Literaturgefluester

2019-10-11

Vom Doml ins arabisch-österreichische Haus?

Stephan Teichgräber hat ja dieses Semester zwei Workshops ausgeschrieben, eines für die Gegenwartsliteratur und eines für die Gegenwartsdramatik des Centrope und das für die Dramatik findet am Freitag statt.

Da kann ich jeden zweite Woche nicht und ich interessiere mich auch nicht so sehr für das dramatische Schreiben, gehe selten bis gar nicht ins Theater und wenn ich in den Schränken nach einem Buch mit einem bekannten namen, Peter Nadas zum Beispiel, greife und dann erkenne, es sind Stücke, lese ich sie nicht oder trage sie sogar zurück.

Trotzdem bin ich eine neugierige Seele, die ja,  wie ich immer schreibe, gerne über den Tellerrand schaut.

„Einmal komme ich und schaue mir an, was Sie da machen!“, habe ich also Stephan Teichgräber geschrieben und dieser Meinung war ich auch, als ich vor zweieinhalb Jahren am Mittwoch zum ersten Mal in die Spengergasse gegangen bin, ich schaue mir das an und bin geblieben und bin eigentlich begeistert, denn ich interessiere mich ja sehr für Literatur und Theater ist auch interessant.

„Wie machen Sie das?“, habe ich also gefragt und erfahren, daß Stephan Teichgräber auch die Stücke von Brünn uind Bratislava einbeziehen will, aber nach Bratislava ins Theater zu fahren, ist wohl ein bißchen umständlich, obwohl ich gehört habe, daß das Leute für das dritte oder vierte Opernhaus Wiens so machen und was gehört eigentlich zur Gegenwartsdramatik?

In den Theater wird ja Shakespeare, Goethe und Schiller gespielt, das müßte man dann weglassen und ich habe eigentlich nicht viel Ahnung von der Genwartsdramatik.

Also kurz und gut, heute war ich am Freitag im „Doml“ und habe mit Stephan Teichgräber den Burgtheaterspielplan durchgeackert, bin da auf Tennese William „Faust“ und viele moderne Stücke gestoßen, die zum Teil von französischen oder finnischen Autoren geschrieben wurde und ein Stück über die Nazivergangenheit des berühmten Dirigenten Karl Böhm, das glaube ich, Paulus Hochgatterer geschrieben hat, gibt es auch, das werden wir uns vielleicht ansehen und hätten es auch heute tun können, denn da steht es oder ist es morgen, auf den Spielplan?

Aber heute bin ich in die Ringstraßengalerie gegangen, denn ich wurde von Peter Paul Wiplinger mit dem ich ja einmal, 1996, in der Jury für das Nachwuchsstipendium war und mich vor ihm, dem Pen-Mitglied sehr gefürchtet habe. Inzwischen ist er in der GAV oder ist von dort vielleicht schon wieder ausgetreten und zum PEN zurückgekeht, bei der KritLit fotografiert und dann von ihm eine Einladung zu seinem achtzigsten Geburtstag im den Presseclub Concordia erhalten.

Da hat er seine „Schachteltexte“, 2007 – 2016 entstanden, vorgestellt und die auch in der „Gesellschaft“ und in der „AS“ präsentiert.

Zu beiden Veranstaltungen hat er mich eingeladen und ich wollte auch hingehen, aber einmal sind wir nach Harland gefahren, das andere Mal konnte eine Klientin nur um sieben Uhr kommen und dann ging es sich nicht  mehr aus.

Aber für heute hatte ich eine Einladung zu einer zweisprachigen Lesung deutsch und arabisch ins „Arabisch österreichische Haus“ im „Kunstraum“ in der Ringstraßengalerie und dachte eigentlich, daß da Hanan Mohamed, Nabil Jded und Akram Monther moderiert von Ishraga Mustafa Hamid, die ich, glaube ich, noch von der „Milena-Anthologie“ zum ersten Mal schwarz- blau kenne und die dann auch in St. Pölten in der von Doris Kloimstein moderierten Fastenausstellung gelesen hat, lesen würden.

Aber es war ein Abend für Peter Paul Wiplinger, dessen Texte von Ishraga Mustafa Hamid ins Arabische übersetzt wurden, die von den drei genannten Autoren auf Arabisch und von Peter Paul Wiplinger auf Deutsch gelesen wurde, der betonte, daß er sehr politisch, aber nicht parteipolitisch sei.

Die Texte gingen dann auch um das Massaka von Srevencia, um die Liebe und und, die erste Kindheitserinnerung des kleinen Peter Pauls, als sein ältester Bruder frisch mit der Kriegsmatura ausgerüstet auf die Front geschickt wurde, den er, glaube ich, auch bei seinem Geburtstagsfest gelesen hat.

Was eine Kriegsmatura ist?, wurde gefragt und auch was der Autor von der Ernennung Peter Handkes zum „Nobelpreisträger“ hält, der sich doch im Bosnienkrieg so sehr für die Serben positioniert hat?

Hier antwortete Peter Paul Wiplinger diplomatisch, was ich auch glaube, daß man das Politische vom Poetischen trennen muß und da ist Peter Handke wohl ohne Zweifel der größte österreichische Autor, den wir derzeit haben und Peter Paul Wiplinger betonte noch einmal, daß die Dichtung zwar nicht die Welt verändern kann, aber die Freiheit des Wortes sehr wichtig sei und, daß da, wo die aufhört die Gewalt beginnt.

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2019-10-02

Gegenwartsliteratur und Gegenwartsdramatik des Centropes

Filed under: Büchergeschichten,Workshop — jancak @ 21:00
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Während meine Freundin Ruth in ihrer Pension Theologie studiert, pilgere ich seit einigen Jahren regelmäßig am Mittwochnachmittag in die Dokumentationsstelle für Ost- und mitteleuropäische Literatur, um gemeinsam mit Stephan-Immanuel Teichgräber Textlinguistik zu betreiben.

Die utopische, die revolutionäre und die Partisanenliteratur haben wir da schon untersucht, so daß ich im letzten Semester zwei Teile von Alexej Tolstois „Leidenweg“ gelesen habe. Das „Engelchen“ von Ladislav Mnacko vor zwei Jahren und mir auch George Orwells „1984“ wieder vorgenommen habe.

Diesmal soll es wieder in die Gegenwart gehen und, wie im ersten Jahr aktuelleres untersucht werden. 2017 hat Stephan Tteichgräber die Literatur seines Centropes Festival dafür vorgesehen.

Diesmal hat er mir und meiner überlangen Leseliste, wo ja im Sinne meines dreifachen BuchpreisLesens dreißig Bücher auf mich warten, die teilweise auch dem Mitteleuopa zuzuzählen sind und da habe ich auch einiges anzubieten, denn die österreichische Gegenwartsliteratur ist ja sehr reichhaltig und in den letzten Monaten sind so einige Neuerscheinungen auf mich zugekommen, die auf oder auch nicht auf den Buchpreislisten stehen, so daß ich mich eigentlich rühmen kann, in der Gegenwartsliteratur gut eingelesen zu sein.

Kunststück, beschäftige ich mich ja schon sehr lange und auch sehr intensiv damit und es sind wahrscheinlich nicht einmal die Verlagsvorschauen, die ich gar nicht so viel und so intensiv lesen, die mich auf den Geschmack bringen.

Es ist auch die Leseauslese der „Gesellschaft“, die ich inzwischen ja ziemlich regelmäßig besuche, wo Katja Gasser und Cornelius Hell zweimal im Jahr Buchtips geben und bei der vorigen Weihnachtsauslese, hatte ich schon zwei Bücher auf meiner Liste stehen, die ich dann in den Weihnachtsferien oder zu Beginn des neuen Jahres abgelesen habe.

Im Juni waren es zwei Bücher, die mich interessierten und die ich mir bestellt und inzwischen gelesen habe,  Gerhard Fritschs „Tagebücher“ und „Zwei Jahre Nacht“ von Damir Ovcina.  Andras Forgachs „Akte geschlossen“ hätte mich auch sehr interessiert, meiner übrlangen Leseliste wegen habe ich mir das Bestellen vergriffen.

Ich werde aber immer wieder an das Buch erinnert, das ja öfter auf den ORF- Bestenliste steht und da zum Centrope außer einem Teil Österreichs, auch die Slowakei, Ungarn und die Tschechei gehören, habe ich das Buch Stephan Teichgräber vorgeschlagen und dann natürlich, was die tschechische Literatur betrifft, die ja heuer das Gastland in Leipzig war, betrifft Jaroslav Rudis und Radka Denemarkova.

Vom Erstern habe ich „Winterbergs letzte Reise“ in Harland auf dem Bücherstapel liegen. Radka Denemarkova hat beim letzten „Centrope- Festival“ gelesen und ich habe sie im Vorjahr in der „Gesellschaft“ gehört und mir da „Ein herrlicher Flecken Erde“ gekauft, das ich auch noch lesen muß.

Das wären meine Vorschläge an Stephan Teichgräber, der mich auch gleich mit einem ganzen Stapel Bücher, die zum Teil an mir vorbeigegangen wären, empfangen hat und dann natürlich das, was auf den drei Buchpreislisten steht. Da passt natürlich nicht alles, aber einiges schon und durch mein Buchpreis- beziehungsweise Neuerscheinungslesen bin ich ja auf einige  interessante Bücher daraufgekommen, die es seit Herbst gibt.

