Literaturgefluester

2018-08-03

Negatives Feedback

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 00:09
Tags: ,

Jetzt kommen wieder einige Artikel über mein Schreiben, zu meiner eigenen Orientierung, denn ich habe ja jetzt wieder ein Projekt begonnen und mich diesbezüglich schon mit dem Konzept, dem Zeitmanagement und dem regelmäßigen Schreiben, was sicher sehr zu empfehlen wäre, bei mir wahrscheinlich aber nicht so stattfindet, beschäftigt und dann kommt auch noch ein wichtiges Thema, das man in diesem Blog auch öfter finden kann, nämlich mein Handicap, warum geht es ausgerechnet bei mir nicht? So blöd bin ich ja auch nicht, daß ich immer und ewig an der untersten Stelle stehen bleibe, obwohl ich ja doch so sehr bemühe?

Negatives Feedback habe ich diesen Artikel genannt und das ist, glaube ich, etwas das mich prägte und ich vielleicht  noch immer nicht so ganz verstehe, warum ausgerechnet ich nicht das Interesse, der anderen finde.

Gut ich habe Flüchtigkeits– und Rechtschreibfehler, schreibe auch knapp am Gebrauchsstil und der Journalistik vorbei, habe aber doch interessante Themen, schreibe politisch, realitstisch und übers Schreiben und schreibe auch schon sehr lang und sehr viel.

Warum also klappt es bei mir ausgerechnet nicht? Ich fürchte, das wird mir auch dieser Blogartikel nicht beantworten. Habe aber, glaube ich, schon als Volksschülerin am Wochenende Aufsätze und Geschichten geschrieben,  die auch meiner Lehrerin gezeigt, die mir, wie ich mich erinnern kann, auch positives Feedback gegeben hat.

1971, zwei  Jahre vor meiner Matura habe ich dann gewußt, nach der Matura will ich sowohl schreiben, als auch Psychologie studieren und habe im Mai 1973 auch damit angefangen. Eine Geschichte über eine frazösische Hure. Sie ist fertig geworden. Ich habe sie nicht bearbeitet und damals auch keine Ahnung gehabt, wie das gehen könnte und, daß man das muß.

Denn Schreibschulen gab es damals, wie ich Jurenka Jurk gerade in einem Video sagen hörte, nur in Amerika und in Leipzig. Ich habe sie aber einem alten Herrn, der mit mir nach seiner Pensionierung Psychologie zu studieren begonnen hat und der hat wohwollend „Eine nette Broschüre!“, gesagt, was mich verunsicherte, denn es war ja eine Erzählung.

Rückfragen habe ich mich aber nicht getraut. Damals dachte ich in den Ferien und am Abend zu schreiben, merkte bald, das geht nach dem Studium, das ja auch neu für mich war, ich aber nach der Straßergasse, als eher leicht empfunden habe und ich habe auch einmal versucht meiner berufstätigen Mutter, den Inhalt meines Schreibertags zu erzählen, habe aber erschrocken aufgegeben, als sie mich hilflos angesehen hat. Man merkt schon, feed back war  nicht da, ich habe zwar einmal im Gartenhäuschen im Sommer 1973 im Radio gehört, daß sich die GAV gegründet hat. Aber GAV, was bitte ist die GAV und, daß ich eigentlich nicht wie Gert Jonke, Andreas Okopenko, die damaligen Größen, des letzteren Lexikonroman gerade im Radio gleaufen ist, schreiben möchte, habe ich auch erst später herausgefunden.

