Literaturgefluester

2022-06-29

Leseclub mit Schildkröte

Wieder einmal Literaturhaus, wieder einmal großartiger Leseclub und wiedermal gestreamt, da ich wegen der Eigentümerversammlung nicht pünktlich in der Zieglergasse sein konnte, Abrechnen mußte ich auch, aber das ist der Vorteil der Pandemie, daß seither gestreamt werden kann und der großartige Leseclub von Barbara Zeman, die ja auch heuer beim „Bachmann-Preis“d gelesen hat und die den Club, wo sie sich mit einem bildenden Künstler, einem Schauspieler und einem Musikerzusammensetzt, um ein Werk der Exilbibliothek zu präsentieren, ist sehr interessant und Veza Canetti, die Frau des Nobelpreisträger Elias ist das auch.

Ich glaube, ich bin mit ihrer „Gelben Straße“ und dem „Oger“ in den Neunzigerjahren in Berührung gekommen und Judith Gruber-Rizy hat sich ihre bei einem „Tag der Freiheit des Wortes“ angenommen und da auf ihre Pseudnyme „Magd“ und „Knecht“ und auch auf ihre Beziehung mit Elias hingewiesen, die eher schlecht gewesen sein dürfte. Er hat sie betrogen und auch ihre schriftstellerische Tätigkeit verschwiegen, obwohl sie bei der „Masse und Macht“ mitgearbeitet haben dürfte, hat dann dann in den Neunzehnneunzigerjahren Jahren, nach ihrem Tod, der 1963 erfolgte, ihre Werke herausgegeben.

Der „Oger“ und die die „Gelbe Straße“ sind mir, wie erwähnt bekannt, die „Schildkröten“, die Barbara Zeman in ihrem Leseclub diesmal vorstellte nicht. So ist das Streamen ein Glück für mich und mit der „Gelben Straße“ ist wohl die Ferdinandstraße im zweiten Bezirk gemeint, wo Elias und Veza Canetti wohnten und da fanden ja einige Veranstaltungen ihr zu Ehren statt, bei denen ich gewesen sind, und eine Anthologie von Petra Ganglbauer, wo ich aber keinen Text drinnen habe, hat es auch gegeben und die „Gelbe Straße“ wurde auch einmal in der „Schmiede“ als „Grundbuch“ vorgestellt, da hat Julia Danielczyk mitgewirkt, die ja als sie Literaturreferentin wurde auch den „Veza Canetti-Preis“ einführte, der immer an eine Autorin vergeben wird.

So weit zu der 1897 in Wien als Venetiana Calderon-Taubner geborenen, die in der Arbeiterzeitung publizierte und nach dem Anschluß mit Elias Canetti nach London emigrierte, wo sie 1963 starb und nie mehr nach Wien zurückkehrte.

Soweit so gut und der Leseclub wurde diesmal mit Musik von Sophia Blenda vorgestellt und die Textproben aus den „Schildkröten“ wurden von der Burgschauspielerin Safira Rubens gelesen.

Barbara Zeman, führte wie immer durch das Leben Veza Canettis und den Roman, der in der <nazizeit spielt, wo Eva und Andreas Kain nach dem Anschluß nach London flüchten, während ein Nazi in ihre Wohnung einzieht, die Schildkröten stellen ein Symbol für die Unterdrückung der Juden dar und Veza Canetti verwendete in ihrem erst 1999 erschienen, aber schon kurz nach ihrer Emigration geschriebenen einzigen Roman auch viele Tiersymbole. Interessant, interessant. Jetzt muß ich das Buch nur noch finden, damit ich es lesen kann.

2022-06-28

Preis der Literaturhäuser an Sasha Marianna Salzmann

Den „Preis der Literaturhäuser“ der vom „Netzwerk der Literaturhäuser“ vergeben wird, gibt es, glaube ich, seit 2002.

Er wird oder wurde in Leipzig am Freitag auf dem „Blauen Sofa“ vergeben. Da gab es dann Wein und Brezel bevor wir zu den Hundertmarks gefahren sind. Der Preisträger bekommt eine Lesereihe durch die Literaturhäuser und bis vor ein paar Jahren war das Wiener Literaturhaus nicht dabei.

„Warum nicht?“, habe ich Silvia Bartel einmal gefragt und sie hat mir „Das ist eine gute Frage!“, geantwortet.

Und die war, daß das Literaturhaus nicht in diesem Netzwerk war. Das hat sich vor ein paar Jahren geändert und so war ich bei ein paar Literaturhausveranstaltungen, wo die Preisträger vorgestellt wurden.

Bei einer vor Corona, war ich, glaube ich, nach oder während Corona war dann Marlene Streeruwitz, die Preisträgerin und das letzte Jahr, glaube ich, Ingo Schulze an der Reihe und diesmal war die 1985 in Wogograd geborene und seit 1995 in Deutschland lebende Sasha Marianna Salzmann die Autorin im Gorki Theater war und mit ihren zwei Romanen auf der Long-bzw Shortlist des dBps gestanden ist.

„Außer sich“ und „Im Menschen muß immer alles herrlich sein“. Ich habe beide Bücher gelesen und war, glaube ich, nicht so begeistert.

Sasha Marianna Salzmann ist aber eine sehr engagierte junge Frau, die, wie der Moderator Florian Baranyi anmerkte, sich nicht an der Mehrheitsgesellschaft orientiert und vor kurzem einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die Ukrainie geschrieben hat.

Sie hat aus ihrem letzten Buch einige Stellen gelesen und dann mit Florian Baranyi über das Cover ihrer Bücher diskutiert und verraten was sie bedeuten sollen.

„Im Menschen muß immer alles herrlich sein“, wurde, glaube ich, in siebzehn Sprachen übersetzt. Hier bedauerte Sasha Marianna Salzmann, daß das wahrscheinlich auf Russisch nicht passieren wird. Es waren nur sehr wenige Leute im Literaturhaus, lag wahrscheinlich auch daran, daß Anne Weber mit Sabine Scholl in der „Alten Schmiede“ war und die ist die „Buchpreisträgerin von 2020“,vielleicht lag es aber auch an der Hitze und ich habe, wie geschrieben, die Bücher schon gelesen und die junge Frau auch interessant gefunden, auch wenn ich mit ihrem rasanten Stil meine Schwierigkeiten habe.

2022-06-27

Korrespondenzen über das Schreiben

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:00
Tags: , , ,

Im Jahr 2016 hat die „Alte Schmiede“ die Saison mit einer Reihe „Was ist gute Literatur?“ begonnen, wo Kurt Neumann verschiedene Autoren und Literaturwissenschaftler, mich natürlich nicht, einlud über die gute Literatur zu diskutieren.

Was das ist, habe ich noch immer nicht verstanden, obwohl ich mich ja nachweislich sehr damit beschäftigte, nur daß meine offenbar nicht dazu zählt oder auch nicht, ich sehe das anders und jetzt ist bei „Matthes und Seitz“ ein Buch darüber entstanden.

Über gute und schlechte Literatur“ was den Dialog zwischen Thomas Stangl und enthält und das wurde heute in der „AS“ vorgestellt. Der Doyen ist erschienen und hat mit Anne Weber darüber geplaudert, daß Reisen jetzt eine schlechte Idee ist, weil wegen einem Cluster bei der „Aua“ werden viele Flüge abgesagt, aber da Anne Weber in Paris lebt, wird ihr das nicht erspart geblieben sein.

