehe, was ich momentan ehe rnur um zu demonstrieren, was aber ohnehin verboten ist, tue, sehe ich, daß die Leute versuchen, sich so normal, wie möglich zu verhalten. Was sollen sie denn sonst tun? Sie stellen sich beim „Demel“, um den berühmten Kaiserschnarrn an, lassen sich vielleicht vorher noch von OE24 interviewen, warum sie die FFP2-Maske erst bei Eintritt in den Laden und nicht schon wenn sie in der Schlange stehen, aufsetzen, holen sich den weißen Spritzer natürlich nur im Fläschchen, aus dem Gastroladen und setzen sich damit mindestens fünfzig Meter entfernt auf eine Parkbank und das natürlich nur bis dreiviertel acht. Denn nachher muß man ja zu Hause bleiben. Denn das Virus kommt ja in der Nacht und beißt einem da in die Schulter und es gibt ein paar böse Jugendliche, die tun das nicht. Die nehmen ihr Bier und ihren Kassettenrecorder und setzen sich mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand auf ein Feld und dann kommt die Polizei, die sie zuerst ermahmt und ihnen dann, weil sie nicht darauf hören, ein Example setzen und jeden, weil sie eine verbotene Corona-Party feierten, jeden fünfhundert Euro Strafen aufbrummen!

Uje uje, in welchen Land leben wir? Das Virus ist natürlich trotzt der vielen Test vorhanden. Vielleicht würde es, wenn die Impfung schneller erfolgte, schneller verschwinden? Geht aber nicht, obwohl unser Kanzler schon mit seinem Presseteam nach Isarel geflogen ist, um sich dort nach dem grünen Impfpaß zu erkundigen, der uns allen im Sommer die großen Freiheit bringen wird.

Was der soll, ist mir auch noch nicht so klar, denn ich dachte ja, wenn alle durchgeimpft ist, hat sich die Lage verändert! Das Lcht ist da und wir können wieder in unsere Normalität! Geht aber nicht, wegen der Mutanten. Also trotzdem testen, trotzdem Maske tragen und die Geimpften, die das nachweisen können, können dann ins Kino, während die anderen offenbar immer noch zu Hause bleiben müßen und das vielleicht bis in alle Ewigkeit. Denn das Virus läßt sich ja wahrscheinlich immer spalten und tut es wahrscheinlich auch! Tut das wahrscheinlich schon seit jahren und niemanden hat es gestört! Aber jetzt wird darauf geschaut, getest und geschützt und wenn man in Hinkunft mit seinem Kind auf den Spielplatz will und dort die Nachbarin mit ihrem Kleinen trifft, muß man dem Parksheriff nicht nur einen Impfpaß, sondern auch seine Veranstaltungsgenehigung zeigen!

Uf, das wird wahrscheinlich kompliziert, daß vielleicht auch Gesundheitsminister darüber zusammenbrechen können. Dem unseren, weil ich ihm immer noch sehr sympathisch finde, alle Gute wünsche und die Veranstaltungen, die das wirklich wären, die Literaturprogramme in der „Alten Schmiede“, im Literaturhaus, die Konzerte und Theaterstücke finden vielleicht weiter nur online statt?

2021-03-06

Wo ist die Demo?

Filed under: Alltagsgeplauder,Gesellschaftspolitik — jancak @ 21:13
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Babenbergerstraße / Ring

Babenbergerstraße / Ring

Wenn ich jetzt meine Corona-Texte, die in diesem Blog von März bis jetzt erschienen sind, für das dritte Corona-Texte-Literaturgeflüsterbuch korrigiere, merke ich so richtig, wie sehr sich die Stituation im letzten Jahr verschlechtert hat

Gab es ja im Sommer zum Teil keine Maskenpflicht und man konnte in Lokale und auch im Freien oder ins Cafe Prückl zu Veranstaltungen gehen, kann man jetzt, wo die Zahlen immer noch um zweitausend liegen, aber ansteigen und gestestet und gestest wird, muß man einen haben wenn man zum Friseur gehen will und die Lokale sind immer noch geschloßen.

In Vorarlberg gibt es eine Testregion, weil da die Zahlen im Gegensatz zu Ostösterreich, wo das das britische Virus vorherrscht, die vorsichtige Öffnung der Gastronmie erprobt werden soll, wird hier gesprochen, daß um Ostern die Schanigärten aufmachen sollen, aber nur mit Test und Maske und Sicherheitsabstandbetreten werden darf und wenn man sich da denkt, ist mir egal, hol ich mir halt mein Bier und mein Teake away und setzte mich damit in den Stadtpark oder lade zu Hause mein Freunde ein, ist man auch auf dem Holzweg, denn da gibt es eine neue Verordnung, die ich gerade beinsprucht habe, daß man immer, wenn sich mehr, als vier Personen treffen, das als Veranstaltung gilt und man dazu eine Genehmigung braucht, also wenn eine Mutter mit einem Kind mit einer anderen zum Kaffeetrinken trifft und tut man es nicht, drohen Stafen über tausend Euro.

Motto

Motto

„Uje uje, das lassen wir uns nicht gefallen!“, sagte Herbert Kickl von der FPÖ und Martin Rutter ein ehemaliger BZÖ-Politiker, der einmal sogar bei den Grünen war, kündigte für den sechsten März eine Demo an, die sich gewaschen hat und wie er hoffte, die Regierung zum Rücktritt bringen wird.

Das wird zwar noch eine Weile Phantasie bleiben und die Demos, wie schon seit einigen Wochen überhaupt verboten. Es hätte da für vorigen Freitag auch eine Aktion geben sollen, wo sich Maskengegner, die Supermärkte stürmen wollten und sich diese vor den Obsttänden hinunterreißen wollten. Die Aktion wurde, glaube ich, abgesagt, weil das Terrorkommanmdo und der Verfassungsschutz dagegen einschgeschritten wäre und man denkt sich da, wo sind wir da in Nordkorea oder in dem dystopischen Roman, den ich schon seit einem Jahr so gerne schreibe möchte?

