Literaturgefluester

2020-05-22

Die Veränderung

Filed under: Textbeispiel — jancak @ 00:40
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Und jetzt als Schmankerl eine Szene aus dem „Frühlingserwachen“:

„Geglückt, geglückt!“, dachte Egon Herweg fröhlich, nachdem er die Türe des Altbauhauses in dem er mit seiner Familie, wie er sich zu erinnern glaubte, an die dreißig Jahre lebte, geöffnet hatte und vorsichtig, um sich schielend, hinausgetreten war und sich nun in der Albertgasse befand, die, was ihn ein wenig wunderte, ungewöhnlich leer war.  Oder war das die Folge der neuen Zeit, von der alle sprachen und nicht wollten, daß er auf dieUniversität zu seinen Vorlesungen und seinen Studeten ging. Er war seinen Hexen entkommen, wie er pfiffig vor sich hindachte und dabei zufrieden nickte. Die dunkle Ohrringenhexe, die sich, wenn er sich wieder richtig erinnerte, Janina hieß. Janina Pavlova, um genau zu sein und die, wie sie ihm  mit einer kindlich hochgezogenen Stimme, als würde sie zu einem Säugling und nicht zu einem Universitätsprofessor sprechen und ihm erzählte, daß sie aus Kosice, um sich um ihn zu kümmern, hergekommen war. Von wegen kümmern. Er brauchte ihre Fürsorge nicht. Brauchte keine dunkelhaarige Ohrringenhexe, die sich in dem Zimmer eingenistet hatte, in dem früher seine Kinder gehaust hatten und ausgezogen waren, als sie, wie Albert heirateten oder, wie Beate, um Psychotherapeutin zu werden. Die Ohrringenhexe war aber mit einem Einkaufskorb verschwunden, um ihm ein schönes Bierchen mitzubringen, während die sogenannte Roswitha-Hexe, in ein Telefonat mit einem Viktor vertieft gewesen war, als er vorsichtig an ihr vorüber schlich. Die zwei Stockwerke hinabzusteigen war kein Problem. Hatte er doch darauf geachtet, von der Hausmeisterin nicht gesehen zu werden. Da sich diese in seinen Weg stellen würde und  „Wo wollen Sie denn hin, Herr Professor?  Bleiben Sie da, Ihre Damen sorgen sich , um Sie!“, kreischen und ihn zu seinem Hexenquartett zurückbringen würde, die ihn mit den gleichen Worten empfangen und in sein Zimmer sperren würden. Das wußte er schon. Deshalb war er vorsichtig und es war, wie er sich zu korrigieren wußte, auch kein Quartett, sondern ein Duett, das aus der Ohrringenhexe und der Roswitha-Hexe bestand oder nein, da kam noch als dritte im Bunde, Frau Jovanovic dazu und seine Tochter Beate war die Nummer vier mit ihren Ermahnungen, an die Roswitha-Hexe, so daß es wieder stimmte und er sich nicht geirrt hatte. Er war einem Hexenquartett ausgeliefert, das ihn in sein Arbeitszimmer einsperrte, weil es draußen angeblich so gefährlich war. Er war ihnen aber entkommen und hatte die Josefstädterstraße erreicht. Wenn er die in Richtung Ring hinunterging,erreichte er die Universität und kam zu seiner Vorlesung zurecht, um seine Studenten, die sicher schon auf ihn warteten, etwas von Karl dem Großen und dem Mittelater vorzutragen. Denn das war sein Spezialgebiet, während die Roswitha-Hexe, wenn er sich wieder richtig erinnerte, sich mit dem „Roten Wien“ beschäftigte und das war zwar interessant, aber nicht sein Fach in dem er sich habilitiert hatte. Seltsam, daß auch die Josefstädterstraße, die sonst sehr bevölkert war, verwaist wirkte. Sehr seltsam war das . Denn es war, wenn er richtig auf seine Uhr gesehen hatte, halb fünf am Nachmittag und da schloßen die Büros und die Leute strömten auf die Straßen um nach Hause zu gehen, einzukaufen oder, wie die Studenten, die ihn inskribiert hatten, auf seine Vorlesung zu warten. Es war wirklich komisch. Wie, wenn das geschehen wäre, von dem sie jetzt im Radio so viel berichteten, die Ohrringenhexe, die Hände übern Kopf zusammenschlug und „Furchtbar, furchtbar, Frau Doktor!“, zur Roswitha-Hexe sagte und zu ihm „Sehen Sie, Herr Professor, Sie müßen brav zu Hause bleiben, weil Sie sonst die Polizei erwischt und sue strafe zahlen müßen!“

