Literaturgefluester

2021-07-30

O-Töne mit Olga Flor und Renate Silberer

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:33
Tags: , ,
Alexandra Millner, Renate Silberer

Alexandra Millner, Renate Silberer

Renate Silberer

Renate Silberer

Alexandra Millner moderierte, glaube ich, zum ersten Mal die O-Töne, Ljuba Arnautovic habe ich wiedergesehen und einen Hund, der diesmal,nachdem Petra Eckart,die diesmal eröffnete herbeigeholt wurde, hineindurfte, und am Schluß, um es schon vorweg zu nehmen laut bellte, gab es auch.

Während ich schon Hannos Millesis „Der Charme der langen Wege“, wo es um einen tauben Geräuschmacher geht, lese, gab es diesen Donnerstag etwas halb Bekanntes bei den O-Tönen, nämlich das Debut der Renate Silberer, das ich wie ihren Erzählband schon gelesen habe,“Kremayr und Scheriau“, deren Herbstvorschau, ich diesmal fast versäumt habe, macht es möglich und Olga Flors „Morituri“, davon habe ich schon bei der letzten oder vorletzten „Wienreihe“ etwas gehört.

Wieder einen“Hugo“ trinken, das erlaubte 3 G-lose Sommervergnügen, könnte man so sagen und Renate Silberers Lesung über den aussteigend wollenden Seminarleiter im „Hotel Weitblick“ und das Buch, der Johanna Haarer, hat mir diesmal fast besser gefallen, als, damals, als ich es gelesen habe.

Olga Flor, die eine auffällige grüne Kopfbedeckung und eineSonnenbrille aufgesetzt hatte, hat das, glaube ich, auch getan, denn sie eröffnete ihre Lesung mit ihrem Entsetzen, daß ihr Vater, heute sechsundachtzig, offenbar unter diesem Buch aufgewachsen ist, nicht verstanden hat, daß sie ihre Kinder nicht die ersten vierundzwanzig Stunden ihres Lebens in ein dunkles Zimmer legte.

Ich habe das Buch gelesen, weil es meine Mutter wohl für meine 1942 geborene Schwester gekauft oder bekommen hat und, die, glaube ich, trotzdem in kein dunkles Zimmer legte und als ich 1984 mit der kleinen Anna im Haus am Almweg war, habe ich das Buch gelesen und die damaligen Erziehungsmethoden mit den heutigen verglichen. Ich habe auch einmal einen Film über die Haarer Tochter gesehen, die unter der Erziehung ihrer strengen Mutter sehr gelitten hat. Meine Schwester und meine Cousinen wurden, glaube ich, trotzdem halbwegs normal erzogen und ich habe bei Olga Fors Empörung ein wenig an die heutige Situation denken müßen, wo alle geimpft oder getestet und das Registrationsblatt ausfüllen müssen und Olga Flors „Morituri“ ist wieder sehr kompliziert, so daß ich immer noch nocht so genau weiß, worum es dabei geht.

Alexandra Millner zählte alle bisher erschienen For-Bücher auf. Morituri ist, glaube ich, das siebente.

„Klartraum“ das auf der öst-BP -Liste stand, habe ich, gelesen. Es wurde auch auf den O-Tönen vorgestellt. „Ich in gelb“ auch“. Die „Kollateralschäden“ sind, glaube ich, auf der dBp gestanden.

„Die Königin ist tot“, habe ich in der Hauptbücherei gehört, bin also fast eine Olga Flor Spezialistin, die ja auch die erste „Veza-Canetti -Preisträgerin“ war, finde sie aber eigentlich gar nicht so sozalkritisch, wie Alexandrea Millnersie zu halten scheint. Dazu ist sie mir zu theoretisch und ich verstehe unter Realismus wohl etwas anderes.

Alexandra Millner, Olga Flor

Alexandra Millner, Olga Flor

Olga Flor

Olga Flor

Es gab zwei Leseblöcke und ein Gespräch dazwischen, das mir die Handlung auch nicht viel näher brachte, obwohl Olga Flor sehr gesprächig war und viel erklärte, beispielsweise, warum sie am Abend eine Sonnenbrille trug. Es geht um einen Maximilian habe ich mitbekommen, der irgendwo am Land ausgestiegen ist. Dort gibt es ein Moor und Olga Flor behauptete, daß man in diesen nicht versinken kann und darunter eine unterirdische Klinik in der irgendwelche meidizinische Experimente, über die Olga Flor auch sehr viel erzählte, durchgeführt wurden.

Wie schon geschrieben, sehr kompliziert und jetzt bin ich wieder gespannt, ob und auf welche Buchpreisliste sie kommen wird und nächste Woche, kann ich schon verraten, wird Hanno Millesi, dessen Buch ich dann schon gelesen habe, präsentiert werden und eine mir bisher unbekannte Debutantin.

Ich bin gespannt und es war wieder ein schöner Sommerabend und eine gute Stimmung mit fast neuer Normalität.

2021-07-23

Grazer O-Töne

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 01:10
Tags: , ,
Klaus Kastberger, Ferdinand Schmalz

Klaus Kastberger, Ferdinand Schmalz

„Heute kommen die O-Töne aus Graz!“, leitete die Veranstalterin Gabriela Hegedüs das diesmalige Literaturfestival ein, denn der Grazer Literaturprofessor und Literaturhausleiter Klaus Kastberger, der 1963 in Gmunden geboren wurde, hatte den „Bachmann-Preisträger“ von 2017 Ferdinand Schmalz der 1985 in Graz als Matthias Schweiger geboren wurde in der Debutantenschiene und in derHauptschiene den 1961 ebenfalls in Graz geborenen Egon Christian Leitner, den er glaube ich, vorigs Jahr zum „Bachmannpreis-Lesen“ eingeladen hat, zu moderieren.

