Literaturgefluester

2017-06-22

Sommer Lese.Auslese und Buchpreisblog

Zweimal im Jahr gibt es in der „Gesellschaft für Literatur“ vor Weihnachten und zu Saisonende, dieLese.Auslese mit den Lieblingsbüchern oder Buchempfehlungen der vorstellenden Moderatoren.

Jetzt schon zum sechsundzwanzigsten Mal, also dreizehn Jahre und zum siebzehnten Mal mit Katja Gasser und Cornelius Hell, erklärte Markus Müller in der Einleitung und meinte dann noch, daß man bei dieser Hitze die herrschte, eigentlich jeden Besucher ein Geschenk geben müsse, teilte dann aber nicht die vorbereiteten Bücher aus, sondern wies nur auf die Geheimtips abseits der Großverlage hin.

Ich gehe ja eigentlich nicht so besonders oft zu buchempfehlenden Veranstaltungen und beider Lese.Auslese war ich einmal im Sommer und zweimal zu Weihnachten, weil das in mein Weihnachtsblogprogramm passte und diesmal bin ich, ich gebe es zu, wegen Katja Gasser hingegangen, weil die ja den dBp Juryvorsitz hat.

Aber natürlich waren die sieben vorgestellten Bücher keine besonderen Favoriten, das heißt, bei den drei der von ihr vorgestellten Büchern könnte es vielleicht passen, Cornelius Hell sucht ja immer eher die osteurpäische Literatur aus und Katja Gasser lachte auch nur sehr, als Manfred Müller sie darauf ansprach.

Also gut, keine Frage, die Jurysitzung ist ja, glaube ich, auch erst in sechs Wochen und die eingereichtre Liste streng geheim, man kann zwar selber, wenn man Zeit hat, die Vorschauen lesen und die diesbezüglichen Spitzentitel aussortieren, aber gut, es ist einSpiel und auch so eine Unwichtigkeit der Wichtigkeit der Bücherwelt.

Die Bücher wurden jedenfalls, drei von Katja Gasser vier oder sogar fünf oder sieben von Cornelius Hell ausgesucht. Gelesen habe ich keines davon, bei Band fünf der Elfriede Gerstl Werkausgabe, war ich vor zwei Wochen in der „Alten Schmiede“ und Cornelius Hell begann mit dem Brievfwechsel bzw, den Gedichten des ostdeutschen Dichters Johannes Brobrowski, dessen Arbeitszimmer man inzwischen in Litauen, wo er aufgewachsen ist, damals war es Deutschland, finden kann und den hat er ja schon mindestens einmal vorgestellt.

Da habe ich selber gerade einen sehr interessanten ostdeutschen Briefwechsel, nämlich den von Victor Klemperer gelesen und dann ging es zu den poetischen larischen Romanen,sie dürfte ja sprachlich sehr anspruchsvoll sein, der Katja Gasser und zwar zuerst zu dem Familienroman von Birgit Müller Wieland „Flugschnee“, dann kam eine Überraschung, nämlich ein kleiner SchweizerVerlag namens“Die Brotsuppe“ mit Naomi Lerchs „Grit“.

Der könnte vielleicht auf der Liste stehen, so wie im Vorjahr Michelle Steinbecks „Mein Vater war ein Mann am Land und im Wasserein Walfisch“ gestanden hat.

Und Monika Helfers „Schau mich an, wenn ich mit dir rede“ wurde von Manfred Müller, als genauso ein Geheimtipp gehandelt, da wäre ich ja fast vor unserem Urlaub in die „Alte Schmiede“ gegangen, wenn ich nichteine Stunde gehabt hätte.

Auch das ist ein Familieroman, nämlich einer übereine zerüttete Familie und eines von Cornelius Hells Bücher immer zwischdurch vorgestlelt, waren eben Band V der Gerstl-Werkausgabe „Das vorläufig Bleibende“, das hätte ich zwar auch Katja Gasser zugeschrieben, aber Cornelius Hell war auf dem Symposium vor zwei Wochen und dann das neu erschiene Buch des 2014 verstrobenen ungarischen Autors  Szilard Borbely, wo Cornelius Hell vor zwei Jahren au der „Buch-Wien“ oder auch sonst, seine“Mittelosen“ sehr vorgestellt hat und ein Buch eines auf Russisch schreibenden litauischen Autors, der in Israel lebt, daher nicht von Cornelius Hell übersetzt „Die Freuden des Teufels“ aus dem „Corso-Verlag, da lag ein kleines Büchlein über litauische Literatur noch aus Leipzig stammend auf und nachher gab es Bowle und ich habe mich mit Cornelia Stahl und einer französischen Germanistin unterhalten und was mich auch ein wenig wunderte, unter der Hitze gelitten und morgen ist wieder „Rund  um die Burg“ aber da werden wir mit Alfred Wandergruppe auf die Rax gehen.

Zum deutschen Buchpreis ist vielleicht noch zu vermelden, daß es da seit zwanzigsten Juni wieder fünf ausgewählte oder offizielle Blogger gibt, was mich ja immer etwas ärgert, daß es da so einen Absolutheitsanspruch gibt und die deutsche Buchpreisseite nicht jeden Blogger verlinkt oder auf ihn aufmerksam macht, der sich durch die deutsche Buchpreisliste liest.

Bei den Verlagen ist da ja zum Glück anders , die haben mir vor zwei Jahren, als ich mich das erste Mal durch die Liste las etwa zehn Bücher geschickt, im Vorjahr waren es schon neunzehn und ich werde höchstwahrscheinlich auch heuer  wiederanfragen und mich durch das lesen, was kommt.

Es gibt heuer auf auch einen „offiziellen Buchpreisblog“, im Vorjahrhat es ja angeführt von „Buzzaldrin“, einen offenbar „inoffiziellen“ gegeben und von Sandro Abbate, einer der heurigen „offiziellen Bücherblooger“ gibt es auch eine Umfrage  über Bücherblogs, bei denen ich auch mitgemacht habe und eine erste Schätzung, was da wohl ab fünfzehnten August auf dieser LL-Liste stehen könnte, gibt es auch  schon und da werde ich mich sicher auch wieder an den Spekulationen beteiligen und tue das, wie man sieht und lesen kann, schon ein bißchen, hoffe auch auf Zaimolglu, Olga Grjasnowa und vielleicht auch Julia Wolf oder Juliana Kalnay etcetera und werde da wahrscheinlich wieder ein bißchen mitmischen und meinen Senf verstreuen, aber erst einmal geht es ja nach Klagenfurt zum Bachmannpreis.

