Literaturgefluester

2021-09-08

Auftaktveranstaltung in der Gesellschaft für Literatur

Die Saison hat angefangen und da bin ich ja in normalen Zeiten, immer in die „Gesellschaft“, ins Lliteraturhaus oder „Alte Schmiede“gegangen, je nachdem,was zuerst angefangen hat und es gibt zu Saisonbeginn auch immer eine Auslandsliteraturtagung, wo mich die Bruni einmal vor langer Zeit hingebracht hat. Da waren die Auslandskulturreferate und Autoren, die dort eingeladen werden wollte, es war recht schwer und ein Geheimtip eine Einladung dazu bekommen. Ich bin ja nicht im Literaturbetrieb. Einmal fand so eine Veranstaltung auch in der „Gesellschaft“ statt und heuer eine Auftaktveranstaltung im Rahmen von „Zukunft schreiben -Digitalisierung und Ökologisierung“, dem 14. Wiener Seminar für Mitarbeiter/innen derÖsterreich-Bibbliotheken des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten“, so steht es im Programm der Veranstaltung wo Brigit Müller- Wieland ihr neues Buch „Vom Lügen und vom Träumen – Roman in sechs Geschichten“ vorstellte und weil die Zeiten ja immer noch besonders sind und das vielleicht noch viel mehr werden, weil es jetzt schon einen „Schutzlockdown“ für Ungeimpfte geben wird, findet die Veranstaltung zwar wieder live statt, man muß sich aber anmelden, Maske tragen, die drei Gs vorzeigen oder sich das Ganze, wie ich, die ich das alles ja nicht habe oder nicht will, per Stream ansehen.

Manfred Müller leitete ein, sprach von der ungewöhnlichen Situation und den normalen oder unnormalen Zeiten. Auf der Facebookseite habe ich noch gelesen, daß noch Plätze frei wären. Ein paar Köpfe habe ich gesehen und die Leiterin der Österreich Bibliotheken im Außenministerium Sandra Diepenseifen, die begrüßen sollte, trat dann auch mit Maske auf, erzählte auch von den schwierigen Zeiten, die auch die Auslandsbibliotheken hinter sich hatten, da in den letzten eineinhalb Jahren viel weniger Veranstaltungen, als sonst stattfinden konnten. Eine war aber das Schreibart Online Projekt der „Gesellschaft“, wo ich ja auch ein bißchen Stream mitgeschaut habe, beziehungsweise das Gewinnspielrätsel auflösen wollte.

Das war also die Einleitung zu der Veranstaltung, die offenbar den Mitarbeiterinnen der Tagung geboten wurde und dann stellte Manfred Müller die 1962 in Schwanenstadt geborenen Birigt Müller-Wieland vor, die 2017 mitihrem Roman „Flugschnee“ auf der Longlist des deutsches Buchpreises gestanden ist. Ich habe das Buch gelesen, weil es mir der Otto einmal brachte und Manfred Müller erzählte, daß der Roman aus sechs Geschichten besteht, wo immer eine Person zu der nächsten Geschichte führt oder in dieser wieder vorkommt und viele Themen, wie Gewalt, Mißbrauch, Terroranschlag, DDR, etc, darin vorkommen.

So etwas habe ich den „Dreizehn Kapitel“ ja auch einmal gemacht und Birgit Müller Wieland erzählte, daß sie nach „Flugschnee“ nur mehr Kurzgeschichten schreiben wollte. Sie wohnt jetzt in München, vorher hat sie Berlin gelebt und da war sie einmal Zeuge eines Terroranschlages. Darüber hat sie schreiben wollen, das hat aber nicht ganz geklappt und so ist dann dieses Buch mit den sechs Geschichten entstanden, wo Birigit Mühler-Wieland zuerst aus einer gelesen hat, die ein Mahler-Zitat zum Titel hat. Die Geschichte spielt dann in München, wo sich zwei Leute, Ärzte, glaube ich, in in einem Cafe treffen. Der Mann, derder Frau, die keine Kinder wollte und die sich deshalb, glaube ich, trennten, die Wohnung weiter bezahlen wollte, was sie empörte und ein Kätzchen kam dann auch vor.

Manfred Müller lobt im Gespräch dann die kleinen Details aus denen Birgit Müller-Wieland ihre Geschichte macht und dann ging es zu einer anderen Geschichte, die der „Geigenbauer“ heißt und in der DDR spielt und da erzählte Birigit Müller-Wieland, daß in Brandenburg immer Gewehre, Knochen, Helme, aus demzweiten Weltkrieg auf einem Feld gefunden werden. Sie träumte sich Geigen dazu und die Stelle, die sie las, handelte von einem Geigen bauenden Großvater und wieder von einem Kätzchen, das getötet wurde, was man der sensiblen Mutter nicht erzählen konnte. Dann ging es zum Nißbrauch und da um einen offenen Brief, den Birgit Mühler-Wieland einmal über ein Gedicht von Michael Krüger geschrieben hat, man sieht die Veranstaltung war wirklich vielseitig und interessant. Ein interessantes Buch, das ich angesichts meiner überlangen Leseliste höchstwahrscheinlich nicht lesen werde, weil es ja nicht auf den Buchpreislisten steht, trotzdem war es aber schön, wieder wenn auch nur per Livestream wieder in den Literaturbetrieb einzutauchen, um wenigstens ein bißchen mitzubekommen, was da alles passiert.

2021-06-23

Zwischen Lese.Auslese und Gesellschaftsräume der Literatur

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:09
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ich sitze im Garten in der Krongassenpraxiswohnung, der Wasserschlauch ist eingeschaltet, es ist heiß und ich bin in Zeiten,wie diesen die nun schon eineinhalb Jahre dauern am Abend zu Hause und nicht, wie es früher üblich war, in der „Alten Schmiede“ oder der „Gesellschaft für Literatur“ und da wäre die Wahl ohnehin schwer gefallen oder auch nicht.

Denn die „Gesellschaftsräume der Literatur“ eine Konferenz mit Leopold Federmair, Olga Martynova, Robert Stripling,Anna Weidenholzer und der Supervision durch Ferdinand Schmatz moderiert von Kurt Neumann klang interessant, begann aber schon um siebzehn Uhr und da hatte ich zweiStunden. Aber eigentlich hatte ich mir schon vor Jahren angewöhnt kurz vor Weihnachten und vor Saisonschluß in die „Gesellschaft für Literatur“ zur „Lese.Auslese“ zu gehen, wo Cornelius Hell und Katja Gasser immer ihre persölnlichen Empfehlungen geben und da gab es einmal Punsch und Kekse und das andere Mal Bowle und Knabbereien.

Das fällt seit einem Jahr zwar weg, aber Traditionen soll man einhalten und mit Maske, Anmeldung, Registration, Impfnachweis, Reisepaß etcetera gehe ich in keinen Veranstaltungen und in der „Gesellschaft“ fangen dieVeranstaltungen wahrscheinlich Lockdownbedingt schon um achtzehn Uhr an, was zwar nichts macht, denn dasVideo kann man zurückdrehen.

