Literaturgefluester

2017-03-07

Dialog schreiben lernen

Heute wieder Schreibgruppe zum zweiten Mal bei mir im Wohnzimmer und da war ich eigentlich überzeugt, daß gar keine Leute kommen werden, denn erstens ist die Gruppe inzwischen ja sehr klein und zweitens haben wir das letzte Mal den Termin vom Donnerstag auf den Dienstag verlegt und dann stellte sich heraus, daß ja heute eigentlich die große GAV-Veranstaltung „Lyrik im März“ standffindet und so habe ich vorige Woche ein diesbezügliches Mail von der Ruth beommen, die mich auch fragte, ob ich alle Teilnehmen auch noch einmal erinnert habe?

„Nein!“, habe ich gesagt. „Aber du kannst das gerne machen!“

Das wollte sie dann auch nicht und am Sonntag hat mich  der Robert angerufen und ebenfalls nachgefragt, ob die Gruppe stattfindet.

„Natürlich!“, habe ich geantwortet.

„Ich stelle eine Flasche Wein auf den Tisch und warte, ob wer kommt und dann können wir auch die Leute fragen, ob man sie vorher erinnern muß und wer das tun soll?“

Heute bekam ich dann ein Mail von der Doris Kloimstein, daß sie krankheitshalber nicht kommt.

„Uje, uje!“, habe ich gedacht und  auch kurz, daß ich als Thema den „Frauentag“ vorschlagen könnte und dann sind auch alle gekommen, der Robert, die Ruth, der Klaus Khittel und diesmal sogar, seit langem wieder der Peter Czak.

Robert hat wieder eine Flasche Wein,  Ruth, Bananenchips und getrocknete Ananas mitgebracht und Klaus Khittl, hat meine „Berührungen“ sehr gelobt, aber auch gemeint, daß die DDialogenialoge noch nicht stimmen.

„So spricht ja keiner!“, hat er gemeint und das stimmt, daß ich mit den Dialogen Schwierigkeiten habe. Das heißt, das ist jetzt schon viel besser geworden, denn in meinen Bücher gibt es ja solche (mit sehr vielen „sagte sie“, „sagte er“).

Aber ich kann mich an das Jahr 2000 und an die Schreibgruppe der Gewerkschaft mit der Evelyn Haas erinnert, wo wir auch einmal dieses Thema hatten und ich bin gesessen und gesessen und habe am Ende zwei oder drei kurze Sequenzen herausgebracht und an ein Schnupperworkshop beim Writerseminar kann ich mich auch erinnern, wo eine Teilnehmerin, einen sehr fetzigen Dialog zusammen brachte, der nur aus „Ja!“- „Nein“, bestand, während die anderen, mich einbegriffen, herumgeschwafelt und herumgeschwafelt habe.

„Dialog schreiben!“, kann man lernen hat der Klaus noch gesagt und ich habe ihm geantwortet.

„Dann nehmen das heute als Thema!“

Es gab noch eine kurze Diskussion, ob alle damit einverstanden waren und landeten dann beim „Streitgespreäch“ und ich bin dagesessen und dagessessen und habe wieder nicht gewußt, wie ich es beginnen soll.

Dann habe ich „Hearst kannst net aufpassen?“, geschrieben und bin wieder dagesessen, bis ich mich entschieden hatte, das Ganze in der U-Bahn spielen zu lassen, in der U-4 nach Hütteldorf, kurz vor der Station Hietzing.

Ich sitze da,  blättere in der U-Bahnzeitung und ein alter Herr im Lodenanzug schreit einen jungen Flüchtling, einen Syrier oder Afghanen vielleicht, an „Hearst kannst net aufpassen, depparter Ausländer?“, vielleicht ist er ihm auf die Zehen getreten oder hat ihn angerempelt und der Junge schaut ihm treuherzig an, läßt seine Zähne blitzen und sagt dann „Du krank, friend, weil so böse schauen?“ und hält dann nach und nach einen Dialog an das schöne Österreich, wo die Leute doch so reich, aber auch so unfreundlich sind. Vielleicht weil es so kalt, viel Regen und Schnee und die Sehnsucht nach der Mama in Kabul ist auch da.

Der Herr im Lodenmantel gibt  noch einmal eine Replik, dann fährt die U-Bahn in die Station Hietzing ein. So gibt er dem Jungen mit den blitzenden Zähnen schnell auch noch einen Rempler und stürzt aus der U-Bahn hinaus und der Junge bleibt stehen, schaut fragend in den U-Bahnzug  und die Passanten an und sagt dann „Was hat alter Mann? Warum ist er so traurig? Österreich ist doch schönes Land! Das werde ich heute beim Telefonbieren Mama sagen, daß Menschen hier nicht fröhlich sind!“

Bis ich soweit war, das ist jetzt eine Kurzzusammenfassung, habe ich den Text dreimal ausgebessert, bis ich das Pidguin Deutsch des jungen Afghanen namens Abdul hatte.

Zuerst hielt er seinen Monolog in sehr komplizierten, unrealistischen Sätzen und dann hörte ich noch dem „Verstehst mi – du verstehst mi net!“, Dialog von Klaus Khittel zu.  Peter Czak brachte ein Gespräch zwischen Sohn und Vater in einem Restaurant, das dann der Sohn aufgeregt und verärgert verläßt.

Robert wählte für seinen Konflikt den Frauentag, der ja morgen gefeiert wird und die Ruth brachte ihre autobiografischen Erlebnisse bezüglich eines Bibliotheksdienstes zu dem sie sich gemeldet hat, ihn aber nicht wirklich halten wollte

Wieder  wurde konstruktiv kritisiert. Das war ja ein Vorschlagvon Klaus Khittel, den er in der Dezemberrunde eingebracht hat und er ist da sehr liebevoll, aber auch sehr kompetent und so habe ich bei der heutigen Runde wieder viel gelernt, obwohl ich  nicht aktiv an einer aktuellen Romanszene geschrieben habe, denn da korrigiere ich ja  noch am „Frühstück“, jetzt bin ich wieder in dem Stadium, wo ich mir das Ganze, das ich eigentlich schon für ziemlich fhlerfrei hielt, laut vorlese und dann Fehler um Fehler.

Korrgieren Sie mal schön!“, hat mein Kritiker Uli am Freitag gemeint „Aber halten Sie sich um Himmels Willen nicht an die geltende Rechtschreibordnung, sondern an Ihre eigene. Es könnte sonst ja noch ein fehlerfreier Text dabei herauskommen!“

Und mit dem habe ich mich ja in den letzten Tagen nicht sehr konstruktiv herumgestritten, beziehungsweise im Kreis geschrieben.

So war die heutige Schreibgruppe, die wahrscheinlich nicht mehr „Westbahn spontan“, weil sie jetzt ja in der Krongasse stattfindet, heißen kann, wieder sehr aufbauend und wirklich lehrreich,

Auch, daß am Ende soviele verschiedene Texte herausgekommen sind und im April wird es dann wieder am Dienstag weitergehen. Danach wahrscheinlich auch nicht mehr am Donnerstag, was ja auch für mich sehr gut passt, weil wir hier öfter auch nach Harland fahren.

2017-02-19

Aktueller Schreibbericht

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 16:00
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Von meinem aktuellen Schreiben habe ich jetzt ja, seit ich im Jänner mit dem „Frühstück“ im Rohtext fertig geworden bin und seither mehr oder weniger eifrig dran korrigieren, nicht mehr viel berichtet.

Klar, ist ja auch nicht so interessant, zu schreiben, heute habe ich zehn Seiten korrigiert, heute fünfzig oder heute habe ich mich wieder einmal herumgedrückt und stattdessen Booktube-Vvideos geschaut, was ich, was ich gleich verraten kann, in der letzten Zeit sehr viel tue und das auch sehr interessant finde.

Trotzdem ging es mit dem Schreiben beziehungsweise, dem Korrigieren, das kann ich auch verraten, gar nicht so schlecht voran.

Das ist natürlich wieder höchst subjektiv und einseitig, was ja, glaube ich, überhaupt mein Problem ist, denn damit stehe ich  ja, mit meinem schon über vierzig Jahre schreiben, über vierzig Bücher und keiner nimmt es war, bemerkt es oder interessiert sich dafür, an.

Nun gut, das ist eben das Meine und damit muß ich leben, auch wenn ich es noch immer nicht so ganz verstehe und so ist es und das habe ich, glaube ich, schon geschrieben,  auch  mit dem „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, für das ich ja in der Dezemberschreibegruppe, die es noch im Cafe Fortuna giab, die erste Szene geschrieben habe.

Mitte Dezember bin ich dann mit dem Korrigieren der „Klara“, die, das kann ich auch gleich schreiben, wahrscheinlich am Donnerstag geliefert wird, also wer sich noch am Gewinnspiel beteiligen will, kann das bis dahin noch machen oder mir vielleicht auch noch ein paar Sätze für das „Mimikry-Spiel“ schreiben, fertiggeworden und habe dann lostgeschrieben.

Der Titel ist mir einmal so eingefallen, passte eigentlich so gar nicht zu den zwei Ideen, der depressiven Frau mit dem Endbahnhof und der, des wohnungslosen Bibliotheksgespenstes und dann habe ich wieder, wie schon bei den „Berührungen“, das schreibe ich jetzt wieder, weil es stimmt, auch wenn es vielleicht keinen so guten Eindruck macht, vor mich hingeschrieben ohne recht zu wissen, worüber oder worauf ich hinauswill.

Trotzdem war der Rohtext, an dem ich mich eigentlich voran gehandelt habe, Mitte Jänner fertig. Es gibt drei Haupthandlungstränge, die Dorothea, die, das schreibe ich gleich, auch wenn ich damit spoilere, im Lauf der Handlung, „Die Viertagebuchfrau“ noch einmal schreibt, die Therese, die von Belgrad nach Graz, von dort über Linz und Salzburg bis nach Berlin fährt, um dort in den Anschlag auf den Weihnachtsmart zurechtzukommen und den der Sophie, der Flüchtlingsbetreuerin und Medizinstudentin, die den Patrioten Fabian kennenlernt, der in der Sonnenscheingalerie Scheiße auf Jovanka Gordelevics Instatllationen schmeißt.

Ein paar Ungereimtheiten hat es bis zu Schluß gegeben und gibt es vielleicht immer noch.

Ich habe in den Weihnachtsferien, während ich sehr viel mit Uli Lucas diskutiert habe, ob er nu ein konstruktiver oder destruktiver Kritiker ist, die erste Hälfte hinuntergeschrieben, die  mehrmals korrigiert, den Schluß dann sehr schnell und hastig hinuntergeschrieben, danach wiedermal davon geträumt, dem Ganzen noch ein ein paar Szenen, beziehungsweise, ein paar tausend Worte hinzuzufügen.

Ein paar Sätze sind es dann bei den jeweiligen Szenen jeweils geworden. So habe ich beispielsweise in Salzburg ja meine Haube und meinen Schal verloren. Die Therese tut das mit ihren im Cafe Glockenspiel und kauft sich dann im Ka de We in Berlin neue.

Ich habe also zuerst den Schluß auch noch ein paarmal korrigiert. Dann bin ich die  Handlungsstränge durchgegangen. Habe zuerst den der Dorothea, dann den der Therese, den des Fabi,  den der Kao und den der Sophie einzeln durchkorrigiert und jetzt noch zweimal das Ganze.

Jetzt stehe ich bei über neunzig Seiten beziehungsweise 43.957 Worten und werde es demnächst wieder Szene für Szenen durchkorrigieren und wahrscheinlich ein paar Monate brauchen, bis es wieder die Vorschau und dann das dreiundvierzigste oder so selbstgemachte Buch geben wird.

„Schreib nicht so viel!“, mahnen jetzt wohl die Kritiker und schütteln den Kopf. Warum aber nicht?  Und es ist natürlich so, wie ich es kann und will und die Rechtschreibung war mir schon als Schülerin nicht wichtig und das soll auch so bleiben.

Damit kommt man natürlich nicht in den Literaturbetrieb, das habe ich schon gemerkt, so bleibe ich halt draußen und hantle michso von Idee zu Idee, bleibe bei meinem Realismus und schaue, daß nicht so viel Unnatürliches dabei passiert.

Promoten tue ich das Ganze auf meinen Blog, glaube ich, mit meinen „Vorschauen“ und Gewinnspielen und den speziellen Artikel, die ich darüber schreibe, auch ganz gut.

Schade, daß das keiner bemerkt oder sich dafür interessiert. Auch das kann ich nicht ändern und habe auch schon, das schreibe ich jetzt  wieder, die Idee für das nächste, das noch keinen Titel hat oder doch vielleicht „Literarische Störung“ oder so heißen könnte.

Jedenfalls sitzt in der Pizzeria in der Margaretenstraße an der ich vorüberkomme, wenn ich abends von der „Alten Schmiede“ oder von sonstwo nach Hause komme, meistens eine ältere Frau allein bei einem Glas Wein.

Das hat mich interessiert und da habe ich gedacht, da könnte ich eine Geschichte darüber schreiben.

Einen Namen hat sie schon, Mathilde Huber könnte sie heißen und etwa fünfundsechzig sein.

Zuerst dachte ich, sie ist Krankenschwester und hat Kreuzprobleme, jetzt laße ich sie wahrscheinlich ehemalige Lektorin, sie hat auch einen geschiedenen Mann, auf dessen Begräbnis sie vielleicht vor kurzem war. Eine Tochter namens Liliane, die aber in New York lebt und nichts von ihr wissen will und auf dem Begräbnis hat sie vielleicht einen Freund ihres Mannes getroffen, einen ehemaligen „Spiegel-Redakteuer“, der in Hamburg leb, ind eine Alzheimer-Diagnose bekommen hat.

Einen Blog einer Eja Augustin, der das Ganze zusammenhält und ein Versprechen, beziehiungsweise, dn Versuch einen Wunsch zu erfüllen, könnte es auch geben.