2017-06-21

Koreanische Comics

Das dritte Mal Literaturhaus in dieser Woche, ich kann mich gar nicht erinnern, daß ich das jemals drei Tage hintereinander getan habe.

Morgen geht es dann weiter mit der „Lese Auslese“ in der „Gesellschatt für Literatur“ und das ist  diesmal besonders interessant, weil Katja Gasser, die Jurysprecherin des dBps ist. Se wird aber natürlich nicht verraten,was auf ihrer Einreichiungsliste steht.

Stephan Teichgräber hat mir im „Centrope Workshop“ der heute ja das vorletzte Mal stattfand, selbstbewußt geraten, trotzdem danach zu fragen, damit sie sich wichtig fühlt, mach ich natürlich nicht und bin trotzdem neugierig und das Literaturhaus war heute wieder einmal sehr voll.

Überfüllt mitLeuten, die ich außer derAutorammsammlerin und der Crew nicht gekannt habe, gibt es ja, glaube ich, außer mir, kein literarisches Stammpublikum mehr und es wurde, was vielleicht auch ein bißchen ungewöhnlich ist ,ein Comic vorgestellt und da noch ein ganz besonderer und zwar hat, die in Wien und Berlin lebende Journalistin koreanischer Abstammung Vina Yun ein Stipendium für migrantische Kunst und Kulturproduktion gewonnen und die hat sich dann vier Zeichnerinnen gesucht undmit ihrer Hilfe einen Comic oder Graphic Novel über das Leben der koreanischen Krankenschwestern im Wien der Siebzigerjahre gemacht und da muß ich sagen, obwohl ich ja sehr viel im Krankenhausbereich supervidiert und unterrichtet habe, gar nicht gewußt, daß es da koreanische Krankenschwestern gegeben hat, philipiinische und indische wohl und einmal hatte ich auch eine, beziehungsweise ihren Sohn, als meinen Klienen, aber in den Siebzigerjahren wurden, die von der Stadt Wien hergeholt und vorher in Südkorea in einem sechs Wochren Schbnelldeutschkurs ausgebildet und Vina  Yun ist auch 1974, als Tochter koreanischer Eltern, die allerdings nicht Krankenschwester oder Pfleger waren, geboren worden.

„Homestories“ heißt der Comic in zwei Bänden mit einem Poster, der da entstanden ist, und Conny Lee vom FM4, die einen lornischen Vater hat, der, als Art in NÖ tätig war, moderierte.

Vina Yun und die Comiczeichnerinnen Tine Fetz, Patu, Moshtari Hilal und Sunanda Mesquita, die aus Wien, Berlin und Hamburg kommen und alle, glaube ich, keine Koreanerinnen sind, präsentierten, die  Comicbände, die projeziert und vorgelesen wurden.

Dazwischen gab es Musik aus den Siebzigerjahren und in Band eins kommt ein junges Mädchen mit anderen Koreanerinnen nach Wien, wird hier im Schwesternheim willkommen geheißen, bekommt zum Auftakt  Frankfurter Würstchen mit schwarzen Brot, Igit Pfui, zu essen, lernt einen koreanischen Studenten kennen und bekommt von ihm zwei Kinder.

Im zweiten Band wird dann die Geschichte der zweiten Generation erzählt. Dann gabs eine   Podiumdiskussion. Gebärdensprache Übersetzung gab es auch und sehr viele migrantische Kinder durchaus nicht koreanischer Abstammung im Publkum.

Ich interessiere mich ja sowohl für die migrantische Situation, als auch für Comics, habe da nicht viele, aber wohl ein paar gelesen und interessant, in derDokumenttionsstelle für ost europäische Literatur hätte es am Dienstag einen Vortrag über Comics in Osteuropa geben sollen, der um fünf beginnen sollte.

Leider habe ich mir gestern um sechs ein Erstgespräch eingeteilt, als ich mich aber schon darüber ärgern wollte, teilte uns Stephan Teichgräber heute mit, daß der Vortrag ausfällt, ich muß mich also mit den Comics über Korea beziehunGsweise Berlin begnügen, denn von der in Berlin lebenden Tina Fetz, gab es einen über die Berliner Subkultur, gestiftet von der „Lotto Stiftung Berlin“ zur freien Entnahme.

2017-06-20

Maja Haderlap und Juan Villoro auf Espanol und Deutsch

Diese Woche wird es wahrscheinlich dreimal ins Literaturhaus gehen und nach dem ich gestern auf Ausflug in Kroaten war, ging es heute nach Eiselnkappl und Mexiko, aber „En espanol, por favor“, denn das ist ja die Reihe die Enrique Moya mit dem „Lateinamerikanischen österreichischen Literaturforum“ seit 2008 alle zwei Jahre macht.

Zweimal war ich da schon im Literaturhaus und heute wieder, als präsentiert von der Übersetzerin Eva Srna und Enrique Moya zuerst Maja Haderlap, die Kärtner Slowenin und Bachmannpreisträgerin von 2011 und der mir bisher unbekannte meikanische Autor  Juan Villoro präsentiert wurde.

Das letzte Mal kann ich mich erinnern, war die Atmosphäre eher herzlich, weil ich und der Lehrer Christian, dem ich ein signiiertens Buch überbracht habe, gleich von einem der Autoren umarmt wurden und das erste Mal hat Lidio Mosca dort gelesen und es gibt ein Foto das mich mit ihm mit Franz Blaha zeigt, heute stand ich eher isoliert und frustriert herum, obwoh Erich Hackl da war, der im Herbst in der Reihe präsentiert wird und von dem habe ich ja gestern im Bücherschrank „König Wamba“ gefunden, aber das fördert offenbar nicht die Kommunikation und „Engel des Vergessens“ das in Ausschnitten mit dem spanischen Übersetzer präsentiert wurde, habe ich schon gelesen und die Ausschnitte aus den „Mexikanischen Freunden“ des 1956 in Mexiko City geborenen  Juan Villero hat mir nicht so gefallen, obwohl die Leute, um mich herum wieder herzlich lachten und in Entzücken ausbrachen, vielleicht deshalb, aber wahrscheinlich auch darum, weil es mir nicht gefällt, daß da der Proragonist Samuel Katzenstein vom Ich-Erzähler verarscht und veräppelt wurde, denn das ist ein amerikanischer Journalist, der nach Mexiko kommt um dort eine Reportage über das Land zu machen und dabei allen Klischees zum Opfer fällt, in die man nur fallen kann.

