Literaturgefluester

2016-07-01

Literarische Cartoons

Filed under: Bücher — jancak @ 00:50
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Nach den „Brot und Spielen“ wird es literarisch, denn „Klagenfurt“ ist ja herangekommen, was ja eigentlich auch eine Kampfarena ist, wie der Holzbaum-Verlag und seine Herausge ber Clemens Ettenauer und Johanna Bergmayer genau wissen werden und  so gibt es pünktlich zum Termin die „Literarischen Cartoons“ mit, wie am Buchrücken steht „Bildern von BECK, Dorte Landschulz, Greser & Lenz, Miriam Wurster, Nicolas Mahler, Oliver Ottisch, Rudi Hurzlmeier, Schilling & Blum, Till Mett u.v.m.“

Das ist natürlich ein Buch für die literarisch Interessierte und die kann gleich verraten, daß sich die Zeichner auch mit den aktuellen Themen, wie E-Books, Digitalisierung, etcetera beschäftigen.

Zuerst gehts zu einer sogenannten Wasserglaslesung, aber zu einer ganz besonderen, denn „Wenn das Pathos nicht wirkt, hab ich noch immer Tränengas!“, droht die Autorin.

Wir werden es uns merken, aber wieder ein Blick durch das Buch, bevor es nach Klagenfurt zum Kampfrichten geht.

Ja, das habe ich noch vergessen, die Bücherverbrennung, ist auch ein wichtiges Thema für unsere Karikaturisten, in Zeiten des E-Books geht das sehr einfach mit „Delete! auf dem Kindle“, während der Herr Hitler noch „verbrennen mußte, um sich selbst auf der Bestsellerliste zu sehen!“

So einfach war das, glaube ich, gar nicht oder noch viel einfacher, denn die Bücherverbrennungen wurde ja von der deutschnationalen Hochschülerschaft organisiert und „Mein Kampf“ damals allen Bräuten und Bräutigamen las Hochzeitsgabe überreicht. So bin ich jedenfalls zu diesem Buch bekommen, da meine Eltern 1940 heirateten.

Der Dichter dichtet aber mit der Buchstabensuppe und die Braut oder Frau ißt das Gedicht dann auf und der „Pop-Literatu“ schreibt seine auf die Handtuchrolle des WCS, wo sich dann der bürgerliche Klobenützer nicht abtrocknen kann.

Zu Vater Tod kommt keiner zur Signierstunde und läßt sich „Das wars“ signieren und „Zettls Alptraum“ gibt es auch.

Aber Hand aufs Herz, wer hat den wirklich gelesen?

Ines Häufler bringts auf den Punkt, wenn der „Ulysses“ zu „Fifty Shades of greys“ triumphierend „Mich hat wenigstens wirklich niemand gelesen?“, sagt.

Ein paar unentwegte Literaturwissenschaftler oder Dissertanten werdens schon gewesen sein. Auf meiner Leseliste steht es, nachdem es die Anna mir zurückgegeben hat. Das andere, das böse, sadomasochistische aber auch und im Buchregal von BAES stehen zwei Liebesromane.

„Na, wie wärs?“, fragt das Taschenbuch das Hardcover „Sorry, bin gebunden!“, lautet die Antwort.

Die Buchhandlung bei BECK hat geschlossen.

„Das ist bestimmt wegen Amazon!“, vermutet die Kundin.

„Und wo hole ich mir jetzt meinen Coffee to go?“

Verdammt, verdammt, das Leben ist schon schwer, obwohl uns BECK auch noch verrät, daß „Für das gedruckte Wort allein schon spricht, daß man am Ende eines Buches keine lange Liste wiederwärtiger Kommentare findet!“

Na, ja, ein kleiner Trost oder, wie wahr, könnte man da sagen.

