Literaturgefluester

2021-04-08

Eine Corona-Phantasie?

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 20:04
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Da muß man doch etwas tun!“, dachte Eja Augustin und schaute grimmig vor sich hin. Sie schaute in den Fernsehschirm, wo gerade über den neuen, den vierten oder fünften Lockdown oder die sogenannte Osterruhe, die es im Osten dieses Landes seit Gründonnerstag gab, berichtet wurde. Nur eine Person hatte man über die Feiertage besuchen dürfen, Ausgangssperre bis Ende der Woche, wenn der Lockdown nicht noch verlängert wurde und die FFP2- Maskenpflicht an den belebten Plätzen schien immer mehr zuzunehmen und sich auszudehnen und wenn dann die Geschäfte vielleicht doch wieder geöffnet werden sollten, mußte man sich freitesten, um hinein zu können und sich einen neuen Slipo der Büroklammern zu kaufen, die man für den Berufs- und anderen Alltag brauchte und wenn man Pech hatte, wurde das auch auf die Supermärkte ausgedehnt, so daß man sich, wenn man sich nicht impfen, testen und auch nicht maskieren wollte, womöglich sein weiteres Leben nie mehr aus dem Haus gehen durfte, wenn man keinen grünen Freiheitspaß vorweisen konnte. Denn die Inzidenzzahlen stiegen möglicherweise zu einem expontionellen Anstieg an, der die Intensivstationen zum Platzen brachten, weil immer wieder neue Mutationen auftauchten, die noch viel gefährlicher waren und die Impfungen, die ohnehin nur zögernd anliefen, offenbar vor diesen nicht schützten.

„Verdammt, verdammt!“, murmelte Eja Augustin vor sich hin, als sie die Nachrichtensprecherin, beziehungsweise den Gesundheitsminister diese Besorgnis äußern hörte.

„Verdammt, verdammt!“, dabei stiegen die Zahlen gar nicht exponentiell, sondern, wie sogar der Gesundheitsminister bestätigte, linear an, was aber trotzdem Besorgnis erregend war und der Bundeskanzler hatte vor kurzem erklärt, daß man handeln müße, wenn die täglich gemessenen positiven Zahlen sechstausend erreichten! Das taten sie aber nicht. Lagen sie ja noch immer bei dreitausend und waren, bevor der neuerliche Lockdown verkündet wurde, knapp unter viertausend gelegen. Trotzdem warnten die Experten und die Nachrichtensprecherin forderte gerade eine Maskenpflicht für den Reumannplatz, weil sich da die Leute vor dem berühmten Eissalon drängten und nur die Freiheitlichen plädierte für einen Lockdownstop, verlangten, weil sonst alles kaputt ginge, alles aufzusperren und Eja Augustin hörte die Nachrichtensprecherin wiederholen, daß die Maskenpflicht im Freien für den Donaukanal, Schwedenplatz, Stephansplatz, sowie den Karlsplatz und den Maria Theresien-Platz betraf, also genau die Orte, wo die ohnehin verbotenen Demonstrationen stattfanden. Für heute war wieder eine angesagt und die letzten, auf denen sie war, hatten meist damit geendet, daß die Polizei, die Demonstranten, die den Ruf von rechten Schwurblern, Nazis und Verschwörungstheoretiker hatten, in einen Kessel hineintrieb, wo sie angezeigt wurden und Strafe zahlen mußten, denn für Demonstrationen galt schon länger FFP2-Maskenpflicht, so daß sie immer versucht hatte, sich an den Rand stellen, wo man bisher keine tragen hatten müssen.

„Verdammt, verdammt!“, dachte Eja Augustin.

„Das kann man sich doch nicht gefallen lassen, wenn das alles so widersprüchig ist und man keinen grünen Impfpaß will, der alle Bewegungswellen registriert!“

Aber wie oder was?“, bisher hatte sie das Demonstrieren für das Mittel gehalten, ihre Meinung frei zu äußern! Aber das galt nicht mehr. Noch dazu da sie eine alte Linke und keine rechte Verschwörungstheoretikerin war und auch nicht unbedingt neben der FPÖ und schwingenden Österreichfahnen , die auf einer Anti-Corona-Maßnahmendemonstration eigentlich nichts verloren hatte, stehen wollte.

„Da muß man doch etwas dagegen tun!“, wiederholte es in ihr und auf einmal war ihr das Schreiben eingefallen.

Richtig schreiben, denn sie war ja Schriftstellerin und sie würde auch sehr gern einen dystopischen Roman über die Pandemie, die man vielleicht auch Gesundheitsdiktatur nennen könnte, verfassen. Aber wie tat man das?, dachte Eja Augustin seufzend, nahm einen Bleistift in die Hand und schaltete den Computer ein.

Sie hatte schon versucht einen dystopischen Roman darüber zu schreiben, einige darüber gelesen und vorher, als es noch keine Pandemie, sondern eine schwarz-blaue Regierung, die sie bekämpfen wollte, einen über eine „Unsichtbare Frau“.

Da hatte sie eine unsichtbare Frau zum damaligen Außenminister, der inzwischen Bundeskanzler war, geschickt, um die Zustände der Welt zu ändern. Das heißt, ein Schäfchen hatte sie dazu geschickt und sie hatte den schönen jungen Minister die Leviten gelesen und das könnte sie wieder tun! Des Nachts mit der Tarnkappe auf dem Kopf den Bundeskanzler, Gesundheits-Innen- und Finanzminister aufsuchen und mit ihnen darüber reden oder sie, in ein Marmeladeglas stecken, wie das in der „Sophie Hungers“ so geschehen war.

„Stoppt den Lockdown und laßt uns mit Corona leben lernen!“, könnte sie ihnen sagen.

„Steckt das Geld, das ihr für die vielen Masken und Tests braucht, lieber in die Spitäler! Rüstet die Intensivstationen auf und laßt die Menschen selbst entscheiden, wie sie sich schützen und sie auch ohne Test aus dem Wohnzimmer in den Schanigarten, damit sie sich nicht zu heimlichen Parties treffen oder zum Friseur schlechen müßen, wenn sie sich nicht dauertesten lassen wollen, weil man das vielleicht nur den schon Errankten tun sollten!

Also eine neue Aufgabe für Amanda Siebenstern, die Minister Basti aufgesucht hatte, dachte Eja Augustin und nickte schon ein bißchen fröhlicher vor sich hin

So könnte es gehen, wenn sie, um nicht kriminalisiert zu werden, auf keine Demo gehen konnte, könnte sie einen zweiten Teil der „Unsichtbaren Frau“ schreiben, wo sich Amanda mit der Tarnkappe zum Kopf einer Protestbewegung machte und wenn sie die Minister dazu in eine Nußschale setzte, könnte das ihren Roman die nötige Dramatik geben.

2021-02-24

Das Corona-Texte-Buch

Der Otto, Alfreds Schulkollege aus der Wandergruppe hat zu Beginn meines Bloggens gemeint, daß ich das „Literturgeflüster“ veröffentlichen sollte.

„Nur wenn das ein Verlag tut!“, habe ich damals geantwortet. Als ich aber 2011 bei der „Wiedergeborenen“ in eine Schreibkrise kam, „Da schreibe ich und schreibe, aber keiner schauts an“, ist das erste „Literaturgeflüster-Buch“ mit den damals vorhandenen literarischeren Texten herausgekommen.

Das wurde von einigen sehr gelobt, Gerhard Jaschke hat es getan, es hat eine sehr ausführliche Rezension im „Log“ gegeben und bei meiner letzten Lesungen bei den „Textvorstellungen“, habe ich es auch vorgestellt.

Dazwischen habe ich dann begonnen, meine Bücher und mein Schreiben gezielter im „Geflüster“ vorzustellen und da ist dann das „Literaturgeflüster-Buch-zwei“ entstanden, das im letzten Jahr erschienen ist. Da gab es schon Corona und das ist ein Thema, das mich ja sehr interessiert und ich mir fast die Finger darüber wund schreibe.

Zwei Corona-Bücher „Das Frühlingserwachen“ und das das „Braunrotkarierte Notizbuch“ sind erschienen und das dritte „Mathilde im Coronaland“, der Versuch jetzt endlich einen dystopischen Roman darüber zu schreiben, ist fertig korrigert und jetzt beim Alfred gelandet der es druckfertig machen soll und da war die Idee ein drittes „Literaturgeflüsterbuch“ mit den „Blog-Corona-Texten“ herauszugeben, schon vorhanden und da gibt es schon sehr viele, denn das Thema und das Gefühl jetzt schon seit einem Jahr in einem Film zu leben und eines Morgen aufzuwachen und zu hören „Show beendet, Test vorbei!“, ist sehr stark in mir vorhanden und ich schüttle öfter den Kopf, wenn ich beispielsweise höre, daß Eltern, die ihre Kinder nicht testen lassen wollen, entmüdigt gehören.

Das ist ein Facebookeintrag eines nicht unbekannten österreichischen Schriftstellers, der auch Reisebücher schreibt oder die Geschichte, daß man sich freitesten lassen muß, wenn man zum Friseur will, Tirol gesperrt wird und die Schützen vielleicht auf alle schießen sollen, die hinaus oder hinein wollen.

Da sind schon literarische Texte im Blog entanden, dann Glossen, Zustandgerichte und sogar ein Gedicht. Also voila, was liegt näher, als all das zu sammeln und vielleicht als Erinnerungsbuch für die kleine Lia aufzubereiten, die ich im Unterschied zu meiner Mathilde natürlich schon gesehen habe und immer wieder sehe, denn ich habe ja eigentlich vor diesem Virus keine Angst, eher über die Dystopie, die dadurch entstanden ist.

