Literaturgefluester

2019-08-28

Österreichische Buchpreisspekulationen

Filed under: Buchpreisbloggen — jancak @ 00:09
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Nachdem die österreichische Buchpreisliste nächste Woche bekanntgegeben wird, sechs österreichische Autoren auf der deutschen Liste stehen und ich auch schon einige Neuererscheinungen gelesen habe, kommt hier wieder mein Spekulationsroulette, denn ich interessiere mich ja sehr für Literatur und will auch wieder nun schon das vierte Mal, hier vom Anfang an, buchpreisbloggen, obwohl die österreichischen Vorraussagen vielleicht noch ein bißchen schwieriger, als die der deutschen Bücher sind, denn hier sind, glaube ich, auch Lyrik, Essay und Erzählungen und nicht nur Romane dabei und die bisherigen Erfahrungen zeigen, daß auch immer wieder etwas Experimentelles auf den Listen stand, von dem ich, obwohl ich mich auch dafür interessiere, nicht so viel Ahnung hatte und auch jetzt sind meine Voraussagen eher Mainstreammäßig und beziehen sich, wie ich das auch bisher gerne tat und oft auch stimmte, auf das O Töne-Programm, vor allem was die Debuts betrifft, nehme ich meine Schätzungen fast vollkommen her und bin sehr gespannt, wie weit sie zutreffen werden, im vorigen Jahr war ich diesbezüglich ja nicht so schlecht.

Vielleicht vorher noch was Grundsätzliches, zehn Bücher stehen auf der Longlist und drei Debuts sind vorgesehen und in der Jury sind heuer Pia Janke, die ich vor allem als Jelinek-Forscherin kenne und der ich, glaube ich, einmal die „Fluchtbewegungen“, gegeben habe. Dann der Innsbrucker Buchhändler und Literaturvermittler Robert Renk, der Germanist Christian Schacherreiter, die Germanistin Anne-Cathrin Simon und der Literaturredakteur der FAZ Uwe Wittstock.

Mal sehen. was sie auswählen werden, wahrscheinlich wieder was ganz anderes, als meine Schätzungen. Aber es gibt eben sehr viele Bücher und man kann nicht alle kennen und gelesen haben, auch wenn man sich noch so sehr bemüht, obwohl sich Christian Jahl von der Hauptbücherei voriges Jahr bei der Preisverleihung darüber gewundert hat, daß ich damals mit Ausnahe der Siegerbücher schon alle Bücher gelesen habe.

Die Jury wird sich jedenfalls aus hundertvierzig Titel, die von achtundsechzig Verlagen eingereicht wurde, entscheiden müßen und nun meine Schätzungen, aus dem was ich gelesen habe oder sonst so kenne:

Longlist:

  1. Marlene Streeruwitz „Flammenwand“
  2. Gertraud Klemm „Hippocampus“
  3. Robert Prosser „Gemma Habibi“
  4. Norbert Gstrein „Als ich jung war“
  5. Verena Mermer „Autobus Ultima Speranza“
  6. Thomas Stangl „Die Geschichte des Körpers“
  7. Clemens J. Setz „Der Trost runder Dinge“
  8. Karl Markus Gauss „Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer“
  9. Vea Kaiser „Rückwärtswalzer“
  10. Bettina Balaka „Die Tauben von Brünn“ und als Debuts schlage ich vor:

1.Marco Dinic „Die guten Tage“

2.Barbara Zemann „Immerjahn“

3.Angela Lehner „Vater unser“

Und nun bin ich gespannt. Was würden meine Leser schätzen?

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2016-10-15

Der öst. Buchpreis und Tendenzen der österreichischen Gegenwartsliteratur

So lautet glaube ich der Titel eines Gesprächs, daß die österreichiche Literaturkritikerin Daniela Strigl  mit dem „Deutschlandradio Kultur“ führte und dort die österreichische Shortlist vorstellte, was mich dazu veranlaßt, auch meine Gedanken zum neuen Buchpreis und der österreichischen Gegenwartsliteratur zu äußern, denn auf dem Buchpreisprobehefterl, das man zumindestens in Wien sehr leicht bekommt, steht am Buchrücken,  glaube ich, was davon, daß man mit den zehn Longlistbüchern und den drei Buchpreisdebutanten einen guten Eindruck der österreichischen Gegenwartsliteratur bekommt.

Das kann ich, da ich von der öst. List nur den Reinhard Kaiser Mühlecker, der es nicht auf die öst Shortlist „schaffte“, aber auf der deutschen steht, gelesen habe und derzeit gerade Daniela Emmingers „Gemischter Satz“ lese, zwar nicht behaupten und werde es am Ende meiner österreichischen Longlistleseerlebnisse wahrscheinlich auch nicht können, da ich im Gegensatz zu der deutschen Liste, wo ich achtzehn Bücher bekommen und auch schon gelesen habe, hier nur fünf der Longlist und zwei der Debuts habe.

