Literaturgefluester

2021-04-21

Die neue (Ab)normalität

Filed under: Bücher — jancak @ 09:30
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Ich bin ja, meine Leser wissen es wahrscheinlich, sehr am Thema Corona interessiert, habe, während ich schon unzählige Artikel geschrieben habe und gerade an meinem Corona-Literaturgeflüsterbuch arbeite, auch schon einige gelesen, Sucharid Bhakdis „Corona Fehlalarm?“, „Pandemische Zeiten“, „Lockdown 2020“, beispielsweise und natürlich das erste von Paolo Giordano „In Zeiten der Ansteckung“, das Robert Misik auch erwähnt und was alle, bis auf das Letzte gemeinsam haben, ist, daß sie eher Corona kritisch sind.

So hat der „Lockdown 2020“ , beispielsweise „Wie ein Virus dazu benützt wird, die Gesellschaft zu verändern“, aus dem „Promedia Verlag“ als Untertitel. Dann gibt es noch unzählige andere. So hat wahrscheinlich Martin Sprenger eines geschrieben. Michael Fleischhacker, der jeden Donnerstag sehr kritische Diskussionen zu diesem Thema im „Hangar 7“ macht, wo man sich allerdings auch testen lassen muß, so daß allzu Kritische dort nicht mehr hingehen und das Interessante ist daran, wie schnell die Kritiker ins rechte Eck, wie die Demonstranten, gerückt werden, was man vielleicht auch einmal untersuchen sollte.

Ich höre seit März 2020 sehr viel OE24-TV, weil mich das Thema sehr interessiert und die ständig darüber berichten und obwohl das vielleicht ein konservativer Boulvardsender ist, bringen sie, glaube ich, eher Kritischeres, als beispielsweise Ö1.

Das hat sich im letzten Jahr auch erstaunlich viel geändert, was man untersuchen sollte und sie bringen täglich Diskussionen zwischen links und rechts. Josef Cap gegen Peter Westenthaler, Sebastian Bohrn-Mena gegen Gerald Grosz und am Montag Robert Misik gegen Andreas Mölzer, der sich am Donnerstag auch gelegentlich mit einem Heimo Lepuschitz matscht und ich kenne, den 1966 geborenen Blogger und Politjournalisten schon lange und habe ihn eigentlich immer als sehr kritisch eingeschätzt. Eine Zeitlang habe ich mir seine Vlogs angeschaut und war auch einmal bei einer Diskussion im Kreisky-Forum, wo er, glaube ich, Kurator ist.

Jetzt diskutiert er ein – bis zweimal in der Woche als Linker gegen rechts und da habe ich gemerkt, er ist einer, der das Corona-Virus offenbar für gefährlicher, als ich es finde, hält und er sich auch vor der Ansteckung fürchtet und habe ihn, als er sich einmal darüber wunderte, daß da offenbar auch ein paar linke Bekannte, auf die Demos gehen und nicht nur die bösen Rechten, bevor ich das auch tat, als man das noch konnte, ohne gleich registriert und angezeigt zu werden, gemailt, daß ich gern mit ihm darüber diskutieren möchte.

Er hat mir leider nicht geantwortet und genauso leider nach dieser oder der nächsten Demo bei OE24 gesagt, daß man doch mit Wasserwerfern gegen die rechten Corona-Covidoten auftreten sollte, was ich nicht finde und dort zwar sehr viele Österreichfahnen, aber eigentlich wenig Idioten sehe und was der Grund ist, daß die Linken nicht auf diese Demos gehen würde ich gern mit ihm diskutieren.

Er hat aber jetzt ein Buch über die neue Corona-Abnormalität geschrieben und das habe ich mir natürlich besorgt. Las es gespanntund kann berichten, daß es mich vom Stil mehr beeindruckt hat, als die „Herrschaft der Niedertracht“ die ich gelesen habe.

Denn Robert Misik geht es sehr literarisch an und beginnt mit Charles Beaudlaire und seinen „Bösen Blumen“. Denn da gibt es ein Gedicht „Auf eine Vorübergehende“ wo die zufällige Begegnung mit einer Passantin beschrieben wird, die man gerne kennenlernen möchte, es dann aber doch zu keinen Kontakt kommt und das darf man jetzt auch nicht. Denn seit dem letzten Jahr ist das soziale Distancing angesagt und da beginnt Robert Misik und das finde ich interessant, gleich die Masken tragenden guten Amerikaner von den bösen Trump-Wählern zu trennen, die das nicht tun.

