Literaturgefluester

2021-02-26

Ö1-Hörspielradiogala

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:57
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Eigenlicht habe mich ja heute ins Literaturhaus streamen wollen, um herauszufinden wie der Slam B ohne Publikum passiert und ob die Slamer mit Maske auftreten, aber da bin ich daraufgekommen, heute ist ja Hörspielgala.

Erinnern wir uns, die lange Nacht des Hörspiels, in den Neunzigerjahren, glaube ich, als ich noch in der Reinprechtsdorferstraße ordinierte, bin ich das erste Mal hingegangen und hätte da fast die Argentinierstraße nicht gefunden. Dann war es toll. Es gab Gulasch und Wein, man konnte durch die Studios marschieren. Die Hörspiele wurden live gespielt und man konnte live abstimmen und nachher sind wir spät oder sehr früh mit dem Taxi nach Hause gefahren. Denn es war ja eine lange Nacht. Dann wurde sie immer kürzer und kürzer, schließlich zu einer Hörspielgala umbennannt und die letzten zwei Jahre bin ich überhaupt zu Hause geblieben und habe es mir per Stream angesehen, Das war meine Entscheidung, denn ich hätte ja hingehen können, aber heuer ist ja alles, eh schon wissen, anders und so fand die Hörspielgala nicht vor Publikum im großen Sendesaal, sondern im Hörspielstudio statt. Doris Glaser und Andreas Jungwirth moderierten wieder und Doris Glaser,die ich ja persönlich von den Ö1-Quiz kenne, denn da habe ich ja 2003 in Graz zweimal teilgenommen, stellte das Hörspielstudio, der Ort offenbar, wo die Hörspiele aufgenommen werden, vor und da gibt es allerhand. Eine Treppe, ein Ko und eine Muschel, um alle Art von Geräuschen darzustellen. Noch etwas ist anders, die „Schöne Adrienne“ hat ausgedient. Es gibt einen neuen Preis und der wurde von Studenten der Andgewandten hergestellt. Eine Art goldener Glückskeks, wenn ich Doris Glasers O-Ton wiedergab, dann betrat Elisabeth Weilenmann durch die Studiotür den Raum und erzählte etwas über das Hörspiel hören, also das, was früher die Hörspielrede wa rund weiter ging es, glaube ich, gleich weiter mit dem „Track 5“, den hat man sich früher im Klangraum auch live anhören und, ich glaube, auch mitstimmen können.

Jetzt wurden die besten zehn ja schon in der „AS“ vorgestellt und im Netz kann man sich ja alle zweihundertsechzig Einreichungen anhören. Jetzt wurden die besten drei vorgestellt und das waren „Tape head“ von Sebastian Hocke, „Lieber zerfranst es mich“ von Manuela Tomic und als Siegerstück die Hochhausgeräusche von Roman Gerold „Cha cha cha“. Wer den künstlerischen Hörspielpreis der Schule für Dichtung gewonnen hat, wußte ich schon, denn das wurde bereits in der „Alte Schmiede“ bekanntgegeben, nämlich Claudia Bitters „Der Konkrettich und der Kranich ohne Kran“ und ich habe die 1965 in OÖ geborene Claudia Bitter, die, glaube ich, auch Bibliothekarin in der Hauptbücherei ist oder war, beim „Siemens Literaturpreis“, um den ich mich ja auch eifrig beworben habe, vor Jahrzehnten kennengelernt, wo sie, glaube ich, zweimal gewonnen hat.

Sie hatauch ein buch bei „Klever“ herausgegeben, das bei den Corona-Lesungen vorgestellt wurde, das leider nicht zu mirgekommen ist. Aber das Kurzhörspiel kann ich mir anhören und eine Zusammenfassung der achtzehn Hörspiele aus denen man auswählen konnte, da wurden ja Stimmkarten ausgeschickt, gab es auch. Da habe ich nicht mitgestimmt, weil ich mir ja selten Hörspiele anhöre. Aber sie klangen interessant. Sybille Berg war dabei und ein Hörspiel nach dem Roman von Julia Rothenberg nach dem Roman „Koslik ist krank“, den ich ja gelesen habe, die „Mattäus- Passion“, ein „Antigone-Poem“ vom Hörspieldoyen Helmut Peschina und der „Kasperl am elektrischen Stuhl von Konrad Bayer und da hat Franz Schuh alle Rollen gesprochen und, daß der „Wespennest-Mitbegründer“, der ja einmal einen Text von mir fast genommen hätte und Philosoph,was ja eigentlich sehr überraschend ist, Schauspieler des Jahres geworden ist, habe ich schon am Morgen oder zu Mittag im Radio gehört. Aber die heutige Hörspielgala barg überhaupt einige Überraschungen, wie ich gleich spoilern möchte, denn das Thema Corona hat offenbar sehr viel möglich gemacht.

Bevor das Hörspiel des Jahres bekanntgegeben wurde, kam immer das künstlerische Hörspie, das heuer auch „Originalhörspiel“ heißt und da haben einige Kritiker aus neun Hörspielen, das Beste ausgewählt und das war „Die Revanche der Schlangenfrau, ein Klangcomic frei nach Unica Zürn“ und das ist eine 1916 geborene surrealistische Autorin, von der ich einmal ein Buch im Schrank gefunden habe. Natascha Gangl, Maja Osojnik, die ich einmal bei einem Konzert im MQ kennengelernt habe und Matija Schellander haben ein Klangcomic daraus gemacht. Dann hielt Philip Scheiner, die Laudiato auf Franz Schuh. Er hat seine Dankesrede zugeschaltet und dann wurden die besten drei Hörspiele, die jetzt „Publikumspreis“ heißen, bekanntgegeben. Da war der dritte Platz „Ein Berg viele,“ von Magdalena Schrefel, wo eine Hörspielautorin ein Hörspiel über einen historischen Bergsteiger, glaube ich, machen will und sich darin verliert. Platz zwei ist das Hörspiel „Laute Nächte“ von Thomas Arzt, der auch einen Roman vor kurzem veröffentlicht hat und Platz eins, oh Überraschung, denn da hätte ich ja auf den Mainstream, der meistens gewinnt, getippt, also Sybille Berg oder Helmut Peschina, Julian Schutting war auch dabei und es gab auch ein paar Publikumsstimmen, die den Schutting Bayer genannt hat, aber welch Überraschung, es gewann ein Hörspiel, das, glaube ich, für das Kunstradio produziert wurde. Also eher ein Kanditat für Fritz Ostermayer, aber heuer ist ja, wie schon erwähnt,alles anders und so heißt das Hörspiel des Jahres oder der „Publiumspreis „How to protect our internal ecosystem“ von Miram Schmdtke und Minu Merz. Dann kam noch ein Abgesang auf das Publikum und die Hoffnung dieses im nächsten Jahr wieder live begrüßen zu können und ein paar Klangspenden haben die Gewinner neben dem goldenen Ohr, für das noch ein Name gesucht wird, auch aussuchen können.

Also seien wird gespannt, ob ich dann da wieder maskenlos und ungetestet teilnehmen kann, aber sehoptimistisch bin ich eigentlich nicht und in dem „Cha-cha-cha-Hörspiel“ wird auch erwähnt, daß der Lockdown nun schon sieben Jahre dauert, da hätten wir da ja noch einiges vor uns.