Kann es aber vielleicht doch ein bißchen, da ich schon seit Jahren sehr viel und regelmäßig zu Veranstaltungen ins Literaturhaus, „Alte Schmiede“,  „Gesellschaft für Literatur“, etcetera gehe und diesen Sommer auch sehr viel bei den Ö-Tönen war, wo ich die meisten anderen Kanditaten lesen hörte und mit Peter Henisch dessen Buch im Sommer noch nicht erschienen war, habe ich mich auch am Montag unterhalten.

Fünfundneunzig Ttel aus zweiundsechzig Verlagen, da waren, wie man sehen kann, auch einige deutsche dabei und die österreichischen Autoren gehen ja auch alle, sobald sie können, wahrscheinlich zu diesen hin, was Jochen Jung wie ich vor einigen Wochen hörte, sehr beklagte und auch für ungerechtfertig hält, „Jung und Jung“ ist aber diesmal nur auf der deutschen Long und Shortlist, dafür „Deuticke“, dann „Czernin“, wo ja Benedict Föger, der Geschäftsführer und auch Präsident des Hauptverbvandes ist, dann „Kiepenheuer und Witsch“, „Suhrkamp“, „Hanser“ und ein vermutlich eher kleiner Verlag, der das Waterhouse Buch herausbrachte, wurden eingereicht, zehn Bücher wurden  ausgewählt und alle mußten, glaube ich, im letzten Jahr erschienen sein.

Und ich habe es ja, wie ich mich erinnern kann, auch recht gut vorausgesagt, als ich mir da Anfang September überlegte, wer da auf die Liste kommen könnte?

Gut, ich habe noch an den Thomas Glavinic und den den Norbert Gstrein gedacht, die, wenn man so will, auch schon auf der deutschen Liste fehlen, aber früher vertreten waren.

Juliya Rabinowich habe ich mir gewünscht, da ich ihr Buch ja gern gelesen hätte, aber mit den „Deuticke- Rezensionsexemplaren“ ist es  ein wenig schwierig, denn Blogger sind ja vielleicht doch keine richtigen Rezensenten und ich habe auch schon eine so lange Leseliste, obwohl ich die jetzt ein wenig entrümpelt habe.

Es ist also, was die großen Namen und die Neuerscheinungen betrifft, auf dieser Liste, der langen, wie der kurzen, wirklich sehr viel vertreten, so daß ich schon glaube, daß man einen guten Eindruck der österreichischen Gegenwartsliteratur bekommt, wenn man sich durch sie liest.

Zehn Bücher sind auch schneller als zwanzig zu lesen, obwohl ich die deutschen, wenn auch „München“ und Hool“ zu mir gekommen wären, bis Montag zu der Preisvergae geschaftt hätte und die zehn, beziehungsweise dreizehn österreichischen Listenbücher würde ich bis Anfang November auch gelesen haben und dann kennt man sich ein bißchen aus in der österreichischen Gegenwartsliteratur, die ja ganz interessant ist.

Ich bin nicht nur keine richtige Rezensentin, ich bin auch keine Literaturwissenschafterin, sondern „nur“ eine seit über vierzig Jahren schreibende Frau die von ihrem Brotberuf als Psychologin und Psychotherapeutin lebt, seit diesen vierzig Jahren aber sehr viel liest und  viel zu Veranstaltungen geht, so würde ich mich schon trauen, wie es, glaube ich, auch Daniela Strigl tat, die österreichische Literatur in zwei Strömungen, nämlich die erzählende und die experimentelle zu unterteilen.

Und die letztere ist hierm glaube ichm auch, stärker als die Erzähler vertreten, obwohl die kommen und im Aufschwung sind und dann gibt es auch die großen historischen Namen und Vorbilder, wie die Wiener Gruppe,  Peter Handke, Thomas Bernhard und seinen Gegenspieler Heimito von Doderer und da sind wir aber schon in den Fünfzigerjahren des vorigen Jahrhunderts und haben mit der Gegenwartsliteratur nicht sehr viel im Hut.

Es gibt also die Elfriede Jelinek, die österreichische Nobelpreisträgerin von 2004, die glaube ich nicht mehr publiziert, sondern bloggt und fürs Theater schreibt, es gibt aber noch eine große Frau, abgesehen von der Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger, die diese Tage ihren runden Geburtstag hatte, und das ist Marlene Streeruwitz, die hat auch einen neuen Roman, der nicht auf der Liste steht, den ich mir schon zum Geburtstag wünschte, es gibt Peter Henisch, der auf der Shortlist steht und Gustav Ernst und Robert Schindel, die haben, glaube ich, keine entsprechendenen Bücher, es gibt Marie Therese Kerschbaumer und und und….

Es gibt also viel viel mehr österreichische Gegenwartsautoren, als auf der Liste Platz hätten, es gibt Lyriker, Romanautoren, experimentelle, Klein- und Kleinstverleger und sicher auch ein paar Selfpublisher, ich zum Beispiel die bis jetzt ja keine Chance auf die Liste haben und sich auch noch anhören müßen, daß sie unverständlich schreiben.

