Literaturgefluester

2021-03-29

Reigen Reloaded

ich weiß nicht, ob ich es schon geschrieben habe, ich bin oder war ein Schnitzler-Fan. Wahrscheinlich nach der matura, als ich die literarische Welt erkunden wollte, habe ich den „Reigen“, „Liebelei“ gelesen oder als Film gesehen und war sehr beeindruckt, ebenfalls vom „Professor Bernhardi“, obwohl es da ja um etwas anders geht. Die Art wie da mit dem Sex vor hundert Jahren umgegangen wurde, wie die besseren Herren, die armen Mädeln verführten und sie dann sitzen ließen und sich erschießen mußten, wenn sie ihre Spielschulden nicht bezahlen konnten oder die Ehre des anderen beleidigten, ist sehr beeindruckend.

Das ist, alles könnte man meinen, lang vorbei, die Frauen haben sich emanzipiert, haben die Pille, können abtreiben und einen Beruf und können die feinen herren daher abblitzen lassen, wenn sie das wollen. Aber oft wollen Sie das gar nicht, sondern drehen den Spieß um und daher ist der „Reigen“, dieses Skandalstück, wie Daniela Strigl in ihren Vorwort schreibt, das 1897 geschrieben, drei Jahre später, als Privatdruck erschienen und 1920 uraufgeführt wurde, wohl veraltet.

ist es wahrscheinlich nicht, denn sehr stark geschrieben und wahrscheinlich immer noch empfehlenswert es zu sehen und darüber nachdenken, wie verlogen, die Sexualmoral damals war und man sollte das Stück nicht verändern.

Da bin ich ja sehr konservativ und will den „Reigen“ eigentlich nicht in einer Pandemie-Inszenierung sehen, obwohl ich bei der „Fledermaus reloaded“ großen Spaß hatte. Das war mein Silvesterscherz und die jungen Frauen von heute finden sich in den süßen Mädeln wohl nicht wieder. Das wird sich wohl Barbara Rieger gedacht hat, die sich mit Eßstörungen beschäftigte, mit den Autoren ins Cafehaus ging und auch ihre Poesiealben durchblätterte und sie ging einmal in die „Josefstadt“ und dann zu Martin Peichl um ihn aufzufordern mit ihr den „Reigen“ neu zu schreiben. Dabei ist es nicht geblieben, denn Barbara Rieger hat gleich zehn österreichische Autoren und Autorinnen eingeladen, sich mit dem „Reigen“ zu beschäftigen und je eine Szene da zu reloaden. Am Schluß des Buches und das ist besonders interessant, ist dann der Originaltext abgedruckt, so kann man, sofern man nicht das Reclamheftchen hat, vergleichen, was besser ist oder wie sich der Sex und die Gesellschaft in den letzten hundert Jahren verändert hat.

Nach dem Vorwort, beginnt es mit Gertraud Klemm, der Frauenbewegten mit der starken Sprache, die keine Tabus kennt und beim „Bachmannlesen“, die Juroren mit ihren starken Monologen sehr beeindruckte.

So beginnt es mit dem Schulwart und dem Schulmädel, die ist vielleicht nicht so süß, sondern vermutlich ganz schön raffiniert, setzt sich in Pose zückt ihr Handy und ruft den Josch, den Schulwart an, der sie dazubringt ihm ihren Unterleib zu zeigen und sie dann noch erpreßt, die Fotos ins <netz zu stellen.

Ein bißchen konventioneller geht es bei Gustav Ernst zu, der ja auch eine starke Sprache und wahrscheinlich eine männliche Sichtweise hat, so trifft der junge Herr, die Kellnerin im „Englischen Reiter“, die ist privat dort, denn sie will alles hinschmeißen und nach Indien ausbüchsen, läßt sich von ihm aber auf ein paar Gläser Wein einladen und geht dann mit ihm in ihre Wohnung, weil er ihr einen tollen Job verspricht. Sie schläft dabei ein und er verläßt sie am nächsten Morgen, also auch nicht sehr viel anders, als beim Herrn Doktor Schnitlzer, weil er gar nicht ihren Namen so genau weiß und Daniel Wisser ebenfalls ein Mann mit einer starken Sprache und österreichischer Buchpreisträger bleibt gleich dabei, nur ist hier die Kellnerin emazipierter. Sie bringt ihren nervösen Chef den Schlüßel, denn sie will alles hinschmeißen und auf Weltreise gehen. Er hat sie aber natürlich nicht ernst genommen und schimpft ihr „Warte nur, sagt er, du eingebildetes Miststück! Warte nur, das war heute dein letzter Arbeitstag.“, nach.

