Literaturgefluester

2021-05-11

Anwesende Abwesenheit

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:40
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Jetzt habe ich mich doch statt ins Literaturhaus zum „Tag der Freiheitdes Wortes“, organisert von GAV-Mitglied Monika Gentner zu gehen in die „Alte Schmiede „gestreamt, um mir den letzten Abend der zweiten „Dichterlohstafel“ zu geben. Da habe ich ja die ersten dreieinhalb Abende sozusagen versäumt,obwohl ich mich in diesem Jahr schon viel mit Lyrik beschäftigt habe und sogar einen der vorgestellten Gedichtbände schon gelesen habe.

Mila Haugova und Margret Kreidl habe ich ja aus technischen Schwierigkeiten versäumt und statt mir vorige Woche Leta Semadeni und Peter Einzinger zu geben habe ich mich ins Literaturhaus zu Gustav Ernst dessen Fanin, ich schreibe es wieder, ich ja ein bißchen bin und gestern ins Literaturhaus gegangen, um einen großen Dichter wieder zu hören und dabei Julian Schutting und Ursula Krechel versäumt.

Ich weiß, ich kann das alles wahrscheinlich nachhören, nehme mir aber wahrscheinlich nicht die Zeit dazu, also heute den letzten Lyrikabend, wo der dritte Lyrikband der1981 in Berlin geborenen Nadja Küchenmeister vorgestellt wurde, die war abwesend, beziehungsweise saß sie in ihrem Berliner Zimmer, wo es schöne Photografien zu sehen gab, von denen sie dann auch den Dichterhoh-Kurator Michael Hammerschmid einiges erzählte und der fragte sie zu dem Märchenfhaften in ihrem Gedichtband, den ich ja „Schöffling und Co machtes möglich, schon gelesen habe, also bin ich gar nicht so lylrisch unbedarft und auch die 1982 in Minsk geborene Volja Hapeyva habe ich“ schon gehört, hat sie doch erst vor kurzem in der „Alten Schmiede“ ihren Debutroman vorgestellt und ich habe inzwischen auch einen anderen Roman eines belarussischen Autors gelesen und Volha Hapeyeva, deren Band „Mutantengarten“ eine Auswahl ihrer bisher erschienen Gedichte in der “ Edition Thanhäuser“erschienen ist und von Uljana Wolf, Martina Jakobsen und Matthias Göritz üersetzt worden sind. Zwei davon hat die sehr gut deutsch sprechende Volha Hapeyeva auch auf Belarussis ch gelesen und Michael Hammerschmid dann die deutsche Version. Es gab ein Gespräch zwischen den beiden und Volha Hapeyeva war ebenso abwesend, beziehungsweise zugeschaltet.

Nur Herbert j Wimmer, der am zweiten Mai seinen siebzigt en Geburtstag hatte, wie ich „Wikipedia“ entnahm, wo bleibt das Fest, auf dem ich mit ihm anstoßen kann, Corona hat es wahrscheinlich verhindert und ich habe den regelmäßigen Literaturveranstatungsbesucher aus diesem Grund schon länger nicht mehr live gesehen, ihn aber gestern per Stream im Literaturhaus Fried-Gedichte lesen gehört, war in der“Schmiede“ anwesend und stellte den sechsten oder was auch immer Band seiner bei „Klever“erschinen100-Gedichtreihevor. Der erste Band ist 2009 erschienen und ist ElfriedeGerstl gewidmet oder auf jeden Fall hat er nach ihremTod wieder Gedichte zu schreiben angefangen und las sich jetzt durch die hundert Gedichte des neuen „schon zeit im kontinuum“ heißenden Band.

Da gibt es Haikus lange oder kurze und auch ein paar Langgedichte und Mchael Hammerschmid sprach dann die neuen Gedichtformen an, die Herbert J Wimmer immer wieder neu erfindet und dersagte, daß er als er noch ins Kaffeehaus gegangen ist, sich dort immer Worte aus der FAz der NNZ oder der Süddeutschen Zeitung geschöpft und für sich verwendet hat.

Es gibt auch ein Elfriede Gerstl Memorandum oder eine hommage an die Besitzerin des Cafe Korbs Susanne Widl, die Elfriede Gerstl einmal zum Geburtstag einen täglichen ersten Brauenen gestiftet hat.

Interessant, interessant, die neue „Dichterloh-Reihe“. Jetzt habe ich die „Freiheit des Wortes“ zwar versäumt. Man kann aber nicht alles haben und kurz habe ich auch in die „Albertina“ vorbeigeschaut, da mir meine Bank in der letzten Zeit immer die Streams zu ihren Galeriebesuchen schickt.

2021-05-10

Hundert Jahre Erich Fried

Der „Erich Fried-Preis“ an Esther Kinsky 2020 konnte Corona bedingt nicht, wie wahrscheinlich geplant im vorigen November vergeben werden, denn da fand ja immer im Literaturhaus entweder die „FriedPreisverleihungoder sogar die „Fried-Tage“mit einem umfangreichen Programm statt, das ich mir regelmäßig angesehen habe.

Groß war daher die Überraschung im Mai/juni Programm sowohl das Portrait von Erich Fried, als auch die Ankündigung der Preisverleihung und einem Erich Fried Programm zu sehen, was genauer betrachtet und klar für die Fried Spezialisten nicht so ungewöhnlich ist, denn Erich Fried wurde 6. 5. 1921 in Wien geboren und am 22. 11. 1988 in Baden Baden gestorben und ich wiederhole, ich bin keine so besondere Fried Spezialistin, habe auch nur eher wenig seiner Gedichte gelesen und ihn, glaube ich ,auch nie live gesehen, was wie ich ebenfalls betone, meine Schuld ist und mir im nachheinein sehr leid tut, denn er war in Wien in den Achtzigerjahren und hat da im NIG gelesen und der Alfred hat mich auch aufgefordert hinzukommen, aus irgendeinen Grund wollte ich das nicht.

Bin also selber schuld und zu den Fried-Veranstaltungen wie schon geschrieben eher regelmäßg gegangen, also höchstwahrscheinlich auch zur Preisverleihung an Esther Kinsky. Der Preis wird da ja immer von der „Fried-Gesellschaft“ vergeben, die sucht sich immer einen Alleinjuror aus, diesmal war es Maja Haderlap, die dann die Preisträgerin, was auch ein Unikum ist, allein bestimmt.

Und da das Literaturhaus ja die Veranstaltungen streamt und dann vier Wochen ins Netz stellt, hätte ich mir die Preisverleihung Online anschauen können, was ich auch sicherlich getan hätte, hätte die Ruth da nicht ihre dritte Runde ihres Grillparzer-Privatissimums veranstaltet und da hatte ich ihr quasi das Kommen versprochen. Zweites war das ja in Zeiten, wie diesen eine der wenigen Gelegenheiten aus dem Haus zu kommen, was vor allem bei schönen Wetter sehr wichtig ist, habe ich mir gedacht und den Stream kann ich ja nachholen.