So weit, so what und auch nicht ganz neu. Iin der „Anna“ gibt es vielleicht schon Vorstufen. Aber  „Ein jeder schreibt immer den selben Roman, ein Leben lang.“

Das hat angeblich Heimoto von Doderer so gesagt, ich sage es und tue es auch. Also am Donnerstag wird es wahrscheinlich das neue Buch geben. Ich korrigiere inzwischen am Bibliotheksgespenst, für das mir Richard Weihs Wunschgedicht eigentlich, die Erklärung gegeben hat, warum die Dorothea ein Bibliotheksgespenst ist, denn das habe ich wieder einmal zu schnell vor mich hingeschrieben und wußte dann nicht, was es damit auf sich haben soll

Jetzt wird er es im Beschreibungstext so erklären und dann mache ich mich irgendann einmal an das nächste selbstgemachte Buch. Inzwischen fahre ich nach Leipzig, da habe ich jetzt gelesen, kann man sich, wo anmelden und dann einem Verleger, sein Manuskript zeigen.

Die Blogger hatten da auch so ein Projekt, wo sie  aus einem Haufen eingereichter Texte, eines Auswählen, da bleibe ich sicher über, daher mache ich wahrscheinlich weiter auf meine Blog meine PR und meine Schreibberichte.

Ansonsten lese ich sehr viel, habe ich mir schon wieder viel zu viel angefordert, bin darauf gekommen, daß Andrea Stift, von der ich  schon länger nichts mehr hörte, obwohl sie einmal meinen Blog ja sehr lieb begleitet hat, ein neues buch hat. Nadine Kegele hat eines und und und….

Veranstaltungen gibt es natürlich auch und dazwischen mache ich meine eigene Romanarbeit,  bin eigentlich sehr bemüht und sehr konsequent dabei und eigentlich kann ich sie  gar nicht so schlecht finden, obwohl sie so sind, wie sie sind und  vielleicht deshalb auch ein wenig eigentwillig.

2017-02-03

Schreiben in der Krongasse

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 00:01
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Die sogenannte Schreibgruppe „Westbahn spontan“, die nun schon vor ein paar Jahren von der Ruth, dem Robert und der Ingeborg Reisner gegründet wurde und bei der ich nach anfänglicher Skepsis, weil ich ja nicht so gerne konsumiere, mehr oder weniger eifrig teilnahm, um auch an meinen jeweils aktuellen Texten weiterzuschreiben, ist in eine sogenannte Wende eingetreten.

Denn Ruths und Roberts anfängliche Begeisterung, Ingeborg Reisner ist schon bald ausgeschieden, erlahmte irgenwann und sie wollten die Gruppe mit einer Abschlußlesung im Amerlinghaus eigentlich beenden, da ist aber Peter Czak aufgetreten und hat sie weiter organisiert, der aber im Sommer die Gruppe krankheitsbedingt auflösen wollte, wir, die Ruth, der Robert, die Doris Kloimstein und der Klaus Khittl haben uns aber weiter, wenn auch manchmal in sehr kleiner Besetzung weitergetroffen und wollten auch ab Februar wieder ins Cafe Fortuna, das einmal Ludwig hieß, in die Westbahnstraße gehen, aber da kam schon im Jänner von Doris Klomstein die Mitteilung, das Cafe Fortuna ist geschlossen, wir wissen eigentlich nicht genau weshalb, aber vorige Woche, während ich in Salzburg war, hätte dort die Lesetheater Aussendung gemacht werden wollen, es ist aber immer noch zu.

Also doch ein anderes Lokal suchen, ich bot die Krongasse an, weil bequemer, ich stelle eine Flasche Wein auf den Tisch und kann, wenn niemand kommen sollte, die wieder wegräumen und habe  keinen Aufwand. Die Ruth wollte zuerst nicht, der Robert hat dann ein Cafe Poesie gefunden, wir haben uns heute aber doch einmal bei mir getroffen. Es ist sehr schön gewesen und ich habe wieder geschwankt, was ich als Thema vorschlagen sollte.

Ich schreibe da ja, das hat sich während der Gruppe so entwickelt, immer gerne an meinen jeweiligen Work on Progress weiter, weil das ja sehr spannend ist zu beobachtet, wie sich das weiterentwickelt, wenn die nächste Szene ein jeweiliges Thema hat.

Aber jetzt bin ich in der Korrekturphase des „Frühstücks“, das inzwischen nur mehr 44 813 Worte hat und ich gerade mit dem Korrigieren bis zur Szene vierunddreißig gekommen bin.

Da gäbe es sicher noch sehr viel zu erweitern und zu ergänzen und ich habe auch überlegt, ob ich mir nicht das Thema „Gespenst“ wünschen soll, um da vielleicht eine neue Szene zu schreiben, aber dann hatte ich eine andere Idee.

Hat doch der Alfred irgendwann vor einigen Wochen die Eva Riebler vom „Etcetera“ in St. Pölten getroffen, die ihm die neue Ausgabe ihres Heftes gegeben hat und da stand darin, daß Doris Kloimstein eine Nummer zum Thema „Köpfe kuratieren wird und irgendwie ist es vielleicht doch ganz spannend, wieder etwas in einer Literaturzeitschrift zu haben, um nicht zur Gänzue weg vom Fenster zu sein.

Aber so schnell ist mir zu diesem Thema nichts eingefallen. So habe ich gedacht, ich schlage dieses Thema vor und entsteht ein Text daraus kann ich ihn ja Doris Kloimstein geben.

Die kuratiert zwar inzwischen nicht mehr, wir haben aber trotzdem dieses Thema gewählt und das war eine ganz spannende Geschichte.

Hat die Doris, die mir übrigens ein Buch von Alice Schwarzer mitgebracht hat und der Robert hat mich vorher angerufen und gefrragt, welche Sorte Wein ich haben will, hat ein wenig zu der Vorgeschichte erzählt.

Dann haben wir geschrieben und geschrieben und es war sehr interessant, daß mir das Schreiben nicht sehr leicht gefallen ist. Ich habe zwar sehr viel geschrieben, aber nicht genau gewußt worüber und hatte auch immer den Zensur im Kopf, hoffentlich ist das gut genug für das „Etecetera“ und nein, das ist zu politisch, etcetera.

Dann habe ich vom Köpfe rollen während der französischen Revolution geschrieben, sowie vom Pisa Test und wiederum sehr interessant, das Thema Kopftuch, das ja inzwischen ein sehr bewegendes ist, ist mir gar nicht dabei eingefallen.

Der Doris Kloimstein, die ja eine syrische Flüchtlingsfamilie betreut, aber schon und wieder interessant beim „Frühstück“ geht es auch um Köpfe, nämlich, um die zweiundsechzig abgeschnittenen, der Rassismusopfer, die die Künstlerin Jovanka Gordelevic in Graz ausstellen will und Klaus Khittl hat diesmal ein Gedicht dazu gemacht.

Der Robert hatte auch eines, das sich auf den „Kochtopf“ bezog und die Ruth beschrieb, die Denkmäler am Rathausplatz und punktete durch ihr historisches Wissen und ich fand es wiederum sehr spannend, wie unterschiedlich unsere Texste waren.

Danach haben wir noch lange diskutiert, Wein getrunken und gefeiert, weil der Robert  mit seinem Studium der Kunstgeschichte, das er nach seiner Pensionierung begonnen hat, fertig ist und die nächsten Termine haben wir auf den Dienstag verschoben und ich kann meinen Text jetzt korrigieren und nach St. Pölten ans „Etcetera“ schicken.

Mal sehen, ob die ihn dort nehmen, das wäre wirklich fein, weil ich ja nicht immer nur ganz unten und als letzte übrig  bleiben will.

2017-01-21

Rohtext fertig

Ich habe es ja schon gestern kurz angedeutet mit dem Rohtext von „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ bin ich jetzt fertig, 93 Seiten, 44 Szenen und ein kurzer Epilog, derzeit 45 766 Worte, weil ich vorhin noch ein paar Zeilen angefügt habe, um den Titel, der mir einmal so spontan eingefallen ist, als ich noch gar nichts hatte und lange eigentlich nicht wußte, wie er zu meiner depressiven Endstationreisenden, beziehungsweise mit meiner Frau, die in einer Bibliothek wohnt, passten könnte.

Dann bin ich aber dabei geblieben und habe gedacht, ich erkläre das in der letzten Doro Szene, denn so könnt es gehen, habe aber gestern darauf vergessen, so daß ich es heute noch anfügte und ich bin wieder einmal nicht zufrieden.

Ich hoffe, es schreibt mir jetzt keiner „Sag ich doch immer, Sie können es nicht!“ oder „Gehen Sie doch in ein Schreibseminar!“, aber ich denke schon wieder „Unvollkommen, nicht so geworden, wie es sollte, ich kann es doch nicht, etcetera!“

Natürlich, Freunde, das habe ich jetzt schon begriffen, es ist ein Rohtext und kann, muß, soll entsprechend überarbeitet werden, aber darin war ich ja bisher nie sehr gut und habe es dann meistens doch mehr oder weniger so gelassen, wie es nach dem Rohtext war, wenn ich auch ein paar Monate zum Korrigieren gebraucht habe.

Diesmal bin ich ja sehr schnell von meinen vagen Ideen die ich wahrscheinlich zu Weihnachten hatte, in die Handlung hineingekommen.

Ich bin nicht sicher, ob mir da der Satz „Sie haben nur Fregmente und jedes Kind weiß doch, daß man einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben soll!“, meines Kritiker Ulis geholfen hat, denke aber doch, denn dann ist sehr schnell konkret geworden und ich habe die letzten Wochen geschrieben und geschrieben und die Handlung wuchs auch in meinem Notizbuch und die Lücken wurden immer weniger, vor allem auf vorigen Freitag und Samstag trifft das, glaube ich, besonders zu.

Diese Woche war es dann ein bißchen anders, da habe ich zwar am Mittwoch auch sehr viel geschrieben, da war ich ungefähr an der Stelle, wo die Therese von Salzburg nach Berlin gefahren ist, die Szenen wurden aber immer kürzer, immer flüchtiger, eigentlich mehr ein Handlungsgerüst und als ich dann die wunderbaren Wortschöpfungen des Wilhelm Genazinos in der „Alten Schmiede“ hörte, dachte ich, so machst du das auch, du nimmst jetzt dein Rohkonzept und formst zweiundvierzig sprachlich ausgearbeitete Geschichten daraus.

Nun gut, bei allen Szenen wird das vielleicht nicht gehen, ein Reiz des Textes ist ja vielleicht auch, daß sich die Handlung von Szene zu Szene beziehungsweise von Beobachtung zu Beobachtung oder aus den SMS, die sich Karo und Tessi hauptsächlich schreiben, ergibt.

Aber die Berlinszenen sind sehr kurz und haben eingentlich keine Handlung, da könnte ich Beobachtungen einfließen lassen, die die Therese beispielsweise im Brecht Haus oder auch im Bus macht. Da habe ich ja auf der Reise nach Belgrad einiges, wenn auch die Gespräche mit der bosnischen Frau und dem Chauffeur, Mirko, glaube ich, heißt er· vielleicht nicht so etwas unbedingt Neues ist oder etwas, was in meinen früheren Sachen auch vorkommt.

Die Aktion in Graz, das Werfen mit der Scheiße auf die Aktionkunst ist dagegen sehr konkret und da habe ich die Szenenentwicklung beim Schreiben auch sehr spannend gefunden.

Eine tolle Idee, das Gerüst sprachlich so auszuarbeiten, daß mir „Fischer“ oder „Suhrkamp“ schreiben: „Unbedingt!“ machen wir!“

Daß das vielleicht dann doch nicht so einfach ist, habe ich gemerkt, als ich mir meine Szenenfragmente durchgelesen, beziehungsweise den Rohtext gestern fertig geschrieben habe.

Denn da ist wirklich vieles noch nicht fertig und es passt auch einiges noch nicht zusammen. Zwar habe ich jetzt eine Lösung dafür gefunden, daß die Handlung eigentlich so um den zwanzigsten Dezember fertig ist, die Bundespräsidentenangelobung aber erst ein Monat später stattfindet. Das wird in einem Epilog angedeutet. Der ist zwar sehr kurz, aber die Sophie sagt, dem Fabi, den sie  in ein Cafe mitnimmt „Du bist eine Figur in einem Roman einer Freundin meiner Schwester!“, das ist, glaube ich, ganz gut.

Aber, daß die Doro sich vor der Karo versteckt, beziehungsweise sich mit ihrer Tiefkühltasche Samstagabend an ihr vorbeidrückt, das ist schon auf Seite 80 und dann zehn Seiten später, nach dem sie Montagfrüh das Hinterzimmer verläßt, fröhlich mit dem Schlüßel auf das Dach hinaufgeht und „Hallo Karo, ich bin fertig!“, sagt, ist wahrscheinlich viel zu schnell, das müßte noch genauer ausgearbeitet werden und ich sollte dazu kommen, das zu können.

Solche Unklarheiten gibt es mehrere, die Tage stimmen immer noch nicht so ganz, denn die Doro ist schon in der Bibliothek am Samstag und am Sonntag und kommt das Montag früh aufs Dach, der Anschlag in Berlin war aber erst am Montagabend. Da werde ich mich vielleicht ein bißchen durchschummeln müssen und es ist auch die Frage, ob es wirklich so konkret sein muß und eigentlich das Ganze  auch ein Roman, den die Dorothea schreibt, auch wenn der mit der Wirklichkeit sehr verwoben ist und aus dem besteht, was die Tessi, der Karo SMSst beziehungsweise die Sophie mit dem Fabi erlebt.

Das gefällt mir ganz gut, könnte mir aber vorstellen, daß die Leser schreien „Das ist viel zu banal, da passiert doch nichts! Das habe ich schon auf Seite eins durchschaut!“, wenn ich auch denke, daß es vielleicht mein Stil ist, aber  natürlich noch  ausgearbeitet werden sollte.

Soweit bin ich jetzt, beziehungsweise war ich das schon heute früh nach dem Aufwachen und wollte diesen Artikel eigentlich auch schon zu diesem Zeitpunkt schreiben.

