Literaturgefluester

2020-05-20

Wieder Doml statt Demo-Dilemma

Wieder ein Deja vue bezüglich Stephan Teichgräbers Centrope-Workshop. Im vorigen Jahr als das Thema die „Revolutionsliteratur“ war, war ab dem 10 März bis, glaube ich, Mai Pause weil ich mir da ja den Knöchel gebrochen und danach einen Gips hatte, jetzt hat Corona das Sommersemester unterbrochen  und im März hat es wieder nur eine Workshopwoche gegeben, denn dann wäre Leipzig gewesen. Das wurde zwar abgesagt, aber Stephan Teichgräber hat trotzdem zu seiner Schwester fahren wollen, dann kam die Ausgangssperre und wir haben den Workshop abgesagt, obwohl, wie sich nachher herausstellte Arbeitssitzungen und private Treffen immer möglich gewesen wären, aber jetzt gibt es die ja nicht mehr, Treffen, Restaurantbesuche und sogar Demonstrationen sind möglich, weil trotzdem bezüglich Ansteckungsgefahr Ängste bestanden haben wir uns erst heute das erste Mal getroffen und weiter mit der Gegenwartsliteratur gemacht. Stephan Teichgräbers Festival wäre auch letzte Woche gewesen, das ist jetzt auf Herbst verschoben. Er hat aber, wie er mir erzählte in der Zwischenzeit weiter an der Centropeliteratur gelesen und auch die Leseliste entsprechend erweitert.

Da haben wir ja im letzten Semester den „Hammer“ und die Radka Denemarkova anaylsiert, ich habe noch zusätzlich „Ein herrlicher Flecken Erde“ und „Wintersberg letzte Reise“ gelesen“ und mir für heute Vea Kaisers „Blasmusikpopp“ das auf meiner Liste steht mitgenommen. Im März hatte ich ja geplant mir  Szilard Borbelys „Die Mittellosen“ aus Harland mitzunehmen, weil ja in der „Gesellschaft“ sein Gedichtband „Berlin Hamlet“ vorgestellt wurde, da war ich dann aber schon nicht, weil ich mich in keine Anwesenheitsliste eintragen wollte und dann wurden ja die Veranstaltungen ohnehin bis auf Weiteres abgesagt.

Also nur mit der Vea Kaiser heute ins „Doml“ marschiert, von drei bis fünf und mir um sechs und sieben je eine Stunde eingeteilt,  dann bin ich daraufgekommen, daß es um halb fünf eine Demo gegen die Maskenpflicht am Heldenplatz gibt und das wäre ja etwas für mich, da ich da den „Corona-Wahnsinn“ eigentlich auch stoppen will, da aber die FPÖ der Veranstalter war und ich ja eigentlich zu keinen FPÖ- Veranstaltungen gehen will, hat es mir die Terminkollision dann nicht mehr so viel ausgemacht,  um so mehr, da das jetzt doch wahrscheinlich  eine Veranstaltung gegen die Asylbewerber geworden ist, da jetzt ja Corona-Fälle in einigen Asylheimen aufgetreten sind.

Also wäre wahrscheinlich doch die Gegenveranstaltung, die die Linken um vier am Burggring, glaube ich veranstaltet haben, in Frage gekommen, denke ich und kann mich über das Corona-Dilemma wundern, daß da die FPÖ offenbar die Einzigen ist, die sich gegen die Freiheitsbeschränkungen und Bevormundungen aufregen, habe mit Stephan Teichgräber darüber und auch über seine Leseerlebnisse gesprochen.

Er hat sich ja wieder viel mit tschechischen und slowakischen Autoren beschäftigt, hat Denisa Fulmekova erwähnt, die im  1967 in Bratislava geboren wurder und schon einige Bücher wie „Nuno“ und „Dr . Mraz“ geschrieben hat, sowie die Bücher von Harald Darer und Norbert Kröll. Harald Darers „Blaumann“ der ja auf der letzten Öst-Liste gestanden ist, habe ich gelesen, Norberts Krölls zweiten Roman „Wer wir wären“ wurde im Rahmen der Corona-Lesungen in der „Alten Schmiede“ von Johannes Tröndl vorgestellt.

Ein dichtes Programm also und wieder ein kleiner Einstieg in das Veranstaltungs- beziehungsweise in das Workshopprogramm der Gegenwartsiteratur des Centropes, das nächste Workshop wird es wieder in zwei Wochen geben, weil Stephan Teichgräber, glaube ich, in der nächsten übersiedelt und ob es wegen der geschlossenen Theater etwas mit dem Theaterworkshop wird ist auch noch nicht so klar.

