Literaturgefluester

2019-10-07

Literatur und Einfühlung

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:48
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Die „Alte Schmiede“ hat ein neues Format „StreitBar“, wo Johanna Öttl mit Magdalena Stieb vom „Literaturforum Leselampe“ drei Autoren einladen zu einem Thema einen Essay zu schreiben, die dann immer paarweise in Wien und Salzburg miteinander darüber diskutieren oder wie der Titel sagt, sich zerstreiten sollen.

Der Lesetisch fehlte, dafür waren ein paar Hocker und ein ein paar runde Tische aufgestellt, offenbar, um die Barathmosphäre herzustellen und Magdalena Stieb hielt zu Beginn einen Einführungsvortrag in dem sie offenbar das Format erklärte.

Daniel Wissers, einer der Eingeladenen, der auch nach Salzburg fährt, um dort mit Tanja Paar zu diskutieren, -Essay ist schon im „Spektrum“ in der Presse erschienen , lag aber nicht auf, so daß die Zuhörer, was vielleicht ein wenig schwierig war, keine Ahnung hatten, was er dazu meinte.

Rosemarie Poiarkovs Essay, seine Wien Partners wird im „Hammer“ erscheinen, also auch noch keine ahnung, aber es gibt ja die Bücher der zwei Autoren, nämlich Daniel Wissers „Konigin der Berge“ mit dem er den letzten „österreichischen Buchpreis“ gewonnen hat und Rosemarie Poiarkovs „Aussichten sind überschätzt“ und Johanna Öttl dsikutierte dann mit den Autoren zu dem Thema von dem mir nach und nach klar wurde, was mit der „Empathie“ oder der „Einfühlung“ beim Schreiben gemeint sein konnte oder auch nicht, denn eigentlich ist es ja ganz klar, daß man beim Schreiben Einfühlung braucht, so waren vielleicht die Aspekte, die diskutiert wurden interessant.

Daniel Wisser begann mit seinem Helden, seinem herrn Turin, den er vor zwanzig Jahren als Zivildiener kennengelernt hatte, die Vorform seines Helden natürlich, er hat die Figur dann in sich wirken lassen oder in sich aufgezogen und damit zu seiner Romanfigur gemacht, dabei ist natürlich Empathie nötig und dann wurde diskutiert, ob man auch Empathie braucht, wenn man über sich selber schreibt, wie es beispielsweise Karl Ove Knausgard in seiner „Mein Kampf- Reihe getan hat. Daniel Wisser bestritt energisch, daß Empathie dabei wäre, wenn man Autobiografisch schreibt, geriet dabei in Widerspruch mit Rosemarie Poiarkov und ich meine, natürlich braucht man auch Einfühlung dabei, nur wird sie sicher anders aussehen, als wenn ich mich in eine Romanfigur hineinversetze oder eine solche nach einem Vorbild erfinde.

Da sind wir dann schon bei der Frage, wer über wen schreiben darf?

Der alte weiße Mann, dieses plötzlich aufgekommene Wort, nicht über eine Vergewaltigung oder die Me too-Debatte. Mareike Fallwickl hat in ihrem letzten Buch daruüber geschrieben und sich dabei in ihren Herrn Wenger wohl auch hineinversetzt, aber jetzt ist man ja bezüglich der weißen Männer sehr senisbel und darf sich angeblich ja auch nicht mehr im Fasching, als Indianer verkleiden, was natürlich Blödsinn ist, aber ich habe auch schon gehört, daß ich nicht über einen Joint schreiben darf, wenn ich noch nie einen geraucht habe und über das Transthema natürlich auch nicht, da hatte ich ja während des Schreibens von „Paul und Paula“ mit einem meiner Vorbilder eine heftige Debatte.

Aber über was darf man dann schreiben und wer bestimmt das und dann ist da das geflügelte Wort, daß der Autor, den Sprachlosen seine Stimme gibt, da habe ich mich immer gefragt, warum man das nicht selber darf und da hatte Daniel Wisser auch ein schönes Beispiel, nämlich, daß ein Verlag eine Ghostwriterin beauftragt hat, ein Buch über eine geniatalverstümmelte Frau aus dem Kongo zu schreiben, die hat ein Band mit ihrem Gefühlen geschickt, der Verlag wollte aber dramatische Szenen mit Landschaftsbeschreibungen, da fühlt sich die Beschriebene wahrscheinlich nicht verstanden und wenn man das Band abgetippt hätte, hätte man gar keinen Ghostwriter gebraucht und wäre authentischer gewesen, also ist das ganze eine Machtfrage.

