Literaturgefluester

2017-07-16

Zuviel und zu flüchtig schreiben?

Das ist  ein Vorwurf, der mich nun schon seit über neun Jahren verfolgt und mit dem ich, obwohl ich es ja eigentlich sollte, nicht so ganz gelassen umgehen kann.

Denn eigentlich sollte es mir ja“wurscht“ sein, wenn Kommentare, wie „Wui ist das schlecht!“, kommen und denken, ich tue was ich kann und bemühe mich auch sehr, aber eigentlich ist mir die Rechtschreibung ja egal.

So sollte es vielleicht sein, ich bringe es aber doch nicht zusammen, weil ich, wie mein Kritiker Uli schreibt, nur gelobt sein will?

Da denke ich nur, aber schon ein bißchen und natürlich habe ich ein paar Rechtschreibfehler, weil ich schon in der Schule dachte, die sind ja egal und nun im Leben merke, den Kritiker und den Verlagen ist es das wahrscheinlich nicht und die Ersteren picken sie sich bevorzugt heraus und legen den Finger auf die Wunden, die Letzteren schreiben,die bewußten Absagebriefe oder reagieren überhaupt nicht.

Das kann mir nun seit 2000 egal sein, denn da mache ich meine Bücher selbst, seit 2008 blogge ich darüber und denke, das ist eigentlich toll, daß ich da seit neun Jahren mein literarisches Leben dokumentiere und für mich ist es das auch und da ich nun schon an die vierzig Jahre mehrmals in der Woche in die „Alte Schmiede“, ins Literaturhaus, etcetera gehe,  wahrscheinlich tausend ungelesene Bücher habe und auch noch so an die drei bis fünf Bücher im Jahr veröffentliche, kommt so einiges zusammen.

Daneben bin ich noch berufstätig, habe Familie, gehe wandern und auch sonst noch einiges zu tun, schlafen muß man auch und so plane ich für mein tägliches Bloggen eigentlich ungefähr eine Stunde ein.

So lange brauche ich, glaube ich, im Durchschnitt für einen Blogartikel, aber manchmal schreibe ich zwei oder auch drei am Tag, wenn ich auch noch ein Buch gelesen habe oder neben der Veranstaltung auch noch etwas über mein Schreiben berichten will.

Stoff also in Hülle und Fülle, wen interessiert das alles?, denkt sich vielleicht der Alfred, der ja meine Bücher geduldig korrigiert oder mein Kritiker Uli, der hat das einmal, glaube ich, so geschrieben.

Der Alfred meint eher, schreib nicht so viel, denn wer kann soviel lesen?

Aber wenn mir soviel einfällt, finde ich das  eigentlich schön. Mein Blog ist mein literarisches Archiv, schreibe ich immer und da finde ich es tolle, wenn ich so einfach nachschauen kann, was ich b eispielsweise am  zwölften Mai 2009 gemacht habe.

Ich korrigiere auch, wenn mir das der Uli nicht glaubt,  meine Blogartikel, mindestens, einmal nachdem oder bevor ich sie veröffentlicht habe.

Aber da sind dann noch immer Fehler drinnen, das stimmt, denn meine Texte korrigiere ich inzwischen ein paar Monate und manchmal so, wie in den  letzten zwei Monaten war es auch besonders hektisch.

Denn da habe ich ja beispoelsweise während meiner Strohwitwenzeit, während der Alfred mit dem Karli auf Urlaub war, auch ein drei oder vierfaches Programm gehabt.

So habe ich doch mit der Ruth den öffentlichen Raum erforscht, meine Bücher gelesen, bin in der Seestadt und im böhmischen Prater gewesen und habe auch noch bei Annika Bühnemanns zehn Geschichten Challenges mitgemacht, beziehungsweise da in zwei Monaten in achtzehn Geschichten mein neuen Werk geschrieben.

Da habe ich ja am Ende meiner Strohwitwenzeit ein eigenes Marathonwochenende gemacht und bis fünf Szenen an einen Tag geschrieben. Die hatte ich dann als der Alfred zurück kam fast fertig und, als ich sie mir durchgelesen habe, fand ich sehr viele Flüchtigkeitsfehler drinnen.

„Uje, uje!“,, habe ich gedacht und das Ganze kurchkorrigiert. Am darauffolgenden Donnerstag aber noch einmal drei Texte geschrieben und für die war dann keine Zeit mehr, denn da kam ja zuerst das Sladky-Wochenende, Ute und Andreas aus Leipzig, die Sommerakademie, der Bachmannpreis, die Sommerfrische und einen neuen Computer, wo die Maus immer weghüpft und ganz woanders ist, wo sie eigentlich sollte, habe ich auch.

