Literaturgefluester

2019-11-27

Centropeworkshop und Nanoabschlußbericht

Nach dem vorigen Mittwoch zwanzig Jahre „Fem“, das Gesundheitszentrum für Frauen und Mädchen, gefeiert wurde, bin ich erst heute wieder zu Stephan Teichgräbers Gegenwartsliteraturworkshop gekommen, konnte ihm da aber die entsprechende Lektüre mitbringen, habe ich mir doch von Annas Geburtstagsgutschein Dirk Stermanns „Der Hammer“ gekauft. Wir haben aber wieder ein Stückchen weiter Radka Denemarkovas „Stunden aus Blei“ analysiert, beziehungsweise uns da die Übersetzungsunterschiede angeschaut.

Sehr viel Zeit war aber nicht, da es um sechs im Literaturhaus schon mit den „Friedsy-Tagen“ weitergegangen ist. Es war allerdings ein Lesetag, da ich in den Pausen weiter in Clemens J. Setz skurrillen Geschichten gelesen und auf dem Weg ins Workshop auch Thomas Brusigs „Helden wie wir“ gefunden habe, das Stephan Teichgräber sehr interessierte, aber nicht in die Defintion des Centrope passt, also hier out of order war.

Ein Schreib- oder Korrigiertag war es auch, denn ich bin ja obwohl  noch Tag siebenundzwanzig des „Nanowrimos“, wieder zum Korrigieren des „Schreibebuchs“ übergegangen und werde da jetzt alles wieder laut lesen, damit ich keine Fehler übersehe, bisher habe ich ja eher neben You tube- Videos korrigiert und da übersieht man viel und mit dem „Nano“ bin ich ja schon seit letzter Woche fertig und es ist fertig grworden, obwohl es da ja in der verflixten zweiten Woche so aussah, als schaffe ich es nicht, da heißt, ich war mit meinen Rohtext fertig, hatte aber erst vierzigtausend Worte. Was ich normalerweise gelassen hätte, weil der es der „Nano“ war, habe ich aber angestückelt und diesmal auch zwischendurch einige Szenen eingefügt. da heißt zuerst auch noch vier Epilogszenen geschrieben, davon dann zwei wieder weggelöscht, weil die  reine Wortfüllungen waren und die zwei anderen dem Text angefügt.

Mit den vier Epilogszenen, hätte ich den „Nano“ schon geknackt gehabt und  sogar zweitausend Worte mehr gehabt, weil die anders zählen.

Nach dem Wegstreichen war ich wieder darunter, da hatte ich aber schon die Idee, die sechs Blogartikel die sich ganz dem „Nano“ widmen als Anhang anzufügen, damit die Leser auch die Entstehungsgeschichte nachempfinden können. Am Freitag habe ich das getan, am Samstag war dann noch etwas zu korrigieren. Seither habe ich nichts mehr geschrieben, obwohl es ja noch ein paar „Nanotage“ gibt und ich heute eigentlich erst 45009 Worte bräuchte, um rechtzeitig fertig zu werden.

Ich habe aber 54911 Worte, hundertzwölf  Seiten, zweiundvierzig Szenen und die sechs Anhangsartikel, die die Frage „Wie schreibt mn einen Nanowrimo?“ beantworten.

Jetzt bleibt das Ganze, das zweimal durchkorrigiert wurde, liegen, bis ich mit dem „Mein Schreiben, meine Bücher“ fertig bin. Dann will ich es ja noch einmal bezüglich Spannungsbögen durchsehen. Gustv Ernsts „Romane schreiben“ habe ich dann sicher auch schon gelesen und inhaltliche Unebenheiten wird es auch geben, die noch auszugleichen, ergänzen und zu verändern sind. Ich bin, wie geschrieben sehr zufrieden, der Rest der Woche gehört deb „Fried-Tagen“, am Freitag ist auch noch die „Poet Night“, wo ich wieder die erste Maria Mattuschek-Szene aus der „Magdalena Kirchberg“ verkürzt lesen werde und dann geht es schon in den Advent, wo ich ja wieder einige Adventaktionen machen, beziehungsweise mir einen Bücherchristbaum aus Weihnachtsbüchern und Bücherschrankfunden aufbauen werde.

2019-11-24

Anstückelungsversuche und Schreibprozeßanhang

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:00
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Hurrah, hurra, ich bin am Freitag, den zweiundzwanzigsten Nanotag mit den Roman, beziehungsweise mit den fünfzigtausend Worten fertig geworden. Zumindest behauptet meine „Nanoseite“ das, denn die ist heuer anders, als die letzten Jahren, auf der einen Seite übersichtlicher, auf der anderen , habe ich mich nicht ausgekannt, denn sie haben immer an die zweitausend Worte weniger angegeben, als ich tatsächlich hatte.

Also habe ich zweiundfünfzigtausend Worte geschrieben, aber das auch nicht wirklich, weil ich die meisten Szenen ja nach dem Schreiben korrigierte, obwohl man das laut dem „Nanogedanken“ ja nicht soll.Ich kann aber nicht anders und als ich dann mit dem Rohtext fertig war, aber nur so vierzigtausend Worte hatte, noch einmal. Da sind natürlich Worte weggefallen und ich war eine Weile ratlos, was mache ich jetzt?