Ein wahrscheinlich oberer Polizeichef erkärte auch gleich, daß man, wenn man trotzdem auf eine Demo gehen würde und sowohl dieFFP2-Maskenpflicht, als auch den Sicherheitsabstand nicht einhalten würde, eine strafbare Handlung begehen würde und Strafe zahlen müße.

Spaziergang über die Ringstraße

Spaziergang über die Ringstraße

Uje, uje, also bei dem Demos immer schauen, daß man sich noch jenseits dieser befindet, weil man im Freien ja keine FFP2-Maske braucht und die hat jetzt auch einen großen Skandal ausgelöst, weil die von der „Hygiene Austria“ kommen, eigentlich aus China stammen sollen.

Das ist mir, weil ich meine mir von der Regierung zugeschickten, weil über Fünfundsechzig, ohnehin noch nicht verwendet habe, eigentlich egal und die Demo hörte man, findet trotzdem statt. Um eins oder zwei hätte sie am Helden- oder am Mariatheresienplatz stattfinden sollen, aber die waren schon abgesagt.

„Wir gehen trotzdem!“, hieß es im Netz, geben aber erst zwei Stunden vorher bekannt, wo sie stattfinden wird.

Die FPÖ habe ich dann gehört, trifft sich am Nachmittag auf der Jesuitenwiese, wo Herbert Kickl eine Rede halten wird und ich dachte „Uje, uje, wir leben wirklich in einer verrückten Welt!“

Wer gegen wen?

Wer gegen wen?

Denn auf die Jesuitenwiese bin ich ja immer Ende August, Anfang September marschiert, um dort am Volksstimmefest und manchmal auch gegen Herbert Kickl, den Rechtsruck und den Rassismus zu lesen.

Alfred wollte sich mit einem Freund treffen, der etwas vom Volkstheater sagte, dann hörte ich bei OE24-TV, das ich derzeit gern höre, weil die viele Corona-Nachrichten, die mich ja sehr interesieren haben, die Demo war um eins am Heldenplatz, die Polizei löst aber auf. Also zum Ring marschiert und dort war auch viel Polizei. Es gab wieder die berühmten Österrreichfahnen, wo ich mich ja immer frage, wieso man die bei einer Anti-Coronamaßnahmen-Demo, wo man beispielsweise gegen den grünen Impfpaß demonstriert, so unbedingt braucht?

Die Bundeshymne wurde kurz gesungen, es gab Geschrei, die Polizei sprang über die Absperrgitter und eine Dame, die ich von der „Alten Schmiede“ kenne, sagte mir empört „Das sind alles Idioten!“

Polizei auf der Hauptallee

Polizei auf der Hauptallee

„Wieso?“, fragte ich freundlich und sie erklärte mir zuerst, weil Gesetz ja Gesetz wäre und dann, daß es in dem Gemeindebau, in dem sie wohnen würde schon sehr viele Arbeitslose gäben. Dann kam noch der Sohn des Psychiaters bei dem ich vor Jahrzehnten im Institut für Psychotherapie war und den ich manchmal bei den „Wilden Worten“ im Amerlinghaus gesehen habe. Er und die Dame waren maskiert und als ich sagte, daß wir in Bezug auf die Österreichfahnen auf der falschen Demo wären, reagierte er empört, aber es gibt ja leider keine Demos, die von den Linken und den dem Grünen demonstriert wurde, wie auch gestern der Polizeichef sagte „Das sind alles Corona-Leugner, passen Sie auf und gehen Sie da nicht hin?“

Stimmt aber gar nicht so ganz, denn vorige Woche waren wir auf einer Demo auf den Ballhausplatz, wo sich die Linken vorsichtig gehen die Covid-Maßnahmen empörten, aber gleich erklärten“Wir sind keine Covididioten und Maskengegener wollen wir auch hier keine sehen!“

Polizei auf der Jesuitenwiese

Polizei auf der Jesuitenwiese

Heute aber auf der Ringstraße ein großer Tumult, dann nur mehr Polizeiautos und die Demonstration abgeleitet. Der Alfred hat sich mit seinen Freunden getroffen und ich habe gefragt „Wo gehen wir hin? Auf die Jesuitenwiese? Das ist zwar etwas weit und eigentlich will ich auch auf keine FPÖ-Veranstaltung?“

„Da gehe ich nicht hin!“, sagte der Alfred und so liefen wir den Ring entlang, umquerten den Stadtpark und waren auf einmal am Donaukanal, wo ich hinter mir die Frage hörte „Wo gehen wir da hin?“

„Auf die Jeusitenwiese zu der FPÖ- Veranstaltung, wo der Kickl redet!“, antwortete ich ohne es genau zu wissen.

„Hat der nicht schon angefangen?“

Es war halb vier und die Kickl-Rede war um drei angesagt

„Die werden schon auf uns warten!“, sagte ich und sah auch einige Personen, die den FPO-Mundschutz trugen, aber auch welche mit Trasparenten, die gegen den Rassismus waren und manche hatten aufgeschrieben „Wir wollen nicht leben, um nicht zu sterben!“

Transparent

Transparent

Wir spazierten über die Prater Hauptalle, sahen auf einmal unzählige Polizeiautos an uns vorüberrasen, sahen Polizisten mit Hunden und kamen dann langsam auf den Platz, wo die Massen standen. Es waren diesmal wohl wirklich zigtausende. Ein paar waren auch auf Bäume geklettert und langsam war auch Herbert Kickls Stimme zu hören, obwohl ich ihn lange nicht verstanden habe, weil ich ja bezüglich Abstand aufgepasst habe und auch Alfreds Freunde nicht die Hand gegeben habe. Langsam kam ich auch näher, verstand zum Teil die Rede und am Schluß gab es auch ein Kickl-Gedicht, oh Überraschung, das zwarvielleicht nicht so ganz den poetischen Regeln folgte, war aber sehr bejubelt wurde und als ich am Rückweg zum Donaukanal wollte, um dort aufs Klo zu gehen, es gibt ja wegen der geschloßene Gastro kaum Gelegenheit eine Toilette zu benützen, aber leider hatte dieses Wintersperre zu und die Polizei hat wieder viele Straße abgeriegtelt.

