Literaturgefluester

2017-05-16

Zwei Herren am Strand

Ich habe mir auf unserer Bodensee-Radrundfahrt ja eifrig heimische, sprich Vorarlberger Literatur mitgenommen. Literatur von Vorarlberger Autoren, obwohl der Bodensee ja nur zu einem eher kleinen Teil in Österreich liegt.

Aber Schweizer- Bodensee-Autoren sind mir keine eingefalen, von den deutschen nur der Martin Walser, der aber dort lebt und auch sehr viel darüber schreibt, während der Vorarlberger Michael Köhlmeier, zwar  in Hard am Bodensee, wo wir, glaube ich, waren und ein Eis gegessen haben, geboren wurde, aber in Hohenems und in Wien lebt.

In Hohenems sind wir, dank Erika Kronabitter und der Konditorei, wo man sehr gute Schokolade kaufen konnte, auch gewesen und der 1949 geborene Michael Köhlmeier ist mir auch ein Begriff.

Also ein Vorarlberger und kein so besonderer Bodensee-Autor, aber als wir mit Erika Kronabitter im Bregenzer Wald gewesen sind und Clou am Rande dort ausgerechnet Antonio Fian und das Kollegium Kalksburg hörten, hat der erstere, als Zugabe auch eine Köhlmeier Hommage gebracht, beziehungsweise sich in einem Dramulette darüber lustig gemacht, daß der das Telefonbuch vorliest und alle sind begeistert und wollen die CDs haben.

Michael Köhlmeier ist ein fleißiger Schreiber, er ist auch, glaube ich, GAV-Mitglied und ich kann mich an eine GAV- GV vor Jahrzehnten erinnern, wo Thomas Rothschild  aufstand und sagte, er würde jetzt das Buch des Mitgliedes Köhlmeier lesen.

Damals war er mir noch nicht so ein Begriff, inzwischen habe ich einiges von ihm gelesen und gefunden und die „Zwei Herren am Strand“, ein Buch über Charlie Chaplin und Winston Churchill, beziehungsweise über die Depressionen der zwei berühmten Männer stand 2014 auf der Longlist des dBps.

Da waren wir, wieder Detail am Rande gerade im Elsaß urlauben und sind einen Tag nach Bekanntgabe der Liste nach Ansbuach zurückgekommen, wo mir die freundliche Buchhändlerin die Liste ausdruckte.

Damals habe ich noch nicht Buchpreis gelesen, das Buch aber später einmal im „Wortschatz“ oder im „Bücherschrank“ gefunden und es noch nicht gelesen. Was lag also näher, als es auf meine Leseliste zu setzen und es auf die Radreise mitzunehmen?

Eigentlich nichts, außer daß es  gar nichts mit dem Bodensee zu tun hat und Michael Köhlmeier auch nicht sehr oder doch vielleicht wieder, denn wir sind ja zweimal kurz in Hohenems gewesen, haben da zwar Michael Köhlmeier genausowenig gesehen, wie in Überlingen Martin Walser.

Das Buch habe ich aber in Konstanz zu lesen angefangen, dann in Rorschach weiter gelesen und im Hotel Bodensee in Bregenz beendet und es spielt hauptsächlich in Amerika, wo  laut Michael Köhlmeier, also wieder nicht sehr klar, ob jetzt wirklich oder erfunden, Charlie Caplin und Winston Churchill bei einer Party in Sanct Monica aufeinander trafen, dort am Strand spazierengingen und beide eine Freundschaft für das Leben schlossen.

Das Buch ist in fünf Teile gedliedert und wird von einem wahrscheinlich wieder fiktiven Ich-Erzähler erzählt, der höchstwahrscheinlich nicht Michael Köhlmeier ist, sondern von seinem Vater Unterlagen vererbt  bekam und jetzt schildert er in fünf Teilen einen Teil des vergangenen Jahrhunderts. Er schildert auch Charlie Chaplins Flme „Der Tramp“, „Der Große Diktator“ und und und…

Ich bin, wahrscheinlich im Gegensatz zu Michael Köhlmeier, keine Chaplin Spezialistin und habe, glaube ich, auch keinen dieser Filme gesehen und von Winston Churchill war ich bis jetzt nur sehr erstaunt, daß der 1953 den „Nobelpreis für Literatur“ bekommen hat.