In den letzten Wochen war es also sehr hektisch, ich habe an die drei Artikel gleichzeitig geschrieben, bin mit meinen Büchern eine Woche im Voraus und bin erst am Freitag dazugekommen, meine achtzehn Geschichten im Text durchzugehen und zu schauen, ob ich mich damit begnüge oder versuche zu einem langen Roman umzuarbeiten.

Da habe ich dann auch die Fehler gefunden und gedacht, ich muß  noch einige Geschichten korrigieren, denn die habe ich jetzt ja im Blog und dann kam der Uli mit seinem fingierten oder auch echten Facebookaccount, wo er sich über einen aufregt, der sich über einen Absagebrief beklagt, meinte, das hätte mit meinen fehlerhaften Texten zu tun, die ihm nicht gefallen würden und ich dachte zuerst, das kann mir doch egal sein, dann, ich muß meine Fehler korrigieren und als ich dem neuen Pressesprecher vom „Picus-Verlag“ meine „Sisis-Vermächtnis-Besprechung“ schickte, meinte der ganz freundlich, ob ich vielleicht noch einmal die Flüchtlingkeitsfehler durchschauen könne?

Uje und ja das stimmt und wenn man allein drei Dinge gleichzeitg im Kopf hat, passieren eben Fehler, die ich nicht so schlimm finde, die anderen aber schon und, der Blog ist ja meine Visitenkarte stimmt, andererseit auch ein Archiv und mein literarisches Gedächtnis.

Langer Schreibe kurzer Sinn, die letzten drei Fortsetzungsgeschichten sind korrigiert, auch die Besprechung, über die „Angekommen-Geschichte“ muß ich noch drüber gehen und meine Fortsetzungsgeschichten sind jetzt auch im Manuskript korrigert.

Die Skavenka Jagoda ist in New York angekommen und will über Lily Schmidts Blog ihre Dissertation schreiben. Im Blog bleibgt sie in Wien und forscht über Eja Augustins dreitausend Blogartikel und das Ganze hat jetzt vierundfünfzig Seiten und 21 685 Worte.

Die Reihenfolge stimmt, glaube ich, in etwa. Die Szene am Albertinaplatz habe ich noch ergänzt und weil ich in Harland keinen Drucker habe, muß ich bis Dienstag warten, bis ich mir das Ganze ausdrucken kann und wahrscheinlich wird es wieder so in etwa bleiben.

Ein paar kleine Ergänzungen und Einfügungen werden wohl noch kommen. Vielleicht auch noch ein paar Szenen, aber sonst bleibt es wahrscheinlich eine eher kurze Geschichte, die ich nach Schreibimpulsen geschrieben habe und das habe ich  als sehr spannend empfunden.

Und genau, fehlerfreier und verständlicher will ich natürlich werden. Das nehme ich mir wiedereinmal vor, aber keiner kann  aus seiner Haut heraus und ich bin nun mal eine Schnelle, zumindestens beim Schreiben, beim Gehen und beim Wandern bin ich eher langsam und ich finde es  eigentlich sehr schön, daß ich in zwei Monaten in achtzehn Geschichten zu Scheibimpulsen wieder eine ganze Geschichte geschrieben habe, die ich nun natürlich korrigieren muß und auch schauen werde, daß sie im Blog einigermaßen fehlerfrei sein wird, weil das ist ja auch ein Experiment, daß man das Buch schon vorher im Blog finden und den Schreibprozeß daher ganz von Anfang an mitverfolgen kann.

Sonst wird es im Blog aber so bleiben. Ich meine die nicht chronologische Reihenfolge und auch das, was ich im Text korrigiere, weil es nicht zur Handlung passt, denn da sind es ja achtzehn Geschichten, die die Vorstufe zu der Erzählung, die es dann in Buchform geben wird, bildeten.

Ein wenig weniger hektischer wird es jetzt auch wahrscheinlich werden, denn es ist ja Sommerfrische, die Veranstaltungen sind bis auf die Sommerreihen aus, aber wenn dann in einem Monat das Buchpreislesen anfängt, besteht wahrscheinlich wieder ein bißchen Druck, aber das macht mir ja Spaß und war in den letzten Jahren, glaube ich, auch nicht so fehlerhaft und wenn ich mir den Text durchlese und einen Fehler finde, bessere ich ihn auch aus, das verspreche ich.

