Literaturgefluester

2020-12-19

Vorschau auf „Ein braunrot kariertes Notizbuch“

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Wieder ein Corona-Text. Die Schriftstellerin Eja Augustin hat sich im Sommer in das elterliche Häuschen in St. Georgen am Steinfeld zurückgezogen, um dort einen Roman zu schreiben. Es ist die Zeit der wiedereingeführten Maskenpflicht und der Reisewarnungen.
Eja findet in der Bücherzelle am Viehofner See ein Notizbuch in dem einige Eintragungen stehen, die sich auf ein geplantes Festival beziehen.
Im Seedosen-Restaurant in das sie sich später auf einen Kaiserspritzer setzt, beobachtet sie ein streitendes Paar, das von einem Handy spricht, das der Freund der rothaarigen jungen Frau, ein Polizist namens Simon, in einen Blumentopf geworfen haben soll.
Das inspiriert Eja zu einer Romanidee, denn eine prekäre Philosophiestudentin hat sie noch in Wien bei einer Künstlerdemo getroffen und eine alte Klavierprofessorin bei einer Lesetheateraufführung, die sie ebenfalls dort besuchte.

Schon wieder ein neues Buch, das vierte in diesem Jahr, zumindestens die vierte Vorschau. Das Buch selber wird wahrscheinlich erst am Anfang des nächsten Jahrs erscheinen und das „Braunrotkarierte Notizbuch“ ist sozusagen der zweiten Teil der sogenannten Corona-Trilogie.

Teil eins ist „Kein Frühlingserwachen mehr“, der dritte „Mathilde im Corona-Land“, meinem achten „Nanowrimo“ an dem ich gerade korrigiere.

Hier wieder die drei Fragen mit denen man das Buch gewinnen kann:

1.Was hat es mit dem Notizbuch auf sich und wo wurde es gefunden?

2, Was will Kathi organisieren?

3 Bei welcher Veranstaltung hat Eja das Vorbild, der Tante Aloisa kennengerlent?

Ich lade wieder herzlich zu einer Leserunde ein, würde dafür wieder Bücher verschicken und beim „Frühlingserwachen“ kann man sich auch noch bei der Leserunde beteiligen.

Die Schreibberichte verlinke ich auch, damit man den Schreibprzeße ein wenig nachvollziehen und mir sozusagen beim Schreiben über die Schulter blickenkann, beziehungsweise sich beim Beantworten derGewinnspielfragen leichter tut:

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Und nun seien wir gespannt,wie es mit Corona weitergeht und ob es noch einen Teil vier, fünf, etcetera geben wird, denn das Thema Corona interessiert mich ja sehr.

2020-10-24

Das dritte Buch in diesem Jahr und das erste über Corona

Hurra, hurra, es ist da mein neues Buch, das die Dreiecksgeschichte zwischen der Kuratorin Roswitha, ihrem Assistenten Viktor und ihrem an Demenz erkranken Mann, den Geschichtsprofessor Egon schildert und das, weil es der Zufall so wollte zu meinem ersten Corona-Text geworden ist.

Um die Gewinnspielfragen aufzulösen. Es geht, um die schon erwähnte Dreiecksbeziehung und dieverbotene Liebe zwischen einer älteren Frau zu einem jungen Mann. Die Pflegehelferinnen heißen Janina und Zsuzsanna und das Museum ist das Wien-Museum.

Das Thema Corona beschäftigt mich ja, wie meine Leser wahrscheinlich wissen sehr. So ist im Sommer ein weiterer Text nämlich das „Braunrotkarierte Notizbuch“ entstanden, der jetzt beim Alfred liegt, der es Druckereifertig machen soll und ich brüte gerade über einen dritten und denke da „Das kann ich nicht, das geht nicht, da bin ich zu betroffen, da stehe ich mitten drin, um über den Tellerrand zu schauen!“

denn ich will ja so gerne enen dystopischen Roman über die Corona-Situation, die ich, glaube ich, auch, so empfinde, schreiben.

Im „Frühlingserwachen“ empfindet es der Egon ja auch ein bißchen so und drücke mich derzeit noch ein wenig darum herum. Habe, wenn man es will, eine Schreibblockade oder eigentlich gar nicht, denn wenn ich den Rohtext während des „Nanowrimos“ schreiben will, habe ich ja noch eine Woche Zeit und einen ungefähren Handlungsrahmen und ein paar Personen hätte ich ja auch schon für meinen dritten Corona-Text bzw. „Achten Nanowrimo“. Auch schon ein paar Seiten. Denn da gibt es zuerst einen Absagebriefes eines Verlags.

