Literaturgefluester

2019-11-17

Marktbesuch mit Geburtstagseinkauf und sechzehnter Nanotag

Was die St. Pöltner Wochenenden betreffen, haben wir ja schon unsere Traditionen. Am Samstag Markt, ich fahre mit dem Rad dorthin, der Alfred mit dem Auto, am Domplatz treffen wir uns und neuerdings auch meistens mit Doris Kloimstein, wo es oft einen literarischen Austausch gibt.

In letzter Zeit waren das oft Bücher, ich habe ihr meine Doppelexemplare, Raphaelas Edelbauers „Flüßiges Land“ , Angela Lehners „Vater unser“, Irmgard Fuchs „In den kommenden Nächten“ gebracht, sie mir Tanja Raichs „Jesolo“, das ich ja noch für den öst Bp lesen will, sowie David Grossmanns „Kommt ein Pferd in die Bar“, Philippe Lancome „Der Fetzen“ und ein Buch über „Perversionen“, aus in der „Edition Müry Salzman“.

Kaffee trinken gehen wir dann auch und der literarische Klatsch, den es so beim PEN oder in St. Pölten gibt, wird auch erzählt.

Ich habe  Doris Kloimstein, glaube ich, so vor dreißig Jahren bei einer Regionalversammlung in St. Pölten, die damals im Neugebäude stattfand kennengelernt, als ich nach Wien  pendelte und sie seither immer wieder getroffen, im Sommer ein paarmal in St. Pölten, ansonsten war sie in der Schreibgruppe und bei ihren PEN- Aktion im Stadtmuseum waren wir auch, sie war auch eine Zeitlang die Obfrau der LitGes und hat mich auch einmal vor ganz langer Zeit zu einer Lesung mit Manfred Wieninger eingeladen, der aber damals noch mit seinen Plagiatsskandal beschäftigt, nicht gekommen ist.

Jetzt treffen wir sie am Markt und diesmal hatte ich noch zwei Gutscheine in der Tasche, die ich in der Stadt einlösen wollte. Bekomme ich ja immer einen von der „Grünen Erde“, zum Geburtstag, weil wir von dort ja unsere Möbel für die Krongasse kauften, da habe ich mir wieder eine Kerze ausgesucht und dann ein Haarschappo, weil der Alfred schon schimpfte, daß ich immer das von ihm gekaufte, verwendete und dann hat mich die Anna als wir das letzte Mal in Harland waren, gefragt, was ich zum Geburtstag will?

„Bücher!“, habe ich gesagt, was ich immer auf diese Frage antworte, sie mir aber, glaube ich, gar nicht so gerne schenkt.

„Oder einen Buchgutschein!“

Ich habe ihr dann noch gesagt, daß ich gerne „Metropol“ von Eugen Ruge und „Das Duell“ von Volker Weidermann, das Verhältnis zwischen Günter Grass und <marcel Reich-Ranicki haben will und dann gehofft, daß sie das nicht gehört hatte, als ich mir den Ruge von Alfred in Basel kaufen ließ.

Hat sie auch nicht, denn es wurde ein Hundert Euro-Gutschein vom „Thalia“ und das ist ja das, was ich mir schoch immer wünschte, das heißt im Vorjahr hatte ich einen Gutschein von der Margit Heumann bei der „Buch-Wien“ eingelöst und vor zwei Jahren gab es auch einen kleineren Betrag von der Anna, aber von der Oma habe ich früher immer hundert Euro zu Weihnachten bekommen und da einmal gedacht „Da fahre ich jetzt zum „Thalia“ und löse ihn in Bücher ein!“

Das dann nicht gemacht, weil da ja angesichts meiner Bücherberge Unsinn wäre, aber bei einem „Thalia- Gutschein“ bleibt einer ja keine Wahl, obwhl es natürlich wirklich Unsinn ist, weil ich ja noch die Schweizer und die öst Bp-Liste hinunterlesen muß, mir aus der Schweiz zwei volle Büchertaschen mitgebracht habe und am Dienstag auch bekanntgegeben wird, was heuer auf der Blogger Debut Shortlist steht?

