Literaturgefluester

2016-01-16

Weiter mit der Indie-Front

Jacquelines Vellguths Projekt, zwölf Romane in einem Jahr zu schreiben und zu veröffentlichen, hat mich dazu gebracht, mich weiter mit der „Indie-Front“ zu beschäftigen.

Vor einigen Jahren bin ich ja auf diese Formulierung bezüglich der Selbstpublisher, die damals aufgekommen sind, gestoßen, habe meine zwar gedruckten und nicht bei „Amazon“ erschienenden Bücher ebenfalls so genannt, womit ich wahrscheinlich in Konflikt mit dem sogenannten „Indie-Bookday“ komme, das ist ein Tag im März, glaube ich, wo alle aufgerufen werden in die Buchhandlungen zu gehen und sich ein Buch eines sogenannten unabhängigen Verlags, da sind „Droschl“ und ich glaube auch, „Residenz“ dabei, also alle, die nicht von großen Konzernen abhängen und sich von diesen offenbar in Schatten gestellt fühlen.

Seit einigen Jahren gibt es die „Selfpublisher“, manche von ihnen, wie man hört, höchst erfolgreich, während ich mit meinen fünfzig selbstgedruckten Büchern und meinen Vorschauen im „Literaturgeflüster“ ja höchst isoliert vor mich hinwurschtle.

Die erste, außer den großen amerikanischen Namen, die angeblich Millionen damit verdienen und die Wolfgang Tischer auf seiner Seite regelmäßig vorstellt, war Martina Gercke, die mit ihren „Holunderküßchen“ auch höchst erfolgreich war. Dann ist man daraufgekommen, daß sie viel von anderen Bestsellerautoren, wie Kerstin Gier, Sophie Kinsella, etcetera übernommen hat.

Ein Shitstorm ist losgegangen, sie hat sich aber nicht beirren lassen und hat weitergeschrieben und geschrieben.

Jetzt ist der Shitstorm vorbei und es gibt inzwischen neun Bücher von ihr.

Einige hat sie mit Katja Gschneidt geschrieben und zwei davon, nämlich „Glücksstern mit Schwips“ und „Alles nur (k)ein Mann“ mit Katja Gschneidt geschrieben, habe ich gelesen.

Auf ihrer Facebookseite gibt es immer wieder Gewinnspiele, wo man die Bücher und meistens rosa Sachen, wie sie die jungen Mädels offenbar lieben, gewinnen kann und die 1963 geborene in Hamburg lebende Flugbegleiterin scheint auch ein großes Fanpublikum zu haben.

Da man E-Bücher nicht im offenen Bücherschrank finden kann, beziehe ich mein Indie-Buchwissen nur im Internet und da staune ich über die vielen Schattenautoren, die man im Buchhandel nicht finden kann, über die die Blogger und wohl auch andere Literaturexperten, die Nasen rümpfen, die aber, nicht alle wahrscheinlich, aber  viele, höchst erfolgreich sind.

Stellt sich nur die Frage, wer wird das alles lesen?

Oder wird es gelesen? Aber wenn man auf die „Amazonseite“ geht, gibt es da Fünfstern Rezensionen zu Hauf, auch wenn die vielleicht von Freunden stammen und eine vielleicht etwas weniger euphorische Rezension oft kritisch kommentiert wird.

Vor einigen Jahren habe ich einen anderen Artikel über einen Indie Autor geschrieben, den ich über Anni Bürkls  Seite kennenlernte, nämlich den Krimi Autor und Biographienschreiber Bela Bolten.

Das Biografienschreiben hat er vielleicht schon aufgegeben, nachdem er mit seinen Krimis offenbar ebenfalls sehr erfolgreich wurde.

Inzwischen gibt es, glaube ich, sechszehn Krimis und Bela Bolten, der ja mit Krimis aus dem zweiten Weltkrieg begonnen hat, über die ich in meinem damaligen Artikel auch geschrieben habe, hat inzwischen eine neue Serie, die sogenannten „Berg und Thal Krimis“, die am Bodensee ermitteln und wo es jetzt gerade, wenn ich mich nicht irre, Fall neun, „Mordbrenner“ gibt.

Die Bücher gibt es auch als Taschenbuch, werden aber wahrscheinlich nicht so einfach in den Wiener Bücherschränken zu finden sein und die „Kindle-Bücher“ bekomme ich nicht auf meinen Rechner. Ich habe es versucht, denn ich habe einmal eines bei einem von seinen Gewinnspiele, wo man auch ein Wochenende am Bodensee, um sich den Tatort anzusehen und vom Autor herumgeführt wurde, gewinnen konnte, gewonnen.

Auch er ist sehr erfolgreich und die Krimis, in die ich mich über die Leseproben eingelesen haben, erscheinen mir sehr qualifizert.