Daniel Wisser führte dann noch das Beispiel von Ralf Rothmanns „Im Frühling sterben“ an , der seinem sprachlosen Vater eine Geschichte angedichte hat, die er von jemanden anderen erzählt bekommen hat

„Darf man das?“, könnte man fragen. Ich denke Literatur passiert immer so, ich habe für meinen Alfons Tratschke in der „Unsichtbaren Frau“ ein Vorbild gehabt und die Figur dabei natürlich verfremdet und zu einer ganz anderen gemacht und die Paula oder der Paul in „Paul und Paula“ sind auch Kunstfiguren, in die ich mich hineingefühlt oder mir vorgestellt habe, daß es so sein könnte und wenn ich über mich schreibe, dann fühle ich mich warhscheinlich so hienein, daß ich bestimme, was ich weglasse, während der Ghostwriter sich vorstellt, daß es so gewesen sein könnte.

Ein interessantes Thema, denke ich, obwohl ich sehr oft den Kopf geschüttelt  und bedauert habe, daß ich da eine Stunde nur zuhören und nicht mitreden dürfte, denn es wurden nur Beispiele angeschnitten über die man wahrscheinlich viel länger diskutieren hätte können, aber sehr sehr interessant darüber nachzudenken und jetzt bin ich natürlich auf die Essays sehr gespannt und hoffe sie bald in Händen zu halten.

Daniels Wissers „Königin der Berge“ habe ich gelesen, Ralp Rothmanns „Frühling“ auch, Rosemarie Poiarkovs Buch nicht und das nächste „StreitBar“ wird, wie Johanna Öttl schon angekündigt hat, mit Andrea Winkler und Helmut Neudlinger sein, das Thema habe ich jetzt vergessen, beziehungseise kann ich meine Mitschrift nicht mehr lesen.

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2019-09-30

Slammer.Dichter.Weiter

Ich bin ja keine so besondere Freundin des Poetry Slams, obwohl ich inzwischen ganz regelmäßig zu den Veranstaltungen ins Literaturhaus gehe, daß aber Markus Köhle eine Staffel in der „AS“ hatte, ist mir bisher entgangen und ich bin auch  nicht so engagiert zu der Veranstaltung von Anna-Lena Obermoser und Simon Tomaz gegangen, habe mich aber, kann ich gleich verraten, geirrt, denn „Slammer.Dicher.Weiter“ ist eine sehr interessante Veranstaltung, die den Rahmen der Poetry Slams sprengt, wo zehn Leute gegeneinander antreten und das Publikum schreien und klatschen darf.

Das heißt geklatscht werden soll dabei auch, es gibt aber kein Wettlesen, sondern Markus Köhle, der ja auch ein begnadeter Slamer war, stellt immer einem Wiener und einen Slamer aus dem Bundesländern vor. Dazu gibt er ihnen auch drei Dichter zur Auswahl auf den oder sie dann dichten müßen und er moderiert das Ganze und liest ein paar Texte von den vorgestellten Dichtern vor.

Klingt spannend, ist es auch, obwohl mir weder die Pinzgauerin, die jetzt in Graz lebt, Anna-Lena Obermoser und die bewußt  Dialekt verwendet, noch der Wiener Simon Tomaz ein begriff war, aber der ist glaube ich gar kein jrichtiger Slamer sondern eher ein sehr poetischer Vertreter der experimentellen Poesie.

Doch schön der Reihe nach, denn Simon Tomaz ließ mich, als ich den Saal betreten wollte, würfeln, wozu das gut war, erklärte er später und Markus Köhle stellte zuerst die beiden Slamer vor, dann begann Anna-Lena Obermoser mit einem typischen Slam zum thema „Schen ist“, während Simon Tomaz die Bundeshymne rezitierte, aber nicht wirklich die echte, sondern eine mit Aussparungen, in die dann die erwürfelten Worte eingetragen wurden.

Klang ein weinig mühsam, würde ich sagen, aber da kamen schon die drei Dichter und Dichterinnen die Anna-Lena Obermoser zur Auswahl hatte, Christine Busta, Günther Falk und Elfriede Gerstl sie hat sich für die Gerstl entschieden und zwei ihrer Gedichte in ihren Text hineinverwoben, während sich Simon Tomaz für Konrad Bayer von der Wiener Gruppe und einem „Kasperl auf dem elektrischen Stuhl“ entschieden hatte. Sein Text darauf war im Vortrag eines Kasperltheaters gehalten. Der Polizist und das Krokodil trauchten noch zusätzlich auf und sehr politisch, ich glaube, es ging auch um die Kanzlerfrage und die gestern stattgefundene Wahl, war sein Text auch.

Markus Köhle rezitierte dazwischen immer wieder Elfriede Gerstls Postkartentexte und ergänzte, daß Gerhard Rühm auch einmal die Bundeshymne variiert hat, dann kamen noch ein paar Runden, wo die beiden ihre eigenen Texte vortrugen. Anna Lena Obermoser hatte, glaube ich, noch was zu der Gerstl und ich fand die Veranstaltung, die weit über den Poetry Slam hinauging, wie schon erwähnt, sehr interessant.