Aber gut, das kriegen auch andere zu hören und der österreichische Durchschnittsleser, der ja angeblich seine acht oder neun Bücher im Jahr liest, ist wahrscheinlich schon mit der deutschen und der österreichischen Liste überfordert und von der deutschen gilt es auch noch zu erwähnen, daß da auch, weil sie eine deutschsprachige ist, einige österreichische Namen wie Eva Schmdt, Hans Platzgummer und Anna Weidenholzer stehen und die sollte man vielleicht dazulesen, wenn man sich durch die österreichische Gegenwartsliteratur liest.

Es gibt das „Fröhliche Wohnzimmer“ und da hat Ilse Kilic ja erst vor kurzem den „Veza Canetti Preis“ gewonnen, die auch ihre Kleinverlagsschauen und Messen haben und dort ihre Bücher verkaufen, und es gibt auch das was der Durschnschnittsleser wahrscheinlich auf seiner Leseliste hat, nämlich die österreichischen und auch anderen Krimis und da gibt es jauch einen österreichischen Krimipreis und da gibt es auch so klingende namen wie Andreas Pittler, Eva Rossmann, Edith Kneifl und wieder und und und….

Es gibt einige Hände voll kleinerer oder mittlerer österreichischer Verlage wie „Residenz“, „Deuticke“ „Zsolnay“, „Droschl“, „Czernin“, „Otto Müller“, „Jung und Jung“, „Picus“, „Braumüller“, „Haymon“ und wieder und und, denn da habe ich jetzt sicher einige vergessen, die mir zum Teil auch ihre Bücher schicken, wenn ich danach frage, so daß ich, verbunden mit meinen regelmäßigen Veranstaltungsbesuchen, eigentlich ganz gut unterwegs in Sachen österreichischer Literatur bin.

Dann gibt es was die Buchdeuts betrifft, die ja jetzt in Mode sind, seit vorigen Jahr auch „Kremayr& Scheriau“, der diesbezüglich ja sehr gut unterwegs ist, so daß ich mich auch durch die Debuts gelesen habe und wenn man das alles mehr oder weniger liest oder sich durch die österreichische Lange oder kurze Liste liest, ist man wahrschein gut informiert in Sachen österreichischer Gegenwartsliteratur, hat da aber die deutsche, die Schweizer und überhaupt die ganz andere, noch nicht gelesen.

Das trifft dann auf mich ziemlich zu, da ich ja außer dem Buchpreisbloggen, gar nicht so viele Neuerscheinungen lese, aber im Frühlich meistens nach Leipzig fahre, dann dem „Bachmannpreislesen“ zuhöre und seit ich Buchpreisblogge, kenne ich mich glaube ich, auch bezüglich des deutschen Lesens etwas aus.

Mit der deutschen Liste bin ich, wie schon erwähnt, vorläufig fertig, jetzt lese ich Emminger, Mitgutsch, Waterhouse und Kathrin Röggla hinunter und dann eine österreichische Neuerscheinung, die ich zu erwähnen vergessen habe, nämlich Georg Elterleins „Sprache der Krähen“.

„Picus“ hat sie mir geschickt, dann lese ich die Debuts, den Sascha Batthyany, der seltsamerweise ein Schweizer und kein Österreicher ist, Friederike Gösweiner und dann, wenn das so klappt, wie ich glaube und Katharina Hacker, den „Alpha“ gewinnt, wahrscheinlich auch „Blauschmuck“, denn diesen österreichischen Nachwuchspreis gibt es seit einigen Jahren auch.

Dann ist wahrscheinlich schon November und die neunte „Buch-Wien“ beginnt und da werden ja am Vorabend die beiden Gewinner, wo ich ja sehr gerne die Frau Mayröcker“ als erste österreichische Buchpreisträgerin hätte, vorgestellt.

Bis dahin bin ich mit dem Lesern der vorhandenen Bücher sicher fertig, wenn mir noch jemand, das mir fehlende, nämlich Mayröcker, Cotten, Sabine Gruber, Peter Henisch und Michael Köhlmeier schicken will, wäre ich sehr dankbar und revanchiere mich gerne mit einem selbstgemachten Buch und ich bin auch sehr gespannt, ob ich, weil ich ja keine richtige Rezensentin und Literaturwissenschaftlerin bin, auch eine Einladung zur Preisverleihung bekomme?