Vom der Literaturabteilung der Stadt Wien ist Julia Danielczyk ins Publikum gekommen, Ljuba Arnautovic habe ich, glaube ich, gesehen. Astrid Nischkauer durfte mit ihren Hund nicht in die heiligen 3 G-Hallen hinein, keine Ahnung warum, ein Hund ist ja nicht anstecken, mußte also draußen stehen, was auch nicht soviel Unterschied macht und Ferdinand Schmalz, der sich ja, glaube ich, um mit den 1953 in Kornneuburg geborenen Sprachkunstleiter und Prießnitz- Nachlaßveralter Ferdinand Schmatz verwechselt zu werden, so nannte, habe ich schon einmal in der „Literatur im Musa“ kennengelernt.

Der „Bachmann-Preisträger“ als Debutant? Klaus Kastberger hat ihn gleich darauf angesprochen, daß der Theaterautor offenbar vier Jahre gebraucht hat, um seinen „Bachmann-Text“ Mein Lieblingstier heißt Winter“ als Buch herauszubringen. Ferdinand Schmalz erkärte es durch zwei Kinder und Theaterarbeiten, Corona mag vielleicht auch eine Rolle gerspielt haben oder eher nicht, weil die wäre ja zum Schreiben eher förderlich und Ferdinand Schmalz hat die Geschichte von dem Rehragout und dem der sich in einer Tiefkühltruhe einfrieren wil,l noch ausgeweitert. Einen Ministerialrat, der Naziorden sammelt und damit erpreßt wird und noch zwei Putzfrauen, die die dann finden, eingebaut und das Buch, das Wolfgang Tischer vom „Literaturcafe“ gerade liest, ist, glaube ich, vor ein paar Tagen erschienen.#

„Sie erleben eine Premiere!“, pries Klaus Kastberger an und dann kam der schon erwähnte Egon Christian Leitner mit seinem Sozialstaatsroman, an dem er schon sseit den Siebzigerjahren schreibt und einen Teil davon auch schon bei „Wieser“ herausgebracht hat, deshalb kein Debutant, der eigentlich keiner ist, obwohl der Autor eine Marcel Reich-Ranicki Defition dafür anführte, erzählend und über zweihundert Seite. Das Schmalz-Buch ist da sogar kürzer und eine Handlung scheint der Sozialstaatsroman, das Lebenswertk Egon Christian Leitner nicht wirklich zu haben, keinen Plot und keine Spannngsbögen was wohl unter erzählend gemeint sein dürfte, sondern immer wieder die Worte „Tage, Monat, Jahr“, also eine Art Tagebuch. Dann wurde Karl Kraus zitiert und das Milgram- Experiment. Das Sozialstaatsvolksbegeheren wurde immer wieder erwähnt und die anonymen Alkoholiker und und und….

tKlaus Kastberger, Egon Christian Leitner

Klaus Kastberger, Egon Christian Leitner

Und da das Ganze über neunhundert seiten zu haben scheint, wurde wohl vieles dabei nicht erwähnt und interessant, der Grazer Literaturprofessor, der das ja vorher in Wien war und den ich wahrscheinlich in der „Alten Schmiede“ kennenlernte, der Mayröcker- Spezialist, der aber dennoch trotzdem den literarischen Außenseiter, der der Philosoph Egon Christian Leitner ,wie ich in „Wikipedia“ fand, sicherlich ist, nach Klagenfurt eingeladen hat, war in seiner Moderation fast ein wenig überheblich, so als ob er ausdrücken wollte „Nna ganz so literarisch bist du trotzdem nicht und dein Buch so schwer, daß es mir auf der Fahrt nach Wien fast den Rucksack ruiniert hat!“ und da kann ich anfügen, daß Klaus Kastberger auch ein interessantes Original ist, denn ich kann mich an einen neunten November erinnern, wo in dem Kino in der Johannesgasse eine Veranstaltung zur Reichkristallnacht war und da fragte ihn Karin Rick nach Jonathan Litells „Wohlgesinnten“ und er at so als hätte er keine Ahnuing. Jetzt lädt er nach Kagenfurtz immer wieder literarische Außenseiter ein, denn Fritz Krenn dessen Text mir sehr gut gefallen hat, war auch ein solcher, die dann wie man am Beispiel Egon Christan Leitner Karriere machen und noch etwas kann ich vermelden hat doch der 1982 ebenfalls in Graz geborene Clemens j. Setz, der auch schon bei den O-Töne gelesen hat, heuer den „Büchner-Preis“ bekommen, wow, wie jung könnte man da sagen, aber den „Bremer-Literaturpreis“ hat er, glaube ich, vor Friederike Maröcker bekommen, dafür ist die Ehrenbürgern der Stadt Wien und Klaus Kastberger, der ungewöhnliche Lteraturprosessor der in Klagenfurt auch immer ungewöhnliche Leiberln trägt und heuer auch einen Hut, war dann offenbar der einzige Nicht- Grazer bei den O- Tönen und nächste Woche geht es dann mit der ebenfalls in Graz geborenen, Olga Flor, die aber „Veza Canetti- Preisträgerin“ ist und der Debutantin Renate Silberer deren Debut ich schon gelen habe und die ist in Braunau geboren und lebt in Linz, weiter.

