Literaturgefluester

2018-12-18

Winter Lese. Auslese

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:14
Tags: ,

Ich gehe ja nicht so besonders gerne zu Bücherempfehlungsveranstaltungen, da bevorzuge ich eher die Präsentationen, bei der „Lese.Auslese“, die, wie Manfred Müller  in seiner Einleitung erklärte, schon seit vierzehn Jahren jeweils im Sommer vor Saisonsschluß und im Winter vor Weihnachten stattfindet und die seit neun <jahren mit Katja Gasser und Cornelius Hell stattfindet, die da jeweils ihre Lieblingsbücher des Jahres vorstellen, war ich ein paar Mal und speziell die vor Weihnachten bevorzuge ich sogar bezüglich meiner Blogadventaktionen, da gibt es auch immer punsch und Kekse im Anschluß und eine buchverlosung gab es heute auch, bei der man drei der vorgestellten Bücher gewinnen konnte, aber schön der Reihe nach.

Waren ja schon die im Vorraum aufgereihten Bücher eine Überraschung, denn eines davon Ljuba Arnautovics „Im Verborgenen“ habe ich schon gelesen, die Essays von Peter Nadas „Lleni weint“, werde ich wahrscheinlich in Harland nach Weihnachten lesen und Michal Hvoreckys „Troll“ im Jänner.

Eine Überraschung gab es auch am anderen Tisch, wo früher die Flohmarktbücher auflagen, hatte da ja Gerlinde Hofer die „Ohrenschmaus-Broschüren“ und die „Schokoladen“ hingetragen, sie war auch im Publikum, ansonsten Dine Petrik, Gabriele Petricek, Karin Peschka habe ich später gesehen und Ljuba Arnautovic, was Katja Gasser, wie sie sagte, etwas verwirrte, die ihr Buch ja vorstellte und die noch nie einen Autor eines der vorgestellten Bücher im Publikum gesehen hat.

Also eine Premiere, denn Verena Mermer, die das ja auch hätte können, war nicht da und im Vorfeld habe ich auch überlegt, welche Bücher Cornelius Hell vorstellen könnte?

Auf Verena Mermers „Autobus Ultima Speranza“ und auf Andrej Kurkows „Kartografie der Freiheit“ bin ich gekommen. Das eine stimmte, das andere nicht und auffällig bei den acht präsentierten Bücher, die von Manfred Müller alle heiß empfohlen wurden, war auch, daß sehr viele von osteuropäischen Autoren, wie beispielsweise das Buch von  Laszlo Krasznahorkai „Baron Wenckheims“, der von Cornelus Hell als einer der bedeutendensten ungarischen Autoren vorgestellt wurde, stammte.

Karl Heinz Ott, ein eher unbekannter Autor, wie Manfred Müller erwähnte, bildete da mit seinem „Und jeden Morgen das Meer“ eine ausnahme und es stimmt, ich habe von dem 1957 in Ehlingen bei Ulm geborenen Autor noch nichts gelesen. Habe aber, glaube ich, einmal eines seiner Bücher aus einer Abverkaufskiste gezogen und der Name erscheint mir bekannt. Auch ein hochgelobtes Buch, das man unbedingt lesen sollte, ein leises stilles, das von einer sechzigjährigen Frau handelt, die nachdem ihr Mann gestorben ist nach Wales zieht.

Auf die Essays von Peter Nadas, die von der Erschießung der Ceausescus und Leni Riefenstahl handeln, bin ich jetzt neugierig geworden, auch auf dad Buch von Bora Cosic, das er schon früher geschrieben hat und von dem habe ich ja „Die Rolle meiner Familie bei der Weltrevolution“ gelesen, als ich vor ein paar Jahren in Kroatien war und von dem Slowenen Goran Vojnovic und seinem „Unter dem Feigenbaum“ habe ich auch schon so einiges gehört.

Das Cosic-Buch, das der Verena Mermer und das von Goran Vojnovic wurden verlost. Ich hatte die Nummer elf, habe aber nichts gewonnen, dafür Gabriele Üetricek und nachher beim Punsch habe ich mich ein bißchen mit Cornelius Hell und einem jungen Dichter unterhalten, der mich und Cornelius Hell fragte, was unsere Highlitghts und Flops des Jahres wären?

Da tue ich mir  immer schwer, obwohl in diesem Jahr noch ein diesbezüglicher Artikel folgt. Flops weiß ich nicht so genau. an Highlight habe ich ihm Thomas Klupp „Wie ich fälschte, log und Gutes tat“, angegeben, das ich heute ausgelesen habe. Aber Gunnar Kaisers „Unter der Haut“, Wlada Kolosowas „Fliegende Hunde“ und Nino Haratschiwillis „Der General und die Katze“ haben mir ja auch sehr gut gefallen, wie noch viele weiter der wahrscheinlich hundertvierzig Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe und die heute vorgestellten klingen auch alle sehr interessant.

