Literaturgefluester

2015-09-18

Longlistentagebuchnotizen III

Am Sonntagabend als ich gerade mit der Anke Stelling, LLBuch zehn, glaube ich, fertig geworden bin, hat das Telefon geläutet und der liebe Otto hat mir avisiert, daß er jetzt alle Bücher hätte und sie haben könne.

Zu diesem Zeitpunkt war ich fast entschloßen das Longlistenlesen nach der Inger Maria Mahlke die jetzt doch zu mir und auch auf die Shortlist gekommen ist, aufzugeben.

Jetzt habe ich wieder umgeschwenkt, natürlich, ich halte  ja gerne meine Versprechen, um nicht für großspurig gehalten zu werden, ich habe die Bücher aber noch nicht und, daß ein Treffen mit dem Otto, der jetzt auch den ganzen Tag am Westbahnhof stand oder steht, um für die „Caritas“ die Flüchtlingszuströme zu koordinieren, oft sehr lange dauern kann, weiß ich seit dem Versuch die „Mimi“ der Michaela König zu übergeben, also könnten wir vielleicht unken, daß ich schon beim Longlistenlesen 2020 bin, wenn die Bücher kommen oder auch nicht, mal sehen, ich bin gespannt.

Ich habe ja vorige Woche noch zwei Rezensionsanfragen gestellt, dem „Residenz“ habe ich noch einmal angefragt und dann hat der Verlag  „Kremayr Scheriau“ jetzt eine Debutantenschiene mit Büchern von Marianne Jungmaier und Irmgard Fuchs, die auch am Montag in der „Gesellschaft für Literatur“ vorgestellt werden.

Die habe ich jetzt bekommen und bei all dem Longlistenlesen sollte man ja auf die österreichischen Jungautoren, die vielleicht im nächsten Jahr auf der Liste stehen, nicht vergessen.

Daß ich trotz meiner eigenen Leselistenvernachläßigung mit dem Longlistenlesen sehr zufrieden bin, kann man glaube ich merken, ich hoffe, ich gehe den sogenannten offiziellen Bloggern, die mich ja dazu inspiriert haben, nicht allzu auf die Nerven, halte aber jetzt bei Buch dreizehn den Ferdun Zaimoglu, bei dem ich wahrscheinlich noch eine Weile bleiben werde, denn das ist auch ein elendslanges Buch, das mir aber sehr gut gefällt, so daß ich es ein bißchen schade finde, daß es nicht auf die Shortlist gekommen ist, aber eigentlich ist mir das auch egal, weil ich ja nicht soviel auf diese Listen gebe.

Im Internet oder auch sonst zerstreiten sich ja jetzt gerade einige, um die Kompetenz des Auswählens, die Buchhändler schreien: „Wir wollen es bestimmen, denn wir wissen was die Leute lesen wollen!“, die Literaturkritiker schreien „Das können nur wir! Skandal, daß der Setz nicht dabei ist!“ und die Bücherblogger stöhnen über den Peltzer, der dabei ist, hochkarätige Literatur, aber offenbar schwer zu lesen.

Ein Problem habe ich, als ich tapfer die LL meiner Bücherliste vorgezogen habe, übersehen, von dem ich nicht weiß, ob es nur ein spezielles von 2015 ist oder auch im nächsten Jahr vorhanden sein wird.

Auf der Liste sind ein paar elendslange Bücher, ein paar habe ich davon schon gelesen, nämlich „Risiko“, „Macht und Widerstand“ und „89/90″, die letzteren zwei hatten zwar „nur“ über vierhundert Seiten, aber das ist auch nicht so wenig und dann kommt jetzt noch der Setz mit den über tausend und der Witzel, ich glaube achthundert und die hat  auch der Zaimoglu, also ist das in knapp zwei Monaten wahrscheinlich doch nicht zu schaffen, am Tag der Shortlistvergabe habe ich zwar mit Buch zwölf angefangen, eben der Zaimoglu wo ich wahrscheinlich noch die ganze nächste Woche lese, dann kommt die Mahlke an die Reihe und die beiden Debuts und wenn ich mit der Mahlke beginne, rufe ich den Otto an und versuche mit ihm einen Übergabetermin auszumachen für sechs Bücher.

Richtig es sind nur noch sechs, denn gestern hatte ich zwischen dem „Gewalt macht krank-Symposium“ und der Supervision Rexlexion zwei Stunden Zeit, bin zum „Kuppitsch“ marschiert, der alle Bücher plus Shortlist lagernd hatte und gesehen, es gibt außer der Bronsky noch ein dünnes Buch, nämlich Christine Wunickes „Der Fuchs und Dr. Shimamura“, das ist jetzt auch gelesen und es bleiben nur noch sechs und falls ich es schaffe den Otto zu treffen, hätte ich auch schon eine Lesereihenfolge, da würde ich nämlich mit dem Vladimir Vertlib, der mich interessiert und der glaube ich, auch nicht so dick und nicht so schwer zu lesen ist, beginnen, dann vielleicht doch den Witzel, denn der interessiert mich  und steht auch auf der Shortlist, dann Lappert, Shortlist und Hellinger, der das nicht ist und dann käme der lange Setz, der es nicht geworden ist und der Peltzer, den man angeblich nicht so leicht versteht.

