Literaturgefluester

2021-01-22

Das zweite Corona-Buch

Das Thema Corona, meine Leser wissen es, interessiert mich sehr und ich schreibe, seit wir uns in der Krise befinden, auch sehr viel darüber, so daß wieder wie auch in der Flüchtlingskrise eine Trilogie darüber entstehen wird. Kein Frühlingserwachen mehr“ ist das erste Buch, vor ein paar Monaten erschienen, ich ganz schön vermummt, weil man ja keine Kinder fotografieren soll, obwohl wir da ein schönes Foto von der kleinen Lia und ihrer Mama Anna hatten und das hätte ja ohne Corona ein Buch über eine ganz normale Dreierbeziehung werden wollen, dann folgte das Sommergeschehen und da hatte ich schon länger in der Seedosen-Bücherzelle ein Notizbuch gefunden. Die finde ich öfter mal in den Schränken und da waren auch ein paar sehr schöne dabei. Aber dieses war schon ein bißchen beschreiben und zwar wurde da ein Festival im Sonnenpark geplant und die Idee für mein Sommer Corona-Buch, wo es auch um mein alter Ego, die Schriftstellerin Eja Augustin und auch, um ein Handy, das in einen Blumentopf fällt, dazu haben mich die Schreibimpulse aus dem kleinen Handybuch animiert und ein paar Veranstaltungen, die ich im Sommer besucht habe, haben mir auch den Input gegeben und dabei ist die Idee über eine Maskenverweigerin zu schreiben, ein wenig übergeblieben und einen dystopischen Roman über die Corona-Krise wollte ich ja auch schon lange schreiben. Aber wie schreibt man den? Wenn ich vor ein einhalb Jahren ein Buch darüber geschrieben hätte, daß wir alle Masken tragen müßen, daß die Polizisten mit einem Maßstab herumrennen und von einem fünfhundert Euro verlangen, wenn man sich auf eine Parkbank setzt, daß man sich freitesten muß und zu Silvester keine Böller werfen darf, dann wärs ein solcher geworden. Da hätte man mir vielleicht noch sagen können, „Das ist aber jetzt total unrealistisch, da ist aber deine Fantasie ganz schön mit dir durchgegangen!“ Und so fängt auch mein drittes Corona-Buch die „Mathilde im Coronaland,“ geschrieben vorwiegend im November 2020 im Rahmen des „Nanowrimos“ an, nämlich mit einem Absagebrief an die liebe Autorin, datiert mit Ende 2019 und dann kommt, undatiert, ein Brief der Mathilde an ihre Enkeltochter bevor sie ins Nichtgeimpften-Ghetto zieht und dazwschen liegt das Jahr 2020. Nun gut, das ist auch noch ein bißchen Utopie, denn das buch erst im Rohtext fertig und jetzt wird noch eifrig korrigiert. Das buch gibt es also noch nicht, dafür ist das „Notizbuch“ da und ich löse wieder die Gewinnspielfragen auf. Leider hat sich wieder niemand gemeldet, der das Buch gewinnen will. Aber vielleicht will mir einer für eine Leserunde kommentieren oder eine Rezension schreiben. 1. Das Buch wurde, das habe ich schon geschrieben, in der Bücherzelle bei der Seedose gefunden. 2. Ein Festival im Kulturzentrum Sonnenpark 3.Im Weinhaus Sittl bei einer Lesetheaterveranstaltung. Ich war auch dort Ende Juni und habe mich da mit einer älteren Dame unterhalten, die das Vorbild zur Aloisia wurde. Und die nächste Idee oder das nächste Corona-Buch wird das dritte Literaturgeflüsterbuch mit den dort vorhandenen Corona-Texten werden und da gibt es ja schon sehr sehr viele.

2020-10-24

Das dritte Buch in diesem Jahr und das erste über Corona

Hurra, hurra, es ist da mein neues Buch, das die Dreiecksgeschichte zwischen der Kuratorin Roswitha, ihrem Assistenten Viktor und ihrem an Demenz erkranken Mann, den Geschichtsprofessor Egon schildert und das, weil es der Zufall so wollte zu meinem ersten Corona-Text geworden ist.

Um die Gewinnspielfragen aufzulösen. Es geht, um die schon erwähnte Dreiecksbeziehung und dieverbotene Liebe zwischen einer älteren Frau zu einem jungen Mann. Die Pflegehelferinnen heißen Janina und Zsuzsanna und das Museum ist das Wien-Museum.