Nun ja, nun gut, trotzdem einen interessanten und sogar Deutsch sprechenden Autor kennengelernt, mich ein bißchen in der mexikanisch spanisch sprechenden Gemeinde umgehört und wieder meine Bücherkastenfunde gemacht und morgen, wird es, wie beschrieben wahrscheinlich mit dem Literaturhaus weitergehen, weil da ein Comic vorgestellt  wird. Mal sehen wie es mir da gehen wird.

Von Zoran Ferics Roman zu meinen Fortsetzungsgeschichen

Da habe ich mich ja vor etwas mehr als einem Jahr fast verzweifelt bemüht kroatische Autoren für meinen Kroatienurlaub zu finden, bin nicht besonders fündig geworden, aber jetzt wurde im Literaturhaus, wie Robert Huez in seiner Einleitung sagte, der neueste Roman eines der bedeutensten kroatischen Autoren, nämlich des 1961 geborenen Zoran Feric, von dem ich, glaube ic,h schon ein bei „Folio“erschienenes Buch gelesen habe, vorgestellt.

Er spielt, was auch ein Zufall ist auf der  Insel Rab und beschreibt dort die letzten Jahrzehnte an Hand der Hauptfigur Luca, der seine Sommer, wie sein Autor auf dieser Insel verbringt und dort,als sogenannte Möwe, die Toruistinnen aufreißt.

Also eigentlich ein Matschothema und eines, was vielleicht nicht so sehr die Herzen der älteren Frauen, die bevorzugt im Publkum saßen aufreißt.

Aber ich habe was ein weiterer Zufall war, mein gestreiftes Leiberl getragen, das mir der Alfred in diesem tollen Laden in Trogir kaufte und das Fischkettchen das ich in Split, um die in Dubrovinic gefundenen zweihunder Kuna erwarb und mein Buch meine Kroatiengeschichte hatte ich auch in der Tasche, als ich hinter Annemarie Türk das Literaturhaus betreten habe,mi reinen Platz in der zweiten Reihe suchte und dann Robert Huez eröffnen hörte.

Es lasen der Autor und sein Übersetzer, der 1939 in Sachsen Anhalt geborene Klaus Detlev Olov und für mich ganz besonders interessant, Robert Huez sprach in seiner Eoinleitung von Geschichten, die sich zu einem Roman zusammenfügen würden.

Was ist das?, habe ich gedacht, ist da jetzt ein Roman oder nicht, die ich ja in den „Dreizehn Kapitel“ und auch jetzt immer wieder Experimente darum mache, wie ein Roman entsteht.

Der Übersetzer sprach auch von neun Geschichgten und acht Protagonistien die in ihnen vorkommen nund in den Geschichten, die gelesenwurden kam immer,wieder ein Luca vor.

Zuerst war der ein sechzehjähriger Gymnasiast, der offenbar bei seiner Oma wohnte, nicht essen konnte,weil er an denStrand wollte unddort eine überf ünfzigjährige alte Frau aufriß und dadurch seine Unschuld verlor.

„Ach ja!“, dachte ich,“ ziemlich matschohaft, warum regt sich da unter den anwesenden Damen niemand auf?“

Aber ich habe es auch nicht getan, nur nachher, als ich Fragen stellen konnte, gefragt, ob das jetzt ein Roman wäre oder nicht und der Autor hat mir sehr lang und ausführlich darauf geantwortet, es sind neun Geschichten, die man einzeln lesen kann, aber durch den Ort, den Raum und die Zeit miteinander verbunden wären und bei der zweiten Geschichte, die gelesen wurde, war Luca schon fünfzig und ein Schriftsteller.

Aha, ein Alter Ego des Autors und reist mit seiner  Lektorin nach Polen, weil er einen Roman geschrieben hat, der um die erfundenen Kinder von Prostituierten handelt und einen zweiten, wo einer eine Zeitlang nur von Hostien lebt und die daraus erstehendende Scheißte dann zu einem Kunstwerk macht.

Aha, also eigentlich auch nicht sehr erfreulich und appetitlich!

Der Autor war aber sehr freundlich, hat geduldig Auskunft gegeben, wie er zu dem Thma gekommen ist, er hat seine letzten vierzig Sommerauf der Insel  Rab verbtracht und, wie das mit dem Interview ist, das auch im Buch vorkommt.

Beim Wein bin ich dann auf Helene Hofmann gestoßen, die mir sagte, daß ihr das Buch aus den oben angeführten Gründen nicht gefallen hat. Sie hat das dann auch dem Autor gesagt, der darüber sehr erstaunt war und meinte, daß er natürlich keine Matscho wäre und ich habe mich darüber nicht geärgert.

Vor zehn oder fünfzehn Jahren hätte ich es wahrscheinlich noch getan und meinen Unmut  geäußért, jetzt hat mich Zoran Ferics Geschichten-Roman auf eine Idee gebracht, weil ich ja jetzt auch Fortsetzungsgeschichten schreibe, die ein Roman werden sollen und von Donnerstag bis Samstag dann meine Juni zehn Geschichten Challenge erfüllte. Jetzt habe ich also vierzehn oder fünfzehn Fortsetzungsgeschichten, je nach dem ob man „Angekommen“ mitgrechnen will, die eigentlich davon handelt, da?die Studentin Slavenka Jagoda ein Stipendium bekommen hat. um die Nichtnobelpreisträgerin E, J. zu erforschen, die ich aber inzwischen nach N. Y ins dortige Kulturinstitut schickte, wo sie Lily vielleicht bei ihrem Blogroman assisieren kann.

Am Donnerstag und am Samstag habe ich also sehr intensiv Geschichten zu Annika Bühnemanns Impulsen verfasst, am Samstag war ich da besonders aktiv und habe fünf Texte geschrieben, die inzwischen nach und nach alle erschienen sind, war dann etwas unzufrieden, als ich merkte, kein Hahn kräht danach und keiner meiner Leser sieht sich das an oder kommentiert darauf.

Außerdem war mit der letzten Geschichte, der „Vergangenheitbewältigung“ auch nicht so ganz zufrieden und habe gesdacht, jetzt wei? ich nicht mehr weiter und habe mir am Sonntag, wo auch der Alfred zurückgekommen ist, die Geschichten nochmals durchglesen, festgestellt, da sind sowohl Flüchtigkeitsfehler, als auch Ungereimtheit darin, also ist jetzt Natalies Praxis in der Tautenzien- oder in derNollendorfstraße und wie ist Moritz Lichtenstern nach Wien zu Natlies Begräbnis bekommen mit dem Flieger oder dem Bus?

