Literaturgefluester

2019-10-19

Von der GAV-GV zum Badeschiff

Erika Kronabitter, Eva Jancak © Erika Kronabitter

Erika Kronabitter, Eva Jancak © Erika Kronabitter

Dieses Wochenende sind ja nicht nur die Publikumstage auf der Frankfurter-Messe, sondern auch die Generalversammlung der Grazer Autorinnen Autoren, 1973 in Graz als Abspaltungsversuch vom damaligen PEN gegründet und immer noch der größte österreichische Autorenverein, den wir haben, auch wenn die Gründungsmitglieder fehlen und nicht mehr Ernst Jandl, der, glaube ich, zu Zeiten meiner Aufnahme Präsident war, H. C. Artmann, den ich kaum dort gesehen habe, aber auch Marie Therese Kerschbaumer, Gert Jonke, Elfriede Gerstl, Friederike Mayröcker,  etcetera, zu den Generalversammlungen kommen.

Ich habe, glaube ich, schon geschrieben, daß ich 1987 in die GAV aufgenommen wurde. 1986 habe ich das erste Mal eingereicht, damals gab es noch die Vollversammlung und die Generalversammlungen haben das ganze Wochenende, das heißt bis Samstagmittag, stattgefunden.

Josef Haslinger war der Generalsekretär, später Gerhard Kofer, Heidi Pataki lange die Präsidentin, Rolf Schwendter war das auch, dann kam Petra Ganglbauer und jetzt ist, welch Überraschung Ilse Kilic die Präsidentin, die zu Zeiten meiner Aufnahme, die Sekrretärin war.

Die Zeiten ändern sich, jetzt hat die GAV siebenhundert Mitglieder, die GVs finden im Oktober an einem Samstag statt und vorher gibt es am Freitag nachmittag seit einigen Jahren den kulturpolitischen Arbeitskreis, wo verschiedene kulturrelevanten Themen diskutiert werden.

Ruth Aspöck hat den, glaube ich, einmal eingeführt. Jetzt machen ihn Ilse Kilic und Christa Nebenführ und die Lesung der Mitglieder, die im letzten Jahr aufgenommen wurden, die es eine Zeitlang anschließend in der „Alten Schmiede“ gab, gibt es auch nicht mehr.

Jetzt werden auch nur mehr alle zwei Jahre neue Mitglieder aufgenommen, so wurde heuer auch sehr lange über die Neuaufnahmen diskutiert.

Es gab viele Vetos, denn jedes Mitglied kann ein solches einlegen, wenn ihm ein Juryentscheid nicht gefällt, daher gibt es dann auch lange Diskussionen und Abstimmungen und die eingereichten Veranstaltungen. Inzwischen kann jedes Mitglied pro Jahr ein Veranstaltung einreichen und weil die Mitglieder mehr werden, die Subventionen aber gleichbleiben, gab es im letzten Jahr, wo keine neuen Mitglieder aufgenommen wurden, eine lange Diskussion darüber, was und wie eingespart werden kann.

Heuer gingen die Veranstaltungsvorschläge schneller vor sich, so daß nach den Berichten aus den Bundeslängern, denn wenn der Name auch „Grazer Autorenversammlung“ heißt, gibt es in jeden Bundesland eine eigene Regionalversammlung, die ihre eigenen Veranstaltungen machen, noch Zeit für allfälliges war und da wurde über eine eventuelle Namensumänderung diskutiert, da das „Graz“ im Namen vielleicht ein bißchen lästig und wiedersprüchig sein könnte.

Aber ich möchte nicht Mitglied einer „Allgemeinen österreichischen Autorenversammlung“, werden, denn die GAV, bei der ich ja schon sehr lange Mitglied bin, ist ein wichtiges Stück Identität für mich und man kann ja das „Gegründet in Graz!“, zusätzlich erklären.

Wird wohl so bleiben, zumindestens noch für die nächste Zeit, dann gab es wieder das Abendessen, diesmal im Cafe Prückl, wie im letzten Jahr, lange war es im Gasthaus Pfudl, aber diesmal hätte man sich wahrscheinlich aus Einsarungsgründen das Essen und das Trinken selber zahlen müßen und ich eße ja eigentlich nichts am Abend.

Erika Kronabitter, Christian Kargl © Erika Kronabitter

Erika Kronabitter, Christian Kargl © Erika Kronabitter

Zu Mittag war ich bei der „Nordsee“ und habe mir eine mittlere Portion Fisch und Chips besorgt und mir nachher beim „Heindl“ drei Maroni gekauft und außerdem hat mich die Gerlinde vom „Ohrenschmaus“, die ja dort nicht nur den „Preis“ organisert, sondern auch Lesungen der Einreichenden schon lange ins Badeschiff am Donaukanal eingeladen, wo es das“ Cafe Ohrenschmaus“ gibt und da gab es heute ein Fest oder ein Party, jedenfalls spielte die Tschuschenkapelle oder ein Musiker davon und um halb sechs hat Erika Kronabitter ihr neues, bei der „Edition Taschenspiel“ erschienenes Buch „Endlich Alles Richtig“ vorgestellt, so daß ich, die ja die Erika schon beim Artmann-Symposium am Donnerstag und am Freitag gesehen habe, darauf angesprochen  und eigentlich gedacht habe, daß ich mit ihr von der Sitzung zum Badeschiff gehen könnte, denn der Donaukanal ist ja nicht weit von der „Alten Schmiede“ entfernt.

Sie hatte aber ein Schreibcoaching und war gar nicht bei der GV obwohl sie Vorstandsmitglied ist, so bin ich nach der Verabschiedung durch die Präsidentin alleine hingegangen, bin gerade noch rechtzeitig zur Lesung gekommen, konnte auch einen Kaiserspitzer trinken, einen sehr guten Salat mit Grantäpfel und anderem und ein Stück Kuchen essen und dann noch mit der Erika mit einem Achterl Rot auf die sehr literarischen Woche anstoßen, in der ich viel in Wien erlebt habe und gar nicht nach Frankfurt gekommen bin und nächstes Jahr, das kann ich gleich anmerken, wird die GAV-GV wieder zeitgleich mit der Frankfurter-Buchmesse sein, also wird es vielleicht wieder etwas hektisch werden und bezüglich Leipzig, wo wir ja eigentlich immer regelmäßig fahren, gibt es das Problem auch, wenn auch vielleicht nicht mehr so regelmäßig, da es ja keine jährlichen Vollversammlungen mehr gibt und sich mein Messebesuch also höchstens mit der „Lyrik im März“ schneidet was auch nichts macht, da ich ja keine Lyrik schreibe, sondern mich nur an die Großveranstaltungen erinnern kann, die in den Achtzigerjahren im NIG im Hörsaal eins, stattgefunden habe, wo Rolf Schwendter gelesen habe, Gerald Bisinger sich sein Begräbnis vorstellte, Ernst Jandl, Gerhard Kofler auf Deutsch und auf Italienisch, Friederike Mayröcker, Marie Therese Kerschbaumer und und und die GAV ist ein Stück von mir auch wenn ich selten nach Graz komme, die ich nicht missen will, aber einmal war dort auch eine Vollversammlung und Dietmar Füssel ein sehr engagiertes oberösterreichisches GAV-Mitglied, hat mir auch seinen neuen Gedichtband übergeben, so daß ich wieder genügend Lesestoff habe und mich auch demnächst wieder ein bißchen auf das blaue Sofa setzen werden, um herauszufiden, was ich während der Neuaufnahmediskussion und den Badeschifflesungen in Frankfurt versäumt habe.