Das Thema Corona beschäftigt mich ja, wie meine Leser wahrscheinlich wissen sehr. So ist im Sommer ein weiterer Text nämlich das „Braunrotkarierte Notizbuch“ entstanden, der jetzt beim Alfred liegt, der es Druckereifertig machen soll und ich brüte gerade über einen dritten und denke da „Das kann ich nicht, das geht nicht, da bin ich zu betroffen, da stehe ich mitten drin, um über den Tellerrand zu schauen!“

denn ich will ja so gerne enen dystopischen Roman über die Corona-Situation, die ich, glaube ich, auch, so empfinde, schreiben.

Im „Frühlingserwachen“ empfindet es der Egon ja auch ein bißchen so und drücke mich derzeit noch ein wenig darum herum. Habe, wenn man es will, eine Schreibblockade oder eigentlich gar nicht, denn wenn ich den Rohtext während des „Nanowrimos“ schreiben will, habe ich ja noch eine Woche Zeit und einen ungefähren Handlungsrahmen und ein paar Personen hätte ich ja auch schon für meinen dritten Corona-Text bzw. „Achten Nanowrimo“. Auch schon ein paar Seiten. Denn da gibt es zuerst einen Absagebriefes eines Verlags.

„Leider, leider können wir Ihr Manuskript nicht nehmen, weil viel zu unrealstisch!“

. Dann konnt ein Brief der Mathilde an ihre Enkeltochter, bevor sie in das „Nichtgeimpften-Ghetto“ zieht und dann könnte das Ganze mit dem Silvester 2019-2020 beginnen. Die an der spanischen Grippe verstorbene Großmutter Barbara, beziehungsweise ihre Tagebücher, die die verschnupfte Mathilde, die da zu Hause bleiben muß, finden könnte, auch noch eine Rolle spielen. Dann kommt der Virus aus China, die Enkeltochter Jasminka wird geboren und Mathilde mag keine Maske tragen und sich nicht registrieren lassen und erlebt solcherart ein dystopisches jahr, läßt sich von ihrer Nachbarin Rosa, die zur Contakttracerin umgeschult wird, einkaufen, die lernt einen postiv getestetenKanzleramtmitarbeiter kennen und hat einen Bruder, der einmal eine Schwester war und das Ganze dann im Monat November locker hinunter schreiben und zu meinem vierten oder dünften 2020 buch machen?

Wäre schön und ich bin auch sehr produktiv, eine Vielschreiberin, von der doch einige behaupten, daß ich es gar nicht kann und noch nie so etwas Schlechtes, wie ich es produziere, gelesen haben. Da bleibe ich schon realistisch und denke zuviel der Ehre, mein fast fünfzigjähriges bemühtes Schreiben wird schon mindestens durchschnittlich sein, wenn auch sehr realistisch und nicht so sehr abgehoben und möchte nun einen dstopischen Roman produzieren, mal sehen wie es wird.

Wer sich außer an der Leserunde zu beteiligen oder mir vieleicht eine Rezension über das „Frühlingserwachen“ schreiben , sich auch noch in mein bisherigen Werk einlesen möchte, dem kann ich das zweite „Literaturgeflüstebuch-Mein Schreiben, meine Bücher“ sehr empfehlen. Auch da kann man noch bei der Leserunde mitmachen, ebenso beim zweiten Buch, das in diesem Jahr erschienen aber auch schon im Vorjahr nämlich im November anläßlich des „Siebenten Nanowrimo“ geschrieben wurde und wer sich für die Entstehung des dystopischen Romans interessiert, dem sind die kommenden Schreibberichte sehr zu empfehlen.

Sich also einlesen in das neue Buch, ein paar Szeneschmankerln sind auchhier oder in der Vorschau zu finden.

Lesung wird es ja coronabedingt höchstwahrscheinlich keine geben, obwohl ich ja bei der Poet-Night oder bei meinem Geburtstagsfest vorstellen hätte können.

Also wer mehr darüber wissen will, die Probekapitel lesen und dann in der Leserunde darüber diskutieren. Ich schicke das Buch bei Interesse auch gerne zu und habe eines in den Wortschatz am Margaretenplatz gelegt.

2020-04-26

Lesen in Corona-Zeiten

Nachdem der „Welttag des Buch“ vorbei und wahrscheinlich trothz schon wieder geöffneter Buchhandlungen, natürlich mit Mundschutz, Sicherheitsabstand und nur einer Person pro zwanzig Quadratmeter, etwas anders, als sonst geworden ist, widme ich mein heutiges Krisentagebuch dem Lesen, was ich, könnte man so sagen, schon längst tun hätte sollen und das auch schon habe, denn eigentlich hat ja alles, das heißt meine Beschäftigung mit der Krise mit der Absage der Leipziger Buchmesse angefangen. Da war das Virus gerade in Italien angekommen. Es gab die ersten Todes- und auch die ersten Quarantänefälle und da kamen auch die entsprechenden Literaturempfehlungen.