„Leider, leider können wir Ihr Manuskript nicht nehmen, weil viel zu unrealstisch!“

. Dann konnt ein Brief der Mathilde an ihre Enkeltochter, bevor sie in das „Nichtgeimpften-Ghetto“ zieht und dann könnte das Ganze mit dem Silvester 2019-2020 beginnen. Die an der spanischen Grippe verstorbene Großmutter Barbara, beziehungsweise ihre Tagebücher, die die verschnupfte Mathilde, die da zu Hause bleiben muß, finden könnte, auch noch eine Rolle spielen. Dann kommt der Virus aus China, die Enkeltochter Jasminka wird geboren und Mathilde mag keine Maske tragen und sich nicht registrieren lassen und erlebt solcherart ein dystopisches jahr, läßt sich von ihrer Nachbarin Rosa, die zur Contakttracerin umgeschult wird, einkaufen, die lernt einen postiv getestetenKanzleramtmitarbeiter kennen und hat einen Bruder, der einmal eine Schwester war und das Ganze dann im Monat November locker hinunter schreiben und zu meinem vierten oder dünften 2020 buch machen?

Wäre schön und ich bin auch sehr produktiv, eine Vielschreiberin, von der doch einige behaupten, daß ich es gar nicht kann und noch nie so etwas Schlechtes, wie ich es produziere, gelesen haben. Da bleibe ich schon realistisch und denke zuviel der Ehre, mein fast fünfzigjähriges bemühtes Schreiben wird schon mindestens durchschnittlich sein, wenn auch sehr realistisch und nicht so sehr abgehoben und möchte nun einen dstopischen Roman produzieren, mal sehen wie es wird.

Wer sich außer an der Leserunde zu beteiligen oder mir vieleicht eine Rezension über das „Frühlingserwachen“ schreiben , sich auch noch in mein bisherigen Werk einlesen möchte, dem kann ich das zweite „Literaturgeflüstebuch-Mein Schreiben, meine Bücher“ sehr empfehlen. Auch da kann man noch bei der Leserunde mitmachen, ebenso beim zweiten Buch, das in diesem Jahr erschienen aber auch schon im Vorjahr nämlich im November anläßlich des „Siebenten Nanowrimo“ geschrieben wurde und wer sich für die Entstehung des dystopischen Romans interessiert, dem sind die kommenden Schreibberichte sehr zu empfehlen.

Sich also einlesen in das neue Buch, ein paar Szeneschmankerln sind auchhier oder in der Vorschau zu finden.

Lesung wird es ja coronabedingt höchstwahrscheinlich keine geben, obwohl ich ja bei der Poet-Night oder bei meinem Geburtstagsfest vorstellen hätte können.

Also wer mehr darüber wissen will, die Probekapitel lesen und dann in der Leserunde darüber diskutieren. Ich schicke das Buch bei Interesse auch gerne zu und habe eines in den Wortschatz am Margaretenplatz gelegt.

2020-10-09

Vorschau auf „Kein Frühlingserwachen mehr?“

Frühjahr 2020, die Corona Krise ist ausgebrochen. Geschäfte, Restaurant, Schulen und auch die Museen wurden geschlossen, sodaß die fünfundsechzigjährige Wien-Museum-Kuratorin, Roswitha Herweg ihre geplante Ausstellung über das „Rote Wien“ im Homeoffice vorbereiten muß.

Dabei telefoniert sie viel mit ihrem Assistenten Viktor, in dem sie sich fast ein wenig verliebt, während ihr an Alzheimer erkrankter Mann Egon, ein ehemaliger Universitätsprofessor, der von der slowakischen Personenbetreuerin Janina betreut wird, die Krise als einen dystopischen Roman erlebt.

 

So schaut es aus mein nächstes Buch, der erste Corona-Text, der mich in diesem Frühjahr sehr beschäftigt hat.

Und ein kleines oder großes Schmankerl für meine Leser gibt es auch, nämlich eine Premiere, nicht das neue Buch, denn das ist ja schon bald das fünfzigste. Aber das erste Mal, das mich jemand mit einem Schal maskiert sieht und für alle die es noch genauer wisen wollen.

