Literaturgefluester

2020-07-04

In den neuen Text

Hurrah, hurrah, ich bin fertig mit meiner Corona-Geschichte „Kein Frühlingserwachen mehr“, das war ich schon vorigen Freitagabend. Da habe ich dann den kurzen Beschreibungstext verfasst und das Ganze dann an den Alfred schickte, der, glaube ich, das fünfzigste Selbstgemachte daraus machen soll und nun auf zu neuen Ufern und zum neuen Roman.

Das klingt wahrscheinlich einfacher als es ist,denn die, die mich schon länger und genauer lesen, werden vielleicht wissen, daß ich mich in der letzten Zeit oder auch schon länger ein wenig ausgeschrieben fühle.

Ich produziere ja schon seit zwanzig dreißig Jahren einen sozialkritischen realistischen Text nach den anderen, bis Zweitausend, habe ich mir das Manuskriptnoch kopiert und mit mehr oder weniger langen Briefen an die Verlage geschickt, wo außer Absagebriefe nichts zrückkam und das diesbezügliche Feedback, das am Anfang noch gelegentlich zu bekommen war, immerweniger wurde.

Denn „Wir könen uns ja nicht mit jeden Text befassen, wo kämen wir hin wenn wir das täten, fün Sekunden die Praktikantin daraufschauen lassen und dann ab die Post!“

Nun gut, ich habe mir selber geholfen und meine Bücher seit 2000 selbst gemacht, das heißt, der Alfred macht das PDf und schickt es dann in eine Druckerei und ich schreibe und schreibe eines nach dem anderen, weiter.

Feedback kommt auf diese Art und Weise wenig bis gar keines und so bin ich als ich mit der „Paula Nebel“, glaube ich oder war es schon „Die Widergeborene“ nicht weitergekommen bin, in eine tiefe Krise geraten, habe gedacht, ich muß was ändern, und das erste „Literaturgeflüsterbuch“ herausgebracht, mich dann mit der Frage, wie man einen Roman schreibt, beschäftigt und bin auf die Idee gekommen, mich von einer Person in einem Kapitel zu der nächsten im nächsten Kapitel weiterzuhanteln, die „Dreizehn Kapitel“ sind daraus geworden.

Die Flüchtlingstrilogie ist danach entstanden, das waren drei Bücher, die sich mit der Flüchtlingskrise beschäftigen, das Erste „Die Pensionsschockdepression“ beschäftigt sich mit der IS, da kommt eine Fatma Challaki vor und die flüchtet dann im „Sommerbuch“, 2015 nach Wien und steht auch im „Adventkalender“ als Dolmetschin der Hauptfigur zur Seite.

Die „Berührungen“, wo es auch wieder, um das Romanschreiben geht, sind schon politisch, noch politscher die „Unsichtbare Frau“ und dazwischen habe ich wieder aus zehn oder mehr Kurzgeschichten einen Text zusammengeschrieben, der als der Vorläufer der „Unsichtbaren Frau“ gilt. Da habe ich, glaube ich, in den Schreibberichten immer schon geschrieben ich fühle mich ein wenig ausgeschrieben und weiß nicht, wie es weitergeht. Es ist mir aber immer wieder was eingefallen, aus Kroatien habe ich mir eine leichte Liebesgeschite als Sommersouvenier mitgebracht und „Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman“ geht es wieder darum, ich habe ja auch im Interview mit Cornelia Stahl betont, daß das erfolglose Schreiben immer ein wichtiges Thema für mich war. Da kommen aber auch immer andere Handlungstränge vor, wie die demente Maria Mattuschek, die glaubt, mit ihrem Freund Matthes enck zu kommunizieren, obwohl der ja schon lang gestorben ist.

Der letzte „Nanowrimo“ beschäftigt sich mit einem Arzt, der, weil er in eine Psychose kippte sowohl seinen Kassenvertrag, als auch seine Freundin verliert. Ausgangspunkt dazu war aber ein Telefongespräch, das ich einmal in der Straßenbahn hörte, als ich nach Grinzing gefahren bin, eine Schauspielschülerin hat da ihrer Oma erzählt, daß sie am Reinhardts-Seminar aufgenommen wurde. Dann kam die Idee über die Beziehung zwischen einer älteren Frau und einem jungen Mann zu schreiben, die Corona-Krise hat es ein wenig umgewandelt. Das ist ein eher kurzer Text geworden und jetzt wieder ein Loch in das ich hineinfallen oder hinausspringen müßte?

Nein, nichts davon, denn ich habe ja einmal, es ist schon länger her, in der „Seedosen-Zelle“ ein schönes Notizbuch gefunden. Da liegen öfter schöne Noltizbücher in den Bücherschränken, aber in diesem war schon etwas hineingeschrieben und immer wieder tauchte dabei ein Sommerfestival und da der „Sonnenpark“ auf, was mich ein wenig in Bedrängnis brachte, weil ich dachte, ich kann da ja nicht einfach weiterschreiben, sondern sollte mich vielleicht auf die Spur der Notizbuchschreiberin machen und die Idee zu meinem neuen Romanprojekt ein wenig wackelig und unsicherzwar, ist schon wieder da.

Denn da gab es ja noch die andere Idee vom Leben mit der Maske zu schreiben, die ja, wie man so hört, vielleicht wieder eingeführt werden soll und die Idee einen spannenden Roman zu verfassen ist auch wieder da.

„Das Frühlingserwachen“ habe ich versucht nach der Heldenreise zu konzipieren. Meine Leser können sagen, ob es gelungen ist, wenn das Buch fertig ist oder die schon veröffentlichten Textproben lesen.

Ich bin mir da nicht so sicher und bin wahrscheinlich der Heldenreise gegenüber ebenso skeptisch eingestellt, wie gegenüber der Maske, aber die Frage, wie schreibt man einen Roman, stellt sich, nachdem ja schon hunderttausende geschrieben wurden und immer noch geschrieben werden, immer wieder und da lese ich gerade und das finde ich sehr interessant Wolf Haas „Das Wetter vor fünfzehn Jahren“, der ja, glaube ich, seine Brenner-Krimis zuerst ganz konventionell geschrieben hat. Dann einen eigenen Stil entwickelt, womit er sehr erfolgreich wurde und das „Wetter vor fünfzehn Jahren“ besteht aus einem einzigen Interview ziwschen Wolf Haas und einer Literaturbeilage und ich finde das Buch sehr sehr spannend, viel beeidruckender, als die beiden Wortreich-Bücher, beispielsweise, die ich zuletzt gelesen habe.

Solche Experimente will ich, die ich ja nicht experimetell schreibe, auch gern machen und die Idee mir selber über die Schulter zu schauen, ist ja auch schon sehr lang da, also eine Alter Ego, namens Eja Augustin entwickeln, eine fünfundsechzigjährige mehr oder weniger erfolglose schreibende Frau, die im Sommer, die Gelegenheit hat, in ein Haus in der Nähe von St. Pölten zu ziehen, ob sie dort für eine Freundin, die Blumen gießen und die Katze füttern soll oder, ob sie das von einer Tante oder Mutter erbte, ist noch nicht so klar. Sie entflieht jedenfalls der Stadt und ihrer Maskenpflicht und nimmt sich auch vor, ihren neuen Roman zu schreiben. Dann geht sie zur Seedosenzelle, findet das schöne rotbraugewürfelte Notizbuch, liest die Eintragungen, denkt „Darüber könnte ich schreiben, jetzt muß ich nur noch die Figuren und die Handlung entwickeln!“

Setzt sich dann auf die Terrasse, bestellt einen Kaiserspritzer, liest und notiert weiter und entdeckt dabei eine achtunundzwanzig oder fünfunddreißigjährige junge Frau, das ist auch noch nicht so klar, die die Kathi Sommer, der das Notizbuch gehörte, sein könnte. Die sitzt da mit einem sommersprossigen rothaarigen Mann, den sie Simon nennt und mit dem sie in einen heftigen Streit verwickelt ist. Scheint sie sich doch von ihm zu trennen und wirft ihm vor, daß er ihre Projektplanung verhindert hat und ihr Handy in einen Blumentopf warf.

