Literaturgefluester

2017-11-14

Schreibgruppe und vierzehnter Nanowrimotag

Jetzt habe ich schon lange nichts mehr beim „Nanowrimo“ getan. Wenn man sich meine Kurve ansieht, so bin ich, mit ein bissel Schummeln, sehr gut voran, denn ich habe mit dem Schreiben ja schon Anfang September angefangen und in der letzten Oktoberwoche, die über zehntausend Worte, die ich damals hatte, strukturiert und umgeschrieben und mit cirka elftausend bin ich am ersten November gegangen, habe es dann am ersten Tag auf zwanzigstausend Worte hinaufgeschrieben und das folgende Wochenende, Freitag, Samstag, Sonntag auf vierunddreißigtausend Worte gebracht.

Dann war erst einmal Sense, denn drei sehr intensive Praxistage und dann die Buch-Wien und fast zehn Tage nichts geschrieben.

Da war meine Kurve erstmals hochhinauf und wurde dann immmer flacher und flacher oder ist beziehungsweise überhaupt gleichgeglieben.

Im Writersstudio war ich ja ziemlich in Schwung und die Handlung ist geflossen, dann am Sonntag nach dem Feedback hatte ich wieder nur eine vage Idee, die sich dann im Lauf der letzten Woche konkretisiert hat.

Denn das Ganze soll ja damit enden, daß die Regierung angelobt wird und Amanda bekommt ein Angebot im Literaturarchiv zu forschen. Jonathan lädt Slavenka nach Stockholm ein und beginnt mit ihr vielleicht ein Verhältnis. Die Regierugsbildung kommt vor, der Rückzug von Peter Pilz und Alfons Tratschke wird sich mit Jnathan Larsen anlegen und und und vielleicht vieles mehr.

Das habe ich mir in mein graues Büchlerin, das mir der Alfred in der Klee-Austellung in Lindau gekauft hat, hineingeschrieben. Dann aber auch vergessen, weil die letzte Woche war ja intensiv, das schlechte Gewissen nagte ein bißchen, aber es war  alles sehr genau geplant, obwohl sie auf dieser Autorenmesse  immer sagten, man soll täglich schreiben.

Das kann ich nicht, denn wenn ich eine halbe Stunde Zeit habe, komme ich nicht in den Text hinein und zwinge ich mich dazu, wird das, was dann entsteht sehr schlecht und ist eigentlich zum Wegwerfen.

Aber dieses Wochenende, wenn wir nach Harland fahren, habe ich  Zeit und da werde ich  den Schreibmarathon für mich nachahmen, vorausgesetzt, ich komme in den Stoff hinein und am Dienstag in der Schreibgruppe fange ich auch damit an, habe ich gedacht und weil ich ja, die letzte Slavenka Lily Szene, die ich im Writersstudio geschrieben hatte, ist noch nicht korrigiert, ich aber wußte, daß ich vom Morgen nach der Wahl schreiben wollte, habe ich mich entschlossen, das Thema „Wahl“ vorzuschlagen und mich schon den ganzen Tag gefreut, daß ich dann endlich ein paar hundert Worte weiterschreiben kann.

Da meine sechs Uhr Klientin nicht gekommen ist, habe ich gedacht ich setze mich hin, gehe meine Eintragungen durch, fange vielleicht zum Korrigieren an, um in den Stoff  hineinzukommen. Beim Schreibmarathon habe ich gelernt, daß man dazu die Morgenseiten benützen kann, aber ich war noch nicht richtig auf der Seite, hat schon die Doris Kloimstein geläutet und es war nichts damit.

Der Alfred hat von den übriggebliegenen Sachen vom Samstag einen Spinatstrudel gebacken. Die Doris hat eine Flasche Wein mitgebracht und Morzartkugeln, der Robert Englhofer Krapfen,  Peter Czak Bier und was zum Knabbern. Die Ruth ist nicht gekommen, weil sie eine andere Veranstaltung hatte, so war es eigentlich eine lukullische Schreibgruppe, ich versuche aber trotzdem immer zu strukturieren, habe das Thema vorgeschlagen, es gab keinen Gegenvorschlag und habe  zu Schreiben angefangen.

908 Worte sind es geworden. Eine sehr kurze Szene, wenn ich es so lassen sollte und beginnend mit dem Besuch bei Minister Basti bis zum Morgen nach der Wahl.

Ein bißchen wild und ungewordnet kann man sagen, ist es geworden. Die anderen haben  ihre Wahlvorschläge gebracht. Klaus Khittl wieder einen Vierzeiler, Peter Czak was vom Teufel, der wählen muß, welche Sorte Partydroge er für das Musikpublikum einfkaufen will und ich habe korrigiert und korrigiert….

Es gab aber auch ein intensives Gespräch über die politische Situation. Ich freue mich, daß meine Kurve wieder ein Stückchen nach oben gerutscht ist. Die nächsten zwei Tage wird wieder nichts weitergehen. Morgen, wenn im Writersstudio, die Zieleinlaufparty laufen wird, werde ich ins MUSA gehen und am Freitag, Samstag, Sonntag,  weiterschreiben. Hoffentlich komme ich in meinen Stoff hinein und werde weiter darüber berichten.

Advertisements

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.