Sonst werde ich, glaube ich, so bleiben,  wie ich bin, viel schreiben, viele lesen, mich sehr bemühen und wahrscheinlich auch weiter darüber jammern, daß es mir nicht gelingen will, in den Ligteraturbetrieb hineinzukommen, vielleicht, weil ich zu flüchtig und zu wenig abgehoben bin oder  auch zu realistisch und offen schreibe?

2017-07-14

Vom Work on Progress

Er würde kein solches haben, meinte vor ein paar Tagen bei einer neuerlichen Diskussion mein Kritiker Uli, obwohl er, glaube ich, gerade an einer Geschichte schreibt und er hat  „Einen Scheiss muß ich!“, als Motto auf seinen Blog stehen, regt sich  aber über die anderen auf, die nicht auf ihn hören und „uneinsichtig“ sind.

Damit versteht er es prächtig mich zu provozieren und im Kreis zu laufen, obwohl es mir ja egal sein sollte, ich stehe ja eigentlich zu meinen Rechtschreibfehlern, obwohl ich dann bei meinen „Werken“ korrigiere und korrigiere, während ich  im Blog, wo die Flüchtlingkeitsfehler passieren, wenn ich in einer Stunde drei Artikel schreiben will und mit der Maus meines neuen Computers auch ständig hängen bleibe und mir in letzter Zeit, wenn ich schnell hinuntertippe auch ständig „Legasthenisches“ passiert, das eher aufgegeben habe.

Aber natürlich korrigiere ich, wenn ich einen Fehler merke und da war ich Ende Juni ja mit meinen „Marathon-Fortsetzungsgeschichten“ sehr beschäftigt, habe da bis zu fünf an einem Tag geschrieben, das Ganze, als ich  damit fertig war,  auch nochmal durchkorrigert. Aber natürlich sind da noch Fehler drinnen und die Reihenfolge und die Handlung wird  auch noch nicht ganz stimmen.

Es war aber ein sehr interessantes Projekt, das ich da im Mai und im Juni, dank Annika Bühnemanns Hilfe, als ich da Material für meinen neuen Text suchte, gelungen ist.

Denn da habe ich zwar auch den Rohtext für mein neues Projekt: eine deprressive Frau sitzt Abend für Abend in einer Pizzeria und trinkt ein Glas Wein, in cirka zwei Monaten geschrieben, bin aber erst Ende Juni darauf gekommen, daß das so ist.

Denn da habe ich mir ja Annika Bühnemanns Schreibimpulse, die sie, glaube ich, für ihr „Zehn Geschichten-Projekt“ gegeben hat, genommen und zu den Sätzen einfach losgeschrieben, von der Mathalilde, der Nataalie, dem Moritz Lchtenstern, der Tochter Lily, eine Slavenka Jagoda ist auch irgendwie dazugekommen.

Geplant war wieder einen langen Roman über die vernachläßigte Zwillingsschwester, die vertauschte Braut, aber auch über Lilies Blogroman, Moritz Angst vor der Demenz, der morgens aufwacht und kitschige Gedichte geträumt hat, obwohl er doch ein anspruchsvoller Verleger war, dem budhistischen Hausmeister, den kurdischen Kellner Giovanni in der Pizzeria, etcetera, zu schreiben.

Herausgekommen sind achtzehn Fortsetzungsgeschichten mit derzeit 20 410 Worten oder sechsundfünfzig Seiten, also nicht einmal ein halber Nanowrimo, der sich thematisch in verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Zeiten mit Moritz Verwechslung beschäftigt und vieles andere ist  nur angedeutet, wie Moritz Angst vor der Demenz oder Lilies Blogroman oder kommt überhaupt kaum vor. So wird Mehmet-Giovanni nur namentlich erwähnt und der Hausmeister hat einen kurzen Auftritt in der Abschlußszene.

So weit war ich ja schon einmal.

„Das Haus“ hätte eine große Studie über hundert Jahre Steinhof werden sollen und ist sehr kurz geworden, bei „Paul und Paula“ beziehungsweise „Claire-Klara–Clarisse“ meiner Kroatiengeschichte ist das ebenfalls so geworden.

Da habe ich große Pläne dann wird es kurz und knapp und ich denke während des Korrigieren, das und das muß noch hinein soll ich das jetzt neu und umschreiben und lasse es dann meistens mit  ein paar knappen Veränderungen so.

