Literaturgefluester

2019-03-11

Abgestürzt

Filed under: Uncategorized — jancak @ 21:45
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Meine regelmäßigen Leser wissen es wahrscheinlich. Einer meiner Rituale sind die Sonntagsspaziergänge, wenn wir in Wien sind, von Sophienalpe auf die Mostalm und sind wir in Harland auf die Rudolfshöhe.

Da gibt es ober dem Bauernhof ein steiles Wegerl, auf dem man, wenn es rutschig ist, leicht stürzt. Ich bin das schon öfter gemacht und wieder aufgestanden. Diesmal hat es geknackst und gezuckt und das Band war abgerissen und ein offener Knöchelbruch vorhanden.

Ja, man wird älter und sollte seine Knochendichte messen. Ein beliebtes Gesprächsthema auf der Unfallschirurgie, wenn sich drei Frauen zwischen sechzig und siebzig und eine über achtzig das Zimmer teilen.

Aber das kam erst später, zuerst wußte der Rettungsdienst nicht genau, wo die bewußte Stelle war, dann schickte er vier Feuerwehrmänner für den Transport. Die wußten das schon, denn die Rudolfshöhe ist ein beliebter Ausflugstreffpunkt. DieNotärztin kam mit einer Sauerstoffmaske und Infusionen, ein Hubschrauber und auch zwei Polizisten, aber die habe ich nicht mehr gesehen und vom Hubschraubertrankport ins Landeskrankenhaus St. Pölten auch nicht viel mitgekriegt. Dann gleich Op mit Kreuzstich und einem Gips, die Aussicht nach zwei drei Tagen wieder nach Hause gehen zu können, aber erst einmal die Demonstration, daß auch mir so schnell, wie ich nicht schauen kann, etwas passieren kann. Denn ich bin ja eigentlich sehr gesund. Man kann vielleicht auch sagen ein Krankenhausphobiker, der keine Stützsgrümpfe mag, aber bisher war ich auch nicht sehr oft in einem solchen.

Das heißt eigentlich schon. Denn gleich nach meinem Studium habe ich sehr lange im Wilhelminenspital Entwicklungspsychologie unterrichtet, dann war ich im Geriatriezentrum Wienerwald, das es, glaube ich nicht mehr gibt, ganz früher hat es Versorgungsheim Lainz geheißen, die Psychologie und die Kommunikation bei der Pflegerhielfernachschulung und Ausbildng gemacht, im SMZ-Ost habe ich Psychosomatik unterrichtet und bin auch im KAV-Superviorenteam.

Da werde ich ein Reflexionstreffen demnächst versäumen, aber als Patientin nur bei meiner Geburt im Krankenhaus Währing, das es auch nicht mehr gibt und an das ich mich nicht erinnern kann.

Dann hatte ich mit sieben Masern, da war ich nicht im Krankenhaus, sondern bin im Sommer in ein Ferienheim in St. Veit an der Glan der „Kinderfreunde“ gefahren und bin dort fast ertrunken, so daß ich ein paar Tage im Spital war und das wars dann schon, denn ich hatte eine Hausgeburt und mir kann nichts passieren.

Wie man sieht schon und so ist es auf diesen Blog ein paar Tage sehr ruhig gewesen. ich habe viel geschlafen, einige Bücher bekommen, einige andere gelesen, die ich gleich rezensieren werde, um die Lücke aufzufüllen und schon im Aufwachraum am Sonntag Abend habe ich dem Alfred mitgeteilt, daß ich nicht mit Krücken in Leipzig herumlaufen werde, aber vielleicht darüber schreiben und wenn ich etwas vorgreifen darf, ich habe dort eine Physiotherapeutin namens Magdalena getroffen. Die hat natürlich nichts mit meiner Magdalena Kirchberg zu tun, bei der ich bloß nicht wußte welchen Beruf, weil nicht schon wieder Psychotherapeutin, ich ihr geben kann und das Arbeitsfeld der Physiotherapeuten habe ich auch gleich hautnah an mir selber erfahren, aber das war erst, als ich wieder aufstehen konnte und jetzt erinnere ich mich nur, daß ich meine Volksschullehrerin vor fast sechzig Jahren einmal fragte, wieso sich Pläne ändern können, denn wenn man will, kann man ja, nicht immer, wie man sieht und die Krise ist eine Chance auch wenn ich am Sonntag nicht, wie eigentlich geplant den „Stotterer“ ausgelesen habe und die nächsten Tage nicht über Veranstaltungen, sondern über Bücher, die ich gelesen habe, berichten kann und Ich habe von Doris Kloimstein, die mich am Montag mit dem Robert besuchte, das Kultbuch der Frühlingsprduktion Takis Würger „Stella“ bekommen, das eigentlich auf meiner Leseliste nicht eingeplant war und eigentlich wollte ich am Montag ja zu Bruni Langthalers Gedenklesung gehen. Da war dann nur der Alfred, der hat mir aber das „Podiumheftchen 101“ mitgebracht.

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