Gertraud Klemms  „Hippocampus“ beispielsweise und natürlich Marlene Streeruwitz „Flammenwand“ und mit diesen Büchern kann man natürlich herrlich Karen Köhlers „Miroloi“ vergleichen, beziehungsweise analysieren, das heißt natürlich nicht, denn Karen Köhler zählt nicht zum Centrope.

Robert Prossers „Gemma Habibi“ bliebe dann noch über und dazu passt dann das Fußballbuch des Tonio Schachinger, um die männlichen Aspekte der Gegenwrtsliteratur zu beleuchten und was, die Frauen und das Centrope betrifft, habten wir noch Susanne Gregor, die ja in Zilina geboren wurde und deren „Letztes rotes Jahr“ im Monent das Ö1- Buch des Monats ist.

Stephan Teichgräber hat mit seinem Bücherstapel noch Anna Weidenholzers „Finde einem Schwan ein Boot“ eingebracht, ein Buch das an mir, obwohl ich Anna Weidenholzer ja sehr mag und ich mich auch schon sehr mit ihr beschäftigt habe, fast an mir vorbei gegangen wäre, weil es nicht auf den Buchpreislisten steht, sowie Peter Roseis „Die große Straße“, ein Buch das demnächst in der „Wien Bibliothek“ vorgestellt wird, aber da sind dann gleichzeitig die „Stadt Wien-Preisträger“ in der „Alten Schmiede“ und Paulus Hochgatterer hat auch ein neues Buch geschrieben, das bei Stephan Teichgräber, beziehungsweise ins Doml eingezogen iind.

Dann hat er noch das neue Buch der Radka Denemarkova, aus dem sie auch beim Festival gelesen hat „Stunde aus Blei“ vorgeschlagen und Petr  Borkovic bei der „Edition Korrespondenzen“ erscheinenen „Lido di Dante“. Das Buch soll er genauso bewerten, wie Damir Ovcina „Zwei Jahre Nacht“, das, wie wir herausgefunden haben, doch als Centrope-Buch gilt, da von Mascha Dabic übersetzt.

Spannnend, spannend und noch sehr unvollkommen, die Leseliste an der wir heute gebastelt haben und dann gäbe es noch das „Workshop zur Gegenwartsdramatik“ das Stephan Teichgräber dieses Semester am Freitag durchführen will, wo man sich mit dem, was die Theater so an Centrope- Stücken spielen, beschäftigen soll und diese Stücke auch besuchen.

Das finde ich, obwohl ich mich ja nicht so sehr fürs Theater interessiere, auch sehr interessant, obwohl ich da  nur sporadisch teilnehmen kann, weil wir ja ungefähr jeden zweiten Freitag in Harland sind, aber hin und wieder ins Theater zu gehen oder wenigstens zu wissen, was die auf dem Spielplan haben, ist sicher  auch sehr schön.

2019-05-22

Wieder Revolutionsworkshop, wieder Hauptbücherei

Jetzt bin ich in diesem Semester erst das zweite Mal in Stephan Teichgräbers Revolutionsworkshop gewesen, zuerst hinderte mich mein Gips und meine Veranstaltungspause daran.

Dann waren noch Osterferien, der erste Mai und Stephan Teichgräber hatte auch auswärtige Termine.

Ich bin aber nicht untätig gewesen, habe ich doch nicht nur Markus Liskes Buch über „Erich Mühsams Räterepublik“ gelesen und in den letzten Tagen endlich Gerhard Loibelsberger „Schönbrunner Finale“, sondern auch  auf wundersame Weise am Sonntag als ich vom „Kramer-Fest“ zurückgekommen bin, Alexej Tolstoi dritten Teil des „Leidenwegs“ im „Wortschatz“ gefunden, was mich daran erinnerte, daß ich im letzten Semester ja immer den ersten Teil „Die Schwestern“, die Stephan Teichgräber, im Oktober in einem Antiquariat in der Margareten oder Schönbrunnerstraße erstanden hat, zum Workshop und wieder zurück schleppte, das Buch aber nicht gelesen habe, denn meine Leseliste war ja so lang, aber deshalb ein schlechtes Gewissen entwickelt, denn beim Partisanenworkshop habe ich ja auch das „Engele“ gelesen.

Jetzt bin ich mit meinen Rezensionsexemplaren zwar nicht ganz, aber fast durch, ist doch heue Jörg Fausers „Schlangenmaul“ zu mir gekommen und Arif Anwars „Kreise ziehen“ wartet auch noch auf das Lesen.

Aber dann habe ich mir vorgenommen, werde ich beide Bücher lesen und im Workshop meinem Privatissimum mit Stephan Teichgräber ist es heute wieder um Alfred Döblins „November 1918“ gegangen.

Da wollte Stephan Teichgräber, daß wir  nach den Motiven suchen und daraus Motivketten erstellen, die er für sein Skriptum braucht.

Damit habe ich zwar immer noch meine Schwierigkeiten und auch die Handlung beim ersten Teil zu erkennen, bin aber jetzt schon bis Seite einundzwanzig gekommen und dann wieder in die Hauptbücher gefahren. Das habe ich im März, als ich das letzte Mal im „Doml“ war, auch getan, da hat es einen Film über Ivan Cancar gegeben. Diesmal hat wieder Armin Thurnher aus seiner „Fähre nach Manhattan“ gelesen und Franz Schuh hat mit ihm gesprochen.

Ich habe zwar schon im Schauspielhaus und bei „Rund um die Burg“ aus dem Buch gehört“, aber irgendwie hat es mich, obwohl ich Wiederholungen ja sonst vermeide,  hingetrieben, wahrscheinlich weil Armin Turnher, der Falter-Gründer, eine interessante Erscheinung ist und das bei „Zsolnay“ erschienene Buch ist, wie ich heute erfuhr, der erste Teil einer Autobiografie. Zwei Weitere sollen noch folgen und Armin Thurnher sagte auch gleich, daß das „Ich“, um das es in dem Buch geht, nicht sein wirkliches wäre, weil ja alle Autobiografien gelogen wären, uns so weiter, aber es ist wahrscheinlich wirklich schwierig authentisch zu bleiben, wenn ein Siebzigjähriger über den Achtzehnjährigen, der er einmal war, schreibt, der mit einem Schnürrlsamtanzug aus Vorarlberg nach Amerika kommt, um dort in einem College ein Stipendium anzutreten.

Es war das Jahr 1967 und der Vietnamkrieg, die Bürgerbewegung und er wurde auch von der Selbstbedienungscafeteria in dem College erschlagen, hatte er sowas doch nur vorher in Wien in der „Billateria“ in der Singerstraße, die ich auch gelegentlich besuchte, gesehen.

Die Stellen, die gelesen wurden, habe ich zum Teuil schon gehört und Franz Schuh breitete dann gleich ein ganzes Konstrukt darumherum auf, beginnend mit Fragen zur Autobiografie, kam er zu der „Utopie Amerikas“ und  dem „Mythos Stadt“.

Darüber kann man natürlich herrlich philosphieren, die französische Revolution und den „Alexanderplatz“ zitieren. Man kann aber auch einfach, wie ich es eher tun würde, von den Jugenderinnerungen des Achtzehnjährigen, der das erste Mal mit seinem Schnürrlsamtanzug und vielleicht ein bißchen ungeschickt, in das weite Land kommt und jetzt mit siebzig über seine Erinnerungen schreibt, sprechen.

Mal sehen, ob ich das Buch mal finde oder zu den Lesungen der beiden anderen  Bände komme, wenn sie erschienen sind.

2019-01-23

Workshopplaudereien

Ich besuche ja seit zwei Jahren jeden Mittwoch von drei bis fünf bei Stephan Teichgräber in der Dokumentationsstelle fpr ost und mitteleuropäische Literatur, den Workshop, der er dort anbietet.

Vor zwei Jahren hat es mit der Literatur des Centope begonnen, das heißt Literatur aus Österreich, Slokwakei und der Tschechei und diese Literatur wird ja auch immer beim Centrope Festival angeboten, das in dem kleinen tschechischen Theater in der Münzwardeingasse stattfindet.

Mit Herrn Eder haben wir da unter anderen einen Roman von Michal Hvorecky und den von Ilija Trojanow erforscht, die damals dort gelesen haben. Ich habe für mich auch anderes gelesen, denn die osteuropäische Literatur interessiert mich sehr und das Semester darauf ist es mit der Partisanenliteratur weitergegangen und hat mir Herr Eder das „Engelchen“ von Ladislav Mlacko geschickt, das ich dann auch gelesen habe.

Im vorigen Sommersemester war die utopische Literatur an der Reihe und da habe ich  schon einige Dystopien gelesen und für mich eine eigene Liste erstellt, bei Stephan Teichgräber zuerst mit der anderen Teilnehmerin, Herr Eder ist nicht mehr gekommen und soll auch, wie mir Stephan Teichgräber sagte, inzwischen verstorben sein, später allein, den George Orwell erforscht und dieses Semester ist die Revolution an der Reihe und da hat Stephan Teichgräber was für mich gar nicht so typisch für die Revolutionsliteratur ist einen Roman von Alexex Tolstoi einen drei Bänder und einen Vierbänder von Alexander Döblin ausgesucht.

Sie ersten zwei Male ist die Ruth mitgekommen, dann wurde es ihr, weil sie inzwischen ja evangelische Theologie studiert und Griechisch lernen muß, zuviel geworden und so komme ich jeden Mittwoch, wenn Stephan Teichgräber, der auch auf der Uni unterrichtet, nicht auf einer Sitzung oder einen Kongreß ist, allein und plaudere mit ihm über Literatur.