Die Kulturschaffenden die ja eifrig demonstrieren weil sie immer noch vom einem totalen Knockout betroffen sind, während inzwischen ja schon die Lokale aufsperrten und man sogar maskenlos in einem Gasthausgarten sitzen darf, haben inzwischen auch einen kleinen Erfolg erzielt, beziehungsweise eine neue Kulturstaatssekreätrin. Ulrike Lunacek, die ja sehr angegriffen wurde, ist inzwischen zurückgetreten, Andrea Mayer, die ich von den Preisverleihungen noch als Andrea Ecker kenne, ist ihre Nachfolgerin und Veranstaltungen ab hundert Personen können ja, glaube ich, Ende Mai wieder stattfinden.

Das würde dann wahrscheinlich auch die „Alte Schmiede“, die „Gesellschaft“ und das Literaturhaus betreffen. Da wird man wahrscheinlich vorläufig wohl so, wie derzeit in die Kirchen, mit Maske hingehen müßen.

Bei Freiluftaufführungen wird das vielleicht anders sein und da hat der Alfred bei seinen Lokalbesuchen, die er wieder sehr in Anspruch nimmt, die Veranstalter der O-Töne getroffen, die ihm verraten haben, daß die wahrscheinlich stattfinden werden und, daß es dafür auch schon ein schönes Programm gäbe.

Ich bin diesbezüglich also gespannt und kann was den „Bachmannpreis“ betrifft, verraten, daß der auch vom 17. – 21. Juni auch online stattfinden wird,  die Namen und die genaueren Details werden am 28. Mai folgen. Da kann ich auch gespannt und neugierig sein und sonst kann ich vermelden, daß ich diese Woche auch noch einmal Cornelia Stahl getroffen habe, um ihr mein neues Buch zu übergeben und das habe ich ja auch an die „Alte Schmiede“ an die Frau Danielcyck von der Kulturabteilung der Stadt Wien, an Gerhard Ruiss von den IG Autoren an die Natonalbibliothek und sogar an Manfred Müller von der „Gesellschaft“ geschickt. Sehr optimistisch, daß ich in Zeiten wie diesen,  positive Antwort bekomme, bin ich ja nicht, aber wie schreibe ich immer, mal sehen, ich bin schon sehr gespannt.

2020-03-04

Vom Doml zu Xaver Bayer und Ulrich Becher

Es ist März, das neue Semester hat angefangen und bei Stephan Teichgräber gibt es eine Fortsetzung der „Gegenwartsliteratur und der Gegenwartsdramatik“, so bin ich mit meinen Kalender, nach meiner drei Uhr Stunde hinmarschiert, um ihm zu eröffnen, daß ich nächste Woche doch kommen kann, weil Leipzig, leider, leider, wurde ja gestern abgesagt, was er noch nicht wußte, aber dorthin fahren wird, um seine Nichte zu besuchen.

Nun ja, nun ja und da ich die Bücher, die ich im letzten Semster für den Workshop gelesen habe, inzwischen in Harland ausgelagert habe, habe ich mich nach der neuenLeseliste erkundigt und Stephan Teichgräber hat neben  Anna Weidenholzer und Peter Rosei noch Vea Kaisers „Blasmusikpopp“ angeschleppt und dieses Buch habe ich ja vor ein paar Wochen endlos gesucht und dann endlich gefunden, aber jetzt so eine elendslange Neuerscheinungsleseliste, daß ich wahrscheinlich gar nichgt mehr dazu käme und Geörgy Dragomans „Scheiterhaufen“ würde ich ja auch gerne lesen und  Janos Terey „Budapester Überschreitungen“ aber das ist ja noch nicht zu mir gekommen und hatte ich fast abgeschrieben, als ich am Abend im Literaturhaus Christoph Haacker begegnete, denn ich habe mich statt der Lyrik im März für Xaver Bayers „Geschichten von Marianne“ entschieden, denn ich habe von dem 1977 in Wien geborenen „Priessnitz-Preisträger“, dessen erste Bücher ich gelesen habe, schon lange nichts gehört.

Und die zwanzig Horrorgeschichten bildeten am Tag eins, der Absage von Leipzig, um eine Massenepidemie zu verhindern, einen interessanten Kontrast, denn erstens sehr voll und zweitens ging es in einer vier Geschichten, die der Autor, moderiert von Barbara Zwiefelhofer gelesen hat, auch, um eine Dystopie und um eine Quaratäne, allerdings um keine wegen Corona, sondern wegen einer plötzlichen Kälte, die das Land erfaßte, so daß der Ich-Erzähler mit seiner Marianne zuerst alle Möbel in der Wohnung verheitzten, dann, die Bücherregale und die Schallplattensammlung, zuletzt kamen die Bücher dran und der Erzähler verkündete mit lauter Stimme „Ich übergebe den Flammen, die Bücher von Erich Kästner, eceterca…“

