Literaturgefluester

2019-10-10

Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman

Hurrah, hurrah, es ist da mein sechsundvierzigstes selbstgemachtes und neunundvierzigstes Buch, zu dem ich im Frühling 2018 in der Schreibgruppe, die es damals noch gegeben hat, drei Textanfänge zu der frischpensionierten Frau, die vom Literaturhaus nach Hause geht, an einer Kreuzung ein weißes Auto mit drei Personen stehen sieht und beschließt darüber einen Roman zu schreiben, verfaßt habe.

Die Idee dazu ist mir etwas früher gekommen und bei der KritLit 2018 kann ich mich erinnern, daß ich mit Wolfgang Helmhart den Pflegehelfer oder Hauskrankenpfleger darüber gesprochen habe, daß eine demente erfolglose Schriftstellerin plötzlich experimentell zu schreiben beginnt und damit berühmt wird oder zumidestens Aufmerksamkeit erregt und die Idee zur Maria Mattuschek war geboren.

Zu schreiben habe ich dann im Sommer 2018 angefangen und am ersten November, womit die Frage  beantwortet war, ob ich beim „Nanowrimo“ mitmachen soll, wurde ich mit unter fünfzigtausend Worten im Rohtext fertig, habe den Winter und den Frühling korrigiert und korrigiert und am Mittwoch ist das Buch, das zwischen acht und fünf avisiert war, gerade noch rechtzeitig gekommen, daß es sich für den Gegenwartsliteraturworkshop bei Stephan Teichgräber noch ausgegangen bin, dem ich dann „proudli“ mein sechsundvierzigsten Selbstgemachtes überreichen konnte.

In den „Wortschatz“ habe ich es noch nicht gelegt, wer daran interessiert ist, aufpassen, heute oder spätestens morgen, wenn ich zum Dramatikworkshop zu Stephan Teichgräber gehe, werde ich ein gewidmetes Exemplar hineinlegen, jetzt aber erst einmal die Gewinnspielfragen beantworten, zu denen sich leider wieder niemand gemeldet hat.

Also hier die Antworten:

Gelesen habe ich die erste Maria Mattuschek Szene schon auf dem Volksstimmefest und werde sie wieder bei der „Poet Night“ im November lesen, die ersten Szenen sind in der Schreibgruppe entstanden, das habe ich schon geschrieben und die Nichte Ruth erschrickt, als ihre Tante ihr sagt, daß sie das mit dem Buch erst mit Matthes Enck besprechen will, weil der ja schon vor fünfzehn Jahren gestorben ist.

Leider hat sich auch niemand gemeldet, der mit mir oder für meine Leser ein „Mimikryspiel“ machen wollte, also poste ich den ersten Absatz zum ersten Satz, da auf meiner Website ja nicht die erste Szene, sondern erst die wo Maria Mattuschek, meine demente alte Dichterin vorgestellt wird, zu finden ist.

„Am Abend war Magdalena Kirchberg im Literaturhaus gewesen. Ein junger Autor hatte seinen ersten Roman vorgestellt. Sie hatte durch die Zeitung davon erfahren. Weil sie nicht gewußt hatte, was sie sonst anfangen sollte, war sie hingegangen. War ihr doch, als sie den „Standard“ bei einer Tasse Kaffee durchgeblättert hatte, eingefallen, daß sie, da ihr die Krankenkasse ihren Vertrag per Ende des Quartals aus Altersgründen gekündigt hatte, sich ihre Tochter Magda seit drei Jahren bei ihrem Freund in Graz befand und sich nur sehr selten bei ihr meldete, ihr Leben umstrukturieren sollte, damit sie nicht depressiv wurde. Da hatte sie jedenfalls zu ihrem Nachbarn Momo, einem fünfundzwanzigsten Afghanen, der eigentlich Mohamed hieß, diesen Namen aber nicht leiden konnte, gesagt, als sie aus der Wohung gegangen war, um Milch, Joghurt, Brot, Eier, Gemüse und das, was sie sonst für das Mittagessen brauchte, zu besogen.“

Neugierig geworden und Lust mehr über das Buch zu erfahren? Auf der Website findet sich, wie erwähnt eine Leseprobe. Da kann man das Buch auch bestellen, ich bin aber immer noch an einer Leserunde interessiert, um in Austausch mit meinen Lesern und Leserinnen zu kommen.

