Literaturgefluester

2017-05-22

Eine Roman genannte Textcollage

Heute bin ich, was mir ja nicht sehr oft passiert, zu einem mir völlig unbekannten Autor zu einer mir völlig unbekannten Buchpräsentation in die „Alte Schmiede“ gegangen. Gut, Markus Köhle moderierte, das war ein Anhaltspunkt und eine andere Alternative hat es auch nicht gegeben.

Aber gut, ich bin ja neugierig und der „Verbrecher-Verlag“ in dem Markus Binders „Teilzeitrevue“ erschienen ist, war mir auch von der Anke Stelling und dem dBp-Preislesen 2015 ein Begriff und war auch beim „Indie-Bookday“ beim „Lhotzkys Literaturbuffet“, wo übrigens auch Markus Köhle anwesend war, präsent.

Daß der 1963 in Enns geborene Autor und Musiker, den meisten durch das Sängerduo Attwenger ein Begriff ist, hat dann Markus Köhle in seiner Einleitung erklärt und dazu gefügt, daß der Sänger-Musiker schon 2005 im „Verbrecher-Verlag“ ein Prosa-Debut namens „Testsiegerstraße“ hatte.

„Teilzeitrevue“ ist eine Fälschung oder Täuschung erklärte Markus Köhle noch und hielt das Buch hoch, um das Cover zu präsentieren.

Roman hat es der Autor genannt, Markus Köhle hat, glaube ich, gesagt, daß man die 550 Textbestandteile aus denen es bestehen würde, auch so bezeichnen könnte und es gibt auch einen Handlungsbogen, nämlich ein Paar, eine Sie und ein Er, beide nicht nähbe benannt und beschrieben, weil das wie der Autor erklärte, nicht so wichtig wäre, fliegen von Mexiko nach Europa und die fünfhunderfünfzig Textbestandteile, die aus Songtexten, Gedichte, Dialogen, etcetera bestehen, spielen sich in sechsunddreißig Stunden ab.

Markus Binder hat schon zweimal in Wien aus dem Buch gelesen und ein Kritiker hat, glaube ich, gesagt, was ich auch schon einmal zu hören bekommen habe, daß die Protagonisten zu passiv wären.

Dem hat Markus Binder widersprochen, denn die zwei reisen ja von Mexiko nach Europa, verbringen eine Nacht in verschiedenen Lokalen, fahren mit dem Zug, etecerta, also eigentlich passiert, sehr viel an Fragmenten, Täuschungen Beobachtungen, Wahrnehmungen, aber nichts, was einer linearen Handlung oder einem Plot entsprechen würde.

Es ist also eher eine konstruierte Textfläche und um das Ganze noch spannender oder mulitmedialer zu machen, gibt es dazu noch Songs und Videos, die man sich auch, gratis, wie der Autor betonte, im Internet abrufen könne.

Drei davon hat er gesungen und dazu die Videos gezeigt, einer heißt  „Ich kaufe nichts“ und man sieht dazu Märkte in Odessa, Modawien und noch an einem Ort, den ich nicht ausschreiben kann, denn Markus Binders Textcollage ist auch sehr konsumkritiksch.

Dazu gibt es einen Text von Markus Köhle im Programm: „Markus Binder hat ein Ohr für den Sound der Zeit. So eigenwillig wie seine musikalische Arbeit ist auch seine literarische. Ja in Teilzeitrevue gibt es einen Er und eine Sie, die erfreulich gesellschaftskritisch und geräuschsenibel sind. Ja es gibt auch ein Handlungsgerüst: es wird gereist, er wird getanzt, es wird geliebt, es wird konsumiert, nein Konsum kritisiert. Aber vor allem wird beobachtet.“

Das sagt eigentlich schon alles und zuerst hat es, wie schon beschrieben, eine Einführung von Markus Köhle, die eigentlich auch schon ein Gespräch mit dem Autor war, gegeben. Dann hat der durch sein Buch geführt, Textstellen vorgelesen, gesungen, die Filme gezeigt und sich selbst dazu immer wieder kommentiert:

„Diese Stelle gefällt mir auch sehr gut“, beispielsweise oder „Das habe ich nicht ganz verstanden!“ und ich habe wieder einmal eine sehr spannende Variante des zeitgenössischen Schreibens erlebt und glaube sogar, daß ich ähnlich beschreibend begonnen habe, dann bin ich erzählender geworden.

Markus Binder ist, wie er sagte, bei den Fragmenten geblieben und das finde ich sehr schön, daß die Gegenwartsliteratur so vielfältig und verschieden ist und denke, daß sie das auch soll und habe jetzt ein Buch und einen Autor kennengelernt, die sonst vielleicht an mir vorbeigegangen wären.

Das heißt es kann sein, daß ich das Duo Attwenger schon einmal im Literaturhaus oder bei einer anderen Veranstaltung gehört habe.

2017-05-17

Zum siebzigsten Geburtstag von Manfred Chobot

Nach dem Centrope-Workshop, wo ich meine analysierte Seite aus Markus Mittmannsgrubers „Verwüstung der Zellen“ vorstellte und wir uns dann ein bißchen mit Ilija Trojanows „Macht und Wiederstand“ beschäftigten, ist es dann zu Manfred Chobot, gegangen, von dem ich, glaube ich, das erste Mal in den Siebzigerjahren durch die Wochenendbeilage der AZ etwas gehört habe, denn der ist am dritten Mai siebzig geworden und das wurde in der „Alten Schmiede“ mit einem Fest gefeiert, beziehungsweise wurde dort sein neues, bei „Löcker“ erschienenes Buch, der Erzählband, „Franz eine Karriere“ vorgestellt.

Christian Katt, Peter Henisch, Wladimir Fried und noch andere sind gekommen und Helmut Schönauer, der ja viele von den vielen Chobot Büchern rezensiert hat, hat eine Hommage  unter dem Titel „Einfahrts- und Ausahrtssignale“ verfasst, die von Markus Köhle vorgetragen wurde.

Daniel Terkl hat den Erzählband eingeleitet, der eine Reihe von Erzählungen enthält, darunter eine Neufassung von Schnitzlers „Fräulein Else“, die der Autor auch gelesen hat.

Eine ganz moderne Else, die ein Gemisch von Englisch und Deutsch vor sich hinbrabbelt, wo dann nur mehr der „Papa“ und die „Mama“ störend klingen, aber die werden ohnehin oft nur Erzeugerin oder Samenspender genannt und das Fräulein bringt ganz selbstbewußt, herzlos und gefühllos, den, den sie um Geld bitten soll, dann auch zum Herzinfarkt und das Geld, das sie bekommen hat, teilt sie natürlich nicht mit dem „Papa“, sondern begnügt sich damit ihn ab und an im Gefängnis, das sie „prison“, nennt, zu besuchen.

Nun ja, nun gut, wahrscheinlich auch eine Satire und  sehr lustig, wenn auch gar nicht so leicht zu verstehen und ich habe es  auch nicht so sehr mit dem Humor, habe aber Manfred Chobots Karriere, den ich auch in der GAV angetroffen habe, als ich dort aufgenommen wurde und den ich bei denIG-Autoren immer wieder sehe, von Anfang an mitverfolgt.

