Literaturgefluester

2018-03-05

Zwischenberichte

Eigentlich habe ich ja heute ins Literaturhaus oder in die „Alte Schmiede“ gehen wollen, gelandet bin ich dann mit dem Alfred im Filmcasino, weil ich gerne am Montag einem seiner Altersteilzeittage mit ihm etwas Gemeinsames machen möchte, er aber nicht so gerne zu Literaturveranstaltungen geht.

Also bliebe der Blogplatz frei, den ich gerne mit ein paar Alltags- beziehungsweise Literaturplaudereien, dem literarischen Alltag einer schreibenden Frau sozusagen, auffüllen möchte, da ich in der letzten Zeit ohnehin nicht viel dazugekommen bin und in der nächsten Zeit auch ein paar sehr interessante Dinge anstehen, über die ich noch nicht allfassend berichtet habe.

Das Erste betrifft gleich den Korrigierstand der „Unsichtbaren Frau“ und da gibt es durchaus Erfreuliches zu berichten, denn es geht weiter, Freunde, obwohl ich ja fast schon ein bißchen daran gezweifelt habe.

Habe ich das in der letzten Zeit doch eher etwas unaufmerksam getan, bin nicht so recht dazu gekommen, habe mich vielleicht auch ein bißchen davor gedrückt, beziehungsweise Videos dazwischen gehört, denn den Gedanken, das ist ja eh nichts, das interessiert keinen und ist sprachlich wieder nicht so interessant und vollkommen, kriege ich mangels anderer Erfahrungen ja nicht so einfach los, noch dazu wo mir bisher einige Szenen auch noch als sehr unfertig vorgekommen sind und ich auch noch nicht alles angepasst und angeglichen habe.

An diesem Wochenende in Harland war ich aber sehr aktiv und fleißig und so passen, die Szenen, glaube ich im großen und Ganzen, die Carola Singer habe ich in eine Miriam umgewandelt, weil ja auch eines der Akademiemiglieder Carola heißt, den Dozenten bei dem die Amenda jobben wird in Woburg und Wiebkes Freund in Malte.

Das Ganze hat jetzt 96 Seiten, beziehungsweise  46.431 Worte, man sieht der Nanowrimoumfang ist ziemlich geschrumpft und ich ich werde wohl noch einige Zeit brauchen, bis ich durch und fertig bin und habe und da bin ich schon bei den Aktivitäten auch im Juni wenn der Alfred wieder in den USA sein wird vor, das intensiv mit einigen Writingretreats zu tun, sollte ich noch nicht vorher fertig sein, da ja auch noch die Osterferien  kommen.

Noch früher kommt Leihzig, da sind meine Akkreditierungsunterlagen schon gekommen, das klappt ja fast besser. als bei der „Buch Wien“ wo ich immer zweimal nachhaken muß und im letzten Jahr mich der „Ohrenschmaus“ auf die Liste setzen ließ, beziehungsweise mir die Einladung zur Eröffnung gab und wir fahren, das ist neu, schon diesen Samstag los, nämlich über Würzburg nach Essen, denn da wird am Montag ja der Bloggerdebutpreis an Klaus Cäsar Zehrer im Cafe Lives vergeben und da es diesmal zeitlich passt, läßt sich das sehr gut verbinden und ich kann die die Leute vom „Debut“ kennenlernen, die sich allerdings auch in Leipzig treffen werden, weil einige der Blogger natürlich auch auf die Messe fahren.

Wenn wir dann zurückkommen, in Leipzig gibts wieder ein Blogger- und noch ein paar andere Treffen, geht es nach Ostern gleich zu den „Textvorstellungen“ in der „Alten Schmiede“, da stelle ich passend zum zehn Jahrestag mein „Literatur-Geflüster-Texte-Buch“ vor, das zwar schon vor einiger Zeit erschienen ist, ich glaube, ich habe den fünften Geburtstag damit vorgefeiert, aber gut zum Jubiläum passt. Dann gehts nach Kems und Göttweig zur „Literatur un Wein“, wo der Alfred immer so getreulich Karten dafür besorgt und eine Woche später geht es dann mit der Ruth und den Robert zum ersten Spazierung in den öffentlichen Raum, wo wir die ersten drei Texte vorlesen, die wir im vorigen Jahr geschrieben haben, als der Alfred damals in Amerika war. Dazu wird es eine „Hammer-Ausgabe“ geben, wo man die Texte nachlesen kann, man sieht es ist derzeit ein bißchen was los, was mich von der Hobbyliteratenschiene, in die mich der Uli ja so gerne stecken möchte, ein wenig wegbringen kann und das freut mich sehr.