Eine Tante Aloisia wird auch erwähnt und da fällt Eja ein, daß sie ja bei der Lesetheateraufführung bevor sie nach St. Georgen gefahren ist, eine alte Klavierprofessorin kennenlernte, die sich ihr, als Aloisia Brunngraber vorstellte und ihr von ihrer Großnichte erzählte.

Gepongt, gepongt, der Plot war zwar noch die da, aber einige der handelnden Personen und Kathi Sommer braucht auch noch zwei Freuninnen für die weiteren Handlungsstränge, die da wären, Angela Hager beispielsweise, die hat Eja beim letzten „Schweigemarsch für Kunst und Kultur“ getroffen, die ist eine prekär beschäftigte Philosophin, die von Deutsch als Fremdsprache-Kurse und EDV-Projekten lebt und sehr kritisch und sehr verbittert ist und Jasmin Bauer, das ist die Inhaberin des Spielwarengeschäftes, in dem sie, bevor sie abfuhr, eine Puppe für ihre Enkeltochter kaufte.

Das wären die Personen, jetzt muß nur noch der Plot und die Handlung her und das ist das, was ich bis jetzt habe, beziehungsweise in den letzten Tagen erlebte, als ich auf Romanrecherche ging.

Darüber einen Roman zu schreiben, in dem die Autorin die Handlung sich entwickeln läßt, ist wahrscheinlich nicht sehr neu, aber ich habe mir ja vorgenommen, wie die Eja Augusint meine Sommerfrischenwochenenden dazu verwenden, mal hier ein Eis, dort einen Kaiserzpitzer zu trinken und die Beobachtungen aufschreiben, die ich dabei mache.

Vielleicht wird ein Roman daraus und ich schreibe es wieder, was mir fehlt ist das Feedback.

Die Schreibgruppe in der ich ja auch immer an meinen jeweiligen Projekt weiterschrieb, war ein Versuch aus diesem Dilemma hinauszukommen. Der Aufruf zur Lesrunde, wenn das Buch erst erschienen ist, ist ein anderer, denn ich denke, daß ich sicher weiterschreibe, warum sollte ich auch aufhören?

Aber wenn man, wie ich so viel geschrieben hat, aber eigentlich kein Feedback kommt, schwächt sich der Elan auch irgendwann ab und die Motivation wird kleiner und ich denke, das wäre furchtbar, wenn ich da vielleicht noch weitere zwölf Jahre so unbemerkt vor mich hinblogge, aber besser als gar nichts, ist es wahrscheinlich schon und so wird es vermutlich auch weitergehen.

2020-04-19

Wie gehts mit der Heldenreise?

Ich habe ja schon geschrieben, daß ich mit meinen selbstverlegten Romanen immer meine Schwierigkeiten habe. Ich schreibe und schreibe, bin dann irgendwann damit fertig, lasse es drucken, früher habe ich die Manuskripte an Verlage geschickt und keinen Erfolg damit gehabt, seit 2000 mache ich es selbst und habe schon fast fünfzig selbstgemachte Bücher, seit 2008, seit ich blogge stelle ich sie im „Literaturgeflüster“ vor, mache eine Vorschau, ein Gewinnspiel, plane eine Leserunde, auf meiner Website gibts ein Probekapitel, ein paar Bücher schicke ich dann aus, um beispielsweise eineLesung bei den „Textvorstellungen“ zu bekommen, präsentiere sie am Volksstimmefest, stelle sie auf Lesungen vor, etcetera und weil das Feedback auf sich warten läßt, bleibe ich irgendwie unbefriedigt zurück.

Jetzt weiß ich beispielsweise nicht mehr so genau, wieviele Leute meine Bücher lesen. Am Anfang hörte ich manchmal, ich hätte keine Handlung, bei mir passiert nichts, ich wäre zuwenig abgehoben. Das ist das, was ich mir manchmal über mein Schreiben denke.

Gut, ich will sozial und gesellschaftskritische psychologische Romane schreiben und bin nicht experimentell und irgendwann bin ich, weil ich ja weiterkommen will und mich auch für die Schreibschulen, wie beispielsweise das Wiritersstudio, wo ich immer zu den Schnupperseminaren gehe und Webinare interessiere, die man im Netz umsonst bekommt, bin ich  auf die Heldenreise, dieses Modell von Joseph Campell aus der Mythenforschung, das Christopher Vogler für Hollywood adaptiert hat, gestroßen und konnte am Anfang nicht viel damit anfangen. Jurenka Jurk arbeitet in ihrer Romanschule sehr damit und bietet demnächst wieder ein dreiteiligen Seminar mit einem Probewebinar dazu an. Ronny Rindler, der ja jetzt im Rahmen des „Quarantimo“ jeden Samstag ein Video ins Netz hineinstellt, wo er den Aufbau des Romans genau erklärt, hat sich das letzte Mal  damit beschäftigt und man kann auch sagen, man kann einen Roman mit einer Idee beginnen, wie ich das ja meistens tue und dann immer ein paar Szenen im Voraus geplant zu schreiben beginne, nach cirka sechs wochen mit dem Rohkonzept fertig und dann wie schon erwähnt unbefriedigt damit bin, so daß ich immer beim neuen Versuch mir fest vornehme es jetzt doch einmal mit der „Heldenreise“ zu versuchen und dann irgendwie damit scheitere oder hängen bleibe.

Man kann es auch mit der „Schneeflockenmethode“ versuchen, also zuerst seine Projekt in einem Satz aufschreiben, dann in drei bis vier bis man schließlich den kompletten Szenenaufbau hat und dann zu schreiben beginnt.

Langweilig könnte man vielleicht sagen, die Profischreibe, die alle paar Monate einen roman herauswerfen, halten sich wahrscheinlich daran und ich habe mir, da ich ja jetzt ein paar Mal dieMiniwebinare der Jurenka Jurk zu ihrem Romanfahrplan besucht habe, mir vorgenommen mit dem „Frühlingserwachen“ es jetzt einmal wirklich mit dem Planen zu versuchen. Ein paar diesbezügliche arbeitsblätter haben sich da ja bei mir schon angesammelt, die Charakterbögen,die ich einmal von Jaqueline Vellguth übernommen habe, wende ich schon länger an. Jetzt habe ich auch ein Arbeitslatt zur „Schneeflockenmethode“ und mir da den Aufbau des „Frühlingserwachen“ ziemlich genau vor einer Woche notiert und geplant und mir dann auch beim letzten Video des Ronny Rindlers meine vier Wendepunkte notiert, was dazu führte, daß ich die Handlung im Grobkonzept, das heißt mit großen Lücken, aber den ungefähren Anfang Mtte, Schluß parat hatte.

