Literaturgefluester

2017-12-09

Meine Blogger Debut Preis-Entscheidung

Filed under: Buchpreisbloggen,Literaturpreise — jancak @ 00:57
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Die letzten zweieinhalb Wochen war ich intensiv mit dem Bloggerdebutpreislesen beschäftigt, nachdem ich  vorigen Oktober, nach dem ich gerade mit dem doppelten Buchpreislesen fertiggeworden bin, mich im letzten oder leicht verspäteten Moment für die Bloggerjury angemeldet habe.

Heuer war ich etwas früher dran und habe mich auch schon vorher mit den nominierten Bücher beschäftigt, das heißt schon im Frühjahr zwei gelesen, die Juliana Kalnay und den Tijan Sila,  war dann im Sommer wieder bei den O-Tönen wo es ja auch eine Debutlieste gab, habe Bücher vorgeschlagen und bei den Buchpreislisten waren auch einige Bücher darauf, die auch auf der Debutlongliste standen, so daß ich vor der Shortlistenbekanntgabe schon acht Bücher gelesen habe.

So hatte ich dann auch bald meine eigene Shortlist, die bestand dann auch aus Julia Webers „Immer ist alles schön“, das ich vorgemeldet bekommen habe, so daß ich es schon gelesen hatte, als ich meine Shortlist erstellte und sehr erstaunt war, auf der offiziellen vier Bücher zu finden, die vorher an mir vorbei gegangen waren.

Das ist jetzt vorbei. Ich habe alle fünf gelesen und wunderte mich wieder, wie im letzten Jahr, über die heterogene Auswahl.

Das heißt, so ganz hertogen ist sie nicht, waren ja drei sehr poetische, sprachlich anspruchsvolle Bücher von drei Debutantinnen, die auch schon anderen Debutpreise gewonnen haben, dabei und ich dnchte lange, meine Reihung, jetzt sollen wir ja drei Namen nennen und die mit fünf, drei und einen Punkt bewerten, weil ja im letzten Jahr mit nur einer Nennung Sonja Harters „Weißblende“, obwohl mir das Buch gut gefallen hatte, keine einzige Stimme  bekam.

Also habe ich gelesen und dachte lange, meine Auswahl wäre:

  1. Julia Weber „Immer ist alles schön“, weil mich die Metapher von dem Sozialarbeiter, der ein Riese ist und der erste Satz, daß sich der Sohn einen Urlaub ohne Alkohl wünscht und ihn doch nicht bekommt, sehr beeindruckt hat
  2. Juliana Kalnay „Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens“, weil mich auch hier die Poetik der Sprache, den magische Realismjus und das Haus-Thema, ich hatte damals gerade ein paar Bücher gelesen, die sich mit Häusern beschäftigten, sehr beeindruckt hat.

Dann habe ich aber als drittes Buch, die „Chronik“ habe ich schon im Februar gelesen. „Alles ist immer schön“ gleich nachdem ich das PDF bekommen habe, Klaus Cäsar Zehrers „Das Genie“ gelesen. Eine fiktionale Biografie über ein Wunderkind und dachte, das ist mein Buch nummer drei, obwohl das Debut, des  1969 geborenen Journalisten, der dafür schon für den bayrischen Buchpreis nominiert war, eigentlich im Stil und Thema so überhaupt nicht zu den zwei oben Genannten passend.

Aber wer sagt, daß ein Debutpreisbuch immer ein poetisches Sprachexperiment sein muß? Niemand sagt das und die Vorauswahl war wohl auch bewußt heterogen und so habe ich zu Jovana Reisingers „Still halten“ gegriffen und schwankte beim Lesen hin und her, denn jetzt das dritte sprachlich schöne sehr poetische Buch, wo ich auch viele österreichische Vorbilder erkannte, obwohl Jovana Reisinger in München geboren ist.

Es mir aber  ein bißchen zuviel Bernhard und Jelinek enthielt, obwohl die Wende in die persöbliche Psyche, das Burn- Out und das Absetzen der Tabletten, dann wieder gegeben war und für mich das Neue war, das ein Buch ja haben soll, um als literarisch zu gelten.

Aso doch Weber, Kalnay, Reisinger und die anderen Bücher halte ich, eine realistische Autorin, außen vor?

Denn da hatte ich  schon gehört, daß es bei Christian Bangels „Oder Florida“ um einen DDR-Nachwenderoman geht und das ist ja ein Thema das mich interessiert. Allerdings bin ich nicht ganz so leicht in das Buch hineingekommen, vielleicht auch deshalb, weil ich vor kurzem „Peter Holtz“ gelesen habe und mich in der letzten Zeit mehr mit den Patrioten von 2017, als mit den Neonazis von 1998 beschäftigte?

Das hat sich aber geändert, denn eine realistische Autorin soll und kann den Realismus und die politische Situation auch wenn sie schon von 1998 ist und die Welt sich inzwischen sehr geändert hat, vorne weglassen, also hier meine Reihung, wie folgt:

  1. Julia Weber „Alles ist immer schön“, weil das in dem Buch zwar gar nicht so ist, Julia Weber aber gelungen ist, ein sehr bedrückenden Thema  in einer poetisch schönen Sprache auszurdrücken und das auf eine Art und Weise tat, wie ich sie vorher noch nicht gelesen habe, immer noch von der Riesenmetapher beeindruckt bin und ich mich, als Psychologin und Psychotherapeutisch auch sehr für überforderte Mütter und vernachläßigte Kinder interessieren. Also fünf Punkte.
  2. Christian Bangel „Oder Florida“ hier war es das Thema, weil mich DDR Romane sehr interessieren und wenn sich auch die Neonazis inzwischen in Patrioten umgewandelt haben und die Ossis wahrscheinlich mit dem Kapitalismus ein bißchen besser umgehen können, haben mir hier vor allem die Ideen mit mit „Mehr Sonne für Frankfurt!“, eine Wahl gewinnen,  der SPD einen Kaptilastien unterjubeln und den zum Bürgermeister machen zu wollen, sehr gefallen und da man wahrscheinblich immer noch „sowohl politische als auch gefühlvolle Bücher über Deutschland nach der Wende braucht“, vergebe ich hiermit dafür drei Punkte.
  3. Und zuletzt habe ich mich doch für Klaus Cäsar Zehrers „Genie“ entschieden, weil die Psychologie das Geniethema natürlich sehr interessiert und es eine sehr spannende Geschichte war, zu erfahren mit welchen Ehrgeiz man Wunderkinder erzeugen kann und, wie die dann vereinsamen und siebzig Jahre nach ihrem Tod schon ganz vergessen sind. Also ein Punkt für die fiktionale Wunderkindbiografie von der ich viel gelernt habe und die mich ebenfalls sehr beeindruckt hat.

Das war es, kurz und bündig. Nach einigen Hin- und Herschwankungen und Umentscheidungen, was natürlich wieder dem geschuldet ist, daß man Bücher weder vermessen, noch wie Äpfel und Birnen vergleichen kann und eigentlich jede Einkastelung Unsinn ist und ich immer noch gerne auch „Liebwies“, „Tierchen unlimited“ und und und auf der Liste haben möchte.

Jetzt bin ich gespannt auf das Voting der mitstimmenden Blogger und Bloggerinnen und natürlich, was am Ende dabei herauskommt.

Im Vorjahr hats gepasst, da hat mein Tip dann auch gewonnen, aber heuer kann natürlich alles ganz anders sein und letztlich ist es wahrscheinlich gut, die Bücher selbst zu lesen und sich sein eigenes Urteil zu bilden.

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2017-12-04

Ohrenschmaus-Preisverleihung

Urkundenverleihung Ehrenliste

Urkundenverleihung Ehrenliste

David Tritscher

David Tritscher

Den „Ohrenschmaus-Literaturpreis von und für Menschen mit Lernschwierigkeiten“ gibt es seit 2007, das heißt er wurde heute das elften Mal im Museumsquartier verliehen.

Oder nein, im MQ war es erst das zehnte Mal, denn 2007 fand die Preisverleihung im Literaturhaus statt und ich bin von Anfang an dabei, während die Jury seither gewechselt hat.

Friedl Hofbauer war die ersten Male dabei, Kurt Palm, Niki Glattauer, Andrea Stift. Von den Anfangsjuroren gibt es noch Heinz Janisch, Barbara Rett und Felix Mitterer, der auch der Schirmherr ist. Jetzt sind außer den genannten noch Ludwig Laher und Franzobel dabei.

Franz Joseph Huainigg ist der Initiator, Eva Singer hat die ersten Preisverleihungen organisiert, ihr folgte Evelyn Prammer, die heute die Organisation an Gerlinde Hofer abgegeben hat und als ich nach halb fünf die Ovalhalle des MQ erreichte, begann es sich langsam zu füllen.

Dani Linzer und Ronny Pfennigbauer machen auch schon lang die Moderation im gekonnten Doppelduo.

Chris Pichler und Gregor Seberg

Chris Pichler und Gregor Seberg

Preisverleihung David Tritscher

Preisverleihung David Tritscher

Begrüßungsansprachen gab es heuer keine, so fing es gleich mit einer Lesung der Texte der sogenannten Ehrenliste an. Gelesen haben wieder Chris Pichler und Gregor Seberg und es gibt auch wieder eine Broschüre, wo die Siegertexte enthalten sind und die Autoren vorgestellt werden und richtig, die Texte wurden aus einer Rekordeinreichung von 186 Texten ausgewählt und es begann gleich provokant oder erfrischend, denn „Ich will den ganzen Tag saufen“, hat der 1986 in der Türkei geborene Muammer Yüce geschrieben.