Was ist gute und schlechte Literatur? Das werde ich wohl nie wissen , sondern einfach alles quer durch den Gemüsegarten lesen. Aber das Thema über das sich Thomas Stangl und Anne Weber ausgetauscht haben, war sehr interessant und da kann ich, die schlechte Schreiberin, auch einiges dazu sagen und werde das auch tun.

Der 1966 geborene Thomas Stangl, der den ersten „Alpha“ ,gewonnen hat, versteht sich glaube ich, als politischer Autor, obwohl ich ihn sehr kompliziert empfinde und die in Frankreich lebende 1964 geborene Anne Weber hat 2020 mit „Anette ein Heldinnenepos“ den vorletzten „Deutschen Buchpreis“ gewonnen und jetzt den der Leipziger BM in der „Sparte Übersetzung“ und das war auch das Thema über das die Beiden geschrieben haben. Wie schreibt man über gelebt habende Figuren?

Thomas Stangl hat das einmal getan und Anne Weber in ihrem „Heldinnenepos“.

Ja, wie schreibt man darüber und kann man oder darf man das? Eine interessante Frage und da kann ich aus meiner Erfahrung anmerken, daß ich mich am Anfang sehr stark an reale Vorbilder gehalten habe. So bin ich beispielsweise mehrmals mit der Bruni auseinandergeraten, weil ich sie als Vorbild für eine meiner Figuren verwendet habe. Sie war dann empört und in den „Hierarchien“ habe ich die WG des Martins und der Gerlinde verwendet. Aber das war kein Roman über die Bruni ,sondern sie war nur das Vorbild einer meiner fiktiven Figuren und über real lebende Personen habe ich auch geschrieben.

In den „Dreizehn Kapitel“ über Ernst Schwarz, auf den ich über das Buch das „Gesprengte Grab“ gestoßen bin und da treffe ich sicher auf die Beerkung von Anne Weber, daß sie Johann Wolfgang Goethe in einem Roman oder Biografie über ihn womöglich nicht erkennt oder aufschreit, das war doch ganz anders und da fällt mir die Biennale vor ein paar Jahre im Breitenseer Kino ein, wo eine Runde von Starliteraturkritiker auf dem Podium saß und über Gerhad Rühm diskutierten und der saß im Publium und wollte dazu etwas sagen, durfte das aber nicht.

Wenn ich über eine reale existierende Person schreibe, werde ich, auch wenn ich das nicht will, immer subjektiv sein, geht ja gar nicht anders. So habe ich der „Unsichtbaren Frau“ auch über Sebastian Kurz ,geschrieben und ihn so beschrieben, wie ich denke, daß er ist.

Interessant war auch die Feststellung, daß ich, wenn ich über historische Person, beispielsweise über August von Goethe, wie das Anette Weber einmal tat, schreibe, wahrscheinlich scheitere, wenn ich ihn so beschreiben will , wie er war. Irgendwo fiel der Satz, es ist einfacher ihn in die heutige Zeit zu verlegen. Das meine ich, wird wahrscheinlich so passieren, ob ich es will oder nicht, sollte aber nicht angestrebt werden und Anette Weber merkte noch an, daß sie sich in August von Goethe verliebt hätte und das sie einmal etwas über ihren Vater geschrieben hat, was der nicht wollte.

Thomas Stangl scheint ein Kafka-Fan zu sein und hat seine Bografien gelesen und noch etwas war interessant, nämlich die Frage, daß manche Autoren behaupten, daß ihre Figuren machen was sie wollen. Also quasi ein Eigenleben haben. Das habe ich, glaube ich, einmal bei der Präsentation von „Kolibri“ erlebt und nicht verstanden.

Interessant, daß Anne Weber sagte, sie würde das auch nicht tun, sie ist aber keine wirkliche Romanautorin und Thomas Stangl meinte dann, das, was wahrscheinlich stimmt, daß das nicht die Figuren sind, sondern sich die <handlung während des Schreibens einfach verändert.

Ich hätte es für Koketterie gehalten und „Quatsch!“ dazu gesagt. Also ein interessantes Thema über das man sich seine eigenen Gedanken machen kann, für eine selber Schreibende und interessant ist auch, daß Thomas Stangl gerade einen Roman über seine Großmütter geschrieben hat und da Schwierigkeiten hatte, alles preiszugeben, während er da bei einem chinesischen Kaiser keine Hemmungen hatte und Anne Weber merkte am Schluß an, daß sie morgen mit Sabine Scholl ihr „Heldinnenepos“ in der „Schmiede“ präsentiert haben.

„Wenn Sie Zeit haben kommen Sie!“, forderte die Moderatorin Johanna Öttl auf. Ich merke gleich an, werde das wahrscheinlich nicht tun, denn Erstens habe ich das Buch schon gelesen und dann auch noch von der lieben Doris zum Geburtstag bekommen und zweitens wird im Literaturhaus Sasha Marianna Salzman lesen, die den „Preis der Literaturhäuser“ bekommen hat, die auch schon auf den dBp-Listen stand.

2022-06-26

Wieder normaler Bachmannpreis?

Eigentlich wollte ich am Mittwoch ins Literaturmuseum gehen und der Lesung von Thomas Arzt zu lauschen. Dann habe ich mich nach meiner vier Stunde auf die Terrasse gesetzt und begonnen meinen vierzehn Jahre „Literaturgeflüster-Artikel“ zu konzipieren und habe mich dann entschlossen doch zu Hause zu bleiben und mir die „Bachmannpreis-Eröfnung“ wieder live zu geben, der heuer zum sechsundvierzigsten Mal stattfindet und seit 2019 wieder normal, also live vor Ort, wenn die Autoren auch, als sie sich angemeldet haben, glaube ich, geimpft sein mußten.

Aber der Impfschutz läßt, wie ich immer höre, ja derzeit nach, die Zahlen steigen wieder an und ich interessiere mich ja bekanntermaßen sehr für den „Bachmann-Preis“.

Hätte sehr gern dort einmal gelesen, obwohl ich wahrscheinlich schrecklich durchfallen würde, also „ersparen mir die Juroren die Einladung“, habe aber schon viel darüber geflüstert -und auch schon ein paar „Bachmannpreis-Texte“geschrieben.

Am Samstag kann ich gleich spoilern wird wieder einer von mir erscheinen, und jetzt also die Eröffnung und da gibt es diesmal wie ich ebenfalls hörte, wieder einige Veränderungen, so daß die eingeladenen Autoren diesmal im Garten und nicht im Saal. Cecile Shortmann und Christian Ankowitsch moderierten beide und die Peisvergabe soll auch nicht mehr live stattfinden. Aber soweit sind wir noch nicht.

Zuerst gab es die üblichen Eröffnungsreden. Die Politiker wurden interviewt, die Sponsoren vorgestellt und mußten sagen, welche Bücher sie lesen und welche Autoren sie lieben?

Musik gab es auch. Dann marschierten die Juroren ein, da gibt es diesmal, glaube ich, keine Änderungen oder ja Insa Wilke ist die Vorsitzende, die dann eine Rede hielt und Cecile Shortmann loste mit dem Notar im Garten die Lesereihenfolge aus.