Als ich mich vor sieben mit dem Rest meines Erdbeercocktails in den Garten setzte, fand ich zwar die Veranstaltung, das Video war aber nochnicht eingestellt, obwohl es schon bald sieben vorbei war. Also doch in die „Alte Schmiede“, vielleicht läuft diese Veranstaltung noch. Tat sie auch, zumindestens konnte ich mir wie es in der „Alten Schmiede“ üblich ist, den Anfang ansehen.

Da saß Olga Martynova von der ich schon einiges gelesen und gehört habe, am Lesetisch.Kurt Neumann saß daneben und erklärte den Sinn der Veranstaltung .Leopold Federmair, der seit 2006 in Hiroshima lebt, war zugechaltet. Die Veranstaltung hätte schon früher stattfinden sollen, wurde also nachgeholt. Ursprüglich hätte auch Peter Henisch was zur Zukunft des Romans, alsVertreter der älteren Generation sagen sollen. Jetzt supervidierte Ferdinand Schmatz, ein alter Bekannter, der „Alten Schmiede“, wie Kurt Neumann ausführlicherklärte. Anna Weidenholzer sollte zur jüngeren Generation was sagen, war aber krank und hatte einen Text beigesteuert. Leopold Federmair auch, denn in Hiroscima war es schon Mitternacht. Also klappte die Übertragung nicht. So begann Kurt Neumann mit den dem Verlesen seines Textes. Ich hörte zu, schaute immer nach, ob das Video der „Gesellschaft“ schon sichtbar ist.

Auf einmal war das „Alte Schmiede“ Video aus. Das ist dort so, eine Zeitlang kann man nachsehen. Dann muß man verzichten oder auf später warten, wenn es eingestellt wird. Also nichts mit Lieratur im Krongassengarten. Macht auch nichts, denn ich kann ja mit James Baldwin in die Badewanne gehen oder nachsehen, was Katja Gasser und Cornelius Hell empfehlen. Mir die Bücher dann besorgen oder bei „Amazon“ nachschauen

Als ich das erste Mal bei einer „Lese.Auslese“ war, hat mir Helmut H. Niederle, die Liste einen Tag früher gegeben. Also was empfehlen, die zwei? Ljuba Arnautovic „Junischnee“, dieFortsetzung ihrer Familiengeschichte, da habe ich sie schon am Volksstimmefest vor zwei Jahren ein Stück darauf lesen gehört und bei „Rund um die Burg“ war sie auch. Dann Anna Bar „Nil“, das wurde, glaube ich, in der „Gesellschaft“ vorgestellt, habe ich aber versäumt.

Marica Bodrozic „Pantherzeit“ klingt interessant,„Tito ist tot“ habe ich von ihr gelesen, ein paar andere Bücher vonihr, habe ich in den Regalen. Albert Camus und Maria Casares“Schreib ohne Furcht und viel“, ein Briefwechsel. Klingt interessant und wurde, glaube ich, schon in „Ex Libris“ vorgestellt. Wolfgang Hermann „Herr Faustini bekommt Besuch/2021/04/12/seltsames-aus-dem-limbus-verlag/“ da habe ich mir den Livestream der „Gesellschaft“ angehört. Ivan Ivanji „Corona in Buchenwald“ klingt interessant und macht neugierig. Ich habe aber schon einiges von dem Autor und noch soviel anderes zu lesen. Dzevad Karahasan „Tagebuch der Übersiedlung“, Eva Schmidt „Die Welt gegenüber“ und und Adam Zagajewski „Poesie für Anfänger.“

Klingt alles interessant und reißt mich nicht vom Sessel. Bestellen werde ich mir wahrscheinlich nichts davon. Vielleicht kommt was auf die Bücherlisten oder auf anderen Weg zu mir und was nehme ich mit von diesem Abend?

Man kann also während die Welt beim Fußballfviewing ist, auch im Garten sitzen und über zwei Literaturveranstaltungen wo man in normalen Zeiten bei einer gewesen wäre ,schreiben. Corona macht es möglich und das ist füge ich an, derzeit auch sehr interessant, weil keine positiven Fällen mehr, aber die Delta- Variante kommt bestimmt und hält die Welt in Atem. Also impfen, impfen und ja nicht die Maske ablegen, wie man eigentlich im Juli sollte und wenn man in die Disko will, dann nur mit einem G. Aber dort will ich zum Glück bestimmt nicht hin

Und literarisch kann ich noch vermelden, die Fahnen für das „Noah-Buch“sind gekommen.

2021-06-09

Tag der Lyrik und musikalische Erzählungen

Eigentlich habe ich mich heute ins Literaturhaus streamen wollen, denn da hätte es einen „Übersetzt von…. Abend“ mit Hinrich Schmidt-Henkel geben sollen undvon dem habe ich ja kürzlich zwei Bücher gelesen, die mich sehr beeindruckt haben, Aber dann wurde die Veranstaltung verschoben, obwohlich mir extra keine Stunde eingeteilt habe, was mich dann in die „Gesellschaft für Literatur“ brachte.

Wo es eine zum „Tag der Lyrik- Veranstaltung“ gab, die ja von der „Gesellschaft“, glaube ich, vor Jahren noch unter Wolfgang Kraus eingeführt wurde, um dem Gedicht mehr Aufmerksamkeit zu schenken,die immer im März stattfindet. Elfriede Ott hat da oft mit ihren Schauspielschülern Gedichte vorgetragen und Marianne Gruber, die Nachfolgerin von Wolfgang Kraus hat meistens moderiert. Auch Manfred Müller, der das bei der letzten Veranstaltung tat, bei der ich noch live in der Herrengasse war, als sich die Pandemie schon ankündigte und weil ja in diesem März noch Lockdown war, wurde die Veranstaltung oder eine davon auf den Mai verschoben, eine andere habe ich gestreamt.

Marianne Gruber war als Moderatorin angekündigt, hatte aber abgesagt, So hat Ines Scholz, die seit 2018 Mitarbeiterin ist, moderiert und vorgestellt wurden zwei Gedichtbände, nämlich „Gemütsstörungen“ von der 1966 geborenen Literaturkritikerin Kirstin Breitenfellner, die inzwischen auch schreibt und „Planeten“ des1988 in Wien geborenen Lukas Meschik, von dem ich schon etwasgelesen habe und der auch in Klagenfurt eingeladen war. Beide bei „Limbus“ erschienen und das Besondere an der Veranstaltung war, daß zuerst die Schausspielschüler von der Schauspielschule Elfriede Ott, die, Hans Weigels Lebensmenschin, ist ja inzwischen gestorben, die Gedichte lasen. Dann kamen die Autoren und haben ihre Bände vorgestellt.

Kirstin Breitenfellners Sonette bestehen, wie sie erzählte, aus drei Teilen und haben auch ein Vorwort, das erklärt, daß Gemütsstörungen früher als normal und erst später alsKrankheit empfunden wurden und erkläärte, daß sie gerne Reime mag, obwohl das früher verpönt war. Lukas Meschiks Gedichte klangen da viel realistischer.

„Der Praterstern ist ein Ort, wo die Leute Angst vor Kndern haben, weil sie Skatbordfahren. Die Studenten lasen die Gedichten sehr eindrucksvoll und traten immer in Dreierreihen auf. Maske ab, gelesen, Maske auf und die Reihen gewechselt.