Dann dachte ich aber, da ich ja schon gestern geschrieben habe, daß ich fertig bin, ich brauche den Artikel gar nicht,  und habe gemerkt, daß ich gedtrödelt habe und getrödelt und der innere Widerstand mir sagte, ich will nicht zu bearbeiten anfangen und will mir auch meine sprachlich unvollkommenen dahingeschludderten Rohseiten, nicht ansehen.

Dann habe ich mir Booktube Videos angeschaut, auf die ich in den letzten Tagen gekommen bin. Und, daß die interessant sind, daran gibt es keinen Zweifel und da gibt es ja inzwischen schon sehr viele meist junge Frauen und eigentlich fast keine Männer, die ein Buch hochhalten und was ich, weil es mich ja auch betrifft und mich die letzten Tage neben meines Schreibens beschäftigte, erzählen, wie sie es mit ihrem Sub so halten.

Und mein SUB ist ja, glaube ich, besonders hoch, weil ich schon über vierzig Jahre sammle und jetzt habe ich mir die Zahl der Bücher ausgerechnet, die von den Frühahrsvorschauen zu mir kommen werden, das werden etwa zwanzig sein, achtzig alte habe ich auf meiner neuen Leseliste, wenn ich wieder Buchpreisblogge was ich ja eigentlich will, kommen nochmals so zwischen dreißig und fünfunddreißig Bücher dazu und dann dürfte ich eigentlich keine neuen Bücher mehr annehmen und wenn ich was Tolle in den offenen Bücherschränken finde, wie beispielsweise vor ein paar Tagen Sabine Grubers „Dalvadossi“ dann weiß ich eigentlich gar nicht, wann ich das lesen werde?

Das sind Luxusprobleme und eigenlich nicht wirklich solche, denn dann lese ich halt den alten Arno Geiger oder den alten Kehlmann nicht, ist auch nicht wirklich schlimm, weil es ja egal ist, ob ich das Buch jetzt in meinem Regal habe oder ob es nur in der Buchhandlung steht, wo ich es auch nicht lese.

Also spannend diese Videos und vielleicht auch noch ganz besonders, weil es unter diesen jungen Frauen auch eine Konkurrenz zu geben scheint, die aber nur angedeutet wird, was ja dann noch besonders neugierig macht, so daß man zu suchen anfängt, ob man vielleicht nicht was darüber findet.

Es ist wahrscheinlich das alte Thema, das andere Bloger oder Vlogger angeblich so viel schlechter sind oder das mit den Rezensionsexemplaren, was ich noch immer nicht verstehe, daß das so viel Unruhe macht, weil ich seit ich Buchpreisblogge mich über die Anfragen nicht beklagen kann.

Aber mehr, als daß ich die Bücher dann lese und nicht zu meinen auf der Liste komme, kann ja nicht passieren. Und  das tue ich auch mehr oder weniger gehetzt, merke aber auch, daß manchen Bloggern meine etwas schlampige Art und mein Spoilern oder vielleicht auch das Buchpreisbloggen vielleicht nicht so gefallen dürfte und mir auf meine Kommentare meist nicht antworten.

Das ist aber auch kein Problem, weil ich es, wie das Schreiben für mich selber tue und ich eher die Gefahr sehe, vor lauter Videos anschauen, nicht zum Korrigieren zu kommen.

Da gibt es aber auch die Schreibschulregel, daß man den Rohtext erst einmal liegen lassen soll, bevor man ihn überarbeitet. Also brauche ich das Trödeln wohl, wenn es überschaubar ist, denn ich muß mich ja selber herausholen, weil es sonst  keiner tut.

Also habe ich mir gedacht, ich schaue mir ruhig ein paar der interessanten Videos an, wenn ich weiß, was ich anschließend tue.

Eine Hilfe ist wahrscheinlich auch dieser Artikel, auch wenn ich ihn nur alleine lese. Dann werde ich mein Notizbuch noch einmal hernehmen und mir vielleicht anmerken, was ich jetzt  verändern muß und dann wahrscheinlich, weil ich es das erste Mal zwischen Weihnachten und Silvester nur sehr oberflächlich tat, beziehungsweise irgendwann statt zu lesen nur mehr überflogen habe, die „Viertagebuchfrau“ nochmals hernehmen. Denn die kommt vor in dem Text, die Doro schreibt  eine Fortsetzung, beziehungsweise liest sie darin und das gehört auch noch besser ausgearbeitet.

Und dann ab morgen, das Rohkonzept durchgehen und schauen, wieviel ich es verändern kann oder muß, daß vielleicht doch ein brauchbarer Roman herauskommt.

Da habe ich vielleicht einige Leser, die jetzt schreien „Sie können das ohnehin nicht!“ und da antworte ich vorsichtig „Da bin ich mir nicht so sicher!“

Denn ich habe gestern ein Buch angeboten bekommen, in dem es um eine Frau geht, die nach einer Krebsdiagnose einen Bus kauft und damit durch die Welt fährt und damit ihr Leben  verändert und das ist in einem Publikumsverlag erscheinen und da habe ich ja einige Bücher, wo es um dasselbe geht.

Ich zitiere mal die „Dreizehn Kapitel“, „Und Trotzdem“, „Im Namen des Vaters“

Um einen blauen Bus geht es auch in der Kroatiengeschichte, allerdings um keinen Krebs, aber den haben die Helga Schwarz in „Und Trotzdem“ und die fährt ihm mit dem Rad die Donau hinauf oder hinunter jedenfalls bis ans schwarze Meer, davon, während sich die Veronika Sieberer einfach nicht behandeln lasse.

Wenn ich  davon ausgehe, daß meine Bücher einfach noch nicht genügend überarbeitet sind, weil ich sie immer  zu schnell beendet habe, könnte ich da jetzt lernen, wie das die anderen machen, um ihren Roman zu einem großen Verlag zu bringen, denn die Themen oder das Handlungsgerüst ist ja offenbar da.

Also wird es vielleicht doch an der Grammatik und an der Sprache liegen. Mal sehen, vielleicht bekomme ich den Knick noch einmal heraus, denn so blöd, daß ausgerechnet ich es nicht kann und immer ganz unten bleiben, bin ich ja wirklich nicht und wenn es mir gelingt aus dem Rohgerüst vielleicht doch einen brauchbaren Roman zu machen, wäre dassehr schön.

Ein Problem habe ich vielleicht trotzdem noch, das ist, daß ich ja sehr dicht am aktuellen Geschehen bin, kommt ja beispielsweise nicht nur die Bundespräsidentenwahl sondern sogar der Anschlag in Berlin vor und davor wird ja auch immer abgeraten, zu aktuell zu sein, obwohl Marlene Streeuweitz, deren Wahlroman ich zur Einstimmung gelesen habe, das auch so macht und der Hans Fallada war ja, wie in seiner Biografie gelesen habe, sogar so aktuell, daß er in einem Nazi Gefängnis seinen Unmut über das dritte Reich aufschrieb, also kann man eigentlich über alles schreiben.

Sprachlich besser werden, kann aber nicht schaden und auf den Blog ein bißchen neugierig auf mein Schreiben zu machen, so daß sich, wenn ich dann die Vorschau habe, vielleicht doch einmal einer auf mein Gewinnspiel reagiert, wäre auch sehr schön.

Das wird aber noch ein bißchen dauern, bis ich da soweit bin, vorher kommt  noch die Vorschau zu „Claire-Klara-Clarisse“ heraus, das der Alfred gerade korrigiert.

2017-01-15

Handlungslücken und Ungereimtheiten

Da hat mich ja mein Kritiker Uli vor ein paar Wochen fast erwischt, daß ich keine Handlung hätte oder nach über vierzig Jahren erfolglosen Schreibens nicht mehr wirklich weiß, über was ich jetzt noch schreiben soll, weil ich mich bei dem neuen Buch mit der Wohnungslosen, die in einer Bibliothek übernacht, sehr stark an der „Viertagebuchfrau“ vorbei geschrammt habe und man sieht wieder Feedback wirkt, denn von da ab ist es fast von selbst gegangen.

Vor einer Woche bin ich von den Weihnachtsfeiern aus Harland mit siebzehn Szenen, achtundvierzig Seiten und etwa 22 762 zurückgekommen und hatte mich bis dahin, ich gebe es zu, sehr mit meinen drei bis vier fünf Hauptpersonen durch die Handlung geschummelt.

Die Dorothea geht aus der Bücherei in den Mc Donald , sieht dort eine Frau in einen Bus steigen und einen Studenten vor dem Laptop sitzen, das war schon eigentlich fast alles, das mit dem Bibliotheksgespenst und der „Viertagebuchfrau“ ist auch noch dazu gekommen, aber wie ist das eigentlich mit der Dorothea?

Hat die jetzt Felicitas Fee Biografie mit der gestörten Mutter, die die Geburt ihrer Tochter niemals einem Magistrat gemeldet hat?

Sie hatte ein bißchen, denn das ist im Erstentwurf so gestanden, in den letzten Harlandtagen habe ich, die siebzehn Sezene aber schon einmal durchkorrigiert und verkürzt, das heißt, das eigentlich hinaus gestrichen.

Die Dorothea hat das Buch in ihrem Abstellkammerl zwar gefunden und liest Nächtens daran, aber wie sie dazu gekommen ist in einer Bibliothek zu schlafen, ist jetzt ein bißchen im Dunklen.

In der Vorwoche bin ich dann auf die Idee gekommen, mir Marlene Streeruwitz dritten Wahlroman auszudrucken und zu lesen und das war sehr gut und  hilfreich, denn wenn der Robert beispielsweise meinen Wiener Stadtroman las und dann sagte, das ist eigentlich sehr einfach und linear, dann war ich sofort betroffen und dachte, das darf ich doch nicht so schreiben.

Der Wahlkampfroman der Marlene Streruwitz passiert aber auch auf einer sehr linaren Handlungsebene, also darf ich doch, habe ich gedacht, an meinem Konzept ein bißchen weitergeplant und das Ganze noch einmal durchkorrigiert, damit es in sich logisch ist und die Unklarheiten verschwinden.

Die Handlung war jetzt die, die Therese bekommt ein SMS von der Ivanka, daß sie sich in Graz befindet und dort eine Performance macht, also fährt sie dorthin. Die Performance, zweiundsechzig abgeschnittenene Köpfe, die gegen Rassismus mahnen, wird aber von den Patrioten gestört, die selber eine Kunstaktion machen und dabei mit Scheiße werfen. Ivanka wird getroffen und Therese fährt nach Linz, weil sie ein Prospekt des Lenthos gefunden hat, von dort will sie eigentlich nach Wien, steigt aber in den falschen Bus, kommt nach Salzburg und von dort fährt sie noch nach Berlin, wo sie in den Terroranschlag am Weihnachtsmarkt kommt.

Der Fabi bereitet eine Aktion bei der Angelobung des neuen Bundespräsidenten vor und die Dorothea verbringt ein Wochenende in der Hauptbücherei.

Jetzt bin ich daraufgekommen, daß sie das erst ab Samstag fünf Uhr machen muß, weil die Hauptbücherei bis da  offen ist. Sie öffnet aber erst um elf, was auch ein Problem oder eine Ungereimtheit ist, weil eigentlich sehr spät und ich dachte es beginnt schon um neun. Sie schreibt oder liest jedenfalls an diesem Wochenende ihren Roman zu Ende.

Dann schickt sie ihn an eine Agentur oder an „Amazon“ vielleicht, schließt da Kammerl ab und geht aufs Dach hinauf wo sie sich mit Karoline trifft, ihr das erzählt und ihr den Schlüßel übergibt. Dann geht sie nach Hause duschen.

Während, die Therese auch nach Wien urückommt und in die Stunde ihres Psychiaters geht und dann gibt es noch die Angelobung, auf Fabi wird ein Stein geschmissen, Sophie reißt ihn weg und geht mit ihm ins Cafe Eiles.

So weit so waht,  das wäre meine Handlung und sie ist bis auf einige Handlungslücken jetzt schon sehr konkret.

Auch ohne „Schneeflockenmethode“ kann das gehen  und, ich glaube, es sind auch einige Spannungsbögen darin, die einem die Schreibratgeber ja immer vorpauken, daß man die haben muß und ich hatte immer Schuldgefühle, weil ich dachte, ich hätte  nicht.

Die sind jetzt von selbst passiert, denn auch der Fabi und die Sophie haben sich in Graz eingefunden, die Aktion mit der Scheiße ist entstanden, also sehr konkret.

Ich hatte nach dem ich zweimal korrigiert und das Konzept mit ein paar Lücken aufnotiert hatte, dann noch einen Leerlauftag, wo ich fast befürchtete, ich könnte wieder in eine Schreib- oder Trödelkrise kommen.

Fakt aber war, ich wollte mir den letzten Tatort anschauen, wo es auch um dieses Thema geht und hatte dabei Schwierigkeiten, die Folgen im Netz zu finden, weil nicht immer verfügbar und teilweise ohne Ton.

Ab Donnerstag aber klappte das und dann habe ich auch geschrieben und geschrieben und die Handlung hat sich eigentlich wie am Schnürchen und von selber weiterentwickelt.

Jetzt stehe ich bei über vierundsiebzig Seiten, dreiunddreißig Szenen, 36 045 Worten, habe die Handlung, wie oben beschrieben.

Fabi und Sophie sind aus Graz zurückgekommen, die Therese sitzt im Bus nach Salzburg und die Dorothea rüstet sich für das Wochenende, das heißt, sie geht einkaufen, weil sie sich ja am Sonntag dort versorgen muß und da ist jetzt das Problem, beziehungsweise die Handlungslücken.

Denn ich habe ja einige sehr konkrete Zeitvorgaben. Ziemlich am Anfang kommt die Dorothea dazu, wo ein Plakatierer ein „Hofer-Plakat“ mit einem „Licht ins Dunkel“ überklebt, aha, also kurz nach der Wahl, sprich Anfang Dezember. Die Angelobung wird, glaube ich am sechundzwanzigsten Jänner sein und der Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt war am neunzehnten Dezember, also ein Zeitraum von ungefähr sechs Wochen.

Ich hantle mich aber sehr schnell von Szene zu Szene, die eigentlich in einigen Tagen passiert, so daß ich da Lücken habe und es nicht passt.

