Literaturgefluester

2020-10-08

Leserkritik und Lesegewohnheiten

Eigentlich habe ich diesen Artikel nur „Lesegewohntheiten“ nennen wollen, bin ich aber daraufgekommen, daß es in diesem Blog schon zwei so genannte Beiträge gibt. Ja ich blogge schon über zwölf Jahre über mein Schreiben und mein Lesen und darüber, daß es mir nicht und nicht gelingt, in den Literaturbetrieb hineinzukommen, obwohl ich mich Ja so sehr darum bemühe.

„Kunststück!“, wird da wohl der Uli grollen.

„So wie Sie schreiben und keinen geraden Satz zusammenbringen, kein Stilgefühl haben und und und…!“

Ja, das Netz und die Kitik, da gibt es ja den Haß im Netz, von dem bin ich eigentlich verschont oder bekomme ihn zumindestens nicht so, daß ich mich nicht gegen ihn wehren kann.

Aber der Vorworf „Mei so etwas Schlechtes habe ich noch nie gelesen!“, ist schon öfter gekommen. Einmal auf einen Bericht über die Lesung, die ich im „Häferl“ gehalten habe, da habe ich gedacht, daß das eine von meinen zwei damaligen Kritikerinnen war, die unter anderen Namen diese Kritik äußerte.

Dann ist der Uli gekommen, dem meine „Schlampigkeit“ nicht gefällt und mich wahrscheinlich gerne mit den Maßband vermessen will.

Ja, ich habe Rechtschreibfehler weil ich mich Erstens noch an die alte Rechtschreibung halte und eigentlich nicht verstehe, warum ich das, was ich in der Schule lernte auf einmal abändern soll? Und dann habe ich ja in der Schule schon mit meiner Deutschlehrerin darum gekämpft, daß sie mich so schreiben läßt, wie ich will. Sie hat mich gelassen, mir dafür einmal nur ein „Minus sehr gut!“, gegeben und mir in weiterer Folge damit wahrscheinlich einige Stipendien vermasselt, aber daran bin ich selber schuld, daß ich mich patout nicht anpassen will, so wie ich heute keine Maske trage, war das damals das Rebellische an mir.

Inzwischen hat sich das schon sehr ausgewachsen, korrigiere ich doch meine Bücher oft hunderte Male, habe aber wahrscheinlich immer noch meine eigene Rechtschreibung und die halten manche Leser nicht aus und geben dann ihre Kommentare.

Manche regen sich auch auf, wenn ich zu spät in eine Veranstaltung komme, ja ich blogge ehrlich, gehe jetzt aber ohnehin in keine hin und manche Leser oder sind es Leserinnen gefallen auch nicht meine Rezensionen, die ich aber ohnehin nur Besprechungen oder literarische Skizzen nennen. So hat mir A. Yanger kürzlich vorgeworfen, sie hätten Grundschulniveau und mir dann unterstellt, daß ich die Bücher oder den „Himmel auf Zeit“ nicht gelesen oder nicht verstanden hätte.

Was mich ein wenig erstaunte, da ich da ja eher den Inhalt wiedergegeben habe. Aber vielleicht war es das, was den Leser oder die Leserin störte, im „Literaturcafe“ gab es bei dem neuen Seethaler-Buch ja auch so eine Diskussion oder die Frage, ob der sich bei seinem Mahler-Portrait vielleicht an „Wikipedia“ orientiert hätte?

Nun, ich orientiere mich an „Wikipedia“ oder schaue meistens nach, wie die anderen das Buch bewerteten und ich, liebe Frau oder lieber Herr Yanga, lese alle Bücher, die ich bespreche und bin auch eine, die sich darüber ärgert oder unverständlich findet, wenn ein Blogger schreibt „Ich vergeude doch nicht meine Lebenszeit an einem schlechten Buch!“

Das ist etwas, was mir nicht gefällt, weil ich mich dadurch wahrscheinlich persönlich angegriffen fühle, daß ich vielleicht auch schlecht schreibe und habe auch die Erfahrung gemacht, daß zumindestens ich nicht ein Buch an der ersten Seite beurteilen kann und auch nicht will.

Bei der Lilian Faschinger habe ich über das erste Kapitel geflucht und wollte da vielleicht das Buch schon wegwerfen, dann bin ich hineingekommen und habe den Sinn verstanden.