Wer also das Buch lesen und mit mir hier unter den Kommentaren darüber diskutieren möchte, dem schicke ich es gern in Buchform oder auch als PDF zu, ansonsten lade ich alle ein, bei der „Poet Night“ ein Stück daraus zu hören und freue mich sehr über das zweite Buch, das in diesem Jahr von mir erschienen ist und mein Beitrag zu den Herbstneuerscheinungen darstellt, das man zwar nicht auf den Buchpreislisten  finden kann, aber trotzdem  schön geworden ist.

2016-01-23

Wieder ein neues Buch

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Es ist da, das siebenunddreißigste selbstgemachte und mein vierzigstes Buch, wenn man die „Hierarchien“ und die beiden Fach- und Sachbücher übers Stottern mitzählt, der erste Teil der Flüchtlings-Trilogie sozusagen, das „Sommerbuch“ und der „Adventkalender“ werden noch folgen und so stelle ich hiermit die „Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“  vor und löse die Räteselfragen auf:

  1. Es geht in dem Buch um eine Büchersammlerin, um die Frage, ob man in einer öffentlichen Schule ein Kopftuch tragen darf und als Türkin Zahnärztin werden kann und, um ein beherztes junges Mädchen, das mit der „Romantherapie“ Schwung in die Sache zu bringen versucht, einem Herrn Minister eine Facebookeintragung macht und vielleicht Detektivin beziehungsweise Taxilenkerin wird oder auch Buchhändlerin.
  2. Die Puppe gehörte einmal meiner Mutter, mit der Selma hat sie zu tun, weil die, als gläubige Mulima ein Kopftuch tragen will und deshalb habe ich ihr eines als Symbol und Coverfoto aufgesetzt.
  3. Ursprünglich hätte es „Die Bibliophilin“ heißen  sollen und um das Büchersammeln beziehungsweise Depression gehen. Die Realität hat mich aber eingeholt. Ein Buch das mich dazu angeregt hat, war „Tolstoi und der lila Sessel“. Die „Romantherapie“ habe ich schon erwähnt.

Eine Neueinführung gibt es 2016 bei meinen Buchpromotionen auch. Nämlich die ersten Sätze:

„Als Thekla Morgenstern an diesem Morgen erwachte, hatte sie schlecht geschlafen und war naß vor Schweiß.“

Weiterlesen läßt sich das im Buch.

Auf der Website wird es das zweite Kapitel, das ich als „Selmas Kopftuch“ ursprünglich beim Fest zum „Tag des Buches“ bei den „Margaretner Wohnpartnern“ lesen wollte,  geben.

Das Gewinnspiel ist jetzt abgeschlossen, wer jetzt noch etwas gewinnen will, den  kann ich auf die gestern erschienene Vorschau auf „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen“, verweisen.

Die Bücher kann man bei mir bestellen, über Rezensionsanfragen freue ich mich.

2015-10-23

Buchpräsentation

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Ein bißchen nach der Buchmesse oder nach Frankfurt und vor Wien kann ich es präsentieren, mein, ich glaube,  sechsunddreißigstes, selbstgemachtes Buch:

 „Im Namen des Vaters“

Zu dem mir im Sommer 2014 die Idee gekommen ist, nach dem ich Ernst Lothars „Die Mühle der Gerechtigkeit“ gelesen und mich über die Darstellung der Frauenfigur geärgert habe.

Das wollte ich ein wenig anders machen, die krebskranke Frau aktiver agieren und so ist die Veronika Sieberer herausgekommen, eine Behandlungsverweigerin und keine Selbsttöterin.

Ich präsentiere stolz und mit großer Freude mein neues Buch und löse die Gewinnspielfragen aus der „Vorschau“ auf:

1. Das Buch wurde im vorigen November im Ramen des „Nanowrimos“ und teilweise in Bük im Bad in Ungarn geschrieben.

2. Hans Lothar „Die Mühle der Gerechtigkeit“

3. Die Stoff beziehungsweise Stricktiere, sie stammen aus dem Spielzimmer in meiner Praxis und den blauen Elefanten hat glaube ich meine Freundin Elfi einmal im Rahmen einer Ergotherapie gestrickt und das rosa Tierchen stammt, glaube ich mich ebenfalls zu erinnern, aus Annas Kindergruppenzeit und auf dem Cover sind sie weil die Veronika in einem Strickwarengeschäft Wolle kaufte, um für ihr noch ungeborenes Enkelkind etwas zu stricken und sich auch Oma Rosa Stricktiere von ihr wünscht.