Leider war das aber bis Montag Nachmittag, wo dann das restliche Programm begann, nicht möglich, beziehungsweise der Stream noch nicht eingestellt, so daß ich jetzt nur darüber schreiben kann, daß ihn die 1956 in Engelskirchen geborene Ester Kinsky bekommen hat, die schon auf einigen Buchpreislisten stand und einige Preise gewonnen hat, ich aber noch nichts von ihr gelesen habe und, wie schon erwähnt, Maja Haderlap, die „Bachmann-Preisträgerin“ von 2011, die Laudatio hielt und Andrea Mayer, die Kunststaatssekträrin, hat den Preis wahrscheinlich übergeben und Daniela Strigl die Laudatorin vorstellte und am Montag Nachmittag begann dann das übrige Programm in der Bibliothek, diesmal wieder vor dem schönen Fried Portrait von Hedi Heide, das ja, glaube ich, eine Zeitlang verschwunden war.

Anne Zauner, die das Ganze, glaube ich, kuratierte, hat eröffnet und dann kam Volker Kaukureit von der Nationalbibliothek, der, glaube ich, das Fried-Archiv verwaltet und führte durch das Leben Frieds an Hand von Bildern beziehungsweisen Gedichten, die Herbert J. Wimmer las. Eigentlich tat er das an Hand eines Briefumschlages den „Wagenbach“, der Fried-Verlag an den Autor nach London sandte, wo der die verschiedenesten Dinge, zum Beuspiel Notizen für eine Lesung aber auch die für einen Tee aufnotiert hat, denn Fried war ein Sammler, um nicht zu sagen, ein Messie hat nichts weggeworfen, so daß ein ganzer LKW eines Tages vor die NB angefahren kam und das ganze Konvolut in unzähligen Schachteln auslud.

Dann folgte eine kurze Beschreibung des Lebens des 1921 Geborenen. Man sah den kleinen Erich im Matrosenanzug und hörte einen Text, wo er sich beklagte, daß er nicht so so sportlich, wie die anderen Kinder war. Er hat sich durch Schauspielkünste geholfen, wurde dabei entdeckt und sollte bei einer Raimund-Aufführung mitspielen, den er als Märchendichter beschrieb, uje, uje.

Da wurde ich dann unterbrochen, weil das Telefon läutete und sich Peter Czak meldete, um sich sich zu erkundigen, wie es mir ging. Als das geklärt war, war Fried schon in London, da ist er ja vor den Nazis geflohen, hatte Kontakt zur Joung Austra und da viele Dichter kennengelernt, darunter Arthur West, füge ich an, dessen Trauzeuge er war. Er hat in dieser Zeit eher konventonell gedichtet und noch eher Schiller Oden ausgestoßen, wie Volker Kaukoreit anmerkte. Dann wurde er experimenteller und politischer wurde er auch. Sehr politisch sogar, wenn er sich traute, Ulrike Meinhof in gleicher Reihe ,wie Rosa Luxemburg stellte und dann gab es auch ein Gedicht, das sich mit der Einreihung von links und rechts beschäftigte.

Berühmt sind aber auch seine Lliebesgedichte, obwohl das „Es ist was es ist“ gar nicht aus diesem Band stammt und die Vietnam-Gedichte mit denen er, glaube ich, bekannt geworden sind. Die wurden von „Wagenbach“ vor drei Jahren wieder aufgelegt. Ich habe sie gelesen und sie wurden in den letzten Tagen auch verstärkt aufgerufen, womit man sieht, daß mein Blog vielleicht gar icht so unbedeutend ist, wie er vielleicht scheinen könnte.

Erich Fried war also sehr politisch und gar nicht so unbekannt waren mir seine Gedichte auch nicht. Denn das „Es ist was es ist“ zitiere ich ja sehr oft und dann auch das „Zweifle nicht an dem, der dir sagt, er hat Angst, aber habe Angst vor dem der dir sagt, er kennt keine Zweifel“

Das, habe ich mir gedacht, könnte man in Zeiten, wie diesen, für die abwandeln, die man vielleicht für Corona -Leugner hält: „…aber hab Angst vor denen, die dir sagen, es gibt keine Alternative!“

Aber jetzt ist dieses Thema ohnehin schon vorbei, denn der Bundeskanzler hat ja jetzt sehr euphorisch erklärt, daß die Geschichte im Juli vorüber wäre, da die Zahlen heute zum ersten Mal unter tausendund man ja nächste Woche mit Test, Impfung, Registrierung und Maske ins Wirthaus gehen kann.

Erich Fried war viel in Deutschland unterwegs, ist 1962 das erste Mal wieder nach Österreich gekommen und war 1988, da war er schon sehr krank, in Baden-Baden, hat da zur Reichskristallnacht gesprochen, wurde aber nach der Veranstaltungins Krankenhaus gefahren und ist dort bald verstorben..

Dann gabs eine Spezialeinlage, hat doch nämlich ein Herr ein Typoskript dem Literaturhaus vermacht, denn er hat für Fried einmal ein Gedicht auf Spanisch übersetzt. Jetzt wurde der Text in der FAZ veröffentlicht und Anne Zauner hat ein schönes Geschenk erhalten und dann erschien Klaus Fried, der1969 geborene Sohn und Filmemacher, der auch einen Film über seinen Vatergedreht hat, den ich, wenn ich mich nicht irre, schon bei den Fried-Tagen gesehenhabe.

Da war auch die 2015 verstorbene Cathrine Boswell Fried,die Mutterda, denn Erich Fried war dreimal verheiratetund der Sohn erzählte im Gespräch mit seinem österreichischen Filmproduzenten Ralp Wieser und dem Moderator Michael Omasta, daß im Hause Fried zwar viel Deutsch gesprochen wurde, der Vater mit seinen Kindern aber nicht so sprach. Dann war es Punkt sechs und ich hättte da der nächste Programmpunkt erst um sieben begann, eigentlich die geplante, aber verschobene Stunde abhalten können, konnte aber in der Pause doch den Livestream der Preisverleihung, die inzwischen eingestellt wurde, nachholen.

Dann kam die Präsentation der bei „Wagenbach“ wieder aufgelegten Erinnerungen „Mitunter sogar lachen“, wo zuerst der Schauspieler Bardo Böhlefeld ein paar Texte, darunter die Geschichte, wie sich die Schüler im Wasa-Gymnasium, das Fried besuchte, die jüdischen mit den Hitler- Jungen scheinbar oder wirklich prügelten, weil sie ja eigentlich miteinander befreundet wurde, las.

Dann kam ein von Günter Kaindlsdorfer moderiertes Gespräch mit Theresa Präauer, die ja auch einmal den „Fried-Preis“ gewonnen hat, Josef Haslinger und der „Wagenbach-Verlegerin“ Susanne Schüssler, die zugeschaltet war, wo Josef Haslinger bekannte, daß er in seiner Jugend ein großer Fried Fan war, ihn öfter in Wien hörte und auch als „Wespennest Redakteur“ und GAV-Generalsekretär einige diesbezügliche Veranstaltung organiserte und ihm beim ersten österreichischen Schriftstellerkongreß 1981, bei dem ich nicht dabei war, kennenlernte. Dann wurde der gegenwärtige Stellungswert von Erich Fried diskutiert und besprochen welchen Stellenwert er in der heutigen Lyrik hat und da ist die politische Lliteratur eher in den Poetry Slamszene zu finden, wie Teresa Präauer betonte, die auch Armanda Gorman, die schwarze Dichterin erwähnte, die bei Joe Bides Amtseinführung offenbar ein sehr politisches Gedicht aufführte.