Dann kam eine Gemeinschaftsarbeit der „Forum Logus Gruppe“ und die 1959 geborene Brigitte Koxeder hat einen Text namens „Erbsengroß“ geschrieben:

„Erbsengroß ist meine Geschichte. Ich Erbselein bin klein, rund und grün, befinde mich als kleine runde Kugel.“

Dann kam ein Text des 1965 geborenen Herbert Kastner, der sich um den Taxitransport in Gallneukirchen, wo der Autor auch lebt, dreht und als letzter, bevor es zu den Hauptpreisträgern geht, kam der Text des Vorjahrsgewinners Viktor Noworski „Göld is guad, awa ka Heiratsgrund“, der wieder auf eine unvergleichbarte Weise  witztig ist.

Franzobel hielt dann die Laudatio für den ersten ?reisträger, dem erst achtzehnjährigen David Tritscher „Gefangene Gedanken: Gefangene Gedanken sind in deinen Kopf, doch irgendwann werden sie ziehen“.

Preisverleihung Christoph Dietrich

Preisverleihung Christoph Dietrich

Preisverleihung Melanie Koller

Preisverleihung Melanie Koller

Danach kam ich mit meiner Laudatio für den sehr originellen  Text des 1983 in Graz geborenen  Christoph Dietrich „De guade  blaue Schmierfetten“

„Sehr lakonisch der Text und die Einführung in die Mechanik, die Hydraulik, in die Technik oder  was immer die Gebiete der Schmierfettkund sind“, habe ich geschrieben.

Dann kam Melanie Koller, die glaube ich, auch auf der „Buch-Wien“ gelesen und mit „Langsam werden“ gewonnen hat und das Gedicht der gute Zotterschokolade ist wieder von einem alten Bekannten.

Hat doch der 1962 in Waidhausen OÖ geborene Peter Gstöttmaier schon sechsmal am „Ohrenschmaus“ teilgenommen und  ihn 2011 gleich mit seinen „Söbständi“ und 2015 noch eimal mit dem Gedicht „dössöbi“ gewonnen.

Zweimal stand er auf der Ehrenliste. 2014 war einer seiner Texte auf der Schokolade und auch heuer gibt es  einen Gstöttmeier-Text, der inzwischen auch ein eigenes Buch herausgebracht hat, auf der Schokolade „Drüberschlofa Heli!“ heißt er, für den Ludwig Laher eine leidenschaftliche Laudatio hielt. Und Franz Joseph Huainigg hat, bevor das Buffet eröffnet wurde und es das großes Fotoschooting gab, auch gleich wieder hineingebissen.

Preisverleihung "Der besonders köstliche Preis" an Peter Gstöttmaier und Dankesworte von Franz-Josef Huainigg

Preisverleihung „Der besonders köstliche Preis“ an Peter Gstöttmaier und Dankesworte von Franz-Josef Huainigg

2017-12-03

Ach! Reden über die Liebe

Robert Huez

Robert Huez

Jürgen Meindl

Jürgen Meindl

Ach reden wir über die Liebe, ein sehr schöner, hoffnungsvoller und auch interessanter Satz. Das Literaturhaus Wien tut es jetzt fast eine Woche lang, denn seit zwei Jahren, glaube ich, dauert das Erich Fried Symposium so lange und diesmal ist die Liebe das Thema.

Aha, werden meine literarisch gebildeten Leser sagen, das ist ja ein berühmtes Fried-Gedicht und den letzten Absatz, „Es ist wie es ist, sagt die Liebe!“, zitiere ich ja immer besonders gerne, wenn wieder jemand kommt und mir erklärt, daß ich nicht schreiben kann.

Ich schreibe, wie ich kann und ich interessiere mich für Literatur und deshalb bin ich heute auch ins Literaturhaus gegangen, beziehungsweise mit Bus und Straßenbahn gefahren und auch eine Viertelstunde zu spät gekommen, weil ich eine sechs Uhr Stunde hatte und dann bin ich zwei Stunden ganz hinten gestanden und habe den Kopf geschüttelt, als eine Dame, die noch ein Stückchen hinter mir in der letzten Reihe saß, bedeutete, ich solle mich verziehen.

Es ist, wie es ist und ich blieb jetzt auch stehen, weil ich etwas sehen wollte. Es war sehr heiß, ich habe in der Jacke und dem Schal geschwitzt und jetzt tut mir  das Kreuz vom vielen Stehen weh.

„Es ist, wie es ist!“, sagt die Liebe und Erich Fried, der 1921 in Wien geboren und 1988 in Baden Baden, ich glaube, bei einer Veranstaltung, gestorben ist. Dazwischen hat er, weil er ja vor den Nazis fliehen mußte, in London gelebt und die Eröffnungsrednerin des heurigen Symposiums kommt, was sicher nur ein Zufall ist, aus england und weil man für eine Veranstaltung, die dann so voll ist, daß eine keinen Sitzplatz mehr findet, Werbung machen muß, war es heute im Mittagsjournal und als ich da den Namen Jeanette Winterson hörte, schnallte es bei mir, denn „Das Powerbook“ von dieser Autorin liegt ja seit einigen Monaten auf meinen Schlafzimmertischchen. Ich habe es einmal im Schrank gefunden und dann hervorgeholt, denn darin geht es ja über das Netz und ich habe in den letzten Monaten ja einen Internet oder Blogroman geschrieben und dachte, das nehme ich als Recherchelektüre. Dann kam der Sommer und damit das doppelte oder jetzt schon dreifache Buchpreislesen und weil mir jetzt schon fast alle Verlage ihre Vorschauen schicken und ich nicht nein sagen kann oder will, häuft sich mein Badezimmerstapel,  ich schob das Lesen auf und dachte, was auch stimmte, ich kann „Die unsichtbare Frau“ auch ohne dieses Buch schreiben, hatte jetzt aber ein Aha-Erlebnis.

Klaus Amann

Klaus Amann

Zum Signieren habe ich es  trotzdem nicht ins Literaturhaus mitgenommen, erstens bin ich keine Autogrammsammlerin und zweitens ist die Tasche, die ich von der Ruth geschenkt bekommen habe, so klein, daß es nicht hineingepasst hatte, denn da steckte ja ohnehin schon Jovana Reisingers „Still halten“, das vierte Bloggerdebutshortlistbuch, das ich gerade zu lesen angefangen habe.

Zum Weiterlesen bin ich im Literaturhaus aber nicht gekommen, denn ich kam ja zu spät und steckte dann im Stau und als ich das Literaturhaus erreichte, hielt Julia Danielcyk gerade ihre schöne Eröffnungsrede, dann kam der britische Botschafter und sagte, wir alle können seine Facebookfreunde werden, denn er kommuniziere gern mit Menschen.

Dann kam, glaube ich, noch Anne Zauner die Kuratorin und dann schon die 1959 in Manchaster geborene Autorin. Die ist ein Adoptivkind, wurde von streng religiösen Elternangenommen und dann verstoßen, als sie mit sechzehn eine lesbische Bezihung einging, sie ging dann nach Oxford um englische Literatur zu studieren und wurde dann mit ihrem Erstling „Orangen sind nicht die einzige Frucht“, die auch der Botschafter lobend erwähnte, bekannt.

Jetzt hielt sie einen Vortrag auf Englsich über die Liebe, erwähnte Romeo und Julia, Tristan und Isolde und auch Donald Trump dabei, die Lwute lachten und die, die sich zur Diskussion meldeten, luden sie  zum Kaffeetrinken ein, nur leider fliegt sie schon morgen, wenn das Programm so richtig losgeht, wieder zurück.

So konnte man wahrscheinlich mit ihr im Anschluß anstoßen oder sich die Bücher signieren lassen und ich, die ich am Nachhauseweg drei schon vergilbte Taschenbüchlein von der 2015 in Darmstadt verstorbenen Gabriele Wohmann fand, kann mir jetzt überlegen, wann ich „Das Powerbook“ lesen werde.

Am Mittwoch ging es dann im Filmcasino mit zwei Filmen, nämlich dem „Greenaway-Alphabet“ und „Goltzius  and the Pelican Company“ von Peter Greenaway, wo es ziemlich erotisch zuging, weiter.

Am Donnerstag war das Programm wieder im Literaturhaus mit dem Schwerpunkt Prosa und Essay und da bin ich zu dem Vortrag von Bianca Burger über die Sexualratgeber der Zwischenkriegszeit zu spät gekommen, habe aber, glaube ich, einen solchen von Paul Lazarsfeld  in meinem Praxiszimmer stehen.

Teresa Präauer

Teresa Präauer

Franz Schuh

Franz Schuh

Dann kam die Präsentation von Peter von Matts „Sieben Küsse“ und der streifte, weil der Verlag zu seinem achtzigsten Geburtstag, ein Buch von ihm haben wollte, in sieben Essays durch die Literaturwissenschaft, beziehungsweise beschäftigte er sich mit den Werken, wo es um das Küssen ging und da wurde die Mrs Dalloway ja auf ihrer Abendveranstaltung von einer Freundin geküßt und bei Tschechow gibt es auch eine Erzählung, wo ein Langeweiler plötzlich einen Kuß bekomme und darüber aufblüht.

Sehr interessant, obwohl es wahrscheinlich das Beste ist, die Bücher im Original zu lesen, aber zu Mrs Dalloway bin ich noch nicht gekommen, obwohl ich das Buch, glaube ich, mal gefunden habe und jetzt wenigstens weiß, worum es darin geht.

