Literaturgefluester

2019-05-31

Das Schlangenmaul

Filed under: Bücher — jancak @ 00:45
Tags: , ,

Jetzt kommt ein Krimi des 1944 geborenen und 1987 auf einer Autobahn verunglückten Jörg Fauser.

Jörg Fauser habe ich eigentlich für einen eher experimentellen sprachschöpferischen Autor, so ungefähr a la Marcel Beyer gehalten, hat ja Michael Köhlmeier, als er die Bachmannrede gehalten hat, sich auf ihn und den Veriß, den er als er in Klagenfurt gelesen hat, durch MRR erhalten hat, bezogen.

Gelesen hatte ich bisher noch nicht von ihm, aber zwei Bücher auf meiner Liste, die ich mir bei Abverkäufen gekauft habe, bei Thalia in St. Pölten und Würzburg wahrscheinlich und jetzt hat „Diogenes“, das  „Schlangenmaul“ wieder aufgelegt und ich bin daraufgekommen, das ist ja ein Krimiautor. Friedrich Ani hat das das Nachwort geschrieben und wahrscheinlich ist er nur ein halber oder ein satirischer, denn es gibt in dem Buch, das in Berlin in den Neunzehnachtzigerjahren spielt durchaus ungewöhnliche Elemente, Einfälle und Wendungen, obwohl die Handlung oberflächlich ganz banal ist und man sie wahrscheinlich hundertmal bei Agatha Christie oder sonst wo gelesen hat.

Das heißt, so ganz banal beginnt es doch nicht. Denn es taucht im ersten Kapitel ein Steuerfahnder bei Heinz Harder auf und mahnt ihn an seine Schuld und der ist ein abgehalfteter Journalist und dann wieder doch nicht, hat er doch eine Anzeige aufgegeben, in der er sich als „Bergungsspezialist für außergewöhnliche Fälle, was offenbar Fausers satirische Umschreibung für eine Detektivtätigkeit ist.

Als der Steuerfahnder verschwunden ist, meldet sich schon die erste Klientin, eine Nora Schäfer-Scheunemann und die sucht ihre verschwundene Tochter Miriam.

Das Besondere an dem Buch ist auch, daß  Fauser in die einzelnen Kapitel immer mit einem Handlungsvorsprung einsteigt. Das heißt, er ist in dem einen bei der Klientin, im nächsten steht er dann im Boxring und so weiter und so fort.

Eine weitere Besonderheit ist vielleicht auch, daß hier außer Whisky auch viel Milch und Kamillentee getrunken wird und das würde ich auch als das satirisches Element, das sich Lustigmachen über das Genre bezeichnen, denn eigentlich ist dieser Harder, der geschieden ist und eine Tochter hat, ein harter Bursch.

Es taucht aber auch seine Ex auf und mit ihr besucht er einen Klub, vorher hat er ein Bordell besucht und, als der Stuerfahnder bei ihm war, tauchte plötzlich eine nackte Frau aus dem Badezimmer auf, die ist eine thailändische Prostiuiterte und wird später ermordet.

Aber erst einmal sucht Harder ganz konventionell den Vater Miriams auf, das ist ein ehemaliger Baulöwe und Politiker, liegt aber jetzt in einer Entziehungsklinik gefangen.

Nora Schäfer-Scheunemann hat ihm auch ein paar Hinweise gegeben, beziehungsweise Namen genannt und Bilder gezeigt und einen Hinweis, daß sich Miriam in Berlin befinden könnte, gibt es auch.

Die Spur führt dann über das schon erwähnte Bordell zu einem Institut für physio-soziale Therapie. Da fragt man sich natürlich, was das ist?

Die Antwort ist wieder so ein Einfall wie der „Bergungsspezialist“, das Bordell heißt „Kamasutra“ und der Hinweis auf eine „Farm für freie Entfaltung“ gibt es auch.

Dort soll sich Miriam befinden und dort wird auch mit Schlangen hantiert und so schleust sich Harder mit seiner Ex zu einem Abend der offenen Tür dort ein. Eine Frau Doktor Frenkel-Ahisma hält einen Vortrag. Miriam, die sich jetzt Shiva nennt, tanzt in Trance mit einer Schlange und das Ganze führt, in Zeiten, wie diesen, höchst aktuell, wie  imKlappentext und am Buchrücken steht: „Hinein in das Berlin der windigen Geschäftmänner, illegalen Clubs und dubiosen Politik-und Finanzmachenschaften.“

Eine Morddrohung und ein abgebranntes Nachbarhaus, gibt es dabei auch,  Nuchali, die thailändische Prostituierte wird ermordet und einen Besuch beimPolizeirat Smetana und noch einige andere höchst dramatsche Wendungen, wie das Abhören durch ein spezielles Tonbandgerät, in Zeiten wie diesen auch höchst aktuell, gibt es auch, bis Harder Miram-Shiva wieder zu ihrer Mutter zurückbringt, aber die ist natürlich, wen wundert es, auch in die kriminellen Machenschaften verstrickt und Heinz Harder am Schluß des Buches. als spannende Wenung wieder Besuch von seinem Steuerfahnder bekommt.

Da liegt dann ein Scheck ausgestellt auf zwanzigtausend deutsche Mark am Küchentiscvh. Der Steuerfahnder will begierig danach greifen:

„Der ist leider faul“, sagte ich und zeriß den Scheck“, lautet der letzte Satz des Buches und man kann das Nachwort des Krimiautors Friedrich Ani lesen oder sich informieren, welche Bücher Jörg Fauser noch geschrieben hat.

Werbeanzeigen

2019-05-18

Im Netz

Filed under: Bücher — jancak @ 09:32
Tags: , , , , ,

Jetzt kommt der letzte Eva Rossmann Krimi, den mir der Alfred kaufte, als wir im September bei der Buchpräsentation waren. Ich bin ja sozusagen ein Eva Rossmann-Fan, zumindestens habe ich die meisten ihrer Mira Valensky Krimis gelesen, die seit, ich glaube, 2000 Jahr für Jahr zu einem aktuellen Thema erscheinen.

Eva Rossmann scheint eine fleißige Schreiberin zu sein und sie scheint, das habe ich auch schon geschrieben, nach einem bestimmten Schema vorzugehen. So stellt sie viele Fragen, deutet an, ohne, wie beispielsweise bei den „Patrioten“, zu direkt zu sein. Aber das war ja kein Mira Valensky-Krimi und vielleicht ist sie auch schon etwas ausgeschrieben.

So viele neue brisante Themen gibt es ja dann wahrscheinlich doch nicht, so ist, denke ich, auch „Im Netz“, eine Mischung von dieser Themenvielfalt. Aus jedem Dorf ein Hund könnte man sagen, oder ein Mix aus verschiedenen Fällen und was mich besonders an diesem Buch nervte, war, daß bei der direkten Rede, die Anführungszeichen fehlten und durch Bindestriche ersetzt waren.