Ein Roman von mir, beispielsweise, die die ich für den „Nanowrimo“ schreibe, hat ungefähr dreißig bis vierzig Szenen. Als ich nach den vier Akt Modell, die szenen aufnotierte, hatte ich etwa fünfzehn und beschloßen, genug geplant. Jetzt fange ich zu schreiben an, denn ich bin und bleibe wahrscheinlich zumindest eine halbe Bauchschreiberin oder wie das so heißt.

Die erste Szene hatte ich da schon, denn das war eine aufgabe des Ronny Rindlers, vor zwei Wochen, um die Szenen am Schluß offen und spannend zu gestalten, damit die Leser weiterlesen. Ob ich das wirklich so genau gemacht habe, bin ich mir gar nicht sicher und auch, ob ich wirklich am Anfang begonnen oder nicht schon zu schnell eingestiegen bin?

Mein Anfang war ja die Krise und die Ausgangssperre ist schon da, Roswitha ist zu Hause, hat ein Meeting mit dem Viktor, bemerkt sie ist in ihm verliebt, während der Egon mit der Pflegehelferin in Streit gerät und die Tochter Bea in Streit gerät.

Zuviel Infodumping könnten die Schreibschullehrer jetzt wahrscheinlich mahnen und als ich vorige Woche beschloßen habe, die Arbeitsblätter zu lassen und mit dem Schreiben, wie gewohnt zu beginnen, hatte ich ein Problem. Nämlich meine Wendepunkte, aber ich wußte nicht wie ich jetzt zur Szene zwei komme? Denn wenn ich vier Akte habe und cirka vierzig Szenen brauche ich für jeden Akt zehn und kann die Roswitha nicht gleich ins Museum gehen und den Viktor treffen lassen, damit der Egon seinen Autounfall hat und am Ende die Krise vorüber ist und sich alle im <museum treffen. Das wäre ja die Handlung in einen Satz, aber wie komme ich zu den Szenen, wo sich ja bei mir beim Schreiben immer ein paar im Voraus entwickeln?

Ich hatte ein paar Tage Schreibpause, das heißt ein paar Stunden und dann bin ich ja mein „Schreibebuch“ immer wieder durchgegegangen, damit es an die Druckerei gehen kann und habe immer je einen oder zwei Fehler, also noch einen Durchgang, gefunden.

Jetzt habe ich aber weitergeschrieben und momentan auch sechs Szenen, zwanzig Seiten und 9356 Worte und habe da jeder meiner Figuren eine Szene gegeben. Denn das hat mir bei der Romanplanung gefehlt, die ja eher auf die Roswitha konzipiert war.

Also die Roswitha telefoniert in Szene zwei mit dem Viktor, in Szene vier rennt der Egon davon beziehungsweise will ihn die Janina in Szene drei vorher beruhigen, in Szene fünf zieht die Esther zur Beate und ins Szene sechs trinkt der Viktor noch einmal sein Bier und beklagt seine Einsamkeit. Zwei Szenen habe ich jetzt in meinen Notizbuch noch notiert, bevor ich mir wieder die Aktstruktur vornehmen werde. Nämlich noch einmal den Egon auf die Straße schicken, die Janina bringt ihm dann heim. Er erlebt ja die Krise mit ihren Verboten auf ganz besondere Art und in der achten Szene kommts zur Maskenpflicht, die roswitha hat wie ich, ihre Schwirigkeit damit, nimmt einen Schal, den  sie muß auf die Bank und dann doch ins Museum, trifft dort zufällig den Viktor und ich wäre jetzt schon beim ersten Wendepunkt und alles weitere später, um nicht zuviel zu spoilern, damit meine Leser nicht vielleicht sagen, das brauchen wir nicht mehr lesen, wenn sie zuviel verrät.

Ich habe auch noch nicht mehr, mir vorhin aber das neue Video des Ronny Rindlers angehört, wo er das „Heldenreisemodell“ des Christopher Voglers mit seiner Aktstruktur vergleicht und die Aufgabe stellt, das jetzt auf seine Szenen audzudröseln.

Das habe ich nicht gemacht, sondern meinen Blogartikel geschrieben und am Abend  gibts ja das Gratisseminar zur Jurenka Jurks „Heldenreise“, aber da bin ich nicht sicher, ob ich hineinkomme, weil ich mit dem „Zoom“ ja meine Schwierigkeiten habe.

2020-04-08

Weiter mit dem Handlungsaufbau

Filed under: Buchpromotion,Schreibbericht — jancak @ 00:37
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Ich bin ja derzeit, vielleicht Corona bedingt, vielleicht auch so, literarisch sehr aktiv, versuche auf meinen Blog das zu machen, was die Veranstaltungsorte wie die „Alte Schmiede“, die „Gesellschaft“, Klaus Kkastberger, etcetera, auf ihren Seiten machen, meine Veranstaltungsvideos online zu stellen, wer also etwas von mir hören oder lesen will, ist hier richtig, Doris Kloimstein habe ich gehört, ist diesbezüglich schon unterwegs und auch, was das Schreiben betrifft, geht es gut und ich bin, wie schon einmal „gestern, heute und auch morgen“ unterwegs.

Das heißt das „Mein Schreiben-meine Bücher-Literaturgeflüsterbuch“, liegt beim Alfred, das Cover hat er schon erstellt. Es ist ein anderers, als ich dachte, aber sehr schön, kann ich schon verraten und ich hoffe auch, er stellt sehr bald die „Vorschau“, damit man es auch sehen kann, ein. Dann muß ich den Text noch endkorrigieren, bevor das Manuskript an die Druckerei und das Cover mit der Leseprobe, dem Kapitel  „Sogenannte Indiebücher“ auf meine Website gehen kann.

Ich habe inzwischen das „Fräulein No“ korrigiert und den Text samt der Beschreibung dem Alfred übbergeben. Coverbild haben wir noch keines. Da müßen wir erst auf Suche gehen, aber ich bin schon eifrig am Schreiben des Neuen, bezieungsweise am Planen, denn da habe ich ja vor auszuprobieren, ob ich das mit der „Heldenreise“ kann, da habe ich mir die Unterlagen die ich von Jurenka Jurks  Webinaren habe, herausgesucht, das „Romanschreibbuch“ von Gustav Ernst, das ich auch dazu benützen will, liegt schon länger am Schlafzimmertischchen und am Samstag habe ich mich endlich wieder auf die Terrasse in die Sonne gesetzt, meine Morgenseiten geschrieben, beziehungsweise in mein kleines schwarzes Büchlein, meine Zustandsnotizen gemacht und mir dann das vierte Video von Ronny Rindler gegeben und die sind sehr informativ und ich kann jeden nur empfehlen, sie sich anzuhören, der sich für das Schreiben interessiert. Sie richten sich zwar wahrscheinlich an Schreibanfänger und das bin ich wohl wirklich nicht, auch wenn mich mein Freund Uli für eine Hobbyautorin hält. Aber die Aufgabe eine Szene so zu schreiben, daß sie am Schluß eine offene Frage, ein Mißgeschck oder einen Cliffhänger enthält, damit die Leser am Ball bleiben, habe ich gemacht. Mit dem Cliffhänger habe ich zwar so meine Schwierigkeiten. Das heißt, ich weiß nicht so recht, ob es wirklich spannend geworden ist. Aber das sind die Bücher, die ich lese, ja meistens auch nicht und sie sind wahrscheinlich auch nicht immer nach der „Heldenreise“ komponiert. Ich könntle sie aber vielleicht als Einstiegsszene für das „Kein Frühlichgserwachsen mehr“ verwenden, obwohl ich auch da nicht wirklich sicher bin, ob das wirklich schon der Einstieg ist oder die Geschichte nicht vielleicht doch schon vorher beginnt.