Dann kam Zsuzsa Bank mit ihrem neuen Buch „Schlafen werden wir später“, wo es um eine Mailfreundschaft zweier Freund waren innen geht und ich muß gestehen noch kein Buch von Zsuzsa Bank gelesen zu haben, obwohl ich, glaube ich, einmal bei einer „Literarischen Soiree“ war, wo über eines ihrer Bücher gesprochen wurde. Dagegen habe ich, wie wahrscheinlich die meisten von der Norwegerin Hanne Ostavik  noch nie etwas gehört, was wahrscheinlich kein Wunder ist, da sie jetzt erst übersetzt wurde, obwohl das Buch aus dem sie gelesen hat, schon vor zwanzig Jahren erschienen ist und am Schluß kam der 1954 in London geborene Hanif Kureshi, von ihm habe ich, glaube ich, auch schon was im Schrank gefunden und den Film „Mein wunderbarer Waschsalon“ habe ich 2000 im Rahmen der Widerstandsbewegungen gegen schwarz blau im Filmcasino gesehen.

Der hat jetzt ein Buch geschrieben, wo es um einen achtzigjährigen im Rollstuhl sitzenden Mann geht, der miterleben muß, wie ihn seine Frau mit seinem Freund, der ein Schwindler ist, betrügt.

Am Freitag ging es dann um Lyrics, das heißt zuerst einmal ging es den Literaturwettbewerb für Schüler „Zehn Zeilen  Zuneigung“, den das Festival ausgeschrieben hat. Gustav Ernst, Zita Bereuter, Thomas Ballhausen und Robert Huez waren in der Jury.

Siebzig Texte wurden eingereicht, die drei ausgewählten wurden vorgestellt und dabei hat mir der Text eines jungen Mannes mit blauen langen Haaren „Ich lerne mich zu lieben, damit ich dich lieben kann“, am besten gefallen und das werde ich, glaube ich, auch meinen Klienten so sagen.

Dann gings zu einer von Thomas Ballhausen moderierten Diskussion über Lyrik, bei der Silvia Geist, Tristan Marquart, Judith Nika Pfeifer und Clara Luzia teilgenommen haben.

Klara Luzia ist eine Singer Songwriterin, die im Anschluß ein Solokonzert gab und dazu sagte, daß sie Solokonzerte hassen würde. Dann wurde es hochkarätisch, es kamen nämlich drei je zehn Minuten Lesungen mit Friederike Mayröcker, Jan Wagner und Oswald Egger. Friederike Mayröcker hat 2001 den „Büchner-Preis“ bekommen, Jan Wagner heuer und 2015 den „Preis der Leipziger Buchmesse“ mit seinen Regenbogenvariationen“ und Oswald Egger von dem ich vor kurzem „Val di non“ gelesen habe, den „Trakl-Prei“s. Da war es im Literaturhaus auch sehr voll und dann wurde „Die unmögliche Liebe“ die Kunst des Mminnesangs in Neuübertragungen“ vorgestellt. Das ist ein Buch, das von Tristan Marquart und Jan Wagner herausgegeben wurde und sechzig Dichter und Dichterinnen wie Elke Erb, Ulrike Draesner, Gerhard Ruiss, Oswald Egger, Silvia Geist, etcetera, haben nachgedichtet.

Franz Schuh

Franz Schuh

Teresa Präauer

Teresa Präauer

Silvia Geist, Ulrike Draesner und Oswald Egger haben ihre Übersetzungen vorgestellt. Daniele Strigl hat moderiert. Dann wurden die Stühle für das anschließende Konzert von Sophia  Kennedy weggeräumt, ich habe mir einen Becher Wein gekauft, bei den „Fried Tagen“ muß man neuerdings dafür bezahlen, mich länger mit Helene Hofmann uterhalten, die mir auch mein neues Buch abkaufte, mich dann kurz auf die Sesselreihe im Foyer gesetzt, als sich dann aber die Leute vor mich stellten und ich nichts gesehen habe und es nur laut war, bin ich gegangen, um noch Zeit zum bloggen zu haben, denn das soll man ja, wie mein Kritiker Uli unermüdlich anmerkt, der auf seinen Blog einen längeren diesbezüglichen Artikel geschrieben hat, ja tun. Helene Hofmann hat mich übrigens gefragt, warum ich ihm immer antworte, wahrscheinlich weil ich mich im Argumentieren üben will, harmoniebedürftig bin und mit allen gut auskommen möchte, ist die Antwort, es ist aber schon bedrückend, immer wieder solche Kommentare zu bekommen.

Helene Hoffmann hat mir noch gesagt, daß sie am Samstag den „Graphic Novel-Tag“ nicht kommen würde und ich habe mich noch gewundert, daß es diese einen ganzen Nachmittag und Abend geben würde, denn ich bin keine Graphic Novel Spezialistin, obwohl ich schon einige gelesen habe und als ich dann am Samstag knapp vor zwei eintraf, war es wieder sehr voll, so daß ich gerade noch in der vorletzten Reihe einen Platz bekommen habe.  Zita Bereuther saß am Podium mit dem 1960 in Boston geborenen Scott Mc Cloud, der seine Novel „Der Bildhauer“ vorstellte und einen fulminanten Einblick in das Comicschreiben gab.

Dann ging es nach Frankreich oder zu den 1984 geborenen Bastien Vivens, der schon drei Novels geschrieben hat, eine heißt „Der Geschmack des Chlor“, da gibt es viel Bewegung und kaum Sprache, denn Bastien Vivens kommt vom Trickfilm her, bei der „Schwester“ und der „Liebe“ änderte sich das und als ich in der Pause in die untere Bibliothek, dort wo es den Büchertisch und die Getränke gibt, ging, wunderte ich mich über die Schlangen, die sich die Bücher signieren ließen und die beispielsweise, die des danach auftretenden Amerikaner Craig Thompson, eine amerikanischen Comic Größe, wie Anne Zauner einleitete, waren auch sehr teuer. Die Leute stellten sich aber, glaube ich, über eine Stunde an und die Autoren zeichneten auch etwas in das Buch hinein.

Erstaunlich für mich, die ich ja eher den Eindruck habe, Bücher wären unverkäuflich, bei Comics ist das offenbar anders und dann kam  noch eine Österreicherin, nämlich die 1967 in Wien geborene Ulli Lust, mir bisher genauso unbekannt, wie die anderen Autoren und die bestätigte etwas, was schon Craig Thompson erwähnte, daß Graphic Novels oder Comics sehr autobiografisch wären.

Sie hat zwei solche, sowie die „Flughunde“ von Marcel Beyer, nämlich „Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens“, sowie  brandneu, die Fortsetzung davon „Wie ich versuchte ein guter Mensch zu sein“, wo es um eine Dreiecksbeziehung, nämlich ihre sexuelle Beziehung zu einem Nigerianer und die mehr intellektuelle zu ihrem Freund Georg oder so, ging.

Sehr erstaunlich für mich diese Erfahrung, gelten ja, wie auch diskutiert wurde, die autobiografischen Elelemente in der Literatur als etwas eher Verpöntes und, daß sich soviele Leute dafür interessieren, die Bücher kaufen und sich eine Stunde dafür anstellen, war für mich auch neu, obwohl bei der Friederike Mayröcker steht man wahrscheinlich auch etwas länger, aber da haben die Buchhändler, als sie den Bp bekam schon gestöhnt, daß sie sich nicht so gut verlaufen lassen würde.

Eine neue Erkenntnis und ein Eck der Literatur in dem ich nicht so zu Hause bin, dann ging es von den Comics weg und wurde wieder experimenteller, stellte doch Sebastian Fasthuber den Amerikaner Mark Z. Danieleswski und sein Monsterprojekt „The Familar“ vor, von dem es schon fünf Bände gibt, siebenundzwanzig sollen es noch werden und es geht darin, um eine Katze und um noch vieles andere. Eine Sondernummer der „Flugschrift“ hat der Autor auch gestaltet.

Das war es dann, der Parcour der verschiedenen Genres durch die Liebe und am Sonntag kam dann die berühmte Preisverleihung und da ist ja das Besondere, daß hier ein Juror allein entscheidet, weil man sonst ja meistens den Durchschnitt der Jurymitglieder also zu einer Kompromißentscheidung kommen muß und diesmal war Franz Schuh der Juror, dessen „Fortuna: Aus dem Magazin des Glücks“ auf der „Longlist des österreichischen Buchpreises“ stand und der hat  Teresa Präauer ausgewäht, die mir ja das erste Mal als Illustratorin von Wolf Haas „Die Gans im Gegenteil“ aufgefallen ist, dann hat sie schnell ein paar Romane herausgebracht und aus dem mit den Affen hat sie in Klagenfurt gelesen und wurde durch alle Runden durchgewinkt und ist ohne Preis nach Hause gegangen, bei den „O-Tönen“ im letzten Jahr habe ich sie daraus gehört. Aber zuerst kamen im Literaturhaus, in der obeneren Bibliothek, wo man jetzt aus Angst vor dem Bücherdiebstahl die Jacken abgeben mußte, eine Reihe von Begrüßungsreden.

Dann kam der Klagenfurter Literaturprofessor Klaus Amann, der mich auch einmal mit Mitjuroren für einen Preis nominiert hat, mit der Vorstellung des Laudators.

Da las er eine Rezension vor, wo bedauert wurde, daß der Autor über kein Werk verfüge, weil keinen Roman geschrieben und ich dachte „<Ö ha, was ist denn mit dem „Stadtrat“, ein Buch, von dem ich, wie meine Leser vielleicht wissen, bedauere, es noch nicht gelesen zu habe, aber das ist ja bei „Ritter“ erschienen und hat sich daher  nicht zu den Rezensten durchgesprochen.