Lasse ich den verkürzten Roman, die meisten, die ich außerhalb des „Nanos“ schreibe, sind auch kürzer und liegen zwischen dreißig und vierzigtausend Worten, obwohl man bei den Ratgebern immer hört, daß  fünfzigtausend  Worte  ein sehr kurzer Roman ist, und man eigentlich das doppelte haben sollte.

Nun ja, nun ja, was mache ich jetzt, es war ja erst der Tag fünfzehn oder sechzehn, also noch sehr viel Zeit.

Also bin ich auf die Idee gekommen einen Epilog  zu schreiben und habe da vier Szenen geschrieben, die eigentlich eine Magterialansammlung waren, denn die „Nanoratgeber“ empfehlen ja auch das nichtchronologische Schreiben. Also einfach Szenen anfügen, damit man was bekommt, was man später zusammenfügen kann.

Ich habe das noch nie gemacht, habe aber in den Rohtext noch vor oder zwischen dem Korrigieren Szenen eingefügt und bin am Donnerstag auf die Idee gekommen, daß ich in einem Anhang ja auch die Artikel einfügen kann, die sich mit dem Schreibprozeß beschäftigen und das waren heuer ja sehr viele, weil es ja für meine Leser interessant sein könnte, wie so ein Roman entsteht und dann habe ich sicher die fünfzigtausend Worte, weil meine Artikel sind ja eher lang.

Am Freitag habe ich dann noch eine vierzigste Szene geschrieben, die wo die Anna vom Ulrich zu ihrer Mutter kommt, da hatte ich auf der „Nanoseite“ dann zuerst 50 001 Worte und, als ich später noch etwas einfügte 50 688 nach meiner Zählung 51 857, hurrah, hurrah und habe fertig korrigert.

Als ich da bei meinen vier Epilogszenen war, die ich eigentlich wegstreichen wollte, bin ich daraufgekommen, daß ich die erste, die wo die Sibylle Neuemayer ihren Moritz verläßt, lassen, also zur Einundvierzigsten machen und den Epilog streichen werden, die zweite und die dritte Szene, die der Fatma Sayan und der Dorothea Hartinger, die eigentlich nur eine Materialsammlung war, habe ich gestrichen, mit dem Resultat, daß ich dadurch wieder nur 48 971 Worte hatte, die ich natürlich nicht hochladen werde.

Die Harry-Szene muß ich noch korrigieren, werde sie aber lassen, das heißt der Text wird dann zweiundvierzig Szenen haben und keinen Epilog.

Dafür kommt aber ein Anhang, da habe ich schon vor einer Woche ein kleines Nachwort geschrieben, das werde ich aptieren und habe die Schreibartikel eingefügt, die ich dann noch korrigiert werden, das heißt die Verlinkungen herausnehmen und hatte dann, weil ich ja eher lange Artikel habe 55.340  Worte und am Abend kam dann die Überraschung, nämlich das Winner-Zerifikat, das ich mir diesmal ausdrucken werde und die Nachricht, das ich mir ein Winner T-Shirt um kaufen kann, was ich auch nicht machen werden, mir aber das Congratulation Video angesehen und muß sagen, wow, ich bin  erfreut, in drei Wochen einen Roman geschrieben, der eigentlich trotz „Buch Basel“ und „Buch Wien“ flott von der Hand gegangen ist.

Endkorrigieren werde ich ihn erst wenn das „Mein Schreiben meine Bücher-Buch“ fertig ist, ich bin aber sehr zufrieden, wünsche mir natürlich außer dem Trommelwirbel auch Leser, aber, wow es war eine schöne Zeit, ein intensiver November, obwohl ich  noch nicht wirklich fertig bin und auch noch eine ganze Woche Zeit habe.

2019-11-14

Fertig mit dem Nanowrimo?

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 07:04
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Es ist der vierzehnte November und ich habe diesmal im Vergleich zu den vergangenen Jahren eine schöne „Nanokurve“ hingelegt, war ich  2009 beim ersten „Nanowrimo“ mit der „Heimsuchung“ am neunzehnten November 50687  mit Worten fertig, bei den nächten 2012, 2013 habe ich immer ein wenig vorgeschrieben und war glaube ich 2012 schon vor der Buch-Wien“ fertig und bei der „Brüderschaft“, wo ich auch schon im September angefangen habe, wars dann am auch am vierzehnten November, da hatten mir aber vorher zehntausend Worte gefehlt, die ich irgendwie angestückelt habe und 2014 bei „Im Namen des Vaters“ waren wir auch in Ungarn, ich habe wahrscheinlich auch schon früher beim „Writersstudio“ oder in der „Schreibgruppe“ ein paar Szenen vorgeschrieben, war dann am neunzehnten mit 50.111 Worten fertig, angestückelt habe ich, glaube ich, auch.

2015 kam dann der „Adventkalender“, da habe ich, glaube ich, zeitgleich angefangen, aber vorher auf der Mariahilferstraße recherchiert, wo die Weihnachtsdekorationen schon vorbereitet wurden, ich habe versucht jeden Tag eine szene zu schreiben, das ist mir glaube ich nicht ganz gelungen und weil ich auch schon früher fertig war, ist die Geschichte bis zum einunddreißigsten Dezember gegangen.