2021-02-25

Felix Kucher in der „Gesellschaft“

Heute hätte eigentlich Norbert Gstrein seinen neuen Roman „Der zweite Jakob“ vorstellen sollen was mich insofern interessiert hätte, weil ich wissen wollte, ob das der Roman ist ,dessen Anfang Norbert Gstrein 2019 vorlesen lies, als er den österreichischen Buchpreis gewann und krankenehishalber nicht kommen konnte. Jetzt ist er offenbar von Hamburg, wo er, glaube ich, lebt auch nicht nach Wien gekommen und da ist wahrscheinlich Corona schuld daran mit seinen Reisewarnungen, in Salzburg hat er oder hätte er auch in Literaturhaus lesen sollen, da bin ich, glaube ich, vorige Woche durch mein Veranstaltungsstreaming draufgekommen, aber da hätte man ein Ticket kaufen müßen, also auf die „AS“ gefreut, dann gemerkt, die Veranstaltung findet nichts statt, was dann beginnen mit dem Donnerstagabend? Ich könnte wieder zum Platz der Menschenrechte auf diese Donnerstagsdemo schauen, habe ich gedacht, aber da steht man ja nur herum, sollte Abstand halten, Maske aufsetzen und vielleicht ist auch Polizei dabei, war das letzte Mal als ich dort war, zwar nicht, aber dann hat mir der „Picus-Verlag“ einen Lnk geschickt,beziehungsmweise mich auf eine Veranstaltung in der „Gesellschaft der Literatur“ aufmerksam gemacht,wo der 1965 in Klagenfurt geborene und dort lebende Felix Kucher sein drittes Buch vorstellte und den habe ich, glaube ich, einmal bei einem Ö1 Wettbewerb im Radio- Kulturcafe kennenglernt, dann habe ich mir sein erstes oder zweites Buch bestellt, was nicht gekommen ist und jetzt das dritte Buch, der historische Roman „Sie haben mich nicht gekriegt“ in dem, wie Manfred Müller, der moderierte, erklärte zwei historische Frauengestalten zur Fiktion verknüpft wurden und zwar die 1896 in Udine geborene und 1943in Mexiko-Stadt verstorbene Arbeiterin, Künsterlin und Revolutionärin Tina Modotti und die 1900 in Fürth, Bayern geborene Marie Rosenberg, die als Mary S. Rosenberg in New York einen Buchverlag gründete, der heute noch besteht.

Felix Kucher erklärte, daß er auf das Thema gekommen ist, als er darauf gekommen ist, daß Tina Modotti, die bekannter, als die Buchhändlerin ist, eine Zeitlang in Kärnten lebte, mit Siebzehn ist sie aber nach Amerika ausgewandert,beziehungsweise ihrem Vater der schon dort war, nachgereist und da gibt es eine fiktive Stelle, wo die dreizehnjährige Marie mit ihrem Vater nach Venedig reist, und der ausreisenden Tina im Bahnhof von Verona begegnet, die schon mit Zwölf als Arbeiterin gearbeitet hat und damit ihre Familie ernährte, die kleine Marie wollte damals noch nicht die Buchhandlung ihres Vaters übernehmen, sondern Medizin studieren, dann hat sie die Buchhandlung doch übernommen, die ihr dann von den Nazis 1933 gekündigt wurde. So hat sie die Buchhandlung vorerst in ihre Wohnung verlegt. Da las Felix Kucher eine Stelle, wo sie 1934 Canettis „Blendung las und dann noch eine Stelle, wo Tina Modotti im spanischen Bürgerkrieg sich an der Befreiung Malagas beteiligte. Felix Kucher erklärte, daß es über Tina Modotti widersprüchliche Lebensbeschreibungen gibt. Sie ist jedenfalls von San Fransico nach Nexiko gekommen, hat dort Frieda Kahlo und Diego Rievera kennengelerte, war Schauspielerin, Fotografin, später Revolutionärin und Manfred Müller fragte Felix Kucher wieder wie man die Fiktion mit der Wirklichkeit verknüpft und was in dem Buch wirklich und was erfunden ist? Die beiden Frauen, habe ich verstanden, haben sich nie kennengelernt. Felix Kucher hat einige Begegnungen erfunden. Die erste 1913 auf dem Bahnhof, dann hat er noch erfunden, daß Tina Modotti auf dem Schiff nach Amerika Ridolph Valentino, der auch in dieser Zeit nach Amerika reiste, kennenlernte und Albert Einstein hat in Marys Rosenbergs Buchhandlung offenbar wirklich eingekauft und als ein Buch über Tina Modotti erscheint, erinnert sich Mary fiktiv an die fiktive Begegnung in Verona.

Interessant, interessant was, wie und worüber die Autoren schreiben und, wie man zum Stoff zu seinen romanen kommt? Felix Kucher sagte, daß er zur Recherce viel gelesen hat und das jüdische Museum in Franken besuchte, wo er viel Material gefunden hat und Fürth hat er auch besucht, weil die realen Fakten natürlich stimmen müssen, was ich, glaube ich, kürzlich auch bei einer Lesung hörte, wo Hanna Sukare einen fiktiven Ort erfand, um keine falschen Fakten zu beschreiben.

2021-02-23

Schneller, höher und so weiter

Am dreundzwanzigsten Juli sollen in Tokyo die olympischen Sommerspielen beginnen, die eigentlich schon im Vorjahr stattfinden hätten sollen, Corona bedingt verschoben wurden und ob und wie sie heuer stattfinden sollen ist auch noch nicht so klar, Dieter Bandhauer vom „Sonderzahl-Verlag“ hat aber Markus Köhle und Peter Clar den Auftrag für ein Olympia-Buch gegeben, das heute in der „AS“ vorgestellt wurde, obwohl es laut „Amazon“ und anderen Internetvorschauen erst im Mai oder Juni erscheinen soll.

Es scheint aber schon erschienen zu sein, zumindest hielten es die beiden Autoren in den Händen, JohannesTröndle moderierte und es begann mit einem Prologo oder einem Namenstext, wo der 1975 geborene Markus Köhle, der als Poetry Slamer begann und jetzt sehr viel in der „AS“ und auch wo anders moderiert sich mit dem 1981 geborenen Peter Clar, der, glaube ich, auch im Jelinek Forschungszentrum tätig ist und mit dem ich öfter beim Volksstimmefest las abwechselnd, die nicht im Buch vorkommenden Sportarten verlasen.

Dann kamen einige Artikel aus dem Buch, beginnen mit Ringen, Turnen, Schwimmen, schließlich Skaten, was heuer zum ersten Mal im Tokyo präsentiert werden sollte und Johannes Tröndle erklärte, dann im Gespräch, daß in dem Buch unterschiedliche Textarten enthalten sind. De Lexikoneinträge wurden schon im Vorspann erwähnt, dann gibt es aber Kurzprosatexte aber auch viel Sporttechnisches, etcetera, am Schluß hat Markus Köhle auch noch von seiner Dreisprungerfahrung, die er früher selbst betrieben hat, vorgelesen, hat er doch am Anfang erzählt, daß er bis zu seinem sechzetnten LA sehr sportlich gewesen war, dann kam eine musikalische Phase, dann ist er in der Literatur hängen geblieben, die er heute noch betreibt und am Schluß gab es noch einen nicht im Buch enthaltenen Text, der mit Radfahren und Reiten begann und mit einem Schlußwort endete.