Dann ist wahrscheinlich der zwölfte Oktober oder wahrscheinlich überhaupt der Oktober längst vergangen, ich hätte aber alle Bücher gelesen und noch ein bißchen Zeit für meine Leseliste, wo ich einiges nämlich zehn bis zwölf Bücher unbedingt lesen will, das heißt eigentlich sind es mehr, aber das wäre nicht realistisch, aber die Nadine Kegele, die ich ja auf der vorigen „Buch Wien“ gewonnen habe, unbedingt, das „Alpha Buch“ der Eva Menasse und drei Bücher von österreichischen Autoren, die sie mir gegeben haben, dann kommen noch die Gedichte vom Dietmar Füssel und das Buch der Hilde Schmölzer, die Gedichte der Jungautorin aus der Edition Exil, und den Rafael Chirbes und die Sybille Lewitscharoff, nicht zu vergessen den „Circle“ und die „Zehntelbrüder“ will ich auch noch lesen.

Spannend spannend so im Vollen zu wühlen und, daß ich trotz meiner Leseliste im nächsten Jahr wieder gerne LL lesen will, habe ich, glaube ich, schon geschrieben und wenn ich es nicht schaffe, den Otto zu treffen, beginne ich nach der Mahlke mit meiner Liste, vom Alfred könnte ich mir ja noch drei Bücher wünschen oder kaufen lassen, das wären dann wahrscheinlich der Vertlib, der Setz und der Witzel oder sonst warten bis sie zu mir kommen.

Bücher haben ja kein Ablaufdatum und man kann Longlistbücher auch später lesen, beispielsweise, wenn die Buchändler ihre Leseexemplare,  in den Schrank legen und ich sie finden sollte, aber dann kämen sie an das Ende meiner Leseliste und ich müßte noch ein bißchen auf das Lesen warten.

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2015-09-13

89/90

Filed under: Bücher,Buchpreisbloggen — jancak @ 00:44
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Ich interessiere mich ja sehr für die DDR, die Wende und habe auch einige „Wenderomane“ und auch die, die vorher geschrieben wurden, gelesen. Ein paar davon haben ja auch den deutschen Buchpreis gewonnen oder sind immer wieder auf der LL oder SL gestanden, so daß ich nach dem 19. August öfter auf den Blog über Peter Richters „89/90“ lesen konnte, nicht schon wieder ein Wenderoman und der wird sicher gewinnen oder nicht oder das wollen wir nicht mehr hören.

Ich war dagegen sehr erfreut als mir der „Luchterhand-Verlag“, das Buch gleich als einer der ersten auf meine Anfrage avisierte und nun habe ich mich durch die Erinnerungen eines, der 1989/90 so zwischen sechzehn und siebzehn war, gelesen.

Peter Richter, der mir bis dahin unbekannte Autor, wurde 1973 in Dresden geboren, ist Korrespondent der Süddeutschen in  New York und hat schon einige Bücher geschrieben, die auch an mir vorbeigegangen ist.

Wahrscheinlich auch eine Autobiografie, die nichts mit dem Autor zu tun hat, denn da ist im Mai 1989, wo ich noch in Ungarn hörte, daß in der DDR jetzt die Grenzen dicht gemacht werden würde, ein namenloser Ich-Erzähler, ein Schüler der POS, Polytechnische Oberschule, im Gegensatz zur EOS, der erweiterten, die zum Abi führte, in die man aber erst deligiert werden mußte und sich dazu vielleicht schon zu drei Jahren Wehrdienst verpflichten mußte, wie im ersten Teil in den Anhängen erklärt wird, steigt jedenfalls zu Beginn des Buches in der Nacht aus dem Fenste, der Villa, in der er mit seinen Eltern, wahrscheinlich Ärzten, die biografischen Angaben sind da knapp, wohnt, um ins Freibad zu gehen, wo sich nachts die ganze Clique trifft.

Die Straße wird „Rue“ genannt, die Genossen Polizisten „Flics“, obwohl der Franhzösischunterricht erst nach der Wende eingeführt wird, am Morgen trifft man sich verschlafen in der Schule oder am Freitag in den Partnerbetrieben, wo die Schüler auf den realen Sozialismus vorbereitet werden sollen.

Es gibt auch bald eine Wahl, die letzte in der DDR, sollte es werden, da machen die Eltern einen Ausflug in die sächsische Schweiz, am ersten Mai müssen die Schüler die Fahnen schwingen und ein Wehrsportlager gibt es auch.