Haßposting auf Corona oder Veranstaltungsstop II

Quarantänte-Schreiben

Indiebookday trotz Ausgangssperre

Corona-Tagebuch

Leben im dystopischen Rau

Ostern in Corona-Zeiten

Karfreitag in der Krise

Keine Veranstaltungen und andere Ausblicke

Corona-Gedichte

Lesen in Corona-Zeite

Kein Maiaufmarsch mehr?

Lockerungen der Corona-Maßnahmen

In Zeiten der Ansteckung

Kulturproteste und Corona-Demos

Marktbesuch in der Zombie-Apokalypse

Zwei Meter Abstand für Kunst und Kultur

Pfingsten zu Corona-Zeiten

Pandemische Zeiten

Vorsichtiger Veranstaltungsbeginn

Maskenlos

Ohne Kunst wird still

Auf den Markt zu Doris und Ruth und Friseurbesuch

Wiedereinführung der Maskenpflicht?

Corona Fehlalarm?

Corona-Texte

Corona-Opfer?

In den Corona-Herbst

Ein gelbgefärbter Corona-Ampeltag

Neuerlicher Demoversuch

Abgesagt, abgesagt!

Fakten statt Panik-Demo statt Skriptorium

Noahs Fest

Lockdown und Demos

Sprache in Corona-Zeiten

Leben im Corona-Raum

Am Markt vor dem dritten Lockdown

Positiv-negativ-positiv

Ein Corona-Weihnachtsmärchen

Die Corona-Fledermaus

Wie wird die neue Normalität?

Von Massentests und Freitesten

Großdemo in Wien

Von der Donnerstagsdemo in die „Alte Schmiede“

Lockdown 2020

Online-Demos

Der Traum

Faschingsamstag-Spaziergang

In die Fastenzeit

Wo ist die Demo

Freiluftprivatissimum Grillparzer

Was ist eine Veranstaltung?

Osterruhe

Mauern

Kein Aprilscherz?

Meister Hoppel und der grüne Paß

Eine Corona-Phantasie

Die neue (Ab)normalität

So das wars vorläufig. Jetzt gehts an Korrigieren und spannend zu beobachten, was noch alles hinzukommt, beziehungsweise sich verändert, bis das dritte „Literaturgeflüster-Buch“ erscheinen wird.

2021-02-20

Literatursplitter und alte Frauen

Was tut sich so literarisch? könnte man fragte. Gibt es da etwas zu erwähnen oder hat Corona alles andere verdrängtund zugeschwemmt?

So gibt es einiges zu vermelden, auch wenn es derzeit ja keine Liveveranstaltungen gibt und ich am Donnerstag mit dem Doppelpack in der „Alten Schmiede“ auch ein wenig ins Schleudern kam, denn um sechs hatte sich ja die Ruth mit Brigitte Kronauer und ihrem neuen Buch beschäftigt und um sieben gab es zwei Buchpräsentationen, darunter Mieze Medusas neues Buch.

„Was mache ich da?“, habe ich mich gefragt und bin dann mit dem Alfred kurz nach sechs nach Harland gefahren und dort kurz nach halb acht angekommen, wo schon Jana Volkmann beim Präsentieren war. Ich habe vielleicht nur halb zugehört, aber aufgehorcht, als ich Mieze Medusa sagen hörte, daß es nur weinige Schriftstellerinnen über siebzig gäbe.

„Was?“, habe ich gedacht und den Kopf geschüttelt. Das stimmt doch nicht! Denn erstens bin ich ja schon bald an dieser Grenze und dann gibt es die Barbara Frischmuth, die Marlene Streeruwitz, die Elisabeth Reichart, die Marie Therese Kerschbaumer, die Friederike Mayröcker und und und…

„Was habe ich da nur mißverstanden?“ und am nächsten Tag der Mieze Medusa ein Mail geschrieben und nachgefragt, die mir antwortete, daß sie damit die Romanfiguren gemeint hätte. Daß es nur wenige über siebzig geben würde und das, denke ich, ist ein interessantes Thema über das man nachdenken sollte. Denn bei den Männern ist das ja kein Thema. Da gibt es ja viele, wie den schon verstorbenen Philip Roth oder Martin Walser, die ganz ungniert immer wieder den selben Roman über das Nachlassen ihrer Sexualität und ihre Krankheiten schreiben oder geschrieben haben und offenbar nicht nur Verlage sondern auch Leserinnen finden, die sich damit beschäftigen.

Bei den Frauen ist das wahrscheinlich anders, könnte stimmen und ich habe jetzt auch keine Liste parat welche Autorinnen sich in ihren Werken mit den alten Frauen beschäftigen und sie in den Mittelpunkt ihrer Werke stellen, könnte mir aber vorstellen, daß das tatsächlich ein Problem sein könnte, wollen ja auch die alten Männer nur jüngere Frauen als Freundinnen haben. Ältere Frauen, glaube ich, auch, habe ich einmal in einem Film gesehen und da man ja keine Schwäche zugeben darf, ist es vielleicht ein wenig schwierig über den eigenen Verfall zu schreiben.

Die Friederike Mayröcker tut das, glaube ich, ungeniert, ihre Rückenschmerzen und ihre Schlaflosigkeit zu thematisieren, habe aber da schon Kritiker sich darüber mokieren gehört und als es unsere Schreibgruppe noch gegeben hat, gab es da auch eine wilde Dikussion mit der Ruth und der Ilse Kilic. Damals war der Fritz Widhalm, glaube ich, noch nicht sechzig, und sagte, wenn er das wird, hört er zu schreiben auf. Jetzt ist er das schon und schreibt, glaube ich, auch weiter. Aber da ist es im Gespräch darum gegangen, daß man, wenn man älter ist nicht mehr öffentlich lesen soll, weil man da vielleicht mit dem Text raschelt, die Finger zittern, man stottert, etcetera und das wollen wir nicht hören, das Alter und den Verfall. Ich habe mich natürlich sehr energisch dagegen aufgeregt und mich vielleicht auch deshalb über Mieze Medusa mokiert und mir jetzt ganz fest vorgenommen, in meinem nächsten Werk wird die Protagonistin über siebzig sein.

Das habe ich Mieze Medusa gestern auch gemailt und dazu geschrieben, daß die Frauen in meinen letzten Werken eher zwischen sechzig und fünfundsechzig waren. Die Magdalena Kirchberg beispielsweise und dann die Roswitha Herweg, die Eja Augustin und die Mathilde in den Corona-Texten und mich damit entschuldigt, daß ich da ja noch jünger war, denn die Protagonistinnen werden mit ihren Autorinnen älter habe ich auch noch geschrieben und mir dann gedacht, das stimmt ja nicht, das ist vielleicht genauso eine Fake New, wie Hannes Stein am Abend bei der Buchpräsentation seines „Weltreporters“ aus New York an das Berliner Literaturhaus gemeldet hat, daß das bei seinen Büchern so ist.

Denn ich habe mich eigentlich sehr oft mit dem Älter werden und dem Sterben beschäftigt, mit dem Thema „Alzheimer“ in der „Anna“ und die ist über siebzig, der Jakob Mandelbaum in den „Wiener Verhältnisse“ glaube ich sogar fast hundert, wie auch die Clara im „Haus“ und dann gibt es ja noch die Protagonistinnen in „Paula Nebel“ im „Novembernebel“, „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“ und und, das könnte ich Mieze Medusa vielleicht noch mailen, was sie, weil ich, da ja nur selbstgemachte Bücher, nicht für so literarisch, sondern vielleicht sogar als Hobbyautorin gelten, vielleicht nicht so besonders berühren würde.

Aber Marlene Streeruwitz, die ja auch eine engagierte autorin ist, hat, glaube ich, sowohl in ihren Covid-Roman als auch in ihrem letzten ältere Protagonistinnen, weil die ja auch mit ihrer Autorin sehr ähnlich sind und bei der engagierten Feminstin Gertraud Klemm, die glaube, ich noch jünger ist, gibt es im „Hppocampus“ auch ältere Protagonistinnen und ich finde das Thema sehr interessant, habe Mieze Medusa versprochen mich in Zukunft damit zu beschäftigen, also darüber zu bloggen und es mir zu merken, wenn ich von alten Frauen in meinen Büchern lesen, aber eigentlich fühle ich mich ja gar nicht alt.

Hilde Schmölzer geht es da vielleicht wenig anders, hat aber jetzt noch ein Buch über und für ihre Familie geschrieben, das ihr der Alfred druckfertig machte und ich habe heute auch ein Mail an Peter Paul Wiplinger und an das „Podium“ geschrieben, denn der, auch ein alter Mann, weil über achtzig, hat einen neuen Gedichtband mit sehr schönen Gedichten, die sich mit diesem Thema beschäftigen, herausgebracht, das ich vor kurzem gelesen habe und dann bin ich heute wieder mit dem Rad nach St. Pölten und auf den Markt gefahren, um da wieder einmal Doris Kloimstein zu treffen, die noch lange nicht siebzig ist, der ich aber mein zweites Corona-Buch, beziehungsweisen ihren schönen Maskengedichten gewidmet habe, das ich ihr schon lange bringen wollte.