Da fängt auch meine Frage an, wie ist es zu dieser Klassizifierung gekommen? Weil man vielleicht deshalb keine Maske tragen will, weil man ein Trauma oder Atmebeschwerden hat? Ich habe bei mir selber nachgeforscht, warum ich so gegen Masken bin, daß es mich schon beutelt, wenn ich daran denke, daß ich eine aufsetzen soll und habe lange gedacht, daß das so ist, weil ich mich nicht zu etwas zwingen will, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann!

Dann ist mir aber eingefallen, daß ich mit knapp sieben einmal fast ertrunken wäre. Das Buch „Mauern“ hat mich darauf gebracht, daß ich da vielleicht eine Traumatisierung habe. Ich habe nie um eine Maskenbefreiung angesucht, aber die werden auch nicht anerkannt, sondern Maskenverweigerer gleich als rechts bezeichnet. Ob das wirklich so einfach ist, lieber Robert Misik möchte ich bezweifeln, weil ich wegen der Widersprüche auf die Demos gehe und nicht, um das Parlament zu stürmen und ich diese Vermischung für sehr gefährlich halte!

Robert Misik kommt aber in seinem zweiten Kapitel zu den Epdiemien und führt uns da durch die Pest, die Cholera und die spanische Grippe. Also durch Krankheiten, wo die Menschen wirklich reihenweise umgefallen sind und tot auf der Straße lagen, was bei Corona zum Glück nicht der Fall ist. Da ist es wohl eher die Angst davor, was vielleicht den logischen Blick vernebelt.

Es gibt aber auch literarische Vorbilder. So hat Camus mit der „Pest“ ein berühmtes Buch darüber geschrieben und Foucault hat sich mit der Pest in historischen Zeiten beschäftigt und ich frage mich immer noch, wie man dazu gekommen ist, ab März 2020 mit Polizei- und Militärgewalt gegen das Virus anzukämpfen. Das tut man jetzt vielleicht ein wenig weniger offensichtlicher. Mich stört ja da vor allem die Entmündigung, die da passierte und die mich auch demonstrieren ließ, weil ich mir immer noch denke, man müßte es eigentlich mit Hausverstand probieren und kann ja selber den Abstand halten und die Politik kann auch darauf vertrauen, daß sich die mündigen Menschen vielleicht selber testen und müßen das nicht unbedingt kontrollieren, was aber offenbar nicht passiert, so daß es, was mich auch stört, zu einer Vernaderungsgesellschaft gekommen ist oder kommen kann.

„Die Krankheit als Metapher“, ein Ausdruck, den Susan Sontagfür einen Essay verwendet hat, kommt bei Misik auch vor. Früher war es einmal schick „tuberkulös“ zu sein, schreibt er und meint damit wohl die „Zauberberg-Gesellschaft“ obwohl er den nicht zitiert und, daß Seuchen immer auch soziale Ursachen haben, was vielleicht auch bei Corona so ist.

Wenn ich in beengten Verhältnisse wohne, klebe ich halt mehrauf den anderen, als wenn ich eine Luxusvilla mit Garten habe. Deshalb gab es vor hundert Jahren den sozialen Wohnbau, um die Nachwirkungen der spanischen Grippe zu bekämpfen. Daß die neoliberale Gesellschaft das Gesundheitssystem kaputt gespart hat, ist auch kein Geheimnis.

Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Leben in der Pandemie und da beginnt Robert Misik mit den Gesetzen über die man sich nicht wundert, wenn man sie für gerecht hält. So schnallen wir uns protestlos an, wenn wir mit dem Auto fahren. Nur als das Rauchen verboten wurde, begannen vielleicht die Probleme und jetzt haben wir die, wenn die Reichen ungestört ihre Corona-Parties feiern oder nach Dubai fliegen, während wir zu Hause sitze

Da habe ich das Problem, daß ich denke, daß mit Freiwilligkeit alles besser geht und ich keinen Polizisten brauche, der mit sagt, daß ich eine FFP2-Maske aufsetzen muuß, wenn ich beim Karlsplatz um die Ecke biege. Es gibt Umfragen, daß sich etwa fünfzig Prozent schärfere Maßnahmen wünschen. Die sollen ihre Masken tragen und sich testen lassen, denke ich. Die anderen, die das Virus für nicht so gefährlich halten, zumindestens steckt sich ja nicht jeder an und fällt tot um, wie man manchmal suggeriert bekommt, passen vielleicht so auf, in dem sie Abstand halten und keine Hände geben. Das tue ich zum Beispiel und hatte daher überhaupt keine Angst, daß ich mich damals auf der Jesuitenwiese anstecken könnte, wurde aber schon danach gefragt und ärgere mich manchmal über Leute, die den Abstand nicht halten und sich, wie beispielsweise im Sommer am Markt einfach, um das überfüllte Tischchen drängten.

Robert Misik kommt hier schnell zu der Ungerechtigkeit und das rechne ich ihm hoch an. Die systemerhaltene Putzfrau im Krankenhaus und die Kassiererinnen im Supermarkt wurden bekatscht, haben aber nichts davon, während wir uns ärgerten, daß wir zu den nicht Systemrelevanten gezählt wurden und das habe ich teilweise auch so empfunden.

Das Virus steckt die Armen an, die Reichen können es sich richten, schreibt Robert Misik und erzählt von Lehrern, die sich beklagten, daß manche Kollegen zu den Verschwörungstheoretikern zählen und nicht lüften wollten. Da denke ich, daß die sogenannten Verschwörungstheorien, „Das Virus dient Bill Gates!“, beispielsweise, wahrscheinlich auch den Zweck haben, sich die Unischerheit zu erklären und sollten vielleicht doch nicht so verteufelt, sondern ernster genommen werden und Robert Misik beschreibt auch, wie er bei einem Meeting mit vier Personen saß und plötzlich kam die Nachricht Paula wurde postiv getestet und er hat mit ihr erst vor ein paar Tagen gegessen. Ist er jetzt Kontaktperson und auch positiv uje uje?

Die „Betrachtungen“ der Zadie Smith, die ich auch gelesen habe, werden zitiert und das nächste Kapitel ist der Wirtschaft „Koste es was es wolle!“, gewidmet und den Konkursen, die wir in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich erleben werden und den auch eintreffenden sozialen Niedergang und interessant auch das Schlußkapitel, das sich „Laßt die Party beginnt!“ überschreibt, denn was folgte auf die spanische Grippe?

Die wilden Zwanziger, wo sich die Frauen die Haare abschnitten, Zigaretten rauchten und sich vielleicht eine Freundin suchten. Da habe ich ja, vielleicht nicht so zufällig, einiges gelesen und was kam dann, uje uje…?

Gar nicht auszumalen, obwohl die Verwandlung von links nach rechts ist schon da und Martin Sellner rühmt sich tatsächlich, daß es seine Leute sind, die er auf die Demos bringt.

Ein gutes Buch und Robert Misik ist zum Glück doch noch kritischer, als ich schon befürchtet habe, daß er es vielleicht nicht mehr ist. Also lesen, lesen, lesen und ich würde noch immer sehr gern mit ihm darüber diskutieren!

2019-04-13

Herrschaft der Niedertracht

Filed under: Bücher — jancak @ 00:52
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Jetzt kommt wieder was Politisches, bin ich ja auch, wenn das der liebe Uli nicht so gerne haben will, sehr gesellschaftlich engagiert, war das schon immer oder als Tochter eines sozialistischen Parteifunktiönärs, die in einem der typischen alten Gemeindebauten aufgewachsen ist, eigentlich schon sehr lang, obwohl das erste Mal, als ich wählen durfte, habe ich das aus Prostest gegen meinen Vater mit der ÖVP getan, ja mit neunzehn oder über zwanzig, ist man noch jung und dumm und dann war ich auch kurz SPÖ-Mitglied, weil ich da genauso kurz bei den „Kinderfreunden“ gearbeitet habe und da mußte man das, wenn man angemeldet werden wollte, sein.