Dann kommt die Wende, beziehungsweise die ersten Montagsdemonstrationen, die der Erzähler mit seiner Clique staunenden Auges besucht, hat er ja im Freibad zu Beginn L. kennengelernt, die Namen werden abgekürzt, da stimme ich den anderen BlogBesprechern zu,  daß das Lesen etwas schwierig macht.

L. aus Potsdam gerade zugegzogen, ist eine, die ihm frank und frei erklärt mit achtzehn, sie ist fünzehn, wie der Erzähler, in die SED einzutreten.

Wow, in dem liberalen Elternhaus in dem er aufzuwachsen scheint, kennt man das nicht, er schwärmt für Musik, besucht die christlichen Jugendabende und labert über seine Freunde, die alle mit Pfarrerstöchtern aufmarschieren, ja die Mädchen sind mit Fünfzehn sehr wichtig und kommen in Peter Richters Buch ein bißchen schlecht weg, wie ich finde.

Werden „Schnecken“ genannt, aber dieser DDR-Ausdruck, wird nach der Wende auch bald abgeschafft.

Es kommt jedenfalls der neunte November, da war bei mir, glaube ich, mein Geburtstagsfest und er marschiert mit der maulenden L über die Grenze, um sich seinen Begrüßungshunderter abzuholen.

Köstlich die Szene, wahrscheinlich, die beste im ganzen Buch, L. weigert sich sich da anzustellen, er sagt, wir müssen, müßen wir ja den Bus bezahlen. Da will sie lieber laufen, aber der Busfahrer wechselt, wie soviele andere den neuen Hunderter nicht, zeigt nur auf das Schild, „Für Leute mit DDR Ausweis gratis“ und der neue Hunderter und die DDR-Anoraks und „Schimmeljeans“ ersetzen offenbar den Ausweis. In Kreuzberg bekommen sie kein Bier für ihr Geld, das er dann im Osten noch eins zu sieben umtauscht und in den Ost Kneipen ein oder öftermal gut essen geht.

Dann kommt Kohl vor die abgebrannte Frauenkriche, spricht die Leute mit „Liebe Mitbürger!“ an und plötzlich sieht man die DDR-Jungens, die ja vorher für den Frieden mit Waffen erzogen wurden, als Skinheads mit den billigen für den Begrüßungshunderter gekauften Jacken und Irokesen herumlaufen. Ein paar Punks mit Dreadlock gibt es auch, er gehört dazu und wird ab nun im Bus oder sonst wo angemacht, zusammengeschlagen, etc.

Man geht „Fidschi klatschen“ und als er einmal mit einem Freund in die CSSR fährt, sieht er im Niemandsland die Stände der Vietnamnesen, die dort das Rüstzeug dafür verkaufen.

Er fährt im Sommer 1990 mit ein paar Freunden auch nach Bulgarien, das wird auch ein Reinfall, die DDR Mark wird dann, 2 zu 1, glaube ich, in Westgeld umgetauscht, es kommt der zweite Oktober, da will er, glaube ich, mit selbstgebastelten Molotow-Cocktails die Einheit verhindert. Verhindert wird das, durch seine Mutter, die ihm einen Motorradhelm bringt, damit der Kopf schön warm bleibt und am übernächsten Tag muß er ohnehin zur Schule, denn das Abi ist auch in Zeiten wie diesen wichtig.

Da ist er wieder übermüdet, so bleibt bei der Matheschularbeit das Blatt leer, der Lehrer, der endlich kündigen darf, in Zeiten der DDR durfte man das offenbar nicht, hilft ihm dabei und die Staatsbürgerlehrerin, die ihren Schülern auch mal fragte für welche Freiheit sie da kämpfen? Für die gegen das recht auf Arbeit, freie Bildung?, etc, wurde dann schon in die Küche und zur Essensausgabe strafversetzt.

Trotzdem waren es für die Sechszehnjährigen wahrscheinlich „Wunderbare Jahre“, wenn auch anders, als in dem Kunzschen Sinn.

Am Schluß gibt es einen Epilog, der erklärt, was aus den Freunden geworden ist, einer hat sich erhängt, einige wurden Immobilienmakler, Peter Richter ist nach New York gegangen und steht jetzt auf der LL des Buchpreises, spannend ob er es auf die Shortlist, die ja bald bekanntgegeben wird, schafft?

Interessant ist auch, daß das Buch, wie der „Turm“ offenbar in Dresden handelt, den ich 2008 ja zweimal geschenkt bekommen habe und dann sehr sehr langsam gelesen und noch nicht wirklich besprochen habe.

Ein „Turm“ von unten würde ich sagen, aus der Sicht eines Jugendlichen geschrieben, für den sich die Welt von einem Tag zum nächsten komplett ändert und der es, wie wahrscheinlich alle Jugendlichen, Mädchen und Musik im Kopf, trotzdem vielleicht genoß.

Jedenfalls ist der Ton sehr flapsig und das Buch daher leichter zu lesen und zu verstehen als der „Turm“.