So haben wir uns wieder hinter dem Markt getroffen, denn am Markt selbst herrscht ja Maskenpflicht, so stellen sich die Leute mit ihrem Bier und ihrem Leberkässemmerl ein Stückchen weiter hinten auf und die Doris, die ja auch eine Leseratte ist, hat mir wieder drei Bücher gebracht, darunter, was vielleicht nicht so literarisch ist, aber trotzdem in Zeiten wie diesen sehr interessant eines über „Corona-Impfstoffe“, die Doris interessiert sich auch sehr für dieses Thema und dann zwei Bücher über Erika Mitterer, beziehungsweise von ihrem Sohn Martin G. Petrovsky, der sich ja sehr für das Werk der 1906 geborene und 2001 Verstorbene einsetzt und, die ja als junges Mädchen einen Briefwechsel mit Rainer Maria Rilke führte.

Ich habe auch einige ihrer Bücher gelesen, war einmal bei einem Symposium in der „Gesellschaft für Literatur“ und bin dann auch ganz zufällig zur Eröffnung der „Erika Mitterer-Gesellschaft“ in der Rainerggasse zurechtgekommen und bin da auch mit martin Petrovsky ins Gespräch gekommen, der auch einen Text von mir in seiner zeitschrift „Zaunkönig“ brachte, also auch eine ältere, wenn auch schon verstorbene Dichterin, an die mich Doris Kloimstein erinnerte, die mich auch dan erinnerte, daß ich ihr meinen Lebenslauf und meinen Text über „Noahs Fest“ schicken soll, denn da sollen ja die Resultate, die im September bei diesem Skriptorium im Stift Seitenstetten, an dem ich wegen der Maskenpflicht nicht teilgenommen aber trotzdem darüber geschrieben habe, in einem Buch herausgegeben werden.

Es tut sich also trotz Corona doch ein bißchen in Sachen Literatur, mein drittes Corona-Buch liegt beim Alfred und ich bin gerade dabei an meinen dritten „Literaturgeflüster-Buch“ nämlich an dem mit den gesammelten Corona-Texten zu arbeiten und da ist „Noahs Fest“ auch darin und da habe ich mit dem Korrigieren und dem Durchsehen schon angefangen, etwa fünfzig Texte werden das wahrscheinlich sein. Derzeit hätte ich da auch fünfzigtausend Worte, also endlich ein richtiger „Nanowrimo“ und bin auch darauf gekommen, daß es sehr interessant ist, sich das ganze erste Corona-Jahr, das ja jetzt demnächst sein Jubiläum findet, in meinen Texten durchzugehen, denn da kann man die Veränderung ganz schön bemerken.

Ich werde ja wahrscheinlich wieder nicht sehr viele Leser damit finden, die Texte sind aber im Geflüster vorhanden und wenn vielleicht nicht ganz fehlerfrei immer noch zu lesen und das Buch wird der kleinen Lia gewidmet sein. Damit sie später einmal lesen kann, wie das in ihren ersten zwei Lebensjahren war.

2021-01-14

Überarbeitung der Romanideen

Bis zum siebzehnten Jänner kann man sich ja noch zur Jurenka Jurks „Ausbildung zum Romanautor“ oder ARA 21 anmelden und da gibt es vorher immer viele Webinare, an denen ich, die ich, die ja dazu lernen will, immer eifrig teilnehmen.

So gab es ja in den ersten Jännertagen den fünf Tagekurs „Plan dein Romanjahr“, dann wurden die acht Stufen des „Romanfahrplans“ vorgestellt. Am Dienstag gabs noch eine Plauderstunde mit ehemaligen Teinehmern, das ich wegen dem „Dichterloh-Festival“ versäumte. Auf der Website kann man es sich aber, glaube ich, noch anschauen und heute wieder ein Webinar zum „Abklopfen seiner Romanideen“.

Dieses Webinar gabs, galube ich, schon im letzten und vorletzten Jahr, wo ich ja, glaube ich, die „Magdalena Kirchberg“ und das „Frühlingserwachen“ schrieb oder plante und jetzt überarbeite ich ja meinen achten „Nanowrimo“ und dritten Corona-Text „Mathilde im Coronaland“ und habe da klaube ich auch noch einiges abzuklopfen, beziehungsweise einiges stringenter zu machen.

Im Okotber gab Jurenka Jurk einen Überarbeitskurs und dazu einige Webinare, wo man lernen kann, wie man sein Rohkonzept überarbeiten kann und soll?

Da habe ich mir die Webinare angeschaut und war etwas ratlos, hatte ich bezüglich der „Mathilde“, die ich ja im November schreiben wollte, noch nichts, was ich überarbeiten hätte können, hatte ich ja nur eine ungefähre Ahnung, daß ich über Corona einen dystopischen Roman in dem es, um eine Maskenverweigererin geht, schreiben wollte, aber darüber hinaus hatte ich noch nicht viel Ahnung, wie ich da in die Dystopie kommen soll. Soll ich über die spanische Grippe schreiben? Über das Tabgebuch der Großmutter, die daran verstorben ist oder über das Leben im Nichtgeimpften-Ghetto schreiben? Ich hatte da, glaube ich, gerade die zwei Briefe und dachte, was soll ich da überarbeiten, wenn ich noch keine Handlung habe und noch nicht wirklich weiß, was ich da schreiben soll?

inzwischen ist mein Rohkonzept fertig, da war ich ja nachdem ich schon im Oktober, ich glaube, bald nach Frankfurt begonnen habe. Mitte November, als der strenge Lockdown bei uns losgegangen ist. Und habe dann eigentlich recht lustlos das ganze ein oder zwei mal durchkorrigert, dazwischen liefen die Corona-News die mich ja sehr interessieren und die auch sehr aufregend waren. Wie schaut das Freitesten aus? Wird der Lockdown bis Ostern verlängert? Darf man nicht weiter als fünfzehn Kilometer seinen Wohnort verlassen? Alles eigentlich recht seltsam klingende Dinge, wenn man den Hintergrund nicht weiß und dachte, ich soll oder will die Freude an meinen Text wiederfinden, weil es da noch einiges zu überarbeiten gibt, damit am Ende ein halbwegs guter Text wird.

Inzwischen habe ich das, glaube ich, auch erreicht, beziehungsweise korrigiere ich das jetzt Szene für Szene bis das Ganze sitzt und ich das, was ich noch ausbessern muß, verbessert habe und bin dabei, glaube ich, im Monat Juni, wo die Mathilde ins Cafe Prückl geht und die Rosa und die Mar von Gänselhäufel kommen und habs, glaube ich, jetzt ein bißchen flüßiger, aber einige Hunde habe ich sicher noch drinnen, wo ich noch einiges abklopfen muß und habe mich auf das Webinar sehr gefreut, obwohl es mir jetzt ja umgekehrt als im Oktober geht. Denn jetzt bräuchte ich eher das Überarbeitungsseminar, denn die Romanidee ist schon da und das Rohkonzept fertig.

Es waren auch interessante Themen, die Jurenka Jurk mit ihren Teilnhmern diskutieren, die viele Fragen stellten. Da hieß es, daß man sich ein Thema suchen soll, das einem liegt, damit man an der Stange bleibt und bereit ist ausdauernd daran zu arbeiten. Dann natürlich, daß man, wenn man das Ganze veröffentliche will, den Markt abklopfen soll und dann natürlich das Werkzeug lernen, beziehungsweise dem Romanfahrplan folgen, was meine derzeitige Überarbeitungsproblematik betrifft, streiche ich derzeit den Verlagsnamen heraus, wo die Rosa hospitiert, die Beziehung zwischen Rosa und Benedikt kann wahrscheinlich noch mehr Schwung gebrauchen,und die Mar-Transgeschichte muß ich sicher auch noch . beklopfen. Aber wichtig, der Spaß ist da, ich korrigiere langsam, denn morgen erwarten mich ja zwei Jursitzungen, beziehungsweise, die des „Ohrenschmauses“ und der Bloggerdebutpreisträger wird auch bekanntgegeben. Aber wenn ich mich an den Text setze, dann gefällt er mir wieder und ich denke, ich werde ihn schon so hinbekommen, daß der fertig wird.

Das Ende des Romans wurde bei Jurenka Jurk auch besprochen und etwas, wo ich wahrscheinlich auch Schwierigkeiten habe oder nicht professionell bin, nämlich, daß die Idee „bigger than live“ sein soll und das ist das Corona-Land meiner Mathilde vielleicht nicht so ganz, denn da ist die Dystopie wahrscheinlich viel zu realistisch. Ist aber so und die kleine Lia wird es später vielleicht interessieren. Also ist es eher ein chronologisches Schreiben und da habe ich immer ein bißchen Angst, daß man das eigentlich nicht soll oder ich immer höre, daß ich viel zu banal schreibe. Es ist, wie es ist und schreibe so gut, wie ich es kann und das zweite Corona-Buch auch schon erschienen und ich habe die ersten zwei Bücher auch an das Literaturhaus und an Herrn Huez geschickt, denn die Hoffnung stirbt ja zuletzt und so ganz gebe ich offensichtlich doch noch nicht auf.

2021-01-07

Korrigierschwierigkeiten

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 00:10
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Das neue Jahr hat für mich ja jetzt schon das dritte Mal mit einen Romanjahrkurs der Jurenka Jurk begonnen und außerdem ganz speziell und viel unangnehmer mit der Frage, wie es mit Corona weitergeht, kein Freitesten, aber dafür eine Verlängerung des Lockdowns denn die täglichen Zahlen sind ja über tausend statt darunter, wie Parteichefin Pamela Rendi-Wagner fordert und im Gesundheitsministerium wird mit der Opposition die weiteren Teststategien und wie das mit der neuen Virusmutation weitergeht, besprochen und zwischen all dem sitze ich da und soll mein drittes Corona Buch „Mathilde im Coronaland“ meinen achten „Nanwowrimo“ korrigieren und will das eigentlich nicht so recht. Das heißt, ich trödle herum, der innere Kritiker schreit, das ist nicht gut und das sehe ich selbst, wenn ich mich da durch das Jahr 2020 korrigiere.