Das habe ich jetzt korrigiert und festgestellt, eigentlich bin ich mit dem Text fertig und aus dem langen Roman, den ich  im Juli und im August im Rohtext fertig stellen und dann bis Enbde Oktober korrigieren wollte, damit ich im November wieder beim „Nanowriomo“ mitmachen kann, ist eher eine kurze Geschichte geworden, die noch dazu nicht einmal alle von mir geplanten Personen umaßt, so kommt der Mehmet nur in seiner Eigenschaft als Kellner in der Pizzeria vor, der Dusan Halkic, der budhistische Hausmeister, gar nicht.

Das heißt, jetzt ist mir gerade eine Szene eingefallen, die ich ohne Impuls schreiben könnte und Lilys Blogroman ist auch nur nebenbei erwähnt.

Das heißt, ich bleibe bei meinem Vorsatz bis Ende des Monats noch Geschichten zu schreiben und in meinen Blog zu stellen, wenn sich das ergibt, was vielleicht gar nicht mehr so oft sein wird, denn am Wochenende is twieder Sladky wandern, nächste Woche kommen die Hundertmarks, Praxistermine habe ich auch nicht so wenige und abrechnen mußich zu Monatsende auch und dann gehe ich mein Konzept durch, drei Szenen fallen mir da noch ein, eine mit derLily, wie sie Moritz anruft, dann die Schlußszene Mathilde entschließt sich mit Moritz um die Welt zu fahren und bittet den Hausmeister diesbezüglich auf die Zeitungen zu achten und da fällt mir ein, daß ich die beiden Szenen auch verbinden könnte.

Nun sei es, wie es sei, ich werde das Gehabte durchgehen und ergänzen wieder versuchen den Monsterroman daraus zu machen und wenn wir das wieder nicht gelingt und ich bis Ende August damit fertig bin und dann so zwischen vierzig und fünzig Rohtextseiten haben werde, kann ich im September und Oktober noch immer Lilis Blogroman schreiben und das als zweiten und vielleicht beim Nanowiromonoch einen dritten Teiul anfügen.

Mal sehen, wie es kommt, ich bin jedenfalls recht zufrieden und auch gespannt und wenn sich jetzt noch meine Leser für mein Romanprojekt interessieren sollten, würde mich das sehr freuen!

2017-06-16

Schundheftparty

Margit Heumann, die ich regelmäßig in der „Alten Schmiede“ treffe, hat mir da ja ihren Kurzkrimi „Wo er recht hat, hat er recht“, zugeschickt und dazu eine Einladung zu der sogenannten „Schundheftparty“ beigelegt, ist ihr Hefterl ja in der „Schundheftreihe“ der“Unartproduktion““ erschienen und da wurden heute drei Hefte vorgestellt.

Nun gehe ich ja nicht so gern zu Veranstaltungen, wo ich schon das Buch gelesen habe, aber außer Margit Heumann traten da ja noch Joe Gmeiner und Ralph Saml auf und die waren wir völlig unbekannt.

Außerdem gab es auch kein Alternativprogramm, also nichts wie hin in das Gasthaus Lechner in die Wilhelm Exner Gasse und die war mir nicht unbekannt, erstens gibt es dort das WUK und zweitens ist das die Galerie Nuu, wo die Ruth manchmal ihre Veranstaltungen macht und eineÜberraschung erlebte ich auch gleich, dachte ich doch die „Schundheftreihe“ heißt so, weil dort im kleinen Format auf circa sechzig Seiten Krimis vorgestellt werden.

Margit Heumanns Hefterl ist jedenfalls ein solcher, ich habe mich allerdings gewundert, daß Christian Futscher Krimis schreibt, denn als ich nach unserer Bodenseereise wieder in die „Alte Schmiede“ kam, lag dort ein kleiner Stoß von Margit Heumanns Hefterl auf und liegt, glaube ich noch immer, wer also daran interessiert ist, den Text zum Nulltarif zu bekommen und dabeben gab es das von Christian Futscher.

Ich habe aber inzwischen herausgekommen, daß Joe Gmeiners Hefterl ein Reisebericht ist und Ralph Samls Heftl Dialektgediche, was noch einmal interessant ist, handelt es sich doch sowohl bei dem Herausgeber Ulrich Gabriel, um einen Vorarlberger, Margit Heumann kommt von da,Christian Futscher und Joe Gmeiner auch, wie er mir erzählte, ebenso Kurt Bracharz, cder schon ein Heftl in der Reihe hat, Ralph Saml aber offenbar nicht.

Es gab beim Eingang des urigen Gasthauses einen Büchertisch und als ich nach dem einzigen Buch das darauf lag, greifen wollte, erklärte mir die freundliche Dame dort, daß ich es geschenkt bekäme, wenn ich die Reihe abonniere und ich dann für fünfzehn Euro die nächsten fünf Ausgaben ins Haus gelieftert bekomme.

Ich muß aber erst Christian Futschers „Suppen“ lesen und der Verleger erklärte auch gleich den Sinn der Aktion und warum er sich für die Präsentation das urige Gasthaus, in dem auch Nestroys „Lumpazivagabundus“ und Jandls „Humanisten“ aufgeführt würden, entschieden habe? Weil er damit einen Gegensatz zur Hochkultur bieten  und auf das Kleine Handliche hinweisen will.

Der Verleger spielte dann in diesem Sinne auf dem verstimmten Piano, wie er betonte, ein paar Stücke, dann setzte sich Joe Gmeiner an den Lesetisch, der einen Strohhut aufhatte und ein „Hofer-Leiberl“ trug, denn sein Text heißt „Reisen mit den Zeugen Hofers“ und das kann man leicht mißvertehen und an den gerade nicht Bundespräsidenten dieses Namens denken, es gibt aber auch den gleichnamigen Supermarkt und Joe Gmeiner bekannte sich, als dessen Fan. Mit dem kann man, glaube ich, auch reisen und der Autor tat das durch China bis nach Tibet bis zum Himalaya mit einer gemischten Österreicher Schweizerischen Gruppe und las daraus ein paar Schmankerln vor.

Dann kam Margit Heumann mit ihrem Kurzkrimi und hörte genau an der Stelle auf, wo es spannend wurde, verriet aber, daß es im Herbst in einem anderen Vorarlberger Verlag mehr von Paul und Emma geben würde.