Und nein, ich verstehe nicht alle Bücher und schreibe das meistens auch in meiner Besprechung und manchmal, wenn sie sehr unverständlich,, wie beispielsweise der Arno Schmidt sind und ich mir eigentlich ein Jahr Zeit nehmen müßte, um wie bei „Zettels Traum“ den Inhalt zu verstehen, was ich angesichts meiner Bücherberge nicht kann, überfliege ich das Buch zu Ende und schreibe dann darüber.

Ich lese hundertfünzig bis hundertsiebzig Bücher im Jahr, wie man an meiner Leseliste merken kann. Aber eigentlich nicht so schnell, auf jeden Fall keine sechzig Seiten in der Stunde, wie ich bei manchen Bloggern hörte, daß sie das tun würden. Aber konsequent am Morgen und wenn ich nicht weggehe auch am Abend in der Badewanne und ungefähr drei Bücher in der Woche und da ich ja ab August inzwischen „Buchpreis“ lese und es da ja den deutschen, den österreichischen und auch den Schweizer Buchpreis gibt, muß ich mich wohl beeeilen, um die vierzig Bücher, die ich in diesem Jahr noch zu lesen habe, auch zu schaffen.

Da kann man vielleicht auch sagen, daß ich ein bißchen flüchtig bin. Wahrscheinlich stimmt das und wahrscheinlich ist es mir auch deshalb so wichtig, das Buch zu verstehen, beim Lesen nach einer Struktur zu suchen und das wenn es geht, auch zusammenzufassen.

Bei allen Bücher geht das nicht. Dann versuche ich es anders und meistens gelingt mir das auch und ich habe, bevor ich zu bloggen angefangen habe, auch schon Bücher besprochen.

Da gab es so eine Aktion von „Thalia“, die Leserrezesionen suchten. Da habe ich regelmäßg hingeschickt und auch ein paarmal, wenn sie den Text abdruckten, einen zehn Euro Gutschein dafür bekommen.

Da habe ich mir meinen Besprechungsstil wohl angewöhnt, den Inhalt zusammenzufassen, meinen Bezug zum Autor, wenn ich einen habe, dazuzuschreiben und auch, weil ich ja einmal geschrieben habe, daß ich soviele Bücher lesen, weil ich herausfinden will, was der jeweilige Autor besser als ich kann, meine Gedanken zum Schreibstil, etcetera.

Als ich damals angefangen habe, habe ich, glaube ich, die Eugenie Kain sagen gehört, daß Inhaltsangaben keine Rezensionen sind. Diese Meinung vertritt auch, glaube ich, Sigrid Löffler, die grand dame, der Rezensenten, wenn sie sich über die schlechten Blogger- oder „Amazon-Rezensionen“ aufregt und ich habe damals, glaube ich, gedacht, dann nenne ich meine Berichte besprechungen und daß mit der Zusammenfassung ist mir auch deshalb wichtig, weil ich meine Besprechungen ja als Erinnerungsstüzten oder mein persönliches Archiv betrachte.

Ich spoilere auch viel, wo sich auch einige Blogger oder Autoren aufregten, glaube aber, daß ich mit meinen inzwischen über tausend Buchbesprechungen ein sehr schönes Archiv angesammelt habe, was zumindestens für mich sehr nützlich ist.

Ob ich meine Leser damit anrege, die Bücher zu lesen oder zu kaufen, weiß ich nicht, will auch niemanden bevormunden. Wenn sie sich aber für mich und mein Lesen interessiert, wird man vielleicht auch auf die Bücher neugierig und so habe ich, glaube ich, auch „Leselustfrust“ einmal zu Ilse Kilic gebracht, Sigi Maron hat mir einmal geschrieben, daß ihm meine Beprechung seines Buches sehr gefallen hat und Monika Helfer hat sich, glaube ich, über die Besprechung von „Maramba“ auch sehr berührt gezeigt.

Das sind so die Erlebnisse die man beim Bloggen haben kann und ich denke, daß ich mich inzwischen, auch wenn ich nicht Germanistik und vergleichende Literaturwissenschaft, sondern Psychologie studiert habe, sehr gut in der Gegenwartliteratur auskenne, wahrscheinlich eine der wenigen bin, die wirklich alle Buchpreisbücher liest und die Verlage sind, glaube ich, mit meiner Art der Besprechung nicht so unzufrieden, auch wenn mich ein Verlagsmann schon wegen meiner Flüchtigkeitsfehler mahnte, damals hatte ich einen neuen Computer und bin sehr oft hängen geblieben, jetzt ist der bald kaputt bleibt und nimmt es mit den Leerstellen nicht so genau, so daß ich wahrscheinlich öfter, als einmal korrigieren müßte. Da bleibt bei einem Einfrauenberieb oft etwas übrig, wo ich „Der Weg ist das Ziel denke!“ und mich Zeitgründen nicht mehr damit befasse.