Ansonsten werde ich moch höchstwahrscheinlich wieder viel und neugierig auf der „Buch-Wien“ herumtreiben, dann wahrscheinlich schon meinen so lang aufgeschobenen Vicki-Baum Schwerpunkt lesen und die Bücher von Arno Geiger, Sabine Gruber, Franzobl, Richard Schuberth und Eli Angerer, die älteren, die noch auf meiner Leseliste stehen und, das habe ich jetzt fast vergessen, da gibt es ja noch einen Teil, der österreichischen Gegenwartsliteratur, nämlich den zehnten „Ohrenschmaus“, wo es am zehnten November, die Preisverleihung gibt, am elften wird er dann mit seinem neuen Buch auf der „Buch-Wien“ vorgestellt und eine Diskussion dazu gibt es auch, dann fahre ich nach Hause zu meinem literarischen Geburtstagsfest, wo es eine Lesung gibt, wo auch einige, der, gaube ich, paar tausend Autoren, die im Handbuch der IG Autoren eingetragen sind, lesen werden.

2016-08-07

Klassenliteratur

Ich leide ja, wie meine Stammleser wissen dürften, an der Tatsache nicht und nicht in diesen Literaturbetrieb hineinzukommen und von ihm wahrgenommen zu werden, obwohl ich ja schon so viel geschrieben habe, jetzt ist ja wieder ein Buch von mir erschienen und mich so bemühe, was meine Kritiker manchmal bezweiflen und meinen, daß ich einfach nur nicht schreiben könne, was wörtlich genommen nicht stimmt, differizierter betrachtet, etwas Wahres haben dürfte, denn ich kümmere mich nicht so ganz um die Rechtschreibung, sondern meine eher, daß es ein Akt der Freiheit ist, so zu schreiben, wie man will, als sich nach oft gar nicht so einsichtbaren Regeln (schreibt man jetz Al traum mit b oder p) zu orientieren, bin etwas schlampig oder legasthen, war früher sehr gehemmt und als mir ein Freund vor vielen vielen Jahren, ich war, glaube ich, noch in der Straßergasse und habe ihm bei einem Spaziergang auf die Mostalm von meinem Wunsch nach der Matura mit dem Schreiben anzufangen, erzählt, daß es den Unterschied zwischen dem „Wie und dem worüber gibt!“, erklärte, schien mir das nicht so wichtig zu sein. Beziehungsweise war ich wohl schon damals überzeugt, eine „Worüber-Schreiberin“ zu sein, wollte realistisch, sozialkritisch, etcetera schreiben, inzwischen kommt wohl noch das Psychologische hinzu.

Eine Sprachspielerin bin ich also sicher nicht und das scheint ja eines der Kriterien, der sogenannten guten Literatur zu sein, nach der wir ja alle streben, obwohl wir sie dann vielleicht, weil zu schwierig, zu kompliziert, zu unverständlich gar nicht lesen.

Die Literaturkritiker und Wissenschaftler scheinen aber solche Kriterien im Ohr und Auge zu haben und so stehen bevorzugt solche Bücher auf den Buchpreislisten, gewinnen Stipendien, werden zu Festivals eingeladen, etcetera.

Aber ich wollte ja über die Klassenliteratur schreiben beziehungsweise, daß ich inzwischen nach fast fünfundvierzig Jahren mehr oder weniger erfolglosen Bemühen in den Literaturbetrieb hineinzukommen, diesen sehr sehr hierarchisiert sehe und an dem Gefühl leide, daß es offenbar total aussichtslos ist, etwas zu ändern, obwohl ja sehr viele Leute schreiben, sich durch die Selfpublisher, die das inzwischen einfach tun, ohne so viel nachzudenken, ob sie das überhaupt dürfen, auch schon einiges geändert hat, ich denke manchmal, ich habe keine Chance und wenn ich es auch noch so sehr probiere und das ist kein sehr gutes Gefühl, obwohl ich auf der anderen Seite ja sehr beharrlich bin, es nach, wie vor versuche, nicht aufgebe, etcetera.

Aber vielleicht wirklich nicht viel versucht habe, mich anzupassen. Zum Beispiel habe ich nie ernsthaft versucht experimentell zu schreiben, höchstens in der Schreibgruppe hie und da ganz spielerisch und verständlicher werde ich trotz meiner Bemühungen, wie ich fürchte auch nicht wirklich und die Rechtschreibfehler bleiben, obwohl ich mir, die „Berührungen“ jetzt schon zum fünften Mal laut durchlese, um ihnen auf die Spur zu kommen.

Sehr hierarchisiert also der Literaturbetrieb und wenn man inzwischen von einer Zweiklassenmedizin spricht, sehe ich hier fünf oder sechs und mich immer ganz unten, außen, nebenan oder vielleicht überhaupt nicht da, zumindest in der Sicht der anderen,  denn, ich glaube ja, daß ich ständig „Hier!“, schreie!, aber höchstwahrscheinlich flüstere ich nur, schicke nicht mehr an Verlage und bewerbe mich auch nicht mehr um Preise und Stipendien.

Tobias Nazemi, der kritische Buchpreisblogger mit den hohen Ansüprüchen, der ungeduldige, der schon mal ein Buch, wie den Ulrich Peltzer zu Seite legt, weil er ihm zu schwierig ist oder an Martin Walser und John Irving Briefe schreibt, daß sie endlich etwas anderes schreiben oder überhaupt aufhören sollen, hat jetzt einen Kriterienkatalog erstellt, welche Literatur ihn fesselt und für ihn so anspruchsvoll ist, daß er sie gerne liest.