Lesen förderte Johannes Tröndle noch auf. Mal sehen, ob das Buch schon erschienen ist, aufder „Sonderzahl-Seite“, wo auch zwei Fotos von den beiden Autoren in sportlicher Betätigung zu sehen ist, steht etwas von März.

Also gibt es es vielleicht doch schon, ich werde es mir nicht kaufen, bin ich ja nicht sehr sportlich und interessiere mich für die olympischen Spielen wahrscheinlich genausowenig,wie vor Fußball. Aber dafür interessieren sich ja auch einige oder mehrere Literaten, so daß ich auch schon einige Fußballbücher gelesen oder in meinen Regalen habe und Johannes Tröndle hat in seiner Einleititung auch etwas von einer Korrespondenzenpoesie oder einen Gedichtbriefwechsel erwähnt, die, die Beiden ebenfalls geschrieben oder herausgegeben haben, also auch etwas zu lesen, wenn man sich wie ich für Sport nicht so sehr interessiert und auf die jeweiligen Homepages hat Johannes Tröndle auch noch hingewiesen

2021-02-22

Begegnungen: Stichwort Familienökonomie

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:09
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Wieder eine neue Reihe in der „Alten Schmiede“, die, wie ich in das Video kam Johanna Öttl gerade vorstellte und zwar scheinen da die Autorin Lydia Mischkulnig, die Literaturkritikerin Brigitte Schwens-Harrant und die Journalistin Christa Zöchling immer zwei Bücher zu einem bestimmten Thema zu besprechen, die die Zeiten und die Grenzen sprengen

Diesmal hieß das Stichwort „Familienökonomie“ und die zwei Bücher waren von der 1947 geborenen seneagalischen Autorin Ken Bugul oder Maritou Mbaye Bileoma und der 1940 geborenen Annie Ernoux. Zwei Romane, die beiden etwas Autobiografischen haben dürften oder im Text starke Beziehungen zu ihren Autorinnen aufweisen, was immer, das auch heißt und bedeuten kann,, was in der Diskussion auch besprochen wurde.

Ken Bugul, das Pseudonym heißt „Keiner will sie“ und Ken Bugul, die Tochter eines Marabut,was offe nbar ein senegalisches Oberhaupt ist, ist nach Belgien zum Studium gegangen, 1989 in ihre Heimat zurückgekommen und hat sich dort in den Harem als achtundzwanzigste Ehefrau eines Marabut oder Serigne begeben, wo europüäische Leserinnen wahrscheinlich den Kopf schüttelt und auch das wurde diskutiert. Später hat sie, entnehme ich Wikipedia, nach dem Tod des Marabuts, sich in die Hauptstadt begeben, einen Arzt geheiratet, eine Tochter bekommen und zu schreiben gegonnen. Sie war 2017 Stipendiatin im Literaturhaus Zürich und hat 2000 einen Literaturpreis für den 1999 geschriebenen Roma „Riwan oder Sandweg“ geschrieben, der 2018 bei „Uniom“ auf Deutsch herausgekommen ist, den die drei Frauen in ihrer Stichwortreihe besprachen und das war interessant, denn offenbar ein vielschichtiges Buch und auch eines, das viel von dem schon Beschriebenen enthält.

Es brennt und eine Sklavin, ein sechszehnjähriges Mädchen und die achtundzwanzigste oder was auch immer Ehefrau des Serigne flieht und die offenbare Ich-Erzählerin oder Alter Ego der Autorin ist auch eine ehefrau, hat aber das Recht jeden Abend über den Sandweg in das haus ihrer Mutter zurückzukommen.

Der Titelheld Riwan ist ein Sklave oder ein Begleiter der Protagonistin, der immer schweigt und die Ehefrauen nähern sich dem Serigne auch nur kriechend an, um ihn zu massieren oder zu füttern.

Die typische Haremsgeschichte, habe ich gedacht und als Hauptschülerin habe ich einen solchen Roman gelesen und mir dann selber eine Haremsgeschichte ausgedacht, die mich lang beschäftigt hat.

Jetzt habe ich eher den Kopf geschüttelt und gedacht, was schreibt diese Autorin da und wieso diskutieren die drei Frauen das? Christa Zöching hat nach einigen theoretsichen Diskurs und Fachsimpeln der zwei anderen Frauen dann dieses Thema angesprochen und gesagt, daß sie das buch befremdet oder verärgert hat. Lydia Mischkulnig hat vorher noch gemeint, daß sie beim Lesen dachte, die Autorin hätte die westlichen Leser damit in eine Falle locken wollen und ich habe wieder „Was soll das?,“ gedacht. Christa Zöchling sagte dann, daß sie Berichterstatterin bei Dschihad-Prozessen war und da genau das gefunden hat, wie die IS einen Staat aufbauen will und die jungen syrischen Männer, die zum IS wollen und die jungen hier aufgewachsenen Frauen, genau siese Vorstellungen haben.

Das wurde dann nicht richtig ausdiskutiert, beziehungsweise hat Lydia Mischkulnig dann auf die 1940 geborene französische Autorin Annie Ernaux umgeschwenkt, die in den letzten Jahren im deutschen Sprachraum viel brsprochen wurde. Ich habe von ihr noch nichts gelesen und daher auch den Roman „Scham“ nicht gekannt. Annie Ernaux ist eine, die offenbar auch über ihr Leben schreibt und das Buch beginnt damit, daß die zwölfjährige Annie 1952 Zeugin wird, wie ihr Vater ihre Mutter umbringen will. Er tut es nicht und es wird nie wieder in der Familie darüber gesprochen. Die Eltern sind arm und betreiben einen Laden und eine Kneipe und Annie kommt dann in ein Nobelinternat und schämt sich ihrer Eltern. So ungefähr habe ich das Buch verstanden. Eigentlich zwei ungewöhnliche Romane, die die drei Autorinnen für ihre Reihe ausgesucht haben.

Ich denke, man müßte sich wahrscheinlich in beide Autorinnen mehr einlesen, um sie zu verstehen. In Ken Bugul noch mehr, als in Annie Ernaux, die ja für uns wahrscheinlich weniger ungewöhnlich ist und interessant ist auch, um auf die letzte „Schmiede-Veranstaltung“ und die alten Frauen, die dort besprochen oder nicht besprochen wurden, zurückzukommen. Beide Frauen sind über siebzig und beide schreiben, wenn auch in anderen Kulturen über ihr Aufwachsen mit all den literarischen Verfremdungen, die es dabei wahrscheinlich gibt.

Interessant, interessant, schreibe ich wieder meine Zusammenfassung und das ist auch die zweite „Nachtschicht-Staffel“, wo Susanne Scholl und der Verleger Georg Hauptfeld gestern mit Walter Famler sprachen und die ebenfall 1949 geborenen Susanne Scholl, die einen Essay in der „Edition Konturen“ veröffentlicht hat, von ihrem Leben und Aufwachsen erzählte.