Wir sind trotzdem gut nach Hause gekommen und ich finde die Sache mit den Demonstrationen und dem vermischten links und rechts sehr spannend und frage mich wirklich, ob alle Linken damit einverstanden sind, daß sie sich demnächst testen lassen müßen, wenn sie ein Bier oder einen Kaffee in einen Schanigarten trinken wollen? Die Gastronomen, die ihre Lokale aufsperren wollen, meinen zwar, da ist nicht dabei! Ich finde das aber ganz ehrlich für unnötig und übertrieben und wenn ich einen Tausender Strafe zahlen soll, wenn ich vielleicht demnächst zu Ruths Grillparzer-Lesung gehe, finde ich das auch nicht schön und daß man damit das Virus eindämmen kann, glaube ich, ebenfalls nicht.

Ansonsten würde ich wirklich gerne wissen, was Herbert Kickl zu Corona sagen würde, wenn er noch Innenminister wäre? Aber das weiß er wahrscheinlich selber nicht!

2021-02-24

Das Corona-Texte-Buch

Der Otto, Alfreds Schulkollege aus der Wandergruppe hat zu Beginn meines Bloggens gemeint, daß ich das „Literturgeflüster“ veröffentlichen sollte.

„Nur wenn das ein Verlag tut!“, habe ich damals geantwortet. Als ich aber 2011 bei der „Wiedergeborenen“ in eine Schreibkrise kam, „Da schreibe ich und schreibe, aber keiner schauts an“, ist das erste „Literaturgeflüster-Buch“ mit den damals vorhandenen literarischeren Texten herausgekommen.

Das wurde von einigen sehr gelobt, Gerhard Jaschke hat es getan, es hat eine sehr ausführliche Rezension im „Log“ gegeben und bei meiner letzten Lesungen bei den „Textvorstellungen“, habe ich es auch vorgestellt.

Dazwischen habe ich dann begonnen, meine Bücher und mein Schreiben gezielter im „Geflüster“ vorzustellen und da ist dann das „Literaturgeflüster-Buch-zwei“ entstanden, das im letzten Jahr erschienen ist. Da gab es schon Corona und das ist ein Thema, das mich ja sehr interessiert und ich mir fast die Finger darüber wund schreibe.

Zwei Corona-Bücher „Das Frühlingserwachen“ und das das „Braunrotkarierte Notizbuch“ sind erschienen und das dritte „Mathilde im Coronaland“, der Versuch jetzt endlich einen dystopischen Roman darüber zu schreiben, ist fertig korrigert und jetzt beim Alfred gelandet der es druckfertig machen soll und da war die Idee ein drittes „Literaturgeflüsterbuch“ mit den „Blog-Corona-Texten“ herauszugeben, schon vorhanden und da gibt es schon sehr viele, denn das Thema und das Gefühl jetzt schon seit einem Jahr in einem Film zu leben und eines Morgen aufzuwachen und zu hören „Show beendet, Test vorbei!“, ist sehr stark in mir vorhanden und ich schüttle öfter den Kopf, wenn ich beispielsweise höre, daß Eltern, die ihre Kinder nicht testen lassen wollen, entmüdigt gehören.

Das ist ein Facebookeintrag eines nicht unbekannten österreichischen Schriftstellers, der auch Reisebücher schreibt oder die Geschichte, daß man sich freitesten lassen muß, wenn man zum Friseur will, Tirol gesperrt wird und die Schützen vielleicht auf alle schießen sollen, die hinaus oder hinein wollen.

Da sind schon literarische Texte im Blog entanden, dann Glossen, Zustandgerichte und sogar ein Gedicht. Also voila, was liegt näher, als all das zu sammeln und vielleicht als Erinnerungsbuch für die kleine Lia aufzubereiten, die ich im Unterschied zu meiner Mathilde natürlich schon gesehen habe und immer wieder sehe, denn ich habe ja eigentlich vor diesem Virus keine Angst, eher über die Dystopie, die dadurch entstanden ist.

Haßposting auf Corona oder Veranstaltungsstop II

Quarantänte-Schreiben

Indiebookday trotz Ausgangssperre

Corona-Tagebuch

Leben im dystopischen Rau

Ostern in Corona-Zeiten

Karfreitag in der Krise

Keine Veranstaltungen und andere Ausblicke

Corona-Gedichte

Lesen in Corona-Zeite

Kein Maiaufmarsch mehr?

Lockerungen der Corona-Maßnahmen

In Zeiten der Ansteckung

Kulturproteste und Corona-Demos

Marktbesuch in der Zombie-Apokalypse

Zwei Meter Abstand für Kunst und Kultur

Pfingsten zu Corona-Zeiten

Pandemische Zeiten

Vorsichtiger Veranstaltungsbeginn

Maskenlos

Ohne Kunst wird still

Auf den Markt zu Doris und Ruth und Friseurbesuch

Wiedereinführung der Maskenpflicht?

Corona Fehlalarm?

Corona-Texte

Corona-Opfer?

In den Corona-Herbst

Ein gelbgefärbter Corona-Ampeltag

Neuerlicher Demoversuch

Abgesagt, abgesagt!

Fakten statt Panik-Demo statt Skriptorium

Noahs Fest

Lockdown und Demos

Sprache in Corona-Zeiten

Leben im Corona-Raum

Am Markt vor dem dritten Lockdown

Positiv-negativ-positiv

Ein Corona-Weihnachtsmärchen

Die Corona-Fledermaus

Wie wird die neue Normalität?

Von Massentests und Freitesten

Großdemo in Wien

Von der Donnerstagsdemo in die „Alte Schmiede“

Lockdown 2020

Online-Demos

Der Traum

Faschingsamstag-Spaziergang

In die Fastenzeit

Wo ist die Demo

Freiluftprivatissimum Grillparzer

Was ist eine Veranstaltung?

Osterruhe

Mauern

Kein Aprilscherz?