„Wer hat j2e im Eissalon das größte Eis bestellt“, lautete ein Reim und ein anderes „Meine Ethikprofessorin hat gesagt, wenn es dir schlecht geht, mach alle Lichter in der Wohnung an, das hilft. Mag sein, nur was fängt man dann mit der Leere danach?“, aus dem Gedächtnis zitiert, kann fast an die „Gemütsstörungen von Kristin Breitenfellneranschließen und ich habe gar nicht gewußt, daß Lukas Menschik ein so hervorragender Lyriker ist.

Dann war es schon acht und ich bin in die „Alte Schmiede“ hinübergewechselt, wo das „Ensemble Merve“ das aus Barbara Neu, Andrea Edlbauer, Stefanie Kropfreiter und Judith Ferstl besteht, von der griechischen Antike bis hin zum „Rotkäppchen“, wo interessanterweise die Geschlechter verändert wurden, Mythen und Märchen aus verschiedenen Kulturen zum Besten gaben und dazu Klarinette, Saxophon, Bratsche und Kontrabass spielten und ich bin, weil die Märchen und die Mythen ja auch etwas Lyrisches haben, obwohl die Musikstücke als musikalische Erzählungen angekündet waren und ich habe wieder einmal einen musikalischen Abend in der „Alten Schmiede“ erlebt, was ich ja meistesn als Verlegenheitslösung machte, weil es kein anderes Programm gab. Ein interessantes Crossover und ich habe wieder viel gelernt.

2021-06-07

Von Schuld und Abweichung zu den Schreibweisen

Wieder einmal zwei interessante Literturveranstaltungen, Corona oder das drei G macht es möglich von der „Gesellschaft“ in die „Alte Schmiede“ zu switschen und vorher habe ich, das kann ich gleich erzählen, die ersten drei Seiten meines neuen Romans geschrieben, der wahrscheinlich „Wo wir waren oder hundert Seiten Depression“ heißen wird, denn ich bin mit dem Korrigieren fertig geworden und dann bin ich die „Gesellschaft für Literatur“, denn da fangen die Veranstaltungen jetzt um achtzehn Uhr an und man kann sie auch gleich nachhören und da stellte der 1969 in Innsbruck geborene Hans Platzgumer seinen neuen Roman „Bogners Abgang“ vor.

Der war früher Musiker. „Am Rand“ habe ich gelesen, weil ich 2016 auf der Longlist des dBps stand und in der „Alten Schmiede“ habe ich damals auch eine Lesung auch gehört. Seither habe ich nichts mehr von dem Autor gehört und jetzt stellte Manfred Müller, die drei Personen des Romans, einen Künstler namens Andreas Bogner, einen Kritiker namens Kurt Niederer und eine Frau namens Nicole Pammer vor. D ann habe ich den Beschreibungstext und ein paar „Amazon-Rezensionen“ gelesen und war verwirrt, denn da ging es um die Schuld, um einen Unfall bei jemand getötet wurde und der Künstler Bogner hat eine Pistole gezeichnet.

Wie passt das zusammen? Dann kam im Gesprächsteil heraus, daß der Roman aus Tagebucheintragen, Gerichtsverhandlungen und Therapiesitzungen besteht und Hans Platzgumer erzählte auch, daß er zuerst einen anderen Titel nehmen wollte. Aber ein Film ist ihm zuvorgekommen. Dann hat er an eine Gerichtsverhandlung gedacht und schließlich mit einem Therapeuten drei Therapiesitzungen durchgespielt, um seinen Helden besser kennenzulernen.

Zwei dieser Therapiesitzungen hat er im Dialog mit Manfred Müller gelesen und erzählte im Gespräch etwas vom Erfolg oder Mißerfolg. Er hat ihn schon als Musiker sehr früh gehabt. Man soll aber bescheiden sein, weil narzistische Persönlichkeiten, die, wie er meinte Künstler oft haben, den Bezug zur Realität verlieren und ich dachte, das kann mir nicht passieren, denn ich bekomme ja entweder keine Reaktion oder nur negative, da kann man wohl nicht viel Narzißmus aufbauen.

Dann war es schon Zeit in die „Alte Schmiede“ hinüberzuwechseln, wo Franzobel die erste Vorlesung im Rahmen der „Ernst Jandl Dozentur für Poetik“hielt, die es seit zehn Jahren gibt. Ich kann aber verraten, daß ich mir den Schluß nachher angehört habe, wo es eine zweite Textstelle gab, wo es um die Studentin Nikole Pammer gibt, die offenbar den Autounfall verursacht hat. Um Schuld ist es in dem Gespräch auch gegangen und Hans Platzgumer, der ein sehr ungewöhnlicher Autor zu sein scheint, erzählte noch, daß er keine wirkliche Handlung schreiben, sondern alles nur aus den Therapiesitzungen, etcetera erklären wollte.

Damit bin ich in die „Alte Schmiede“ gewechselt und war da auch verwirrt, weil im Printprogramm stand etwas, daß die Vorlesung „Im Hirnsaal I: Formale Kuriositäten“ heißen würde und im Unikampus im Hrnforschungszentrum stattfinden würde. Dann war es wahrscheinlich Pandemie bedingt in der „Alten Schmiede“ und der Literaturwissenschaftler Thomas Eder stellte den 1967 in Völklabruck geborenen Franz Stefan Griebl vor und erzählte etwas von der Dozentur, die zum zehnten Todentag von Ernst Jandl gegründet wurde und Franzobel, der zwölfte Autor sei, der sie bekommen hätte. Die Vorlesung hieß dann nicht „Im Hirnsaal“ sondern „In der alten Schmiede“, wie der Autor anmerkte und, ob es wirklich um Abweichung ging, wie Thomas Eder verkündete, sei auchdahingestellt.

Es ging eigentlich, um das Schreiben, kann ich schon verkünden und da sehe ich auch Verbindungen zu Hans Platzgumer. Denn er las zwar aus einem Roman, erzähle aber auch viel überdieEntstehungsbedingungen und Franzobel fing mit der kürztlich verstorbenen FM an, das hat er wohl noch eingefügt und dann begann er mit einer Steine sammelnden Autistin aus dem „Haus der Künstler“ in Gugging und fügte einen Satz aus dem „Geheimnisgeschichtenlexikon“ des David Silvester Mareks an, das er ja ein halbes Jahr betreute und erklärte, daß der Autor im Literaturbetrieb wohl keine Chancen hätte. Dann begann er mit seinem eigenen Schreiben, „Sie sagen zu mir Blader…“, ein Text aus 1993 und ein Goethe Gedicht hat er auch einma lumgeschrieben. Drei Krimis hat der“Bachmann-Preisträger“von 1995 auch geschrieben, einen davon habe ich gelesen. Dann ging es um die sprechenden Namen und Franzobel erwähnte irgendwann ein Kriitker hätte ihm einmal vorgeworfen, er käme vom Hundertsten zum Tausendstens „Und der wird sich jetzt bestätigt fühlen!“, setzte er listig dazu und das ist es. Franzobel ist ein wirklicher Sprachkünstler, der sehr gut formulieren kann und er scheint auch sehr produktiv zu sein und der Sinn dahinter ist wohl wieder die Frage, ist es jetzt die Sprache oder der Inhalt, der den literarischen Wert bestimmt?