2021-07-16

O-Töne im 3G-Design

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:30
Tags: ,

Die O-Töne, das Lliteraturfestival im Museumsquartier, das im Juli und August jeden Donnerstag stattfindet und da die österreichischen literarischen Mainstream Neuerscheinungen präsentiert,gibt es schon seit einigen Jahren, wegen meiner Sommerfrische habe ich erst seit dem sich der Alfred in Altersteilzeit befand, damit begonnen am Donnerstag hinzugehen und als ich vor ein paar Jahren von der Sommerakademie im Völkerkundemuseum schon um sechs dort war, habe ich mir angewöhnt, um diese Zeit mit einem Buch hinzugehen, mich in die zweite Reihe zu setzen und war mitten im Geschehen, habe mich dann meistens mit der Christa Unterauer unterhalten, manchmal auch die Ruth dabei getroffen, etcetera.

Florian Baranyi, Katharina Schaller

Florian Baranyi, Katharina Schaller

Ab letzten Jahr ab den Corona-Zeiten war das anders, denn da mußte man sich ja mit Maske durchschleusen lassen und durfte freiwillig den Registrierungsboben ausfüllen, so bin ich zwar auch um sechs hingegangen, aber draußen vor gestanden oder auf der Bank hinten gesessen und heuer braucht man keine Maske im Freien, aber die 3G-Regel und die Regisgtrierung ist Pflicht und letzten Donnerstag als es mi Monika Helfer und Thomas Arzt begonnen hat, war ich in Harland, weil ea ja der neunundachtzigste Geburtstag der Schwiegermutter gefeiert wurde, also erst diese Woche wieder ein live Literaturerlebniss, da gibt es ja heuer außer den O- Tönen wahrscheinlich nichts, im letzten Jahr war ich in Strobl, im Künstlerdorf, im Cafe Prückl im Weinhaus Sittl und dazwischen noch ein paar Mal bei den „Wilden Worten“ und im März, im April und Mai bei der Ruth Privatveranstaltung beim Grillparzer Denkbmal. So ganz literarisch ausgehungert bin ich aber trotzdem nicht, weil ich mir ja die livestreams gegeben habe, aber die haben jetzt Sommerpause, also heuer wieder O- Töne und auch das war nicht so sicher, weil es am Nachmittag ein bißchen nach Regen ausgesehen hat, aber das hat sich gegeben und ich habe mir gedacht, wenn ich ohnehin nur hinten stehen kann, ist es ja egal wann ich hinkomme und so habe ich den Haupthof erst um dreiviertel acht erreicht, einen dieser Sitzmöbel gefunden, aber bald verlassen, denn da hätte ich nichts verstanden, obwohl mir das Debut und die Hauptlesung diesmal nichtso ganz unbekannt war. Florian Banjanyi hat moderiert und da zuerst die Debutantin Katharina Schaller vorgestellt, da habe ich nichts verstanden, weil der Alfred gerade auf Fototour war, aber ich habe die 1989 Katharina Schaller und ihr Debut „Unterwasserflmmern“ schon beim Leipzig extra und ich glaube auch sonst schon wo gehört. Die Autorin las dann zwei Stellen aus ihrem bei „Haymon“ erschienenen Buch, wo es um eine Frau, die aus einer Beziehung zwischen zwei Männern ausbricht zu gehen scheint und dann eine Beziehung zu einer Frau namens Marie eingeht.

Florian Baranyi, Raphaela Edelbauer

Florian Baranyi, Raphaela Edelbauer

Diesmal war es kein Problem sich hinter das Gitter zu stellen, der ein Meter Abstand der im letzten Jahr galt und es waren eigentlch auch nur wenige Besucher anwesend und sehr viele sind auch dannn auch während der Lesung von Raphaela Edelbauer gegangen und die ist mir ja auch keine Unbekannte mehr, habe ich sie ja vor ein paar Jahren auf der Buch Wien im Literaturvdafe aus ihrem sehr theoretischen Debutroman lesen gehört. Dann kam das „Flüßige Land“, wo sie ja auf beiden Buchpreis Shortlists gestanden ist, und jetzt „DAVE“ der SF- Roman um die künstliche Intelligenz den ich gelesen habe und es gab wie bei den Hauptlesungen üblich auch ein Gespräch mit dem Moderator, wo Raphaela Edelbauer erzählte, daß sie zehn Jahre an dem Buch gearbeitet und es dreimal geschrieben hat und sie verriet auch, daß ihr nächster Roman von ein paar jungen Lleuten ein paar Stunden vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges handelt, also sehr spannend und ich freu mich schon auf das Lesen, denn der erste Weltkrieg interessiert mich sehr und ich habe den dann doch sehr schönen Sommerabend sehr genossen, zwei „Hugos“ gentrunken, obwohl die Delta-Variante die Zahlen ja wieder nach oben treibt, so daß es statt Lockerungen wieder Verschärfungen gibt und man jetzt auch ständig“ impfen“,“ impfen“, „impfen“ hört, das kann man ja jetzt sogar auf einem Schiff, im MQ offenbar noch nicht. Aber die Literatur ist vielleicht nicht so ein Mainstreamprogramm, daß das interessant wäre und nächste Woche gibt es dann Egon Christian Leitner, der voriges Jahr beim „Bachmann-Preis“ gelesen hat und das Debut von Ferdinand Schmalz und der hat ja ein paar Jahre früher beim „Bachmann-Preis gewonnen.

2021-06-29

Nora Gomringers Gedichtbände

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 21:59
Tags: , , ,

Noch einmal Nora Gomringer in der „Alten Schmiede“, die zum Saisonschluß noch einmal, mehrfach verschoben, ihre Gedichtbände vorstellte. Jana Volkmann moderierte und es gibt in einer der „Hammer- Zeitungen“ auch ein Interview zwischen ihr und der19 80 geborenen Tochter einer Literaturwissenschafterin und des Dichters Eugen Gomringers,.