Übers freundliche Korrigieren dankbar bin, aber mit Sätzen, wie, „Das ist Grundschulnieveau!“, nicht so viel anfange, denn das habe ich, nachdem ich jetzt schon wahrscheinlich sechzig Jahre sehr viel und regelmäßgig lese, mir schon in der Hauptschule immer viele Bücher aus der Bücherlade ausgeborgt habe und einmal sogar eines abschreiben wollte, mir als Studentin sehr viel Bücher kaufte, sie auch sammle und wahrscheinlich auch einige tausend gelesen habe, wahrscheinlich nicht, wenn auch vielleicht einen eigenen Stil.

Aber wenn jetzt ein Grundschüler oder ein Legastheniker mehr oder weniger mühsam ein Buch liest und es es dann genauso mühsam bespricht, würde ich „Toll!“, sagen und nicht „Mei so was Schlechtes habe ich noch nie gelesen!“, weil ich ja niemanden abschrecken will.

Ich verreiße, auch wenn ich vielleicht ein nicht so gelungenes Buch gelesen habe, nicht oder nur selten, weil man auch da wertfrei seine Meinung äußern kann und da ich viel und eigentlich alles lesen will, lese ich fast nie ein Buch zweimal. Habe aber schon einmal bei einem Buch noch einmal angefangen, wenn ich nicht mehr mitgekommen bin und denke immer noch, das Lesen ist schön und eigentlich will ich alles lesen!

2015-12-12

Bücherflohmärkte oder warum man Lesen soll

Filed under: Büchergeschichten — jancak @ 16:55
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Es ist der dritte Adventsamstag und wir sind wiedermal nach Harland gefahren, obwohl es in der Grünangergasse, dem Sitz des Hauptverbandes, am Samstag, einen Bücherflohmarkt mit Punsch zu Gunsten der „Caritas- Flüchtlingshilfe“ gegeben hätte.

Ohne Punsch hat es das schon auf der „Buch-Wien“ gegeben und da habe ich mir ein paar der drei Euro Rezensions- oder Messeexemplare gekauft, die größeren und besseren hätten fünf Euro gekostet, aber ich habe  schon soviele Bücher und muß mich jetzt schon anstrengen, mein Soll für 2015 einigermaßen, weil ich immer wieder Anfragen bekomme oder was gewinne, zu schaffen und für 2016 habe  ich wirklich und wahrhaftig vor, nicht wieder im Herbst ein Drittel davon abzutragen, weil sich ein anderes Drittel vorgeschoben hat.

Ob das wirklich geht, bin ich ein wenig skeptisch, weil 153 Stück stehen schon auf der Leseliste, wenn ich da am Tag der Longlistbekanntgabe eine Anfrage starten will und, „Holzbaum-Verlag“ und inzwischen auch „Aufbau“ schickt und ich  auch selber hin und wieder anfrage, kann ich mir denken, so ganz wird das nicht gehen.

Aber ist ja egal, lesen ist schön und wichtig, „Lesen ist Leben“, heißt ein Buch von Cornelius Hell, der am nächsten Mittwoch mit Katja Gasser wieder eine „Lese-Auslese“ in der „Gesellschaft für Literatur“ mit Punsch und Keksen geben wird und der glorreiche Buchpreisblogger Tobias Nazemi, der kritische, der den Ulrich Peltzer nach sechzig Seiten weggeschmissen hat, hat jetzt wieder einen Artikel mit sieben Gründen geschrieben, warum man lesen soll?

Da wäre ich zwar, wie bei allen Zwangsbeglückungen ein wenig sekeptisch, weil ich denke, daß wer will, lesen soll und wer es nicht will, weil er Besseres zu tun zu haben glaubt, soll es lassen und da braucht es keine Erklärung, das Lesen sexy ist, damit er vielleicht doch zu einem Buch greift und außerdem ganz ehrlich, denke ich mir manchmal, das Lesen eigentlich und genau genommen, Leben aus zweiter Hand ist und man eigentlich seine Erfahrungen selber machen sollte, als aus einem Buch zu lesen, wie es geht.