Dann gehts zu den Literaten oder doch noch nicht so ganz, denn zuerst kommt die „Warteschlefenlyrik“ auf dem Klo, wo die Klofrau n „…vom Plätschern zum Toben fließe stetig das Nass- stürzt drängend zu wogenden Gischten erhoben“, den schon ungeduldig Anstehendenen vorliest.

Es gibt aber auch den „Nachmittageines Bleistifts „13.00-, 14.00-, 15.00- 16.00- 17.00 Peter Hande verspäter sich“ und der belesene Hund der „Böll“t.

Günther Grass schaut aus dem Himmel und hat sich schon ins „Grass gebissen“ und das „Literatirische Quartett“ besteht bei Dorthe Landschulz aus nur drei Personen.

„Haben Sie die alle gelesen?“, fragt ein Ungläubiger den Bibliotheksbesitzer.

„Kein einziges, aber ausmalen kam zu teuer!“, lautet die Antwort.

„Von der Bücherbrbrennung 2.0“, habe ich schon geschrieben,  also weiter zur „Signierstunde mit Reinhold Messner“ und zur „Chaosforschung“.

Es gibt die „Kapital Sonderausgabe Goldschnitt!“ für den Kapitalisten und im „Literatenhaushalt will „Goethe mit Lotte Gassi gehen!“, so behauptet jedensfalls der Dichter vor dem Laptop wenn das Hundchen der Leine naht.

Schlimm ists, wenn man die Buchmesse mit dem Kirmes verwechselt oder so könnte Frankfurt oder Leipzig auch aussehen und Martin Zak hat es wieder zum Psychiater gebracht. Da liegt dann der „Cartoon“ auf der Couch und klagt „Herr Doktor alle lachen mich aus!“,

Nun ja, das Leben ist schwer, das habe ich schon festgestellt, mit den literarischen Karikaturen wird es aber vielleicht ein bißchen leichter, das Leben oder der Zugang zur Literatur, denn da kan man erstens herzlich lachen und zweites hat man das neunzig Seiten schwere Büchlein sicherlich in einer Stunde durchgeblättert und sich so seinen Grass, Böll, Joyce, Bernhard, Handke, etcetera, erspart, wenn man nicht nach Klagenfurt switschen will, um nachzuschauen, wer heuer den „Bachmannpreis“ gewinnt, aber, Scheiße, das ist ja erst übermorgen soweit!

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2016-06-30

Brot & Spiele

Filed under: Bücher — jancak @ 00:04
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„Holzbaum“ sorgt für Fußball und Olympia und gibt Cartoons & Karikaturen zu den zwei wichtigsten Themen der Welt heraus und zur „Arena“, beziehungsweise  zum „Buffet“ marschieren auf der einen Seite, die Gladiatoren, auf der anderen warten schon die Löwen, denn „32 Zeichner haben die angewärmten Couchplätze verlassen und ihren gedopten Humor in die Arena geschickt.“

Einige der Zeichnungen, wie beispielsweise das Cover hat die routinierte „HolzbaumStammleserin“ schon in anderen Verlagspublikationen gesehen, denn wieder haben schon bekannte Zeichner, wie Oliver Ottisch, Uwe Krummbiegel, Matrattel, HUSE, Jürgen Marschall, Jean la Fleur, Dorte Landschulz und andere mitgemischt und am Anfang ist man etwas verwirrt, wenn man sich Fußball und Olympia erwartet, denn da geht es erstmals „nur“ ums Essen.

Denn der „Bäcker verarscht uns!“, knurrt der Mann, wenn die Frau die Brötchen aus der Tüte zieht und „Würdest du woanders fasten!“, sagt eine andere beim Dinner, wenn ihr der Mann mit heraushängender Zunge gegenübersitzt.

Der „Health Angel“ faßt den Kleinen mit dem Hamburger in der Hand, der ihm daraufhin sofort entfällt „Weißt du nicht, was du deinem Körper da antust!“ und „So, Schluß für heute, ich habe Hunger!“, sagt Mister Freud zum Würstchen, ja Ari Plikat ist genial und weiter geht es mit Dorthe Landschulzs „Ernährungspyramide“, die uns weiter hinten von Uwe Krumbiegel nochmals vorgestellt wird.