Da steht dann wieder etwas, wie: weniger Handlung und, daß die Sprache wichtiger ist und das merke ich ja am österreichischen Literaturbetrieb, daß da neben den experimentellen, die Autoren mit den Sprachräuschen wie Andrea Winkler oder Valerie Fritsch hoch gelobt werden oder den „Priessnitz-Preis“ bekommen.

In Amerika gibt es angeblich keinen Unterschied zwischen E und U Literatur, hier gibt es ihn immer noch.

E ist hoch und schwierig, U wird zwar sehr gelesen, aber keiner gibt es zu und jeder rümpft die Nase, obwohl ja vielleicht auch Thomas Glavinic ein Beispiel ist, dem es gelungen ist, diese Kriterien zu brechen und in den oberen Ligen des österreichischen Literaturbetriebs spielt und den muß man vielleicht auch von den anderen Literaturmärkten unterscheiden und abgrenzen, denn der ist ja sehr klein und hinkt dem deutschen Bruder immer etwas nach, hat zum Beispiel erst seit acht Jahren eine Buchmesse, vorher hieß es „Buchwoche“ war im Rathaus und da stellten die österreichischen Verlage ihre Bücher aus, aber eine Messe ist ja international und die österreichischen Autoren gehen auch, sobald sie es können zu „Suhrkamp“ oder „Hanser“ und die großen Amerikaner, die da vielleicht auch ein wenig anders sind, gelten als das unerreichbare Vorbild, aber die erzählen, schreiben vom Sex, dem Älter werden und dem Sterben und bringen ihren Kindern schon in den Schulen und Colleges das Schreiben bei.

Den österreichischen Buchpreis gibt es heuer auch erst zum ersten Mal und ich bin schon gespannt, wer da auf der Liste stehen wird?

Thomas Glavinic, Michael Köhlmeier, Norbert Gstrein und vielleicht auch der soeben erschienene  Roman von Sabine Gruber würde ich vermuten und dann natürlich die Grand Dame Friederie Mayröcker mit ihren „Blumen“ und wahrscheinlich noch einiges andere, da der östBp ja, glaube ich, nicht auf Romane beschränkt ist.

Die österreichische Literatur ist sehr experimentell und hat mit Jandl und mit Thomas Bernhard durchaus sehr unverwechselbare Akzente hervorgebracht und dann gibt es ja auch noch „unsere“ Nobelpreisträgerin Jelinek und die Marlene Streeruwitz und und und wie ist das jetzt mit den Hierarchien über die ich stöhne und an denen ich scheitere?

Die Ersten und Bleibenden waren und sind ja, daß ich mit meiner angeblich nicht so sperrig und kantigen, aber dann doch wieder unverständlichen Literatur es nicht in die Verlage, großen Zeitschriften und zu den Stipendien schaffte und dann ist man ja schon draußen und spielt in einer andere Liga.

Denn auch die Verlage sind sehr hierachisiert und auf den Buchpreislisten stehen bevorzugt die großen, während es auf der anderen Seite die Hotlist mit ihren unabhängigen Verlagen gibt, die sich ja auch sehr bemühen, darauf zu kommen.

Es gibt die großen, die mittleren und die Kleinverlage. Ich gehe ja zu sehr vielen Veranstaltungen und auch zu denen, wo die Kleinverleger ihre Bücher ausstellen.

Früher gab es die xxx-small, ich weiß gar nicht mehr so genau, ob es diese Kleinmesse noch gibt, sie ist jedenfalls nicht mehr im Amerlinghaus und als ich einmal in der Jury für die Buchpreisprämien war, den Katalog der österreichischen Neuerscheinungen der IG Autoren zugeschickt bekam und daraus meine Vorschläge machte, war ich sehr erstaunt, daß die anderen Juroren meine Vorschläge, weil zu unbekannt, nicht gut genug, etcetera, oft ablehnten und dann meisten, die großen Nanen mit den großen Verlagen auf dieser Liste stehen, die dann auch im Literaturhaus und in der „Gesellschaft für Literatur“ lesen.

In der „Alten Schmiede“ ist das immer noch ein bißchen anders, denn da gibt es ja die „Textvorstellungen“ und da bekomme auch ich gelegentlich einen Termin, das Publikum das aber auch nach den großen Namen oder zu seinen Freunden geht, hält sich auch da in Grenzen und, die ganz großen Namen wie Thomas Glavinic, Daniel Kehlmann, etcetera lesen im Rabenhof und da muß man Eintritt zahlen.