Werbeanzeigen

2019-10-18

H. C. Artmann in Berlin

Während sich die Literaturbegeisterten, Autoren, Blogger, Verleger, etcetera in Frankfurt tummeln oder sich vielleicht ein paar Unentwegte über das Netz auf das „Blaue Sofa“ setzen, bin  ich ab Donnerstag in die Wien-Bibliothek in die Bartensteingasse gegangen, um mir dort das Internationale  Symposium „H.C. Artmann und Berlin“ anzuhören.

Aufmerksame Leser, falls ich solche haben, werden jetzt vielleicht sagen, aber das gab es doch schon vor ein paar Jahren, daß du dorthin gepilgert bist und dir dort zwei Tage lang H. C. Artmann beziehungsweise seinen poetischen Akt angehört hast, beziehungsweise am Freitag früher weggegangen bist, um mit dem Alfred nach Göttweig hinauszufahren, wo, glaube ich, auch Rosa Pock, die Artmann Witwe, gelesen hat.

Ja, habe ich, aber H. C Artmann ist offenbar ein wichtiger österreichischer Autor, mit dem sich die Germanistik sehr beschäftigt, während sich die Lleute im Literaturcafe, was ich immer noch ein wenig seltsam finde, darüber streiten, ob Peter Handke eine Schlaftablette oder vielleicht doch ein würdiger Nobelpreisträger ist und es hat sich, glaube ich, auch seit dem ersten Symposium eine „H. C. Artmann Gesellschaft“ gegründet, die sich jetzt mit H. C. Artmanns Berliner Jahren beschäftigt, denn der H. C., der 1921 in Wien-Breitensee geborenen Hans Carl Artmann, da gab es auch noch ein Symposium in den Breitenseer-Lichtspielen, der im zweiten Weltkrieg verwundet wurde, lebte von 1961 bis 1965 in Stockholm und ist dann nach Westberlin gegangen, wo er sich offenbar auch mit anderen Wiener Autoren mit Gerald Bisinger, Elfriede Gerstl, beispielsweise zusammengetan hat und auch mit Ernst Jandl und Friederike Mayröcker gelesen hat und diese Berliner Zeit wurde nun in der Bartensteingasse beleuchtet.

So gab es das erste Referat von der Mitveranstalterin Sonja Kaar, die über H. C. Artmann und Gerald Bisinger referierte und der 1999 verstorbene Gerald Bisinger, der in erster Ehe mit Elfriede Gerstl verheiratet war, hat mit mir auch einige Zeit in Berlin gelebt, ist dort im literarischen Colloquiim tätig gewesen, bis er wieder nach Wien zurückging, wo ich ihm, nachdem ich in die GAV aufgenommen wurde, kennenlernte und eigentlich ein Fan von ihm war, weil mir sein Gedichte „Ich sitze im Zug, trinke ein Glas Rotwein und denke an Karl August!“, die ja wahrscheinlich streng genommen keine sind, sehr gefallen.

Gerald Bisinger war, glaube ich, auch ein bißchen ein Fan von mir, zumindestens hat er ein paar Texte von mir in Ö1 und in der „Rampe“ veröffentlicht und mir auch den Rat gegeben mein „Zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt“ an „Residenz“ zu schicken, was ich aber schon gemacht habe, so daß Jochen Jung über die zweite Zusendung eher verärgert war.

Daß er in Berlin war, habe ich zwar gewußt, in den sechziger Jahren war ich aber etwa fünfzehn und habe mich da noch nicht so sehr für Literatur interessiert.

Interessant war aber das zweite Referat, das in zwei Filmen, die österreichische Szene in Berlin und eine Lesung mit Friederike Mayröcker, Ernst Jandl und H. C. Artmann zeigte, die von Walter Höllerer moderiert wurde, die in einem Sprechgesang endete.

Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht auch, wer oder was die Wiender Gruppe ist?

Streng genommen gehörten, glaube ich, Friedrich Achleitner, der vor kurzem gesgtorben ist, Gerhard Rühm, H. C. Artmann, Konrad Bayer und Oswald Wiener, also fünf Personen dazu und es wird, glaube ich, gestritten, ob man Elfriede Gerstl, den Jandl und die Mayröcker auch dazu zählen soll oder nicht?

H. C. Artmann hat den Dialekt „med ana schwoazzn dintn“ in die Literatur hineingebracht und in Berlin, glaube ich, sein „Dracula, Dracula“ geschrieben. Die anderen Mitglieder sind aber, glaube ich, nicht so sehr wegen des Dialektes, sonder eher wegen der Sprachexperimente in die Literatur eingegangen.

Herbert J. Wimmer hat über Elfriede Gerstl und ihre Berliner Erfahrungen, sie hatte damals kein Geld und hat öfter ihre Wohnung, sprich die Untermietzimmer gewechselt, aber eine Zeitlang auch in der „Kleisstraße 35“ wo auch Artmann wohnte, gelebt.

Es gab ein Referat über die Musik, denn H. C Artmann hat auch  mit dem Musiker Gerhard Lampersberg zusammengearbeitet, obwohl seine Oper  „Der Knabe mit dem Brokat“ nicht aufgeführt worden ist und dann kam der in Amerika lebende Germanist Peter Pablisch an die Reihe, der, glaube ich, einen erweiterten Begriff der „Wiener Gruppe“ hat und auch Peter Handke dazuzählt, die aber in Amerika verbreitet, berichtete darüber und hat dann die Fritzi angerufen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnte und sie gefragt, ob sie sich an die Lesung in den Sechzigerjahren erinnern kann?

Sie konnte es und Rosa Pock, die Witwe, kam auch auf die Bühne und erzählte, daß sie den H. C. in Berlin kennengelernt hat. Gerhard Rühm mußte absagen. Dafür erschien aber, welch überraschung Oswald Wiener, den ich, glaube ich, noch nie live gesehen habe, der auch etwas über seine Beziehung zu dem H. C. etwas erzählen sollte.

Leider mußte ich die interessante Erinnerungsrunde verlassen, weil ich eine sechs Uhr Stunde hatte, die ich nicht verschieben konnte, so mußte ich auf das Brot und den Wein und das Gespräch mit der Angela und dem Josef verzichten, kann aber noch ein bißchen „Frankfurtsurfen“ und aufs blaue Sofa gehen, um mir beispielsweise die „Aspekte-Preisverleihung“ an Miku Sophie Kühmel, sowie den „Diogenes-Talk“ anzusehen, bis es Morgen um neun weitergeht.

