Literaturgefluester

2016-12-12

Rudi Lasselsberger bei den Wilden Worten

Richard Weihs

Richard Weihs

Rose Proszowski

Rose Proszowski

Bei meinem Geburtstagsfest am elften November hat der Rudi ja auf alle Sessel seine Einladungen zu seinen zwei Dezemberlesungen, am zwöften bei den „Wilden Worten“, am zwanzigsten gemeinsam mit Fritz Widhalm im „Glücksschweinmuseunm“ ausgelegt.

So habe ich mich entschieden wieder zu den „Wilden Worten“ zu gehen, wo ich schon länger nicht war, bin ich ja irgendwie ein Rudi Fan.

Als Alternative hätte es noch Michael Donauser in der „Alten Schmiede“ gegeben, war aber, wie ich erfuhr, als ich von der „Gesundheitskonferenz“ im Rathaus nach Hause gekommen bin, erfuhr, ohnehin nicht stattgefunden hat.

Also wieder einmal der liebe Rudi, oder „Willi in O“, der vierte Band der „Williogie“, im „Restistenz-Verlag“ erschienen, wo der Verleger Dietmar Ehrenreich ja im September verstorben ist.

Deshalb war die Lesung ihm gewidmet. Der Rudi vollzog vor der Lesung wieder einen T-Shirtwechsel und wechselte vom grünen mit der Aufschrift „Greece“ in ein weißes, wieder extra für die Lesung angefertigt mit dem genauen Programmzettel und zündete eine Kerze für seine verstorbene Nichte an.

Thomas Losch, der auch bei den „Wilden Worten“ gelesen hat, ist im Mai, kurz nach seiner Lesung verstorben, wie Richard Weihs erwähnte und dann ging es los mit der Lesung und zuerst im Stehen.

Rudolf Lasselsberger

Rudolf Lasselsberger

Rudolf Lasselsberger

Rudolf Lasselsberger

Denn der Rudi hatte wieder eine Ankündigung und zählte Entstehungsgeschichte seiner „Williogie“ auf.

„Willi auf Kur“ ist 2006 im „Fröhlichen Wohnzimmer“ handgeschrieben erschienen, dann folgten „Willi wo bist du“ und „Willi auf ein Wort“ im „Loma-Verlag“ mit oder ohne ISBN-Nummer erschienen und jetzt in blau, der „Willi in O“, ein Buch, das ich höchstwahrscheinlich im nächsten Jahr lesen werde und auch schon im „Wortschatz“ gesehen habe.

Der Rudi hat daraus umrundet von seinen Schrei- und anderen Gedichten gelesen und auch erwähnt, daß in dem Buch ein Autogramm, das er sich von Franhz Schuh geben ließ, abgedruckt ist.

Dann hätte eine Diskussion folgen sollen, es hatte aber niemand wirklich Fragen zu dem Buch oder Werk, nur die kleine Ente mit dem Buch, die der Rudi, der Aktionskünstler, wie ihn Richard Weihs, als „bunten Hund“ vorstellte, vor sich auf den Lesetisch gestellt hat, erregte das Interesse und jemand hat sich vom Rudi auch ein Wunschgtedicht gewünscht.

Die folgten dann und ich habe mir diesmal etwas zum Thema „Weihnachten“ mit den Worten „Barbara“ und „Marianne“ gewünscht und Richard Weihs vorher die „Berührungen“ übergeben, in dem ja das Wunschgedicht mit den Worten „Schreibblockade“ und „Literaturarchiv“ enthalten ist.

Andreas Scheiwein

Andreas Scheiwein

Thomas Mayer

Thomas Mayer

Nachher gab es diesmal wieder die freie Wildbahn mit zwei Lesenden.

Zuerst las Andreas  Scheiwein aus einen Roman in Reimen mit dem Titel „Teufel und Engel“ ein paar Verse aus einem Notizbuch und erzählte etwas dazu.

Er hat auch eine Website „somebody@pflanzenbar.com“ mit dem Untertitel „bullshit & inspiration“, wie auf den Visitenkarten stand, die er verteilte.

Dann folgte ein Thomas Meier, ich weiß nicht, ob ich den Namen richtig geschrieben habe. Er las jedenfalls aus einem Buch von einem Axel der in der Dusche tanzte und auf seine Glatze Shampoo verteilte und daran verstorben ist.

Und das nächste Mal im Jänner wird, wie Richard Weihs schon ankündigte, Franz Blaha aus seinem neuen Buch „Schattenstörche“ lesen, das er mir zum Geburtstagsfest mitbrachte.

Und Rose Proszowski wies auf ihre nächste Veranstaltung mit Werner Grüner in der VHs Penzig, al 21. 12 „Denkmal statt Arbeit“ hin.

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2016-03-29

Rudi Lasselsberger am Ostermontag

Rabouge

Rabouge

Rudi Lasselsberger

Rudi Lasselsberger

Am Ostermontag hat es ja immer den Osterspaziergang des ersten Wiener Lesetheaters durch alle Bezirke Wiens mit Stationen, an den Orten, wo Dichter gewohnt oder gearbeitet haben, gegeben.