Ich gehöre ja zu der zweiten Gruppe und werde deshalb wohl nie zu einer Doezentur eingeladen und der Parcour durch die Literaturgeschichte und die von Franzobels Schreibens, war sehr interessant.

Die Schlapfen des Rudolf Habringers hat er auch noch thematisiert und Thomas Eder erwähnte, daß „Die Entdeckung von Amerika“ der zweite Teil einer Trilogie ist, an der Franzobel jetzt schreibt. Der Erste ist „Das Floß der Medusa“ und die zweite Vorlesung, die nächste Woche stattfinden wird, hat wohl wieder einen anderen Namen, spach doch Franzobelvon der Steine sortierenden Leila, während im Programm etwas vom Hirnsaal steht. Mal sehen, ich habe von den zwei Veranstaltungen viel über das Schreiben gelernt und bin auch sehr gespannt, wie es bei meinem Roman weitergehen wird.

2021-05-03

Zwei Grundbücher der Geschichte

Wieder einmal ein interessantes Hin und Hergehoppel von der „Gesellschaft für Literatur“ in die „Alte Schmiede“, was möglich ist, weil die „Gesellschaft“ ihren Livestream um sechs beginnt und ich dann in die „Alte Schmiede“switsche und interessant, die Zusammenhänge, die man dabei ganz zufällig finden kann, denn in der „Gesellschaft für Lliteratur“wurde heute in Zusammenarbeit mit dem „Institut für die Wissenschaft vom Menschen“, die 1974 geborene ungarische Autorin Noemi Kiss und ihr Novellenband „Balaton“ vorgestellt.

Eine mir bisher völlig unbekanne Autorin, die vom Moderator Ludger Hagedorn als eine der bekanntesten ungarischen Autorinnen vorgestellt wurde und das Buch beinhaltet, die Kindheitserinnerungen der Autorin, die ihre Sommer meistens mit ihrem Großvater am Balaton verbrachte, weil die Familie dort ein Ferienhaus besaß und Naomi Kiss ihre Kindheitserinnerungen schilderte. Die Familienerlebnisse, aber auch die Ost oder Westdeutschen, die ebenfalls im Sommer im Balaton schwammen.

Interessant, interessant habe ich gedacht und seltsam, daß ich noch nie von einer Noemi Kiss, die auchleistungsschwimmerin war, etwas hörte, obwohl ich mich ja schon ein bißchen mit der ungarischen Literatur beschäft habe und beschäftige und dann in die „Alte Schmiede“ zum achtzigsten Grundbuch seit1945 und da überlebte ich auch eine Überraschung, hat doch Ilse Tielsch ihr Erinnerungsbuch schon in der „Alten Schmiede“ gehört, denn dawurde ja „Das letzte Jahr“, in dem die die 1929 geborene Ilse Tielsch, das jahr 1938 in einem mährischen Kleinstädtschen aus der Sicht der neunjährigen Elfi Zimmermann schildert.

Kurt Neumann, der Erifnder, der Grundbuchreihe, der die „Alte Schmiede“, bis 2018 leitete, leitete ein, dann las Barbara Neuwirth in fünfundvierzig Minuten durch das Buch, Ilse Tielsch hörte dem Referat zu, das der1984 geborene Schweizer Fermin Suter, der in Krems den Vorlaß Ilse Tielsch barbeitet, über das Buch hielt und ich dachte, uje, sehr kompliziert,was wird die alte Dame dazu sagen, daß wieder einmal die Literaturwissenschaftler alles viel besser wissen?

Klaus Kastberger, der zweite Grundbucherfinder,deutete das auch, wieder schelmisch lächelnd an und die alte Dame, die mir einmal von Valerie Szabo vorgestellt wurde, sagte dann genau das, das muß ich erst alles lesen, denn ich habe mit etwa siebzig, 2006 wurden die Kindheitserinnerungen geschriebren, die, wie Ilse Tielsch betonte, sehr autobiografisch sind und die über Neunzigjährige sagte auch, daß sich im Alter,die Erinnerungen verdichten.

Ilse Tielsch ist ja 1945 nach Österreich gekommen und hat dann in einer Trilogie, „Die Ahnenpyramide“ , „Heimatsuche“ und “ Die Früchte der Tränen“ schon früher darübergeschrieben. „Atelier“ der „Das letzte Jahr“, zuerst 2006, dann 2017 wieder aufgelegt hat, hat jetzt auch die Trilogie wieder aufgelegte.

Ilse Tielsch sagte dann noch, daß sie sichdarüber wundere, daß das kleine Büchlein, in dem sie ihre Kindheit beschrieb, zum Grundbuch wurde und ich habe nachgesehen, ich habe sechs Bücher von Ilse tielsch, ein paar Gedichtbände, ein paar Erzählungen und den zweiten Band der Trilogie und habe die alte Dame ja auch ein paarmal bei Lesungen erlebt und bin auch gespannt, ob ichdieses Grundbuch einmal finden werde?

Elfriede Haslehner kann ich anfügen, hat eine ähnliche Biografie und hat, glaube ich, auch darüber geschrieben.

2021-04-26

Von der Ukraine nach Kroatien

Während wir uns hier im tiefsten Lockdown befinden und und ich sicher nicht mit grünen Impfpaß auf Reisen gehen werde, kann man das per Stream relativ einfach tun, den der1960 in Iwano-Frankiewsk geboren Juri Andruchowytsch den ich schon öfter, beispielsweise im Rahmen der „Buch Wien“ live erlebt habe, scheint ein Stipendium des Instituts der Wissenschaften oder des Literaturhauses Krems zu haben und wurde daher in der „Gesellschaft“ von Cornelius Hell vor den gläseren Vorhang gebeten, was ich insofern gut trifft, da ich erst vor kurzem eine andere Ukraininer, nämlich Natalka Sniadanko dort gehört habe und wenn ich mich nicht sehr irre, habe ich aus dem präsetierten letzten Roman „Die Lieblinge der Justiz, parahistorischer Roman in achteinhalb Kapiteln“ schon einmal gehört.

Cornelius Hell stellte Juri Andruchowytsch, der wie Natalka Sniadalko sehr gut Deutsch spricht vor und erzählte beispielsweise, daß er seinen Namen von Yuri Gagarin bekommen hätte, was der Autor dann ein bißchen in die Fktion verlegte und das Buch scheint berühmte Kriminalfälle der Geschichte mit der Fiktion zu verbinden und Juri Andruchwyitsch betonte, daß er noch nie für ein Buch soviel recherviert und dann doch sehr viel dazu erfunden hat.