So ist die letzte Szene, die ich heute geschrieben habe, die wo sich die Dorothea auf das Wochenende vorbereitet. Die Therese sitzt da im Bus nach Salzburg und wird in der Nacht noch nach Berlin weiterfahren. Da würde sie dann am Morgen des 19. Dezembers, einem Montag ankommen, bis zur Angelobung ist aber noch ein Monat Zeit und die Dorothea würde eigentlich schon am Montag früh mit dem fertigen Roman, die Bücherei verlassen.

Ich weiß nicht, ob das Problem jetzt klar herübergekommen ist? Das ist ja auch das Spannende am Schreiben, daß man sich von Problemchen zu Problemchen hantelt und alles irgenwie auflösen muß.

Das wäre vielleicht auch ein Fall fürs Szeneschreiben oder Handlungsstängeschreiben.

Ziemlich klar ist jetzt schon der Weg der Therese, die fährt nach Salzburg, geht ins Cafe Glockenspiel, liest dort in einer Zeitung über Berlin. Will dann in ein Hotel, stolpert aber über ein Reisebüro, das ein Last Minute Angebot nach Berlin hat, der Bus fährt um neun. Das wäre dann der Sonntagabend, der Anschlag passiert, am Montagabend fährt sie nach Salzburg zurück,  dann nach Wien und kann also am Dienstag oder Mittwoch in Theo Hardenbergs Sprechstunde kommen und ich bin, glaube ich, ursprüglich am Dienstag den dreizehnten Dezember gestartet. Da wäre ich, wenn ich meine Handlung richtig nachrechne, jetzt ungefähr bei Freitag.

Am Samstag geht die Doro mit ihrem Provant ins Wochenende, am Montag passiert der Anschlag, es wäre aber schon vorher aus, während die Angelobung erst ein Monat später ist.

Die nächste Szene, die ich schreiben will, ist die im Cafe Glockenspiel. Dann brauche ich einige Füllszenen, wie ich das mit dem Wochenende so weit ausdehenen werde, weiß ich noch nicht und auch noch nicht, wie das jetzt mit dem Fabi und der Sophie wird?

Da muß ich vielleicht wieder etwas umändern, noch einen Spannungsbogen einplanen, noch einmal durchkorrigietren, etcetera.

Für Tips und Ratschläge, die über das „Das ist das schlechteste, was ich je gelesen habe!“, hinausgehen wäre ich dankbar und würde schätzen, daß ich jetzt im dritten Drittel bin. Da geht es dann ja manchmal sehr schnell und rasant vorwärts, so daß das Ganze dann vielleicht vierzigtausend Worte hat. Also kein ganzer Nanowrimo, aber länger als die Kroatiengeschichte oder die „Paula“ und die Rohtextzeit wäre wahrscheinlich unter  sechs Wochen, vielleicht eher bei der Nanowrimozeit.

Begonnen habe ich ja eigentlich am ersten Dezember, als ich im Cafe Fortuna die erste halbe Szene schrieb.

Dann habe ich noch bis zum sechzehnten Dezember korrigiert  und dann glaube ich so um den zwanzigsten oder zweiundzwanzigsten Dezember mit dem Schreiben angefangen.

Spannend, spannend, spannend, ich finde es gut, meine Hemmungen habe ich so ziemlich überwunden, einen, wenn auch sehr linearen Handlungsbogen habe ich auch und daß ich damit, auch wenn ich meine Schreibprozesse ziemlich detailiert hier beschreibe, niemanden auffalle, ist eigentlich sehr schade, aber etwas, was sich offenbar nicht ändern läßt.

2017-01-12

Leben in der Bibliothek

„Ich bin das Bibliotheksgespenst!“, flüstert Dorothea Wewerka, die Hauptprotagonistin meines derzeitigen „Works on progress“, fortwährend geheimnisvoll vor sich hin und man weiß eigentlich nicht so genau, was sie damit meint.

Die erste oder zweite Idee zu meinem neuen Werk, die erste war wohl das mit dem Endbahnhof und der Depressiven, die dorthin mit dem Autobus fährt, war das, eine Wohnungslose in einer Bibliothek lebt und was macht sie wohl dort? Sie kommuniziert mit den Bücher,  atmet ihren Geist ein, sie erlebt Geschichten mit den Romangestalten, das sagt sich wohl so leicht dahin, plappern würde es wohl mein kritischer Kritiker nennen, aber wenn man es dann aufdröseln will, zerfließt das, was man damit meint sehr schnell.

Also doch eine Geschichte über eine Obdachlose, die dort schläft, weil alles andere höchstwahrscheinlich zu kitschig wäre und in den Nußknacker und zu H. C. Andersen gehört?

Aber es gibt ja, glaube ich, wirklich so Aktionen, wo sich Leute in Buchhandlungen einschließen lassen und dann die Nacht höchstwahrscheinlich lesend verbringen.

Das verstehe ich zwar auch nicht so ganz, was daran so toll sein soll, denn ich kann mich ja auch den ganzen Tag dort aufhalten und in den Büchern schmökern und wer bitrte tut das schon?

Aber die Initialidee zu diesen Artikel war ohnehin eine ganz andere und gehört in die Büchergeschichtenkategorie und nicht in die über die Schreibberichte, denn ich habe in meinem Schlafzimmer, in dem ich mich auch momentan befinde und vor mich hinschreibe, tatsächlich sehr viele Bücher und ein gar nicht so kleiner Teil davon ist ungelesen.

Als ich in die Krongasse eingezogen bin, hat zwar die Anna mein heutiges Schlafzimmer bewohnt und ich habe mir in dem Wohnzimmer, wo wir damals schliefen, zwei grüne Erde Bücherregale gekauft, dann zog die Anna aus, wir übersiedelten und ich kaufte mir auch für das Schlafzimmer zwei Regalreihen, dann kam noch ein drittes und auf die anderen Seite, des inzwischen zum Wohnzimmer gewordenen Zimmers kam auch noch ein Regal.

Im Schlafzimmer gibt es inzwischen auch noch zwei kleinere Regale und darauf und an der Wand neben dem Schlafzimmertischchen gibt es inzwischen ganze Bücherstöße.

Die Jahresbücher liegen am Klo, denn ich bin eine Badezimmerleserin und die ausgelesenen Bücher transportiere ich regelmäßig nach Harland, wo es in dem großen Wohnzimmer inzwischen zwei große Bücherreagle gibt.

Ein Leben mit Büchern also und weil ich sehr viel sammle, sammelt sich auch sehr viel an und es gibt auch manchmal Unfälle bei den Bücherstößen und die im Schlafzimmer sind zum größten Teil noch ungelesen und da räume ich und schlichte ich bei meinen Leselisten auch immer wieder um und das Leben und Schlafen zwischen ungelesenen Bücherstößen ist auch eine sehr romantische Vorstellung.

Leben in einer Bibliothek, ein verlockender Gedanke, die Dorothea Wewerka die vermeintlich Wohnungslose, betreibt das ja illegal, die Leute die am Parkplatz in Leipzig oder in Frankfurt übernachten, können, habe ich gehört, die ganze Nacht lang die Buchmesse besuchen und wenn man viele ungelesene Bücher hat, kann man sie immer wieder umschichten, ein Bücherquizz veranstalten, eine Schreibübung indem man sich ungelesen eines oder mehr herauszieht und dann einen Roman oder eine Wurfgeschichte darüber schreibt, oder auch seine Leselisten immer wieder verändertn.

Ich bin ja eine, die sehr viel liest und auch immer wieder quer durch den literarischen Gemüsegarten, die Chiklits, Selbstgemachtes, genau mag, wie das Experimentelle, die Worträusche oder die Buchpreiserlisten.

Die auch gerne Altes liest, inzwischen aber Buchpreisbloggt und von letzten August bis Dezembert mit dem Rezensionsexemplaren nicht fertig wurden.

Diesmal habe ich mich auch, was ich bisher nicht so tat, durch die Frühjahrsvorschauen ein bißchen gewühlt oder bekam die entsprechenden Angeboten und vor zwei Jahren hat glaube ich das Buch „Tojstoi und der lila Sessel“, wo eine Frau, um eine traumatische Situation zu überwinden ein Jahr lang jeden Tag ein Buch gelesen hat.

Das möchte ich vielleicht auch so gern tun, wie jedes Monat ein Buch zu schreiben und kann höchstwahrscheinlich wohl beides nicht.

Bei den selbstgemachten Büchern waren es im letzten Jahr fünf die herausgekommen sind, drei davon waren schon im Vorjahr geschrieben und gelesen habe ich hundertachtundvierzig Bücher, also eigentlich sehr wenige. Da war ich schon mal besser. Aber man kommt mit dem Lesen sowieso nicht nach, die Leute schreiben ja sehr viel und lesen wahrscheinlich immer weniger, aber ich interessiere mich eigentlich dafür und würde, wenn ich könnte wirklich gerne alles lesen und um jetzt wieder zu meinem Work in Progress zurückzukommen.

Die Endbusfahrerin Therese Schwarzenberg ist ja suizidgefährdet, beziehungsweise hat sie, weil sie nicht viel Sinn in ihrem Leben sieht, schon zwei Selbstmordversuche hinter sich, sie hat auch einen Psychiater, Theo Hardenberg, bekannt aus zwei früheren meiner Bücher und dem sagt sie, daß sie sich erst wirklich umbringen kann, wenn sie alle ihre Bücher aufgelesen hat oder er sagt das zu ihr und sie antwortete ihm, daß das ja unmöglich ist und wenn sie hundert, zweihundert oder auch tausend Jahre würde.

Stimmt, aber das Büchersammeln ist sehr schön und das Leben und Wohnen in einer Bibliothek natürlich auch. Ich tue das umgeben von meinen Bücherstößen und wenn ich nachts einmal nicht schlafen kann, überlege ich, was ich als nächstes lesen könnte und um auf mein Bibliotheksgespenst zurückzukommen.

Da weiß ich inzwischen schon ein bißchen besser, was das sein kann,  was der Sinn des Ganzen ist und was es mit dem Titel „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, zu tun hat, weiß ich inzwischen auch, beziehungsweise muß ich das, bei der Schlußszene vielleicht noch ein bißchen herausarbeiten.

Und wem es interessiert, ich lese derzeit ein sehr altes Buch, einen Fund aus dem offenen Bücherschrank, nämlich Ferdinand Kögls „Bildnis einer Verschollenen“, ein, wie ich vorlaut motzen würde, sehr seichter Unterhaltungsroman, heute würde das wohl nicht mehr durchgehen und dann kommt etwas aus dem fröhlichen Wohnzimmer an die Reihe. Die ersten Rezensionsexemplare aus der Frühjahrsproduktion sollten auch bald kommen und weil ich mir ja vorgenommen habe, heuer angesichts meiner schon wartendenden Bücher auf der Leseliste sowenig, wie möglich Neues zu bestellen, werde ich das „Unnütze Bremerwissen“ aus dem „Holzbaumverlag“ auslassen, obwohl der Bremer Literaturpreis ja bald vergeben wird, den, das kann ich auch gleich flüstern, heuer Terezia Mora und Senthuran Varatharajah, den ich vom Bachmannpreislesen kenne, bekommen werden.

2017-01-10

Nach einer Handlung suchen

Daß ich eigentlich keine Ahnung habe, worüber ich schreiben will, hat mein kritischer Kritiker vorige Woche scharf erkannt. Das heißt, daß ich schreiben will, das weiß ich, dann habe ich eine Idee und springe los. Schreibe eine Weile vor mich hin, schreibe mich in den Graben oder schreibe fertig und habe dann das Gefühl, daß es das nicht ist, was ich wollte und noch nicht reicht, weil ja leider auf meine „Vorschauen“ und meine „Buch-Präsentationen“ mit dem Bild kaum eine Reaktion kommt und die Bücher, die ich herzeige, weil ich ja zwei immer in meiner Handtasche trage, finden auch kaum Beachtung, weil „Du hast ja schon soviel!“, „Das haben wir schon gesehen!“, höre ich da und öfter auch, daß man das Buch schon da oder dort stehen sehen oder eine Rezension gelesen hätte, was eigentlich nicht stimmen kann, denn ich schicke ja inzwischen nur mehr sehr wenig aus. Eigentlich nur mehr in die Nationalbibliothek und in die „Alte Schmiecd“, wo die Bücher aber dann nicht öffentlich sind und eines lege ich seit kurzem mit einer Widmiung in den Bücherschrank.

Ich arbeite dann meistens gleich am Nächsten weiter, nehme mir dafür viel vor, meistens mindestens ein Jahr daran zu arbeiten, weil ich ja irgenwie ein schlechtes Gewissen habe, daß ich zu schnell und zu flüchtig bin. Was aber nicht sehr gelingt und wenn ich dann zu Recherchezwecken meine älteren Bücher lese, bin ich manchmal erstaunt, wie gut das eigentlich bist, obwohl das keiner merkt und die Kritiken, die bisher kamen, eigentlich sehr negativ waren.

„Wow so was schlechters habe ich schon lange nicht gelesen!“, das steht ja schon hier und stand einmal in der „Literatur aus Österreich“ bezüglich der „Hierarchien

Das heißt ich habe schon ein paar Rezensionen, der liebe Otto hat mir ein paar wohlwollende geschrieben, der Helmuth Schönauer tut das auch gelegentlich, ebenfalls die Petra Ganglbauer im „Ganway-Magazin“ und manchmal bekomme ich auch positive Reaktionen von meinen Lesern.

Trotzdem die gefühlte negative Kritik bleibt und das Gefühl nicht schreiben zu dürfen oder  zu können, die Lizens dazu nicht haben,  das nicht zu können, zu gehemmt zu sein.

Das habe ich eigentlich noch immer, wenn ich mich über etwas Neues setzte und das ist warhscheinlich auch der Grund, warum ich so schnell und wahrscheinlich auch so flüchtig mit einer Idee nach vorne presche. Dann habe ich es hinter mir und ich habe früher sicher, als ich meine Sachen noch an Zeitschriften und Verlage schickte, sie unfertig ausgeschickt, eben weil ich es nicht besser konnte und froh war, daß ich damit fertig bin.