Und was meine Bücher betrifft, so kann ich vermelden, daß ich gestern, nach dem ich mit dem Alfred im „Waldviertlerhof“ essen war, eine „Nika“ in den „Wortschatz“ legte und morgen, wenn ich wieder zum Stephan Teichgräber gehe, werde ich noch einmal die „Besser spät als nie – Geschichten“ hineinlegen, das Vorläuferbuch zur „Unsichtbaren Frau“, von der es ja schon die Vorschau gibt und das wahrscheinlich gleich am zweiten oder dritten Jänner erscheinen und also mein diesbezügliches Neujahrsbaby für 2019 sein wird.

Werbeanzeigen

2018-06-18

Lese.Auslese nicht ganz am Ende

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:59
Tags: ,

Die Lese.Auslese, wo Katja Gasser und Cornelius Hell immer kurz vor Weihnachten und zu Saisonende in Juni ihre Leseempfehlungen zu den Herbst bezeihungsweise Frühjahrsneuerscheinungen geben, gibt es wie Manfred Müller in seiner Einleitung erwähnte schon zehn Jahre in der „Gesellschaft für Literatur“.

Viermal, zweimal im Dezember, zweimal im Juni habe ich es bisher hingeschafft und heute zum fünften Mal, denn eigentlich gabe ich ja nicht so soviel auf Leseempfehlungen und gehe inzwischen auch nicht mehr zu den literarischen Soireen, obwohl man ja dort Bücher gewinnen kann, aber zu Weihnachten gehe ich ganz gerne hin, wenn es sich ausgeht, denn da gibt es Punsch und Kekse und ich kann was für meinen Blogadventkalender schreiben, im Juni gibt es Bowle und Knabbereien und im Vorjahr habe ich dann endlich herausbekommen, daß Cornelius Hell und Katja Gasser ihre ganz persönlichen Empfehlungen wiedergeben und nicht nur die Jahreshighlights hinunterrattern und das macht es interessant, weil ich von den sieben Buchvorschlägen wieder nicht alle gekannt habe, obwohl diesemal Johannes Bobrowski, Cormelius Hells Favorit fehlte.

Es begann also mit Georges-Arthur Goldschmidt ein mir bisher unbekannter Autor, der wurde 1928 in Hamburg geboren und zehn Jahen später von seinen Eltern nach Frankreich geschickt. Dort hat er die Shoah überlebt und schreibt jetzt mehr oder weniger autobiografisch angehaucht darüber. Dann kam David Albaharis „Das Tierreich“ dieser Autor wurde in Serbien gebobren lebt jetzt in Kanada, übersetzt wie viele der anderen vorgeschlagenen Autoren und ist, wie Manfred Müller meinte, in Österreich eher unbekannt.

Wenn man regelmäßig zur „Literatur im Herbst“ ins Odeon geht, ist es das nicht, möchte ich anmerken und ich habe auch zwei seiner Bücher in meinen Regalen, dieses nicht und das handelt vom Leben in einer Kaserne und wie Zucht und Ordnung einen Menschen brechen kann. Katja Gasser erzählte das in einer etwas abgehobenen sprache, verwendete oft das wort „narrativ“ dabei, während Cornelius Hell öfter Textproben gab.

Und ein Buch wurde sowohl von den beiden Referenten als auch vom Moderator besprochen, das war Esther Kinskys „Hain“ die damit den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen hat und dieser Geländeroman oder die Textfragmente, die sich darum ranken, scheinen eher schwer zu lesen zu sein, wurden aber sehr empfohen und dann folgtenKurzgeschichten von Susanne Gregor. Cornelius Hell schwärmte sehr für diese Literaturart, mit der ich ja meine Schwierigkeiten habe, ich war aber im Literaturhaus, als sie ihren bei „Droschl“ erschienenen Band vorstellte.

Dann kam ein mir völlig unbekannter Spanier, nämlich Fernando Arrambura, der schon lange in Deutschland lebt, der einen Familienroman und über den spanischen Bürgerkrieg schrieb, ein achtundert Seiten Schinken, für den Strand und Badeurlaub sehr zu emfpehlen, meinte Manfred Müller und Susanne Röckel ist wie Thomas Stangl wie die Vortragenden meinten in Österreich auch noch zimlich unbekannt.