2017 habe ich ja die ersten Tage beim Schreibmarathon des „Writersstudios“ mitgemacht, da hatte ich auch schon ein paar tausend Worte der „Unsichtbaren Frau“ mit der ich dann am neunzehnten November fertig wurde und am Dezember bei gewonnenen „Writerretreat“ zu korrigieren begann. Man sieht, ich war immer früher fertig, habe meistens früher angefangen und dann bis zur „Buch-Wien“ schwungvoll vor mich hingeschrieben, denn dann ist es ja  dicht geworden.

Im Vorjahr war ich gar schon am ersten November mit der „Magdalena Kirchberg“ fertig, da habe ich dann gar nicht mitgemacht, weil ich ja mit dem Text schon im August begonnen habe.

Heuer habe ich nicht vorgrschrieben, ein bißchen was im Notizbuch hatte ich schon stehen und dann, glaube ich, eine halbe Stunde vor Mitternacht mit der ersten Szenen angefangen und gedacht, das wird wohl nichts dieses Monat, weil keine Zeit, keine Zeit, wegen „Buch-Wien“, „Buch-Basel“ etcetera.

Dann habe ich aber doch mit Ausnahme des siebenten Novembers, wo wir  von der „Buch-Wien“ nach Basel gefahren sind, jeden Tag etwas geschrieben, die ersten Tagen mehr, dann eher nur ein oder zwei Szenen, so daß es eine schöne Kurve, wie ich es mir wünschte gibt und ich heute am vierzehnten November bei 37 049 Worten, vierundsiebzig Seiten und neunundzwanzig Szenen bin.

Super werden meine Leser sagen, du hast noch ein halbes Monat Zeit. Wo liegt das Problem?

Das Problem liegt daran, daß ich mit der Geschichte, eigentlich schon fertig bin. Das heißt noch nicht ganz geschrieben, aber mit den drei noch geplanten Szenen, die im Notizbuch stehen, würden es dann wieder an die vierzigtausend Worte sein.

Auch kein Problem eigentlich, denn das hatte ich ebenfalls schon, da habe ich dann angestückelt. Das Ganze 2015 bis Ende Dezember spielen lassen, bei der „Brüderschaft“ einen der Bruder, glaube ich, in eine Konditorei nach Ungarn geschickt, weil wir da ja gerade waren, etcetera.

Das könnte ich in den zwei verbleibenden Wochen, wo ja die „<Literatur im Herbst“ und das „Fried Symposium“, es aber sonst ein wenig ruhiger ist, auch machen. Zeit hötte ich, aber beim Stoff bin ich mir da nicht sicher. Da wüßte ich jetzt eigentlich nicht, was ich einfügen sollte.

Habe ich da jetzt ja die Aufführung von Fräulein No und Fabian Neumayer hinter mir, die Gerti wird sich mit ihrer Nichte aussprechen, die wird sie sogar bei sich wohnen lassen. Fatma Alkmir hat die Anzeige zurückgezogen und Ulrich Blumenbach was ja die Ausgangsidee zu der Geschichte war, hat seinen Pensionsantrag gestellt und wird im Nachtcafe beratend oder helfend für die Nichtversicherten beispielsweise tätig sein und Anna kommt auch zu ihm zurück.

Das klingt eigentlich rund und abgeschloßen, obwohl ja noch sehr viele Unklarheiten, Wiederholungen und vor allem, das habe ich schon geschrieben, noch nicht die klingenden Namen drinnen sind. Ich habe ja  immer nur die letzte Szene korrigiert und noch nicht das Ganze auf einmal, was ich aus Zeitgründen vermieden habe. Das werde ich, wenn ich morgen oder übermorgen dann mit dem Rohtext fertig binm tun, ich werde auch noch meine Notizbücher wegen Anstückelungsmöglichkeiten durchgehen.

Das Durchkorrigieren, wo man auf Lücken draufkommen kannn, ist auch ein wenig schwierig, weil da ja etwas wegfällt und ich in vierzehn Tagen ja den dann vorhandenen Wortstand aufladen muß und mit dem zwischendrin Einfügen und verlängern habe ich mir bisher immer schwer getan.

Mal sehen wie es wird, ich werde mir da keinen Streß machen und wenn es bei den vierzigtausend Worten bleibt, ist das auch egal und meine letzten nicht im „Nano“ geschriebenen Bücher waren auch so oder vielleicht sogar noch kürzer.

Also werde ich fertigschreiben, dann schauen, kann ichs noch verlängern, in dem ich nach den drei Szenen, die noch geplant sind, jeweils eine für die No, die Henrike, den Ulrich, die Anna, die Gerti Schuster, etcetera anfüge, auch wenn das nicht wirklich Sinn ergibt.

Das wäre dann ja auch etwas, was ich dann bei Korrigieren nach dem dreißigsten November wieder wegstreichen könnte und das ist ja auch das, was die „Nanowriterratgeber“ empfehlen. Einfach drauflosschreiben, Szene für Szene, es muß ja noch nicht chronologisch sein. Das konnte oder habe ich bisher auch eher nicht getan.

