Literaturgefluester

2018-01-28

Blogentwicklungen

Als ich im Juli 2008 mit dem Bloggen angefangen habe, hat es wahrscheinlich noch wenige Blogs gegeben. Den der Anni Bürkl und der Christiane Zintzen, den es ja nicht mehr gibt, habe ich damals schon gelesen, daß es Bücherblogs gibt, die einen SUB hüten und sich, um ihn einzudämmen, bin ich, glaube ich, erst ein Jahr später draufgekomen. Da gab es Blogs wie „Libriomanie“, etcetera, der sich später, glaube ich, auch darauf konzentrierte, mehr oder weniger Kosmetikartikel zu besprechen.

„Leselustfrust“, deren Betreiberin sich ganz in meiner Nähe entpuppte, habe ic,h solange es den Blog gab, sehr regelmäßig verfolgt, darauf kommentiert und, wie ich rückschauend sagen kann, einige sehr sehr interessante Bücher durch ihn entdeck,t auf die ich sonst vielleicht nicht gekommen wäre.

Später habe ich „Buzzaldrin“ entdeckt, „Buchrevier“, die „Klappentexterin“ und und, denn es gibt ja vorwiegend in Deutschland über tausend Bücherblogs oder sind es vielleicht schon mehr und da hat sich auch schon bald eine sogenannte Qualitätsdiskussion entwickelt, die meistens darauf hinauflief, daß man sich über die mangelnde Qualifikation der anderen, es waren oft sehr junge Mädchen, die in den Ferien einen Blog begannen und oft sehr bald damit aufhörten, beklagten.

Etwasm das ich nicht verstand und immer noch nicht verstehe. Denn das Tolle ist ja bei Bücherblogs, daß sich die Betreiber und das sind oftmals, nicht immer, Frauen, mit dem Lesen beschäftigen und das ist ja in Zeiten, wo man immer weniger liest, sehr gut, daß sich da Blogger hinsetzen, auf Bücher hinweisen und sie besprechen, wozu da die Häme und das sich Beklagen darüber?

Die Blogger begannen bald sich gegenseitig Awards zu verteilen oder bestimmte Challenges zu lösen, wie im Jahr so und so viele Bücher zu lesen oder bestimmte Bücher zu bestimmten Themen herzuzeigen, beispielsweise, das erste Buch das man gelesen hat oder das mit einem Tiernamen im Titel und und…

Da war es dann schon klar, daß es verschiedene Blogs und verschiedene Blogger gab, beispielsweise die jungen Mädchen, die sich mit Fantasy eschäftigen, joung adult und new adult heißen jetzt die Jugendbücher und zwischen beiden gibt es einen gravierenden Unterschied, den ich immer noch nicht ganz verstehe, weil ich nicht zu der entsprechenden Zielgruppe gehöre, denn mein Blog ist ja, glaube ich, auf jeden Fall etwas Besonderes.

Erstens Mal bin ich in der Altersgruppe ziemlich oben, owohl es in der „Buchpreisbloggersezene“, also beispielsweise „Buchrevier! und „Lustauflesen“, es sich um Männer in den Fünfzigern handelt und dann komme ich vom Schreiben her, habe also einen literarischen und keinen reinen Bücherblog, obwohl ich hunderfünfzig Bcher im Jahr lese und die alle bespreche, da bin ich, wenn ich som um mich schaue auch in der Minderheit und da wären wir schon beim nächsten Thema, den leidigen Rezensionsexemplaren.

Ich habe, glaube ich schon in meinen Vorbloggerzeiten, aber auf jedenfalls außerhalb, behutsam hin- und wieder angefragt, ob ich nicht ein Buch haben könnte. Da hat sich Dine Petrik kann ich mich erinnern, einmal sehr darüber empört und gefragt „Macht man das so?“, worauf ihr Gariele Ecker von der NÖ-Edition auch gleich Cornelia Travniceks „Asche meiner Schwester“ angeboten hat.

2010 haben sich dann die ersten Verlage bei mir gemeldet und mich gefragt, ob ich das oder das Buch nicht lesen will und dann stieß ich auch bald auf die Diskussionen, ob man jetzt Rezensionesexemplare anfragen soll oder nicht?

„Leselustfrust“ hat sich energisch dagegen ausgeprochen und ich glaube auch aus diesem Grund zu bloggen aufgehört, was ich eigentlich nicht ganz verstanden habe und auch nicht, daß man immer wieder den Bloggern unterschwellig unterstellt, sie würden Bücher abstauben und nur deshalb zu bloggen anfangen.

Nun ein Buch zu lesen, dauert bei mir ein paar Tage, das Besprechen dann noch eine Stunde und ich bin da sehr schnell, wenn man das auf einen Stundenlohn hinunterrechnet, wäre man bei ein paar Cent und deshalb wird wohl niemand einen Blog eröffnen und ich finde es sehr schön, daß die Verlage da sehr bereitwillig auf die Blogger anspringen und ich denke, jeder der das will, kann ja um ein Buch anfragen und wenn er es bespricht, wird er wieder was bekommen und darüber braucht man eigentlich nicht diskutieren.