Er las dann ein Kapitel von einem Kolnialwarenhändler, der in Kolomea sein Geschäft machte, sich aber auch von Magiern angezogen fühlte. Klingt interessant, ist aber wahrscheinlich kein Buch, das ich lesen würde. Die Historie liegt mir da ja nicht so sehr. Denn Juri Andruchowytsch war gerade beim Kaiser Franz Josef als Johanna Öttl in der „Alten Schmiede“ ihre zwei kroatischen Gäste ankündigte, die nach Wien gekommen waren und von Mascha Dabic zum Teil übersetzt und ganz gedolmetscht wurde und das ist interessant, denn wenn ich jemals, was ich, da ich ja wahrscheinlich keinen grünen Paß haben werde, nicht mehr tun werde, nach Kroatien komme, hätte ich kein Problem zu entscheiden ,welche Bücher ich mir diesbezüglich mitnehmen werde, denn das habe ich 2016 ja getan und mir dann auch noch ein literarisches Sovenier von dort mitgenommen. Auf jeden Fall habe ich zwei interessanten Autoren kennengelernt von denen ich bisher keine oder nur sehr wenig Ahnung hatte. Jana Volkmann moderierte und leitete die zwei Romane oder zwei Autoren ein, die, wie sie erklärte sehr unterschiedlich wären es aber auch Gemeinsamkeiten gebe würde.

Der Erste war der 1969 in Rijeka geborene Ivica Pretenjaca mit seinem Roman „Der Berg“, der eine Aussteigergeschichte zusein scheint. Denn da zieht sich der namenlose Protagonist, ein Kulturschaffender in einem Sommer für drei Monate auf eine Insel zurück um dort einen in einem Leuchtturm aufzupassen, daß es kein Feuer gibt und dort mit der Natur Verbindung aufnimmt. Er baut eine Beziehung zu einem Esel auf, hat aber auch Kontakt zu esoterischen Touristen und ich denke, auch wenn dieses Aussteigerthema nichts wirklich Neues ist, finde ich es sehr interessant, und Ivica Prtenjaca erzählte, gedolmetscht von Mascha Dabic Jana Volkmann, das Buch in Kroatien 2014 herausgekommen ist. Inzwischen hat er noch zwei andere Romae und einen Erzählband geschrieben und einer der Romane handelt in der Stadt in einer Wohnung und der namenlose Protagon, ist in der Verfilmung die schon geplant ist, wird er Bäcker heißen, ist ein interessanter Typ, was er mit dem Protagonisten des 1978 geborenen Goran Fercec gemeinsam hat, der interessanterweise auch noch Bender heißt und nicht aussteigt, sondern zurückkommt, nämlich in das kroatische Dorf, daß er kriegsbedingt verlassen hat. Jetzt in einer deutschen Stadt lebt, dort auch Gewalterfahrungen macht, bis ihm sein Vater anruft und weil die Mutter verschwunden ist, in das Dorf zurückruft.

Da gibt es dann ein Kapitel, das aus einem Monolog besteht, wo der Vater dem Sohn die Kriegserlebnisse schildert. Denn das Dorf ist leer, in den Häusern wohnen Hunde und die Soldaten haben die Besitztümer der Vertriebenen dem Vater zur Verahrung übergeben. Aus dem Htoel wachsen Bäume, die Mutter brät dem Vater Eier und Mascha Dabic hat das Buch überrsetzt, das und das ist auch interessant, in Wien vor zehn Jahren entstanden ist, denn da hatte er ein Stipendium und hat die „Alte Schmiede“ bersucht. Dann ist Jessica Beer aufdas Buch oder auf den Autor aufmerksam geworden und hat es offenbar von Mascha Dabic übersetzen lassen und ich habe zwei interessante kroatische Autoren kennengelernt. Jana Volkmann forderte das unsichtbare Publkum auch zum sich besorgen der Bücher auf. Da gibt es während des strengen Lockdown das Clik und Collektsystem und ich hätte mich eigentlich auch noch ins Literaturhaus streamen können, denn da gab es einen Überetzerabend mit der Kärntnerslowen Maja Haderlap mit der Katja Gasser ein Gespräch führte und da man den Stream, glaube ich, noch vier Wochen nachsehen kann, habe ich mich zu OE24- TV gestreamt, um mir die Diskussion zwischen Andreas Mölzer und Robert Misik über die gepalnten Lockerungsmaßnahmen, in drei Wochen alles öffnen mit Eintrittstest und grünen Paß beziehungsweise über die Impffortschritte, die heute voll angelaufgen sind, anzuhören.

2021-04-22

Geschichte schreiben in der „Gesellschaft“ und in der „AS“

Heute habe ich schon gedacht, ich könnte mich weder von der „Gesellschaft“ in die „AS“ streamen, noch meinen täglichen „Literaturgeflüster-Artikel“ schreiben“,denn mein Computer, ich habe es, glaube ich, schon angedeutet, ist seit fast einem Jahr am Eingehen. Der Neue zwar schon bestellt. Aber die Liieferung verzögert sich immer wieder und wiederund so hatte ich in den letzten Tagen zunehmende Schwierigkeiten beim Hochladen, bis er mir gestern Abend wirklich abgestürzt ist. Zum Glück gibt es aber Reparaturanstalten und so habe ich ihn rechtzeitig vor sechs wiederbekommen und dazwischn mein „Corona-Textebuch“ auch ohne OE24 im Hintergrund laut lesend durchkorrigiert und bin dabei auf Fehler und Fehler gestoßen, so daß ich tagsüber sehr beschäftigt war, wo ich schon dachte, ich bin ohne Computer verloren und kann nichts anfangen und am Abend gab es ein abwechslungsreiches Literaturprogramm,so daß ich bequem zwischen der „Gesellschaft“ und der „Alten Schmiede“ wechseln konnte, während ich meine Misik-Rezension korrigierte, zu der ich gestern nicht gekommen bin, aber noch viele Fehler drinnen hatte. Und das Literaturprogramm war sehr abwechslungsreich. Stellte doch der „Haymon-Verlag“ doch in der „Gesellschaft für Literatur“ sein Programm vor und da zwar die ukrainische Autorin Natalka Sniadanko, die ich schon einmal in der „Gesellschaft“ hörte als sie dort ihren Roman „Frau Müller hat nicht die Absicht mehr zu bezahlen“, vorstellte. Das ist ein interessanter Titel, der neugierig macht und ich hatte auch das Glück das Buch, weil es einen zerissenen Umschlag hatte, im Frick-Discounter, um einen oder zwei Euro zu kaufen und das Buch, das heute vorgestellt wurde, heißt noch ungewöhnlicher, nämlich „Der Erzherzog der den Schwarzmarkt regierte, Natrosen liebte und mein Großvater wurde“.