Mit den ersten beiden Corona-Texten ist es mir ja sehr gut gegangen. Das „Frühlingserwachen“ ist schon erschienen, besonders aufgefallen und wahrgenommen wurde es zwar nicht. Das „Braunkarierte Notizbuch“ wird nächste Woche erscheinen und da ist das Schreiben im Sommer auch sehr flott gegangen. Da habe ich ja mein Alter Ego, die Eja Augustin beschrieben, wie die sich über den Sommer aufs Land zurückgezogen hat, um dort einen Roman zu schreiben. Da ist mir ja vorgeschwebt, es war die Zeit, wo die Maskenpflicht wieder eingeführt wurde, über eine Maskenverweigerin zu schreiben und habe das nicht so ganz hinbekommen und auch der dsytopische Roman, den ich ja eigentlich schon beim „Frühlingserwachen“ schreiben wollte, war das noch nicht. Da habe ich mir „Leben einer Maskenverweigerin“ und dystopischer Roman in mein Notizbuch notiert und die Idee der Mathilde war geboren.

Ursprünglich sollte es „Leben im Coronaland“ heißen und, obwohl ich nicht so ganz sicher war, wie man über die Corona-Siutation einen dystopischen Roman schreiben soll, bei dem nicht alle schreien, das ist doch real und habe dann im Oktober den Absagebrief des Verlags geschrieben und den Brief der Mathilde an die Jasminka, bevor sie in eine Ni-Wohnung oder Nichtgeimpften-Ghetto zieht. Das ist noch ein bißchen utopisch und ich hatte es mit 12.12. 2021 datiert. Der Absagebrief stammt aus dem Jahr 2019, das habe ich inzwischen weggestrichen und den Brief undatiert gelassen. Den eigentlichen Roman, den ich im Oktober begonnen und dann im November im Rahmen des „Nanwowrimos“ fertiggeschrieben habe, spielt im Jahr 2020 und ich habe ihn im November mit dem Monat Dezember beendet und der ist auch nicht wirklich dystopisch, sondern sehr realistisch und endet mit der Diskussion über die Massentests. Die Mathilde ist die Maskenverweigerin, da habe ich immer das Problem das begründen, warum tut sie das, warum weigert sie sich das Stück Stoff umzubinden und habe das eher offengelassen. Sie hat eine Nachbarin die für sie einkaufen geht, das ist Rosa Binder, die Germanistik studiert hat und später Kontakttracerin wird und einen Mitarbeiter des Bundeskanzleramt kennenlernt in den sie sich verliebt. Sie hat ein diveres Geschwister, das muß ich auch noch ausarbeiten und die Mathilde hat ihre enkeltochter noch nicht gesehen.

Am sechzehnten November war ich, glaube ich, mit dem Rohtext fertig, da war ich etwas über fünfzigtausend Worte. Das geht sich bei mir immer zufälligerweise genau aus, meistens muß ich anstückeln und es wird nie so lange, wie ich es eigentlich will. Aber diesmal habe ich den Text in der Zwischenzeit nicht korrigiert, das heißt, da ist nichts weggefallen, das kam erst später. Am fünften Dezember hatte ich dann das Ganze das erste Mal durchkorrigiert und danach 47 840 Worte und 101 Seiten und bin vor einigen Tagen mit dem zweiten Korrigierdurchgang fertiggeworden, da stehe ich jetzt bei 45 532 Worten und siebenundneunzig Seiten und bin nicht damit zufrieden. Vielleicht, Uli schau owa, weil ich nicht sehr konzentriert korrigiere, sondern ständig Oe 24-TV dazu laufen lassen, was ich seit März eigentlich ständig tue und das ist wahrscheinlich mein Problem. Denn ich korrigiere das Jahr 2020, den ersten Lockdown, die Rücknahme der Maßnahmen, die Wiedereinführung der Maskenpflicht und bin in der Realität schon viel weiter, höre gerade beispielsweise, wie sich das neue Virus verändert hat und habe, wie man sieht, am Text viel weggestrichen und die meisten Szene finde ich noch sehr flach und sollte sie flüßiger machen. Wirklich am Text will ich wieder nicht viel ändern.

Der Text ist mit Ausnahme des Beginns sehr realistisch und lebt auch mehr von den Nebenhandlungen, der Beziehung zwischen Rosa und Benedikt, die Geschichte des Geschwisters, die des kleinen Max, der in die Schule kommt, infolgedessen eine Maskenphobie beziehungsweise eine Enuresis entwickelt. Da müßte ich die Szenen noch flüßiger machen und auch noch einiges ausarbeiten. Das habe ich jetzt vor, das Ganze wieder Szeneweise so lange bis es sitzt, zu verbessern. Dazu kann mir vielleicht auch der Fünftagekurs helfen, morgen kommt ja auch das Thema Überarbeitung dran und im Oktober gab es dazu auch ein spezielles Seminar, wo ich mir dachte, was soll ich korrigieren, wenn ich nicht noch einmal den Plan für den Rotext sondern nur die zwei Briefe habe, jetzt muß ich die Freude an dem Text wiederfinden und vielleicht das „Oe 24“ ausschalten, um mich besser auf den Text konzentrieren zu können.

Ich weiß nicht, ob es mir gelingt, wär aber schön einen spannenden Text daraus zu machen, schon um der kleinen Lia einmal etwas zu hinterlassen, damit sie lesen kann, wie das im Jahr 2020 war und Spannungsbögen, um wieder an Jurenka Jurk anzuköpfen, hätte ich ja.

So kommt ja das Tagebuch der Großmutter vor, die an der spanischen Grippe gestorben ist und so ganz realistisch ist es auch nicht, taucht da doch am Schluß die Aloisia mit einer schwarzen Maske einen langen Rock und einem Strohhütchen auf und die ist ja eigentlich 1946, als mittelalte Frau an Krebs gestorben. Spannend, spannend drei Corona-Texte zu haben, auf meinen Blog kann man noch andere Texte und Alltagsberichte finden, sonst falle ich ja nicht sehr auf, überlege aber das „Notizbuch“, wenn es dann erscheint, an das Literaturhaus zu schicken, denn die sammeln, glaube ich, Corona-Texte und da gibt es ja schon einige davon.

2021-01-06

Wie wird das Romanschreibjahr 2021?

Seit zwei oder drei Jahren beginnt mein Jahr mit einem Fünftagekurs „Plane dein Romanschreibjahr?“, das Jurenka Jurk im Auftakt für ihre „Ausbildung zum Romanautor“, die ja schon sehr professionell mit mehreren Assistenten in der Romanschule am Bodensee online stattfindet.

2017 bin ich, glaube ich, durch Anika Bühnemann, auf die ich schon früher gestoßen bin, das Netz hat ein paar sehr engagierte Schreibtrainerinnen, die alle viel jünger als ich sind , auf ihre Online-Autorenmesse aufmerksam geworden. Habe mir die Videos dazu neben der Buch-Wien und vielleicht auch zwischen einem „Nanowrimo“ angesehen. Ja damals war es noch hetzig und dicht gedrängt und habe dann die letzten zwei Jahre jeweils mit dem Fünftagekurs begonnen, habe meine Schreibziele defniert und immer wieder gedacht jetzt probiere ich es ernsthaft mit der „Heldenreise“.

Man bekommt von Jurenka Jurk ja Arbeitsblätter, wo man seine Ziele aufschreiben kann und Webinare gibt es immer wieder auch, die ich mehr oder weniger intensiv ausfüllte und über meine Ziele bloggte, denn natürlich wäre es schön wenn das neue Jahr ein wenig produktiver werden würde, ich beispielsweise einen kleineren oder größeren Verlag finden würde, obwohl ich ja an sich mit meinen selbstgemachten Büchern, wo es ja glaube ich bald das fünfzigste gibt, an sich zufrieden wäre. Die Bücher sind schön, aber das Selfpublisherstigma bleibt natürlich und obwohl ich es ja auf meinem Blog eifrig bewerbe, Leserunden und Gewinnspieleausrufe mache, gibt es kaum mehr Feedback als die Feststelungen des Uli, daß ich mich mehr bemühen soll.

Das tue ich auch und ich korrigere auch meine Buchmanuskripte, im Blog gibt es Fehler, weil ich ja immer noch etwas anderes zu tun habe, als Blogartikel schreiben und außerdem mein Computer ziemlich hinüber ist. Also bei der Groß- und Kleinschreibung immer öfter hängenbleibt und manche Buchstaben auch nicht mehr funktionieren. Feedback wäre schön, denke ich, schreibe ich ja schon fast fünfzig Jahre, habe fünfzig Bücher geschrieben und blogge seit Juli 2008, also sehr viel. Mehr als viele andere, aber gut, man gewöhnt sich daran und der Corona-Veranstaltungstop der wahrscheinlich bleiben wird, weil ich ja weder mit Maske noch mit Test oder Registrierungsapp irgendwohin gehen werde, würden ja auch die Einladungen flachfallen, wenn welche kommen würden.