Am Freitag ist es dann mit Alexandra Millner, der Präsidentin der „Artmann-Gesellschaft“, die ja einmal Praktikantin in Annas Schule war, weitergegangen. Sie hat das „Artmannsche Universum“ im „wackelatlas“, sprich in einem Film, den Artmanns Tochter Emily und seine Nicht kurz vor seinem Tod gedreht haben, vorgestellt und da kann ich mich gleich an eine GAV-Veranstaltung im AK-Theater, in den neunziger Jahren wahrscheinlich erinnern, wo der H C. in einem schönen weißen Anzug mit seinem Stock aufgetreten ist, im Dezember 2000 ist er, ein halbes Jahr nach Ernst Jandl und Arthur West gestorben. Da gab es dann eine Veranstaltung im Literaturhaus an die ich mich erinnern kann und in einem Film im Filmcasino bin ich auch gewesen.

Wie der aber geheißen hat, habe ich keine Ahung mehr. Beim Symposium ist es mit der Druckwerkstatt der Dichter in Rixendorf weitergegangen, die Uwe Bremer vorstellte und die nie in Rixendorf war.

Dann gab es eine Mittagspause und anschließend gab es noch eine Gesprächsrunde zu „Dracula, Dracula“, da bin ich aber schon in die „Alte Schmiede“ gegangen, zum „Kulturpolitischen Arbeitskreis“ der GAV, deren Präsident oder Generalssekretär H. C. Artmann, als er wieder nach Wien zurückgekommen ist,  ja einmal war.

2019-10-16

Fast verpasste Buchmesse

Ich bin ja, das habe ich schon geschrieben, 2000 und 2002 in Frankfurt gewesen, in Leipzig fast jedes Jahr, weil wir ja Freunde dort haben, wo wir schlafen können, in Frankfurt nur die beiden Male, wo das Gastland 2000 Polen und 2002 Litauen war und wir einmal in Mainz und das andere Mal in Wiesbaden geschlafen haben und immer hin und hergefahren sind.

Als ich dann 2008 zu bloggen angefangen habe, habe ich fast zufällig entdeckt, daß man sich sehr viel, die blauen Sofa Videos beispielsweise, damals gab es aber auch so kleine feine Bloggerclips im Internet ansehen konnte, war begeistert und habe seither immer die Buchmesse in meinem Schlafzimmer im Bett oder sonstwo mehr oder regemmäßig verfolgt. MancheLeser werden sich über meinen Eifer gewundert haben und eine hat sich, glaube ich, auch gedacht, daß ich das Leben darüber versäume und eine andere oder war es dieselbe, hat mich aufgefordert doch mein Resume darüber abzugeben.

Nun ein Resume über ein Buchmesse auf der man gar nicht war, ist wahrscheinlich schwer zu geben, ich habe aber 2008 den spanischen Autor Rafael Chirbes für mich entdeckt, der sonst wahrscheinlich an mir vorbei gegangen wäre.

Interessant es es also für eine solche Literatur und Buchfantikerin, die ich bin, für mich allemal da aus der Ferne beizuwohnen, so habe ich meine Stunden gemacht, bin auch zu Literaturveranstaltungen gegangen, habe aber zwischendurch immer über Frankfurt gesurft und meine Kommentare darüber abgegeben.

Heuer könnte das anders, beziehungsweise knapper werden, denn heuer ist sehr viel los, war ich doch am Mittwochnachmittag, dem ersten Buchmessentag bei einer Fortbildungsveranstaltung bei der WGKK am Wienerberg und vorher hätte ich mich zwar ein paar Stunden auf das blaue Sofa setzen können und habe das auch vorgehabt, aber leider ist bei uns am Dienstagmittag das Internet ausgefallen und dann hatten wir bis Mittwochabend keines und da hatte ich mir noch nicht die Programme ausgedruckt.

Ich war zwar am Monttag zwischen der „Ohrenschmausjurysitzung“ und den „Wilden Worten“ den Live stream der „dBp-Preisverleihung“ gesehen und mich da über Sasa Stanisics Peter Handke-Kritik sehr geärgert und auf dem Literaturcafe habe ich auch sehr viel kommentiert, weil es da einen Artikel gegeben hat, wo Handke als der „Größte Langeweiler genannt und mit einer Schlaftablette verglichen wurde“ und da mußte ich natürlich wiedersprechen.

So bin ich erst am Mittwochabend als das Internet wieder ging, zu den Programmen und ein paar blaue Sofa-Videos gekommen und am Donnerstag und Freitag gibt es ein H. C. Artmann-Symposium in der Wien Bibliothek in der Bartensteingasse, am Freitagnachmittag ist dann Kulturpolitischer Arbeitskreis und am Samstag, die Generalversammlung der GAV und amSonntag, wo dann der Ehrenpreis des deutschen Buchhandels in der Paulskirche vergeben wird, ist das Sladky-Fototreffen, also knapp knapp und ich werde also, wie auch meine Leserin weiland wünschte, mein Leben leben, die literarischen Higlights in  Wien genießen und am Abend, wenn es sich ausgeht, mich ein bißchen auf das Sofa setzen und dann auch, wenn es sich ergibt, darüber bloggen.

Daß das Gastland Norwegen ist, könnte ich beispielsweise schreiben und das hat die Blogger ja schon vor zwei Jahren auf eine Lesereise durch das Land geschickt, mich natürlich nicht, aber ich habe einen Jon Fosse in meinem Badezimmer liegen und werde ihn aber  erst lesen, wenn ich mit dem deutschen, den österreichischen und den schweizer Buchpreis, also wahrscheinlich im Dezember fertig bin.

Sonst kenne ich von den Norwegern nur Jostein Gaardener und Karl Ove Knausgaard natürlich, der ja glaube ich auch die Eröffnungsrede hielt, von dem ich aber  noch nichts gelesen habe, nur einmal in der Schweiz vor einem Jahr ein Buch gefunden.

Die Buchpreisträger treten wahrscheinlich auf, Olga Tocarczuk und noch ein paar andere berühmte Autoren und Jurenka Jurk, die mir ja immer die Einladungen zu ihren Webinars schickt, macht dort, glaube ich, ein Schreibprojekt, wo zwei ihrer Schülerinnen einen Roman während der Messe schreiben.

Das kann man sich, glaube ich, auch per Livestream ansehen. Mal sehen, ob ich dazu komme, Wolfgang Tischer hat sein Programm und sicher vieles mehr.

Die kleinen feinen Videos, die mich im ersten Jahr so begeistert haben, gibt es, glaube ich, nicht mehr, aber mal sehen, wie es weiter geht und was ich so von der Messe, auf der ich ja nicht bin, mitbekomme, die sicher groß und riesig ist und vom deutschen Buchpreis warten ja auch noch sechs Bücher auf mich.

2019-10-15

Alice Rühel-Gerstl und Leo Trotzky

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:52
Tags: , ,

Im „Doml“, der Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur, wo ich ja seit zwei Jahren jeden Mittwoch und jetzt auch an den Freitagen Stephan Teichgräbers Workshops besuche, gibt es auch manchmal Vorträge oder Filmaufführungen in den verschiedensten Sprachen von den verschiedensten Wissenschaftlern gehalten, zu denen mich Stephan Teichgräber immer getreulich einlädt.

Die meisten sind mir davon zu speziell, bei einer Zeitschriftenpräsentation bin ich aber einmal gewesen und dann auch bei einem Vortrag über die slowenische Gegenwartsliteratur, wo ich neben Stephan Teichgräber, die einzige Gästin war, denn Stephan Teichgräber hat ja ein dichtes Programm, aber offenbar nicht den richtigen Verteiler oder auch nicht die richtigen Interessenten.