Dazwischen wirds dann auch noch sportlich, denn „Ihr Mann hat Fußballfieber! Schnell holen Sie kaltes Bier und stellen Sie den Fernseher an!“, sagt der Arzt zur Frau des zu untersuchenden Patienten und der umgeschulte Fußballkommentator, führt seine Gruppe natürlich zum „Brandenburgertooooor!“

Der südamerikanische Fußballnachwuchs wird auf der Straße trainiert und ist wahrscheinlich deshalb so unschlagbar, behauptet Dorte Landschulz weiter, die Feuerwehr rennt mit dem Schlauch dem olympischen Feuer beziehungsweise seinen Träger nach und um die Siegerplatzierungen geht es  auch.

Pech  natürlich, wenn die bei der „Parlympics“ nicht barrierefrei sind und der Designer der „Verlierertreppchen“, hat das auch, denn keiner will in der Leistungsgesellschaft, wo sich alle dopen müßen, um schneller und besser zu werden, das sein und dann fragt, um wieder zum Brot zurückzukommen, die Riesentaube, nach dem „genmaipulierten Vogelfutter“, das ist ein Cartoon von Martin Zak, der noch die Eltern der „Familie Fleisch“ irritiert, wenn ihnen Töchterchen einen aus „Tofu“, als neuen Freund  vorstellt.

Ja, so ist das mit den „Brot und Spielen“ zwischen Fußball und Olympia, Papa sitzt mit dem Bier vor der Glotze und die Frauen “ quatschen beim Kaffee über den Irak“.

Man kann sich aber während der W- und der EM auch sehr gut, die von Clemens Ettenauer und Matthias Hütter herausgegeben Cartoons und Karikaturen „Chips in der Wampe und Fußball im Fernsehen – Mehr braucht`s nicht zur Glückseligkeit“, stehtam Bu chrücken, ansehen und weil es zwischen EM und Olympia auch nach Klagenfurt geht, wirds auch demnächt literarisch, wie ich schon verraten kann.

2015-11-14

Wien in leiwanden Grafiken

Filed under: Bücher — jancak @ 00:43
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Jetzt kommt wieder ein Buch aus der „Holzbaum-Produktion“ und es ist ein „ur-leiwandes“ oder wer hat schon einmal ein Buch gesehen, das hauptsächlich aus bunten Kugeln besteht?

Aber dieses Buch, man kann es wahrscheinlich sowohl rasch durchblättern, als auch die Texte zu den bunten Kugelchen genau studieren, hat es in sich und ist wahrscheinlich als Erholung nach einem mehr oder weniger anstrengenden Longlistenlesen, das ich  gerade hinter mir habe,  zu empfehlen.

Man lernt sehr viel über Wien  und kann sich auch noch gehörig über die Wiener Mentalität lustig machen.

Also ein Gang durch das Buch und, wenn es mir gelingt, ein Zitieren der lustigsten Grafiken. Falls mir das nicht gelingen sollte, ist die Lektüre des Buches sehr zu empfehlen.

Im „Shop der komischen Künste“ kann man es bestimmt erwerben und dazu gibt es auf der letzten Seite auch ein buntes Kugelchen und noch eines eine Seite weiter vorn, das erklärt, daß die Texte des Buches schön gleich verteilt von Clemens Ettenauer, der auch der Herausgeber ist und der, wie ich kürzlich erfuhr, auch  bei „Proverbis“ veröffentlicht, Elisabeth Geiderer, Johanna Bergmayr, Katja Ettenauer, Nadine  Obermüller und Sophie Pichler, während die Graphiken nur von Lena Kothgasser sind.