Das Foto ist gestellt, beziehungsweise habe ich mich nur für die Aufnahme im Harlander Vorzimmer in das Schalensbemble, das mir der Alfred einmal am Markt von St. Pölten  kaufte, gewickelt, obwohl ich ja ursprünglich ein anderes Coverbild  nehmen wollte, nämlich die Anna und die kleine Lina schön maskiert, ein Bild, das mir die Anna während des Lockdown, wo ich bis Ostern ja nicht nach Harland gekommen bin, schickte, da man aber keine Kinderbilder mißbrauchen soll, sieht man jetzt mich hübsch verkleidet und für alle, die trotzdem etwas bemängeln wollen, ja es stimmt, der Schal, den die Roswitha Herweg in der Tasche trägt, wenn sie sich auf die Bank oder in ihr Museum schleicht, um sich mit ihren Assistenten dort zu treffen, ist lila und nicht rötlich und eine Haube hat sie  auch nicht auf, aber das ist wohl die künstlerische Freiheit die auch für mich gilt.

Aber jetzt zu den drei Gewinnspielfragen mit denen man, wenn man das möchte, das Buch nach Erscheinen gewinnen kann:

  1. Worum geht es in dem Buch noch außer Corona?
  2. Wie heißen die slowakischen Pflegehelferinnen, die Egon Herweg betreuen?
  3. Wie heißt das Museum in dem sich die Roswitha mit ihrem Viktor trifft?

Hinweise zur Beantwortung sind wahrscheinlich in den Schreibberichten x Jetzt wünsche ich viel Vorfreude mit den Textbausteinen und rufe wie mmer zu einer Leserunde auf, beziehungsweise vergebe ich nach Erscheinen fünf Bücher an die, die mit mir in meinen Blog über das Buch diskutieren möchten.

Und jetzt die Schmankerln:

Ein überraschender Besuch

Die Veränderung

Der Heimweg

Lauter Vernaderer

Ein schrecklicher Verdacht

Egons Verdacht

Eine unerlaubte Demonstration

Und interessant füge ich hinzu, daß in diesem jahr schon zwei andere Bücher von mir erschienen sind und das nächste auch schon fast fertig korrigiert ist.

2020-09-13

Das siebente Nano-Buch

Hurrah, hurrah es ist da das „Fräulein no“ das Buch das ich vorigen november sowohl in Basel als auch in Wien während des „Nanowrimo“ geschrieben habe.

„Fräulein Nos Nachtcafe“, die Geschichte von dem Arzt mit der Pschoseerfahrung, der dadurch seinen kassenvertrag verliert, in einem Cafe die Schauspielschülerin Nolantha kennenlernt und die ehemalige Germanistin Gerti Schuster, die jetzt in einem Obdachlosenheim wohnt und eine Kopftuchfrau angespuckt haben soll.

Ich löse die Gewinnspielfragen auf, beziehungsweise habe ich Frage eins und zwei schon oben beantwortet und die Anna hat sich vom Ulrich getrennt, weil sie wegen des Selbstmords ihres Vaters seine Pschose nicht aushzuhalten glaubt.

Leider hat sich wieder niemand dafür interessiert, ich vergebe aber wieder Bücher oder PDFS an die, die mit mir in einer Leserunde bei den Kommentaren darüber diskutieren und ihre Meinung darüber bekanntgeben wollen.

Ebenfalls würde ich mich über Rezensionen freuen und wünsche viel Spaß beim lesen bei meinem noch Corona freien Buch.

2020-07-27

Vorschau auf „Fräulein Nos Nachtcafe“

Filed under: Buchpromotion — nagl @ 00:05
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Der Allgemeinmediziner Ulrich Blumenbach hat nach
dem Tod seiner Mutter eine Psychose durchgemacht.
Infolgedessen wurde er von seiner Freundin Anna
verlassen und hat seine Praxis verloren.

In dieser Situation lernt er in einem Nachtcafe nicht
nur die Schauspielschülerin Nolantha kennen, die
dort als Servierein tätig ist, sondern kann auch einer
ehemaligen Patientin aus einer Krise helfen.

Hurrah, hurrah, es wird fertig mein siebenter „Nanowrimo“, das Buch das ich im vorigen November in Basel und auch in Wien geschrieben  und da im Anhang auch von den  Schreibprozessen berichtet habe.

Wie immer gibt es drei Fragen, mit denen man das Buch nach Erscheinen gewinnen kann. Also

  1. Worum geht es in dem Buch?
  2. Wer ist das Fräulein No?
  3. Warum hat sich Anna von Ulrich Blumenbach getrennt.

Das wärs über rege Beteiligung würde ich mich wieder freuen. Wenn das Buch dann erschienen ist, wird es wieder eine Leserunde geben, für die man sich sich jetzt schon anmelden kann.