2019-09-23

Erwin Riess Donaupiraten

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:33
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Erwin Riess

Erwin Riess

Den 1957 geborenen Erwin Riess kenne ich, glaube ich, von den Volksstimmefesten. 2000 hat er, glaube ich, mich zu erinnern bei den Wiederstandslesungen die lange Zeit im Volksstheater nach den Vorstellungen stattfanden, gelesen und im „Augustin“ erschienen seine „Groll-Kolumen“, die Berichte von dem Rollstuhlfahrer Groll und seine Erlebnisse mit dem Dozenten.

Da gibt es, glaube ich, inzwischen schon acht bei „Otto Müller“ erschienen Bücher, von denen ich meistens Ausschnitte am Volksstimmefest hörte, bei einigen war ich auch in der „AS“.

„Herr Groll und das Ende der Wachau“, das mir der Alfred einmal dort kaufte, liegt noch immer ungelesen in meinen Regalen. Jetzt liegen auch die „Donaupiraten“ dort, die Erwin Riess auch kurz beim Volkstimmefest vorstellte.

Da muß ich mich mit dem Lesen beeilen, wenn die Leseliste nur nicht so lang wäre, aber Erwin riess hat sein neues buch auch sehr ausführlich heute in der „AS“ vorgestellt und fast bis ans Ende verraten, wie Daniel Terkl, der neue Leiter vor der Diskussion anmerkte.

Erwin Riess, Christine Steger

Erwin Riess, Christine Steger

Christine  Stieger von unabhängigen Monitorauschuß für Behindertenrechte, saß auch am Podium und  erzählte, das ihre Aufgaben wäre, die Republik zu überwachen, ob sie auch genug für ihre Behinderten tut.

Tut sie wahrscheinich nicht und Erwin Riess neues Buch handelt auch genau davon. Es ist in zwei Teilen gespaltet. Da gibt es die Eintragen aus „Cornels Logbuch“, das ist ein Epileptiker, der aus einem rumänischen Heim floh, weil er in ein Paradies in Lybien wollte, von dem er in einem Jules Vernes Buch gelesen hat.

So tut er sich mit anderen Heimkindern, zwei gehörlosen Mädchen und einem Autisten, sowie einen Hund, der den Namen „Mensch“ trägt zusammen. Sie besetzen ein Schiff und wollen damit die Donau entlang und Herr Groll, weil selbst behindert, wird aus New Yoork, wo er inzwischen lebt eingeflogen, um darüber zu berichten.

Nachher gab es eine lange Diskussion über den Mißbrauch und die Diskriminierungen, die  Behinderte noch immer erfahren. Eine kleine Störung, durch den betrunkenen Künstler, der wahrscheinlich in schöner Hermann Schürer Nachfolge immer wieder bei den Veranstaltungen auftaucht, gab es auch, was ja eigentlich gut zum Thema passt und was die mentalen Behinderungen, beziehungsweise die Menschen mit Lernschwierigkeiten betrifft, kann ich vermelden, daß ich die neuen „Ohrenschmaus-Einreichungen“ schon durchgesehen habe und die Jurysitzung diesmal am Küniglberg am vierzehnten Oktober sein wird.

2019-07-01

Dichtfest zum Saisonschluß

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:59
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CHRISTINE HUBER

CHRISTINE HUBER

Alfred Goubran

Alfred Goubran

Bevor es in der „AS“ in die Sommerpause geht, gab es noch einmal das von Christine Huber veranstaltete „DichtFest“, da war ich heuer durch meinen Unfall, glaube ich, noch gar nicht, aber die Saison lasse ich gerne damit ausklingen, deshalb sind wir schon am Vormittag nach Wien gefahren und nicht, wie wir es sonst im Sommer machen werden, erst am Dienstagmorgen.

Ich gehe  ja ganz gerne zu diesen Lyrikveranstaltungen, obwohl ich sonst gar nicht so ein großer Lyrikfan bin und Christine Huber hat auch wieder sechs sehr interessante Dichter- und Dichterinnen für die Abschlußveranstaltungen ausgewählt.

Zwei davon habe ich schon gekannt, beziehungsweise sie vor kurzem aus ihren neuerscheinenen Büchern lesen hören, nämlich Alice Harmer bei der KritLit und Susanne Toth, das letzte Mal im Cafe Westend, wo ich ja am sechzehnten Juli lesen werden.

Begonnen hat der Abend mit einer Lesung von Alfred Goubran, der ja früher die „Edition Selene“ hatte und meine Bücher dort nicht haben wollte.

Jetzt hat er aus den „Technische Tiere“ gelesen und die Frau, die hinter mir saß und die ich schon öfter bei literarischen Veranstaltungen gesehen habe, hat öfter laut gelacht und ihre  Zwischenfragen gestellt.

„Was Sie lesen wirklich nur dreizehn Minuten? Hören Sie dann mitten im Satz auf?“, beispielsweise.