Es schreiben aber immer mehr Leute, die dann meiner Erfahrung nach oft wenig lesen und so gibt es inzwischenauch weniger etablierte Orte oder Orte für Alltagskultur, wie sich der „Read!!ingroom“ beispielsweise nennt, die bekommen dann keine Subentionen und laufen so mit einem Körberl oder einer Spendendose herum und die Honorare, wenn man welche bekommt, liegen unter der hundert Euro Grenze oder machen überhaupt die Hälfte aus und das ist schon wieder eine Hierarchie, denn die großen anerkannten Autoren, bekommen ja viel mehr und ich lese inzwischen, wenn ich lese, meistens umsonst, weil ich das ja gerne tue und dann in kleinen Räumen mit oft wenig oder gar keinen Publikum, bin aber eine, die sich für das Schreiben und das Lesen über den Tellerrand ausspricht, jeden ermuntern möchte und viel oder das meiste auch sehr interessant findet.

So habe ich eigentlich keine strengen Kriterien oder eigentlich nur das, der Ernsthaftigkeit und der Authentizität, tue mir ein bißchen mit dem Experimentellen und den Sprachräuschlern schwer, gehe aber zu ihren Lesungen.

Schwierigkeiten habe ich vielleicht mit dem allzu Lustigen und Aggressiven und würde so Thomas Glavinic nicht zu meinen Lieblingsautoren zählen und der andere große Thomas, der mit dem so vielgelobten Sprachrhythmus, der mich anfangs auch sehr ansprang, ist mir inzwischen zu negativ und, daß der Literaturbetrieb aus vielen vielen Hierachiestufen besteht und mich nicht und nicht hinein läßt. ist immer noch etwas, was mich sehr beschäftigt, obwohl ich inzwischen im „Literaturgeflüster“ und auch sowas, wie eine Selbstpuplisherpionierin bin und das noch machte, als es „Eigenverlag“ hieß und ungefähr das letzte Fettnäpfen war, in das man treten konnte, es sehr viel, allerdings auch sehr unbeachtet tue.

Die Selbstpublisher haben sich ja inzwischen ihren Raum geholt, füllen in Leipzig und in Frankfurt ganze Hallen, buchen Marketingkurse, kaufen sich ein Lektorat und eine Covergestaltung und verdienen sich angeblich bei „Amazon“ krumm und deppert, etwas, was ich eigentlich nicht glaube und es noch immer sehr schade finde, daß ich die Hierarchien nicht durchbrechen kann und sich niemand für meine vierzig selbstmachten Bücher interessiert.

Das finde ich sehr schade, denn ich denke ja, ein Blickchen über den Tellerrand kann und sollte nicht schaden und lese mich  selber ziemlich quer und durch und denke, daß es ja schön ist, wenn jeder schreibt, der das will, obwohl ich damit den Unterschied zwischen Kreativität und Kunst, eigentlich sehe ich ja keinen, unterbreche.

Außer Tobias Nazemis Plädojer für die anspruchsvolle Literatur habe ich im Netz noch einen interessanten Artikel von Jochen Jung gefunden, der zu meiner Unverständlichbebatte passt.

Die Leute lesen keine komplizierte Literatur mehr, bedauert er daran, was er sehr schade findet und da sind wir wahrscheinlich wieder bei dem Unterschied von real und abgehoben, wie ich das einmal nennen möchte.

James Joyce und Arno Schmidt gelten, als große Autoren, die Leute verstehen sie aber nicht und lesen überhaupt immer weniger, lesen eher Facebook und spielen Pockey moon, wie er glaube ich auch schreibt und bedauert.

Sie lesen angeblich viele Chicklits, Krimis, Horror und Fantasy, etwas was im offiziellen Literaturbetrieb auch nicht vorkommt, also wieder eine Hierachie, die es offiziell nicht gibt, aber in Leipzig und in Frankfurt viele Hallen füllt und viele Verlage verdienen läßt.

Noch einen Artikel habe ich gefunden, da bedauert einer, daß auf den Parties nicht mehr über den einen großen Roman diskutiert wird.

„Was du hast den neuen Gstrein, Glavinic, Köhlmeier noch nicht gelesen?“

Die Buchpreisintitativen sind ja, glaube ich ein Schritt dagegen oder ein Versuch die Neunzigtausend jährlichen Neuerscheinungen, wer soll das wirklich alles lesen, wenn ich jährlich nur mehr hundertfünfzig jährlich schaffe, mit einigen Zwischenschritten auf das eine angeblich beste Buch des Jahres einzudämpfen, daß das zu Weihnachten unter dem Christbaum liegt und im Frühjahr darauf noch originalverpackt auf Flohmärkten oder in den ein bis drei Euro Abverkaufslisten.

Dagegen, daß das funktioniert spricht wohl, daß die Geschmäcker verschieden sind und, daß auf den Buchpreislisten, obwohl die Buchhändler ja tapfer dagegen aufschreien, der Geschmack, der Juroren, die oft Literaturwissenschaftler und Kritiker sind, zu finden ist und der heißt dann Reinhard Jirgl, Ulrich Peltzer oder Frank Witzel und wenn ich jetzt rasch mal frage, wer hat im letzten Jahr den dBp gewonnen, welche Bücher von der Liste kennt ihr noch und welche davon habt ihr gelesen? Wird vielleicht ein Schweigen oder ein Achselzucken zur Antwort kommen.