Denn, wie schon erwähnt, es ist ja sehr schön, wenn immer mehr Leute lesen und über ihre Bücher bloggen. Inzwischen gibt es auch die „Booktuber“, die über ihre Lektüren ihre Filmchen drehen. Da die Bücher hochhalten, jedes Monat erzählen, was sie alles gelesen, beziehungsweise neu dazu bekommmen haben und einmal im Jahr auch ihre ungelesenen Bücher oder die die ihnen nicht gefallen habenm aussortieren.

Da gibt es dann auch heiße Diskussionen, ob man einen SUB haben darf oder nicht, ob Bloggen oder Booktuben kaufsüchtig macht und die Empörung über die Gier der anderen, wenn einmal in einem Kommentar die Frage kommt, wie man es macht Rezensionsexemplare zu bekommen?

Wie schon erwähnt, eine solche Frage würde mich nicht empören.

„Beim Verlag anfragen!“, würde ich antworten und es dem überlassen, wie er mit der Frage umgeht.

Es kamdann auch bald der Wunsch mit seinem Blog Geld zu verdienen, die Modeblogger verdienen sich angeblich reich daran. Die Kosmetikblogger bekommen, die Zahnpasten und Lidschatten zum Ausprobieren und die Bücherblogger begannen den Literaturkritikern Konkurrenz zu machen und man konnte mehr oder weniger regelmäßige hämische Kommentare über die jungen Mädchen lesen, die angeblich ein Buch hochhalten und „Hä, das hat mir megageil gefallen!“, sagen.

Das ist keine Rezension ganz klar, aber man kann über Bücher sicher auch anders sprechen, als die herkömmlichen Feuilletons der herkömmlichen Literaturkritiker und Konkurrenten sollen Blogger sicher keine sein, sie begannen sich im Netz aber zu emanzipieren, ersteinmal auf solche Artikel energisch zu widersprechen.

Dann begann Mara Giese, die oder der inzwischen Linus heußt, 2015 mit der Aktion „Fünf lesen vier“ mit dem Buchpreisbloggen, das, glaube ich, ziemlich eingeschlagen hat, denn zwischen gibt es die sogenannten offiziellen Buchpreisblogger, ich blogge nebenbei erwähnt seit 2015 „inoffiziell“ also auf eigene Faust mit und war da erstaunt, wie gut das funktioniert.

Es gibt den Bloggerdebutpreis, wo circa fünfzehn Blogger den besten Debutroman bestimmen, da bin ich seit 2016 „offiziell“ dabei und kann das nur als sehr bereichernd beschreiben und seit vorigen Jahr gibt es den sogenannten „Blogbuster-Preis“, den, glaube ich, Tobias Nazemi ins Leben gerufen hat. Das heißt, er hat sich mit dem berühmten Literaturkritiker Dennis Scheck verbunden, dann eine Reihe Blogger ausgewählt, zu denen Autoren, die noch keinen Verlag gefunden haben oder einen solchen suchen, ihre Manuskripte beziehungsweise Proben daraus hinschicken konnten. Die Blogs haben dann jeweils ein Manuskript ausgewählt, das dann Dennis Scheck, Tobias Nazemi und noch ein paar andere Juroren beurteilten, davon das Beste wählten. Daraus wurde dann ein Buch gemacht, das bei der letzten Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde.

„Toll!“, könnte man da sagen. Die Blogger können was, sind genauso fähig, wie die Kritiker Manuskripte oder Bücher auszuwählen und zu bewerten und das habe ich im ersten Moment, ganz abgesehen davon, daß ich immer etwas dagegen habe, das  hundert Leute einen Text zu einem Bewerb hinschicken, drei dann ausgewählt werden und die anderen überbleiben, aber das ist halt so und dagegen Stum zulaufen, ist wohl zu mühsam, deshalb werte ich auch mit, obwohl ich aufpasse, keine Bücher oder Texte zu verreißen und das auch bei meinen Rezensionen oder Blogbeiträgen nicht tue.

Dann hat mich schon im Vorjahr aufgeregt, als Jochen Kienbaum von „Lustauflesen“ in einem Artikel schrieb, daß er leider, leider, keines der bei ihm eingereichten Mansukripte auswählen konnte, weil es nicht seinen literarischen Ansprüchen entsprach.

Aber was sind denn die und was ist gute Literatur? Da braucht man nur zu den Literaturdislussionen, wie „Literarisches Qaurtett“, „Literarische Soiree“ oder so gehen. Da sagt der eine Kritiker „Das ist ein tolles Buch!“, der nächste sagt „Das ist das Schlechteste, das ich je gelesen habe!“

Also hätte das Manuskript, wenn Jochen Kienbaum vielleicht doch eines ausgesucht hätte, am Ende den „Blobbuster- Preis“ gewonnen? Wir wissen es nicht und werden es nie erfahren. Der Preis wurde aber auch für 2018 wieder ausgeschrieben, dafür zum Teil dieselben, zum Teil anderer Blogger ausgewählt, die dann in Frankfurt ihre Kriterien, die sie an das Mansukript stellten, verkündeten. Da hat mich schon überrascht, wie streng die waren, viel strenger wahrscheinlich als die der Lektoren, wennn sie in den Verlagen ein Manuskript bewerten.