Alfred Goubran hat „Selbstverständlich!“, geantwortet, mich hat aber ihr Gelächter und ihr Dazwischenreden genervt und es hat mich auch aus meiner Konzentration gerissen, weil ich die lauten Dazwischenqatscher ja nicht so gerne habe.

Monika Maslowska

Monika Maslowska

Alice Harmer

Alice Harmer

Das habe ich ihr in der Pause auch hgesagt.

„Sie können das ja auch machen!“, hat sie geantwortet und Alice Harmer, die als Dritte gelesen hat, hat sich bei ihr für ihre Lacher sogar bedankt.

Nun ja, wie sich die Geister scheiden, ich denke es stört, wenn einer so ungeniert, seine Meinungen abgibt, während, die anderen den Mund halten und daziwschen hat auch noch die aus Polen stammende und mir bis jetzt unbekannte  Monika Maslowa mit ihrem bei „Limbus“ erschienenen „Winterrot“ gelesen und zwar gibt es da in dem Buch sehr schöne Illustrationen, die die Autorin immer mit einem sehr kurzen Satz versehen hat.

Dann gab es die Pause und dann folgte Susanne Toth mit ihrem „Wir sind“. SIe hat diesmal im Sitzen gelesen,  ihre Texte sehr konzentriert vorgetragen und auch öfter wiederholt.

Dann folgte die Schweizerin Christine Zurbrügg, die ich, glaube ich, vom „Volksstimmefest“ oder anderen Veranstaltungen kannte. Sie hat einen noch unveröfftentlichten „Haiku Band“, der die in die vier Jahreszeiten eingeteilt sind und dazu Akkordeon gespielt und sogar gejodelt.

Der letzte Leser dieses Abend ist der „Textvorstellungen-Moderator“ Friedrich Hahn, der schon über vierzig Bücher hat und von dem ich auch die Idee übernommen habe, zu meinem sechzigsten Geburtstag aus meinen dreißig letzten Büchern zu lesen, beziehungsweise sie vorzustellen.

Jetzt hat er aus „neben deinen fußnoten mein alter schuh“ gelesen und dazwschen immer wieder auf seine anderen Bücher aufmerksam gemacht. Anschließend gab es wieder Wein, Knabbereien und Gespräche, die ich vorwiegend mit dem Franz, der der Alfred von seiner Studentenheimzeit kennt und mit einer Stammbesucherin geführt habe.

Susanne Toth

Susanne Toth

Christina Zurbrügg

Christina Zurbrügg

Und Morgen, kann ich gleich verraten, geht es weiter mit der „Podium-Auftaktveranstaltung“, die immer in der „AS“,stattfindet, bevor sie ins Cafe Prückl geht und die werde ich mir auch anhören, bevor es aufs Land in meine  Sommerfrischenwochenenden, beziehungsweise zu den O-Tönen gehen wird, die aber erst nöchste Woche beginnen.

Friedrich Hahn

Friedrich Hahn

2019-06-12

Maja Haderlaps Grundbuch

Die 1961 in Bad Eisenkappel geborene Dramaturgin und Lyrikerin Maja Haderlap war mir als GAV-Mitglied vom Namen her bekannt, als sie 2011 beim „Bachmann-Preis“ gelesen und für mich  und vielleicht auch für andere überraschend, mit einem Textausschnitt ihres Romans „Engel des Vergessens“ gewonnen hat.

Sie hat ihre Lyrik bisher und vielleicht immer noch auf Slowenisch geschrieben, den Roman über ihren Vater und ihre Großmutter, die in das KZ-Ravensbrück verschleppt worden ist, auf Deutsch und es ist ihr damit der Durchbruch gelungen, beziehungsweise ist sie, wie der Germanistikprofessor Karl Wagner in seinem Referat betonte, zu einer öffentlichen Person geworden.

Das Buch wurde inzwischen in viele Sprache übersetzt und ist in mehreren Auflagen hunderttausend Mal erschienen. Maja Haderlap hat unzählige Lesungen daraus gehalten, 2014 die Klagenfurter Rede und 2018 auch die Rede zur „Hundertjahrfeier der Republik Österreich“  und heute wurde das Buch in der Grundbuchreihe  der „AS“ besprochen, die Kurt Neumann, der sich jetzt schon in Pension befindet, die Reihe aber offenbar weiterführt, vor einigen Jahren gegründet hat.

Bei einigen dieser Veranstaltungen, bei weiten nicht bei alllen, bin ich gewesen, kann mich aber an die „Tante Jolesch“, an die von Veza Canetti und  Anna Migutsch erinnern.

Da gibt es immer eine Lesung aus dem Buch, dann wird ein Referat dazu gehalten und am Schluß gibt es eine Diskussion, die von Klaus Kastberger moderiert wird und am nächsten oder übernächsten Tag wird das Ganze  in Linz im Stifterhaus wiederholt.