Nach dem dreißigsten November, wenn der Rohtext fertig ist, werde ich das Ganze ja ohnehin solange liegen lassen, bis ich mit dem „Zweiten Literaturgeflüsterbuch“ fertig bin und dann habe ich vor, das Ganze nach dem „Heldenreise-Modell“ und vielleicht auch mit Gustav Ernsts Schreibratgeber nochmals durchzugehen, da habe ich bei bisherigen Versuchen auch nie sehr viel verändert und einen oder zwei Spannungsbögen hätte ich ja diesmal. Einer ist der mit der Handtasche, die mir vor einer Woche einer zufällig tatsächlich aufs Fensterbrett legte, dann wieder wegnahm. Als ich aus dem Haus gegangen bin, habe ich sie ein paar Häuser weiterliegen gesehen und als wir von Basel zurückkamen, lag sie dann am Boden auf der Straße. Das nur zu den Schreibimpulsen. Die Auffühung im Cafe ist ein weiterer und jetzt würde ich noch einen brauchen, um zu den gewünschten fünfzigtausend Worten zu kommen.

Mal sehen, ich habe ja noch Zeit und werde bis Ende November sicher am Text weiterschreiben, entweder einfügen oder korrigieren.

Vielleicht auch beides, ich bin gespannt. Spaß hat mir das Ganze auch wieder gemacht. Die Handlung, die ja am ersten November noch sehr unvollständig war,  hat sich entwickelt. Sie ist auch etwas anders, als geplant geworden. Neue Personen, wie beispielsweise, die Anna sind entstanden und die Ulrich Blumenbach-Geschichte, da hat ein Arzt eine Psychose, verliert seinen Job, muß in Pension und arbeitet dann ehrenamtlich in einem Cafe, in dem er die Junkies, die Obdachlosen und die Prostituierten berät, ist auch ein wenig anders geworden.

Aber das mit den Prostituierten könnte ich noch einfügen, ist mir jetzt eingefallen und da hätte ich dann vielleicht wieder eine Szene mehr.

2019-11-11

Elfter Nanowrimotag

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 07:05
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Nachdem sowohl die „Buch-Wien“ als auch die „Buch Basel“, die ja beide, trotz des ähnlichen Names, sehr unterschiedliche Veranstaltungen waren, vorüber sind und nach dem österreichischen Buchpreis auch der Schweizer vergeben wurde, kommt wieder ein Schreibbericht, denn ich bin erstaunlicherweise, trotz des vielen literarischen Trubel, der in der letzten Zeit passierte nicht unttätig gewesen und habe auch schreibtechnisch etwas weitergebracht und der Plot des „Fräulein Nos“ ist auch ein bißchen angewachsen.

Zumindest habe ich jetzt mehrere Handlungsstränge und mehrere Ideen, die zwar alle noch etwas vage und ungeordnet sind und wahrscheinlich noch zusammenkommen müßen, aber mein Worttagessoll habe ich auch erreicht, zwar nicht mehr so viel auf einmal als an den ersten Tagen geschrieben, aber auch in Basel sind es fast täglich eine Szene und einmal sogar zwei geworden, so daß ich jetzt bei über  achtundfünzig Seiten, zwanzig  Szenen und 28. 644 Worten liege. Da immer noch einige Tage oder Worte im voraus bin und laut meinem Statiskplan am zwanzigsten November fertig sein sollte, also diesmal sogar eine etwas normalere Kurve als in den früheren Jahren habe und nicht schon in der ersten Woche fertig bin, auch wenn, was die Handlung betrifft, der innere Kritiker schon manchmal wieder „Das ist Blödinn, was du da schreibst und es wird wieder niemanden gefallen oder niemand lesen!“, schreit und wenn man sich gleichzeitig auf einem Literaturfestival befindet, eine fremde Stadt besichtigt und die Szenen nachts oder sehr früh im Hotelzimmer oder Zug schreibt, die dann auch sehr flüchtig hingeworfen wurden, ist das wahrscheinlich normal. Und der „Nanowrimogedanke“ ist ja auch einen ersten Rohentwurf zu schreiben, der dann noch bearbeitet wird und die Ideen sind da und das Handlungskonzept wächst ebenfalls, auch wenn das Ganze vielleicht noch nicht so zusammenpasst und noch viele Lücken, beziehungsweise Fehler hat und ich habe ja auch schon geschrieben, daß ich mit den Namen noch nicht so ganz klar komme und noch nicht so richtig weiß, wie meine Personen jetzt wirklich heißen, weil ich oft drei verschiedene für eine verwendet haben, die mir auch noch nicht so ganz gefallen. Da kann ich vielleicht später auch noch eine Namensstruktur machen und mir die entsprechend klingenden Namen heraussuchen.

Jedenfalls haben inzwischen zwei Fernsehdirskussionen stattgefunden, Fatma Alkmir hat mit einen FPÖ-Politiker und einer Frau von der Rassismusstelle darüber diskutiert, daß sie in der U- Bahn beschimpft und angespuckt worden ist.

Dann ist auf Dorothea Hartiners Drängen Ulrich Blucembach dort aufgetreten und hat Harry Krempinsky Stammkundin verteidigt, hofft immer noch, daß Anna zu ihm zurückkehren wird, was auch geplant ist.