Die nächsten drei Szenen stammen von Bettina Balaka, Michael Stavaric und Angela Lehner und da geht, der Benedikt, der Cafehauschef in die Galerie zu einer Anna, die das Catering für den Geburtstag ihres Mannes bestellenwill, dabei vögeln sie natürlich und als sie dann nach Hause zu ihrem Herbert kommt, präsentiert der ihr dieentsprechenden Videoaufnahmenund Anna Lehner läßt ihn dann mit einem „Baby“ in einem Thermehotel zusammentreffen undwundert sich, daß die Kleine soviele Dessertcremes in sich hineinschlemmt.

Interessant ist, daß nur wenige Szenen Dialoge sind, die meisten sind Prosatexte und sehr modern mit Handies und anderen Aktualitäten, wie auch Daniela Strigl schon in ihrem Vorwort erwähnte.

Arthur Schnitzer sowie der „Reigen“ werden in den Szenen auch erwähnt. Da kommt zuerst der schon erwähnte Martin Peichl, der seinen Text „Wie viele Raben“ nennt und den Dichter mit dem „Baby“ das jetzt Marie heißt in ihre Wohnung fahren läßt. Der Text ist sehr poetisch. So wird während man mit den Fingern durch die Haare fährt „Wie viele Raben?“ gefragt und dieSchauspielerin fragt den Dichter in der nächsten Szene die von Barbara Rieger geschrieben wurde, ob er nicht den „Reigen“ neu schreiben will? Werner Schwab hat das auch schon getan. Er meint, aber, wie schon thematisiert wurde, daß man das wohl nur in Prosa kann.

„Parallelen im Unendlichen“ gibt es dann bei ThomasStangl, der die Schauspielerin dann zu dem „Erben mit dem Magistertitel“ führt und die Dirne oder das junge Mädchen, das der Erbe dann besucht riecht bei Petra Ganglbauer nach Kardamon.

Verwirrtvon den vielen Sprachstilen der zehn Gegenwartsautoren? Beruhigung findet man dann, wie schon erwähnt im Orignaltext und die Personen der zehn Dialoge sind dort, „Die Dirne“, „Der Soldat“,“Das Stubenmädchen“, „Der junge Herr“, „Die junge Frau“,“Der Ehegatte“, „Das süße Mädel“, „Der Dichter“, Der Schauspielerin“, „Der Graf“.

Parallelen sind also da, manches aber anders und bei Schnitzler werden auch die orte an denen das Ganze spielt erwähnt. So trifft die Dirne den Soldaten bei der Augartenbrücke und treibt es mit ihr dann am Donauufer, was heute wohl der Donaukala ist. Dann geht er mit dem Stubenmädel Marie in den Prater tanzen und der junge Herr, der es dann mit dem Stubenmädchen treibt oder sie ihn, ist noch zu Haus, während seine Eltern schon auf Sommerfrische sind und interessant ist auch, daß die Köchin den Schlüßel zur Vorratskammer, aber Ausgang hat, so daß er um seinen Cognackommt. Er wird dann von der jungen Frau besucht, die wie später auch das süße Mädel nur weni Zeit hat und der Ehegatte, der es später mit mit dem süßen Mädel treibt, will von der Gattin wissen, ob ihre Freundinnen untreu sind. Das süße Mädel das auch sehr hungrig ist und viele Geschwister hat, auf die es aufpassen muß, denkt führt er in ein Separe und sie erzählt ihm, daß sie schon einmal mit ihrer Freundin und dem Bräutigam dort war. Das erzählt er später auch dem Dichter Robert, der es mit der Schauspielerin treibt und die wird dann vom Grafen in ihrem Zimmer besucht und der erwacht dann im Zimmer der Dirne auf und der Reigen hat sich geschloßen.

