Literaturgefluester

2018-03-31

Osterspaziergang mit Kunst im öffentlichen Raum

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 20:20
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Es gehört  zu meinen Gewohnheiten beim Osterspaziergang der literarischen Gesellschaft mitzugehen. Sonst habe ich ja mit der LitGes der literarischen Gesellschaft, die es in St. Pölten gibt und die das „Etcetera“ herausgibt, nicht so viel zu tun. Robert Eglhofer, der eine Zeitlang Vizeobmann war, hat zwar einmal ein Portrait von mir herausgebracht und ich war auch bei der Veranstaltung, wo das entsprechende Heft vorgestellt worden und einmal, lang lang ists her, hatte ich auch einen Text im „Etcetera“, da war, glaube ich, noch Doris Kloimstein, die Obfrau, noch früher war das Alois Eder und einmal habe ich auch in der LitgGes gelesen. Das hätte ich gemeinsam mit Manfred Wieninger tun sollen, der hat aber abgesagt, so daß relativ wenig Lleute dabei waren, sonst habe ich eher Schwierigkeiten meine Texte im „Etcetera“ vorzustellen und meine Bücher dort rezensieren zu lassen. Denn da gilt ja wahrscheinlich auch das alte Lied „Danke, nein, denn Eigenverlag nehmen wir nicht!“

Beim Oterspaziergang ist das anders, da gehen immer nur ein paar Leute mit und jeder, der das möchte kann einen eigenen oder  einen anderen zum Thema passenden Text lesen und da ich das ja gerne tue, nüze ich die Gelegenheit und frreue mich auch schon immer auf das Highlight vor Ostern.

Zum ersten Osterspaziergang bin ich, glaube ich, 2000 oder 2001 mitgegangen. Da war noch Alois Eder dabei, vielleicht auch Doris Kloimstein und ich habe meine „Eierszene“ aus der „Viertagebuchfrau“ gelesen. Da ging es entlang der Traisen zum Bootshaus und das nächste Mal war schon Robert Eglhofer dabei. Es ging durch den Stadtwald und ein Ostereisersuchen gab es auch.

Ab dann ging es immer um den Viehofersee mit einem Treffen vor der Seedose und ich versuche immer Texte mit St. Pölten Bezug herauszusuchen, obwohl ich ja eigentlich sehr viel über Wien schreibe.

Im Stadtwald habe ich noch den Text „Harland-Stadt“ gelesen, den ich für die „Harland Anthologie“ geschrieben habe, die Alois Eder herausgegeben wollte und, die, glaube ich, nie erschienen ist.

Dann habe ich einmal den „Hochschwabblick“ aus dem „Haus“ gelesen, einmal den „Sommer am Wasser“ und meinen Brief an den Bürgermeister bezüglich der Frequenzy auch einmal und im vorigen Jahr ging es um die „Köpfe“, denn das war ja ein Text, den ich in der Schreibgruppe für das „Etcetera“ geschrieben habe und heuer habe ich lange nicht gewußt, welchen Text ich jetzt nehmen soll, denn über St. Pölten hatte ich nichts Richtiges.

Also vielleicht die Fabian Szene aus dem „Bibliotheksgespenst“, das ist wenigstens politisch originell, dann kam der „Hammer 95“ mit unseren literarischen Stadtspaziergangstexten und ich dachte, nehme ich das, der St. Pölten Bezug sind  Ruth Aspöck und Robert Eglhofer, denn die sind ja manchmal mitgegangen.

Die „Kunst im öffentlichen Raum“ befindet sich zwar in Wien, aber dann kann ich gleich meineKarten und den „Hammer“ verteilen, die Leute, wenn sie das wollen, zu dem Spzaiergang einladen oder am nächsten Mittwoch in die“Alte Schmiede“, wo ich ja das „Literaturgeflüster-Textbuch“ vorstellen werde und richtig das habe ich, wahrscheinlich vor fünf Jahren, auch einmal zum Osterspaziergang mitgenommen und es ist sogar eine sehr schöne Rezension daraus hervorgegangen.

Vielleicht weil das Wetter noch immer nicht so ganz österlich frühlingshaft war, haben heuer nur wenige Leute draran teilgenommen, Manfred Lagler-Regall, den ich, glaube ich, dort kennengelernt habe und der meistens mitging, fehlte und es war auf der Bank, wo wir die erste Station machen wollten, auch sehr windig. So sind wir ein Stück weiter an dem See, bis zu dem Aussichtsturm auf dem ich bei meinen Radtouren gerne hinaufsteiger gegangen, dort hat dann Eva Riebler, die derzeitige <obfrau ein paar Gedichte von Rose Ausländer aus dem „Blinden Sommer“ vorgelesen, die ja heuer ihren dreißigsten Todestag hat, dann kam schon ich mit meinem „Hrdlicka-Denkmal“.