„Lest Camus „Pest!“ hat zuerst Wolfgang Tischer vom Literaturcafe empfohlen. Später folgten ihm andere und es gab auch Gruppenlesungen aus diesem Buch, das ich, wie ich mich erinnern kann, im Sommer 1973 nach meiner Matura im Gartenhäuschen meiner Eltern mitten drin in meiner philosphischen und Weltveränderungskrise im Gartenhäuschen meiner Eltern mit Begeisterung gelesen habe.

Das lese ich jetzt nicht noch einmal, denn das tue ich angesichts meiner Bücherberge ja selten, daß ich ein Buch zweimal lese, als ich mich im Rahmen meiner „Berührungen“ mit Stefan Zweig beschäftigt habe, habe ich das mit „Der Welt von gestern“ getan, aber jetzt hatte ich die Bücher von „Leipziger Buchpreis“ angefragt und noch andere Neuerscheinungen vor mir.

Ein Verlag hatet auch eine vierzehn Bücher-Empfehlung für jeden Tag der Quaratäne je eines. Die Pest war natürlich dabei und als dann in Österreich die Maßnahmen eingesetzt wurden, haben die Autoren, deren Lesungen abgesagt wurden, ihre Lesungen ins Netz gestellt.

Es gab und gibt die „Corona-Lesungen“, die „Corona -Tagebücher“, etcetera und ich habe, als die Veranstaltungen abgesagt wurden und ich infolgedessen auch am Abend in die Badewanne gestiegen bin, und gelesen und gelesen habe und die ersten Bücher über die Krise sind auch erschienen.

So hat mich „Rowohlt“ darüber informiert, daß der Bestsellerautor Paulo Giordano, von dem ich ja zwei Bücher gelesen habe und das dritte auch gefunden habe, ein Sachbuch über „In Zeiten der Ansteckung“ geschrieben hat, in dem er über die situation in Italien informiert. Das habe ich angefragt, auch versucht es über Netgalley zu bekommen, habe aber da noch auf Nele Pollatscheks „Brexit oder Oxbrigde-Buch“ gewartet und dieses dann in Zeiten als Boris Johnson wegen Covid 19 auf der Intensivstation lag auch bekommen, als PFD nicht alsBuch, denn die Krise hat ja  auch die Grenzen zugemacht und so scheinen Bücner aus Deutschland nicht oder nur sehr schwer zu mir zu kommen und als mich „Rowohlt“ gefragt hat, ob meine Adresse stimmt, weil sie soviele Bücher zurückbekommen, habe ich an den „Berlin-Verlag“ und auch an „Suhrkamp“ geschrieben und gefragt, ob sie mir das „Oxbridgde-Buch“ und das von Lutz Sailer, das trotz Zusagen nicht gekommen ist, vielleicht als PDF schicken können?

Sie haben und da meine Leseliste sowohl, was das Backlistlesen, als auch die Neuerscheinungen trotzdem sehr lang ist, hatte ich auch keinen Lesemangel und habe gelesen und gelesen, was ich ja sehr gerne tue und auch alles quer durch den Gemüsegarten, die „Leipziger-Buchpreisbücher“ sofern sie zu mir kamen, dann die Neuerscheinungen, da waren interessanterweise einige Krimis dabei und dann auch einige deutsche oder österreichische Neuerscheinungen von denen ich mir vorstellen können, daß sie demnächst, das heißt wenn es das dann noch gibt auf den „Deutschen oder Österreichischen Buchpreislisten“ stehen können. Das heißt wiederum der „Deutsche- und der österreichische Buchpreis“, der Schweizer ebenfalls, sind ausgeschrieben, die Juries bestellt, die Bücher werden eingereicht und werden wohl, wenn nicht die Verlage vorher pleite gehen, gedruckt. Ob es die Frankfurter-Messe in diesem Sinne geben wird, kann ich mir jetzt schwer vorstellen. Aber wir fahren dort ohnehin nicht hin und die zwanzig Bücher kann man ja aus den hundertachtzig oder so eingereichten auf jedenfall aussuchen und notfalls auch wieder übers Internet vergeben.

In Österreich gilt das, was die österreichische Buchmesse und den „Österreicheischen Buchpreis“ betrifft dasselbe und da ja sowohl die „Alte Schmiede“, als auch die Hauptbücherei einen Teil ihres Programms online ablaufen läßt und der Hauptverband Katja Gassner dafür engagiert hat, daß sie mit österreichischen Autoren spricht, bin ich ja diesbezüglich ganz gut informiert, habe sowohl einige österreichisches als auch deutsche Neuerscheinungen, wie  beispielsweise Bov Bjergs „Serpentinen“ gelesen und das neue Buch der Claudia Bitter bei „Klever“ angefragt, ob ich es bekomme ist noch nicht so klar und auf zwei mir schon versprochene „Diogenes-Bücher“ wartn ich auch noch, dafür ist jetzt das PDF des Giordano- Buchs zu mir gekommen und so kann ich das, was man während einer abgesagten Buchmesse, das habe ich ja schon ganz am Anfang geschrieben und während der Ausgangssperre, die ja trotz der ganzen Diskussion über die schrittweise Geschäftsöffnunge  und der schrittweisen Sport. und Veranstaltungsbeginn immer noch gilt, am besten tun kann, nämlich lesen lesen, lesen.