Da kann ich gleich verraten, daß Hannes Stein von dem ich schon einiges gelesen habe, am Donnerstag beginnen wird und Elias Hirschl von dem, ich hoffe, bald zu seinem „Salonfähig“ zu kommen als letzter und Anna Baar, die glaube ich, auch schon einmal gelesen hat, hielt die Festrede.

„Die Wahrheit ist eine Zumutung“ und da begann sie, die, glaube ich, auch in Klagenfurt aufgewachsen ist, mit der Jugend der Ingeborg in der Henselstraße. Dann kam sie zu Franz Wurst, dem Kindersychiater, der als ich Psychologie studierte mit Andreas Rett und Hans Asperger top of the state war, dann war er aber in mehrere Mißbrauchsskandale verwickelt und soll auch seine Frau ermordet haben und Anna Baar enthüllte diese Grausamkeiten am Beispiel eines kleinen bettnäßenden Felix und den Skandal mit den Babyficker hat es auch einmal gegeben.

Diesmal gibt es wahrscheinlich keine solchen und Hannes Steins Text „Die königliche Republik“, den ich wegen eines Erstgesprächs größtenteils versäumte, löste unter der Jury größere Verwirrtheit aus. Ist das jetzt ein journalistischer oder realistischer Text, ist der magische Surrealismus wirklich gut getroffen oder ist es vielleicht doch ein betucht altmodischer Text aus den Siebzigerjahren?, obwohl Klaus Kastberger irgendwo darin Donald Trump erkennen wollte.

Man könnte vermuten, die Jury hat vielleicht die drei Stein-Bücher nicht gelesen, weil so etwas wahrscheinlich zu erwarten war und dann kam die 1970 im Wuppertal geborene Eva Sichelschmidt mit dem „Körper ihrer Großmutter“. Ein sehr berührender Text über das Sterben einer über hundertjährigen Frau, der mir gut gefallen hat.

Dann folgte der mit bisher unbekannte 1989 geborene und sowohl in Wien als auch in Berlin lebende Leon Engler mit seiner „Liste der Dinge, die nicht so sind, wie sie sein sollten“, der eine Zugfahrt nach Karlsruhe und seine Ankunft dort eines Schauspielers beschreibt.

Dann kam es das Pausenprogramm im Garten, das mit einem Kurzfilm über Teresa Präauer eingeleitet wurde und dann über die Diversität in der Literatur, also Autoren mit nicht deutscher Muttersprache, den Schwierigkeiten in der Buchbranche tätig zu werden und der, die durch die Pandemie entstand, diskutiert wurde.

Dann kam zum thema passend, der 1987 in rumänien geborene Alexndru Bulucz, der mit „Einige Landesgrenzen weiter östlich, von hier aus gesehen“ genau das thematisierte. Kamen doch Redewenungen wie „Gott ist kein Zigeuner, aber auch kein Eisenbahner“ und „Das Licht am Ende des Tunnels kann auch immer ein entgegenkommender Zug sein“, vor. Sehr aktuell, wie auch das Gassparen, das in der Jugend des Autors wohl angesagt war.

Nach der Diskussion in der ich mich auch zu der Pressekonferenz zur Aufhebung der Impfpflicht, hurrah, switschte, ging es zu dem 1975 geborenen und in Hamburg lebenden Andreas Moster, dem „Silberriesen“ von einem Vater las, der sich um sein kleines Kind kümmern muß.

Am Freitag begann es dann mit der Lesung, der 1980 geborenen Ana Marwan, die ich schon beim Bloggerdebutlesen kennenlernte. Ihr Text heißt „Wechselkröte“ und handelt von einem einsamen Ich, das sich für den Besuch des Briefträgers Blusen bestellt, deren Freundinnen keine Zeit haben und das Internet ihre einzige Verbindung nach außen ist, obwohl sie manchmal mit der neuen Bluse einkaufen fährt, sich zuerst einen Baum und dann eine Kröte bestellt und schließlich schwanger wird oder diese visualisiert. Ein starkes Stück einer Einsamkeitsbeschreibung und FFP2 Masken kommen auch dabei vor. Danach wurde sehr wild darüber diskutiert, wie der Text zu interpretieren ist, ist die Frau eine Eremitin, hat sie sich aufs Land zurückgezogen, gibt es einen Mann, der am Schluß zurückommt, so daß sie sich schließen zum „Absaugen“ entschließt?

Als nächstes kam der 1977 in Teheran geborene und in Berlin lebende Behzrad Karim Khani und brachte, wie es Insa Wilke nannte, mit seinem „Vae Victis“, eine Genre-Knastgeschichte. Der Autor wurde von Philipp Tengler eingeladen und die Diskussion schien wieder einmal die Diskrepanzen zwischen ihm und den übrigen Juroren widerzuspiegeln, wo man, glaube ich, aufpassen muß, daß sich das nicht negativ auf den Text und dessen Autor niederschlägt, der mir eigentlich gut gefallen hat, obwohl er in einem Gefängnis spielt und daher die dortige Gewalt schildert, die man natürlich als klischeehaft empfindet kann.

Der nächste Autor Usama Al Sharmani wurde und das ist eine interessante Reihenfolge 1971 Bagdad geboren, erzählte in seinem Portrait viel über sich und die arabische Sprache. Der Text des in der Schweiz lebenden heißt „Portrait eines Verschwindens“ und handelt, wie man schon vermuten konnte, vom Aufwachsen im Exil und den Erinnerungen an die Kindheit, an die analphabetische Großmutter und deren Freundin, die die einzige Apothekerin im Ort war.

In der Mittagspause gab es wieder einige Autorenportraits, darunter Tanja Maljartschuk, die auch einmal in Klagenfurt gelesen hat und Anna Baars Festrede wurde auch wiederholt.

Die nächste Leserin war die 1981 in Eisenstadt geborene Barbara Zeman die von Brigitte Schwens-Harant eingeladen wurde und einen Text namens „Sand“, der von einer Italienreise mit einem Josef handelt, vortrug. Ein Krebs wurde diagnostiziert, das Buch einer russischen Autorin gelesen und Kriegserinnerungen reflektiert.

Als letzte Leserin performte dann mit Bart und amerikanischen Akzent, die 1982 in Bonn geborene und in Berlin lebende Mara Genschl einen Text, der „Fenster zum Hof“ hieß und brachte damit etwas Action ins Geschehen und in die Diskussion, da hatte ich aber zwei Stunden, so daß ich Lesung und Diskussion versäumte und bin danach zuerst zum „Augustin-Hoffest“ und dann in den „Republikanischen Club“ gegangen, um dort ein Gespräch über Lyrik zu anzuhören.

Am Samstag ging es mit der 1988 in Fulda geborenen Leona Stahlmann weiter, die mit roten Zopf, rosa gestreifter Bluse und beiger Latzhose im Schneidersitz auf den Teppich saß, der auf der Lesebühne im ORF-Garten aufgelegt war und von einem „Ganz vermeidbaren Wunder“ las, in dem sich eine Leda vor einer Kirche in Venedig befindet und über sich, ihr Kind und über die Klimakatastrophen, die sie umgeben, reflektiert, mir durch ihre schöne poetische Sprache auffiel und von Mara Delius als Text aus der Klimafiktion bezeichnet wurde. Dann wurde noch mit Philipp Tingler darüber gestritten, ob der Text kitschig ist oder nicht und Kaus Kastberger thematisierte, wie seltsam es ist, über Klimakatasthropen in schöner Sprache zu schreiben, während einem das Wasser schon zum Hals steht.

