Literaturgefluester

2015-12-29

Die Stellung

Wieder kommt ein Roman aus Mara Gieses Bücherkiste und wieder einer aus Amerika und zwar von der 1959 geborenen Meg Wolitzer, der, sowie ihr erster auf Deutsch übersetzer, die „Interessanten“, ich glaube, beide bei „Dumont“ erschienen, vor kurzem auf vielen Blogs zu finden war.

Im September war die Autorin auch in Wien in der Hauptbücherei und hat aus der „Stellung“ gelesen, da wußte ich noch nichts von meinen Buch-Gewinn und war auch eine andere Veranstaltung.

„Die Stellung“ ist ein interessanter Roman, ganz anders als der Vorläufer der „Nachtigall“, leichter, lockerer, ein gekonnt geschriebener Familienroman, der in den Neunzehnhundertsiebzigern, genauer 1975 beginnt.

Da steht ein Buch in einem Haus in dem eine Familie mit vier Kindern lebt. Die Eltern haben es geschrieben, es ist ein Sex-Ratgeber der besonderen Art, probieren die Eltern dabei doch die verschiedensten Stellungen aus und wurden dabei von einem Zeichner festgehalten.

Das Buch der „Sex-Mellows“ wird im ganzen Land berühmt und die Eltern, ein aufgeklärtes Paar der Siebzigerjahre, lassen es im Bücherregal stehen, so daß die Kinder es entdecken können.

Sie reden nicht mit ihnen darüber, sondern überlassen es dem Zufall und das erste Kapitel des Buches schildert dieEntdeckung der Kinder, sechs, acht, dreizehn und fünfzehn Jahre alt mit diesem Buch.

Der ältere Bruder Michael wird es entdecken und holt seine Geschwister dazu und das soll, wie am Klappentext oder am Buchrücken steht, das Leben der gesamten Familie verändern, die weiteren zwölf Kapitel, die dreißig Jahre später spielen handeln davon.

Ich die ich ja in der „Brüderschaft“ vielleicht etwas Ähnliches beschrieben habe, meine, diese Veränderung ist nicht so umwerfend, obwohl es wahrscheinlich eine interessante  Idee ist, das Buch mit diesen Sexratgeber zu beginnen, aber drogensüchtig werden auch Kinder anderer Eltern, in der „Brüderschaft“, ist es die Esther, Jonas Tochter und homosexuel werden manche Söhne auch.

In der „Bruderschaft“, der Benjamin und dessen Freund Hanno bekommt eine Aidsdiagnose, der jüngere Sohn der Mellows wird Krebs bekommen und daran sterben und Claudia, die jüngste, die schon mit sechs und das finde ich ein wenig künstlich, darauf spart sich einmal einen Mann kaufen zu können, weil sie sich für häßlich hält, wird im Laufe des Buches ihr Glück finden, denn sie fährt dreißig Jahre später als Filmstudentin in den Ort zurück, wo sie 1975 lebte, sie will die Lehrer ihrer Schule interviewen und besucht auch das Haus und  freundet sie sich mit dem Sohn des Paares, dem es jetzt gehört, an und wird am Ende des Buches auch eine bevorzugte Stellung ausprobieren und mit David feststellen, so interessant, wie die Eltern taten, ist sie nicht.

Die Ehe der Eltern ist  kurz nach ihrem Ruhm zerbrochen, beziehungsweise hat sich die Mutter in den Zeichner verliebt und ihren Mann Paul verlassen, den sie vor zwanzig Jahren kennenlernte, weil er ihr Psychoanalytiker war.

Meg Wolitzer hat also interessante Themen und spielt im prüden Amerika vielleicht mit dem Feuer.

2005 soll das Buch wieder aufgelegt werden, die Mutter will es, braucht dazu aber die Zustimmung des Vaters und der verweigert sie zuerst, denn er ist, obwohl oder weil er schon in dritter Ehe lebt, immer noch gekränkt.