Dazwischen heißt es lesen lesen, denn ich bin ja ein bißchen büchergierig, kann bei Anfragen nur schlecht nein sagen und so habe ich mir einen ganzen Haufen Rezensionsexemplare bestellt und wenn auch nicht alle zu kommen scheinen, komme ich derzeit gar nicht zu meiner Bücherschrank- beziehungsweise Geburtstagbücherliste, die ja auch eigentlich sehr toll ist.

Ich hoffe im Mai  das zu tun, dann meine Strohwitwenzeit mit dem intensiven Korrigeren zu nützen, dann kommen dann die Sommerfrischenwochenende, das Buchpreislesen, zu dem es mich höchstwahrscheinlich wieder ziehen wird und hoffentlich wieder ein „Volksstimmefest“, auch wenn der Christoph Kepplinger derzeit mit „Deutsch für Auslände-r Kursen“ so beschäftigt ist, daß es die 2016 Anthologie noch nicht gibt.

Man sieht es geht also rund, das Lesen und das Schreiben, Schreibgruppe gibt es morgen auch, ich hoffe da kommen einige, denn der Peter Czak will den Termin vom Dienstag auf Montag verschieben, aber wenn niemand da ist, kann ich die anderen nicht fragen, ob sie dann kommen.

Die Ruth hat aber schon abgesagt und das „Utopie Workshop“ des Stephan Teichgräbers zu dem er mich wieder freundlicherweise eingeladen hat, beginnt am Mittwoch auch und ich ladewieder alle ein, zur Lesung und den Spaziergang zu kommen und wer mich in Leipzig treffen will, am Donnerstag werde ich wieder um fünf beim Österreichempfang im Österreich Cafe sein und am Freitag beim Bloggertreffen von Diogenes, beziehungsweise. dem der Buhcpreisblogger in der Bloggerlounge und da ich diesmal meinen Laptop nach Leipzig mitnehmen werde, kann man mir auch eine Nachricht schicken und ich freue mich schon sehr.

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2016-12-31

Zurückgeschaut

Jetzt kommt der Jahresrückblick und die Frage, wie 2016 so für mich war? Ein gutes Jahr, ein schlechtes oder wieder  unverändert?

Ein bißchen schon wahrscheinlich, obwohl ich, was das Schreiben betrifft, so produktiv, wie nie zu vor gewesen bin. Sind doch fünf Bücher in diesem Jahr erschienen.

Davon die ganze Flüchtlingstrilogie, also „Die Pensionschockdepression oder Selmas Kopftuch“, „Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier präkärer Literaturstudentinnen“ und „Nika, Weihnachtsfrau“, die ich zwar alle nicht 2016, sondern schon ein Jahr früher geschrieben habe.

Dann sind noch „Paul undPaula“ und „Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung“ erschienen und diese beiden Bücher sind in diesem Jahr entstanden.

Dann gibts noch noch „Claire-Klara-Clarisse“, die Kroatiengeschichte, die noch beim Alfred liegt und etwas Neues habe ich in den Weihnachtsfeiertagen auch angefangen.

Arbeitstitel „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“.

Vorläufig gibt es sechs Szenen, achtzehn Seiten und 7764 Worte und ich bin auch noch nicht so recht zufrieden, beziehungsweise weiß ich noch nicht so recht, wie das werden wird?

Habe aber drei Handlungsstränge, beziehungsweise vier oder fünf Personen, da gibt es einmal die schöne Obdachlose Dorothea Wewerka, die das vielleicht gar nicht ist und dann die depressive Therese Schwarzenberg, sowie den jungen Identitären Fabian Hirschmann,,die Bibliothekarin Karoline Prohaska und ihre Schwester Sophie, eine engagierte Medizinstudentin, in die sich Fabian vielleicht verliebt.

Also nicht sehr Neues, aber das was mich interessiert und worüber ich eigentlich schreiben möchte, weiß ich vielleicht noch nicht wirklich und ein bißchen ausgeschrieben, beziehungsweise demotiviert wegen des mangelnden Feedbacks bin ich auch.

Aber jetzt konzipieren, mit meinen Bücher in die Badewanne steigen, planen, etcetera, damit es irgendwann, im nächsten Jahr mein dreiundvierzigstes Selbstgemachtes werden kann.

Wui, das ist sehr viel, eine ganze Bücherreihe an Ideen,  über vierzig Jahre schreiben und die Frage, warum es ausgerechnet mir nicht gelingt, literarisch aufzufallen, ist  auch  noch immer nicht beantwortet.

Hatte ich ja auch heuer meinen „Troll“, der mein schlechtes Schreiben beschimpfte und sich dann auch noch als Pegida-Fan entpuppte.

Etwas was man ja fast lustig finden könnte, denn ich mag ja ein bißerl schlampert sein und mich nicht so gut präsentieren können. Meine eigene Rechtschreibung habe ich auch, aber ich habe viel geschrieben und kann es also eigentlich, auch wenn man es mit dem Maßband vielleicht nicht so vermessen kann.

