Literaturgefluester

2022-05-27

Kein soziales Kreditieren

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 20:13
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Am Sonntag bin ich ja, ich habe es schon geschrieben, mit den „Gestohlenen Jahren“, das heißt mit dem dritten Text in diesem Jahr, ich höre schon meine Kritiker stöhnen, ist das nicht ein bißchen viel? Ja wahrscheinlich, aber das Schreiben ist mir sehr wichtig, das Thema Corona auch und so sind jetzt schon zehn Corona-Bücher und viele viele „Literaturgeflüster-Texte“ darüber entstanden. Fein und nur schade, daß ich damit so unbemerkt bleibe und jetzt die Frage, was kommt als nächstes?

Wieder keine Idee und ein paar Tage diesbezüglich ratlos gewesen. Aber macht ja nichts, habe ich doch einen Recherchenachholbedarf und bin außerdem, da der Alfred mit dem Karli noch in Kroatien ist, auch die Zeit dazu, also losmarschieren und recherchieren, um das Thema für das nächste Werk zu suchen.

Wie stelle ich mir das vor? Herummarschieren mit dem Notizbuch in der Hand oder in der Tasche und aufschreiben, was ich so erlebe. Geht nicht in der Praxis. Natürlich ja, denn meine Kondition ist noch nicht so gut und maskenlos Straßenbahnfahren kann man ja auch nächste Woche noch immer nicht. Wenn ich dann einkaufe oder Bücher finde, bin ich müde und gebe den Plan dann auf.

Aber trotzdem bin ich am Montag ein bißchen früher ins Volkskundemuseum zum „Tag der Lyrik“ der GAV gegangen und am Mittwoch nach meiner elf Uhr Stunde ins Schloßquadrat essen, dann in den KIK eine schwarze Leggin kaufen und dann die Bücher nach Hause tragen, die ich im „Wortschatz“ gefunden habe und vielleicht doch ein bißchen Mittagsschlaf. Da hat dann noch eine Klientin angerufen und um fünf gabs eine Ausstellungserföffnung der „Schule für Dichtung“. Da habe ich mich dann in die „Aida“ auf der Mariahilfserstraße gesetzt, wo ich schon jahrelang nicht war. Als Studentin aber öfter dort Kaffee und Kolatschen gefrühstückt. Das habe ich jetzt wieder gemacht. Die Uniformen der Serviererinnen waren anders, aber immer noch rosa und die Dame, die sich dann an den Nebentisch setzte, ein Petit four, einen Mocca und ein Mineral bestellte und mit der Servierin smalltalkte, die ich dann mit Maske im Nebengeschäft sah, heißt jetzt Steffi Schuster, ist fünfundsechzig und Psychologin und halt, liebe Eva, du wolltest doch nie mehr etwas über Corona schreiben, dafür aber über das soziale Kreditsystem oder die Ki. Aber ein utopischer Roman ist doch nicht so mein Genre? Nun wird doch was über Corona und das soziale Kreditsystem kommt auch hinein. Da habe ich mir jetzt ein paar Videos aus China angeschaut und wui, da ist die Utopie schon längst Wirklichkeit geworden und „1984“ harmlos dagegen, weil die neue Normalität, die auch zu uns kommen soll, denn Bologna und Wien probiert schon herum.

Also ein manchmal maskentragendes Alter Ego. Zu autobioografisch solle es ja nicht sein. Sie will einen Essay darüber schreiben und hat ein „Patenkind“ oder eine „Ziehtochter“, ein unerschwünschtes schwarzes Kind, das vor zwanzig Jahren in Peking gegen die Einkindpolitik verstieß und jetzt auch Psychologie studiert, im Austria-Center auf der Test und Impfstraße gearbeitet hat und jetzt bei Steffi Schuster putzt.