Also wird das Jahr 2021 wahrscheinlich auch anders als bis 2019 werden, obwohl ich ja 2020 viel geschrieben habe, drei Bücher sind erschienen, drei geschrieben, zwei fertigkorrigiert und zu lesen gibt es auch sehr viel. Aber die Frage, bin ich etwa ausgeschrieben, wenn nichts als Ulis „Sie können es nicht!“, kommt und dann denke ich, jetzt werde ich bald siebzig, also ist es ohnehin schon egal.

2020 waralso eine sehr intensives Schreibjahr obwohl ich meinen Vorsatz das „Frühlingserwachen“ nach der „Heldenreise“ zu konzipieren eigentlich gescheitert bin. Das Buch ist ja fertig und auch schön geworden. Nach der „Heldenreise“ ist es aber nicht geschrieben und danach weiter zu forschen, habe ich, glaube ich, inzwischen aufgegeben.

Ab den zweiten Jänner fängt der nächste Kurs für das Romanjahr 2021 statt und da habe ich die fünf Arbeitsblätter, es sind, glaube ich, dieselben oder ähnliche der letzten zwei Jahre ausgefüllt und geschrieben, daß ich „Mathilde im Coronaland“ an dem ich derzeit herumtrödle und nicht oder noch nicht so zufrieden damit bin, fertigzumachen und dann will ich ein drittes „Literaturgeflüsterbuch“ mit meinen ja sehr zahlreichen Corona-Texten zusammenstellen.

Was dann kommt liegt in der Luft, denn auch, wenn ich immer schreibe, daß ich wahrscheinlich keine Lesungen mehr haben werde, will ich das Schreiben ja nicht aufgeben, obwohl ich es langsamer und geduldiger angehe und mich auch weniger antreibe, wie ich es die letzten Jahrzehnte getan habe.

Jetzt denke ich immer öfter, es ist ohnehin egal, an fünfzig selbstgemachte Bücher gibt es und eines in einem Kleinverlag, das sehr schlechte Kritiken hatte, die Leser stänkern oder beachten es nicht. Ich bin eigentlich zufrieden und habe endgültig Rudolf B.s Rat, den er mir, glaube ich, schon 1978 gegeben hat, es doch nur für mich zu machen, angenommen. Obwohl es eigentlich sehr schade ist, daß es so gekommen ist und, daß ich mich, obwohl ich ja soviel literarschen Output habe, so wenig Beachtung finde. Aber gut, ich kann es nicht ändern. Ist halt so, aber weil ich ja immer noch sehr am literarischen Leben interessiert bin und jetzt wahrscheinlich auch zu keinen Preisverleihungen und GVs mehr kann, werde ich mich weiter im Netz umsehen und so werde ich auch das Jahr 2021 mit Jurenka Jurks-Kurs beginnen, habe das erste umfangreiche Arbeitsblattpensum schon aufgefüllt und war auf das erste Online-Webinar gespannt, Aber vorher gabs noch ein Online Jury-Treffen des Boggerdebut, das obwohl ich bei meinen Computer weder Ton habe, noch mich selbst beteiligen kann, sehr lang war, so daß ich gerade zu den Fragen der etwa dreihundert Teilnehmer zurechtgekommen sind, die aber schon sehr speziell waren, so daß ich eigentlich wissen will, was ich da versäumte, geben.

Bei den Tagesblättern zum Tag zwei geht zu dem, was ich noch brauche, um ein Autor zu werden. Da gibt es auch ein Video dazu und die Frage wird geklärt, kann man sich schon Autor nennen, auch wenn man noch nichts veröffentlicht hat?

Jurenka Jurk sagt ja und ich denke erstens an H. C. Artmann und zweitens, daß ich ja schon veröffentlicht habe und sogar, Kritiker herhören, bei großen Verlagen und Literaturzeitschriften, ist zwar schon länger her, kann ich aber belegen, trotzdem höre ich gerade von meinen Kritikern immer wieder „Und Sie wollen sich Autor schimpfen?“

Tue ich meistens nicht, sondern bleibe bei der schreibenden Frau, ein Begriff den Jurenka Jurk vielleicht wieder als zu Undercovered nennt. Für mich passt er aber und was ich brauche, um endlich den Druchzubruch zu finden?

Ich weiß es nicht wirklich. Natürlich könnteich wieder die Verlags- oder Agenturtour beschreiten. Als ichs vor dreißig Jahren tat, war ich wahrscheinlich zu unprofessionell und natürlich sollte ich mehr auf meine Fehler achten und zu journalistisch ist es vielleicht auch noch. Die Dialoge sind zu flach und die „Heldenreise“ ist wahrscheinlich wirklich nicht mein Ding. Also habe ich wahrscheinlich ähnlich wie im letzten Jahr geschrieben, daß ich versuche bei meinem dritten Corona-Text, wo ich jetzt ja noch stecke und der wirklich unfertig ist, wieder Spaß zu finden und ihn so gut zu machen, daß sich, wenn das Buch erschienen ist, vielleicht doch jemand für die Leserrunde findet und mir eine Rezension dazu machen will.

In dem Webinar hatte ich dann wieder Schwierigkeiten mit meiner alten Software, der Ton ruckelte aber und man hatte im Chat die Ziele der anderen Teilnehmer, es waren, glaube ich, wieder einige Hunderte. Es wurde die Papyrussoftware, etwas was für mich auch ein spanisches Dorf ist, besprochen, daß man immer Normseiten verwenden soll und daß es gut ist, wenn man die zehn Finger Technik kann. Kann ich, denn ich habe ich in der Straßergasse Maschinschreiben gelernt und für Tag drei wurde ein Sped-Dating angekündigt. Dafür braucht man aber auch eine Kamera und kann sich dann mit den anderen austauschen, wenn man sein Genre und seinen Arbeitstitel bekanntgeben kann. Im Augenblick habe ich beides nicht. Das heißt, bei meinem Mathilde-Projekt bin ich ja in der Überarbeitungssphase, also werde ich mehr Zeit für den Nico Bleutge und seinen „Drei Fliegen“ in der Badewanne haben und bei dem Video und den Arbeitsblättern zum Tag drei ging es wieder um den Romanfahrplan, den Jurenka Jurk kurz vorstellte und dann die Figuren, die Heldenreise, das Plotten und die Szenenplanung erläuterte. Was man auch in den Arbeitsblättern ausfüllen sollte, wie weit man damit schon ist und was man noch dazu braucht? Die ersten beiden Arbeitsblätter habe ich brav ausgefüllt, bei diesen habe ich gepasst und werden stattdessen einen Korrigierbericht bezüglich der Mathilde schreiben und habe nur die Frage, wie es den anderen damit geht, ob die so genau wissen, was ihre Figuren brauchen, um den Leser auf dreihundert Seiten zu fesseln, das auf einer Skala von 1-10 ausfüllen können und wissen was sie 2021 damit erreichen wollen?

Ich habe das in den letzten zwei Jahren wahrscheinlich für die Magdalena Kirchberg und die Roswitha Herweg ausgefüllt. Beim „Frühlingserwachen“ habe ich auch versucht danach zu schreiben und würde jetzt denken es ist mir nicht gelungen. Jetzt habe ich ein Manuskript in der Überarbeitungsühase und den Plan ein „Corona-Texte-Literaturgeflüsterbuch“ herauszugeben. Ausgedruckt habe ich mir die Arbeitsblätter schon, denn vielleicht komme ich noch darauf zurück.

Am Tag vier ging es weiter mit den Dialogen, dem Show not tell, dem Überarbeiten und dem Romane anbieten, wo man wieder auf den Arbeitsblättern seinen Stand feststellen konnte. Das habe ich ein bißchen auf mein „Mathilde-Konzept“ bezogen, gemacht und dann am Nachmittag meine ersten zwei Szenen überarbeitet und am Abend gab es in dem Webinar wieder eine Show not tell – Übung, wie es sie schon bei der Schreibparty gab.

Damals wurden gerade die Massentests angekündigt und ich habe da die Aloisia zur Mathilde geschickt und sie ihre diesbezügliche Gefühle zeigen lassen. Wahrscheinlich bin ich ja immer noch mehr auf das Tell fixiert und diesmal war ich bezüglich der aktuellen Lage auch sehraufgeregt, beschäftigt mich ja die Frage, warum, wenn das Impfen schon so wichtig ist, dann nicht geimpft wird und auch die Tatsache, daß die Deutschen jetzt wieder verschärfen und in Oe 24-TV, die Weihnachts-Zehnpersonenregel diskutiert wurde, obwohl die Zahlen zwar nicht hinunter gehen, aber das erzwungene Eintrittstesten, um die Wirtschaft nicht zusammenklappen zu lassen, vielleicht doch nicht erfordert?