Dann kam die Laudatio in der sich Franz Schuh auf „Jonny und Jean“ bezog, das offensichtlich auch bei den  O-Tönen vorgestellt wurde und Teresa Präauer bezog sich in ihrer Dankesrede auf den „Blick“ oder die „Posen der Jugend“, das ist offenbar ein Bild einer Künstlerin, wo zwei Jugendliche auf einem Sofa sitzen und vor sich hinschauen. Daraus hat sie einen Rundumschlag auf die prekären Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse gezogen und sich danach bei allen, also auch beim Publkium für den Preis bedankt.

2017-11-29

Debut-Preis-Shorlist

Filed under: Literaturpreise — jancak @ 00:43
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Ich bin ja weil ich mich für jede Art von Literatur interessiere, gerne in Jurien, gehe gern zu Preisverleihungen, mache gern beim Buchpreislesen mit, ecterea.

Das letztere tue ich schon das dritte Jahr „inoffiziell“, weil sich die vom Börseverein oder, wo auch immer ihre Blogger gut aussuchen, die dann „offizielle“ nennen und die anderen, die das auf eigene Faust versuchen, eher ignorieren.

Beim „Blogbuster-Preis“ wird man auch eher ausgesucht, ob man da mitmachen darf, beim „Bloggerdebut-Preis“, wo,  seit vorigen Jahr aus einer langen Liste und einer kürzeren Shortlist das beste Debut ausgewählt wird, ist das andere, denn da gibt es die drei Machererinnen vom Debutpreisblog die aus der langen Liste eine kurze machen und dann kann sich jeder Blog, der da gerne mitmachen will melden, die fünf ausgewählten Bücher lesen und seine Stimme vergeben.

Auf diesen Blog und diesen Preis bin ich im vorigen Jahr spät im Oktober, als die Anmeldefrist eigentlich schon vorüber war, aufmerksam geworden, habe mich trotzdem angemeldet und wurde, oh Wunder, noch genommen, habe die fünf Bücher gelesen, das heißt, es waren nur vier, denn „Blauschmuck“ das ja auch auf der österreichischen Debutpreisliste war und beim „Alpha“ nominiert, hatte ich schon gelesen, meine Stimme für „Nachts ist es leise in Theran“ das den Preis dann auch bekommen hat, abgegeben und im Zuge des Bloggens auch Marc Richter, einen der anderen Buchpreisblogger kennengelernt und wir kommentieren uns seither regelmäßig.

Etwa zwanzig Blogs waren und sind wahrscheinlich auch heuer wieder dabei, ich habe mich wieder gemeldet und was der Nebeneffekt an der Sache ist, daß ich dabei auch auf die Debuts fixiert bin und sie aufmerksamer wahrnehme und genauer lese.

Die Longlist wurde ja schon sehr lang für das Jahr 2017 bekanntgegeben und man konnte Bücher vorschlagen, was ich auch sehr eifrig tat, denn ich habe schon seit Jahresanfang einige Debuts gelesen, so zum Beispiel Juliana Kalnays „Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindes“, Tiljan Sila „Tierchen unlimeted“, die ich dann auch vorgeschlagen habe und so sind es bis jetzt einige Bücher der Longlist geworden, die ich gelesen oder vorgeschlagen habe.

Im Zuge des „Buchpreisbloggens“ ist auch noch Jonas Lüschers „Kraft“ dazugekommen, was ich eigentlich für kein Debut halte, weil der ist ja schon mit „Frühling der Barbaren“ auf der LL oder SL des DBps gestanden.

Gut, da stand „Novelle“ darauf, also war „Kraft“, der erste Roman, aber ich denke, wenn sich bei mir die Leute immer aufregen, daß ich Verlagsnamen unter Anführungszeichen setze, könnte man auch hier genauer differenzieren.

Sasha Marianna Salzmanns „Außer sich“ das mir eigentlich nicht so gut gefallen hat, kam noch dazu und dann Simons Straußs „Sieben Nächte“, hielt ich ebenso für nicht so gelungen und ist auch kein Roman.

Daneben kamen vom öst Debutpreis noch „Liebwies“ und „Reibungsverluste“ hinzu, was ich neben „Tierchen unlimted“ und „Die kurze Chronik“ auch gerne auf der Shoertlist gesehen hätte.

Es waren aber auf der Longlisjt auch noch andere Bücher, die ich gerne gelesen hätte, wie „Ellenbogen“ oder „Betrunkene Bäume“ und noch einige mehr. Ich bin da ja immer sehr offen und neugierig für alles oder vieles und im Herbst haben sich bei mir auch noch „Schwimmen“ angesammelt, das ich vor kurzem gelesen habe und „Koslik ist krank“ was ich noch lesen muß.

Das buch von Jens Eisel, das auf der LL steht, habe ich auch einmal gefunden und dachte ich würde es dann lesen, käme es darauf und war auf die Shortlist sehr gespannt, hatte da schon meine eigene Variante, bezeihungsweise mich mit Marc Richter ausgetauscht, der auch seine eigenen Vorschläge hatte und interessant ist es dann immer, diese Bücher mit der offiziellen Shortlist, die von Bozena Anna Badura, Janine Hasse und Sarah Jäger ausgewählt wurden, zu vergleichen und sich zu ärgern oder zu wundern, wenn sie dann nicht übereinstimmt oder sich zu freuen etcetera.

Daß es eine Menge von Debutpreise gibt, ist, wenn man sich ein bißchen in der Literaturszene umssieht, auch zu merken. Der berühmtrste ist ja der „Aspekte Preis“, den hat, glaube ich, Juliana Kalnay bekommen, dann der österreichische, da war es für mich überraschend Nava Ebrahimi, das Buch ist nicht auf der Liste, obwohl ich es vorgeschlagen habe, aber die Verlage müssen es einreichen und da hat es wohl nicht geklappt und Julia Weber hat mit „Immer ist alles schön“ den „Franz Tumler-Literaturpreis“ bekommen, für den aber auch Juliana Kalnay und Mascha Dabic mit „Reibungsverluste“ nominiert waren, man sieht, das geht alles rund und die Debutanten, die im Literaturbetrieb drinnen sind, werden auch herumgereicht.

Auf der Debutblogseite gab es jedenfalls einige Artikel die sich mit Julia Webers „Immer ist alles schön“ beschäftigte, ein Buch das bisher eigentlich an mir vorbeigegangen ist. Es kam dann aber bald die Mitteilung das und das PDF, daß das Buch auf der Liste ist, so habe ich es gelesen und es hat mir sehr gefallen, dachte dann, das dann wahrscheinlich auch Stehphans Lohses „Fauer Gott“, ein Buch, das auch Marc Richter sehr gefallen hat, daraufsein müßte und rätselte wieder, wie die Sbhortlist ausschauen könnte, am besten wäre auch, ich hätte alles schon gelesen, aber dann kann ich keine neuen Bücher kennenlernen, etcetera….

Dann kam die Nachricht:

  1. Julia Weber „Immer ist alles schön“
  2. Juliana Kalnay „Eine kurze Chronik der allmählichen Verschwindens“
  3. Klaus Cäsar Zehrer „Das Genie“
  4. Christinan Bangel „Oder Florida“
  5. Jovana Reisinger „Still halten“

und ein kurzer Moment der Verblüffung, denn die letzten drei Bücher sind bisher komplett an mir vorbei gegangen, obwohl ich mich regelmäßig durch die Liste scrollte, schon um nachzusehen, ob meine Vorschläge eingetroffen wären und ich hätte jetzt auch die ideale Liste gehabt, nämlich:

„1.Julia Weber „Immer ist alles schön“

2.Julianana Kalnay „Eine kurze chronik des allmählichen Verschwindens“

3. Irene Diwiak „Liebwies“

4.Tiljan Sila „Tierchen unlimited“ und

5. Mascha Dabics „Reibungsverluste“ und zu dem Buch von Jens Eisel und Julia Rothenburg kann ich nichts sagen, weil ich sie ja wie die anderen noch nicht glesen habe.

Aber macht ja nichts, es können ja, wie das Buch von Julia Weber tolle Entdeckungen sein und ich bin auch neugierig. Die PDFs wurden einen diesmal von den Blogbetreiberinnen in Aussicht gestellt. Im vorigen Jahr habe ich die Bücher selber angefragt, alle bekommen und von Henrike Blum gehört, daß sie überfordert war, daß da plötzlich zwanzig Blogger bei ihr anfragten, so habe ich die PDF-Variante selber vorgeschlagen, obwohl es keine richtige Bücher sind, aber man kann sie lesen und besprechen.

So ist es also, zwei der fünf sind gelesen und die vorläufige Reihenfolge, man kann und soll diesmal auch einen ersten, zweiten und dritten Platz vergeben, weil im Vorjahr, weil man nur eine Wahl hatte, ja Sonja Harter, deren Buch mir auch gut gefallen hat, komplett durch den Rost gefallen ist, wären auch wahrscheinlich Julia Weber und dann Juliana Kalnay, immer vorausgesetzt, das das alles noch ganz anders werden kann, wenn ich die drei anderen Bücher gelesen habe.

Das E Book vom „Genie“, das, wie ich hörte, sechshundert Seiten hat, aber leicht zu lesen sein soll, habe ich schon bekommen. Die zwei anderen Bücher sollen noch zu mir kommen. Man könnte sie, glaube ich, auch bei der „Netgalley“ anfragen. Aber das funktoniert bei mir nicht, wie ich schon beim „Buchpreislesen“ herausbekommen habe, weil ich die Dateien mit meinem U-Bunto Programm nicht öffnen kann.