2021-02-18

Fast verpasster Doppelpack

Die „Alte Schmiede“ hat ja den „Dichterinnen-Dialog“ und da hat Frieda Paris ja einmal Meta März vorgestellt und die Ruth, die ein Buch über den Maler James Ensor geschrieben hat, hat sich im Zug der Recherche mit der 2019 verstorbenen Dichterin Brigitte Kronauer beschäftigt, weil die ein Buch über Ostende und oder dem Maler „Verlangen und Musik im Gebirge“ geschrieben hat und weil die Ruth ja eine sehr eifrige Feministin und Dichterin über siebzig ist, was Mieze Medusa, glaube ich, noch nicht so erkannt hat, daß es derzeit viele Frauen mit diesen Merkmalen gibt, hat sie sich in der „Alten Schmiede für die Reihe angemeldet und ich, die ich ihr Buch schon gelesen habe, habe mich auf die Veranstaltung sehr gefreut und der Ruth auch fest versprochen, sie mir anzusehen, als ich vorigen Woche bei ihr zum Mittagessen war. Dann hatte ich eine fünf Uhr Stunde und der Klient wollte auch diese Woche, um fünf anrufen.

„Geht sich gerade aus, wenn wir danach nach Harland fahren!“, habe ich gedacht und bin darauf gekommen, die Veranstaltung fängt schon um sechs an und, um halb acht gibt es noch eine Veranstaltung.

Was also machen, da wir ja nach Harland wollten und man eigentlich genaugenommen wegen des Lockdown light, ja um acht zu Hause sein muß?

„Macht ja nichts!“, könnte man denken. Derzeit gibts doch keine Liveveranstaltungen und Videos haben kein Ablaufdatum. Aber alle Livestreames der „Alten Schmiede“ sind nachher nicht mehr verfügbar. Nur ein paar Ausgewählte. Man kann aber anfragen, zumindest habe ich das bei Gerhard Jaschke einmal getan und es hat geklappt und so habe ich das auch getan und Annalena Stabauer hat mir auch gemailt, sie wird sich darum kümmern und gibt mir dann Bescheid. Aber ich hätte mir das Video am liebsten gleich anschließend angeschaut, um zeitgerecht darüber bloggen zu können und wollte, weil ich das Buch schon gelesen habe, auch nicht bis sieben in Wien bleiben und dann die andere Veranstaltung versäumen. Dann ist es wieder anders angekommen, denn Barbara Brunner hat mir ein Buch geschickt, das bis viertel acht kommen hätte können und einen Brief hatte ich auch noch zu schreiben.

Also während ich meine Stunden eintrug und der Alfred die mitzunehmenden Sachen einpackte, den Livestream eingeschaltet und die Ruth mit einer Blume im Haar aus dem Buch lesen gesehen.

Danach nach Harland gefahren, dort knapp nach halb acht angekommen, dabei habe ich Benedikt Wells „Hard Land“, das ich eigentlich zu Ende lesen wollte, im Badezimmer vergessen. Die ausgelesenen Bcher eingetragen und dann wieder in die „Alte Schmiede“, wo Jana Volkmann zwei Neuerscheinungen vorstellte. Sie tat das gerade mit der mir bisher unbekannten Volja Hapeyeva einer Lyrikerin und Übersetzerin aus Moldawien, deren Romandebut „Camel Travel“ bei „Droschl“ erschienen ist. Denn sie war im Vorjahr Stadtschreiberin von Graz. Ist derzeit, glaube ich, im unabhängigen Literaturhaus Krems Gast und wird im März, wie ich ergooglet habe, nach München gehen. Den Titel ihres, von Thomas Weiler übersetzen Romanes, habe ich nicht ganz verstanden, denn Volja Hapeyeva war gerade im Gespräch im Jana Volkmann und hat dann eine Stelle von einem Kind gelesen, dem die Mutter immer Grütze kochte, was es nicht essen wollte und den Brei dann an die Tauben verfütterte, das aber um die Mutter nicht zu enttäuschen, so tun wollte, damit sie es nicht merkt.

Es geht in dem Buch, das, wie in der Beschreibung steht, vom Heranwachsen in der SU handelt. Volha Hapeyeva wurde 1982 geboren, auch um Mode. Jedenfalls fragte Jana Volkmann, die Autorin danach und bin gespannt, ob ich einmal an das Buch kommen werde und dann begrüßte Jana Volkmann, die 1975 als Doris Mitterbacher in Schwetzingen geborene Mieze Medusa, die derzeit auch regelmäßig in der „Schmiede“ moderiert.

Zuletzt hat sie sie sich mit „Literatur und Rap“ beschäftigt und ich habe sie auch als Poetry Slamerin kennengelernt oder eigentlich 2008, als sie bei der „Rund um die Burg“ ihr Debut „Freischnorcheln“ vorstellte. Das Buch, das mich damals sehr interessierte, habe ich inzwischen auch gefunden. Zum Lesen bin ich aber noch nicht gekommen. Dafür war ich einmal in der „Gesellschaft“, als sie ihre „Mia Messer“ präsentierte und jetzt das neue bei „Residenz“ erschienene Buch, das „Du bist dran“ heißt und das Interessante daran ist, daß es darin auch, um drei Protagonisten zu gehen scheint, die, wie bei Carolina Schutti nichts oder scheinbar nichts mit einander zu tun haben. Eine Idee, die mich seit gerstern auch für mein nächstes Buch interessiert.

Da geht es um drei Generationen, die achtzehnjährige Agnesa, den vierzigjährigen Computernerd Eduard und die siebzigjährige Feministin Felicitas und da sagte Mieze Medusa etwas, was ich schon oben andeutete, daß es offenbar keine über siebzigjährigen Schriftstellerinnen gebe und ich dachte mir. was sagt sie nur?

Ich kenne jedenfalls viele. Kunststück bin ich das ja auch bald schon. Um den Gegensatz von Stadt Land scheint es in dem Buch auch zu gehen und, um Computer, denn die Generation der Agnesa ist ja damit aufgewachsen, während sich, wie Mieze Medusa zu meinen scheint, die fast Siebzigjährigen eher schwer damit tun. Interessant und spannend zu lesen, wenn ichs mals finde.

Da meine Leseliste aber sehr lang ist, brauche ich mich auch nicht besonders bemühen, habe ich ja nicht nur den Benedikt Wells zum Weiterlesen vergessen. Dafür aber heute einen Roman von dem mir bisher unbekannten Emil Bobi bekommen und der ist, habe ich herausgefunden ein 1958 geborener Journalist. Also einer der auch bald siebzig werden wird.

2021-02-17

Carolina Schuttis Kreise

Wieder in die „Gesellschaft für Literatur“ und diesmal ohne hin und her Gehoppe, sondern sich auschließlich Carolina Schuttis neues Buch gewidmet.

Von der 1976 in Innsbruck geborenen und auch dort lebenden Carolina Schutti habe ich schon einiges gehört, darunter bei den „Textvorstellungen“ aber noch nichts gelesen.