Dann ging es weiter zu einer Bank, wo ein Tischtuch aufgelegt wurde, denn der Höhepunkt ders Spaziergangs ist ja immer das Picknick mit dem Ostereierpecken.

Vorher gab es noch einige Texte, ein paar Lieder aus der „Winterreise“,  Ingrid Messing, die ich schon vom Vorjahr kannte, hat einen Auszug aus einem Roman gebracht und ein Mundartdichter ein paar sehr lustig launige Texte, die ihm zu englischen Songs eingefallen sind.

Dann wurde das Brot aufgeschnitten, die Ostereier ausgepackt, das Salz, die Butter und das Grammelschmalz, ein püaar kleine österliche Süßigkeiten gab es auch, Wein uind Wasser und es begann das österliche Schmausen.

Dann ging es, für die, denen es zu kalt war, zum Aufwärmen in die „Seedose“ zurück und ein paar der „Ecetera-Hefte“ hat mir Eva Riebler auch wieder geschenkt.

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2016-03-26

Osterspaziergang am Viehofner See

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 20:15
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Der Osterspaziergang der literarischen Gesellschaft St. Pölten, entweder am Samstag vorm Palmsonntag oder am Ostersamstag, hat schon Tradition.

2000 bin ich, glaube ich, das erste Mal, noch unter der Leitung von Alois Eder mitgegangen, von St. Pölten bis zum Bootshaus und habe meine Osgtereiergeschichte aus der „Viertagebuchfrau“ gelesen, dann kam eine Pause und wir  sind wieder 2007 oder 2008  mit der Ruth und dem Robert Eglhofer, ich glaube, in den Kaiserwald gegangen. Gelesen habe ich “ Harland- Stadt“, es gab ein Ostereierverstecken und ab 2009 gings dann immer um den Viehofner See mit einem Picknick, wenn es das Wetter erlaubte oder gleich in die „Seedose“, wenn es regnete, kalt war oder schneite.

Gelesen habe ich immer einen Text mit St. Pölten Bezug, sowieit vorhanden, aber irgendwas hat sich immer gefunden, das „Sommer am Wasser“, meine „Frequencygeschichte“, den „Hochschwabblick“ etcetera, kann man alles nachlesen und die Fotos anschauen, die der Alfred machte, wenn er mitgegangen war.

Das Publikum hat gewechselt, der Ruth und die Robert sind verschwunden und haben sich inzwischen auch getrennt,  Manfred Lagler-Regall meinen eifrigen Kommentierer habe ich dort kennengelernt, Maria Seitz, Eva Riebler und und und heuer war es wieder etwas kalt und noch naß vom Regen und elf Damen und zwei Männer, der Manfred Lagler-Regall und der Alfred sind mitmarschiert und zum Lesen hatte ich die „Fatma-Szene“ aus meinem neuen Buch, das ja zum Thema passend von der „Sommerfrische in Harland bei St. Pölten“ handelt, allerdings ist es ein Sommer- und kein Osterbuch.

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Wir sind ja schon ein paarmal um den ganzen See herummarschiert und haben som wie im letzten Jahr, das Picknick, es gibt dann ja immer ein Ostereierpecken bei der Aussichtswarte gemacht, aber diesmal waren die Leute nicht sehr gehfreudig, weil eben sehr windig und kalt.

Ich habe diesmal noch bei diesen Sitzgelegenheiten, die ausschauen, wie aus dem Museumsquartier, zum Lesen begonnen, dann gings ein Stückerl weiter zu einem Bankerl und eine Dame las ein Gedicht von Berthold Brecht „An die Nachgeborenen“.

Es werden ja nicht immer eigene Texte gelesen, so las Eva Riebler ein Stück aus den „Legenden“ von Gesa Olkucz, weil sie das Buch für „Etcetera“ besprochen hat. Und Manfred Lagler-Regal, der ja sehr religiös ist, hatte einen Text zu Ostern passend, zur „Auferstehung.“

Maria Seitz brachte einen Dialog von einem Paar, die in ein zu großes Haus eingezogen ist, dann gab es noch Gedichte, besinnliche Texte, etcertera, bevor es  zurück zur „Seedose“ gegangen ist, wo es das Picknick diesmal, bei heißen Tee oder Schokolade, gegeben hat.