Aber auf diesem Vortrag war ich gespannt, hat doch Mechthild Podzeit- Lütjen, die Lyrikerin, die ich von der „Frauen lesen Frauen- Lesetheatergruppe“ kenne und die auch GAV-Mitglied ist und schon einmal bei Stephan Teichgräbers Festival gelesen hat, inzwischen auch Germanistik studiert und ihre Masterarbeit, wie das jetzt heißt.

Jetzt schreibt man ja nicht mehr sofort Dissertationen, wie zu den Zeiten, wo ich noch studiert habe über das „Exil im Exil durch Widerstand“, an anhand von Alice Rühel-Gerstel und Leo Trotzky geschrieben und ich, die ich mich ja sehr für die Exilliteratur interessiere, war sofort alamiert, denn der Name Alice Rühle-Gerstel war mir bekannt, obwohl ich ihn nicht sofort zuordnen konnte.

Interessanterweise war der Vortragssaal in der Spengergasse ähnlich, wie bei der Weihnachtsfeier vor zwei Jahren gut gefüllt und Mechthild Podzeit-Lütjen breitete gleich einen ganzen Bücherstapel aus, bevor sie auf ihre Masterarbeit zu sprechen kam, die auch im nöchsten Jahr, als Buch erscheinen wird und eines der Bücher „Der Umbruch oder Hanna und die Freiheit“, herausgegeben von „Fischer“, 1984 war mir bekannt, habe ich mir damals ja einige dieser Büchlein, die inzwischen in Harland in der Küche stehen, gekauft und wahrscheinlich auch gelesen und vor einigen Jahren, als ich nach Adrenne Thomas „Reisen sie ab Mademoiselle“, forschte, beziehungsweise, dieses Buch bei einem Flohmarkt gefunden habe und dann mehr über den Lebenslauf der Autorin wissen wollte, bin ich darauf gekommen, daß ich mir das Buch damals auch in dieser Exilverlagsausgabe kaufte, aber genauso darauf vergessen habe, wie auf Alice Rühle-Gerstl, die als Alice Gerstel 1994 in Prag geborene wurde, einen Otto Rühle heiratete, bei Alfred Adler eine Individualanalyse machte und dann mit ihrem Mann von Prag nach Deutschland ging und als dort die Nazis kamen, wieder flüchtete und irgendwann nach Mexiko kam, wo sie Leo Trotzky kennenlernte oder wieder traf und dort auch den Band „Kein Gedicht für Trotzky“, offenbar Tagebuchaufzeichnungen, über ihn geschrieben und herausgegeben hat.

Sehr genau hat das Mechthild Podzeit-Lütjen in ihrer Masterarbeit berbeitet, die angegeben Bücher zitiert, Gedichte daraus gelesen und auch den Suicid vom Freitod unterschieden, den Alice Rühle-Gerstel hat sich nach dem Tod ihres Mannes 1943 umgebracht, Trotzky ist früher ermordet wurde und zu einem Bruch zwischen den Exilanten ist es auch gekommen, der noch nicht so genau erforscht ist.

Interessant, interessant in das Leben einer, wie Mechthild Podzeit-Lütjen erwähnte, inzwischen fast vergessenen Frau, die auch als Erziehungswissenschaftlerin tätig war hineinzuforschen.

Vom „Umbruch“ gibt es inzwischen eine neue Ausgabe mit schönen Pragansichten und ich habe, die ich mich in diesem Jahr ja auch schon mit Erich Mühsam und im vorigen Semester auch mit der Revolutionsliteratur befaßt habe, wieder etwas gelernt.

2019-10-14

Jurysitzung, Preisverleihung und Buchpromotion

Am zweiten Dezember wird es in der Ovalhalle des Museumsquartier die Verleihung des dreizehnten „Ohrenschmauses- Literaturpreis für und von Menschen mit Lernbschwierigkeiten“erfolgen, den es 2007 gibt.

Der Einsendeschluß der Texte war, glaube ich, Ende August, seit ein paar Wochen liegen die über hundert Einreichung in unserem Schlafzimmer, ich habe sie durchgesehen, Bekanntes und Neues entdeckt und bin heute nach eins auf den Künglberg ins ORF-Zentrum hinausgefahren, wo diesmal die Jurysitzung war, auch ein bekannter Ort, ani dem ich schon lange nicht war, denn ich habe ja in der zweiten Hälfte der Neunzehnsiebzigerjahre, als ich meine Dissertation geschrieben habe und da über die „Midlifekrise“ forschte, Interviews mit Menschen zwischen vierzig und fünfzig gemachtund bin diesbezüglich  öfter am Küniglberg gewesen.

Jetzt hat sich das alles verändert und ist viel größer geworden. Ich bin an einer riesigen Parkgarage vorbeigegangen, an die ich mich nicht erinnern konnte, daß es sie damals schon gegeben hat, bis ich endlich Gerlinde Hofer, die nunmehrige Organisatorin und das Jurymitglied Barbara Rett getroffen habe, die mich in das Zimmer von Franz Joseph Huainigg, der jetzt offenbar beim ORF arbeitet, gebracht hat, wo schon Heinz Janisch auf uns wartete.

Die anderen Juroren, Ludwig Laher, Felix Mitterer und Franzobel waren nicht da und haben ihre Tips per Mail abgegeben, eine Krankheit des „Ohrenschmauses“ oder der diesbezüglichen Jurysitzungen, daß ich da meistens mit einem oder zwei Juroren alleine dasitze, dafür waren wir aber schnell fertig, weil wir seltsamerweise alle, die ähnlichen Favoriten hatten.

Schöne Texte kann ich gleich, ohne zuviel zu spoilern, weil man das ja nicht darf, verraten und auch ein paar neue Talente unter den schon altbekannten.

Also hinkommen zur Preisverleihung am 2. Dezember, wo ich eine Laudatio für den Prosapreis halten werde und eine andere Preisverleihung hat es auch bald gegeben, wurde ja heute am Vorvorabend vor der Frankfurter Buchmesse  im „Römer“ der „Deutsche Buchpreis“, den es zwei Jahre länger, als den „Ohrenschmaus“, nämlich seit 2005 gibt, vergeben, den man sich, per livestream ansehen  und herausfinden konnte, wer von den sechs Shortlistfavoriten, die im September bekanntgegeben wurden, das Rennen machte.

Und da gab es ja in den letzten Tagen durch Petra Hartliebs Presseartikel eine große Aufregung, was jetzt der beste oder eigentlich nicht beste, sondern nur der des Jahres wird?

Der, der am besten geschrieben wurde oder nur der, der sich als gut verkaufen wird und ich habe ja schon einige Höhenflüge bei den Preisverleihungen erlebt, im Vorjahr war ich enttäuscht, weil mir die Qualität des damals ausgezeichneten Romanes nicht so aufgefallen war, heuer dachte ich, daß es vielleicht Norbert Scheuer mit seinem meiner Meinung nach zu skurillen Helden werden könnte oder vielleicht Raphaela Edelbauer mit ihrem Debut, mit dem sie auch auf der östShortlist steht, das mir sehr gut gefallen hat. An Jackie Thomaes Roman und die zwei anderen Debuts dachte ich eigentlich nicht so sehr und war daher sehr erfreut als Heinrich Riethmüller vom deutschen Börseverein Sasa Stanisic als Preisträger verkündete, dessen Buch „Herkunft“ ich als einzigs der sechs Shortlistbücher noch nicht gelsen habe.