die Corona-Krise ist jedenfalls ausgebrochen, beziehungsweise hat sie Österreich mit seinen ersten Toten erreicht und Kanzler Kurz gibt seine Pressekonferenz, Roswitha Wegerth oder Herwath sitzt zu Hause vor dem Laptop. Sie ist ja Ausstellungskuratorin und will mit ihrem Assistenten Viktor, eine Ausstellung über das „Rote Wien“ vorbereiten, die im Juni eröffnet werden sollte. Sie denkt dabei an ihren Assistenten den dreißigjährigen Viktor,der ihr Nachfolger werden soll, wenn sie sich nach der Ausstellung offiziell in den Ruhestand begeben wird und überlegt oder fürchtet, daß sie sich ein bißchen in Viktor verliebt hat. In der Küche sitzt ihr Ehemann Egon und sabbert vor sich hin, denn beim ehemaligen Universitätsprofessor wurde vor drei Jahren eine Alzheimer Disease diagnostiziert. Jetzt füüttert ihn die slowakische Personenbetreuerin Janina, der beschimpft sie und Roswitha denkt an ihre Tochter Bea, die Psychotherapeutin ist und die ihrer Mutter sowas sicher nicht erlauben würde. So weit, so what und jetzt beginnt die Figuren- und die Heldenreiseplanung, da habe ich mir ja den Romanfahrplan der Jurenka Jurk herausgesucht, die Schneeflockenmethode gibt es auch und die „Nanowrimotips“, der Annika Bühnemann und eine ungefähre Szenenfolge und auch den Schluß, an dem es mir bei meinem letzten Schreibbericht noch mangelte, gibt es inzwischen auch.

Es gibt also die Coroanausgangsbeschränkungen, dazu habe ich ja auch meine Corona-Notizen. Roswitha trifft sich trotzdem einige Male heimlich oder auch offiziell, um die Ausstellung zu planen im Wien-Museum, Egon reißt ein paarmal aus und hat Schwierigkeiten mit der Polizei, weil er sich ja nicht an die Abstandsregeln hält, Bea mischt sich ein und schimpft mit ihrer Mutter. die sie mit ihren fünfundsechzig Jahren und drei Monaten für eine Risikopatientin hält. Janina kümmert sich um Egon, muß aber zurück in  die Quarantäne und man weiß dann nicht, ob die andere Betreuerin Zsusanna über die Grenze kommt? Am Schluß hat Egon einen Autounfall. Das heißt, er wird von einem solchen angefahren, hat einen geprellten Finger und ein Cut am Auge. Das ist mir wirklich vorgestern passiert, als ich auf der Bank gewesen bin. Das heißt, ich bin im Park über irgendwas gestolpert und hingefallen und es hat ein bißchen geblutet und die Corona-Krise geht auch vorbei. Alle dürfen sich wieder treffen, Viktor stellt Roswitha seine Freundin Christine vor, Bea bringt ihre Freundin Esther mit, der Sohn Albert, seine Frau Valeria und erzählt, daß sie im dritten Monat schwanger ist. Szusanna ist auch über die Grenze gekommen. Die Ausstellung kann dann auch eröffnet werden. Eventuell findet das alles auch dort statt, so,weit, so what und nun mach einen spannenden Roman daraus, liebe Eva!

Wie ich mich kenne, wird der Rohtext fertig werden und es wird wahrscheinlich wieder nicht so spannend oder besser vielleicht nicht so ganz neu sein. Das heißt, die Corona-Krise ist das schon und das Verarbeiten derselben, wie der Egon darauf reagiert, mein fast fünfzigstes Selbstemachtes, wenn ich mich nicht irre, wird das sein!

Aber stop und halt, nicht zu weit in die Zukunft hinauslehenen. Erst die Szenenplanung machen und dann den Rohtext schreiben. Danach das Ganze gründlich  überarbeiten, bevor ich mich entscheiden kann, ob es wieder an den „Digidruck“ gehen wird oder sich vielleicht doch ein Verlag findet, der sich für mein literarischen Schaffen interessiert?

Mal sehen, ich bin gespannt und jetzt schauen sich meine Leser am Besten meine Vorschau an, beantworten die Gewinnspielfragen, melden sich für die Leserunde an und bis das soweit ist, können sie auch auf meine Website gehen. Da finden sich die Leseproben der meisten Bücher und die Schreibartikel gibt es, da allerdings unkorrigiert, im Blog.

2018-12-30

Mein Romanjahr 2019

Es hat ja, als ich 1973 nach meiner Matura literarisch zu schreiben angefangen habe, diesbezüglich nicht viel Unterstützung gegeben.

Gut in Amerika kannte man wahrscheinlich schon das kreative Schreiben und konnte es an den Colleges lernen und im kommunistischen Leipzig dab des das Sprachinstitut, aber das war weit weg und Internet zum rasch mal hineingooglen, hat es keines gegeben.

So habe ich mir dementsprechend schwer getan, einsam vor mich hingeschrieben, dann habe ich noch, was mich heute noch irgendwie traumatisiert von der Monika und dem Gerhard ein negatives Feedback bekommen, als ich ihnen die „Einladung zum Tee“ zeigte.

Gut, das war kein Text mit dem man den Nobelpreis bekommen hätte, aber muß man das einer schüchternen Schreibanfängerin sagen?

Ich habe zwar weitergeschrieben, trotzig  verbissen, „Jetzt erst recht gedacht!“ und mein Schreiben, wie mir manchmal meine Kritiker vorwerfen mit „Zähnen und mit Klauen“ verteidigt. Tue das noch immer, weil ich wahrscheinlich innerlich noch glaube, daß ich das eigentlich nicht darf, nicht kann, etcetera.

Nein, daß ich es kann, glaube oder weiß, ich inzwischen eigentlich schon und auch, daß man den inneren Kritiker ausschalten und erst mal in einem „Freewriting“ losschreiben, sich Fehler erlauben und später korrigieren kann.

Das weiß ich wahrscheinlich durch das „Writersseminar“, dessen „Tage der offenen Tür“ ich viel später zu besuchen begann und dessen Gründerin Judith Wolfsberger diese Ideen ja aus Amerika mitnahm.

Damals hat, glaube ich, die Bruni zu mir gesagt, daß jeder Satz sitzen muß, bevor man etwas herzeigt oder hergibt.

Gut, das war damals so und man war damals der Ansicht, daß einem die Muse küssen muß man das Schreiben nicht lernen kann und so hat jeder vor sich hingeschrieben, bis er den Nobelpreis bekam, oder sich das gar nicht erst getraut zu wollen, weil ich glaube, auch Andre Heller einmal im Radio sagen gehört zu haben, daß man das nicht darf, weil sonst der gute alte Goethe beleidigt wäre.

Gut, der hat selbst geschrieben und den Nobelpreis nicht bekommen und ich habe mich am Anfang meines Schreiben, ich gebe es zu, öfter in den Gedanken ihn zu bekommen hineinphantasiert.