Ich bin ziemlich zuspät gekommen, da eine sechs Uhr Stunde und dann ist die U-Bahn zehn Minuten wegen eines Polizeieinsatzen in der Braunsschweiggasse nicht gekommen, was mindestens dreimal durchgesagt wurde.

Aber ich habe das Buch ohnehin gelesen und auch Maja Haderlap inzwischen, glaube ich, auch mit ihren Gedichten einige Male gehört.

Die Diskussion darüber war sehr interessant und auch, daß die Kärntner Slowenin, damit den Nerv der Zeit getroffen hat und mit diesem Buch so berühmt geworden ist und eigentlich hätte ich, weil ich ja nicht so gerne zu Veranstaltungen gehe, wo ich schon das Buch gelesen habe, nicht hingehen wollen, aber sonst hätte es nur eine Lesung aus dem „Kloimstein-Buch“ gegeben und das habe ich auch schon gelesen.

Es war aber trotzdem ganz spannend, daß ich hingegangen bin, gab es ja im „Literaturcafe“ heute schon den ersten Podcast über den heurigen „Bachmann-Preis“, der diesmal wieder eine Woche früher, nämlich schon ende Juni stattfindet und da hat Wolfgang Tischer sehr bedauert, daß die Festlegung der Shortlist nicht für alle öffentlich und einsichtbar ist, weil er da voriges Jahr, glaube ich, eine Schiebung vermutete, weil Anna Stern, die in der Diskussion nicht so gut weggekommen ist, plötzlich in der Shortlist war.

Das möchte er gerne verändern, mal sehen, ob es ihm oder einen der sechs österrreichischen Autoren die heuer antreten, auch ein solcher Durchbruch gelingt?

2019-06-07

Bora Cosics Reisen

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:34
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Als wir 1916, knapp nach der Bundespräsendientenwahl nach Kroatien gefahren sind, habe ich mir Bora Cosics „Die Rolle meiner Famkilie in der Weltrevolutionunter anderen als Lektüre mitgenommen und in Montenegro gelesen.

Es war ein tolles Buch, das, glaube ich, aber in Belgrad spielte und als ich diesen April noch mit Gips zu „Buch und Wein“ gehumpelt bin, hat dort der 1932 geborene Bora Cosic im Literaturhaus aus seien Reisen nach „Italien und Österreich“ gelesen, da ging es, glabe ich, viel um die Donau und Adalbert Stifter und heute war Bora Cosic mit seinen bei „Folio“ erschienenen „Immer sind wir überall“ zu Gast in der „Alten Schmiede“.

Das Buch ist bei „Folio“ erschienen und der Südtiroler- Verlag, wo ich immer um Eva Rossman Rezensionsexemplare anfrage, feiert sein fünfundzwanzigstens Bestehen und als ich verspätet, wegen meiner sechs Uhr Stunde im „Literarischen Quartier“ eintraf, war gerade der Verleger Ludwig Paul Michel am Wort, der sich mit dem Jetzigen „AS-Leiter“ Daniel Terkl unterhalten hat.

Dann kam der Autor mit seiner Übersetzerin Mascha Davic und ein Hang out, der in Serbisch gelesenen Stellen lag auf und in dem Buch sind offenbar zwei Texte enthalten, der erste heißt  „Italienreise“, der zweite „Donaubadeker“ aus dem wurde, glaube ich, auch in Krems gelesen.

Jetzt las der Autor einen langen Text auf Serbisch aus seiner „Italienreise“ und dabei geht es  um Triest, um Claudio Magris und, um den Surrealismus geht es auch.

Danach hat  Daniel Terkl im Gespräch gefragt und im zweiten Text ging es von Linz nach Hadersdorf am Kamp, wo offenbar Daniel Spoerl lebt, auf den hat sich der Autor jedenfalls in seinen Text bezogen und nach Wien ging es dann auch.

Da wurde  der Nachschmarkt und die tolle Gegend um die „Alte Schmiede“ erwähnt und am Schluß gab es gleich unten und nicht, wie sonst üblich im Zeitschriftensaal, Wein, den offenbar der Verlag gespendet hat.

Ich bin sehr lange isoliert herumgestanden, habe Astrid Nischkauer und Ursula Ebel von der „Gesellschaft“ beobachtet, bis sich die Frau des Autors meiner erbarmte und ein Gesoräch mit mir angefangen hat, wofür ich ihr sehr herzlich danke.

Dann bin ich versuchsweise zu Fuß nach Hause gegangen, habe das bis zum „Bärenmühlendurchgang“, wo auch gleich der Bus gekommen ist, geschafft und bin gespannt was ich noch, von dem jetzt in Berlin lebendenden Autor lesen und hören werde.