Die Fragen sind jetzt aufgelöst, das Buch gibt es also  nicht mehr zu gewinnen, nur zu kaufen oder als Rezensionsexemplar zu beziehen, wenn mir jemand was darüber schreiben will.

Auf der Website wird es bald das Probekapitel geben und ein Gewinnspiel beziehungsweise die Vorschau auf das nächste Buch „Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch“ gibt es auch schon. Da kann man sich noch beteiligen, die Fragen auflösen und das Buch gewinnen, sobald es erschienen ist.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen von Buch und Probekapitel und eines habe ich auch schon in den „Wortschatz“ am Margaretenplatz eingestellt.

2015-05-23

Freude über „Miranda Schutzengelchen“

20150522-231230 Und schon ist es da mein neues Buch. Es ist das fünfunddreißigste Selbstgemachte, bin ich ja eine Pionierin im Selfpuplishing, seit 2000 die „Wiener Verhältnisse“ bei „Digi-Buch“ erschienen sind. Jetzt also das fünfunddreißigste diesmal ein rechtdünnes Bändchen, die Geschichte von den Visionen, die der erste Joint bei der Studentin Miranda Himmelbauer auslöste. Meine Belegexemplare an die Nationalbibliothek, „Alte Schmiede“ und Ö1 sind weggeschickt, das an das Literaturhaus habe ich diesmal ausgelassen und dafür ein Buch in den „Wortschatz“ am Margaretenplatz gelegt. Ich löse auch die Fragen der Vorschau auf: Am Cover ist „Die Waffen nieder“ von Berta von Suttner zu sehen. Das Buch hat mir die liebe Autorenkollegin Andrea Stift verehrt und die Ruth hat mich schon danach gefragt. Weiters sind darauf viele schöne Origininale, Feldpostkarten, die mein Großvater, der Herr Anton Jantschak, aus dem ersten Weltkrieg an seine Frau und den kleinen Herrn Otto, sowie an das Fräulein Grete schrieb, abgebildet Magdalena Himmelbauer, Mirandas Ururgroßmutter, fliegt mit ihrem altmodischen schwarzen Kleid und den Schnürstiefelchen nach Donetz und sollte eigentlich, da sie 1914 an einer Frühgeburt starb, längst im Himmel sein. Die dritte Frage ist etwas kompliziert, denn eigentlich hätte der Text „Innere Stadt“ heißen sollen und es hätte um die künstliche Befruchtung und Retortenkinder gehen sollen, das ist aber Berta von Suttner, beziehungsweise das Interesse meines Psychologenkollegen Wofram Huber, dem das Buch auch gewidmet ist, dazugekommen, der hat mich auf die Idee gebracht, vielleicht doch über Berta von Suttner bzw. über World War I zu schreiben und dann hat es noch im vorigen Sommer den Flugzeugabsturz von Donetz gegeben. Auf den Geschmack gekommen? Das Buch gibt es jetzt nicht mehr zu gewinnen, ist aber um fünf Euro über meine Homepage bei mir zu beziehen, dort gibt es auch ein Probekapitel und ich stelle die Rezension, wenn mir einer oder eine eine schreiben möchte, dort auch ein. Zu hören gibt es den Beginn am 2. Juni ab 17 Uhr im Amtshaus Margareten beim „Fest für Kunst und Kultur“, vielleicht auch  beim Straßenfest auf der Wiedner Hauptstraße Anfang Juli und wahrscheinlich auch bei „Pack die Badesachen ein“, des Sommerspezial im „Read!!!ingroom“ am 13. 7. um 19. 30 in der Anzengrubergasse, sowie am 5. 9.  Beim Volksstimmefest im Wiener Prater, wo es das Buch auch zu kaufen geben wird. Die Vorschau auf „Im Namen des Vaters“, das nächste Buch, das hoffentlich bald erscheinen wird, gibt es auch schon. Da gibt es wieder drei Fragen zu beantworten und was zu gewinnen.

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