Wie bitte? Das war doch ein Staatsmann und Politiker und hat trotzdem hitstorische Romane geschrieben. Laut Köhlmaeier soll er in seinen Depressionen auch gemalt haben und die Depression wird in dem Buch „der schwarze Hund“ genannt.

Roman steht in dem Buch und es ist wieder keiner, sondern biografphische Episoden über die beiden Männer. Es wird nicht chronologisch erzählt, sondern in den fünf Teilen hin und hergesprungen und die Buchhändlerin in der Margaretenstraße, die ich ja irgendwie in Verdacht habe, daß es ihr Leseexemplar ist, das ich da auf meiner Radrundfahrt gelesen habe, hat mir im Vorjahr, als ich nach dem Leseprobenbüchlein des östBp fragte, das Buch sehr empfohlen.

Es sei besser als das „Mädchen mit dem Fingerhut“ hat sie gemeint. Das kann ich nicht beurteilen, denn „Deuticke“ oder „Hanser“ schicken mir ja keine Rezensionsexemplare und bei diesen war ich vielleicht nicht in der richtigen Stimmung, interessiere ich mich ja ganz ehrlich weder so besonders für Charlie Chaplin, als für Winston Churchill und in diesen Fall war ich auch eher an Bodenseebezügen interessiert.

Aber wir haben in dem Schloßcafe Fenkart in Hohenems Kaffee getrunken und Schokolade für die Anna eingekauft und die „Idylle mit Hund“ muß ich erst lesen, das „Mädchen mit dem Fingerhut“ finden, der „Joel Spzierer“ hat mir, soweit ich mich erinnern kann, gefallen und die letzte Köhlmeier-Helfer Lesung in der „Alte Schmiede“ habe ich leider versäumt, weil ich eine achtzehn Uhr Stunde hatte und dann zu spät hingekommen wäre.

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2015-07-28

3000 Euro

Filed under: Bücher — jancak @ 00:14
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Nun kommt vorläufig die Besprechung des letzten Buches der 2014 Longlistennominierung und es ist auch das einzige von denen, die ich gelesen habe, die es auf die Shortlist schaffte, nänmlich Thomas Melles 3000 Euro, die Liebesgeschichte zwischen der Supermarktkassiererin Denise und dem ehemaligen Jus-Studenten Anton, die alle dreitausend Euro brauchen oder haben wollen und das mich wegen der sozialrealistischen Thematik, die ja nicht so oft auf der Long- oder Shortlist  zu finden ist und mit der sich die Literaturkritik meistens schwer tut, so sehr interessierte, daß ich es mir zu Weihnachten wünschte.

Thomas Melle, 1975 geboren, ist mit seinem Debutroman  „Sixster“ den ich vor kurzem bei „Kuppitsch“ um einen Euro aus der Abverkaufkiste zog, schon auf der Longlist gestanden.

Da ist also Anton, ehemaliger Jusstudent, psychisch oder emotional labil, wie die Sozialarbeiter sagen, der hatte einmal einen wilden Sommer, zuviel getrunken, offenbar auch manische Schübe, Kredite aufgenommen und dadurch jetzt einen Prozeß mit der deutschen Bank wegen dreitausend Euro. Eine Wohnung hat er nicht mehr, so lebt er im Obdachlosenheim und wird dort von einer Sozialarbeiterin betreut. Er hat auch eine Mutter, die ihn offenbar alleine aufgezogen hat, selber an depressiven Schüben litt, deshalb Elektroschock bekam, bei der hätte er zwar ein Zimmer, aber die Mutter Sohn-eziehung ist nicht so gut, daß er nur selten zu ihr geht, einmal tut er es sogar und will ihr da fast ihre alte Rolex klauen und versetzen, denn er braucht ja die dreitausend Euro für den Prozeß, der bald ansteht. Er hat auch einen Freund, der inzwischen Rechtsanwalt geworden ist, der steckt ihn in einen alten Anzug und wird ihn gemeinsam mit seiner Frau bei seinem Prozeß verteidigen. Vorerst muß er zu einem Gutachter, der angeblich für die Begutachtung, die dreitausend Euro bekommt, die ihm so fehlen, so sucht er in den Containern nach alten Flaschen und trägt sie  in dem Supermarkt zurückt, wo Denise an der Kasse sitzt, das ist eine Alleinerziehering, ihre sechsjährige Tochter, hat eine Wahrnehmungsstörung, wird deshalb erst später eingeschult und muß auch zur Ergotherapie und Denise hat offenbar, um die Haushaltskasse aufzubessern oder sich den Traum einer New York Reise zu erfüllen, vielleicht auch aus anderen Gründen, Pornofilme gedreht, wartet jetzt auf das Honorar, das sind ebenfalls dreitausend Euro, dreitausendzweihundert sogar und steht Ängst an der Kassa aus, das jemand sie erkennen könnte.