„Kein so und so, denn das hauen wir dann gleich in den Mist!“, glaube ich mir gemerkt zu haben, gebe das aber nur unvollkommen aus meiner Erinnerung wieder. Das „Literaturcafe“,  eines der ältesten Literaturformat, das es, wenn auch in der nicht ganz üblichen Blogform schon im vorigen Jahrtausend gab, gehörte heuer auch zu den auswählenden Blogs und Wolfgang Tischer und, ich glaube auch Malte Bremer haben jetzt die Bewertung der bei ihnen eingegangenen Texte öffentlich gemacht und in das Netz gestellt und da war einiges dabei, was mich emöprte und mich den Kopf schütteln ließ und nur hoffe, daß das ähnliche Aufschreie, wie damals, als das mit den kurzen Hosen beim literarischen Quartett war, kommen. Sie meinen nämlich allen Ernstes, daß man die Qualität eines Textes in dreißig Sekunden beurteilen kann.

Schön möglich, daß es Verlage gibt, die das so tun, dann kommt es aber auch zu Fehlurteilen, wie, die, daß man „Schlafes Bruder“ ablehnt, was dann ein Welterfolg wurde. Die anderen Verlage schüttelten die Köpfe und man bleibt lebenslang auf der Häme sitzen.

Bitte, liebe Blogger und liebes Literaturcafe“, die Qualität eines Blogs zeigt sich auch, daß man sorgfältig urteilt und die eingereichten Manuskripte sorgfältig durchliest und dann sagt „Das und das hat mir am besten gefallen oder halte ich aus dem oder dem Grund für das Beste, deshalb schlage ich es vor und den anderen wünsche ich alles Gute!“

Das wird, denke ich inzwischen auch beim Bachmannpreis so gemacht, da wird inzwischen sachlich diskutiert, während Marcel Reich Ranicki, aus seiner Biografie vielleicht verständlich, den Finger erhoben hat „Da ist schlechte Literatur!“ brüllte und damit Autoren, wie Jörg Fauser, zerrissen hat, was Michael Köhlmeier einmal eindringlich bei einer „Klagenfurter Rede“ aufzeigte.

Was ist schlechte Literatur? Ich glaube, die gibt es nicht und jeder schreibt so gut, wie er es kann und ich erlebe beim Lesen und ich lese ja sehr viel, immer und immer wieder, daß ich mit einem Buch in der Badewanne liege und viel viel länger als dreißig Sekunden lang den Kopf darüber schüttele, oft komme ich erst in der Mitte oder am Schluß darauf, daß es ein sehr gutes Buch war und warum muß man, wenn man seine Qualität als  Blogger beweisen will, was ich natürlich für sehr wichtig halte, das auf Kosten der anderen tun?

Es wollen viele schreiben, manche schaffen es in die großen Verlage, manche nicht, füŕ die gibt es dann das inzwischen das Selfpublishing und da ist sicher Wolfgang Tischer einer, der das sehr fördert und sich sich sehr dafür einsetzt.

Warum schaut er dann die zwölf oder vierzehn Manuskripte, die bei ihm eingereicht wurden, dreißig Sekunden an, läßt sie dann fallen und schreibt Sätze wie „Nein, das ist keine eigene Geschichte! Das ist abgedroschener Liebes-Schmalz! Ab zum nöchsten Text?“

ich bin ja eine, die sich damit rühmt, daß sie auch jenseits des Tellerrandes liest, also bei den hundertfünfzig bis hundertsiebzig Büchern, die ich im Jahr schaffe, auch Liebesromane, „Liebesschmalz“ würde das Literaturcafe vielleicht sagen, lese und dabei schon manche Überraschung erlebte und jetzt habe ich mich mit dem Text eines neuen Wunderkindes herumgequält, das vielleicht den neuen „Pulitzer-Preis“ damit bekommt und würde wirklich gerne wissen, was Wolfgang Tischer und Malte Bremer nach dreißig Sekunden lesen der Leseprobe dazu gesagt hätten?

Nein, das kann man nicht, das ist Unsinn, wenn nicht fahrlässig und wenn die Blogs ihre Qualität beweisen wollen, in dem sie Bücher und Mansukripte auswählen, dann sollen sie das mit der entsprechenden Sorgfalt tun und nicht noch strenger als der Papst sein, denke ich, habe meine Texte mehr oder weniger bewußt, da nicht eingesandt, nein eigentlich nur deshalb, weil sie zu kurz gewesen wären und ich bis 31. 12. kein passendes, das heißt schon sehr sehr gut lektoriertes, was auch eine der Bedinungen war, weil das Buch ja schon im Herbst erscheinen soll und da für eine entsprechende Lektoratsarbeit keine Zeit mehr wäre, hatte, bin aber leider sicher, daß ich dann auch obige Sätze lesen hätte müssen.