2019-05-29

Von der Revolution zu Michael Donhauser

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 21:30
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Vom „Doml-Workshop“, wo wir bis Kapitel drei von Alexej Tolstois „Schwestern“ gekommen sind, ich habe das Buch, da wir am Wochenende in Harland waren und ich auch noch ein Rezensionsexemplar aufzuarbeiten hatte, noch immer nicht angefangen, ging es dann wieder in die „Alte Schmiede“, wo gestern eine zweiteilige Veransgtaltungsreihe mit Michael Donhauser begonnen hat.

Kurt Neumann, der sich jetzt ja schon in Pension befindet, hat sie organisiert, „Gesellschaftsräume deer Literatur“ nennt sie sich und ich habe den ersten Teil wegen des Bruni-Memorian-Abends leider versäumt, habe von den 1956 in Vaduz geborenen, aber das Buch „Edgar“ gelesen, das ich auch einmal in der „AS“ bekommen habe und ihn auch dort und, ich glaube, auch einmal in Mürzzuschlag bei den Jandl-Tagen gehört.

Ein experimenteller, visueller, was auch immer Dichter und da hatte Kurt Neumann gestern Thomas Assinger aus Salzburg und Theresia Prammer eigeladen, die zu oder mit Michael Donhauser gesprochen haben und heute ging es um Videos beziehungsweise Fotografien.

Da wurden einige Videos, der in Zürich lebenden Judith Albert gezeigt. Das Erste zeigte in einer Endlosschleife, wie Milch in eine Schale geschüttet wurde und Michael Donhauser erzählte dazu etwas über die „Endlichkeit“. Den Text, den er dazu geschrieben hat, hat er aber nicht gelesen und das nächste Video zeigte Hände, die einen Donhauser Satz bildeten, während das dritte wieder Hände zeigten, die aus einen beweglichen Rahmen Muster und Verformungen bildeten.

Dazu gab es einen Text, der mich in seiner Beschreibung, an mein und Ruth Aspöcks „Kunst im öffentlichen Raum-Projekt“ erinnerten und beim Publikum, sowie bei Kurt Neumann eine rege Diskussion über die Beschaffung auslösten.

Dann kamen vier Fotografien, der in Wien lebenden Natascha Auenhammer an die Reihe und Michael Donhauser las dazu einen Text, der von psychodelischen Erfahrungen handelte.

Da ist er offenbar einmal in einem Gasthaus gesessen und konnte die bestellten Eiernockerln, weil die vorher eingenommenen Halluzinogene schon wirkten, nicht mehr essen, marschierte mit seinem Bruder und Freunden dann durch die Stadt Wien, rastete bei einem Würstlstand und die vier Fotografien von Natasche Auenhammer, die den Heldenplatz, das Michaelertor und zwei Skulpturen, darunter einen Blasengel, zeigten, hat ihn dann an dieses Erlebnis erinnert.

Spannend, spannend von dem sehr visuellen Text in der Spiritualität zu landen und ebenfalls sehr interessant wieder etwas von Michael Donhauser zu hören, bei dem ich jetzt schon länger in keiner Lesung mehr war.

2019-05-27

Siebenter und letzter Dichterloh-Abend

Norbert Lange

Norbert Lange

Das „Dichterloh-Lyrikfestival“ gibt es schon seit einigen Jahren in der „Alten Schmiede“, der „Priessnitz-Preisträger“ und Lyriker Michael Hammerschmied organisierte heuer sieben diesbezügliche Abende, von denen ich ich nur den letzten gehört habe, war ich doch am 13. 5, als das Thema „Abgesang und Endgesang“ lautete bei den „Wilden Worten“, bei „Liebe, abschied, existeznz“, habe ich im „Republikanischen Club“ aus der „Unsichtbaren Frau“ gelesen, am 15. 5. wollte ich eigentlich zur „Wldganspreisverleihung“ gehen und bin dann beim „Literarischen Lenz“ gelandet.

Das alles war geplant, den 16. 5 mit Heinz Janisch und Judith Nika Pfeifer hatte ich mir eingeplant, bin dann aber daraufgekommen, daß es, da es offensichtlich um Kinderlyrik ging, schon um fünf angefangen hat und da hatte ich eine Stunde und vorigen Montag, als es um das „weiter/über/setzen“ ging, wollte ich auch hin, da kam aber der Alfred aus Kuba zurück und sagte, „Gehen wir lieber zum „Umar“ Clamari essen!“ und am Dienstag, hätte mich Stefan Schmitzer dort vermutet, da gab es aber auch die „Westend-Lesungen“ und die wollte ich mir einmal ansehen, da ich ja am 16. Juli dort lesen, also wegen des Konkurrrenzprogrammes heuer nicht viel Lyrik und die „Etnopoesie“, das Werkportrait von Jerome Rothenberg, klang auf dem ersten Blick, weil der Dichter mir völlig unbekannt, auch nicht so interessant.

