Literaturgefluester

2016-11-02

Zwei Förderungspreisträgerinnen der Stadt Wien und neues Buchpreislesen

Wieder einmal MUSA parallel dazu wäre die in Memorian Lesung im Literaturhaus in Gedenken an die Verstorbenen Mitglieder der GAV gewesen, aber ich ja einmal MUSA Stammbesucherin, obwohl ich Irmi Fuchs schon einmal im MUSA hörte und ihr Buch auch schon gelesen.

Eine der ersten Leserinnen leitete Julia Danielcyck ein und die erste Geschichte aus „Wir zerschneiden die Schwerkraft“ hat sie damals auch gelesen, jetzt hat sie die letzte gelesen. Die mit den Bewerbungsbriefen und der Überangepaßtheit, da studiert eine, schreibt Bewerbungsschreiben um Bewerbungschreiben, macht sinnlos Eignungstest und verschwindet dann auf eine Insel.

Über das Leben im Prekariat und die Generation Dreißig habe ich ja vor kurzem ein Buch gelesen, Irmi Fiuchs Jahrgang 1984 hat das in einer sehr prägnanten Sprache schon viel früher gtan und Magda Woitzuck, die ja eigentlich Niederösterreicherin mit wahrscheinlich polnischen Wurzeln ist, wurde 1983 geboren und ich kenne sie auch schon lang, seit 2008 glaube ich, da war sie mit Cornelia Travnicek NÖ Stipendiatin und hat bei einer dieser Lesungen im Landhaus in der Herrengasse gelesen und einen Erzählband habe ich mir von Gabriele Ecker auch einmal geholt.

Jetzt hat sie bei „Wortreich“ dem neuen österreichichen Verlag, einen Roman herausgebracht, wo es um Gewalt und eine Dreiecksbeziehung geht.

„Über allem war Licht“, heißt ihr Buch und beide Autorinnen haben dafür schon eine Buchprämie bekommen.

Nachher beim Brot und beim Wein bin ich ziemlich allein herunmgestanden, sowohl die Angela, als auch Wolfgang Helmhart, regelmäßige Stammbesucher, waren nicht da.

Ich habe Julia Danielcyck die Einladung zum „Ohrenschmaus“ in die Hand gedrückt und sie au diesen Literaturpreis hingewiesen und zwei erfreulicheDinge habe ich auch zu berichten.

Etwas Unerfreuliches gibt es natürlich auch, eine eher träge Diskussion mit meinem Kritiker Uli, der mir ja vor kurzem zwei seiner Bücher schickte, jetzt aber wieder unzufrieden ist.

Dann bin ich aber durch Zufall auf das das Digitale Zeitschriften Magazin in Innsbruck „Dilimag“ gestoßen, das Literaturblogs verwaltet und bei der Literaturenquette im Odeon nur zwei Blogs aufzweisen konnte, die über Literaturveranstaltungen in der“Alten Schmiede“, Literaturhaus etcetera berichteten.

Jetzt wird es einen dritten geben und daß es außer den „Blogbuster“ einen zweiten Debutpreis gibt, der von Bloggern entschieden wird, habe ich auch vor kurzem entdeckt.

„Das Debut“, da konnten sich zuerst bis Anfang Oktober, was dann auch verlängert wurde, Literaturblogger melden, die über eine Shortlist von einer ausgewählten Liste von Buchdebuts die im Jahr 2016 entschieden sind, entscheiden dürfen.

Einreichungsfrist für die Bücher war der 31. Oktober, ich bin am dreißigsten auf diese Seite gestoßen, wo unter anderen „Literaturen“ und „Literatur erleuchtet“ teilnehmende Blogs sind und habe mich geärgert, daß ich schon wieder mal zu spät gekommen bin, dann habe ich doch noch hingeschrieben und gefragt, obnoch mitmachen kann?

ich blogge ja gerade auch über die österreichischen Buchdebuts und da ist die Einladung zum „österreichischen Literaturpreis, der am nächsten Dienstag im Casino Schwarzenberg vergeben wird, auch schon zu mir gekommen und Christl Fallenstein hat mich angeschrieben und gefragt, ob ich hinkommen und o Wunder, obwohl ich mir ja keine Hoffnungen machte, weil bei mir klappts ja meistens nicht und die offiziellen, beziehungsweise inoffiziellen Buchblogger haben meine Buchpreisbesprechungen ja meistens ignoriert, hat es geklappt und ich wurde als einundzwanzigste Literaurbloggerin in die Liste aufgenommen.

Mitte November wird die Shortlist von fünf Büchern bekanntgegeben, Leseproben gibt es auch, die Rezensionsexemplar muß man sich dazu selber bestellen, aber fünf Bücher habe ich dank der österreichischen Debutpreisinitiativen schon gelesen, „Binde zwei Vögel zusammen“ habe ich mir vom Alfred zum Geburtstag gewünscht und die Bücher von Nelle Pollatschek und Paula Fürstenberg schon am Wochenende bei „Kiepenheuer und Witc“h angefragt.

Jetzt habe ich das noch bei dem Buch der Birgit Birnbacher  angefragt, mal sehen ob es kommt und wie die offizielle Shortlist dann aussieht, möglichweiese hat sie ganz andere Bücher, ich bin gespannt und lesen lesen lesen.Zur Buch Wien geht ja demnächst auch.

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