Das ist  mein Anliegen das ich an den Workshop habe, weil ich von den literarischen Analysen nicht so viel halten und Stephan Teichgräber ist da sehr genau und hat  schon einige Skriptumfassungen, die er sich jeweils erstellt, so daß wir mit den beiden Werken nicht sehr weiterkommen und jeweils immer noch auf den ersten Seiten sind, die aber inzwischen sehr genau erforscht haben.

Das Lesen des Drei- und des Vierteilers schaffe ich, ob meiner elendslangen Leseliste derzeit nicht, obwohl ich mit Stephan Teichgräber vor einigen Wochen die drei Toilstoi Bände bei einem Antiquar in der Margaretenstraße erstanden habe und da wir ja oft das schon Erarbeitete wiederholen, habe ich eigentlich auch nicht soviel Stoff über die zwei Stunden einen eigenen Artikel zu schreiben.

Das kombiniere ich dann wenn ich am Abend zu einer Veranstaltung gehe dann damit, aber heute habe ich eine neunzehn Uhr Stunde, so daß ich es weder in die „Alte Schmiede“ noch in das Lteraturhaus schaffe, habe mir den Platz aber freigehalten und beim Nachhausegehen gedacht, uje, uje, was soll ich da bloggen? Der Uli beschwert sich ohnehin, daß ich nur sinnlosen Content schreiben würde, ich das „Literaturgeflüster“ aber als mein literarisches Tagebuch betrachte, so daß eigentlich Platz für eine literarische Plauderei, was ja meine ursprüngliche Absicht des „Geflüsters“, ein lockeres Plaudern über die Literatur und mein literarisches Leben wäre, aber was schreibe ich?

Wirklich Neues haben wir heute nicht erarbeitetet, ich hatte Stephan Teichgräber, der ja als Slavist, die Bücher immer in der Originalsprache liest, einiges zu erzählen, habe ich  in der letzten Zeit, ein Buch des Centrope, nämlich Michal Hvoreckys „Troll“, was mir gar nicht so sehr gefallen hat und ich eigentlich eher als „dahingeschluddert“ halten würde, gelesen und heute Morgen in der Badewanne auch Vladimir Sorokins „Manaraga“ ausgelesen und das hat eigentlich einen Bezug zum Workshop oder zumindestens zum Tolstoi, wenn schon nicht zum Lew, der in dem Buch ja vorkommt, beziehungsweise dort verbrannt wird, dann doch zum Alexej und in dem Sorokin Buch geht es ja um russische Literatur, also habe ich darüber mit Stephan Teichgräber geplaudert, beziehungweise ihm das Buch schmackhaft zu machen versucht und ein drittes, eine Frühjahrsneuerscheinung, die im Februar erscheinen wird, habe ich auch schon in meinem Baqdezimmer liegen, nämlich Tanja Maljartschuks „Blauwal der Erinnerung“, worüber ich sie schon einmal im Literaturhaus reden hörte und da geht es um einen ukrainischen Volksshelden, der zwar nicht ganz exakt zum Centrope gehört, von Stephan Teichgräber aber schon erwähnt wurde und wenn ich dann das Buch über Donald Trump, das ja eigentlich nicht meinen primären Lesegeschmack entspricht und Robert Seethalers „Feld“ mein letztes östBp-Buch ausgelesen haben werde, werde ich mich an den „November 1918 in der österreichischen Literatur“ machen, was ja, glaube ich, auch nicht ganz der Revolution zuzuorden ist, aber wichtige Informationen zur Republickgründung geben kann.

Nächste Woche ist ja noch ein Workshop, bevor es in die Semesterferien geht, Stephan Teichgräber hält sich da genau an den Universitätslehrplan, da werde ich mir, weil eine achtzehn und neunzehn Uhr Stunde, vielleicht auch nicht so viel zu plaudern habe, mir den Platz aber wahrscheinlich trotzdem freihalten, also für die, die mein literarisches Leben interessiert, die entsprechenden Infos geben und so kann ich jetzt nachdenken, was sonst noch zu erzählen ist.

Ich korrigiere immer noch an der „Magdalena Kirchberg“ und während ich das, während des Szenekorrigierens immer mit Videos übers Schreiben getan habe, die meine Konzentration vielleicht verringerte, meine Motivation an der Sache aber entsprechend erhöhten, bin ich jetzt in der Lautlesephase und werde das wahrscheinlich  noch ein paar Wochen, wenn nicht Monate so tun und bin jetzt bei 97 Seiten und 46.170 Worten und für die Leipziger Buchmesse zu der wir auch heuer wieder fahren werden, habe ich mich inzwischen ach akkreditierte. Ich wollte das zwar erst ein bißchen später machen, habe dann aber vom „Diogenes Verlag“ schon eine Einladung zum Bloggertreffen bekommen  und mit Susanne Bühler auch schon einen Einzeltermin ausgemacht.

Eine Termin für eine Lesung aus der „Unsichtbaren Frau“ habe ich für 14.Mai im „Republikanischen Club“ auch vereinbart und der „Bremer Literaturpreis! wird nächste Woche an Arno Geiger und an Heinz Helle vergeben, Daniela Striegl hält da die Laudatio kann ich vermelden, obwohl ich natürlich nicht nach Bremen zur Preisverleihung fahre und heuer auch nicht nach Essen zur Verleihung des „Blogger Debutpreises“ an Bettina Wilpert, da diese schon am zwölften Februar stattfindet, da werde ich wahrscheinlich einen Comic über den 12. Februar 1934 lesen und vielleicht auch Thomas Bernhard gedenken, obwohl ich ja kein besonderer Bernhard Fan bin und höchstens nach Leipzig nach Essen zur Lesung von Wlada Kolosowa fahren, zumindestens würde sich das ganz gut ausgehen, da die am Mittwoch nach der Messe ist.

Mal sehen, das wäre interessant, aber vielleicht kommt die auch einmal nach Wien oder  Göttweig und das Buch habe ich auch schon gelesen.

Jetzt ist mir, glaube ich, zum „Plaudermittwoch“, den ich ja für alle Interessierte als eigene Rurik einführen könnte, doch eine ganze Menge eingefallen

2019-01-09

Revolutionsworkshop und Textüberarbeitung

Filed under: Schreibbericht,Workshop — jancak @ 21:22
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Nachdem ich im neuen Jahr mein neues Buch bekommen habe und ich gestern und vorgestern jeweils in der „Alten Schmiede“ war, ist es heute wieder in der „Dokumentationsstelle für ost und mitteleuropäische Literatur“ wieder mit dem Alexej Tolstoj weitergegangen.

Das heißt so viel Neues haben wir dort gar nicht bearbeitet, sind wir noch immer beim ersten Kapitel  des „Leidensweg“.

Stephan Teichgräber hat mich aber auch ein wenig über „You Tube“ in die russische Fernsehserie hineinschnuppern lassen und ich habe auf dem Weg dorthin im Schrank ein anderes, gerade zehn Jahre altes Buch zu einer Fernsehserie gefunden, nämlich das zum „Sommer 1939“, wo es auch ein Bild von Josef Stalin gibt und mit Stephan Teichgräber darüber diskutiert, ob Tojsois Petersburger Schilderung als Schauerroman verstanden werden kann.

So weit so what und sonst habe ich die stundenfreie Zeit dieser Woche viel mit meiner „Magdalena Kirchberg“ verbracht.

Die es ja jetzt zum Überarbeiten gilt, ich habe darüber ja schon einmal mit dem Uli und ich glaube ich auch mit der Antje Dörsam diskutiert, wie ich das mache und da ist das in etwa so, daß ich mit dem Rohentwurf meistens in ein paar Wochen fertig bin und dann ein paar Monate, in der letzten Zeit immer länger, bei der „Unsichtbaren Frau“ habe ich ein halbes Jahr dazu gebraucht und bin im Juni, wo der Alfred in Amerika war nicht und nicht damit fertig geworden, obwohl ich mich ja schon längst auf Recherchtour für das neue machen wollte, daran korrigiere, aber eigentlich nicht so viel verändere, sondern im Großen und Ganzen bei den Rechtschreibfehlern verbleibe.

Das löst bei manchen ein verständnisvolles Kopfschütteln aus und ich nehme mir ja auch immer meist vergeblich vor, jetzt wirklich daran zu korrigieren, umzuschreiben, dazuzuschreiben und was Neues daraus zu machen, endlich den umwerfenden Weltbewegenden spannenden Roman und dann verändere ich ein paar Zeilen und denke es passt schon so.

Die mangelnde Resonanz darauf weist darauf hin, daß es vielleicht doch nicht so passt, aber wie ich es anders machen könnte, habe ich nicht viel Ahnung und denke da warscheinlich auch und da bin ich schon bei Jurenka Jurk und ihrem Romanlehrgang für den sie in letzter Zeit sehr viel Werbung macht und in meheren Gratisworkshops schmackhaft machen will, denn nachdem es da ja zwischen Weihnachten und Neujahr ein fünf Tage Workshop gegeben hat, gab es am Sonntag ein Webinar zum Überarbeiten und über diesen Video  bin ich am Montag auch gesessen und habe es mir während des Korrigierens angehört und ich muß sagen, es hat gewirkt.

Nicht, daß es mein Werk soviel verändert hätte. Aber aufmerksame Leser wissen es, daß ich schon mal beim Korrigieren zum Trödeln anfange.

„Ich will und will nicht!“, dabei denke.