Wolfgang Tischer, der sich auch sehr mit den Selbstpublishern beschäftigt und immer wieder Seminare macht, wie man seine Bücher selbst herausgeben kann, hat ja, glaube ich, auch einmal untersuchen lassen, was es für qualifizierte Selbstmacher gibt und Leipzig gibt es inzwischen auch Selbstpublisher-Preise.

Aber da muß man im Internet publizieren und das tue ich ja nicht, also falle ich wieder einmal hinaus und habe mich auch noch immer nicht entschließen können, es auch einmal mit dem „Amazon-Direkt Publishing“ zu versuchen, weil ich da sicher Vorurteile habe, etwas an der großen „Amazon-Kritik“ stimmt ja sicher, obwohl er der erste war, der den Markt für alle geöffnet hatte, während es vorher geheißen hat, wenn du es erst einmal selbst machst, bist du unten durch und kannst nie und und keinen Umständen einen Verlag finden!

Das scheint jetzt vorbei, denn Jacqueline Vellguth meint sogar, daß man durch viel selber publizieren erst dahin kommen kann und einige Autoren, wie Nele Neuhaus, von der ich demnöchst was lesen werde, oder Elke Bergsma, von der ich einen Band gelesen habe, sind erst durch ihre großen Selbsterkäufe zu den Verlagen, beziehungsweise die zu ihnen gekommen.

Bei mir fürchte ich, klappt das nicht, zumindest tut es das nicht im „Literaturgeflüster“, was man vielleicht mit dem großen „Amazon“ nicht vergleichen kann.

Wenn man es nicht versucht, weiß man es nicht, klar, aber die Genres, die dort Erfolg haben sind Krimis, Phantasie, Chiclits, etcetera, das schreibe ich nicht und bleibe daher wahrscheinlich bei meinen selbstgedruckten fünfzig Büchern, die ich versuche, dann im Netz zu vermarkten.

Interessanterweise kommen die meisten Anfragen von meinen Klienten, die mich dort gefunden haben, während die Autorenkollen skeptisch sind und „Eigenverlag wollen wir nicht!“ oder „Wir können nicht alles lesen, es gibt ja schon so viel!“, sagen.

Es ist wie es ist, hat Erich Fried einmal geschrieben und ich versuche mich damit abzufinden, beziehungsweise so weiterzumachen, wie ich es kann und auch weiter hüben und drüben, über den Tellerrand zu schauen, zu dem „Hanser-Experiment“: „Morgen mehr“ zum Beispiel, aber auch zu Jacqueline Vellguth, diezumindestens mir Mut machte, daß man durchaus drei Bücher im Jahr veröffentlichen kann und sich nicht dafür genieren muß und ich bin immer noch gespannt, ob sie die zwölf schafft und habe sogar schon gedacht, ähnlich wie das Buchpreislesen, das auszuprobieren, denke aber, daß ich zwar in einem Monat einen Rohtext schreiben kann. Das aber wahrscheinlich nicht zwölf Mal hineinander und selbst wenn ich es sechs oder siebenmal schaffen würde, würde ich die nächsten Jahre zum Fertigmachen brauchen und das sich Ausschreiben, das Hudeln und sich Wiederholen, ist ja zumindestens ein Thema, das sich bei mir sicher stellen würde und wo ich aufpassen sollte.

Die Idee ist aber sehr interessant und kann sicher etwas verändern und vielleicht die Gräben zwischen hüben und drüben, Qualität und Qualität oder Profi und Amateuere etwas zusammenzubringen.

Mich hat sie dazu gebracht, mich wieder einmal bei den „Selbstpublishern“, von denen ich die meisten wahrscheinlich gar nicht kenne, umzuschauen.

Und wenn ich schon bei den Krimiautoren und bei Anni Bürkl war, ist die auch sehr interessant, die publiziert zwar zumindest ihre Krimis nicht selber, sondern bei „Gmeiner“, da gibt es mittlerweile fünf Berenike Roihtner Krimis, von denen ich mich mit „Schwarztee“ und „Ausgetanzt“ etwas beschäftigt habe. Sie hat  jetzt aber auch eine Selbstmacherschiene und dort einen Liebesroman herausgegeben und zwei historische Krimis, von denen ich die „Spionin von Wien“ auf meiner Leseliste habe, gibt es auch.

Interessant wieder einmal über den Tellerrand zu schauen und sich mit den „Selbermachern“ und anderen Autoren zu beschäftigen.

Und meine Lieblingsbücher, die Satzanfänge und die Vorschau auf das neue Buch, das gerade erschienen ist, gibt es bei mir auch und inzwischen elf Szenen von  „Paul und Paula“,  14.519  Worte, beziehungsweise 32 Seiten und   stehe gerade wieder an.