Das scheint jetzt modern zu sein, zumindest wurde ich schon ermahnt, doch nicht mehr so altmodisch zu sein und „sagte er, „sagte sie“, zu schreiben, aber ich fürchte, man kennt sich dann besser aus und ich habe bei Eva Rossmanns direkter Rede oft nicht mehr gewußt, wer da eigentlich spricht und worum es geht war mir eigentlich auch nicht immer klar, hüpfte Eva Rossmann meiner Meinung nach zu viel und zu schnell von einem Thema zum anderen, stellt sich Fragen, die oft nicht wirklich wichtig sind und mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun haben.

Also drei vier Krimis in einem und Mira Valenksy, die Heldein, die wir ja schon fast zwanzig Jahren begleiten, ist in diesen auch älter und fetter geworden, hat vielleicht ein Burn-Out, zumindestens ist mit ihrem „Magazin“ nicht mehr zufrieden und mit ihrem Chefredakteur auch nicht, denn der hat ziemlich abgehalftert, so überlegt sie ständig, ob sie in Pension oder woanders hingehen soll, aber wohin soll man, wenn es den Qualitätsjournalismus nicht mehr gibt und durch Internetforen ersetzt worden sind?

Der Kater Gismo ist inzwischen auch schon gestorben und wurde durch einen anderen ersetzt, der sich ständig auf Miras Computer setzt, weswegen sie ihn „Kish“ nennt und vermutet, daß er die Inkarnation eines Reporters ist.

Ein anderes Klischee ist und ich vermute, das ist wegen der bundesdeutschen Leser, auch das Motiv vom „Dritten Mann“, aber warum geht es, werden meine Leser jetzt wissen wollen?

Gute Frage! Mira sitzt in der U-Bahn, beobachtet die Leute, denkt herum und erfährt Carlo Neuhaus hat sich umgebracht. Das war ein Importeur von italientischen Lebensmitteln und ein guter Mensch, der allen helfen wollte. So wurde er verdächtigt, Kopf einer Schlepperbande zu sein und ein Shitstorm brach los.

Es gibt eine Witwe, die sich zwar von ihm scheiden ließ, ihn aber trotzdem beerben möchte und einer seiner Mitarbeiter, der Hacker Simon ist auch verschwunden.

Das führt zu Fran, den Sohn von Miras Freundin Vesna, denn der ist auch ein Computerspezialist und der klärt Mira auf, was im Netz alles geschehen kann.

Simon hatte eine Zweitwohnung, sie gehen hin, um  zu recherchieren und werden überfallen.

Nun gut, die Krimielemente müssen sein, obwohl sie meiner Meinung nach zu aufgesetzt wirken, denn Mira kocht und denkt sich inzwischen weiter, interviewt einen Rechtsanwalt und findet heraus, daß die drei Somalis, die Neuhaus angeblich geschleppt hat, den Auftrag bekommen haben, in den Lastwagen zu steigen und seinen Namen zu nennen.

Jetzt kommt noch ein anderer Fall dazu und zwar den, daß einer beschuldigt wurde, eine Frau vergewaltigt und dann liegengelassen zu haben und Quereleien mit dem Chefredakteur gibt es ständig auch.

Dann taucht der sympathische Chef eines Internetforumus auf, macht ein verlockendes Angebot und Mira reist zuerst nach Stuttgart und dann nach Sardinien, um Simon auf die Spur zu kommen. Da bekommt sie die Infos von einer Cyberorganisation, die hinter allem steckt, setzt mit Hilfe von Fran falsche Fährten und verbreitet einige Fakes, um an die Fakt zu kommen.

Am Schluß klärt sich auf, wer der Böse war und in dem Buch, das Eva Rossmann  Alfred signierte, ist auch Fakt und „Fake“ hineingedruckt.

„Fakt“, hat Eva Rossmann mit einem gezeichneten Smiley angekreutzt, aber daß alle Schriftsteller lügen und daß alle Romane gefakt, also erfunden sind, hat glaube ich Daniel Kehlmann einmal gesagt, beziehungwweise schreibt man das selbst hinein, um keine Rechtsschwierigkeiten zu bekommen.

Eva Rossmann schreibt sicher schon am nächsten Buch, so daß wir raten können, welches Thema da  bearbeitet wird. Zuviel Neues wird es wohl nicht geben oder doch vielleicht, hat sich ja in Österreich gerade die Regierung umgebildet und Neuwahlen wurden ausgerufen. Aber das wird bis zum Erscheinen des Buches vielleicht schon wieder ein alter Hut und nicht mehr so interessant sein.

2019-05-01

Schwanenkuss

Filed under: Bücher — jancak @ 00:08
Tags: , , , ,

Ich habe ja, wie ich immer schreibe, mit den Krimis meine Schwierigkeiten, obwohl ich ganz gerne welche lese, weil das ja meistens zügig vor sich geht und sie sehr spannend sind, in letzter Zeit das Lokalkolorit und die politischen Situation mitberücksichtigen, aber, das ist mein großer Einwand, eigentlich unrealisitisch sind, wenn pro Exemplar ein bis zwei Morde passieren, da geht man am schönen Traunsee oder auch am Donaukanal spazieren und schon stolpert man über Leichen, was im richtigen Leben Gotteseidank nicht so ist, daß die Nachbarin ermordert wird, der Freund oder der Geschäftspartner….

Deshalb habe ich auch beim Schreiben solcher, meine Schwierigkeiten, weil meine Morde keine sind. Aber dann ist es ja kein Krimi und die Leser stöhnen, habe ich bisher gedacht und mich auch geärgert, wenn sich manche Krimiautoren damit brüsten, daß Mord ihr Metier ist und sie die gezückte Messer beispielsweise  auf ihrer Website haben.

Bei der 1976 in Steyr geborenen und in Linz aufgewachsenen Lisa Grüner, die jetzt bei „Gmeiner“ den Kriminalroman „Schwanenkuss“, wie auch am Cover steht, herausgebracht hat, ist das anders, denn eigentlich ist es keiner, obwohl der Beschreibungstext durchaus danach klingt und auch sehr neugierig macht.

Die Krimihandlung, wenn es überhaupt eine ist, beginnt aber erst auf circa Seite dreihundert und da werden drei Schwäne tot im Traunsee bei Gmunden aufgefunden und die junge Unternehmensberaterin Carina Senner, wird verdächtigt, sie ermordet zu haben.

Die hat eine Erinnerungslücke und einen Schnitt auf ihrer Hand und ist nach Gmunden gekommen, um einen dort ansäßigen Konditor zu überzeugen, daß sie das Patent für die „Schwanenbussis“, die er erzeugt, in der Hand hat, was, wie auch am Buchrücken steht, heftige Turbulenzen in der Traun- und Schwanenstadt auslöst.

So weit, so gut und auch sehr spannend, in den vorherigen dreihundert Seiten erzählt Carina, wie sie zu Schwänen steht. Da gibt es Kindheitserinnerungen. Sie kommt dann nach Wien, studiert mit ihrem Freund Stefan, der sehr ehergeizig ist und sie eigentlich antreibt, Betriebswissenschaft. Sie wäre eher lockerer und betrinkt und betrügt ihn öfter. Aber er ist nur ihr guter Freund und so gehen wir mit Carina durch einige Romanzen und fahren mit ihr nach Frankreich, bis sie ihren Job, als Unternehmensberaterin antritt, von ihrem Chef gepisackt wird und dann ihren Traum auslebt, das Besondere, nämlich die „Schwanenbussis“ zu erzeugen.