Wui das wäre schon etwas. Genaugenommen zwei Szenen, vier Seiten Text und eintausendneunhundert Wörter. Dann wirds schon wieder vage. Aber ich habe ja Zeit, kann die Geschichte entstehen lassen und muß nicht schon wieder in zwei Wochen mit dem Rohtext fertig sein, eh schon wissen, da ich mich damit ja wiederhole und noch etwas kann ich schreiben, bevor ich zu den zwei Szenen gekommen bin, habe ich die blaue Mappe durchgeblättert, in der ich meine alten Rezensionen bzw. Verlagsabsagebriefe aufgehoben habe. Da sind noch welche aus den Neunzehnachtigerjahren dabei und interessant ist, daß alle eigentlich das selbe schrieben:

Sprache ungenau, Grammatik- und Rechtschreibfehler, aber Thema interessant und als ich noch kein Thema hatte, habe ich gedacht, experimentiere ich ein bißchem mit der Sprache. Versuche mich im Experimentellen und in der Mappe habe ich noch einen Brief von Klaus Khittl gefunden, der mir genau das geraten hat, mal ein bißchen mit der Sprache experimentieren. Jetzt habe ich zwar schon ein Thema und zwei Szenen, aber das kann nicht schaden und lockerer, als bisher gehe ich es auch an, die Hemmung ist weg, bin ich doch schon eine alte Profi, wieder mal sehr gespannt, wie es weitergeht und werde es berichten.

2022-05-26

Das sechsundfünfzigste Digi und siebente narrative Corona-Buch

Schon wieder ein neues Corona-Buch werden vielleicht manche stöhnen. Vielleicht sagen sie auch toll, da kann man ja die Corona-Entwicklungen der letzten Jahre aus der Sicht einer maßnahmenkritischen linken Frau gut nachvollziehen und jetzt sind wir ungefähr im Frühjahr 2022 oder ein bißchen früher.

Die Impfpflicht droht nach als Damoklesschwert über den Köpfen und wird vom Günther Binder und Helene Hofer beeinsprucht oder eine gemeinsame Stellungnahme abgegeben und ich habe den Text Anfang des Jahres begonnen und war dann ein paar Wochen später schon damit fertig. Ja das geht schnell bei mir. Das Buch ist auch nicht sehr dick, den tausend Seitenroman schaffe ich derzeit nicht, dafür mehr aber kürzere Texte.

Wem es also interessiert lade ich gern in eine Leserunde ein, stelle das Buch oder PDF dafür zur Verfügung und lade ein einen Kommentar darüber abzugeben oder vielleicht sogar eine Rezension zu schreiben.

Das wäre fein und würde mich freuen und die Gewinnspielfragen löse ich hiermit auch auf, da die Zeitspanne zwischen der Vorschau und dem Erscheinen diesmal sehr kurz gewesen ist, war vielleicht nicht viel Gelegenheit die Fragen zu beantworten, also

  1. Es geht um eine junge Germanistikstudentin, die an der Sprachkunst studieren will, aber abgelehnt wird und auf eine Ausschreibung stößt, wo ein Roman über das moderne Frauenleiden gesucht wird, den sie dann zu schreiben versucht und während sie das tut, die Liebe ihrer Freundin Greta miterlebt und bei ihrer Nachbarin einiges beobachtet, was sich in den Text einbeziehen läßt.

2.Günther Binder sucht bei Helene Hofer sowohl Rat und Unterstützung, als er merkt, daß seine Gattin Elfi ihn vielleicht betrügt, als auch bezüglich des Impfpflichtgesetzes, das sie, wie schon erwähnt gemeinsam beinspruchen beziehungsweise ihre Stellungnahme dazu abgeben.

3.Likör hat Wilhelm Busch in seiner „Frommen Helene“ geschrieben und dieses Büchlein hat Onkel Bernhard seiner Nichte in die Hand gedrückt, als sie von ihm wissen wollte, worüber sie ihren Roman schreiben soll? Dann hat er aber noch den „Faust“ und die „Effi Briest“ aus dem Regal geholt.

Und in Buch acht oder neun, das „Corona-Texte-Buch“, gibt es ja auch, „Die Uhren haben ihre Zeit verloren oder Fritzi Jelinek sucht einen Autor“, das gerade auf den Alfred wartet, damit er es Druckereifertig machen kann, hat Emma Baldinger, die inzwischen an der „Sprachkunst“ aufgenommen wird, einen zweiten Roman geschrieben und damit den „Rausiser Förderungsbuch“ gewonnen. Aber wo ist die Autorin beziehungsweise der Autor, denn Hans Haller steht am Cover und Fritzi Jelinek, die wir schon aus der „Absturzgefahr“ und „Der Pensionsschockdepression“ kennen, hat das Buch lektoriert.

Also seinen wir gespannt auf meinen achten erzählenden Corona-Text und hoffen wir, daß es bald die „Vorschau“ dazu gibt.