Sie hat beim „Corona-Bachmannpreis“ gelesen und schon einige Bücher geschrieben, war auch einmal für den „Alpha“ nominiert und jetzt präsentierte Manfred Müller ihr neues bei „Droschl“ erschienenes neues Buch „Der Himmel ist ein kleiner Kreis“, in dem, wie er sagte und und auch in der Beschreibung steht, zwei Frauenschicksale in einander verknüpft sind, die auf dem ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.

Nämlich die Ich-Erzählerin eine Bootsbauererin, die in einer Anstalt lebt und eine Ina, die in Sibirien eine Raststätte eröffnen will und die Assistentin eines Boris ist.

Zwei Stellen hat die Autorin mit den kurzen schwarzen Haaren gelesen und als ich schon dachte, daß wäre vielleicht eine Idee für mein neues Buch, zwei Frauenschicksale in einen Roman zu verknüpfen, die nichts miteinander zu tun haben, klärte Manfred Müller das Geheimnis auf, die Ina ist von der Erzählerin ausgedacht, die ja in der Anstalt zurückgezogen lebt, während die Ina in den Weiten Sibiriens wandelt und ein Gedicht von Sylvia Plath gibt es zu Beginn auch.

Carolina Schutti erklärte im Gespräch, daß die ein Buch über eine wütende Frau schreiben wollte. Die Bootsbauerin hat offenbar die Werkstatt ihres Chefs zertrümmert und ist dadurch in der Anstalt, eigentlich ein sehr anachristischen Wort, aber Carolina Schutti hat es öfter erwähnt, gelandet und denkt sich dort in die Weiten dieser Welt hinein.

Manfred Müller fragte nach der Recherche. Als Carolina Schutti ein Buch über Patagonien geschrieben hat, war sie offenbar nicht dort, wie sie ihm damals erzählte. Jetzt kann man wahrscheinlich nicht so einfach nach Sibirien und von Innsbruck nach wien wahrscheinlich auch mit einer ausdrücklichen Ausreisegenehmigung und dem entsprechenden Test und Carolina Schutti antwortete, daß sie da eher im Netz recherchiere. Sie hat für die Ina aber schießen gelernt und da gleich, was sie verwunderte, daß das so einfach geht, drei Mal ins Schwarze getroffen. Ich würde glauben, daß das bei mir nicht so einfach wäre und über das Schreiben ging es in dem Gesrpäch auch.

Carolina Schutti spart viel aus, schreibt sehr strukturiert und denkt sich ihre Figuren gern sehr sinnlich aus und ich denke, ein etwas anachronistisch und distanziertes buch, aber Kritiker, ich weiß natürlich, daß ich es erst lesen muß, um das richtig zu beurteilen, was ich wahrscheinlich so bald nicht tun werde, obwohl Manfred Müller am Ende der Veranstaltung das Kaufen des Buches wieder sehr empfahl. Den kleinen Buchhandel statt des bösen großen hat er diesmal ausgelassen und ich denke, ich nehme mir die Idee mit vielleicht einmal ein Buch zu schreiben, das von zwei gar nichts miteinander zu tun habenden Protagonistinnnen handelt und da bleibt natürlich die Frage über, ob das überhaupt gehen kann? Wahrscheinlich käme ich dann auch zu dem Geheimnis, daß beide, wie wahrscheinlich „Bis ans Ende Marie“ die selben sind oder auch auf etwas anderes.

Seien wir gespannt, wenn ich das wirklich einmal ausprobiere, vorher kommt ja noch das „Corona-Texte-Buch“ und ein schöne Sprache hat Carolina Schutti natürlich auch. Ich habe mir einige Sätze von der Lesung aufgeschrieben, obwohl ich gestehen muß, daß mich ein Leben in der Anstalt und das Phantasieren in die Weiten von Sibirien, wo die Konservendosen herumliegen und man am Ende in Gruben fällt, vorläufig nicht so besonders interessiert.

2021-02-16

Geschichte schreiben

Da ich ja jetzt schon fast ein Jahr nicht mehr live in der „Alten Schmiede“ war, kenne ich mich mit den dort derzeit aktuellen Reihen nicht mehr aus. Als Moderatoren agieren dort jetzt Jana Volkmann und Johanna Öttl, Markus Köhle moderiert auch recht viel und „Geschichte Schreiben“ ist eine Reihe, die mir offenbar bisher entgangen ist, beziehungsweise ich mich nicht erinnern kann, einmal life oder per livestream dort gewesen zu sein.

Sabine Scholl stellte die Bücher von Hanna Sukare „Schwedenreiter“ und Ludwig Lahers „Schauplatzwunden“ vor, in denen es bei beiden, um das dritte Reich bezeihungsweise den Holocaust geht und Sabine Scholl,die „Wildgans-Preisträgerin“, die ich schon öfter in der „Alten Schmiede“ erlebte, hat sich für die Veranstaltung offenbar ein besonderes Konzept ausgedacht, denn das zweite Buch der 1957 in Freiburg geborenen Hanna Sukare ist schon 2018 erschienen und da war ich schon im Literaturhaus bei der Präsentation und der 1955 geborene Ludwig Laher, der sich auch sehr bei den IG-Autoren engagiert, in Klagenfurt den Literaturkurs macht und den ich, weil er auch über dieses Thema geschrieben hat, in die Jury des „Ohrenschmauses“ brachte, hat schon über viele Themen, darunter auch in einem seiner ersten Bücher „Herzfleischentartung“ über ein oberösterreichisches NS-Lager geschrieben.

In „Bitter“ hat er auch über dieses Thema geschrieben, beide Bücher habe ich bekommen, eines von Anna Jellers „Tag des Buches-Aktion“, das zweite bei einem Bücherflohmakt vor der „Buch Wien“ und jetzt geht es wieder, um das „Arbeitserziehungs und Zigeuneranhaltelager St.Pantaleon – Weyer und da hat er über zwölf Personen geschrieben, die mit diesem Lager in Verbindung standen.

Jana Volkmann deren Buch ich leider noch nicht bekommen habe, eröffnete, stellte Sabine Scholl vor und erzählte, daß Ludwig Laher nicht live in den Livestream der „Alten Schmiede“ kommen kann, sondern zugeschaltet wird und die erzählte dann über das Buch, vor allem, daß es eher dokumentatisch als fiktional ist. Dann wurde Ludwig Laher zugeschaltet und begann zu lesen, aber leider kein Ton zu hören und nach einer Weile sah man den August mit der Maske am Pult hantieren und dann sagte Sabine Scholl „Entschuldigen Sie Herr Laher, wir können Sie nicht hören!“

So begann dann Hanna Sukare mit ihrem „Schwedenreiter“ und erzählte, daß Sabine Scholl sie gefragt hat, wie man über Geschichte schreiben kann. Sie sagte, sie schreibt in und von der Gegenwart und begann dann eine Stelle zu lesen, wo der kleine Enkel der Rosa als Bettlerkind beschimpft wird und man erfährt. Der Sohn, ein Deserteur, hat sich im Krieg auf einer Alm versteckt und wurde erwischt. dann sind fünfzig Leute, darunter auch die Großmutter, ins Lager gekommen und Hanna Sukare erklärte, daß es sich bei dem Ort „Stumpf“ eigentlich um Godegg handelt, wo es im Jahr 1944 den sogenannten „Sturm“ gegeben hat.Hanna Sukare war in Godegg, hat die Chronik gelesen, wo nichts davon drinnen gestanden hat. Jetzt wurde oder wird die Chronik umgeschrieben, denn in den Achtzigerjahren haben einige Studenten den Sturm entdeckt und darüber geschrieben, sind aber bald verstummt und jetzt im Gegensatz zu Ludwig Laher, der es ja dokumentarisch anfaßte, ein fiktionaler Text.