Also schönes Lesen, wenn ich die Bücher habe, sollte ich sie in einer Woche schaffen, weil ich normalerweise drei pro Woche lese und da bin ich schnell, weil eine der Bloggerinnen schon befürchtete, bis Ende Dezember, wo man durch sein muß, nicht genügend Zeit dazu zu haben.

2017-11-15

MUSA im November

Statt zur Zieleinlaufparty ins Writersstudio bin ich heute wieder ins MUSA gegangen, wo die Stipendiatin Alice Harmer und der Förderungspreisträger Daniel Zipfl aus ihren Werken lasen.

Alice Harmer habe ich vor Jahren oder eigentlich Jahrzenten in der GAV kennengelernt. Sie hatte einen kleinen Verlag, den sie dann aufgab und eine Schlußveranstaltung gab es im Literaturhaus ausgerechnet an dem Tag, wo Valerie Szabos  Begräbnis war. Da kann ich mich erinnern, daß ich zuerst am Zentralfriedhof war, danach in Grinzig bei einem Heurigen, dann in der Zieglergassa und man konnte sich ein paar Bücher, experimentelle Literatur, aber auch eines von Thomas Northoff, die man sich mitnehmen konnte.

Dann habe ich länger nichts mehr von ihr gehört und gesehen, erst im letzten Jahr im MUSA wieder und jetzt ist sie Stipendiatin „Wow!“, trug ein rotes Kleid und las zwei poetisch surreale Texte, einer hieß „Requiem an meinen Vater“ der andere „Die Farbe der Veränderung“.

Akkordeonmusikbegleitung gab es auch und laut Julia Danielcyck, die meisten Besucher seit ever, nämlich einige Studentenklassen aus Budapest und sonstwo und Daniel Zipfl Debutroman „Eine Hand voll Rosinen“, für den er einige Preise bekommen hat, ist mir bisher entgangen, obwohl ich ja fast alles von der „Kemayr& Scheriau-Literaturschiene“ gelesen habe und er ein sehr brisantes Thema, nämlich die Flüchtlingskrise hat, allerdings eine, die schon 2003 passierte und der junge Autor las sich wieder durch durch seine drei Protagonisten, dem Ministerialrat, der einen Flüchtling vor der Abschiebung bewahren wil, dem Schlepper, dem Flüchtling selbst und dann gibt es noch einen Burnoutgefährdeten Priester der als einziger uneigennützig hilft.

En wenig rätselhaft ist mir der Handlungsstrang immer noch, obwohl ich ja schon in der „Gesellschaft für Literatur“ und den „O Tönen“ draus hört und mir Wolfgang Helmhart, dem treuen MUSA-Stammbeuscher, mit dem ich mich bei Wein und Brot darüber unterhielt, mir das nicht glaubte.

Ansonsten kann ich vermelden, daß ich bei mir mein Alltag, der die letzten zwei drei Wochen ja sehr hektisch war wieder normalisiert. Ich habe statt dem „Partisanenworkshop“, das heute ausgefallen ist, mein „Frühstücksdummie“ korrigiert und einen Fehler gefunden.

Das heißt den habe ich schon gefunden, als ich die „Poet-Night“ vorbereitete, weil er aus der dort gelesenen Fabian-Szene stammt und „Besser spät als nie“ zur Hälfte, so daß ich mich  am Wochenende hoffentlich ungestört meinem „Nanowrimo“ widmen kann.

2017-11-08

Die zweite österreichische Buchpreisverleihung

Und während es bei mir rund um geht, derzeit drei intensive Praxistage und ein heimliches Bedauern, daß ich nicht mehr am Schreibmarathon mitmachen kann und der „Nanowrimo“ derzeit stagniert, obwohl ich schon ein paar weitere Schreibideen habe, wurde in Wien zum Auftakt  der  Messe der österreichische Buchpreis vergeben, den es ja seit 2016 gibt.

Die Longlist war, wir erinnern uns sehr interessant und der einzige Unterschied, den ich zum großen deutschen Vorbild sehe, ist ja der, daß es kein reiner Romanpreis ist, so daß auch zwei experimentelle Sachen und Eva Menasses Erzählband sowie Franz Schuhs Essays auf der langen Liste stand. Ich habe, wir erinnern und acht Bücher, der Longlist gelesen und mir Karin’Peschka „Autolyse Wien“ das „Otto Müller“ nicht für mich hatte, mir von Alfred zum Geburtstag grwünscht, das ich, wenn es geht, noch heuer lesen werde, von der Shortlist waren es dann vier, da fehlte Brigbitte Falkners „Stratteien zur Wirtsfindung“ mit dem sie, glaube ich, die Hot List“ gewonnen hat.

Meine Buchpreisschätzungen, mit denen ich ja oft ziemlich falsch liege, waren im ersten Durchgang, als der dBp noch nicht vergeben war, Poschmann für Deutschland und Robert Menasse für Österreich und dann, als der den dBp gewann und ich den Rabinovici gelesen habe, wünschte ich mir den, aber der kam nicht auf die Shortlist, nur Olga Flor lag darauf, Paulus Hochgatterer, Robert Menasse, Brigitta Falkner und Eva Menasse und ich dachte, Falkner ist zu experimentell, Robert Menasse hat schon gewonnen, lga Flor mir zu kompliziert. Also beide, wenn nicht doch Robert Menasse gewinnt, seine Schwester Eva oder Paulus Hochgatterer und tippte eher auf den letzteren.Aber ich liege ja immer schlecht im schätzen und der Buchpreis sorgt für Überraschungen und bezüglich des Debutpreises habe ich auf Irene Diviak getippt, weil ich das Buch, obwohl ein wenig kitschig, für das Literarischte halte.

Dann ging es los mit der Eröffnung, Frau Sucher hat mir ja gleich nach meiner Anfrage, nachdem mir Teresa Preis nicht geantwortet hat, eine Einladung geschickt und da gab es diesmal schon zu Beginn Brötchen und Getränke und ich stand unter lauter Prominenz, denn der österreichische Buchpreis wird ja in der Literaturszene von Verlegern, Hauptverband und Kritikern vergeben.

Ich bin da eine Ausnahme und dränge mich beharrlich hinein, stehe immer daneben, habe bei den Brötchen mitgenascht, ein Gläschen Wein getrunken und dann ging es los mit Musik vom „Mischwerk“.

Dorothee Hartinger und Philpp Hauss moderierten und die begannen mit einem antiquert anmutenden Text, den ich zuerst aus der „Sappho“ hielt, dann wars mir klar, das ist aus Goethes „Torquato Tasso“, denn damit habe ich mich ja in den späten Siebzigerjahren sehr beschäfigt und eine Erzählung  über eine diesbezügliche Theateraufführung im Landestheater Linz geschrieben und war damals auch ein paarmal im Burgtheater, wo Joachim Bissmaier, den Tasso gab.

Ietzt wird das Stück dort wieder aufgeführ, Phillip  Hauss ist der „Tasso“und Dorothee Hautzinger, die Leonore Sanvitale, deshalb waren die beiden halb kostümiert angezogen und hatten die Idee, die Prkeisverleihung mit Zitaten aus dem Stück zu moderieren. Ein toller Einfall eigentlich, ist aber wahrscheinlich nicht so gut angekommen, weil man die Gegenwartsliterauter weder mit Goethe noch mit Tasso vergleiche kann.

Es kamen aber die Honoratoren, Nochminister Drozda, Benedikt Föger und ein Herr von der AK auf die Bühne der wieder ein Plädoayer für die Pflichtkammermitgleidschaft den schwarz blau ja abschaffen will, hielt.

Dann wurden die Debuts vorgestellt und für mich keine Frage Irene Diwiak gewinnt, vor Mascha Dabic, Nava Ebrahimi habe ich ja nicht gelesen und große Überraschunf and the winner is „Sechzehn Wörter“ und ich bin wieder einmal falsch gelesen, wie vorige Woche beim „Alpha“.

Dann die Hauptrunde, wieder eine kurze Lesung aus den Büchern nun dann die Honoratoren auf die Bühne und die Winnerin ist diesmal eine kleinere Überraschung Eva Menasse, deren „Tiere für Fortgeschrittene“ ich schon im Frühjahr gelesen habe und so gut hats mir eigentlich nicht gefallen, aber Eva Menasse sehr selbstbewußt bedauerte oder beklagte, daß ihr Bruder Robert schon wieder einmal vier Wochen früher dran war und weil er keine Rede mithatte, hat sie auch keine, dann gabs nochmals Snack und Getränke und ich bin herumgegangen und habe geschaut, wer mit mir reden will, da bin ich ja immer isoliert, weil ich keine so große Ansprecherin bin.

Ich versuchs zwar schon und habe Anna Jung erzählt, daß Tobias Nazimi mit den „Jung und Jung- Verlag“ auf der Frankfurter Buchmesse schlechte  Erfahrungenm machhte.

„Ich hwar es nicht!“, hat sie gemeint und ich habe geantwortet, daß ich gespannt bin, ob ich jetzt noch ein Buch  beekomme, wiel ich Olga Flor auch nicht so gut besprochen habe.

Dann habe ich Christian Jahl von der Hauptbücherei versprochen ihm mein neues Buch, wenn es erschienen ist, zu schenken, weil es ja in der Hauptbücherei spielt, der Sascha, das fotografiernde GAV-Mitglied hat jetzt wieder mit mir gerdet, er war ja eine zeitlang bös auf mich  dem neuen „Picus-Pressemenschen“ habe ich mich auch vorgestellt und Gustav Ernst ist aufgefallen, daß ich diesmal nicht im Literaturhaus war, als Hanno Millesi den „Priessnitzpreis“ bekommen hat, aber da hatte ich so viele Stunden, daß es sich nicht ausgegangen ist.