Gratulation dem 1978 in Visigrad geborenen, der, glaube ich, auch einmal kurz oder länger meinem Blog folgte, was mir allerdings, ganz ehrlich, weniger gefallen hat, war seine Preisrede, die sein Unbehagen über den halben, wie er sagte „Nobelpreis“ ausdrückte und da ausdrücklich nur Olga Tokarczuk gratulierte .

Verständlich? Ja, wahrscheinlich, aber das muß man vielleicht nicht so deutlich öffentlich sagen. Es genügt, denke ich, das Politische vom Poetischen zu trennen.

Stefan Slupetzky

Stefan Slupetzky

Nun ja, nun ja, Kathrin Schmidt hat sich 2009, glaube ich, sehr gefreut als die die Preisträgerin wurde und ihre Freude über die damalige Nobelpreisträgerin deutlich ausgedrückt.

Nun ja, das Buch lesen, ein paar andere stehen  noch vorher auf meiner Leseliste und jetzt nach der erfolgten Preisverleihung, wo die Leute jetzt wahrscheinlich beim Buffet stehen und bei Wein und Sekt über den Preisträger und seine Preisrede diskutieren, wieder zu den „Wilden Worten“ ins Amerlinghaus gegangen, wo diesmal Stefan Slupetzky an der Reihe ist und dabei mein neues Buch mitgenommen, weil es ja darin wieder ein von Richard Weihs verfaßtes „Wunschgedicht“ gibt.

Und weil der 1962 in Wien geborene Krimiautor, den ich auch schon öfter mit seinem „Trio Lepschy“ hörte, schon recht bekannt ist, war es im Amerlinghaus auch recht voll, als ich dieses knapp nach acht erreichte und Stefan Slupetzky, der im Programm unter dem Titel „Mischkulanz“ angekündigt war und, wie Richard Weihs in seiner Einleitung erwähnte, sehr politisch ist, brachte drei Szenen aus seinem noch nicht erschienen neuen „Lemming-Roman“, „Im Netz des Lemmings“, wo es gegen die politische Korrektness und für das Rauchen ging, was auch sehr diskutiert wurde.

Der Lemming, ein ehemaliger Polizeibeamter, der jetzt als Nachtwächter im Tierpark Schönbrunn, glaube ich, arbeiteit, fährt mit einem Kind in der Straßenbahn nach Schönbrunn und das springt dann in Hietzing von der U-Bahnbrücke, so daß der Lemming in Verdacht gerät, war eine der Stelle die Stefan Slupetky vorgelesen hat. Dann gabs eine Diskussion über das Gendern, denn eine ehemalige Bezirksrätin, die jetzt ein Kaffehaus hat, gibt es in dem Buch auch und eine Stelle an einem Würstlstand ist ebenfalls noch vorgekommen.

Und weil ich heute schon, was bei mir ja nicht so häufig ist, schon eine recht literarischen Tag hatte, hatte ich gar keine so große Lust, meine „Maria Mattuschek-Szene“ in der freien Wildbahn vorzulesen.

So habe ich Richard Weihs, das Buch nur überreicht und ihn gefragt, ob ich vielleicht doch ein zweites Mal als Gast bei ihm lesen darf, andere tun das ja auch.

Geht vielleicht, hat er gesagt und dann doch einen Wildbahngast gehabt, der ein „Haiku“ bei ihm vorstellte und das nächste Mal wird, wie ich hörte, Christl Greller bei den „Wilden Worten“ lesen.

Bibliothekshelden

Am letzten Donnerstag hat es in der „Alten Schmiede“ unter den Titel „Wienreihe“ eine der Veranstaltungen der Stadt Wien in der sie, seit Daniela Danielcyck die Literaturbeauftragte ist, im MUSA ihre Stipendiaten und Literaturüreisträger vorstellte, gegeben.

Denn jetzt gehört das MUSA zum „Wien Museum“ und da findet detzeit eine Ausstellung zum „Roten Wien“ statt und die Literaturveranstaltungen wurden ausgegliedert.

Schade, aber eigentlich egal, denn ich kann ja in die „Alte Schmiede“ gehen, gehe dort ohnehin seit über vierzig Jahren regelmäßig hin, auch wenn es dann nachher vielleicht, das Brot und den Wein, wie im MUSA“ nicht mehr gibt, habe ich gedacht und nicht daran gezweifelt, daß ich zu der Veranstaltung, wo Milena Michiko Flasar und Cornelius Hell vorgestellt wurden, gehen würde, aber dann ist der Alfred mit einem Prospekt und einem Vorschlag dahergekommen und hat gesagt „Das sehen wir uns an, das ist dein Buch!“

Der Vorschlag war ein Film im Filmhaus am Spittelberg „Ein ganz gewöhnlicher Held“, der dort offensichtlich in einer Sondervostellung für Bibliothekare gezeigt wurde, denn darin geht es, um eine Bibliothek in Amerika in der die Obdachlosen Zuflucht vor der Kälte finden  können und darüber habe ich ja auch in „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“ geschrieben, weil ich ja öfter zum Recherchieren in die Hauptbücherei am Wiener Gürtel gehe, mich dort ins Foyer auf eine der roten Feuileulls setze, wo man die verschiedensten Tageszeitungen lesen kann und habe für die „Brüderschaft“, den „Wiener Stadtroman“ und, wo auch sonst immer, dafür rechervhiert und da sind mir auch die Obdachlosen aufgefallen, die dort sitzen und ihren Tag verbringen.

Christian Jahl, der Dirketor scheint seher sozialkritisch zu sein und sich sehr für die sozialen Probleme der Stadt, die es ja gibt, zu interessieren, wie ich bei der Ausstellung vor sechs Jahren merken konnte, wo ich ihn auf den „Alpha“ angesprochen habe.

Wenn einer der Obdachlosen aber statt zu lesen, die Augen schließt, kommt der Security und rüttelt ihn wach, denn Schlafen ist in der Bibliothek verboten. Ordnung muß wahrscheinlich sein und so ist mir auch die Idee gekommen ein Buch zu schreiben, wo eine Obdachlose ihr Nachtquartier in der Hauptbücherei auschlägt.

Es ist dann ein bißchen was anderes daraus geworden, die Fortsetzung von der „Viertagebuchfrau“, wo es ja zu schwarz- blau eins, wo ich die ersten hundert Tage der diesbezüglichen Regierung auch eine Obdachlose, die Felicitas Fee, erfunden habe und so ist es auch mit dem Film gewesen, den ich mir statt der „Stadt Wien-Preisträger“ angeschaut habe.

Denn das, was in dem Folder, den mir der Alfred gegeben hat, stand, hat durchaus interessant geklungen.