Meister Hoppel und der grüne Paß

Eine Corona-Phantasie

Die neue (Ab)normalität

So das wars vorläufig. Jetzt gehts an Korrigieren und spannend zu beobachten, was noch alles hinzukommt, beziehungsweise sich verändert, bis das dritte „Literaturgeflüster-Buch“ erscheinen wird.

2021-02-16

In die Fastenzeit

Morgen ist Aschermittwoch und dann beginnt die Fastenzeit. Sechs Wochen bis Ostern kein Fleisch, keine Süßigkeiten, kein Alkohol oder was auch immer, um sich in innere Einkehr zu begeben, damit man zu Ostern frisch und fröhlich wieder auferstehen kann, wie uns unser Bundeskanzler schon letztes Jahr versprochen hat, als er den Lockdown eins verkündet hat. Ich bin zwar kein gläubiger Mensch und auch nicht katholisch, da, wie ich immer schreibe, aus einer sozialistischen Arbeiterfamilie kommend, die Mutter war gelernte Stickerin und ist später wieder zu ihren katholischen Wurzeln zurückgekommen, hat mich deshalb auch in den Religionsunterricht geschickt, wo imnachhinein nicht viel hängen geblieben ist, als Kind war das ein bißchen anders, der Vater evangelisch getauft, aber später ausgetreten, seine Kinder nicht mehr taufen lassen, der SPÖ beigetreten und dort seines Lebens akiv tätig und ist, wie ich mich erinnern kann, immer einmal oder mehrmals in der Woche mit der Aktentasche unterm Arm zu seiner Sektion aufgebrochen, wo er, glaube ich, Buchhalter oder Schriftsführer war. Er war in der Statistik in der WGKK tätig und am Wochenende hat er in der Tanhzschule Hernals, die der SPÖ gehörte, als Billiteur oder Security gearbeitet. In der Schule war ich einige Zeit lang gläubig und bin auch manchmal in die Gottesdienste gegangen, so kann ich mich als ich schon in der Straßergasse war, erinnern, daß da einmal derKardinal König gekommen ist, um den Aschmermittwoch Gottesdienst zu halten.

So weit, so gut, zum Aschermittwoch eße ich immer Heringsalat, ansonsten faste ich nicht, höchstens wenn ich abnehmen will, räume dann bald einmal die Ostersachen heraus, um vielleicht auf meine Art die Auferstehung zu feiern und heuer auch der kleinen Lia Ostereier zu verstecken, aber das fällt ja heuer vielleicht wieder so aus, wie es auch im letzten Jahr ausgefallen ist, wo die Gottesdienste ja überhaupt im Netz übertragen wurden und die Famiien fürchten mußten, vielleicht Strafen zu bekommen, wenn sie ihren Kindern Eier im Park oder Wald verstecken, denn wir haben ja noch immer Lockdown, wieder den Lockdown light, wo man zwar zum Friseur gehen darf, sich aber vorher testen lassen muß, was man überhaupt, glaube ich, ständig soll, um zu beweisen, daß man nicht krank ist oder dieses Virus hat, obwohl das ja, glaube ich, nur bei einem Prozent der Fall ist und dann die Tests noch oft falsch und die sogenannten Wohnzimmertests, die man ab März, glaube ich, gratis in der Apotheke bekommt und die man benützen soll, wenn man die Oma besucht, nicht gültig sind, wenn die vielleicht im Pflegeheim wohnt oder für den schon erwähnten Friseurbesuch, denn Kontrolle ist ja alles und Österreich soll ja, wie ich gerade in Oe-24 höre, Weltmeister in Sachen Tests werden und man da an eine halbe, dreiviertel oder vielleicht sogar schon eine Million pro Woche denkt.

Was das bringen soll, außer Müllberge, ist mir zwar nicht so klar oder doch natürlich, denn das Virus soll ja ausgemerzt, auf Null oder was auch immer gebracht werden, obwohl, ich denke, daß ja auch die Wissenschaftler, die solchen progagieren, wissen müßten, daß das nicht wirklich geht und man ja immer hört, daß man, statt die Wirtschaft zu vernichten und vielleicht sogar auf die sogenannten unerlaubte Demonstranten mit Wasserwerfer zu spritzen, mit dem Virus leben lernen soll, also die Älteren zu schützen, Masken tragen, wenn man will, aber sonst die Lokale und Geschäfte aufsperren und versuchen möglichst normal zu leben, weil man ja nichts davon hat, daß man vielleicht nicht an Corona aber an einem verschleppten Herzinfarkt stirbt oder sich aus Verzweiflung umgebracht hat.

Schaut aber nicht so aus, denn alles, was Spaß macht, ist verboten, hat ja unser Bundeskanhzler glaube ich gesagt, als er im Oktober den zweiten Lockdown angekündigt hat, also keine Sozialkontakte, keine Gastro, keine Bälle, keine Faschingsfeste für die Kinder, etcetera und die Gastro haben wir gestern ja gehört, bleibt wahrscheinlich bis Ostern oder vielleicht auch länger noch zu und es gibt auch keine Schanigärten, so daß man sich wahrscheinlich weiter sein Bier aus dem Spermarkt und sein Essen vom Take a way holen muß und sich damit mindestens fünzig Meter weiter vom Geschäft an die Wand stellen oder auf eine Bank setzen kann und wenn man einen Zweiten dabei hat, muß der Babyelefantenabstand mindestens zwei Meter sein und alle sagen, die Zahlen werden steigen und steigen. Nächste Woche sind sie wegen dem noch viel gefährlicheren südafrikanischen Virus bestimmt schon so hoch, daß man wieder schließen muß und nicht auf siebenhundert, wie sie sollen. Aber die bleiben, glaube ich, schon seit Wochen gleich, nämlich zwischen tausend und tausendfünfhundert und auch den Weihnachtspeak hat es, glaube ich, nicht wirklich gegeben.

Die Gastronomen stöhnen, weil sie schon wieder nicht öffnen dürfen und ich wundere mich, daß die Leute so bereitwillig die FFP2-Maske tragen.