Also besser nicht, besser lieber selber machen, was man ja jetzt auch sehr gut und billig kann und das Literaturcafe gibt Ratschläge und veranstaltet Seminare, wie das geht, als sich einer solchen Zereißprobe aussetzen?

Blogs sind wichtig und sie können viel, denke ich, erstens lesen ihre Blogbetreiber sehr viel, dann sprechen oder schreiben sie darüber, wenn ihnen die Verlage dazu die Bücher zur Verfügung stellen, finde ich das fein und man muß sich nicht darüber beklagen, sondern kann ja selber anfragen, wenn man ein Buch besprechen will und wenn, die einen die Buchpreisliste und die anderen Stephen King lesen und dann darüber bei „Thalia“, wie das, glaube ich, demnächst geschieht, sprechen, ist das fein.

Der „Bloggerdebut-Preis“ ist fein, der ganz besonders, denn da kann sich, glaube ich, jeder literarische Blog beteiligen und speziell die heurigen Diskussion darüber hat bewiesen, daß das sehr sorgfältig und genau geschah und der „Blogbuster“ wäre es, wenn die dazu ausgewählten Blogger am Boden der Realität bleiben und sich nicht in ihren eigenen überhöhten Ansprüchen verheddern, sicher auch.

Dann hat es im Vorjahr im Sommer noch einen „Blog Award“ gegeben, wo ich mich neben vielen anderen Bloggern auch beteiligt und nicht gewonnen habe. Das habe ich aber schon so erwartet und bin auch eine, die sich über das Engagement der anderen, ob sie jetzt Johsua Cohen, Stephen King oder was anderes lesen, freut und bin auch eine, die schreibt und denkt, daß das jeder, der das will, auch soll, ohne deshalb lächerlich gemacht oder abqualifiziert zu werden und die noch immer nicht weiß, das das gute und das schlechte Schreiben ist, auch wenn ich mich jetzt schon sehr sehr lang mit dieser Frage beschäftige.

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2017-06-04

Das Blogbuster-Longlistenlesebuch

Filed under: Bücher — jancak @ 00:16
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Während meines „Schreib- und Recherchecamps“, das ich ja bin Ende Juni machen will, habe ich mir vorgenommen, mir das „Blogbuster-Leseprobenbuch“, also die vierzehn von den Literaturbloggern für die Longlist vorgeschlagenen Texte durchzulesen, um einen Eindruck zu bekommen, was da als das beste von den sechshundert eingereichten Mansukripten von den auserwählten Bloggern angesehen wurde, beziehungsweise was so ein wenig abseits vom Literaturbetrieb und noch in der Vorliga  geschrieben wird.

Über den „Blogbuster-Preis“, der von Tobias Nazemi ins Leben gerufen wurde, um das Profil der Literaturblogger ein wenig aufzuwerten, habe ich mich, als Jochen Kienbaum geschrieben hat, daß er leider leider keines der Manuskripte vorsschlagen konnte, weil es ihm nicht gut genug erschien, schon kritisch geäußert.

Ich habe mir auch den Livestream angesehen, als der Sieger Torsten Seifert bekanntgegeben wurde, habe da gehört, daß wahrscheinlich auch die zwei anderen Shortlistkanditaen einen Verlag finden werden und mindestens bei einer konnte man ja sehen, daß ihr Manuskript ohne diese Initative wahrscheinlich bei der Agentur, wo sie es hinsandte, verkommen wäre.

Ja, ja es ist schon ein Kreuz mit dem Lesen und dem Schreiben. Denn das Estere wollen ja nicht mehr so viele, das zweite aber die meisten von den ersten und die lesen dann vielleicht nichts mehr, die Ansprüche der Blogger sind so hoch und wenn ich mich so unter den neunzig- oder was auch immer tausend jährlichen Neuerscheinungen umsehe, kann ich mich nur wundern, wer alles einen Verlag findet, wenn er einen bekannten Namen hat und was manche, die in in einem Publkimsverlag erscheinen so schreiben, was weit nicht an die obigen Ansprüche reicht.

Ja, ja das Leben ist ungerecht, viele oder einige, ich zum Beispiel finden keinen Verlag, aber inzwischen kann man es ja selber machen, hat dann, wie wieder ich wahrscheinlich nur wenig Aufmerksamkeit, weil ja die Leute nicht mehr so viel lesen, sondern nur mehr schreiben wollen, etcetera….

Aber ich wolte ja über die Leseproben schreiben durch die ich mich, ein wenig skeptisch, denn als ich 2013 das „Longlistenbüchlein des dBps“ gebloggt habe, habe ich keine wirkliche Ahnung von den auserwählten Büchern bekommen und beim „Bachmannpreis“ ist es irgendwie auch so ähnlich. Man muß schon die ganzen Bücher lesen um einen Eindruck zu bekommen und vielleicht kann ich das bei dem einen oder anderen auch, wenn sich doch ein Verlag findet oder die Leute es vielleicht selber machen.

Beim „Leseprobrenbuch“ gibt es jeweil eine kurze Inhaltsangabe, dann ein Bild von Autor und Blogger, der Autor wird vorgestellt, der Blogger sagt, warum er ihn gewählt hat und dann kann man sich ein bißchen in das Manuskript hineinlesen.