Es war wirklich kindisch! Was bildete sich die Person nur ein? Er war kein Kind, das brav sein mußte und was sollte die Polizei von ihn wollen? Er war Universitätsprofessor und kein Gesetzesbrecher, den man bestrafen konnte, wie bei einem Einbrecher oder Einbruchsdieb. Bankräuber, das war die richtige Assoziation, dachte er und nickte ein wenig versunsichert vor sich hin. Kam ihm doch gerade ein etwa gleichaltriger Mann mit einer schwarzen Lederjacke und einem weißen Bart entgegen und der hatte ein rotres Sacktuch, um seinen Mund geschlungen. Als er ihm erblickte, zuckte er zusammen und wich in großen Bogen aus, als würde er sich vor ihm fürchten. Er blieb stehen, schaute ihm nach und schüttelte den Kopf. Wirklich äußerst seltsam, da gab es keinen Zweifel. Er spürte es genau und ließ sich nicht täuschen, obwohl er, das gab er schon zu, das Ganze nicht verstand. Denn warum hatte der ungefähr Sechzigjährige, der gar nicht, wie ein Bankräuber wirklte, ein rotes Kopftuch in Wildwestmanier um den Mund gebunden, wenn es  zumindest da, wo er entlang ging, gar keine Bank gab?  Das war doch seltsam und auch, daß sich außer ihm niemand über den Cowboy wunderte. Niemanden fiel er auf, keiner mokierte sich darüber und das wahrscheinlich nicht nur, weil die Josefstädterstraße auffällig leer war, sondern, weil auch sonst eine merkwürdige Stimmung herrschte, denn die Frau die ihm nun entgegekam und die, wie die Ohrringenhexe, einen Einkaufskorb in der hand schwang, war bestimmt keine Bankräuberin. Sie hatte aber auch eine Maske, um den Mund gebunden. Eine Weiße, wie die, die man in den Spitälern benutze und er sich an seinen Zahnarzt erinnern konnte, der in seiner Praxis auch mit so einem Fetzen herumlief. Die Frau mit dem Einkaufskorb war  keine Zahnärztin und hatte trotzdem einen solchen Mundschutz umgebunden. War er in einen schlechten Film geraten oder war sie aus der Ordination entwichen und vergessen, die Mundfessel abzunehmen<?

„Setsam, seltsam!“, dachte er noch einmal und drückte die schwarze Aktentasche, die er für seine Vorlesung brauchte, fest an sich. Denn so war es immer gewesen. Die Vorlesungsunterlagen befanden sich darin. Als er noch Asistent gewesen war, als Manuskript, später im Laptop und jetzt sollte es, wie er gehörtt hatte, ein E-learning geben. Die Professoren hielten ihre Vorlesungen per Videokonferenzen in ihren Arbeitszimmern ab. So hatte es ihm jedenfalls die Roswitha-Hexe erklärt, wohl um ihm vom Verlassen der Wohnung abzuhalten. Er wußte selber nicht genau, warum die Weiber alle so scharf darauf waren, daß er zu Hause blieb und das sogar im Radio und Fernsehen durchsagen ließen.

„Bleiben Sie zu Hause, halten Sie Abstand, beschützen Sie sich und die anderen!“, hatte der Spruch gelautet, den sie ständig dreschten und der, er glaubte seinen Augen nicht zu trauen, war auch auf der Lichtfaßsäule vor dem Theater auf dem sonst immer die Programmankündigungen standen, platziert.

„Aus gegebenen Anlaß haben wir vorübergehend geschlossen!“, stand da zu lesen. Er glaubte seinen Augen nicht trauen und schüttelte den Kopf. War jetzt er, beziehungsweise, die anderen verrückt geworden oder befand er sich in einen schlechten Film? In einem, wo der Weltuntergang ausgebrochen war, die Straßen von den Menschen gelehrt worden waren und die wenig Übergebliebenen mit Stoffstücken vor Mund und Nase herumliefen.