Nolantha ist im Reinhardt-Seminar ungeduldig, die vielen Sprech- und Stimmübungen gefallen ihr nicht, hat sich in den Sohn eines Burgschauspielers, Fabian Neumayr verliebt und probt mit ihm ein Theaterstück oder einen Dialog, um Gerti Schuster zu rehaibliteren, das ihre Freundin Johanna, die Buchhändlerstochter und Poetryslamerin geschrieben hat und, das sie in Harries Nachtcafe aufführen wollen. Gerti Schuster ist inzwischen ein kleines Mißgeschick passiert und sie hat eine Handtasche gefunden, beziehungsweise zugesteckt bekommen, in der sich ein Brief ihrer Nichte Claudia befindet und Henrike Werner wandert mit Hund Harry Krümel Blümel immer noch zwischen dem Heiligenstädter und den Grinzinger Friedhof hin und her um sowohl ihrem verstorbenen Mann, als auch ihrer Tochter <martha das alles zu erzählen.

So weit so what. Jetzt muß ich noch von Basel nach Wien zurückfahren und habe dann die Qual der Wahl, am vielleicht ruhigeren nächsten Harland- Wochenende, die bisherigen Seiten in Ruhe durchzugehen, um die Lücken zu schließen oder weiterhin Szene um Szene, um die Worte zeitgerecht zusammenzubekommen einfach drauflos zu schreiben und am Schluß zu versuchen, das Ganze einigermaßen geordnet und auch interessant zusammenzuschließen.

Mal sehen, ich bin gespannt und werde auch weiterhin darüber berichten.

2019-11-03

Der dritte Nanowrimotag

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 20:18
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Und weils so gut geht, kommt gleich der nächste Schreibbericht. Der Stand vom Sonntag Abend 15 039 Worte, als ich die letzten vier Szenen eingegeben haben, waren es noch 15182 und seltsamerweise steht in meinem Statistikprogram 13 393, ich weiß nicht warum, weil ich die Worte manuel eingebe und nicht den Text kopiere.

Es sind jedenfalls neun Szenen und über dreißig Seiten und am ersten Tag habe ich vier geschrieben, am Samstag wars nur eine, weil ich ja am Vormittag am Markt war, da die Doris Kloimstein getroffen habe, mit ihr Cafe getrunken, literarisch diskutiert habe und anschließend noch beim Friseur gewesen bin.

So habe ich erst am Nachmittag angefangen und ab sechs gab die Videos der Online-Autorenmesse. So habe ich die Szene der Henrike, sie ist sehr lang und umfangreich, dreimal korrigiert, weil die Schwierigkeiten lag, hier in den Namen, wie heißt jetzt der Ehemann und Nos Großvater, irgendwo steht Hans, aber eigentlich wollte ich ihn Walter nennen und bei Gerits Widersacher schrieb ich in Szne zwei oder drei Peter Schuster, aber so heißt sie ja selber, wie ich bei der nächsten Gerti Szene darauf gekommen bin. Mit den Namen haperts also noch, denn ich bin ja eigentlich mit drei Personen gestartet.

Dem Ulrich, als Hauptprotagonisten, der No, die namensgebende Figur und die Gerti Schuster, aber dann kam noch die Großmutter Henrike hinzu, der Harry Krempinsky, der Besitzer des Nachtcafes, Ulrichs Freundin Anna, die ihn verlassen hat, Dorothea Hartinger, seine ihn behandelnde Psychiaterin, die mit der Anna einmal in einer Wohngemeinschaft lebte und und und….

Die Namen entstehen in den einzelnen Szenen und da habe ich die Henrike- Szene gestern dreimal korrigiert, weil auch der Handlungsverlauf beim Herunterschreiben nicht ganz logisch war und weil mich offenbar das schlechte Gewissen packte, bin ich heute um halb vier oder so aufgewacht und habe die nächste Szene geschrieben, die wo, die Anna im OP steht und man verfährt, daß sie den Ulrich deshalb verlassen hat, weil ihr Vater auch eine Psychose hatte, sich umbrachte und sie das nicht noch einmal erleben will.

Das weiß aber nur ihre Mutter und ist sonst ihr Geheimnis. Dann habe ich noch eine Schlafrunde eigelegt, bin aber, um sechs schon wieder wachgewesen und habe die Szenen geschrieben, die ich eigentlich gestern schreiben wollte.

Die Gerti war in der AS bei einem Gerstl-Abend, wo sie eben ihren Widersacher, den schon erwähnten nun Peter Gruber trifft, in der Szene hatte er aber vier verschiedene Namen, weil ich mich auf einen nicht einigen konnte, dann steigt sie in die U-Bahn, um zur Vinzi Rast oder zum Harry zu fahren und dabei wird sie von einer jungen Muslimin angesprochen, „Was schauen Sie mich so an!“, die Gerti schimpft zurück, steigt aus und in der nchsten Szene fährt, die No vom Reinhardt-Seminar heim und ihre Freundin Johanna schickt ein Video, wo eine Frau zu sehen war, die eine Muslima anspukt und beschimpft, in der No Gerti Schuster erkennt.