Die1973 in Lemberg geborene Autorin scheint eine Vorliebe für lange Titel zu haben und spricht auch gut Deutsch obwohl das Buch von Maria Weissenböck aus dem Ukrainischen übersetzt wurde und das Buch ist die Geschichte des Erzherzogs Wilhelms, der 1895 in Pola geboren wurde und 1948 in der Ukraine dem Stalinismus zum Opfer fiel und von Natalka Snidalko in eine fiktive Umgebung versetzt wurde, beziehungsweise die Geschichte von seiner fiktiven Enkeltochter erzählen läßt. Eine interessante Geschichte, die neugierig auf das Buch macht. Aber ich habe ja noch die „Frau Müller“ zu lesen und nachdem die Lesung und das Grspräch mit Ursula Ebel beendet war, kam noch die „Haymon-Lektorin“ Linda Müller, die für das Programm zuständig war, auf die Bühne oder auf das Lesetischchen und stellte das Verlagsprogramm vor, das auch einige ukrainische Autoren , wie Jurij Wynnytschuk, vor. Dann wurde in der „Gesellschaft“ noch Katharina Schaller mit ihrem Debut „Unterwasserflimmern“ vorgestellt. Aber da bin ich in die „AS“ hörte hinübergeschwankt, denn da stellte Sabine Scholl in ihrer Reihe „Geschichte schreiben“ Marketa Pilatova und ihren Roman „Mit Bata, im Dschungel vor“ und Bata ist ja eine tschechische Schufabrikantenfami lie, die, offenbar vor den Naszis in den brasilianischen Dschungel flüchtete und dort eine tschechische Kolonie aufbaute und die ebenfalls 1973 geborene Marketa Pilatova, die heute in Prag lebt und von dort in die „Alte Schmiede „gekommen ist, hat ja einige jahre als Tschechischlehrerin in Braslien und Argentinien gelebt und ist dort mi tder Enkeltochter in Bezihungs gekommen und hat dann die idee gehabt, die historischen Fakten zu einen Roman zu spinnen in dem sie, wie bei einer Fuge verschiedene Stimmen, darunter interessanterweise auch die Fabrik, erzählen läßt.

Es war eine zweisprachige Lesung mit Unterstützung des tschechischen Zetrums und dort habe ich Marketa Pilatova schon einmal im Rahmen der „Buch Wien“ lesen gehört und dann auch noch „Wir müssen uns irgendwie ähnlich sein“ und ihren „Tsunami Blues“ gelesen. Jetzt las Johannes Tröndle, die deutschen Stellen, die Autorin auf Tschechisch und Marketa Pilatova erzählte im Gespräch mit Sabine Scholl dann genauso viel über Antonin Bata, wie vorher Natalka Sniadanko Ursula Eibel viel über diesen Erzherzog erzählte und interessant sind auch die Enkeltöchter, die in beiden Büchern auftauchen. Die Bata Enkeltochter Dolores hat Marketa Pilatova viel erzählt und Natalka Snidelko hat eine Enkeltochter Halyna zu ihrer Protagonistin gemacht, wurde aber schon gefragt, ob sie vielleicht die Ekeltochter des Erzherzogs ist. Das ist sie nicht, hatte aber auch zwei Großmütter, die denen ähneln, die in ihren Roman vorkommen. Interessant, die Ähnlichkeiten zwischen den Büchern, die historische Details auf der eine Seite von einer Ukrainerin, auf der anderen von einer Tschechin erzählt wurden undich plage mich derzeit mit einer argentinischen Autorin und ihren „Wilden Theorien“ ab.

Und noch einen Erfolg habe ich zu vermelden, das Cover von „Mathilde im Coronaland“ ist jetzt da, so daß die Vorschau bald erscheinen kann.

2021-03-17

Von Potsdam in die Gesellschaft für Literatur

Das ist heutzutage , in Zeiten wie diesen, gar nicht so einfach von Berlin nach Wien zu einer Lesung zu kommen, auch wenn die „Gesellschaft fürLiteratur“ wieder eine Tacheles-Reihe“ veranstaltete,die ja von Daniela Strigl organisiert und moderiert wird.

Das ist jetzt die elfte Veranstaltung ,moderierte Manfred Müller und die erste ohne Publkim. Die letzte war im Jänner 2020 mit Sasa Stanisic, da waren hundertfünfzig Personen und hundert mußten weggewiesen werden, Zustände,die man sich gar nicht mehr vorstellen kann, erklärte er dazu und ich war glaube ich nur bei einer „Tacheles-Veranstaltung“,als Daniela Strigl Katrin Passing vorstellte.

Weggeschickt haben sie mich, glaube ich, am zehnten März, als schon verkündet wurde, nur mehr hundert Personen und da haben sie das auch nicht getan, sondern nur verlangt, daß ich meinen Namen in eine Liste eintrage. Nun ab April muß man dann wahrscheinlich seinen grünen impfpaß vorweisen, wenn man zu „Tacheles zwölf“ will und heute war Antje Ravik Strubel in der „Tacheles- Veranstaltung“ und die war wieder sehr interessant, weil ich ja von der1974 geborenen Antje Ravik Strubel, die eigentlich nur Strubel heißt und das Ravic als Künstlernamen verwendet und jetzt auch auf „k“ umgewandelt hat, schon einiges gelesen, beziehungsweise mir einige ihrer Bücher in dieser Buchlandungshandlung auf der Mariahilferstraße einmal um zehn Schilling oder einen Euro gekauft.

2001 hat sie in Klagenfurt gelesen und auch gewonnen und das war, glaube ich, der Beginn ihrer literarischen Karriere. 2016, als ich „Paul und Paula“ geschrieben habe, habe ich sie in Leipzig auf dem blauen Sofa „In den Wäldern des menschlichen Herzen“ gehört und mir das Buch dann bestellt und 2019, wo ich wegen meines Knöchelbruchs und Gips nicht in Leipzig war, hat sie den „Preis der Literaturhäuser“ gewonnen und da noch ihre Lesereise gemacht, da war ich aber, glaube ich, nicht im Literaturhaus, als sie dorthingekommen ist.

Vorgestern habe ich mich ins Literaturhaus gestreamt, da hat Marlene Streeruwitz ihren Preis für das Jahr 2020 bekommen. Daniela Strigl hat die Laudatio gehalten, aber keine Lesereise mehr gemacht.

Antje Ravik Strubel hat es in die „Gesellschaft“ geschaft und wurde von Daniela Strigl erst einmal ausführlich vorgestellt. Sie hat Buchhandel gelernt, dann Anglizistik oder Amerikanistik studiert, über Friederike Mayröcker dissertiert, übersetzt jetzt Joan Didion und Virgina Woolf und hat eine Liebe zu Skandinavien. Außerdem erscheint im Herbst ihr neuer Roman „Die blaue Frau“. Aus dem hat Antje Ravik Strubel dann ein Stück gelesen und dazu erzählt ,daß eine Figur, die zwölfjährige Adina, in „Unter Schnee“ der in derTschechei spielt auch schon vorkommt. Jetzt ist sie erwachsen, nach Berlin gegangen, wurde dort mißbraucht und flüchtet in den Norden, nach Finnland. Dort lernt sie den Esten Leonides kennen und eine Aktivistin namens Christina

Daraus hat Antje Ravik Strubel eine Stelle gelesen und sich anschließend mit Daniela Strigl über ihre Übersetzertätigkeit unterhalten. Daniela Strigl wollte von ihr wissen,wie das mit der Übersetzterdebatte ist? Wer was oder wen übersetzen kann? Ein weißer Mann, eine schwarze Frau? Das ist ja etwas,was jetzt heiß diskutiert wird. Als ich „Paul und Paula“ geschrieben habe, wurde mir ja auch gesagt, daß ich das nicht dürfe. Ich denke da eher, daß es da auf das wie ankommt und,daß man übersetzen und nicht neudichten und umdeuten darf, was, ich glaube, jetzt eher passiert, daß da am Schluß ganz was anderes herauskommt.