„Seltsam, seltsam und wirklich sehr verrückt!“, dachte er, schüttelte noch einmal den Kopf und atmete auf, als er zwei junge Männer auf sich zukommen sah, die dicht nebeneinander gingen und, wie er befriedigt feststellte, keine Masken umgebunden hatten. Es war also doch alles normal. Er hatte sich nur wegen seiner Hexen in einen Alptraum hineingesteigert, den er aber, als reifer Mann, der sich nicht täuschen ließ, von sich abschütteln würde, nahm er sich vor und machte zwei Sekunden später einen Sprung nach vorn und wechselte die Straßenseite. Was war das? Offenbar befand er sich wirklich in einem Alptraum, denn das, wovor seine Hexen immer warnten, schien wirklich eingetroffen. Kamen doch jetzt zwei Polizisten, zwei junge Leute in den neuen Uniformen, auf die beiden Männer zu und schienen sie, statt dem Bankräuber von vorhin zu verhaften. Ihn ließen sie in Ruhe, obwohl ihm seine Hexen immer predigten, daß er nicht hinausdurfte, weil ihm sonst die Polizei einfangen würde. Die war aber auf die beiden Männer zugegangen. Da konnte er, er traute seinen Ohren nicht, wirklich hören, daß sie, weil sie den Sicherheitsabstand mißachtet hatten, Strafe zahlen mußten. Verrückt, verrückt! Aber ihn ging das nichts an und er mußte sich nur beeilen, um nicht zu spät in seine Vorlesung zu kommen und so war es wahrscheinlich besser, daß er nicht stehenblieb und die Polizisten, von denen einer, wie er sehen konnte, eine Polizistin war, die ihre blonden Haare zu einem Roßschwanz zusammengebunden hatte, nicht auf sich aufmerksam machte. Also die beiden Männer, die jetzt den Ordnungshütern erklärten, daß sie zusammenwohnten, hinter sich lassen und in Richtung zur Universität marschieren. Wenn er sich beeilte, kam er zurecht und er war auch sehr gespannt, ob sich die Studenten normal benahmen oder auch ein rotes Tuch, beziehungsweise eine Tauchermmaske, um den Mund gebunden hatten, dachte er und blickte sich suchend um.

„Keine Sorge, ich bin richtig!“, beruhigte er sich. Hinter ihm lag das Theater, vor ihm der Supermarkt in dem, wenn er sich nicht irrte, seine Ohrringenhexe immer einzukaufen pflegte und die auch dorthin unterwegs war, um ihm ein jschönes Bierchen mitzubringen. Vielleicht sollte er noch einmal vorsichtig sein und die Straßenseite wechseln, um ihr nicht in die Arme zu laufen, dachte er listig, um kurz darauf zusammenzuzucken und ein „Verdammt!“, vor sich hinzufluchen. Sah er doch vor sich schon ihre orangen Ohrringe baumeln und hörte ihre aufgeregte Stimme mit dem tschechischen oder russischen Akzent krreischen „Da sind Sie, Herr Professor! Ich habe Ihnen doch eingeprägt, daß Sie zu Hause bleiben sollen! Gut, daß ich Sie getroffen habe und Sie zurückbringen kann! Die Frau Doktor wird sich sicher Sorgen um Sie machen und mit mir schimpfen, weil ich nicht aufgepasst habe!““

So das war die Szene acht des Rohentwurfs, derzeit hat das Ganze siebenundfünfzig Seiten, 27 301 Wlrte und fünfundzwanzig Szenen. Ich bin auch noch nicht fertig, sondern derzeit beim Szene für Szene Durchkorrigieren und kann dann entscheiden, ob und was ich noch anfügen werde.

Zur weiteren Information verlinke ich die Artikel, die sich mit den Schreibfortschritten beschäftigen und kann ankündigen, daß es möglicherweise hier noch das eine oder andere Schmankerl aus meiner Schreibwerkstatt geben kann, bevor ich dann wahrscheinlich im nächstes  Jahr höchstwahrscheinlich mein   neundundfünfzigstes Indie-Book hier proundly präsentieren kann.

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2020-04-19

Wie gehts mit der Heldenreise?