Der erste vorgestellte Autor ist Luksas Vering, der Kanditat von „Kulturgeschwätz“, wie so schön dabei steht und sein Manuskript „Air“ war für mich insogern eine Überraschung, weil es Sci Fi ist und ich dachte, ich hätte irgendwo gelesen, Genres wären ausgeschlossen.

Die Bloggerin Katharina Hermann hat den Journalisten Lukas Vering aber ausgewählt und dieLeseprobe ist sehr verwirrend, denn bei Sci Fi, muß man sich ja in eine eigene Welt einlesen und das ist bei den zwazig oder so gebotenen Seiten etwas schwierig. Es geht jedenfalls um zwei Leute, die sich vielleicht bei einem Dating kennenlernen und die Biografie von einem, der seinen Eltern entfremdet wurde, um der Wissenschaft oder so zu dienen ist, auch zu lesen.

Ein wenig hat mich das an „Knallmasse“ von Ulrich Holbein erinnert und ich fand es interessant, obwohl ich ja keine Sci Fi Spezialistin bin, beim letzten dBp habe ich mich aber auch durch ein solches Werk gelesen.

Dann kommt der mir bekannt Blogger „Kaffeehaussitzer“, weil der ja 2015 einer der Buchpreisblogger war und stellt GunnarKaisers „Unter der Haus vor. Der ist Schriftsteller, Youtuber und Lehrer und bei „Unter der Haut“ geht es, wie in der Beschreibung steht, um einen Mörder. Um die Lebensgeschichte eines Josef Eisensteins und in der Leseprobe,  ist der Ich-Erzähler auf der Suche nach einem Mädchen, aber noch bevor er es ansprechen kann, kommt ihm ein Maler, wahrscheinlich jener Josef Eisenstein zuvor und fordert ihn auf das Mädchen, das e rmalen will, zu fotografieren.

Mariki Fallwickl von „Bücherwurmloch“ ist mir auch bekannt, die hat Heiken Duken, eine Psychotherapeutin und ihr Werk „Rabenkinder“ ausgewählt, ist mit ihr sogar einen Tag durch Salzburg gegangen und beschreibt ihre Begeisterung für das Werk, in das man sich aber auch erst ein oder es auslesen muß, um sich auszukennen, da es um eine Fanmilie,  in verschiedenen Zeitebenen geht.

Im ersten Kapitel stellt die Mutter 1975 ihren Kindern Nele, Karen und Hannes ihren neuen Freund vor. Dann ist Nele schon erwachsen und in Shanghai, Karen hat 2007 Schwierigkeiten mit ihrem Sohn und dann gibt es noch einen verhaltensgestörten Max, der in eine „Idsiotenschule“ geht.

Verwirrend auch die Leseprobe von Micaela Dascheks „Polareule“, das ist die Kanditatin von „Muramez“, der eine Zeitlang meinen Blog besuchte. Das Buch spielt im Russland in den Siebzigerjahren, handelt von Wölfen, von einer Familie und von Dissidenten und ich müßte es auch ganz lesen, um es zu verstehen und mitzukommen.

„Schneestolz“ von Katharina Radtke hat Petra Lux von“Die Liebe zu Büchern“ ein mir eher unbekannter Blog ausgewählt und schon der Lebenslauf der 1990 geborenen Germankistin klingt interessiert, hat sie sich doch vorgenommen, nach der Geburt ihres Sohnes ein Buch zu schreiben und „Schneestolz“ klingt manchmal etwas Chicklitartig, hat auch kitschige Wendungen und ist dann wieder erstaunlich modern geschrieben.

Da ist Clio und sie  ieht sich, da sich der Kinderwunsch ihres Mannes nicht erfüllen läßt, in eine weiße Villa am Meer zurück. Aha, eine Putzfrau, die die Post geordnet hat, erwartet sie da auch und ein Brief oder Buch eines Jugendfreundes, der Schuld an der Unerfüllung sein könnte. Am Ende der Leseprobe besucht sie sein Grab, pflanzt ihm Tulpen an und geht ins Leben und zu ihrem Mann zurück?

Dann kommt „Das schwarze Loch“ von Chrizzi Heinen, ausgesucht von „Zeilgensprünge“ und eine der Shortlistkanditaten und die Idee ist sehr originell. Da erbt eine ein schwarzes Loch, bei der Livestreamlesung war noch so eine originelle Stelle, die Protagonistin kann wegen des Lochs nicht schlafen, so geht sie den „Ein-Euro-Laden“. Dort bekommt man aber nicht, wie zu erwarten wäre, allerhand Klumpert, das nur einen Euro kostet, sondern zahlt denselben und kann dann eine Stunde oder auch länger in dem Laden sitzen bleiben.

„In Buthan steckt Hut“ hat die mir sehr bekannte und sehr rührige Sophie Weigand ausgewählt, die dBp-Bloggerin ist, beim „Debut“ dabei, auch beim „Warum ich lese“ einen Beitrag hat und inzwischen Seminare über das Bloggen gibt.