Er ist auch ein großer Reisender und hat schon viele Bücher und Gedichtbände geschrieben.Im Jänner habe ich mit ihm in Salzburg gelesen und sein Buch über die „Wichtelgasse“ habe ich, glaube ich, auch einmal im Schrank gefunden.

Nach der Lesung gab es in der Zeitschriftengalerie Wein und Brötchen, man konnte mit dem Autor anstoßen und diskutieren und natürlich auch seine Bücher kaufen und sie sich von ihm signieren lassen.

2017-05-16

Zerstörung der Arbeiterkultur durch Faschismus und Nationalsozialismus

Kaum vom Bodensee zurückgekommen, geht es schon weiter mit dem Literaturbetrieb, mein Kritiker Uli, der ja jetzt ganz friedlich ist, hat auf meine „Stipendiatin“ einern Text geschrieben „Albttraum in der Ulmenstraße – eine Satire aus gegebenen Anlaß“, wo er aus dem Literaturhaus eine ziemliche schäbige Absteige macht, aber vieleicht ist das in Deutschland so und eine Frau Jahnke auftreten läßt, die dort mit ihren Büchern herumwachelt, die habe ich dem Herrn im Literaturhaus Wien zwar gezeigt, Bluttropfen hat es dabei keine gegeben, aber in den Schreibseminaren sollen ja die Hobby- und auch die anderen Autoren lernen, daß nur etwas schlimm und blutig genaug sein muß, damit es die Leser interessiert und Alptraum schreibt, was die leidige Rechtschreibfrage betrifft, zumindestens der „Standard“ wieder mit harten „p“ so weit, so gut, aber wie hängt das mit der Arbeiterkultur zusammen?

Eigentlich überhaupt nicht oder nur insofern, daß ich ja einmal ein Arbeiterkind war das in einem dieser schönen sozialistischen alten Gemeindebauten aufwuchs, weil der Vater engagiertes Parteimitglied war und jedes Jahr zu Weihnachten gab es von den „Kinderfreunden“ der sozialistischen Jugendorganisation, ein Kinderbuch als Geschenk, so bin ich mit Friedrich Feld, Vera Ferra Mikura, den „Drei Stanisläusen“ und anderen in Berührung gekommen und von dem erstenen war heute auch in der Arbeiterkammerbibliothek die Rede, da hat er zwar noch Fritz Rosenfeld geheißen und hat in der Zwischenkriegszeit tausend oder hundert Filmrezensionen geschrieben und das weiß ich, weil es vor ein paar Jahren in einer Volkshochschule ein von der „Kramer- Gesellschaft“ organisiertes Symposium gegeben hat, das sich mit der Arbeiterkultur der Zwischenkriegszeit beschäftigt hat und jetzt ist das diesbezügliche Buch „Rote Tränen“ herausgekommen, das in der Arbeiterkammer-Bibliothek präsentiert wurde und als ich hingekommen bin, haben gerade Thomas Reimer und Eva Feimer mit Kontrabaß und Keyboard „Die Arbeiter von Wien“ gespielt und das war sehr angenehm, denn das Kollegium Kalksburg hat dieses schöne Lied „Brüder zur Sonne, zur Freiheit“ und dann auch noch die ziemlich verhunzt, um damit den Niedergang der Sozialdemokratie zu zeigen und den gibt es ja, denn durch den Bürgerkrieg und den Faschismus, wurde ja, wie ich alsbald hören konnte, sehr viel zerstört, waß es nachher nicht mehr gegeben hat.

Das habe ich als 1953 in einem Gemeindebau Geborene zwar nicht so sehr erlebt, denn meine Eltern, die als Kinder den World War I erlebten und als junge Eltern, mit meiner Schwester Uschy, den zweiten, haben ja in dieser Zeit ihren ersten Aufstieg erlebt.

Die Mutter hat in Kindergärten geputzt oder geholfen, sie war gelernte Stickerin, der Vater hat die Statistik der WGKK in der Wipplingerstraße gemacht, dann war er noch am Abend im Tanzclub Hernals Billiteur, der auch der SPÖ gehörte und die die Bücher der Büchergilde Gutenberg hat er auch vertreten, daher wohl meine Bücherliebe und meine literarische Sozilisation und als ich dann die Haushaltsschule oder die höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe beendet hatte, waren die Siebzigerjahre angebrochen, Bruno Kreisky an der Macht, Johnna Dohnal zuerst Staatssekretärin für Frauenfragen, dann Frauenministerin, es hat sich die AUF gegründet, es hat die Freifahrt für Studenten und die Grratisschulbücher gegeben und ich habe in sehr aufbruchsorietierten Zeiten Psychologie studiert.

Seither hat sich viel geändert, die gläserene Decke war bald da und der Neoliberalismus, der Sozialismus ist zurückgegangen, in meinen Herzen aber, obwohl ich höchstens einmal SPö gewählt habe, geblieben und ich interessiere mich auch sehr für Zwischenkriegszeit und den Faschismus, so hat die Zeit nach dem Urlaub gleich sehr politisch begonnen, ich habe mit einem höheren Gewerkschaftsfunktionär neben dem ich gesessen bin, diskutiert, Klaus Dieter Mulley, der Leiter des Institus für Gewerkschafts- und AK-Geschichte, was es nicht alles gibt, hat eröffnet und für die Herausgeberinnen hat  Sabine Lichtenberger eingeleitet.

Dann war schon Konstatntin Kaiser am Wort, hat das Podium vorgestellt und jeden der vier Teilnehmer eine Frage gestellt. So hat Derek Weber vom Arbeitersynfonieorcheste erzählt, das in der Zwischenkriegszeit Mahler und Bruckner gespielt hat,  bis zum elften Februar 1934 hat es das getan. Dann war es aus damit und hat nie wieder begonnen und Primus-Heinz Kucher, ein Literaturwissenschaftler von der Uni Klagenfurt hat von denschon erwähnten Filmkritiken von Fritz Rosenfeld gesprochen. Dann kam Eva Geber mit der Frauenbewegung der Zwischenkriegszeit, die beklagte, daß die heutigen Frauen sehr müde geworden seien, klar, es gibt ja Ronja von Rönne oder Zeitschriften, die jungen Frauen tatsächlich den Auftrag erteilen, gegen dien Feminismus anzuschreiben, aber die haben studiert und sogar beim Bachmannpreis gelesen und Traude Bollauf, die Redakteurin bei der schon erwähnten „Frau“ war, in der ich einmal auch einige Texte hatte, lang lang ists her, denn die sozialistischen Zeitungen gibt es  nicht mehr, hat von Stella Klein Löw gesprochen, die nach dem Anschluß als Hausangestellte nach London gegangen ist, später aber wieder Lehrerin in der Rahlgasse war, in die ja auch die Anna gegangen ist.

Danach gab es eine Diskussion mit einigen kritischen Fragen aus dem Puplikum, dann Wein und Brötchen, man konnte sich das Buch verbilligt kaufen, ich habe es mir für das „Literaturgeflüster“ genommen und habe also nach Volker Weidermanns „Ostende“, das auch nicht sehr weit vom Thema abliegt, noch etwas zu lesen, bevor ich zur Gegenwart und der ebenfalls sehr frauenbewegten und kritischen Marlene Streeruwitz komme.