„Monster – Morbus- Moden“ und die „Gottersanbeterin“ beides bei „Volant & Quist“ erschienen und die „Gottesanbeterin“ hat sie, glaube ich, auch bei dem „Leipziger Online Messetag“ im Vorjahr vorgestellt. Ich habe Nora Gomringer, glaubeich,das erste Mal in Göttweig bei einer „Literatur und Wein“ kennengelernt und da als sehr berühmte Lyrikerin erlebt, dann kam ihre „Bachmann-Lesung“, wo sie vulminant von Nora Bossong las und beim „Shamrock-Festival“ im Literaturhaus habe ich auch mit ihr gesprochen und war beeindruckt von ihrer Freundlichkeit. Mieze Medusa hat sie auch in ihrer „Hip-hop- Reihe“ vorgestellt, die gestern in der „AS“ nachgeholt wurde undjetzt noch einmal Nora Gomringer, die freundliche Frau,dieerzählte, daß Monster-Morbus-Moden“ zuerst in Einzelbänden 2013, 2015 und2017 erschienen sind.Je fünfundzwanzig Gedichte mit fünfundzwanzig Iluustrationen, die Nora Gomringer stolz vorzeigte und von ihren Nachbarn erzählte, der offebar illustriert hat und diejetztin einem Einzelband zusammen erschinen sind.

„Monster“, da gibt es ja den „Frankenstein“ und das“Monster und die Mädchen“: „So sprach das Mädchen das Mädchen bin ich-so sprach dasMonster und das Monster bin ich“.

Es gibt die „Toteninsel“,das ist ein Bild von Arnold Böcklin und als das Buch in Norwegen erscherschienen ist, fehlte dieses Gedicht,weil Norwegen Anders Preivig, der darin vorkommt, nicht literarisiert haben wollten.Es wird ein Haus beschrieben mit seinen vielen Zimmern und während der Band sehr erfolgreich war, ist es, wie Nora Gomringer erzählte, um „Morbus“viel stiller geworden. Das wurde eher in Arztpraxen vorgetellt. Da gibt es ein Gedicht über Depression und die Frage, wie man die thematisieren kann, daß es die Menschen annehmen? Spricht man vom schwarzen Hund, der Wand, etcetera.

Und die“ Gottesanbeterin“ beschäftigt sich, wie schon der Titel sagt mit derReligion. .Da hat Nora Gomringer auchverschiedeneVorlesunge <nngehalten und das Buch in fünf Teilen, wie ein Katechismusaufgebaut.

„Widmung“, „Zeugnis“, „Tim“, das ist ein verstorbener Freund und das Gedicht beschreibt sehr beeindruckend, wie der Vater die Wohnung ausräumt und den Namen von der Tür entfernt und „Angebot“ und am Schluß wie es Nora Gomringer noch auf zwei Gedichtbände auf vietnamnesisch hin, die man sich zur freien Etnahme nehmen konnte, hin. Ich weiß nich,t ob Vietnamnesen im Publikum waren, bin aber wieder bestätigt worden, daß es sich bei Nora Gomringer, um eine interessante Dichterin handelt und, daß man sich vielleicht überhaupt mehr mit Lyrik beschäftigen soll, also lesen und vielleichtauch selber solche schreiben.