„Die menschen haben sich gut daran gewöhnt!“, hat der Bundeskanzler ebenfalls gesagt und sich umdas Reintesten drängten, damit sie zum Friseur können und auch, wie die Gastronomen meinen, sich auch bereitwillig testen lassen werden, damit sie einen Kaffee trinken dürfen.

Das ist ja auch so ein Wort, das mich stört, daß man plötzlich alles dürfen muß oder nicht darf und die Kinder oder Eltern sogar schon bestraft wurden, wenn sie ihre Kinder rodeln ließen, weil man das, ich glaube, zuministens in Deutschland nicht durfte.

Daß die Bälle ausfielen hat mich nicht so gestört, bin ich ja keine Tänhzerin und habe mich auch nie verkleidet und an Faschingsfesten teilgenommen, daß es die Leute aber hinnehmen nicht zu tanzen oder sich zu einer heimlichen Party in ihre Privaträumen drängen, wundert mich immer noch, wie auch, daß die Leute sich mit Masken in die „Alte Schmiede“ oder „Gesellschaft“ setzten, als man das noch durfte. jetzt darf man es ja nicht und es wird also heuer wieder eine richtige Fastenhzeit ohne vorigerhigen Fasching, ob man das will oder nicht oder dann doch wieder nicht so ganz, denn in seinem Zimmer kann man ja den Alkohl trinken und der Bierkonsum ist auch, habe ich gehört und kann ich sehen, angestiegen.

„Was soll man sonst in seiner Verzweiflung tun?“, wird sich mancher gedacht haben. Aber heuer dürfen die Kinder wenigstens die Spielplätze benützen und man sich auch mit seinem Kaffee auf eine Parkbank setzen kann, wen man den nötigen Sicherheitsabstand hält und die Bundesgärten benützen, die ja im vorigen Jahr geschlossen waren.

Also heuer kein Faschingsdienstag mit Faschingsfeiern. Krapfen wird man wohl essen dürfen und dann auf in eine strenge Fastenzeit, um die Auferstehung zu Ostern zu feiern oder auch nicht, wenn da inzwischen eine neuere Virusmutation gekommen ist, aber es sich gut gehen lassen, auf den Körper schauen, spazierengehen, den Geist auslüften, um die Abwehrkräfte zu stärken, darf man wahrscheinlich schon und soll das auch tun.

2021-02-13

Faschingsamstag-Spaziergang

Filed under: Alltagsgeplauder,Gesellschaftspolitik,Uncategorized — jancak @ 20:36
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Vor der Karlskirche

Vor der Karlskirche

Ich bin ja, wie ich immer schreibe, eine Stadtflaneurin, also eine, die statt mit den Öffis zu fahren, viel durch die Stadt marschiert, nicht spazierengeht, das tue ich in Wien eigentlich selten bis gar nicht, sondern früher in den Vor-Corona-Zeiten sozusagen am Abend ins Literaturhaus und die „Alte Schmiede“, manchmal sogar auf ein Begräbnis bis zum Zentralfriedhof, in Spitäer zu Supervisionen oder Ende des Sommers auf die Jeusuitenwiese zum Volksstimmefest, jetzt bleibe ich Corona bedingt oder ehe wegen dem Veranstaltungsstop vorwiegend zu Hause, gehe nur auf die Bank oder auf Demonstrationen, weil das bis vor kurzem fast das Einzge war, wo man ohne Maske hingehen konnte, oder eigentlich auch nicht ganz, zumindestestens schien das nicht so klar, weil man immer hörte, die gehen ohne Abstand und ohne Maske aber bis zur neuerlichen Verschärfung zum 25. 2. konnte man das noch entweder ein meter Abstand oder Maske.

Dann hieß es zwei Meter und FFP2, was für mich ein aus wäre, denn mit Maske gehe ich nirgendshin, nicht einmal auf eine Anti-Corona oder Anti-Maßnahmendemo, wie das jetzt heißt.

Messages

Messages

Also die letzte Großdemo am sechzehnten Jänner, da war dann schon der Teufel los. In OE24 und den anderen Medien konnte man hören, das sind alles Schwurbler, Nazis und Coronaleugner. Dann wurden die Demos verboten, weil anzunehmen wäre, daß die Leute sich nicht an die Maßnahmen halten. Nun gut, über die Ringstraße können zehntausende nicht mit zwei Meter Abstand marschieren und wenn die Polizei einkesselt, ist das auch nicht möglich.

Vor zwei Wochen hätte Herbert Kickl auf einer Demo reden sollen, die dann verboten wurde. Der hielt dann eine Onleine-Veranstaltung an. Wir waren zu diesem Zeitpunkt in Harland und auf der Rudolfshöhe und für heute dem Faschingssamstag waren wieder siebenundzwanzig Demos angemeldet und sind verboten worden.

Polizeiautos, Polizeiautos, Polizeiautos, ...[

Polizeiautos, Polizeiautos, Polizeiautos, …

Nun gut, gehen wir halt spazieren, werden sich die Teilnehmer gedacht haben, denn das ist ja erlaubt und soll man auch bezüglich seiner Gesundheit tun und mir fällt ein, daß ich ja einmal mit dem Alfred und der Ruth auch durch Wien marschiert, beziehungsweise gefahren bin, um die Kunst des öffentlichen Raum für die „Hammer-Ausgabe“ in der wir ja unsere Texte hatten, die ich mit der Ruth einen Sommer früher geschrieben habe, als der Alfred mit dem Karli auf Reisen war, das ist heute auch nicht möglich, aber wir waren in Wien und da dachte ich, gehe ich, auch spazieren und schaue mir das Geschehen an, was ja auch insofern ganz passend war, weil ich gestern mit dem Korrigieren von „Mathilde im Corona-Land“ fertig geworden bin und dann, bis ich mit dem nächsten Text anfange, habe ich ja immer meine Rituale gestartet. Fenster putzen, ein bißchen aufräumen und dann ein paar Tage auf Recherchetour um schon Ideen oder den Plot für den nächsten Text zu kreieren. Da spazierte ich dann im mer herum, holte mir beim Mc Donalds einen Cheeseburger, besuchte die offenen Bücherschränke und habe in der letzten Zeit auch schon mal einen Cappuchino oder einen Kaiserspritzer getrunken.