2017-05-03

Vom Centrope ins MUSA

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im Centrope-Workshop ist es heute mit der semanitsichen Ebene weitergegangen. Das Programm zum „Literarischen Lenz-Literaturfestival“, das vom achtzehnten bis neunzehnten Mai im Theaterbrett stattfindet, gibt es auch schon.

Da werden Edith Kneifl,  Gabo Schein, IlijaTrojanow, Petr Porkovec, Michal Hvorecky, Eva Rossmann, Mila Haugova, Stefan Slupetzky, Denes Krusovsky und Irena Douskova lesen.

Aber da werden wir wahrscheinlich in Harland sein, so daß ich mich mit der literarischen Analyse begnügen muß und die semantische Ebene, wo es um Metaphern und Symbole geht, ist ja auch sehr interessant. Wir haben Peter Roseis und Stefan Slupetzkys Texte analysiert  und sollen das auch zu Hause mit einer Texteite machen, aber für mich ging es wieder ins MUSA, wo diesmal Gabriele Petricek die zum dritten Mal das „Canetti-Stipendium“ zu erkannt bekam und und der Stadt Wien Stipendientat Jopa Joakin Jopa Jotakin präsentiert wurden.

Im MUSA gibt es auch eine neue Ausstellung, die am Montag eröffnet werden wird, Jörg Hartigs „Realpopp“ und zu den beiden Stipendiaten sind einige Bekannte, wie Hermann Hendrich, Fritz Widhalm,Gerhard Jaschke, Michaela Hinterleitner, Alice Harmer und noch einige andere gekommen.

Gabriele Petricek, die auch einmal bei den „Mittleren“ gelesen hatte und zuerst eine Ausbildung in der Modebranche machte, las eine Tetcollage, wo es um Jacky Kennedys Chanellkostüm, eine Schriftstellerin und auch eine Gebirgswanderung ging.

Dann kam Jopa Jotakin, den ich aus dem „Fröhlichen Wohnzimmer“ kenne und der jetzt, glaube ich, im GAV-Sekretatiat arbeitet. Ich habe ihn schon bei einer Lesung in St. Pölten gehört, er spricht, steht in seinem Lebenslauf Finnisch und Dada, hat experimentelle Texte, wo er mit seinem Körpereinsatz, aber auch mit Musik und anderen performanten Mitteln arbeitet und er hat mir bis jetzt auch sehr gefallen.

Diesmal möchte ich mich aber von seinen Kochrezepten, die  teilweise ziemlich unerträglich zu hören waren, distanzieren, denn gebackene Mäuse, wo die lebenden Tiere in den Germteig getaucht und dann herausgebraten werden, schmecken mir, glaube ich, nicht und ich finde sie auch nicht sehr literarisch und die Faschistenleiberl sind wahrscheinlich auch nicht das, was ich mag, weil ich ja kein Freund des Rechtsradikalen Gedankenguts, aber auch keiner von Gewalt bin.

Den Leuten hat es wieder sehr gefallen und sie haben auch beim „Häupl-Salat“, wo der Wiener Bürgermeister, der in eine Marinade von Rot-und Weißwein gegoßen wurde, gemeint war, sehr gelacht.

Dann habe ich zwei Gläschen Wein getrunken und drei Stück Brot gegessen und beim Weggehen, Jopa Jotatkin gesagt, daß es mir nicht gefallen hätte.

„Macht nichts!“, hat er mir fröhlich geantwortet. Mir aber schon, weil ich ja gegen Gewalt bin und mir auch bei der Literatur etwas Dertariges nicht gern vorstellen und darüber lachen  möchte.

Danach bin ich schnell nach Hause gegangen, denn da gab es ein Fest, hat der Alfred ja seine WU-Betriebsratkollegen eingeladen und ihnen Schinken mit Melone, Schweinslungenbraten in Kartoffelpanier und danach noch einen Tpfenstrudel gemacht.

Ein sehr gutes Essen von dem ich noch ein bißchen mitbekommen habe und das war gewaltfrei und so stelle ich mir das Leben und die Literatur eigentlich auch vor.

2017-04-29

Franz Werfel-Stipendium und Schmidt-Dengler Lesung

Im Literaturhaus gibt es derzeit ein dichtes Programm, nämlich die Jubiläustagung zu „25 Jahre Franz Werfel-Stipendium“, mit einer Tagung zum Thema „Literatur als Erotik“, die schon am Donnerstag angefangen hat und bis Samstag weitergeht.

Das „Franz-Werfel-Stipendium“ richtet sich an ausländische Hochschullehrer, die zu österreichischer Literatur forschen und wird von Konstanze Fliedl betreut und am Donnerstag, während ich im Rathaus war, hat es mit einer Veranstaltung mit Gustav Ernst, Robert Menasse, Anne Cotten und Lydia Mischkulnig unter der Leitung von Daniela Strigl begonnen. Also sehr hochkarätig. Eine Ausstellung dazu gibt es auch und am Freitag ist es dann mit den Referaten der Stipendiaten weitergegangen. So hat Graziella Predoiu aus Rumänien über Leopold von Sacher Masochs „Venus im Pelz“ gesprochen. Dann folgte ihr Jan Budnak aus Tscheien und der stellte die deutschmährische Moderne am Beispiel einer Geschichte von Franz Schmamann vor, die mich stark eine der Erzählungen von Mela Hartwig erinnert hat.

Ein Mädchen geht über ein Feld um einer Zwangsheirat zu entgehen, wird dabei von einem Gendarmen vergewaltigen, kann sich nur durch Totschlag retten, traut sich aber nicht, um nicht der Schande und dem Spott ausgelieftert zu werden, das zu erzählten. so wird sie zum Tod verurteilt.

Vahidin  Preljevic aus Bonien-Herzegowina, kam dann wieder nach Österreich zurück und beschäftigte sich mit der Josefine Mutzenbacher, die ja Felix Salten zugeschrieben wird. Er meinte, aber daß die Urheberschaft nicht bewiesen wäre, Salten hätte das abgestritten, Schnitzler hat einmal geschrieben „Das kann nur der Salten geschreiben“ haben,  Karl Kraus wurde auch vermutet und ich fragte mich, warum es eigentlich so sicher ist, daß das ein Mann geschrieben hat. Vielleicht ist es wirklich eine „Wiener Dirne“ oder wie man heute sagen würde, eine Sexarbeiterin gewesen.

Dann gab es eine Pause und da entdeckte ich, daß am Büchertisch ein Haufen der Büchlein die bei den Wiener Vorlesungen entstanden sind, zur freien Entnahme auflagen.

So zum Beispiel eines von Edward Timms, den ich ja erst vorige Woche hörte über „Karl Kraus und der Kampf ums Recht“ und eines von Sigurd Pauöl Scheichl „Zur Aktualität von Karl Kraus  „Letzte Tage der Menschheit“, aber auch einige von Ruth Klüger. So habe ich mir meine Tasche vollgestopft.

Es ging dann noch weiter mit Jean Bertrand Miguoue aus Kamerun, der über die „Erotik des Wortes. Dchtung als Form des Voyeurismus am Beispiel von Altenberg, Kafka und Musil“ referierte und ein Büchlein über Peter Altenberg hat es auch gegeben.