Die Schreibberichte gibt es auch hier zu finden:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

 

2019-10-10

Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman

Hurrah, hurrah, es ist da mein sechsundvierzigstes selbstgemachtes und neunundvierzigstes Buch, zu dem ich im Frühling 2018 in der Schreibgruppe, die es damals noch gegeben hat, drei Textanfänge zu der frischpensionierten Frau, die vom Literaturhaus nach Hause geht, an einer Kreuzung ein weißes Auto mit drei Personen stehen sieht und beschließt darüber einen Roman zu schreiben, verfaßt habe.

Die Idee dazu ist mir etwas früher gekommen und bei der KritLit 2018 kann ich mich erinnern, daß ich mit Wolfgang Helmhart den Pflegehelfer oder Hauskrankenpfleger darüber gesprochen habe, daß eine demente erfolglose Schriftstellerin plötzlich experimentell zu schreiben beginnt und damit berühmt wird oder zumidestens Aufmerksamkeit erregt und die Idee zur Maria Mattuschek war geboren.

Zu schreiben habe ich dann im Sommer 2018 angefangen und am ersten November, womit die Frage  beantwortet war, ob ich beim „Nanowrimo“ mitmachen soll, wurde ich mit unter fünfzigtausend Worten im Rohtext fertig, habe den Winter und den Frühling korrigiert und korrigiert und am Mittwoch ist das Buch, das zwischen acht und fünf avisiert war, gerade noch rechtzeitig gekommen, daß es sich für den Gegenwartsliteraturworkshop bei Stephan Teichgräber noch ausgegangen bin, dem ich dann „proudli“ mein sechsundvierzigsten Selbstgemachtes überreichen konnte.

In den „Wortschatz“ habe ich es noch nicht gelegt, wer daran interessiert ist, aufpassen, heute oder spätestens morgen, wenn ich zum Dramatikworkshop zu Stephan Teichgräber gehe, werde ich ein gewidmetes Exemplar hineinlegen, jetzt aber erst einmal die Gewinnspielfragen beantworten, zu denen sich leider wieder niemand gemeldet hat.

Also hier die Antworten:

Gelesen habe ich die erste Maria Mattuschek Szene schon auf dem Volksstimmefest und werde sie wieder bei der „Poet Night“ im November lesen, die ersten Szenen sind in der Schreibgruppe entstanden, das habe ich schon geschrieben und die Nichte Ruth erschrickt, als ihre Tante ihr sagt, daß sie das mit dem Buch erst mit Matthes Enck besprechen will, weil der ja schon vor fünfzehn Jahren gestorben ist.

Leider hat sich auch niemand gemeldet, der mit mir oder für meine Leser ein „Mimikryspiel“ machen wollte, also poste ich den ersten Absatz zum ersten Satz, da auf meiner Website ja nicht die erste Szene, sondern erst die wo Maria Mattuschek, meine demente alte Dichterin vorgestellt wird, zu finden ist.

„Am Abend war Magdalena Kirchberg im Literaturhaus gewesen. Ein junger Autor hatte seinen ersten Roman vorgestellt. Sie hatte durch die Zeitung davon erfahren. Weil sie nicht gewußt hatte, was sie sonst anfangen sollte, war sie hingegangen. War ihr doch, als sie den „Standard“ bei einer Tasse Kaffee durchgeblättert hatte, eingefallen, daß sie, da ihr die Krankenkasse ihren Vertrag per Ende des Quartals aus Altersgründen gekündigt hatte, sich ihre Tochter Magda seit drei Jahren bei ihrem Freund in Graz befand und sich nur sehr selten bei ihr meldete, ihr Leben umstrukturieren sollte, damit sie nicht depressiv wurde. Da hatte sie jedenfalls zu ihrem Nachbarn Momo, einem fünfundzwanzigsten Afghanen, der eigentlich Mohamed hieß, diesen Namen aber nicht leiden konnte, gesagt, als sie aus der Wohung gegangen war, um Milch, Joghurt, Brot, Eier, Gemüse und das, was sie sonst für das Mittagessen brauchte, zu besogen.“

Neugierig geworden und Lust mehr über das Buch zu erfahren? Auf der Website findet sich, wie erwähnt eine Leseprobe. Da kann man das Buch auch bestellen, ich bin aber immer noch an einer Leserunde interessiert, um in Austausch mit meinen Lesern und Leserinnen zu kommen.

Wer also das Buch lesen und mit mir hier unter den Kommentaren darüber diskutieren möchte, dem schicke ich es gern in Buchform oder auch als PDF zu, ansonsten lade ich alle ein, bei der „Poet Night“ ein Stück daraus zu hören und freue mich sehr über das zweite Buch, das in diesem Jahr von mir erschienen ist und mein Beitrag zu den Herbstneuerscheinungen darstellt, das man zwar nicht auf den Buchpreislisten  finden kann, aber trotzdem  schön geworden ist.

