Literaturgefluester

2017-06-20

Von Zoran Ferics Roman zu meinen Fortsetzungsgeschichen

Da habe ich mich ja vor etwas mehr als einem Jahr fast verzweifelt bemüht kroatische Autoren für meinen Kroatienurlaub zu finden, bin nicht besonders fündig geworden, aber jetzt wurde im Literaturhaus, wie Robert Huez in seiner Einleitung sagte, der neueste Roman eines der bedeutensten kroatischen Autoren, nämlich des 1961 geborenen Zoran Feric, von dem ich, glaube ic,h schon ein bei „Folio“erschienenes Buch gelesen habe, vorgestellt.

Er spielt, was auch ein Zufall ist auf der  Insel Rab und beschreibt dort die letzten Jahrzehnte an Hand der Hauptfigur Luca, der seine Sommer, wie sein Autor auf dieser Insel verbringt und dort,als sogenannte Möwe, die Toruistinnen aufreißt.

Also eigentlich ein Matschothema und eines, was vielleicht nicht so sehr die Herzen der älteren Frauen, die bevorzugt im Publkum saßen aufreißt.

Aber ich habe was ein weiterer Zufall war, mein gestreiftes Leiberl getragen, das mir der Alfred in diesem tollen Laden in Trogir kaufte und das Fischkettchen das ich in Split, um die in Dubrovinic gefundenen zweihunder Kuna erwarb und mein Buch meine Kroatiengeschichte hatte ich auch in der Tasche, als ich hinter Annemarie Türk das Literaturhaus betreten habe,mi reinen Platz in der zweiten Reihe suchte und dann Robert Huez eröffnen hörte.

Es lasen der Autor und sein Übersetzer, der 1939 in Sachsen Anhalt geborene Klaus Detlev Olov und für mich ganz besonders interessant, Robert Huez sprach in seiner Eoinleitung von Geschichten, die sich zu einem Roman zusammenfügen würden.

Was ist das?, habe ich gedacht, ist da jetzt ein Roman oder nicht, die ich ja in den „Dreizehn Kapitel“ und auch jetzt immer wieder Experimente darum mache, wie ein Roman entsteht.

Der Übersetzer sprach auch von neun Geschichgten und acht Protagonistien die in ihnen vorkommen nund in den Geschichten, die gelesenwurden kam immer,wieder ein Luca vor.

Zuerst war der ein sechzehjähriger Gymnasiast, der offenbar bei seiner Oma wohnte, nicht essen konnte,weil er an denStrand wollte unddort eine überf ünfzigjährige alte Frau aufriß und dadurch seine Unschuld verlor.

„Ach ja!“, dachte ich,“ ziemlich matschohaft, warum regt sich da unter den anwesenden Damen niemand auf?“

Aber ich habe es auch nicht getan, nur nachher, als ich Fragen stellen konnte, gefragt, ob das jetzt ein Roman wäre oder nicht und der Autor hat mir sehr lang und ausführlich darauf geantwortet, es sind neun Geschichten, die man einzeln lesen kann, aber durch den Ort, den Raum und die Zeit miteinander verbunden wären und bei der zweiten Geschichte, die gelesen wurde, war Luca schon fünfzig und ein Schriftsteller.

Aha, ein Alter Ego des Autors und reist mit seiner  Lektorin nach Polen, weil er einen Roman geschrieben hat, der um die erfundenen Kinder von Prostituierten handelt und einen zweiten, wo einer eine Zeitlang nur von Hostien lebt und die daraus erstehendende Scheißte dann zu einem Kunstwerk macht.

Aha, also eigentlich auch nicht sehr erfreulich und appetitlich!

Der Autor war aber sehr freundlich, hat geduldig Auskunft gegeben, wie er zu dem Thma gekommen ist, er hat seine letzten vierzig Sommerauf der Insel  Rab verbtracht und, wie das mit dem Interview ist, das auch im Buch vorkommt.

Beim Wein bin ich dann auf Helene Hofmann gestoßen, die mir sagte, daß ihr das Buch aus den oben angeführten Gründen nicht gefallen hat. Sie hat das dann auch dem Autor gesagt, der darüber sehr erstaunt war und meinte, daß er natürlich keine Matscho wäre und ich habe mich darüber nicht geärgert.