Susanne Röckel hat aber einmal beim Bachmannpreis gelesen und ich habe von ihr gleich zweimal ein Buch im Schrank gefunden, habe ich geglaubt und das auch Manfred Müller so erzäht, meine leicht legasthene Ader, der Uli wird sich ärgern, hat aber wieder zugeschlagen, so daß ich Röckel mit der Riedel verwechselt und die „Endlichkeit des Lichtes“ gelesen habe, während die 1953 in Darmstatt geborene schon mehrer Romane geschrieben und Preise gewonnen hat und jetzt ihr bei „Jung und Jung“ erscheinenes Buch „Der Vogelgott“ vorgestellt wurde und Thomas Stangel von dem ich wirklich schon etwas gelesen habe und auch bei mehreren seiner Veranstaltungen war, hat bei „Droschl“ „Fremde Landschaften“ herausgegeben. Ein Buch von dem ich gespannt bin, ob es auf die österreichische oder deutsche Buchpreisliste kommen wird und nachher gab es, wie erwähnt Wein und Bowle zu trinken.Ich habe mich lange mit einer Zahnärztin unterhalten, die extra aus Salzburg angereist ist, beziehungsweise von dort nach wien pendelt und umgekehrt. Die hat mich gefragt, was ich von der Liste lesen werde?

Nichts wahrscheinlich, wenn ich nicht etwas finden sollte oder was davon auf eine der Buchpreislisten kommt. Habe aber inzwischen schon meine persönliche Jahreshighlightliste und kann meinen Lesern meine Buchempfehlungen von den Bücher, die ich in diesem Jjahr gelesen haben und die mir sehr gut gefallen haben.

Das wären etwa:

1.Josuah Cohen „Buch der Zahlen“

2.Karin Peschka „Autolyse Wien“

3..Andrej Kubitzek „Komm in den totgesagten Ppark und schau“

4.John Fante „Der Weg nach Los Angeles“

5.Wlada Kolosowa „Fliegende Hunde“

6.Milena Michiko Flasar „Herr Kato spielt Familie“

7.Heinrich Steinfest „Die Büglerin“

8.Gunnar Kaiser „Unter der Haut“

9.Mareike Fallwickl „Dunkelgrün fast schwarz“

10.Bernhard Schlink „Olga“

und und natürlich, denn beim Auswählen tue ich mir ja immer schwer und bin auch gespannt, was davon auf die Buchlisten kommt? Je mehr desto besser, weil ich dann ja nicht mehr soviel lesen muß. Aber wenn man die oben empfohlenen Bücher liest, hat man wahrscheinlich auch einen guten Einblick in die Gegenwartsliteratur.

Der Artikeltitel bezieht sich übrigens darauf, daß das heute nicht die letzte Veranstaltung der Saison ist, sondern es auch nächste Woche Veranstaltungen gibt.

2017-06-22

Sommer Lese.Auslese und Buchpreisblog

Zweimal im Jahr gibt es in der „Gesellschaft für Literatur“ vor Weihnachten und zu Saisonende, dieLese.Auslese mit den Lieblingsbüchern oder Buchempfehlungen der vorstellenden Moderatoren.

Jetzt schon zum sechsundzwanzigsten Mal, also dreizehn Jahre und zum siebzehnten Mal mit Katja Gasser und Cornelius Hell, erklärte Markus Müller in der Einleitung und meinte dann noch, daß man bei dieser Hitze die herrschte, eigentlich jeden Besucher ein Geschenk geben müsse, teilte dann aber nicht die vorbereiteten Bücher aus, sondern wies nur auf die Geheimtips abseits der Großverlage hin.

Ich gehe ja eigentlich nicht so besonders oft zu buchempfehlenden Veranstaltungen und beider Lese.Auslese war ich einmal im Sommer und zweimal zu Weihnachten, weil das in mein Weihnachtsblogprogramm passte und diesmal bin ich, ich gebe es zu, wegen Katja Gasser hingegangen, weil die ja den dBp Juryvorsitz hat.

Aber natürlich waren die sieben vorgestellten Bücher keine besonderen Favoriten, das heißt, bei den drei der von ihr vorgestellten Büchern könnte es vielleicht passen, Cornelius Hell sucht ja immer eher die osteurpäische Literatur aus und Katja Gasser lachte auch nur sehr, als Manfred Müller sie darauf ansprach.

Also gut, keine Frage, die Jurysitzung ist ja, glaube ich, auch erst in sechs Wochen und die eingereichtre Liste streng geheim, man kann zwar selber, wenn man Zeit hat, die Vorschauen lesen und die diesbezüglichen Spitzentitel aussortieren, aber gut, es ist einSpiel und auch so eine Unwichtigkeit der Wichtigkeit der Bücherwelt.