Interessant, interessant und Günter Kaindlsdorfer, der die Diskussion, wie ich meinen würde, eher beschwichtigend führte, bekannte zum Schluß, daß er seinen Beitrag zur Förderung der Lyrik leiste, in dem er seiner Familie mehrmals in der Woche Gedichte vorliest und offenbar sind auch ein paar von Erich Fried dabei.

Der letzte Programmpunkt war ein Fim von Danielle Proskar „Der Dichter im Porzellanladen“, der auf ästhetisch schöne Weise noch einmal durch das Leben des Dichters führte. Leider war der Ton am Anfang verschwunden, so daß der Film wiederholt werden mußte. Volker Kaukureit war im Literaturarchiv zu sehen, wie er dem Schauspieler Peter Simonischek seine Schätze zeigte, ein Lehrer des Wasa- oder jetzt Fried-Gymnasium führte durch sein Archiv. Es ging nach England und auch zu alten Filmaufnahmen, die Erich Fried bei einem Club 2 zeigte, bis zu seinem letzten Auftritt in Baden Baden.

Interessant, interessant durch das Leben des Dichters zu gleiten, ein Fried-Symposium, wie ich es mir wünsche. Wiedermal etwas gelernt und morgen könnte es noch einmal zum „Tag der Freiheit des Wortes“ zum Tag der Bücherverbrennun am 10. Mai 1933 ins Literaturhaus gehen, die ich sehr lange für die GAV organisierte und der jetzt von Monika Gentner gestaltet wird, was ja auch zum Thema passt, denn ich kann mich erinnern, daß ich im Jahr 2003, wo ich die Veranstaltung zum ersten Mal im Literaturhaus organierte, Volker Kaukoreit bei einem Interview für Radio Orange kennenlernte, der dort für eine Fried-Veranstaltung eingeladen war, die dann, glaube ich, abgesagt wurde.

2021-05-07

Fünfzig Jahre Podium

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 21:52
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Die Zeitschrift „Podium“in der ich in den Achtziger-oder neunzigerjahren auch einige Texte hatte, gibt seit fünfzig Jahren.

1971 wurde der Lteraturkreis podium von Wilhelm Szabo, Ilse Tielsch, Alois Vogel und Alfred Geßwein gegründetund, es gibt die Zeitschrift, die Sommerlesereihe, die „Podium Portraits“ und noch andere diverse Veranstaltungen, wie die „Lockstoffe“, bei denen ich auch einige Male war und so sollte das, wie Barbara Neuwirth heute im Literaturhaus erwähnte, mit einem großes Fest mit Musik und viel Publikum gefeiert werden.

Corona hat das, eh schon wissen, verhindert und so hat Barbara Neuwirth, die ich ja erst am Montag in der „Alte Schmiede“ Ilse Tielsch gelesen hat und die offenbar im Vorstand ist, nur das zu diesem Anlaß erschienene Themenheft, das den Siebzigerjahren gewidmet ist, vorgestellt und drei Autoren eingeladen ihre diesbezüglichen Texte zu lesen.

Die erste war die 1983 in Wien geborene Historikerin Waltraud Schütz, die den Kampf einer unehlichen Mutter, um das Sorgerecht ihres Sohnes Moritz und den Ärger den sie mit dem Vormund hatte, schilderte. Ja in den Siebzigerjahren wurde das Familienrecht geändert und die freie Liebe, beziehungsweise das Recht auf Abtreibung wurde auch erkämpft und so hat die 1946 geborene Schauspielerin Hilde Berger, die zehn Tage geschildert, die sie 1976 in der Mühl-Kommune verbrachte und dann kam die Politik, denn die Siebzigerjahren, in denen ich ja studierte, waren sehr links, es gab auf den Unis maoistischeund marxistische Arbeitskreise, wie Barbara Neuwirth suffisant lächelnd erwähnte, die Alleinregierung Kreiskys, die die sozialen Reformen und die Gesetzesänderungen möglich machten und so kam ein politisch-satirischerText des 1955 geborene Lehrers und Kabaretisten Hannes Vogler, der seinen Text „So starb eine Partei nannte“. Aber diesen Roman hat ja schon Jura Soyfer in den dreißiger Jahren schreiben wollen und ich war ein bißchen erstaunt, daß Barbara Neuwirth die Siebzigerjahren mit diesen Themen und drei mir eigentlich unbekannten Autoren präsentiere. Texte von Manfred Chobot und Peter Paul Wiplinger, ebenfalls lange Mitglieder gibt es in dem Heft aber auch.

Kann ich mich ja an die Vierzigjahresfeier, wo es ein Fest und ein volles Haus mit den „Podiums-Mitgliedern“ statt Maske und Desinfektionsmittel gegeben hat, erinnern bei dem ich, glaube ich, auch das damalige Themenheft nach Hause gebracht habe. Ein Buffet hat es wahrscheinlich auch gegeben.

Jetzt hat Barbara Zwiefelhofer nur auf das Heft, das man sich besorgen soll, hingewiesen und Barbara Neuwirth auf das nächste Jahr in dem das Fest nachgeholt werden soll.

Mal sehen, ich bin gespannt und habe auch gute Erinnerungen an den Literaturkreis, war bei vielen Veranstaltungen, habe auch einige Portrait-Heftchen gelesen und erst am letzten Samstag von Doris Kloimstein, die offenbar auch „Podium-Mitglied“ ist, den heurigen Gedichtefolder, die die immer im März und ein Portrait für das sie das Vorwort geschrieben hat, überreicht bekommen.

2021-05-06

Betriebsstörung des Gustav Ernst

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 21:40
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Ich bin ja, wie ich immer schreibe, eine Fanin des1944 geborenen Gustav Ernst, habe schon viel von ihm gelesen und habe ihn, als das noch möglich war, auch öfter im Literaturhaus oder bei anderen Veranstaltungen getroffen und mich dann mit ihm unterhalten. Ist er doch als realistischer Autor sozusagen für mich ein Vorbild und dann noch Drramatiker beziehungsweise Dialogeschreiber, ein Genre mit dem ich nicht so kann.

Er hat die „Leondinger Akademie“ mit Karin Fleischanderl gegründet und gibt die Zeitschrift „Kolik“, hinaus, seit er das „Wespennest“ verlassen hat, das er ja, glaube ich, auch mitbegründet hat und ist sehr affin imLliteraturbetrieb, juror beim“Priessnitzpreis“, Mitbegründer des „Hochschullehrgangs für Sprachkunst“ und und und…

Ich bin das auch oder will das besser sein, habe jedenfalls schon sehr viel und sehr früh überden Literaturbetrieb geschrieben, als man mir noch allenhalben sagte, daß man das nicht kann oderdarf. Ich bin auch keine Krimischreiberin, weil ich Morde und Gewalt nicht beschreiben will, habe mich aber im „Tod eines Jurmitglieds“ damit beschäftigt. Das war, glaube ich, in den Neunzigerjahren,wo ich nach dem Muster eines Allan Wilton- Hefterls, zwei Inspektoren und ein Kommissar und einer toten Literaturkritikerin einen Krimi, der keiner ist, geschrieben habe und den Kommissar eine Reihe von Autoren besuchen ließ, um den Mörder zu finden.