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2015-06-14

Alles nur k (ein) Mann

Filed under: Bücher — jancak @ 00:55
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Jetzt kommt ein Chick Lit und ein E-Book und in Richtung „Deutsches Lesen“ geht es auch ein Stückchen weiter, denn Martina Gercke und Katja Gschneidt, die beiden Autorinnen, kommen aus Hamburg, bzw. Frankfurt und von Martina Gercke habe ich über Wolfgang Tischers Literaturcafe gehört. Da gab es ja einmal ein Interview bezüglich ihres Erfolges mit „Holunderküsschen“, an erster Stelle des Kindle Direkt Publishing und Verkaufszahlen in schwindender Höhe, wo ich ja immer ein bißchen skeptisch bin, dann kam die Plagiatsmeldung, ich habe die Angelegenheit verfolgt und darüber geschrieben, vor zwei Jahren, als ich gerade in die Sommerfrische aufbrach, hat sich Martina Gercke bei mir gemeldet und mir „Glücksstern mit Schwips“ als E-Book geschickt.

Denn sie hat sich von den Empörungswellen nicht unterkriegen lassen, „Champagnerküsschen“ und „Hollunderküsschen“ von den Fremdstellen bereinigt und wieder bei „Amazon“ angeboten, dann ein Buch allein geschrieben und danach angekündigt, sie würde sich mit einer anderen Autorin zusammentun.

So ist „Alles nur k(ein) Mann entstanden und da gab es eine Blogtour, wo man das Buch gewinnen konnte, wenn man einen Lösungssatz erstellte und ich habe es, obwohl die Aktion wahrscheinlich für jüngere Frauen und Mädchen war und ich dazu noch ein Säckchen Goodies, wie schnecklige Lesezeichen, Armbändchen, etc bekommen habe, also etwas für das Enkelkind, das ich nicht habe.

Ich bin aber sehr neugierig, lese auch gerne ChickLits, obwohl man da aufpassen muß, manche sind aus der Idee geboren, sie müssen lustig sein, um die Leserin zu unterhalten, wirklich ein bißchen blöd und vor allem kommen die Heldinnen mit einer Katastrophe nach der anderen, so dabei weg.

Ein bißchen ist das auch bei diesem Buch, das mir aber, ich schreibe es gleich, gut gefallen hat, warhscheinlich sogar besser als „Glücksstern mit Schwips“, aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil der Eindruck ja frischer ist.

Da gibt es also Greta und Marie, eine achtundzwanzig, die andere neunundzwanzig, Buchhändlerin und Ärztin vom Beruf und die leben in einer WG mit Lisa. Aber die geht nach München, als Lektorin, so suchen die beiden Mädels eine neue Mitbewohnerin, geben im Inserat aber nicht an, daß sie nur eine Frau wollen, weil das ist ja eh selbstverständlich.

So melden sich auch Männer, aber die sind nicht richtig, weil die wollen gleich einen Dreier und die Frauen sind das auch nicht, weil rassistisch oder noch nicht so gefestigt und so entscheiden sie sich für Tim, denn der ist schwul und das ist ja keine Gefahr für die Frauenehre.

So weit ist oder wird es klischeehaft, denn die Mädels sagen zu of, „Er ist schul, wie die Friseure“, obwohl er umwerfend und sehr männlich aussieht, aber gut kochen kann, damit kocht er die Mädels ein und als er beim Antrittsbesuch erscheint, öffnet sich bei einer gleich zufällig der Bademantel, das sind die ChickLit-Szenen die ich nicht mag, denn so blöd sind Assistenzärztinnen und Buchhändlerinnen nicht.

Tim zieht also ein, läßt beim Einzug ein Handbuch für Journalisten fallen und den Mädels fällt ein, sie wissen nicht, was für einen Beruf ihr Schwuli hat, der sagt es ihnen später. Er ist Foodstylist, offenbar sind das die Schwulen so und nimmt Marie in sein Studio mit, Greta besucht das dann später und trifft nur seinen Freund Leon, den Fotografen, der Greta eigentlich etwas sagen will, aber sie weiß ja schon, schwul ist Tim nicht, denn er hat sie in ein Restaurant eingeladen und da kam es zu einem Kuß.

Bei Marie macht er es genauso und geht mit ihr ins Bett bzw. in die Badewanne und verbietet ihr Greta davon zu erzählen, denn beide Mädels haben sich in ihm verliebt und haben nun Schuldgefühle, daß sie das der anderen nicht erzählen dürfen.

Lisa kommt auf Besuch und bringt Zeitschriften aus dem Flugzeug mit, darunter ein Männermagazin, mit einem Artikel „Wie ich als schwuler Mann zwei Frauen verführte!“, Autor ist Tim und es kommt zu einem großen Eklatat zwischen den Mädels. Lisa muß trösten und vermitteln. Sie schmeißen Tim hinaus, Greta verschwindet, Lisa bleibt allein zurück und geht nicht in das italienische Restaurant, zu dessen Besuch Tim sie per Handy aufgefordert hat. Er wird jeden Tag dort warten, bis sie kommt und er alles aufklären kann.