Das war es, eine interessanteVeranstaltung trotz Lockdownund Reiseverbot. Ich wünsche Antje Ravik Strubel eine gute Heimreise nach Potsdam und habe heute Nachmittag auch einige Stunden mit der“ Gesellschaft für Literatur“ verbracht, beziehungsweise, diesechsundzwanzig Fragen des Schreibart Online-Gewinnspiels aufgelöst

Alle Antworten habe ich nicht gefundenund eine Zeitlang den Michael Stavaric mit dem Christoph Ransmayr verwechswelt, der ja auch ein großer Reisender ist und wahrscheinlich auch schon in der Gesellschaft für Literatur gelesen hat und Michael Stavaric, der ja ein Schreibart Online-Portrait, habe ich ja auch einmal in der „Gesellschaft“ gehört, wobei sich der Kreis wieder schließt.

2021-03-16

Von der „Gesellschaft“ in die „Alte Schmiede“

Der Vorteil der Livestream-Veranstaltungen ist ja, daß man sich den Hin und Rückweg erspart, meisten die Veranstaltungen auch nachsehen oder zurückdrehen kann und so kann ich mir am Abend, wenn ich die letzte Stunde um fünf Uhr mache, von einer Veranstaltung zur anderen switschen oder, was ich ja gerne tue, mir auch mehrere Sachen ansehen, was auch heute der Fall war und da gab es in der“Gesellschaft“ sowie in der „Alten Schmiede“ ein ganz unterschiedliches Programm.

Wir haben ja März und da gibt es in der „Gesellschaft für Literatur“ ja immer die Lyrik im März, eine Veranstaltungsreihe, die, glaube ich, Wolfgang Kraus eingeführt hatte, um die Lyrik, die ja ein Stiefkind der Literatur ist, besser zu etablieren und das letzte Mal, als ich in der „Gesellschaft“ war, war ich auch in einer solchen Veranstaltung, wollte dann noch zu einer anderen gehen, habe mich aber im Foyer umgedreht, weil ich mich schon damals nicht, für den Fall, daß ich krank werden sollte, registrien lassen wollte und heute erklärte Manfred Müller, der sich da sehr streng an die Covid-Regeln hält und immer die Maske aufsetzt, wenn er das Vortragspult für den nächsten Lesenden desinfiziert, sind Großveranstaltungen zu diesem Thema nicht möglich. Da meinte er wahrscheinlich solche, wo mehrere Lesende auftreten, weil Publikum gibt es ja ohnehin nicht mehr und so hat er für den Lyrik-Schwerpunkt und das ist interessant, zwei Lesende eingeladen, die eigentlich keine Lyrik geschrieben habe, das heißt eigentlich schon, aber die Bücher die sie präsentierten, waren Prosawerke.

Der Erste, das ist auch sehr interessant, war eigentlich ein Literaturwissenschaftler nämlich der 1952 geborene Wolfgang Müller-Funk, der sich offenbar seit er sich in Pension befindet, als Lyriker betätigt, jedenfalls hat er schon zwei Gedichtbände und, ich glaube, ich habe ihn auch schon mal bei einer Podium-Bände-Präsentation erlebt, jetzt hatte er aber und das ist nochmals interessant, eine meiner Meinung nach Essaysammlung, nämich, die Texte und Notizen in dem er ein Jahr beschreibt oder sie innerhalb eines Jahres geschrieben hat „365 Tage sind kein Jahr- Roman in lyrischer Prosa“ heißt der etwas widersprüchige Titel und Wolfgang Müller-Funk hat aus den zwölf Abtelungen, die auch jeweilsdigitalen Abbildungen von seiner Frau hatten, jeweils zwei Textstellen gelesen. Manfred Müller betonte in der Einleitung, das Lyrische an den Texten. Wolfgang Müller-Funk erklärte noch, daß es eigentlich Lyrik werden hätte sollen, dann aber von ihm Roman genannt wurde, weil das eine Form ist, wo man ja alles hineingeben kann. Eine Definition, der ich widersprechen würde, ich bin aber keine keine Literaturwissenschaftlerin und interessant ist auch, daß Wolfgang Müller-Funk sich über den Essay habilitierte.

Also tagebuchartige Jahresbetrachtungen und er erzählte auch noch, daß er dabei nur wenig geschummelt hätte, sondern meistens seine Notizen wirklich Tag für Tag geschrieben hätte. Interessant also die intellektuellen Betrachtungen, wie er es, glaube ich, auch noch nannte, eines Intellektuellen und dann kam der 1960 in Feldkirch geborene Christian Futscher, den ich schon bei mehreren Veranstaltungen hörte, auch mit einem Prosaband, der sich „Mein Vater, der Vogel“ betitelte und von einem Vater handelte, der ein komischer Vogel war oder einen solchen spielte, also während der Geburtstagsfeier seines Sohnes auf einen Baum kletterte und dort die Hände ausstreckte und „Ich kann fliegen!“ rief, während sich der Sohn genierte und „Wenn du noch einmal so lustig bist, bringe ich mich oder dich um!“

Christian Futscher ließ seinen Erzähler später nicht mehr so genau wissen, ob er die erste oderzweite Form verwendet hat, ich denke die erste drückt wahrscheinlich, die größere Verzweiflung aus und leitete auch zu der anderen Veranstaltung in die „Alte Schmiede“ über, die „Aus der Werkstatt“ hieß und überraschenderweise von Raphaela Edelbauer moderiert wurde und da weiß ich nicht genau, ob das jetzt die neue Form der „Textvorstellungen“ ist oder eine Sonderveranstaltung in der die 1990 geborene Raphaela Edelbauer, die ich ja einmal auf der „Buch Wien“, als sie, glaube ich, noch Studentin der Sprachkunst war, mit einem sehr experimentellen Werk hörte, daß ich mir fast von Ralph Klever abeschnorrt habe, vier Studenten der Sprachkunst und ihre jeweiligen Works in Progress vorgstellte. Denn inzwischen ist viel geschehen. Raphaela Edelbauer hat in Klagenfurt gelesen und ist mit im „Flüßigen Land“, das mir sehr gut gefallen hat, sowohl auf der deutschen also auch auf österreichen Shortlist 2019 des Bp gestanden. Jetzt ist sie offenbar auch Vortragende im Institut für Sprachkunst und unterrichtet dort das Romanschreiben und so stellte sie vier der Studenten vor, die Auszüge aus ihren noch nicht veröffentlichten und auch nicht fertigen Romanen lasen. Interessant, interessant und ein Kontrast zum falschen Lyrikabend der „Gesellschaft“ und die erste Lesende war, die 1984 in der Schweiz geborenen Bettina Scheifflinger, deren Romanmanuskript „Erbgut“ hieß und von der Geburt mehreren Generationen handelte. Raphaela Edelbauer erzählte im Gespräch etwas von einem Familienroman und, daß mehre Studenten solche schreiben würden und interessant an diesem ist, daß da die Geburten beschrieben werden. Die nächste Lesende hieß Lena Biertimpel und wurde 1991 in Hamburg geboren. Ihr Roman heißt glaube ich „Heimwehvogel“ und handelt von einer Frau, die sich in die Psychiatrie einweisen läßt, was sehr genau beschrieben wurde. Das passte gut zum nächsten Text, dem des 1994 in Dresden geborenen Johann Voigt der trotz seiner Jugend schon eine beachtliche journalistische Laufbahn hinter sich hat in seinem Text einen Roboter artigen Erzähler beschreibt, der die Polizei haßt und das Ganze dissoziative Amnesnie nennt und sagte, als Rapheala Edelbauer fragte, was das sei, daß man das Nachgooglen solle, weil er kein Psychologe wäre. Nun Dissioziation ist die Abspaltung, wenn man Dinge wegschiebt, weil sie einem zuviel sind und man sie nicht verdrängen kann. Vergewaltungsopfer tun das oft und auch ich denke, daß ich, um die Pandemie auszuhalten, vieles dissoziere.