Dann wars kein Mord und den Krimi habe ich auch nirgends untergebracht, ist aber in den „Schreibweisen“ erschienen und ich habe dann noch öfter über den Lteraturbetrieb geschrieben. Eigentlich sehr oft. In der „Dora Faust“ und in der „Heimsuchung“, meinem ersten „Nanowrimo“ auch. Da gehts dann schon, um das „Institut der Sprachkunst“ und einige Autoren, die dort studieren.

Das Buch habe ich Gustav Ernst einma lmit dem „Wunderschönen Tintentraum“ gegeben, weil ich auch einmal einen Textin den „Koliken“ hatten, im „Wespennest“ hatte ich mal einen und Gustav Ernst hat, glaube ich, auch über den Lliteraturbetrieb geschrieben. 2009 in „Helden der Kunst, Helden der Liebe“ bei „Sonderzahl“ erschienen. Da habe ich ihn nach den Vorbildern angesprochen. Worauf er, glaube ich, abwehrte und sagte es gäbe keine solchen, sondern nur Typen.

Bei meinem Krimi gab es die und Judith Gruber,der ich es zeigte, sagte mir, ja die „Gerstl“ habe ich sofort erkannt und ich habe leider vergessen, wer das Vorbild war, das sie dafür gehalten hat? Jetzt sagte Gustav Ernst das, im Literaturhaus wieder,denn es ist ein neues Buch erschienen, das ein Krimi oder eine Satire auf den Literatubetrieb ist, wie Barbara Zwiefelhofer in ihrer Einleitung erklärte und ich dachte „Aha,interessant, es gib talso auch Leute, die etwas Ähnliches machen und Gustav Ernst erklärte, daß die Iidee von Karin Fleischanderl stammt. Die hat ihm einen Text gegeben und gesagt „Mach was draus!“ und da hat er eine Satire auf den Literaturbetrieb geschrieben, die eigenlich kein oder schon ein Krimi ist, dennn da kennt er sich nichtso aus und ist auch kein Krrimischreiber, hat abe reinen Roman in Dialogform geschrieben und das ist sein Genre, da kennt er sich aus.

Es gibt sechs Personen, wie er im Gespräch mit Sebastian Fasthuber erklärte und beginnt, daß eine Nora Eschenbach, offenbar eine Lehrerin visavis dem Literaturhaus sitzt und da auf ihre Freundin Olga wartet, die war bei einer Lesungvon einem Philiph Semmelweiß, einem Bestsellerautor und dann kommt es zwischen den beiden Frauen auf ein Geschimpfe auf den Literaturbetrieb. Das ist offenbard auch Gustav Ernsts Spezialität und vorher gab es noch ein Gespräch, was gute Literatur sei?

Da gibt es auch schon Bücher darüber und ich bin ja eine, die sagt, daß ich nicht weiß, was das ist oder das eigentlich alles für mich eine solche sei? Gustav Ernst ist da offenbar anderer Meinungund meint, es gibt soviele schlechte Bücherund die beiden Frauen meinen das offenbar auch. Dann gibt es noch eine dritte Frau, eine Literaturkritikerin, die ermordet wird und drei Männer, zwei Autoren und einen Kritiker, glaube ich, der eine ist der Bestsellerautor, der andere heißt Joachim Trotta und hat sich vor seinem Fenster eine Mauer bauen lassen, worauf er einen Monolog gegen die Natur hält und die letzte Lesestelle war dann noch eine Beschimpfungsorgie, wo sich die beiden Autoren gegenseitig beschimpfen.

Also sehr viel Geschimpfe, weil es keine gute Literatur und nur schlechte Autoren gibt. Jeder ist schlechter, als der andere und nur man selber gut und spannend ist auch, daß Gustav Ernst andeutet, daß der Mörder für alle überraschen war.

Vielleicht wurde die Kritikerin auch von einem Ast, wie weiland Ödön von Horvath erschlagen, könnte ich unken, wird aber nicht so sein und ich füge an, daß ich auch keinen Krimi schreiben kann und bezüglich des Literaturbetriebs wahrscheinlich durch mein Bloggen viel milder bin, als ich das früher war, auf das Buch aber sehr neugierig bin. Vielleicht kommt es einmal zu mir und dann kann ich es ja mit meinen Literaturbetriebssatiren vergleichen und über der Präsentation dieser Literaturbetriebssatire hätte ich fas taufden zweiten „Dichterloh-Abend“ vergessen, den ich mir eigentlichsehen wollte, aber der Literaturbetrieb geht bei mir vor der Lyrik und Gustav Ernst vielleicht auch und da kann ich noch anfügen, daß er im letzten „Falter“ ein Portrait hat, wo er beschreibt wie er das Covidjahr überlebte.

2021-05-04

Be- und Entgrenzung im „Dichterloh“

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 21:44
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Schon wieder Lyrlik-Festival in der „Alten Schmiede“, natürlich, denn das erste „Dichterloh-Festival“, das Anfang des Jahres stattfand, wurde ja lockdownbedingt vom letzten Jahr nachgeholt und wenn man so will, ist dieses zweite Corona-Jahr für mich ein sehr lyrisches, obwohl ich, wie immer schreibe, kein besonderer Lyrikfan bin, ich schreibe keine solche, nur hin und wieder ein Gedicht und habe jetzt auch ein zweites Corona-Gedicht an Erika Kronabitter geschickt, die einenText für den Feldkircher-Literaturbahnhof haben wollte.

Aber dieses Jahr hat es für sehr viel Lyrik gegeben, so habe ich drei Gedichtbände gelesen,das erste „Dichterloh-Festival“ zum großen Teil gehört, ein „DichtFest“ und wenn es in der „Gesellschaft“ auch keinen richtigen Lyrikmonat gab und auch noch keine „Lyrik der März“ , der GAV, jedoch die „Lange Nacht der Lyrik“ des „Schöffling-Verlags“gegeben und Alfred Zoppelt hat mir auch ein paar Gedichte geschickt, nachdem er in der Hauptbücherei auf Anita Schaubs Buch und mein Portrait gestoßen ist und das finde ich besonders schön und heute abend wieder „Dichterloh-Festival“ in der „Alten Schmiede“,der erste Abend der von Michael Hammerschmid kuratierten Veranstaltung unter dem Titel „Be-und Entgrenzung“, die mit den Abschiedsgedichten, der 1970 geborenen Italienerin Roberta Dapunt begann, die sie ihrer demenzerkrankten Uma gewidmet hat.