Aber nun nach vorn und da kann man gleich erfahren, wofür der Wiener Opernball weltberühmt ist. Wer weiß es? Vielleicht gibt es bei der Präsentation ein Buch zu gewinnen, wenn man es weiß, ich werde es also nicht veraten.

Aber vielleicht man schon erlebt, daß die Straßenbahn nie zu spät kommt, wenn man zum Zahnarzt muß oder die Fahrscheinkontrolleure bevorzugt am ersten Tag des Semesters, wenn die Studenten noch nicht ihre Netzkarten haben, kontrollieren?

Wieder eine Frage, die man mit dem Buch nachprüfen kann. Gehen die Leute wegen der Kultur oder wegen dem Esen ins Museumsquartier?

Vielleicht tun sie es ja wegen der „Ohrenschmaus Preisverleihung“ am ersten Dezember oder ins „Shop der komischen Künste“, um sich das Buch zu kaufen dorthin.

Auf der Wiener Mariahilferstraße wird man oft von Fundraisern oder Keilern, aber selten von Bekannten angesprochen, behauptet die Graphik und spannend wieder die Frage, was man am meisten mit seinem neuen Fahrrad macht?

Durch die Gegend fahren oder eine Diebstahlsanzeige machen?

Und wer  bestellt am Würstelstand eine „Eitrige mid an Burgl und an Sechzehna Blech?“

Ich nicht, füge ich, vorlaut hinzu, aber ich esse ja selten eine Burenwurst an einem Wiener Würstelstand, sondern jeden zweiten Samstag eine Käsekrainer am Markt von St. Pölten und die bestellt mir dann der Alfred.

Lustig oder ein bißchen ernster, der Unterschied, was die Wiener studieren und wo es Jobs für Akademiker gibt.

Und glauben, die Touristen wirklich, daß sich die Wiener alle im Fiaker fortbewegen oder tun das nur die Japaner oder die, die einen Reiseführer, wo das drin steht, lesen?

Wieder eine Zehnerfrage, ob man die meisten Politiker beim Heurigen oder im Paralent trifft und spannend wird wahrscheinlich die Antwort nach der Religionsgemeinschaft der Wiener sein.

Auf die Frage, was die FPÖ, den Wienern bringt, gibt es ein leeres Blatt zur Antwort.

„Glauben das die Wähler auch?“, könnte man vorwitzig fragen. Aber die letzte Wien Wahl war ja nicht so schlecht. Also weiter durch das Buch, um sich zu informieren, wann die Wiener nach Schönbrunn gehen? Wann ins Museum und das wird alles auch beantwortet und durch ein schönes buntes Kugelchen belegt.

Wer weiß mehr über den Wiener Stephanstrum, die Volksschulkinder, die das wohl in der Schule lernen oder die Touristen, die durch ihre Führer dorthin getrieben werden und  trifft man Toni Faber, Anmerkung für Nichtwiener, das ist der Dompfarrer, öfter auf einer Party oder im Stephansdom an?

Die leiwanden Grafiken behaupten, die Antworten zu wissen und verraten uns auch, wer glaubt, daß die Sachertorte „urlecker“ ist und welche Marmelade dafür verwendet wird.

Worüber sudern die Wiener am meisten? Was halten sie vom Wetter? Das wird ausnahmsweise in einer anderen Graphikart festgestellt.

Ist jetzt Thomas Brezina oder Thomas Bernhard der berühteste Wiener Schriftsteller?

Das ist wahrscheinlich eine Altersfrage, denn Thomas Brezina ist ja eine Jugendbuchautor und, daß man mit „Dixie Traubenzucker“ gratis in den Tiergarten kommt, habe ich nicht gewußt.

Also durch  die leiwanden Grafiken und dem „Holzbaum-Verlag“ wieder was gelernt und gelacht hat die ja nicht so besonders Humorvolle über dieses Büchlein auch.