Das ist natürlich nicht möglich, weil den ja nur einer im Jahr bekommt und inzwischen, glaube ich, gar niemand mehr, weil sich das diesbezüglich Kommite zerstritten hat und ich schon wahrscheinlich damals der Meinung war, daß jeder der das will, schreiben soll, das war wahrscheinlich meine pädagogische Seite die das dachte, habe ich ja, außer schreiben auch Psychologie studiert und die Monika hat mich damals auch in den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gebracht, der vom „Bund der demokratischen Frauen“ veranstaltet wurde oder von dort herkam, also etwas kommunistisch war und damals gab es ja noch die DDR, ich aber Frauen, wie Marie Therese Kerschbaumer, Christa Stippinger, Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler und auch Arthur West kennenlernte und den „Arbeitskreis“, obwohl Bärbl Danneberg, die ihn leitete, immer sagte, daß sie nicht in den Literaturbetrieb hineinwollen, für die „Gruppe 47“ hielt, denn ich wollte  das ja und habe es nicht geschafft, bin aber immerhin ein paar Jahre später dadurch in GAV gekommen, habe angefangen meine Texte herumzuschicken und später 1989 oder so auch mein erstes Buch, bei dem berühmten Jack Unterweger herausgebracht, der damals in Stein eine Literaturzeitschrift und einen Kleinverlag hatte.

Das ist lange her und die Zeiten haben sich geändert. Die Schreibschulen sprießen, wie die Schwammerln aus dem Boden, es gibt nicht nur das Literaturinstitut in Leipzig neu, sondern acuh das „Institut für Sprachkunst“, die „Schule für Dichtung“

Ich bin über die Präsentation von Judith Wolfsbergers Buch „Frei Schreiben“ an der „Sigmund Freund Uni“ mit dem „Writersstudio“ gekommen und die hat mich, glaube ich, auch auf den „Nanowrimo“ und das „Literaturcafe“ aufmerksam gemacht und viele Autoren versuchen sich durch Schreibschulen und Schreibkurse einen Nebenerwerb zu verdienen.

Damals gab es keine Schreibratgeber und als ich auf die „Schule des Schreibens“, diesen Fernlernkurs, den es damals schon gab und bei dem, glaube ich, auch Jack Unterweger das Schreiben lernte, habe ich mir begierig das Probematerial bestellt und war über die „Fünfzehn goldenen Regeln“, die dabei waren sehr begeistert.

Denn damals hat einem niemand gesagt, wie man und, daß man das Schreiben lernen kann und ich glaube auch, daß man, wenn man damals den Kurs dort buchte, unterschreiben mußte, niemanden in das in das Arbeitsmaterial das es dort gab, hineinschauen zu lassen.

Das hat sich jetzt auch geändert und das ist gut so, denn das „Writersstudio“ bietet seit es in die Pramergasse übersiedelt ist, jedes  Jahr zwei Tage lang kostenlose Schnupperseminare an, die sich von Jahr für Jahr erweitern und man wenn man sie besucht, wirklich viel lernen kann.

Nun, ich habe das Schreiben trotzdem und vorher gelernt und glaube, es auch schon gekonnt zu haben, als ich 2000 beim „Sternpreis“ gewonnen habe und da auch in eine Schreibwerkstatt geladen wurde.

Dort wurde auch nicht kritisiert und, daß es auch kreatives Feedback geben kann, weiß ich auch erst durch das „Writersstudio“, die das auch anbieten, im „Arbeitskreis“ wurde auch ziemlich querbett herumgekritelt und zerrissen, wie es auch weiland Marcel Reich Ranicki und wahrscheinlich auch die „Grupe 47“ tat.

Durch das Internet bin ich auf das „Literaturcafe“ und den „Nanowrimo“ aufmerksam geworden und als ich noch in den Siebzigerjahren, glaube ich, einmal in der „Alten Schmiede“ war, stellte dort jemand sein selbstheruasgegebenees Büchlein vor, worauf ihn Kurt Neumann sehr vorsichtig sagte, daß man das eigentlich nicht soll, weil das „Selfpublishing“, das Wort das man damals nicht kannte, weil es „Eigenverlag“ hieß, etwas sehr sehr Verwerfliches und ein absolutes No go war.

Trozdem gab es damals schon die Zuschußverlage, die waren das auch und haben die Autoren, die keinen Verlag fanden und schon daher den Spott hatten, auch gehörig ausgebeutet, so daß ich es durchaus für einen Segen halte, als der „böse Amazon“, den Selbstbuplishern, die Tore öffnete und es daher zu einer Kehrtwende kam.

Denn heute hat sich das Blatt gewendet, die meisten in Amerika geschulten Leiter oder Gründer von Schreibschulen sagen, daß man das Schreiben lernen muß, wie das Malen, Singen, etcetera.

„Handwerk ist wichtig!“, sagen sie und bieten solches an.

Die sogenannten professionellen Autoren rümpfen deshalb wohl noch immer die Nase, haben sich aber vielleicht auch in Leipzig, Hildesheim, Wien, etcetera, wo man ausgewählt und aufgenommen werden muß beworben, äußern sich dann mehr oder weniger kritisch darüber, fangen aber damit wahrscheinlich ihre Laufbahn an, indem sie zu einem Verlag vermittelt werden, von dort nach Klagenfurt kommen, für den Roman, den sie als Abschluß schreiben, ein Gutachten bekommen, mit dem sie zu „Suhrkamp“, „Hanser“ oder „Rohwolt“ gehen und die Anderen finden in Internet Leute, wie Annika Bühlemann,die kostenlose Schreibtips geben, „You tube-Filmchen“ über „Heldenreise, Personen- und Figurenentwicklung“ machen und dann natürlich auch ihre“ Wowkurse“ haben, zu denen, wie im „Writersstudio“,  viele Interessenten kommen, die sie buchen.

Über Annika Bühnemann bin ich auf Julia K. Stein gestoßen, die auch „You tube-Videos“ macht und da bezüglich des „Nanowrimos“ jeden Tag ein paar Schreibtips gab.

Jurenka Jurk habe ich dann durch ihre Autorenmesse, die im Vorjahr, zeitgleich zur „Buch Wien“ veranstaltete, kennengelernt und die bietet ähnlich, wie Judith Wolfsgruber, vor ihren Online-Schreibkursen sehr viel Gratismaterail, wie kostenlose Webinare an, in denen man nicht nur auf ihren Kurs aufmerksam werden, sondern, wie ich finde, auch sehr viel lernen kann.

So habe ich im Vorjahr ein wenig mitgeschnuppert und im Sommer, gerade als ich mit der „Magdalena Kirchberg“ angefangen habe ihr Webinar über das „Zeitmanagement“ gesehen und auch darüber geschrieben, dann gab es ein Webniar zur „Heldenreise“, das, was die, wie schreibt man einen tollen Roman-Ratgeber, ja für das non plus Ultra eines Romanes halten und jetzt kam zwischen den Jahren, ein kostenloser fünf Tage Schnpperkurs, wie man 2019 zu seinem Romanjahr machen kann, etwas was, für mich vielleicht gerade richtig kommt, da ich, kurz vor Erschenen der „Unsichtbaren Frau“ und dem Korrigieren der Magdalena ein wenig ausgepowert bin und mich frage, warum soll ich wieder etwas schreiben, wenn ich schon fast fünfzig selbstgemacht Bücher habe, die keiner lesen will und auch keine neue Idee habe, weil ich über alles schon geschrieben habe.