Greta bekommt inzwischen ein Mail von Leon, er ist in Afrika. Sie fliegt, weil ihr nichts anderes einfällt, auch dorthin. Da gibt es, es gibt ja einige sehr interessante Suzenen, eine im Flugzeug, neben Greta sitzt ein Mann mit Flugangst, redet vom Abstürzen, während der Flieger durch ein Gewitter fliegt. Eine schöne blonde Stewardesse rauscht vorbei und bittet sich anzuschnallen und ich mußte an Martina Gercke denken, die ja vom Beruf Purserin ist und groß und blond.

Greta trifft in Windhoek in einem Biergarten Leon und verliebt sich in ihm bzw. wird von ihm geküßt und Marie betrinkt sich einmal, eine von Martina Gerckes Schwächen scheint ja der viele Sekt und Prosecco zu sein, den ihre Mädels immer trinken. So kommen die Eltern vorbei, räumen auf und schicken Marie zum Friseur, denn eine Veränderung muß her. So bekommt man eine unglückliche Liebe aus dem Herzen, das habe ich vor mehr als dreißig Jahren auch einmal gemacht, Guido serviert ihr Sekt und schneidet, er ist offenbar ein schwuler Figaro mit großen Händen, ihr die Haare ab und als sich Marie mit der neuen Frisur sieht, ist sie bereit, zum Italiener zu gehen und auch Greta vom Flughafen abzuholen, die ihre Rückkehr ankündigt.

So weit das happy end und ein interessanter Roman mit interessanten Szenen. So gibt es zum Beispiel einen Oberarzt Obermeier und Obermarsch, der Marie immer in den OP verdammt, wenn sie eigentlich schon nach Hause will und die Mutter ruft an und sagt „Wann wirst du endlich Oberärztin? Dein Bruder hat ja auch schon zwei Jahre nach Ende seines Studiums eine Firma übernommen?“

Und Szenen übers Lesen gibt es auch bzw. Diskussionen zwischen den beiden Buchhändlerinnen Sabrina und Greta, die sich das „Bücherreich“ den kleinen lieben Laden um die Ecke, wo man die Bücher riechen, schmecken, tasten, fühlen oder was auch immer kann, die von der E-Book Bedrohung reden und das ist interessant, denn Martina Gercke und Katja Gschneidt sind ja E-Book Autorinnen.

Interessant ist auch die Schreibweise, das gemeisame Schreiben eines Buches, sowieso schon einmal und die Beiden dürften sich das, wenn ich richtig verstanden habe, so geteilt haben, daß es in den einzelnen Kapiteln immer die Sichtweisen von Greta und von Marie gibt.

Sehr interessant, die Beiden haben inzwischen  noch ein gemeinsames Buch geschrieben und Martina Gercke noch ein oder zwei andere allein und von Katja Gschneidt habe ich vor kurzem im Zuge meines Lesens für die „Bibliophilin“ oder „Selmas Kopftuch“, „Gefangen in Deutschland“ gelesen, ihren Bestseller, mit dem sie offenbar berühmt geworden ist, den als Printform, denn er lag im „Wortschatz“.

Bei „Amazon“ hält sich die Begeisterung der Leserinnen übrigens ins Grenzen, sie meinen, es wäre ein sehr leichtes Buch und sehr vorraussehbar.

Da bin ich mir nicht einmal so sicher, denn als ich merkte, daß es der tolle Tim, der natürlich, die Szene beherrscht und seine Mädels öfter zum Rotwerden bringt, mit Beiden treibt, war ich eine Zeitlang ratlos und wußte nicht, wie das jetzt weitergehen könnte?

Der Kunstgriff mit dem Leon kam dann ziemlich bald und dann verlief es auch in vorausschaubaren Bahnen und löste sich gnädig auf und noch etwas bemängeln, die „Amazon Leserinnen“.

Die vielen Fehler im Buch, da ist mir zwar aufgefallen, daß die Sabrina einmal an Schnupfen leidet und dann ist es ein geschwollener Knöchel, warum Greta in den Laden muß und zumindest in meiner E-Book Version, stimmten die Abteilungen öfter nicht, so daß da ein R oder ein O eines Wortes auf der nächsten Zeile stand, wo es nicht hingehörte.

Die bemängelte S Schreibung ist mir nicht aufgefallen, weil ich die ja selber nicht so beherrsche und mir das eigentlich auch egal ist.

Martina Gercke, deren Facebookseite, ich öfter lese, dürfte aber ein Lektorat benützen und eine literarische Agentur hat sie auch.

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