„Darf man das?“, fragte Barbara Zwiefelhofer im anschließenden Gespräch, aber der Erzähler verbrannte ja nicht nur Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ und alle Bernhard Werke sondern auch die vom Autor selbst,  die „Alaskastraße“ also „, „Heute könnte ein glücklicher Tag sein“, „Die durchsichtigen Hände“ , die „Geschichten von „Marianne“, etc, ob ihm draufhin wärmer geworden ist, war nicht so leicht herauszubekommen und richtig Jochen Jung, der Doyen, hat vorher noch das Publikum begrüßt und allen einen unvergeßĺichen schönen Abend gewünscht und in den vier von den zwanzig in dem Buch versammelten Geschichten, ging es um eine Liftfahrt mit den Einkaufstüten in den elften Stock des Hauses, aber der Lift blieb nicht stehen, sondern raste weiter tagelang in Stockwerk tausend bis zweitausend und in der nächsten Geschichte wird der Erzähler, der irgendwie dann doch in seine Wohnung gelangte, von zwei Drohnen verfolgt, während seine Marianne sich mit einer Freundin auf einer Kambodscha-Reise befindet und eine Horrorfahrt in einen Wald gab es auch.

Barbara Zwiefelhofer vom Literaturhaus bemühte sich verzeweifelt den Autor zu interviewen und Fragen zu seiner Schreibtechnik zu stellen, erwähnte Kafka und der  Michael Ende, blieb aber eher unwillig bei der Fragenbeantwortung, sagte nur ungefähr, „Der Leser hat immer recht und verraten sie nicht alles!“ und nachher gab es ein exquisites Käsebuffet und alle „Jung und Jung-Autoren“, waren da oder sagen wir, ich habe Richard Obermayr, Hanno Millesi, Angelika Reitzer und Lorenz Langenegger erkannt, Theresa Präauer, Sabine Gruber gesehen und Christoph Haacker zuerst gefragt, ob er auf mich vergessen hätte und ihm dann meine zweite Ulrich Becher Geschichte erzöhlt, denn erinnern wir uns, ich habe in den Neunzigerjahren, als ich noch in der Gumpendorferstraße wohnte und das Gratisleben ausprobieren wollte, in einer Kiste vor der Städtischen Bücherei zwei ausrangierte Bücher zur freien Entnahme gefunden. Es waren Ulrich Bechers „Kurz nach Vier“ und der „Nachtigallenzyklus“ und ich habe nach ihnen gegriffen, weil mich erstens Bücher ja schon immer interessieren und ich zweitens den Ulrich wahrscheinlich mit dem Johannes R. verwechselt habe und dann die Bücher lange ungelesen im Badezimmer in der Gumpendorferstraße liegen gehabt, weil in ihren ja keine biografische Angaben, „Wukipedia“ hat es noch nicht gegeben und bitte wer ist Ulrich Becher?

Das hat sich dann 2005, glaube ich, geändert, als wir außertourlich nach Leipzig fuhren, um einen runden Geburtstag der Ute zu feiern und da in der Stadt einen Tag spazieren gingen, denn da gabs bei „Hugendubel“ einen großen Abverkauf und ich erwischte ein „Aufbau-BüchleinW, wo Briefe des Verlags an seine Autoren enthalten waren und da war einige von Ulrich Becher dabei.

2010 habe ich mich dann aufgerafft, „Kurz nach vier zu lesen“ und zu rezensieren, habe da diese Geschichte hineingeschrieben, bin kurz oder länger darauf mit Alfreds Wandergruppe in die Berge gegangen und hatte danach einige Mails von Chrstiph Haacker in meiner In-Box, weil er glaubte, daß ich Orginalbriefe hätte, die er in der Neuausgabe verwenden könne.

Hatte ich nicht, das neue Buch von ihm aber bei der „Buch-Wien“ bekommen und nicht gelesen, das heißt nur die bigoraphischen Anfaben, die drinnen standen, denn ich hatte es ja schon gelesen, Konstantin Kaiser hat dann auch einen Briefwechsel herausgegeben, die „Murmeljagd“ ist auch erschienen und den „Nachtigallenzyklus“ habe ich dann auch gelesen.

Dann ist es, wie mir Christoph Haacker sagte wieder etwas stiller, um den 1990 in Basel Verstorbenen geworden, aber jetzt hat „Schöffling & Co „Die Murmeljagd“ und einen Band mit „New York Novellen“ herausgebracht, die ich mir beide, ohne viel Nachzudenken bestell hat und erst in den Novellband hineingesehen habe, als die bücher gestern zu mir gekommen sind und natürlich die Entdeckung machte, das ist der „Nachtigallenzyklus“ oder zumindestens ein Teil davon und also habe ich jetzt beide der damals gefundenen Bücher in einer Neuauflage und gelesen habe ich sie auch und ob jetzt Janos Terey „Budapester Überschreitungen“ zu mir gekommen werden, bin ich gespannt, wenn nicht, werde ich wohl auch in keinen Lesenotstand geraten, wäre aber sehr gerspannt.