„Eine Kältewelle hat die Stadt Cincinnati fest in Griff. Der engagierte Bibliotheksmitarbeiter Stuart und seine Kollegin Myra kümmern sich um die unzähligen Obdachlosen, die Tag für Tag Zuflucht in der warmen Bibliothek suchen.“

Dann erfriert einer auf der Straße und die anderen tun sich zusammen, um die Nacht dort zu bleiben, was einen Aufruhr und einen Polizeieinsatz verursacht. Die Bevölkerung sammelt, Pizzen werden geliefert. Aber am Schluß, wo ja alles gut  ausgehen könnte, ziehen sich die Obdachlosen unter Führung ihres Bibliothekars aus und marschieren nackt und singend in das Polizeiauto.

„Ha?“, habe ich gedacht und, daß mir dieser Spannungsbogen, offensichtlich wurde der Film auch nach der „Heldenreise“ konzipiert, nicht gefällt und habe dem Alfred dann auch gesagt, daß das ein komischer Film sei.

Während ich im Kinofoyer auf  ihn gewartet habe, habe ich eine der Bibliothekarinnen zu einer anderen sagen hören „Das werden wir jetzt auch machen!“

„Wie meint sie das?“, habe ich gedacht.

Den Obdachlosen helfen, in dem man für sie, während sie in der Bibliothek warten und ihre Pizza essen, versucht ein Übernachtungsquartier für sie zu organisieren, was im film nicht versucht wurde oder der aufgeheizte und mir völlig unverständliche Schluß?

Aber ich weiß schon, wenn die Politiker miteinander konferiert hätten, der Bibliothekar am Ende vielleicht entlassen worden wäre und dann Donald Trump oder Barack Obama aufgetaucht wären, um ihn zu begnadigen und den Obdachlosen eine Wohnung zur Verfügung zu stellen, wäre das zu kitschig gewesen, obwohl es wahrscheinlich die einfachste Lösung gewesen wäre und ein Donald Trump, der auftaucht und sich mit den Obdachlosen fotografieren läßt, wäre vielleicht auch eine unerwarteter Spannungsbogen gewesen, wurde aber wahrscheinlich, als zu sentimental verschrieen, von den Regisseuren nicht gewählt.

Und um den Bogen zur Stadt Wien zurückzuführen, hätte ja auch die neue grüne Viezbürgermeisterin Birgit Hebein, die ja vom Beruf auch Sozialarbeiterin ist, nach Amerika fliegen können und den Obdachlosen einen Wien Urlaub vorzuschlagen und sich mit ihnen die Ausstellung im „Wien Museum“ anzusehen, ist mir noch eingefallen, aber das ist wahrscheinlich auch viel zu kitschig und geht auch nicht, denn das „Rote Wien“ steht ja unter der Schirmherrschaft der SPÖ und die FPÖ hätte da sicher auch was dagegen.

2019-10-11

Vom Doml ins arabisch-österreichische Haus?

Stephan Teichgräber hat ja dieses Semester zwei Workshops ausgeschrieben, eines für die Gegenwartsliteratur und eines für die Gegenwartsdramatik des Centrope und das für die Dramatik findet am Freitag statt.

Da kann ich jeden zweite Woche nicht und ich interessiere mich auch nicht so sehr für das dramatische Schreiben, gehe selten bis gar nicht ins Theater und wenn ich in den Schränken nach einem Buch mit einem bekannten namen, Peter Nadas zum Beispiel, greife und dann erkenne, es sind Stücke, lese ich sie nicht oder trage sie sogar zurück.

Trotzdem bin ich eine neugierige Seele, die ja,  wie ich immer schreibe, gerne über den Tellerrand schaut.

„Einmal komme ich und schaue mir an, was Sie da machen!“, habe ich also Stephan Teichgräber geschrieben und dieser Meinung war ich auch, als ich vor zweieinhalb Jahren am Mittwoch zum ersten Mal in die Spengergasse gegangen bin, ich schaue mir das an und bin geblieben und bin eigentlich begeistert, denn ich interessiere mich ja sehr für Literatur und Theater ist auch interessant.

„Wie machen Sie das?“, habe ich also gefragt und erfahren, daß Stephan Teichgräber auch die Stücke von Brünn uind Bratislava einbeziehen will, aber nach Bratislava ins Theater zu fahren, ist wohl ein bißchen umständlich, obwohl ich gehört habe, daß das Leute für das dritte oder vierte Opernhaus Wiens so machen und was gehört eigentlich zur Gegenwartsdramatik?

In den Theater wird ja Shakespeare, Goethe und Schiller gespielt, das müßte man dann weglassen und ich habe eigentlich nicht viel Ahnung von der Genwartsdramatik.

Also kurz und gut, heute war ich am Freitag im „Doml“ und habe mit Stephan Teichgräber den Burgtheaterspielplan durchgeackert, bin da auf Tennese William „Faust“ und viele moderne Stücke gestoßen, die zum Teil von französischen oder finnischen Autoren geschrieben wurde und ein Stück über die Nazivergangenheit des berühmten Dirigenten Karl Böhm, das glaube ich, Paulus Hochgatterer geschrieben hat, gibt es auch, das werden wir uns vielleicht ansehen und hätten es auch heute tun können, denn da steht es oder ist es morgen, auf den Spielplan?

Aber heute bin ich in die Ringstraßengalerie gegangen, denn ich wurde von Peter Paul Wiplinger mit dem ich ja einmal, 1996, in der Jury für das Nachwuchsstipendium war und mich vor ihm, dem Pen-Mitglied sehr gefürchtet habe. Inzwischen ist er in der GAV oder ist von dort vielleicht schon wieder ausgetreten und zum PEN zurückgekeht, bei der KritLit fotografiert und dann von ihm eine Einladung zu seinem achtzigsten Geburtstag im den Presseclub Concordia erhalten.

Da hat er seine „Schachteltexte“, 2007 – 2016 entstanden, vorgestellt und die auch in der „Gesellschaft“ und in der „AS“ präsentiert.

Zu beiden Veranstaltungen hat er mich eingeladen und ich wollte auch hingehen, aber einmal sind wir nach Harland gefahren, das andere Mal konnte eine Klientin nur um sieben Uhr kommen und dann ging es sich nicht  mehr aus.

Aber für heute hatte ich eine Einladung zu einer zweisprachigen Lesung deutsch und arabisch ins „Arabisch österreichische Haus“ im „Kunstraum“ in der Ringstraßengalerie und dachte eigentlich, daß da Hanan Mohamed, Nabil Jded und Akram Monther moderiert von Ishraga Mustafa Hamid, die ich, glaube ich, noch von der „Milena-Anthologie“ zum ersten Mal schwarz- blau kenne und die dann auch in St. Pölten in der von Doris Kloimstein moderierten Fastenausstellung gelesen hat, lesen würden.

Aber es war ein Abend für Peter Paul Wiplinger, dessen Texte von Ishraga Mustafa Hamid ins Arabische übersetzt wurden, die von den drei genannten Autoren auf Arabisch und von Peter Paul Wiplinger auf Deutsch gelesen wurde, der betonte, daß er sehr politisch, aber nicht parteipolitisch sei.

Die Texte gingen dann auch um das Massaka von Srevencia, um die Liebe und und, die erste Kindheitserinnerung des kleinen Peter Pauls, als sein ältester Bruder frisch mit der Kriegsmatura ausgerüstet auf die Front geschickt wurde, den er, glaube ich, auch bei seinem Geburtstagsfest gelesen hat.