„Werch ein Iilltum!“, hätte Ernst Jandl wohl so ähnlich gesagt und der 1931 als Sohn jüdisch polnischer Einwanderer in New York Geborene, hat diesen auch auf Englisch übersetzt, so daß er in recht guten Deutsch dem alten Meister auch den Abend widmetete.

Der 1978 in Polen geborene und in Berlin lebende Norbert Lange hat moderiert und eingeleitet, sowie ein Gespräch mit dem Dichter geführt, der wie der alte Rühm, manche seiner Gedichte auch gesungen hat und eine sehr lebendige Art des Vortrages hatte. Es ging um den Holocaust und seine diesbezüglichen Erfahrungen. Einige seiner Gedichte hat er auch auf Jiddisch vorgetragen und ich bin, obwohl ich mir ja nicht sehr viel erwartet habe, sehr positiv überrascht worden.

Jerome Rothenberg, ein sehr kleiner, aber äußerst lebendiger Mann, war die Überraschung des Abends und seine Gedichte und sein Vortrag haben mich auch an Peter Henischs „Suchbild mit Katze“ erinnert, das ich gerade lese.

Interessant, daß es einer Frau im Publikum nicht so gefallen und sie die Gedichte oridnär gefunden hat, was, glaube ich, nicht stimmte und von den Veranstaltern auch entsprechend abgewehrt wurde. Der Autor selbst blieb dabei gelassen und meinte nur, daß der amerikanische Präsident, das wahrscheinlich auch wäre und am ehemaligen Büchertisch lag auch ein Heftchen auf, das wohl am dritten Abend „Zu Gast bei Lichterloh“ vorgestellt wurde, nämlich die „Grand Tour – Europa im Gedicht – eine Reise durch die junge Lyrik Europas mit Jan Wagner und Federico Ilatliano“ und ich habe zwar einiges vom heurigen Festival versäumt, am Schluß aber doch viel Interessantes mitbekommen und Norbert Lange hat zu Beginn das Publikum auch begrüßt und sich sehr gefreut, daß es an diesem Abend trotz Regenwetters in die „AS“ gekommen bin, die Abwahl der Regierung beziehungsweise des Bundeskanzler durch einen Mißtrauensantrag der SPÖ der von der Liste und jetzt und der FPÖ unterstützt wurde, hat er dabei vergessen, das war aber wohl Absicht, war doch die Lyrik das Thema des Abends.

Jerome Rothenberg

Jerome Rothenberg

2019-05-02

Das Wunderbare und das Monströse

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:09
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Wieder „Alte Schmiede“ und wieder „Textvorstellungen“ mit Mieze Mesusa, die drei sehr interessante Gäste eingeladen hatte, die sie immer sehr genau einleitet, das Publikum zu einem Willkommensapplaus animiert und sich Kommentare verbietet, so daß dann auch niemand Fragen stellte, obwohl der Schmiedesaal erstaunlich voll war. Margit Heumann war da, Markus Köhle und noch ein paar mir bekannte Stammbesucherinnen.

Begonnen hat Isabella Feimer mit ihrer bei „Limbus“ erschienenen Erzählung „Monster“ und von der 1976 geborenen Autorin, die glaube ich 2012 gemeinsam mit Cornelia Travnicek in Klagenfurt gelesen hat, habe ich schon drei Bücher gelesen. Sie hat eine sehr poetische Sprache und das war auch so bei dem neuen Text, wo ein Fotograf in einem Hotel in Amerika sitzt und über seine alten und neuen Lieben resumiert, zu merken und auch die 1982 in Amstetten geborene Cornelia Hülmbauer, die inzwischen an der Sprachkunst studiert oder studiert hat, ist mir wohl bekannt, hat sie das „Literaturgeflüster“ in seinen Anfängen ja sehr begleitet, ich war auch einmal bei einer der Sprachkunstlesungen und jetzt ist ein kleines wohlfeieles Lyrikbändchen, aus der Reihe „SuKuLTur“, das optisch, wie ein Reclamheftchen wirkt, mit dem Titel „MAU  OEH  D“ herausgtekommen, das ein Langgedicht ist und in einer künstlichen Umgangssprache von einem Aufwachsen eines Mädchen in einer Provinzstadt, die von einer Anstalt umgeben ist, erzählt, was dann ungefähr so klingt:

„die mutter steigt hinauf aufs dach

die mutter kratzt die kretzn  runter

die miutter zieht das rockerl rauf

die mutter will heut tanzen gehn“

Zuerst war ich da ein wenig verwirrt, dann dachte ich, ein großes Talent und sehr interessant, Mieze Medusa hat Marlene Streeruwitz erwähnt, mich hat es eher an das Epos „Kirbisch“ von Anton Wildgans erinnert, aber die Gewalt in der Familie, ein möglicher Mißbrauch, etcetera war in dem Text zu merken und ich bin gespannt, was ich noch  alles von Cornelia Hülmbauer hören werde.