Doris Brockmann, die sie ausgewählt hat, ist auch keine Unbekannte, assistiert sie doch Wolfgang Tischer im „Literatucafe“https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/03/18/zwoelf-indies-bei-lhotzkys-literaturcafe/ bei den „Bachmannpreis-Berichten“, hat auch schon was veröffentlicht, sogar im Wiener „Krill-Verlag“ und Rosa ist eine Putzmacherin, also eine Modistin oder Hutmacherin, die ihr Dorf nie verlassen sondern ihren Salon in diesen errichtet hat und dort mit allen Sinnen und Farben ihre schönen Hüte ausstellt, obwohl man inzwischen ja nur mehr Baseballkappen trägt.

„Sie nannten ihn den Mnn mit den goldenen Schuhen“ stammt von Ina Elbracht und wurde vomBuchpreisblogger des letzten Jahres Gerard Ottembra von“Sounds and Books“ ausgewählt.

„Kein Wunder!“, könnte man da sagen, geht es da doch um die fiktive Autobiografie  des Schlagernachwuchsstars Theo Medardus Hoffmann und wem das bekannt erscheint.  Ja es ist eine Paradoie oder Nachdichtung von E.T. A Hoffmanns „Die Elixiere des Teufels“, den ich in meiner Studentenhzeit ja sehr gelesen habe, also sehr interessant. Leider nicht auserwählt, aber vielleicht bekomme ich es mal zu lesen und dann geht es auf die „Krim“ und das ist eine Mischung zwischen Krimi und Reisebericht. Stammt von Helmut  Pöll, der das Mansuskript schon im „Create Space“ veröffentlicht hat und da geht ein Ehepaar, Wilhelm der Hausmeister und seine Frau Erika auf eine „Krimfahrt“.

Die Bloggerpatin ist hier Constanze Matthes, die ich, glaube ich, bei „Buzzaldrin“ kennengelert habe und die mir auch auf meine Kommentare, was sonst ja eher selten ist, antwortet.

„Hundeseele“,ein Roman von der 1962 in der Schweiz geborenen Biologin Brigitte Morgenroth, vorgeschlagen von der engagierten Bloggerin und Buchhändlerin Sara Reul, die ich, glaube ich, in Leipzig getroffen habe, spielt in den Neunzehnfünfziger Jahre in einenm allgäuischen Dorf und handelt von einem verwahrlosten oder traumatisierten Kind, das bei Hunden gelebt hat und jetzt von einer Lehrerin zu sich genommen wird.

„Das Magenkomplott“ ist ein surrealer Roman des1971 geborenen Psychiaters Stefan Zott, der von Sandro Abbato, der auch das „Warum ich lese-Projekt“ intitierte, vorgeschlagen wurde. Erinnert an Kafka und handelt von einem, der aufwacht, keinen Magen mehr hat und sich dann in den Untergrund gebibt um einen skrupellosen Bauchirurgen auf die Spur zu kommen.

Dann kommen die zwei anderen Shortlist-beziehungsweise das Preisbuch, das ja dann im Herbst in Frankfurt  noch einmal bei einem Publikumsverlag erscheinen wird.

Es ist die Mischung zwischen Biografie und Fiktion des Lebens des geheimnisvollen Autors B. Traven, von dem ich einige Bücher im Bücherschrank meiner Eltern hatte und der sich Zeit seines Leben einer identifizierung entzog.

Bei dem ebenfalls schon selbst herausgegebenen „Der Schatten  des Unsichtbaren“,  des in Görlitz geborenen Torsten Seifert wird eIn Reporter auf die Spur des möglichen Nobelpreisträgers nach Mexiko geschickt.

Der andere Shortlistenkanditat ist der gebürtige Schwabe Kai Wieland, dessen „Ameerikah“ entgegen des Namens in einem „schwäbischen Kaffe“ spielt und Sonja Gaus von „lustauf lesen“ hat Buch und Autor vorgeschlagen.

Jetzt feht noch, da Jochen Kienbaunm ja keinen Vorschlag machte, der von „Sätze und Schätze“ und die schickte auch ein ungewöhnliches Buch, beziehungsweise „Die weltbeste Geschichte vom Fallen“ von Daniel Faßbender ins Rennen, wo es, glaube ich, vom Leben auf Dächer, dem sogenannten „Roofing“ geht und von einem Entwurzelten, der einen Halt in einer Bojana findet, den er aber wieder verliert.

So, das waren vierzehn aus sechshundert oder so und ich kann und will natürlich keine Einschätzung geben, finde aber die unterschiedlichsten Themen, Stile und Schreibweisen in den Texten,spannend und bin, ich schreibe es noch einmal, auch auf das andere Eingereichte neugierig. Mich würde interessieren, wie sich die die anderen Texte von den Auswerwählten unterscheiden und natürlich ganhz besonder, wo ich mit meinen  einzureihen wäre.