Das Feedback ist aber nicht sehr da, das stimmt, auf meine Gewinnspiele bekomme ich kaum Reaktionen, obwohl ich ein paar neue Kommentierer hatten und das „Mimikry-Gewinnspiel“ mit zwei sehr schönen Texten hat es in Bezug der „Berührungen“ auch gegeben.

Gelesen habe ich ein bißchen weniger als sonst und das bezieht sich sowohl auf meine Bücherliste, da waren es gerade hundertachtundverzig Bücher, als auch auf meine Lesungen.

Da gibt es die Fixpunkte, wie das „Linke Wort beim Volksstimmefest“ mit der Anthologie „Lebenszeichen, die auch erschienen ist,  die „Poet Night“, mein literarisches Geburtstagsfest, dann den Osterspaziergang der LitGes, wo ich gerne mitgehe, aber sonst nicht viel.

Bei der „Anderen Buchmesse“ habe ich mich ja schon im Vorjahr überworfen, so daß es den Slam nicht mehr gibt, weil es ja ein bißchen nervig war, immer zu lesen und den anderen beim Gewinnen zuzuschauen und, als es das „Fest für Kunst und Kultur“ in Margareten gegeben hat, waren wir Kroatien.

Dafür hat mich im Sommer Bernadette Zeilinger ins Amerlinghaus zu einer muskalischen Lesung eingeladen und ich habe, höre und staune, auch im Literaturhaus gelesen, allerdings nur auf der Publikumsschiene und aus den „Sommerereignissen“, eine Fatma Challaki Szene, die habe ich, glaube ich, auch in St. Pölten gelesen und im Amerlinghaus und werde sie auch im Jänner in Salzburg lesen, aber da sind wir schon im nöchsten Jahr.

Jetzt geht es erst ans Zurückschauen und da habe ich ja noch einen kleinen Text geschrieben.

 „Die Präsidentin auf dem Opernball“, den ich auch bei „Poet Night“ gelesen habe, angeregt durch das Opernballthema in der Schreibegruppe im Februar, denn El Awadalla hat ja für die Bundespüräsidentenwahl kanditieren wollen, dann nicht genügend Unterschriften gehabt und dann hatten wir im ersten Durchgang einen grünen und einen blauen Kanditaten und bei der Stichwahl einen grünen, der sehr sehr knapp vorn gelegen ist, so daß die Wahl wegen Formfehlern wiederholt werden mußte und dann doch gut ausgegangen ist, weil es mich sehr geärgert hätte, wenn wegen Formfehler, die es immer schon gegeben hat, ein anderer gewonnen hätte.

Wir werden also im Jänner einen neuen Bundespräsidenten bekommen und mit der Schreibgruppe wird es höchstwahrscheinlich auch nicht weitergehen oder vielleicht doch, habe ich jetzt die ersten Termine fixiert und an die noch vorhandenen Teilnehmer ausgeschickt.

Bis Dezember haben wir uns jedenfalls getroffen und jetzt hat sich auch Peter Czak wieder gemeldet, beziehungsweise ist er bei meinem Geburtstagsfest gewesen und will vielleicht weitermachen.

Und was das Lesen betrifft, habe ich, wie schon erwähnt, weniger als je gelesen, aber sehr interessante Bücher, ich habe wieder Buchpreisgebloggt, diesesmal gleich doppelt, so wohl, die deutsche Liste fast vollkommen gelesen, dann die halbe österreichischen und die österreichischen Buchdebuts und dann bin ich  noch völlig überraschend in die „Debutpreis-Bloggerjury“ gekommen, da kann im Gegensatz zu den „offiziellen Bücherbloggern“ offenbar jeder mitmachen der literarisch bloggt und das Lesen war sehr interessant, noch dazu, daß ja auch meine Kanditatin gewonnen hat.

Außer der Debutpreisjury gibt es ja noch den „Ohrenschmaus“, der 2016 das zehnte Mal vergeben wurde, da gab es eine neues Buch und eine Diskussion auf der „Buch-Wien“, die es heuer zum neunten Mal gab und zum dritten Mal den Bücherquizz, da habe ich heuer mitgemacht, aber Pech gehabt, das heißt ich war sehr aufgeregt und dann haben sich die Fragen auch, um sehr viel anderes, als um Bücher gedreht, also kein Buchgutschein, aber macht a nichts.

Todesfälle gibt es zu beklagen, so habe ich auf der „Buch-Wien“ erfahren, daß Ilse Aichinger gestorben ist und bezüglich meiner „Berührungen“, habe ich heuer  sehr viel Stefan Zweig und auch  meinen Doderer nochmals gelesen.