Dann kam Gabor  Kerekes aus Ungarn, der zeigte welche österreichischen Bücher wann in Ungarn aufgelegt wurden und wie wenig erotisch die Literatur in Ungarn zur Zeit des Stalinismus war.

Dann ging es weiter am Nachmittag, ich mußte aber in den BÖP, denn da gab es ein Verlagspsychologentreffen. So habe ich einige Vorträge, aber auch die Präsentation der Publikation zu „25 Jahre Franz Werfel-Stipendium“ versäumt. Die ist aber aufgelegen, als ich am Abend wiederkam, denn da hat es nicht nur ein Buffet, sondern vorher die neunte „Schmidt-Dengler-Lesung“ gegeben, die diesmal Peter Nadas gehalten hat, den ich ja erst vor ein paar Wochen im Literaturmuseum hörte.

Er stellt seine noch nicht auf Deutsch erschienenen Memoiren „Aufleuchtende Details“ vor und ganz besonders spannend war es, daß auf einmal die Anna „Hallo, Mutter!“, sagte, da sie mit ihrer Freundin Anna Linder, die ja Literaturwissenschaftlerin ist, gekommem ist, um sich den Vortrag anzuhören.

Am Samstag wurde es dann morderner und zwar ging es mit Christina Spinei aus Rumänien weiter, die über Ingeborg Bachmann, beziehungsweise Hans Weigels sogenannten Schlüsselroman „Die unvollendete Symphonie“  ihre Beziehung zu Paul Celan referierte.

Die Ungarin Edit Kiraly referierte über die „Kussschule“ in Andreas Okopenkos „Lexikonroman“.

Dann kam die Polin Anna Dabrowska und referierte über das Erotische in Semier InsayifsRoman „Faruq“, den ich nicht gelesen habe, so daß ich über seine Erotik nicht viel sagen kann, ich kenne den 1995 geborenen Sohn eines Irakers und einer Österreicher, eher als Literaturvermittler, hat er ja den „Siemens-Literaturpreis“ organisiert und hat in der „Gesellschaft für Literatur“ auch eine Jugendschreibwerkstatt.

Nach der Mittagspause ging es weiter mit Clemens J. Setz, da referierte die Polin Mart Wimmer über die „Frequenzen“ Indigo“ und „Die Liebe in Zeiten des Mahlstädter Kindes“ und da schieden sich die Geisgter, wurden einige Stellen in Setz Werk ja als kitsch gefunden und das war, soweit ich mich erinnern kann, mein Eindruck bei dem Erzählband, der ja den „Leipziger Buchpreis“ gewonnen hat, auch, während ich von der „Stunde zwischen Frau und Gitatte“ sehr begeistert war und diesem „verrückten“ Buch gern den dBp gegeben hätte und erotisch ist der Monsterroman, glaube ich, auch ganz schön.

Dann ging es noch um Ann Cottens Erzähltband, der „Schaudernde Fächer“ und um Paula Köhlmeiers „Maramba“, das ich ja einmal im „Wortschatz“ gefunden habe und weil wir bei den Bücherfunden bin, kann ich gleich erwähnen,  daß am Samstag, was mich ganz besonders freute, Luigi Reitans „Flucht in der Literatur – Flucht in die Literatur“, die „Wiener Vorlesung“ vom 15. März 2016, das heuer in Leipzig vorgestellt wurde, auflag.

Das wars dann schon für das allgemeine Publikum, dann gab es noch Kaffee und die Reste vom gestrigen Buffet und ein paar gute Erdbeerwürfeln, ich habe mich mit ein paar Besuchern unterhalten, meine Bücher hergezeigt, über mein Schreiben erzählt, während es für die Stipendiaten zum Strategiegespräch über die künftigen Themen ging und dann gab es für sie, glaube ich, noch einen Heurigenbesuch, während ich nur sagen kann, daß es eine sehr sehr interessante Tagung war, obwohl das Thema Erotik wahrscheinlich zu weit und zu hoch gegriffen war.

Es ist nicht alles nur erotisch, aber das ist ein Thema, das wahrscheinlich alle anspricht und wie man sieht, hat die österreichische Literatur sehr viel davon zu bieten.

Von Franz Werfel, ein ziemlich zeitgleich mit Leo Perutz in Prag geborener deutschsprachiger Dichter, der aber, wie Manfred Müller, am Dienstag in der „Gesellschaft für Literatur“ erzählte, nicht so viel, wie Perutz oder Kafka gelesen werden würde, habe ich übrigens „Das Lied der Bernadette“ und den „Veruntreuten Himmel“  gelesen.

Die vierzig Tage des Musa Dagh“ warten noch auf mich.

 

2017-04-27

Julya Rabinowitsch feiert Mela Hartwig

Die  „Autorinnen feiert Autorinnen Veranstaltung gibt es jetzt das vierte Mal. Julia Danielcyck hat sie eingeführt, als sie von Roul Blahacek das  Literaturreferat übernommen hat und das war sicher eine engagierte Idee und so hat Marlene Strerwuwitz Bertha von Suttner gefeiert, Marlene Schachinger Betty Paoli und Ruth Klüger Marie Ebner von Eschenbach.

Lauter adelige Damen, als ob es es keine andere Autorinnen gäbe und als ob es nicht wert wäre, diese auch zu feiern.

Else Feldmann vielleicht oder Hermynia von Mühlen, Bingo die ist auch adelig, also Else Feldmann oder eine andere jüdische Autorin, die im Holocaust Österrreich verlassen hat und damit ihre Identität verlor.

Das habe ich Julia Danielcyck vor cirka einem Jahr gesagt und Bingo, Zufallf oder nicht, man soll sich ja nicht selber überschätzen, ist diesmal Meta Hartwig, die Auserwählte und Julia Rabinowitsch, die Festrednerin.

Die wäre ja meine Anwärterin für den „Veza Canetti- Preis“, wenn ich ihn schon nicht selber gewinne und Judith Gruber-Rizy vielleicht auch nicht so in der Szene ist, aber Julia Rabinowitsch, die ja mit ihrem „Spaltkopf“ bei der „Edition Exil“, der literarische Aufstieg gelungen ist, wäre eine Anwärttin für mich, ist außerdem auch eine sehr unkonventionelle Person, wurde für die Festrede auserwählt und hat sich diesbezüglich auch ordentlich ins Zeug glegt.

Mela Hartwig, eine unbekannte Autorin hat Julya Rabinowitsch gesagt, ja natürlich, auch für mich, ich habe noch nie etwas von ihr gelesen, aber, glaube ich, schon etwas gehört, denn „Droschl“ hat ja die Werke der  1895 in Wien geborenen Tochter von Theodor Herzl wieder aufgelegt und die hat eine Ausbildung als Schauspielerin absolviert und dann expressionistisch zu schreiben begonnen.

„In zerbrochenen Spiegeln“ war der Titel der Festrede. Aber zuerst ist in Vertretung für den Stadtrat, der auf dem Proramm stand, eine Gemeinderätin gekoimmen und hat sich eupnhorisch geäußert, daß sie gerne eine Bürermeisterin haben will.

Denn die Veranstaltung hat ja im Staatssenatssitzungsrat stattgefunden, wo die Portraits der Bürgermeister, lauter würdige Herrn, hängen und ganz vorn, das von Helmut Zilk und der hat sich ja von Maria Lassnig malen lassen.