2019-09-20

Vorschau auf „Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“

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„Die fünfundsechzigjährige Physiotherapeutin Magdalena Kirchberg stellt an ihrem ersten Pensionstag fest, daß sie, weil ihr ihre Patienten fehlen, ihre Tochter Magda mit Hund und Freund in Graz als Flüchtlingsbetreuerin lebt und sie außer ihrem Nachbarn Momo und ihrer Supermarktkasserierin Nastasja Stankic kaum Kontakte nach außen hat, in ein tiefes Pensionloch fallen könnte, so daß sie, um eine Depressison zu vermeiden, als sie am Abend vom Literaturhaus nach Hause geht, an einer Kreuzung einen weißen BMW stehen sieht, in dem sich drei Personen, zwei Männer und eine junge Frau befinden, die sie an ihren Gynäkologen und die Hebamme erinnern, die ihr bei der Geburt ihrer Tochter Magda vor fünfunddreißig Jahren geholfen haben und an einen Psychiater erinnern, die der Stationsarzt damals zu ihr gerufen hat, einen Roman darüber zu schreiben, weil sie das nach ihrer Matura eigentlich Schriftstellerin werden wollte, diesen Wunsch auf Anraten ihres Vaters aber alsbald aufgegeben hat.

Während sie das zu realisieren versucht, erzählt ihr ihr aus Afghanistan geflohener Nachbar Momo, der sich in Österreich als Heimhelfer ausbilden ließ, obwohl er eigentlich Medizin studieren wollte, von seiner an Alzheimer erkrankten Klientin Maria Mattuschek, einer erfolglosen Schriftstellerin, die ihre sozilakritischen Romane bisher selbst herausgegeben hat, jetzt aber von ihrer Nichte Ruth, als experimentelle Dichterin entdeckt wurde.“

Es ist soweit, das Cover für das neue Buch, mein sechsundvierzigstes Selbstgemachtes ist fertig. Der Text kann an die Druckerei gehen und ich kann das Buch hier schon vorstellen und wieder im Rahmen eines kleinen Gewinnspieles auf es aufmerksam und neugierig machen.

Also wieder drei Fragen, mit denen man das Buch nach Erscheinen gewinnen kann. Ich verlose ein Exemplar an dem oder die, der

  1. weiß, wo ich aus dem Buch schon gelesen habe
  2. in welchen Rahmen, die ersten Szenen entstanden sind und
  3. mir verrät, warum Ruth erschrickt, als Maria Mattuschek sagt, daß sie erst mit Matthes Enck sprechen will, bevor sie den Vertrag, für das Buch, das Ruth herausgeben will, unterschreibt?

Die Antworten sind sowohl in der Leseprobe auf der Website, als auch in den Schreibprozessen, die ich wieder unten verlinke, zu finden.

Ein „Mimikriy-Gewinnspiel“ mit den ersten Sätzen, will ich auch wieder machen.

Mein erster Satz lautet lapidar: „Am Abend war Magdalena Kirchberg im Literaturhaus gewesen“

Wenn mir zwei oder drei meiner Leser  auf meine Mailadresse „evajancak@fastmail.com“ einen Absatz  dazu schreiben, kann ich die, mit meinem, in den Promotionsartikel stellen und wer dann errät, welcher Absatz von mir ist, bekommt auch ein Buch.

Weiters würde ich auch gerne wieder eine Leserunde machen. Und vergebe dafür fünf Bücher an die, die sie lesen und dann mit mir im Promotionsartikel darüber diskutieren möchten.

Und jetzt die Artikel, die auf den Entstehungsprozeß des Buches hinweisen:

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2019-01-30

Vor dem Erscheinen

In der „Alten Schmiede“ hat Kurt Neumann, der ja seit Herbst nicht mehr das literarische Quartier leitet, aber noch Veranstaltungen macht, eine neue Reihe eingeführt, wo er und das ist sehr sehr interessant und kann ich nur ganz ohne Werbung sehr empfehlen, jeweils einen Autor sein noch nicht erschienenes Buch vorstellen läßt.