Aber gut, derMensch ist unvernünftig und so habe ich mich auch auf das Bücheraussuchen sehr gefreut, mir auch überlegt was ich haben will, war dann wieder etwas enttäuscht, weil die Auswahl gar nicht so groß erschien. Fünf Bücher sind es dann aber doch geworden, die ich jetzt nur noch lesen muß und zwar das Volker Weidermann Buch, das sie zu meinem Erstaunen hatten und ich es nicht erst bestellen mußte, dann von Miljenko Jergovic „Ruth Tannenbaum“, ein Buch von dem ich schon etwas gehört habe und den Autor in Göttweig oder Krems kennenlernte.

Dann ein Zufallsfund, weil ich gerne Bücher übers Lesen und über Buchhandlungen lese, das „Tagebuch eines Buchhändler, von Shaun Bythell, der, glaube ich, auch ein solcher ist und eine Buchhandlung in Schottland hat, dann „Der Hammer“ von Dirk Stermann, auf dieses Buch bin ich im „Centrope-Workshop“ aufmerksam geworden und habe dann Dirk Stermann auf der „Buch-Wien daraus lesen gehört und dann noch weil der „Nobelpreis“ an ihn ging und ich da ja eine sehr seltsame Diskussion im Literaturcafe hatte, ob Peter Handke eine Schlaftablette ist „Die Obstdiebin“ von ihm.

Voila, wieder einmal den SUB ein wenig aufgefüllt und dem Buchhandel, was ich ja sonst so gar nicht tue, vielleicht auch eine Freude gemacht, es ist zwar eine Kette, die ich damit unterstützte, aber was soll ich machen? Der Gutschein kam von da her und was den „Nano“ betrifft, so bin ich da noch immer beim Korrigieren und warte darauf, daß ich soweit komme, daß ich die geplante Johanna Szene einfügen kann und Worte werden es auch immer weniger, habe inzwischen aber noch eine siebenunddreißigste Szene angefügt, wo die Anna dem Ulrich erklärt, warum sie ihn verlassen hat.

Aber vielleicht hole ich in den zwei Wochen, die ich noch zur Verfügung habe, auf und schaffe den Word-Acount, obwohl die Geschichte eigentlich fertig ist.

In zwei Wochen flott hinuntergeschrieben und das freut mich sehr und macht mich auch ein wenig stolz und selbstbewußt.

2019-04-20

Tunnel über der Spree

Filed under: Bücher — jancak @ 00:47
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Der 1944 in Wetzlar geborene Schriftsteller, Essayist und Reporter, wie in „Wikipedia“ steht, feierte am dreizehnten April seinen fünfundsiebzigsten Geburtstag. Zu diesem Zweck gab die „Frankfurter Verlagsanstalt“ einen Sammelband mit dem Untertitel „Traumpfade der Literatur“ heraus, wo es, wie man sagen könnte, auf eine Reise durch die literarische Vergangenheit des Autors geht und in sieben oder acht Abschnitte, kurze Portrait seiner Weggefährten, Erinnerungen an Begegnungen in deren Wohnungen oder auf Kongressen, aber auch skurille Geschichten, um Dichterpersölnlichkeiten oder die Aufarbeitung ihrer Themen geboten werden.

So beginnt es schon bei „Wer lacht hier, hat gelacht“, eine Reminiszenz, wie darunter steht, mit „Das schallende Gelächter von Walter Höllerer, das wiehernde Gelächerter von Hubert Fichte,  das bärbeißige Lächeln von Uwe Johnson, über Peter Weiss, zu Siegfried Unseld, dem das Buch auch gewidmet ist, und so weiter und so fort.