„Scheiße!“, habe ich gedacht, denn um sechs wieder eine Stunde, also konnte ich erst um sieben eingsteigen, wenn dann Mila Haugova und Margret Kreidl kommen und Mila Haugova die Slowakin kenne ich seit 2001, als sie sich für meine „Freiheit des Wortes“ meldete, die Veranstaltung dann absagte,weil sie einen anderen Leseabend hatte und dann ein paar Jahre später noch einmal las und da, glaube ich, in meiner Erinnerung da Literaturhaus oder den Eingang auch nicht ganz fand und Margret Kreidl, die ich ganz gut kenne und auch schon bei einigen Lyrikabende ein in Leipzig oder wo auch immer hörte.

Kurz nach dreiviertel eingestiegen und gedacht, jetzt komme ich in die Pause, ich kam aber in ein Standbild, hörte mir ein bißchen das Gespräch zwischen Michael Hammerschmid an, wo sie die Würde und die Stille erklärte, die man beim Pflegen von demenzkranken Menschen erlebt und erklärte Michael Hammeschied auch den italienischen Ausdruck „altro“ und, daß man einen demenzkranken Menschen nichte wirklich folgen kann und während ich all das noch überlegte, war das Band plötzlich weg und es war schon fünf und zehn nach sieben und hätte eigentlich schon Mila Haugova hören sollen, habe ich aber nicht, so habe ich das Video zurückgespult. Ganz an den Anfang bin ich nicht gekommen, nur zu der Stelle,wo Michael Hammerschied, die Übersetzer erwähnte und dann habe ich auf einmal am Seitenbord gesehen, daß die „Alte Schmiede“ sich entschuldigte, weil sie einen Internetausfall hatten und die Lesungen von Mila Haugova und Margret Kreidl aufzeichnen würde, so daß man es sich später nachhören könne und ich habe wieder etwas gelernt, aber trotzdem einen literarischen Abend gehabt und kann, wenn ich will und mir „Zoom“ auch noch den Ton hergibt, Jurenka Jurk von der „Romanschule“ bei einem Probecouching überdie Schulter schauen und morgen dann vielleicht noch ein paar nachgereichte Gedichtimpressionen nachstellen.

2021-04-30

Flugschrift Präsentation

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 21:07
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Die Flugschrift ist eine Literaturzeitschrift oder eigentlich ein Faltblatt, das von Dieter Sperl gemeinsam mit dem Graphiker Domik Hruza seit 2012 herausgegeben wird. Es gibt schon vierunddreißig Ausgaben und die letzten zwei , die von Alexandra Turek und Monika Rinck sowohl graphisch als auch sprachlich gestaltet wurden, heute im Literaturhaus vorgestellt und das Literaturhaus hat, wie Barbara Zwieifelhofer in ihrer Enleitung erwähnte, auch einige Connektions mit der Literaturzeitschrift, so hängen immer wieder Ausgabe im Liiteraturhausschausfenster, es gab zum Friedpreis– Sonderausgaben, Barbara Zwiefelhofer macht, glaube ich, auch das Lektorat und ich habe im Laufe einer Literaturhaus- Besuche auch einige dieser Zeitschriften mitgenommen und sie, wie auch, den Autor Dieter Sperl für eine sehr experimentelle Zeitschrift gehalten.

Der 1966 in Wolfsberg geborene Hauerausgeber erzählte, daß er sich für seine Zeitschriften immer einen Autor, eine Autorin aussucht, so hat Friederike Mayröcker mit Bodo Hell eine Zeitschrift gestaltete, Hannes Millesi, Ann Cotten, die Betautorin Ruth Weiss, Brigitta Falkner und noch viele andere.

Dieter Sperl erzählte im Gespräch auch, wie er zu der Zeitschrift gekommen ist. So hat er schon länger mit Dominik Hruza in der Wiener Zeitung, die Schaufensgerbeilage gestaltet, die dann aber eingestellt wurde und ist später auf die Idee gekommen, das Zeitschriftenprojekt, wo jede Zeitschrift eine eigene Faltung hat, weiter zu machen.

Domik Hruza hat auch eine Diashow mit den Zeitschriften gestaltet und dann stellte Dieter Sperl, wie offenbar auch auf seinen Veranstaltungsplan stand, die erste Autorin, die 1971 in Wien geboren Alexanda Turek vor, die die „Flugschrift Nr 32“ gestaltet hat und ihre eigentlich gar nicht so experimentellen Gedichte vorgelesen hat.

Ja man erlebt im Literaturbetrieb immer wieder Überraschungen, aber Dieter Sperl erwähnte im Gespräch, daß er die Autoren nach ihrer sprachlichen Ausrichtung auswählt und die Connection passen muß. Die Autoren müßen auf ihn und sie auf ihn zukommen und die 1969 in Deutschland geborene Monika Rinck, die den „Ernst Jand-Preis“ gewonnen hat, habe ich, glaube ich, schon im Literaturhaus, bei den „Fried-Tagen“ gehört, ihr Text zum Thema „Planbarkeit“ war experimenteller, handelte von einem Schafund der Sprache und bezog sich auch auf das Schreiben.

Am Schluß forderte Dieter Sperl die Zuhörer noch auf, die Zeitschrift zu abonnieren. Wenn man das tut, bekommt man, glaube ich, auch eine signierte Ausgabe hinzu und die anderen Zeitschriften kann man im Literaturhaus erwerben und ab Montag ist, glaube ich, auch die Bibliothek wieder offen, so daß man die Zeitschriften nach Anmeldung erwerben kann.

2021-04-29

Helmut Neundlinger liest Karl Wiesinger

Ich habe über über den 1923 geborenen und 1991 verstorbenen oberösterreichischen Dichter Karl Wiesinger ein bestimmtes Erinerungsbild, habe ich mir ja in den Siebzigerjahren als ich in der Otte Bauergasse wohnte und studierte mir sehr viele Bücher gekauft und da gab es eine „Ullstein-Reihe“ und da hat sich in meiner Erinnerung der Name Karl Wiesinger eingegprägt, was mit der Realität nicht so ganz übereinstimmen dürfte, denn das was ich das ich in einem der Regale im Harlander Wohnzimmer stehen habe der Roaman „Standrecht“ ist aus dem Jahr 1983 und in der „Edition Spuren“ erschienen. Trotzdem habe ich den Namen Wiesinger als eher unbekannten österreichischen Dichter eingeprägt und war recht erfreut, als ich im „AS-Programm“ las, daß da der 1960 ebenfalls in OÖ geborene Schriftsteller und Literaturkritiker Helmut Neundlinger in der „Dichter lesen Dichter- Reihe“ Karl Wiesinger annahm und war dann über das, was ich hörte recht erstaunt, denn Karl Wiesinger scheint eine recht schillernde Literaturpersönlichkeit zu sein und Helmuth Neundlinger, den ich schon öfter gehört habe und der, glaube ich, als eher experimenteller Dichter gilt, scheint sich sehr viel und auführlich mit dem 1991 Verstorbenen befaßt zu haben.