Dann wird es wieder milder, der Ulrich führt seinen Tagesplan aus und kommt ins Nachtcafe, wo alle, um Gerti herumstehen und Harry Krempinsky sagt „Gut, daß Sie da sind, Herr Doktor, ich glaube, wir haben ein Problem!“, das ist die Szene neun, die ich gerade korrigiert habe und aufpassen Freunde, ich habe einen Spannungsbogen und eine ungefähre Handlung. Denn in der nächsten, noch ungeschriebenen Szene, schauen sich die Henrike und ihre Enkeltochter, die Diskussion im Fernsehen an, wo die Jusstudentin Fatma Akin, die das Video ins Netz gestellt hat mit einem FPÖ-Politiker und einer Frau von der Rassismusstelle darüber diskutieren, No erzählt der Oma auch, daß Gerti in Verdacht geraten ist.

Ulrich soll intervenieren und auch an einer Talkshow teilnehmen, die Doro Hartinger teilt das dann der Anna mit und am Ende sitzt der Ulrich beratend im Nachtcafe und Anna kommt zurück, die Gerti wird auch rehabilitert und das wäre der ungefähre Handlungsrahmen, den ich jetzt habe, der nur ein Problem hat, daß die Geschichte dann wahrscheinlich bei 25 – 30 000 Worten fertig ist. Ich habe aber derzeit nur Szene elf und Szene zwölf geplant, muß dann also wahrscheinlich, wenn ich aus Basel zurück bin, wirklich plotten. Denn eigentlich ist ja viel Material vorhanden, da eine vielleicht sogar längere als 50.000 Wortgeschichte zu machen, haben wir ja vier Handlungsstränge, die No, die Gerti und den Ulrich und sogar die Henrike mit ihren Traumen und ihren Friedhofsbesuchen. Ich könnte also vier Geschichten schreiben, wenn jede fünfzehntausend Worte hat, passt es schon und dann gibt es noch den Harry und die Johanna Silberer, die Freundin von der No.

Also sehr spannend, ein Handlungsrahmen mit Lücken, die noch aufzufüllen sind, es ist ja erst der dritte Schreibetag. Die dreißig korrigierten Seiten habe ich schon ausgedruckt und leider werden jetzt die Schreiblücken kommen, denn ab Donnerstag werde ich wahrscheinlich bis mindestes nächsten Dienstag nicht viel schreiben, dann kommen zwei Wochenenden mit literarischen Veranstaltungen und, daß Schreiblücken herausreißen können, ist ja auch ein Problem, das ich kenne.

Allerdings hilft das Aufschreiben der Handlungspläne und sich das vorher Durchlesen schon sehr, um wieder in den Fluß hineinzukommen, was mir beispielsweise am Donnerstagabend sehr gut gelungen ist, denn da wußte ich vorher nicht einmal den Namen der Großmutter,  bin dann aber sehr schnell hineingekommen und hatte auf einmal sehr viele Ideen für die einzelnen Szenen.

Vor allem die Henrike-Szene gestern, ist auch wieder sehr monologisierend geworden, während bei den anderen schon sehr viel show und tell vorhanden waren.

Das Ganze also kommen und wachsen lassen und ich habe ja vor im November soviel zu schreiben, wie es geht. Werde ich früher mit der Geschichte fertig und hat sie dreißig- oder vierzigtausend Worte, werde ich  auffüllen.

In den Vorbereitungsvideos, die ich mir angehört habe, war auch der Tip einfach Szenen und Geschichten schreiben, auch wenn sie nicht zusammenpassen, die raten dann auch, nicht chronologisch zu schreiben, sondern erst das Ende, wenn man es hat, etcetera. Das werde ich  probieren, wenn ich es brauche.

Es kann aber auch passieren, daß ich wegen meiner vielen Programmpunkte am Dreißigsten nicht fertig bin, dann schreibe ich den Rohtext solange zu Ende, wie ich brauche, lasse ihn dann liegen und mache erst mein Schreibebuch fertig und wenn es ist, kann ich das Ganze nocheinmal durchgehen und mich dann der Heldenreise und dem Plotten widmen, wenn ich das dann noch brauchen sollte.

Spannend, spannend und ich denke, ich habe schon viel gerlernt, da ich ja schon vierzig oder mehr Romane geschrieben habe und ich merke es auch, wenn ich die Videos der anderen Schreiber anhöre, da denke ich, natürlich bin ich da schon viel weiter, auch wenn das niemand merkt oder immer wieder der eine oder andere Kritiker kommt und schreit, hui wie ist das schlecht!

Daß das nicht stimmen muß, weiß und glaube ich auch, daß mir die Sichtbarkeit aber fehlt ist ebenfalls Tatsache, obwohl ich ja gerade jetzt meinen Romanprozeß sehr detailiert beschreibe.

2019-11-02

Der erste Nanowrimotag

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 00:35
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Der erste „Nanowrimotag“ ist vorüber und ich habe geschrieben und geschrieben. Über fünfzehn Seiten, vier Szenen und 7552 Worte sind entstanden.