Hanna Sukare las noch einige Stellen daraus und unterhielt sich auch ausführlich mit Sabine Scholl darüber und interessant ist auch die Frage, wieso Godegg in dem ort Stumpf heißt. Sie meinte, sie hätte sogar im „Otto Müller-Verlag“ danach gefragt. Karl-Markus Gauß hat ihr geraten, den Klarnamen zu verwenden. Aber für sie hat es nicht gepaßt. Denn wenn sie einen Ort nicht genau kennt, kann sie auch nicht richtig darüber schreiben, verlegt den Stephansdom also in den vierten Bezirk beispielsweise, deshalb Stumpf, weil sie der Ort an einen Kegelstumpf erinnert und da muß ich schreiben, da hätte ich Schwierrigkeiten und würde es nicht so machen. Denn in Godegg ist das ja passiert und nicht in Stumpf und wenn ich das Buch lese, hätte ich damit Schweirigkeiten, so wie ich lange nicht verstand, daß Manfred Wieningers Krimis in Harland spielen und es dort ein Leichenschauhaus gibt und ich frage mich immer, wenn ich durch die Siedlung radle, wo das nun ist und als ich Manfred Wieninger danach fragte und der mir nur lakonisch „Damit ist St Pölten gemeint!“, antwortete, habe ich nicht verstanden, warum er diese diese Verklausierung wählte?

Nachdem sich Sabine Scholl bei Hanna Sukare für die Lesung bedankte, kam wieder Jana Volkmann und sagte, wir schalten jetzt Ludwig Laher zu. Es gibt eine lesung, aber leider kein Gespräch und so war Ludwig laher über Skype zu hören, wo es noch eine Rückkoppelung, dann aber doch eine Lesung gab und Ludwig Laher dann selbst einiges über sein Buch erzählte.

Er las eine Stelle, die von einem Arzt handelte, der offenbar in der Nacht von der SS in das Lager geholt wurde und einen Totenschein ausstellen sollte, daß ein Gefolterter an einer Pneumonie gestorben sei, was er zuerst verweigerte, dann aber unter Androhungen doch tat und dann offenbar sehr lang darunter litt. Eine Stelle aus dem Kapitel des Lagerleiters hat er auch noch gelesen und am Schluß eine Stelle aus einem Gespräch, das er kurz vor dessen Tod mit dem ehermaligen Gauleiter hatte, der über das damalige Geschehen offenbar kein Schuldbewußtsein zeigte.

Am Schluß war wieder Jana Volkmann zu hören, die das Lesen der b2eiden Bücher empfahl, aber ich habe bei Ludwig Laher ja noch „Bitter und die „Herzfleischentartung zu lesen. Von Hanna Sukare, die „Staubzunge“, die ich mir bei einem Weihnachtsflohmarkt in der Grünangergasse kaufte und jetzt liegt Fabian Neidhardts „Immer noch wach“ bei mir, was ich höchstwahrscheinlich vorher lesen wird, ein Buch über das Sterben oder eine nahtoderfahrung, das ich mir bestellte, weil Fabinan Neidhard ja auch in der Bloggerdebutjury ist und außerdem öfter mit Wolfgang Tischer im Literaturcafe einen Podcast macht, der das Buch gerade vorstellt, so daß ich mich da auch hineinhörte, obwohl das ja ein anderes Thema ist.

2021-02-15

Keine Jurysitzung, Margit Schreiner und Track 5

Heute hätte um drei die zweite „Ohrenschmaus-Jursitzung“ für den „Schokoladenpreis“ mit dem Thema Mut sein sollen. Denn da soll es ja heuer fünfzehn Zotter-Schokoladen mit diesbezüglichen Texten geben, für die es fünfundfünzig Einreichungen gegeben hat.

Als ich mich vor drei auf die Zoom-Sitzung, ich habe da ja meistens Schwiergkeiten mit dem Ton und auch keine Kamera, vorbereitete, meine zwölf Vorschläge habe ich schon vorher geschickt, bekam ich dann ein Mail, daß die Sitzung ausfällt, weil die meisten Teilnehmer ihre Vorschläge schriftlich schickten und ich wußte eine Weile nicht, was ich heute flüstern sollte, weil um sieben eine Stunde und da wäre ja in der „AS“ die „Radiophone Werkstatt“ gewesen, wo die zehn Favoriten des „Track 5-Kurzhörspielwettbewerbs“ vorgestellt, die dann am sechsundzwanzigsten bei der „Hörspielgala“ präsentiert, beziehungsweise die Preisträger, bekanntgegeben werden.

Dann bin ich, während ich meine Steuererklärung machte, darauf gekommen in der „Gesellschaft“ präsentiert Margit Schreiner ihr neues Buch „Vater, Mutter, Kind, Kriegserklärung, Über das Private“ und dazwischen habe ich noch ein Mail von Robert Huez bekommen, dem ich ja meine zwei schon erschienen CoronaBücher für das Literaturhaus schickte und mit dem ich mich über den Lockdown unterhielt.

Da wird sich ja vorläufig nichts verändern. Also weiter Livestream was eigentlich ein bißchen intensiver sein kann, denn so konnte ich zwischen meiner Stunde gleich zwei literarische Erfahrungen machen und Margit Schreiner von der ich schon einiges gelesen habe und sie auch schon in der „Alten Schmiede“ ,sowie in der „Gesellschaft“ und im „Literaturmuseum“ hörte, erklärte gleich, was ich eigentlich so nicht wußte, daß sie immer nur autorbiografisch geschrieben hat.

Ich hätte den „Hausfrauensex“ und auch ihre Thomas Bernhard-Texte nicht dafür gehalten, aber die Idee über sich als Siebenjährige, die einmal Scharlach hatte und da wurde offenbar auch schon der Lockdown ausprobiert und die Spielsachen verbrannt oder in der Waschmaschine gewaschen, war eigentlich spannend.

„Da erfahren Sie etwas über die Fünfzigerjahre!“, hat Manfred Müller gesagt und da ich ja auch 1953 geboren bin, war mir auch einiges bekannt, das heißt Margit Schreiner war viel aufmüpfiger, ist sie doch mit einem Schilling in eine Greißlerei gegangen und hat der rothaarigen Kassiererin erklärt, daß sie dafür hundert Stollwerk haben will, aber die kosteten zehn Groschen, also „Rechnen lernen, kleines Fräulei!“ und zehn Stück herausgerückt und die kleine Margit hat die dicke Rothaarige dann sehr gehaßt.