Das hat mich am Abend beschäftigt, so daß ich sogar nicht in die Badewanne gegangen bin, um weiterzulesen. Dann hatte ich wieder Schwierigkeiten mit den Ton und den Bild und bin in die Show-Übung, wo es um eine Larissa 37, die vielleicht geizig oder panisch ist und um halb zwölf auf einen Jahrmarkt geht und man eine Geschichte darüber schreiben sollte, wo man das nicht benennen sollte, zu spät hineingekommen. Dann habe ich wiederan meine Mathilde und meine Aloisia gedacht. Einen viel kürzeren Text geschrieben und während Jurenka Jurk und ihre Assistentin Natascha vier oder fünf Texte analsierten, den auch öfter korrigiert. Lang ist er diesmal nicht geworden, die Wut über das Interview bezüglich der Eintrittstestung habe ich beschrieben und ansonsten die Aloisa Mathildes Gefühle erraten lasssen und ihr am Schluß empfohlen ihre Gefühlen freien Lauf zu lassen „Dann schick ihn halt auf den Mond…!“

Und damit in die Überarbeitung meines dritten Corona-Textes gehen und versuchen die Freude und den Spaß daran wiederzufinden, es gibt aber noch einen Romanfahrplan, der am Tag fünf vorgestellt wurde. Da gabs dann in den Arbeitsblättern, die Möglichkeit einen Vertrag mit sich selber abzuschließen, wo man sich auch belohnen kann, wenn man sein Ziel erreicht hat und am Abend wurde noch einmal der Romanfahrplan mit seinen acht Modulen vergestellt, wo man diesmal in Sechserteams das Handwerk erlernen, seinen Roman schreiben und mit einem Zertifikat nach einer Prüfung in zwei Jahren abschließen kann

Mein Ziel ist ja wie geschrieben, die Mathilde möglichst gut und möglicht lustvoll fertig zu bekommen, also noch verbessern und dann das dritte Literaturgeflüsterbuch mit den Corona-Texten und dann eventuelle einen neuen Text im November als neuen „Nanowrimo“. Das weiß ich noch nicht so genau. Einen <kalender wo man alles eintragen kann, gab es auch, eine tolle Schreibfahrplanwoche, wo ich mir wahrscheinlich die Show not tell-Übung die man ja immer zwischendurch machen kann, mitnehmen werde.

2020-12-26

Ein Corona-Weihnachtsmärchen

Filed under: Schreibbericht,Uncategorized — jancak @ 00:15
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Shit!“ , dachte Michaela Reisinger und seufzte wieder vor sich hin.

„Wie werden wir heuer Weihnachten feiern Mama?“, hatte Lena vorhin gefragt und wissen wollen, warum es keine Weihnachtsmärkte gäbe?

„Ich habe mich doch darauf gefreut, Mama und du hast es mir auch versprochen, daß wir da hingehen, wenn ich brav bin! Aber jetzt hat die Tante im Kindergarten gesagt, das gäbe es heuer nicht, wegen dem Corona-Virus! Warum? Ich bin doch brav gewesen, meistens jedenfalls!“, sagte sie und sah die Mutter treuherzig an.

„Natürlich, Lena-Mädel!“, antwortete Michaela Reisinger und verkniff es sich, die Kleine an sich zu drücken, denn das war ja nicht mehr erlaubt und wenn Lena, das im Kindergarten erzählte, bekam sie vielleicht Ärger mit der Pädagogin.

„Großer Schit und große Scheiße, Extrasupplament!“

„Nicht fluchen, Mama!“, hörte sie da Lenas Stimme, mußte lachen und riß sich zusammen.

„Nein, natürlich, nicht! Du weißt ja, Lena, das Corona-Virus! Die zweite Welle hat uns erfaßt und da müßen wir aufpassen, uns nicht anzustecken und nicht krank zu werden und die Krankheit nicht beispielsweise an die Oma weitergeben, weil die ja schon über siebzig und Diabetikerin ist!“, sagte sie und Lena nickte altklug und treuherzig zugleich.

„Deshalb wurden die Buden am Rathausplatz wieder abgebaut und man darf keinen Alkohol trinken, weil man dann zu lustig wird, nicht aufpasst, sich umarmt und küsst und dann das Virus überträgt! Das weiß ich schon, Mama! Das hat uns die Tante erklärt und dazu gesagt, daß deshalb heuer der Nikolo nur in den Garten gekommen ist und man ihm vom Fenster aus anschauen durfte und weißt du, Mama, er hat eine Maske aufgehabt und das hat sehr lustig ausgeschaut, obwohl das eigentlich trauig ist!“, sagte sie und verzog ihr Gesicht, als würde sie das auch werden.

„Aber du hast ja dein Sackerl mit den Nüßen und den Mandarinen bekommen!“,beschwichtigtre Michaela und Lena nickte energisch.

„Oh ja, Mama! Wird die Oma zu Weihnachten kommen und mir als Geschenk, die Barbie bringen, die sie mir versprochen hat?“

„Natürlich, denn Weihnachten im kleinen Kreis ist erlaubt! Du, der Papa, ich und die Oma! Das sind nur vier Personen und einen Christbaum werden wir auch haben! Den habe ich schon besorgt und wenn du brav bist, darfst du mir beim Schmücken helfen und Kekse werden wir ebenfalls backen, Vanillekipferln und Zimtsterne, die hast du doch gern!“

„Oh ja, Mama!“, sagte Lena und wirkte wieder fröhlich.

„Natürlich helfe ich dir beim Baum schmücken und auch beim Kekse ausstechen und dann setze ich mir die Weihnachtsmannmütze auf, die mir der Papa im vorigen Jahr am Christkindlmarkt kaufte und läute mit der Glocke! Zum Glück hast du sie aufgehoben, weil wir heuer keine nicht kaufen können, aber Mama!“, sagte sie, wurde wieder ernst und sah Michaela an.

„Ich glaube, das geht doch nicht, denn wir sind ja nicht bei dem Gratistest gewesen! Wissen also nicht, ob wir nicht postiv sind und die Oma anstecken können! Warum sind wir nicht testen gewesen? Die Tante Hilde hat uns erklärt, daß das sehr wichtig war und man schuld ist, wenn hundert Menschen ihren Arbeitsplatz deshalb verlieren! Richtig kriminell ist das, hat sie dem Moritz erklärt, als der sagte, daß sein Papa und seine Mama nicht testen waren! Da habe ich mich nicht mehr getraut ihr zu erklären, daß wir auch nicht bei dem Test waren, damit sie uns nicht für kriminell hält!“, sagte sie.

Michaela schüttelte den Kopf verkniff sich das „Scheiße!“ und nahm sich vor mit der Kindergartentante zu sprechen, obwohl sie nicht sicher war, ob das etwas helfen würde, weil das genau die Worte waren, die sie im Fernsehen gehört hatte. Das klang fast so, als hätte sie die Kindergärtnerin dort aufgeschnappt und an die Kinder weitergegeben.

„Wir waren nicht dort, weil die Tests freiwillig sind! Wir ohnehin aufeinander aufpassen und du und der Moritz braucht auch nicht hin, weil ihr noch nicht sechs seid!“, erklärte sie und schüttelte noch einmal den Kopf, als sie Lena fragen hörte, ob sie die FFP2-Masken aufsetzen müßte, wenn am Donnerstag die Oma käme, damit sie sie nicht anstecke und schuld wäre, wenn sie ein Engelein würde und es das letzte Mal wäre, daß sie gemeinsam Weihnachten feiern würden?

„Das will ich nicht, Mama, dann setze ich lieber die Maske auf, obwohl ich damit schlecht Luft bekomme und auch keine Kekse naschen kann und ziehe Handschuhe an, wenn ich das Geschenk der Oma auspacke, denn das hat die Tante auch gesagt, daß man das muß, wenn man nicht bei diesem Test gewesen ist und, daß es überhaupt besser wäre, wenn man den Omas nur über eine Zoom-Konferenz zuwinken würde. In der Kirche soll man auch nicht singen! Das ist dort verboten, Mama, hat die Tante gesagt! Aber ich will gerne singen und habe „Stille Nacht“ schon eingeübt, damit ich es der Oma vorsingen kann! Glaubst du, daß das mit Maske geht, wenn ich den Sicherheitsabstand einhalte, Mama?“, fragte sie. Michaela unterdrückte das dritte „Scheiße!“ und antwortete „Natürlich, Liebling, laß dich nicht kirre machen, Weihnachten feiern ist erlaubt! Da hast du die Tante vielleicht falsch verstanden! Wir backen Kekse, schmücken den Baum, eßen Würstchen mit Kartoffelsalat und du kannst natürlich die Mütze aufsetzten und das Glöckchen schwingen. „Stille Nacht“, singen wir auch und da brauchst du keine Maske aufsetzen und mußt auch keine Handschuhe anziehen, denn die Oma fürchtet sich, glaube ich, nicht!“

„Keine Sorge, Lenchen!“, sagte jetzt auch Bernhard Reisinger, der mit dem Christbaumschmuck das Wohnzimmer betreten hatte.

„Das tut sie nicht, denn ich habe gerade mit ihr telefoniert und sie hat mir verraten, daß sie sich schon sehr auf die Würstchen mit dem Kartoffelsalat freut und wenn du es nicht weitererzählt, sie hat mir auch geflüstert, daß das Weihnachtsengelchen schon das Geschenk für dich bei ihr vobeigebracht hat! Sie hat auch etwas bekommen, was sie uns zeigen wird, wenn sie am Vierundzwanzigsten zu uns kommt und da kannst du ganz unbesorgt dein „Stille Nacht“ singen und der Tante Hilde mußt du das, wenn du nicht willst, nicht verraten, daß wir gesungen haben!“, sagte Bernhard Reisinger, zwinkerte seiner Frau und seinem Töchterlein zu, während er die vergoldete Kette und die gläserne Christbaumspitze aus der Schachtel nahm und auf die Leiter stieg, um sie auf der Tanne zu befestigen.

„Fein, Papa!“, jubelte Lena und wollte wissen, was für ein Geschenk die Oma bekam?

„Ihre zehn FFP2-Masken, die der Bundeskanzler an jeden über fünfundsechzig schickt, damit man in Ruhe Weihnachten feiern, sich freuen und auch singen kann! Es ist aber noch nicht sicher, ob die Oma sie aufsetzen wird, ist sie doch eine rebellische Person!“, antwortete Bernhard Reisinger und zwinkerte Michaela zu.“

So das war die Weihnachten 2020-Geschichte. Wer es lieber nostalgischer will, dem ist die „Nika Weihnachtsfrau“ zu empfehlen 2 5 7 8 9 10 14 19 20 23 24 25 29 30

2020-12-11

Wo gibts meine Texte?