Interessant, daß die mir alle sagten, welche Bücher sie noch nicht gelesen haben, ich habe mich aber diesbezüglich sehr gut durchgelesen,  derzeit siebzehn Bücher vom dBp, derzeit acht vom österreichischen und zwei der Debuts und bezüglich Writersstudio kann ich noch vermelden, daß ich mit meinem „Marathon Bericht“ ausnahmsweise bei der Facebookatkion auch einen Gutschein für ein „Writerretreat“ gewonnen habe, ich habe mich für den elften Dezember angemeldet und kann da vielleicht an der „Unsichtbaren Frau“ weiterschrieben oder wenn ich schon fertig bin, das Ganze korrigieren. Aber jetzt auf die Buch Wien, mal sehen, wie das klappen wird!

2017-11-02

Alpha-Literaturpreis an Marie Luise Lehner

Birgit Birnbacher

Birgit Birnbacher

Marie Luise Lehner

Marie Luise Lehner

Und zwischen Nanowrimo-Marathon und Buch-Wien gab es wieder einen Alpha-Literaturpreis, das ist  jener Preis, den das Casino Austria seit 2010 für Nachwuchsautoren, die noch nicht mehr als drei Bücher haben in einer feierlichen Gala veranstaltet.

Damals,  als Thomas Stangl den Preis gewonnen hat, war das im „Literaturkompaß“ der Lliteraturzeitschrift „Buchkultur“ angekündigt. Ich bin hingegangen, habe das Buch bekommen und gelesen und das nächste Jahr um eine Einladung für die Berichterstattung für das „Literaturgeflüster“ gebeten, keine Antwort und als ich dann hinging, haben sie mich hinausgeschmissen.

„Wir laden Sie nächstes Jahr ein, diesmal haben wir keinen Platz haben sie gesagt!“, ich habe meine Visitenkarte hinterlassen, aber wieder keine Antwort, obwohl es in der Buchkultur wieder abgebildet war.

Ich habe das immer gebloggt und 2013 hat „Atalante“ darauf reagiert, der „Septime Verlag“ hat sich gemeldet mir ihre nominierten Bücher geschict und dann auch Torsten Leitgeb und seither klappt es mit dem „Alpha“ und ich bin jedes Jahr dabei um darüber zu berichten, denn ich interessiere mich ja sehr für den Lliteraturbetrieb.

2011 hat Ana Elisabeth Mayer mit Fliegengewicht den Preis gewonnen, das Buch hat mir dann ihr Vater geschickt, als sie den „Priessnitz-Preis“ bekommen hat.

2012 Michiko Milena Flasar dieses Buch muß noch zu mir kommen und seit 2013 hat es geklappt, daß ich eine Einladung bekomme und es darf sogar der Alfred mitgehen und fotografieren.

2015 hat Eva Menasse gewonnen und da habe ich mit bei Christian Jahl von der Hauptbücherei, der ja Jurymitglied ist, beschwert, daß ich es schade finde, daß da ein schon Großer gewinnt, obwohl das ja ein Nachwuchspreis ist.

2015 waren dann sowohl Valerie Fritsch mit ihrem damals sehrt gehypten „Winters Garten“ und Karin Peschka mit „Watschenmann“ nominiert und Karin Peschka hat gewonnen und im Vorjahr Barbi Markovic und nicht Katharina Winkler, wie ich eigentlich dachte.

Und für heuer waren Birgit Birnbacher mit „Wir ohne Wal“, Marie Luise Lehner mit „Fliegenpilze aus Kork“ und Anna Weidenholzer mit „Weshalb die Herren Seesterne tragen“ und ich dachte entweder Birgit Birnbacher oder Anna Weidenholzer werden gewinnen, den Marie Luise Lehner ist ja noch zu jung und studiert ja noch an der Sprachkunst, obwohl mich beide Bücher eigentlich nicht sehr überzeugt hatten.

Und dann ging es wieder zur Gala, das heißt, eine halbe Stunde Drinks im Foyer, ich stand bei Cordula Simon und ihrem Freund, a deren Tisch wir ja im Vorjahr geseesen sind und beobachte das Eintreffen der Prominez mit ihren Begrüungsküßchen.

Clarissa Stadler, Anna Weidenholzer

Clarissa Stadler, Anna Weidenholzer

Dietmar Hoscher, Marie Luise Lehner, Josef Ostermayer

Dietmar Hoscher, Marie Luise Lehner, Josef Ostermayer

Dann ging es los Clarissa Stadler moderierte wieder und zitierte irgendeine Statistik die nachwies, daß der Durchschnitt E- bookleser eine Frau und über vierzig ist, dann gab es wieder ein Filmchen über die Auirinnen, deren Bücher ich ja, wie auch 2015 alle schon kannte und eine Lesung, danach eine Musikeinlage und danach wurde der Sieger oder die Siegerin, denn  es waren ja drei Quotenfrauen nominiert und es wurde auch launig behauptet, daß Frauen offenbar besser schreiben, zumindestens die, die beim „Alpha“ geweinnen, verkündet.

„And the winner is… Marie Luise Lehner“, „Wui  die Jury traut sich was!“, habe ich gedacht.

Der Kinderpsychiater Paulus Hochgatterer, der Juryvorsitzender und möglicher österreichischer Buchpreisträger von 2017 hielt eine Laudatio, die deutlich machte, wie sehr einem Kinderpsychiater diese Vater-Tochter Beziehung beindrucken kann.

Aapplaus und Fots und nachher gutes Essen und Gespräche und danach im Foyer, wo man sich das Buch wieder mit nach Hause nehmen konnte, habe ich Therea Preis getroffen und ihr verkündet, daß bei mir bezüglich „Buch-Wien“ alles in Ordung ist und ich jetzt alles habe, was ich brauche.

„Fein!“, hat sie gesagt und ich hoffe, das gilt auch für as nächste Jahr, wenn der „Ohrenschmaus“ vielleicht dort nicht mehr liest, aber Theresa Preis erzählte mir auch von einer Umstrukturierung und, daß dann alles leichter werden würde, ich bin gespannt und gehe vorher wahrscheinlich in ein schreibintensivens „Nanowrimo-Wochenende“ damit aus mir literarisch vielleicht doch noch etwas wird.

2017-10-30

Jurygeschehen

Filed under: Literaturpreise — jancak @ 23:55
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Meine Leser wissen es wahrscheinlich, ich bin Mitglied in zwei Jurien und bin das sehr gern, weil mich ja jede Art von Literatur interessiert und ich auch gern bei literarischen Entstehungsprozessen mitmische, beziehungsweise hautnah und aktuelle literarische Entwicklungen beobachte.

Den „Literaturpreis Ohrenschmaus“ für und von Menschen mit Lern- oder intellektuellen Behinderungen gibt es seit 2007. Da wurde Franz Joseph Huanigg, glaube ich,  vierzig und hat sich zu Geburtstag intittiert von der inzwischen verstorbenen Michaela König, die ja das Vorbild für meine „Mimi“ ist, den Literaturpreis gewünscht.

Otto Lambauer, mein literarischer Verstärker, wie ich gern sage, weil er im ersten halben Jahr das „Literaturgeflüster“ sehr untertstützte, oft kommentierte und in dieser Zeit auch einen eigenen Blog betrieb, den ich von Alfreds Wandergruppe kenne, weil er, obwohl ein paar Jahre jünger mit dem Alfred in dasselbe Gymnasium gegangen ist, fragte mich, weil beim Organisationsteam als Caritas-Mitarbeiter damals dabei, wie der „Ohrenschmaus“ ins Literaturhaus käme, ich fragte ihm ob noch jemand für die Jury gebraucht wird und so lese ich seit zehn Jahren jedes Jahr im Herbst, meistens zeitgleich mit der Organisation meines Geburtstagsfest eine Reihe von sehr schönen Texten.

Diesmal waren es, glaube ic,h über hundertachtzig, also ein ganzer Stapel, Gedichte, Lebensberichte, auch Theaterstücke, Krimis, Prosetexte, etcetera, alleine oder in Werkstätten geschrieben und obwohl die Text anonymisiert eingereicht werden, erkenne ich manche sofort an ihren Stil.

Eine spannende Sache in eineLiteratur Einblick zu erhalten, die sonst an mir vorbei gegangen wären. So habe ich Anton Blitzstein persönlich kennengelernt und Peter Gstöttmeiers, sozusagen ein Stammgewinner, Buch gelesen.

Die Jury hat inzwischen gewechselt, am Anfang war noch Friedl Hofbauer, die ja inzwischen gestorben ist, dabei.

Felix Mitterer war und ist der Schirmherr, Heinz Janisch und Barbara Rett sind sozusagen auch Stammmitglieder, Kurt Palm und auch Andrea Stift haben die Jury verlassen, jetzt gehört ihr noch Franzobel und Ludwig Laher an, die ich dann bei den Jurysitzungen treffe oder die ihre Vorschläge dorthin schicken.

Die Jurysitzung ist für mich auch ein Anlaß ins Parlament zu kommen, weil sie oft  dort im ÖVP-Club stattfindet. Ein anderer Ort war das Albert Schweizerhaus und das Parlament hat, weil es derzeit  renoviert wird, ein Ausweichquartier am Heldenplatz. Dort stehen jetzt ein paar Conatainer und so habe ich heute Nachmittag, während ich mit Barbara Rett, Evelyn Prammer und der neuen Organisatorin Gerlinde Hofer ausstauschte, auch einen neuen interessanten Ort kennengelertn.