Ich korrigiere inzwischen eifrig an meinen neunten Corona-Roman, der auch nicht besonders lang geworden ist, „Die gestohlenen Jahre“ weiter, der nocheinmal die Corona-Situation thematisiert und da, das kann ich schon verraten, geht es auch um einen Roman, der darüber geschrieben wurde und der kann in diesen Fall vielleicht den „Bachmann-Preis“ gewinnen.

Und da gibt es eine Szene, die ich pünktlich zum heurigen „Bachmann-Preis“, bei dem man, wie ich glaube, doch nicht mit 2G antreten muß, obwohl die Texte schon vorher eingereicht werden mußte, als diese Regel noch galt.

Und ein oder zwei Bachmann-Texte, oder wo ich mich darüber mokierte, gibt es auch schon.

2022-05-14

Vorschau auf „Frauenleben Frauenleiden“

Filed under: Buchpromotion — nagl @ 00:50
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Das vierte Buch das in diesem Jahr nach den „Hundert Seiten“, dem „Seitengewitter“ und dem „Arbeitstitel“ erscheinen wird und das ich im Jänner geschrieben habe. Der Ausgangspunkt war ein Webinar der jurenka Jurk, wo eine Teilnehmerin von einem alten Onkel schrieb, der achtzig und Lektor ist, soll sie sich von ihm ihre Texte lektorieren lassen?

Da machte es bei mir, die ich mich ja für alte Menschen, alte Frauen in den „Hundert Seiten“ oder dem alten Psychiater im „Seitengewitter“ sehr interessiere, klick. Wie ich dann zur „Effi Briest“, dem „Gretchen“ und der „Frommen Helene“ gekommen bin, weiß ich nicht mehr und ich sollte auch nicht zu viel verraten, sondern mit den drei Gewinnspielfragen, auf das Buch aufmerksam machen, das hoffentlich bald erscheinen wird. Also

  1. Worum geht es in dem Buch?
  2. Warum treffen sich Günter Binder und Helene Hofer in ihrer Wohnung und was beeinspruchen sie da?
  3. Was hat man angeblich, wenn man Sorgen hat, wo steht das geschrieben und was hat das mit meinen neuen Buch zu tun?

Ich würde ja gerne nach den Cover fragen und wissen wollen, was das mit dem Buch zu tun hat, wo eine Studentin einen Roman über das moderne Frauenleben schreibt und dabei die Covid-Maßnahmen erlebt. Aber das wäre unfair, denn zu schwer. Denn eigentlich hat es gar nichts mit dem Buch zu tun, weil dort niemand auf eine Corona-Demo geht. Das habe aber ich mit dem Alfred im Februar, glaube ich, getan und bin da beim Burgtheater vorbeigekommen. Und da hing das Plakat, eine Impfaufforderung würde ich vermuten und da mir das gefallen hat und das Buch ja in Corona-Zeiten spielt, habe ich es ausgewählt.

Und jetzt kommen noch die Schreibberichte, damit man sich über das Buch und, wie es mir beim Schreiben ging informieren, sowie die Fragen auf diese Art und Weise vielleicht leichter beantworten kann.

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2022-04-22

Ein Buch aus der Zukunft

Filed under: Buchpromotion — jancak @ 00:00
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Hurrah, hurrah, das dritte Buch in diesem Jahr, drei sind schon geschrieben oder am Fertigwerden und alles dreht sich wiederum um Corona.

Diesmal sind wir schon im Jahr 2053 und die Drehbuchautorin Joana Bernard fliegt von New York nach Wien um ein Drehbuch über die Pandemie von 2021 zu schreiben.

Es ist mein kürzestes Buch bis jetzt, glaube ich und ich habe es von November und Dezember 2021 geschrieben und danach korrigiert.

Jetzt zu den Fragen aus der Vorschau:

  1. Das Foto befindet sich auf den „Wiener Verhältnis“, denn da fliegt Hanna Richter von Wien nach New York um über Jakob Mandelbaum zu forschen, der 1938 von dort nach New York emigrierte. Sie verliebt sich in dessen Enkel Henry und schreibt ein Buch darüber. Mein erstes Digibuch, das inzwischen leider vergriffen ist.

2.Jakob Mandelbaum wie schon beschrieben und es ist, glaube ich, der Ururgroßvater

3.Sachertorte und Walzer im Stadtpark, damits ganz schön Wienerisch wird.