Das gab es schon einmal mit Franzobels „Floß der Medusa“, diesmal ist aber fast ein ganzes Symposium daraus geworden. Jedenfalls haben die „Gesellschaftsräume der Literatur“ mit Marlene Streeruwitz schon um fünf angefangen und die ersten beiden Reihen waren für ein Literaturwissenschaftlerteam reserviert und die gesellschaftlichen Räume sind, glaube ich, auch für Marlene Streruwitz reserviert, ist sie ja eine politische gesellschaftspolitische Autorin, die sich kein Blatt vorm Mund nimmt und auch schon eine Reihe von Wahlkampfromane geschrieben hat, die sie auf ihrer Website veröffentlicht.

Der neue Roman soll „Flammenwand“ heißen, im Mai bei „Fischer“ erscheinen und die Vorpräsentation wurde, wie schon erwähnt literatur- und politikwissenschaftlich sehr genau eingeleitet.

Zuerst hat es aber mit den Lesererfahrungen der Kindheit begonnen und da hat sich die 1950 geborene den 1949 geborenen Sprachlehrer und Freund Kurt Freimüller eingeladen, der auch ein Vielleser ist, wie Kurt <neumann einleitete und der hat ein katholisches Kinderbuch mitgebracht, das auch Marlene Streeuwitz in ihrer Jugend gelesen hat, wo es, um arme fromme Knaben, die von bösen Türken ausgebeutet werden geht und um fromme Mädchen,  die mit einem oder für ein Röslein für den lieben Gott sterben.

Arg oder eigentlich schon fast lustig und mir dem sozialistischen Arbeiterkind, das  mit Vera Ferra Mikura aufgewachsen ist, eher unverständlich, aber so war wahrscheinlich die Kindheit auf dem Land und dann ging es weiter mit Konstanze Fliedl, der Professorin für Literatur, die gleich mit der literarischen Modernen weitermachte, dabei Hofmannsthal, Ödon von Horwath, Kraus und Doderer erwähnte und den letzten beiden oder auch dem ersten scheint Marlene Streeruwitz die kritische sehr kritisch gegenüberzustehen. Dann wurde es politisch, es kamen nämlich zwei Politwissenschaftler und denen hat Marlene Streerwitz offenbar ein Protokoll oder ein Tagebuch geschickt, wo sie genau die politischen Ereignisse des Jahres 2018, also da, wo die neue Regierung die Mindessicherung einsparen und den syrischen Flüchtlingen, die Lehrstellen, etcetera verweigern will, aufnotierte und das irgendwie in Fußnoten oder sonstwie in ihren Roman einbauen will.

Die vierte Strecke war dann wieder der Literaturwissenschaft gewidmet und da zog Mandy Dröscher Teille einen Bogen sämtlicher Frauengestalten der Marlene Streerwitz und stellte Verbindungen zu ihnen her, die neue ist eine zweiundfünzigjährige Lehrerin namens Adele, die in ein Sabbatical geht, dabei nach Stockholm fährt und dort den winter kennenlernt, wie Marlene Streerwitz beziehungsweise die Literaturwissenschaftler schon verraten haben.

Dann gab es eine Pause und dann ist es in den Keller gegangen, das heißt vorher konnte man dem Lektor Roland Spar und Daniela Strigl, die offenbar von Bremen schon wieder zurück ist, sagen was man noch diskutiert haben wollte, denn es gab dann eine Lesung und noch ein Gespräch aus oder über den Roman, wo sich aber, was eigentlich sehr schade ist, das Publikum nicht direkt beteiligen konnte.

Eigentlich sehr schade, denn Marlene Streerwitz ist ja eine begnadete Rednerin und hat viele Ideen, wo ich ihr gerne auch bei einigen widersprochen hätte, aber ich bin ja nicht so sprachgewandt und hätte wahrscheinlich auch keine Chance gehabt bei ihr durchzukommen. Denn die Veranstaltung über ein Buch mit dem Lektor und der Autorin ein viertel Jahr vor dem Erscheinen zu reden, ist ja sehr spannend und auch sehr ungewöhnlich, wenn ich an die Sperrfristen und die Spoilerdiskussionen denken und Marlene Streeruwitz eröffnete die Diskussion auch gleich in dem sie die Veranstaltung mit einem noch nicht eingefrorenen Steak oder Hendl verglich, denn wenn es erst in die Buchpreise geht, meinte sie ist es zu spät und man kann an dem Text nichts mehr ändern.