Aber ich habe nicht aufgehört zu schreiben und tue das jetzt schon kontinuierlich fünfundvierzig Jahre oder noch länger, denn eigentlich habe ich schon in der Volksschule gerne geschrieben und auch meiner Lehrerin das so gesagt und da sollte man ja besser werden. Zumindest sagt das der Hausverstand, Übung macht den Meister, wer wagt gewinnt, wo ein Wille ist, ist ein Weg und eigentlich habe ich schon viel geschrieben.

Zuviel sagen meine Kritiker und das interessiert uns nicht, aber eigentlich müßte das ja auch für mich gelten, daß man durch kontinuierliche Übung besser wird.

Das ist auch sicher so, obwohl das Feedback fehlt, denn die Leute interessieren sich wahrscheinlich eher weniger, als mehr für mein Schreiben. Sagen, das kennen wir schon und ich habe ja auch schon in meinem Blog sehr viel über mein Schreiben geschrieben.

Eigentlich tue ich das bei jedem Buch, weil ich meine Schreibprozesse reflektieren will und das finde ich auch für sehr hilfreich und ich weiß auch ungefähr, wo vielleicht die Anderungsschritte legen und, wie ich vielleicht weiterkomme.

Annika Bühnemann deren Blog „Vom schreiben leben“, bezieungsweise ihre Twitter Einträge, ich derzeit ja gerne lese und die ich für sehr konstruktiv halte, gibt regelrechte Marketingkurse und hat auch mir einen solchen angeboten und ich habe auch zwei diesbezüglich Artikel schon geschrieben. Aber eigentlich geht es mir ja nicht, um die Vermarktung, sondern um das Besserwerden, um damit aufzufallen und vielleicht endlich auch einmal ein anerkennendes Feedback zu bekommen.

„Aha, du schreibst, toll, zeig her, das ist interessant, das möchte ich gerne lesen, was ist dein neues Buch?“

Bei meinen Geburtstagsfesten passiert mir das manchmal, daß Leute sich mit meinen Bücher eindecken und, als ich einmal beim „Fest für Kunst und Kultur“ in Margareten gelesen habe, ist auch ein Mann zu mir gekommen, der Bücher für seine demenzkranke Mutter, die er ihr vorlesen wollte, haben wollte. Ganz so schlimm ist es also nicht.

Ich bin aber schon ein bißchen kritisch und überlege, wie ich es besser machen und wie ich meine Hemmung überwinden kann. Aber die, das habe ich ja schon geschrieben, habe ich nicht mehr wirklich, seit ich so viel und regelmäßig schreibe.

Da hat mir das Bloggen schon sehr geholfen, aber wenn ich mich dann mit meiner Idee: „Ich will über eine Frau, die in einer Bibliothek wohnt und über eine, die in einem Bus sitzt und zum Endbahnhof fährt, schreiben“, dasitze, kommt schnell die Hemmung und  ich schreibe mich mit zwei drei Sätzen an den Rand.

„Ich bin das „Bibliotheksgespenst!“, denkt Dorothea Werwerka!“, weiß dann nicht mehr weiter und habe das Gefühl, das es mir schon wieder nicht gelungen ist, in die Tiefe zu kommen und das zu schreiben, was ich eigentlich wollte.

Und so ist oder war es vor kurzem ganz ehrlich auch diesesmal.

Vor drei Wochen bin ich mit der „Kroatiengeschichte“ fertig geworden, da hatte ich ja schon die vage Idee oder Ideen, dann drei oder vier Personen, die Dorothea Wewerka, die Therese Schwarzenberg, die Karoline Prohaska und Fabian Hirschmann, ja ich habe gerne schöne und sprechende Namen, einen Rainer Müller, gibt es aber auch und habe dann zu schreiben angefangen.

Drei ungefähre Handlungsstränge sind mir da auch vorgeschwebt. Die Dorothea ist wohnungslos oder schreibt darüber, ursprünglich dachte ich sie kommunziert mi den Büchern, aber, wie geht das wirklich? Die Therese Schwarzenberg sitzt im Bus und ist inzwischen in Belgrad angekommen und von dort wieder nach Graz zurückgefahren, weil die Ivanka Gordelevic, die sie besuchen wollte, dort eine Performance macht und der Identitäre Jusstudent Fabian Hirschamnn bereitet ein Referat über Prinz Eugen vor und trifft in der Hauptbücherei Karolines Schwester Sophie, die Medizinstudentin, die auch eine syrische Flüchtlingsfamilie betreut und, die ihn auf ein Bier ins Cafe Oben einlädt.

Siebzehn Szenen, achtundvierzig Seiten und 22 762 Worte, also fast ein halber „Nanowrimo“, für den ich ungefähr drei Wochen brauchte, habe ich inzwischen und die Idee, weil ich ja nicht wirklich die Handlung mit Beginn, Mitte Schluß und den entsprechendenen Spannungsbögen, zu denen die Schreibratgeber immer raten, habe, sondern das Gefühl mich ganz flasch und oberflächlig von Szene zu Szene zu hanteln, drei kurze oder auch längere Geschichten zu schreiben, eine über Dorothea, eine über Therese, eine über Fabian und Soiphie und die dann inneinander zu verweben.

Das finde ich dann jeweils auch sehr gut, habe aber noch nicht begonnen, sondern hantle mich weiter und wenn ich erst mit der Rohfassung fertig bin, verändere ich dann meistens auch nicht mehr soviel, obwohl ich dann noch ein paar Monate daran korrigiere, tut mir leid, wenn das das Unprofessionelle an mir ist oder man es dafür halten könnte.

Ich schummele mich an der Handlung also meistens ein wenig vorbei, obwohl ich ja schon über vierzig Bücher habe, in denen ja auch etwas passiert. Ganz früher hat man mir gesagt, in meinen Geschichten passiert ja nichts.

Das gilt, glaube ich, jetzt nicht mehr und einen ungefähren Handlungsplan worauf das Ganze hinauslaufen könnte, habe ich auch schon, obwohl ich, wie meistens nicht so genau weiß, ob ich jetzt am Anfang, in der Mitte oder schon gegen Ende bin. Das heißt, so ganz am Anfang werde ich nicht sein, denn meine Geschichten werden immer kürzer und, daß sich die Sophie und der Fabi bei der Angelobung von van Bellen auf einer Demo wieder sehen könnten, weiß ich schon und die Therese wird mit der Jovanka zu der Performance in die Galerie Sonnenschein gehen. Aber die wird durch eine Demo gestört, die Jovanka wird verletzt, muß in ein Krankenhaus, um sich verarzten zu lassen und die Therese reist wieder ab und fährt vielleicht mit einem Bus nach Linz, um dort in eine Ausstellung ins Lenthos zu gehen, von der sie in der Galerie hörte oder ein diesbezügliches Flugblatt fand. Vielleicht kommt sie dann noch nach Salzburg, Berlin, etcetera, bevor sie am Donnerstag, den 20. Dezember zurückkommt, weil sie ja einen Termin mit ihrem AMS Betreuer Harald Fiedler hat.

Der Psychiater Theo Hardenberg kommt auch wieder vor und dann gibt es noch die Dorothea von der ich ja geschrieben habe, daß sie vielleicht gar nicht wohnungslos ist, sondern möglicherweise von der Karo nur in die Hauptbücherei eingeschleuest wurde, um darüber zu schreiben.

Ob es das werden wird, weiß ich gerade wieder nicht. Denn sie hat ja das ausrangierte Buch „Die Viertagebuch“ in ihrem Übernachtungszimmer gefunden. Wie ist das nur dahin gekommen?

Ach ja, damals habe ich ja noch herumgeschickt und es gab  auch eine Donnerstagsdemonstrationteilnehmerin, die mir gleich einen ganzen Haufen abgekauft hat.

Von dort hat sie sich die Identität der Felizitas Fee ausgeborgt, das muß ich noch in meinem bisherigen Konzept ändern und das jetzt überhaupt noch einmal von vorne durchkorrigieren, damit es wieder stimmig wird.

Weil sich ja während des Schreiben immer einiges verändert, so daß ich auch beim „Nanowrimo“ immer zwischendurch durchkorrigiert habe und etwas anderes für mich nicht für sehr sinnvoll halte.

Die Dorothea schreibt aber jetzt schon an einer Studie über Migration und Obdachlosigkeit, so hat sie es zumindestens der Karo erzählt, die sie ja ins Cafe Oben zu Kaffee  und Kipferl eingeladen hat. Also ganz spannend und irgendwie ganz langsam und ganz vorsichtig wird es mir vielleicht auch gelingen, mir Zeit zu lassen und mir nicht nur vorzusagen, sondern mich auch daran zu halten und es zu glauben, daß man ja einen Roman nicht in sechs Wochen schreiben muß.

Die sogenannten Profischreiber, die mit den Publikumsverlagen „Fischer“, „Suhrkamp“, „Kiwi“ etcetera, sitzen ja auf den Messen immer auf den blauen Sofen,  bei „3 sat“ oder sonstwo und sagen stolz, sie haben zwei, drei,  fünf  oder gar zehnJahre für den Roman gebraucht.

Von den Verlagen hört man dann immer, du mußt jedes zweite Jahr eines auf den Markt hauen, denn sonst bist du weg, und das, was da ja jetzt auf der deutschen oder österreichischen Buchpreisliste stand, liegt morgen in der Wühlkiste und kein Mensch interessiert sich dafür.

„Am Rand“ habe ich schon vor Weihnachten im offenen Bücherschrank gefunden und Jonathan Franzens „Unschuld“ lag dort auch im vorigen Jänner, als ich mich auf meine Recherchetour aufmachte, wie schade, daß ich mir das Buch vom Karl zum Geburtstag gewünscht habe. Gelesen habe ich es aber ohnehin noch nicht.

Die Selfpublisher haben aber den Spieß umgedreht und werfen alle paar Wochen ein Buch auf den Markt, also eigentlich das, was ich mache, auch wenn ich nicht bei „Amahon“ veröffentliche und Jacqeline Vellguth wollte im Vorjahr berühmt werden, in dem sie zwöf Bücher im Jahr schrieb und hat das auch geschafft.

Ich könnte das nicht, auch wenn ich nicht berufstätig wäre und so viel lesen und zu soviel Veranstaltungen gehen würde, aber das kann mir helfen zu meinen drei jährlichen oder den fünf zu stehen, die voriges Jahr erschienen ist.

Ja natürlich, es ist so wie es ist, das hat schon Erich Fried über die Liebe geschrieben, ich bin so schnell oder so langsam, so gut oder so schlecht, wie ich es eben kann und auch das öffentliche Bloggen ist kein Weg auf sich aufmerksam zu machen, weil die Leute ja wahrscheinlich mehr das eigene Schreiben, als das erfolglose, der anderen interessiert.

Auch das ist, wie es ist und ich finde es interessant über meine Schreibprozesse zu schreiben, das hilft mir auch weiter, mir mehr Zeit zu lassen und die Handlung vielleicht wirklich langsam langsam kommen zu lassen und drei oder auch vier oder zehnmal umhzuschreiben, bis es wirklich passt.

Das wäre schön, weil ja auch für mich gelten müßte, daß man durchs Schreiben besser wird, mit jedem Buch ein Stückchen, auch wenn, ich ganhz erlich bei meinen Büchern diese Fortschritte nicht so sehe und vielleicht auch die Gefahr ein wenig ausgeschrieben zu sein, nicht ganz so unrealistisch ist.

Aber das geht auch anderen so, das sagt man auch Martin Walser und Philiph Roth oder John Irving nach und komplizierter, als ich sind sicher James Yoce und Arno Schmidt.

Ich bin eher realsitisch aber eigentlich ist es sicher interessant über die politische Situation und über eine wohnungslose und eine depressive Frau zu schreiben, auch wenn ich das schon getan habe.

Neue Aspekte gibt es sicher und sei es auch nur, daß sich die Dorothea auf die „Viertagebuchfrau“ bezieht und, daß der neue Bundespräsident am sechsundzwanzigsten Jänner angelobt werden wird und die Sophie kann sich ja auch in den Fabi verlieben oder umgekehrt, aber, wie das genau werden wird, das weiß ich nocht nicht. Das habe ich mir noch nicht ausgedacht, das braucht noch seine Zeit….

2017-01-07

Gedanken zur Romanentstehung

„Daß mir bei meinen Romanideen nur ein paar Bruchstücke, ein paar wenige Szenen, aber kein großes Ganzes vorschwebt!“, hat mein mein Kritiker Uli geschrieben und hat in diesem Fall ganz recht.

Bei „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, meinem momentanen Work in Progress ist das so und bei den „Berührungen“ war es ähnlich.

Da könnte man, wenn man superkritisch sein will, schreiben, daß ich den ganzen Roman sozusagen intuitiv, von einer Szene zur anderen, ohne eigentlich zu wissen, wo ich hinwill, geschrieben habe.

Ist das schlecht? Nein, denke ich, es ist eben so wie es ist und ich bin ja, auch wenn ich schon seit 2008 über meine Schreibprozesse blogge, eine sehr einsame Schreiberin und die größten Schwierigkeiten, gegen die ich zu kämpfen hatte oder vielleicht immer noch kämpfe, war die Hemmung, die innere Stimme, da da schreit „Du darfst, du kannstt, nicht schreiben, du hast keine Lizenz dazu!“

Bei mir schreien das noch ein paar andere Leute, obwohl es sich eigentlich bei den sogenannten Hobbyschreibern, für die ich mich ja nicht halte, also in der Schreibschulenszenen durchgesetzt hat, gegen den innteren Kritiker anzukämpfen, einfach den Bleistift nehmen, die Uhr einzustellen und loszuschreiben.

Korrigieren kann und soll man dann ja noch immer und aus diesen Grund ist auch der Nanowrimo entstanden, den kenne ich auch seit 2008 und habe 2009 das erste Mal daran teilgenommen, wie lange es das National writing month in Amerika schon gibt, weiß ich nicht, aber als ich 1973 professionell zu schreiben angefangen hatte, da war eigentlich niemand da, der einem sagte, wie das geht.