Leider hat die Fragen bisher niemand aufgelöst. Es gibt aber hier wieder die Möglichkeit einer Leserunde. Also wer das Buch lesen und hier darüber diskutieren will, bitte melden

und die drei Bücher die noch fertigwerden müßen sind:

„Frauenleben-Frauenleiden“

„Die Uhren haben ihre Zeit verloren oder Fritzi Jelinek schreibt einen Roman – ein Verschwörungsroman in vierzehn Episoden“ und

„Die gestohlenen Jahren“, das wäre dann der neunte erzählenden Covid Text. Das „Corona-Texte-Buch“ gibt es auch noch und hier noch einen Quiz. Wen den vielleicht jemand auflösen möchte.

2022-04-02

Vorschau auf „Arbeitstitel Wien 2021“

Filed under: Buchpromotion — nagl @ 00:18
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Schon wieder ein neues Buch, nach den „Hundert Seiten“ und dem „Seitengewitter“,, das dritte in diesem Jahr erschienene und außerdem habe ich, wie meine Leser wissen, in diesem Jahr schon zwei andere Texte, das „Frauenleben-Frauenleiden“ und „Die Uhren haben ihre Zeit verloren oder Fritzi Jelinek sucht einen Autor – ein Verschwörungsroman in vierzehn Episoden“ geschrieben und bin jetzt bei den „Gestohlenen Jahren“, von denen ich derzeit sechs Szenen, neunzehn Seiten und cirka 9 389 Wörter habe.

Uj, das geht wirklich wie am Fließband zu, könnte man kritisieren oder das Thema Covid interessiert mich wirklich und das läßt sich auch von allen Seiten betrachten oder immer hektischer werden. Die Zeiten und die Umstände, in denen wir leben sind wahrscheinlich schuld daran und nun zum neuen Buch, dem siebenten Corona-Text, wenn man die Blogartikel aus dem „Corona-Texte-Buch“ wegläßt, denn da gibt es vor dem „Wo wir waren oder hundert Seiten Depression“, schon „Kein Frühlingserwachen mehr“, „Das braunrot karierte Notizbuch“ und die „Mathilde im Coronaland“ und als ich meinen ersten Corona-Text geschrieben habe, habe ich die Situation als sehr dystopisch empfunden und wollte das auch so ausdrücken.

Das Problem ist nur, wenn man so Mitten im Wahnsinn steckt, weiß man nicht, wie man das beschreiben soll oder was rund herum passiert und wie es weiter geht. Denn es war ja Wirklichkeit und kein Roman.

Die „Mathilde im Coronaland“ schildert dann eine ähnliche Dystopie und endet damit, daß die Mathilde in ein NI-Ghetto zieht, das gab es zugegebnermaßen nicht, nur den Lockdown für Ungeimpfte und das 2G System, wo man seinen impßaß und Ausweis herzeigen mußte, wenn man einen Bleistift kaufen oder einen Kaffee trinken wollte, was in Wien immer noch passiert, das Ausweis zeigen, beim Bleistift kaufen genügt die Maske aber den Paß im Kaffeehaus, was ich nach wie vor für sehr skurril oder dystopisch halte.

Aber wie schreibt man über die Covid-Krise ,wenn man nicht weiß wie sie zu Ende geht?

Richtig man geht in die Zukunft und schreibt von dort zurück. Das ist natürlich auch gefährlich, weil ich ja nicht weiß, ob man 2053, meinem hundersten Geburtstag noch Maske tragen und sich impfen lassen muß und wie das mit der künstichen Intelligenz aussieht, aber diese Idee ist mir im letzten November gekommen, wo ich zuerst nicht wußte, soll ich jetzt beim Nano mitschreiben oder noch den letzten Text korrigieren.Dann wurde ich überraschend fertig und hab zumindestens einen Teilnano geschrieben und Vorsicht, es ist mein kürzestes Buch, also nicht einmal ein halber Nano und dockt auch an mein allerstes Digi an.

Es gibt eine Joana, die gerade in New York ihr Drehbuchstudium beendet hat und jetzt von einem Produzenten nach Wien geschickt wird, um dort ein Drehbuch über die Pandemie ausgehend von einem Zeitungsartikel, wo ein junger Mann eine Tankstellenkassierin mit einer Schreckschußpistole angeschoßen hat, als sie ihm anschnauzt doch seine Maske aufzusetzen, zu schreiben.

Und nun die Fragen, wo man das Buch gewinnen und sich damit, wenn man Lust hat, auch an der Lserunde nach Erscheinen des Buches, das schon an die Druckerei gegangen ist und also bald erscheinen wird, beteiligen kann.