Dann erklärte Ulrich Gabriel  den Unterschied ziwschen dem Vorarlberger und dem Wiener Dialekt, bevor Ralph Saml mit dem „Dialektmesser“ seine diesbezügliche Kostproben gab.

Eines der nächsten Hefte wird von Gerhard Ruiss sein, erklärte Ulrich Gabriel noch und wies auf den Schnaps hin, den Joe Gmeiner mitgebracht hat und der natürlich auch zu einer Schundheftparty gehört und im Herbst wird es wieder eine Veranstaltung im Gasthaus Lechner mit den weiteren Schundhefterl geben, seien wir also gespannt….

2017-06-13

Literarische Spurensuche

Drei unterschiedliche Texte in den „Textvorstellungen“.

Literarische Spurensuche in Malta, Brasilien, Salzburgund Hermagor, denn Renata Zuniga hatte Dorothea Nürnberg, Dorothea Macheiner und Engelbert Obernosterer eingeladen und der hatte sein ganzes Fanpublikum mitgebracht, so daß der Schmiedensaal ganz gut gefüllt hat und Dorothea Nürnberg entführte mit ihrem Roman „Unter Wasser“ nach Brasilien. Dort wird der Regenwald abgeholzt, ganze vormals indigene Regionen unter Wasser gesetzt und eine Liebesgeschichte zwischen einer Umweltschützerin und einen Firmeninhaber gibt es auch.

Dann blieb es gleich in den fernen Regionen, zumindestens zum Teil, den Dorothea Macheiner ist ja eine Malta-Spezialistin, war schon vierzehnmal dort und hat über die Göttinnen dort in einem Essay geschrieben, der bei  der“Edition Roesner“ erschienen ist. Der Band umfaßt zwei Essays und der zweite dreht sich um die inzestiöse Geschwisterliebe der Geschwister Trakl.

Hilde Schmölzer hat ja auch darüber geschrieben. Hier sitzt die Erzählerin im Cafe Tomaselli, es fängt zu regnen an, eine Frau kommt in das Kaffeehaus, die erinnert sie an Margarete Trakl und der Essay oder die biografische erzählung beginnt.

Dann geht es nach Kärtnen und zu Engelbert Obernosterer, der  schon wieder einen Band mit Miniaturen  „Schutzbehauptungen“ bei „Kitab“ veröffentlicht hat.

Kleine Betrachtungen des Alltaglebens, manchmal fast aphoristisch, manchmal gibt es einen Ich-Erzähler und der Stein des Sisyphos wird auch auf einen Berg hinaufgerollt und fällt o Wunder  nicht hinunter.

Spannend, spannend diese literarische Spurensuche und diesmal sehr verschieden und etwas Erfreuliches kann ich auch  vermelden, ist Renata Zuniga doch vor der Veranstaltung auf mich zugekommen und hat mir verraten, daß sie mich demnächst wieder zu den Textvorstellungen einladen wird.

2017-06-12

Vom Rausch des Schreibens zum Musil-Archivgespräch

Ich bin auch heuer wieder nicht zu der Eröffnung der Sonderausstellung „Im Rausch des Schreibens – von Musil bis Bachmann“, im „Literaturmuseum“ gekommen, denn da war, glaube ich, die „Autorinnen feiern Autorinnen-Veranstaltung“ im Rathaus, was  insofern nicht so viel macht, da man  an den Veranstaltungstagen ab sechs umsonst in das Museum gehen kann und die Gratistickets, die wir damals bei der „Literaturarchiv-Führung“ bekommen haben, müssen auch noch irgendwo beim Alfred liegen.

Also heute nach meiner fünf Uhr Stunde, noch schnell zum „Hofer“, Milch, Faschiertes, Bananen und Emmentaler einkaufen, hoffentlich wurde mir das bei der Hitze nicht schlecht und dann hinauf in den dritten Stock in die Sonderausstellung.

Ich habe ja am Etröffnungsabend das Kulturjournal gehört, wo darüber berichtet wurde und ich dachte, es geht wieder, um die Dichter und ihre Shreibtische, das war auch teilweise so.

Ansonsten war der Titel wieder eine ziemliche Irreführung, gab es zwar gleich am Anfang drei Korrekturfassungen eines Gerstl-Gedichts zu sehen, das glaube ich sogar „Drogenrausch“ oder so hieß und dann gabs was von der Bachmamm und die FM war natürlich auch zu sehen, wie sie in ihren Zettelbergen untergeht, beziehungweise mittendrin an ihrer „Hermes“ sitzt.

Aber dann ging es um den Alkohol und das Rauchen, gut, ist im Titel zu erklären und es ist auch interessant, daß es vonden Zwanziger- bis Dreißigerjahren eine Zeitschrift der Tabakindustrie mit dem Titel „Die Raucherin“ gab, die den Damen das Zigarrettenrauchen schmackhaft machen sollte.

Das wäre heute undenkbar und dann lagen auch auf einmal die Romane der großen Amerikaner und die von Upton Sinclair, etcetera auf, die sich mit Opium, Nikotin und dem Rauschgift beschäftigten.

Brunngrabers „Heroin“ lag nicht auf, aber vielleicht habe ich das übersehen und Joseph Roth  ist ja an seiner Alkoholsucht zugrunde gegangen.

Von ihm gabs ein Zitat, daß das Leben, beziehungsweise die Literatur nichts ohne Alkohol sei und von Robert Musil, der ja auch im Titel steht, gab es sein Rauchertagebuch zu sehen und das ist insofern interessant, wurde doch um sieben die bei „Jung und Jung“ erschienene neue Werkaufsabae vorgestellt und Robert Musil scheint jetzt modern, beziehungsweise ein Jubiläumsjahr zu haben, beschäftigen sich jetzt ja einige mit dem Ulrich und bei dem Archivgespräch, Bernhard Fetz wies natürlich propmt auf das Tabaktagebuch in der Sonderausstellung hin,  wurde zuerst von Dagmar Leupold, eine „Jung und Jung-Autorin“ , die mit ihren „Witwen“ auf der letzten dBp Liste stand und ich eines ihrer Bücher auf meiner heurigen habe, aber vielleicht nicht zum Lesen komme und Clemens  Setz, dessen „Stunde zwischen Frau und Gitarre“  auf der 2015 dBp stand,  je ein Stückchen aus dem „Mann ohne Eigenschaften“ gelesen und hier ist interessant, daß Dagmar Leupold genau diese Ausgabe mitbrachte, die ich auch 1974 vierzehn Tage Lang im Häuschen am Almweg gelesen habe und, wie ich immer hinzufüge, nicht verstanden habe.