De Proportionen sind da etwas verrtuscht und das erregt Unmut und so weisen die Eröffnungsredner, meistens auf das Portrait hin. Die euphorische Gemeinderätin tat das auch, aber leider ist sie keine Lassnig-Liebhaberin oder eine Feindin der verrutschten Proportionen und so äußerte sie sich etwas negativ, obwohl Maria Lassnig ja auch eine Frau ist.

Interessant dazu, hinter mir sind Eva Geber und der Mandelbaum-Verleger gesessen und die haben sich auch zu dem Bild geäußert. Eva Geber meinte, daß Maria Lassnig sich damit übver HELMUT Zilk lustig machen wollte, die Gmeinderätin meinte eher, daß Zilk den Gemeinderat mit diesen Bild verarschen wollte.

Nun sei es, wie es sei, das Thema war Mela Hartwig und die ist eine expressionistische Autorin und da sind die Proportionen wahrscheinlich auch etwas verrutscht, aber sie ist ja, wie Julia Rabinowitsch in ihrer Rede betonte, wahrscheinlich den meinsten Anwesenden unbekannt.

Sie hat aber sehr eindrucksvolle Geschichten geschrieben in ihrem Novellenband „Extasen“, darunter eine, wo die fünzehn ährige Agnes von ihrem psychoanalytischen Vater mißbraucht wird und eine von einer Frau, die sich im Mondlicht schwängern läßt und dann wirklich und wahrhaftig wegen Abtreibung verurteilt wird.

Man sieht, ganz schön sozialkritisch, nachdem der Band 1927 bei „Zsolnay“ erschienen ist. Dann kam das dritte Reich und beendete Mela Hartwigs literarische Karriere und „Zsonay“ wollte das dritte Buch nicht mehr verlegen.

Sie emigrierte nach London, fing dort zu malen an und ihrem Mann ist es nicht gelungen, auf das Talent seiner Frau aufmerksam zu machen oder doch ein bißchen, Ernst Schönwiese brachte etwas in seiner Literaturzeitschrift, die Wien-ibliothek hat den Nachlaß aufgekauft und „Droschl“ hat die wichtigen Werke, der 1967 gestorbenen Autorin, wieder aufgelegt.

Interessant, interessant auch die Paralelen zu Julia Rabinowitsch, die ja auch emigriertrte, in einer fremden Sprache Karriere machte, während Mela Hartwig ihre im Exiil verlor. Sie hat zu malen, Julia Rabinowitsch zu schreiben angefangen und ihre Festrede war, glaube ich, die beste, wenn man von der von Marlene Streeruwitz absah, die wahrscheinlich etwas ungewöhnlich war.

Interessant, interessant, nachher gab es wieder ein Glas Wein, in den ersten zwei Jahren hat es das nicht gegeben und dabei ein paar Gespräche und ich bin jetzt natürlich neugierig, wer die nächste Canetti Preisträgerin wird, schlage Julia Rabinowitsch vor und würde mir als nächste gefeierte Autorin Else Feldmann oder Hermynia zur Mühlen wünschen, aber Hilde Spiel ist wahrscheinlich auch ganz interessant.

2017-04-26

Vom Centrope nach Krems

Alfred Komarek, Barbara Schwarz, Gabriele Ecker, Maria Scholl, Gerhard Ruiss

Alfred Komarek, Barbara Schwarz, Gabriele Ecker, Maria Scholl, Gerhard Ruiss

Heute war nach zwei Wochen Osterferien wieder einmal das Centrope-Workshop, ein bißchen ist mir ja  das Privatissimum mit Stephan Teichgräber abgegangen und wir haben auch weiter an dem Präfix „ver“ geforscht und es in Michal Hvoreckys Buch gesucht.

Diesmal mußte ich das akademische Viertel einhalten und genau, um dreiviertel fünf weggehen, denn der Alfred wollte nach Krems und in das dortige Literaturhaus, denn dort fand heute ein Podiumsgespräch zum Thema  „Literatur in und aus Niederösterreich“ mit Gerhard Ruiss, Alfred Komarek, der Landesrätin Barbara Schwarz, Gabriele Ecker von der Literaturabteilung NÖ und Maria Scholl von der APA, die, wie sie erzählte, auch Lesepsychologin ist, also sowohl Psychologie und vergleichende Literaturwissenschaft studiert hat, statt.

Jetzt könnte man natürlich fragen, ob es sich lohnt, wegen Gerhard Ruiss nach Krems zu fahren, ist ja das Literaturhaus Wien viel näher als das „Ulnoe“, aber der Alfred kommt ja aus St. Pölten, ich habe in Harland meinen Nebenwohnsitz und verbringe schon seit Jahren meine Sommerfrische dort und habe auch einen Sommer lang, so was wie ein inoffizielles Stadtschreiben betrieben und ein Büchlein mit dem Titel „Literatur aus NÖ“ habe ich da in der „Seedosen-Bücherzelle“ auch gefunden, gehe jedes Jahr zu mit der „LitGes“ beim Osterspaziergang mit, habe in meinen „Sommerereignissen“, die Sandra Winter auch in Harland bei St. Pölten Sommerfrische machen lassen und und und…

Und außerdem war der Eintritt frei, man mußte sich nur anmelden und dann war sogar der Sitzplatz reserviert, also nichts wie hin und weil wir das so früh taten, sind wir auch schon vor halb sieben dort gewesen und haben im Auto eine Zeitlang gewartet, bis Alfred Komarek und die ersten Gäste eintrafen, denn Hand aufs Herz so voll wie bei „Literatur und Wein“ war es nicht, das lag wohl an dem schwierigen Thema, wie Sylvia Treudl in ihrer Einleitung sagte und dann den ORF-Journalisten vorstellte, der moderierte und das Podium einführte.

Der sagte dann etwas, was er zwar höchstwahrscheinlich nicht so meinte, aber zum Thema passend doch bezeichnend war, nämlich „Daß der seine Frau lesen lassen würde!“, ha, ha, aber das Einleitungsstatements war damit  eröffnet, denn es ging ja darum in Niederösterreich, die Literatur zu den Lesern zu bringen, beziehungsweise, die Leute von Kindesbeinen an zu solchen zu machen und dafür gibt das Land NÖ, wie Gerhard Ruiss in seiner Einleitung erwähnte, auch eine Hochglanzbroschüre heraus oder eigentlich um die Kultur zu fördern und peinlich ist da auch, daß auf die Literatur dabei vergessen wurde.

Ja das alte Thmea, dabei gibt es ja eine NÖ-Literaturförderung, das Hans Weigl-Stipendium und die Literaturgalen im Palais Niederösttereich mit der NÖ-Edition, die eigentlich sehr toll ist, es gibt auch die großen niederösterreichischen Lesefestivals,“ Literatur und Wein“ wäre da ein Beispiel, das ich schon mehrmals besuchte, weil der Alfred immer die Karten kauft, es gibt aber auch die „Literatur im Nebel“, „Die europäischen Literaturtage“, ich glaube, in der Wachau und wahrscheinlich auch und und und, wie Gabi Ecker betonte, die kleinen Intitiativen, die zum Beispie in den den kleinen Orten stattfinden und natürlich genauso wichtig sind, wie die großen Festivals, zu denen die Stars eingeladen werden und zu denen man zahlen muß, das wahrscheinlich auch nur eine betimmte Mittelschicht hingeht.