Da hatte man auf den Musenkuß zu warten, es gab keine Schreibschulen und die Kritik, die es damals gegeben hat, war alles andere als konstruktiv, sondern wahrscheinlich von der heimlichen Freude druchtränkt, die Werke der anderen zu zerfetzen.

Seit immer mehr Autoren einen Nebenerwerb in kreativen Schreibseminaren sehen ist das anders und da hat sich auch eine Kritikkultur entwickelt und das Feedback geben läuft so ab, daß man meistens nur, was Positives sagt und der andere hört schweigend zu und entscheidet für sich, ob es passt oder nicht.

Aber 1973 gab es auch noch keine Schreibseminareund keine Schulen des Schreibens, oder doch die DDR hatte schon ihr Literaturinstitut in Leipzig, in Amerika konnte man das kreative Schreiben sicher auch schon auf der Uni lernen, aber Ameriksa ist ja weit weg und in Hamburg gab es diesen Fernkurs, den glaube ich Jack Unterweger einmal absolvierte, ich mir die fünfzehn goldenen Regeln schicken ließ, die Kurse sehr teuer waren und man sich verpflichten mußte, die Unterlagen, die man da zugeschickt bekam, streng geheim zu halten.

Jetzt ist das alles anders, jetzt boomt das Netz von Schreibtips und es gibt Blogs, wie den von der Annika Bühnemann, auf dem ich im letzten März nach Leipzig gestoßen bin, der sehr konstruktiv ist und den ich nur empfehlen kann.

Es gibt auch das „Writiersstudio“ eine nach amerikanischen Muster konzipierte Schreibschule, wo ich regelmäpßig zu den Tagen der offenen Tür hingehe und meine erste Schreibschule, war der „Arbeitskreis schreibender Frauen“, wo ich wichtige Autoren, wie Marie Therese Kerschbaumer, Erika und Bärbl Danneberg, Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler, Christa Stippinger und höre und staune Arthur West kennenlernte, die Kritik die es dort gab, war alles andere als konstruktiv, zuminest hab ich es so empfunden und es war, obwohl ich dort nette Frauen kennenlernte, auch ein bißchen nach DDR-KP ausgerichtet.

Den Arbeitskreis gab es auch nicht sehr lang, nur bis 1984 glaube ich, mit der Valerie Szabo, der Elfriede Haslehner, der Hilde Langtthaler und auch mit anderen Frauen habe ich mich noch lange lange getroffen und treffe sie, wie erst letzten Silvester zum Teil immer noch und dazwischen habe ich geschrieben und geschrieben. In dieser Zeit meine gelungenen und auch nicht so gelungenen Texte an Literaturzeitschriften und Verlage ausgeschickt, nach meiner Sichtweise nicht sehr viel Glück gehabt, obwohl ich gleich beim zweiten Anlauf in die GAV aufgenommen wurde und dann auch einen Text, meine „U-Bahngeschichten“ im „Wespennest“ hatte und dachte, jetzt geht es los.

Es ist aber nicht losgegangen oder doch vielleicht, denn mit den „Hierarchien“ habe ich ja, weil ich ja auch immer Texte in der „Wortbrücke“ hatte, einen Kleinstkleinstverlag gefunden, aber die gab es dann auch nicht mehr lange und ab 2000 habe ich beim „Luitpold Stern Preis“ öfter gewonnen, ein Preis so zwischen Amatuer und Profischreiber würde ich sagen, war dann eine Zeitlang in der Schreibwerkstatt der Evelyne Haas, die ich sehr konstruktiv fand, gerade weil da nicht kritisiert und zerpflückt wurde.

Es sind einige Texte in diesem Rahmen entstanden, die zum Teil im „Best off-Geschichtenband“ enthalten sind.

2000 kam dann der Alfred auf die Ideee mit dem Selbermachen, die „Wiener Verhältnisse“ entstanden. Ich habe noch eine Zeitlang trotzdem an Verlage geschickt, aber kein Glück gehabt, so daß ich um 2004 damit aufhörte und inzwischen eine Pionierin des Selbermachens mit bis dato einundvierzig selbstgemachten Büchern bin, wow, inzwischen entstehen ungefähr drei im Jahr, im letzten waren es fünf und ich schreibe auch so viele, wie am Fließband könnte man wieder selbstkritisch sagen, bei den sogenannten Profis, zwischen oder neben denen ich ja zu stehen scheinen, gilt das als Out, die Selfpublisher sind da anders und da kann ich auch gleich schreiben, Jaqueline Vellguth ist ihr zwölf Bücher im Jahr Projekt, das sie sich für 2016 vornahm gelungen.

Gratulation, für mich wäre das nichts, weil ich in diesem Tempo wohl nicht Qualität schreiben könnte. Ich kann es bei zwei oder drei Bücher im Jahr, brauche ungefähr sechs Wochen für den Rohtext und korrigiere dann ein paar Monate und solange dauert es dann noch, bis der Alfi das Buch fertig hat, damit es an Digitaldruck.at gehen kann.

So habe ich mich also langsam langsam und mehr schlecht, als recht gegen meine Hemmung angeschrieben, obwohl das habe ich ja schon geschrieben, ich bei meinen Büchern immer wieder die Erfahrung mache, so schlecht sind sie nicht, aber die „Hierarchien“, die sogar bis zum „Falter“ kamen, sind durchaus schlecht besprochen worden und mit dem Selbstgemachten hat man auch nicht viele Rezensionen. Aber das Literaurgeflüster auf dessen Idee ich ja im Sommer 2008 kam, als ich schon ein paar Blogs verfolgte, hat mir da sehr geholfen und die Idee über mein Schreiben zu schreiben ist ja auch bald gekommen.

2008 hab ich die „Radiosonate“ geschrieben und um den Jahreswechsel 2009 „Das Haus“, die Geschichte von hundert Jahre Steinhof, an Hand einer Psychiaterinnengeneration, es die dann die „Mimi“ gefolgt, wo es um das Down Syndrom geht, da war ich ja schon in der „Ohrenschmaus Jury“, mein erster „Nanowrimo“ wo ich über das Bloggen und den Literaturbetrieb schrieb und und….

Ja, ich wollte von den Ideen schreiben und wie man zu seinen Romanen kommt, da es im Netz für die sogenannten Hobbyschreiber und Selfpublischer ja inzwischen sehr viel Hilfreiches gibt, bin ich auf die sogenannte „Schneeflockenmethode“ gestoßen.

Ich glaube Jaqueline Vellguth hat sie vorgestellt und ich habe sie auch bei der „Wiedergeborenen“ ausprobiert. Aber da war ich schon in der Krise, denn vorher habe ich ja „Absturzgefahr“ geschrieben und „Zwillingswelten“ und hatte da auch meine zweite Kritikerin, Yu Sophie, mit der ich mich einemal bei der ersten Studentenlesung im Literaturhaus getroffen habe und die mich dann auch ziemlich auflaufen ließt und beispielsweise an der „Mimi“ die sie rezensieren wollte, hasche Kritik übte, die ich nicht für konstrutktiv halte, ich bin  bein den „Zwillingswelten“ auch irgendwie angestanden, habe das gebloggt und dann auch eine harsche Kritik von einer Lesernin bekommen, die so unter der Gürtellinie war, daß sie es nur in die Spamkiste schaffte, ich habe sie mir aber trotzdem zu Herzen genommen und seither meine Schreibprozesse bei den Vorschauen verlinkt, so daß man den Prozeß nachlesen und daher besser nachvollziehen kann.

Denn es ist ja eigentlich gar nicht so leicht über das Work in Progress zu schreiben, ich habe zwar keine Angst, daß mir da einer etwas stehelen kann, denn wenn es fertig ist, wird das Buch ja auch veröffentlicht. Seit ich es selber mache, ja jedes, aber wie beschreibe ich das? Eigentlich kann ich ja nur die Idee aufzählen von der ich ausgehe, dann die Personen aufzählen und danach den Handlungsprozeß beschreiben: Ich habe beim jetztigen drei Personenstränge, und gestern die Therese Schwarzenberg nach Graz fahren lassen, jetzt kommt eine Fabi-Sophie Szene und dann fragt die Dorothea, die Karoline nach der Therese und die lädt sie ins Cafe oben zum Frühstück ein, so etwa.

Etwas verstanden? Vor allem wenn man nur kurz in den Blog hineinschaut und kein regelmäßiger Leser ist, wird das wohl schwer geschehen, deshalb verlinke ich bei den Vorschauen, damit man es ein bißchen leichter hat, wenn das Buch dann da ist, gibts auf der Website ein Probekapitel und man kann es natürlich auch kaufen, bestellen, rezensieren, gewinnen, etcetera.

Das finde ich eigentlich interessant, die Schreibprozesse öffentlich zu dokumentieren, für mich ist es hilfreich und es ist auch das, was ich 1973 oder auch 1980 gern gelesen hätte, als ich mich mit meinen Schreibanfängen quälte, aber damals gab es das noch nicht.

Jetzt gibt es sehr viel, das internet ist sehr voll davon und die Leute haben warhscheinlich keine Zeit und keine Lust bei mir einer nicht so erfolgreichen literarischen Frau zu lesen und so ziehe ich nur ein paar nicht sehr konstruktuve Kritiker an, die ihren Spaß daran haben in die Wunden zu stechen, aber trotzdem, ich glaube, ich habe auch von ihnen gelernt und ich glaube es ist auch sehr hilfreich sein Schreiben öffentlich zu dokumentieren, mir hilft es jedenfalls sehr viel.

Aber ich wollte von der „Schneeflockenmethode“ und von der „Widergeborenen“ schreiben, das ist ja die Geschichte von der Thersia Brunner, die auf einer Demo einen dürkischen Studetnten trifft, eine Mutter hat, die ungarische Flüchtlinge versteckte und eine Großmutter, die das bei einer jüdischen Freundin tat.

Da hatte ich wahrscheinlich auch eine Idee, ich glaube, sogar vierzig Seiten, die ich schnell  dahingeschrieben habe, und dann nicht mehr weiterwußte. Ich habe darüber gebloggt, die „Schneeflockenmethode“ ausprobiert, bin damit auch nicht weitergekommen, die vierzig Seiten dann nicht, wie ich eigentlich wollte, weggeschmissen, denn irgendwie ist es dann wieder gekommen.

Ich hatte danach aber die Idee aus meinen bisherigen Blogartikeln oder aus den literarischsten das „Literaturgeflüster-Textebuch“ zu machen und das war so zwischen 2013 und 2013 und dann ist es auch wieder mit dem „Nanowriomo“ weitergegangen und und…

Aber irgendwie stimmt es natürlich schon, daß ich vielleicht zu schnel und zu flüchtig schreibe, zu schnell fertig bin, die Themen nur anreiße, sie unfertig stehen lasse, mich dann wiederhole und so habe ich, wenn ich eine Idee habe, jetzt auch oft auch schon die, daß ich das ja schon in dem oder in dem Buch geschrieben habe.

So gibts ja schon einige depressive Frauen bei mir und die Idee über Bücher zu schreiben habe ich auch schon öfters, aber irgendwie komme ich  auch nicht so recht weiter damit.

Da bin ich wohl zu schnell und zu flüchtig und statt es richtig auszuarbeiten fange ich im nächsten Buch wieder damit an.

Ich habe einen sehr lieben Kritiker, einen ganz sanften,der mich auch bei „Paul und Paula“ beraten hat, der mir das sehr lieb und vorsichtig durch die Blume sagt und dann auch noch fünfmal nachfragt, ob er mich jetzt nicht kränkt damit, und ich sage, nein, denn ich weiß ja, daß es stimmt, kann aber irgendwie nicht anders und so sind dann noch ein paar Bücher über das Sterben entstanden und dann, weil ich schon wirklich nichts mehr Neues wußte, das Sommerbuch und der Adventkalender und aus der Idee über eine depressive Frau zu schreiben, die ihre Bücher auflesen will, ist sowohl die „Pensionsschockdepression“ geworden, als auch der erste Teil der Flüchtlingstrilogie und wenn jetzt jemand genauer wissen will wie das jetzt ist mit meinen Ideenfragmenten, die dann irgenwann doch zu einem veröffentlichten Buch werden, kann das in der „Nika, Weihnachtsfrau“ sehr gut nachlesen.

Denn da hatte ich ja schon ganz lang, die Idee über eine Studentin, die erste Idee war glaube ich, ein Ausländer, ein Pole oder Tscheche, der im Dezember als  Weihnachtsmann verkleidet vor dem Kaufhaus Gerngroß steht, dann habe ich in den „Dreizehn Kapitel“, das ist die Ideen aus dreizehn Kapiteln einen Roman zu machen, in dem man einfach von einer Person zur nächsten geht, bis man am Schluß wieder bei der erwten is, und da ist mir auch etwas Prominentes passiert, denn ein Kaptiel ist ja die Biografie des Sinologen Ernst Schwarz, da habe ich auch bei einem Volksstimmefest gelesen und ist auch in der entsprechenden Anthologie abgedruckt, ein weiteres ist der Nika, Weihnachtsfrau gewidmet und das, wo die Lehrerin Uschi Bischof in thereran auf einem Campingplatz steht und sich über ihr verrutschendes Kopftuch ärgert, habe ich bei den letzten Textvorstellungen, zu denen ich eingeladen wurde gelesen.

Also die Nika ist ein Kapitel bei den dreizehn, im daraufolgenden Dezember füllte sie einige Blogartikeln und dann habe ich sie im November 2015 während meines letzten Nanowrimo an dem ich teilnahm geschrieben, im Readingroom zwei Adventkalenderfester vorgestellt und da hatte ich auch schon die Idee einen Blogroman daraus zu machen, also nach und nach im Dezember immer ein Fenster in den Blog zu stellen, bis dann einmal der ganze Roman im Netz erhältlich ist.

Wenn es also einer oder eine genau wissen will, dann kann er zu der Vorschau gehen, die Schreibberichte die dort verlinkt sind, nachlesen und sich dann die bis jetzt vorhandenen Kapiteln, die da sind 1 5 19 25 29 und 30 und die Ideenfragmente mit den Ganzen vergleichen.