In „Leipzig“ sind wir gewesen, wieder offiziell als Bloggerin und bei „Buch und Wein“ und auch anstonsten habe ich sehr viele Veranstaltungen besucht und bin auch auf sehr vielen Preisverleihungen gewesen.

Mit dem „Alpha“ klappt es auch und ansonsten sehr viel unverändert, weiter neben dem Literaturbetrieb, keine Einladung zu den „Textvorstellungen“, keine Entdeckung und und und….

Und trotzdem werde ich weiterschreiben so gut ich es kann und weiterlesen, da habe ich ja meine Leseliste umstrukutriert  und bin im Dezember wieder auf vielen Flohmärkten gewesen, habe vor heuer meine Leseliste zu schaffen und fürchte, daß ich es nicht kann, weil ja schon einige Frühjahrsbücher auf mich warten und Buchpreisbloggen, sowohl was die österreichische als auch die deutsche Liste betrifft, werde ich wahrscheinlich auch.

Also vielleicht ein nicht so besonders ereignisreiches Jahr, aber doch ein interessantes, das wir heuer wieder bei Hilde Schmölzer, die ja im Jännner ihren achtzigsten Geburtstag mit einem Fest in der „Wien-Bibliothek“ feiern wird, beenden werden und für das nächste Jahr wieder Pläne bezüglich des Schreibens und das Lesens. In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern wieder ein schönes neues Jahr!

2015-05-23

Freude über „Miranda Schutzengelchen“

20150522-231230 Und schon ist es da mein neues Buch. Es ist das fünfunddreißigste Selbstgemachte, bin ich ja eine Pionierin im Selfpuplishing, seit 2000 die „Wiener Verhältnisse“ bei „Digi-Buch“ erschienen sind. Jetzt also das fünfunddreißigste diesmal ein rechtdünnes Bändchen, die Geschichte von den Visionen, die der erste Joint bei der Studentin Miranda Himmelbauer auslöste. Meine Belegexemplare an die Nationalbibliothek, „Alte Schmiede“ und Ö1 sind weggeschickt, das an das Literaturhaus habe ich diesmal ausgelassen und dafür ein Buch in den „Wortschatz“ am Margaretenplatz gelegt. Ich löse auch die Fragen der Vorschau auf: Am Cover ist „Die Waffen nieder“ von Berta von Suttner zu sehen. Das Buch hat mir die liebe Autorenkollegin Andrea Stift verehrt und die Ruth hat mich schon danach gefragt. Weiters sind darauf viele schöne Origininale, Feldpostkarten, die mein Großvater, der Herr Anton Jantschak, aus dem ersten Weltkrieg an seine Frau und den kleinen Herrn Otto, sowie an das Fräulein Grete schrieb, abgebildet Magdalena Himmelbauer, Mirandas Ururgroßmutter, fliegt mit ihrem altmodischen schwarzen Kleid und den Schnürstiefelchen nach Donetz und sollte eigentlich, da sie 1914 an einer Frühgeburt starb, längst im Himmel sein. Die dritte Frage ist etwas kompliziert, denn eigentlich hätte der Text „Innere Stadt“ heißen sollen und es hätte um die künstliche Befruchtung und Retortenkinder gehen sollen, das ist aber Berta von Suttner, beziehungsweise das Interesse meines Psychologenkollegen Wofram Huber, dem das Buch auch gewidmet ist, dazugekommen, der hat mich auf die Idee gebracht, vielleicht doch über Berta von Suttner bzw. über World War I zu schreiben und dann hat es noch im vorigen Sommer den Flugzeugabsturz von Donetz gegeben. Auf den Geschmack gekommen? Das Buch gibt es jetzt nicht mehr zu gewinnen, ist aber um fünf Euro über meine Homepage bei mir zu beziehen, dort gibt es auch ein Probekapitel und ich stelle die Rezension, wenn mir einer oder eine eine schreiben möchte, dort auch ein. Zu hören gibt es den Beginn am 2. Juni ab 17 Uhr im Amtshaus Margareten beim „Fest für Kunst und Kultur“, vielleicht auch  beim Straßenfest auf der Wiedner Hauptstraße Anfang Juli und wahrscheinlich auch bei „Pack die Badesachen ein“, des Sommerspezial im „Read!!!ingroom“ am 13. 7. um 19. 30 in der Anzengrubergasse, sowie am 5. 9.  Beim Volksstimmefest im Wiener Prater, wo es das Buch auch zu kaufen geben wird. Die Vorschau auf „Im Namen des Vaters“, das nächste Buch, das hoffentlich bald erscheinen wird, gibt es auch schon. Da gibt es wieder drei Fragen zu beantworten und was zu gewinnen.

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