Der Literaturbetrieb ist also hierachisiert und läßt mich, weil ich nicht rechtschreiben kann und will und realistisch bin, nicht hinein, die Selfpublisher zucken die Achseln und machen es selber, die vierzig Prozent funktionalen Analphabeten und die die ein broken German sprechen, werden sich auf Facebook, Groschenherfterln, die sie sich jetzt angeblich auch illegal downloaden und Computerspiele beschränken und ich lese mich tapfer weiter über den Tellerrand, lese morgen mit Musikbegleitung, Gitarre und Flöte von zwei Musikern, die schon mit Ferdinand Schmatz performten und bin gespannt, wie es meiner realistischen Sommergeschichte dabei gehen wird, lese demnächst auf dem Volksstimmefest und kann da schon verkünden, daß es die neue Anthologie, wo ein Stückchen meines „Schutzengelchens“ enthalten ist, schon gibt und am Volksstimmefest erhältlich sein wird.

Ich schreibe nach wie vor viel und kämpfe gegen oder auch für den Literaturbetrieb, wo die auftrebenden Autoren immer jünger werden und es jetzt auch einen Debutpreis und eine Debutschiene bei den Ö Tönen gibt, die ich sehr interessant finde und das Schreiben der dreißigjährigen jungen Frauen und Männer, die vielleicht die Leondinger Literaturakademie besucht haben und über das Prekariat und die Generation Praktikum schreiben, aufmerksam verfolge.

Und ich schreibe wahrscheinlich weiter über meine depressiven alten Frauen, über die erfolglosen Autoren, über Demenzen und machmal auch über das Cafe Wolke am Himmelsbogen wo sich Stefan Zweig und Heimito von Doderer mit dem Fräulein Anne bei einer Schale Gold und einer heißen Schokolade mit einer großen Schlagobershaube treffen.

Den Herrn Professor und den jungen Dichter habe ich auch schon einmal dorthin geschickt und bin damit auf Platz dreizeh beim „Lutipold Stern Preis“ gekommen und aus gegebenen Anlaß leider auch den Rolf Schwendter.

Ja und beim „Max von der Grün-Preis“ habe ich trotz meiner Realsitk nie etwas gewonnen, dort aber wohl sehr bemühte Autoren wie Rudi Lasselberger und Dietmar Füssel getroffen, die auch in Kleinverlagen publizieren, wenn sie es nicht überhaupt ebenfalls selber mache, die ich regelmäßig lese.

2016-06-21

Veränderter Leselistenplan

Wenn man sich so meine heurige Leseliste ansieht, wird man merken, daß ich sie wieder nicht einhalten kann. Zuviel hinaufgesetzt und hineingestopft werden meine Kritiker wahrscheinlich, in Zeiten wo man in den Blogs überall von Loslass und Aufräum- und Bücheraussetzplänen lesen kann, mahnen.

Da bin ich nun nicht unbedingt eine Freundin dvon und geabe noch immer nur doppelte Bücher her, daß es mit meinen Leselisten nicht mehr ganz klappen wird, ist aber schon seit zwei Jahren so und auch kein wirkliches Problem, wenn ich im Laufe des Jahres etwas anderes gelesen habe, als ich eigentlich plante.

Wenn ich das wieder zusammenfasse, bin ich auf die Idee mit der Leseliste eigentlich 2010 gekommen, vorher hatte ich keine, nur sehr viele ungelesene Bücher in den Regalen, weil es ja damals schon die Büchertürme bei „Literatur im März“ gegeben hat, die offenen Bücherschränke noch nicht, die sind erst 2010 nach Wien gekommen und da hat es dann im Herbst eine Herbstlese- beziehungsweise etwas später eine hundert Bücher Callenge, das war, glaube ich schon 2011, gegeben, wo ich mir  hundert Bücher aufgeschrieben und die dann auch wirklich und darüber gelesen habe. Das war der Beginn der Bücherliste, die angewachsenen ist und angewachsen…

Angewachsen ist auch mein Leseverhalten, von neunzig Bücher, auf hundertfünfzehn, hundertvierundfünfzig, bis auf hundertsechsundsiebzig, dann war aber Schluß und ich habe angefangen jedes Jahr etwas weniger zu lesen und heuer werden es wahrscheinlich an die hundertzwanzig bis hundertdreißig Bücer sein.