Ja, ich bin sehr schnell und für alle, die es genau wissen wollen, ich habe etwa eine halbe Stunde oder zwanzig Minuten vor Mitternacht mit der ersten Szene angefangen, vorher habe ich mit dem Alfred mein neues Profil erstellt und ein Dokument mit dem Titel habe ich auch schon am Nachmittag eröffnet, so daß ich ungefähr zehn Minuten nach Mitternacht, etwa 1600 Worte hochgeladen habe.

Das ist ein bißchen geschummelt und ich bin auch nicht, wie man am vorangegangenen Artikel sehen kann, besonders vorbereitet in den „Nano“ gegangen. Hatte ich ja nur die Notizen, die ich mir in den letzten Monaten in mein rotes Genf-Büchlein, das schon sehr zerfleddert aussieht, aufnotiert und gewußt, ich werde im November, weil ja die „Buch Wien“ ist und wir auch nach Basel fahren, nur wenig Zeit haben.

Das war zwar abgesehen von dem Basel-Besuch auch in den vorigen Jahren so. Aber ich habe mir die letzte Woche sehr eifrig die Videos von Jurenka Jurks Autorenmesse angeschaut, wo ja immer wieder betont wird, wie wichtig die Vorbereitung, das richtige Plotten, die Planung und die Figurenentwicklung ist und bei den Videos war ja auch eines, wo eine junge Frau von ihrem Romanprojekt in drei Tagen für das sie ein halbes Jahr vorgeplottet hat, berichtete.

Das ist jetzt modern. Denn die ursprüngliche Idee des „Nanowrimos“ war oder ist vielleicht immer noch, daß man am ersten November ohne Plot und Vorbereitung zu schreiben anfängt und versucht die fünfzigtausend Worte zu schaffen.

Als ich 2009 das erste Mal mitgeschrieben habe, habe ich auch versucht mir das Buch Chis Baty „No plot? No problem“, den Gründer des „Nanowrimos“ zu besorgen, es aber nicht bekommen.

Gestern war sehr viel zu tun. Ich hatte mien Abrechnung zu machen und als damit fertig war, hatte ich ein wenig Zeit mich auf den „Nano“ vorzubereiten. So habe ich meine Unterlagen herausgesucht, um sie nach Harland mitzunehmen. Bei der Autorenmesse kann man sich ja sehr viele Checklisten ausdrucken, so daß sie zu einem ganzen Stapel angewachsen waren.

Annika Bühnemann hat im Monat Oktober auch ein ganzes Vorbereitungsmonat angeboten, wo man jeden Tag eine spezielle Aufgabe dazu machen konnte und ich habe mir auch noch einige „Naowrimo-Videos“ angeschaut.

Die Charakterbögen für meine drei oder vier Figuren, das Fräulein No, den Ulrich Blumenbach, die Gerti Schuster und dann noch die Großmutter Henrike, beziehungsweise den Hund Harry Krümel Blümel vorbereitet. Zum Durchlesen meiner Notizen bin ich erst in Harland ab zehn, glaube ich, gekommen und dann habe ich ab halb zwölf geschrieben und geschrieben und mir dabei fast erstaunt gedacht, wie gut das geht und wie zufrieden ich damit bin.

Die übliche Hemmung „Das ist nicht gut, das schaffst du schon wieder nicht!“, die mich meistens bei solchen Vorsätzen begleitet, war vielleicht durch Jurenka Jurks Autorenmesse, wo ja besonderer Wert auf Wertschätzung und Ermutigung gelegt wird, weg und ich habe mich gewundert, wie frei und lockker die Sprache aus mir herausgesprungen ist. Inzwischen korrigiere ich jede Szene bevor ich an die nächste gehe und ich habe, glaube ich, die zweite Szene, nämlich die, wo die Nolantha mit den Achtunddreißigerwagen zur Großmutter nach Grinzing fährt, auch noch nach Mitternacht konzipiert und sie dann am ersten Novembermorgen korrigiert.

Mit der Gartenarbeit war es dann halb so wild, so daß ich kurz Radfahren war, mit dem Baby spielte und am Nachmittag noch einmal zwei Szenen geschrieben habe, so daß ich jetzt bei den schon erwähnten siebentausend Worten bin.

Wenn ich so weiter mache, bin ich am neunten November, an meinem Geburtstag fertig, steht in meiner Statistik. Bin ich wahrscheinlich nicht, weil wir dann in Basel sind und da, glaube ich, nicht, daß ich da auch nur ein Wort schreibe und, das kommt jetzt auch dazu, da ich ja nicht Annika Bühnemanns Aufgaben machte und auch nicht das ganze Szene für Szene nach der „Heldenreise“ vorausplottete, bin ich jetzt eigentlich wieder am Ende meiner Planung. Die Szene drei handelt wieder von Ulrich Blumenbach, wie er nach Hause geht, ihm seine Freundin Anna fehlt, die ich gestern vor Mitternacht erfunden habe, weil sie ihm verlassen hat und er täglich an seiner ehemaligen Praxis vorüber muß, in der schon ein Nachfolger arbeit, weil der Vertrag ja bis Jahresende gekündigt und er derzeit in Krankenstand. Die vierte Szene gehört der Gerti Schuster und die entwickelt sich vielleicht ein bißchen weniger psychotisch als geplant und es ihr Vorbild wahrscheinlich ist. Ja, das sind so die Veränderungen in den Handlungsverläufen und einen ungefähren Handlungsverlauf habe ich auch, nämlich, daß der Ulrich am Ende im Nachtcafe seine Beratungsstunden hält und sich dort mit  Anna, der Anästesistin und seiner Freundin, die ihm wegen seiner Psychose verlassen hat, wieder trifft.