Ich habe dann noch ein paar Geschichten angefangen, bin aber daran gescheirt und bin erst 1976 mit der „Einladung zum Tee“ mit einer Geschichte fertig geworden, die ich wieder herzeigen wollte. Dazwischen habe ich aber, glaube ich, etwas über den Torquato Tasso, das heißt die Aufführung davon und eine nach dem Lohengrin inspirierte Erzählung geschrieben, aber das war wohl auch nicht, was ich für gelungen hielt. „Die Einladung zum Tee“ diese kurze und sicher sehr traditionelle Dreiecksgeschicte, aber dem Gerhard K. und der Monika gezeigt. Die Beide, obwohl sie sich nicht kannten und es nicht gleichzeitig geschah, ungefähr sagten „Das ist schlecht, ich kann dir aber auch nicht sagen, wie du besser wirst!“

Uje uje, sage ich noch heute und habe mir schon damals gedacht, ob ich jemanden so kritisieren könnte? Heute denke ich, daß man das einer jungen gehemmten Studentin nicht sagen soll.

Da sagt man „Gut, ich sehe das ist dir wichtig, fein!“ und wenn man will und kann, kann man ja noch die Textkritik hinzufügen.

Es stimmt schon, daß, ich glaube, daß Daniel Kehlmannns erste Geschichten vielleicht auch nicht besser waren und, daß der vielleicht jemanden hatte, der nicht „Fein!“ und auch nicht nur nur „Schlecht!“, sagte, sondern „Komm, setz dich hin und mach es so uns so!“

Das fehlte mir oder eigentlich doch nicht so, denn die Monika hat mich ja dann in den „Arbeitskreis schreibender Frauen“ gebracht und 1980 habe ich auch in der „Alten Schmiede “ bei diesem „Literatureck“, dem Vorläufer der „Textvorstellungen“ gelernt. Da bekam man kein Honorar, aber hatte zwei Dichter, die dazu was sagten, bei mir waren es die Marie Therese, die ich damals schon vom Arbeitskreis kannte und der Gustav  Ernst und bei der Anmeldungen sagte sie einem schon, man würde kritisiert werden.

Man sagt mir manchmal, daß ich sehr empfindlich auf Kritik reagiere. Es stimmt auch, daß ich mit der ersten harschen Kritik nichts anfangen konnte und sie auch nicht verstanden habe.Heute würde ich verstehen, wenn mich jemand kritisiert und auch wissen, was stimmt und was stimmt nicht, es kommt aber keine mehr, da ich ja selbst veröffentliche, beziehungwweeise, die auf den Blog von mir gewünschten Leserrunden keinen entsprechenden anklang finde, was ich eigentlich sehr schade finde.

Über den Arbeitskreis, wo ich ja die MarieTherese Kerschbaumer, die Elfriede Haslehner, die Erika Danneberg, die Christa Stippinger, Hilde Langthaler, El Awadalla und und kennenlernte, bin  dann 1987 in die GAV gekommen,  habe dann herumgeschickt und herumgeschickt und die „Hierachien“ den Roman, den ich über meinen Abgang in der Klinik geschrieben habe in der „Edition Wortbrücke“ dem Kleinverlag den der berühmte Jack Unterweger damals in der Strafanstalt Krems Stein hatte, herausgebracht. Da hatte ich was mich sehr erstaunte und auch nicht so wirklich verstanden habe, einige sehr scharfe Kritiken, einige in dieser Nö  Literaturzeitschrift von diesem Kleinverleger von dem ich eigentlich gedacht hätte, er wäre an dem Manuskirpt nicht so unin teressiert. So kann man sich täuschen. Der „Falter“ hat eine kleine uninteressierte Kritik bebracht und ein paar kleinere Zeitschriften haben sich wirklich darum bemüht.

Später habe ich dann keinen Verlag mehr gefunden und ab  2000 damit begonnen es selbst zu machen, da ist man bezüglich Kritik natürlich weg vom Fenster. Das heißt ein paar Rezensionen hat es schon gegeben, aber viele davon haben auch nur eher den Inhalt widergegeben, so daß ich gedacht habe, die fangen nicht wirklich was damit an und nehmen sich auch nicht die Zeit dafür und seit ich seit 2009 blogge nehme ich mir hier den Raum für meine Bücher, es gibt die Vorschauen, die Buchpromotionen, die Schreibberichte, die Artikel über mein Schreiben und meine Bücher, die aber, glaube ich, auch nicht wirklich interessieren oder Anklang finden. Manchmal denke ich, die Leute trauen sich nicht meine Bücher zu lesen, was ich auch nicht versthe, denn ich habe schon Bücher rezensiert, wo ich immer noch der Meinung bin, sie sind schlechter als meine, aber das muß und habe ich nicht geschrieben.