Irgendwo habe ich auch gelesen, daß es ein Buch für die ist, die sich nicht mehr an DDR erinnern und daher nachlesen können, wie es damals war.

2015-09-05

Longlistentagebuchnotizen II

Wie geht es weiter mit dem Longlistenlesen und dem Buchpreisbloggen werden sich meine Leser vielleicht fragen, obwohl ich nicht sehr merken kann, daß die sich für meine momentane Lese- und Bloggereuphorie sehr interessieren, aber immerhin Uwe Kalkowski, der „Kaffeehausitzer“ hat mich angemailt und mich auf einen vermeintlichen Irrtum bei „Risiko“ aufmerksam gemacht, denn da stand am Buchrücken etwas von vom zweiten Weltkrieg und das Buch handelt dann ja vom ersten, ich habe dann auch nachgeschaut, in meinem Rezensionsexemplar steht auch etwas anderes am Buchrücken, seltsam, seltsam, aber ich glaube,  ich habe mich nicht geirrt.

Wie geht es weiter? Ja ich lese eifrig, werde demnächst mit dem achten Buch, nämlich mit Peter Richters „89/90“, einem DDR-Wenderoman beginne, auf dem ich mich schon sehr freue, denn ich interessiere mich ja für die Ex-DRR, habe auch den „Turm“ und den Euge Ruge gelesen, „Kruso“, das vorige Siegerbuch, noch nicht.

Sieben Bücher in zweieinhalb Wochen, gut, es waren auch ein paar dünne dabei, aber jetzt werden die Dicken folgen und wenn ich vielleicht eine unverbindliche und unvollkommene Rangreihe meines Geschmackes abgeben könnte, weil ich da ja immer sehr unsicher bin, meine Reihenfolge wäre:

  1. Key Wayand „Applaus für Bronikowski“
  2. Monique Schwitter „Eins im Andern“
  3. Alina Bronsky „Baba Dunjas letzte Liebe“
  4. Ilija Trojanow „Macht und Wiederstand“
  5. Gertraud Klemm „Aberland“
  6. Ralph Dutli „Die Liebenden von Mantua“
  7. Steffen Kopetzky „Risiko“

Jetzt warten dann die dickeren Schinken auf mich, außer „89/90, habe ich noch die Jenny Erpenbeck, die Anke Stelling und die Valerie Fritsch auf dem Badezimmerstapel liegen.

Das Buch der Inga-Maria Mahlke sollte auch schon gekommen sein, ich hoffe es ist nicht verorengegangen und „Kiepenheuer und Witsch“ hat mir seine beiden Buchpreisbücher auch avisiert.

Da habe ich mir die Bronsky ja schon inzwischen schenken lassen, aber Ferdun Zaimoglu wäre sehr willkommen und wenn ich mit all dem fertg bin, ist die Shortlist wahrscheinlich längst bekanntgegeben worden.

Das erfolgt am sechszehnten Septembetr, da stecke ich, würde ich schätzen, zwischen Stelling und Fritsch und wenn ich mit all dem durch bin und keine Bücher mehr geschickt bekomme, habe ich die Wahl, mein Longlistenlesevorhaben aufzugeben, mir die Bücher vom Otto ausbzuborgen, angeschrieben, was ich bräuchte, habe ich ihn schon oder in die Buchhandlungen gehen, aber da hätte ich zwei sehr sehr dicke Wälzer dort zu lesen, nämlich den Clemens J. Setz mit seinen, glaube ich, tausend Seiten und Frank Witzels „Die Erfindung der roten Armee Fraktion durch einen manisch- depressiven Teenager im Sommer 1969“ ist, glaube ich, auch nicht viel dünner, würde mich aber sehr interessieren.

Beim Setz weiß ich nicht recht, interessieren würde mich aber auch das Buch vom Vladimir Vertlib und das, was glaube ich, in Japan spielt, der Christine Wunicke.

Mal sehen, es ist ja noch Zeit und schauen kann man auch zu den nominierten Buchpreisbloggern, die ebenfalls  gelesen und besprochen haben.

Da ist ja vor allem Birigt Böllinger von „Sätze und Schätze“ sehr rührig, Mara Giese hat auch schon einiges gelesen, ist, jetzt glaube ich, beim fünften Buch, hat aber noch nichts besprochen und der „Kaffeehaussitzer“ hat eine Liste angelegt, wo man immer nachsehen kann, was wer schon besprochen hat, interessant, interessant.

Irgendwo habe ich  auch die Meinung gefunden, daß man sich von dieser Longlistennominierung nicht sein Leseverhalten vorschreiben lassen soll.

Mir macht es, glaube ich, großen Spaß, das mal auszuprobieren und ich denke, es ist auch sehr lehrreich und man hat etwas davon, sich einmal wirklich durch diese ganze Bandbreite  zu lesen und die unterschiedlichen Stilrichtungen, die da angeboten werden, kennenzuleren, obwohl ich, wie man merkt, ja etwas skeptisch bin, ob ich mich da wirklich eine Woche mit Witzel und Setz in eine Buchhandlung setzen soll?