  1. Auf welches meiner Bücher bezieht sich das Titelbild?
  2. Wie heißt der Held aus meinen „Wiener Verhältnissen“ und was hat er mit Joana Bernard zu tun und
  3. Welche Mehlspeisen werden in dem Buch gern gegessen und wo wird Walzer getanzt?

Ich wünsche viel Glück und viel Interesse und freue mich über fünfundfünfzigstes Indie-Buch.

2022-02-17

Die neuen Leipziger Buchpreisbücher

Die Leipziger Buchmesse, bei der ich 2018, wegen meines Knöchelbruchs, das letzte Mal war, wurde jetzt ja das dritte Mal abgesagt, verschoben oder auf den digitalen Raum verlegt. 2020 gab es es einen Messe Onlinetag, voriges Jahr im Mai eine Online Messe und heuer wurde die Messe, als ich mich schon über das Gastland Portugal informulierte, vor einer Woche abgesagt.

Den „Preis der Leipziger Buchmesse“ wird es aber geben und wird am siebzehnten März in der Glashalle vor Medienvertretern gestreamt werden.

Da habe ich ja einige Jahre die Vergabe verfolgt, manchmal auch per stream aus meinem Zimmer, wenn der Alfred auf Reisen war und seit zwei Jahren habe ich mich auch entschlossen mitzulesen und die Bücher anzufragen.

Da bin ich ja vom deutschen Buchpreis, den ich seit 2015 blogge, über den österreichischen den es seit 2016 gibt und den Schweizer den ich seit 2019 verfolge, auch zum Leipziger Buchpreis gekommen, der ja insofern etwas Besonderes ist, da da ja außer der Belletristik, auch Sachbücher, Essays auch Übersetzungen nominiert werden und da bin ich auf einige Schmankerln, gekommen bzw habe ich Bücher kennengelernt, die sonst wahrscheinlich an mir vorübergegangen wären.

Also sehr interessant, obwohl ich mich wahrscheinlich alternbedingt oder ist es doch die Corona-Depression momentan in einer Leseflaute befinde, also sehr langsam lese und mich daher erst durch zehn Neuerscheinungen lesen muß, bis ich an die Buchpreisbücher komme und der Preis daher dann wahrscheinlich schon vergeben ist, wenn ich soweit bin, habe ich mich wieder auf die Bücher gestürzt und voila, da ist sie schon da die neue „Leipziger Buchpreisliste“, die von Insa Wilke, Moritz Baßler, Anne-Dore Krohn, Andreas Platthaus., Myriam Schellbach, Shirin Sojitrawallaund Katharina Teutsch ausgesucht wurden:

In der Abteilung Belletristik wurden:

  1. Dietmar Darth „Gentzen oder betrunken aufräumen“, der Experimentalklassiker, der schon auf der deutschen Buchpreisliste stand.
  2. Tomer Gardi „Eine runde Sache“, da habe ich schon das PDF oder E-Book und durch eine Lesung habe ich mich auch schon gestreamt.
  3. Heike Gessler „Die Woche“
  4. Emine Sevgi Özdamar „Ein von Schatten begrenzter Raum“, davon habe ich, glaube ich, schon auf der letzten Frankfurter Buchmesse gehört.
  5. Katharina Poladjan „Zukunftsmusik“, die auch schon mal auf einer deutschen Liste stand.

Sachbuch/Essay:

1. Horst Biedenkamp „Michelangelo“, das habe ich, wie auch das nächste Buch nicht angefragt.

2. Hadija Haruna-Oelker „Die Schönheit der Differenz“

3.Christiane Hoffmann“ Alles was wir nicht erinnern“

4.Juliane Rebentisch „Der Streit um die Pluralität. Auseinandersetzungen mit Hannah Arendt“.

5.Uljana Wolf „Etymologischer Gossip“, PDF ist schon gekommen

Übersetzungen:

1.Hiromi Ito „Dornauszieher. Der fabelhafte Jizo von Sugamo“

2.Volter Kilpi „Im Saal von Alasto“

3.Hamid Ismailov „Wunderkind Erjan“

4.Marieke Lucas Rijeneveld „Mein kleines Prachttier“

5.Cecile Waajsbrot „Nevermore“ schon zugesagt.