2019-12-04

Vom Doml zu Ilse Helbich

Der Mittwoch ist ja seit einiger Zeit Doml oder Workshoptag, meine Art des Seniorenstudiums, wie ich immer sage, wenn ich höre, wie beispielsweise Ruth Aspöck für ihr Theologiestudium Hebräisch lernt und heute bin ich sozusagen zwischen zwei Stunden hin- und zurückgehetzt, habe mich wieder ein bisschen mit Radka Denemarkovas sehr theoretischen Chinabuch beschäftigt und dann erneut mit Dirk Stermanns „Der Hammer“, beziehungsweise den Namen und den Berufen, die dort auf den ersten Seiten vorkommen und nach der sechs Uhr Stunde war es eigentlich schon ein bißchen spät für die „Gesellschaft für Literatur“, da die aber immer erst um viertel nach anfangen, habe ich es trotzdem probiert und war etwas verärgert nur im hinteren Raum, wo schon Ljuba Arnautovic und noch ein paar andere Späterkommende saßen, Platz gefunden zu haben, denn die Präsentation des neues Buches „Ich möchte noch einmal irgendwo fremd sein  –  Ilse Helbich – Schreiben im Gegenwartszustand“ herausgegeben von Helmut Neundlinger und Fermin Suter mit Texten der 1923 in Wien geborenen Ilse Helbich, die in Wien Germanistik studierte, danach Verlagskauffrau war und für verschiedenen Tageszeitungen und den ORF arbeitete, ist sicherlich etwas Besonderes, ist sie ja ein Jahr älter als Friederike Mayröcker, die demnächst ihren fünundneunzigsten Geburtstag feiert und hat 1980 literarisch zu schreiben anfgefangen.

Bei „Droschl“ sind, glaube ich, einige ihrer Bücher herausgekommen und jetzt der Vorlaßband der  von „Literaturedition NÖ“ herausgege ben wurde. Martina Spitzer hat drei Texte gelesen. Darunter war einer über die Feuilletons, die Ilse Helbich offenbar öfter geschrieben hat. Dann ein Text über eine Frau die am Nachmittag von einem Gerichtsvollzieher besucht wurde, weil ihre Söhne mit falschen Paß ein- oder ausreisten und dadurch in verschiedene Strafverfahren verwickelt waren und, die es troztdem zusammenbrachte, am Abend ihren Gästen ein warmes Nachtmahl hinzustellen und dann noch ein Bericht einer Gärtnerin beim Wiederlesen eines Buches von Flauberts.

Nachher gab es ein Gespräch mit Rainer Götz der Ilse Helbichs Lektor war und Ursula Baatz, die auch Beiträge in dem Buch hatten und einige Worte der Autorin.

Danach Brot und Wein und Elfriede Haslehner, die ja vor einigen Monaten ihren Franz verloren hat, habe ich auch wiedergesehen und es war ein interessanter Abend und ein Kennenlernen einer Autorin von der ich schon einiges im Radio gehört, aber noch nichts gelesen habe und deren Texte mich auch ein bißchen an Valerie Szabo erinnert haben, die ich ja durch den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ kennengelernt habe.

2019-10-25

Vom Dramatik-Workshop zum Slam-B

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Ich bin ja eine, wie ich immer schreibe, mit einem offenen Literaturgeschmack, von Peter Handke zu Sophie Kinsella sozusagen, schräg über den Tellerrand, nur eine Theatergeherin bin ich eigentlich nicht, das liegt wohl auch an meinem Hang zur Sprarsamkeit, beziehungsweise bin ich als Studentin jede Woche in die Oper, aber nur sehr selten ins Burgtheater gegangen.

Warum, weiß ich eigentlich nicht so genau, denn ich habe mich ja schon damals für Literatur interessiert und seit meiner Matura geschrieben, aber wahrscheinlich, weil ich schon damals eine Romanschreiberin war.

ich erinnere mich aber an einige sehr schöne „Professor Bernhardi“ Aufführungen, eine im Residenztheater in München, als ich dort mit Sechzehn oder Siebzehn mit meinen Eltern und meiner Schwester, ein Wochenend lang war und wohl noch keine Ahung von Arthur Schnitzer hatte, dann eine im Burgtheater und eine sehr schöne Lesetheateraufführug habe ich auch einmal gesehen, aber ansonsten galt Theater interessiert mich nicht und wenn ich mal in den Schränken ein Theaterstück fand, habe ich es meistens zurückgelegt.

Aber man soll auch über seine Vorurteile hinwegkommen und so habe ich Stephan Teichgräber bezüglich seines Dramatikworkshops zuerst abgesagt, weil wir ja jede zweite Woche nach Harland fahren, dann bin ich aber mit dem Kalender zu ihm gegangen und wir haben uns vor zwei Wochen auch den Burgtheaterspielplan angesehen und ich habe, wenn man es so will, mein Theaterpensum, in der Ankündigung steht ja auch etwas, das man die Bereitschaft die Aufführungen zu besuchen, zum Workshop mitbringen soll, auch schon abgeleistet, denn im Rabenhof treten ja derzeit die „Staatskünstler“ auf und die, Thomas Maurer, Robert Palfrader und Florian Scheuba waren, glaube ich, am Montag nach der Wahl, wo ja die Grünen wieder gewonnen haben, im „Leporello“ oder in Morgenjournal und da haben sie offenbar, die besten fünf Minuten des Programms so zusammengeschnitten, daß ich die Vorstellung unbedingt sehen wollte.