„Es macht mir keinen Spaß!“, etcetera. Diesmal hat mich das Thema Überarbeiten beschwingt und ich habe mir öfter gedacht „Richtig!“, obwohl ich mich, wie schon erwähnt, dabei ertappt habe, festzustellen, daß es beim Korrigieren zum größten Teil um Rechtschreifehler und darum, daß die Sätze sitzen müssen und nicht so sehr, um das Szenen verändern, geht. Obwohl ich bei meiner letzten Reflektion darüber ja schon die Erfahrung machte, daß wahrscheinlich einiges daran zu verändern wäre, zum Besipiel den Roman der Magdalena Kirchberg wirklich schreiben und den drei im Auto ein eigenes Leben und  einen eigenen Handlungsstrang geben.

Ich habe ja während des Schreibens auch gedacht, ob ich vielleicht beim „Nanowrimo“ das Ganze mit dem schon vorhandenen Material nochmal schreiben, dann bin ich aber am ersten November mit dem Rohtext fertiggeworden, der mir einerseits gefällt und ich andererseits wieder denke, daß mir da etwas fehlt, daß es vielleicht doch nicht so geworden ist, wie es hätte sein können, etcetera.

Jurenka Jurk hat in ihrem Webinar zum Überarbeiten auch ein paar Tips gegeben, wie man das machen könnte.

Erstens den, während des Schreibens nicht zu korrigieren. Das ist auch das, was man beim „Nanowrimo“ immer geraten bekommt und bei mir nicht so funktioniert, weil ich vor allem, wenn ich schon ein paar Seiten Text habe und einige Zeit das Schreiben unterbrochen habe, das Ganze noch einmal durchgehe, um wieder in den Stoff hineinzukommen.

Das hilft mir, ist gut und wichtig für mich und dann ist der Rohtext irgendwann fertig und hier raten ja die Schreibexperten, das Ganze einige Zeit liegen zu lassen, bevor mans überarbeitet.

Etwas das ich auch nicht tue, außer wenn dazwischen die „Buch Wien“ ist, ich auf Urlaub bin oder sonst keine Zeit für den Text habe, sonst korrigiere ich gleich und, wie schon geschrieben, meistens bleibt der Inhalt gleich, nur bei ganz wenigen Texten habe ich einmal eine Szene angefügt oder weggenommen und ich überarbeite eigentlich eher den sprachlichen Stil und es geht dann, wie Jurenka Jurk auch recht kritisch anmerkt, zum nächsten Text mit der Hoffnung jetzt endlich den großen ultinativen Roman daraus zu machen, was dann meistens nicht gelingt.

Jurenka Jurk hat in ihrem Webinar auch ein paar Punkte genannt, auf die man beim Überarbeiten achten könnte, ob die Szenen sitzen, die Handlung passt, etcetera. Etwas, an das ich zwar auch denke, es dann aber meistens lasse und erst am Schluß auf die Rechtschreibung und die Grammatik zu achten.

Jetzt habe ich beim Überarbeiten ein bißchen bewußter darauf geachtet, vor allem darauf, ob die Sätze sitzen und den einzelnen Szenen versucht, ein bißchen mehr sprachlichen Schwung und Pett zu geben, beziehungsweise sie aufzufüllen.

Bin jetzt, glaube ich, bei Szene fünfzehn beim einzeln Korrigeren. Manche Szenen sitzen schon, bei anderen bin ich noch unzufrieden und wenn ich damit fertig bin, kann ich noch immer darauf schauen, ob ich jetzt groß was ändere, was einfüge und vielleicht noch was beachte, mal sehen wie es wird.

Die Schreibexemperten raten dann ja immer die Testleser und denen einen Fragebogen zu geben, auf denen sie notieren können, was ihnen aufgefallen ist und was noch nicht stimmt.

Ich gebe den Text dann den Alfred, der es durchsieht, auf die Rechtschreibung und die Grammatik achtet und dann ein PDF für den „Digitaldruck“ daraus macht.

Das Cover mache ich mir meistens mit einem Foto vom Alfred selber, bei der „Magdalena Kirchberg“ denke ich, daß ich vielleicht die alte Schreibmaschine der Schwiegermutter, die in Harland steht, dazu nehme.

Einmal für „Paul und Paula“ hat mir der Alfred eines von einer Grafikerin machen lassen, mit dem ich dann nicht so zufrieden war. Denn eigentlich finde ich meine Cover schön. Die Anna hat mir früher auch mal was dazu gezeichnet oder collagiert, obwohl da ja auch die Experten meinen, unbedingt ein professionelles Cover und unbedingt ein professionelles Korrektorat und Lektorat. Mal sehen, ich bin da ein bißchen unbelehrbar, wie mir der Uli immer schreibt, habe aber jetzt und das, denke ich, ist eindeutig dem Webinar zu verdanken mehr Spaß und Freude am Korrigeren und danach, wenn ich damit fertig bin und dann schon die Idee als nächstes ein“ Literaturgeflüsterbuch“ über mein Schreiben und meine Bücher herauszugeben und habe mir da vor einer Woche auch schon die diesbezüglichen Artikel herausgesucht, die ich, wie ich noch ergänzen kann, durch die entsprechenden Probekaptiel meiner Bücher erweitern möchte und eine Coveridee habe ich auch schon, nämlich das Foto vom Promotionsartikel zum ersten „Literaturgeflüsterbuch“ dazu zu nehmen.

So das wars und wird mich wahrscheinlich die nächsten Monate noch beschäftigen. Ich werde mehr oder weniger, je nachdem, wie es passt, darüber berichten und hätte heute auch noch die Möglichkeit zu einem neuen Webinar zur Figurenanalyse. Da scheine ich aber nicht hineinzukommen, so daß ich stattdessen verratenkann, daß ich genau, wie in der „Magdalena Kirchberg“ geschrieben, die auch einen Roman schreiben will, mir da immer vorher je einen Charakterbögen zu meinen Hauptfiguren ausfülle, den ich einmal bei Jaqueline Vellguth von der Schreibwerkstatt.de gefunden habe.

Ansosten bin ich keine „Schneeflockenplanerin“, sondern eigentlich eine „Bauschreiberin“ wie das genannt wird. Das heißt, eine, die mit einer Idee anfängt, bei der Magdalena war es die, mit den drei Personen im weißen Auto und dann immer ein paar Szenen vorausplant, die im Notizbuch aufnotiert und danach schreibt.

2018-12-30

Mein Romanjahr 2019

Es hat ja, als ich 1973 nach meiner Matura literarisch zu schreiben angefangen habe, diesbezüglich nicht viel Unterstützung gegeben.

Gut in Amerika kannte man wahrscheinlich schon das kreative Schreiben und konnte es an den Colleges lernen und im kommunistischen Leipzig dab des das Sprachinstitut, aber das war weit weg und Internet zum rasch mal hineingooglen, hat es keines gegeben.

So habe ich mir dementsprechend schwer getan, einsam vor mich hingeschrieben, dann habe ich noch, was mich heute noch irgendwie traumatisiert von der Monika und dem Gerhard ein negatives Feedback bekommen, als ich ihnen die „Einladung zum Tee“ zeigte.

Gut, das war kein Text mit dem man den Nobelpreis bekommen hätte, aber muß man das einer schüchternen Schreibanfängerin sagen?

Ich habe zwar weitergeschrieben, trotzig  verbissen, „Jetzt erst recht gedacht!“ und mein Schreiben, wie mir manchmal meine Kritiker vorwerfen mit „Zähnen und mit Klauen“ verteidigt. Tue das noch immer, weil ich wahrscheinlich innerlich noch glaube, daß ich das eigentlich nicht darf, nicht kann, etcetera.

Nein, daß ich es kann, glaube oder weiß, ich inzwischen eigentlich schon und auch, daß man den inneren Kritiker ausschalten und erst mal in einem „Freewriting“ losschreiben, sich Fehler erlauben und später korrigieren kann.

Das weiß ich wahrscheinlich durch das „Writersseminar“, dessen „Tage der offenen Tür“ ich viel später zu besuchen begann und dessen Gründerin Judith Wolfsberger diese Ideen ja aus Amerika mitnahm.

Damals hat, glaube ich, die Bruni zu mir gesagt, daß jeder Satz sitzen muß, bevor man etwas herzeigt oder hergibt.

Gut, das war damals so und man war damals der Ansicht, daß einem die Muse küssen muß man das Schreiben nicht lernen kann und so hat jeder vor sich hingeschrieben, bis er den Nobelpreis bekam, oder sich das gar nicht erst getraut zu wollen, weil ich glaube, auch Andre Heller einmal im Radio sagen gehört zu haben, daß man das nicht darf, weil sonst der gute alte Goethe beleidigt wäre.

Gut, der hat selbst geschrieben und den Nobelpreis nicht bekommen und ich habe mich am Anfang meines Schreiben, ich gebe es zu, öfter in den Gedanken ihn zu bekommen hineinphantasiert.

Das ist natürlich nicht möglich, weil den ja nur einer im Jahr bekommt und inzwischen, glaube ich, gar niemand mehr, weil sich das diesbezüglich Kommite zerstritten hat und ich schon wahrscheinlich damals der Meinung war, daß jeder der das will, schreiben soll, das war wahrscheinlich meine pädagogische Seite die das dachte, habe ich ja, außer schreiben auch Psychologie studiert und die Monika hat mich damals auch in den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gebracht, der vom „Bund der demokratischen Frauen“ veranstaltet wurde oder von dort herkam, also etwas kommunistisch war und damals gab es ja noch die DDR, ich aber Frauen, wie Marie Therese Kerschbaumer, Christa Stippinger, Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler und auch Arthur West kennenlernte und den „Arbeitskreis“, obwohl Bärbl Danneberg, die ihn leitete, immer sagte, daß sie nicht in den Literaturbetrieb hineinwollen, für die „Gruppe 47“ hielt, denn ich wollte  das ja und habe es nicht geschafft, bin aber immerhin ein paar Jahre später dadurch in GAV gekommen, habe angefangen meine Texte herumzuschicken und später 1989 oder so auch mein erstes Buch, bei dem berühmten Jack Unterweger herausgebracht, der damals in Stein eine Literaturzeitschrift und einen Kleinverlag hatte.