Dann kam der 1985 in Düsseldorf geborene und in Wien lebende Clemes Bruno Gatzmaga, der an der Fleischerei Ringl in der Gumpendorferstraße vorbei zum „Forellenquartett“ im Wien-Fluß angeln geht, dann zum Stadtpark kommt und dort eine Dose Sardinen isst, ein herrlicher Clip. Sein Text heißt „Schulze“ und beginnt, damit „dass Herr Schulze am Morgen hochschreckt und bemerkt, dass er in die Unterhose uriniert hat.“, was seinen Alltag gehörig durcheinander bringt, obwohl er einen wichtigen Pressetermin hat und die Jury dann über die Schwächen des weißen alten Mannes diskutierte.

In der Mittagpause kam dann Katja Gasser, die am Donnerstag noch in der „Gesellschaft“ ihre Lieblingsbücher vorstellte und sprach über ihre „Gastlandpläne“. Es gab ein Portrait von Robert Prosser und Marie Therese Kerschbaumer, die manchen, obwohl grand dame, der österreichischen Literatur, wie die Cecile Shortmann vermutete, manchen unbekannt sein wird. Gabor Fonjad trat auf und zwei Kritiker die erzählten, daß es ihnen schnurzegal ist, ob sich eine Dame einen Schnurrbart ins Gesicht pickt. Das denke ich nicht, denn sie fällt damit auf und hebt sich sich von den anderen Lesenden ab und das ist denke ich ungerecht, wenn beispielsweise Joachim Meyerhoff, der Burgschauspieler, seine Texte performiert, während sich ein experimenteller Autor, vielleicht beim Lesen schwer tut und seine Texte herunterstottert.

Dann kam der 1989 in Seligenstadt geborene Juan S. Guse, der wie Cecile Shortmann moderierte, seine Lesung als soziologisches Experiment betrachtet und las auf Einladung von Insa Wilke vom „Fall des Druckabfalls“, der in einem abgeschirmten Basislager im Taunus spielt, wo das Literaturhaus Frankfurt ein Stipendium ausgeschrieben hat und nach Vermißten gesucht wird.

Der letzte Leser, der 1994 geborene Elias Hirschl, Slammeister, „Priessnitz-Preisträger“ und laut Alfreds Vorhersagen „Bachmann-Sieger,“ ließ sich in seinem Portrait eine Pizza liefern und sein Text „Staublunge“ beginnt auch mit einem gelieferten Mittagessen. Dann schreibt der Ich-Erzähler, der Dates mit einem Jonas hat, verschiedene Artikel, über die besten Filme oder Power-Couples des letzten Jahres und läßt sich eine vegetarische Pho vom Tiger-Imbiss liefern. Ein Text über Start-ups und prekäre Arbeitsverhältnisse in einem atemlosen Tempo, von dem jungen Mann in schwarzer Jacke und T-shirt mit roten Fingernägel perfekt vorgetragen, der in eine Katastrophe übergeht.

Ein grandioser Text, den ich wahrscheinlich auch empfehlen und dafür abstimmen würde und das könnte ich auch ab Samstag drei. Allerdings würde ich dazu ein Handy brauchen und habe mir das die letzten paar Jahre vom Alfred dafür ausgeborgt. Aber jetzt ist der auf einem Parteitag der Grünen und kommt wahrscheinlich erst nach acht zurück.

Also nur hier gebloggt, daß ich mich jetzt noch mehr auf das Lesen von „Salonfähig“ freue und auch noch den Text von Hannes Stein, der mich auch sehr interessiert, fertig lesen muß. Der von Mara Genschl hat mir nicht so gefallen und ich habe auch den Klagenfurt-Bezug nicht gesehen.

Also für den Samstag fertig, als ich 1996 in Klagenfurt war und am Samstagnachmittag mir „Minimundus“ angesehen habe, war ich enttäuscht, daß nicht alle Texte eine Preischance hatten, sondern es eine Shortlist gibt und ich war mit dem Text von Jan Bremer der dann auch gewonnen hat, nicht einverstanden und heuer ist ja alles anders.

Die Autoren lesen mit oder ohne 2G im Garten, Wolfgang Tischer vom „Literaturcafe“ ist schon wieder abgereist, um auf einem Festival zu moderieren und eine Shortlist gibt es, soviel ich verstanden habe, auch nicht mehr, sondern die Juroren haben einen bis vier Punkte zu vergeben und wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Um elf wird der Preis am Sonntag dann vergeben und das wird auch neu sein, daß ich erst später wissen werde, wer gewonnen hat oder mir die Verleihung erst nachher ansehen werde, denn die Ruth hat da wieder ein Privatissimum und nachher wenn ich es recht verstanden habe, eine Art Sommerempfang in ihrer neuen kleinen Wohnung und mir bleibt der Nachmittag statt mir „Minimundus“ anzusehen oder im See zu schwimmen, zum Donauinselfest werde ich auch nicht hinauswandern, Zeit für mein Schreiben und meine Bücher, denn da habe ich jetzt zwar wieder eine Szene geschrieben, weiß aber sonst noch immer nicht weiter, stecke mit dem Non-Plot, den ich habe fest, während ich in diesem Jahr ja schon drei Corona-Texte geschrieben haben, die mir auch gefallen, aber jetzt stecke ich fest, denke nicht mehr Corona, da müüßte ich ja die geimpfte Steffi Schuster über den Fall der Impfpflicht und die neuerliche Einführung der Maskenpflicht, die wahrscheinlich kommen wird, reflektieren lassen und ob ich mit der Rosa Horvath und der Sun-Jong wirklich weiter komme ist mir auch nicht klar.

Also vielleicht das Plot Board vornehmen und versuchen neu zu konzipieren, denn wenn ich jetzt wieder eine Pensionistin einen Roman oder eine Studie schreiben lasse, wiederhole ich mich ja oder in meinen Büchern lesen und mir vorstellen, wie es mir in Klagenfurt damit gehen würde?

Und dann am Sonntag zu der neuen Art der Preisverleihung. Da wurde ja an der bisherigen Abstimmung immer kritisiert, daß manche Autoren durch alle Runden durchgerutscht sind und am Schluß ohne Preis dagestanden sind oder gerademal den Publikumspreis bekommen haben.

Diesmal also eine Liste mit Punkten und der Justiziar hat aus einem Kuvert die Namen der Gewinner Leon Engler, Juan S. Guse, Alexandru Bulucz vorgelesen. Der Publikumspreis ging an Elias Hirschl, eine Stimme war dabei dann doch von mir und wem das alles zu männerlastig ist, den kann ich verraten, daß Anna Marwan, den Haupt und Bachmannpreis gewonnen hat und Wolfgang Tischer hat wieder für den besten Juror abstimmen lassen. Da habe ich erneut für Klaus Kastberger, der mir irgendwie sympathisch ist gestimmt, aber leider ist der inzwischen auf Platz sechs gelandet. Nur mehr Vea Kaiser, die irgendwie umstritten ist, lag hinter ihm, vor ihm lag der immer kontrovers und in Opposition diskutierende Philipp Tingler, Brigitte Schwens-Harrant wurde vom Publikum am meisten geschätzt. Michael Wiederstein, Mara Delius und Insa Wilke, die Juryvorsitzende, die auch noch eine kurze Rede gehalten hat, folgten.