Vor zehn oder fünfzehn Jahren hätte ich es wahrscheinlich noch getan und meinen Unmut  geäußért, jetzt hat mich Zoran Ferics Geschichten-Roman auf eine Idee gebracht, weil ich ja jetzt auch Fortsetzungsgeschichten schreibe, die ein Roman werden sollen und von Donnerstag bis Samstag dann meine Juni zehn Geschichten Challenge erfüllte. Jetzt habe ich also vierzehn oder fünfzehn Fortsetzungsgeschichten, je nach dem ob man „Angekommen“ mitgrechnen will, die eigentlich davon handelt, da?die Studentin Slavenka Jagoda ein Stipendium bekommen hat. um die Nichtnobelpreisträgerin E, J. zu erforschen, die ich aber inzwischen nach N. Y ins dortige Kulturinstitut schickte, wo sie Lily vielleicht bei ihrem Blogroman assisieren kann.

Am Donnerstag und am Samstag habe ich also sehr intensiv Geschichten zu Annika Bühnemanns Impulsen verfasst, am Samstag war ich da besonders aktiv und habe fünf Texte geschrieben, die inzwischen nach und nach alle erschienen sind, war dann etwas unzufrieden, als ich merkte, kein Hahn kräht danach und keiner meiner Leser sieht sich das an oder kommentiert darauf.

Außerdem war mit der letzten Geschichte, der „Vergangenheitbewältigung“ auch nicht so ganz zufrieden und habe gesdacht, jetzt wei? ich nicht mehr weiter und habe mir am Sonntag, wo auch der Alfred zurückgekommen ist, die Geschichten nochmals durchglesen, festgestellt, da sind sowohl Flüchtigkeitsfehler, als auch Ungereimtheit darin, also ist jetzt Natalies Praxis in der Tautenzien- oder in derNollendorfstraße und wie ist Moritz Lichtenstern nach Wien zu Natlies Begräbnis bekommen mit dem Flieger oder dem Bus?

Das habe ich jetzt korrigiert und festgestellt, eigentlich bin ich mit dem Text fertig und aus dem langen Roman, den ich  im Juli und im August im Rohtext fertig stellen und dann bis Enbde Oktober korrigieren wollte, damit ich im November wieder beim „Nanowriomo“ mitmachen kann, ist eher eine kurze Geschichte geworden, die noch dazu nicht einmal alle von mir geplanten Personen umaßt, so kommt der Mehmet nur in seiner Eigenschaft als Kellner in der Pizzeria vor, der Dusan Halkic, der budhistische Hausmeister, gar nicht.

Das heißt, jetzt ist mir gerade eine Szene eingefallen, die ich ohne Impuls schreiben könnte und Lilys Blogroman ist auch nur nebenbei erwähnt.

Das heißt, ich bleibe bei meinem Vorsatz bis Ende des Monats noch Geschichten zu schreiben und in meinen Blog zu stellen, wenn sich das ergibt, was vielleicht gar nicht mehr so oft sein wird, denn am Wochenende is twieder Sladky wandern, nächste Woche kommen die Hundertmarks, Praxistermine habe ich auch nicht so wenige und abrechnen mußich zu Monatsende auch und dann gehe ich mein Konzept durch, drei Szenen fallen mir da noch ein, eine mit derLily, wie sie Moritz anruft, dann die Schlußszene Mathilde entschließt sich mit Moritz um die Welt zu fahren und bittet den Hausmeister diesbezüglich auf die Zeitungen zu achten und da fällt mir ein, daß ich die beiden Szenen auch verbinden könnte.

Nun sei es, wie es sei, ich werde das Gehabte durchgehen und ergänzen wieder versuchen den Monsterroman daraus zu machen und wenn wir das wieder nicht gelingt und ich bis Ende August damit fertig bin und dann so zwischen vierzig und fünzig Rohtextseiten haben werde, kann ich im September und Oktober noch immer Lilis Blogroman schreiben und das als zweiten und vielleicht beim Nanowiromonoch einen dritten Teiul anfügen.

Mal sehen, wie es kommt, ich bin jedenfalls recht zufrieden und auch gespannt und wenn sich jetzt noch meine Leser für mein Romanprojekt interessieren sollten, würde mich das sehr freuen!

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