Gerade als Manfred Müller das Kaufen des Buches empfahl, hat mein Telefon geläutet. De Stunde gemacht und dann gedacht „Jetzt schaue ich noch schnell in die „AS“!“

Meistens ist das dann ja nach einer Stunde aus, aber diesmal nicht, denn „Track 5“ ist ja sehr intensiv und das Erste, was ich sah, war ein Plattenspieler auf dem sich eine Art Zug drehte. Dann war Andreas Jungwirth zu sehen, der die zehn Tops präsentierte und auch erklärte, um was es ging. Ein Kurzhörspiel von fünf Minuten Länge, wo immer ein Satz dabei sein muß. Diesmal hieß er „Was wirklich geschah“ und es gab über zweihundertsechzig Einreichungen. Dann erschien schon Jörg Piringer, denn er war einer der top ten und hat auch schon mehrmals eingereicht. Von seinem Hörspiel habe ich aber nicht viel mitgekommen. Dann kam einer der Juroren der Musiker Jürgen Berlakovich und dann drehte sich das Grammophon weiter und Andreas Jungwirth legte immer einen Gegenstand darauf. Eine Klopapierrolle hat es schon gegeben, wie ich dem Chat entnahm und Corona war das große Thema und lockdownbedingt auch sehr viele Einreichungen und ich hörte mich durch die Top zehn, googlete dazwischen auf die ORF- Seite, wo nicht nur schon die zehn Tops präsentiert waren, sondern man sich auch durch alle Einreichungen durchgooglen konnte,wo sich beispielsweise auch Mae Schwinghammer beteiligte.

Also sehr spannend Jörg Piringer hat auch vorgeschlagen, daß der ORF alle Hörspiele spielen soll, aber im Netz kann man sie anhören und es ging dann weiter mit dem Lockdown und anderen Themen.

Ein Hörspiel heißt „Cha cha cha“ und drehte sich, um die Geräusche eines Hauses, die man hören kann wenn es schon sieben Jahre Lockdown gab. Bei einem anderen Hörspiel ging es um den Satz „Schau auf mich, schau auf dich!“

Ein Autor hat sich anonym beworben. Einer heißt „Verirrte Fische“ von Frank Rawel. Da drehte sich dann eine Sardinendose auf der Platte.

Den „Tag, wo Aristoteles verschwand“ gab es auch und das war sehr witzig mit vielen Kinderstimmen und am Schluß kam Claudia Bittner, den sie hat, was schn bekanntgegeben wurde, den Preis gewonnen, den die „Schule für Dichtung“ vergeben hat, die top drei, die dann bei der Gala präsentiert werden, werden morgen bekannt gegeben und ob es heuer auch einen Livestream bei der Hörspielgala gibt, ist auch nicht so klar.

Spannend, spannend und das Gute dabei war, daß ich am Ende wieder an den Anfrang kam, mich also auch durch das Hörspiel „Was wirklich geschah“ geschah, hören konnte. Da gab es auch ein Hörspiel, das nur aus Anagrammen bestand und so weiter und so fort.

Ich bin ja, wie ich immer schreibe, kein wirklicher Hörspielfan, war aber ein spannender Abend. Eine Schätzung kann ich zwar nicht abgeben, aber wahrscheinlich werde ich mir auch die Hörspielgala geben.

2021-02-09

Daniel Kehlmanns Zukunftsrede

Ich habe es mir angewöhnt, immer wenn ich die Literaturprogramme des Literarhauses, der „AS“, der „Gesellschaft“, etcetera, bekomme, sie mir durchzusehen und sie dann in meinen Kalender einzutragen, um zu wissen, wo ich wann hingehen kann?

Seit ich blogge ist dann auch ein Vorausbloggen dazugekommen. Das heißt, ich habe die Bücher, die ich gelesen habe, erst später eingetragen. Mit Corona ist dann alles anders geworden, weil ja keine Livestreamveranstaltungen mehr. Die Programme sind aber trotzdem gekommen und ich habe im Jänner, als ich von Harland zurückgekommen bin, trotzdem eingetragen, habe aber in der letzten Zeit erfahren, daß verschiedene Veranstaltungen, weil die eingeladenen Autoren offenbar nicht kommen konnte, verschoben oder abesagt wurden, was bedeutet, daß ich dann Lücken in meinen Blog hätte, was auch den heutigen Tag betraf. Denn die „AS-Veranstaltung“ mit Zsofia Ban abgesagt und soll ich jetzt ein Buch vorreihen oder nach einem anderen Livestream suchen?

Und da gab es auch etwas, nämlich um sechs in der „Gesellschaft“, die Präsentation von Barabara Riegers „Reigen reloaded“ Das begann zwar schon um sechs und da hatte ich noch eine Stunde, was nichts gemacht hätte, weil man die „Gesellschaft-Stream“ zurückspulen kann. Aber ich gehe ja nicht so gern zu Veranstaltungen, wo ich die Bücher schon in den Regalen habe, um vielseitig berichten zu können und das Buch hat mir „Kremayr und Scheriau“ ja schon geschickt. Dann bin ich darauf gekommen im Grazer Literaturhaus gibt es einen Stream über Angst. Ein aktuelles Thema in Zeiten, wie diesen und eines, das mich derzeit ja auch brennend interessiert, um herauszubekommen, wie in Corona-Zeiten das logische Denken durch Angst vielleicht wirklich reduziert wird, wollte dann aber auch nicht wirklich über eine Diskussion mit Irmgard Gris, Constanze Dennig, Franz Voves, etcetera , also eigentlich zu wenig literarisch für den Blog, dann bin ich daraufgekommen im „Aktionsradius“ gabs noch ein Interview mit Melisa Erkurt, deren Buch „Generation Haram“ auch schon auf meinen Büchersapel liegt. Passt also auch nicht richtig und dann dann fand ich im „Literaturcafe“ den Tip mich in die Stuttgarter Zukunftsrede über künstliche Intelligenz von Daniel Kehlmann hineinzustreamen und das war es dann habe ich geglaubt, denn wenn ich auch, wie mich meine Leser schon gemahnt habe, kein wirklicher Daniel Kehlmann Fan bin, ihm einmal in der „Alten Schmiede“ auch ein wenig verlegen erlebte. Da ging es, um eines seiner frühen Bücher, als er noch nicht so berühmt war.

„Tyll“und „F“ habe ich dann gelesen und vorher auch noch „Ruhm“ und „Unter der Sonne“ Er ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller und künstliche Intelligenz klingt auch interessant, obwohl ich nicht davon verstehe und mich mit den literarischen Zusammenhängen auch nicht wirklich bescähftigt habe. Also auf nach Stuttgart, das Internet machts möglich, habe ich gedacht. War dann aber nicht so leicht, denn ich bin in den Stream nicht hineingekommen. Hätte irgendwas hochladen und istallieren müssen, also doch in die „Gesellschaft“ und ein bißchen Barbara Rieger zuhören, weil mich die Diskussion über Angst doch nicht so vom Sessel riß und die Veranstaltung im Aktionsradius“ erst um halb acht begann. Da habe ich ein bißchen zugehört. Auch nicht so literarisch und es dann noch einmal mit dem Stream versucht und sieh da, es klappte fast eine Stunde zu spät und daher, wie ich fürchtete, wieder einmal wie damals im Belvedere, wo mich auch einige Leser rügten, nicht so viel verstanden von den englischen Sätze und der Diskussion zwischen „Control“ und dem Autor bzw einem Brian und einem Christian, der von einer Zombie-Apokalypse sprach, was mich in Zeiten, wie diesen auch sehr interessiert.