Der dritte Autor, der 1991 geborene Peter Marius Huemer, also ein sehr junger Mann, war mir dagegen unbekannt. Sein Buch, das ist, glaube ich, ein Roman ist bei „Sisyphus“ erschienen, heißt die „Bewässerung der Wüste“ und handelt von einem Dr. Thiel, das ist ein Archäologe, der an der Uni Vorlesungen gibtund ein verschrobener Mann ist, von einer jungen Studentin und einem Krieg, der die Stadt, die an Wien denken lassen soll, beherrscht.

Sehr interessant und die „Alte Schmiede“ und der Literaturbetrieb hat mich wieder. Das kleine „SuKuLTur-Hefterl“ habe ich mir gekauft. Von Erika Kronabitter schon  in der WGKK, wo ich am Nachmittag bei einer Fortbildung war, ein Buch gefunden und zwei Bücher aus dem „Schöffling-Verlag“ sind, als ich nach Hause gekommen bin, auch vor meiner Türe gelegen. Der Lesestoff geht mir also nicht aus.

2019-02-25

Argentinischer Schachroman

Ariel Magnus in der „Alten Schmiede“, ein argentinischer Autor, der von Ilija Trojanow moderiert, seinen neuen Roman „Die Schac hspieler von Buenos Aires“ vorstellt.2

„Wer ist das? Kenne ich den Autor?“

„Nein!“, habe ich gedacht, als ich mich heute mangels eines Alternativprogramm in die „AS“ aufmachte. Morgen ist dort die Friederike Mayröcker, aber da habe ich wieder nicht geschaut und mir zwei Abendstunden eingeteilt und Ariel Magnus klingt interessant, habe ich vielleicht noch dazu gedacht, als ich die Stiegen in den Keller hinuntergestiegen bin.

Von oben ist mr ein mir unbekannter Mann entgegengekommen, in dem ich erst später den Autor erkannte und, daß ich diesen doch schon kannte, habe ich dann gleich durch Ilija Trojanows Einleitung mitbekommen.

Denn 2010 war ja Argentinien Gastland in Frankfurt und da bin ich kurz vorher zu einer Veranstaltung in die Hauptbüchereie gegangen, wo ein argentiniescher Autor seinen Roman „Ein Chinese auf dem Fahrrad“ vorstellte.

Das hatte ich, ich habe in dieser Zeit die „Absturzgefahr“ geschrieben oder korrigiert, inzwischen schon vergessen, aber Ilija Trojanow der auch damals schon moderiert hat, hielt das Buch in die Höhe, sagte: „Lesen Sie das, wenn Sie was lustigies  wollen!“ und dann ist mir eingefallen, ich habe den gut deutschsprechenden, 1975 in Buenos Aires als Kind einer emigrierten jüdisch sprechenden Familie schon in der Hauptbücherei gehört und dann noch einmal, während meines Frankfurtsurfings und jetzt hat ihn Ilija Trojanow offenbar in die „As“ eingeladen, sprach von den siebzehn Romanes des Autors.

Drei davon gibt es schon auf Deutsch, neben dem „Fahrrad“ eines das seiner Großmutter gewidmet ist und das mit dem „Schachspielen“ beschäftigt sich mit seinem Großvater, der 1937 dreiundzwanzigjährig von Hamburg nach Argentinien emigrierte.

Das Buch gebinnt aber mit einer Seite aus der berühmten „Schachnovelle“, denn da fährt ja auch ein Schiff nach Argetninien zu der dort stattfindenden Schachweltmeiterschaft und der Großvater hat dem Enkel ein Tagebuch hinterlassen und der hat beschlossen einen Roman darüber zu schreiben.

Ein Stück hat der Autor gemeimsam mit Ilija Trojanow gelesen und dann viel über seine Üübersetzungsarbeit und wie das mit dem argentinischen spanisch ist, gesprochen und das Tagebuch des Großvaters war ja auch auf Deutsch geschrieben. Die Fragen die sich daran renkten drehten sich darum, ob man das österreichische Deutsch ins argentinische Spanisch übersetzen kann und  lIija Trojanow empfahl die Lektüre aller drei auf Deutsch erschienenen Romane und kleines Detail am Rand, als ich die alte Schmiede wieder verließ, um nach <hause zu gehen, sprachen mich zwei junge Männer an: „Entschuldigen Sie, wer war der Moderator!“

„Ilija Trojanow, ein gebürtiger Bulgare und relativ berühmter Autor. Schlagen sie doch bei „Google“ nach!“

„Wrden wir tun!“, versprachen sie und da kann man dann von „Macht und Widerstand“ der „Deutschen Buchpreisliste von 2015″, etcetera, etcetera, nachlesen und ich habe zwar keinen neuen Autor kennengelernt, aber doch mein Wissen über einen von mir inzwischen schon vergessenen wieder aufgefrischt.

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