Ja der „Holzubaum-Verlag“ lehrt das Schmunzueln und ist, wie schon erwähnt zwischen dem Longlisten- und dem Leselistenlesen sicher zu empfehlen und viele bunte Bildchen beziehungsweise Graphiken, gibt es für die, die leichter lesen wollen, auch.

2015-05-01

Das Lexikon der Untiere

Filed under: Bücher — jancak @ 00:52
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Es geht auch gleich weiter mit dem „Holzbaum-Verlag“, aber einer neuen Stimme beziehungsweise Zeichnerin, nämlich mit der 1990 geborenen Theres Denzinger, einer jungen Frau mit langen Haaren, die Medien und Kommunikation in Passau studierte, „Nagellack, flauschige Hundeohren, Fotos von kaputten Wänden und Wortspielereien mag“ und uns deshalb wahrscheinlich in eine neue Tierwelt einführt, denn „Untiere sind“, wie auf den ersten Seiten des Büchleins steht „Lebewesen, deren Existenz von Zoologen bis heute hartnäckig dementiert wird. Tatsächlich aber tauchen sie in der Gesellschaft immer wieder auf.“

Und wir tauchen ein in die Reihe der neuen Zoologen und beginnen mit dem „Adlerhorst“, der wie die Zeichnerin behauptet „freundlicher wäre als er aussieht“.

Man kann es in Tagen und Zeiten, wie diesen sicher nachprüfen, gehen aber gleich zum „Backfisch über ,“ der sich häufig die Flossen verbrennt“.

Nun sind Backfische in dem Sprachgebrauch wie ich sie kenne, junge Mädchen der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts.

Das Fischchen der jungen Frau vom Anfang des Jetzigen, trägt Hütchen und rührt mit dem Mund in der Schüßel, den guten Teig, in dem es vielleicht bald selber schwimmt.

Und dann gibts natürlich, schau und staune den „Blumenstrauss“, wer den vor der unmöglichen Lektüre, für einen Vogel gehalten hat?

Es geht gleich weiter mit der „Bordsteinschwalbe“ und die verbrennt sich wahrscheinlich auch die Federn, hat sie doch in Zeiten, wie diesen schon fast verboten und sehr unschicklich, einen Tschik im Mund und das nächste Bild ist für mich gemacht oder doch nicht ganz, wäre ich ja höchstens eine „Bücherwürmin“, aber, daß ich ein Buch nach dem anderen verschlingen würde, hat man mir schon vorgeworfen und der BlogWart wäre dann die „Computermaus“ mit der „Hauptnahrungsquelle: Pizza mit extra viel Käse“, ist vielleicht gar nicht so falsch gedacht.

Der oder das „Dalai Lama“, das auch am Cover zu sehen ist,  auch als „heiliges Untier bekannt“ und dann gibt es noch die „Eidotter“ mit Lockenwicklern im Haar oder ist es eine Richterperücke, laut Theres Denzinger sind „seine Urteile nicht immer das Gelbe vom Ei“.

Prüfen wirs nach oder reihen wir uns in die „Einkaufsschlange“, da können wir dann gleich zum „Fleischwolf“ gehen, der „sein Steak natürlich blutig mag“.

Den „Galgenvogel“ gibt es auch und  den „Hausdrachen“, der ist, wie es dem Vorurteil entspricht, eine Frau mit Kopftuch und mit Nudelwalker ausgedrüstet und der oder das „Hot Dog“ rennt davon, bzw. wurde er oder es schon in die „Pfanne gehauen“.

Der „Immobilienhai“ gibt sich wahrscheinlich nicht ganz richtig als der „nette Typ von nebenan“ aus und der „Inlineskater“ ist wahrscheinlich der jüngere Bruder des gestiefelten Katers, hat er doch auch Boots an seinen Füßen und ich hätte jetzt ganz ernsthaft eine Frage.