Es kommt aber Anton zuerst mit einer Billigpizza, den sie Stanley nennt, später kauft er, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, Champagner, Lachs und Luxuspizza und lädt Desise zu einem gemeinsamen Mahl auf einer Parkbank ein, so kommt es zu einer vorsichtigen Beziehung zwischen den beiden, die damit endet, das Denise ihre drei Tausender doch bekommt, zur Gerichtsverhandlung geht, die mit einem Ausgleich endet und sich die dreitausend inzwischen wegen der Mahnspesen ect schon auf etwa zehntausendsechshundert verwandelt haben.

Sie denkt immer daran ihm das Geld oder einen Teil davon zu geben, tut es aber nicht, sondern fährt ein Jahr später mit ihrer Tochter dafür nach New York, ißt dort in dem Lokal von dem er ihr erzählte, Pizza und glaubt ihn zu sehen, obwohl sie ihn wahrscheinlich niemals wiedertrifft.

In kurzen abwechselnden Abschnitten wird von den Beiden und der Realität, der unteren Schichten des Lebens erzählt, Themen die mich ja sehr interessieren und die in der Literatur, wo es oft ja um das Abgehobene, die Sprachräusche und die Elfenbeintürme geht, nicht so oft vorkommen und toll, daß es das Buch, das natürlich zu vielen Spekulationen Anlaß gibt, auf die Shortlist schaffte, wofür Thomas Melle ja zweitausendfünfhundert Euro bekommen hat.

Ob er die einem Anton gegeben hätte?

Marlene Streeruwitz Heldin Nelia Fehn, die ja mit ihren „Nachkommen“ 2014 ebenfalls auf der Longlist stand, hätte, wenn sie den Preis bekommen hätte, dafür die Operationen ihres griechischen Freundes, der auf einer Demonstration verletzt wurde, bezahlt. Die zweitausenfünfhundert Euro hat sie ihm, aber, glaube ich, nicht gegeben, vielleicht sogar selber nicht bekommen, denn ihr Verleger war ja, wie Marlene Streeruwitz aufzeigte, ein sehr geizig windiger und man sieht, dreitausend Euro sind für den einen sehr viel, für den anderen sehr wenig Geld. Was würden wir damit machen, wenn wir sie plötzlich bekämen und hätte Denise Anton aus seiner seelischen Labilität wirklich herausgeholfen, wenn sie ihm das Geld gegeben hätte und nicht nach New York gefahren wäre?

Thomas Melle hat den Charakter, glaube ich, so angelegt, daß das wahrscheinlich zu bezweifeln wäre und eine eins zu eins Liebesgeschichte, wo der Sohn dann auch noch zu seiner Mutter zurückzieht, wäre von der Kritik wahrscheinlich auch für kitschig erklärt und nicht nominiert worden.

Michael Ziegelwanger einer der Nominierten hat im Vorjahr vorgeschlagen auf den Preis zu pfeifen, das Geld zu teilen und ein gemeinsames Picknick vor dem Römer zu verstalten, nur einer der Sls oder Lls hat, glaube ich, darauf geantwortet und im Falle des Gewinns ein paar Flaschen Wein dazu stiften wollen. Sten Nadolny hat es aber bei seinem Bachmannpreis, glaube ich, wirklich getan.