Das ist lange her und die Zeiten haben sich geändert. Die Schreibschulen sprießen, wie die Schwammerln aus dem Boden, es gibt nicht nur das Literaturinstitut in Leipzig neu, sondern acuh das „Institut für Sprachkunst“, die „Schule für Dichtung“

Ich bin über die Präsentation von Judith Wolfsbergers Buch „Frei Schreiben“ an der „Sigmund Freund Uni“ mit dem „Writersstudio“ gekommen und die hat mich, glaube ich, auch auf den „Nanowrimo“ und das „Literaturcafe“ aufmerksam gemacht und viele Autoren versuchen sich durch Schreibschulen und Schreibkurse einen Nebenerwerb zu verdienen.

Damals gab es keine Schreibratgeber und als ich auf die „Schule des Schreibens“, diesen Fernlernkurs, den es damals schon gab und bei dem, glaube ich, auch Jack Unterweger das Schreiben lernte, habe ich mir begierig das Probematerial bestellt und war über die „Fünfzehn goldenen Regeln“, die dabei waren sehr begeistert.

Denn damals hat einem niemand gesagt, wie man und, daß man das Schreiben lernen kann und ich glaube auch, daß man, wenn man damals den Kurs dort buchte, unterschreiben mußte, niemanden in das in das Arbeitsmaterial das es dort gab, hineinschauen zu lassen.

Das hat sich jetzt auch geändert und das ist gut so, denn das „Writersstudio“ bietet seit es in die Pramergasse übersiedelt ist, jedes  Jahr zwei Tage lang kostenlose Schnupperseminare an, die sich von Jahr für Jahr erweitern und man wenn man sie besucht, wirklich viel lernen kann.

Nun, ich habe das Schreiben trotzdem und vorher gelernt und glaube, es auch schon gekonnt zu haben, als ich 2000 beim „Sternpreis“ gewonnen habe und da auch in eine Schreibwerkstatt geladen wurde.

Dort wurde auch nicht kritisiert und, daß es auch kreatives Feedback geben kann, weiß ich auch erst durch das „Writersstudio“, die das auch anbieten, im „Arbeitskreis“ wurde auch ziemlich querbett herumgekritelt und zerrissen, wie es auch weiland Marcel Reich Ranicki und wahrscheinlich auch die „Grupe 47“ tat.

Durch das Internet bin ich auf das „Literaturcafe“ und den „Nanowrimo“ aufmerksam geworden und als ich noch in den Siebzigerjahren, glaube ich, einmal in der „Alten Schmiede“ war, stellte dort jemand sein selbstheruasgegebenees Büchlein vor, worauf ihn Kurt Neumann sehr vorsichtig sagte, daß man das eigentlich nicht soll, weil das „Selfpublishing“, das Wort das man damals nicht kannte, weil es „Eigenverlag“ hieß, etwas sehr sehr Verwerfliches und ein absolutes No go war.

Trozdem gab es damals schon die Zuschußverlage, die waren das auch und haben die Autoren, die keinen Verlag fanden und schon daher den Spott hatten, auch gehörig ausgebeutet, so daß ich es durchaus für einen Segen halte, als der „böse Amazon“, den Selbstbuplishern, die Tore öffnete und es daher zu einer Kehrtwende kam.

Denn heute hat sich das Blatt gewendet, die meisten in Amerika geschulten Leiter oder Gründer von Schreibschulen sagen, daß man das Schreiben lernen muß, wie das Malen, Singen, etcetera.

„Handwerk ist wichtig!“, sagen sie und bieten solches an.

Die sogenannten professionellen Autoren rümpfen deshalb wohl noch immer die Nase, haben sich aber vielleicht auch in Leipzig, Hildesheim, Wien, etcetera, wo man ausgewählt und aufgenommen werden muß beworben, äußern sich dann mehr oder weniger kritisch darüber, fangen aber damit wahrscheinlich ihre Laufbahn an, indem sie zu einem Verlag vermittelt werden, von dort nach Klagenfurt kommen, für den Roman, den sie als Abschluß schreiben, ein Gutachten bekommen, mit dem sie zu „Suhrkamp“, „Hanser“ oder „Rohwolt“ gehen und die Anderen finden in Internet Leute, wie Annika Bühlemann,die kostenlose Schreibtips geben, „You tube-Filmchen“ über „Heldenreise, Personen- und Figurenentwicklung“ machen und dann natürlich auch ihre“ Wowkurse“ haben, zu denen, wie im „Writersstudio“,  viele Interessenten kommen, die sie buchen.

Über Annika Bühnemann bin ich auf Julia K. Stein gestoßen, die auch „You tube-Videos“ macht und da bezüglich des „Nanowrimos“ jeden Tag ein paar Schreibtips gab.

Jurenka Jurk habe ich dann durch ihre Autorenmesse, die im Vorjahr, zeitgleich zur „Buch Wien“ veranstaltete, kennengelernt und die bietet ähnlich, wie Judith Wolfsgruber, vor ihren Online-Schreibkursen sehr viel Gratismaterail, wie kostenlose Webinare an, in denen man nicht nur auf ihren Kurs aufmerksam werden, sondern, wie ich finde, auch sehr viel lernen kann.

So habe ich im Vorjahr ein wenig mitgeschnuppert und im Sommer, gerade als ich mit der „Magdalena Kirchberg“ angefangen habe ihr Webinar über das „Zeitmanagement“ gesehen und auch darüber geschrieben, dann gab es ein Webniar zur „Heldenreise“, das, was die, wie schreibt man einen tollen Roman-Ratgeber, ja für das non plus Ultra eines Romanes halten und jetzt kam zwischen den Jahren, ein kostenloser fünf Tage Schnpperkurs, wie man 2019 zu seinem Romanjahr machen kann, etwas was, für mich vielleicht gerade richtig kommt, da ich, kurz vor Erschenen der „Unsichtbaren Frau“ und dem Korrigieren der Magdalena ein wenig ausgepowert bin und mich frage, warum soll ich wieder etwas schreiben, wenn ich schon fast fünfzig selbstgemacht Bücher habe, die keiner lesen will und auch keine neue Idee habe, weil ich über alles schon geschrieben habe.

Da kam mir dann schon die Idee, daß ich als nächstes, statt noch einen Roman über ein schon ausgelutschtes Thema, vielleicht einen „Literaturgefüsterbuch-Band zwei“ mit all den Schreibthemen und den Buchvorschauen machen soll, denn da hat sich bei mir ja inzwischen einiges angesammelt und weil ich die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr ohnehin in Harland verbringe, habe ich mich zu dem „Mini- Schnupperkurs“ auch angemeldet, wo ich seit Mittwoch jeden Tag ein Arbeitsblatt bekomme und man sich in einer Facebookgruppe austauschen konnte.

Das war zwar nichts für mich, weil Facebook-Verweigerin. Das Schlußseminar kann man sich  aber heute Abend auch so ansehen und so habe ich mir die letzten fünf Tage auch ein wenig Gedanken gemacht, wie ich 2019 zu meinem Romanjahr machen könnte.

Also die Arbeitsblätter  zu „Ziel anpeilen“, „Zeit planen“, „Voraussetzungen checken“, „Sicherheitsnetz erweitern“ und „Zielfestlegung“ durchgesehen. Ich habe ja in Harland keinen Drucker, um sie auszufüllen und bin darauf gekommen, daß ich nach fünfunfvierzig Jahre schreiben, no na, wahrscheinlich ohnehin schon sehr weit gekommen bin, habe ich ja schon fast fünfzig selbstgemachte Bücher und da ist es für die heutigen Autoren, warhscheinlich viel einfacher, als ich es damals hatte, denn die schicken vielleicht gar nicht mehr unverlangt zu „Suhrkamp“ oder „Fischer“, sondern bewerben sich in Leipzig oder Wien, beziehungsweise buchen sie die „Romanschule“ bei Jurenka Jurk oder den „Wow -Kurs“ bei Annika Bühnemann und lernen dabei die Figuren zu entwickeln, den Plot zu erstellen, zu überarbeiten und  auch noch ein Verkaufsexpose zu erstellen, etcetera, so daß sie es dann bei Verlagen oder Agenturen versuchen oder wenn das nicht klappt ihren Roman bei „Amzon“ einstellen können, wo man immer die Erfolgsgeschichten hört, daß der Roman verfilmt wurde, man Unsummen dabei verdient, etcera.

Das schaffen warhscheinlich nur wenige, wenn überhaupt, denn das Problem, das ich bei der Geschichte sehe, ist, daß es zwar immer mehr Schreibende aber immer weniger Leser, die sich dafür interessieren gibt. Aber seit den fünfundvierzig Jahren, als ich zu schreiben begonnen habe, hat sich bis heute Dank  Internet sehr viel verändert.