Jetzt sind die Preise ermittelt, nein, ich werde nicht spoilern und auch die Preisträger nicht verraten, nur so viel, es sind wieder einige alte Bekannte dabei. Ich glaube, aber auch ein paar Neue. Es gibt wieder einen schönen kurzen knappen Text für die Schokolade und die Preisleiheung wird diesmal wieder im Dezember im <museumsquartier sein.

Voriges Jahr zum zehn Jahresjubiläum war sie anläßlich der Buch-Wien in November, da gab es auch eine Diskussion und eine Lesung.

Eine Lesung wird es dort auch heuer wieder geben und zwar am Samstag Vormittag auf der Wasner-Bühne. Alle Interessierten kann ich dazu einladen und auch selbst daran teilnehmen, weil ich jetzt über den „Ohrenschmaus“ zu meiner Presse-Autorenkarte kommen werde, auf die ich schon lang warte.

Eine Laudatio muß ich inzwischen  schreiben und freue mich darauf, denn ich bin, glaube ich, gerne Laudatorin, die gute Zotter-Schokolade mit einem der Siegertexte wird es wieder gehen und dazwischen werde ich mich seit vorigen Jahr  in eine zweite Juryarbeit vertiefen, bin ich seit da ja auch Mitglied in der Blogger Debut-Jury und werde da auch sehr bald aus der über fünfzig Bücher langen Longlist fünf Titel lesen und meinen Favoriten wählen können, das heißt, ein paar der Bücher, hoffe ich, schon gelesen zu haben, interessiere ich mich ja auch sehr für Debuts, beziehungsweise haben ja auch die O Töneeine Debutschiene und der österreichische Buchpreis hat  eine Debutliste. Da gibt es, hoffe ich sicher Überscheidungen, habe ich ja kürzlich erst „Reibungsverluste“ und „Liebwies“ gelesen und bekomme demnächst, glaube ich, von FVA noch ein Debut zugeschickt, das auf der Liste steht.

„Ullstein“ hat auch ein solches. Das ich noch lesen muß. Das kann ich aber nicht mehr vorschlagen, weil da die Einreichfrist morgen endet und dann geht es nach dem Buchpreislesen an das der Debutpreisschiene und dazwischen, das heißt, vorher werde ich schreiben.

Beginnt ja bald der „Nanowrimo“ und da diesmal mit einem fünfzehntägigen Schreibmarathon des Writersstudio, an dem ich zumindest in der ersten WSoche teilnehmen werde. Man sieht, ich habe viel zu tun, bis ich dann nächste Woche meinen Geburtstag feiere und auf der „Buch Wien“ herumspazeren werde. Die „Poet Night“ gibt es inzwischen auch und noch eine Neuigkeit habe ich zu berichten.

Das „Frühstück“ ist fertig korrigert und kann an die Druckerei gehen. Die Szene achtundzwanzig, die ich am Volkkstimmefest gelesen habe und die es auf der Website als Probekapitel gibt, werde ich übrigens sowohl dort als auch bei meiner Geburtstagslesung lesen und dazwischen vorher, nachher wenn es geht, in mein neues Romanprofekt eintauchen, wenn ich die Laudatio für den Siegertext geschrieben habe, der, das kann ich auch verraten, ein sehr spannender mit einem originellen Titel ist.

2017-10-10

Österreichische Buchpreis und Alpha – Shortlist

Die „Buch-Wien“ hat, glaube ich, das Problem, daß sie durchaus gewollt und vom Hauptverband des Buchhandels angestrebt, ein Monat nach Frankfurt stattfindet und kein Mensch kommt deshalb nach Wien und spricht darüber und beim „Österreichischen Buchpreis“, den es jetzt das zweite Mal gibt und den sich die Autoren, glaube ich, sehr wünschten, daß er ein Monat nach dem Deutschen stattfindet und weil, was ich glaube, daß es stimmt, die Leute immer mehr lesen, interessiert sich dann kein Schwein dafür und auch die Blogger schauen eigentlich mit Ausnahme von mir nicht nach Österreich, aber ich brauche da nicht zu schauen, ich bin ja da, habe aber 2015 mit dem deutschen Buchpreislesen angefangen, 2016  den österreichischen mitgnommen und lese seither im Druck und ab August stapeln sich die Bücher im Badezimmer und ich nehme sie, was ich sonst kaum mache, auch zu den literarischen Veranstaltungsorten mit.

Auch das ist gewollt und wahrscheinlich nicht anders möglich, aber irgendwie ein bißchen schade, obwohl ich lese ja die Bücher, soweit ich dazu komme und da ich jetzt ja auch zu den O-Tönen gehe, bin ich auch schon informiert, was da auf mich zu kommt und kann ein bißchen schätzen.

Mit dem Lesen bin ich vorige Woche mit den siebzehn deutschen Buchpreisbüchern, die zu mir gekommen sind, gerade fertig geworden und lese jetzt das vierte österreichische Listenbuch.

„Tier für Fortgeschrittene“ habe ich schon im Frühjahr gelesen, der Menasse war eines der letzten deutschen Bücher, denn da ist es sich irgendwie gut ausgegangen, daß ich mit Ausnahme des Robert Prossers, zuerst Deutsch und dann Österreichisch gelesen habe.

Die Sprache und die Verlage sind zum Teil ja ohnehin diesselben. Der deutsche Buchpreisträger ist bekanntgegeben, es war nicht Marion Poschmann, wie ich es mir eigentlich wünschte.

Jetzt hoffe ich durchaus wieder auf Robert Menasse, denn Doron Rabinovici, wie es mir ebenfalls wünschte, ist nicht auf der Shortlist, um es gleich vorweg zu spoilern und Paulus Hochgatterers kleine posttraumatische Erzählung, hat mir, glaube ich, nicht so gut gefallen. Er wird es aber, denke ich, wahrscheinlich werden.

Aber schön der Reihe nach:

Wer kommt auf die Shortlist? Diese Frage war, glaube ich, für mich sehr einfach zu beantworten.

Eines der beiden experimentellen Bücher, da war ich mir schon vom Vorjahr her sicher, ich hätte eher für  Oswald Egger plädiert, habe das Buch aber noch nicht gelesen und dann war für mich eigentlich ganz klar: Paulus Hochgattger, Doron Rabinovici und Robert Menasse und für den fünften Platz hätte es eigentlich jeder sein können. Olga Flor, die artizifielle Autorin wahrscheinlich eher, als Karin Peschka. Aber vielleicht Franz Schuhs philosophischen Essay über das Glück, den ich gerade lese, Doris Knechts wahrscheinlich als im Lifestil zu bezeichnenten Roman über die „Beziehungen“ oder Eva Menasses Tiergeschichten.

Soweit so gut und so falsch liege ich nicht damit, außer daß Doron Rabinovici, wie ich schon schrieb, leider nicht darauf gekommen ist und die experimentelle Autorin, die dann wahrscheinlich nicht gewinnt, Brigitta Falkner ist. Also:

  1. Brigitta Falkner „Strategien der Wirtsfindung“, ein Buch das ich wahrscheinlich so bald nicht lesen werde, außer wenn ich es im Schrank oder beim Literaturhaus-Flohmarkt finde

2. Olga Flor „Klartraum“, das werde ich wahrscheinlich als  nöchstes lesen

3. Paulus Hochgatter „Der Tag an dem mein Großvater ein Held war“, die Besprechung erscheint, glaube ich, am Samstag

4.Eva Menasse „Tiere für Fortgeschittene“ habe ich gelesen und bei den O- Tönen gehört und

5. der deutsche Buchpreisträger Robert Menasse  „Die Hauptstadt“

Eine schöne Liste, da habe ich nichts dagegen, werde die anderen Bücher mit Ausnahme des Peschkas-Buchs, das ich noch finden muß, lesen.

Erneuere daher wieder mein Angebot oder meine Aufforderung an meine Leser, dieses vielleicht mit mir zu tauschen, falls sie ein Leseexemplar übrig haben. Ansonsten habe ich ja auch schon bei O-Tönen und beim Bachmannlesen daraus gehört.

Das war es also, ich weiß nicht, wie weit es sich in Österreich herumspricht. Blogger gibt es, glaube ich, nicht sehr viele, die darüber schreiben, sind die ja jetzt auch wahrscheinlich in Frankfurt und schauen auf den „Blogger Award“, der dort vergeben wird. Der ORF, der natürlich über den deutschen Buchpreis berichtete, hielt sich mit der Mitteilung bedeckt, daß Robert Menasse auch auf der österreichischen Long- und jetzt schon auf der Shortlist steht und auch die diesbezügliche Facebookseite ist da eher schweigsam.

Mir kann das egal sein, ich werde lesen, lesen, hoffe, daß ich für die Preisverleihung am siebenten November wieder eine Einladung bekomme und die für den „Alpha-Preis“ am 2. November im Studio 44 des Casino Austrias, habe ich schon eine, das geht ja seit 2013 sehr gut und da stehen

1.Birgit Birnbacher „Wir ohne Wal“, auch ein Quotenmann

2.Marie  Luise Lehner „Fliegenpilze aus Kork“ und

3.Anna Weidenholzer „Weshalb die Herren Seesterne tragen“ auf der kurzen Liste.