Die Bücher wurden jedenfalls, drei von Katja Gasser vier oder sogar fünf oder sieben von Cornelius Hell ausgesucht. Gelesen habe ich keines davon, bei Band fünf der Elfriede Gerstl Werkausgabe, war ich vor zwei Wochen in der „Alten Schmiede“ und Cornelius Hell begann mit dem Brievfwechsel bzw, den Gedichten des ostdeutschen Dichters Johannes Brobrowski, dessen Arbeitszimmer man inzwischen in Litauen, wo er aufgewachsen ist, damals war es Deutschland, finden kann und den hat er ja schon mindestens einmal vorgestellt.

Da habe ich selber gerade einen sehr interessanten ostdeutschen Briefwechsel, nämlich den von Victor Klemperer gelesen und dann ging es zu den poetischen larischen Romanen,sie dürfte ja sprachlich sehr anspruchsvoll sein, der Katja Gasser und zwar zuerst zu dem Familienroman von Birgit Müller Wieland „Flugschnee“, dann kam eine Überraschung, nämlich ein kleiner SchweizerVerlag namens“Die Brotsuppe“ mit Naomi Lerchs „Grit“.

Der könnte vielleicht auf der Liste stehen, so wie im Vorjahr Michelle Steinbecks „Mein Vater war ein Mann am Land und im Wasserein Walfisch“ gestanden hat.

Und Monika Helfers „Schau mich an, wenn ich mit dir rede“ wurde von Manfred Müller, als genauso ein Geheimtipp gehandelt, da wäre ich ja fast vor unserem Urlaub in die „Alte Schmiede“ gegangen, wenn ich nichteine Stunde gehabt hätte.

Auch das ist ein Familieroman, nämlich einer übereine zerüttete Familie und eines von Cornelius Hells Bücher immer zwischdurch vorgestlelt, waren eben Band V der Gerstl-Werkausgabe „Das vorläufig Bleibende“, das hätte ich zwar auch Katja Gasser zugeschrieben, aber Cornelius Hell war auf dem Symposium vor zwei Wochen und dann das neu erschiene Buch des 2014 verstrobenen ungarischen Autors  Szilard Borbely, wo Cornelius Hell vor zwei Jahren au der „Buch-Wien“ oder auch sonst, seine“Mittelosen“ sehr vorgestellt hat und ein Buch eines auf Russisch schreibenden litauischen Autors, der in Israel lebt, daher nicht von Cornelius Hell übersetzt „Die Freuden des Teufels“ aus dem „Corso-Verlag, da lag ein kleines Büchlein über litauische Literatur noch aus Leipzig stammend auf und nachher gab es Bowle und ich habe mich mit Cornelia Stahl und einer französischen Germanistin unterhalten und was mich auch ein wenig wunderte, unter der Hitze gelitten und morgen ist wieder „Rund  um die Burg“ aber da werden wir mit Alfred Wandergruppe auf die Rax gehen.

Zum deutschen Buchpreis ist vielleicht noch zu vermelden, daß es da seit zwanzigsten Juni wieder fünf ausgewählte oder offizielle Blogger gibt, was mich ja immer etwas ärgert, daß es da so einen Absolutheitsanspruch gibt und die deutsche Buchpreisseite nicht jeden Blogger verlinkt oder auf ihn aufmerksam macht, der sich durch die deutsche Buchpreisliste liest.

Bei den Verlagen ist da ja zum Glück anders , die haben mir vor zwei Jahren, als ich mich das erste Mal durch die Liste las etwa zehn Bücher geschickt, im Vorjahr waren es schon neunzehn und ich werde höchstwahrscheinlich auch heuer  wiederanfragen und mich durch das lesen, was kommt.

Es gibt heuer auf auch einen „offiziellen Buchpreisblog“, im Vorjahrhat es ja angeführt von „Buzzaldrin“, einen offenbar „inoffiziellen“ gegeben und von Sandro Abbate, einer der heurigen „offiziellen Bücherblooger“ gibt es auch eine Umfrage  über Bücherblogs, bei denen ich auch mitgemacht habe und eine erste Schätzung, was da wohl ab fünfzehnten August auf dieser LL-Liste stehen könnte, gibt es auch  schon und da werde ich mich sicher auch wieder an den Spekulationen beteiligen und tue das, wie man sieht und lesen kann, schon ein bißchen, hoffe auch auf Zaimolglu, Olga Grjasnowa und vielleicht auch Julia Wolf oder Juliana Kalnay etcetera und werde da wahrscheinlich wieder ein bißchen mitmischen und meinen Senf verstreuen, aber erst einmal geht es ja nach Klagenfurt zum Bachmannpreis.

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.