Das kann ich nur die Galerie ins Krems erwähnen, bei der ja die Ruth schon ein paar Mal las, den „Poetry Slam“ der LitGes und wahrscheinlich auch den „Kramer-Preis“, der jetzt in Niederhollabrunn, früher aber in der Kulturhauptstadt NÖ mit dem „Ulnoe“ vergeben wurde.

Die Landesrätin Barbara Schwarz, die ich, glaube ich, schon von der NÖ-Gala kenne, hielt eine Laudatio auf die Leseförderung, denn man muß die Kinder dazu anhalten zum Buch zu greifen, weil das ja viel anstrengender, als das Fernsehen, das Facebooken und das Spielen ist.

Das gibt es aber auch den „Schulroman“, den Autoren mit Schülern schreiben und Alfred Komarek erwähnte auch, daß eine Initative wäre, die Kinder durch das eigene Schreiben, das Wecken der eigenen Kreativität zur Literatur zulocken.

Das ist ja etwas, was bei mir offenbar nicht so gut funktioniert hat, weil mein Trauma ja irgenwie ist, daß ich im Nacken habe, daß ich nicht schreiben darf, weil ich es nicht kann.

Aber so muß es ja nicht funktionieren und es meldete sich dann auch bald ein Herr im Publikum, der auf Nobert C. Kaser, hinwies der in Bruneck ein eigenes Festival hat und von den Poetry Slams erzählte, die die Jugend in Scharen in Literaturhaus locken würden, davon haben wir ja auch bei der letzten IG-GV in Wien gesprochen und das habe ich ja auch schon gesehen und erlebt, daß das funktioniert.

Gerhard Ruiss winkte da zwar ein wenig ab, erwähnte abe, daß er sicheine Scnhuhschachtel oder einen Ideenpool wünscht, in den man seinen Einfall zurLiteraturförderung hineinwerfen kann.

Die Verbindung von Literatur und Musik wurde noch erwähnt und die Lesepsychologin, die eigentlich einen sehr aufgeschlossenen Eindruck machte und auch von der Handyliteratur und den Internetromanen sprach, etrwähnte einen Abend im Musikverein wo Peter Matic Marcel Proust zitierte und alle waren gebannt.

Nun da würde ich mir eine moderne und nicht so abgehobene Literaturförderung vorstellen und ich finde, die Selbstdarstellung oder die Personalisierung, die Maria Scholl, verteufelte, eigentlich nicht so schlecht.

Wenn sie gut gemacht ist, denke ich kann sich auch Bodo Kirchhoff mit seinem „Buchpreis-Buch“ ans Meer setzen und melancholisch auf die Wellen schauen, daß das Autoren-Ich nicht der Erzähler sein muß, weiß ich, allerdings auch, daß es trotzdem oft genug zusammentrifft und höchstwahrscheinlich auch bei Bodo Kirchhoff, von dem ich ja nicht nur seinen „Buchpreis-Roman“ gelesen habe.

Nachher gab es Brot und Wein und Gespräche und ich mußte da Gabi Ecker unbedingt erzählen, daß ich heute Cornelia Travniceks neuen Lyrikband „Parblüh-Monologe mit Sylvia“gelesen habe und, um jetzt sowohl von der Literatur des Centrope, als auch von der niederösterreichischen Literaturförderung wegzukommen, kann ich ein bißchen Italienisch werden und verkünden, daß ich, als ich vom Centrope in die Krongasse gegangen bin, im Bücherschrank Paolo Giordano „Cer menschliche Körper“ gefunden habe, dessen „Einsamkeit der Primzahlen“ ich ja auch einmal dort fand und das mir sehr gut geallen hat.

Man sieht, das Lesen scheint bei mir zu funktionieren, auch wenn manche meinen, daß ich nicht schreiben kann.

Sylvia Treudl bedankte sich nach der Veranstaltung, sowohl beim Podium, als auch beim Publkum, das sie für das interesse, wie sie meinte, an dem schwierigen thema lobte und versprach, daß das erst der erste Teil einer Veranstaltungsreishe wäre und, daß die sicher weitergehen würde.

Und interessant, das kann ich auch verraten, war es allemal, auch wenn ich den zweiten Teil des Lyrik-Festivals „lichterloh“ dadurch versäumt habe.

2017-04-25

Leo Perutz-Buchvorstellung

Leo Perutz, der 1882 in Prag geboren wurde und 1957 in Bad Ischl gestorben ist, gilt, wie Manfred Müller heute in der „Gesellschaft für Literatur“ sagte, schon lange als Geheimautor, obwohl seine Bücher immer in großer Auflage erschienen sind.

Nun, ich kenne ihn vom Namen,  Otto Lambauer, mein literarischer Verstärker meiner ersten Blogzeit, hat ihn, glaube ich, sehr gepriesen und ihn neben Joseph Roth bevorzugt gelesen und ich glaube, als ich damals 2005 in der Szene Margareten einen Buch-Gutschein gewonnen habe und damit das zweite Mal zu „Thalia“ auf die Mariahilferstraße ging, um den Rest einzulösen, sah ich Perzutz in den Regalen stehen, dachte, den muß ich kaufen, dann sah ich Theodor Suppers „Kettenreaktion Kontra“, habe danach gegriffen und bin auf den Perutz erst wieder gestoßen, als ich den „Marquis de Bolibar“ in einen der Schränke fand, der mir gar nicht so gefallen hat.

Stimmt nicht ganz, es gibt ja den „Leo Perutz,-den österreichischen Krimipreis“ seit einigen Jahren und da gehen ich regelmäßig hin, obwohl man da ja diskutieren müßte, wie der Preis zu seien Namen kam?

Denn Krimi hat Perutz ja, glaube ich, nicht geschrieben, eher unheimliche oder Science Fi Geschichten.

Ich bin ja nicht so eine Expertin, aber heute saßen die in der“Gesellschaft“ im Publikum und auf dem Podium und ich habe in den Schränken, wenn ich in meiner Bücherliste nachsehe, inzwischen auch „Nachts unter der steinernen Brücke“ gefunden und dann habe ich, inzwischen ganz vergessen, noch aus den Büchertürmen der „Literatur im März-Veranstaltungen“, das in der „Edition Sonderzahl“ erschienene, mit Brigitte Forster von dem Perutz Kenner Hans Harals Müller herausgegebene Buch „Unruhige Träume abtrünnige Konstruktionen“ in meinen Regalen, das ich mir inzwischen herausgeholt habe.

Daß Hans Harald Müller ein Perutz-Experte ist, habe ich heute von seinem Namensvetter Manfred Müller erfahren oder war es der Zsolnay Verleger Herbert Ohrlinger, der den Roman „Zwischen neun und neun“, ein mir völlig unbekannter Titel, herausgegeben hat.

Manfred Müller leitete jedenfalls die Veranstaltung ein, in dem er auf eine Reihe von berühmten Prager Dichter, wie natürlich Franz Kafka, Franz Werfel, Max Brod, Egon Erwin Kisch hinwies, die alle knapp nach Leo Perutz geboren wurden und Leo Perutz erklärte Manfred Müller, war ein schlechter Schüler, hatte keine Matura aber trotzdem in Wien Versicherungsmathematik studiert und dann, als solcher gearbeitet und 1018 ist sein dritterRoman „Zwischen neun und neun herausgekommen.