Es geht so einen Roman zu schreiben, habe ich ja schon einundvierzig Indie Bücher und weiß natürlich, daß man einen Anfang, eine Mitte, einen Schluß und auch eine Handlung brauch und wieder von Jaqueline Vellguth, deren Blog Schriftstellerwerden.de, ja auch sehr hilfreich ist, habe ich mir einmal Charakterbögen hinuntergeladen und die fülle ich auch meistens vorher aus.

Aber dann hantle ich mich meistens von Szene zu Szene, die ich mir auch immer getreulich in meinen Notiuzbüchern notiere, darüber schreibe ich auch, und wenn man das mitverfolgt, wird man vielleicht nicht sehr viel haben, denn es ist ja ein Gerüst, aber vielleicht doch sehr interessant.

Die „Schneeflockenplaner“, um das vielleicht auch kurz zu beschreiben, schreiben zuerst einen Satz über ihre Geschichte, ich will über eine Frau, die in einer Bibliothek wohnt schreiben, beispielsweise,  dann mehr und mehr und am Ende haben sie Szene für Szene konzipiert, bis sie sich hinsetzen und das Ganze in einem Fluß hinunterzuschreiben.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das nicht vielleicht eine gute Methode für die Gebrauchsschreiber ist, für die vielleicht, die mit vier oder fünf Pseudonymen bis an die zwölf Bücher und vielleicht drei oder vier noch gleiczeitig schreiben.

Mir wäre das wahrscheinlich zu langweilig, denn wenn man mit einer vagen Idee anfängt, kann man das Ganze sich  entwickeln sehen, kann abwandeln, verändern und oft machen ja die Figuren, wie ich schon manche Autoren sagen hörte, mit einem was sie wollen und das finde ich, sollen sie auch, das ist ja sehr spannend und ich denke, mir inzwischen jedesmal oder sehr oft, wenn ich in der Korrekturphase bin und ich noch keinen Einfall für das nächste Buch habe, daß ich dann eine Weile nichts schreiben werde. Ich glaube das kann ich gar nicht und irgendwann kommt eine Idee, die mehr oder weniger konkret ist und an der ich mich vorwärts hantle und über die  oder auch ihr mißlingen und nicht weitkommen, ich im Blog dann auch entsprechend jammere.

Wenn ich das öffentlich mache, setze ich mich auch der Gefahr aus, von einem harschen Kritiker zu hören „Sie haben nichts verstanden, Sie können nicht schreiben, besuchen Sie doch ein Schreibseminar!“

Nun ich tue es, so gut, wie ich es kann, lade den, den es interessiert zum Verfolgen meiner Schreibprozesse nach dem Motto „try and error“ ein und dem, dem es zu trival ist, der soll es lassen und so hantle ich mich also derzeit durch mein Bibliotheksgespenst und stimmt, Herr Lucas, sehr konkret ist es noch nicht, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden!

In diesem Sinne wünsche ich mir alles Gute, freue mich über konstruktive Kommentare und Ermunterungen und habe derzeit neunundzwanzig Seiten, zehn Szenen und 19327 Worte. Das Worteszählen kommt vom „Nanowrimo“, wirkt vielleicht ein wenig zwanghaft, ist aber auch sehr hilfreich. Ideen für drei weitere Szenen stehen schon in meinem kleinen chinesischen Notizbuch, das ich mir am Heiligenabend in dem „Ein Euro Shop“ am Rathausplatz von St. Pölten kaufte und dann kann ich wieder von vorne anfangen, wieder zum Rechercihieren in der Stadt, beziehunsweise in der Hauptbücherei herumlaufen, wieder konzipieren, plotten, meine eigenen Bücher lesen, etcetera, um das Ganze ganz langsam entstehen und kommen zu lassen und wem es interessiert dabei zu sein und den Schreibprozess mitzuverfolgen, den lade ich dazu sehr herzlich ein.

Und um die Promotion abzurunden, hier noch ein paar Artikeln, wo man Informationen über meine Bücher finden kann, ohne die sich jetzt einzeln aus dem Literaturhaus, wo es einen Teil davon gibt oder der Nationalbibliothek herauszusuchen.

Gibt es ja die Lieblingsbücher, die Coverfragen, Romananfänge, die Geburtstagslesung und die im „Werkl im Goethehof“  und natürlich das Gewinnspiel zu dreißig Büchern, da gibt es zwar nichts mehr zu gewinnen, aber doch ein paar Informationen zu meinem selbstgemachten Werk, das ja schon ein ziemlich umfangreiches ist, obwohl da noch die letzten fehlen und ich ja schon am dreiundvierzigsten Selbstgemachten schreibe.

2017-01-05

Ein windiger Wintertag

Weil ich heute keine Stunden hatte, aber den Tag in Wien verbrachte, habe ich ihn wieder für meine Romanrecherche benützt, denn das mache ich zu Beginn einer neuen Arbeit ja gern.

Außerdem mußte ich aufs Paßamt gehen, denn mein Paß, den ich mir ja das letzte Mal 2007 ausstellen ließ, als wir mit der Ruth mit dem Rad von Ybbs bis Regenburg fahren, verlor am zweiten Jänner seine Gültigkeit und spätestens, wenn wir nach Leipzig fahren, was wir ja wahrscheinlich wieder machen, brauche ich einen neuen, also zuerst auf die Mariahilfertraße zum „Hartlauer“ für Paßfoto, denn das Fotoatelier in der Hofmühlgasse hat es, glaube ich, schon 2007 nicht mehr gegeben, obwohl das Geschäftslokal noch immer leersteht.

Abmelden von der Gumpendorferstraße mußte ich mich auch, denn die Anna hat ja die Wohnung dort, in der sie geboren wurde, schon im November aufgegeben und lebt jetzt mit Freund, Hund und Kegel, im Nachbarhaus in Harland, das der Opa ja gerade 2007 für sie zu bauen begann und worüber ich das Buch „Und trotzdem“ schrieb.

Und worüber wollte ich jetzt bezüglich der wohnungslosen Dorothea Wewerka recherchieren, werden jetzt veilleicht meine Stammleser fragen oder sich daran erinnern, daß ich ja schon vor Weihnachten mit den Recherchieren begonnen habe.

Denn ich bin ja mit der „Kroatiengeschichte“ am  sechzehnten Dezember fertig geworden und dann gleich ein bißchen in die Stadt gelaufen, um mir beim Bücherflohmarkt in der Grünangergasse ein paar Leseexemplare zu kaufen und mit dem Alfred Punsch zu trinken, denn irgendwie wollte ich mich ja auch ein bißchen belohnen, Weihnachten vorfeiern, etcetra, am Dienstag darauf war ich dann beim Friseur und in der Hauptbücherei, wo ich in der Zeitschriftenecke, gleich beim Eingag gesessen bin und mir meine Notizen machte.

Geschrieben hatte ich da noch nichts, außer den eineinhalb Seiten, die in der Dezemberschreibgruppe entstanden sind.

Dann war ich noch beim Flohmarkt im Literaturhaus und habe Bücher nach Hause geschleppt, die ich wahrscheinlich lange nicht lesen werde und am Tag darauf habe ich meine Fenster geputzt.

So beginnen meine Schreibrituale ja immer, dann war Weihnachten schon da und ich in Harland und ich habe geschrieben und geschrieben, neun Szenen, fünfundzwanzig Seiten und drei Handlungsstärnge und noch ein paar Nebenpersonen habe ich  schon und wieder bin ich nicht ganz damit zufireden, wenn ich ja nebenbei Kommentare von meinem Leser Uli beantworte, der immer wieder über mein erfolgloses Schreiben schimpft und ich bin ja irgendwie auch ein bißchen masochistisch, daß ich darauf antworte und mich zu rechtfertigen versuche, obwohl ich es ihm wahrscheinlich nie recht machen kann und das auch nicht muß.

Mir muß ich es recht machen oder sollte es und da habe ich ja noch immer den Verdacht, daß ich nicht so wirklich weiß, worüber ich schreiben will oder um den heißen Brei herumschleiche, wenn ich dann aber in meinen bisher erschienenen Bücher lese, habe ich öfter das Gefühl, daß ist ohnehin sehr gut, sehr dicht, gut auskomponiert, etcetera.

So ging es mir auch letzte Woche bei der „Viertagebuchfrau“ zumindest am Beginn, später war ich mir nicht mehr so sicher, aber es stimmt schon, die Idee über eine wohnungslose Frau zu schreiben, ist nicht so ganz neu und was bitte, ist ein Bibliothekgespenst?

Eine Frau, die dort wohnt und am Tag in Wien spazieren geht, die Selma in der „Frau auf der Bank“ tut das ja auch und Vorbilder für den Fabian Hirschmann gibts sowohl in zwischen „Hütteldorf und Heiligenstadt“, als auch in der „Reise nach Odessa“ ganz abgesehen von meinen vielen depressiven Frauen.

Die drei Geschichten, die vielleicht ganz gut wären, wo jede einzele ihren Spannungsbogen hat, habe ich noch nicht geschrieben, vorläufig larviere ich mich eher um den Brei herum weiter, bin bei Szene neun, wo die Dorothea sich in die Hauptbücherei über die Nacht verzogen hat, die nächste Szene ist die, wo die Therese mit dem Bus schon in Graz ist und die Sophie und der Fabian haben im „Cafe oben“ ein Bier getrunken, dann könnte die Dorothea noch die Bibliothekarin Karoline Prohaska am nächsten Morgen ansprechen und sie fragen, ob sie jetzt schon die Therese gefunden hat?

Und das wäre es wohl, viel weiter bin ich mit meinem Konzept noch nicht gekommen, aber heute auch ein bißchen in die Bücherei hineingegangen und vielleicht nach dem Zimmer gesucht, in das die Dorothea sich einquartiert haben könnte.

Dann dachte ich, ich gehe jetzt in die Stadt und schaue um, ob es was für mich zu kaufen gibt, in zwei Schokoladegeschäften bin ich schon vorher gewesen, habe mich dann aber nicht zum  Kauf von verbilligten Marzipanschweinchen aufraffen können, hat mir ja gestern ein Klient auch einen solchen Rauchfangkehrer gebracht.

So bin ich nur in einem Papiergeschäft gelandet, wo ich mir für meine Praxis einen Zettelblock und für mich und mein Schreiben zwei schöne Notizbücher kaufte.

Da war ich ja am heiligen Abend auch in St. Pölten in so einem Billigladen und habe mir ein paar Notizbüchlein und auch ein paar warme Patschen mit roten Herzen gekauft.

Beim Mc Donald bin ich schon vorher gewesen und habe dort einen Supercheeseburger mit Pommes frites und Cafe latte zu Mittag gegessen und damit, um zwei meinen Recherchegang, wo es schön kalt und auch etwas windig war, beendet, um jetzt doch noch die drei geplanten Szenen zu schreiben und dann weiterzusehen, wie das mit der wohnungslosen Dorothea und der depressiven Therese Schwarzenberg noch werden wird?

Schreibgruppentermine bis Juni haben wir jetzt ausgemacht und ich habe sie an die Gruppe oder den Rest der noch da ist geschickt. Ab Februar fangen wir wieder an, da ich ja morgen wieder mit dem Alfred nach Harland fahre, um den Rest der Weihnachtsferien, es gibt ja noch einen Feiertag, dort zu verbringen.

Und auf Annika Bühnenanns Blog „Vom Schreiben leben“, die ja, glaube ich, die konsturktive Schreibkritik vergibt, von der in meinem letzten Artikel die Rede war, habe ich mich auch umgeschaut, denn die hat da ja einen Artikel, wo es um die „Fünf Lügen die einem am Schreiben hindern würden“ geht und wenn man ihre Artikel liest, hat man die Ermunterung, die man braucht, denn sie sagt,“Schreibt drauf los, nur vom Schreiben wird man besser und mit jedem Buch kommt man ein Stückchen weiter!“, also das, was ich eigentlich auch glaube.

Bei meinen Büchern zwar nicht so sehr sehe, denn irgenwie blogge ich ja sehr isoliert vor mich hin und habe nur manchmal einen Kritiker, der seinen Spaß hat, mich zu beschimpfen, aber ganz so stimmt das dann doch wieder nicht, denn ich habe ja im letzten Jahr zwei meiner Bücher nach Deutschland geschickt.

Eines an eine Studentin, die eine Dioplomarbeit oder so etwas über Michaela König schreibt und sich daher  für die „Mimi“ interessierte und dann einen Koreaner oder Chinesen, der über Ernst Schwarz eine Hausarbeit schreibt und da bin ich ja bei „Wikipedia“ verlinkt, daß es in den „Dreizehn Kapiteln“ ein Kapitel über den Sinologen gibt, der in Wien geboren wurde , nach Shanghai auswanderte, dann in die DDR kam und zu letzt in Münchendorf in Niederöstereich gestorben ist.

Es geht also, wie man sieht, auch im neuen Jahr rasant weiter und ich will mir auch, wie ich wieder wiederhole, mit dem Schreiben Zeit lassen, damit aus den Bruchstücken und den Fragmenten, die ich derzeit habe, ein Roman wird, der etwas Neuen beinhaltet, ich meinen Stil weiterentwickle und ich am Ende auch zufrieden bin und das ist wahrscheinlich die Hauptarbeit, die vor mir liegt und wenn ich diesbezüglich ein aufmunterndes Wort zum Weitermachen bekäme, wäre das sehr schön und hilfreich, ansonsten setzte ich mich weiter mit meinen Kritikern auseinander.

Und ehe ich es vergesse, am offenen Bücherschrank, bin ich bei meinem Recherchegang auch zweimal vorbeigekommen. Zuerst lag in der Westbahnstraße nichts Rechtes daran, dann gab es aber Susanne Ayoubs „Engelgift“ und das ist ja der Roman mit der ihr 2004 schlagartig der Durchbruch gelang.