Von den 2014 Longlist Büchern habe ich inzwischen das von Martin Lechner „Kleine Kassa“, Charles Lewinskys „Kastelau“, Lukas Bärfuß „Koala“ und Marlene Streeruwitz „Nachkommen“ gelesen.

Michael Köhlmeiers „Zwei Herren am Strand“ habe ich vor kurzem im Strand gefunden und steht noch auf meiner Leseliste.

Michael Ziegelwanger und Antonio Fian habe ich bei Lesungen aus ihren nominierten Büchern gehört, ebenso wie Sasa Stanisic „Vor dem Fest“ und Matthias Nawrat hat aus seinen „Unternehmern“ glaube ich in Klagenfurt gelesen.

Die anderen Bücher sind mir nach wie vor mehr oder weniger unbekannt.

2015-07-17

Koala

Filed under: Bücher — jancak @ 00:10
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Weiter geht es sowohl mit Schweizer Literatur als auch mit dem Longlistenlesen, denn der 1971 in Thun geborene Lukas Bärfuß ist damit im vorigen Jahr daraufgestanden, dann hat er auch noch den Schweizer Literaturpreis und einige andere Preise, mit dem „Roman“ bezeichneten Buch, gewonnen, das meiner Meinung nach, wie ich bei Judith Wolfsgruber lernte, ein Personal Essay ist, nämlich die Verbindung eines persönlichen Erlebnisses mit etwas Wissenschaftlichen.

Lukas Bärfuß ist, glaube ich, auch schon früher mit einem anderen Buch auf der dBp Longlist gestanden, ist auch Dramatiker und dafür glaube ich sehr berühmt und ich habe ihn vorigen März in Leipzig kennengelernt, wo er den Beginn aus „Koala“ las, das tat er dann auch in Göttweig und die Stelle von seinem Vortrag über Kleist, der Name wird dabei nicht benannt, das Treffen mit seinem Bruder, der sich dann später ermordet hat, hat mich sehr beeindruckt.

So habe ich mir das Buch gemeinsam mit dem der Katja Petrowskaja, das ich als nächstes Lesen werde, vom Alfred kaufen lassen, es auf die 2015 Leseliste gesetzt und auch nicht von dort heruntergenommen, als es im Herbst auf die Loglist kam. Für heuer habe ich mir vorgenommen, werde ich es anders machen und sollte Gertraud Klemms „Aberland“ daraufstehen, das Buch vorziehen, aber jetzt habe ich „Koala“ erst jetzt gelesen und bin darauf gekommen, daß es ganz anders ist, als erwartet.

Eine Überraschung oder die Verbindung mit dem Tod des Bruder und das dürfte, wie ich ergooglet habe, der von Lukas Bärfuß sein, mit einem Essay über Koalabären, die lieben kleinen Tiere, die da in Australien so faul in den Bäumen hängen und nichts tun als Eukalypsus fressen und weil Lukas Bärfuß ein Schweizer ist, hat ihn das mit der Faulheit wahrscheinlich besonders interessiert und er stellt auch die Frage, ob ein Selbstmörder das ist, weil er sich und seine Arbeitskraft, der Gesellschaft verweigert und ob er deshalb mit Recht nur außerhalb des Kirchhofes bestattet wird, was Lukas Bärfußs Bruder offenbar noch immer passierte.

Die Psychologin in mir ist natürlich an der Schilderung von Suiciden und wie es einem damit geht, wenn sich der Bruder tötet, sehr interessiert und wurde ein bißchen enttäuscht, denn Lukas Bärfuß berichtet sehr distanziert davon, was eigentlich wieder logisch und zu erwarten ist und ein bißchen seltsam erscheint es mir auch über den Tod seines Bruders, Schwester, etc ein Buch zu schreiben und damit durch die Welt zu reisen, um daraus vorzulesen oder ein Preisgeld entgegenzunehmen und sich mit der Urkunde fotografieren zu lassen.

Vielleicht ist es auch deshalb sehr distanziert und vielleicht auch deshalb, die Idee, das mit der Verknüpfung der Koalas oder der Geschichte des australischen Queenlands zu verbinden.