Das war es dann für dieses Jahr. Wer mag kann sich noch einmal in meinen „Bachmanntext“ einlesen und auf die „Gestohlenen Jahre“ freuen, die im nächsten Jahr, wenn der nächste „Bachmannpreis“ vergeben wird, hoffentlich schon erschienen ist und eine kleine Vorausfreude auf nächste Woche, wo ich vierzehn Jahre „Literaturgeflüster“ feiern werde, kann ich auch schon verkünden.

2022-06-24

Lyrik lesen-Gedichte im Gespräch

Nach den zwei Wochenenden, die ich mit experimentellen Lyrik-Festivals verbracht habe und dem Lyrik-Bändchen von Angelika Stallhofer noch einmal Lyrik und zwar in „Republikanischen Club,“ der seit Jänner ja eine neue Adresse hat. Denn dort stellte Werner Anzenberger oder Peter Veran, einer der Namen dürfte ein Pseudonym sein und der Autor im Brotberuf in der OÖ-Arbeiterkammer tätig, seinen zweiten Gedichtband „Rüttelflug“ vor und diskutierte mit Stephanie Grünberger darüber.

Die Lehrerin Christine Hulatsch hat eingeleitet und der Musiker Tony Puisztai auf der Gitarre gespielt. Als ich vom „Augustin–Hoffest“ kommend, wo ich eine Käsekrainer gegessen und mich Anton Blitzstein unterhalten habe, etwa zwanzig Minuten vor sieben auf der Fischer-stiege eingetroffen bin, waren nur ein paar Damen anwesend und haben sogar davon gesprochen, die Veranstaltung auf den Herbst zu verschieben.

Dann kamen doch ein paar Freunde und Verwandten der Auftretenden, ich war, glaube ich, die Einzige , die den autor nicht gekannt hat und die während dem Programm gekommen ist. Als ich aber im RC meine „Unsichtbare Frau“ vorstellte, habe ich mir meine fünf Zuhörer auch selbst angeschleppt oder zumindestens vier davon.

Die Veranstaltung war eigentlich sehr genau geplant. Zuerst die Einleitung und die Vorstellung, dann führte Stephanie Grünberger in die Lyrik von Werner Anzenberger oder Peter Veran ein und das war interessanterweise ein sehr philosophisches Gespräch.

Das Buch ist auch illustriert und da scheint es, um Falken zu gehen, denn das ist ein Leblingsvogel des Autors und so gab es auch ein gleichnamiges Gedicht und dann führte Stephanie Grünberger durch die einzelnen Kapiteln. Da ging es um den Abschied, um das <leben, um den Narziß und das Echo, etcetera. Der Auto kommentierte immer zuerst und las dann den entsprechenden Text, den sich Stephanie Grünberger wünschte.

Dazwischen gab es Gitarreklänge und am Schluß las der Autor noch ein Gedicht der Moderatorin und pries sein Buch an.

Zum Verkauf lagen zwar keine auf, sie würden aber zugeschickt. Gespräche zum Wein hat es wahrscheinlich auch gegeben und allgemein die Konkurrenz zum Donauinselfest bedauert.

Ich bezweifle aber, daß sonst mehr Leute gekommen wäre, finde es aber schön, einen sehr selbstbewußten, belesenen Lyriker kennengelernt zu haben, wie ich es ja auch sehr schön finde, daß sehr viele Leute schreiben und Sybille Summer hat dann noch gemeint, daß sich die „Republikanischen Club- Autoren“ mehr für politische Themen, als für Lyrik interessieren, was natürlich schade ist, es war aber trotzdem ein sehr interessanter Sommerabend, an dem sehr viele Fest stattgefunden hatten, zumindestens ist der Alfred auf drei gegangen.

2022-06-21

Aus der Werkstatt des gemeinsamen Schreibens

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:54
Tags: ,

Heute habe ich mich eigentlich in die „Alte Schmiede“ streamen wollen, dann war ich aber mit dem Erstgespräch, um sechs, früher fertig und konnte mit einem etwas flauen Gefühl hingehen, denn was ist, wenn sie mich wieder hinausschmeißen?

Man hört ja allethalben, die Maske muß wieder her, dann hatte diesmal sogar Johanna Öttl keine mehr umgebunden und das Programm war durchaus interessant „Im Bauch des Plotwals“ Andrea Grill, Hanno Millesi, Barbara Rieger und Michael Stavaric ist da gestanden und man hat unwillkürlich an eine Anthologie gedacht.

Mitnichten die vier Autoren, von denen ich von jeden etwas oder mehr gelesen habe, haben sich irgendwie auch pandemiebedingt zusammengesetzt, um gemeinsam einen Roman zu schreiben und das finde ich, vor allem, weil ich die vier, die sich auch als Bauschreiber bezeichneten, als experimentelle Mittelschreiber einschätzen würde und dann setzten sie sich zusammen und planen ein Experiment oder nein, das haben sie widerrufen und, ich denke, an die literarischen Experimente, die ich kenne, da war ja einmal Tilman Rammstedt mit „Morgen mehr“ und mein Kurzgeschichtenroman würde ich auch, als soetwas bezeichnen und, daß zwei Autoren gemeinsam einen Krimi oder ein anderen Buchprojekt schreiben, ist auch nicht so ungewöhnlich.

Das betrifft meistens die Genreliteratur und interessant die vier haben auch von einem unterhaltsamen Projekt auf hohen Niveau, das sie mit ihren Projekt schaffen wollten, gesprochen. Keine Anthologie, aber ein gemeinsames Buch und da ist es wichtig, daß jeder seine indivuduelle Schreibweise behalten kann und Johanna Öttl hat in ihrer Einleitung auch die unterschiedlichen Schreibweisen der vier betont. Michael Stavaric leitete ein und hat, was ich nicht so ganz verstanden habe, das Ganze auch einmal mit einem Lyrikprojekt versucht.

Daran knüpfte sich die Frage, ob man Lyrik im Kollektiv leichter als einen Roman schreiben kann? Das, glaube ich, nun nicht und kenne eigentlich auch keine Lyrik Gemeinschaftsprojekte wohl aber das gemeinsame Romanschreiben und dann kam, was mich auch ein bißchen erstaunte, der Plot, den Hanno Millesi vorstellte und zwar geht es da, um ein Flugzeug und die Stewardesse Nadine, heute heißt das, glaube ich, Flugbegleiterin, kommt darauf, das Entertainmentprogramm fehlt und das ist in einem Flugzeug, wie diesen offenbar sehr wichtig, um die Kunden nicht zu verlieren und so denkt sie sich aus, daß die Passiere das übernehmen und die anderen unterhalten sollen.

Daraus einen spannenden Plot im Sinne der Romanschule und des Romanfahrplans zu machen, erscheint mir zwar fraglich, aber Andrea Grill hat dann ein bißchen was aus dem Mailwechsel der vier gelesen, damit man sieht, wie da vorgegangen wurde? Es sollen auch Gastautoren einbezogen werden, eine davon ist Petra Piuk.