2017-01-04

Vom Suppenkaspar, Max und Moritz, guten oder schlechten Frauen

Während ich ein wenig ratlos war, wie ich das mit meinen Posts im neuen Jahr, die Veranstaltungen beginnen ja erst wieder am Montag und mit dem Lesen, wo ich jetzt bei den Weihnachtsbüchern von 2015 bin, komme ich auch nicht nach, -machen soll, denn ich will ja  meinen Lesern, die ich, wie man sehen kann, zwar höchstwahrscheinlich ohnehin nicht habe, die begierlich Tag für Tag nach den Schreiberfahrungen einer „Minusfrau“, gespoilerten Büchern oder den Geschichten vom Wiener Literaturbetrieb lechzen, -hat sich mein Kritiker Uli, der nicht Troll oder Glaubenskämpfer genannt werden will, gemeldet und mir freiwillig oder auch unfreiwillig neuen Stoff geliefert, wofür ich ihm auch herzlich danke.

Denn der stößt sich ja an meinen offenbar doch sehr vielen Flüchtigkeitsfehlern und es scheint ihm auch zu nerven, daß ich, obwohl ich  so fehlerhaft bin, nach „höheren Ruhm“ und sogar nach dem „Nobelpreis“ lechze und macht sich nicht nur gehörig lustig darüber, sondern pflegt auch so loszuschimpfen, wie es die konstruktiven Kritiker höchstwahrscheinlich nicht tun, denn die soll ja anspornen, während man, bei einem, der schlecht oder auch nur ein wenig patschert schreibt, wohl ein wenig nachsichtig sein  und vielleicht im Stillen oder auch ein wenig lauter denken könnte, daß man selber besser ist!

So würde ich das wahrscheinlich machen und habe mir auch von einigen anderen Bloggern mit denen ich im November und Dezember gemeinsam, die Bücher für das beste Debut gelesen habe, gedacht, daß daß wahrscheinlich Leute sind, die zum ersten Mal in einer Jury sitzen, während ich da schon mehr Erfahrung habe.

Kritiker Uli macht es anders und scheint das mit dem Berichten über den Literaturbetrieb nicht fassen zu können, meint, daß ich ein „trotziges präpubertäres Kind wäre, das zornig mit den Fuß aufstampft“, weil der „Nobelpreis“ doch nicht kommt und  die Leserkommentare bei meinen Gewinnspielen zu wünschen lassen und meint weiter, daß sich Wilhelm Busch an mir ein Vorbild für seinen „Suppenkaspar“ nehmen hätte können, aber der ist Erstens schon lange tot und Zweites stammt der „Suppenkaspar“ aus dem „Struwelpeter“, den der 1809 geborene und 1894 verstorbene deutsche Psychiater Heinrich Hoffmann geschrieben hat, in dessen Praxis wohl damals schon verhaltensgestörte Kinder, die man heute wahrscheinlich aufmerksamkeitsaufällig und verhaltensoriginell nennen würde, kamen und der ein berühmt gewordenes Kinderbuch darüber geschrieben hat, das auch ich zu Hause hatte.

Ich bin 1953 geboren, die Neunzehnachtundsechziger haben sich an der schwarzen Pädagogik des deutschen Psychiaters, Fingerabschneiden für den Daumenlutscher, Verbrennen des neugierigen Paulinchens, Verhungern des Suppenkaspars, sehr empört und es hilft wohl auch nicht wirklich, verhaltensgehörten Kindern, die vielleicht auch einen Grund dafür haben, warum sie herumzappeln oder ihre Suppe nicht essen wollen, den Spiegel vorzuhalten oder mit der Moralkeule zu kommen, davon wird man wahrscheinlich nicht normaler und die Traumen verheilen auch nicht.

Als Diagnostikum finde ich das Buch aber großartig und, ich denke, es kann auch in die Kinderzimmer, wenn man mit den Kindern nachher darüber spricht und die Paulinchen vielleicht auch ein wenig neugierig sein läßt und den Kasper fragt, warum er sein Süppchen nicht essen mag?

Denn vielleicht ist es versalzen und die Werbung redet den jungen Mädeln ja noch immer ein, daß sie nicht zu fett sein dürfen, wenn sie eine Modelkarriere machen wollen.

Nun, die machen nicht alle, wie auch nicht allen, wie wir wissen, die literarische Karriere gelingt und meine Meinung war und ist, daß die, die vielleicht für die Publikumsverlage zuviele Flüchtligkeitsfehler machen, trotzdem schreiben sollen, wenn sie das wollen und BoD, Kindle Selfpublishing, etcetera scheint ihnen auch recht zu geben.

Das ist auch der Grund warum ich beim „Amazon-Bashing“ vorsichtig bin, denn der „böse“ Internethändler hat den Selbfpublishern wohl nicht ganz so uneigennüthzig ja wirklich die Tore weit geöffnet und während ich vorher immer gehört habe, daß man ja nie und nimmer etwas selber machen soll, weil man dann nie im Leben einen Verlag finden würde und wäre man noch so gut, ist das inzwischen anders und es häufen sich die Beispiele, wo bei Autoren, wie Nele Neuhaus, Elke Bergsma, etcetera, die Verlage anklopfen, weil sie mit ihrem Selbstverlegten so erfolgreich waren.

Nun weiß ich schon, daß das bei mir anders ist. Ich verlege auch nicht bei „Amazon“, dazu habe ich mich noch nicht durchringen können und wenn ich meine Bücher auf meiner Seite vorstelle, dann rührt oder interessiert das niemanden, da hat mein Kritiker schon recht.

Ich kann es nicht ändern und schreibe trotzdem weiter und versuche mich auch mit meinen Kritikern auseinanderzusetzen, drei größere hatte ich ja seit 2008, seit es das Literaturgeflüster gibt und es gibt wahrscheinlich Leute, die gerne in die Wunden anderer stechen und „Wui, bist du schlecht!“, schreien.

Das ist etwas, was ich zwar immer noch nicht so ganz verstehe und wenn mich meine Kritiker deshalb naiv nennen, haben sie wohl recht. Aber ich habe ja nicht nur vom Suppenkasper, bei Heinrich Hoffmann gibt es auch ein makrabes böses Beispiel, was passieren könnte, wenn man sich über die Mohren dieser Welt lustig macht, auch da mag  es pädagogisch sinnvollere Methoden, gegen Fremdenfeinlichkeit und Angst vor der Übervölkerung vorzugehen, geben und niemand wird wahrscheinlich heute deshalb in ein Tintenfaß gesteckt, erzählen wollen, denn es geht ja auch um Wilhelm Busch, den humoristischen Zeichner und Dichter, der von 1832 bis 1908 lebte und uns unter anderen, die bösen Knaben Max und Moritz bescherte, die den spießigen Lehrern und Witwen, ihre bösen Streiche spielten, über die man auch heute noch hererzlich lachen kann, was eine so humorlose Person, wie ich es bin, aber mehr aufregt, als die schwarze Pädagogik des Dr. Heinrich Hoffmann.

Immerhin bin ich ja Psychologin vom Brotberuf und arbeite mit verhaltensgestörten Kinder. Streiche, wie die von „Max und Moritz“ mag ich aber trotzdem nicht, obwohl wir auch dieses Buch in der von mir so genannten Arbeiterbibliothek meiner Eltern hatten.

Da gibt es aber auch die „Fromme Helene“, die sich aus Einsamkeit, Frustration oder auch aus ihrer Depression heraus, ihr Leben mit Likör versüßt und da ist der Wilhelm schon wieder bei mir, denn in einem Teil meiner inzwischen einundvierzig selbstverlegten Bücher geht es ja auch um depressive Frauen und auch jetzt sitze ich, die Ausgeschriebene, die wirklich oder auch tatsächlich nicht schreiben kann, es aber nachweislich und ich schreibe ja auch sehr viel darüber,  nicht in den Literaturbetrieb hineingeschafft hat, über einem neuen „Work in Progress“, wo ich über eine wohnungslose Frau schreiben will, die ihr Leben in einer Bibliothek verbringt und weiß nicht wirklich, wie das geht.

Da helfen Beschimpfungen, wie „Sie sind ja noch schlimmer, als erwartet!“, nicht wirklich weiter und so bin ich am Montagabend auch ziemlich niedergeschlagen über meinem Laptop gesessen und habe bei der Szene neun, bei der ich inzwischen schon bin, nicht viel weitergebracht, obwohl ich da ja eigentlich, das mit dem Bibliotheksgespenst ausbreiten und die Verbindungen zwischen Dorothea Wewerka und Felizitas Fee herstellen wollte und das, hätte ich gedacht, könnte eigentlich sehr gut gehen, in dem die Dorothea in ihrem Bibliothekszimmer, sich die „Viertagebuchfrau“, aus einem der Regale nimmt und dort die schöne Obdachlose findet, die  ein ähnliches Schicksal hat.

Die Viertagebuchfrau“ ist das Buch, das ich über die ersten hundert Tage von „Schwarz Blau“ geschrieben habe, das war 2000 und jetzt geht es ja auch, um eine Bundespräsidentenwahl und die Dorothea Wewerka, hat, als sie von der Hauptbücherei gekommen ist,  auch gesehen, wie auf den Straßen, die Wahlplakate entfernt und durch „Licht ins Dunkel-Werbung“ ersetzt wurden.

Die erste Idee, die für das neue Projekt hatte, war eine depressive Frau, die von und zu einem Endbahnhof fährt und dabei ihr Leben reflektiert, auch nicht wirklich neu. Dann kam das mit dem Bibliotheksgespenst, aber da kam ich auch nicht sehr weiter und dann die Idee mit den drei Handlungssträngen, die Dorothea geht durch Wien, liest Bücher und ist vielleicht auch eine Schriftstellerin, die eine Wohnung hat und nur einen Roman über das Ganze schreibt, vielleicht ist sie mit Karoline Proshaksa auch befreudet, die sie zu Recherchezwecken abends in das Abstellkammerl schleust, die Therese Schwarzenberg fährt inzwischen nach Beglrad und besucht dort ihre Freundin, die Aktionskünstlerin Invanka Gordelevic und der junge Identitäre, Fabian Hirschmann, der Aktionen gegen die Überfremdung Österreichs und auch Deutschlands plant, lernt in der Bücherei Karolines Nichte Sophie kennen, die van der Bellen Sticker auf ihrer Kapuzenjacke trägt und solche, wo „Refuges welcome“ steht und ich hätte drei Handlungstränge, die ich langsam und sorgfälig ausarbeiten könnte.

Ich hoffe es gelingt. Vorläufig habe ich fünfundzwanzig Seiten, neun Szenen, von denen ich die letzte wohl noch überarbeiten oder neu schreiben müßte und vielleicht gelingt es mir wirklich mit den drei Geschichten noch einmal von vorne anzufangen und sie  langsam langsam ineinander zu verweben.

Dazu müßte ich mir Zeitlassen und da habe ich ja wieder vor, mal sehen, ob es gelingt.

Der Stoff wäre ja schon da, jetzt müßte ich nur noch etwas daraus machen und herausfinden, was die Therese in Belgrad will und, wie das der Dorothea mit der Felizitas Fee gelingt.

Sie könnte auch durch das Buch auf die Idee kommen, über Obdachlosgkeit zu schreiben oder auch wirklich zu einem Bibliotheksgespenst werden, obwohl ich nicht so genau weiß, wie das gehen könnte.

Daß ich mit Kritik nicht umgehen könnte, hat mein Kritiker mir vorhin geschrieben und ich weiß nicht so genau, ob das noch stimmt?

Früher war das sicher so, als die Monika J. und der Gerhard K. mir in den Siebzigerjahren, die „Einladung zum Tee“ verrrißen haben, habe ich das nicht verstanden und verstehe das noch heute nicht so recht.

Ich glaube aber, daß ich gerade durch das kontunierliche Bloggen, das gelernt habe und ich deaktiviere die Kommentarfunktion ganz bewußt nicht und versuche auch, mich mit meinen Kritikern auseinanderzusetzen.

Leider sind die, die sich da melden höchstwahrscheinlich nicht so konstruktiv, sondern haben wohl ihr Vergnügen mich auflaufen zu lassen, aber, als in der letzten Schreibgruppe die Rede davon war, daß wir ernsthafter kritisieren  und jeder zu jeden Text was Positives und was Negatives sagen sollte, habe ich mich gewundert, daß ich „Gut machen wir das so!“, sagte und das, was ich da zu hören bekam, auch, als sehr konstruktiv und hilfreich empfand.

Es ist also wahrscheinlich schon ein Unterschied, wie man in den Wald hineinruft und ich denke auch, daß ich jemanden, den ich für schlecht halte, das nicht sagen muß und so weiß ich auch nicht wirklich, ob die Lösung meiner Probleme in „BoD-Büchern“ liegt, die ich dann zu Buchhandlungen trage, die sie nicht haben wollen.

Das habe ich schon mit den „Hierachien“ versucht und das war kein Erfolg, Dazu gibt es wohl auch zuviele Leute, die schreiben wollen und wahrscheinlich immer weniger, die lesen. Der Büchermarkt ist übersättigt und die Literaturkritiker und auch die Blogger schreien nach, wie vor „Pfui, Selbstgemachtes wollen wir nicht!“ und da ich  auch einen Brotberuf und jetzt schon eine Pension habe, geht es mir auch nicht, um den Buchverkauf.

Mir geht es, um die Anerkennung und das war wohl auch schon so, als ich mein Referat in „Poldis Galerie Cafe“, bei Ruths Veranstltung „Poesie und Brotberuf“ vor Jahren gehalten habe.

Daß ich die im Netz, wo ja sehr scharf kritisiert wird, vielleicht nicht bekommen kann, ist wahrscheinlich so. Ich finde das sehr schade, schreibe und blogge aber weiter, weil ich das für eine gute Möglichkeit mich darzustellen halte, auch wenn ich weiß, daß die Leute, die mich entdecken könnten, Blogs wahrscheinlich aus Übersättigungsgründen nicht lesen, sich vielleicht auch an Rechtschreibfehlern stören und die anderen ihre Freude am „Wui, wie bist du schlecht haben!“

Was ich sehr schade finde, aber höchstwahrscheinlich weiter gegen Windmühlen renne und mich mit meinen Kritikern auseinandersetzen werde, obwohl es schon stimmt, daß man die Aufmerksamkeit wahrscheinlich mehr den Schreibprojekten widmen sollte, aber auch darüber werde ich berichten.

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