Die zentrale Botschaft

Die zentrale Botschaft

Das gibt es nicht mehr. Denn Erstens kalt und Zweitens sind ja alle Cafes und Lokale zu und holt man sich beim Mc Donalds etwas auf die Straße, muß man Maske tragen und kann vielleicht auch nicht mit Bargeld zahlen.

Also fällt auch das Flanieren aus, die Fenster sind eigentlich auch noch sauber und die Ideen beziehungsweise die Texte für das nächste Buch habe ich ebenfalls schon, will ich ja aus meinen inzwischen schon entstandenen Cora-Texten ein drittes Literaturgeflüsterbuch zusammenstellen und habe damit auch schon angefangen mir die Texte herauszusuchen.

Also passend am Faschingssamstag mit und auch ohne Faschingskrapfen, die hat der Alfred schon früher besorgt, mich auf einen Anti-Corona-Recherchespaziergang machen.

Was machma jetzt mit der Demo? (Die Polizei fragt sich am Opernring.)

Was machma jetzt mit der Demo? (Die Polizei fragt sich am Opernring.)

Da waren ja siebenundzwanzig Demos angesagt, die aber alle verboten waren. Ich dachte aber, wenn ich zum Maria Theresienplatz oder zum Ring schaue, werde ich schon Demonstranten finden. Dann sagte mir Oe24-TV, das ich derzeit ja sehr gern höre, die Veranstaltung findet am Resselpark statt. Da wurden die Demonstranten vom Maria Theresienplatz abgedrängt oder sind hinspaziert und da ging es um im die Corona-Maßnahme in den Schulen und um die besorgten Eltern, die nicht wollen, daß ihre Kinder den ganzen Tag mit Maske in der Klasse sitzen oder sich zweimal wöchentlich freitesen müßen. Da war dann schon von einem Polizeieinsatz die Rede und der Alfred der inzwischen einkaufen war, erzählte mir auch, die Einsatzwägen hätten den Bus in dem er saß, blockiert. Ich bin dann mit ihm zum Resselplatz marschiert und habe mich an den Rand gestellt, weil ich ja keine Maske will. Aber beim Spazierengehen im Freien braucht man ja noch immer keine, wenn man den nötigen Abstand hält.

Also ganz hinten hinstellen und viele Leute und viele Fahnen gesehen. Die vielen Österreichfahnen irritieren zwar noch immer. Die Reden, die gehalten wurden, klangen aber interessant und auch von Triol war die Rede, weil da gibt es ja inzwischen, die vermutlich viel gefährlichere südafrikanische Mutation und deshalb jetzt eine Sperre oder eine Testpflicht, wenn man das Land verlassen will. Einer hat auch das Andreas Hofer-Lied ein wenig falsch gesungen. Dann kam schon die Durchsage „Achtung, Achtung, die Polizei gibt uns noch ein paar Minuten für den geordneten Rückzug Zeit!“

Und was jetzt? Fragen wir uns.

Und was jetzt? Fragen wir uns.

Da sind wir dann in Richtung Ring gegangen, um in kein Gedränge hineinzukommen. Haben also die Demonstranten an uns vorüberziehen lassen und die Polizei gesehen, wie sie maskiert, die Stufen hinunterstürmten. Am Ring sind wir dann eine Weile hinter der Polizei gestanden und haben uns auch mit einem Herrn unterhalten, der die Demokratie schon sehr gefährdet sah. Auf einmal war dann alles frei. Die Demo aufgelöst, die Teilnehmer weg und wir sind Richtung Stadt gegangen, haben beim Grager, wo der Alfred eigentlich noch etwas Süßes kaufen wollte, einen Kaffee getrunken und die Demo am Graben getroffen. Sind mit bis zum Donaukanal und dann bis zur Urania gegangen und durch den Stadtpark zurück. Die Demonstranten, die auf der anderen Seiten gingen, haben wir dann beim Hotel Intercontental getroffen und viele Polizeiautos, beziehungsweise eine Polizistengruppe hinter einem Bus eim Cafe Prückl haben wir auch gesehen.

Die Demonstranten sind, wie ich im Oe 24-TV hörte, über den vierten und den sechsten Bezirk bis zum Westbahnhof marschiert, beziehungsweise wurde sie von der Polizei im zwölften Bezirk aufgelöst und wir sind etwas müde und erschöpft nach Hause gekommen. Der Alfred hat über die Kälte gejammert, ich habe ja noch blogmäßig einiges vor und natürlich ist es ein bißchen gesepenstig, an einem dreizehnten Feburar hinter einer verbotenen Demo hergegangen zu sein und daran zu denken, daß einen Tag früher, an einem zwölften Februar nicht nur im Jahre 1989 Thomas Bernhard gestorben ist sondern im Jahr1934 die Heimwehr auf den Schutzbund schoß und mein 1912 geborener Vater vielleicht auch bei den Februarkämpfen beteiltigt war

2021-02-11

Mittagessen bei Ruth, Donnerstag-Demo und verpasste Mahnwache

In Zeiten wie diesen kann man ja leicht depressiv werden, wenn man wie beispielsweise ich, in Wien mehr oder weniger zu Hause sitzt, jetzt vielleicht auch nicht mehr auf Demonstrationen kann, die Literaturveranstaltungen nur mehr bei Livestream miterlebt, wenn man da nicht Intiativen setzt.

Meine Initiative ist ja das „Literaturgeflüster“, mein Fenster zur Welt, wie ich immer schreibe, in dem ich meine Gedanken zu Stuation formuliere, mein drittes Corona-Buch korrigieren, OE24TV höre, um die Lage der Situaion zu erfassen, wo ich beispielsweise hörte, daß es bei Finanzminister Blümel eine Hausdurchsuchung gegeben hat, die Ruth ist da vielleicht initiativer, hat sie mir doch letzte Woche einen Brief geschickt und mich zu einem „Freiluftprivatissimus für Freudinnen und Freunde“ eingeladen, wo sie in den nächsten drei Monaten auf Grillparzers Spuren vor dem Grillparzer Denkmal Griechenland, Bratislava und Istanbul erkunden will.