So schickt die Mutter Michael nach Florida, um seine Zustimmung zu holen und der hat auch ein Problem. Er ist nämlich depressiv, so nimmt er SSRI und jetzt kann er nicht mehr mit seiner Freundin Thea, einer Schauspierin, die gerade ein Stück über Freuds hysterische Patientin Dora probt.

Sie ist die Dora und wird sich während Michael beim Vater  ist, in ihre Partnerin verlieben und Paul ihretwegen verlassen. Am Ende des Romans ist der Sex-Ratgeber neuaufgelegt, beziehungsweise neu gemacht, denn jetzt posiert ein jüngeres Paar mit einem anderen Zeichner.

Paul und Roz sitzen aber einander trotzdem vor der Kamera gegenüber und fast alle Kinder sind gekommen, um mit den Eltern diesen Erfolg zu feiern, Michael, Claudia, Dashiell, nur Holly nicht, die brachte es nicht über sich herzufliegen, obwohl sich ihr Leben inzwischen auch normalisiert hat.

Sie nimmt keine Drogen mehr, ist mit einem Arzt verheiratet, Mutter eines kleinen Jungen, aber mit ihren Eltern will sie keinen Kontakt mehr aufnehmen. So feiern die Mellows ohne sie, das heißt die beiden Ehepaare gehen spazieren, während die Kinder, Claudia und Dashiell mit ihren Partnern, Michael allein in einer Sportbar sitzen und Dashiell erzählt, daß die Metastasen wiedergekommen sind und er nur ein paar Monate mehr zu leben hat.

Das hängt wahrscheinlich nicht mit dem Buch und mit der „Stellung“ zusammen, es ist aber für eine Psychologin, die noch dazu in Wien, der Stadt Sigmund Freuds lebt und die auch in den Siebzigerjahren studiert und ihre Erfahrungen gemacht hat, sicher ein interesantes Buch.

Die Berggasse 19 kommt darin vor, obwohl ich dieses Dora Kapitel, als eines der unnötigeren halte, hat mir diese Idee von diesen Sexratgeber sehr gefallen und ich denke, daß Eltern, die vielleicht wirklich einen Sexratgeber schreiben oder Pornofilme drehen, mit ihren Kindern darüber reden sollen.

Aber altersgemäß, eine Sechsjährige wird sich vielleicht noch nicht so sehr dafür interessieren, eine Fünfzehnjährige warhscheinlich schon.

Es ist aber sicher eine interessante Frage, was macht man im prüden Amerika, wenn man in den Siebzigerjahren so progtressive Eltern hatte?

Man kann die Frage aber auch anders stellen und sich erkundigen, wie es den Kindern geht, die in den Siebziger oder Achtzigerjahtre in der Mühl-Kommune aufwuchsen und da da gibt es auch Filme darüber.

Vor kurzem habe ich mit dem Alfred einen solchen gesehen.

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2015-12-26

Der Dieb in der Nacht

Die 1984 geborene Katharina Hartwell, deren Debutroman „Das fremde Meer“, in einigen Blogs, als das beste Buch des Jahres bezeichnet wird, ist in ihrem zweiten, ein Gewinn aus „Buzzaldrins“ Bücherkiste, ein beklemmender Gespensterroman gelungen, könnte man so schreiben.

Anklänge an E. T. A. Hofmann tauchen auf, schwarze Kleider, todblasse Gesichter, dänische Märchen und auch die dänische Tichterin Karen Blixen, die eine Gespenstergeschichte geschrieben hat.

Es geht aber um das einunzwanzigste Jahrhundert und um die brüchige Familienverhältnisse, derjenigen, die  Ende zwanzig sind, ein Studium abgeschlossen oder abgebrochen haben, auf ihre Dissertation warten, Cupcakes backen oder nach Prag fahren, um dort zu fotografieren und seltsame Begegnungen zu machen.

Es geht um Paul und um seinen Freund Felix, der vor zehn Jahren verschwunden ist, da er ist zur Tankstelle gegangen, um  Cola zu kaufen und nie mehr aufgetaucht.