Sie läßt sich, weil sie gerne Schokolade mag und auch den „Schokomichi“ kennt, das patentieren, fährt deswegen auch mit Stefan nach Gmunden, um herauszufinden, ob das Schwierigkeiten machen könnte.

Aber dann stagniert das Ganze. Carina kommt wegen ihrem Chef nicht dazu sich, um die Sache zu kümmern, findet auch keinen Chocolatier, der ihr die dazu nötigen Prototypen erzeugt, betrinkt sich mehrmals dazwischen, was zu einigen sehr skurillen und meiner Meinung nach, eher unnötigen Szenen führt, bis ihr der schon erwähnte Gmundener Konditor zuvorkommt und Spannung in die Geschichte bringt.

Carina wird durch den Mordverdacht zu den wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens gebracht, steht im Buchtext. Das passiert dann auch auf eher normale Art und Weise, daß sie sich mit dem Konditor einigt. Eher unlogisch habe ich gefunden, daß sie am Schluß bei einem ganz anderen Traummann landet und der Freund Stefan, der ihr bisher immer zur Seite stand und auch gehörig eifersüchtig war,  plötzlich unwichtig wird.

Kein wirklicher Krimi also, was mir aber eigentlich sehr angenehm ist, daß die Schwäne am Ende der Geschichte auch auf sehr natürliche Art und Weise gestorben sind und spannend ist das Buch eigentlich zu lesen und auch sehr leicht und angenehm, obwohl mich die Tolpatischigkeit der Carina, die auch noch Alpträume hat, wo symbolträchtige schwarze und weiße Schwäne vorkommen,  die mir  auch nicht sehr logisch erschienen und sich ständig und nicht erst am Traunsee verletzt und schneidet, aber trotzdem keine Borderlinerin ist, manchmal nervte und auch, daß sie soviel säuft.

Vielleicht sollte man das Buch also etwas kürzen. Daß ein Kriminalroman aber ganz ohne Tote auskommt, finde ich sehr spannend und würde ich unbedingt zur Nachahmung empfehlen, weil es so, wie ich hoffe, doch viel realistischer ist.

2019-04-28

Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Filed under: Bücher — jancak @ 00:21
Tags: , , , , ,

Jetzt kommt ein Krimi oder auch der dritte Roman des 1985 in Genf geborenen Joel Dicker, der mit „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ einen Bestseller geschrieben hat.

Das habe ich nicht gelesen und auch das Nachfolgerbuch „Die Geschichte der Baltimores“ nicht, dafür hat mir „Piper“ die „Stephanie Mailer“ geschickt und ich muß sagen, ich habe in drei bis vier Tagen ein wahrhaft amusantes Buch gelesen, das eigentlich an vielen Stellen in seiner Vielfalt von über sechshundert Seiten, wo eigentlich mehrere Handlungstränge in zwei zeitlichen Ebenen erzählt werden, sehr platt ist, dafür aber so spannend geschrieben, daß man sich gerne darüber hinwegliest und auch ein bißchen erstaunt ist, daß es in einem Krimi so viel über den Literaturbetrieb geht und, daß eigentlich, die meisten der vielen Protagonisten einen Roman schreiben oder ihr Leben für ein Theaterstück hergeben und wenn diese Person dann noch ein Polizeichef ist, schüttelt man den Kopf und denkt „Hut ab, ich hätte mich wieder nicht getraut, so platt vor mich hinzuschreiben.

Die „Amazon-Kunden“ und es gibt schon sehr viele, die das Buch gelesen habe, haben das zum Teil auch bemerkt, sich aber mit den vielen Personen, die in den Buch vorkommen, was mich ein wenig wunderte, ein wenig schwer getan, aber wenn man vorher „Coming of Karlo“ gelesen hat, dann fällt einem das Lesen wahrscheinlich gar nicht schwer.

Warum geht es? Um eigentlich zwei Fälle beziehungsweise zwei Zeitebenen, denn imJahr 1994 wurden in dem öden Kleinstädtchen Orphea an der amerikanischen Ostküste, nicht am Genfer See, während dort ein Theaterfestival stattfand, vier Personen ermordet, die Familie des Bürgermeisters und dann noch eine vor ihrem Haus vor sich hinjoggende Frau.

Im Jahr 2014 will einer der Polizisten, die den Falls damals aufgeklärt haben, in Pension gehen, auf seiner Abschiedsparty tritt plötzlich die Journalistin Stephanie Mailer auf und erklärt ihm, daß er sich damals geirrt hat und es eigentlich ganz anders war.

Die verschwindet dann, wie schon der Titel sagt, und Jesse Rosenberg, das ist der Polizist, beschließt, bevor er sich in den Ruhestand verabschiedet, er ist erst fünfundvierzig und damals war es sein erster Fall, den Fall aufzuklären und kehrt nach Orphea zurück.

Dort wird dann bald die Leiche der Journalistin gefunden, ihre Wohnung wurde vorher durchwühlt und man kommt darauf, daß sie ein ungeheurees Interesse an den Fall hatte, aber eigentlich hat sie ein Buch darüber geschrieben, denn sie wollte  Schriftstellerin werden, hat vorher auch in einem renomierten New Yorker Literaturmagazun gearbeitet und dort spielt es sich wirklich irre ab.

Es gibt nämlich einen gefürchteten Kritiker, der allen erzählt, daß Kritiker keine Bücher schreiben können, hat er Wolfgang Herles oder Helmuth Karasek nicht gelesen?, könnte man da fragen.

Aber halt, er schreibt natürlich auch oder will das gerne, traut es sich aber nicht. So hat er Stephanie Mailer den Auftrag gegeben, die gerade aus der Redaktion entlassen wurde und das wird Meta Ostrowski dann auch, weil der Chefredaktuer einer ehemaligen Postsortiererin namens Alice hörig ist und sich ihretwegen hoch verschuldet hat.

Die beiden ehemaligen Aufklärer klären jetzt den Fall mit einer jungen Polizistin, namens Anna, die der jetztige Bürgermeister geholt hat, damit sie Polizeichefin werden kann, wenn der derzeitige in Pension geht, was aber natürlich nicht gelingt, weil die männglichen Polistien das nicht zulassen und der ehemalige Polizeichef, der von 1994 hat sich auch sehr seltsam benommen, hat er doch auch ein Theaterstück geschrieben, das „Die schwarze Nacht“ heißt und ist  besessen das Stück weiterzuschreiben, obwohl er nichts zusammenbringt.

Jetzt lebt er in Los Angeles,  probt das Stück seit Jahren und wird von dem neuen Bürgermeister nach Orphea zurückgeholt, um das Theaterfestival zu retten, das nach dem Stephanie Mailer gefunden wird, eigentlich abgesagt werden sollte.

Jetzt passiert die Farce in der eher banalen Krimihandlung, denn der Polizeichef probt und holt sich als Darsteller sämtliche Protagonisten, die 1994 in den Fall verwickelt waren und versprich auch, während der Aufführung den Mörder zu enthüllen.