Interessant und jetzt lesen, lesen, die Wagenbach Quartalbücher, die anderen Neurerscheungen und die Leipziger Buchpreisbucher, soweit sie kommen, damit ich weiß, was literarisch auf der Welt passiert und für die, die was von mir lesen wollen, kann ich verkünden „Wo wir waren oder Hundert Seiten Depression“ ist schon aus der Druckerei gekommen. Beteiligt euch an der Leserunde, das würde mich sehr freuen.

2022-02-06

Vorschau auf „Wo wir waren oder Hundert Seiten Depression“

Filed under: Buchpromotion — nagl @ 00:20
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Schon wieder ein neues Buch, werden meine Leser sagen.

Richtig, hurrah hurrah, das vierte Corona-Buch, wenn man die „Literaturgeflüster- Texte“ wegläßt und wenn ich richtig gerechnet habe, das zweiundfünzigste selbstgemachte Buch und eigentlich hätte es gar nicht um Corona, sondern um die Frauenbewegung gehen sollen.

Aber um nicht zuviel zu verraten, will ich doch wieder ein Gewinnspiel machen, also Leser ratet bitte:

  1. Wo ist mir die Idee zu dem Buch gekommen und was war der Auslöser?

2. Wo hätte ich eine Szene daraus lesen sollen? und

3. Wo wurde das Coverfoto aufgenommen?

Wer das errät gewinnt das Buch. So schwer ist das für meine regelmäßige Blogleser wahrscheinlich nicht und die Schreibberichte, wo man mehr über die Buchentstehung erfahren kann, verlinke ich natürlich auf, bin ich in meiner Buchvermarktung doch schon sehr professionell, obwohl ich gar nicht so erfolgreich damit bin.

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Drei Textproben gibt es auch schon im Blog zu finden

„Rückkehr nach Wien

„Ein männerhassender Feminist“

„Geburtstagsfest mit Streß“

Viel Spaß beim Lesen und freut euch neugierig geworden auf das Buch, das schon an die Druckerei gegangen ist.

2021-11-17

Siebzehnter Nanowrimotag

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 16:06
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Heute ist der siebzehnte November und da kann ich vermelden, obwohl ich mich heuer nicht für den „Nanowrimo“ angemeldet habe, weil ich Anfang des Monats noch am „Seitengewitter“ korrigiert habe, womit ich aber bald fertig gworden bin und so mit meinem nächsten Work on Progress, den Science Ficton Roman über die Pandemie mit dem „Arbeitstitel 2020/21“ beginnen konnte und da habe ich jetzt, kann ich stolz vermelden, vier Szenen, acht Seiten und 3590 Worte.

Ich habe bisher mehr oder weniger geschummelt, das heißt schon mal früher angefangen und mit einigen tausend Worten eingestiegen acht Mal beim „Nanowrimo“ mitgemacht, beim ersten Mal 2009, war ich am neunzehnten November mit 50867 Worten im Rohtext fertig und einmal schon am ersten November mit der „Magdalena Kirchberg“.

Jetzt habe ich gestern und vorgestern die vier Szenen und dreitausendfünfhundert Worte geschrieben, mache offiziell nicht mehr beim „Nanowrimo“ mit, denn da müßte ich ja täglich viertausend Worte schreiben, um noch bis zum Dreißigsten auf die fünfzigtausend Worte zu kommen und meine letzten Texte, hatten viel weniger Worte.

Das „Seitengewitter“ so an die dreißigtausend, die „Hundert Seiten“, auch nicht viel mehr, bei den „Nanos einige Male angestückelt, sonst war ich oft schon nach zwei Wochen fertig und jetzt habe ich ja die Idee mich mit der Science Fiction Schiene dem dystopischen Corona Raum anzunähern und weil man das ja in der Gegenwart nicht kann, habe ich die Idee geboren, das im Jahr 2099 in New York mit einem Drehbuch zu versuchen, wo die Autorin Joana Bernard, die Ururenkeltochter von Jakob Mandelbaum aus den „Wiener Verhältnissen“ schreibt ein solches an Hand einer Zeitungsnotiz aus dem Jahr 2021, wo einer, weil er keine Maske tragen wollte, in einer Tankstelle, die Angestelle dort nieder oder angeschossen hat.

Das ist, glaube ich, wirklich so passiert und daran kann man, glaube ich, die Corona-Situation, vielleicht ganz schön aufzeigen, denn wenn ich mir so die Videos ansehe, wo die Polizisten vor den Geschäften auf der Mariahilferstraße stehen und jeden, der in ein Geschäft hinein will nach seinem Impfpaß fragt, kommt mir das ganz schön dystopisch vor und ich denke öfter „Das pack ich nicht!“, spannend also darüber einen Film machen.