Das scheint auch diesmal so zu sein, wo mir der Alfred meine achtzehn Geschichten jetzt als Text kopiert hat, die von der Slavenka Jagoda muß ich noch adaptieren, beziehungsweise sie nach New York schicken und habe in den letzten Tagen damit begonnen, das im Text zu korrigieren.

Das heißt, ich habe  die achtzehn Geschichten in eine chronologische Reihenfolge gebracht, wo ich auch noch nicht ganz sicher bin, ob die stimmt und denke mir beim Durchgehen derzeit immer, das und das muß  noch hinein und wieder ist der Gedanke da, wenn ich mit dem ersten Durchgang fertig bin, das Ganze noch einmal zu schreiben und einen zwei- bis dreihundert Seiten Roman daraus zu machen.

Meistens entscheide ich mich dann bei der knappen Version zu bleiben. Mal sehen, wie das diesmal wird und die Idee über die Lili und die Slavenka und deren Blogromanprojekt, das sie  gemeinsam schreiben könnten, im „Nanowrimo“ eine eigene Geschichte zu schreiben, ist auch schon da.

Ich bin gespannt und  noch mittendrin im Work on Progress oder habe damit  überhaupt erst in meinen Sommerfrischenwochenenden damit angefangen, aus den Fortsetzungsgeschichten einen Roman zu machen.

Interessant ist dazu auch, daß vor langer langer Zeit, als es noch den „Arbeitskreis schreibernder Frauen“ gegeben hat und ich die „Schicksalssonate“ oder wie der Text geheißen hat, ich weiß es gar nicht so genau, eine Geschichte von einer Frau die sich ein Kind aber keinen Mann dazu wünscht und von ihrem Vater die Geschichte von „Trixi und Traci“, ein autobiografisches Element, als Kind erzählt bekommen hat, geschrieben  und die dann dort vorgelesen habe, auch geraten bekommen habe, das nochmals zu schreiben.

Damals habe ich so gar nichts damit anfangen können, jetzt juckt es schon in mir, endlich einmal ein langer Roman mit vier unterschiedlichen Handlungsstränge, wo außer der Verwechslungs- und Vernachläßigungsgeschichte, auch der Moritz seine Stimme hat, die Lili mit ihren Roman auf Reisen geht und der Mehmet und der der Hausmeister intensiver vorkommen.

Das würde ich dann wieder  traditioneller angehen. Das einfach eine Geschichte zu einem Thema schreiben, was ich ja auch in der Schreibgruppe praktiziere, war aber sehr spannend, weil mir damit, das habe ich, glaube ich, schon geschrieben, das „Show and not tell“ besser und spannender gelungen ist, als es sonst der Fall wäre.

Jetzt habe ich ja wieder zwei Sommerwochenendmonate Zeit dazu und dann bleiben  wieder zwei Monate bis zum „Nanowrimo“ und da muß ich  nicht mitmachen, wenn ich inzwischen mit dem Roman zu beschäftigt bin oder ich schreibe da die Liliy-Slavenka-Geschichte und verbinde nachher beides miteinander, das würde dann aber vieleicht auch nur ein halber Nanowrimo werden oder ich schummle und paste hinein.

Ich finde das ganze äußerst spannend und meine Fortsetzungsgeschichten gefallen mir auch, obwohl die Kritikerin in mir natürlich wieder sagt, sie sind zu konventionell, nicht schon wieder alte Frauen und das mit dem vernachläßigten Kind und der vertauschten Hochzeit ist vielleicht zu chicklitmäßig kitischig.

Man sieht, ich bin  selbst mein besterKritiker und in den sechsundfünfzig Rohseiten, die ich jetzt habe, sind sicher noch zu viele Wiederholungen, aber ich bin beim ersten Druchgang im Text erst auf Seite dreiundzwanzig und der „Unerwarteten Aufforderung“, was, glaube ich, die zweite Szene war, die ich im Mai geschrieben habe.

Für alle, die jetzt neugierig sind, die achtzehn Geschichten kann man im Blog nachlesen. Sie sind, wie schon geschrieben noch ziemlich fehlerhaft und sollten auch noch im Blog korrigiert werden. Ich bin aber nicht ganz sicher, ob ich dazukommen und mir die Zeit dazunehmen werde.

Spätestens  im Buch wird man da  die korrigierte Form, wenn es so bleiben sollte und nicht vielleicht doch ein anderer  Text wird, nachlesen können.

Für konstruktives Feedback und Rückmeldungen bin ich dankabar und werde über mein Work on Progress natürlich weiter berichten.

