Literaturgefluester

2020-08-08

Goldene Cartoons

Filed under: Bücher — jancak @ 00:00
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„Die besten Bilder aus 10 Jahren Komischen Künste“, steht auf dem Cover des weißen Buches, das, glaube ich, zu der entsprechenden Ausstellung erschienen ist und am Cover gibt es die Ottitsch-Zeichnung „Also ich finds primitiv!!“, die Steinzeitmenschen bei einer Vernissage mit Sekt vor den Höhlenzeichnungen und mit dem 1983 geborenen Oliver Ottitsch hat meine Begegnung mit dem „Holzbaum-Verlag“ von dem ich sehr viel, nicht alles, gelesen und gesehen habe, auch angefangen.

Das heißt, nicht ganz, denn das Erste war glaube ich der „Sex mit 45“, dann kam „Kopf hoch“ und damals war ich auch noch nicht sicher, ob ich das auf einen literarischen Blog besprechen kann?

Inzwischen kann ich es oder habe sehr viele, nicht alle der „Holzbaum- Publikationen“ besprochen, wurde einmal auch gerügt, daß ich soviel spoilere oder nacherzähle und den Humor und die Ironie, die mir ja an sich nicht so liegen, habe ich mit dem kleinen aber feinen Verlag, die die ersten waren, die mir Rezensionsexemplare schicken, auch gelernt.

Inzwischen nehme ich meiner überlangen Leseliste geschuldet auch nicht mehr alles an, aber bei den „Goldenen Cartoons“ dem Jubiläumsband konnte ich nicht widerstehen, obwohl ich eigentlich dachte, ich hätte das alles ohnehin schon gesehen, bin ich ja eine getreue „Holzbaum- Rezensentin“.

„Welch ein Irrtum würde!“, wieder Papa Jandl sagen und rechts mit links bewußt verwechseln.

Damit habe ich es auch nicht so sehr oder glaube auch in Zeiten, wie diesen, wo schon soviel verwechselt wurde, ich einen rechten Kritiker habe und einmal auch mit Martin Sellner auf der selben Demo war, nicht, daß man das kann, aber, um mich nicht zu sehr zu verzetteln ein kurzer Rundgang durch das Buch.

„Tja wenn ich einen Hund und vier Kinder unverdaut verschlungen habe, hätte ich auch Bauchschmerzen!“, läßt da Adam gleich zu Beginn den Doktor zu einem großen Bären sagen und Überraschung diesen Cartoon kannte ich, glaube ich, noch nicht.

Bruno Haberzettls Hitler auf der Coah analysiert von Papa Freud habe ich schon gesehen und auch den Cartoon von Dan Piaro, wo der Hund die Coach belegt und „Eigentlich geht es mir gut, ich möchte nur einen Platz wo ich auf derCoach erlaubt bin,“ zu der Psychoanalytikerin sagt. Seine Katzencartoons habe ich auch schon mal gesehen, möglicherweise im Katzencartoon.

Daniel Jokesch ist mir auch schon ein alter Bekannter, hat er ja die „Letzten Tage der Menschheit“ gezeichnet, davon gibt es nichts zu sehen, nur den Kaiser Franz mit seiner Sissi oder den Furz.

Elisabeth Semrads markante Zeichnungen mit den langen Nasen gibt es zu bewundern, Jean le Fleur hat auch einen eigenen unverwechselbaren Stil und dann gibts natürlich und da habe ich ein bißchen nicht ganz ausgesetzt, die Cartoons und da ein paar Beispiele von katzi, wenn man also wissen will welche Fragen sich täglich stellen oder „Was der der Wiener mit „Steigen Sie auch aus?,“ meint“, blickt hinein in das Buch.

Maria Antonia Graff hat die Berggasse 19 ein wenig analysiert und da bin ich nicht sicher ob ich den Cartoon schon kenne.

Martin Zak hat schöne Zeichnungen, zum Beispiel, die, wo ein Hund mit Eis auf Rollschuhen in ein Geschäft will und all das genau verboten ist und er läßt das Mäxchen dem Papa auch verraten, daß es die Mama mit dem Onkel im Bett treibt, die steht daweil in der Küche und verkündet stolz „Schatz weißt du, daß unser Sohn schon schreiben kann?“.

Man soll sich eben nicht zu früh freuen, lautet wahrscheinlich die belehrende Sequenz.

Michael Dufek läßt den Tod aufmarschieren und verrät das Geheimnis, warum Herr Weber 278 Jahre alt wurde?

Es gibt die „To do Liste für den Advent“ von ihm und die habe ich wahrscheinlich schon in den „Cartoons über Weihnachten“ gesehen.

Der berühmte Nicolas Mahler hat was gezeichnet und dann kommen wir schon zu dem schon erwähnten Oliver <ottitsch, von dem ich ja auch einen Kalender in meiner Praxiswohnung habe und habe auch seine anderen Publikationen durchgesehen.

Rudi Hurzlmeier hat eine Zitrone in ein Huhn verwandelt, Schilling & Blums markante Zeichnungen habe ich auch schon gesehen und den „Dür(r)en Feldhasen“ gibt es auch.

Uwe Krumbiegel läßt den Tod in bunten Klamotten aufmarschieren und beschließt das Büchlein, das ich wieder jeden nur empfehlen kann, der sich kurz und bündig in die besten Cartoons der „Komischen Künste“, das Geschäft oder der Galerie im Museumsquartier einlesen will, mit einer Einführung in „Yoga für Fortgeschrittene“ und das ist, kann ich schnell noch spoilern auch sehr interessant.

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