2021-06-28

Sukini aka Sookee und Nora Gomringer in der AS

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:41
Tags: ,

„Ist das schon Kunst oder kann das Rap“ ist ein Projekt, das Mieze Medusa in der „Alten Schmiede“ geplant, aber offenbar nicht ganz ausführen konnte. Die ersten zwei Teile habe ich, glaube ich, im Dezember gehört und bin, kann ich schreiben, weder eine Slam, noch ein Hip-Hop- Spezialistin. Von Raps und Hip- Hops schon gar nicht. Von der Poetry Slam- Szene habe ich im Laufe meines Lebens, weil ich mich ja sehr für Literatur interessiere, schon einiges mitbekommen. Mein erster Poetry Slam war der im Cafe Stein, wo man sich noch bei „Droschl“ bewerben mußte und ich nichtgenommen wurde, weil ich eher konventionell bin, wie mir Anette Koch damals schrieb, dann habe ich, ich glaube,das war so um 2008 Mieze Medusa kennengelernt, die damals ihr erstes Buch im Frauenverlag hatte, das ich immer noch nichtgelesen habe. Die hat dann mit Markus Köhle auf verschiedenen Orten Poetry Slams aufgeführt und jetzt diese Reihe, wo sie im Dezember Robert Prosser und Yasmin Hafedh vorstellte und Nora Gomringer offenbar lockdownbedingt nicht kommen konnte und Nora Gominger, die 1980 geborenene schweizdeutsche Lyrikerin und Tochter von Eugen Gomringer, die 2015 den „Bachmann-Preis“ gewonnen hat, hat, wie ich Wikipedia entnehme, 2006 mit den Slams aufgehört und leitet jetzt das Lteraturhaus in Bamburg. Sie ist eine sehr freundliche extravertierte Person,ich habe einmal im Literaturhaus beim Schamrock-Festival mit ihr gesprochen und jetzt bin ich, weil wir von Harland nach Wien gefahren sind und ich dann noch lange telefonieren mußte,zu spät in den Stream gekommen und konnte heute leider auch den verpassten Anfang nicht hören. Mieze Medusa saß also schon mit Nora Gomringer am Vortragspult und hat sich mit ihr, glaube ich, über die feministische Poetry oder Hip-Hopp Szene unterhalten und Nora Gomringer erzählte, daß sie sowohl Schauspielerin, als auch Ärztin werden wollte und mit vielen Halbbrüdern aufgewachsen ist und jetzt sehr viel Lyrik schreibt. Eines ihrer Bände wird morgen in der „Schmiede“vorgestellt. Mieze Medusa hielt ein anderes Buch hoch oder ließ es von der Assistentin bringen, die, wie Nora Gomringer erwähnte von ihr beschäftigt wird. Sie sagte dann noch, daß sie keine Kinder wollte, bevor sie ein paar feministische Poetry Texte, die von einer Frau ohne Worte, ohne Kinder, etcetera handelten, was ich alles für mein Buchprojekt mit dem ich mich auch mit dem Feminismus beschäftigte,brauchen kann, der mir in der Poetry Slam-Szene, wo ich jetzt ja regelmäßig die Slam Bs im Literaturhaus höre, entgangen ist und dann kam Sukini oder So kee auf die Bühne,die gleich erzählte, daß sie eigentlich auch Nora heißen würde. Nora Hantzsch, wie ich Wikipedia entnehme, 1983 in Pasewalk geboren, die unter den Namen Sookee, wie weiter steht und anderen Pseudonymen als Rapperin gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzt. Jetzt hat sie sich offenbar in Sukini umgewandelt, weil sie einAlbumfür iKndernamens“Schmetterlingskacke“ herausgegeben hat und Mieze Medusa bedauerte, daß die Feuilletons und die Rezentenden Hip-Hopp wie die Slams eher ignorieren und forderte dann das Publikum auf, nicht nur, weil man sich endlich wieder live treffen kann, Applaus zu geben,“Geht außer euch!“,sagt Diana Köhle da ja immer, sondern auch an FM4 zu schreiben, damit das Album dort Einzug findet. Das kann man ja machen und Nora Gomringer hat ja auch einen Text in der „Wie wir hassen-Anthologie“ und wird morgen von Jana Volkmann noch einmal in der „Schmiede“ vorgeststellt, bevor die dann in den Sommer geht und dann im Herbst, wie ich hörte, in den Innenräumen, die Masken fallen, wenn man nur 3 Gs brav beibehält.

2021-06-23

Zwischen Lese.Auslese und Gesellschaftsräume der Literatur

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:09
Tags: ,

ich sitze im Garten in der Krongassenpraxiswohnung, der Wasserschlauch ist eingeschaltet, es ist heiß und ich bin in Zeiten,wie diesen die nun schon eineinhalb Jahre dauern am Abend zu Hause und nicht, wie es früher üblich war, in der „Alten Schmiede“ oder der „Gesellschaft für Literatur“ und da wäre die Wahl ohnehin schwer gefallen oder auch nicht.

Denn die „Gesellschaftsräume der Literatur“ eine Konferenz mit Leopold Federmair, Olga Martynova, Robert Stripling,Anna Weidenholzer und der Supervision durch Ferdinand Schmatz moderiert von Kurt Neumann klang interessant, begann aber schon um siebzehn Uhr und da hatte ich zweiStunden. Aber eigentlich hatte ich mir schon vor Jahren angewöhnt kurz vor Weihnachten und vor Saisonschluß in die „Gesellschaft für Literatur“ zur „Lese.Auslese“ zu gehen, wo Cornelius Hell und Katja Gasser immer ihre persölnlichen Empfehlungen geben und da gab es einmal Punsch und Kekse und das andere Mal Bowle und Knabbereien.

Das fällt seit einem Jahr zwar weg, aber Traditionen soll man einhalten und mit Maske, Anmeldung, Registration, Impfnachweis, Reisepaß etcetera gehe ich in keinen Veranstaltungen und in der „Gesellschaft“ fangen dieVeranstaltungen wahrscheinlich Lockdownbedingt schon um achtzehn Uhr an, was zwar nichts macht, denn dasVideo kann man zurückdrehen.

Als ich mich vor sieben mit dem Rest meines Erdbeercocktails in den Garten setzte, fand ich zwar die Veranstaltung, das Video war aber nochnicht eingestellt, obwohl es schon bald sieben vorbei war. Also doch in die „Alte Schmiede“, vielleicht läuft diese Veranstaltung noch. Tat sie auch, zumindestens konnte ich mir wie es in der „Alten Schmiede“ üblich ist, den Anfang ansehen.

Da saß Olga Martynova von der ich schon einiges gelesen und gehört habe, am Lesetisch.Kurt Neumann saß daneben und erklärte den Sinn der Veranstaltung .Leopold Federmair, der seit 2006 in Hiroshima lebt, war zugechaltet. Die Veranstaltung hätte schon früher stattfinden sollen, wurde also nachgeholt. Ursprüglich hätte auch Peter Henisch was zur Zukunft des Romans, alsVertreter der älteren Generation sagen sollen. Jetzt supervidierte Ferdinand Schmatz, ein alter Bekannter, der „Alten Schmiede“, wie Kurt Neumann ausführlicherklärte. Anna Weidenholzer sollte zur jüngeren Generation was sagen, war aber krank und hatte einen Text beigesteuert. Leopold Federmair auch, denn in Hiroscima war es schon Mitternacht. Also klappte die Übertragung nicht. So begann Kurt Neumann mit den dem Verlesen seines Textes. Ich hörte zu, schaute immer nach, ob das Video der „Gesellschaft“ schon sichtbar ist.