Fürs nächste Jahr werde ich mich wahrscheinlich mit dem begnügen, was die Verlage schicken und mir das andere vielleicht ausgewählt zu Weihnachten und zum Geburtstag wünschen und Stefan Mesch, auch ein bekannter Bücherglogger hat etwas gemacht, was ich auch probieren könnte.

Nämlich  die ersten zwanzig Seiten von allen Büchern gelesen und sich dann eine Liste von denen erstellt, die er gerne lesen möchte.

Ich habe mich ja vor zwei Jahren durch dieses Longlistenleseheftchen gelesen und die Erfahrung gemacht, daß man damit allein nicht weiterkommt, ich könnte aber, wenn ich mit meinem Lesevorrat fertig bin und es nicht möglich ist, den Otto schnell zu treffen, die übrigen Bücher vielleicht ein bißchen anlesen, wenn nicht vielleicht einer meiner Leser mit mir vielleicht doch noch ein Buch tauschen und mir eines der fehlenden zur Verfügung stellen will.

Mal sehen und dann habe ich ja eine lange Leseliste, die auf mich wartet und möglichst  heruntergelesen werden will und ein paar neue Bücher habe ich auch, nämlich die neue Volksstimmeanthologie zum Thema „Zeitgeschichten“, das könnte ich vielleicht gegen eines der LL-Bücher tauschen und dann hat mir der liebe Gerald Grassl, den meine Besprechungen zu gefallen scheinen, das neue Buch von Lutz Holzinger, das nächste Woche vorgestellt werden wird, nämlich „Nachrichten aus der Normopathie-Essays zum Zeitgeschehen“ gegeben, das ich auch besprechen sollte, vielleicht reicht es, wenn ich es auf das nächste Jahr verschiebe, obwohl diese Liste auch schon sehr voll ist, es könnte aber den Platz von Gertraud Klemms „Aberland“ einnehmen.

2015-08-30

Zwei Weihnachts-und Geburtstagsbücher sowie Sommerfrischenende

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Bei mir ist ja nach dem Sommerroman das große „Longlistenlesen“ angesagt, das mir großen Spaß macht und das ich in meinem „Longlistenlesebuch“ dekomentieren will, beziehungsweise schon mitten darin bin, denn ich habe ja schon vier Bücher gelesen und besprochen, halte jetzt beim fünften Ralph Dutli „Die Liebenden von Mantua“, wo ich mir zuerst dachte, daß mich ein Buch über ein altes Gerippe eigentlich nicht so interessiert und mich wieder einmal täuschte, neun Bücher wurden mir von den Verlagen schon zugesagt, zwei und ein PDF habe ich schon bekommen, diese Woche am Montag auch noch den „Susan Effekt“, den ich bei „Hanser“ gewonnen habe.

Am Dienstag sind dann die zwei „Wallstein-Bücher“ gekommen und ich bin mit den drei Neuanschaffungen in die letzte Sommerfrischewoche aufs Land gefahren, habe gelesenen und ein bißchchen meinen „Sommerroman“ korrigert und am Donnerstag, da war ich mittendrin im Lesen des Buchs von Kai Weyand, hat mir der Alfred einen Zettel von der Post mitgebracht und es hieß wieder warten, denn am Freitag ist er nicht nach Wien gefahren.

Warten und darauf vertrauen, daß die Bücher in Wien nicht verloren gehen, aber wenn ich so weiterlese, gerate ich in einen Lesenotstand habe ich gedacht und bin am Freitag doch zum „Thalia gefahren und habe „Risiko“ dieses elenddicke Ding ausgelesen und mich umgesehen, welche Bücher ich mir vom Alfred zu Weihnachten und zum Geburtstag wünschen kann, denn das habe ich eigentlich immer so getan, mir in den letzten Jahren ein paar  aus der Liste gewünscht und  später gelesen.

Bei meinem diesjährigen Longlistenleseprojekt ziehe ich das vor habe ich mir gedacht, lasse sie mir früher kaufen und lese sie gleich, damit ich bis zur Shortlistenbekanntgabe mir meine eigene Liste machen kann.

An fünf Bücher habe ich  gedacht, drei zum Geburtstag, zwei zu Weihnachten oder umgekeht, aber es gab beim „Thalia“ ja nur vier, „Risiko“ habe ich schon gelesen, das der Valerie Fritsch wurde mir versprochen, also blieben nur Alina Bronskys  „Baba Dunjas letzte Liebe“ mit dem ich ja schon lange liebäugle  und das etwas dickere Buch von Ilija Trojanow „Macht und Wiederstand“ übrig.