So waren wir am Montag dort „Jetzt erst Recht“, hat die Vorstellung geheißen, aber wenn man, wie ich, sich die Diskussionen in  Oe 24 und auch die Videos von Martin Sellner im Internet anschaut, ist man da schon bestens informiert und, wie heißt das so schön, die Wirklichkeit überholt die Kabarettisten.

Ich war aber wieder mal im Theater, wenn auch nicht in der Burg und Stephan Teichgräber ist ja überhaupt am Centrope und den Spielplänen dort interessiert und so sind wir heute hauptsächlich ins „Arena-Theater“, nach Bratislava gegangen, was auch einen sehr interessanten Spielplan hat.

So wird dort der „Schwejk“ aufgeführt, aber auch ein Stück namens „TISO“, das von einem slowakischen Präsidenten und den faschistischen Lagern handelt, die es in der Slowakei gegeben hat.

Danach bin ich zurück in meine Praxis, um eine Stunde zu machen und war dann unsicher, ob es sich noch ausgeht ins Literaturhaus zum Slam B zu gehen, weil man da ja um sieben vor der Tür stehen muß, um einen Platz zu bekommen.

Es ist sich aber ausgegangen und dort war ich jetzt ja schon lange nicht, habe aber trotzdem einige Dauerslamer erkannt, obwohl diesmal viele neue Anmeldungen waren und viel mehr als lesen konnten. So wurden von den neunzehn zwölf ausgelöst, Christian Schreibmüller war dabei und die Französin Nathalie Rouanet, die unter den Mamen Ann Air auftritt und einen sehr persönlichen Text hatte, der fast ein wenig an das Debut „Es ist Sarah“, erinnerte, aber nicht gewonnen hat.

Das Opferlamm, die Siegerin vom letzten Mal , das sogenannte Opferlamm hatte auch sehr schöne Texte. Einer handelte von den Sorgen einer Mutter mit nicht „normalen“ Kindern, sondern solche mit ADHD oder dem Tourette-Syndrom.

In die Siegerrunde kamen, was mir nicht immer ganz nachvollziehbar war, was den applaus betraf, drei Frauen, die von Diana Köhle, diesmal ein Diadem aufgesetzt bekamen und in einem Jahr, am 9. Oktober wird der hunderste Slam mit einem großen Fest stattfinden, zu dem dann nur Sieger slamen dürfen.

2017-06-14

Von der öffentlichen Kunst in und um die U-Bahn

Das letzte Mal öffentliches Kunst erschreiben mit der Ruth, fünfmal habe wirdas in den letzten Wochen nun schon gemacht und haben das Texterfassen vorläufig abgeschlossen.

Das Projekt ist bei der GAV eingereicht, wird bei der GV besprochen. Dann werden wir weitersehen und für mich war es sehr interessant, passte es doch vollkommen zu meiner WienErforschung und ich habeviel gesehen über die alte und die neue, die politische und die abstrakte Kunst im öffentlichen Raum.

Über fünfzehn Projekte haben wir geschrieben, auf dem Folder der im Museumsquartier und im Rathaus aufliegt, gibt es, glaube ich, fünfzig Objekte und dann natürlich noch viele andere und ein außertourliches haben wir auch heute, wo wir sehr fleißig waren, auch noch erforscht.

Begonnen haben wir am Karlsplatz, vor dem Teil, neben dem in den letzten Jahren ja immer das Filmfestival „Kino unter Sternen“ stattfand, daß es heuer, wie ich hörte, nicht mehr gibt. Aber da gibt es die „Hill Arches“ von Henry Moore, die der britische Künstler der Stadt Wien schenkte, als der Karlsplatz in den Neunzehnsiebziger Jahren neu gestaltet wurde.

Zwei ineinander verschlugene Figuren vor oder in dem Teich und davor ließen sich die Touristen, die es um zehn Uhr morgend schon gab, fotografieren und spielte einer, der sich aus welchen Gründen auch immer ein en Pferdekopf aufgesetzt hat, auf der Ziehharmonika.

Dann ging es zur U-Bahn hinunter und da hat Peter Kogler in der Station Karlsplatz seine Röhren angebracht, die er von der Station kommend, über die ganze obere Halle zog. Dicke und dünnere schwarze Röhren auf weißen Hintergrund, um damit die Grenzen der Architektur aufzuzeigen und die Touristengruppen, sowie die Politzisten ziehen daran vorüber und bekommen von dem 2011 gestalteten Kunstwerk vielleicht gar nicht soviel mit.