Barbara Rieger, die später in das Projekt eingestiegen ist, erzählte etwas von ihrer Motivation, die sie zum Mitmachen veranlaßte und dann kamen die Textproben, nämlich, wie die Stewardesse Nadine, da ist noch nicht so ganz geklärt, ob die wirklich so heißen soll, die ehemalige Rockerin Vanessa überzeugt bei dem Projekt mitzumachen.

Im Oktober soll es eine Fortsetzungsveranstaltung geben und interessant ist auch, die Sesselreihen waren diesmal zweigeteilt und auf der einen stand „Reseviert für Studenten!“

Offenbar waren da auch ein paar gekommen und die fragten nach den demokratischen Entscheidungen?

„Die sind Shit und gibt es nicht!“, formulierte Michael Stavaric in etwa. Aber eigentlich geht es um die individuellen Stimmen. Ob da jetzt kapitelweise geschrieben wurde und, ob es immer jemanden gibt, der das dann korrigiert, scheint auch noch nicht so klar zu sein, nur, daß jeder eine Person hat, die er auszuarbeiten hat und das ist dann leichter, meinte Michael Stavaric, als sich auf das Ganze zu konzentrieren und da Autoren meistens Einzelkämpfer sind, ist es vielleicht ganz gut es mit einem Projekt zu versuchen.

Ich bin auf die Fortsetzungsveranstaltung gespannt und auch, ob ich da noch ohne Maske hinkann? Aber wahrscheinlich wird weiter gestreamt.

2022-06-20

Hilde Schmölzers Weg

Hilde Schmölzer

Ich kenne, die 1937 in Linz geborene und in Steyr aufgewachsene Hilde Schmölzer schon lange. Sie hat bei meinen literarischen Geburtstagsfesten gelesen, wo sie mir immer sehr getreulich ihre Bücher brachte, hat regelmäßig bei der „Frauen lesen Frauen-Lesetheatergruppe“ mitgemacht, ich war bei ihrem achtzigsten Geburtstagsfest in der Wien Bibliothek und habe in den Siebziger oder achtzigerjahren nicht sie, aber ihr Buch „Frau sein und schreiben“ im „Arbeitskreis schreibender Frauen“ kennengelernt, daß das erste Buch damals war, wo österreichische Autorinnen wie Friederike Mayröcker, Ilse Aichinger, Marie Therese Kerschbaumer portraitiert wurde. Elfriede Gerstl, die vor vor kurzem ihren neunzigsten Geburtstag gefeiert hätte war nicht dabei, wohl aber in den später erschienenen Buch von Anita C. Schaub, wo ich neben Elfriede Haslehner, Bruni Langthaler, etcetera auch ein Portrait hatte und die 1959 in Bermuda geborene Anita C. Schaub,, die die unsprüngliche Gründerin der „Frauen lesen Frauen-Gruppe“ war, hat jetzt einen Film über sie gedreht.

Anita C. Schaub, Hilde Schmölzer, Birge Krondorfer

„Hilde Schmölzer – die ihren Weg“ geht, heißt er, dauert fünfundvierzig Minuten und wurde gestern in der „Frauenhetz“ vorgestellt. Interessant dabei ist, daß der Alfred, der Hilde Schmölzer, eigentlich über mich kennt, dort aufgetreten ist bzw. interviewt wurde, denn Anita C. Schaub hat einige Leute eingeladen, darunter Ruth Aspöck, eine ehemalige Schulkollegin, Angelika Raubek, Elfriede Hammerl,, Richard Langthaler, etcetera und der Alfred wurde wahrscheinlich deshalb eingeladen, weil mich Hilde Schmölzer vor einiger Zeit angerufen hat, weil sie wußte, daß ich meine Bücher selber mache sund wisen wollte, wie das geht? Da habe ich ihr die Hilfe Alfreds angeboten und der hat ihr für das Buch „Du Vater, du Mutter und ich“ das PDF gesetzt und der dann in dem Film darüber Auskunft gegeben.

Es waren eine Menge Bekannte bei der „Frauenhetz“, die Lesegruppenfrauen, die Ruth, der Werner Grüner, der Richard, denn diesmal waren auch <männer bei der Frauenhetz zugelassen und auch ein paar von Hilde Schmölzers ehemaligen Schulkollegen.

Zuerst wurde der Film gezeigt und dann hat Hilde Schmölzer zwei Gedichte gelesen, eines das aus ihrem Buch „Das Vaterhaus“ stammt und eines aus dem „Podium Portrait“ und in dem Film wurde auch genau Hilde Schmölzer, die in ihrer schönen Wohnung am Wolfersberg saß Lebenslauf erklärt. Sie hat sehr unter der Scheidung ihrer Eltern, die nach dem Krieg nicht mehr zusammengekommen sind, gelitten, hat eigentlich Schauspielerin werden wollen. Dann in München eine Fotoschule gemacht und schließlich Publizistik studiert.

Ihr ersten Buch war das „Böse Wien“ wo sie sich den Männern der damaligen Avantgarde, H. C. Artmann, etcetera auseinandergesetzt. Dann kam sie schon zu der Frauenforschung und hat sehr viele Bücher darüber geschrieben.

„Die Revolte der Frauen“, „Die verlorene Geschichte der Frau“, „Die Frau das abgeschaffte Geschlecht“, mit „Rosa Mayreder“ hat sie sich beschäftigt, über „Die abgeschaffte Mutter“, mit der „Frauenliebe“, „Der dunklen Liebe eines wilden Geschlechts“, den „Frauen um Karl Kraus“, über das „Phänomen Hexe“, das, glaube ich, zum Bestseller wurde.

Das sind die Bücher, die ich in meinen Regalen habe. Hilde Schmölzer ist also eine sehr frauenbewegte Frau. Sie war auch Mitbegründerin des Frauenvolksbegehrens und es war sehr spannend wieder einmal in mein Stück Literaturgeschichte einzutauchen, so daß man Anita Schaub, diesich jetzt als Filmerin versteht, großen Erfolg damit wünschen kann.

2022-06-18

Ausflug zu den Ernst Jandl Tagen

Der 1925 i n Wien geborene Ernst Jandl, der Lebenspartner der im Vorjahr verstorbenen Friederike Mayröcker, ist im Juni 2000 verstorben und zu seinem Gedenken wurde 2001 der „Ernst Jandl-Preis“ für Lyrik initiert, der alle zwei Jahre an einen deutschsprachigen, experimentellen, füge ich hinzu, Lyriker oder Lyrikerin vergeben wird.

Philipp Hauß, Dorothee Hartinger, Tobias Leibetseder

Warum der schöne Ort Neuberg an der Mürz dazu auserwählt wurde, weiß ich gar nicht, vielleicht weil Ernst Jandl rund Friederike Mayöcker in der Steiermark Urlaub machten oder weil das Kunsthaus in Mürzzuschlag dort immer Literaturveranstaltungen machteg. So war ich in den Neunzigerjahren im Rahmen der GAV bei einem Fest für Ernst Jandl, einem für Gerhard Rühm und eines für Friederike Mayröcker, da haben wir in Mürzzuschlag gewohnt und in Neuberg an der Mürz im Gasthaus Holzer gab es auch Veranstaltungen, wo wir hin- und hergefahren sind, ich bin, glaube ich, ein bis zweimal sogar zu Fuß gegangen.