Die Schreibtips sind frei zugängig und man kann sehr viel darüber lernen, wie das Schreiben geht, ohne ein einziges Seminar zu kaufen. Die You tube-Videos und sonstigen Schreibtips, glaube ich, reichen und das finde ich sehr schön und kann auch gleich verraten, was ich mir von dem fünftägigen Schreibgeschenk von Jurenka Jurk mitgenommen habe, wobei ich natürlich weiß, daß ich durch meine fünfundvierzigjährigen Schreibversuche, ich schreibe ja wahrscheinlich schon länger, als Jurenka Jurk am Leben ist,  schon einiges selbst herausgefunden habe und so habe ich gleich beim ersten Arbeitsplatt, wo es um das Festlegen der Ziele ging, gedacht, daß ich das in dem Morgen erscheinenden Artikel ohnehin schon vorausgeplant habe. War 2018 doch insofern ein Wowjahr für mich, als daß ich in der „Alten Schmiede“ gelesen habe, zweimal mit der Ruth den öffentlichen Raum begangen habe. Der“Hammer“ mit den Texten und auch die „Volksstimmeanthologie“ von 2016 erschienen ist, etcetera und, um die Frage wo ich 2019 stehen möchte habe ich in der ersten April-Geschichte auch schon satirisch beantwortet. Real wird dann vielleicht die „Magdalena“ erschienen sein, die „Unsichtbare Frau“ sowieso. Ich arbeite dann an meinem eigenen Schreibratgeberbuch aus dem „Literaturgeflüster“ und ich könnte natürlich die „Magdalena“ auch bei „Amazon“ einstellen, statt, was ja immer noch ein wenig anrüchig ist und ich auch nicht ganz sicher bin, ob das jetzt ein richtiges Buch ist, weil ja selbst gedruckt und ohne ISBN-Nummer, die man zwar natürlich kaufen könnte, beim „Digitaldruck“ fünfzig mal selber mache und es dann, wie ich ja ohne Resonanz aber eigentlich ganau nach den Ratschlägen, versuche auf meinen Blog selber per Leserunde und Gewinnspiel zu „vermarkten“, vielleicht noch einmal die Verlage anschreiben, etcetera.

Könnte man machen, ob ich damit Erfolg habe, weiß ich nicht. In den letzten Jahren ist da ja das meiste schiefgelaufen, aber eigentlich habe ich ja über vierzig selbstgemachte Bücher und, daß ich mir da mehr Erfolg wünsche, habe ich schon öfter geschrieben. Eine kleinere oder größere Fanrunde würde mir da genügen, die es aber wahrscheinlich deshalb nicht gibt, weil die Leute, die schreiben, ja nicht so viel lesen und die im Lliteraturbetrieb, die außerhalb noch immer nicht so ernst nehmen, auch wenn in Leipzig und in Frankfurt die Selfpublisherhallen boomen.

Noch mehr Selbstvertrauen von Jurenka Jurks Webinar mitnehmen ist wahrscheinlich auch eine Lösung, denn eigentlich bin ich ja schon im Literaturbetrieb, war das wahrscheinlich scho seit ich das erste Mal in den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gekommen bin und 1980 in dieser Vorläuferform der „Textvorstellungen“ gelesen habe, auch wenn mich Gustav Ernst und Marie Therese Kerschbaumer, die damals dazu eingeladen wurden, ziemlich links liegen ließen. Also nicht darin sondern daneben und ob ich jetzt unbedingt an fünfzigtausenste Stelle beim „Amazon Rankinng“ liegen möchte, ist wahrscheinlich auch keine Verbesserung.

Das „Literaturgeflüsterbuch“ mit den Schreibartikeln wird es vielleicht auch nicht bringen, weil sie die Leute wahrscheinlich mehr für sich sich selber, als für meinen Schreibwerdegang interessieren, kann für mich aber nützlich sein und wenn sich dann 2020 warhscheinlich erst oder später noch ein Buch mit einem etwas weniger abgelutschten Thema und etwas genauer nach der „Heldenreise“ konzipiert ergibt, wäre das auch sehr schön und ich finde es ja, wie gesagt sehr gut, daß viele Leute schreiben, interessiere mich dafür, auch wenn ich nicht alles lesen kann, versuche ich das doch zu tun und, daß es soviele Schreibtips im Netz gibt, finde ich auch sehr schön, denn jeder, der das will, soll schreiben und kann das auch oder kann es lernen und wenn man sich jetzt auch noch für das des anderen interessiert, wäre das auch sehr schön und so freue ich mich auf das abendliche Webinar, das Jahr 2019, das zuerst ein Korrigierjahr werden wird, auf die „Unsichtbare Frau“ mit der ich mich wahrscheinlich wenigstens mit dem Uli in einer Leserunde catchen werde, geht es da ja um die politische Situation und um einen rechten Blogger für den er das Vorbild war, geht es darin auch.

Eine Schreibgruppe habe ich, um mit dem Arbeitsblatt  vier abzuschließen, nach dem „Arbeitskreis schreibender Frauen“, den es bis cirka 1984 gab, ich bin aber, als die sich zu einem Verein mit vielen Regeln umgebildet haben, nicht mehr hingegangen, einige Frauen wie die Hilde Langthaler und die die Elfriede Haslehner und die Valerie Szabo aber lange noch privat getroffen, auch gehabt.

Hat sich der Robert doch als er nicht mehr Vizeobmann der LitGes war eine solche gewünscht, die Ruth hat sie mit der Ingeborg Reisner, die dann das Schreiben nicht mehr wie in der Schule lernen wollte, gegründet und ich bin, weil ich ja nicht so gerne konsumiere, erst spät das erste Mal ins Cafe Ludwig oder Fortuna gegangen. Habe dann Blut geleckt, wie man so sagen könnte und mir angewöhnt bei den jeweiligen Abenden, immer wenn es passte, eine Szene zu meinem momentanen Work on Progress zu schreiben.

Da waren Anfangs auch der Fritz Widhalm und die Ilse Kilic dabei, später haben der Robert oder die Ruth die Geduld verloren und die Gruppe mit enier Lesung im Amerlinghaus abschließen wollen, Peter Czak und auch Klaus Khittl haben aber weitermachen wollen,  Doris Kloimstein war da auch schon dazugestoßen, so gab sie dann noch eine Weile bis sich das Cafe Fortuna auflöste dort und dann noch bis Sommer bei mir, da hat sie dann Peter Czak, der wieder zurückgekommen war, an einen anderen Tag verlegen wollen und so ist ab März niemand außer der Ruth und der Doris mehr gekommen, so daß es sie seit Herbst nicht mehr gibt.

Ich habe auch was die Schreibbuddies, wie das jetzt so heißt, betrifft, ein paar meiner Bücher der Judith Gruber zum Testlesen gegeben, die mir dann auch einen Beschreibungstext dazu lieferte.

Das habe ich auch bei ein paar anderen bekannten Autoren versucht, es aus mangelnder Resonanz aber aufgegeben, so daß ich mir meine Texte jetzt meistens selber schreibe, habe mir aber angewöhnt mir bei den „Wilden Worten“ zu den jeweiligen Texten je ein Wunschgedicht zu wünschen, daß dann auch, so wie bei der „Unsichtbaren Frau“, wo aus dem „Schäfchen“ auch ein „Schälchen“ geworden ist, im Buch enthalten ist. Das kann ich, fällt mir gerade ein mit der ersten „Unsichtbaren Frau-Szene“, die ich übrigens, wie auch die „Nobelpreisszene“, die ich schon öfter gelesen habe, bei den nächsten „Wilden Worten“, als Gästin in der „freien Wildbahn“ lesen, das habe ich auch bei der „Anna“ so gemacht.

Also auf in das neue Romanjahr, wenn ich auch die Ausbildung nicht buchen werde und es vielleicht ein eher Reflektives werden wird.

2018-12-12

Vom Doml ins MUSA

Im Solo-Workshop zur Revolutionsliteratur ging es diesmal wieder um Alexander Döblins „November 1918“ und da habe ich die  Absätze „Der Kranke dämmerte allein. Die feinen Pflänzchen, die die Bleikugel aus der Luft von der Jacke in seinen Leib getragen hat, durchwucherten seinen Leib. Sie überzogen alle Därme mit einem trüben Hauch und machten ihren Glanz blind. Grauen Flocken sanken in die Nischen zwischen den Därmen, die sich noch zusammenzogen, hoben und senkten. In die Adern des Mannes waren die Pilze gewandert und hatten sich fröhlich  von dem warmen Strom des Blutes forttreiben lassen, wie fühlten sie sich selig in dem süßen Saft, das war etwas anderes als das Leben an der kalten Luft und auf dem Tuch. Wie ein Orchester, das das auf den Wink seines Kapellmeisters wartet, setzten sie sich rauschend in Bewegung. Und nun war der Mensch ein hohles gewaltiges Gewölbe geworden, durch das ihre Musik scholl. Er lag da, schlaff, schwitzend.

An den Wänden des Gewölbes kriechen Schlingpflanzen, es ist ein Urwald, und dies sind die Tropen, und da klettern Affen, Untiere mit schrumpfigen Hälsen, sie steigen aus demMorast, Kolibiris schwirren mit geschwungenen Schnäbeln, die Blumen halten ihm ihre grellen Blüten hin und schnellen schmale rote Zungen heraus. Nun spielt eine Orgel und von den Tonleitern steigen ernste Männer hinunter im Talar. Lange Schleppen ziehen sie hinter sich her, sie predigen und ermahnen, es ist ein langes schwarzes Lied.

Das graue Licht hellt sie auf. die Stunde rückt vor, ein Tag hat sich in Bewegung gesetzt, der zehnte November, Sonntag. Kleine Sonnenstrahlen schleichen über das Bett.