Jetzt sitzt einer mit schwarzen Kleidern und fahlen Wangen in einer Prager Bar, schaut aus wie Felix, hat dasselbe Muttermal und die gleichen Bewegungen, aber schwarze Haare und ist es oder ist es trotzdem nicht.

Er sagt „Nein!“, denn er heißt Ira Blixen, das ist zwar ein Künstlername und ein Gedächtnis hat er ebenfalls nicht, denn er ist vor einigen Jahren aus der Moldau gefischt worden und kann sich an nichts mehr erinnern.

Nach anfänglichen Zögern folgt er Felix nach Berlin. Zuerst wurde aber ein Frau überfahren und Paul erkrankt auch an seltsamen Symptomen.

Blixen nistet sich bei ihm ein, macht ihn mit Wein betrunken und sucht auch Felix Schwester Louise auf, beziehungsweise trifft er sich mit ihr in einem Cafe. Paul ist empört, als er das erfährt und Louise war das auch empört, als sie Blixen das erste Mal gesehen hat.

Trotzdem gerät auch sie in seinen Bann, verläßt die WG in der sie wohnt, zieht zu Paul und Blixen, den sie bei mehreren Lügen ertappen. So schleicht er nachts aus der Wohnung und kann sich nicht daran erinnern. Es gibt auch eine beklemmende Szene in einem Wald, in den Louise joggen geht, sich vor einem schwarzen Hund fürchtet und dann Blixen mit diesen Hund vor der Haustür sieht, was er wieder bestreitet.

Das läßt an ein Gespenst und an einen Untoten denken. Der tote Felix ist zurückgekommen. Aber wahrscheinlich, weil Gespensterroma heutzutage kitschig oder nicht literarisch sind, wird das nicht weiter verfolgt, sondern löst sich, wie ich in einer Rezensione gelesen habe, „in der Realität auf“.

Vorher komm aber noch Agnes, Felix und Louises Mutter ins Spiel und wir erfahren, daß sich der junge Paul von seinen Eltern abgewandt und Felix Familie zugewandt hat. Er ist dort mehr als zu Hause gewesen. Der Familie auch in das Sommerhaus gefolgt, Agnes, Louise und Felix, denn der Vater Simon hat sich schon vorher verabschiedet.

Paul belauscht einmal, daß er von Blixen „Nimmersatt“ genannt wird. Später nennt er ihn „Parasit“, bohrt also in Wunden und um das Geheimnis aufzuklären, bringen Paul und Louise ihn in das Landhaus, bedrohen ihn mit einem Messer, fesseln ihm am Sessel, doch als sie den Raum wieder betreten, steht er im Garten, winkt ihnen zu, beziehungsweise verschwindt er im Schatten.

In der Danksagung steht, daß die „Idee zu dem Roman durch die Dokumentation der „Blender“, der sich mit dem rätselhaften Verschwinden und vermeintlichen Wiederauftauchen des 13 jährigen Nicolas Barclay auseinandersetzt“, gekommen ist und es gibt sehr schöne Sätze, hat Katharina Hartwell ja in Leipzig studiert und sich am literarischen Colloquium in Berlin aufgehalten, beispielsweise die, die sich mit Weltuntergangsszenarien beschäftigen, von denen man ja auch auf der heurigen LL lesen konnte.

Kurt Palm hat sich in seinen „Besuchern“  auch ein bißchen mit Gespenstern beschäftigt und ich finde den „Dieb in der Nacht“,  als originellen Ansatz in der Literaturlandschaft, da ich E. T. Hofmann  sehr mag und ihn, als ich so alt oder jünger, als Katharina Hartwell war,  auch viel gelesen habe.

2015-12-22

Bora

„Eine Geschichte vom Wind“ oder besser, eine über die Liebe, hat die 1963 in Wien geborene Ruth Cerha, die Tochter des berühmten zeitgenössischen Komponisten, da geschrieben, die diesen Sommer durch alle Blogs gegangen ist und durch Mara Gieses „Herbstraschlgewinnspiel“ auch zu mir gekommen ist.