Hoffentlich habe ich die beiden Bücher inzwischen nicht schon zugestellt bekommen, so ein zwei Haushaltsleben macht manchmal ein bißchen nervös und ich bin auch ungeduldig, die anderen Bücher zu bekommen, aber ab nächste Woche wird es besser, denn da bin ich wieder in Wien, kann mich um meine Post kümmern und wenn es sein muß wieder in Buchhandlungen lesen gehen oder dem lieben Otto ein Mail schreiben, welche Bücher ich von ihm brauche.

Jetzt blieben wenn in Wien alle Bücher kommen ja noch acht übrige und das dünne  Bronsky-Büchlein  kann ich noch am Sonntag lesen, wenn ich den Ralph Dutli am Samstag ausgelesen habe.

Spannend spannend und das Longlistenlesen macht mir, wie man wahrscheinlich merkt, großen Spaß, dazwischen schaue ich immer wieder zu den sieben ausgewählten Blogger und die jagen auch noch nach ihren Büchern, inzwischen haben sie von Börsenverein jetzt ihr Buchpaket bekommen, wo ihre zwei oder drei Bücher, die sie lesen sollen mit dem Longlistenheftchen, auf das ich diesmal ganz vergessen, bzw. mir nicht bestellt habe und ein Buch über die Geschichte des deutschen dBp drinnen ist. Sie wollen aber auch die anderen Bücher lesen, beziehungsweise haben sie das schon und ihre Rezensionen eingestellt.

Mara Giese veranstaltet ein Gewinnspiel, wahrscheinlich um ihre alten Bücher loszuwerden,  wo man ein Buchpaket gewinnen kann, wenn man zehn Verlagsslogans zehn Büchern zuordnet, was mir sehr aufwendig zu sein scheint, ein Buch habe ich inzwischen zwar gefunden, aber das Buch der Alina Bronsky habe ich ja schon und sollte es vielleicht besser lesen, wenn ich bis zum zwölften September durch sein will, das Buch des Matthias Nawrat, der Ruth Cehra, den „Harper Lee“ und und würde mich aber interessieren, aber wann lese ich diese Bücher, wenn ich meine heurige Leseliste nach dem LLlesen wenigsten zum Zehntel schaffen will?

Es gibt auch einen Bücherdienst, wo man einen Fragebogen ausfüllen kann und dann Buchempfehlungen zugeschickt bekommt, das habe ich getan, da wurde mir  „Die Betäubung“ der Anna Enquist, die ich gerne lesen will, „Stoner“ und noch zwei andere Bücher empfohlen, aber ich lese ja eher die deutsche und österreichische Gegenwartsliteratur und jetzt überhaupt LL und nächste Woche in Wien  fangen ganz langsam die Veranstaltungen wieder an.

Dieses Jahr ist meine Sommerfrische ja ein wenig verschoben, denn ich habe schon in der letzten Schulwoche damit angefangen und bin jetzt eine Woche vor Schulbeginn wieder zurück, das Volksstimmefest, ist erst nächste Woche, beim Hauptverband kann man aber zu einer Lesung von Martin Ammanshauser gehen, auch ein Buch, das auf der LL fehlt, die Schreibgruppe ist wieder am Donnerstag, da kann ich dann, wenns interessiert, schon ein bißchen über meinen „Sommerroman“ erzählen, den ich ja im Juni dort begonnen habe.

Die Vorschau zu „Selmas Kopftuch“ ist jetzt auch raus und wird am nächsten Dienstag erscheinen, wem es interessiert, es gibt da auch ein Gewinnspiel und man kann das neue Buch nach Erscheinen gewinnen, allerdings wird das wahrscheinlich noch ein wenig dauern, da der Alfred  erst beim „Im Namen des Vaters“ ist und noch immer „Schreib nicht soviel!“, stöhnt.

Aber jetzt bin ich ohnehin am Lesen und hatte in diesem Sommer eine sehr schöne Sommerfrische mit einigen Aktivitäten, in drei Wochen meinen „Sommernanowrimo“ geschrieben, mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin. Zwei Bergtouren haben mir gemacht, Radgefahren bin ich nach Melk und nach Wagram an der Traisen mit dem Alfred, nach Herzogen-, Wilhelmsburg und nach St. Pölten zum „Thalia“ allein, war bei einem Sommerfestival und und jetzt freue ich mich auch auf den Herbst, auf den Beginn der Veranstaltungen, beim Writerstudio gibt es wieder ein Open House und beim „Standard“ habe ich bei einem Gewinnspiel mitgemacht, wo man Karten für „Sprachsalz“, dieses Literaturfestival in Hall in Tirol gewinnen kann, mal sehen ob ich einmal etwas gewinne.

Der „Wochenendstandard“ ist diesmal auch besonders interessant, denn da geht es viel um Flüchtlinge, es gibt ein Gespräch zwischen der Innenministerin und Ilija Trojanow und eine Demonstration am Montag gibt es auch, an der ich wahrscheinlich teilnehmen und auch als „Bloggerin für Flüchtlinge“ schreiben kann, denn das ist eine Bloggeraktion, an der alle teilnehmen sollen und dürfen. Zumindest wird dazu sehr viel aufgerufen und das ist auch in Zeiten, wie diesen eine sehr wichtige Angelegenheit.