Da ist also der Ich-Erzähler der lapidar von der letzten Begegnung mit seinem Bruder, den er lang nicht gesehen hat, berichtet, es ist auch nur der Halbbruder, der hatte Erfahrungen mit Drogen, hatte ein himmelblaues Fahrrad und war Betreuer in einer Obdachlosenschlafstelle. Nach dem Treffen vertrinkt er sein Vortragshonorar in einer Bar mit einem Mädchen, fährt dann verkatert heim, gratuliert dem Bruder später zu seinem Geburtstag und bekommt  irgenwann den Anruf von dessen Chefin, der Bruder ist nicht zur Arbeit erschienen und wurde tot in der Badewanne mit einer Überdosis aufgefunden.

Er hat vorher alles genau geordnet, sein Hab und Gut verteilt und auch die Türe offengelassen, damit die Polizei sie nicht aufbrechen muß, das würde ich beispielsweise nicht tun, aber vielleicht sind die Schweizer anders und vielleicht war es Lukas Bärfuß ein Anliegen, das ganz genau zu demonstrieren.

Ein Selbstmord eines Angehörigen löst natürlich Gefühle aus und so ist der Ich-Erzähler, was ich gut nachvollziehen kann, auch sehr zornig. Dann forscht er ein bißchen in seinen Erinnerungen nach und da fällt ihm auch ein, daß er, ich glaube der Bruder hat keinen Namen, im ganzen Buch wird der nicht genannt, von seinen Freunden Koala gerufen wurde, der Spitzname also, wegen der Faulheit oder der Langsamkeit?

Irgendwann geht es dann in die Geschichte, der Bruder ist in einem Pfadfinderlager, lang konnte man glauben, er wäre beim Militär und gerät  in einen Initialritus. Er wird in der Nacht aus dem Zelt geholt, die Augen werden ihn verbunden, in ein Boot gesetzt und dann bekommt er einen Tiernamen, wie das in Pfadfinderlagern offenbar so üblich ist. Seiner ist Koala und deshalb wird er fortan von seinen Freunden so gerufen.

Der Koala, dieses herzige Tierchen und Kinderspielzeug taucht in des Ich-Erzählers Wahrnehmung fortan gehäuft auf, was er sich psychologisch deutet und ich auch gut nachvollziehen kann.

Dann erzählt er die Geschichte der Koalas, dieser lieben Tierchen, die da in Australien in den Bäumen hängen und fängt  mit einer Legende an, wo die Jäger einen töteten, die rächen sich dann dafür und so schüttelten siie sie von den Bäumen, beziehungsweise zünden sie sie an, damit sie herunterkommen müßen und brieten sie dann.

Dann geht es ein Stückchen weiter in die Geschichte, nämlich zum englischen Königshof in den vorigen Janhrhunderten, wo der Platz in den Gefängnissen kanpp wurden. So kam man auf die Idee, eine Strafkolonie zu errichten und die Gefangenen, die wegen Lappalien, zum Beispiel dem Diebstahl von ein paar Kleidern, zu sieben Jahre und Verbannung verurteilt wurden, dorthin zu schicken.

Er berichtet auch von der Liebe eines Offiziers, der diesen Transport begleitet, zu seiner Frau, von seinem Heimweh und seiner Sehnsucht nach ihr, bis er sich dann Jahre später mit einer der Verurteilten vermählt und dem Kind, das sie bekommtr den Namen Alicia, den seiner Gattin gibt.

Lukas Bärfuß berichtet noch von vielen anderen, bevor er wieder zu den Koalas kommt, die dann von den Forschern entdeckt wurden „Am neunften November 18092 gingen zum ersten Mal Teile eines Koalas in die Wissenschaft über“, zu einem beliebten Kinderspielzeug degratiert wurden, etc, bis er wieder zu seinem Bruder und dessen Begräbnis, außerhalb der Kirchenmauer kommt und am Schluß beim Pfadfinderlager landet, bis er mit „Ich stieg in den Wagen, fuhr nach Hause, setzte mich an den Schreibtisch und machte mich an die Arbeit“,  das Buch enden läßt.

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