Den Osterspazierung des ersten Wiener Lesetheaters der ja immer am Ostermontag durch die verschiedenen Bezirke Wiens gegangen ist, gibt es nicht mehr, habe ich gehört, schade er war ja sehr interessant, aber den der LitGes wird es vielleicht noch geben und wenn das Wetter im nächsten Jahr wärmer  ist, wird er vielleicht auch wieder länger und ausführlicher sein.

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2015-03-28

Zum Osterspaziergang nach St. Pölten

Filed under: Uncategorized — jancak @ 20:47
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Den Osterspaziergang der LitGes, habe ich, glaube ich, 2000 oder 2001 das erste Mal besucht, damals habe ich aus der „Viertagebuchfrau“, die Ostereierszenen gelesen und bin mit Alois Eder und Doris Kloimstein die Traisen entlang bin zum Bootshaus gegangen, dann war eine Pause, 2007 oder 2008 sind wir  wieder mitgegangen, da war es im Kaiserwald, Eva Riebler war schon da, Robert Eglhofer, Ruth Aspöck, Alois Eder hat Elegien gelesen, ich meine „Harland-Stadt-Geschichte“, es gab ein Ostereinersuchen und ab 2009, da habe ichschon gebloggt um oder zum Viehofnersee.

Anfangs war noch Robert Eglhofer dabei und auch Alois Eder, der Professor im Rollstuhl und viele andere, die Berichte kann man nach lesen und die Runden waren mehr oder weniger lang, mit anschließenden Picknick bzw. Eierpecken, vor zwei Jahren sind wir, glaube ich, nur in der „Seedose“ gewesen.

Wenn der Alfred mit war, gab es schöne Foto und ich habe immer möglichst St. Pölten spezifische Texte, sofern vorhanden, ausgesucht, den Brief den ich an den Bürgermeister bezüglich Frequency geschrieben habe zum Beispiel oder den Sommertext mit meinen Rundfahren um den Viehofnersee und die Spaziergänge der literarischen Gesellschaft finden immer entweder am Samstag vor der Karwoche oder am Ostersamstag statt.

Diesmal war es wieder die Woche vor der Karwoche, wo ich eigentlich nicht nach Harland fahren wollte, der Alfred fährt aber inzwischen ohnehin jede Woche, um im Garten zu arbeiten oder mit seiner Mutter einkaufen zu fahren, so daß es kein Problem war, mitzufahren, nur leider war das Wetter nicht ganz so gut, sondern ziemlich kalt, so daß ich mit der dünnen Lederjacke schon am Markt gefroren haben.

Würstel gab es diesmal auch keines, weil der Würstelbrater offenbar krank und ich bin mit dem Rad gefahren und da der Markt ja schon nach zwölf schließt, hätte ich bin drei ein ziemlich langes Loch gehabt, so bin ich mit dem Alfred zurück, zum Mittagschlaf, der mich dann wieder zum Rad gebracht hat.

Diesmal vierzehn Personen, zehn Frauen und vier Männer, glaube ich, die Ingrid ist noch nach gekommen und ich habe nur recht wenige gekannt und von noch weniger weiß ich die Namen, so daß ich mich mit der Zuordnung der Texte schwer tun werde.

Es gab aber diesmal eine längere Runde um den See mit drei Lesestationen, die Riki hat wieder den „Osterspaziergang“ aus dem „Faust“, gelesen, wie offenbar jedes Jahr.

Ein Herr, der zu den Schreib Jour fixes geht, die es bei der LitGEs gibt, hatte Texte zu „Ich- Es- Über-Ich“, Miniaturen, die dort Thema waren und dann noch etwas zur „Heiligen Dreifaltigkeit“, sehr interessant und lustig und ich bin ja inzwischen auch in eine Schreibgruppe gegangen, die der Robert Eglhofer von St. Pölten nach Wien mitgenommen hatte und so war mein Ostertext mit St. Pölten Bezug, diesmal der „Kokosnuß-Text“, der ja auch sehr flott und lustig ist.

Eine Dame hatte einen längeren Text über eine Lehrerin, die eine Kontaktanzeige aufgibt und die Ingrid Reichel, die erst später gekommen ist, brachte etwas von einem französischen Philosophen, mit ihr diskutierte ich beim Picknick, das aus Brot, Schmalz, Eiern und Wein bestand lange über den neuen Houllebecq, da sie ihn offenbar ganz anders als ich verstanden hat und beim Rückweg habe ich dann noch den Manfred Lagler Regall getroffen, der mir ja immer wieder interessante Kommentare schreibt und habe mit ihm Bücher getauscht, dann bin ich mit dem Rad zuerst nach Harland und später mit dem Alfred nach Wien gefahren, da die Osterferien für mich erst in ein paar Tagen beginnen.

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