Dann gibt es noch sehr viele andere „Wohin rollst du Äpfelchen, „St. Petri Schnee“ und „Nachts unter der steinernen Brücke“ ist erst in den fünfziger Jahren herausgekommen.

Dazwischen mußte er nach Israel emgrieren,  ist aber nach dem Krieg wieder öfter nach Österreich, Wien und ins Salzkammergut zurückgekommen und 1957 gestorben und ab da eine Zeitlang, wie Manfred Müller erzählte, offenbar vergessen gewesen oder vielleicht doch nicht so ganz, Doron Rabinobvici, der ja auch in Israel geboren wurde, ist jedenfalls ein Perutz-Experte oder Fan und hat schon einmal in der „Gesellschaft für Literatur“ über Perutz referiert.

Jetzt hat er mit Herbert Ohrlinger, das Buch, das dann sehr zu kaufen empfohlen wurde, vorgestellt und darin geht es, wie Manfred Müller noch erklärte, um einen Mann, Stanislaus Demba, der offenbar einen Tag durch Wien herumirrt. Ein Kapitel hat Doron Rabinovici gelesen, bei dem im Publikum viel gelacht wurde. Da gehen am Morgen zwei Gelehrte mit einem Hund in einen Park, um dort wissenschaftlich zu arbeiten und treffen dabei auf den geheimnisvollen Studenten, zuerst unterhalten sie sich, was ich sehr interessant gefunden habe, über das Haschischrauchen und dann kommen sie darauf, weil sich der Student sehr seltsam verhält, daß das der erste europäische Haschischraucher sein muß.

Der enflieht aber und versteckt auch etwas unter seinen Mantel, was das ist, ist ein großes geheimnis da manfred Müller und Herbert Orlinger nicht verraten wollten, aber bei „Wikipedia“ nachzuschlagen ist, da es dort einen Artikel über das Buch gibt.

Herbert Ohrlinger las  dann  noch ein Kapitel vor, nämlich das, in dem der Studetnt in ein Kaffeehaus geht, sich vom Kellner zuerst aufzählen läßt, was es alles zu essen gibt, sich dann sämtliche Bücher und Lexika, die das Kaffeehaus vorrätig hat, bringen läßt und dann nachdenm er Salami und zwei Eier gegessen hat, das Kaffeehaus wieder verläßt, weil es ihm dort zum Verfassen seiner Dissertation zu laut war.

„Phantastischer Roman“, finde ich bei „Wikipedia. Manfred Müller oder war das Doron Rabinovivi betonten noch, daß das Buch aus sechzehn, siebzehn oder achtzehn Episoden bestünden, zwanzig steht bei „Wikipedia“, die jede für sich abgeschlossen ist, weil der Roman zuerst auch in Fortsetzungen in Zeitungen erschienen ist.

Mir würde nun noch völlig unwissenschaftlich einfallen, daß Leo Pertrutz in seiner Phantastik und seiner Einfallsfreude vielleicht mit Sebastian Fitzek zu vergleichen ist, wird aber, wie ich heraushörte, in der heutigen Jugend nicht mehr soviel gelesen.

Sebastian Fitzek aber schon, ist der ja der Schwarm der Booktuber und Bücherblogger und ich denke Leo Perutz ist interessant, denn diese zwei Kaptel haben mir wesentlich besser gefallen, als der „Marquis von Bolbar“, den ich soweit ich mich erinnern kann, ein wenig fad empfunden habe.

Also lesen, „Nachts unter der steineren Brücke“ habe ich mir schon vorgenommen. Daß ich nichts anderes in meinem Katalog habe, hat mich ein wenig erstaunt, aber vielleicht kommt „Zwischen neun und neun“ noch einmal zu mir.

Mit „Zsolnay“  ist es zwar ein wenig schwierig mit den Rezensionsexemplaren. Aber die Bücherkästen sind ja sehr voll und wenn es, wie Manfred Müller noch erwähnte, ja immer so viele verschiedene Auflagen gab, ist es durchaus möglich, daß ich mal darauf stoße.

2017-04-24

Lyrikfestival dichterloh

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:38
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Dichterloh, das Lyrikkurzfestival in der „Alten Schmiede“, von Michael Hammerschmid kuratiert, das sich mit der „Polyversale“ abwechselt, gibt es jetzt zum zweiten Mal.

Dann gibt es ja noch die „DichtFeste“ im literarischen Quartier, die von Christine Huber kuratiert werden und so kann man in Wien eigentlich ganz schön in Sachen Lyrik auftanken, Neues kennenlernen und das Festival, das heute  begonnen hat und sich über die ganze Woche hinüberziehen wird, war auch gut besucht.

Margit Heumann, Petra Ganglbauer, saßen hinter mir und wollten von mir wissen, wie es mir den ginge. Christl Greller, die unermüdliche, ist weiter hinten gesessen und und und…

Michael Hammerschmid hat dann auch eingeleitet von der Bedeutung der Lyrik gesprochen, welchen Wert sie habe und wie sehr, die Sprache einen oder eine über die Mittelmäßigkeit erheben kann und hat dann Ferdinand Schmatz den Sprachkunstleiter vorgestellt, der mit einem Essay begonnen hat.

„Weiter bauen“ hat der geheißen und mit Ernst Jandl begonnen.

„Um ein Gedicht zu beginnen habe ich…., habe ich nicht“, hat der einmal gesagt oder geschrieben und Gottfried Benn meinte, daß „das Gedicht oft fertig wäre, ehe der Dichter das weiß.“

Schöne Sätze und sehr lyrisch ausgedrückt, oftmals wiederholt und ein eigenes, ein Schmatz Zitat ist auch vorgekommen, dann wurden noch einige andere Dichter zitiert, bevor es mit dem ersten bei „Droschl“ erschienenen Lyrikband „Impressum langsames Licht“, der 1946 in der slowakei geborenen und in Zürich lebenden Ilma Rakusa weiterging, der wie Michael Hammerschmid einleitete, in den verschiedensten Städten Prag, Odessa, Berlin und in der persischen Wüste spielt und in sieben Teilen untergegliedert ist und sehr poetisch füge ich hinzu, nicht experimentell, sondern ein angenehm sanftes Sprachbad mit sehr schönen Wendungen und dann kamen die beiden Oberösterreicher Hans Echhorn und Erwin Einzinger, die zusammen ein Langgedicht geschrieben haben, das „Herbstsonate“ heißt und in der „Edition Sommerfrische“ erschienen ist, was ein wirklich schöner Name, für einen Verlag ist, wie ich gleich anmerken möchte.

Sie haben es auch zusammen vorgelesen und dazu erwähnt, daß sie oft gar nicht mehr wüßten, welche Zeilen von wem geschrieben worden wären und, daß das Dichten sehr viel Spaß gemacht hätte.

Das Resultat war dann sehr prosaisch und gar nicht so poetisch, aber Michael Hammerschmid merkte in seiner Verabschiedung auch an, daß man sehen könne, wie unterschiedlich und vielfältig Lyrik sei.

Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag geht es weiter, an den ersten beiden Tagen in der „Alten Schmiede“, dann im „Institut für sprachkunst“, weil das auch ein paar Studenten zu Wort kommen werden und Michael Hammerschmid forderte zum Wiederkommen und auch zum Bücherkaufen und Selberlesen auf.

Aber da habe ich schon andere Programmpunkte in meinen Terminkalender vorgemerkt, die vielleicht ein wenig weniger lyrischer sind, was aber insofern nicht viel macht, da mir heute Bernd Schuchter, den neuen Lyrikband von Cornelia Travnicek „Parablüh“ geschickt hat, in dem sie sich mit Sylvia Plath beschäftigt, beziehungsweise mit ihr Monologe führt.

2017-04-21

Von zweihundert Jahre Leo zur Krise der Nachkriegszeit

Vielleicht im Zusammenhang mit dem „Welttag des Buches“ oder nur so, feiert die Buchhandlung Leo an diesem Wochenende zu ihrem zweihundertjährigen Bestehen ein Lesefestival rund um den hohen Markt.

Eine Information, die ich von der Hauptverbandsseite habe, denn eigentlich, ganz ehrlich, war mir die Buchhandlung Leo kein Begriff, obwohl ich im Nachhinein daraufgekommen bin, daß ich sie schon einmal gesehen habe.

Ob ich in ihr drinnen war und etwas kaufte, weiß ich gar nicht so genau.

Denn ich ziehe mir ja inzwischen meine Bücher meistens aus den Abverkaufskisten des „Morava“, gelegentlich aus der kleinen alten Buchhandlung in der Lerchenfelderstraße vielleicht und da gibt es noch den „Thalia“ in St. Pölten, das wäre außér den offenen Bücherschränken schon alles. Ja richtig, im Jänner habe ich mir in Salzburg auch etwas gekauft.

Auf das Lesefestival bin ich aber neugierig geworden, das am Freitag Nachmittag mit der Begrüßung der Buchhändlerin, die Buchhandlung wird von zwei Schwestern geführt, in den Räumen des Alpenvereins begonnen hat.

Warum das dort war, weiß ich eigentlich nicht so genau, aber wahrscheinlich wären in die Buchhandlung nicht so viele Leute hineingegangen und es hat sogar, glaube ich, deshalb ein Gewinnspiel gegeben, wie die Buchhändlerin erklärte, als ich kurz vor drei den Saal betreten hate.

Dann hat das Programm schon begonnen, das sich, glaube ich, auch rund um die Innere Stadt oder den hohen Markt zentrierte, denn es kam zuerst ein Geologe mit einem witzigen Buch, das „Haie, Goethe und die Gurken“ hieß und von dem er einen kurzen Einblick über die fünfzehn Kapitel gab, die erklärten, wo es in Wien Haifischzähne zu finden gibt, warum das Maria Theresia Denkmal und das des Goethes so verstrahlt ist, wie das mit dem Zentralfriedhof, den Dnosauriern und mit noch vielen anderen ist.

Dann kam der Psychiater und Filmemacher Houchang Allihary mit seinem Buch, das er, glaube ich, mit einem Ghostwriter geschrieben hat „Normalsein ist nicht alles“, wo er seinen beruflichen Werdegang erzählte.

Dazwischen gab es immer Pausen mit Buffet und Gesprächen, sowie einen Büchertisch. Für die Kinder hat es, glaube ich, ein Buchbinderworkshop, wo man sich ein „LEOrello“- ein Erinnerungsbuch an das „200-jährigeBestehen der Buchhandlung“ mit schönen Bildern von der Umgebung und den Orten, wo die Buchhandlung früher, beispielsweise im „Heinrichshof“ gegenüber der Oper, der 1952 abgerissen wurde, machen konnte  und ein Probeklettern, sowie eine Bücherecke gegeben.

Lida Winiwewick mit ihren Lebenserinnerungen „Der verlorene Ton“, sowie Wolfgag Popp, den ich schon einmal im Literaturhaus gehört habe, folgte mit seinem Roman „Wüste Welt“ da projezierte er auch die Bilder von seiner Recherchereise durch Marokko an die Wand und erzählte einiges zur Erstehung des Buch.

Dann wars schon kurz vor sechs. Es gab Wein, Brot und Aufstriche, vorher hat es eher Kaffee und Kekse gegeben und noch einmal eine Leserunde, die aus dem Krimiautor Andreas Pittler, Eva Geber, die, glaube ich, Rosa Mayreders „Haus in der Landskrongasse“, die ja ganz in der Nähe ist,vorstellte, Dick Stermann mit seinem neuen Buch und ein Nachrichtensprecher, aber ich habe mich doch entschloßen in die Wien-Bibliothek und zur zweiten Karl Kraus Veranstaltung zu gehen, wo ja das auf Deutsch übersetzte und in der „Bibliothek der Provinz“ herausgegebene Buch „Karl Kraus -Die Krise der Nachkriegszeit und der Aufstieg des Hakenkreuzes“ von Edward Timms vorgestellt wurde.

Der Lesesaal der Wien Bibliothek, die ja, wie die Direktorin Sylvia Mattl-Wurm erklärte, den Karl Kraus Nachlaß beherbigt, war sehr voll von Karl Kraus Experten, aber auch von anderen, so fragte mich die Frau, die neben mir saß, wer Karl Kraus war?

Gar nicht so leicht zu beantworten. Ein Schriftsteller und Satyriker, für Österreich ein großer Mann und streitbarer Geist, der die „Fackel“ herausgegeben und „Die letzten Tage der Menschheit“ geschrieben hat, mit Gott und der Welt wahrscheinlich zerstritten war, Gedichte geschrieben und, wie ich glaube auch Opernarien gesungen hat.

Näheres ist sicher bei „Wikepedia“ nachzulesen oder unter www.kraus.wienbibliothek.at, wie Sylvia Mattl-Wurm noch erklärte und das Buch kann man sich natürlich auch kaufen.

Ich habe aber noch zwei ungelesene in meinen Regalen. So hörte ich nur der Einleitung von Hubert Christian Ehalt und dem Vortrag von Edward Timms zu, der einige Symbole erörtere, die Karl Kraus in den Zwanziger- und Dreißigerjahren, als in Wien allmählich das Hakenkreuz aufzog und das andere verdrängte, störte.

Dann gabs ein Gespräch mit dem Autor und der Übersetzerin und es wurden auch über die „Letzten Tage der Menschheit“ gesprochen, die Edward Timms ins Englische übersetzt hat.

Dann gabs wieder Brot und Wein, ich habe aber nur ein schnelles Gläschen getrunken, weil ich dachte, vielleicht komme ich noch zur „Nacht-Lese-Party der Buchhandlung Leo zurecht.

Wär ich wahrscheinlich auch, nur leider war das Haustor verschlossen und es hat mir niemand aufgemacht. Es ist auch niemand hinuasgegangen und ich wollte auch nicht lange warten, so habe ich den Abschluß versäumt und kann meinen interessierten Lesern nur verraten, daß es morgen, um elf mit einem Vortrag zur Buchhandlungsgeschichte und einer anschließenden Rätselralley beziehungsweise einem Open House in der Buchhandlung am Lichtensteg weitergeht.

Da kann man sich vielleicht auch die „Anthologie zum Welttag des Buches holen“ beziehungsweise diesen feiern.

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