2015-08-19

Der Longlistenstart

Hurrah, hurrah, könnte man sagen, ich kann, wenn ich am Freitag mit dem Alfred zu Sladkys Wandergruppe aufbreche, Gertraud Klemms „Aberland“ mitnehmen, denn das hat mir der liebe Alfred in Leipzig schon gekauft und wenn ich jetzt, wie ich hoffe, es irgendwie nach St. Pölten und zum „Thalia“ schaffe, werde ich, wenn möglich und vorhanden mit Alina Bronskys „Baba Dunjas  letzte Liebe“ oder Valerie Fritschs „Winters Garten“ starten, denn beide sind, glaube ich, eher dünne Bücher und die Bronsky noch leichter zu lesen als die wahrscheinlich sehr ästhetisch komplizierte Valerie Fritsch.

Ein Wortrauschbuch in einer Buchhandlung lesen, mal sehen, wie es geht, es gibt aber noch andere Auswahl und für die, für die das jetzt ein bißchen unverständlich finden, die Longlist des dBps 15, die diesmal heiß erwartete, ist da und sie ist, wenn man sich vorher ein bißchen in die Verlagsvorschauen umblickte oder das bei Buzzaldrins „Favoritencheck“ tat, gar nicht so überraschend.

„Ich habe schon sechs Bücher gelesen!“, hat Sophie Weigand von „Literaturen“ gepostet.  Ich noch keines, aber Gertraud Klemm schon auf meiner Leseliste und die meisten anderen Bücher sind mir wenigstens vom Titel her bekannt.

Beginnen wir also mit Alino Bronskys „Baba Dunjas“ letzte Liebe, von ihr habe ich „Scherbenpark“ gelesen, das sie beim Bachmannlesen 2008 vorstellte und diesen Sommer bei meinem Longlisten- bzw. Augustin Flohmarkt- Lesen „Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche“.

Ralph Dutli „Die Liebenden von Mantua“, wurde bei den Bloggervorschauen mehrmals genannt, der Autor stand mit „Soutines letzter Fahrt“ 2013 auf der Liste und das Buch habe ich mir um drei Euro gekauft, als die letzte der beiden Buchhandlungen auf der Wieder Hauptstraße vorige Ostern zusperrte.

Jenny Erpenbeck „Gehen ging gegangen“, das Buch hat, glaube ich, Buzzaldrin empfohlen und ich hab von Jenny Erpenbeck, glaube ich, was auf meiner Liste, aber sonst noch nicht viel Ahnung.

Valerie Fritschs „Winters Garten“, natürlich ja, war nicht anders zu erwarten, wurde oft als Favorit genannt, ich habe das Buch am Montag in der Hand gehabt und fast gekauft, es kostet siebzehn Euro fünfzig, aber vielleicht kann ich es so lesen und die junge Autorin habe ich einmal bei Angelika Reitzers „Textvorstellungen“ in der „Alten Schmiede“kennengelernt, das ist mir das Sprachrauschtalent der jungen Frau mit der dünnen Bachmannstimme aufgefallen, als sie dann beim „FM4Preis“ gewonnen hat, hatte ich die Aufrufe auf meinen Blog, wahrscheinlich war ich damals die Erste, wo man etwas finden konnte, dann „Verkörperungen“, die GAV-Aufnahme, da habe ich wie bei Weidenholzer und bei einigen anderen jetzt berühmten Autoren, ein wenig veten dürfen, war aber natürlich nicht allein damit und die „Welt ist meine Innerei“, für den „Alpha 2013“ nominiert.

Als Angelika Reitzer „Winters Garten“ in der „Alten Schmiede“ vorstellte, war die sehr voll. Dann kam der Bachmannpreis, ein doppelter Gewinn, ein begeisteter Klaus Kastberger und jetzt die Longlistennominierung, bin gespannt wies weiter geht und ob sie es auf die Shortlist schafft?

Heinz Helle „Eigentlich müßten wir tanzen“, der Autor hat, glaube ich, mal beim Bachmannpreis gelesen, sonst weiß ich nicht sehr viel über ihn, aber ich frage ja demnächst die Bücher an oder finde es vielleicht in den Buchhandlungen.

Gertraud Klemms „Aberland“ habe ich schon erwähnt, die Autorin hat bei „Arovell“ ihr erstes Buch publiziert, kommt glaube ich aus Petra Ganglbauers Schreibwerkstatt, dann kam „Droschl“, vorher noch das Volksstimmefest und eine Frauenlesung im „Werkl im Goethehof“, der Bachmannpreis und die Begeisterung der Juroren, die ich ganz ehrlich, nicht ganz nachvollziehen konnte, dachte ich doch, die Frauenbewegung ist längst vorbei beziehungsweise selbstverständlich, ist sie nicht, wie man am Beispiel Ronja von Rönne sieht. Also brauchen wir wahrscheinlich doch das Buch und ich brauche es, damit ich mit dem lieben Otto im Toten Gebirge etwas zu diskutieren habe.