Dann ging es hoch hinaus mit dem Blick auf das Haus am Getreidemarekt 17, Ecke Mariahilferstraße, denn da steht auf dem Sims zwischen vierten Stock und neuerbauten Dachgeschoß ein Mann im schwarzen Anzug, Chaplin-Hut und Aktentasche und macht was?

Will er hinunterspringen und wenn ja werden es die Passanten überhaupt mitbekommen oder nur in dieU-Bahn Station hinuntergehen die es zwischen Mariahilferstraße und Museumsquartier gibt und da gibt es auch ein Kunstwerk zu bewundern, nämlich das, das nicht am Plan zu sehen ist, das aber die Wiener Linien offenbar gestalten ließen, um ihre Kunden auf das naheliegende Museumsquartier hinzuweisen und so haben sie einen Künstler beauftragt, der auf den beiden Bahnsteigen insgesamt achtzehn große Bleistiftzeichnungen anbrachte, die auf die Verletzlichkeit des Lebens hinweisen.

Beim Aufgang gibt es noch ein besonderes Relief und oben  drei  Figuren.

Interessant, interessant, auf einer sind wir gesessen und haben geschrieben undsind danach ins Museumsquartier gegangen, wo mich die Ruth, um den Abschluß des Projektes zu feiern zum Essen eingeladen hat.

Hühnespieße mit Cous Cous, beziehungsweise Blunzengröstl und dann gab es noch einen Scheiterhaufen mit Rhabarba und Erdbeeeis. Sehr fein.

Dann konnte ich noch ein wenig für die nächsten drei Tage einkaufen, wo ich mich vermehrt meinem anderen Schreibprojekt widmen will und bin danach ins den Centrope Workshop gegangen, den es  noch bis Ende Juni geben wird.

Da konnte ich Stephan Teichgräber schon das Klemperer-Buch zeigen, das ich heute bekommen habe und da haben wir uns vermehrt den Motiven bei Ilija Trojanow, Michal Horetzky und Irena Douskova gewidmet.

Ein sehr interessanter Tag also, der mit der öffentlichen Kunst begonnen hat und mit der literarischen Analyse weiterging, während ich den Abend in meinem Garten verbringe, den Rasen gieße und meine vier Spontantexte aufschreiben werde.

2017-05-24

Erinnerungen an Hermann Hakel und Jochen Jungs Reime

Vom Centrope wo wir weiter Trojanows „Macht und Widerstand“ analysiert haben und ich meine Entdeckungen bei Marlene Streruwitz „Yseut“: „Das Präfix, das konnte alles herstellen. Das konnte alles aus einem Verb machen, Mit „ver“ Das war Zustandverständerung. Bewirken. Verhalten. Beurteilen. Verben des Tötens und des Verderbens wurden mit „ver“ gebildet. Das hatte sie doch vorgehabt.“, vorgetragen habe, ist es  gleich zu zweimal „Alte Schmiede-Veranstaltungen“ gegangen. Gab es doch da einmal eine „Stunde der Literarischen Erleuchtung“, wo Hans Raimund Hermann Hakels Lyrik und Prosa vorgetragen hat.

Und der heute wahrscheinlich ziemlich vergessene Hermann Hakel, der 1911 geboren wurde und vor dreißig Jahren gestorben ist, mit Erika Danneberg verheiratet war, die Zeitschrift „Lynkeus“, an die ich, lang lang ists her, auch was geschickt habe, war ja in den  fünfziger und sechziger Jahren neben Hans Weigel einer der Literaturpäpste oder Förderer junger Talente in Wien.

So hat Herta Kräftner, wie Dine Petrik meint, ihr Problem mit ihm gehabt und ich habe den von der Hakel- Gesellschaft nach seinem Tod herausgegebenen Band „Ein besonderer Mensch“, den es einmal in der „Gesellschaft für Literatur“ gab, gelesen und die von ihm herausgegebenen „Jiddische Gedichte„.

Der Sekretär, den ich vor kurzem auch schon in der „Alten Schmiede“ hörte, war wieder anwesend und hat auch die Hakel- Publikation der Gesellschaft zur freien Entnahme aufgelegt und Hans Raimund, auch ein Hakel Kenner, hat zu Beginn seiner „Gedächtnismomente“, die autobiografischen Notizen aus dem „besonderen Menschen“ gelesen, wo Hakel schreibt, daß er sich  für einen Durchschnittsdichter hält.

Er war wohl, wie auch Erika Danneberg erlebt haben mutß, auch ein schwieriger Mensch und hat sich mit allen oder jeden zerstritten und Hans Raimund hat ein paar Prosastücke, sowie ein paar seiner Gedichte vorgestellt.

Das gibt es eines auf die „Novaragasse“, wo der Dichter auch lebte und eines „Das jüdische Kind“, das laut Hans Raimund und Richard Kovavevic in vielen Anthologien und Schulbüchern abgedruckt war, obwohl sich Hakel sonst nie besonders zum Publizieren seiner eigenen Werke drängte.