„Der Mörder ist…!“, echot also die neunzehnjährige drogensüchtige Dakota, die ihre Freundin am Gewissen hat,  auch Schriftstellerin werden wollte und deshalb Schuldgefühle hat und wird während der Vorstellung angeschoßen. Das Ermittlerteam sucht weiter nach dem Mörder, der auch der von 1994 ist, weil der Schuß aus der gleichen Waffe kam.

Am Schluß klärt sich alles auf. Vorher werden noch ein paar andere Leute erschoßen.  Steven Bergdorf erschlägt  seine Alice und vergräbt sie im Yellowstone Nationalpark, wohin er mit seiner Familie und einer stinkenden Leiche im Kofferraum fährt.

Aus Schuldgefühlen schreibt er dann einen Roman darüber, der zum Bestseller wird und ich muß sagen, trotz der  Ein- und Zweisstern-Rezensionen, die bei „Amazon“ zu finden sind, mir hat es gefallen, denn ich mag ja Romane über den Literaturbetrieb und ich mag auch ganz gerne Krimis, obwohl ich die, wie ich ja immer schreibe, eigentlichnicht zusammenbringe, weil ich  keinen Leichen und keine Mörder und Ermordeten mag.

2018-10-21

Alte Feinde

Wieder ein Buch aus der dritten oder vierten Kategorie meiner Herbstleseliste, diesmal ein Krimi und spannend, weil ich mich ja vor kurzem mit der Schweizer Literatur beschäftigt habe, einer von der 1967 in Zürich geborenen Petra Ivanov, die mehrere Jahre in den USA gelebt hat und mit „Alte Feinde“, den zehnten Fall der Flint – Cavalli Reihe vorlegt.

Regina Flint ist eine Schweizer Staatsanwältin, ganz habe ich nicht verstanden, was die bei einem Mordfall recherchieren, dachte ich doch eher, die träten erst bei den Gerichtverhandlungen auf. Aber vielleicht ist das in der Schweiz anders und Bruno Cavalli,  ist ein Erimttler mit indianischen Wurzeln und in diesem Fall gibt es auch noch Spuren zum amerikanischen Bürgerkrieg, 1861 oder so.

Ganz schön verwirrend, da in diese Reihe einzusteigen, könnte man so sagen und war auch so, denn während der ersten Kapitel schwirrte mir der Kopf und ich habe mich bei der Namensvielfalt nicht ausgekannt.

Aus diesem Grund hat mir wohl der Verlag freundlicherweise Band 1, „Fremde Hände“, der 2005 erschienen ist, dazugeschickt. Da meine Leseliste aber solang ist und ich beim dBp erst bei Buch zehn, habe ich das Lesen aufgeschoben und umgekehrt angefangen, was wohl auch den meisten Lesern passieren wird, wenn sie das buch kaufen oder geschenkt bekommen und bin nach und nach mit der Handlung vertraut geworden.

Für besonders spannend würde ich sie wegen der oben erwähnten Gründe nicht halten und dann versucht  „Petra Ivanov gehört zur Elite unter den zeitgenössischen Krimiautoren“, steht am Klappentext, die gelobte Autorin noch, was ich immer höre, daß man das nicht soll, die Genres miteinander zu verbinden.

So gibt es drei Handlungsstränge und wahrscheinlich brauchen auch die Leser, die die ersten neun Bände kennen, vielleicht etwas, um in die Spannung zu kommen, denn zuerst sind wir in North Carolina und dort  wird Bruno Cavalli, der halbe oder ganze Indianer, dazu braucht man wohl das Vorwissen, der in Zürich mit Regina Flint lebt, ermittelt und ein Kind von ihr hat, hingeschickt, um beim Fall des Blasrohrmörders zu ermitteln.

Da hat nämlich einer im Reservoir einige Leute umgebracht und man braucht einen Vermittler, der sich mit den Indianern auskennt und dann waren die Opfer auch noch alle mit Bruno Cavalli bekannt. Das nächste Opfer soll die Krankenschwester Emma werden, die seine Mutter pflegt, so geht er am Beginn mit ihr essen, wird angeschossen und taucht für die nächsten hundert Seiten oder so unter.

Genauer ausgedrückt, das ist im April passiert, während in Zürich im August, Regina hat da von Cavalli schon monatelang nichts mehr gehört, ein Albert Gradwohl mit einer Flinte erschoßen wurde, die im amerikanischen Bürgerkrieg verwendet wurde. Der stellt sich heraus, ist ein Enkel oder Urenkel eines Heinrich Wirz und das war eine real gelebt habende Person. Ein Schweizer, der nach Amerika auswanderte und im Bürgerkrieg Kommandant eines Lagers war und erschossen wurde.

Die Waffe aus der geschossen wurde, wurde im Bürgerkrieg verwendet, es wurde aber vor einger Zeit auch eine andere Nachfahrin des Heinrich Wirz von einem Nachfahren der Gegenseite erschossen und der dritte Strang geht in den Bürgerkrieg hinein und wir erfahren seitenlang von Personen, die damals dort tätig waren. Das denke ich, wird die meisten Krimileser, die ja Spannung wollen, nicht so interessieren und ich brauchte, wie schon geschrieben, lang in die Handlung hineinzukommen.

Man erfährt aber, glaube ich, auch erst auf Seite zweihundert oder so, daß die beiden Fälle zusammenhängen und, daß Regina dadurch nach Amerika und auf die Spuren von Bruno Cavalli, dessen alter Feind, ihn wie schon der Titel, sagt, ihn verfolgt und nun alles, um ihn herum Ratzebutz auslöschen will, gelockt wird.

Was nicht so einfach ist, denn Bruno Cavalli ist sehr gewitzt, allerdings ist das FBI auch nicht so ohne und, wie die Schweizer Polizei mit dem FBI zusammenarbeit, habe ich auch nicht ganz begriffen, hat also Verräter und Unterläufer und so passiert sehr viel auf  dreihundersiebzig Seiten, bis alles klar ist, und Regina und Bruno mit ihren Kindern wieder in die Schweiz zurückreisen und weiter ermitteln können.

Auffällig in dem Buch sind, wie die Überwachungsmethoden geschildert werden, mit denen gearbeitet wird.

Da könnte einer das Gruseln kommen und auch die zarten Hinweise, wie Petra Ivanov, den Polizistenalltag beschreibt.

Bruno Cavalli ist monatelang in Amerika und hat den Kontakt zu seiner Familie verloren und kann ihr nur versteckte Hinweise geben, in dem er ein Handy klaut, in Zürich einen Asia-Imbiß anruft und dort Erbsen und Reis für Lily bestellt, weil die das gern verzehrt und, die wird von einer spanischen Tagesmutter betreut, so daß sie spanisch zu sprechen anfängt und Regina sich immer öfter nur telefonisch erkundigen kann, wie es ihr geht, weil sie ja mit der Aufklärung ihrer Fälle beschäftigt ist.

Das hat mich, muß ich gestehen, mehr beeindruckt, als die Ereignisse im amerikanischen Bürgerkrieg, obwohl Petra Ivanov in einem Video-Clip, glaube ich, sagte, daß sie auf einer ihrer Armerikareisen, ein Monument dieses Schweizers gesehen hat, das sie auf die Idee brachte, dieses Buch zu schreiben und ihm ein Denkmal zu setzen.