Danach bin ich wieder ausgetreten,  habe begonnen beim „Volkssstimmefest“ beim „Linken Wort“ zu lesen und berichte auch hier, obwohl das ja vorwiegend ein literarischer Blog ist, gelegentlich über gesellschaftspolitisch Relevantes und gebe hier auch meine politischen Glossen ab.

Literarisch schreibe ich auch sehr politisch, so habe ich in der „Vier Tagebuch-Frau“ die ersten hundert Tage von schwarz blau,  im Jahr 2000 beschrieben, im „Bibliotheksgespenst“, liest meine Heldin dann das Buch in der Hauptbibliothek, während draußen schon für schwarz- blau gerüstet wird und das habe ich dann auch in der „Unsichtbaren Frau“ beschrieben.

So lese ich neben dem Literarischen auch immer gerne was Politisches, mein Lesegeschmack ist ja ohnehin sehr breit und immer über den Tellerrand hinausgehend und da ist ja auch in der letzten Zeit sehr viel erschienen, von wo mir wahrscheinlich nur ein Bruchteil zu lesen gelingen wird.

Aber kaum war ich aus dem Spital wieder draußen und habe „Morgenjournal“ oder „Leporello“ gehört, wurde dort RobertMisiks neues Buch besprochen und die Videos des 1966 geborenen Journalisten sind mir auch schon lang bekannt.

Gelesen habe ich, glaube ich, noch nicht sehr viel von ihm, wohl aber damals im Ulm als dort „Thalia“ abverkaufte, dem Alfred eines seiner Bücher um einen Euro gekauft und im Herbst war ich auch im „Kreisky-Forum“ bei einer Veranstaltung, die sich „Die rohe  Bürgerlichkeit“ nannte, die von ihm moderiert wurde und dieser Ausdruck wird auch in dem eher dünnen schwarz gecoverten Büchlein gebraucht.

„Herrschaft der Niedertracht“ oder auch die „Sprache der Gewalt“, sind Themen, die mich sehr interessieren, denn ich habe mich ja auch für den „Van der Bellen- Hofer- Wahlkampf“ sehr interessiert und da angefangen, die diesbezüglichen Facebookseiten zu lesen und bin da auf die ersten Haßkommentare meines Lebens gekommen.

Später kamen die dann  auch der Uli zu mir und ich habe angefangen, mich auch dafür zu interessieren, um herauszufinden, was jetzt ein „Troll“ und was ein „Glaubenskrieger“ ist?

Ich lese den Blog des Ulis, seit es ihm gibt und kommentiere ihm auch regelmäßig, weil, ich glaube, daß es sehr wichtig, ist, daß man das, was die Rechten posten, um die Welt auf ihre Seite zu ziehen nicht unwidersprochen stehen lassen darf und Robert Misik setzt sich in seinem neuen Buch, einer „Streitschrift“, wie er es nennt und die den Untertitel „Warum wir so nicht reagiert werden wollen“, gibt, auch damit auseinander oder eigentlich tut er das, wie der Untertitel schon verrät mehr mit der neuen österreichischen Regierung und versucht das nach der  Einleitung in sieben Kapitel, von denen das Erste bezeichnenterweise den Titel „Klimakatastrophe“ trägt und da geht es, um nicht mißberstanden zu werden, nicht um Greta Thunberg und den Widerstand, den sie mit ihren Schulstreiks auslöst, sondern eigentlich, was mich anfangs etwas erstaunte, um Gemeinplätze, werden da doch Zitate an Zitate gereimt, die mir, der politischen Aktivistin, die bis vor kurzem zu den Donnerstagsdemonstrationen gegangen ist und das nach Ostern wieder tun will, schon bekannt erschienen.

Es geht um den Sozialabbau, den Köchinnen die gekündigt werden, weil sie nicht zwölf Stunden arbeiten wollen oder können, weil die Kindergärtnerin dann vieleicht schon nach Hause gegangen ist und die Kinder alleine vor der Kindergartentüre stehen würden. Es geht um die abgebauten NGOs und, daß das Geld zwar den Mindestsicherungsbeziehern weggenommen, dafür aber den Schönheitschirurgen zugesprochen werden soll, etcetera.