Da kam mir dann schon die Idee, daß ich als nächstes, statt noch einen Roman über ein schon ausgelutschtes Thema, vielleicht einen „Literaturgefüsterbuch-Band zwei“ mit all den Schreibthemen und den Buchvorschauen machen soll, denn da hat sich bei mir ja inzwischen einiges angesammelt und weil ich die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr ohnehin in Harland verbringe, habe ich mich zu dem „Mini- Schnupperkurs“ auch angemeldet, wo ich seit Mittwoch jeden Tag ein Arbeitsblatt bekomme und man sich in einer Facebookgruppe austauschen konnte.

Das war zwar nichts für mich, weil Facebook-Verweigerin. Das Schlußseminar kann man sich  aber heute Abend auch so ansehen und so habe ich mir die letzten fünf Tage auch ein wenig Gedanken gemacht, wie ich 2019 zu meinem Romanjahr machen könnte.

Also die Arbeitsblätter  zu „Ziel anpeilen“, „Zeit planen“, „Voraussetzungen checken“, „Sicherheitsnetz erweitern“ und „Zielfestlegung“ durchgesehen. Ich habe ja in Harland keinen Drucker, um sie auszufüllen und bin darauf gekommen, daß ich nach fünfunfvierzig Jahre schreiben, no na, wahrscheinlich ohnehin schon sehr weit gekommen bin, habe ich ja schon fast fünfzig selbstgemachte Bücher und da ist es für die heutigen Autoren, warhscheinlich viel einfacher, als ich es damals hatte, denn die schicken vielleicht gar nicht mehr unverlangt zu „Suhrkamp“ oder „Fischer“, sondern bewerben sich in Leipzig oder Wien, beziehungsweise buchen sie die „Romanschule“ bei Jurenka Jurk oder den „Wow -Kurs“ bei Annika Bühnemann und lernen dabei die Figuren zu entwickeln, den Plot zu erstellen, zu überarbeiten und  auch noch ein Verkaufsexpose zu erstellen, etcetera, so daß sie es dann bei Verlagen oder Agenturen versuchen oder wenn das nicht klappt ihren Roman bei „Amzon“ einstellen können, wo man immer die Erfolgsgeschichten hört, daß der Roman verfilmt wurde, man Unsummen dabei verdient, etcera.

Das schaffen warhscheinlich nur wenige, wenn überhaupt, denn das Problem, das ich bei der Geschichte sehe, ist, daß es zwar immer mehr Schreibende aber immer weniger Leser, die sich dafür interessieren gibt. Aber seit den fünfundvierzig Jahren, als ich zu schreiben begonnen habe, hat sich bis heute Dank  Internet sehr viel verändert.

Die Schreibtips sind frei zugängig und man kann sehr viel darüber lernen, wie das Schreiben geht, ohne ein einziges Seminar zu kaufen. Die You tube-Videos und sonstigen Schreibtips, glaube ich, reichen und das finde ich sehr schön und kann auch gleich verraten, was ich mir von dem fünftägigen Schreibgeschenk von Jurenka Jurk mitgenommen habe, wobei ich natürlich weiß, daß ich durch meine fünfundvierzigjährigen Schreibversuche, ich schreibe ja wahrscheinlich schon länger, als Jurenka Jurk am Leben ist,  schon einiges selbst herausgefunden habe und so habe ich gleich beim ersten Arbeitsplatt, wo es um das Festlegen der Ziele ging, gedacht, daß ich das in dem Morgen erscheinenden Artikel ohnehin schon vorausgeplant habe. War 2018 doch insofern ein Wowjahr für mich, als daß ich in der „Alten Schmiede“ gelesen habe, zweimal mit der Ruth den öffentlichen Raum begangen habe. Der“Hammer“ mit den Texten und auch die „Volksstimmeanthologie“ von 2016 erschienen ist, etcetera und, um die Frage wo ich 2019 stehen möchte habe ich in der ersten April-Geschichte auch schon satirisch beantwortet. Real wird dann vielleicht die „Magdalena“ erschienen sein, die „Unsichtbare Frau“ sowieso. Ich arbeite dann an meinem eigenen Schreibratgeberbuch aus dem „Literaturgeflüster“ und ich könnte natürlich die „Magdalena“ auch bei „Amazon“ einstellen, statt, was ja immer noch ein wenig anrüchig ist und ich auch nicht ganz sicher bin, ob das jetzt ein richtiges Buch ist, weil ja selbst gedruckt und ohne ISBN-Nummer, die man zwar natürlich kaufen könnte, beim „Digitaldruck“ fünfzig mal selber mache und es dann, wie ich ja ohne Resonanz aber eigentlich ganau nach den Ratschlägen, versuche auf meinen Blog selber per Leserunde und Gewinnspiel zu „vermarkten“, vielleicht noch einmal die Verlage anschreiben, etcetera.

Könnte man machen, ob ich damit Erfolg habe, weiß ich nicht. In den letzten Jahren ist da ja das meiste schiefgelaufen, aber eigentlich habe ich ja über vierzig selbstgemachte Bücher und, daß ich mir da mehr Erfolg wünsche, habe ich schon öfter geschrieben. Eine kleinere oder größere Fanrunde würde mir da genügen, die es aber wahrscheinlich deshalb nicht gibt, weil die Leute, die schreiben, ja nicht so viel lesen und die im Lliteraturbetrieb, die außerhalb noch immer nicht so ernst nehmen, auch wenn in Leipzig und in Frankfurt die Selfpublisherhallen boomen.

Noch mehr Selbstvertrauen von Jurenka Jurks Webinar mitnehmen ist wahrscheinlich auch eine Lösung, denn eigentlich bin ich ja schon im Literaturbetrieb, war das wahrscheinlich scho seit ich das erste Mal in den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gekommen bin und 1980 in dieser Vorläuferform der „Textvorstellungen“ gelesen habe, auch wenn mich Gustav Ernst und Marie Therese Kerschbaumer, die damals dazu eingeladen wurden, ziemlich links liegen ließen. Also nicht darin sondern daneben und ob ich jetzt unbedingt an fünfzigtausenste Stelle beim „Amazon Rankinng“ liegen möchte, ist wahrscheinlich auch keine Verbesserung.

Das „Literaturgeflüsterbuch“ mit den Schreibartikeln wird es vielleicht auch nicht bringen, weil sie die Leute wahrscheinlich mehr für sich sich selber, als für meinen Schreibwerdegang interessieren, kann für mich aber nützlich sein und wenn sich dann 2020 warhscheinlich erst oder später noch ein Buch mit einem etwas weniger abgelutschten Thema und etwas genauer nach der „Heldenreise“ konzipiert ergibt, wäre das auch sehr schön und ich finde es ja, wie gesagt sehr gut, daß viele Leute schreiben, interessiere mich dafür, auch wenn ich nicht alles lesen kann, versuche ich das doch zu tun und, daß es soviele Schreibtips im Netz gibt, finde ich auch sehr schön, denn jeder, der das will, soll schreiben und kann das auch oder kann es lernen und wenn man sich jetzt auch noch für das des anderen interessiert, wäre das auch sehr schön und so freue ich mich auf das abendliche Webinar, das Jahr 2019, das zuerst ein Korrigierjahr werden wird, auf die „Unsichtbare Frau“ mit der ich mich wahrscheinlich wenigstens mit dem Uli in einer Leserunde catchen werde, geht es da ja um die politische Situation und um einen rechten Blogger für den er das Vorbild war, geht es darin auch.