2018-10-12

Walter muss weg

Filed under: Bücher — jancak @ 00:23
Tags: , , ,

Die nächste Neuerscheinung abseits der Buchpreislisten ist ein Krimi und zwar „Walter muß weg“, der erste Fall der „Frau Huber ermittelt-Reihe“ des 1970 geborenen Thomas Raabs, der mit seiner „Metzger-Reihe“ bekannt geworden ist und jetzt offenbar etwas Neues beginnt und es ist, wie soll ich schreiben, ein sehr bizarrer Krimi, im Stil eines Wolf Haas oder Thomas Raab natürlich, in dem sehr viel passiert und weil es sehr abgehoben geschrieben ist, ist das Mitkommen gar nicht so einfach.

Die Heldin ist die alte Hannelore Huber die in einem Dorf namens Glaubenthal lebt, die typische Dorfidylle halt, mit Pfaffer, Gemeindearzt, der gleichzeitig der Bürgermeister ist, einem Dorf oder Kleinstadtbordell und die ist Witwe geworden von ihrem Mann Walter und freut sich darüber.

Endlich kann sie aufblühen, ihr Leben genießen. Mitnichten denn beim Begräbnis passieren schon die skurrillsten Sachen. Da taucht zum Beispiel eine andere Witwe auf und weint vor sich hin und ein Staatssekreätr schmeißt Rosen in das Grab. Dann kommt  noch der Sohn des Bürgermeisters, der kleine Kurti, der Sarg geht auf und oh Schreck, es liegt nicht der Walter, sondern der Totengräber selber drin.

Auf diese Idee muß man erst kommen. Es geht aber munter weiter. Denn der Walter ist in besagten Bordell in den Armen einer Svetlana, die auch verschwunden ist, gestorben. Aber auch das ist nicht so, wie man glaubt, denn die Puffmutter erkärt der ermittlenden Hannelore, ihr Mann hätte Krebs im letzten Stadium gehabt und die Witwe keine Ahnung davon, nun ja nun ja.

Es gibt einen pensionierten Dorfschuldirektor, der in einem Cafe in der nahegelegenden Kleinstadt in der Nähe des Bordells, den Damen dort kostenlosen Deutschunterricht gibt.

Nun ja, die politische Lage wird  nicht nur in der Person des Staatssekretärs vorsichtig thematisiert. Es gibt  noch einen Wolf, der eigentlich einHund ist und ein kleines Mädchen namens Amelie, deren Mutter im Rollstuhl stitzt und das einersetzt sehr altklug ist, andererseits einen Sprachfehler hat, so sagt es immer „Witzkí“. Svetlanas Leiche wird im Moor gefunden, ein roter Socken und eine Beinprothese und es ist gar nicht so leicht, das Ganze zu spoilern, weil man die Handlung immer erst nach und nach erfährt, so daß die Berurteilung derselben gar nicht so einfach ist.

Die Handlung ist also an den Haaren herbeigezogen und blanker Nonsens, könnte ma sagen. Wahrscheinlich nicht und Thomas Raab hat beim Schreiben wahrscheinlich großen Spaß gehabt. Vieles wird angerißen und thematisiert, worüber man nachdenken kann.

Ob es den üblichen Krimileser gefällt, bin ich mir nicht so sicher. Aber spannend ist das Lesen allemal, so kann man auf die Fortsetzung der Reihe gerspannt sein. Den Adrian Metzger habe ich übrigens nie gelesen, sondern Thomas Raab nur bei einigen Lesungen daraus gehört und da hat er immer gefragt, ob es jemanden gibt, der kein Handy hat?

„Ich!“, könnte ich noch immer antworten. Aber das wird in diesem buch wahrscheinlich nicht thematisiert.

2018-02-02

Während der Weltmeisterschaft

Filed under: Bücher — jancak @ 00:52
Tags: , , , ,

Nun kommt der neue Roman des 1964 in Esslingen geborenen Helmut Kraussers, den ich, glaube ich, einmal bei „Rund um die Burg“ hörte und von der Darstellung der Sexgeräusche aus dem Hotelnebenzimmer sehr beeindruckt war.

Eines seiner Tagebücher „Juli, August, September“ habe ich gelesen und „Die letzten schönen Tage“ im Schrank gefunden.

Jetzt ist eine Dystopie herausgekommen. Kopenhagen im Jahr 2028, wo die Welt wieder ein bißchen diktatorischer geworden ist. Die Überwachungssysteme haben zugenommen, die Islamisierung auch, genau das also, was im Augenblick wahrscheinlich sehr viele beschäftig. Die Schriftsteller drücken es aus und und das ist auch sehr interessant, vor allem wenn man sich Wolfgang Tischers Bewertungskriterien für den „Blogbuster“ anschaut, ist es doch ein Genreroman oder eine Genereübergreifung, denn ein Krimi ist es auch, wenn auch einer, der eigentlich sehr langweilig ist, wenn auch spannend geschrieben.

Ein Widerspruch>? Damit meine ich, flott hinuntergeschrieben, wie das die guten Schriftsteller eben routiniert beherrschen, denkt man dann über die Geschehnisse nach, erscheinen sie eher banal und ein bißchen unlogisch ist das Ganze wohl auch.

Obwohl es einen durchaus reißerischen Inhalt hat. Geht es doch um die Austragung der „11 Weltmeisterschaft für Leistungssex“.

„Wui!“, könnte man jetzt sagen und gleich auf die „Amazon“ Bestellseite gehen. Für die die sich das noch überlegen, sei gesagt, so weit ist es damit dann auch nicht, denn der Sex, der in dem dystopen Kopenhagen, von sämtlichen Überwwachungskameras gefilmt, ausgetragen wird, ist so genormt und geregelt, daß er wahrscheinlich gar nicht mehr lustig ist. Aber eine gute Idee ist das allemal und die müßte man erst haben.

Der Klappentext verrät es schon. Es geht um Sally und Leon. Das sind zwei der Leitstungssportler und Leon ist in Sally verliebt, aber, wir ahnen es schon, in einer Dystopie von 2028 darf man keine Gefühle mehr haben und dann kann man noch etwas von „besorgten Bürgern, Hakenkreuzlern, Islamisten und anderen extremen Gruppen“ lesen, die vor dem Hotel stehen, in dem das Ganze stattfindet und dagegen demonstrieren,

Das klingt auch spannend, so daß man vielleicht deshalb zum Buch greifen könnte und so fängt es auch an.

Leon beginnt sich nämlich aus der Szene zu entfernen. Setzt eine Sonnenbrille auf, hat eine Perücke, mietet sich ein Auto und zieht sich damit, es ist Winter, in den Wald, in eine gemietete <hüte zurück, wo es Konserven und Brennholz gibt und man denkt „Aaha, er ist aus der Dystopie entflohen und jetzt fängt es an und er erzählt die Geschichte, wie das mit der Weltmeisterschaft war, die den vierten Weltkrieg oder etwas anderes auslöste, dem er gerade noch entkommen ist.

Es ist aber und das kann man wahrscheinlich auch nachgoolgen, auch ein satirischer Roman. Das heißt Helmut Krausser nimmt seine Leser oder auch die Gesellschaft auf die Schaufel und beginnt die Regeln zu sprengen.