„Ich habe noch nichts vonIhnen gelesen?“, schreiben mir meine Kritiker manchmal und daran knüpft sich vielleicht die Frage „Wo gibts ihre Bücher?“

Im normalen Buchhandel, da ich sie mir ja zu einer fünfzig Stückanzahl selber drucken lasse, nicht, was manche, wie beispielsweise dem Martin, ein alter Freund vom Alfred, einmal sagte, für ein illegales Buch halten.

Verboten natürlich nicht, denn schreiben ist ja erlaubt, das selber drucken auch. Es hat halt trotz des Selfpublishing noch immer einen schlechten Ruf. Früher hat man das ja einmal Vanitypress genannt. Die Druckkostenverlage haben sich darauf gestürzt, oft horrende Summen von den scheinbar Unbedarften verlangt, sie dann unterschreiben lassen, daß sie ihnen nun alle Bücher geben müssen und dann im schlimmsten Fall ein paar Bücher gedruckt, die man sich dann in den Keller stellen konnte.

Das hat sich durch das Selfpublishing, wo jeder ja sein Buch bei „Amazon“ einstellen kann, ein bißchen geändert. Obwohl die Zuschußverlage, wie ich höre immer noch ihr Geschäft mache, was ich nicht verstehe und ich habe mich nach kurzem Zögern auch gegen Amazon entschieden und mache meine Bücher noch immer selbst.

Also fünfzig Mal drucken und seit ich den Blog habe, kann ich sie ja dort auch bewerben, also eine Vorschau machen, ein Gewinnspiel und eine Leserunde ausrufen, etcetera.

Der Erfolg hält sich in Grenzen, weil ich mit meinen Blog offenbar ja nicht die literarisch interessierten Massen erreiche. Die sind bei Blogs und selber machen offenbar noch immer kritisch und natürlich würde ich es nicht selber machen, wenn ich zu „Suhrkamp“ oder „Drosch“l gehen könnte, kann ich nicht und ich denke eigentlich noch immer, daß, das was ich so mache eigentlich interessant sein müßte. Mich würde es jedenfalls interessieren, wenn ich auf jemanden stoße, der es ähnlich macht und das Tolle beim Bloggen ist ja auch, daß ich nicht nur Bücher und Veranstaltungen besprechen kann, sondern auch Leseproben ins Netz stellen kann.

So habe ich zum Beispiel, als ich noch Reisen machte, auch Reisengeschichte in den Blog gestellt und Leseproben oder kürzere oder längere Texte gibt es auch immer wieder und dann im Jahr 2011 als ich bezüglich Schreiben ja in einer Krise war und dachte „Wozu tue ich mir das an, wenn das, egal wieviel Mühe ich mir auch gebe, das keiner lesen will?“, ist das „Literaturgeflüstertextebuch“ entstanden, wo ich die literarischsten Texte, die seit 2008 entstanden sind zusammenfaßte und als Buch herausgab und diese Texte sind hier auch zu finden. Im Buch ist es korrigiert und ein bißchen abgewandelt, die Kommentare wurden beispielsweise weggelassen.

Aber das„Literaturgeflüstertextebuch“ ist das erste Buch, das man komplett im Netz finden kann.

Das „Literaturgeflüsterbuch II Mein Schreiben meine Bücher“ folgte im zeitlichen Abstand. Denn da gab es ja schon Texte übers Schreiben und ich habe irgendwann 2012 wars, glaube ich, auch begonnen über mein Schreiben zu berichten. Die Themen meiner Bücher zusammenzufassen und weil seit 2008 bis zum Erscheinen des zweiten Literaturgeflüsterbuch auch siebenundzwanzig selbstgemachte Bücher, hui, wirklich so viele, erschienen sind, gibts im“ Literaturgeflüsterbuch II“ auch die diesbezüglichen Lseproben, die man sonst auf meinen Blog finden kann. Da werden auch die anderen Bücher vorgestellt. Von den Ersten gibts noch keine Leseproben. Jetzt wird aber alles vorgestellt und die Bücher kann man, sofern noch vorhanden, auch bei mir berstellen und beispielsweise eine Rezension darüber schreiben oder sich bei den jeweiligen Vorschauen noch immer an einer Leserunde beteiligen.

Annika Bühnemann, die ich im Netz kennengelern habe hat einmal im Sommer 2017 zu einer Kurzgeschichten-Callenge aufgerufen, da sollte man innerhalb eines Monats zehn Geschichten schreiben und ich habe gedacht „Na gut!“ und mir immer ihre Schreibimpulse genommen und daraus das eher kurz Buch „Besser spät als nie“ daraus gemacht. Die Texte kann man hier finden und wieder für alle Perfektionisten, im Buch ist es korrigiert. Hier gibts ein paar Fehler, denn ich bin immer noch berufstätig, lese und schreibe viel und dann schaue ich über meine Texte halt einmal drüber und lasse sie dann stehen, so daß ein paar Flüchtigkeits- beziehungsweise Legastheniefehler, wenn ich sehr schnell schreibe, drinnen sind, wenn ich darauf komme, korrigiere ich es, ein Sekretariat, das das für mich tut, stelle ich aber nicht an.

Also buch Drei im Netz zu finden ist „Besser spät als nie“, das Buch und die Vorschau kann man sich hier anschauen und dann gibt es im Advent besonders aktuell die „Nika, Weihnachtsfrau“

Da hatte ich ja schon lange die Idee einmal über die Erlebnisse eines Weihnachtsmannes zu schreiben, der im Dezember auf der Mariahilferstraße steht und Zettel verteilt. Dann ist eine Weihnachtsfrau daraus geeworden. In der Schreibgruppe habe ich die ersten Texte dazu geschrieben. Den Bücheradventkalender gibt es auch und dann habe ich mich 2015 dazu aufgerafft im Rahmen des „Nanowrimos“ das Buch zu schreiben und habe schon 2015 die ersten Kapitel dazu in den Blog gestellt und das dann jedes Jahr erweitert. Vor zwei Jahren war ich, glaube ich, durch meinen Bücherstapel so überfordert, daß es keine neuen Fenster gab. Heuer ist es durch den Lockdown und den Veranstaltungsstop wahrscheinlich lockerer.

Bücher habe ich zwar genug zu lesen, aber eines täglich schaffe ich nicht. Also gabs schon zwei neue Fenster und werLust hat sich in das Jahr2015 zurückzulesen, den lade ich herzlich ein sich in die „Nika“ einzulassen. An der Leserunde kann man sich auch beteiligen und ein paar Bücher habe ich für Interessierte vielleicht auch noch.

Mein siebenter „Nanowrrimo“ war ja dem „Fräulein No“ gewidmet. Da habe ich mir, ich war da ja sowohl auf der „Buch Wien“ als auch auf der „Buch Basel“ also im Streß, ein Beispiel an Julia K. Stein genommen, die ja vielleicht für Leute, die noch nicht soviel Schreibroutine, als ich haben. den Ratschlag gaben, man könnte ja einfach Szenen unabhängig von der Linearität schreiben um das geforderte Wörtersoll zusammenzubekommen. und dann war ich mit der Geschichte fertig und hatte glaube ich, vierzigtausend Worte, so habe ich einige Szenen im Anhang angefügt, die ich dann nicht im Buch enthalten sind. Als aber im Frühling der Lockdown war und ich vielleicht Schwierigkeiten hatte, den täglichen Artikel zu finden, habe ich die vier nicht im Buch enthaltenden Szenen ins „Geflüster“ gestellt und dann habe ich gleich das „Frühlingserwachen“ geschrieben, das jetzt als Buch vorhanden ist, aber ein paar Szenen gabs schon vorher als Leseproben im Netzt und auch ein paar Coronona-Geschichten kann man hier finden.

Also wer an meinen Schreiben interessiert ist, dem kann ich das Stöbern in meinen Blog empfehlen, auf der Website gibts die Bücher im Blog, die Vorschauen und dann das Buch als Bild. Ich habe ja schon sehr viel geschrieben, fast fünfzig selbstgemachte Bücher oder sogar mehr davon.

Corona hat meine Schreibfreudigkeit auch sehr erhöht. Ich korrigiere gerade meinen achten „Nanowirmo“, beziehungsweise mein drittes Corona-Buch und weil ich ja immer schreibe, daß ich ein weing ausgeschrieben bin, kann ich für meine Kritiker wieder schreiben, daß ich nicht recht weiß, ob ich nach dem dritten Corona- Text noch etwas Neues einfallen wird.

„Hören Sie zu schreiben auf!“, haben mir ja schon einige Kritiker geraten. Ich denke manchmal, da ich ja schon genug geschriebenhabe und mich eigentlich auch schon im Pensionsalter befinde, könnte ich das tun. Ob ich das dann wirklich mache, weiß ich nicht! Das wird sich sicher hier zeigen! Seien wir also gespannt und über Interesse an meinen Büchern im und Texten, ob im Netz oder in gedruckter Form, freue ich mich sehr und vielleicht gibts im „Wortschatz“ während des Advent auch was von mir zu finden?