Nächste Woche ist sie auch in der „Alten Schmiede“ und stellt da ihre und Brigtitte Kronauers Gedanken über James Ensor vor und zum Mittagessen hat sie uns jetzt auch eingeladen, wo man ja in Zeiten, wie diesen jetzt schon zwei Haushalte treffen kann.

Also hat sie bei dem Chinesen in ihrem Haus „sweet sour tiger prawns“ bestellt und einen Eierlikörguegelhupf gekauft. Der Alfred hat eine Flasche Champagner mitgebracht und fertig war das ideale Mittagessen und ein gesprächiger Nachmittag mit Erika Brunngraber, der Tochter des „Zucker aus Cuba-Dichters“, hätte ich nicht eine Stunde um fünf gehabt und dann gibt es da ja jetzt ab sechs wieder Donnerstag Demonstrationen.

Da war ich ja vor drei Wochen, habe ein interessantes Gespräch mit einer Sängerin geführt und mir ein paar „gerettete Lebensmittel“ darunter tolle Okras, die ich mir am näcsten Tag kochte, mitgebracht. Die Woche darauf sind wir nach Harland gefahren und vorige Woche wa rich nicht sicher ob ich wieder hingehen sollte, weil ein bißchen niedergeschlagen, da den ganzen Tag mit meinen Text allein zu Hause und dann hat es wieder einen Livestream gegeben. Am nächsten Tag sah ich dann ein „Standard-Video“ darüber und habe mich ein bißchen geärgert, also diese Woche mit dem Alfred hingehen.

Aber der wollte zuerst die Pressekonferenz über den eventuellen Blümel-Rücktritt hören und dann zur Mahnwache bezüglich der Schließung der ÖGB-Buchhandlung gehen. Also sind wir zuerst beide auf den Platz der Menschenrechte marschiert, wo ich ein paar Champignon und ein paar Fru-Frus für das morgendliche Mittagessen gerettet und mich mit einem Julius über die linken Demos-Initiativen, er war da sehr zuversichtlich, unterhalten habe. Der Alfred ist inzwischen schon zur Rathausstraße marschiert, ich bin etwas später nachgekommen, da zwar die Buchhandlung, aber keine Mahnwache gefunden und später im „Auge-Newsletter“ gelesen, daß der Weiterbestand der Buchhandlung bereits gesichert ist und Minister Blümel ist, wie ich höre, auch noch nicht zurückgetreten, kann mich aber erinnern, daß ich ihn einmal im Belvedere bei der Verleihung des „Europäischen und dann noch bei dem des österreichischen Buchpreis“ getroffen hat, als er noch Kanzleramtsminister war.

Und heute wäre der Opernball gewesen.

2021-01-31

Online-Demos

Ich bin ja eine politisch sehr aktive Person, die eigentlich, solange sie sich erinnern kann, auf Demos gegangen ist und als Kind mit dem Vater und der Schwester auf die Maiaufmärsche, damit habe ich einmal aufgehört und auch nur ein einziges Mal die SPÖ, um Jörg Haider zu verhindern, mit Vorzugstimme Caspar von Einem. Der war damals Innenminister, nachher war er es nicht mehr, da habe ich mir geschworen, nie mehr und habe meisten die KPÖ gewähl, wo ich ja seit 1989 regelmäßig am Volksstimmefest gelesen habe, zwischendurch ein paar mal die Grünen. 2019 wieder, weil ich schwarz blau verhindern wollte, da habe ich mir schon gedacht, das werde ich einmal bereuen. Dann kam die türkis grüne Regierung, juche, aber nicht lang, denn dann kam Corona und da hat sich ja alles umgedreht.

Noch ein kleiner Rückblick. 2016 war Bundesprädidentenwahl. Alexander van der Bellen gegen Norbert Hofer mit zwei Wiederholungen und viel Streß „Was ist, wenn die dann doch gewinnen?“ und der Herr Hofer hat vorher etwas suiffsant „Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist!“, gesagt.

Das habe ich damals nicht ernst genommen und mich getäuscht, denn im Mai 2019 kam das Ibiza-Video, dann die Expertenregierung, das hätte ich auch nicht für möglich gehalten und dann Corona und das gegen ein Virus Jagd gemacht wird, um es auszurotten, alle inzwischen mit FFP2-Masken herumrennen müßen, Schulen, Restaurants, Geschäfte geschloßen werden, man sich frei testen muß, um irgendwohin zu gehen und habe mich, als ich im Mai, als der erste Lockdown vorüber war, auf die ersten Demos gegangen bin, gewundert, daß ich da neben Martin Sellner stand und die FPÖ zur Unterschrift gegen „Stoppt den Corona-Wahnsinn“ aufrief, während die Grünen stillhielten.

Ich habe, wer es wissen möchte, die FPÖ-Petiton nicht unterschrieben, nur ein paar Mal darüber nachgedacht, aber irgendwann vorher, als es noch schwarz blau II gab, hat mich die GAV und die IG-Autoren zur Unterschrift „Kickl muß weg!“aufgefordert. Darauf bekam ich eine Aufforderung doch der SPÖ beizutreten und auf Facebook hat irgendwo gestanden, „Jetzt haben wir die Adressen und wenn wir gewonnen haben, holen wir sie ab!“ und ich dann nicht wollte, daß mir das wieder passiert.

Davon sind wir inzwischen weit entfernt, denn das Blatt hat sich gewendet und wenn du heute, was ich eigentlich für selbstverständlich halte, auf die Straße gehen willst, um gegen die Einschränkung der Freiheitsrechte zu demonstrieren, bin ich plötzlich ein „Covidiot“ und weil auch ein Herr Küssel dort war, den ich gar nicht kenne, darf ich eigentlich nicht daran teilnehmen!