Ein Buch das man  im Sommer lesen sollte, aber auf meiner Leseliste weit nach unten gerutscht ist, was aber nichts macht, denn siehe da, Weihnachten kommt, obwohl das Buch im Sommer auf einer kroatischen Insel spielt, sogar sehr ausführlich vor, Weihnachten in Manhatten mit dem großen Baum beim Rockefellercenter, wo man auch schlittschuhlaufen kann.

Tobias Nazemi, einer der Oberbuchpreisblogger hat es schon im Sommer gelesen und gerade zu hymnisch besprochen, nur das Cover, rosa Schrift auf hellblauen Untergrund ist es zu seicht gewesen und ich habe das Buch zwar nicht seicht, aber manchmal ein wenig kryptisch und nicht unbedingt logisch gefunden.

Ein Buch, das ich bei meiner Longlistenschätzung im August auch auf diese getan hätte, weil es eines der wenigen in deutschen Großverlagen, Frankfurter Verlagsanstalt, war, das ich damals kannte, es ist aber nicht darauf gekommen und was ich auch erwähnen möchte, am letzten Dienstag ist es im „Wortschatz“ gelegen und ich habe mich, wie immer, wenn da ein Buch liegt, das ich schon habe und  neueren Erscheinungsdatum ist, leicht geärgert, aber Margareten hat großzügige Buchwegleger, die „Kindfrau“ habe ich vor einigen Monaten auch dort gesehen.

Ruth Cerha habe ich bei „Rund um die Burg neu“ kennengelernt, da hat sie aus ihren „Zehntelbrüdern“ gelesen, das  auch vor kurzem auf meiner Leseliste stand und ich schreibe es gleich, mit der etwas verrückten Patschworkfamiliensituation habe ich mehr anfangen können, als mit dieser etwas kryptischen Liebesgeschichte, in drei Teilen, wo mir der dirtte Teil nicht ganz logisch oder nachvollziehbar erschien, aber auch die Mara im ersten Teil, erscheint mir etwas übertrieben, vor allem wenn etwas später steht, daß sie eine Schriftstellerin ist, die bevor sie schreibt, alles über ihre Protagonisten weiß, damit man alle ihre Handlungen versteht, nun ich habe mir ihre Handlungen nicht immer erklären können.

Denn diese Mara, eine Wiener Schriftstellerin, Ende Dreißig, die schon seit Jahren ihre Sommer auf einer kroatischen Insel verbringt, erschien mir anfangs etwas mondsüchtig, denn sie stand um halb acht, wenn das Morgenboot anlegt, am Fischmarkt, um einzukaufen und sieht einen Mann, einen Vierziger aussteigen, ist hinüber und rennt die nächsten Tagen somnabul auf der Insel herum, schläft am Tag, fängt in der Nacht  zu kochen an, ißt aber nicht, sondern verschenkt die Resultate an ihre Nachbarn, darunter an ein Psychotherapeutenpaar, das sie darauf hin mitleidig anschaut.

Schreiben tut sie nicht, denn sie hat eine Schreibblockade, so rennt sie auf der Insel herum, auf der Suche nach Andrej,  so heißt der Ankömmling und der erscheint auch gleich am ersten Tag bei ihr mit einem Fisch und fragt, ob sie eine Bratpfanne hat?

Sie gibt ihm die und sagt, sie hätte schon gegessen, so verschwindet er wieder,  sie trifft ihn aber ein paar Tage später in der Stadt Losinj, wohin sie mit ihrer Freundin Tereza fährt, da weht dann die Bora, der berühmte kroatische Wind, so kann das Nachmittagsboot nicht abfahren, sie müßen sie in der Stadt bleiben, gehen dort in das Wirthaus eines Freundes, wo sie Andrej wiedertrifft und die beiden schauen sich an und betrinken sich.