Jetzt weiß man schon, wer Hans Christoph Buchs Weggefährten sind, der glaube ich, auch bei der „Gruppe 47“ war und im ersten richtigen Abschnitt, geht es dann hauptsächlich in die Sechzigerjahre und nach „WestOstBerlin“, denn im Zweiteren hat er Wolf Biermann vor seiner Ausbürgering öfter besucht, hörte zu, als der auf seiner Gitarre das „Stasilied“ probte: „Menschlich fühl ich mich verbunden mit den armen Stasi-Hunden“, als es an der Tür läutete, ein solcher Einlaß begehrte und gemütlich „Hallo Wolf,  Ich möchte wissen, wer dieser, wie heißt er doch gleich – dieser Che Guevara, von dem neuerdings so viel jeredet wird, wer det eigentlich war?“, fragte und von Biermann dann  ein Lied über den Commatadore gesungen bekam und aufgeklärt wurde.

Günter Grass kommt in den späteren Abschnitten natürlich auch vor, über den äußert Buch sich sehr kritisch, meint, daß ihm „Ein weites Feld“, das Buch das er nach der Wende geschrieben hat, nicht gefallen hat, während man das über „Grimm“ mehr Beachtung schenken sollte. Er erinnert sich an Siegfrief Unseld, besucht auch Marcel Reich-Ranicky in seiner Wohnung und schreibt über Martin Walser, den er am Bodensee besucht.

In den „Literaturgeschichten“ gibt es dann eigene Texte über die Literaten und deren Werke, so eine über „Peter Schlemihils letzte Reise“, eine über „Schillers Schädel“ und ebenfalls sehr berührend, wenn er in den Leib des tuberkulosekranken Franz Kafka schlüpft und ihn einen Brief an ein kleines Mädchen schreiben läßt, das seine Puppe verloren hat.

In „Bagatellen zum Massaker“ beschäftigt er sich mit der berühmten Frage, ob Schriftsteller eine größere moralische Verantwortung hätten, als die „normalen  Menschen“ und beantwortet sie mit Beispielen von sowetischen oder auch Nazi-Schriftsteller, die andere denunziiert und verraten haben und sich dafür schöne Villen und Häuser bauten.

In „Spiel mir das Lied vom Tod“ geht es nicht nur um Paul Celan und seine berühmte Todesfuge. Hans Christoph Buch spannt hier den Bogen weiter über Goethe und Richard Wagner, bis zu dem, der sich in Ostdeutschland umbrachte, weil er seinen Betrieb wegen den Supermarktketten nicht mehr aufrechterhalten konnte.

Dann wird ein Besuch bei Günter Grass versichert, zu dem der Autor, wie schon geschrieben, ein eher distanziertes Verhältnis hatte, der ihm aber bei einem Besuch im März 2012, fragte, „ob wir eine Neuauflage von 1968 brauchen würden.“und der, wie ich gerade feststellte, am gleichen Tag, nämlich am 13. April 2015 gestorben ist, an dem Hans Christoph Buch Geburtstag hat.

Im nächsten Teil, „Blick zurück nach vorn“, geht es zunächst um einen anderen Buch-Vertrauten,  nämlich um den in der DDR geborenen Gert Loschütz, der 2018 auf der dBp-Longlist gestanden ist und von dem ich das nominierte Buch gelesen habe.

Dann wird aus dem Briefwechsel zitiert, den Hans Christoph Buch in den Sechzigerjahren mit den 1979 verstorbenen Nikolas Born führte.

Nach Kapiteln über Reinhard Lettau und den mir völlig unbekannten Gerd-Peter Eigner, geht es dann zum „Schlußwort in eigener Sache“ und zu den Identitätsfragen, den berühmten: „Wer man ist, woher man kommt und wohin man geht?“, die ja keiner wirklich beantworten kann.

Hans Christoph Buch, hatte aber eine haitische Großmutter, weshalb sich sein Vater mit dem Ariernachweis schwer tat, war Reiseschriftsteller, schrieb Kriegsreportagen, wurde, wie er im letzten Text einer Rede anläßlich einer Preisverleihung schreibt, vom Literaturbetrieb nicht oder zu wenig anerkannt. War wahrscheinlich auch das, was man einen „Achtundsechziger“ nennt, ein links denkender Schriftsteller, der mit den gleichgesinnten Intellektuellen seiner Zeit befreundet war und ich, die ich mich ja für jede Art des Literaturbetriebs interessiere, weil oder weil ich ja auch außerhalb stehe, habe wieder ein sehr interessantes Buch gelesen, bin eingetaucht in die Welt des literarischen Deutschlands der Neunzehnsechzigerjahre und ich liebe ja solche Bücher, habe unlängst von Hilmar Klute ein Ähnliches gelesen und Doris Kloimstein hat mit zwei Pen- Kollegen ja vor kurzem auch eines über den österreichischen Literaturbetrieb herausgegeben.