Ich habe ja nichts hingeschickt, weil ich sehr sehr sicher war, nicht ausgesucht zu werden, habe zwschen dem Lesen aber wieder zwei meiner Texte nämlich „Zwillingswelten“ und „Anna kämpft gegen das Vergessen“, die zufällig etwas mit dem, was ich demnächst schreiben will, zu tun haben könnten, geht es ja in dem einen um Zwillinge,im anderen, um einen pensionierten Verlagsleiter und das wäre der Moritz Lichtenstern ja auch und die Mathailde ist eine zurückgebliebene Zwillingsschwester und dachte eigentlich wieder, „So schlecht sind meine Texte nicht,!“, was mir aber, wenn das außer mir niemand bemerkt, nicht viel nützt und jetzt also gespannt sein auf das erste Blogbuster-Buch und die anderen, die vielleicht auch einen Verlag finden und ich lese ja auch das Selbstgemachte, wenn es zu mir kommt und bin um auch das zu wiederholen, eigentlich gegen das Auswählen und die allzu strengen Ansprüche.

Aber toll ist bei diesem Projekt sicher, daß man auch schon selbst veröffentlichtes einreichen darf!

 

2017-04-11

Wie es weitergeht

Die Karwoche hat begonnen, ich bin noch bis Donnerstag in Wien, mache meine Stunden, dann besuchen wir Klaus Khittl, der uns zum Abendessen eingeladen hat und fahren am Karfreitag nach Harland hinaus, wo es auch Annas dreiunddreißigsten Geburtstag zu feiern gibt.

Fenster putzen, am Samstag mit der LitGEs den Viehofnersee entlang gehen oder in der „Seedose“ Ostereier pecken, das ist schon Tradition, am Ostersonntag gehts wahrscheinlich mit dem Rad wieder an die Donau nach Traismauer und dazwischen werde ich, soweit ich dazukomme, an meinem „Work in progress“ korrigieren.

Das lese ich noch immer laut und müßte, sollte demnächst fertig werden. Das Fehlerteufelchen ist aber sehr beharrlich und ich fürchte auch, daß ich die Fehler, wie mein Kritiker schon anzumerken wußte oder wahrscheinlich leicht zynisch anmerkte, selber hineinkorrigiere.

Nun sei es wie es ist und ohnehin nicht wirklich zu verändern. Es drängt mich vieles fertigzuwerden. Der Beschreibungstext ist diesmal ein Wunschgedicht von Richard Weihs, das aber sehr prosaisch ausgefallen ist.

Das Bild von der Hauptbücherei müssen wir noch machen und ich habe vor, wenn ich damit fertig bin, wieder einmal gründlich zu feiern oder schon für das nächste korrigieren. Also einen ausgiebigen Stadtbummel zu machen, Recherchegänge durch Wien, obwohl ich eigentlich nicht wirklich etwas habe, das ich recherchieren könnte.

Denn wie schreibe ich doch immer, ich bin nach vierzig Jahren erfolglosen Schreiben und nach ebenfalls über vierzig ebenso unbeachteten Büchern schon ein wenig ausgeschrieben und weiß nicht recht, was ich als nächstes beginnen soll?

Halt, aufmerksame Leser werden es schon wissen, es gibt zwei, wenn auch noch sehr sehr vage Ideen. Die Erste ist die Frau, die ich immer in der Pizzeria sitzen sehe, wenn ich abends von der „Aten Schmiede“ nach Hause gehe. Aber wieder eine depressive Frau, habe ich das nicht ohnehin schon sehr oft zumindest angeschrieben? Und dann einen Blogroman, ein Roman über die Blogs und das Entdeckwerden, das man damit könnte. Das gabs schon in der „Heimsuchung“ oder in „Anna kämpft gegen das Vergessen“.

Aber was soll ich sonst schreiben, Kurzgeschichten „Wurfgeschichten versus Roman“, das gabs auch schon im vorigen Jahr. Passt aber zu der Idee, dann eine Weile durch die Stadt oder auch an den Traisenauen entlang zu gehen, Notizen machen, Geschichten schreiben, wie in einer Schreibwerkstatt.

Vor Jahren, als ich noch nicht bloggte, gab es ein „Standard Gewinnspiel“, wo man eine Schreibworkshop gewinnen konnte. Ich habe natürlich nicht und bin nach Harland gefahren mit der Idee selber eIne Schreibwerkstatt zu veranstalten. Nur wußte ich nicht recht, wie man das alleine macht, Lehrer und Belehrter in einer Person?

Ich bin dann mit einem Krimi nach Herzogenburg gefahren, habe verschiedene Lesestationen eingelgt und mich dann mit den Bachmanntext-Anthologien, die ich hatte, in die Badewanne begeben und sie studiert.

Jetzt denke ich, wie war ich damals naiv, ich hätte doch Skizzen und Studien machen können und das habe ich auch vor, aus Studien vielleicht den nächsten Roman oder die Idee dazu zusammenzustellen.

Das könnte ich bis Sommer machen und mich dann in die Sommerfrische nach Harland hinausgegeben, die diesmal ohnehin wieder nur aus verlängerten Wochenenden besteht und den Sommertext schreiben.