Denn Leoon harrt in der Hütte den Winter aus, erschießt zwischendurch noch einen Wolf und er ist, das könnte man vielleicht noch erwähnen, ein sehr selbstbewußter grobklotziger Kerl.

So hagelt es zumindestens am Anfang von Phrasen, wie „Jetzt gehen Sie mal für zwanzig Minuten ins Zimmer mit der besten Akustik und hören sich den letzten Satz von Bruckners Neunter an. Die Fingerspitzen von Mensch und Gott berühren sich. Michelangelo hat es gemalt. Bruckner hats komponieriert. Danach machen wir mit Alta weiter. Los, gehen, Sie, verpissen Sie sich!“

Damit ist der Lleser gemeint, den er auch rät mal nachzugooglen, wenn er etwas nicht versteht. Man sieht Leon ist sehr gebildet und zu seinen Lieblingsautoren, er liest in der Hütte dicke Bücher, gehört Dostojewski, den er fort an in Dosto und Jewski teilt und sie jeweils unterschiedliche Weisheiten zitieren läßt.

Jeckyl und Hyde ist hier nicht weit entfernt und der Winter zieht sich vorm Frühjahr zurück.Leon verläßt sein Asyl, geht nach Berlin, glaube ich, er spielt im Team Berlin, zurück, wo sich alles eben zur elften Weltmeisterschaft rüstet und man fragt sich „Hey was soll das, was hatte im Wald verloren, was soll dieser Trick?“

Sally heißt eigentlich Sabrina Klein-Keller, nennt sich Sally Celler. Er nennt sie Sasha und darf ihr nicht sagen, daß er sie liebt.

Sie fahren dann mit der Mannschaft nach Kopenhagen, weil nur noch dort diese Weltmeisterschaften möglich sind. Ziehen sich zuerst zum Trainin,g dann zum Austragen der Kämpfe in ein Hotel zurück und das ist total überwacht. Den Sportlern ist es auch verboten, das Hotel zu verlassen. Das heißt sie können es. Das wird aber gemeldet und sie bekommen einenRüffel von Helen der Trainerin.

Sally bekommt nun einen Fanbrief von einem körperbehinderten namens Noel, das ist laut seiner Auskunft ein Kopenhagener und sie darf ihm eigentlich nicht antworten. Tut es aber doch und es beginnt sich ein reger platonischer Liebesverkehr zwischen den beiden zu entwickeln, der fast ein wenig, wie der aus Daniel Glattauers „Gut gegen Nordwind“ ist.

Sally verspricht Noel, was ein Anagramm von Leon, ein kleiner Hinweis für die Auflösung, die man bei „Amazon“ findet, ich aber nicht ganz nachvollziehen konnte, Freikarten, will sich mit ihm auch außerhalb des Hotels treffen und benützt Leon als Strohmann beziehungsweise Alibi dazu. Sie  bekommt einen Rüffel von Helen, allein der Weihnachtsmann kommt nicht, schreibt nur Mails, daß er sich genieren würde, weil er nach Urin stinkt und zieht sich an einen einsamen Strand zurück, wo er ihr aber weiterschreibt.

Indessen beginnen die Kämpfe. Es beginnt auch eine Wahl der Sportfunktionäre und da gibt es einen Gegenkanditaten. Der wird tot in seinem Zimmer aufgefunden. Ein Selbstmord, weil er sich vorher lächerlich machte? Ganz klar. Aber sein Handy ist verschwunden und das findet sich dann unter der Matrazze des Vereinspräsidenten, worauf der verhaftet wird.

Es gibt auch eine Erimttlerin, die die Spiele überwachen soll, namens Carolyn Holm, man könnte sich eine Anspielung deuten, die ist mit einem arbeitslosen Tommy verheirat. Die Ehe ist schlecht, es gibt keinen Sex mehr, so daß er seine arbeitslosen Tage, wenn er nicht für Carolyn kocht, vor dem Fenster verbringt und in die Wohnung gegenüber hineinsieht, in der eine schöne Muslima, die nie ohne Kopftuch aus dem Haus geht, sich ihre Zehennägel rot lackiert und ihn manchmal ein Stückchen ihrer Haut sehen läßt.

Gibt es in dem Überwachungsstaat keine Vorhänge?, könnte man fragen oder liest weiter bis zum bitteren Ende, wo noch ein paar Leichen dazukommen, die ich jetzt aber nicht spolern will, noch ein bißchen an den Unklarheiten knabbere.

Aber vielleicht habe ich nicht alles verstanden und nun gespannt bin, ob ich vielleicht in Leipzig auf dem blauen Sofa, ich habe mich schon akkreditiert, mehr von Buch und Autor erfahre und wenn es auf die Longlist des dBps kommt, hätte ich im Herbst weniger zu lesen.

2017-12-31

Sakari lernt, durch Wände zu gehen

Filed under: Bücher — jancak @ 20:56
Tags: , , ,

Jetzt kommt doch noch ein Buch, das hunderteinundsiebzigste für 2017, ja ,es geht wieder aufwärts und in diesem Jahr habe ich wieder mehr gelesen und ein Krimi kurz vor dem Jahresausgang ist sich auch noch ausgegangen.

Jan Costin Wagners Kimmo Joentaa- Krimie „Sakari lernt, durch Wändezu gehen“ und der 1971 bei Frankfurt am Main lebende autor hat schon einige solcher Romane geschrieben.

Ein „Literarischer Krimi“ steht am Büchrücken, ein „lyrischer“ ergänze ich und füge die Frage hinzu, ob das ein Krimi kann?

Genereüblich ist es wahrscheinlich nicht, aber da ja in der Literatur wie im Lleben alles möglich ist, warum sollte es also nicht gehen und Jan Costin Wagner scheint auch noch sehr erfolgreich zu sein.

Da ist also Sakari, ein neunzehnjähriger Junge, die Kapitel haben alle die Vornamen, der handelnden Personen als Überschriften, der, weil psychchisch krank in einer betreuten Wohneintrichtung lebt und sich für einen Engel hält.

Als solcher steht er eines Sommertags in einem Becken im Park der finnischen Stadt Turku, in der ich, merke ich an, auch schon mal gewesen  bin, weil dort der Norbert, ein Freund vomn Alfred, lebt oder lebte, er ist dort nackt und hält ein Messer in der Hand und so erscheint natürlich die Polizei und einer der Polizisten erschienßt ihn dann.

So weit so klar und genauso, wie wie es auch aus den Zeitungen und aus den Medien kenne, was bitte ist daran lyrisch und literarisch werden jetzt meine Leser fragen?

Das, was danach passiert, denn jetzt tritt Kimmo  Joentaa, der Kommissar und alleinerziehender Vater auf den Plan, der hat eigentlich noch Urlaub und verbringt ihn ,wie in Finnland wahrscheinlich typisch, in einem Häuschen an einem See mit seiner Tochter Sanna, die hat auch noch zwei Freundinnen bei sich und die drei beschließen in der Nacht nicht zu schlafen, sondern den Mond abzumessen.