Walter Fanta vom Musil Institut, der offenbar der Herausgeber war, saß auch am Podium, moderiert wurd von Ronald Pohl und dann gab es ein Gespräch, das die Frage beantworten sollte, was Musil der heutigen Leserschaft noch zu sagen hat und warum man ihn lesen sollte?

Das weiß ich nicht so genau und ich habe mit Zwanzig, muß ich gestehen, das Buch auch nicht so spannend gefunden, daß ich nicht zu lesen aufhören konnte.

Daß es aber um Inzest zwischen dem Ulrich und seiner Schwester Agathe geht, habe ich mir gemerkt und auch das von der Parallelaktion.

Daß das Buch unvollendet blieb, habe ich dagegen nicht gewußt und die neue Ausgabe ist auch ein kommentierte, die man offenbar auch online finden kann und dann wurde noch diskutiert, wie das Internet die Archive ändern wird und das  ist etwas, das mich sehr interessiert, weil es ja bald keine Handschiften und dann wahrscheinlich auch keine Vorläße mehr geben wird, wenn man alles im Netzt finden kann.

Walter Fanta erwähnte noch, daß Musil alles in seinem Werk verknpüfte und auf ähnliche Stellen in seinem Werk verwies.

Das mache ich in meinen „Literaturgeflüster“ auch und habe da schon über dreitausend  Artikel und werde wahrscheinlich so bald oder vielleichauch nie zum Wiederlesen des „Manns“ kommen, habe aber da kürztlich „Musils Möder“ gelesen und jetzt das Archivgespräch, das sehr interessant und sehr gut besucht war.

Nachher bin ich mit dem Herrn Pauer, der mir erählte, daß er den „Mann“ 1969  im August 1974 in vierzehn Tagen gelesen hat, während in Prag die Russen einmarschierten, zurückgegangen.

Das ist natürlich ein Ereignis, das prägt und die Erinnerung wachhält. Also kann ich sagen, daß ich damals warhscheinlich Heftchen-Romane gelesen habe, aber in dem Supermarkt, den es am Brunnenmarkt gegeben hat, einkaufen war und dort ein Glas Roten Rüben- Salat zerbrochen habe, was ich wahrscheinlich bezahlte und anschließend bin ich, glaube ich, auch zu Fuß auf den Almweg gegangen, wo ich ja damals meine Sommer verbrachte.

2017-06-10

Von der Wien-Erforschung zur Schule der Dichtung

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:47
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Ich mache ja immer gerne Wien-Tage und habe mir während meiner Strohwitwenzeit, abgeseehen vom öffentlichen Raum mit der Ruth, ja eher das mir unbekannte Wien, also die Randbezirke vorgenommen oder sagen wir, das hat sich so ergeben, daß ich zweimal in der Seestadt war beziehungsweise das erste Mal nach ihr suchte und dann fiel mir ein, daß der zehnte Bezirk mit dem Laaerberg und dem böhmischen Prater ein genauso unbekannter Ort für mich ist.

Das heißt im böhmischen Prater war ich einmal vor circa dreißig Jahren mit der Anna und der Monika Jensen, die inzwischen schon verstorben ist und meine Klienten erzählen mir manchmal vom Kurpark Oberlaa so habe ich mich entschlossen, den heutigen Samstag diesbezüglich zu benützen und es ist auch ein langer Auslflugstag geworden, weil es am Abend ja das Fest der „Schule für Dichtung“ im Rabenhof gegeben hat.

Sonst bin ich nach meineen Recherchetagen oft schon nach ein paar Stunden zurückgekommen, diesmal dachte ich, ich sollte vielleicht vom Laaerberg direkt zum Rabenhof gehen, nur wußte ich nicht, wie das geht und auf meinen Stadtplänen kam mir auch nicht Erleuchtung, nur daß der Laaerberg nicht so weit von Simmering entfernt ist und Simmering nicht so weit vom dritten Bezirk.

Also bin ich über den Reumannplatz losgezogen und ab dem Reumannplatz war mir die Gegend ziemlich unbekannt, bis dahin kein Problem, denn da habe ich ja manchmal meine Cousine Irmi besucht, die dort  eine Wohnung hat.

Ich habe schon um halb zwölf die erste Rast beim Mc Donald`s auf der Favoritenstraße gemacht, um mir einen Cheese burger de luxe, den ich ja gerne habe und ein Bananenshake gekauft und das Ganze in einem sehr schönen und sehr sonnigen Hinterhofgarten gegessen.

Danach die Laaerbergstraße an vielen Neubauten losmarschiert, Den böhmischen Prater habe ich dann gleich gefunden, dann kam das Erholungsgebiet Laaer Wald und da hat es ein bißchen zu regnen angefangen, so daß ich mich dort auf kein Bankerl, wie ich es eigentlich wollte, legen konnte, sondern habe bei einer Bushaltestelle in der Bitterlichstraße Halt gemacht und dort herausbekommen, daß der Bus nach Simmering fährt.

Weil sich das Wetter aber wieder gebessert hat, bin ich zuerst in den Kurpark Oberlaaa gegangen, den ich nicht gleich, weil eine Baustelle gefunden habe, dann habe ich aber meinen Mittagsschlaf im Kurpark vor einem sehr schönen Springbrunnen gehalten, habe der Konditorei Oberlaa, beziehungsweise deren Klo, einen Besuch abgestattet und am Rückweg ganz zufällig den anderen Teil des Erholungsgebietes gefunden, nämlich einen tollen Park mit Skulpturen, Kinderspielplatz etcetera, der 1974 im Rahmen der WIG eröffnet wurde, wie ich auf verschiedenen Tafeln las.

Also eine neue Entdeckung und den Weg zum Rabenhof über die Simmeringerhauptstraße habe ich dann auch gefunden, dort war ich schon um halb sieben, um acht hats angefangen, die Zählkarten konnten man sich ab sieben abholen, so habe ich den Einzug der Besucher auf einem Bankerl beobachtet und die „Schule der Dichtung“ ist mir vielleicht auch, weil sehr experimentell, ein wenig fremd.

Vor fünfundzwanzig Jahren wurde sie von Ide Hintze gegründet. Da kann ich mich an eine GAV-GV erinnerin, wo er den Vorschalag einbrachte. Er hat mich dann auch einmal angerufen, um sich bei mir wegen des „Arbeitskreises schreibender Frauen“ zu erkundigen.