2017-02-10

Geburtstag feiern mit Ruth

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Ruth Aspöck, von der ich gar nicht mehr so genau weiß, wann ich sie kennenlernte, beim „Arbeitskreis schreibender Frauen ist es nicht gewesen und in der „AUF“, die sie mitgründete, war ich nicht wirklich aktiv,  ist am siebenten Februar siebzig geworden und feierte das mit einem großen Fest in der Vinothek des Augustinerkellers zu dem sie hundert Leute eingeladen. Siebzig  werden dann schon gekommen sein und überreichten Ruth, die  auffällig gekleidet war, ihre Geschenke.

Vor dem Eingang ist ihre Schwester gestanden und verteilte an die Ainkommenden Situplatznummern. Zu mir hat sie nur den Namen Peter Czak gesagt, so habe ich mich neben ihm gesetzt und mir überlegt, wen ich von den schon Anwesenden kannte.  Es waren ziemlich viele, denn die Ruth hat einen großen Bekanntenkreis und macht auch gerne Feste.

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Als sie noch ihren Verlag „Die Donau hinunter“ hatte, gab es  eine Lesung im Amerlinghaus, an die ich mich noch gut erinnern kann. Irene Wondratsch habe ich, glaube ich, dort kennengelernt und auch, daß es nachher Wein und Salzstangerl gab.

Denn ich habe damals gerade den „Tod eines Jurymitglieds“ geschrieben. Die Geschichte über den Wiener Literaturbetrieb, wo ein Jurymitglied eines Literaturpreises tot am Donaukanalsaufgefunden wird (es war der Ast, der auch Ödon von Horvath ermordete und keine Schriftstellerin) der Kommissar, Allan Wilton nachempfunden, sucht  dabei auch Romana Reichel auf, die gerade „Eine Einladung für Freundinnen und Freunde“ mit einer „Lesung aus „Texten von zwanzig Jahren“ zu ihrem siebenundvierzigsten Geburtstag machte.

Dann hats ein paar Feste in Ruths Wohnung gegeben und den fünfundsechzigsten hat sie wieder groß in der Konditorei an der Ecke Burggasse gefeiert, vor zwei Jahren waren ein paar Frauen im Augustinerkeller eingeladen, der Alfred war da gerade unterwegs, so ists ein Frauenfest geworden, aber die Ruth ist ja auch als Feministin bekannt,  mit sechzig mit ihrem Verlag in Pension gegangen und damals im April drei Wochen lang von Wien mit dem Rad nach Bamberg gefahren und es gab jeden Abend eine Lesung.

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Wir sind von Ybbs bis Regensburg mitgefahren und ich hab eein Vielshofen meine Geschichte „Nachsplitter oder Simona ist betrunken“, die ich ursprünglich für den „Siemens Literaturpreis“ geschrieben habe und die in Ruths erster „Donauanthologie“ enthalten ist, gelesen und die beiden Anthologien dort im Rathaus vorgestellt.

Und weil das Radfahren ein gute Idee ist und die Ruth oder auch wir einmal um den Bodensee fahren wollten, werden wir das, als Geburtstagsgeschenk an sie im Mai machen, dabei auch Erika Kronabitter in Bregenz treffen, die auch versuchen wird, eine Lesung dort zu organiseren, so daß wir vielleicht ein bißchen das Flair von damals haben und jetzt hat es in dichtes Programm gegeben, denn die Ruth ist eine sehr strukturierte Frau, die auch ein umfangreiches Werkverzeichnis, als Geschenk oder Information an ihre Besucher aufgelegt hat und es gab auch irgendwelche exotische Pflanzen, die als Tischschmuck auflagen und die man sich mitnehmen und zu Hauseeinpflanzen konnte, mal sehen, ob sie gedeihen werden.