Schwestern kommen, stützen den Kopf des Fliegers, halten Wein vor seinen Mund. Sein Gesicht – wessen Gesicht – wird länger und länger. Seine Lippen allen auseinander. Er öffnet den Mund nicht. Sie rufen ihn an.

Aber der Urwald hat ihn verschlungen.“

„Zu pathetisch!“, habe ich zuerst Stephan Teichgräber, der seinen Metaphernbaum erstellte, gesagt.

„Wie in einem Drogenrausch geschrieben!“, aber dann bin ich wohl darauf gekommen, daß es wohl eine sowohl sehr blumige, als auch sehr drastische Schilderung eines Arztes eines Sterbens ist und am zehnten November 1918, wo sich in Österreich ja bald die erste Republik gegründet hat, sind wahrscheinlich noch sehr viele Soldaten an ihren Verwundungen und Einschüßen gestorben.

Also kein besonderer Grund des Feiern, obwohl in Österreich ja die hundertjährige Republiksgründung im November sehr intesiv gefeiert wurde, ich am Bibliothestag deshalb in das Parlamentsbibliothek war und dort Grammelpogatscherl und Nußkipferl gegessen habe, die Lesetheateraufführung von Csokors „3. November 1918“ gesehen habe, während ich zu Buchpräsentatation des „Tarantl-Buches“ – „November 1918 in der österreichischen Literatur“ wegen der „Buch-Wien“ nicht gegangen bin. Ich habe das Buch nur bei Gerald Grassl angefragt und heute bekommen, also werde ich über den Döblin und Alexej Toistoi über das Jahr 2018 hinaus noch genügend Lesestoff haben und das Workshop geht ja auch noch bis Ende des Semesters und ich bin am Abend wieder ins MUSA gegangen und da gibt es auch eine Neuerung, die nicht unbedingt erfreulich ist. Denn seit Julia Danielczyk die Literaturbeauftragte der Stadt Wien ist, gibt es ja die monatlichen MUSA – Veranstaltungen, wo die Preisträger und Stipendiaten der Stadt Wien vorgestellt werden, was ich sehr interessant fand zu wissen, wer da von der Stadt Wien gefördert wird und was der oder die schreibt.

Vom Oktober bis Juni gab es da Veranstaltungen. Seit das MUSA aber zum „Wien -Museum“ gehört, beziehungsweise seit heurigen Herbst ist das offenbar anders, denn da gab es Oktober nur die „Veza Canetti-Preisverleihung“ an Petra Ganglbauer und als mir Julia Danielcyck dann das Programm schickte, stellte sich heraus, daß es nur mehr im Dezember und im Jänner Veranstaltungen geben wird, weil jetzt nur mehr die Preisträger und nicht mehr die Stipendiaten präsentiert werden und da ware heute die Förderungspreisträgerin Iris Blauensteiner, deren 2016 erschienener Roman „Kopfzecke“ ich ja gelesen habe, vorgestellt.

Die 1986 geborene Autorin, die auch als Regisseurin tätig ist, hat zwei Szenen aus dem Buch gelesen und wurde  von Julia Danielcyck dazu befragt und der Würdigungspreisträger ist der 1954 in Wels geborene Christoph Ransmayr von dem ich schon ein Buch gelesen habe und ihn mehrmals bei Veranstaltungen hörte. Er las zwei Öuftgeschichten, wie er sagte aus seinen „Atlas eines ängstlichen Mannes“ und ist offenbar auch ein großer Reisender, der in dem Buch seine Begegnungen mit Menschen und Orten in Geschichten aufgeschrieben hat.

Die eine Geschichte handelt davon, daß er sich mit zwei Leuten auf einer Wanderung durch Bolivien befindet und da von einem Militärflugzeug angeschossen wird und die zweite vom Flug eines Albatrosses und einem Kind das nach dem Tod der Mutter zu wachsen aufhörte und erst wieder ins Leben hineinfinden mußte.

Christoph Ransmayr wirkte auf Julia Danielczyks Fragen ziemlich abgehoben, da ihn, wie er sagte, die Gattungsfragen, ob seine Texte jetzt Erzählungen oder Novellen wären nicht interessiere und er seine Werke auch nicht mit denen anderer Autoren vergleichen könne.

Nachher gab es wieder Brot und Wein, sowie interessante Gespräche und besonders interessant war dabei, daß ich dabei mehrmals nach dem „Ohrenschmaus“ befragt wurde.

Und bezüglich meiner Adventvorsätze habe ich am Nachmittag wieder ein Buch in den „Wortschatz“ gelegt.

2018-11-28

Digitale Poesie

Filed under: Veranstaltungen,Workshop — jancak @ 23:39
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Nach dem ich heute im Revolutionsworkshop mit Stephan Teichgräber wieder „Die Schwestern“ von Alexei Tolstoi analysierte und wir hier die Frage klärten, wie „Saschka Sakelman“ wirklich hieß und welche „moderne Dichterin“ in der Künstlerkneipe „Rote Schellen“ verkehrte, ging es in die „Alte Schmiede“ zu einer speziellen Art von Literatur, haben da doch Hannes Bahor und  Jörg Pieringer ihre Art der Textverarbeitung vorgestellt und zwar wurden da höre und staune zwei ganz normale gedruckten Bücher, eines sogar im „Suhrkamp-Verlag“, nämlich „Halbzeug“ und „Datenpoesie“ vorgestellt und Annalena Stabauer hielt, wie sie betonte eine längere Einleitung, um die Kunst aus den Netz und die Literatur die aus den digiatalen Medien entstehen kann, zu erklären.

„Schon jetzt interagieren wir über digitale Medien alltäglich mit Programmen, die Sprache automatisch verarbeiten. Für medienreflexive Formen der Literatur tut sich hier ein weites und zugleich hochspezialisiertes Forschungsfeld auf. Der Begriff  Digitale Poesie beschreibt diesen künstlerischen Umgang mit sprachbezogener Computertechnologie und betont, in Anlehnung an die Konkrete Poesie, das Interesse an der Materalität und Medialität des Zeichenprozesses.“, steht im Programm.

Der Schmiedesaal war voll mit der Wiener experimentellen Szene, so habe ich Jörg Zemmler, Ilse Kilic, Michaela Hinterleitner, Dieter Sperl, Thomas Havlik, Fritz Widhalm und andere gesehen und der 1984 in Berlin geborene Hannes Bahor, der deutsche Literatur und Geschichte studierte, begann dann auf der Videowand durch sein Buch „Halbzeit“ zu führen, in dem Gedichte enthalten sind, die nach bestimmten Methoden entstanden, die auch erklärt wurden, so hat er die Gedichte Heines analysiert, aus Märchen bestimmte Anagramme entnommen oder betimmte Wörter aus Ratgeberbücher und daraus neue Texte geformt.

Er hat auch neue Bücher aus Marcel Reich Ranickis Kanon zusammengestellt und hat das Textkollektiv OxOa gegründet, in dem es, glaube ich, auch Automatenliteratur gibt.

Den 1974 geborenen Jörg Piringer, der Informatik studierte, habe ich schon bei verschiedenen Performances gehört und er stellte sein „Ritter Buch“  „Datenpoesie“ vor, das er perfomierte in dem er sich vom Computer beschreiben ließ, daß hier ein „Mann ein Sefie macht oder in einen Spiegel blickt.“

Auf der Videowand flatterten inzwischen Bilder, die sich aus Worten bildeten und ein Claudius Gedicht wurde in achtzig Computersprachen über- und wieder zurückübersetzt, was dann überhaupt nicht mehr erkennbar war und wenn man den Satz „Sie ist Ärztin“ aus Türkisch vom Computer übersetzten läßt, kommt in der Rückübersetzung „Er ist Arzt“ heraus, weil die Programme von meist von „weißen“ Männnern geschrieben werden.

In der regen Diskussion wurde nach Urheberfragen gefragt und das würde mich auch interessieren, wem man Fragen muß, wenn man ein Bachmann-Gedicht neu zusammensetzt, obwohl das die Autoren für nicht so relevant einschätzten und wenn man sich das Buch von Jörg Pieringer kaufte, hat man, glaube ich, ein programmiertes Autogramm zurückbekommen und ich habe wieder einmal  gefragt, wie man das alles lesen kann und mich auch ein bißchen durch die Printbücher der Digitalutoren geblättert.

2018-11-14

Revolutionsworkshop mit Antiquariatsbesuch

Ich besuche dieses Semester ja in der „Dokumentationsstelle für ost – und mitteleuropäische Literatur“ bei Stephan Teichgräber das „Workshop“ „Die Revolution in der Literatur“, vorher war der utopische Roman, die Partisanenliteratur und die Literatur des Centropes daran, inwischen bin ich wieder die einzige Teilnehmerin, also ein sehr intimes Privatissimum und vorgeschlagen wurden von Stephan Teichgräber Alfred Döblin Tetrlogie „November 1918“ und Alexej Tolstoi Romantrilogie „Der Leidensweg“.

Wir haben in der ersten Stunde, als noch die Ruth anwesend war, diskutiert welche Bücher wir noch einbeziehen können und ich bin dann auf Csokors „3. November 1918“ beziehungsweise auf den Loibelsberger- Krimi „Schönbrunner Finale“ gestoßen, denn wir haben ja in Österreich ein Jubiläumsjahr mit hundert Jahre Republik am zwölften November.