Ann Cotten, Paul Jandl

Das war in den Neunzigerjahren. Ab 2001 gab es den Preis und einmal da, es wird 2005 gewesen sein, wo Michael Donhauser den Preis bekommen hat, bin ich zu dieser Zeit mit dem Alfi und dem Karli in der Nähe wandern gewesen. Das heißt, wir sind daran vorbeigefahren, wo ich sehr bedauerte nicht aussteigen zu können. Dann hat es mit der Wanderung nicht so geklappt und wir sind früher zurückgefahren und so sind wir noch zurechtgekommen, zum Alten Bahnhof hinuntergegangen, wo Wofram Berger, glaube ich, Jandl-Gedichte rezitierte. Zwei Jahre später hat Paul Wühr den Preis bekommen. Da sind wir hingefahren, weil mir das Bundesministerium das Programm zuschickte. Da hat mir, glaube ich, mich zu erinnern, die damalige Landeshaptfrau Klasnic die Hand gegeben. Friederike Mayröcker ,war höchstwahrscheinlich da und hat gelesen und seither sind die Veranstaltungen, glaube ich, an mir vorbeigegangen, das heißt 2011 waren wir vom Wanderwochenende kommend beim Gasthaus Holzer, als dort gerade gegessen wurde und als ich vor zwei Wochen in der „Gesellschaft für Literatur“ war, habe ich das Programm dort liegen gesehen.

Franziska Füchsl, Paul Jandl

„Fahren wir dort hin?“, habe ich den Alfred gefragt, der ja immer Urlaubspläne schmiedet und da ist in den letzten zwei Jahren bekannterweise ja nicht sehr viel losgewesen. Sonst bin ich ja sehr sparsam und bleibe bei den Veranstaltungen meistens ins Wien, wo keine Zusatzkosten entstehen. Aber diesmal war ich aus den besagten Gründen unternehmungslustig, obwohl nur der Freitag und der Samstag in Frage kam, da wir am Sonntag zum „Ambichl“ essen fahren, um dort den dritten Geburtstag der kleinen Lia zu feiern.

Und am Freitag begann es, was ich eigentlich erst später gesehen habe, mit einem Workshop im Alten Bahnhof. Das heißt ,da ist Thomas Eder mit einer Runde Studenten angekommen und die haben sich dann die Bilder, die in der Wartehalle ausgestellt waren, angesehen und mit Bibelstelen oder Texzitaten versehen und wir sind eigentlich daneben gestanden.

Martina Hefter, Paul Jandl

Es hat dann zwar auch eine Eröffnung der Ausstellung gegeben, aber da haben wir schon Pillhofer Halle gesucht, denn da hatte der 2010 verstorbene Josef Pillhofer eine Skulpturenhalle und dort wurde am Freitag sozusagen ein Livehörspiel von Friederike Mayröcker und Ernst Jandl „Gemeinsame Kindheit“ mit Dorothee Hartinger und Phiiph Hauss, das sind die die auch immer bei der „Buch Wien“ lesen und dem Arbeiter Sängerbund Maienbund aufgeführt.

Am Samstag ist es im Festsaal im Münster mit Lesungen in zwei Tranchen weitergegangen und zwar hat da am Vormittag unter der Moderation von Paul Jandl, Anne Cotten, Daniel Falb, Franziska Füchsel, Martina Hefter und Monika Rinck gelesen. Ein Tag zu zeigen, wie großartig Lyrik ist, hat Paul Jandl eingeleitet, aber die 1982 in Iowa geborene Anne Cotten hat eigentlich gezeigt, wie Computergenerierte Übersetzung funktioniert. Der 1977 in Kassel und mir bisher unbekannte Daniel Falb brachte Langgedichte, die er auch aus dem Computer vortrug, während die 1991 in OÖ geborene Franziska Füchsel aus einer Rolle eine Mischung zwischen Englisch und Dialekt performte und das Ganze auch noch singend vorgetragen hat.

Ferdinand Schmatz, Monika Rinck, Brigitta Falkner, Paul Jandl, Robert Stocker

Spannend, spannend und wieder eine interessante Lyrikerin kennengelernt. Interessant war auch die 1965 geborene und in Leipzig lebende Martina Hefter, die ich schon mal in der „AS“ hörte, die aus ihrem Buch „In die Wälder gehen,Holz für ein Bett klauen“ erstaunlich aktuelle Themen, nämlich die Ikea-Preise thematisierte und dann auch noch die Pandemie bedichtete, bzw. das Jahr vorher, an das sie sich erinnern wollte.

Die 1969 geborene Monicka Rinck, die ich schon auf verschiedenen Lesungen hörte und die auch den nächsten Lesungsblock moderierte und die ich für sehr experimentell gehalten habe, habe ich auch recht spannend gefunden und nach dem Mittagessen im ehemaligen Gasthaus Holzer ist es mit Anja Utler, weitergegangen, die ich, glaube ich, auch schon in der „Alten Schmiede“ gehört habe. Maren Kames „Luna Luna“ habe ich schon gelesen und Ferdinand Schmatz „strand der verse lauf“ auch schon zweimal gehörtr, während die 1977 in Konauburg geborene Caca Savic für mich auch eine Entdeckung war.

Dann kam eine lange Pause wo, wir aufs Niederalpl gefahren sind, danach gings zur Preisverleihung wieder in die Pillhoferhalle an die 1959 in Wien geborene Brigitta Falkner, die 2017 mit ihren „Strategien der Wirtsfindung“ auf der Shortlist des österreichischen Buchpreis gestanden ist. Da gabs vorher wieder Brot und Wein, dann begrüßte der Bürgermeister und Robert Stocker vom Bundesministerium. Es gab Musik vom „Koehne-Quartett und Paul Jandl hielt die Ludatio, die den langen Titel „Witz wird Irrwitz, himmlisch wird irdisch, Sissi wird schwindlig“, hatte, die man dann in einem kleinen Heftchen mitbekommen hat und Brigitta Falkner gab eine kleine Werkshow ihrer Werke und wird am Sonntag noch im Münster einen Vortrag halten und ein Gespräch mit Benedikt Lebedur führen, aber da werden wir, wie schon geschrieben mit der Anna und dem Andreas Lias dritten Geburtstag feiern.

2022-06-14

Die Impfgegner und die Wissenschaftsfeindlichkeit

Christoph ZIELINSKI, Herbert LACKNER

Ich intereressiere mich ja bekanntlich sehr für das Corona-Thema, habe da eine eher kritische Meinung und habe von Anfang an gestaunt, wie da von links nach rechts gerückt wurde, plötzlich kein Widerspruch geduldet wurde und alle, die einen Einwand hatten, plötzlich Nazis waren. Ich bin das nicht, sondern eine Linke, eigentlich auch nicht esoterisch und habe auch versucht das Thema von allen seinen Seiten zu betrachten, so habe ich Robert Misiks „Die neue (Ab)Normalität“ gelesen, die „Pandemischen Zeiten“ und den „Lockdown 2020“ und Rudi Anschobers „Pandemia“, Sucharit Bhakdis „Corona Fehlalarm“ auch. Das hat mir die liebe Doris Kloimstein einmal am Markt gegeben und so bin ich heute auch zu der Präsentation von „Die <Medizin und ihre Feinde“ von dem Journalisten Herbert Lackner und dem Onkologen Christoph Zelinski in den „Republikanischen Club“ gegangen, der seit ersten <jänner eine neue Adresse gegangen und habe da wieder einmal über die Verknüpfung die Impfgegner sind alle Nazis oder solche, die an Exen glauben, gestaunt, denn so einfach ist das nicht und ob sie wirklich so wissenschaftsfeindlich sind, wie behauptet wurde, ist wahrscheinlich, vor allem bei einer Impfung, die noch gar nicht so erforscht ist, keine sterile Immunität erzeugt und auch nicht so besonders wirkt, sehr über den Kamm geschert.