Die Idee ist, glaube ich, gut. Das Problem dabei wird wahrscheinlich wieder sein, daß ich nicht wirklich aus dem Jahr 2099, auf die Corona-Situation hinunterschaue, also erstens nicht weiß, wie das weiter und ausgehen wird und zweitens, wie sieht es in New York 2099 aus.

Trotzdem habe ich schon vier Szenen geschrieben und die spielen alle in New York, da ist die sechsundvierzigjährige Joana Bernard, Geburtstag 9. 11. 2053, ja dieser Gag muß sein, ihr Freund Bernie ist Fotograf. Dann gibt es noch den Producer Harry Goldstein, der ihr auf einer Party den Drehbuchauftrag gibt, bzw. die damalige Zeitungsnotiz schickt. Joana hat Haushalts-KI oder Roboter, trägt aber gerne altmodische Kleider, die von ihrer Mutter oder Großmutter stammen, kocht auch gern in ihrer Küchennische, obwohl man sich auch von Nährstofftabletten ernähren kann.

So weit, so what und jetzt wieder ein Scheideweg. Wie geht es weiter? Entwickle ich den Andreas Brunner Handlungsplot, EDV Techniker, arbeitslos geworden, weil er sich nicht impfen lassen will, die Freundin hat ihn verlassen, so daß er sich betrinkt und, als ihm die Tankstellenkassierin „Maske auf!“, anschreit, mit seiner Pistole herumfuchtelt, aus der Drehbuchentstehung heraus oder war das der Prolog und die Geschichte geht dann 2021 weiter mit dem Lockdown für Ungeimpfte mit den Polizeikontrollen und den Spitälern, die nicht wirklich aufgestockt werden. Die Freundin vom Andy Brunner könnte eine Krankenschwester sein, das ist, glaube ich, sicher ein spannender Plot und braucht sicher mehr als dreizehn Tage, wo man schnell die fünfzigtausend Worte hinunterschreibt und ich dann wieder bei dreißigtausend fertig bin.

Das will ich, eigentlich nicht. Also wieder, ich weiß, das habe ich schon öfter geschrieben, den Plot sich langsam entwickeln lassen. Die „Wiener Verhältnisse“ nochmals lesen und meine drei bzw. fünf schon vorhandenen Corona-Texte und dann zwei Geschichten schreiben oder die der Jana in New York, die den Plot entwickelt und am Ende vielleicht mit ihrem Elektroauto im scharzen Kleid zur Premiere fährt?

Das utopische New York wird auch Entwicklungszeit brauchen. Also eine spannende Aufgabe, wo ich meinen Kritiker vielleicht beweisen kann, daß ich doch schreiben kann. Spannend und vielleicht etwas anderes, als im Corona-Pool zu fischen.

Ich ibn gespannt, was daraus wird und bis Ende des Monats werde ich trotzdem meine „Nanowrimo- Berichte geben, so daß man nachvollziehen kann, wie weit ich bis zum dreißigsten November komme? Obwohl ich sicher keine fünfzigtausend Worte haben werde, es aber trotzdem spannend ist, mich an der „Nano-Schiene“ entlangzuhanteln und daran meine „Arbeitstitel- Schreibberichte abzugeben.

2021-05-13

Vorschau auf „Mathilde im Coronaland“

Filed under: Buchpromotion — nagl @ 00:04
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Wie schreibt man einen dystopischen Roman in Corona-Zeiten, in dem es plötzlich Maskenpflicht, eine ein- oder zwei Meter Abtandsregel, sowie Diskussionen über das Freitesten und eine mögliche Impfpflicht gibt?
Dieser Frage bin ich, nachdem ich schon zwei Corona-Bücher, nämlich „Kein Frühlingserwachen mehr?“ und „Ein braunrot kariertes Notizbuch“ geschrieben habe, in dem ich die Ereignisse vom Frühling, beziehungsweise Sommer 2020 schildere, nachgegangen und sie hat mich zu der Maskenverweigerin Mathilde, die sich ihre Einkäufe von ihrer Nachbarin Rosa Binder besorgen läßt, gebracht.