War also vielleicht ein klein wenig enttäuscht vom erstten Kapitel und habe gedacht, das weiß ich doch schon alles und habe das längst mit dem Uli durchdiskutiert, aber der glaubt mir das sowieso nicht und hält, glaube ich, die ÖVP für rechtsradikal, zumindestens wenn ich ihm ein Video schicke, wo auf Krone-TV halbwegs objektiv duskutiert wird.

Dann gehts aber gleich zu Kapitel zwei und seiner Einschätzung über Sebastian Kurz und das ist interessant, weil er ihn für eine Kunstfigur hält, heißt es doch da gleich in der Überschrift. „Der Kunstfigur Sebastian Kurz kann man nichts vorwerfen, seine Werte verraten zu haben, denn er hatte ja nie welche“.

Das habe ich so vielleicht nicht ganz so gesehen, würde Herrn Kurz für eher machthungrig halten und offenbar für genial begabt, daß er das mit so jungen Jahren so erfolgreich durchsetzen konnte. Daß man dafür seine Emotionen beherrschen muß, ist klar und einige Sager, wie die von den „Kindern, die in manchen Familien die einzigen sind, die morgens früh aufstehen müßen!“, halte ich für arg.

Denke, daß er wahrscheinlich sehr früh aufstehen wird, um zu seinen Terminen zu recht zu kommen. Das ist aber der Preis für seinen Erfolg und wenn ich keine Arbeit habe, ist es wenigstens ein Luxus, Zeit zu haben. Aber schlafen werde ich dann wahrscheinlich auch nicht gut, weil ich ja angsichts der Neiddebatten, um mich herum, schon längst Schlafstörungen haben werden.

Da sind wir dann schon beim nächsten Kapitel, wie denn der Rechtspopulistmus funktioniert?

Nur so, daß die Armen auf die, die noch ärmer sind, hinuntersehen. Die ÖVP- FPÖ war bei der letzten Wahl offenbar deshalb so erfolgreich, weil sie den Leuten, die vorm Abstieg Angst hatten, einredete, man müßte die bösen Ausländer ausweisen, damit sie einem nicht die Arbeit und die Sozialleistungen wegnehmen. Fakt war dann, daß dann schon in der ersten Woche nach der Wahl, die ersten Klientien zu mir kamen und mir von ihrer Angst erzählten, daß ihnen nun ihre Wohnung, ihr Auto und ihr Sparbuch, durch die neue Form der Mindessicherung weggenommen werden würde.

Das dritte Kapitel beschäftigt sich also mit dem „Neuen Autoritarismus an der Macht“ und über den wundere ich mich schon länger, wenn ich beispielsweise in der Früh „Morgenjournal“ und zu Mittag beim Kochen das „Mittagsjournal“ höre.

Die Angst ist ein guter Ratgeber und treibt die Wähler in den Wahlkabinen dazu, die radikalen Parteien zu wählen, auch wenn sie dann, wie sich später herausstellen wird, die ersten Verlierer sind.

Dieses Thema wird auch in den anderen Kapitel, die sich mitden „Radikalen Rechten“, beschäftigen, erläutert und am Schluß  heißt es wieder: „Warum wir nicht so regiert werden wollen!“

Das ist vielleicht eine links-sozialistische Verallgemeinerung, denn einige wollen, das, wie mir ja der Uli immer schreibt, noch immer.

Ich beispielsweise aber nicht und so ist die Frage, was man dagegen machen kann, wahrscheinlich besonders wichtig und die wäre, denke ich, sich zu währen, das Richtige wählen, damit die „Herrschaft der Niedertracht“ bald überwunden wird und wir wieder zu einem menschlicheren Migteinander kommen und, ich glaube auch, daß es sehr wichtig ist, mit den anderen zu reden und das ist auch der Grund, warum ich das immer noch und sehr regelmäßig mit dem Uli tue und ihm dieses Buch auch schon empfohlen habe und das auch weiterhin tun werde!

Livia Klingl „Biedermeiern“ und wahrscheinlich auch „No more Bullshit“ von Sorority ist aber ebenfalls sehr zu empfehlen.

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