So tönte es in den Medien und leider auch von Robert Misik, den ich eigentlich sehr schätze, wie immer noch den Rudi Anschober, den ich für sehr sympathisch halte, mit den Covid-Maßnahmen bin ich aber nicht einverstanden, beziehungsweise halte ich sie zumindestens jetzt, wo die Zahlen schon wochenlang zwischen ein- und zweitausend liegen, für maßlos übertrieben und ich wundere mich, stört es die Grünen nicht, daß ihre Freiheit eingeschränkt wird, das sich die Sprache sehr verändert hat, die infantilisierungen und das man nicht und nicht, die Geschäfte aufsperren darf, weil es irgendwo eine Virusmutation gibt, die sich zwar in den Zahlen nicht auswirkt, aber angeblich viel viel gefährlicher ist, während die Kinderpsychatrien stöhnen, daß sie es sind, die jetzt die berühmte Triage machen müßen, die Arbeitlosenrate steigt und steigt und meine Haare wachsen und wachsen.

Aber das ist natürlich ein Luxusproblem und ich komme, obwohl ich nur ein einziges Mal für ein Foto einen Schal getragen habe, eigentlich ganz gut zurecht. Im Sommer habe ich mir drei Jeans gekauft, der Alfred geht ohnehin gerne einkaufen, zu Fuß bin ich immer gern gegangen und eine Mutter, die ich in einem Pflegeheim besuchen müßte, habe ich zum Glück nicht, auch kein Kind, das zur Schule muß, aber ich denke, man könnte mit diesen Virus anders umgehen und wenn wir nicht damit aufhören es so zu tun, kommen wir aus der Situation nie heraus, im schlimmsten Fall ist alles kaputt, das Virus aber immer da, weil wir ja schon seit Jahrtausenden mit Viren leben und das auch funktioniert hat.

Also bin ich ab Mai ganz selbstverständlich auf Demos gegangen, ginge natürlich lieber auf solche, die die Grünen organisieren würden, die tun das aber nicht und bisher hieß es auch, entweder Maske oder ein Meter Abstand und das war zu realisieren. Jetzt gilt seit einer Woche ein zwei Meter Abstand, der auf der Ringstraße wahrscheinlich nicht durchführbar ist und es hieß schon länger „Die tragen keine Maske, halten keine Sicherheitsregeln ein!“, müßen sie im Freien aber nicht oder vielleicht seit einer Woche schon. Da gibt es dann die Spaziergänge und da ist mein Vater, glaube ich, nach 1934 auch auf solche gegangen, ich war auf einigen Demonstrationen die mehr oder weniger konservativ und meistens eher klein waren. Vor zwei Wochen gab es dann eine große, die von den Medien sehr verteufelt wurde. Der Herr Küssel war da und der Herr Strache, aber sonst eigentlich sehr viele junge Leute und am nächsten Tag hieß es dann „Ab nächste Woche zwei Meter Abstand, FFP2-Maskenpflicht und ob der Lockdown ab achten Februar beendet wird wissen wir nicht, denn wir dürfen täglich nur 700 positiv Getestete haben!“

Haben wir nicht, aber jetzt werden ja an die hunderttausend täglich getestet und dividiert man das durch, kommen wahrscheinlich niedere Zahlen als im Mai heraus. Aber wir dürfen nicht aufsperren, weil das neue Virus und die Schule sind schon voll, weil die Eltern ja nicht ewig Homeschooling und Homeworking gleichzeitig machen können, die Geschäfte drohen aufzusperren und bekommen dann bis dreißigtausend Euro Strafe, die sie wahrscheinlich gar nicht zahlen können und Räumungsklagen, wenn sie die Miete nicht bezahlen können und die Haare wachsen und wachsen.

Ein Luxusproblem, wie schon geschrieben, aber als ich vor zwei Wochen hörte, zwei Meter Sicherheitsabstand dachte ich, dann kann ich nie mehr auf eine Demo gehen, denn eine Maske setze ich da sicher nicht auf, um dagegen zu demonstrieren.

Für diesen Sonntag waren wieder Demos angesagt, sogar eine große am Maria Theresia Platz, wo auch Herbert Kickl sprechen wollte. Dann hieß es pötzlich alles verboten, wegen der Sicherheit, denn die Demonstraten sind ja so aggressiv, alle Covidioten und Neonazis und gesundheitsgefährdend ist es auch, obwohl da nie ein Cluster aufgetreten ist.

„Macht ja nichts!“, sagte die FPÖ, dann melden wir eben eine Versammlung an, aber die wurde gestern auch verboten und heute zu Mittag trat Herbert Kickl mit seiner Pressesprecherin Lisa Gubik Online auf und hielt eine Online Demo ab und ich dachte „Hui, das mache ich jetzt auch, wenn ich ohne Maske nicht demonstrieren kann, dann werde ich eben Online meine Meinung äußern!“

Das „Literaturgeflüster“ ist ja inzwischen ohnehin ein sehr umfangreiches Corona-Krisentagebuch und habe mir dann die Übertragung von dem Spaziergang oder der Prozession, die es auf der Ringstraße gegeben hat, angesehen.

„Warum bist du nicht hingegangen?“, werden jetzt meine Leser fragen. Bin ich nicht, sondern kurz darauf mit dem Alfred auf die Rudolfshöhe, weil wir dieses Wochenende wieder in Harland sind. Aber ohne Maske werde ich mich, wenn möglich wieder, wie bisher an den Rand stellen und habe gerade gehört, daß man ohne Maske auch im Freien spazieren gehen kann. Auf die Rudolfhöhe habe ich ich auch keine Maske gebraucht und finde besonders die Berichterstattung, wo man immer hört „Das sind lauter Covidioten und das muß man verbieten!“, eigentlich sehr arg, hat doch Innenminister Nehammer am ersten Mail, als man wieder hinausdurfte zu seinen Polizisten und Polizistinnen gesagt, daß das Demonstrationsrecht wichtig und ein unverrückbarar ist und da kann nur sagen „Hoffentlich bleibt es dabei!“

Also „Friede, Freiheit, keine Diktatur!“ und vielleicht auch „Kanzler Kurz wir haben deine Maßnahmen satt!“, wie einige Transparente lauteten, die man vielleicht auch auf einer Online-Demo präsentieren könnte!

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