Das ist lyrisch, ach ja und Kimmo  Joentaa fährt indessen zu dem Haus von  Sakaris Eltern hinaus, die betreute Wohngemeinschaft hat er sich schon angesehen und Aune, die Mutter, die auch Psychotherapeutin und Psychiaterin ist, klärt ihm auf, was vorgefallen ist.

Vor einiger Zeit hat Sakari seine Freudnin Emma aus dem Nachbarhaus auf einen Motorradausflug mitgenomen und sie ist dabei ums Leben gekommen. Dnn ist die Krankheit ausgebrochen. Emmas Vater, ein Pilot hat die Familie verlassen und der kleine Bruder David war auch dabei, als Sakari imPark von der Polizei erschossen wurde. Während  Joentaa Aune verhört, beginnt es im Nebenhaus zu brennen, der kleine David hilft dem Polizisten, der sich hineinstürzte wieder hinaus und verschwindet dann.

Er findet sich in einem Baumhaus wieder und erklärt der Polizei, er hätte das Feuer gelegt und will dafür nun unbedingt ins Gefängnis, aber dafür ist er noch zu jung, klärt Kimmo ihn behutsam auf und bringt ihn in sein Häuschen zu seiner Tochter Sanna.

Ein behutsamer Krimi, ganz anders, wie wir es von den skandinavischen Thrillern gewohnt ist. Ein Lyrischer und Literarischer und ich, die ich ja auch gern Krimis schreiben würde, das aber nicht zusammenbringe, weil ich keine Gewalt, also auch keine Morde beschreiben möchte, atme auf und freu mich einen neuen Krimiautor und einen neuen Roman mit einem gänztlich anderen Stil kennengelernt zu haben.

Denn eigentlich war es kein Kriminalroman, sondern eine lyrische Geschichte, die erzählt wie das Leben eben ist, wenn Töchter sterben, Söhne psychotisch werden, Väter verschwinden, etccetera.

Etwas also, das mir eigentlich sehr bekannt sein sollte, von dem ich umgeben bin, also atme ich auf und sage, so kann man also auch Krimis schreiben und bin froh den autor kennengelernt und das Buch gelesen zu haben.

2017-12-01

Mr. Holmes Krimi Adventkalender

Filed under: Bücher — jancak @ 08:48
Tags: , , ,

Es ist der erste Dezember und da werden die ersten Fenster der Adventkalender aufgemacht. Es gibt Teeadventkalender, die mit Schokolade oder kleinen Bildchen, man kann Süßigkeiten in Strümpfe oder kleine Schachteln stecken und die Datumszahl draufschreiben und und und….

Es gibt auch Bücheradventkalender, einen solchen habe ich einmal geschrieben, das heißt eigentlich zweimal, die erste Geschichte, die ich wirklich täglich in der Rohfassung aufnotiert habe, ist im „Best of“ zu finden und dann die „Nika,Weihnachtsfrau“, meinen fünften Nanowrimo, die ich zwar schon im November geschrieben habe, von der man in diesem Monat aber auch hier immer wieder Stückchen finden kann.

Zuerst aber zu etwas anderes, zu Sherlock Holmes nach England oder besser zum „Homunculus Verlag“, denn da haben, sehr schön ausgestattet und bebildert Joseph Felix Ernst, Sebastian Frenzel und Philip Krömer vierundzwanzig kleine Geschichten geschrieben, die man sich kalendermäßig aufstellen, jeden Tag eine  lesen und die Lösung erraten kann.

So steht es wenigstens auf der roten Rückseite mit dem schießenden Pinguin: „Rätseln Sie los und seien Sie schneller als der berühmte Meisterdetektiv!“, geschrieben.

Ich, die ich mich obwohl ja zum Zeitpunkt des Lesens noch gar nicht der erste Dezember war, schon ein wenig durchgeblättert habe, würde bezeweifeln, daß man das kann und das war wohl auch gar nicht die Absicht der wahrscheinlich listigen Autoren, denn auf der einen Seite gibt es die Geschichte, beispielsweise die der „Unheiligen drei Könige“ am Tag 1, da gibt es drei Markthänder mit den schönen Namen Caspar, Melchior und Balthasar. Caspar liegt tot auf dem Boden, hat mit seinem Blut noch „Melch“ geschrieben. Balthasar erzählt die Geschichte und auf der Rückseite klärt Mister Holmes alles mit Indizien auf, die man auf der Vorderseite nicht erkennen konnte.

Soll ich wieder spolern? Er war Linkshändler.  Mehr verrate ich nicht. Denn man soll ja die Geschichten selber lesen. Jeden Tag eine am besten und so verrate ich nur, es geht sehr weihnachtlich zu in dem Buch. Beginnt am ersten mit den drei Marktleuten, dann erweist sich ein Weihnachtsmann als Fassadenkletterer, während ein anderer an seinem Anzug verbrennt und der besoffene Weihnachtsmann zwar keinem Herzschlag erlegen ist, aber weil Weihnachten ist und die arme Ehefrau schon bestraft genug, drückt Mister Holmes auch einmal ein Äuglein zu.

Lustig wird es auch bei der Geschichte, wo der Bäcker verstorben ist und seine Geheimrezepte im Tresor liegen, die Erben aber nur ein Räsel haben um auf den Code daraufzukommen und die Plätzchen backen zu können.

Und denen, die in den Wald gehen, um sich das Bäumchen zu stehlen, wird eine Falle gestellt. aufpassen Weihnachtsbaumdiebe, sonst fällt euch der Baum  auf den Kopf und die Geschichte, wo der Reverend zu einer katholischen Sizilianerin geht, um von ihr ein wertvolles Geschenk für die Kirche abzuholen und sie nur leider, leider tot auffindet, beziehungsweise noch schreien hört, habe ich in einen Allan Wilton Krimi vor Jahren schon ein bißchenanders gelesen, da sitzen die Nonnen am Karfreitag im Gasthaus und essen Fleisch und so bin ich diesmal auf den Täter draufgekommen.

Eine fingierte Weihnachtskarte wird geschrieben, Katzen gestohlen, sowie die für Waisenkinder gedachten Geschenke, die zwar nicht viel Wert waren, aber natürlich steckte wieder etwas anderes dahinter, was man wahrscheinlich nicht erraten kann, wenn man die Hintergründe nicht weiß.

Einen Erpresserbrief gibt es und einen tödlichen Weihnachtsschmaus, bis man an den vierundzwanzigsten Dezember kommt, wo es in den „Diogenes Club“ geht.

Ich habe mich durchgeblättert und werde jetzt das kleine schöne Stück, das als Vorweihnachtsgeschenk Krimifreunden sicher zu empfehlen ist, auf mein weihnachtlich geschmücktes Betttischchen stellen und dann die Geschichten in schöner Reihenfolge vielleicht noch einmal genauer durchlesen, bin ich ja ein sehr strukturierter Mensch,  der Adventkalender nicht gerne vorher und nicht auf einmal liest.

Aber dieser war ein Rezensionsexemplar und so ist es am vierundzwanzigsten Dezember vielleicht schon zu spät, wenn ich die Geschichten einzeln lese und am Weihnachtstag als Gesamtrezension veröffentliche und außerdem will ich ja selber Werbung machen und auf meine Geschichten hinweisen und da passt es vielleicht nicht, wenn ich unter die Ankündigung meines neuen Buches, Geschichte eins der „Nika“ verlinke.