Eine Schreibgruppe habe ich, um mit dem Arbeitsblatt  vier abzuschließen, nach dem „Arbeitskreis schreibender Frauen“, den es bis cirka 1984 gab, ich bin aber, als die sich zu einem Verein mit vielen Regeln umgebildet haben, nicht mehr hingegangen, einige Frauen wie die Hilde Langthaler und die die Elfriede Haslehner und die Valerie Szabo aber lange noch privat getroffen, auch gehabt.

Hat sich der Robert doch als er nicht mehr Vizeobmann der LitGes war eine solche gewünscht, die Ruth hat sie mit der Ingeborg Reisner, die dann das Schreiben nicht mehr wie in der Schule lernen wollte, gegründet und ich bin, weil ich ja nicht so gerne konsumiere, erst spät das erste Mal ins Cafe Ludwig oder Fortuna gegangen. Habe dann Blut geleckt, wie man so sagen könnte und mir angewöhnt bei den jeweiligen Abenden, immer wenn es passte, eine Szene zu meinem momentanen Work on Progress zu schreiben.

Da waren Anfangs auch der Fritz Widhalm und die Ilse Kilic dabei, später haben der Robert oder die Ruth die Geduld verloren und die Gruppe mit enier Lesung im Amerlinghaus abschließen wollen, Peter Czak und auch Klaus Khittl haben aber weitermachen wollen,  Doris Kloimstein war da auch schon dazugestoßen, so gab sie dann noch eine Weile bis sich das Cafe Fortuna auflöste dort und dann noch bis Sommer bei mir, da hat sie dann Peter Czak, der wieder zurückgekommen war, an einen anderen Tag verlegen wollen und so ist ab März niemand außer der Ruth und der Doris mehr gekommen, so daß es sie seit Herbst nicht mehr gibt.

Ich habe auch was die Schreibbuddies, wie das jetzt so heißt, betrifft, ein paar meiner Bücher der Judith Gruber zum Testlesen gegeben, die mir dann auch einen Beschreibungstext dazu lieferte.

Das habe ich auch bei ein paar anderen bekannten Autoren versucht, es aus mangelnder Resonanz aber aufgegeben, so daß ich mir meine Texte jetzt meistens selber schreibe, habe mir aber angewöhnt mir bei den „Wilden Worten“ zu den jeweiligen Texten je ein Wunschgedicht zu wünschen, daß dann auch, so wie bei der „Unsichtbaren Frau“, wo aus dem „Schäfchen“ auch ein „Schälchen“ geworden ist, im Buch enthalten ist. Das kann ich, fällt mir gerade ein mit der ersten „Unsichtbaren Frau-Szene“, die ich übrigens, wie auch die „Nobelpreisszene“, die ich schon öfter gelesen habe, bei den nächsten „Wilden Worten“, als Gästin in der „freien Wildbahn“ lesen, das habe ich auch bei der „Anna“ so gemacht.

Also auf in das neue Romanjahr, wenn ich auch die Ausbildung nicht buchen werde und es vielleicht ein eher Reflektives werden wird.

2016-06-13

Ein Souvenier

Jetzt habe ich schon einige Andeutungen gemacht, daß ich mir aus dem heurigen Kroatien-Urlaub, die Idee für meinen neuen Roman mitgebracht haben könnte und höre schon meine Leser schreien „Schreib nicht soviel! Jetzt muß ja erst noch „Paul und Paula“ kommen, der „Adventkalender“ ist noch nicht fertig korrgiert und bei den „Berührungen“ bist du  noch mitten in der Arbeit und dann schreibst du auch immer davon, daß du ausgeschrieben bist!“

Ja, war bei den „Berührungen ein bißchen so und wenn man es kritisch sehen will, könnte man sie eine konstruierte Geschichte nennen und dann bin ich mit meiner Büchertasche nach Koroatien gefahren, habe die sehr poetischen Geschichten der Mariza Bodrozic und der Jagoda Marinic gelesen und irgendwann schon vorher gredacht, daß der Thomas Wollinger ja auf Kroatien auf Schreiburlaub fährt oder sich dort mit seiner Schreibgruppe trifft.

Die Ana Zinar vom Writersstudio bietet Schreibworkshops in der Toskana an und ich habe eigentlich gar nicht daran gedacht in Kroatien zu schreiben, zumindestens habe ich mir meine Manuskripte nicht migenommen. Wohl aber das graue Skizzenbuch, das mir der Alfred einmal schenkte und habe da meine Reisenotizen hineingeschrieben und mir auch gedacht, daß das viel zu dick für die drei Wochen Urlaub ist und, daß ich es wahrscheinlich noch das nöchste Mal dafür verwenden könnte und dann sind mir irgendwann, ich weiß nicht mehr wie, wo und wieso drei Namen „Claire- Klara -Clarisse“ eingefallen und habe sie in das Buch hineingeschrieben.

Als wir das zweite Mal in Trogir am Campingplatz ankamen und der Alfred uns Registrieren ging, habe ich gerade das Camping-Kapitel der Jagoda Marinic gelesen und da ist mir eingefallen, daß auf dem Campingplatz Rozak sehr gut eine dBp Jurorin den Sommer verbringen und ihre Vorschläge für die Longlist erstellen könnte und wenn ihr dabei noch Jagoda Marinic über die Schulter schaut…

Aber die geht ja nicht campen. Dann habe ich die „Gebrauchsanweisung“ ausgelesen und mit der Marica Bodrozic angefangen und wir sind weiter nach Zadir gefahren und da habe ich von einem Zauberer geträumt, der ein kleines Mädchen mit einem roten Luftballon von seiner Mutter weglockt und sie einer anderen Frau übergibt und die Geschichte oder die  Idee daztu ist enstanden und ich habe die nächsten Tage in mein kleines graues Buch geschrieben, so daß ich das fast voll zurückbringe und darin stehen die Notizen für meinen nächsten Roman, den ich beim nächsten „Nanowrimo“ scheiben könnte oder vielleicht schon früher, wenn man rechnet, daß ich für das Korrigieren der „Berührungnen noch den Sommer brauche werde.

Dann könnte ich im September damit anfangen und den „Nanowrimo“ auslassen oder was anderes schreiben, schummeln, korrigieren, etcetera….

Die Klara Winter ist jedenfalls eine dBp-Jurorin und Redakteurin bei der FAZ. Mit Achtzehn hat sie ihre Eltern bei einem Autounfall verloren, dann hat sie Literaturwissenschaften studiert, ist von dem Redaktuer Eduard gefördert worden, der auch der Vorsitzende der Jury ist, aber der hat sie vielleicht mit der ehrgeizigen Kollegin Karoline betrogen oder sie sie mit ihm.

So ist Klara mit ihrem Laptop, einer Kaffeemaschine, dem E- Bookreader und einem abgeschalteten Handy im blauen Bus nach Trogir aufgebrochen, sitzt dort vor ihrem Zelt und heult oder sie geht in die Stadt, pflückt dort wilden Lavendl, findet vor der Moncao-r einen zweihundert Kunuarschein und noch ehe sie weiß, was sie damit machen soll, wird sie von Sergej, dem Barbesitzer, einem Exilrußen, Saxophonspieler und Bootsbesitzer angesprochen und der stellt ihr später seine Lieblingscousine Clarisse vor, die die Managerin der Splitter Filmfestspiele ist. Die sieht Klara in einem Restaurant sitzen, Kaffee zu Salat und Tee zur Suppe trinken,  sieht sie dann aufs Klo verschwinden. Denkt  sie ist eßgestört Sergej erzählt ihr von ihrer schweren Jugend und von seiner Großmutter, die 1917 aus Rußland flüchtete und ihre Sommer in Ragusa verbrachte, erzählt er ihr auch.