Dann könnte es noch einen Handlungsstrang mit dem Fräulein No und ihrer Großmutter Henrike geben, bei der sie aufgewachsen ist. Der Hund heißt Harry Krümel Blümel und die Großmutter pendelt mit ihm täglich zwischen dem Grinzinger- und dem Heiligenstädter Friedhof hin und her, wo sie auf dem einen ihren Mann Walter auf dem anderen ihre verstorbene Tochter Martha besucht.

Ein Mittelstrang könnte sein, daß die Gerti in Verdacht gerät Fatma A. beschimpft und ihr das Kopftuch hinuntergerissen zu haben, was gefilmt und ins Netz gestellt wurde.

Das sind meine Handlungsträngem eine Freundin von der Nolantha, eine Buchhändlertochter könnte es auch noch geben und Nolantahas Erfahrungen im Reinhardt-Seminar. Das müßte ich jetzt verknüpfen und planen und wenn mir die „Heldenreise“ oder die „Schneeflockenmethode“ dabei hilft, wäre das ja fein.

Da hatte ich ja vorm das nachher, wenn der November vorrüber und der Rohtext geschrieben ist, das ganz systematisch anzugehen. Aber das ist mir eigentlich noch nie gelungen und ich habe  immer eher spannungsfrei immer mit ein paar Szenen im Voraus vor mich hingeschrieben und so ist es auch jetzt, zwei drei Szenen habe ich in Detto, die nächste wird der Großmutter und ihremHund gehören. Dann könnte sich die Anna beim anästizieren sich Sorgen, um den Ulrich machen.

Ja und dann bekommt die No mit, daß die Gerti verdächtigt wird, die Spukerin zu sein und sie könnte gemeinsam mit dem Harry den Besitzer des Nachtcafes ihr zu helfen versuchen.

Der Ulrich könnte sich anschließen und sich sonst zu orientieren versuchen, ja und das mit dem Vorigen verbinden, das müßte dann eigentlich die fünzigtausen Worte ergeben oder sind es nur dreißigtausend oder ist dann schon der Monat vorbei?

Mal sehen, es ist jedenfalls äußerst spannend und ich bin selbst erstaunt wie flüßig das Ganze aus mir herausgekomme ist, das Gustav Ernst-Buch habe ich auch nach Harland mitgenommen, lese aber noch nicht darin, weil ich erst mit dem deutschen Buchpreis fertig werden will und dann kommt ja schon der österreichische, beziehungsweise der Schweizer dran. Dann wird irgendwann das Buch an die Reihe kommen, aber dann werde ich wahrscheinlich schon am „Schreibbuch“ korrigeren, kann es mir aber wenn es dann an das „Heldenreise- und Plotplanen“ geht, noch einmal vornehmen.

Bei den Anhören der „Nanwriovideos“ bin auch auch noch auf sehr interessante Details daraufgekommen, nämlich, daß sich von den Hunderttausenden, die sich da jährlich anmelden, es nur zehn Prozent schaffen, die fünfzigtausend Worte zu schaffen und, daß man dann sehr stolz sein soll, wenn man das tut.

Nun, ich habe das schon sechsmal geschafft und höre immer, daß ich ja nicht schreiben kann und das auch niemals nier lernen werde und wenn ich mich auch noch so sehr bemühe!

In den Schreibeseminar-Videos hört man das anders, nämoch, was ich auch glaube, daß man durch Schreiben besser wird, was mir alllerdings  noch niemand bestätigt hat und dann bleibt die Frage ja noch immer offen, was ist dann, wenn ich auch mit diesem Buch fertig bin und das werde ich spätestens im Dezember, ob ich das Winnerlogo bekomme oder nicht ist mir ja ganz egal.

Es könnte höchstens sein, daß es etwas kürzer wird, das ist bei meinen Texten meistens so , beim Nano füllte ich bisher immer Szenen oder Nachworte hinein, so daß es passte, dann bleibt der Text liegen, bis ich mit dem „Schreibebuch“ fertig bin, ich versuche es nach der „Heldenreise“ auf Spannung zu plotten, was mir aber, wie gesagt bisher nie gelungen ist, weil ich die „Heldenreise“ vielleicht auch nicht so ganz verstehe oder sie mir zu banal erscheint. Dann korrigiere ich das Buch, lasse es fünfzigmal drucken,  veranstalte ein Gewinnspiel, rufe eine Leserunde aus, zu der sich dann niemand meldet und lese vielleicht bei der „Poet Night“ oder beim Volkkstimmefest ein Stückchen vor, was sehr wenig ist und vielleicht noch mehr schrumpft, wenn es dann vielleicht im nächsten Jahr auch kein Volksstimefest mehr gibt und weil immer mehr Leute schreiben aber immer weniger lesen. Meine Marketingbemühungen auf meine Blog auch nichts bringen, obwohl ich sie natürlich weiter und wenn auch nur für mich selber machen werde.

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