Die, eine gerade mit ihrem Studium fertiggewordene Germanistin, lernt, während sie eine Praktikumsstelle sucht und schließlich Contacttracerin wird, den Kanzleramtsmitarbeiter Benedikt Thalhammer im Rathauspark kennen, während ihr Geschwister Mar, eigentlich Maria, die Aufnahmsprüfung an der „Angewandten“ besteht.

Mathilde durchlebt das verflixte Corona-Jahr in dem sie im Tagebuch ihrer Großmutter Barbara liest, die vor mehr als hundert Jahren an der spanischen Gruppe gestorben ist. Sie hat einige seltsame Begegnungen mit ihrer 1946 verstorbenen Großtante Aloisia und schreibt, bevor sie in eine NI-Wohnung zieht, einen Brief an ihre Enkeltochter Jasminka, die sie nie gesehen hat.

So wird es auschauen mein neues Buch, mein drittes Corona-Buch und der Versuch  einen dystpischen Roman aus der Pandemie zu machen und wieder gibt es ein Gewinnspiel beziehungsweise drei Fragen mit denen man das Buch gewinnen kann:

1.  Wie heißen die zwei anderen Corona-Bücher, die es schon gibt?

2.  Was ist  das wirklich dystopische in dem Buch?

3. Von wem bekommt  Mathilde Besuch, den es eigentlich nicht geben kann und wen hat sie noch nie gesehen?

Das Probekapitel, das ein bißchen Einblick in das Buch geben kann,wird es bald geben und zur Erleichterung der Beantwortungverweiseich wieder auf die Schreibberichte, die es im Blog gibt.

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Ich wünsche viel Spaß beim Raten und verweise wieder auf die Leserunde, die es nach Erscheinen des Buches wieder geben soll, wo ich mich auf regen Austausch und rege Diskussion freue!

2020-12-19

Vorschau auf „Ein braunrot kariertes Notizbuch“

Filed under: Buchpromotion — nagl @ 00:14
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Wieder ein Corona-Text. Die Schriftstellerin Eja Augustin hat sich im Sommer in das elterliche Häuschen in St. Georgen am Steinfeld zurückgezogen, um dort einen Roman zu schreiben. Es ist die Zeit der wiedereingeführten Maskenpflicht und der Reisewarnungen.
Eja findet in der Bücherzelle am Viehofner See ein Notizbuch in dem einige Eintragungen stehen, die sich auf ein geplantes Festival beziehen.
Im Seedosen-Restaurant in das sie sich später auf einen Kaiserspritzer setzt, beobachtet sie ein streitendes Paar, das von einem Handy spricht, das der Freund der rothaarigen jungen Frau, ein Polizist namens Simon, in einen Blumentopf geworfen haben soll.
Das inspiriert Eja zu einer Romanidee, denn eine prekäre Philosophiestudentin hat sie noch in Wien bei einer Künstlerdemo getroffen und eine alte Klavierprofessorin bei einer Lesetheateraufführung, die sie ebenfalls dort besuchte.

Schon wieder ein neues Buch, das vierte in diesem Jahr, zumindestens die vierte Vorschau. Das Buch selber wird wahrscheinlich erst am Anfang des nächsten Jahrs erscheinen und das „Braunrotkarierte Notizbuch“ ist sozusagen der zweiten Teil der sogenannten Corona-Trilogie.

Teil eins ist „Kein Frühlingserwachen mehr“, der dritte „Mathilde im Corona-Land“, meinem achten „Nanowrimo“ an dem ich gerade korrigiere.

Hier wieder die drei Fragen mit denen man das Buch gewinnen kann:

1.Was hat es mit dem Notizbuch auf sich und wo wurde es gefunden?

2, Was will Kathi organisieren?

3 Bei welcher Veranstaltung hat Eja das Vorbild, der Tante Aloisa kennengerlent?

Ich lade wieder herzlich zu einer Leserunde ein, würde dafür wieder Bücher verschicken und beim „Frühlingserwachen“ kann man sich auch noch bei der Leserunde beteiligen.

Die Schreibberichte verlinke ich auch, damit man den Schreibprzeße ein wenig nachvollziehen und mir sozusagen beim Schreiben über die Schulter blickenkann, beziehungsweise sich beim Beantworten derGewinnspielfragen leichter tut:

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Und nun seien wir gespannt,wie es mit Corona weitergeht und ob es noch einen Teil vier, fünf, etcetera geben wird, denn das Thema Corona interessiert mich ja sehr.

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