Es gab aber eine Diskussion zwischen Daniel Kehlmann und Michael Resch, dem Direktor des Höchsleistungsrechenzetntrums Stuttgarts über künstliche Intelligenz. Das war interessant, vielseitig und ist auch ein bißchen vom Thema abgewichen. Hatte aber inzwischen herausbekommen, daß man den Stream noch zweiundsiebzig Stunden später abrufen kann. Also abwarten, bis ich an den Beginn des Vortrags „Mein Algorithmus und ich“ kommen konnte und da gab es erstmal zwei Begrüßungsrunden und morgen wird es noch eine Diskussion mit Daniel Kehlmann auf der Stuttgarter Uni geben. Dann kam der Meister und sein Vortrag würde ich meinen, entpuppte sich als interessante Erzählung über den Flug den Daniel Kehlmann am vierzehnten Februar 2020 von New York, wo er ja abwechselnd mit Berlin lebt, nach San Fransisco machte. Das Virus war schon am Bord hat er geschrieben. Es hat ihn aber nicht erwischt. Dann kam er an und wurde von einem digitaeln Institut empfangen, wo er mit einem Algorithmus namens „Control“ in einen Wettbewerb mit dem Geschichtenschreiben treten sollte. Es gab noch ein Abendessen mit digitaler Unterweisung und dann begann der Wettstreit. Daniel Kehlmann schrieb einen englischen Satz. Das Programm antwortete, stürzte aber nach einigen Absätzen immer wieder ab und wenn er es auf Deutsch versuchte, stürzte es schon eher nämlich nach dem Wort AfD ab. Dann kam Daniel Kehlmann in Lockdown- Zeiten nach Berlin zurück, schrieb weiter, erkannte, daß auf diese Art und Weise nie oder noch nicht ein literarischer Text entstehen kann.

Jörg Piringer versucht es, glaube ich, auch und hat, etwas davon ja schon beim letzten „Bachmannpreis“ vorgelesen und die Geschichte endet auch auf die Frage „is this the moment to say goodbuye “ mit „To all my hopes and fears, I am a man of many years, At yet i feel as young, As when i was first born.“

Was fast ein bißchen nach Shakespeare klingt. Dann gings wieder in die Diskussion und im Mai kann man die Rede, glaube ich, auch als Buch kaufen, womit das Digitale wieder in die Buchform zurückkehrt.

2021-02-08

Erwin Einzinger liest Hans Eichhorn

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 21:32
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Am neunundzwanzigsten Februar 2020 ist der am dreizehnen Februar 1956 in Völklabruck geborene Lyriker, Maler und Berufsfischer gestorben, der am zweiundzwanzigsten Jänner vor einem Jahr in der „Alten Schmiede“ sein vorletztes Buch „FAST das große Haus“ vorstellte. Da war ich nicht bei der Lesung, sonder bin nach dem Centrope-Workshop ins Literaturhaus zur Studentenlesung gegangen, habe Hans Eichhorn aber wahrscheinlich durch die GAV kennengelernt, war bei einigen seiner Lesungen und jetzt erinnerte der 1953 in Kirchdorf an der Krems, den ich in sowohl einmal bei der „Literatur und Wein“ als auch bei dem „H.C Artmann-Festival“ bei den Breitenseer Festspielen und in der „Alten Schmiede“ hörte und mir auch einmal ein Buch von ihm kaufte, an seinen Freund in dem er in der Reihe „DICHTER LESEN DICHTER“, der „AS“, an seinen Freund erinnerte, den er, wie er sagte, vor siebenunddreißig Jahren bei den Rauriser Literaturtagen kennenlernte.

Hans Eichhorn hatte viele Förderer, hat viele Bücher geschrieben und viele Preise gewonnen. Erwin Einzinger wies auch auf einen Aufenthalt in Wolfenbüttel im dortigen „Lessing-Haus“ hin. Da ist der Fischer offenbar 1994 mit einem Buch von Gottfried Ephraim Lessing hingereist und Erwin Einzinger las auch aus einem Text, der, glaube ich, in den „Manuskripten“ erschienen ist, Hans Eichhorn war auch mit Alfred Kolleritsch, der ebenfalls im letzten Jahr gestorben ist, befreundet, wo es um ein Buch von Friederike Mayröcker ging, das Eichhorn auch auf seine Reisen mitgenommen hat.

In Linz gibt es einen Textautormaten, da kann man Geld einwerfen und bekommt einen literarischen Text heraus. Ein solches Büchlein war im letzten Jahr Hans Eichhorn gewidmet. Aus dem hat hat Erwin Einzinger gelesen und dann aus dem 2013 bei Residenz erschienen “ Und alle Leben leben“ und das war das Buch, das Hans Eichhorn in der „Alten Schmiede“ vorstellte, als ich 2013 in der Lesung war. Es ist Peter Handke gewidmet oder der Titel ist ein Zitat von ihm und Peter Handke gehörte auch zu den Vorbildern Eichhorns und in dem Buch ist es auch schon um die Krebserkrankung gegangen, die Hans Eichhorn offenbar lange quälte.

Das letzte Buch, das von Hans Eichhorn erschienen ist, heißt „Ungeboren“ und ist, glaube, ich wenige Tage vor seinen Tod erschienen. Erwin Einzinger las auch daraus und erzählte zwischendurch viel von seiner Beziehung zu seinen Freund, den er, weil dessen Frau Lehrerin in demselben Gmnasium war, in dem auch Erwin Einzinger unterrichtete, immer wieder traf. Sie haben auch an gemeinsamen Textprojekten geschrieben. Erwin Einzinger las daraus und erwähnte auch Alexandra Millner, die ich ja durch die Anna kennengelernt habe und die mich einmal zu einer Lesung in die Rahlgasse eingeladen hat. Die hat ein Portrait über Hans Eichhorn geschrieben und ist offenbar auch in dem Theater tätig gewesen für das Hans Eichhorn Stücke geschrieben hat.

Ein sehr produktives Leben eines das, wie Erwin Einzinger betonte, es zwar kein Bestsellerautor brachte, der aber trotzdem von vielen Autoren und anderen Persönlichkeiten gefördert wurde. Erwin Einzinger zählte am Schluß eine Reihe solcher Namen auf. Viele habe ich schon erwähnt und forderte wahrscheinlich auch zum Wiederlesen und Weiterbeschäftigen mit dem Schriftsteller auf, der ja auch im November in der „In Memorian-Lesung“ im Literaturhaus gewürdigt wurde und ich habe mich jetzt auch an den Autor erinnert, von dem ich, glaube ich, noch nichts gelesen habe und auch nichts in meinen Regalen habe,aber vielleicht kommt das noch.

In meinen Archivrecherchen bin ich jetzt aber draufgekommen, daß ich ihn einmal bei einer Lesung angesprochen habe und er sehr freundlich zu mir war und die „Manuskripte-Hefte“ in denen offenbar öfter von ihm Gedichte enthalten sind, habe ich wahrscheinlich auch in Harland oder Wien liegen, habe ich die ja sehr lange bekommen.

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