Da ist in der „Edition Tarantl“ auch ein neues Buch herausgekommen „November 1918 in der österreichischen Literatur“, das ich aber nicht habe und wegen der „Buch-Wien“ auch nicht zur Präsentation in die „Libreria Utopia-Buchhandlung“ am achten November gegangen bin.

Es ist auch nicht so ganz klar, wie weit die Republiksgründung mit der Revolutio  zu tun hat und  bisher haben wir auch eher das erste Kapitel von Döblins „November“ analysiert, was Stephan Teichgräber ja sehr, mir etwas weniger wichtiger ist, nach den Metaphern zu suchen, sie zu benennen und dann Stammbäume mit ihnen aufzuzeichnen. Aber gut, ich habe ja nicht Germanistik studiert, sondern bin an der Literatur eher von der schreibenden Seite her interessiert.

Letzte Woche hat mir Stephan Teichgräber schon vorgeschlagen, mir die zwischen 1920 und 1940 erschienene Trilogie von Alexei Tolstoi, nicht zu verwechseln mit dem Lev, aber der 1882 geborene und 1945 gestorbene, ist irgendwie schon mit ihm verwandt und ein Graf war er ebenfalls. Wenn er sich dann später auch an Stalin anpasste, zu besorgen, aber wenn das Buch in den Vierziger- oder Fünzigerjahren erschienen ist, dann gibt es es nur mehr antiquarisch oder ich finde es rein zufällig in den Bücherschränken, wofür es mir aber zu speziell erscheint, so daß es ein großer Zufall wäre.

Stephan Teichgräber konnte es mir auch nicht kopieren, denn er liest ja immer die Originalausgabe, also haben wir das letzte Mal gesprochen, wie ich es bekommen könnte?

Es könnte mir jemand zum Geburtstag schenken, habe ich gewitzelt oder im Internet antiquarisch bestellen, wo es nur ein paar Euro kostet, was aber etwas ist, worin ich wenig Erfahrung habe.

Die letzte Woche war dann auch sehr hektisch, bin ich doch vom Seminar gleich zur „Buch-Wien“ gefahren und dort gab es zwar ein paar antiquarische Stände, wo man seine Bücher schätzen lassen konnte und einen diesbezüglichen Vortrag hat es auch gegeben, aber keinen Alexej Tolstoi und dann bin ich mit der Margot Koller an der Buchhandlung in der Margaretenstraße, gleich der Kongasse gegenüber vorbeigegangen, die, glaube ich, ein Antiquariat ist und habe da gesehen, jedes Buch kostet nur drei Euro. Also ein totaler Abverkauf. Da war am Samstag  keine Zeit hineinzugehen. Am Dienstag ist es mir wieder eingefallen. Ich bin hingegangen und habe erfahren, daß der „Chef“ gestorben ist und sein Freund, das Geschäft für ihn auflöst. Zwei Bücher habe ich gekauft, aber keinen Alexei Tolstoi, da war das einzige Buch das es gegeben hat, schon weg.

Aber Stephan Teichgräber ist sehr hartnäckig und hat für mich heute ein anderes Antiquariat in der Margaretenstraße angerufen, offenbar ein besser bestücktes, denn sie hatten die drei Bände. Sie kosteten vierundzwanzig beziehungsweise zwanzig Euro und weil ich  eine Sparefrohin bin, hat Stephan Teichgräber die Bände für die Dokumentationsstelle besorgt und sie sind sehr schön. Eine Ausgabe aus den Fünfzigerjahren, in Moskau im „Verlag für fremdsprachige Literatur“ erschienen.

Jetzt hätte ich also sehr viel zu lesen. Interessant ist dabei, daß die russische Ausgabe viel dünner ist. Sie ist in einem einzigen Band enthalten. Wenn ich nicht so eine lange Leseliste hätte und noch fast dreißig Neuererscheinungen in diesem Jahr auf mich warten, was schon nicht zu schaffen ist, mich dann durch den hier fast vergessenen Dichter zu lesen?

Ich weiß nicht, ob ich das will und ob ich das schaffe. Wartet ja auch ein neuer Vladimir Sorokin unter anderen interessanten Büchern auf mich und von der deutschen Buchpreisliste lese ich gerade Buch fünfzehn und habe noch drei weitere auf meiner Liste.

Nun ja und gut, aber sehr interessant mich einmal ein bißchen in die Welt des Antiquariats einzulassen, die für mich ja etwas sehr Fremdes ist, wenn man nicht die Bücherschränke auch als ein solches betrachten will und ich auch sehr alte Bücher in meinen Regalen habe, in diesem Jahr aber fast nur Neuerscheinungen gelesen habe.

2018-10-24

Von der Revolution zum Schamrock-Festival

Zugegeben ein ziemlicher Kontrast, aber nach zwei Wochen Pause habe ich mich heute wieder mit der Ruth in der Domumentationsstelle mit dem Stephan Teichgräber getroffen und wir haben uns weiter mit der Revolutionsliteratur beschäftigt, wobei da ja noch immer nicht ganz klar ist, was diesen Begriff umfaßt? Die Französische oder die Russische, wie ich eigentlich dachte, ist es ja nicht, sondern die im November 1918, die zur Rebubliksgründung führte und dann schlug Stephan Teichgräber  zwei Ausgangswerke vor, nämlich Döblins „November 1918“ und Aleksej Tolstojs Tetratologie „Der Leidensweg“, da sind wir von der Republiksgründung etwas entfernt und ich habe ja eher an das Theaterstück von Franz Theodor  Csokors gedacht, daß ich einmal im Burgtheater gesehen habe und, ich glaube, ich habe das Stück auch in den Regalen und mǘßte es nur suchen und dann war ich ja inzwischen im Palais Epstein in der Parlamentsbibliothek und Gerhard Loiblsberger „Schönbrunner Finale“ , das sich mit diesem Thema und  Datum beschäftigt, ist inzwischen auch zu mir gekommen.

Ich habe nur vergessen, das Buch in die Spengergasse mitzunehmen, Stephan Teichgräber beschäftigt sich aber ohnehin mit den „Untersuchungen von Märchen“ von Vladimir Propp, die mich sehr stark an die „Heldenreise“ erinnerte.

Damit will er das nächste Mal den Döblin analysieren, weil das Buch auch mit einem Abschied beginnt und im Literaturhaus gab es wieder, zum dritten oder vierten Mal das „Schamrock-Literaturfestival“, das von Augusta Laar veranstaltet wird.

Ich kam gerade mitten in die Eröffnung von Robert Huez, der gerade die Festivaldirektorin vorstellte und die erklärte dann, daß sie die Idee zu einem Frauenliteraturfestival aus der Wut heraus, daß Frauen im Literaturbetrieb immer noch unterdrückt werden, startete.

Das 1955 geborene GAV-Mitglied lebt aber in München und so wollte sie das Festival auch dort veranstalten, aber Friederike Mayröcker einladen, die nicht so weit fahren wollte, also gibt es einen Abstecher nach Wien, während es in München ab Freitag drei Tage weitergeht.

Einmal war ich schon bei einem dieser Festivals im Literaturhaus, was ja den Vorteil hat, daß man sich da keinen Festivalpaß besorgen muß, dafür ist das Programm aber überschaubarer, traten ja nur drei Autorinnen auf und nach der Pause gab es eine Klassenperformance der Schule für Dichtung mit Anne Waldmann.

Das Festivalthema lautete „Europe inside outside“ und so trat als erste Autorin die Südtirolerin Sabine Gruber deren Journalgedichte und Lesung aus „Im Abgrund und im Himmel zu Hause“ ich schon vor einer Woche gehört habe, sie als Lyrikerin jetzt deutlicher bei mir verortet ist und dann kam die ukrainische Autorin Oksana Sabuschko, die ich eigentlich auch nicht als Lyrikerin kenne.

Sie las ihre Gedichte auf ukrainisch, die deutsche Übersdtzung wurde projiziert und erzählte immer ziwschen durch ein bißchen was auf Englsich, während die aus St. Petersburg stammende Olga Martynova sowohl auf Deutsch, als auch Russisch schreibt und ihre Gedichte auch abwechselnd in beiden Sprachen vortrug.

„Von Tschirik und Tschirka“, habe ich mir ja einmal bei einem „Morava-Abverkauf gekauft, aber immer noch nicht gelesen. Jetzt erzählte die Autorin auch sehr viel und brachte auch ein Wien-Gedicht, wo sie ihre Erlebnisse in den Kaffeehäusern schilderte und, wie sie es ausdrückte, ihre Reaktion auf die Gefühle verarbeitete, die sie empfindet, wenn ihr die Leute erzählen, daß sie schon einmal einen Tag in St. Petersburg waren.

Dann gab es eine Pause, wo ich mich wieder intensiv mit Wolfgang Helmhart unterhalten habe und danach die Klassenperformance, wo meist auf Englisch präsentiert wurde und eine Extralesung, der 1945 in New Jersey geborenen Anne Waldman , die wie in „Wikipedia“ steht, bekannt für ihren experimentellen usgang ist und auch mit Allen Ginsberg gearbeitet  hat.

Die Performance war sehr beeidruckend, danach lud Augusta Laar zum Wein und Bücherkaufen ein, während es am Freitag ja in München mit vielen anderen Kkünstlern, darunter Petra Ganglbauer, Margret Kreidl, aber auch Dragica Rajcic, von der ich ja in Bern ein Buch gefunden habe, Elisabeth Wandeler-Deck, Barbi Markovic, etcetera, weitergeht. Aber da muß man sich erstens einen Festivalpass kaufen und zweiten werden wir da in Harland sein.

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