Literaturgefluester

2018-09-06

Eva Rossmamanns Warnung vor dem Netz

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:14
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Die 1962 geborene ehemaige Politjournalistin Eva Rossmann hat ein neues Buch geschrieben, den neunzehnten Mira Valenski-Krimi,die meisten habe ich davon gelesen und diesmal hat sich die Hobby oder Leidenschaftsköchin, die mich zu meinem Geburtstag in der „alten Schule“ bekochte, das Internet und seine Fakt und Fakes herausgesucht.

Angesichts der widersprüchigen Meldungen, die man bezüglich der Unruhen in Chemnitz auf der einen und auf der anderen Seite lesen kann, ein sehr brisantes Thema, obwohl es bei Eva Rossmann gar nicht darum geht. Denn über „Patrioten“ hat sie vor einem Jahr geschrieben, jetzt sagte sie ihrem Interviewer bei der „Radio Wien“ Premiere im Dachgeschoß der Urania, wo ich ein paar Mal bei Barbara Neuwirths „Entladungen“ war, daß sie sich dieses Thema ausgesucht hat, weil sie mehr darüber wissen wollte.

Alfred hat mich auf die Veranstaltung vor einer Woche aufmerksam gemacht, Anmeldung erforderlich stand auf dem Mail, nachdem ich das getan hatte, kam zurück „Gewinner werden verständigt!, wie das auch bei Ö1 üblich ist, wo man dann nie etwas gewinnt oder nur sehr sehr selten, aber diesmal kam gleich das Glückwunschmail und so bin ich am Mittwoch nachdem meine Stunden gemacht und der Buchpreisartikel geschrieben und ich noch etwas Ärger wegen einer Spoilermeldung hatte, zur Urania marschiert und der Saal im Dachgeschoß mit der herrlichen Aussicht von der Terrasse war auch recht voll.  Eva Rossmann plauderte mit ihrem Moderator über das neue Buch, für mich eigentlich nicht sehr neue Sachen.

Man muß aufpassen, wem man seine Daten gibt und wenn man sein Smartphone online hat, ist man überall auffindbar. Die Daten werden verkauft und nicht gelöscht und einmal hat man dann seinen digialen Fußabtruck. Die Chinesen und die Inder sollen schon daran arbeiten, wo alle seine Vorlieben bekannt sind und man gute oder schlechte Punkte für Abweichungen oder Anpassung bekommt, was dazu führt, daß man dann keine reisen mehr machen oder die Kinder in keine gute Schule gehen können.

So was gabs, glaube ich, schon in der DDR ganz ohneI Internet. Eva Rossmann hat aber gut recherchiert mit Hackern gesprochen und dann wird ein Lebensmittelhändler ermordet oder hat er sich umgebracht, weil es im Netz über ihn Fakenews gab.

Sein Freund ist ein Hacker und verschwunden und Vesna, Mira und Vesna Sohn forschen nach. Der Sohn verschwindet dann auch und die beiden Frauen gehen nach Sizilien, um den Fall aufzuklären und Eva Rossmann hat dort oder bei den Sarden wegen ihrer guten Küche einen Teil des Buchs geschrieben. Einen Handlugsstrang mit dem Kanalnetz und dem „Dritten Mann“, der sich in dieses begibt, gibt es auch.

Nachher gab es leider nur weißen Wein aus Eva Rossmanns Lieblingsgegeng, Käse und einen Büchertisch der Seeseiten-Buchhandlung und als ich dort nach Bettina Wagner Ausschau halten wollte, um ihr zu sgen, daß ich die öst Bp diesmal sehr toll finde, war die zwar nicht zu sehen, das Leseprobenheftchen lag aber schon auf und drei PDFs für mein zukünftiges dreigleistiges Lesen habe ich inzwischen auch bekommen.  Da wird Eva Rossmanns „Im Netz“ wohl eine Weile liegen bleiben. Wenn ich es gelesen habe, stelle ich meine Rezension is Netz so daß alle sehen können, was ich darüber denke und auch wenn das nicht alle mögen, werde ich vermutlich auch wieder spoilern.

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