Was eine Kriegsmatura ist?, wurde gefragt und auch was der Autor von der Ernennung Peter Handkes zum „Nobelpreisträger“ hält, der sich doch im Bosnienkrieg so sehr für die Serben positioniert hat?

Hier antwortete Peter Paul Wiplinger diplomatisch, was ich auch glaube, daß man das Politische vom Poetischen trennen muß und da ist Peter Handke wohl ohne Zweifel der größte österreichische Autor, den wir derzeit haben und Peter Paul Wiplinger betonte noch einmal, daß die Dichtung zwar nicht die Welt verändern kann, aber die Freiheit des Wortes sehr wichtig sei und, daß da, wo die aufhört die Gewalt beginnt.

2019-10-09

Margit Schreiners Essays

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:44
Tags: , ,

Die 1953 in Linz geborene Margit Schreiner, die mit ihrem „HausFrauenSex“ berühmt geworden ist, hat ja vor kurzem die Festrede für Caroline Pichler im Rathaus gehalten und wird diese vielleicht auch als Essay bezeichnen, jedenfalls hat sie von der ich ja auch kein „Platz mehr“ gelesen habe, das im Vorjahr auf der östBpliste gestanden ist, jetzt ihren zweiten Essayband „Sind sie eigentlich fit genug“ herausgegeben, auf den ich durch mehreren Blogs aufmerksam geworden bin und ihn heute in der „Gesellschaft“ vorgestellt.

Im Gespräch mit Manfred Müller erklärte sie, daß sie den autobiografischen Essay eine Form, die es nur in Amerika gäbe und die man nur dort lernen könne, liebe und ihn immer häufiger anwende.

„Irrtum!“, könnte ich da einwerfen, Judith Wolfsgruber hat ihn in ihr „Writtersstudio“ gebracht und lehrt ihn dort unter den Titel „Personal Essay“ und Margit Schreiner schreibt diese nur auf Auftrag, läßt die Themen aber auch in ihre <prosaarbeiten, wie Manfred Müller es nannte, einfließen. Essays sind aber, glaube ich, auch Prosa und vier Beispiele hat die Autorin, die lange in Japan und in Italien lebte und jetzt von Linz nach Gmünd übersiedelt ist, vorgelesen.

Manfred Müller sagte in seiner Einleitung noch etwas von den sechs Leben der Margit Schreiner, nämlich die als Schriftstellerin, Leserin, Tochter, Frau, Mutter, Denkende und die kommt in dem Essayband auch vor und der erste Essay handelt von den Dingen, die Margit im Supermarkt gerne kaufen würde, die aber von dort nach und nafch verschwinden. Das Lieblingsjoghurt, der Camenbert, der nicht nach Plastik schmeckt, beispielsweise und in den Buchhandlungen ist es ebenso, da wird Konsalik aufgelegt, während es ihre Lieblingsautoren dort nicht mehr gibt.

Dann kam ein Text, der sich mit der Rolle der Schriftsteller, nämlich, das Literatur durch Behinderung entsteht und da wurde auch die Diskrimiierung der Frau angeführt, daß nämlich, die auf den Buchmessen nur an den Ständen und als Leserinnen auftreten, während die meisten Autoren Männer sind.

„Stimmt nicht!“, kann ich da wieder schreiben oder „Wenigstens, das hat sich in den letzten jahren etwas geändert, denn auf der letzten deutschen Buchpreisliste gibt es elf frauen und nur neun Männer!“

Aber sonst ist sicherlich vieles richtig, was Marigt Schreiner da witzig sarkastisch mit ihrer eher lässigen Art vortrug.

Dann kam noch ein Text über  „Kaffee“, den sie für eine von einer von einer Kaffeemarke gesponserten Lesung geschrieben hat und die Dankesrede, die sie gehalten hat, als sie 2009 den „Würdigungspreis für Literatur“ bekommen hat.

Interessant der Essaxband und ich würde ihn gerne lesen, es warten aber noch acht Bücher des dBps, zehn des österreichischen und vier von der Schweizer-Liste auf mich und außerdem hat man sich diesmal aus dem Rathaus ja auch ihre Festrede auf Caroline Pichler mitnehmen können.

2019-10-07

Literatur und Einfühlung

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:48
Tags: ,

Die „Alte Schmiede“ hat ein neues Format „StreitBar“, wo Johanna Öttl mit Magdalena Stieb vom „Literaturforum Leselampe“ drei Autoren einladen zu einem Thema einen Essay zu schreiben, die dann immer paarweise in Wien und Salzburg miteinander darüber diskutieren oder wie der Titel sagt, sich zerstreiten sollen.

Der Lesetisch fehlte, dafür waren ein paar Hocker und ein ein paar runde Tische aufgestellt, offenbar, um die Barathmosphäre herzustellen und Magdalena Stieb hielt zu Beginn einen Einführungsvortrag in dem sie offenbar das Format erklärte.

Daniel Wissers, einer der Eingeladenen, der auch nach Salzburg fährt, um dort mit Tanja Paar zu diskutieren, -Essay ist schon im „Spektrum“ in der Presse erschienen , lag aber nicht auf, so daß die Zuhörer, was vielleicht ein wenig schwierig war, keine Ahnung hatten, was er dazu meinte.

Rosemarie Poiarkovs Essay, seine Wien Partners wird im „Hammer“ erscheinen, also auch noch keine ahnung, aber es gibt ja die Bücher der zwei Autoren, nämlich Daniel Wissers „Konigin der Berge“ mit dem er den letzten „österreichischen Buchpreis“ gewonnen hat und Rosemarie Poiarkovs „Aussichten sind überschätzt“ und Johanna Öttl dsikutierte dann mit den Autoren zu dem Thema von dem mir nach und nach klar wurde, was mit der „Empathie“ oder der „Einfühlung“ beim Schreiben gemeint sein konnte oder auch nicht, denn eigentlich ist es ja ganz klar, daß man beim Schreiben Einfühlung braucht, so waren vielleicht die Aspekte, die diskutiert wurden interessant.

Daniel Wisser begann mit seinem Helden, seinem herrn Turin, den er vor zwanzig Jahren als Zivildiener kennengelernt hatte, die Vorform seines Helden natürlich, er hat die Figur dann in sich wirken lassen oder in sich aufgezogen und damit zu seiner Romanfigur gemacht, dabei ist natürlich Empathie nötig und dann wurde diskutiert, ob man auch Empathie braucht, wenn man über sich selber schreibt, wie es beispielsweise Karl Ove Knausgard in seiner „Mein Kampf- Reihe getan hat. Daniel Wisser bestritt energisch, daß Empathie dabei wäre, wenn man Autobiografisch schreibt, geriet dabei in Widerspruch mit Rosemarie Poiarkov und ich meine, natürlich braucht man auch Einfühlung dabei, nur wird sie sicher anders aussehen, als wenn ich mich in eine Romanfigur hineinversetze oder eine solche nach einem Vorbild erfinde.

Da sind wir dann schon bei der Frage, wer über wen schreiben darf?