Ich habe ja schon geschrieben, daß ich mit meinen selbstverlegten Romanen immer meine Schwierigkeiten habe. Ich schreibe und schreibe, bin dann irgendwann damit fertig, lasse es drucken, früher habe ich die Manuskripte an Verlage geschickt und keinen Erfolg damit gehabt, seit 2000 mache ich es selbst und habe schon fast fünfzig selbstgemachte Bücher, seit 2008, seit ich blogge stelle ich sie im „Literaturgeflüster“ vor, mache eine Vorschau, ein Gewinnspiel, plane eine Leserunde, auf meiner Website gibts ein Probekapitel, ein paar Bücher schicke ich dann aus, um beispielsweise eineLesung bei den „Textvorstellungen“ zu bekommen, präsentiere sie am Volksstimmefest, stelle sie auf Lesungen vor, etcetera und weil das Feedback auf sich warten läßt, bleibe ich irgendwie unbefriedigt zurück.

Jetzt weiß ich beispielsweise nicht mehr so genau, wieviele Leute meine Bücher lesen. Am Anfang hörte ich manchmal, ich hätte keine Handlung, bei mir passiert nichts, ich wäre zuwenig abgehoben. Das ist das, was ich mir manchmal über mein Schreiben denke.

Gut, ich will sozial und gesellschaftskritische psychologische Romane schreiben und bin nicht experimentell und irgendwann bin ich, weil ich ja weiterkommen will und mich auch für die Schreibschulen, wie beispielsweise das Wiritersstudio, wo ich immer zu den Schnupperseminaren gehe und Webinare interessiere, die man im Netz umsonst bekommt, bin ich  auf die Heldenreise, dieses Modell von Joseph Campell aus der Mythenforschung, das Christopher Vogler für Hollywood adaptiert hat, gestroßen und konnte am Anfang nicht viel damit anfangen. Jurenka Jurk arbeitet in ihrer Romanschule sehr damit und bietet demnächst wieder ein dreiteiligen Seminar mit einem Probewebinar dazu an. Ronny Rindler, der ja jetzt im Rahmen des „Quarantimo“ jeden Samstag ein Video ins Netz hineinstellt, wo er den Aufbau des Romans genau erklärt, hat sich das letzte Mal  damit beschäftigt und man kann auch sagen, man kann einen Roman mit einer Idee beginnen, wie ich das ja meistens tue und dann immer ein paar Szenen im Voraus geplant zu schreiben beginne, nach cirka sechs wochen mit dem Rohkonzept fertig und dann wie schon erwähnt unbefriedigt damit bin, so daß ich immer beim neuen Versuch mir fest vornehme es jetzt doch einmal mit der „Heldenreise“ zu versuchen und dann irgendwie damit scheitere oder hängen bleibe.

Man kann es auch mit der „Schneeflockenmethode“ versuchen, also zuerst seine Projekt in einem Satz aufschreiben, dann in drei bis vier bis man schließlich den kompletten Szenenaufbau hat und dann zu schreiben beginnt.

Langweilig könnte man vielleicht sagen, die Profischreibe, die alle paar Monate einen roman herauswerfen, halten sich wahrscheinlich daran und ich habe mir, da ich ja jetzt ein paar Mal dieMiniwebinare der Jurenka Jurk zu ihrem Romanfahrplan besucht habe, mir vorgenommen mit dem „Frühlingserwachen“ es jetzt einmal wirklich mit dem Planen zu versuchen. Ein paar diesbezügliche arbeitsblätter haben sich da ja bei mir schon angesammelt, die Charakterbögen,die ich einmal von Jaqueline Vellguth übernommen habe, wende ich schon länger an. Jetzt habe ich auch ein Arbeitslatt zur „Schneeflockenmethode“ und mir da den Aufbau des „Frühlingserwachen“ ziemlich genau vor einer Woche notiert und geplant und mir dann auch beim letzten Video des Ronny Rindlers meine vier Wendepunkte notiert, was dazu führte, daß ich die Handlung im Grobkonzept, das heißt mit großen Lücken, aber den ungefähren Anfang Mtte, Schluß parat hatte.