Man kann das zumindest was die E-Bookschiene betrifft, glaube ich, schon, bei Blogromanen kann man das auch und spannend ist auch die Frage, ob das Buch, wenn es dann erschienen ist, auf der öst oder dBp Liste stehen wird oder vielleicht gar den österreichischen wenn schon nicht den deutschen Buchpreis bekommt, nominiert wird es sicher werden, wenn sich Marlene Streeruwitz, die sich ja schon vorher sehr kritisch draüber äußerte, nicht verweigert, bestimmt und spannend ist ja auch, daß ich  fast ein ähnliches Projekt hinter mir haben, nämlich die politischen Ereignisse von 2017 in der „Unsichtbaren Frau“ verarbeitet und da habe ich ja auch einige Male noch vor dem Erscheinen und natürlich mit viel kleineren Publikum und mit viel weniger Aufwand daraus gelesen. Mir ist also das noch nicht eingefrorene Lesen vertrauter als das andere und in dem Roman geht es was ja auch vielleicht ein Parallele zu meiner Amanda ist, auch um Stockholm und auch um eine Lehrerin für Deutsch als fremdsprache.

Ansonsten scheint es auch noch um vieles andere zu gehen, um Liebesverweigerungen, einen plötzlich auftauchenden Hermelin, ein Mann, der eine Frau nicht anruft oder vielleicht betrügt, um mehrmals wiederholte Sequenzen und wenn ich es richtig verstanden habe, vielleicht auch um eine Psychose.

Das versteht die Psychologin vielleicht so oder würde es so interpretieren, Marlene Streuwitz hat da eher von den Kränkungen der Frau gesprochen und jene Adele scheint, obwohl sie alle Chanzen hatte und im materiellen Wohlstand lebt, sehr gekränkt und da denke ich, die ich mir ja manchmal die Vedeos der Rechten anhöre, die ja  lautstark verkünden,  daßeine Frau nicht mehr alleine auf die Straße gehen kann, ohne gleich vergewaltigt zu werden und die sich ja auch über das dritte Geschlecht oder, daß die Stadt Hannover eine gendergerechte Sprache in den Ämtern einführen will, sehr mokieren, daß wir sehr aufpassen müßen, da nicht einen großen Rückschritt zu erleben.

Aber marlene Streeruwitz ist ja sehr emanzipiert und was die Austriazismen in ihren Büchern und wahrscheinlich auch ihre Arbeit mit den Lektoren betrifft sehr priveliegiert, ihre Frauengestalten haben sich schon sehr weiterentwickelt, sind vielleicht auch nicht so glücklich geworden und wenn ich es wieder richtig veranstanden habe, hat Marlene Streeruwitz auch von einer Schreibkrise gesprochen, in die sie gefallen ist, wo sie eigentlich nicht mehr schreiben wollte, das aber doch getan hat und im Mai wird das Buch, das sich vielleicht durch die  Diskussion noch ein bißchen verändert hat, erscheinen und das ist sehr interessant, wenn es auf die buchpreisliste kommt, werde ich es vielleicht lesen und dann bestimmt an den Diskussionsabend zurückdenken, der einen wirklich den Literaturbetrieb hautnah erleben ließ und das ist mir, die ich ja meine Schreibprozesse auch immer veröffentliche und die daran interessierten hautnah mitnaschen lassen, eigentlich auch sehr vertraut.

2019-01-03

Die unsichtbare Frau

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Alternativtext

Das neue Buch

Hurrah, hurrah, es ist da, mein fünfundvierzigstes selbstgemachtes Buch und das  erste im Jahr 2019, die „Unsichtbare Frau“, die den Wahlkampf von 2017 und die politische Wende, den Rechtsruck Österreichs, an Hand einer Bloggerin und ihren Blog „Die unsichtbare Frau“, beschreibt.

Frisch aus der Druckerei gekommen, kann ich es proudly präsentieren und die Gewinnspielfragen der Vorschau auflösen:

  1. Das Vorgängerbuch sind die Bloggeschichten „Besser später als nie“, die hier im Blog zum größtenteils aus Schreibimpulsen entstanden sind und die sich hier finden lassen. Das Buch ist eine unpolitische Geschichte, die allerdings Personen als Helden habt, die man auch hier, wie etwa Lilly Schmidt, die Bloggerin, finden kann.
  2.  Die Orte in denen das Buch spielt, sind Wien, hier geht die unsichtbare Frau des Nachts mit der Tarnkappe auf Kopf auf ihre Traumreisen, New York, wo die Bloggerin Lilly Schmidt ihre Amanda Siebenstern auf Reisen schickt, Stockholm wo Jonathan Larsen um seine Frau trauert und einen Nobelpreisvorschlag machen soll und dann noch Frankfurt, wo es ja die Buchmesse gibt und ein nicht genannter Ort in Deutschland, wo der rechte Blogger Alfons Tratschke zu Hause ist.
  3. Die beiden Schriftsteller die im österreichischen Kulturinstitut von New York auftreten, sind Jonathan Franzen und Daniel Kehlmann.

