Literaturgefluester

2020-03-21

Indiebookday trotz Ausgangssperre

Heute ist wieder „Indiebookday“, die Aktion, die die unabhängigen Verlage, um auf sich und ihre Situation aufmerksam zu machen, erfunden haben, wo man die Buchgeschäfte stürmen und sich ein Buch, irgendeines, was man ohnehin haben will, wie es heißt, kaufen und ein Bild davon mit sich posten soll, 2013 eingeführt haben und ich seit dieser Zeit, glaube ich, auch davon berichtet habe, beziehungsweise sie auch ein bißchen dazu benützt habe, um auf mich und meine „Indiebooks“, die vielleicht, weil ja selbstgemacht, eigentlich keine sind, aufmerksam zu machen. Wer also ein Buch von mir posten will, sich bitte melden, ich werde es, solange die Post noch offen ist oder ich noch Marken habe, zuschicken.

Vor drei Jahren war ich auch auf einer diesbezüglichen Veranstaltung, wo in einer Buchhandlung mehrere Kleinverlage ihre Bücher präsentierten und ich ein solches auch  gewonnen, aber leider, leider noch nicht gelesen habe.

Ob heuer wieder eine solche Veranstaltung in Wien geplant war, weiß ich nicht, geben wird es solche, zuminestens live in den Buchhandlungen nicht, weil die ja, wie ich gestern hörte, bis Ostern geschloßen sind, was die und wahrscheinlich nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Verlage in vermutlich nicht  zu kleine Schwierigkeiten bringen wird.

Die gute Nachricht ist aber auch hier das Internet, der Online Buchhandel und daß das Lesen wahrscheinlich eine Beschäftigung ist, die aus der Trübsaal hilft und für Bekämpfung  der Langeweile sorgen kann.

Man kann sich also ein Buch online bestellen, man kann auch E-books lesen, was der Buchhandel vielleicht nicht  ganz so gerne mag, oder  vielleicht auch nicht,  auf jeden Fall kann man auch ein Bild von einem E-Book posten  und im Netz den Freunden mitteilen, welche Beute man Indiebookday für sich ergattert hat und wohl auch darüber diskutieren.

Eine Liste der unabhängigen Verlage gibt es sicher auf der „Indiebookseite“ oder im Netz zu finden, da sind für mich ja einige überraschende, wie „Kremyair & Scheriau“, den ich eigentlich für nicht so klein halte, dabei und durch dessen literarische Neuerscheinungen ich mich gerade gelesen habe.

„Picus“ bei dem Cornelia Travnieks „Feenstaub“, die übrigens daraus am Donnerstag in der „Seeseiten-Buchhandlung“ eine Online-Lesung hielt, ist ein unabängiger Verlag und wahrscheinlich auch „Haymon“, bei dem David Fuchs „Leichte Böden“ erschienen ist, das ich aber erst lesen muß.

Das für den „Leipziger Buchpreis“ nominierte Langgedicht „luna luna“ aus dem Schweizer „Secession-Verlag“  ist sicher auch dabei, aber auch „Droschl“, „Jung und Jung“ und die  deutschen Kleinverlage lassen sich auch dabei aufzählen.

Also Freunde kauft Bücher und wenn ihr selber schreiben wollt, könnt ihr euch  auch am „Quarantimo“ beteiligen, der von Ronny Rindler ausgerufen wurde, ich biete auch meine Leserunde an darüber zu diskutieren und verweise auf meine zwei letzten Bücher „Die unsichtbare Frau“ und „Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“, hin, wer mir dazu ein Bild oder einen Kommentar schicken will, ist willkommen und freut  mich sehr, ansonsten lese ich mich zwar gerade durch das letzte „Leipziger Buchpreis- Buch“ der Übersetzungsschiene und demnächst durch das zweite der Abteilung „Belletristik“, die beide nicht den Kriterien entsprechen, aber das ist mir ja, wie ich immer schreibe, ohnehin egal, denn ich lese mich ja, wie ich ebenfalls öfter schreibe, gerne durch den literarischen Gemüsegarten, lese sowohl Groß- als auch Kleinverlage, lese Selbstgemachtes und mich auch eigentlich quer durch alle Genres, so wird  bald ein Krimi kommen und ein Chicklit oder Liebesroman wartet, glaube ich, auch auf mich.

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