Johanna Öttl eröffnete und führte ein Gespräch mit Helmut Neundlinger. Nein, das stimmt nicht so ganz. Denn Helmut Neundlinger hat, was für die „AS“ eigentlich recht ungewöhnlich ist, begonnen, in dem er einen Bauernroman vorstellte oder den Lebenslauf eines Max Maetz vorstellte, der diesen geschrieben hat. Das ist, stellte sich dann gleich heraus, eines der Pseudonyme von Karl Wiesinger, der eine Dentistenausbildung machte und sein politisches Engagement mit dem spanischen Bürgerkrieg begonnen hat. Dann kam die NS-Zeit und der Krieg, wo Karl Wiesinger eingezogen war, aber auch mehrmals verhaftet wurde. Dann kam er nach Linz zurück und hat sich dort in der KP engagiert. Da habe ich mir schon dieFrage nach Franz Kain gestellt, der das ebenfalls tat und Helmuth Neundlinger erklärte später, daß er diesen schon seit seiner Schulzeit kannte, mit ihm aber eher in einem Konkurrenzverhältnis stand. Franz Kain der ja in der DDR Korrespondent der Volksstimme war, hat ihm aber zum „Aufbau-Verlag“ vermittelt, 2die einen seiner Romane genommen, ihn später aber nicht mehr veröffentlicht haben.

Das kam inder „AS-Veranstaltung aber erst später. Zuerst hat da Johanna Öttl die Einleitung übernommen und von den Tagebüchern oder dem Tagebuchprojekt erzählt, dem sich Helmut Neundlinger angenommen hat. Es gab, wie ich dem Netz entnahm, im Stifterhaus auch eine Wiesinger- Ausstellung, die er kuratierte und aus den Tagebüchern kann man den schriftstellerischen Werdegang, wie er erwähnte, ganz gut entnehmen. Denn der saß in den Siebzigerjahren oder so in Linz und war frustriert, weil er seine politischen Romane, „Standrecht“ ist einer davon, dann gibt es den „Rosaroten Straßenterror,“ den über „1938“ hat der „Aufbau Verlag“, glaube ich, genommen und die Zeit war damals wohl nicht reif politische Romane. So hat sich Wiesinger, die von Otto Breicha herausgegeben „Protokolle“, wo ich in dieser Zeit auch meine nicht experimentellen Texte hinschickte, genommen und die Figur des experimentellen Bauerndichters Max Maetz entwickelt und Otto Breicha war begeistert. Ich kann mich erinnern, daß er mir immer sehr freundlich abgeschrieben hat. Aber ich schreibe ja nicht experimentell und so gab es dann die Kunstfigur für die Wiesinger einen Lebenslauf und, ich glaube, auch eine Todesanzeige entwickelt und später igendwann einen Bauernroman herausgegeben hat.

Die politischen Romane sind in westdeutschen Romane erschienen und wurden inzwischen bei „Promedia“ wieder aufgelegt. Karl Wiesinger hat aber auch unter dem Pseudonym Frank I. Noel Spionageromane herausgegen, sowie Theaterstücke geschrieben. Ein sehr interessanter Autor also und vielleicht habe ich ihm mit einem Franz Rieger verwechselt dessen Roman „Der Kalfaktor“ 1980 bei „Ullstein“ erschienen ist.

Das passiert mir manchmal und dient dann für Überraschungen, denn ich habe mich während der Lesung im Netz bezüglich Karl Wiesinger umgesehen und bin auf interessante Details gerstoßén. Eine schillernde Persönlichkeit über dem man auch viel über den Literaturbetrieb lernen kann und ich kann mich erinnern, als ich als Studentin an meinen ersten sozialkriitschen, wie ich es nannte, Romanen schrieb, einmal der Monika, die ja auch eine kommunistische Affinität hatte, im Margaretenhof, wo sie damals lebte, davon erzählte und sie empfahl mir kommunistische Schundromane zu schreiben, was mich damals sehr empörte, denn das waren meine Romane doch nicht und ich kann jetzt im Harlander Regal nach dem „Standrecht“ suchen, das ja inzwischen von „Promedia“ aufgelegt wurde und in den Siebzigerjahren kann ich mich erinnern, bin ich öfter für einen Tag nach Linz gefahren und habe da die „Aufbau-Bücher“ von Franz Kain in einigen Bücherkisten gefunden und gekauft und Franz Kain ist sicherlich der bekanntere, wenn auch inzwischen ebenfalls vergessene kommunistische Dichter, obwohl ich ihn schon deshalb besser kenne, weil ich mit ihm ja einige Male beim Volksstimmefest gelesen habe und einmal hat er sogar, kann ich mich erinnern, einen Schirm, weil es regnete, über mich gehalten.

2021-04-26

Von der Ukraine nach Kroatien

Während wir uns hier im tiefsten Lockdown befinden und und ich sicher nicht mit grünen Impfpaß auf Reisen gehen werde, kann man das per Stream relativ einfach tun, den der1960 in Iwano-Frankiewsk geboren Juri Andruchowytsch den ich schon öfter, beispielsweise im Rahmen der „Buch Wien“ live erlebt habe, scheint ein Stipendium des Instituts der Wissenschaften oder des Literaturhauses Krems zu haben und wurde daher in der „Gesellschaft“ von Cornelius Hell vor den gläseren Vorhang gebeten, was ich insofern gut trifft, da ich erst vor kurzem eine andere Ukraininer, nämlich Natalka Sniadanko dort gehört habe und wenn ich mich nicht sehr irre, habe ich aus dem präsetierten letzten Roman „Die Lieblinge der Justiz, parahistorischer Roman in achteinhalb Kapiteln“ schon einmal gehört.

Cornelius Hell stellte Juri Andruchowytsch, der wie Natalka Sniadalko sehr gut Deutsch spricht vor und erzählte beispielsweise, daß er seinen Namen von Yuri Gagarin bekommen hätte, was der Autor dann ein bißchen in die Fktion verlegte und das Buch scheint berühmte Kriminalfälle der Geschichte mit der Fiktion zu verbinden und Juri Andruchwyitsch betonte, daß er noch nie für ein Buch soviel recherviert und dann doch sehr viel dazu erfunden hat.

Er las dann ein Kapitel von einem Kolnialwarenhändler, der in Kolomea sein Geschäft machte, sich aber auch von Magiern angezogen fühlte. Klingt interessant, ist aber wahrscheinlich kein Buch, das ich lesen würde. Die Historie liegt mir da ja nicht so sehr. Denn Juri Andruchowytsch war gerade beim Kaiser Franz Josef als Johanna Öttl in der „Alten Schmiede“ ihre zwei kroatischen Gäste ankündigte, die nach Wien gekommen waren und von Mascha Dabic zum Teil übersetzt und ganz gedolmetscht wurde und das ist interessant, denn wenn ich jemals, was ich, da ich ja wahrscheinlich keinen grünen Paß haben werde, nicht mehr tun werde, nach Kroatien komme, hätte ich kein Problem zu entscheiden ,welche Bücher ich mir diesbezüglich mitnehmen werde, denn das habe ich 2016 ja getan und mir dann auch noch ein literarisches Sovenier von dort mitgenommen. Auf jeden Fall habe ich zwei interessanten Autoren kennengelernt von denen ich bisher keine oder nur sehr wenig Ahnung hatte. Jana Volkmann moderierte und leitete die zwei Romane oder zwei Autoren ein, die, wie sie erklärte sehr unterschiedlich wären es aber auch Gemeinsamkeiten gebe würde.