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So hat „18 Uhr Eintreffen der Gäste“, „18. 30  Begrüßungsworte“ auf dem Programm gestanden.Um neunzehn Uhr gab es dann den „Imbiß mit drum und dram“, der aus verschiednen Würsten, Sauerkraut und Kartoffeln bestand und dann kam die“Musikalische Einlage von Richard Weihs“, der mir ja mit seinem Wunschgedicht von den letzten wilden Worten, sozusagen den Klappentext für mein derzeitges Werk, beziehungsweise auch die Erklärung geliefert hat, wieso die Dorothea Wewerka ein Bibliotheksgespenst ist, das nur als Detail am Rande und eigentlich nicht dazupassend, denn Richard Weihs hat sein berühmtes Lied von „Friß die Krot“ gesungen und dann gabs „Die süße Überraschung, den Kaiserschmarrn“ und um 21. 30, bevor die Gäste verabschiedet wurden, die „Vergangenheitszertrümmerungsperformance“, bei der sich die Ruth ihr buntes Kleid vom Leib reißen“ ließ, wie sie sagte.

Ob das ein Hinweis auf das Alter ist, wo man sich nur mehr in Sack und Asche kleiden soll?

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Nun Hilde Schmölzer, die vor kurzem achtzig wurde, wo ich ja auch mitgefeiert habe, ist noch sehr aktiv und Elfriede Haslehner schon darüber, hat mir zwei fotos mitgebracht, die sie auf der Silvesterfeier bei Hilde Schmölzer machte, sonst habe ich einige Leute von der GAV oder vom „Wohnzimmerkreis“, wie Ilse Kilic, Fritz Widhalm, Christa Nebenführ, Jopa Joakin, Magdalena Knapp Menzel, Peter Bosch, gesehen. Irene Wondratsch war auch da und ich bin eine Zeitlang neben Nora Aschacher, die beim ORF gearbeitet hat, gesessen, die ich einmal bei einem einem runden Festvon Christa Kern getroffen habe.

Ruth Aspöcks Verleger, die ja seit es ihrem Verlag nicht mehr gibt, bei Löcker schon fünf Bücher hat, war da und ich bin sicher, auch wenn sie darüber vielleicht noch nichts erzählt, sie schreibt schon an einem Neuen.

Das letzte wurde erst vor kurzem bei den „Textvorstellungen“ von Renata Zuniga vorgestellt, die auch im Publikum war. Erika Brunngraber war da, die Familie und auch einige andere, die ich nicht kannte, denn die Ruth ist ja sehr aktiv und hat, wie schon geschrieben, einen großen Freundeskreis.

Jetzt können wir uns auf die Radtour freuen, die Hotels hat der Alfred schon bestellt. Ich werde darüber berichten, aber vorher wird noch die „Klara“ fertig werden, die jetzt an die Druckerei gehen kann und die das „Frühstück“ ist zu korrigieren und am achten März gibt es im Amerilinghaus, wieder einmal eine Solidaritätslesung, und da fand ja vor wahrscheinlich dreiundzwanzig Jahren, der Alfred war zu dieser Zeit gerade mit der Alfred beim jährlichen Schifahren im Lesachtal, was er eine Zeitlang machte, das Fest für die “ Freundinnen und Freunde“ statt und jetzt kann ich mich auch erinnern, daß die Ruth da eine literarische Rückschau aus ihrem Leben gab, was ich bei meinen runden Geburtstagen inzwischen auch mache und zu meinem siebzigsten Geburtstag, was noch eine Weile dauern wird, ich kann es schon verraten n, siebzig Minuten aus meinen dann wahrscheinlich schon über fünfzig selbstgemachten Büchern lesen werde. Jetzt habe ich einmal der Ruth die „Berührungen“ als kleines Vorgeschenk mitgebracht.

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