Da hat Klara schon von dem Zauberer geträumt und ihre Biografie ist, daß sie ihrem Bruder Alex, als sie drei war und er acht durch einen Radunfall verloren hat. Seither haben sich ihre Eltern, die Mutter Lehrerin, der Vater Banker nicht mehr so um sie gekümmert und Clarissa erzählt von ihrer verschwhundenen Schwester Claire, die ihre Eltern zum Trennen brachte, so daß sie fortan bei den Großéltern aufgewachsen ist.

Eine Hochzeit in der Monaco Bar von der anderen Cousine Zusanna gibt es auch, wo Sergej Saxophon spielt, eine Möwe, die sich in ein Plastiksackerl verwckelt und von Sergej gerettet wird und noch vieles anderes, das ich mir in mein graues Buch notiert habe.

Karten, Bilder, Prospekte über Split und Trogir liegen auch dabei. Die werde ich sammeln, das Buch damit ausstatten und das Souvenier solange aufheben, bis es soweit ist, daß ich zum Schreiben meines nächsten Sommerromans im November oder so komme.

„Bora“ kann ich dann wieder lesen und es ist ein sehr schönes Souvenier, daß ich mr da von meinen Koatienurlaub mitgebracht habe.

Von Schreiblockade keine Spur, obwohl das fällt mir jetzt ein, mein Wunschgedicht vom letzten Mal, das ich von Richard Weihs bekommen habe, das ist auch sehr interessant.

„Schreiblockade“ und „Literaturarchiv“ habe ich mir da ja gewünscht, weil ich vor der letzten Veranstaltung mit dem Alfred dort war.

Interessant, was  Richard Weihs dazu gedichtet hat, vielleicht könnte ich das Gedicht sogar als Motto vor dem Roman stelen, wenn der einmal geschrieben ist:

„Da steh ich da und steh auch voll daneben:

Mit Schreibblockaden kann ich aber leben.

Nur eines kränkt mich dabei wirklich tief

So komm ich nie ins Literaturarchiv!

Passt irgendwie oder nicht und mal sehen, wie es mit dem Souvenier weitergeht. Sonst habe ich zwei Leiberl, eine Hand voll Lavendl, wilden Rosmarin, ein Lavendlsäckchen und ein schönes kleines Schreibeheft aus einem dieser mondänen Geschäfte,  als Souvenier mitgebracht.

2015-10-19

Nanowrimo-Recherche und kroatischer Roman

Heute habe ich wieder ein bißchen Recherche für meinen Adventkalender gemacht, den ich ja am ersten November im Rahmen des „Nanorimos“ beginnen will, gemacht.

Das heißt, ich bin die Mariahilferstraße zum Westbahnhof gegangen, um mir die Situation dort anzuschauen, beim „Thalia“ habe ich einen Stop eingelegt, zuerst nach Cornelia Travnices „Junge Hunde“ Ausschau gehalten, ein Buch, das am Mittwoch bei Petra Hartlieb vorgestellt wurde und gestern auch in Frankfurt präsentiert wurde und habe dann gesehen, daß es „Chucks“, ihren ersten bei „DVA“ erschienenen Roman um 1.99 gab.

Jtzt muß ich nur noch herausfinden, wann ich ihn lesen werde, wollte ihn aber eigentlich schon immer haben und die „Jungen Hunde“ wünsche ich mir natürlich auch, aber erst habe ich ja noch drei Bücher von der Longlist zu lesen, nachdem ich mit dem Peltzer gestern fertig wurde.

Aber weiter  mit der Recherche, beziehungsweise zum MC Donald, dort einen Cheeseburger mit Pommes frites gegessen und eine junge Frau neben mir fragen gehört, ob Amsterdam in Holland liegt?

Mir dazwischen aufgeschrieben, daß die Nika Weihnachtsfrau, wenn sie einen Hamburger essen gehen wird, ja den Sandler Gregor Stefan oder eigentlich ist es ein ehemaliger Lehrer mit Parkinson, treffen könnte und ein vorlautes kleines Mädchen namens Adriana, das laut „Weißt du nicht, Weihnachtsfrau, daß man von Zuckerl, Karies bekommt? Sie weiß es nicht, Mama!“, durch die Mariahilferstraße schreit.

Ja, ja, mit der ersten Planung meiner vierundzwanzig Adventkapitel, wenn jedes circa dreitausend Worte hat, geht es sich schön aus, begonnen und dazwischen ist auch die Buch-Wien, also wahrscheinlich wieder schreibefreie Tage. Zum Schreiben will ich diesmal aber erst am ersten November anfangen, in den Gerngroß, wo schon die Weihnachtsbäume stehen, bin ich aber schon gegangen und einen Mord in der Praxis ihrer Schwester soll es auch geben und einen Journalisten, den sie vielleicht während ihrer Arbeit trifft, der ihr beim Mord aufklären hilft und ihre Diplomarbeit über Thomas Bernhard, Ärger mit ihrer Chef, etcetera, etcetera….

Dann bin ich in meine Praxis gegangen und danach in die „Alte Schmiede“

Dort wurde ein sehr interessanter Roman, der 1946 in Zagreb geborenen Dasa Drindic vorgestellt.

Nämlich „Sonnenschein“, so heißt er auch auf Kroatisch, ist aber das erste auf Deutsch erschienene Buch der Autorin, die lange in Amerika und auch in Belgrad lebte und Englisch unterrichtete.

So fand das Gespräch zwischen ihr und Kurt Neumann auch auf Englisch statt und Kurt Neumann erklärte in der Einleitung, daß es sich um einen dokumentarischen Familienroman handelte und in dem Buch, das aus drei Teilen besteht, ist, das habe ich schon beim Durchblättern am Büchertisch gesehen, eine Art Telefonbuch enthalten, nämlich die Namen der aus Italien oder Kroatien deportierten Juden und, um eine dieser Familien geht es in dem Roman, der 2006 beginnt, in den ersten Weltkrieg zurückgeht. Diese Familie flüchtet sich, wie Kurt Neumann erklärte in den Faschismus und die Heldin Haya Tedesco bekommt von einem SS-Mann ein Kind, das wird ihr entführt, wächst in einer deutschen Familie auf und zweiundsechzig Jahre später. kommt es zu einer Begegnung zwischen Mutter und Sohn.

Dasa Drindic las ein paar Stellen auf Kroatisch, Kurt Neumann die auf Deutsch, eine Frau fragte sehr viel nach.

Es waren auch einige Prominente, wie Annemarie Türk im Publikum und wahrscheinlich auch viele Fans der Autorin, da sich anschließend eine lange Autogrammschlange bildete.

Ich ging nach Hause, habe ich ja genug zu lesen und die drei Finalisten des heurigen „Alphas“ wurde auf der www. buecher.at Seite auch bekanntgegeben.

Jetzt muß nur noch die Einladung für die Preisverleihung am siebzehnten November kommen, obwohl ich alle drei Bücher der Endnominierten schon gelesen habe und eigentlich auch nicht bezweife, daß Valerie Fritsch die heurige Siegerin werden wird, aber mal, sehen, es gibt ja immer wieder Überraschungen. Ich bin gespannt.

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