2020-12-05

Einmal durchkorrigiert

„Wie gehts weiter mit dem Nanowrimo?“ werden meine Leser vielleicht fragen. Der November ist zu Ende, das Rohkonzept fertig und da hatte ich ja schon am sechzehnten November 50.190 Worte erreicht und bin in der Mitte meiner letzten Szene, da war ich beim siebzehnten Dezember angelangt und habe noch geglaubt, daß es heuer Weihnachtsmärkte eventuell mit Schnelltests geben wird, draufgekommen, ich lasse es einmal, und fange, was ich diesmal ja vorher noch nicht getan habe, sondern eher mehr oder flott vorangeschrieben habe, mit demKorrigieren an und schaue dann weiter.

Das habe ich jetzt getan, das Ganze einmal durchkorrigiert und bin jetzt bei 101 Seiten und 47 840 Worten angelangt. Habe also die „Nanowrimo-Wortanzahl“ schon wieder unterschritten und für die, die jetzt schreien, daß ich geschummelt habe, weil ich ja schon am ersten November 15.832 Worte eingegeben habe. Ja ich habe schon im Oktober mit dem Text angefangen und da einmal den Verlagsbrief und den an die Jasminka geschrieben. Dann das Ganze, weil ja das Frankfurter-Spezial kam, liegenlassen und erst danach mit dem Schreiben, ich glaube das war eine gute Woche vorher, angefangen und war nach zwei Wochen mit dem Rohtext fertig.

Habe also die „Nano-Bedingungen“, wenn auch zeitverschoben eingehalten, obwohl ich ja ganz gerne auch die restlichen zwei Wochen Rohtext geschrieben und am dreißigsten bei sechzigtausend- siebzeigtausend Worte gelegen wäre.

Das ist auch diesmal nicht gelungen. Da war es ja etwas schwierig, daß ich mich sozusagen in die Zukunft geschrieben habe und nicht genau gewußt habe, wie das mit den Zahlen und dem Lockdown werden wird, so habe ich am dreizehnten Dezember noch geglaubt, daß die Rosa mit dem Benedikt in Schönbrunn yypunkschtrinken kann, wenn sie vorher einen Schnelltest macht, das habe ich jetzt korrigert und ich werde es auch so enden lassen, wie es ist. Das heißt mit dem siebzehnten Dezembert, da hat die Aloisia gerade den Teddybären für die Jasminka gebracht und Rosa die Bonboniere und bietet an, daß Mar vielleicht den Christbaum kauft.

Der erste Durchgang ist fertig, da sind circa viertausend Worte und vier Seiten weggekommen und jetzt geht es an die sogenannte Feinkorrektur, was bedeutet, daßs ich auf einige Dinge schauen muß.

So sollte ich das mit dem Maskenverweigern der Mathilde noch besser herausarbeiten und dann die Mar- Szenen durchgehen und schauen, wie ich das einmal mit den Artikel, er oder sie mache und dann die Trans- bzw. die Diversgeschichte noch herausarbeite. Da bin ich ja sehr vorsichtig geworden und es wird eher eine Divers- als eine Transgeschichte sein.

Dann, wenn das stimmt, noch feiner werden und das Ganze wahrscheinlich das nächste halbe Jahr korrigieren und da auch die Corona-Entwicklungen einbeziehen udd dann das Corona-Thema lassen oder einen Corona-Roman Teil vier beginnen? Keine Ahnung, ds weiß ich noch nicht, wird aber auf jedenfall sehr spannend, ob ich von dem Thema loskomme und wie und wann es für mich beendet ist.

2020-11-16

Schon wieder mit dem Rohtext fertig?

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 23:40
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Es ist der sechzehnte November und ich habe was den Nanowrimo betrifft, vor allem weil es ja auch keine „Buch-Wien“ und keine anderen Ablenkungen gab, geschrieben und geschrieben. Meine Leser wissen es, ich habe geschummelt und irgendwann im Oktober schon mit dem Schreiben angefangen.Warum sollte ich auch warten? Ein Neuling in dem Fach bin ich mit meinem fast fünzig Jahre schreiben und dem achten mitgemacht haben ja nicht und außerdem war diesmal anders, da ich mich am aktuellen Geschehen entlang geschrieben habe und gesehen beim sechzehnten November war und wie mache da weiter?

Dann kam die Nachricht mit den Massentests, die man dann vielleicht zu Weihnachten machen muß, um seine Eltern zu besuchen oder einkaufen zu gehen und ich habe gedacht, wie schreibe ich weiter, was jetzt kommt ist Spekulation? Das heißt, den Rahmen habe ich ja schon, da wird im Jahr 2019 ein dystopischer Roman eingereicht und abgelehnt, weil total unvorstellbar.

Dann kommt das Jahr 2020 und vorhergibt es noch den Brief an die Enkeltochter mit Ende 2021 datiert, Umzug in das nicht Geimpfte-Ghetto, da habe ich überlegt, ob ich den vorverlege, werde es aber vermutlich so lassen.

Das heißt, ich habe diesmal ohnehin nur eine Rohtextsammlung, die überarbeitet, erweitert, ergänzt, etcerta werden muß und habe ja bis gestern, als ich gesehen habe, ich nähere mich langsam, aber stetig, den fünzigtausend Worten an, noch keine Ahnung gehabt, daß ich jetzt einmal mit dem Rohtext fertig bin, schon gedacht, jetzt wird es knapp, denn jetzt komme ich in die Zukunft und müßte was erfinden, was dann so nicht ist, habe aber gedacht, ich sammle soviel es geht Worte an und dann korrigiere ich.

Das war neu und habe ich bei meinen vorigen Nanos noch nie so getan, ich habe das Ganze noch nicht durchkorrigert. Sonst tat ich das ja immer einige Male, um weiterzukommen. Deshalb sind von den fünfzigtausend Worten auch noch keine weggefallen. Ich habe jetzt 50 190 Worte und hundertfünf Seiten und bin beim siebzehnten Dezember, habe heute ab den geplanten Massentests weitergeschrieben. Die Rosa besucht Benedikts Eltern und die Aloisia ist schon zwei Szenen vorher aufgetaucht und bleibt vorläufig, als ich dann bei 17. Dezember war, die Aloisia hat einen Teddy für das Enkelkind besorgt und alle kommen zur Mathilde und wünschen ihr ein schönes Weihnachtsfest, habe ich gedacht, das ist es! Das lasse ich einmal und fange ab morgen zu korrigieren an. Da fällt dann was weg, was insofern schwierig werden könnte, daß ich um das Winnersymbol zu bekommen, ja irgendwann was hochladen muß, was ich jetzt noch nicht kann und wenn ichs dann kann, habe ich wahrscheinlich nicht mehr so viel, aber na gut muß man halt wieder schummeln, das habe ich auch bei meinen früheren „Nanos“ so getan, da dann szenen angefügt oder die Schreibberichte dazu gefügt.

Diesmal hatte ich keine Schwierigkeiten mit der Länge, weil ich ja bei einigen früheren Nanos beispielsweise beim letzten schon nach knapp dreißigtausend Worten fertig war und auch mein zwei letzten Texte haben viel weniger Worte. Das „Frühlingserwachen“ 26854 im Rohtext beim „Notizbuch“ sind es 36000.

Also eigentlich ganz lang. Mein frommerWunsch ist ja eigentlich immer ich schreibe mal so sechzig- siebzig- achtzigtausend Worte und Zeit genug hätte ich sind da ja noch vierzehn Tage Zeit, war aber eigentlich meistens um diese Zeit fertig, auch wenn ich mal nicht viel früher angefangen habe

Die Schwierigkeit war auch, ich weiß ja nicht, was da noch in der Realität passiert und so falsch will ich auch nichtliegen und dann gibts noch die Frage, die mi rvielleichg kritische Leser stellen könnten, ist es jetzt ein dstopischerRoman geworden oder nicht? Und die Frage kann man aus einem Corona-Geschehen wirklich einen machen ist ja auch noch offen.

So habeich es in der letzten Szene am 17. Dezember, die Rosa kommt und bringt Weihnachtsgeschenke, die Aloisia fragt, soll ich einen Christbaum kaufen und die Gisi und die Franzi deuten an, daß man sich jetzt nicht mehr sehen wird können, das Nichtgeimpftenghetto bewußt offengelassen, Da gibt es ja den Brief am Anfang und mit dem 17. Dezember ist es aus und bleibt in der Realität.

Natürlich muß noch viel überarbeitet und umgeschrieben werden, um das Dystopische, was ich ja so gerne möchte herauszuarbeiten. Eine surreale Ebene habe ich ja mit der Aloisia, ansonsten wieder viele eigene Erlebnisse, die auch noch ergänzt werden können und ob es das dann war mit den Corona-Texten oder ob noch ein Coronabuch vier und fünf, wie der dritte, vierte, fünfte, ecerta Lockdown folgt, weiß ich nicht und lasse es meine Leser beobachten.

Das Schreiben hat mir aber großen Spaß gemacht und ist schon einmal, da dieser November ja ein ruhiger war, sehr flott dahin gegangen und habe nur drei Tage, den ersten, siebenten und neunten November ausgelassen und würde mal wirklich gerne einen ganzen November täglich meine 1600 oder die 3000 Worte, die ich ja locker schaffe, verfassen.

Mal sehen, ob mir das einmal gelingt. Aber so ist es auch ganz gut und da der November ja noch zwei Wochen hat, werde ich den Rest des Monats korrigieren, umschreiben, wie schon erwähnt und wenn interessant auch wieder davon berichten.

Interessant ist vielleicht auch, daß mein erster „Nanowrimo“ im Jahr 2009 mit der berühmten Schweinegrippe beginnt und der achte istein Sars-Roman. Mal sehen, wie es damit weitergeht und ob es überhaupt noch einen „Nano“ geben wird?

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