Ich habe Margit Heumann ja ein wenig verstört, als ich ihr kommentierte, daß ich mich sicher nicht mit Maske in die „Alte Schmiede“ setzen werde. „Man gewöhnt sich an alles!“, hat sie mir geantwortet „und ich gehe damit schon einkaufen!“

Da habe ich das Glück das das der Alfred für mich tut, dem es Spaß macht, die Verkäuferinnen damit zu schreken, daß er sich ein rotes Kopftuch so wie ein Bankräuber oder ein Wildwestheld um sich herumbildet. Das habe ich gerade in einer Eugen Szene in meinem „Kein Frühlingserwachen“ so beschrieben, wo ich ja die Corona-Krise herrlich aussnütze, wie ich ja auch meine Eindrücke eigentlich gleich zu Beginn beschrieben habe, als Zeitdolument für die Nachwelt, habe ich Xeniana kommentiert, worauf sich der Uli mokierte, wer sich wohl für meine Zeitdokumente interessen würde?

Weiß ich nicht, ob das jemand tut. Ist auch egal und vielleicht nur für mich wichtig alles aufzuschreiben und was mich ja an der Krise am meisten stört, sind die Polizeimaßnahmen, daß eine Mutter beispielsweise fünfhundert Euro Strafe zahlen muß, wenn sie mit ihrem Kind Ball spielt oder drei Leuten im Wald nachgeschoßen wird, wenn sie den Sicerheitsabstand nicht einhalten. Die Diskussion, ob die Corona-App verpflichtet sein wird und ich einen Schlüßel mitnehmen muß, wenn ich kein Handy habe oder, daß Kriminalbeamte eingesetzt werden, um positive Geteste nach ihren Kontakten zu fragen.

Das stört mich und finde ich bedenklich, auch wenn der <innenminister immer lächelt und sich bei den „Österreicher und Österreichinnen und den in Österreich lebenden Menschen!“, dafür bedankt, daß sie die Maßnahmen so  brav einhalten und ich da immer denke, daß wir sehr aufpassen müßen, daß wir diese Entmüdigungen nicht noch haben, wenn Corona längst vorbei ist.

Also, es ist das Ärgste, was ich je in meinem Leben erlebt habe, daß ich mich, wie in einem dystopischen Roman dabei fühle und das jetzt auch meinen an „Alzheimer“ erkrankten Egon so erleben lasse, habe ich schon geschrieben und sonst geht es mir gut.

Ich gehe wenig aus dem Haus, war nur vorigen Sonntag mit dem Alfred auf der Mostalm, wie wir das, wenn wir Sonntags in Wien sind ja immer tun, wenn ich das mit den Schüßen da schon gewußt hätte, hätte ich es vermieden,  lese und schreibe viel, auch wenn das niemanden interessiert, was ich über Corona denke und wünschen tue ich natürlich auch, daß mein Corona-Tagebuch wie mein übrigers „Literaturgeflüster“ viel gelesen wird und sich vielleicht auch einige Leugte für meine selbstgemachten Bücher, das „Lese und Schreibebuch“, das jetzt an die Druckerei gehen kann, das „Fräulein No“, das noch beim Alfred liegt und das „Kkein Frühlingserwachen“ das  umständlebedingt ein Corona-Roman, obwohl es gar nicht so geplant war, werden wird und an dem ich zwischen meinen Stunden, von denen ich ein Drittel telefonisch mache, eifrig auf der Terrasse schreibe.

Und natürlich wirkt sich diese Quarantäne auch auf meinen Bücherzugang aus. Da kommen Erstens, wie schon erwähnt, jetzt vermehrt E-Books oder PDFs herein, die ich ja nicht so gerne lese und wenn ich wenig aus dem Hause gehe, komme ich auch nicht zu den Bücherschränken.

Ein wenig doch natürlich, wenn ich zum Briefkasten muß oder die Plastikflaschen entsorge und so habe ich in den letzten Tagen auch Dominik Bartas „Vom Land“ von dem man jetzt  sehr viel hört, Constantin Göttferts „Steiners Geschichte“, wo ich schon einmal die Präsentation in der „Alten Schmiede“ hörte und als Letztes besonders erfreulich, weil es mir noch fehlte Gertraud Klemms „Erbsenzählen.“

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