„Dann geht es mir besser!“, habe ich Doris Kloimstein, glaube ich, als Motto für ihre „Noahs Fest-Anthologie“ geschrieben.

Der vierte Text der, der 1986 in Wien geborenen Maria Muhar ist auch sehr interessant und handelt von drei Personen, die in einer WG zusammen wohnen. Eine Alex, einen Daniel und einer Martha. Die Martha hat, glaube ich, eine Zwangsstörung, der Daniel ist ein Nachtschwärmer und die Alex eine Schriftstellerin und eine Szene, die Maria Muhar las, handelte und das ist ebenfalls sehr interessant von einem verregneten Volksstimmefest beziehungweise einer linken Wortlesung, die dort stattfand.

Interessant, interessant, Raphaela Edelbauer wiederholte noch die Titel der unvollendeten Werke, damit man sie sich merken und wenn sie erschienen sind kaufen können und ich fand sowohl den Einblick in die Romanwerkstatt in das was die Studenten dort schreiben, als auch die in die Lyrik die keine war, sehr interesssant.

2021-02-25

Felix Kucher in der „Gesellschaft“

Heute hätte eigentlich Norbert Gstrein seinen neuen Roman „Der zweite Jakob“ vorstellen sollen was mich insofern interessiert hätte, weil ich wissen wollte, ob das der Roman ist ,dessen Anfang Norbert Gstrein 2019 vorlesen lies, als er den österreichischen Buchpreis gewann und krankenehishalber nicht kommen konnte. Jetzt ist er offenbar von Hamburg, wo er, glaube ich, lebt auch nicht nach Wien gekommen und da ist wahrscheinlich Corona schuld daran mit seinen Reisewarnungen, in Salzburg hat er oder hätte er auch in Literaturhaus lesen sollen, da bin ich, glaube ich, vorige Woche durch mein Veranstaltungsstreaming draufgekommen, aber da hätte man ein Ticket kaufen müßen, also auf die „AS“ gefreut, dann gemerkt, die Veranstaltung findet nichts statt, was dann beginnen mit dem Donnerstagabend? Ich könnte wieder zum Platz der Menschenrechte auf diese Donnerstagsdemo schauen, habe ich gedacht, aber da steht man ja nur herum, sollte Abstand halten, Maske aufsetzen und vielleicht ist auch Polizei dabei, war das letzte Mal als ich dort war, zwar nicht, aber dann hat mir der „Picus-Verlag“ einen Lnk geschickt,beziehungsmweise mich auf eine Veranstaltung in der „Gesellschaft der Literatur“ aufmerksam gemacht,wo der 1965 in Klagenfurt geborene und dort lebende Felix Kucher sein drittes Buch vorstellte und den habe ich, glaube ich, einmal bei einem Ö1 Wettbewerb im Radio- Kulturcafe kennenglernt, dann habe ich mir sein erstes oder zweites Buch bestellt, was nicht gekommen ist und jetzt das dritte Buch, der historische Roman „Sie haben mich nicht gekriegt“ in dem, wie Manfred Müller, der moderierte, erklärte zwei historische Frauengestalten zur Fiktion verknüpft wurden und zwar die 1896 in Udine geborene und 1943in Mexiko-Stadt verstorbene Arbeiterin, Künsterlin und Revolutionärin Tina Modotti und die 1900 in Fürth, Bayern geborene Marie Rosenberg, die als Mary S. Rosenberg in New York einen Buchverlag gründete, der heute noch besteht.

Felix Kucher erklärte, daß er auf das Thema gekommen ist, als er darauf gekommen ist, daß Tina Modotti, die bekannter, als die Buchhändlerin ist, eine Zeitlang in Kärnten lebte, mit Siebzehn ist sie aber nach Amerika ausgewandert,beziehungsweise ihrem Vater der schon dort war, nachgereist und da gibt es eine fiktive Stelle, wo die dreizehnjährige Marie mit ihrem Vater nach Venedig reist, und der ausreisenden Tina im Bahnhof von Verona begegnet, die schon mit Zwölf als Arbeiterin gearbeitet hat und damit ihre Familie ernährte, die kleine Marie wollte damals noch nicht die Buchhandlung ihres Vaters übernehmen, sondern Medizin studieren, dann hat sie die Buchhandlung doch übernommen, die ihr dann von den Nazis 1933 gekündigt wurde. So hat sie die Buchhandlung vorerst in ihre Wohnung verlegt. Da las Felix Kucher eine Stelle, wo sie 1934 Canettis „Blendung las und dann noch eine Stelle, wo Tina Modotti im spanischen Bürgerkrieg sich an der Befreiung Malagas beteiligte. Felix Kucher erklärte, daß es über Tina Modotti widersprüchliche Lebensbeschreibungen gibt. Sie ist jedenfalls von San Fransico nach Nexiko gekommen, hat dort Frieda Kahlo und Diego Rievera kennengelerte, war Schauspielerin, Fotografin, später Revolutionärin und Manfred Müller fragte Felix Kucher wieder wie man die Fiktion mit der Wirklichkeit verknüpft und was in dem Buch wirklich und was erfunden ist? Die beiden Frauen, habe ich verstanden, haben sich nie kennengelernt. Felix Kucher hat einige Begegnungen erfunden. Die erste 1913 auf dem Bahnhof, dann hat er noch erfunden, daß Tina Modotti auf dem Schiff nach Amerika Ridolph Valentino, der auch in dieser Zeit nach Amerika reiste, kennenlernte und Albert Einstein hat in Marys Rosenbergs Buchhandlung offenbar wirklich eingekauft und als ein Buch über Tina Modotti erscheint, erinnert sich Mary fiktiv an die fiktive Begegnung in Verona.

Interessant, interessant was, wie und worüber die Autoren schreiben und, wie man zum Stoff zu seinen romanen kommt? Felix Kucher sagte, daß er zur Recherce viel gelesen hat und das jüdische Museum in Franken besuchte, wo er viel Material gefunden hat und Fürth hat er auch besucht, weil die realen Fakten natürlich stimmen müssen, was ich, glaube ich, kürzlich auch bei einer Lesung hörte, wo Hanna Sukare einen fiktiven Ort erfand, um keine falschen Fakten zu beschreiben.

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