Das schreibt eine, deren Leseliste schon ins Jahr 2030 reicht und in deren Wiener Schlafzimmer die ungelesenen Bücher stapeln, eine die immer schon gern und viel gelesen hat, vielleicht auch weil die Wiener Kinderfreunde jedes Jahr den Kindern der SPÖ Mitglieder ein Buch schenkten, mein Vater einen Bücherkasten im Wohnzimmer hatte und er als einen seiner Nebenjobs auch die Bücher der „Büchergilde Gutenberg“ vertrieb.

Ich habe mir als Studentin die ganzen teuren Bücher gekauft und damals schon gesammelt, jetzt kaufe ich nur mehr in Flohmärkten oder gehe zu den Bücherschränken und auch da denke ich, daß ich das eigentlich nicht sollte, denn wer weiß, ob ich im Jahr 2030 noch lebe und lesen kann, wenn ich da beispielsweise heute ein dBp-Buch von 2014 finde, die von 2015 habe ich ja schon alle gelesen oder das neue Buch der Cornelia Travnicek, der Andrea Grill, etcetera.

Warum man lesen sollte?

Weil es interessant ist, vielleicht auch weil es bildet, wie diesbezügliche Studien ja nachweisen, stimmt alles höchstwahrscheinlich, ich tue es inzwischen, glaube ich, auch, weil ich herausfinden will, was die anderen besser als ich können und freue mich jedesmall, wenn ich ein Buch erwische, wo ich mir nachher denke, das kann ich eigentlich auch.

Natürlich, die Publikumsverlage haben ein Lektorat, ich bestehe auf meine Rechtschreibung und der Alfred, der kein Germanist und zunehmend mit meiner Bücherflut überfordert ist, sucht mir dann die S- Fehler heraus.

Das zum Thema lesen und warum man es soll?

Ich bin keine Zwangsbeglückerin, wenn mir einer sagt, er braucht es nicht, werde ich die Achseln zucken, obwohl es schon ein bißchen kränkend ist, daß die vielen Bücherblogger, die auf ihren Über mich- Seiten: „Ich lese alles, was mir in die Finger kommt“ schreiben, sich dann bei meinen Gewinnspielen nicht melden und eines meiner selbstgemachten Bücher höchstwahrscheinlich nie besprechen würden.

Schon um diesen „Fehler“ nicht zu machen, bemühe ich mich quer über den Tellerrand zu lesen und sage auch auf Anfragen von sehr unbekannten Verlagen bzw. Autoren zu und bin dann auch nie enttäuscht, allerdings komme ich angesichts meiner langen Leseliste auch nicht mehr umhin, mir genau zu überlegen, was ich jetzt lese oder vielleicht doch nicht, was ich ganz ehrlich nicht will.

Das zum Thema Flohmarkt in der Grünangergasse und dann bin ich gestern mit dem Rad zum „Kika“ gefahren, um dort mit dem Alfred Mittagzuessen, wo er mir sagte, daß es in der Wiener Straße einen Flohmarkt gibt.

Am Freitag und am Samstag und ich bin nicht gleich anschließend hingefahren, sondern erst heute kurz vor zwölf hineingeschaut, weil ich mich,  um zwölf, wie immer wenn wir in Harland sind, mit dem Alfred, um zwölf am Markt treffe, um ein Würstl dort zu essen und war dann von der Größe dieses „Lyon-Flohmarktes“ in der ehemaligen Passage sehr überrascht.

Ganze Hallen waren da mit Bücherschachteln gefüllt und ich habe schon beim Hinkommen, zwei Mädchen mit einen  Stoß  Büchern  in der Hand weggehen gesehen.

Ich bin aber vorläufig  wieder gegangen und erst um halb eins mit dem Alfred noch einmal dorthin, dann aber zugeschlagen und alte Freunde für meine 2030 Leseliste gefunden, obwohl ich ja, wie schon geschrieben, keine Ahnung habe, denn da werde ich ja bald achthzig sein, ob ich noch lebe oder lesen kann?

Aber „Kruso“, das dBp-Buch 2014, sollte man lesen und Sasa Stanisic „Vor dem Fest“, hätte ich mir vom Alfred ja fast beim vorigen „Buch und Wein“ kaufen lassen.