2017-02-19

Aktueller Schreibbericht

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 16:00
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Von meinem aktuellen Schreiben habe ich jetzt ja, seit ich im Jänner mit dem „Frühstück“ im Rohtext fertig geworden bin und seither mehr oder weniger eifrig dran korrigieren, nicht mehr viel berichtet.

Klar, ist ja auch nicht so interessant, zu schreiben, heute habe ich zehn Seiten korrigiert, heute fünfzig oder heute habe ich mich wieder einmal herumgedrückt und stattdessen Booktube-Vvideos geschaut, was ich, was ich gleich verraten kann, in der letzten Zeit sehr viel tue und das auch sehr interessant finde.

Trotzdem ging es mit dem Schreiben beziehungsweise, dem Korrigieren, das kann ich auch verraten, gar nicht so schlecht voran.

Das ist natürlich wieder höchst subjektiv und einseitig, was ja, glaube ich, überhaupt mein Problem ist, denn damit stehe ich  ja, mit meinem schon über vierzig Jahre schreiben, über vierzig Bücher und keiner nimmt es war, bemerkt es oder interessiert sich dafür, an.

Nun gut, das ist eben das Meine und damit muß ich leben, auch wenn ich es noch immer nicht so ganz verstehe und so ist es und das habe ich, glaube ich, schon geschrieben,  auch  mit dem „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, für das ich ja in der Dezemberschreibegruppe, die es noch im Cafe Fortuna giab, die erste Szene geschrieben habe.

Mitte Dezember bin ich dann mit dem Korrigieren der „Klara“, die, das kann ich auch gleich schreiben, wahrscheinlich am Donnerstag geliefert wird, also wer sich noch am Gewinnspiel beteiligen will, kann das bis dahin noch machen oder mir vielleicht auch noch ein paar Sätze für das „Mimikry-Spiel“ schreiben, fertiggeworden und habe dann lostgeschrieben.

Der Titel ist mir einmal so eingefallen, passte eigentlich so gar nicht zu den zwei Ideen, der depressiven Frau mit dem Endbahnhof und der, des wohnungslosen Bibliotheksgespenstes und dann habe ich wieder, wie schon bei den „Berührungen“, das schreibe ich jetzt wieder, weil es stimmt, auch wenn es vielleicht keinen so guten Eindruck macht, vor mich hingeschrieben ohne recht zu wissen, worüber oder worauf ich hinauswill.

Trotzdem war der Rohtext, an dem ich mich eigentlich voran gehandelt habe, Mitte Jänner fertig. Es gibt drei Haupthandlungstränge, die Dorothea, die, das schreibe ich gleich, auch wenn ich damit spoilere, im Lauf der Handlung, „Die Viertagebuchfrau“ noch einmal schreibt, die Therese, die von Belgrad nach Graz, von dort über Linz und Salzburg bis nach Berlin fährt, um dort in den Anschlag auf den Weihnachtsmart zurechtzukommen und den der Sophie, der Flüchtlingsbetreuerin und Medizinstudentin, die den Patrioten Fabian kennenlernt, der in der Sonnenscheingalerie Scheiße auf Jovanka Gordelevics Instatllationen schmeißt.

Ein paar Ungereimtheiten hat es bis zu Schluß gegeben und gibt es vielleicht immer noch.

Ich habe in den Weihnachtsferien, während ich sehr viel mit Uli Lucas diskutiert habe, ob er nu ein konstruktiver oder destruktiver Kritiker ist, die erste Hälfte hinuntergeschrieben, die  mehrmals korrigiert, den Schluß dann sehr schnell und hastig hinuntergeschrieben, danach wiedermal davon geträumt, dem Ganzen noch ein ein paar Szenen, beziehungsweise, ein paar tausend Worte hinzuzufügen.

Ein paar Sätze sind es dann bei den jeweiligen Szenen jeweils geworden. So habe ich beispielsweise in Salzburg ja meine Haube und meinen Schal verloren. Die Therese tut das mit ihren im Cafe Glockenspiel und kauft sich dann im Ka de We in Berlin neue.

Ich habe also zuerst den Schluß auch noch ein paarmal korrigiert. Dann bin ich die  Handlungsstränge durchgegangen. Habe zuerst den der Dorothea, dann den der Therese, den des Fabi,  den der Kao und den der Sophie einzeln durchkorrigiert und jetzt noch zweimal das Ganze.