Rolf Lappert „Über den Winter“, der stand glaube ich, auch schon mal auf der Shortlist und habe ich von ihm schon etwas gelesen?

Inger Maria Mahlke Wie ihr wollt“, die Autorin hat beim Bachmannpreis mit Cornelia Travincek gelesen und ihr damaliger Text bzw. Buch hätte mich sehr interessiert und jetzt habe ich glatt Steffen Kopetzkys „Risiko“, das mir noch nichts sagt, ausgelassen.

Ulrich Peltzers „Das bessere Leben“, sagt mir auch nicht viel, von Ulrich Petzer habe ich aber, glaube ich, mal etwas gefunden und Sigrid Löffler war, glaube ich ebenfalls, einmal sehr empört, daß er nicht auf einer Longliststand. Jetzt steht er darauf und wir können ihn zu lesen anfangen.

Peter Richter „89/90“ Buch und Autor sind mir ebenfalls unbekannt. Also ran ans Lesen.

„Monique Switters „Eins im anderen“ hat heuer beim Bachmannpreis gelesen, hat nicht gewonnen, wurde aber sehr gelobt und jetzt muß’ich doch die Frau Knoch anschreiben, ob sie mir ein Rezensionsexemplar schickt?

Clemens J. Setz „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ ein langer Titel und hat nicht Tobias Nazemi vom „Buchrevier“ geschrieben, daß Autoren mit langen Titeln keine Chance beim dBp haben?

Ich habe mir gleich gedacht, daß das vielleicht nicht ganz stimmt und der junge Steirer war mit den „Frequenzen“ schon mal nominiert, ich glaube sogar auf der Shortlist, mit dem Erzählband „Die Liebe des Mahlstädter Kindes“ hat den „Leipziger Buchpreis“ gewonnen und Gedichte hat er glaube ich auch geschrieben.

Anke Stelling „Bodentiefe Fenster“ ist glaube ich auch für die „Hotlist“ nominiert und die Blogs haben das Buch besprochen und darüber diskutiert.

Ilija Trojanow „Macht und Widerstand“, der Autor ist mir als Wienerin ja kein Unbekannter, hatte er ja erst eine Reihe in der „Alten Schmiede“, die glaube ich noch nicht ganz angeschlossen ist.

Den „Weltensammler“ habe ich gelesen und der stand, glaube ich, auch einmal auf dieser Liste.

Vladimir Vertib „Lucia Binar und die russische Seele“ auch kein Unbekannter, auch wenn ich bei meinen österreichischen LL-Tips komplett auf ihn vergessen habe und bisher auch noch auf keiner diesbezüglichen Lesung war, ich habe aber irgendwann einmal Ottwald John wo getroffen, der mir sagte, daß er zu einer solchen Lesung geht, denn das ist ein tolles Buch, also Juroren und Bloggerpaten aufpassen und nominieren!

Kai Weyand „Applaus für Bronikowski“ sagt mir auch noch nicht sehr viel.

Auf Franz Witzels „Die Erfindung der roten Armeefraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969“, auch ein elendslanger Titel bin ich durch die Blogs aufmerksam geworden und interessiert mich sehr, dann gibt es noch Christine Wunnikes „Der Fuchs und Dr. Schimamura“ und wieder keine Ahnung und Ferdidun Zaimoglus  „Siebentürmerviertel“ ist ein alter Bekannter, ich habe glaube ich zwar noch nichts von ihm gelesen, habe ihn aber in Leipzig öfter getroffen und auf den Longlists ist er glaube ich auch schon gestanden.

Eine tolle Auswahl, bin gespannt, was die Blogger dazu sagen und wie sie kritisieren werden?

Ich tue das ja nicht sehr viel, bemerke nur, daß ich Helmut Kraussers neues Buch auch für sehr interessant finde und es mir eigentlich erwartet hätte, aber das trifft ja, wie ich schon geschrieben habe auf 167(000) andere Bücher zu, sowie auf die, die auf meiner Longlist 2015 stehen würden und jetzt gehe ich es an mit meinem Longlistenlesen, damit ich am zwölften September, wenn möglich, meine Shortlist habe, obwohl ich, wie meine Leser wissen, im Auswählen  nicht sehr gut bin, werde aber die Verlage anschreiben, nach St. Pölten fahren und meine Leser vielleicht nochmals bitten, mir vielleicht eines der Bücher zu borgen oder mit eines von meinen zu tauschen und wenn ich für den Anfang ein oder zwei PDFs bekommen könnte, wäre das auch sehr fein!

Ansonsten freue ich mich über Kommentare und eine kleine Diskussion auf diesen Blog, denn ich bin heuer und wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren, auch eine Buchpreisbloggerin.

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