Im Programm schrieb Hans Raimund etwas das Hermann Hakel ein konservativer Dichter gewesen sei, der es den heuten Lesern schwer machen würde und Kurt Neumann meinte, als er nach der Veranstaltung auf die Präsentation von Jochen Jungs Gedichtdebut hinwies, darauf, daß es Ahnlichkeiten zwischen beiden Werken geben würden und die waren dann, oh Staunen darin zu finden, daß Jochen Jung der Verleger, der seit einigen Jahren ebenfalls schreibt, „Wolkenherz“ habe ich gelesen und bei der Veranstaltung über die „Dichterbegegnungen“, die er ja reichlich hatte, war ich vor einem Jahr in der „Alten Schmiede“, plötzlich vermehrt zu dichten angefangen hat.

Kurt Neumann erwähnte in seiner Leitung, die verschieden Gattungsformen, die in den hundertvierzig Gedichten des bei „Haymon“ erschinenen Lyrikdebuts vorkommen, verwies auf Jandl und Shakespeare, als Vorbilder und auf die vielen Themengebiete mit denen sie sich beschäftigen würden und Jochen Jung erzählte , daß ihm in der Nacht, wenn er nicht schlafen könne die Textzeilen einfallen würden, er müsse sie dann sofort aufschreiben und hätte, die Gedichte mit seiner Lektorin alphabetisch geordnet.

Zu meinem Erstaunen waren die meisten der Gedichte gereimt und wirkten für mich daher eher konventoneller, als die von Hermann Hakel, aber mit fünfundsiebzig Jahren kann man sich, glaube ich, auch wenn man ein bekannter Verleger ist und sich mit Handke und Thomas Bernhard etcetera, befreudet war, mit dem Älterwerden und dem Tod auseinandersetzen und kann solche Gedanken auch in Reimform ausdrücken.

Ob ich oder ein anderer älterer Mensch, beziehungsweise ein Hobbydichter, dann einen Verlag dafür gefunden hätte, ist eine andere Frage.

Aber Jochen Jung hat ja schon mehrere Bücher bei „Haymon“ und nun den Gedichtband „Das alte Spiel“ herausgebracht und erklärte noch, daß es sehr schade wäre, daß sich sehr wenige Leser, Verlage, Kritiker etcetera mit Lyrik auseinandersetzen würden und nur die Leute Gedichte kaufen oder lesen, die selber welche schreiben.

Das tue ich nun nicht, lese aber öfter welche oder gehe zu diesbezüglichen Veranstaltungen und noch eine Neuigkeit habe ich zu vermelden, die vierzehn Auserwählten, die heuer beim Bachmannpreis lesen dürfen, wurden heute bekannt gegeben, von denen mir bei den Österreichern Karin Peschka, Ferdinand Schmalz und Barbi Markovic bekannt sind, deren „Superheldinnen“ ich noch lesen muß.

Von Verena Dürr habe ich in der „Auserlesen-Anthologie“ etwas gelesen und den Österreich-Armerikaner John Wray in Göttweig gehört.

Die anderen Autoren sind mir unbekannt, was ich aber demnächst sichr ändern wird.

2017-05-17

Zum siebzigsten Geburtstag von Manfred Chobot

Nach dem Centrope-Workshop, wo ich meine analysierte Seite aus Markus Mittmannsgrubers „Verwüstung der Zellen“ vorstellte und wir uns dann ein bißchen mit Ilija Trojanows „Macht und Wiederstand“ beschäftigten, ist es dann zu Manfred Chobot, gegangen, von dem ich, glaube ich, das erste Mal in den Siebzigerjahren durch die Wochenendbeilage der AZ etwas gehört habe, denn der ist am dritten Mai siebzig geworden und das wurde in der „Alten Schmiede“ mit einem Fest gefeiert, beziehungsweise wurde dort sein neues, bei „Löcker“ erschienenes Buch, der Erzählband, „Franz eine Karriere“ vorgestellt.

Christian Katt, Peter Henisch, Wladimir Fried und noch andere sind gekommen und Helmut Schönauer, der ja viele von den vielen Chobot Büchern rezensiert hat, hat eine Hommage  unter dem Titel „Einfahrts- und Ausahrtssignale“ verfasst, die von Markus Köhle vorgetragen wurde.

Daniel Terkl hat den Erzählband eingeleitet, der eine Reihe von Erzählungen enthält, darunter eine Neufassung von Schnitzlers „Fräulein Else“, die der Autor auch gelesen hat.

Eine ganz moderne Else, die ein Gemisch von Englisch und Deutsch vor sich hinbrabbelt, wo dann nur mehr der „Papa“ und die „Mama“ störend klingen, aber die werden ohnehin oft nur Erzeugerin oder Samenspender genannt und das Fräulein bringt ganz selbstbewußt, herzlos und gefühllos, den, den sie um Geld bitten soll, dann auch zum Herzinfarkt und das Geld, das sie bekommen hat, teilt sie natürlich nicht mit dem „Papa“, sondern begnügt sich damit ihn ab und an im Gefängnis, das sie „prison“, nennt, zu besuchen.