Ein Skandalstück des vorvorigen Jahrhundert. Die Sexualmoral hat sich inzwischen geändert. Die süßen Mädeln sind nicht mehr so hilflos ihren Chef und den jungen Herren ausgeliefert. Sie haben die Pille und die „Me too debatte“ gib es auch.

Das Cover ist wie bei den „Kremayr&Scheriau-Büchern“ eigentlich sehr üblich ganz in schwarz und lila im Jugendstildesign gehalten und in der „Gesellschaft der Liiteratur“ wurde der „Reigen reloaded“ auch schon vorgestellt und da habe ich ein bißchen hineingehört.

2020-08-19

Friß oder stirb

Filed under: Bücher — jancak @ 00:02
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Jetzt kommt die zweite“ Kremayr & Scherirau-Herbstneuerscheinung“ und das zweite Buch über die Schrecken der Kindheit und die Störungen, die sich beim ganz normalen Erwachsenwerden entwickeln können.

Nämlich „Friß oder Stirb“ der Roman über eine Eßstörung der 1982 in Graz geborenen Barbara Rieger von der ich nicht nur ihren ersten Roman „Bis ans Ende Marie“, der auch bei den O-Tönen war, gelesen habe, sondern auch ihren Fotoband „Kinder der Poesie“, den über die Kaffeehausliteraten habe ich nur in der „Geellschaft der Literatur“ gehört.

Die beiden Bücher sind eigentlich recht ähnlich im Stil, die Barbara Rieger ist natürlich realistischer, aber die Kapitel sind auch oft abgehackt und unterschiedlich lang und die graphische Gestaltung der „Kremyar& Scheriau-bücher“ sind in der ganzen Reihe zu loben.

Ein Gebiß am Cover und dann immer Tonbandccassetten bei den einzelnen Kapiteln, die das Leben von Anna zwischen vierzehn und siebenunddreißig schildern. In drei Teilen geht das vor sich „Hinein“, „Rein raus, rein raus“ und dann zum Glück „Hinaus“ aus der Störungung.

Beginnen tut es mit der Siebenunddreißigjährigen, die wieder zu ihrer Therapeutin geht und die sagt „Gut sehen Sie aus!“ und die Lösung des Buches steht auch gleich darunter “ Anna hat angefangen abzunehmen, als sie aufgehört hat, abnehmen zu wollen“, wenn das nur so einfach wäre, diese Anna und mich würde jetzt natürlich interessieren was und wieviel davon autobiografisch ist, hat dreiundzwanzig Jahre dazu gebraucht und, wie es weitergeht, weiß man nicht, in diesen dreiundzwanzig Jahren hat sie aber angefangen alles in Tagesbücher aufzuschreiben und die läßt sie nun los.

Die Kapitel haben die Altersangaben zum Thema, beginnend mit vierzehn und dann hoch bis siebenunddreißig und eigentlich kann ich wieder schreiben, war es eine ganz normale Kindheit, mit der Mutter und Heinz dem Stiefvater, der Vater hat die Mutter verlassen. Die Mutter spricht nicht viel über ihn, gibt der Tochter aber die Adresse und da gibt es etwas Kontakt.

Die Vierzehnjährige hat Freundinnen, die Petra und die Melli. Es gibt einen Kurt, der in Drogen abgleitet, einen Paul. Später mit Siebzehn einen Amerikaaufenthalt bei einer Gastfamilie, das Gymnasium die Schwierigkeiten mit Mathe und Latein und eine Mutter, die immer wieder zum Essen auffordert und sich wundert, daß das Kind nichts ißt.