Also voila, nach dem das Buch besprochen und vielleicht auch schon für die Gattin oder Schwiegermutter bestellt ist, kann man sich genüßlich in Tag eins der „Nika“, die ich hier verlinke, begeben.

Dann gibts am 5. eine Geschichte, am  19. 25. 29. und 30 Dezember.

Ob ich Zeit und Raum habe, neue Geschichten als Artikel aufzunehmen, weiß ich nicht, da mein Bücherstapel im Badezimmer noch so hoch ist, daß wahrscheinlich jeden Tag ein Artikel erscheinen wird. Es gibt aber noch ein Weihnachtsbuch, das auf mich wartet und das werde ich ein wenig später lesen.

Einen weiteren Adventkalender gibt es hier,  hier und hier.

2017-08-05

Blutroter Frost

Filed under: Bücher — jancak @ 00:11
Tags: , , ,

Zwischen Leselistenauflesen und Herbstvorschau kommt jetzt ein Abstecher in die „Trivialliteratur“ beziehungsweise in die Selbstvermarkterszene, denn Natascha Wahl hat mir da ihre zwei „Ladythriller“ eine Mischung zwischen Liebesgeschichte und Krimi, die beste Mischung,  wie die Autorin meinte, angeboten und da ich nicht nein sagen kann…

Aber im Sommer ist eine leichte Mischung zwischen Liebe und Krimi ja eine gute Lektüre, obwohl, die Autorin Winter heißt, oder das das Pseudonym für Natascha Wahl sein dürfte, die außer Autorin auch noch Musikerin und Ernährungsberaterin ist und drei Kinder hat und der Ladythriller „Blutroter Frost“ von Meredith Winter erschien schon  2016 unter dem Namen „Laterne im Schneesturm“.

Ob es im neuen Buch Änderungen gibt, habe ich nicht herausgefunden und die Ankündigung der Genremischung, vor der ich ja bis vor kurzem immer hörte, daß man da nie und unter gar keinen Umständen mischen darf, weil das die Leser nicht verkraften, finde ich auch sehr interessant.

Da ist Julie, daß deutsche Autoren ihre Bücher ins amerikanische Milieu verlegen, finde ich persönlich zwar nicht so gut, scheint, aber unter den Selbstvermarktern und Selfpublishern eher üblich zu sein, eine fünfunddreißigjährige Ärztin, deren Traum, wie in der Ankündigung steht, sich erfüllt hat, sie kommt vom Urlaub aus Irland zurück und kann jetzt, sie ist nämlich Anästhesistin, eine Tageschirgurgie aufmachen und leiten.

Ein Ladythriller im Ärztemilieu klingt interessant und etwas Ähnliches, habe ich ja erst vor kurzem gelesen und dann wird es auch gleich rasant, denn Meredith Winter alias Natascha Wahl mischt nicht nur die Genres. Sie packt auch sehr viel in ihre Bücher, die medizinisch, so weit ich das beurteilen kann, sehr gut recherchiert sind und sehr viel Fachwissen wiedergeben, so daß man in dem einen wahrscheinlich fünf oder sechs Bücher liest.

Der Liebeshandlung, wird, wie man auch in den „Amazon-Rezensionen“ bezüglich „Laterne im Schneesturm“, das ist ein Zitat, das man ganz am Ende des Buches finden kann, trotz des blutigen Titels und des Ankündigungstextes einen breiteren Raum, als der wahrscheinlich eher konventionellen Krimihandlung beigemessen, was wahrscheinlich auch für mich das Lesen etwas mühsam machte und was die Komplikationen bei den ChickLit Handlungen betrifft, die ja manchmal sehr übertrieben sind,  ist Natascha Wahl auch hier eine Meisterin.

Also Julie kommt aus Irland zurück, wohin sie sich offenbar begeben hat, weil sie vorher herausfand, daß ihr Freund Benjamin sie betrogen hat. Sie will nichts mehr von ihm wissen, was aber nicht so einfach ist, da er ihr Makler ist und ihr das Gebäude für die Klinik vermitteln soll.

Ihre Freundin Jennifer gibt für sie eine Willkommensparty und auf der lernt sie Spencer, das ist ein siebenundzwanzigerjähriger Studienabbrecher mit traumatischer Vergangenheit kennen, der zuerst nichts von ihr wissen will und sich nur für Bücher interessiert.

Dann gehen sie aber doch miteinander in ein französisches Restaurant essen und weil Spencer nicht französisch kann, bestellt er sich trotz seiner Unverträglichkeit, Glutennudeln. So muß er die Äztin rufen und die schläft in seinem Zimmer dann gleich ein.

Solche Verwicklungen gibt es in dem Buch zu Hauf, was aber das Entscheidende ist, Spencer und Julie verlieben sich unsterblich ineinander. Was sie aber nicht darf, denn Benjamin will trotz seiner Freundin Claudia nicht von ihr loslassen, denn er braucht sie noch, ist er doch in Wahrheit kein Immobilienmakler, sondern handelt mit Leichenteilen, das heißt, er verkauft solche zu Transplantationszwecken und da kann man natürlich eine Änästhesitin mit churirgischer Tagesklinik sehr gut brauchen.

So überrascht Spencer Julie und ihn beim Vergewaltigungs- oder Knutschversuch im Auto. Benjamin setzt Julie auch eine Pistole an und zwingt sie ihn zu küssen. Spencer wird dafür entführt und die Freundin Jennifer hat auch ihre Geheimnisse.

Das heißt, sie wird von Benjamin erpresst und ist daher gegen ihre Verbindung mit Spencer, denn Julie soll, hat sich Benjamin gedacht, einen Patienten, der eine neue Niere will, für ihn töten, damit er die Teile verkaufen kann.

Aber der verschwindet zum Glück und es geht wieder auf die Chicklitseite und zu den Verwicklungen, der zwei unsterblichen Verliebten, die noch nicht zusammenkönnen, weil es der Plot nicht nicht will.

So gibt es die am Weihnachtsabend bei Julies Eltern und dann taucht noch eine frühere Geliebte von Spencer auf und behauptet von ihm schwanger zu sein. Zum Glück ist das Baby schwarz, aber die Autorin bringt es trotzdem zusammen Julie Spencer und Melanie beim Lebesakt in der Küche erwischen zu lassen.

Sie versöhnen sich aber immer wieder. So kommt es nach weiteren Komplikationen und sechshundert E-Bookseiten, die, glaube ich, in der Printform, um die Hälfte kürzer sind, zum Happyend.

Das heißt, Hochzeit mit einigen Kindern und der jüngere Spencer schließt dann auch noch sein Studium ab, damit er mit seiner Ärztin mithalten kann und der Kriminalfall klärt sich auch auf.

Benjamin kommt hinter Gitter und wird, wie im Abspann steht, wahrscheinlich frühestens 2027  entlassen werden und wer nun trotz der vielen Handlungsstränge Blut gerochen hat und noch weiterlesen will, dem sei „Blutpsalm“, das nächste Buch der Autorin empfhohlen, ich werde es demnächt lesen.

Nächste Seite »

Bloggen auf WordPress.com.