Der Erste war der 1969 in Rijeka geborene Ivica Pretenjaca mit seinem Roman „Der Berg“, der eine Aussteigergeschichte zusein scheint. Denn da zieht sich der namenlose Protagonist, ein Kulturschaffender in einem Sommer für drei Monate auf eine Insel zurück um dort einen in einem Leuchtturm aufzupassen, daß es kein Feuer gibt und dort mit der Natur Verbindung aufnimmt. Er baut eine Beziehung zu einem Esel auf, hat aber auch Kontakt zu esoterischen Touristen und ich denke, auch wenn dieses Aussteigerthema nichts wirklich Neues ist, finde ich es sehr interessant, und Ivica Prtenjaca erzählte, gedolmetscht von Mascha Dabic Jana Volkmann, das Buch in Kroatien 2014 herausgekommen ist. Inzwischen hat er noch zwei andere Romae und einen Erzählband geschrieben und einer der Romane handelt in der Stadt in einer Wohnung und der namenlose Protagon, ist in der Verfilmung die schon geplant ist, wird er Bäcker heißen, ist ein interessanter Typ, was er mit dem Protagonisten des 1978 geborenen Goran Fercec gemeinsam hat, der interessanterweise auch noch Bender heißt und nicht aussteigt, sondern zurückkommt, nämlich in das kroatische Dorf, daß er kriegsbedingt verlassen hat. Jetzt in einer deutschen Stadt lebt, dort auch Gewalterfahrungen macht, bis ihm sein Vater anruft und weil die Mutter verschwunden ist, in das Dorf zurückruft.

Da gibt es dann ein Kapitel, das aus einem Monolog besteht, wo der Vater dem Sohn die Kriegserlebnisse schildert. Denn das Dorf ist leer, in den Häusern wohnen Hunde und die Soldaten haben die Besitztümer der Vertriebenen dem Vater zur Verahrung übergeben. Aus dem Htoel wachsen Bäume, die Mutter brät dem Vater Eier und Mascha Dabic hat das Buch überrsetzt, das und das ist auch interessant, in Wien vor zehn Jahren entstanden ist, denn da hatte er ein Stipendium und hat die „Alte Schmiede“ bersucht. Dann ist Jessica Beer aufdas Buch oder auf den Autor aufmerksam geworden und hat es offenbar von Mascha Dabic übersetzen lassen und ich habe zwei interessante kroatische Autoren kennengelernt. Jana Volkmann forderte das unsichtbare Publkum auch zum sich besorgen der Bücher auf. Da gibt es während des strengen Lockdown das Clik und Collektsystem und ich hätte mich eigentlich auch noch ins Literaturhaus streamen können, denn da gab es einen Überetzerabend mit der Kärntnerslowen Maja Haderlap mit der Katja Gasser ein Gespräch führte und da man den Stream, glaube ich, noch vier Wochen nachsehen kann, habe ich mich zu OE24- TV gestreamt, um mir die Diskussion zwischen Andreas Mölzer und Robert Misik über die gepalnten Lockerungsmaßnahmen, in drei Wochen alles öffnen mit Eintrittstest und grünen Paß beziehungsweise über die Impffortschritte, die heute voll angelaufgen sind, anzuhören.

2021-04-19

Marie-Therese Kerschbaumer, Elisabeth Wäger und Ilse Kilic

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:18
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Wieder Doppelpack in der „Alten Schmiede“ und man könnte auch sagen, Begegnung mit Kolleginnen, denn alle drei erwähnten Autorinnen habe ich in der GAV oder in der „Alten Schmiede“ getroffen und zuerst begann es mit der „Dichterin liest Dichterin-Reihe“ und da hat die 1938 geborene Marie -Therese Kerschbaumer, die ich beim „Arbeitskreis schreibender Frauen“ kennengelernt habe und dann immer wieder bei den GAV- und den IG-GVs getroffen habem hat sich der 2019 verstorbenen Elisabeth Wäger, die ich unter den Namen Wäger-Häusle kennengelernt habe, angenommen und sich durch ihre Texte gelesen. Johanna Öttl hat eingeleitet und Marie-Therese Kerschbaumer, als eine Weggefährtin oder Freundin, der 1942 in Rankweil Geborenen vorgestellt, die mehrere Nachworte für ihre Bücher geschrieben hatund Marie-Therese Kerscbaumer hat mit einem frühen Buch nämlich „Annas Häuser “ begonnen. Dann kam der 1983 erschinene Erzählung „Verhärtung der Puppenhaut“, wo Reinhardt Priessnitz das Nachwort geschrieben hat und Marie-Therese Kerschbaumer merkte an, daß sich Elisabeth Wäger sehr darüber gefreut hat, weil er sehr streng gewesen wäre. Marie-Therese Kerschbaumer hat dann einen Texgt über eine verstorbene Tante Stella gelesen, deren Haus ausgeräumt werden mußte in dem viele unausgepackte Schachteln oder Koffer standen, denn die Tante hat nicht einmaldie Bücher indie Regale geräumt und die mutter hat immer wieder eingeworfen, daß Tante Stella nicht lange bleiben wollte, als sie mit Deißig zurückgekommen ist. Sehr dichte beeindruckende Sätze, die immer wieder wiederholt wurden.

„Blick durch den Spiegel!“ ist 1991 in der „Edition Splitter“ erschienen, da hat Marie -Therese Kerschbaumer das Nachwort gschrieben und hinzugefügt, daß sie sich noch gut an die Präsentation erinnern kann, da gibt es einen sehr berührenden Text über einen verschwundenen Sohn, der offenbar autobiografische Bezüge hat.

Dann gibt es ein „Podium Portrait“ aus dem Jahr 2012 und andere Texte der Autorin, die auch Theatertexte geschrieben hat, die Marie Therese Kerschbaumer sehr berührend gelesen hat und immer wieder etwas dazu erzählte und ich habe wie schon erwähnt, die Autorin mehrmals getroffen und auch zwei ihrer Bücher in meinen Regalen, die offenbar doch kein GAV-Mitglied war, wie ich glaubte, da sie sich in den Schachteln befunden haben, die mir Doris Kloimstein von ihrer PEN-Ausstellung im St. Pöltner Stadtmuseum hinterlassen hat.

Die 1958 geborene lIse Kilic, die, wie im Programm steht, im „Fröhlichen Wohnzimmer“ lebt, kenne ich, glaube ich, wirklich durch die GAV, war sie doch, als ich dort aufgenommen wurde, Sekretärin oder habe ich sie schon vorher in Linz kennengelernt, als ich im Römerhof zu der Schreibwerkstatt eingeladen wurde, und sie den „Max von der Grün-Preis“ gewonnen oder dort gelesen hat? Das weiß ich nicht mehr so genau. Ich kenne sie jedenfalls schon sehr lang, war bei vielen ihrer Veranstaltungen. Sie war auch in unserer Schreibgruppe. War GAV- Generalsekretärin, jetzt, glaube ich, die Prädsidentin und hat viele Bücher geschrieben. Die „Verwicklungsromane“ mit Fritz Widhalm, ihrem Lebensmenschen, etcetera und jetzt ist bei „Ritter“ wieder ein Buch herausgekommen.