Das stopft dann bald alles in sich hinein und kotzt es später wieder aus, hat verschiedene Freunde, geht nach Wien zum Studieren, wohnt in verschiedenen WGs, die Mutter mahnt sie „Du bist so wankelhaft!“, gibt ihr dann die Adresse der Therapeutin, da kommt sie mit Zwanzig hin und mit Siebenunddreißig ist sie geheilt, beziehungsweise endet da das Buch, das sehr dicht, von der oder den Eßstörungen erzählt, als Metapher wird die Tiefkühltruhe oder die gefrorenen Gefühle erwählt, die mangelnde liebe und Anna fragt auch einmal ihre Mutter, wie es ihr gegangen ist, als ihr Vater sie damals verlassen hat.

Die Therapeutin mahnt, was ich auch bei meinen Klienten öfter tue, die Mutter so zu lassen und sich selbst zu ändern und man hat, glaube ich, wenn man das Buch gelesen hat, viel über Eßstörungen erfahren.

Es ist sehr dicht und packend, ob es wirklich ein Roman ist , einen wie ihn sich die Literaturwissenschaftler vorstellen, darüber könnte man streiten und beunruhigend ist das buch in Zeiten, wie diesen, wo die Heranwachsenden wahrscheinlich noch zusätzlich durch die Corona-Pandemie und das Abstand halten traumatisiert wird, allemal.

2018-07-29

Bis ans Ende Marie

Filed under: Bücher — jancak @ 00:52
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Jetzt habe ich es ausgelesen,  diese „emotionae Achterbahnfahrt durch die Wesenzüge einer jungen Frau“, wie es Michael Stavaric am Buchrücken nannte und Daniela Strigl hat es bei den O- Tönen einen Coming of Age Roman genannt, der bei einer Debutschiene natürlich nicht fehlen darf.

Was ist ein Coming of Age Roman?, habe ich wohl gedacht und ein wenig ratlos auf das aufgeschlagene Buch, bei dem ich gerade hundert Seiten gelesen hatte, geschaut und bin jetzt während des Zuendelesens daraufgekommen, daß wohl hier oder überhaupt, das Erwachsenenwerden und in die Weltgehen junger Menschen gemeint ist.

Gottfried Keller hat das, wohl wenn ich mich nicht irre bei seinem „Grünen Heinrich“ auch getan. Ein Entwicklungsroman also. Aber kann man das Ertasten einer zwanzig bis fünfundzwanzigjährigen Psychologiestudentin, die von einem Dominik träumt, von ihrer Mutter immer wieder gesagt bekommt, daß sie besser Medizin studiert hätte, aber das wegen ihrer Blutphobie nicht könnte, wirklich so nennen?

Im Klappentext steht, das habe ich schon erwähnt, geschrieben, daß Marie all das, was die namenlosgebliebene Ich-Erzählerin hat, nicht besitzt: „attratktiv und beliebt, dominat und extrovertiert“.

Die Erzählerin ist verliebt in einen Dominik, der wohl beides, sowohl, die begehrte MedIzin, als auch das „Nebenfach Psychologie“, studiert.

All das, was ich in den Siebzigerjahren, als die Erzählerin noch nicht geboren war, irgendwie auch erlebte und  eine ebenfalls Psychologie studierende Freundin in eine Schizophrenie abgleiten sah und ins berühmte Melkweg in Amsterdam, hat sie mich wegen der Selbsterfahrung auch mitnehmen wollen. Da bin ich standhaft geblieben und habe nicht gekifft und Gras gerochen.

Die Ich-Erzählerin, die am Anfang des Buches, Marie die Musikerin, die offenbar in einer Bar kellnert, kennenlernt und auch eifrig, die Werke Freuds studiert, tut das aber. Sie hascht und trinkt und macht auch ihre sexuellen Erfahrungen. Geht mit Marie, die wie weiter im Klappentext steht, immer herausfordert und Grenzen überschreitet, auf einen Berg. Ißt Schnitzel mit ihr oder eigentlich tut das nur Marie. Denn die Namenlose ist ja Vegetarierin und, als sie das Ketschup sieht, in das Marie ungeniert ihr Pommes taucht, denkt sie wohl verzweifelt“Es ist nur Ketchup!“