Vor ein paar Jahren habe ich die Sommerfrische in Harland ja mit einerm selbsterwählten Stadtschreiberstipendium verbunden und mein „Literaturgeflüster“ oder auch mich selbst, habe ich auch schon einmal oder mehr zu Beginn der Sommerfrische gefeiert, denn da gibt es ja immer, jetzt vor früher nach dem Bachmannlesen, meinen Bloggeburtstag und diesmal wird es schon der neunte sein.

Also eigentlich viele Pläne und dazwischen kommt immer wieder die Idee, doch mit dem Schreiben, aufzuhören, wenn ich es doch ohnehin, wie es wahrscheinlich nicht nur meine Kritiker behaupten, nicht kann. In Ermangelung eines sinnvollen Alternativprogramms, werde ich das  höchstwahrscheinlich nicht tun.

Aber wieder mal meine Bücher aufzulesen an den Sommerfrischenwochenenden wäre auch keine so schlechte Idee. Aber erst einmal muß ich ohnehin mit dem „Frühstückstext“ fertig werden und wann das sein wird, kann ich derzeit noch nicht abschätzen.

Aber wahrscheinlich erst nach unserer Radrundfahrd um den Bodensee mit der Ruth, dann ist es schon Mai und dann fliegt der Alfred mit dem Karli nach Amerika, darauf hat er sich in den letzten Wochen intensiv vorbereitet und seine Abwesenheit und mein Strohwitwendasein, wäre ja der ideale Anlaß für die Stadtrecherchen, wenn ich bis dahin schon fertig bin. Mal sehen wie es geht und ich schreibe das jetzt auch, weil es im Netzt einige unterstützende Ideen gibt.

Da wird zum Beispiel heute ja die Blogbuster-Shortlist bekanntgegeben, das heißt, die drei Manuskripte, die den ausgewählten Profibloggern, beziehungsweise der Hauptjury, am besten gefallen haben.

Das sogenannten Leseprobenbuch habe ich mir ausgedruckt und ich könnte meinen selbstgemachten Schreibworkshop  auch damit bgeginnen, die Proben durchzulesen und mir mein eigenes Urteil machen.

Wenn ich damit fertig bin, gibts dann schon den Sieger oder die Siegerin, aber ich glaube, ich lese, da lieber meine Leseliste weiter und lasse mich überraschen und den Blogger-Debutpreis gibt es auch wieder, aber da gibts die Shortlist  erst wieder im Herbst, wenn ich schon Buchpreisblogge oder Nanowrime.

Dazwischen ist aber Annika Bühnemann, deren Aktivitäten ich seit einem Jahr sehr intensiv verfolge, auch auf eine ähnliche Idee gekommen. Beziehungsweise bitet sie jetzt einen „Wow-Kurs“ an, wo man seine schriftstellerische Fähigkeiten verbessern kann, damit das selbstgemachte Buch, vielleicht doch einmal eine Qualität erreicht, um es bei den „Blogbustern“ oder beim „Debutpreis“ einzureichen.

Das fürchte ich, ist noch Utopie, aber Annika Bühnemann sehr rührig und auch selbstgewußt und sie schreibt auch gerne Callenges aus und so will sie im Juni eine machen, wo man in dreißig Tagen, also einem Monat, zehn Geschichten schreiben soll.

Das ist ja, ich habe es schon geschrieben, der Unterschied zwischen den Profis und den „Dilletanten“ oder den „Selbermachern“, um es mal so zu formulieren, was ich auch für nicht stimmig finde.

Die sogenannten Profis, die dann auf den Buchpreislisten stehen und sich für die Qualität rühmen, rühmen sich auch damit zehn Jahre für ihre Bücher zu brauchen, die Selfpublisher wollen berühmt werden, in dem sie jedes Monat einen Roman veröffentlichen.

Das ist, glaube ich, auch für mich zu viel, die ich ja im Vorjahr fünf Bücher herausgebracht habe, mich im Juni aber Annika Bühnemanns Challenge anzuschließen und damit vielleicht die Ideen für mein nächstes Projekt sammeln, halte ich aber für eine sehr gute Idee, obwohl ich eigentlich, ganz eherlich, mehr Aufmerksamkeit will, als selbst Schreibworkshops zu veranstalten und mich selbst zu feiern.

Das werde ich aber mit meinem neunten Bloggeburtstag und in Krems und Göttweig haben sich auch einige der dortigen Stammbesucher mit denen ich ins Gespräch gekommen bin, für meine Bücher interessiert.

Eingeladen werde ich dort wohl so bald nicht werden, denn die sprechen ja auch von der Qualität und den Buchpreisträgern und mit dem Selbstgemachten kommt man noch immer höchstens nur zu einem „Selbfpublisher-Preis“ und ich auch nicht, denn ich veröffentliche ja nicht auf „Amazon“ und mit meinen Blog schaffe ich ja leider nur die zu interessieren, die sich bei mir gruseln wollen.

Aber trotzdem viele Pläne für die Zukunft, obwohl sie nicht wirklich neu sind und jetzt ein schönes Osterfest oder eine schöne Karwoche könnte man so sagen, die ich diesmal an Ermangelung eines Literaturprogramms zum Teil mit der Musikschiene der „Alten Schmiede“ verbringen will.

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