Auf einmal war das „Alte Schmiede“ Video aus. Das ist dort so, eine Zeitlang kann man nachsehen. Dann muß man verzichten oder auf später warten, wenn es eingestellt wird. Also nichts mit Lieratur im Krongassengarten. Macht auch nichts, denn ich kann ja mit James Baldwin in die Badewanne gehen oder nachsehen, was Katja Gasser und Cornelius Hell empfehlen. Mir die Bücher dann besorgen oder bei „Amazon“ nachschauen

Als ich das erste Mal bei einer „Lese.Auslese“ war, hat mir Helmut H. Niederle, die Liste einen Tag früher gegeben. Also was empfehlen, die zwei? Ljuba Arnautovic „Junischnee“, dieFortsetzung ihrer Familiengeschichte, da habe ich sie schon am Volksstimmefest vor zwei Jahren ein Stück darauf lesen gehört und bei „Rund um die Burg“ war sie auch. Dann Anna Bar „Nil“, das wurde, glaube ich, in der „Gesellschaft“ vorgestellt, habe ich aber versäumt.

Marica Bodrozic „Pantherzeit“ klingt interessant,„Tito ist tot“ habe ich von ihr gelesen, ein paar andere Bücher vonihr, habe ich in den Regalen. Albert Camus und Maria Casares“Schreib ohne Furcht und viel“, ein Briefwechsel. Klingt interessant und wurde, glaube ich, schon in „Ex Libris“ vorgestellt. Wolfgang Hermann „Herr Faustini bekommt Besuch/2021/04/12/seltsames-aus-dem-limbus-verlag/“ da habe ich mir den Livestream der „Gesellschaft“ angehört. Ivan Ivanji „Corona in Buchenwald“ klingt interessant und macht neugierig. Ich habe aber schon einiges von dem Autor und noch soviel anderes zu lesen. Dzevad Karahasan „Tagebuch der Übersiedlung“, Eva Schmidt „Die Welt gegenüber“ und und Adam Zagajewski „Poesie für Anfänger.“

Klingt alles interessant und reißt mich nicht vom Sessel. Bestellen werde ich mir wahrscheinlich nichts davon. Vielleicht kommt was auf die Bücherlisten oder auf anderen Weg zu mir und was nehme ich mit von diesem Abend?

Man kann also während die Welt beim Fußballfviewing ist, auch im Garten sitzen und über zwei Literaturveranstaltungen wo man in normalen Zeiten bei einer gewesen wäre ,schreiben. Corona macht es möglich und das ist füge ich an, derzeit auch sehr interessant, weil keine positiven Fällen mehr, aber die Delta- Variante kommt bestimmt und hält die Welt in Atem. Also impfen, impfen und ja nicht die Maske ablegen, wie man eigentlich im Juli sollte und wenn man in die Disko will, dann nur mit einem G. Aber dort will ich zum Glück bestimmt nicht hin

Und literarisch kann ich noch vermelden, die Fahnen für das „Noah-Buch“sind gekommen.

2021-06-22

Dicht-Fest mit Maske und 3G

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:16
Tags: ,

Die letzten zwei „DichtFeste„in der“Alten Schmiede“haben, glaube ich, ohne Publikum stattgefunden. Jetzt ist das ja wieder gestattet und ich schreibe ja immer, daß es mich sehrwundert, daß sich da jemand freiwillig mit Maske hineinsetzt und es ist auch immer schön zu sehen, wie dann die Vortragenden und Moderierenden ihre Masken auf-und absetzen. Interessanterweise fanden die zwei letzten Feste auch ohne Christine Huber, sondern moderiert von Johannes Tröndle statt, denn sie hat ja die Gav-Veranstaltung vor Jahren eingeführt. Auch der Rahmen hat sich etwas geändert, Denn das Dicht-Fest war ja immer eine sehr schöne Veranstaltung. Wo immer drei Autoren vorgestellt von Christine Huber gelesen haben, dann gabs eine Pause und nachher Wein und Gespräche und zweimal bin ich vomLiteratumuseum hingegangen, als es schon fast aus war, um einmal Elisabeth Wandler-Deck zu treffen.Ja das waren noch Zeiten. jJetztgab es keine Pause.Johannes Tröndle stellte die Autoren jeweils vor und gab ihnen eine zehn minütige Lsezeit und die erste Autorin und ihre Sonette habe ich auch schon gekannt, wurde mit Kirstin Breitenfeldner ja die Lyrik im März in der „Gesellschaft“ nachgeholt. Dann kam Birgit Schwaner mit ihrem „Podium-Portrait“ und ich weiß nicht, ob ich schon geschrieben habe, daß ich die 1960 in Freiburg geborene vom Lesetheater kenne. Ihre erste Publikation hieß, glaube ich, „Flaschenpost“ und Birgit Schwaner, die sehr experimentell ist, begründete auch weshalb, Johannes Tröndle erklärte noch daß in ihren Texten viele Tiernahmen vorkommen und sie ja selber einen solchen trägt. Ob es die „Podium- Sommerlesereihe“, die sie organisiert, heuer geben wird und wann sie anfangen wird, weiß ich nicht, aber wegen drei Gs und Maske gehe ich ja nicht hin ,kann also auch da nicht selber lesen, obwohl ich das ja sehr gern gtäte. Der dritte Leser war Christian Katt, hatte auch ein „Podium-Portrait“ und ich kenne ihn auc hvom <lesetheater. Er las, glaube ich, Reisegedichte und Udo Kawassers, 1965 geboren, Band „die blaue reise. doanu.bosporus“ ist bei „Limbus“ erschienen, enthält, wie man ahnen kann, Reisegedichte.