Herbert Lackner, der ehemalige oder immer noch „Profil-Journalist“ hat erzählt, wie er dazu gekommen ist, das Buch zu schreiben, ist er doch mit dem Onkologen Christoph Zielinski im Cafe Landtmann gesessen, als dort die Demonstranten vorübergezogen sind und hat sich gefragt, welche Menschen, da mitgehen und da ist das Buch entstanden, daß über die Impfpflicht informiert.

Die ist, glaube ich, unter Maria Theresia bei den Pocken eingeführt wurden, weil deren Kinder und Schwiegertochter daran gestorben sind und auch da hat es schon Widerstände gegeben, die, glaube ich, sogar zu einem Krieg führten, weil sich die Leute nicht so einfach mit Krankheitserregern infizieren lassen wollten.

Da muß man informieren und aufklären war die Konklusio und da wurde dann in der Diskussion angeführt, daß sich die Lehrpläne in den Schulen in den letzten Jahrzehnten nicht geändert haben und die Frage, wieso es sein kann, daß dreizehn Prozenten der Ärzte bei der letzten Ärztekammerwahl die MFG wählten, habe ich nicht als besonders fair gefunden, denn ich denke nicht, daß die dann dumm sind und an Exen glauben sie vielleicht ebenfalls nicht und wenn sie eine Zusatzausbildung in Homoöpathie haben oder sich mit der Naturmedizin beschäftigen, ist das wahrscheinlich auch okay.

Trotzdem eine interessante Diskussion, auch wenn ich in vielen eine andere Meinung habe und ich habe auch versucht mit Herbert Lackner darüber zu diskutieren, der meinte, daß er auf Demonstrationen versuchte mit Impfkritikern in Kontakt zu kommen, die ihn entweder für dumm oder für ihren Feind hielten, denn die nächsten Demonstrationen kommen in Zeiten, wie diesen wahrscheinlich bestimmt, wenn man als NI dann noch daran teilnehmen kann, wurde ja das Epidemiegesetz vor kurzem verändert, wo dann drinnen steht, daß der Gesundheitsminister auch bei epidemologischen nicht gefährlichen Virusvarianten eine sogenannte Verkehrsbschränkung verodnen kann, wo man dann vielleicht nur mehr arbeiten und in den Supermarkt gehen kann und die Maskenpflicht im Herbst wie ich höre, ja ganz sicher kommt.

2022-06-13

Bernhard Strobel in Nahaufnahme

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:47
Tags: ,

Literaturhaus oder „Alte Schmiede“ war heute wieder die Frage und ich habe mich für das Erstere entschieden, wo es wieder eine „Nahaufnahme-Veranstaltung“ gab, die vom Verein für „Neugermanistik“ initiert wurde, wo zwei Literaturwissenschaftler einen Autor sozusagen in Zange nehmen, ihn befragen und die dann auch Stellen aus ihren Büchern lesen, denn „Literatur hat kein Ablaufdatum!“, hat Alexandra Millner, die, glaube ich, mal die Präsidentein oder Vizepräsidentin dieses Vereins war, geprägt und das stimmt, denn ist wahrscheinlich äußerst spannend sich durch das Gesamtwerk eines Autors oder Autorin zu lesen.

Das tue ich auch nicht immer, aber manchmal schon, obwohl ich jetzt kaum mehr zum Backlesen, komme und von dem 1982 geborenen Bernhard Strobel habe ich, glaube ich, noch nichts gelesen, war aber bei einigen seiner Buchpräsentationen und der große jetzt auch schon vierzigjährige Autor, hat, glaube ich, drei oder vier Erzählbände und einen Roman geschrieben und ich würde Ähnlichkeiten mit seinem und meinen Schreiben erkennen, denn er beschäftigt sich auch mit dem Alltag, wenn er auch wahrscheinlich, eine fehlerfreiere Sprache hat, fungiert er ja auch als Übersetzer und wird da nächste Woche den „Staatspreis für Übersetzungen“ bekommen.

Lydia Rammerstorfer und Sebastian Fasthuber haben die Fragen gestellt oder durch sein Werk geführt und begonnen hat es mit dem ersten Erzählband „Sackgasse“ und da hat er die Geschichte „Regen“ gelesen. Da steht einer am Fenster schaut in den Regen und hat schlechte Laune, vielleicht hat er auch eine Depression. Er läuft jedenfalls den ganzen Tag im Pyjama herum und zerstreitet sich mit seiner Frau oder Freundin.

Das ist glaube ich der typische Strobel-Stil. Dann kam eine Textprobe aus „Nichts nichts“, 2010 bei „Droschl“ wie alle seine Bücher erschienen. Da ist die Geschichte etwas difiziler. Ein Bruder besucht seine Schwester im Haus der Mutter, die irgendwie ein unkonventionelleres Leben, wie die Schwester hat. Der Bruder betrinkt sich dann, wird ausgeraubt und wacht nackt unter einer Bank auf.

Also schon ein bißchen Handlung und der Roman „Im Vorgarten der Palme“, von dem erklärt wurde, daß er einen anderen Stil hat, passiert eigentlich das gleiche Muster, wie in der ersten Geschichte und der Held ist ein Ungustl.

Da schreibt Bernhard Strobl, glaube ich, ein Fortsetzung und am Schluß wurde noch eine Kindergeschichte oder eine von einem Kind, das an der ungarischen Grenze bei seinen Großeltern lebt und die Großmutter spricht das Wort „Ungarn“ immer verkleinert oder zu schnell aus und Ungarn ist ein seltsames Land, denkt das Kind. Da fahren die Österreicher nach Ungarn um dort zu essen, die nicht Ungarisch sprechen, während die Kellner dort es meistens können.

Am Schluß, wies Barbara Zwiefelhofer, die diesmal nur teilweise mit Maske auftrat. Man sieht, das wird weniger, obwohl schon wieder gefordert wird, die wieder einzuführen, auf den „Staatspreis“ und eine Lesung auf das nächste Buch hin, die wahrscheinlich im Oktober erfolgt.

Spannend spannend und wieder was gelernt, obwohl der Abend in der „Schmiede“ mit den Schweizer Autoren sicher auch interessant gewesen wäre und nein, es war nicht die Maske, die mich da abgehalten hat, obwohl man die am letzten Donnerstag ja tragen mußte und Annaena Stabauer, die schwanger ist, auch einmal dazu aufgefordert hat.

Nächste Seite »

Erstelle kostenlos eine Website oder ein Blog auf WordPress.com.