Da würde ich mal raten oder wünschen, daß Anna Weidenholzer gewinnt, denn die zu einem Roman zusammengestoppelten Geschichten der Birgit Birnbacher haben mir ja nicht so gut gefallen. Gelesen habe ich wieder schon alle drei Bücher, also könnte ich das Preisbuch, das man dort bekommt, dann mit Karin Peschkas Autolyse tauschen oder es liegenlassen und mir die Peschka ganz gewöhnlich  zum Geburtstag wünschen.

2017-10-09

Deutscher Buchpreis für Robert Menasse

Am Mittwoch beginnt die Frankfurter Buchmesse und am Montag davor findet dort im „Römer“ die Verleihung des deutschen Buchpreises statt. Seit ich blogge verfolge ich das ja mehr und weniger intensiv.

Seit 2015, wo ich mich zur inoffiziellen Buchpreisbloggerin machte und damals alle, im Vorjahr neunzehn, heuer siebzehn Bücher gelesen habe und seit ich blogge schaue ich auch ein bißchen in die Verleihung hinein.

Über den Computer und oft nur den Beginn, weil ich dann ja in eine Veranstaltung aufbreche, einmal habe ich selbst gelesen, ein anderes mal war Judith Gruber Rizy im „Republikanischen Club“ und der Alfred hat mir dann übers Handy ergololget, daß Terezia Mora gewonnen hat. Einmal bin ich eine Stunde spöter in die „Alte Schmiede“ gegangen und heute wollte ich eigentlich wieder dorthin, weil Gert Jonke bei den Grundbücher, um neunzehn Uhr, aber um achtzehn Uhr begann der livestream und, ob es dann ein Video gibt, war nicht so sicher, aber es ist ja auch der zweite Montag im Monat und daher im Amerlinghaus die „Wilden Worte“, und dann bin ich daraufgekommen, ich habe um sechs eine Stunde.

Uje uje, wenn die Klientin früher kommt, kann ich noch in die „Alte Schmiede“ und ein kurzes Video der Preisverleihung hat es ja immer gegeben und da habe ich auch ein bißchen mitzureden, beziehungsweise eine Meinung, weil ja fünf der Shortlistbücher gelesen.

Der Thomas Lehr wird ja wahrscheinlich, wie ich der Pressedame von „Hanser“ geschrieben habe, eine Lücke bleiben, weil ich die Trude die mich zumeistens vor meinem Geburtstagsfest fragt, welches Buch ich mir wünsche, nicht erreichen kann. Einladung zurückgekommen, vielleicht fragt mich der Alfred oder ich bekomme einen Gutschein, finde es im Schrank oder es  bleibt bei der Lücke, was ja nichts macht, die anderen habe ich gelesen und bei den Blogs habe ich immer gehört Franzobel, Robert Menasse, Marion Poschmann und Sasha Marianna Salzmann, die Debutantin, haben eine Chance. Bei der Letzteren habe ich noch immer nicht so ganz verstanden, was der so besondere einhzigartige Ton an dem Buch ist, den einige zu bemerken glaubten, aber vielleicht kommt es auf die Debutbloggershortlist, dann hätte ich das Buch schon gelesen und auch eine Chance, das noch herauszufinden.

Ich habe ja für Marion Poschmann gestimmt und mit Robert Menasse für den österreichischen Buchpreis gewünscht, für den er  auch nominiert ist.

Da wird er morgen sicher auch auf der Shortlist mit wahrscheinlich Paulus Hochgatterer, Doron Rabinovici, einem der zwei experimentellen Bücher und einem der restlichen stehen. Der Alfred plädiert für die „Außerirdischen“. Ich bin auf das Buch gespannt und habe mich den ganzen Tag gefragt, wie und was mache ich am Abend?

Um vier habe ich dann die Klientin angerufen, ob sie nicht am Dienstag oder Mittwoch kommen könne? Wir haben die Stunde verschoben, ich habe mir ein Glas roten Sturm eingegossen, ein paar Baguettescheiben mit dem französischen Grammelschmalz bestrichen, das der Alfred in dem Shop in der Margaretenstraße kaufte, denn eine Preisverleihung soll man ja feiern und beschlossen, ich lasse die „Wilden Worte“ aus und widme mich zur Gänze dem Buchpreisbloggen, beziehungsweise dem Buchpreisfeiern, denn man soll ja nicht  von Veranstaltung zu Veranstaltung hoppeln, sondern sich auf das Wesentliche konzentrieren und voila, ich war mit dem Brotestreichen gerade fertig, als aus dem off eine Stimme ertönte „Meine Damen und Herren, nehmen Sie Platz, in zwei Minuten beginnts und ich habe meinen Laptop in mein Schlafzimmer beziehungsweise meine höchstpersönliche Bibliothek transportiert, wo gerade der Wäscheständer steht und sich die Bücher stapeln.

Cecile Shortmann hat eröffnet oder eingeleitet, dann kam eine Politikerin, die, glaube ich, die auch einmal Kritikerin war und Heinrich Riethmüller vom Börseverein und im Publikum habe ich Benedikt Föger, den österreichischen Buchhandelspräsidenten gesehen, der mir in Leipzig, bei der dortigen Preisverleihung sogar die Hand gegeben hat.

Die Jury wurde vorgestellt und Katja Gasser-, die Sprecherin, deren Tätigkeit ich sozusagen seit der Leselauslese im Juni in der „Gesellschaft für Literatur“ verfolge. Richtig, das Buch der Birgit Müller-Wieland muß auch noch zu mir kommen, vielleicht finde ich es gemeinsam mit dem der Brigitta Falkner beim Literaturhaus Flohmarkt, -wurde von Cecile Shortmann befragt, warum drei „Suhrkamps“ auf der Liste?

„Weil, die am besten zahlen!“, antwortete sie und es war eine Weile still. Aber vielleicht sind es wirklich die besten Bücher, zwei davon haben mir ja sehr gefallen und auf den Doron Rabinovici bin ich noch neugierig.

Dann kam ein Schauspieler mit einer kurzen Lesung daraus und ein Video zu Buch und Preisträger und dann kam wieder Heinrich Riethmüller und verkündete „And the winner is Robert Menasse“ und man sah den Preisträger Hände schütteln, der keine Rede vorbereitet hatte, weil er arbeitet nicht mehr für die Schublade und während der einleitenden Worte sein Handy hervorzog und während ich spekulierte, ob er jetzt seine Frau oder Schwester anruft, um ihr die freudige Botschaft mitzuteilen, das Publikum fotografierte und dann erstaunlich freundlich war.

„Alle nominierten hätten den Preis verdient!“, sagte er und mußte sich mehrmals mit einem Stofftaschentuch schneuzen. Er lobte dann auch die EU, die verhindert hätte, da „Amazon“ die Buchpreisbindung aufheben konnte und meinte, daß wir nur hoffen können, daß wir nicht wieder vor einer Katastrophe stehen. Das hoffe ich auch und bin ja der Meinung, daß es ein zutiefst trauriges Buch ist, daß da gewonnen hat.

Aber in Frankfurt wird ja jetzt gefeiert, das Buffet ist eröffnet, meine Grammelbrotschnittchen sind aufgegessen, der Sturm getrunken. Ich werde mich noch ein bißchen durch das Netz surfen, um die Meiningen der anderen einzuholen und verlinke zur Dokumentation, die anderen nominierten Bücher und fange vielleicht mit denen an, die mir sehr gefallen haben und, ob ich sie so wirklich rangreihen kann, weiß ich nicht.

Das kann ja eigentlich gar nicht gehen, aber ein paar davon haben mir gefallen. Ein paar weniger und das sind, das ist ja interessessant, die die mitellalten Männer in ihren Midlifekrisen.

Die Jury, der diese Häufung auch aufgefallen ist, hat dafür, habe ich in der Einleitung gehört, schon einen eigenen Ausdruck und wird vielleicht im nächsten Jahr die Bücher der „Exit-Frauen“ nominieren und ich kann trotz aller Garatulation für Robert Menasse nur ein wenig schade finden, daß es das Buch, das sich über die „Exit-Männer“ lustig machte, nicht zum Preis geschafft hat und bin auch neugierig, wer jetzt den österreichischen Buchpreis gewinnen wird, denn das kann ja noch einmal  Robert Menasse sein und Jakob Noltes „Schreckliche Gewalten“, das auch nicht zu mir gekommen ist, würde ich auch sehr gern zum Geburtstag bekommen oder in den Schränken finden. Vielleicht hat einer meiner Leser auch ein Leseexemplar, das er mit mir tauschen möchte.

Robert Menasse hat ja alle zum Lesen aller Bücher aufgerufen. Ich muß das hier nur noch bei drei tun, dann hätte ich es geschafft:

  1. Marion Poschmann „Die Kieferninsel“
  2. Robert Menasse „Die Hauptstadt
  3. Sven Regener „Wiener Straße“
  4. Ingo Schulze „Peter Holtz“
  5. Monika Helfer „Schau mich an, wenn du mit mir redest“
  6. Feridun Zaimoglu „Evangelio“
  7. Christoph Höhtker „Das Jahr der Frauen“
  8. Michael Waidenhain „Das Singen der Sirenen“
  9. Christine Wunnike „Katie“
  10. Kerstin Preiwuß „Nach Onkalo“
  11. Robert Prosser „Phantome“
  12. Julia Wolf „Walter Nowak bleibt liegen“
  13. Franzobel „Das Floß der Medusa“
  14. Sasha Marianna Salzmann „Außer sich“
  15. Jonas Lüscher „Kraft“
  16. Mirco Bonne „Lichter als der Tag“
  17. Gerhard Falkner „Romeo oder Julia“
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