Also um es kurz zu machen, fünfzehn neue Bücher um fünfundzwanzig Euro, es sind ein paar Taschenbücher dabei, aber die Hardcover  kosten das ja schon mal und ich habe mir im Sommer ausgerechnet, daß dich vier bis fünhundert Euro gebraucht hätte, wenn ich mir die zwanzig Bücher gekauft hätte.

Der Otto hat es getan und die Brigitte Salanda wird es ihm wohl danken, während ich mir wieder einmal denke, es gibt zweifelsfrei zuviele Bücher oder sagen wir einmal, sehr sehr viele und viel mehr als die Leute lesen, denn ich bin mit meinen hundertfünfzig im Jahr und da nimmt meine Lesefrequenz inzwischen auch ein bißchen ab, ohnehin schon an der Spitze.

Eine Frau, die ich beim ersten Besuch gefragt habe, ob sie wisse, was die Bücher kosten, „Keine Ahnung!“, sagte sie, „Ich glaube, sie werden billiger, wenn Sie mehr nehmen!“,, weshalb ich das eine, das ich mir schon ausgesucht habe, wieder zurücklegte und später nicht mehr gefunden habe, sagte mir, daß sie sich freue, daß es das kurz vor Weihnachten gäbe.

„Aber man kann die Bücher ja nicht wirklich verschenken, weil sie gebraucht sind!“, sagte ich zweifelnd, worauf sie antwortete, wenn man den Geschmack trifft schon und ein paar von den von mir ausgesuchten machen auch einen noch ungelesenen Eindruck. Eine dreihundert Seiten Leseprobe von Ulla Hahn ist dabei, keine Ahnung, ob da das Hardcover nur in TB Form gedruckt wurde oder ob das Ende fehlt, von Thomas Glavinic „Die Arbeit der Nacht“, das glaube ich auch einmal auf der LL stand, von Christoph Hein „Landnahme“, von Herber Dutzler „Letzter Applaus“, von Gerhard Roth „Der Stronm“, „Die Töchter der Roza Bukovska“ von Zdenka Becker, „Elsa Ungeuer“ von Astrid Rosenfeld“ von der ich ja von Buzaldrin, deren Hund gestorben ist, neulich „Fünf Tage im Juli“ gewonnen habe, was, glaube ich, auch auf der 2030 LL steht, die „Schattenuhr“ von Alfred Komarek und „Elementarteilchen“ von Michel Hoeullebecq, von Cornelius Hell, den besagten Band über das Lesen, von Hennig Mankell „Der Chronist der Winde“ und dann noch eines von Patrik Modian,o dem Nobelpreisträger von 2014, von dem ich noch nichts gelesen habe und dann noch ein ganz ein altes aus dem Jahr 1955, nämlich Othmar Franz Lang  „Die Männer von Kaprun“.

Soweit die fünfzehn, die ich mir aus den Bücherbergen von wahrscheinlich hunderten Büchern ausgesucht habe und das kurz vor eins, wo dieser Flohmarkt dann beendet war.

Spannend, was es alles noch gegeben hätte, wenn ich am Freitag gleich um zehn gekommen wäre, oder vielleicht auch nicht, weil vielleicht die St. Pöltner Krimi oder Chick Lit oder was auch immer Leser sind.

Ich weiß es nicht und will mich auch nicht in Vorurteile begeben, der Flohmarkt war jedenfalls sehr gut besucht und eine junge Frau mit einem ganzen Stoß  Büchern habe ich ja hinausgehen sehen, allerdings keine Ahnung, um welche es sich dabei handelte und auch nicht, welche Bücher, die andere Dame sich für ihre Weihnachtsgeschenke ausgesucht hat.

Ich habe jedenfalls wieder einige Schmankelrln auf meiner Bücherliste, lese gerade  Nadine Kegele, die ich beim Bücherquiz auf der vorigen „Buch-Wien“ gewonnen habe, weil ich vorlaut alle Antworten auf Günter Kaindlsdorfer Publikumsfragen hinausgeschrieen habe und wer meine Meinung wissen will?

Natürlich soll man lesen, aber nicht weil es sexy ist, sondern, weil es soviele interessante und wie man sieht, auch billige Bücher gibt und wenn man sich darüber mit anderen auch noch austauscht, ist die alte Frau nebenan, von der Tobia Nazemi in seinem Artikel schrieb,  vielleicht auch nicht mehr einsam und, um einiger dieser einsamen älteren Frauen, die Bücherschränke regelmäßig frequentieren und dann in Bibliotherapie-Gruppen gehen, geht es auch in meinen Büchern.

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