Jetzt stehe ich bei über neunzig Seiten beziehungsweise 43.957 Worten und werde es demnächst wieder Szene für Szenen durchkorrigieren und wahrscheinlich ein paar Monate brauchen, bis es wieder die Vorschau und dann das dreiundvierzigste oder so selbstgemachte Buch geben wird.

„Schreib nicht so viel!“, mahnen jetzt wohl die Kritiker und schütteln den Kopf. Warum aber nicht?  Und es ist natürlich so, wie ich es kann und will und die Rechtschreibung war mir schon als Schülerin nicht wichtig und das soll auch so bleiben.

Damit kommt man natürlich nicht in den Literaturbetrieb, das habe ich schon gemerkt, so bleibe ich halt draußen und hantle michso von Idee zu Idee, bleibe bei meinem Realismus und schaue, daß nicht so viel Unnatürliches dabei passiert.

Promoten tue ich das Ganze auf meinen Blog, glaube ich, mit meinen „Vorschauen“ und Gewinnspielen und den speziellen Artikel, die ich darüber schreibe, auch ganz gut.

Schade, daß das keiner bemerkt oder sich dafür interessiert. Auch das kann ich nicht ändern und habe auch schon, das schreibe ich jetzt  wieder, die Idee für das nächste, das noch keinen Titel hat oder doch vielleicht „Literarische Störung“ oder so heißen könnte.

Jedenfalls sitzt in der Pizzeria in der Margaretenstraße an der ich vorüberkomme, wenn ich abends von der „Alten Schmiede“ oder von sonstwo nach Hause komme, meistens eine ältere Frau allein bei einem Glas Wein.

Das hat mich interessiert und da habe ich gedacht, da könnte ich eine Geschichte darüber schreiben.

Einen Namen hat sie schon, Mathilde Huber könnte sie heißen und etwa fünfundsechzig sein.

Zuerst dachte ich, sie ist Krankenschwester und hat Kreuzprobleme, jetzt laße ich sie wahrscheinlich ehemalige Lektorin, sie hat auch einen geschiedenen Mann, auf dessen Begräbnis sie vielleicht vor kurzem war. Eine Tochter namens Liliane, die aber in New York lebt und nichts von ihr wissen will und auf dem Begräbnis hat sie vielleicht einen Freund ihres Mannes getroffen, einen ehemaligen „Spiegel-Redakteuer“, der in Hamburg leb, ind eine Alzheimer-Diagnose bekommen hat.

Einen Blog einer Eja Augustin, der das Ganze zusammenhält und ein Versprechen, beziehiungsweise, dn Versuch einen Wunsch zu erfüllen, könnte es auch geben.

So weit, so what und auch nicht ganz neu. Iin der „Anna“ gibt es vielleicht schon Vorstufen. Aber  „Ein jeder schreibt immer den selben Roman, ein Leben lang.“

Das hat angeblich Heimoto von Doderer so gesagt, ich sage es und tue es auch. Also am Donnerstag wird es wahrscheinlich das neue Buch geben. Ich korrigiere inzwischen am Bibliotheksgespenst, für das mir Richard Weihs Wunschgedicht eigentlich, die Erklärung gegeben hat, warum die Dorothea ein Bibliotheksgespenst ist, denn das habe ich wieder einmal zu schnell vor mich hingeschrieben und wußte dann nicht, was es damit auf sich haben soll

Jetzt wird er es im Beschreibungstext so erklären und dann mache ich mich irgendann einmal an das nächste selbstgemachte Buch. Inzwischen fahre ich nach Leipzig, da habe ich jetzt gelesen, kann man sich, wo anmelden und dann einem Verleger, sein Manuskript zeigen.

Die Blogger hatten da auch so ein Projekt, wo sie  aus einem Haufen eingereichter Texte, eines Auswählen, da bleibe ich sicher über, daher mache ich wahrscheinlich weiter auf meine Blog meine PR und meine Schreibberichte.

Ansonsten lese ich sehr viel, habe ich mir schon wieder viel zu viel angefordert, bin darauf gekommen, daß Andrea Stift, von der ich  schon länger nichts mehr hörte, obwohl sie einmal meinen Blog ja sehr lieb begleitet hat, ein neues buch hat. Nadine Kegele hat eines und und und….

Veranstaltungen gibt es natürlich auch und dazwischen mache ich meine eigene Romanarbeit,  bin eigentlich sehr bemüht und sehr konsequent dabei und eigentlich kann ich sie  gar nicht so schlecht finden, obwohl sie so sind, wie sie sind und  vielleicht deshalb auch ein wenig eigentwillig.

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