Nun ja, nun gut, wahrscheinlich auch eine Satire und  sehr lustig, wenn auch gar nicht so leicht zu verstehen und ich habe es  auch nicht so sehr mit dem Humor, habe aber Manfred Chobots Karriere, den ich auch in der GAV angetroffen habe, als ich dort aufgenommen wurde und den ich bei denIG-Autoren immer wieder sehe, von Anfang an mitverfolgt.

Er ist auch ein großer Reisender und hat schon viele Bücher und Gedichtbände geschrieben.Im Jänner habe ich mit ihm in Salzburg gelesen und sein Buch über die „Wichtelgasse“ habe ich, glaube ich, auch einmal im Schrank gefunden.

Nach der Lesung gab es in der Zeitschriftengalerie Wein und Brötchen, man konnte mit dem Autor anstoßen und diskutieren und natürlich auch seine Bücher kaufen und sie sich von ihm signieren lassen.

2017-03-29

Weiter mit dem Centrope-Workshop und andere Ereignisse

Vorige Woche gab es ja eine Unterbrechung beim Centrope-Workshop da wir ja nach Leipzig zur Messe gefahren sind, so ist es heute weiter mit dem zwei Personen Colloquium  plus Stephan Teichgräber gegangen und ich habe wieder Marketa Pilatovas „Tsunami Blues“ mitgenommen, da wir ja die Texte analysieren sollen und dafür habe ich mir auch den „Wikipedia-Eintrag“ über Juri Michailowitsch Lotman ausgedruckt, um eine Ahnung zu haben, was eine semiotische Analyse ist, aber soweit sind wir wieder nicht gekommen.

Noch haben wir uns wieder die verschiedenen Sprachen des Centropes angeschaut und Stephan Teichgräber hat uns erklärt, wie man die Worte durch verschiedene Verschiebungen verkürzen oder verlängern kann und auf welche Weise das in Ungarisch, Slowakisch, Tschechisch oder Deutsch passiert.

Sehr interessant für eine, die sich bei Texten ja vorwiegend auf den Inhalt bezieht und weder tschechisch, noch slowakisch oder Ungarisch spricht.

Aber aus Leipzig habe ich mir ein paar Textproben von Orsolya Kalasz, Kinga Toth, die ich einmal im Literaturhaus hörte, Judit Hidas und Zoltan  Danyi mitgebracht.

Der Philospoph, der mit mir das Workshop macht hat sich inzwischen die Werke von Christian Futscher und Michael Hvorecky bestellt und ist dabei sie zu lesen und wir haben auch ein bißchen über die Sprachebenenen der Werke von Andrea Winkler, die ja wenig semantischen Inhalt hat und für mich eine „Sprachrausch-Künstlerin“ ist, beziehungsweise über die Melodik der Texte eines Thomas Bernhards gesprochen und ich habe über meine Erfahrungen mit dem „Schragl-Text“ und seinen Wiederholungen bei Radek Knapp gesprochen, der ja auch auf der Centrope-Leseliste steht.

Über die Leipziger-Messe und dem Litauen-Schwerpunkt habe ich auch ein bißchen erzählt und da hätte es auch einen Litauen-Veranstaltung in der „Gesellschaft für Literatur“ in der von Cornelius Hell moderierten Reihe „Der gläserne Vorhang“ gegeben, nämlich eine Lesung von Undine Radzeviciute aus „Fische und Drachen“ und Giedra Radvilaviciute „Der lange Spaziergang auf einer kurzen Mole oder Mein Spiegel gegen mich selbst“.

Aber leider war heute um sechs im Cafe Standard Hausversammlung und die Lesung hätte auch, wie ich erst nachher gesehen habe, ebenfalls schon um sechs angefangen.

Also hätte ich keine Chance gehabt zurecht zu kommen und bin nach der Versammlung seit langem wieder einmal zu einer Vernissage in die Galerie Linder gegangen.

Die Anna ist ja mit der Tochter von Herrn Lindner, der in der Schmalzhofgasse eine konkrete Galerie hat, in die Rahlgasse gegangen und früher war ich auch regelmäßig bei den Vernissagen.

Seit ich blogge habe ich meinen Schwerpunkt aber auf die Literatur verlegt. So gab es heute wieder eine kurze Begnung mit der „Plot und Handlungslosen bildendenen Kunst“, nämlich mit Thomas  Mükisch „Works on temperature“, die von Lucas Gehrmann, einem Kurtor der Kiunsthalle Wien, eingeführt wurden.

Wolfgang Müller-Funk war im Publikum und Anna Lindners kleiner Sohn, der sehr interessiert in den experimentellen Räumen herumkrabbelte, der vielleicht auch einmal bildender Künstler werden wird oder Literaturwissenschaftler und Buchautor, wie seine Mutter.

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