„Fadenspannung – Eine Verbündung“ heißt es und Johanna Öttl erwähnte, daß es viele Autoren verknüpft und das kenne ich von Ilse Kilic, hat sie ja einmal vor vielen Jahren, bei einer GAV-Vollversammlung oder der nachfolgenden Lesung ein Gedicht vorgetragen, daß sie Ernst Jandl gewidmet hat und bei der „Lyrik im März“ hat sie auch einmal andere Autoren ein Gedicht gewidmet. Jetzt hat sie nach Annalena Stabauers Einleitung Gedichtzeilen gelesen, die ich eigentlich für typisch Kilic gehalten habe. Der Bauch ist darin vorgekommen. Dann hat sie zwei Gedichtzeilen von Jopa Jotakin zitiert, die auch vom Bauch, aber von dem eines Fisches handeln und ist nachdem sie die Ultraschallbehandlung ihres Bauches erwähnte, zur Liebe übergegangen, wo sie meinte, daß sie die nicht mag. Dann folgte die Erwähnung der „Ode an die Masturbation“ des 1988 geborenen vietnamnesischen-amerikanischen Autors Ocean Vuong.

„Die Argonauten“ von von Meggie Nelson kamen auch vor und im Gespräch mit Annalena Stabauer stellte sich heraus, daß das Buch ihre Lektüreerfahrungen wiedergegeben hat oder soll und da kann ich mich an ein Gespräch erinnern, wo sie mir einmal sagte, daß sie keine Mainstreamautoren lesen würde. Nun diese waren mir unbekannt und daran knüpfend ihre Bezüge oder die zum realexistierenden Lebenherstellen würde. Dann ging es noch um die „Entlassung der Figuren“, was ich auch nicht so ganz verstanden habe und in der zweite Stelle, die sie las, ging es ums Zitieren und da war die Fragen, ob sie ein Buch von Fritz Widhalm abschreiben und mit Anführungszeichen, als das ihre herausgeben könne oder dürfe? Nun dazu gibt es ja das Urheberrecht, das sich damit beschäftigt, aber Ilse Kilic ist, glaube ich, sehr originell und es lohnt sich sie zu lesen. Zeichnungen sind auch dabei und im Programm steht noch, was der Verwirrtenein wenig weiterhelfen könnte „Die Bücher von Ilse Kilic sind Verbündungen. Sie verbünden sich mit Romanfiguren mit Leser*innen und Autor*innen, welche im besten Fall selbst wiederum Leser*innen sind und so den Kreislauf zwischen Literatur und Leben befeuern“.

2021-04-14

Prosa für Prosa

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 00:34
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Prosa ist nicht eine Literaturgattung, die ich auch betreibe, sondern auch der Name fürdas Projekt „Schule für alle“, wo, glaube ich, Menschen mit Fluchterfahrungen zu einem Grundschulabschluß kommen sollen und drei Studenten der Sprachkunst nämlich der 1990 geborene Sohn türkischer Eltern Muhammet Ali Bas, der 1992 in Tübingen geborene Luca Manuel Kieser und die 1992 in Wolfsberg geborene Katharina Pressl, die schon bei „Residenz“ ein Buch herausgebracht hat, haben mit Absolventen im Herbst einen Schreibprozeß begonnen, wo die ihnen wichtigen Themen, festgehalten werden sollten. Dabei ist ein Buch herausgekommen „Prosa für Prosa“ heißt es und acht Autoren und Autorinnen haben es heute im Literaturhaus vorgestellt und ihre Texte daraus gelesen.

Zuerst kamen einleitende Worte von Sassan Esmailzadeh, dann stellten die drei Herausgeber die acht Lesenden vor. Zwei davon sind keine Prosaschüler, aber auch Menschen mit Mgrationshintergrund und haben beide, glaube ich, beim „Exilpreis“ mitgemacht und den 1995 in Kabul geborenen Ibrahim Rahimi, der schon einige Veröffentlichungen hat und an senem ersten Roman arbeitet, habe ich auch erst vor kurzem in der „Alten Schmiede“ gehört. Er las ein Gedicht und die Tschetschenischstämmige Amina Kurbanova, deren Mutter ich, glaube ich, einmal bei den IG-Autoren hörte aus einem längeren Text über ihre Großmutter. Yohannes Berihu ist noch aktiv bei Prosa und las, glaube ich, genauso wie Abdul Wasi Safizadeh überseine Fluchterfahrungen, während ein anderer von seinem Studium an der WU und den Schwierigkeiten, die er es dabei gab, berichtete. Zuerst mußte er, weil kein österreichisches Maturazeugnis Extraprüfungen machen und dann, weil er erst seit Deutsch lernte und die in Syrien geborene Aya Reymaier, die im Dirndl auftrat möchte gerne Medizin studieren. Muß dazu aber erst ihre Matura machen, deshalb ließ sie sich als Sanitäterin ausbilden und arbeitet jetzt als Covid-Testerin im Parlament, was sie sehr interessant schilderte, als sie im schönen Büro des Parlamentspräsidenten stand und die aus Armenien kommende Ania Hakobian, las zuerst von ihrer Lehrerin und hatte dann einen Text über ihren Namen.

Interessant welche Themen, die Fluchterfahrungen, das geplante Studium, etcetera, den jungen Migranten wichtig sind und ebenso spannend davon in einem Text zu erfahren, deshalb sind solche Schreibwerkstätten wohl wichtig und spannend, daß sich die Sprachkunststudenten dafür interessieren,man kann dabei gleich sein Deutsch üben und Erfahrung mit der Öffentlichkeit machen, obwohl die ja in Zeiten, wie diesen aufden Onlinestream reduziert sind. Die drei Moderatoren stellten abwechselnd die Autoren vor und erzählten ein bißchen was über ihr Leben. Barbara Zwiefelhofer wies am Schluß auf die Anthologie hin und forderte zum Kaufen, Lesen und Verschenken auf.

Vorläufig kann man das auf der Homepage des Prosa-Projektes machen, später wird es die Anthologie in ausgewählten Buchhandlungen geben und interessant natürlich auch, was ich noch von den jungen Autoren hören und lesen werde.

Zwei davon habe ich schon gekannt und die Moderatoren schon bei Lesungen gehört, wie man im Literaturgeflüster-Archiv nachlesen kann. Spannend, daß sich das Literaturhaus auch, um die noch ganz am Anfang stehenden kümmert und wenn es mich vielleicht auch noch einmal einmal, vielleicht mitmeinen zweiten oder dritten Literaturgeflüsterbuch einlädt, wäre das auch sehr schön. Das Dritte das mit den Corona-Texten ist zwar noch nicht fertig, es wird aber wahrscheinlich ohnehin noch ein Weile dauern, bis ich ohne Test und Maske hingehen kann. Vielleicht lese ich bis dahin die Texte der jungen Migranten mit Fluchterfahrung, da ich aber so einen dicken Lesestapel habe, wird auch das eher unwahrscheinlich sein, außer es legt es einer oder eine für mich in den offenen Bücherschrank.

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