Der alte weiße Mann, dieses plötzlich aufgekommene Wort, nicht über eine Vergewaltigung oder die Me too-Debatte. Mareike Fallwickl hat in ihrem letzten Buch daruüber geschrieben und sich dabei in ihren Herrn Wenger wohl auch hineinversetzt, aber jetzt ist man ja bezüglich der weißen Männer sehr senisbel und darf sich angeblich ja auch nicht mehr im Fasching, als Indianer verkleiden, was natürlich Blödsinn ist, aber ich habe auch schon gehört, daß ich nicht über einen Joint schreiben darf, wenn ich noch nie einen geraucht habe und über das Transthema natürlich auch nicht, da hatte ich ja während des Schreibens von „Paul und Paula“ mit einem meiner Vorbilder eine heftige Debatte.

Aber über was darf man dann schreiben und wer bestimmt das und dann ist da das geflügelte Wort, daß der Autor, den Sprachlosen seine Stimme gibt, da habe ich mich immer gefragt, warum man das nicht selber darf und da hatte Daniel Wisser auch ein schönes Beispiel, nämlich, daß ein Verlag eine Ghostwriterin beauftragt hat, ein Buch über eine geniatalverstümmelte Frau aus dem Kongo zu schreiben, die hat ein Band mit ihrem Gefühlen geschickt, der Verlag wollte aber dramatische Szenen mit Landschaftsbeschreibungen, da fühlt sich die Beschriebene wahrscheinlich nicht verstanden und wenn man das Band abgetippt hätte, hätte man gar keinen Ghostwriter gebraucht und wäre authentischer gewesen, also ist das ganze eine Machtfrage.

Daniel Wisser führte dann noch das Beispiel von Ralf Rothmanns „Im Frühling sterben“ an , der seinem sprachlosen Vater eine Geschichte angedichte hat, die er von jemanden anderen erzählt bekommen hat

„Darf man das?“, könnte man fragen. Ich denke Literatur passiert immer so, ich habe für meinen Alfons Tratschke in der „Unsichtbaren Frau“ ein Vorbild gehabt und die Figur dabei natürlich verfremdet und zu einer ganz anderen gemacht und die Paula oder der Paul in „Paul und Paula“ sind auch Kunstfiguren, in die ich mich hineingefühlt oder mir vorgestellt habe, daß es so sein könnte und wenn ich über mich schreibe, dann fühle ich mich warhscheinlich so hienein, daß ich bestimme, was ich weglasse, während der Ghostwriter sich vorstellt, daß es so gewesen sein könnte.

Ein interessantes Thema, denke ich, obwohl ich sehr oft den Kopf geschüttelt  und bedauert habe, daß ich da eine Stunde nur zuhören und nicht mitreden dürfte, denn es wurden nur Beispiele angeschnitten über die man wahrscheinlich viel länger diskutieren hätte können, aber sehr sehr interessant darüber nachzudenken und jetzt bin ich natürlich auf die Essays sehr gespannt und hoffe sie bald in Händen zu halten.

Daniels Wissers „Königin der Berge“ habe ich gelesen, Ralp Rothmanns „Frühling“ auch, Rosemarie Poiarkovs Buch nicht und das nächste „StreitBar“ wird, wie Johanna Öttl schon angekündigt hat, mit Andrea Winkler und Helmut Neudlinger sein, das Thema habe ich jetzt vergessen, beziehungseise kann ich meine Mitschrift nicht mehr lesen.

2019-10-06

Lange Nacht im Sankt Pöltner Stadtmuseum

Bücher

Bücher

Doris Kloimstein

Doris Kloimstein

Ich bin ja keine so große Museumsfreundin und so bin ich im Gegensatz zur „Langen Nacht der Kirchen“, wo ich ein oder zweimal war, noch nie bei der „Langen Nacht der Museen“ gewesen, wo man sich auch ein Ticket lösen muß,  habe aber ein paar Mal in Ö1 darüber gehört und jetzt hat uns  Doris Kloimstein, die ja öfter was im Stadtmuseum kuratiert, zu einer ihrer Veranstaltungen eingeladen und uns auch Gratiskarten dazuhinterlegt.

Hat sie nämlich die Hamburger Buntpapiererin, wie sie sich selber nennt, Gisela Reschke, die für den „Insel-verlag“ die Buchcover gestaltet, die sie vor zwei Jahren im Club Concordia kennenlernte, eingeladen, ihre Arbeit im Stadtmuseum im Rahmen der langen Nacht vorzustellen und die habe ich dann schon am Samstagmorgen bei unseren tradtionellen Marktbesuch kennengelernt und konnte schon ein bißchen mit ihr plaudern, bevor es dann am Abend ins Museum ging, in dem ich meistens in Zusammenhang von literarischen  Veranstaltungen schon ein paar Mal war und eine Buchgestaltung ist ja auch ein literarisches Thema, auch wenn es zuerst um die verscheidenen Papiersorten, wie Kleisterpapier, Stempelpapier, Spachtelpapier, Tunkpaioer, etcetera, ging und erklärt wurde, wie man die Buntpapiere erzeugt, um dann die verschiedenen schönen „Insel-Cover“, wo ja vorwiegend Gedichtbände immer noch sehr ästhetisch ausgestattet werden,  zu zeigen und an Hand von Gedichten, beispielsweise von Goethe, Rilke, Allen Edgar Poe, etcetera zu erfahren, wie Gisela Reschke zu ihrer Covergestaltung gekommen ist.

Eine kleine Ausstellung wird es im Museum noch länger geben, wo  gerade auch die traditionelle jährliche Buchausstellung stattfindet, das heißt zum Teil, die Bücher aufliegen, die ich gerade lese.

Buntpapier

Buntpapier

Gisela Reschke

Gisela Reschke

Nachher gab es Wein, Aufstriche, Brot und Kanbbereien. Magdalena Tschurlovits, Edwin Baumgartner, Lothar Kloimstein, etcetera, waren da und um halb neun gab es  einen Vortrag des Stadtarchäologen Ronald Risy über die St. Pöltner Ausgrabungen, die beispielsweise am Domaplatz schon seit zehn Jahren stattfinden und wir schon einmal eine Spezialführung mit dem Bürgermeister machten, der den Alfred besonders interessierte und bevor es zu der Spezialführung durch die Sonderausstellung „Verstorben begraben vergessen?“ ging, wo die Gräberfunde seit den Kelten, der Römer und die Bestattungsrituale vom Mittelalter, des Barocks bis zu denen  der Neuzeit gezeigt wurde, bin ich noch in den zweiten Stock gegangen, wo es unter dem Titel „Schöne neue Welt“, moderne Kunst und Künstlergrespräche mit Bettina Beranek, Ruth Brauner, Richard Jurtisch, Karin Pliem, Wilhelm Seibetseder und Julian Taupe gegeben hat.

Da war auch der Bürgermeister anwesend und ich habe einen sehr langen sehr interessanten Abend im St.Pöltner Stadtmuseum gegangen, wo es von der Literatur, über die Archäologie bis zur bildenen Kunst gegangen ist.

Von den 1953 in Radstadt Wilhelm A. Seibetseder hat es noch einen Katalog zur freien Entnahme gegeben.

Alle anderen Möglichkeit der „Langen Nacht der Museen in NÖ, Wien, etcetera, sind  an mir vorbeigegangen, aber in einem schönen Katalog, den es auch zur freien Entnahme gab, genau dokumentiert.

Nächste Seite »

Bloggen auf WordPress.com.