Wer oder was ist „IQ“ mit dem Untertitel „Dr. med. Hans Wurst“, am Bild sehe ich einen Stier mit Brillen und bin nun neugierig, wieviele Punkte ich im Intelligenztest bekomme, wenn ich dieses Rätsel löse.

Dagegen bringt der „Kugelschreiberbär“ einen Stein ins Rollen, was ich auch nicht ganz geschnallt habe. Wahrscheinlich ist mein IQ doch nicht ganz so hoch. Ich kann bei Dr. Wurst nachfragen oder mit dem „Lackaffen“, der ein „Lösungsmittel-Junkie“ ist zum „Lokvogel“ gehen, der laut Text „manchmal nur Bahnhof versteht.

Da schließe ich mich an, so leicht sind die Rätsel des Büchleins, das wie ich mich zu erinnern glaube, nicht nur für Kinder beworben wird, doch nicht zu lösen und erinnere mich weiter an ein „Tieralphabet“, das ich  als Kind zu Hause hatte.

Es war ein Büchlein meiner Schwester und hat wahrscheinlich noch das dritte Reich gesehen und bei den Bildchen der tatsächlichen Tiere, die da abgebildet waren, gab es kleine Reimchen.

Die fehlen bei Theres Denzinger, die es offenbar sachlicher mag und ich hätte mir fast vorgenommen, als kleine Schreibeübung ein paar  zu dichten.

Die „Untiere“ scheinen sich da aber querzulegen, vielleicht fehlt auch die Zeit, die Motivation oder, wie die böswilligen Zungen unken mögen, das Talent, also gehe ich geradlinig zur „Mohnschnecke“ weiter, deren „Drogenschnelltest immer positiv ausfällt, also „Lackaffen“ nicht zu viele Mohnschnecken zum Frühstück essen, bevor ihr zum Bahnhof fährt, während der „Nikolaus“ bei Frau Denzinger als Küchenassel mit roten Häubchen und weißen Bart abgebildet ist und „natürlich gern durch Schornsteine“ krabbelt oder fällt.

Den „Ohrwurm“ gibt es natürlich auch, wie den „Partylöwen“, der hier der „König der Biere“ ist.

Der „Rockstar“ ist oft heiser, während sich der „Rollmops“ in „Mopsgeschwindigkeit bewegt“ und ganz anders als erwartet aussieht, was ein  guter Hinweis ist, in das Büchlein hineinzuschauen.

Theres Denzingers Zeichnungen sind es wert und man würde viel versäumen, würde man sich nur auf meine Beschreibungen verlassen.

Das „Schaukelpferd“ sitzt auf der Schaukel, das „Schlammassel“ „mag es schmutzig und wir eilen weiter über „Schleiereule, „Schnapsdrossel“, die natürlich „gerne zu tief mal ins Gläschen schaut“ und dann flachgestreckt in der Flasche schwimmt, „Smokingfliege“, „Spezifisch“ „Sündenbock“, „Telefonwanze“ „Tourbiene“, da habe ich zuerst einmal, als schlampige Legasthenikerin, die ich vielleicht bin, „Turbobiene“ gelesen und  über den Satz „Ich will ein Kind von dir!!“ gerätselt.

Das Bildchen klärt es auf über die „Turtletaube“ und dem „Versuchskaninchen“ kommen wir zur Wäschespinne“,  die ungewöhnliche Vorlieben hat und über ein rosa Blümchenhöschen krabbelt.

„Ein wunderbares Bilderbuch“ mit lustigen Cartoons, die nicht nur den Kindern gefallen werden und den Erwachsenen Rätsel aufgibt, die man vielleicht auch in der Gruppelösen kann.

Also auf zum Schnellintelligenztest bei  „Dr. med Wurst“ mit der runden Brille, obwohl die, nach dem neuen Psychologengesetz eigentlich nur von solchen ausgeführt werden dürfen. Aber was soll es die „Zeitungsente“ verwechselt ja auch ständig die Briefkästen.“

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