Ein Roman von mir, beispielsweise, die die ich für den „Nanowrimo“ schreibe, hat ungefähr dreißig bis vierzig Szenen. Als ich nach den vier Akt Modell, die szenen aufnotierte, hatte ich etwa fünfzehn und beschloßen, genug geplant. Jetzt fange ich zu schreiben an, denn ich bin und bleibe wahrscheinlich zumindest eine halbe Bauchschreiberin oder wie das so heißt.

Die erste Szene hatte ich da schon, denn das war eine aufgabe des Ronny Rindlers, vor zwei Wochen, um die Szenen am Schluß offen und spannend zu gestalten, damit die Leser weiterlesen. Ob ich das wirklich so genau gemacht habe, bin ich mir gar nicht sicher und auch, ob ich wirklich am Anfang begonnen oder nicht schon zu schnell eingestiegen bin?

Mein Anfang war ja die Krise und die Ausgangssperre ist schon da, Roswitha ist zu Hause, hat ein Meeting mit dem Viktor, bemerkt sie ist in ihm verliebt, während der Egon mit der Pflegehelferin in Streit gerät und die Tochter Bea in Streit gerät.

Zuviel Infodumping könnten die Schreibschullehrer jetzt wahrscheinlich mahnen und als ich vorige Woche beschloßen habe, die Arbeitsblätter zu lassen und mit dem Schreiben, wie gewohnt zu beginnen, hatte ich ein Problem. Nämlich meine Wendepunkte, aber ich wußte nicht wie ich jetzt zur Szene zwei komme? Denn wenn ich vier Akte habe und cirka vierzig Szenen brauche ich für jeden Akt zehn und kann die Roswitha nicht gleich ins Museum gehen und den Viktor treffen lassen, damit der Egon seinen Autounfall hat und am Ende die Krise vorüber ist und sich alle im <museum treffen. Das wäre ja die Handlung in einen Satz, aber wie komme ich zu den Szenen, wo sich ja bei mir beim Schreiben immer ein paar im Voraus entwickeln?

Ich hatte ein paar Tage Schreibpause, das heißt ein paar Stunden und dann bin ich ja mein „Schreibebuch“ immer wieder durchgegegangen, damit es an die Druckerei gehen kann und habe immer je einen oder zwei Fehler, also noch einen Durchgang, gefunden.

Jetzt habe ich aber weitergeschrieben und momentan auch sechs Szenen, zwanzig Seiten und 9356 Worte und habe da jeder meiner Figuren eine Szene gegeben. Denn das hat mir bei der Romanplanung gefehlt, die ja eher auf die Roswitha konzipiert war.

Also die Roswitha telefoniert in Szene zwei mit dem Viktor, in Szene vier rennt der Egon davon beziehungsweise will ihn die Janina in Szene drei vorher beruhigen, in Szene fünf zieht die Esther zur Beate und ins Szene sechs trinkt der Viktor noch einmal sein Bier und beklagt seine Einsamkeit. Zwei Szenen habe ich jetzt in meinen Notizbuch noch notiert, bevor ich mir wieder die Aktstruktur vornehmen werde. Nämlich noch einmal den Egon auf die Straße schicken, die Janina bringt ihm dann heim. Er erlebt ja die Krise mit ihren Verboten auf ganz besondere Art und in der achten Szene kommts zur Maskenpflicht, die roswitha hat wie ich, ihre Schwirigkeit damit, nimmt einen Schal, den  sie muß auf die Bank und dann doch ins Museum, trifft dort zufällig den Viktor und ich wäre jetzt schon beim ersten Wendepunkt und alles weitere später, um nicht zuviel zu spoilern, damit meine Leser nicht vielleicht sagen, das brauchen wir nicht mehr lesen, wenn sie zuviel verrät.

Ich habe auch noch nicht mehr, mir vorhin aber das neue Video des Ronny Rindlers angehört, wo er das „Heldenreisemodell“ des Christopher Voglers mit seiner Aktstruktur vergleicht und die Aufgabe stellt, das jetzt auf seine Szenen audzudröseln.

Das habe ich nicht gemacht, sondern meinen Blogartikel geschrieben und am Abend  gibts ja das Gratisseminar zur Jurenka Jurks „Heldenreise“, aber da bin ich nicht sicher, ob ich hineinkomme, weil ich mit dem „Zoom“ ja meine Schwierigkeiten habe.

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