„Erklär mir Wien!“, Erklär mir Istanbul!“ Da denkt man wahrscheinlich an die Liebe und er forderte das Publikum auch auf, dieAugen zu schließen und goß sich langsam und bedächtig Wasser ein und ich habe Udo Kawasser das letzte Mal bei diesem Zieglergassenfest gesehen. Da hat er mich angesprochen, ich habe mich nicht an ihn erinnern können, obwohl ich schon bei einer seiner Lesungen war. Dann kam Robert Streibel, der ist oder war der Direktor der VHS Hitzing hat ein Buch über den „April in Stein“ geschrieben und jetzt offenbar auch Gedichtte. „Pilgers Paaradies undHölle“ in der „Editon der Provinz“ erschienen und Augusta Laar, die ja auch das „Schamrock-Festival“ organisiert, ist, glaube ich, eine Beat-Poein, als sehr experimentell. Noch mehr als Birgit Schwaner, zumindest hießen ihre Texte „AVEC BEAT, Kurzformen, Mischungen, Loops“ oder waren so angekündigt. Nachher, da hat, glaube ich, schon Christian Katt darauf hingewiesen, konnte man die Bücher kontaktlos über die Straße oder so kaufen,nd jetzt kann es inden Sommer gehen undim herbst können wirschauen, ob eswieder mit oder ohneChristine huber weitergeht und dasGlasRotwein und g-lose undmaskenlose Präsenz wäre auch sehr schön.

2021-06-18

Wieder Slam-B Revue

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 21:39
Tags: , ,

Man kann ja jetzt mit drei Gs und Maske live ins lLiterturhausgehen,mit Anmeldung und Platzreduktion, was aber beim Slam,wo das Leraturhaus immer überfüllt war, in Corona-Zeiten nicht möglich war,so fanden in den Lockdownzeiten, die Slams, als Slam-Revue statt. Das heißt Diana Köhle und David Samhuber moderierten und erzählten, was so alles in der Slam-Szene schon passierte. Der erste Slam fand am 16.10.2009 statt und da war Stefan Abermann das Opferlamm, den ich vor Zeiten schon moderiert von Markus Köhle und Mieze Medusa gesehen habe und der Sieger war damals, das ist mir noch entgangen und ich habe erst viel später davon mitbekommen oder mich nicht hingetraut, Carsten Röhle und Diana Köhle kündigte an, daß sie acht Videos zeigen würden und erst wieder, wenn das Delta-Virus dann noch nicht da ist, füge ich an, im Oktober Live-Sendungen geben würde.

Dann trat Carsten Röhle, als Überraschungsgast auf,der inzwischen Schauspieler im Theater Spielraum ist und in in der „Weißen Krankheit“ von Karel Capek spielt, auf. Damals sind nur drei Frauen aufgetreten, eine war El Awadalla, die aus ihren „U-Bahngeschichten las. Von den Männrn sind mir Andi Pianka und Christian Schreibmüller bekannt, die beide auch beimVolksstummefest aufgetreten sind und Didi Sommer, der rinzwischen auch Kabarett spielt, sowie MathiasVieida,der damals auch imLiteraturhaus mit StefanAbermannundmarkus Köhle war. war. Sechsundundneunzig Slams und einige Tagebuchslams hat Diana Köhle moderiert 213 männer und 183 Frauen sind dabei aufgetreten.. Dann kam der Sieger des ersten Sams und slamte live einen aktuellen politischen Song und Diana Köhle hat noch alle Slams angekündigt,die es bis Oktober noch woanders geben würde.

Sehr interesant, das alte Video und viele Bekannte zu sehen. Diana Köhle merkte noch an,daß sich die Slams inzwischen verändert haben und wünschte einen schönen Sommerund ich kann noch anfügen,daß eswahrscheinlich wieder ein Volksstimmefest und eine „Linke Wort-Lesung“ geben wird, aber mit Maske und getestet gehe ich auch dort nicht hin, obwohl mir die Lesungen immer sehr wichtig aren.

2021-06-17

Wien Budapest-Transit

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 20:33
Tags: ,

Nach dem ich mich heute mehr oder weniger intensiv nach Klagenfurt begeben habe, um ein bißchen dem Bachmannpreis-Lesen zuzuhören, Aufregungen gab es genug,so funktionierte das neue Artikel schreiben im Blog nicht mehr so wie gewohnt und auch ein paar Stunden, hatte ich am Abend die Auswahl mich entweder in die „Alte Schmiede“ oder ins Lteraturhaus zu begeben, nachdem mich das Fußballspielen ja nicht so interessiert und Österreich gegen Niederlande keine Option ist und da gab es zwei interessante Veranstaltungen, wo ich aber auch schon je ein Buch gelesen habe.

o habe ich mich für das Literaturhaus entschieden, obwohl mich Elisabeth Wandeler-Deck, extra zu der Veranstaltung in die „Alte Schmiede“ moderiert von Annalena Stabauer „Stadt und Rand – Erkundungs(ge)sänge“mit Florian Neuner eingeladen, aber dannwar es mir doch zu experimentell und im Literaturhaus gab es die fünfte Veranstaltung der „Wien-Budapest-Transit-Reihe“ wo ich bei der ersten gewesen bin.

Barbara Zwiefelhofer erwähnte in ihrer Einleitung, daß die Veranstaltung eigentlich schon früher stattfinden hätte sollen, aber Pandemie bedingt verschoben wurde,jetzt widmete sich der Budapest-Wien Trasit der Prosa, denn da werden ja immer zwei Autoren, ein österreichischer und ein ungarischer eingeladen, die ihre Werke vorstellen.