Zu einer Mitarbeit ist es aber nicht gekommen, denn ich ich bin ja nicht experimentell so habe ich mir die Werkshow immer bei „Rund um die Burg“ angeschaut,Nick Cave hat dort unterrichtet, Falco, Allain Ginsberg, Gert Jonke etcetera und Falko war sogar im Programm, als angefragt angekündigt.

Seminare habe ich dort auch keine besucht, wohl aber der ebenfalls realistisch schreibende Luis Stabauer, der hat einen Kurs bei Nora Gomringer gebucht und dann seinen Text mit den anderen der Gruppe beim „Schamrock-Festival“ im Literaturhaus vorgetragen.

Fritz Ostermayer, der jetztige Leiter, Ide Hintze ist vor fünf Jahren gestorben, scheint ein Witzpolt zu sein und so ist nicht nur Falco erschienen sondern auch Antonio Fian der sein Dramulett über die „Schule der Dichtung“ lesen sollte nicht, denn dessen Dramulette werden jetzt in Klagenfurt aufgeführt und da wollte er bei der Premiere dabei sein und so haben Judith  Nica Pfeifer und Frithz Ostermayer das Dramulette gelesen, das der „Schule  für Dichtung“ gewidment ist.

Vorher gab es aber noch einen projezierten Buchstabensalat, denn die“Schule  für Dichtung“ arbeitet auch sehr viusuell. So schlängelten sich Buchstaben auf die große Zahl fünfundzwanzig und einen Sprechchor gab es auch. Dann kam Gerhard Rühm, der glaube ich auch ein Lehrer der Schule für Dichtung ist und brachte mit seiner Frau einige Sprechstücke und gab dann noch sehr alte Chansons aus den fünfziger oder sechziger Jahren zum besten.

Dann gabs eine Pause und dann noch zwei kurze Konhzerte nämlich „Worried men and Worried Boy“, das ist der Frotsänger der „Worried man skiffle group“ mit seinen Sonn und deren Lieder, vor allem die des Vater Bayer, Okopenlo und Rühm Vertonungen „Glaubst i bin bled“ haben mir sehr gefallen.

Das zweite Konert gab Anne Cotten mit ihrer Schwester und dann wurde, wie Fritz Ostermeyer erklärte, gefeiert. Es gab aber kein Buffet, vielleicht hat das im internen Bereich im Künstlerzimmmer stattgefunden und so bin ich nach Hause gegangen, um meinen Bericht zu bloggen, denn das wurde ich am Klo gefragt, ob ich das wiedertun würde?

Ja natürlich , denn das „Literaturgeflüster“ ist sehr wichtig für mich und dann werde ich mich meinen realistischen Fortsetzungsgeschichten widmen, denn eine visuelle experimentelle Poetin bin ich ja nicht, obwohl mir das Motto der sfd „Viva la poesie“ sehr gut gefällt und das Fest sicherlich ein Höhepunkt meiner Strohwitwenzeit war, das heoßt halt, der Tag für Elfriede Gerstl war auch sehr intensiv und da hat es ein Buffet gegeben und es haben die anwesenden Autoren auch mit mir gesprochen.

2017-06-08

Elfriede Gerstl Tag

Am sechzehnten Juni wäre Elfriede Gerstl fünfundachtzig Jahre alt geworden. Deshalb hat das Intitutu für Germanistik heute in der „Alten Schmiede“ eine Elfriede Gerstl-Tagung abgehalten.

Dann gabs eine „Stunde der literarischen Erleuchtung“ und im Anschluß wurde der Band fünf der bei „Droschl“ erschienenen Werkausgabe“Das vorläufige Bleibende“ vorgestellt und ich kenne die 1932 geborene ganz gut.

War sozusagen ein Fan von ihr. Habe mir irgendwann, als ich noch in der Otto Bauergasse wohnte,die „Wiener Mischung“ gekauft und bin ihr auch manchmal begegnet, wenn ich durch Wien gegangen bin.

War sie doch auch eine begnadete Flaneurin. Dann habe ich durch GAV direktenKontakt zu ihr gekommen. Sie hat, weil sie wahrscheinlich schwer nein sagen konnte, einmal bei meinem Geburtstagsfest gelesen undals es im „Semper Depot“ das große neue „Wespenetnfest“ gab und ich keine Einladung hatte, wil ich ja nicht zu denhundert bedeutensten österreichischen Autoren zähle, hat sie mich einfach dazu mitgenommen.

2009 ist sie gestorben. ich war be ihrem Begräbnis, habe einige Bcher von ihr gelesen, war bei einigen Veranstaltungen und habe „Die berechtigten Fragen“ aus dem dem Jahr 1973 auch einmal im Bücherschrank gefunden und als an einem sechztehnten Juni die Bücherschrank-Lesung in der Grundsteingasse war, habe ich dort nicht nur aus der „Mimi“, sondern auch ein Stückchen ihr zu Ehren daraus gelesen und der „Droschl Verlag“ hat nach ihrem Tod eine Werkausgabe von ihr zusammengestellt.

Da wa ich bei allen Präsentationen, eigentlich hätten es vier Bände werden sollen.

Aber weil so viel unveröffentlichtes Maerial vorhanden war, gibtes einen fünften Band und das Symposoum „.. bin ich aus Sprache“hat um elf  begonnen.

Da bin ich zwar,weil ich noch eine zehn Uhr Stunde schon lange eingeteilt hatte, ein bißchen hu spät gekommen und habe daher, was sicherlich sehr schade ist, den Vortrag über das Frühwerk fast versäumt, nur aus der Diskussionen mitbekommen, daß Elfriede Gerstl Schwieigkeiten hatten, sich in der Gruppe um Hermann Hakel zu behaupten.

Dann kam schon Alexandra Millner an die Reihe und referierte über Elfriede Gerstls Hörspiele oder über die „Berechtigten Fragen“, die ich  auch einmal in einer Lesetheateraufführung hörte, weil die „Frauen lesen Frauen“ Elfriede Gerstl, die ja schwer nein nasgen konnte, bevorzugt zu ihren Veranstaltungen eingeladen haben, damit Leute kommen, weil sie ja nach dem sie spät aber noch den „Trrakl“ und den „Fried-Preis“ im selben Jahrb bekommen hat, sowas wie berühmt geworden ist.

Ihr war der späte Ruhmso gar nicht recht, da sie sich in den fünziger Jhren ja sehr durchkämfpen mußte und vom Kulgturamt nicht die Unterstüzung bekommen hat, die sie brauchte.