Dann verschwindet  er, ein Fotograf mit kroatischen Wurzeln, aber schon in Amerika geboren, der jetzt durch die Welt zieht, offenbar keinen wirklichen Wohnsitz hat, nach Montenegro und sie zieht herum auf der Insel und alle wundern sich über sie.

Er kommt zurück und die beiden verfallen in eine wunderbare Liebe, er zieht zu ihr ein und verschwindet wieder, das ist dann schon im zweiten Teil, der ihm zum Protagonisten hat. Da steht er morgens auf und legt ihr einen Zettel auf den Tisch „Bin in Zagreb, meine Mama holen, komme morgen wieder, Kuß A.“ und überlegt, ob er das überhaupt machen soll, denn eigentlich ist er nicht gewohnt, das bei seinen Frauen zu tun.

Die Mutter holt er ab, um sie zu dem jährlichen Emigrantentreffen zu bringen, denn in den Sechzigerjahren sind sehr viele von der Insel, darunter auch seine Eltern mit seinem älteren Bruder auf einem Ruderboot zuerst nach Italien gerudert, um dem Titoischen Regime zu entkommen und das feiern sie jedes Jahr mit einem großen Emigrantenfest. Deshalb ist die Mutter aus Amerika angereist gekommen, der Vater bettlägrig und ein Pflegefall, wurde zurückgelassen.

Während das Fest stattfindet, ist Andrej auf der Suche nach Mara, denn die scheint verschwunden, obwohl er seine Kamera in ihrem Haus hat.

Er findet sie aber und die große Liebe geht weiter, bis zum dritten Teil, wo Mara wieder die Protagonistin ist und der beginnt mit einem eher merkwürdigen Streit.

Andrje hat sie trotz der großen Liebe mit einer Frau betrogen, er wirft ihr ihre Schreibhemmung vor.

Er verschwindet, sie rennt  mit zuwenig Wasser über die Insel, bekommt einen Sonnenstich, muß von Tereza gepflegt werden,  fängt aber zu schreiben an, hat sie sich doch vorher schon mit seiner Mutter, der vierundsiebzigjährigen Ana angefreundet und die erzählt ihr von den Emigrantenschicksalen und so beschließt sie ein Buch darüber zu schreiben. Sie stellt sich auch vor Kinder von Andrej zu haben, schließlich ist sie ja bald vierzig und kommt in die Midlifekrise, traut sich das ihm, dem Beziehungsflüchtigen, aber nicht zu sagen.

Er ist im Moment ohnehin nicht da, kommt aber zurück, die Lebe geht weiter, bis zu seiner endgültigen Abreise, sie muß das auch bald tun, hat sie doch Ende September eine Lesung in Wien. So beschließen sie sich ganz altmodisch mit Briefmarke und Poststempel zu schreiben und so endet das Buch auch mit einem Brief von Andrje an Mara „Denk an mich, wenn du das nächste Mal fisch isst. Love, Andrej“

Ich weiß schon, daß man diese Distanz und die manchmal  unlogisch erscheinende Inhalte, poetisch deuten kann. Der Klappentext lobt auch „Ruth Cerhas Sprache ist ein Bilderstrom und diese Sprache nimmt den Leser einfach mit“.

Der Realistin, die in mir steckt, hat aber mit der handfesterem Geschichte der „Zehntelbrüder“ mehr anfangen können, als mit dieser verschlüßelten Poetik, wo sich Mara und Andrej auch manchmal als „Marquise“ und „Valmont“: „Mein lieber Valmont“ sage ich,“ werden Sie nach Berlin zurückkehren?“ anreden oder ihre Höhlenverstecke haben.

Man lernt aber, das muß ich auch hier zugeben, viel von diesem vielschichtigen Sommerroman, der gar nicht so leicht ist, wie das Cover vielleicht glauben macht, über die Winde, die Flora und die Fauna der kroatischen Insel, ihre Auswanderungsgeschichte und noch mehr und Ruth Cerha scheint eine sehr vielschichtige Schreiberin zu sein, die ihren Ton und ihre Sprache offenbar von Roman zu Roman verändern kann.

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