Zoltan Lesi hat die Reihe begründet und diesmal Susanne Gregor, die ja eigentlich eine slowakische Autorin ist, weil 1981 in Zilina geboren und den 1969 in Budapest geborenen Gabor Schein vorstellte, von dem ich schon einiges gehört habe.

„Das letzte rote Jahr“ und Gabor Scheins „Schwede“ haben auch Ähnlichekeiten. Geht es doch um den Kommunismus. In Susanne Gregor um drei Mädchen,die das letzte Jahr in Zilina erlebten, bevor sie nach Österreich auswanderten und bei Gabor Scheins Roman geht es die Schließung einer pschyiatrischen Klinik die 2007 geschloßen wurde, um eine Frau Dr. Biro und einen Sohn der dann in Schweden zur Adoption freigegeben wurden. Das Buch erklärte Gabor Schein ist nach einer Dissertation geschrieben wurde und in der Dissertation ging es dann, um das Erinnern und um die Frage ob die Psychiatrie dafür zuständig ist.

2021-06-15

Journal des Scheiterns, Franzobel Konservatorium und Lavant Interpretationen

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:25
Tags: , , ,

Während sich die ganze Welt der Fußballeuphorie ergibt, habe ich wieder dem Literaturswitschen gefröhnt, denn da konnte ich mich, habe ich gedacht, nachdem um sechs niemand bei mir angerufen hat, doch in die „Gesellschaft“ begeben und mich dort dem „Journal des Scheiterns“ hingeben, denn da sollte es ja eine Veranstaltung mit Stefan Gmünder, Martin Prinz, Ferry Ebert und Gilbert Prilasnig geben und war da war ich schon einmal verwirrt, denn irgendwo hatte ich gelesen, daß es da mt Marlene Streeruwitz und Ferdinand Lacina gehen sollte und das stand auch am Samstag im „Standard“ und dann gab es keinen Ferry Ebert, nur das Streeruwitz Video und der Hinweis, daß diese Veranstaltungren nicht gestreamt, sondern professionell gefilmt und später nachgesehen werden können.

Dann sah man das Hotel Wandl, wo die Veranstaltung im Mai stattfand und das Professionelle oder wahrscheinlich das Gegenteil, war, daß der Ton mit dem Bild nicht übereinstimmte. So sah man Marlene Streeruwitz ohneTon gestikulieren. Aber der „Standard-Redakteur“ Stefan Gmünder erklärte doch ihren Lebenslauf. 1950 in Baden geboren, zitierte dann die „Flammenwand“ und Marlene Streeruwitz erklärte dann energisch, daß ih Leben nichts mit ihrem Schreiben zu tun hat.Das stimmt wahrscheinlich nicht so ganz, würde ich behaupten, führte dann aber schon zum Konservatorium in die „Alte Schmiede“, wo Studenten, die zwei FranzobelVorlesungen kommentieren sollten. Ich hätte auch per Mail eine Frage stellen können.

Aber noch war ich beim professionellen Video, das bald von der Literatur abging und sich eher über Politik, den Neoliberalismus und anderes drehte, war Marlene Streeruwtz Gegenspieler doch der ehemalige Finazminister Ferdinand Lacina und in der „Alte Schmiede“ merke ich an, habe ich auch etwas grotesk gefunden, daß Franzobel und Thomas Eder maskenlos da saßen, das Publikum aber, das sich beteiligen sollte, maskiert und ich stelle mir da immer die Frage, wieso sich die Leute das antun?

Die Schüler konnen nicht wirklich aus, wenn ihre Eltern sie nicht selberunterrichten wollen, brauchen das aber ab heute auf ihren Sitzplatz nicht mehr tun, in die „Alte Schmiede“ muß ich mich aber streamen, wenn ich mich nicht zwei Stunden maskiert einen unmaskierten Autor zuhören will und getestet oder geimpft müßte ich auch noch sein.

Die Fragen der Studenten oder anderer Zuhörer, einer war Kurt Neumann, obwohl die Gesichter nicht gefilmt wurden, waren aber interessant. Es begann, glaube ich, mit der politischen Korrektheit, wo Franzobel listig argumentierte, daß er nicht immer gendern würde. Dann ging es um die „Pippi Langstrumpf“ mit dem „Negerkönig“ und den Räuberhotzen“, die ja umgeschrieben wurden.

Franzobel merkte wieder an, daß er den Grausamkeiten durch die Groteske, die Schärfe nehmen würde und,daß Humor etwas sei was ihm liegt. Dann ging es um die Übersetzungen und die Austrazismen. Da meinte Franzobel, daß er sich bemühe, da ja der deutsche Markt größer ist, zu vermeiden versuche, aber doch „Marille“ statt „Aprikose“ schreiben würde und es wurde auch beklagt, daß er sich in seiner Dozentur nicht mehr auf Jandl bezogen hätte.

Franzobel erwähnte wieder seine experimentelle Phase mit der er zu schreiben begonnen hat, sich dann aber über Krimis zu den Abenteuerrromanen, wie ich das „Floß“und die „Eroberung Amerikas“ nennen würde, gekommen sei.

War sehr interessant, das Konservatorium und wahrscheinlich eine gute Entscheidung, daß ich auf das „Lavant-Lesen“, wo Daniela Strigl und Judith Schalansky, das im Literaturhaus taten, verzichtet habe oder doch nicht so ganz, denn am Schluß habe ich Judith Schalansky noch einen Text lesen hören, mit dem sie sich offenbar auf Christine Lavant bezog und, daß sie „Lavant-Preisträgerin“ ist, habe ich auch nicht gewußt.

Nächste Seite »

Bloggen auf WordPress.com.