Hiermit ist das Gewinnspiel zu Ende. Leider hat sich keiner gefunden, der die Fragen auflösen und das Buch gewinnen wollte.

Deshalb wiederhole ich noch einmal den ersten Satz:

„Amanda Siebenstern fühlte sich müde und erschöpft, als sie nach Hause kam.“

Wer mir hierzu einen Absatz schreiben will, kann auch noch ein Buch gewinnen, habe ich zwei oder drei Absätze, stelle ich sie hier mit meinem Absatz hinein und man kann raten, was das Original und was die „Fälschung“ ist und auch ein Buch gewinnen.

Wer nicht raten will, kann sich an einer Leserunde über das Buch beteiligen. Dafür vergebe ich fünf Bücher und bitte um Kommentare und eine rege Diskussion.

Der liebe Uli, der das Vorbild für den Alfons Tratschke war, der hier ja schon seit zwei Jahren, wie der Alfons auf Lilly Schmidts Blog, kommentiert, wird sich sicher melden und seine Meinung sagen und vielleicht auch wie der Alfons über die „linksverseuchten Frauen“ schimpfen.

Aber vielleicht gefällt es ihm auch, ich bin gespannt und wer sich zuerst in das Buch ein wenig einlesen möchte, ist hier richtig.

Es hat sich einmal ein Kommentierer von mir gewünscht, mehr über die Lesung von Daniel Kehlmann und Jonathan Franzen zu erfahren. Falls er hier noch mitliest, das wäre jetzt die Gelegenheit.

2018-12-16

Vorschau auf „Die Unsichtbare Frau“

Wien im Herbst 2017 kurz vor der Wahl, bei der sich wieder eine blauschwarze Regierung bilden soll.

Lilly Schmidt, die in New York Kuratorin am österreichischen Kulturinstitut ist, schreibt einen Blogroman, in dem sie eine „Unsichtbare Frau“, die prekär beschäftigte Deutschlehrerin, Amanda Siebenstern, des Nächtens zu Donald Trump, Recep Erdogan, Wladimir Putin oder auch Minister Basti schickt, um ihnen die Leviten zu lesen, beziehungsweise sich in das Politgeschehen einzumischen.

Während das passiert wird sie sowohl von ihren Eltern, die wir aus „Besser spät als nie“ kennen, als auch von der vierundzwanzigjährigen Germanistikstudentin Slavenka Jagoda aus Bratislava oder Kosice besucht, die ihre Dissertation über die „Unsichtbare Frau“ und den Einfluß von Blogromanen schreiben will.

Außerdem gibt es den mit der gegenwärtigen Politik unzufriedenen Alfons Tratschke, dem alles zu „linksverseucht“ erscheint, einen Techniker und Hobbyschriftsteller, der die Frankfurter Messe besucht und der Nobelpreis für Literatur wird in diesem Jahr natürlich auch vergeben.

 

Hier also die Vorschau auf die „Unsichtbare Frau“, das Buch, das den Wahlkampf von 2017 beschreibt und demnächst an die Druckerei gehen wird.

Auf der Website gibts man das Probekapitel zu finden, hier wieder ein Gewinnspiel für die, die sich für das Buch interessieren und eines nach Erscheinen gewinnen wollen. Unten verlinke ich die Schreibberichte, die beim Rätsel helfen können. Also:

  1. Wie heißt das Buch, das man als das Vorgängerbuch bezeichnen könnte und was ist das besondere an ihm?
  2. Wie heißen die Orte in denen das Buch spielt?
  3. Wie heißen die beiden Schriftsteller die im österreichischen Kulturinstitut von New York lesen, als Slavenka Jagoda dort eintrifft?

Und hier der erste Satz des Buches:

„Amanda Siebenstern fühlt sich müde und erschöpft, als sie nach Hause kam.“

Wer möchte kann mir im Sinne eines „Mimikry-Spieles“ einen Absatz dazu schreiben. Wenn ich ein paar bekomme, stelle ich sie mit meinem Absatz in die Präsentation und man kann raten, was das „Original“ und was die „Fälschung“ ist und wieder ein Buch gewinnen.

Ich würde auch wieder gerne eine Leserunde veranstalten, wo man über das Buch diskutieren kann und vergebe dafür bis fünf Exemplare.

Wer daran interessiert ist, bitte melden. Rezensionsexemplare kann ich auch zur Verfügung stellen.

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