Dann gab es eine Mittagspause, die Referenten wurden zum Essen eingeladen, ich habe mir in einem der Asia- Garbuden, die es am Schwedenplatz gibt, kleine Chicken Noodles geholt, dann ein Eis in dem berühnmten Eissalon am Schwedenplatz und bin danach ins tschechische Zetrum in die Herrengasse gewandert, denn da gab es einen“ Tag der offenen Tür,“ wo tschechische Heilbäder vorgestellt wurden und man dazu Kaffee und Kuchen, sowie andere Schmankerln bekommen hat.

Dann ging es weiter mit einem Vortrag eines Sprachwissenschaftlers über das Wienerische bei Elfriede Gerstl und als Kontrast dazu kam ein Pole, der Elfriede Gerstl gerade übersetzt und über seine diesbezügliche Schwierigkeiten dabei berichtete.

Dann gab es eine Pause, mit wieder Kaffee und Kuchen und dann stellte Katharina Serles, die in Wien Germankistik studierte, aber jetzt gerade in Desdenabeitet, Elfriede Gerstl multimedial vor.

Das heißt, sie zeigte Bilder und Filme über sie. Zeigte so das Atelier in der Kettenbrückengasse, wo sie ihr Kleiderlager hatteund ich sie einmal hinbegleitet habe, weil wir beide ins MUSAzu einer Aichinger-Veranstaltung nicht mehr hinein gekommen sind.

Dann gabs wieder eine Pause, wo ich ein bißchen am Donaukanal entlangflanierte und dann ging es in den Keller, wo Teresa Präaauer und Franh Schuh in der „Stunde der literarischen Erleuchtung“ Texte aus der  neuen Werkausgabe lasen und dazu kommentierten.

Danach wurde die Werkausgabe vorgestellt und es gab eine Podiumsdiskussion mit Herbert J. Wimmer, der ja Elfriede Gerstls Lebensmensch war, Franz Schuh, Konstanze Fliedl, Christa Gürtler und Doron Rabinovici, wo auch die Frage diskustiert wurde, was von Elfriede Gerstl bleiben wirdẞ

Das ist wahrscheinlich genausowenig klar,wie ob sie jetzt eine Rand oder Kultfigur ist und ob sich die jungen Leuten  sehr für sie interessieren?

Es gab aber im Anschluß ein sterisches Buffet, das der „Droschl- Verlag“ stiftete, mit Wein,  Aufstrichen und Apfelstrudel und die ganze literarische Prominenz ist dazu gekommen, so daß ich mich mit Manfred Chobot, Mathias Fallenstein, Gustav Ernst etcetera unterhalten konnte.

2017-06-07

Vom Centrope ins Literaturhaus und in die Galerie Lindner

Heute war wieder ein literarischer Tag könnte man so meinen oder eigentlich auch nicht.

Am Vormittag vier Stunden, dann mit einem Umweg über den Bücherschrank, wo ich nicht fündig wurde, in die „Dokumentationsstelle für Mittel- und Osteuropäische Literatur zum Centrope Workshop“, wo wir uns inzwischen mit den Sujets befassten und Stephan Teichgräber Bücher von Beppo Beyerl, Anna Kim und den Peter Esterhazy, den ich vor ein paar Wochen gefunden habe, als ich zum orkshop oder vielleicht auch in die Hauptbücherei ging.

Ich habe das Buch jedenfalls einmal mitgenommen, dann auf meinen Schlafzimmerstapel gelegt, der inzwischen schon riesig ist und wenn man in den Büchern das Sujet analysiert, erklärte Stephan Teichgräber, kann man eine diesbezüpgliche Analyse machen und weiß alles bezüglich der Motive und der Fabeln und braucht keine Inhaltsanalyse mehr geben.

Davon komme ich so schnell wohl nicht los und will das auch nicht wirklich und der Philosoph, der mit mir das Workshop besucht, bot sich an, das nächste Mal „Den Meister und Margarita“ zu analysieren.

Das gehört zwar zur russischen Literatur und nicht zu der des Centropes, ist aber sicher interessant und bezüglich des Abendprogramms hätte es auch einige Alternativen gegeben.

So gab es ein „Worldpress-Treffen“ ganz in meiner Nähe, irgendwo im fünften und in der Hauptbücherei stellte Sybille Haman Shida Bazyar die „Bloggerdebutpreisgewinnerin“ vor.

Das wäre zwar ganz interessant gewesen, mich ihr als ein Mitglied der Jury vorzustellen, aber ich gehe eigentlich nicht so gerne zu Veranstaltungen, wo ich schon das Buch gelesen habe, außerdem hätte man sich anmelden müssen und im Literaturhaus gab es eine Performance zum Thema Kannibalismus, beziehungsweise zum „Menschen fressen“.

Das ist zwar nicht ganz mein Thema, aber sicher interessant, wie Barbara Zwiefelhofer in der Einleitung erwähnte und Maria Seisenbacher, die mit Hermann Nikklas zur „Wortwerft“ gehört, habe ich schon einmal in der „Gesellschaft für Literatur“ gehört.

Dazu kam noch eine Tänzerin, nämlich Marlene Wolfsberger und die drei, barfuß mit schwarzen T-Shirt und Jeans, hatten ein Programm erarbeitet, wo sie vom Hänsel und Gretel wo, es ja auch um das Menschenfressen, bis zu japanischen Texten, Krimifällen, da gibt es ja einiges an Kaniballismus in der Kriminalgeschichte, bis zu eigenen Texten, eine interessante Performance bote.

Das Publikum war mir wieder gänzlich unbekannt, hat also vermutlich aus Freunden und Verwandten der Veranstalter bestanden und Maria Seisenbacher, das muß ich  erwähnen, war sehr freundlich und hat mir ganz genau erklärt, wie es zu der Veranstaltung gekommen ist.

Ich habe mich mit ihr länger unterhalten und  am Rückweg dann doch noch in der Galerie Lindner vorbeigeschaut, wo es eine Vernissage gab.

„Weissbruch“ von Annete Haas und Denise Winter.

Die Frau Lindner und die Anna Lindner mit ihrem Sohn waren da und ich habe mich bei derletztern erkundigt, ob sie morgen zum „Gerstl-Symposium“ in die „Alte Schmiede“ kommt.

Sie kommt, hat sie mir gesagt und ich habe das auch vor, so daß auch der morgige Tag wahrscheinlich auch sehr literarisch werden wird.

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