Es stehen aber schon über zweihundert auf meiner Liste, beziehungsweise liegen im Badezimmer auf dem Stoß und ich merke, daß ich das nicht schaffe, habe ich von ersten Büchern ja erst zwölf gelesen, dafür aber schon neunundreißig ungeplante andere, komme nicht und nicht zu meinem Vicki Baum Schwerpunkt, dafür habe ich heuer aber schon einen Stefan Zweig und einen Heimito von Doderer Schwerpunkt eingeschoben, weil ich die für mein Work in Progress brauchte und das Buchpreisbloggen, auf dessen Idee mich Mara Giese eigentlich schon 2013 brachte, 2015 bin ich es dann wirklich angegangen, wird es heuer in moderaterer Form auch geben, das heißt ich werde ich Verlage anschreiben und lesen was kommt, mehr wahrscheinlich nicht, also keine Buchhandlungssessions, etcetera, dafür wird es heuer aber einen österreichischen Buchpreis geben und da stehen dann auch zehn Bücher auf der langen Liste, wovon es zwar wahrscheinlich einige Überschneidungen zur deutschen geben wird, aber da will ich auch darüber bloggen.

Jetzt haben wir Mitte Juni, also Halbzeit, ich schaue mit etwas schlechten Gewissen, auf die fünf Bücher, die ich noch lesen sollte, bevor es endlich an die Vicki Baum geht und in eineinhalb Wochen geht es auch in eine, wenn auch etwas reduziertere Sommerfrische mit einem eigenen Bücherstoß und Mitte August kommt schon die dBp lange Liste, Rezensionsexemplare warten auch und wollen dazwischen geschoben werden.

Wie soll ich das alles schaffen? Richtig, ich soll und muß gar nicht, ich will eigentlich, unbedingt den Richard Schuberth lesen, die Vicki Baum, den Franzobel und und….

Bei anderen habe ich mich schon abgefunden, daß ich es im Dezember, wie in den letzten zwei Jahren wieder zurücktragen werden, aber das und das will ich eigentlich lesen, habe ich gedacht und schon gestern morgen zu räumen und zu zählen begonnen und mir dann im Badezimmer einen Stoß von den Bücher gemacht, die ich unbedingt lesen will.

Das sind etwa siebenundzwanzig Bücher, den in Harland muß ich noch machen und wenn man dann rechnet, daß von den dreißig deutschen und österreichischen Bp-Büchern circa die Hälfte zu mir kommen könnten, dann geht es sich mit den sechzig Büchern, die ich in diesem Jahr noch lesen werde, vorausgesetzt, daß ich nicht zuviel außertourlich anfrage und nicht zu oft bei Angeboten, die zu mir kommen, nicht nein sagen kann, ganz gut aus und für das nächste Jahr habe ich wieder vor mehr auf meine Leseliste zu achten Da aber da schon über hundertfünfzig draufstehten und ich vielleicht nur hundertzwanzig schaffe, ist eigentlich klar, daß es vielleicht wieder nicht ganz klappt.

Also komme auch ich wahrscheinlich nicht ganz darum herum ein wenig selektiver zu lesen, das heißt mehr nein zu sagen, obwohl ich das eigentlich nicht will und das ist wahrscheinlich der Knackpunkt, jemanden zu sagen „Ich will dein Buch nicht lesen!“

Deshalb lese ich ja vielleicht auch Krimis, Chicklits, Selbstgemachtes, neben dem Experimentellen und dem Buchpreisroman und will das eigentlich auch nicht rangreihen.

Aber alles kann auch nicht lesen und ein bißen genauer schauen, kann vielleicht nicht schaden und wenn es nicht klappt, macht es zwar auch nichts, nur wenn ich jetzt zum Bcherschrank gehe und dort vielleicht die neue Julya Rabinowich oder den neuen Köhlmeier finde und weiß, daß ich das erst in zehn Jahren lesen kann, ist es auch nicht so lustig, also doch ein bißchen selektiver, obwohl es mit meinen Bücherbeschränkungsplänen, die ich vor ein paar Jahren, ganz ehrlich vorhatte, nicht klapte.

Macht aber nichts, wenn ich dann eine ganz andere Liste, als gelplant lese und so habe ich heuer ja auch schon den Bora Cosic, die Jagoda Marinic und Marica Brodozic neben dem Stefan Zweig und Heimatio von Doderer vorgezogen und werde die Pearl S. Buck die ich ja auch lesen wollte, auf später verschieben.

Also mal sehen, ob ich den neuen Bücherstoß im Badezimmer schaffe und bin ich natürlich schon neugierig, was da auf den beiden Buchpreisisten stehen wird, die im August und September veröffentlicht werden?

Sehr viel davon werde ich ja wahrscheinlich nicht gelesen haben, die Ronja von Rönne vielleicht, die Anke Ravic Stubel, der Jan Böttcher, die Nellja Veremej, die Gertrud Klemm?

Denn soviel habe ich im Frühjahr nicht angefragt. Also wird es vielleicht ganz spannend sein,  im Hebst das Fehlende zu ergänzen und etwas anderes.

Diese Mischung aus Alten und aus Neuem machts vielleicht interessant  und es gibt bei den Bloggern ja auch diese ältere Bücherschallenge, die ich heuer ganz besonders erfüllt habe.

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