Ich tue mir ja, das habe ich schon öfter geschrieben mit poetisch schönen Texten, die ohne Struktur und Inhalt dahinplätschern schwer. Ich brauche die Struktur der Handlung, sowei die zeitliche Chronologie und die scheint mir nicht gegeben, denn mir war öfter nicht ganz klar, ob das, was da jetzt beschrieben wird, vorher oder nachher in der Kindheit der Protogonistin, in ihren Träumen oder auch in ihren Wahnvorstellungen passiert? Denn sie geht weiter hinten in eine Vorlesung, wo der Professor etwas von der Schizophrenie und ihren Sympomen erklärt und sie ihm nachher erzählt, daß sie sich krank fühle.

Aber vorher ist sie noch mit ihren Freunden und mit Marie nach Venedig zu einem Festival gefahren. Hat dort auch etwas mit ihren Haaren angestellt, was die Mutter, selber Ärztin oder Arzgattin, die vom Ehemann mit Tabletten versorgt wird, auch das habe ich von Arztsöhnen erzählt bekommen, daß das in den Sechziger- und siebzigerjahren so war, aber Barbara Rieger wurde ja erst 1982 in Graz geboren, entsetzt und die Tochter auf der Grillparty, die sie gibt, als „Die Rebellin!“ vorstellt.

Es gibt auch eine Großmutter, der es schlecht geht, im Rollstuhl sitzt, und wenn ich mich nicht irre, stirbt und Marie zieht zur Erzählerin in eine Wohngemeinschaft. Da erzählt sie der Großmutter schon, daß ihr das nicht guttut. Später wird Silvester gefeiert. Da hat die Mutter der Tochter geraten, ja nicht betrunken auf das Dach zu klettern. Sie bleibt daher mit Tom, das ist offenbar der Kneipenbesitzer, bei dem Marie arbeitet, unten und geht mit ihm ins Bett.

„Tut es weh? fragt Tom. Maries Augen sehen mich an, ich beiße sie zärtlich, ich beiße sie fest. Bist du bereit?  Ihre Augen, ihr offener Mund, ich verschlinge sie zärtlich, sie schnappt nach Luft. Komm sagt er. Ich beiße sie tot.“

Das war offenbar das Ende oder auch nicht. Denn auf der nächsten Seite geht es noch ein bißchen weiter.

„Das Feuerwerk ebbt langsam ab. Tom zieht seinen Penis aus mir heraus, entfernt das Kondom, knotet es zu, lässt es auf den Boden fallen und sieht mich an. Ich bemerke, dass ich weine und lache, ich lache und weine. Marie sagt er. Alles okay sage ich.“

Das ist also ein Coming of Age Roman. Aber vielleicht sind die, wie im Klappentext steht „Begegnungen mit Mare, die immer merkwürdiger und bruchstückhafter werden, als würde etwas nicht stimmen, eine Art Störbild, das sich über die Realität legt“, nur eine Verschmelzung vom Realbild in den Traum und die Marie nur die Wunschverstellung der Namenblos bleibenden?

So etwas habe ich auch schon gelesen und das Cover deutet auch auf die beiden Seiten. Die Dunkle und die Helle hin da sieht man zwei Frauengestalten in weißen und dunklen gepunktenten Blusen und ihre Gesichter sind auch jeweils schwarz oder weiß angemalt.

Ein spannendes Buch, schließt die fast Fünfundsechzigjährige, die in den Siebzigerjahren Psychologie studiert hat und da auch, wie Daniela Strigl einleitete, die Universität erlebt, die Barbara Rieger beschreibt. Ein Buch wahrscheinlich für jüngere Leserinnen von einer jüngeren Frau geschrieben.

Interessant das Erwachsenewerden der heutigen Psychologiestudentinnen zu erleben, die sich auch ihren Weg zwischen Sex, Kondome, Gras und Whisky in die Erwachsenenwerlt erkämpfen müssen und dabei nicht in der Psychiatrie landen sollen.

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