Ein paar Mal sind wir mitgegangen. Das erste Mal durch den dritten Bezirk, als mich Werner Grüner einlud, meine Ostereiergeschichte zu lesen.

Dann ging es durch den achten Bezirk, da kann ich mich erinnern, daß es sehr kalt gewesen ist und 2009 die Ostern, wo Elfriede Gerstl in der Karwoche gestorben ist, durch den fünften Bezirk.

Da habe ich sehr viel gelesen, meine Jura Soyfa Geschichte und dann glaube ich auch Texte von Paul Wimmer, der ja in der Krongasse gelebt hat und etwas von Elfriede Gerstl zum Nachruf.

Im vierten Bezirk hat es auch einen Osterspaziergang gegeben und 2007 hat Ruths Osterkarawane beim Osterspaziergang in einem Theater in der Burggasse begonnen.

Dann waren wir noch im Neulerchenfeld und dann ist Rolf Schwendter gestorben und jetzt gibt es ihm, glaube ich nicht mehr, wie mir die Ruth erzählte.

Aber einige Male sind wir aus Harland, wo wir ja die Ostern immer verbringen, nicht extra nach Wien zurückgefahren und einmal sind wir statt zum Spaziergang ins Kino gegangen und haben das „Geheul“ gesehen und heuer hat mich am Gründonnerstag eine Einladung, des lieben Rudi erreicht, daß er am Ostermontag mit der Musikgruppe „Rabouge“ im „Siebenstern“ auftritt, beziehungsweise hat ihn diese Gruppe, die dort einmal im Monat spielt und immer einen Literaten dazu hat, dazu eingeladen und weil ich jetzt  schon länger nicht mehr bei Lesungen war und Dienstag und Mittwoch Abendstunden haben werde, sind wir dort hingegangen.

Alfred Bäck

Alfred Bäck

Andrea Fraenzel

Andrea Fraenzel

Georg Greif

Georg Greif

Lilo Lengl

Lilo Lengl

Der Rudi hat uns gleich in einem Papst Franziskus Leiberl, das er sich 2014, aus Rom mitgebracht im „Siebenstern“, in das ich ja meistens nur zur „Poet Night“ komme, die „Volksstimme-Anthologie Präsentationen“ haben auch manchmal dort stattgefunden und die „Kremayr und Schiau-Verlagsparty“, komme, erwartet.

Christian Katt ist dann noch aufgetaucht und in dem Lesesaal ist schon Christian Schreibmüller, in einem der bequemen Lesesessel, gesessen.

Der Bandleiter hat den Rudi vorgestellt, der ja 1956 in Nö geboren wurde und in St. Leonhard am Forst aufgewachsen ist, ich habe den Rudi 1987 in Linz kennengelernt, als er dort Stadtschreiber war und ich bei der Schreibwerkstatt anläßlich des“ Max von der Grün Preises“, den ich ja leider nie gewonnen habe, eingeladen war.

Seither habe ich einige seiner Bücher gelesen, ihn zu meinen Geburtstagsfesten eingeladen und mit ihm auch im „El Speta“ und anderswo gelesen.

Rudi, der Aktionist, der manchmal Mozartkugeln durch die Runden schmeißt oder, wie jetzt vor der Lesung sein Leiberl öffentlich wechset und das mit dem Bandprogramm angezogen hat.

Rudi Lasselsberger

Rudi Lasselsberger

Rudi Lasselsberger

Rudi Lasselsberger

Rudi Lasselsberger

Rudi Lasselsberger

Rudi Lasselsberger

Rudi Lasselsberger

Der Rudi ist, wie die Band links von der Mitte, hat der Leiter ihn noch vorgestellt und das Cafe Siebenstern ist das ja auch und so hat der Rudi auch sehr sozialkritisch begonnen und seine Texte sind dann bald, wie bei ihm üblich, um das Scheißen beziehungsweise Klo gegen gegangen, beziehungsweise haben sie mit seinen Schreigedichten geendet.

„Was schreist denn so!“

Richtig beim Volksstimmmefest lesen wir auch immer gemeinsam und da habe ich seine Schreie schon gehört, die anderen Texte waren neu und von einer Linzer KPÖ-Zeitschrift, wo der Rudi eine Kolumne hat, hat es auch ein paar  gegeben.

Dazwischen spielte und sang „Rabouge“ auch sehr sozialkritische Lieder im Wiener Dialekt. Es hat eine Pause gegeben, wo das Körberl umgegangen ist, CDs und Rudis Bücher verkauft wurden und so hat der Ostermontag einmal anders geendet.

Aber Christan Katt ist auch, sowohl beim Osterspaziergang, als bei der Poet Night aufgetreten uind einen holländischen Fan hat die Gruppe auch gehabt und einen Dichter, der sich gleich zu einer Lesung anmeldete.

Das nächste Mal wird ein ehemaliger Fußballer lesen. Mieze Medusa  und Richard Weihs haben glaube ich schon gelesen, während Markus Köhle noch daran kommen wird.

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