Es reicht ja, ich fasse den Inhalt zusammen und gebe meine persönlichen Eindrücke wieder und das würde mir auch bei mir genügen. Nun gut, der Otto, mein literarischer Begleiter des ersten bloggerjahr hat mir ein paar wohlwollende Rezensionen geschrieben und Jusophie hat bei der „Mimi“ was ich auch noch nicht so ganz verstehe zuerst geschrieben, sie würde nur“ ungern im Sinne einer Schreibanleitung darüber schreiben“, obwohl sie sich das Buch da deshalb genommen und und ich eigentlich die „Mimi“ für nicht so schlecht halte.

Sie hat es dann doch getan und mir was darüber geschrieben, was ich auch nicht so ganz verstanden habe, glaube aber inzwischen mein eigenes Schreiben inzwischen einschätzen zu können, mich damit auszukennen und es in Vergleich zu anderen stellen zu können.

Kunststück, wenn man so viel liest, wie ich, so viel schreibt und sich mit dem Schreiben, dem eigenen und dem der anderen beschäftige und ich glaube auch, daß ich mit wohlwollender konstruktiver Kritik etwas anfangen kann und die wird ja  in den Schreiseminaren inzwischen geboten. Aber die besuche ich ja nicht wirklich, ich war zwar, um das Jahr zweitausend einige Zeit in dieser Schreibwerkstatt, der Eveline Haas, die die Gewerkschaft veranstaltete, nachdem ich den „Luitpold Stern-Preis“ gewonnen habe, die ich als sehr angenehm empfunden habe. Dort wurde nicht kritisiert und mit dem Arbeitskreisfrauen habe ich mich auch lange getroffen. jetzt gehe ich zu den Schnuppertagen des Writerseminar, dort habe ich mir Feedback geholt und ansonsten glaube ich mein Schreiben auch gut einschätzen zu können, bin damit mehr oder weniger zufrieden. Erfolg und Feedback hätte ich natürlich gern und viel mehr und starte jetzt mit der „Magdalena Kirchberg und ihrem Roman weiter“ ein Projekt, das zumindestens bis jetzt sehr sehr gut geht und ich auch damit zufrieden bin.

Werbeanzeigen

2017-01-07

Gedanken zur Romanentstehung

„Daß mir bei meinen Romanideen nur ein paar Bruchstücke, ein paar wenige Szenen, aber kein großes Ganzes vorschwebt!“, hat mein mein Kritiker Uli geschrieben und hat in diesem Fall ganz recht.

Bei „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, meinem momentanen Work in Progress ist das so und bei den „Berührungen“ war es ähnlich.

Da könnte man, wenn man superkritisch sein will, schreiben, daß ich den ganzen Roman sozusagen intuitiv, von einer Szene zur anderen, ohne eigentlich zu wissen, wo ich hinwill, geschrieben habe.

Ist das schlecht? Nein, denke ich, es ist eben so wie es ist und ich bin ja, auch wenn ich schon seit 2008 über meine Schreibprozesse blogge, eine sehr einsame Schreiberin und die größten Schwierigkeiten, gegen die ich zu kämpfen hatte oder vielleicht immer noch kämpfe, war die Hemmung, die innere Stimme, da da schreit „Du darfst, du kannstt, nicht schreiben, du hast keine Lizenz dazu!“

Bei mir schreien das noch ein paar andere Leute, obwohl es sich eigentlich bei den sogenannten Hobbyschreibern, für die ich mich ja nicht halte, also in der Schreibschulenszenen durchgesetzt hat, gegen den innteren Kritiker anzukämpfen, einfach den Bleistift nehmen, die Uhr einzustellen und loszuschreiben.

Korrigieren kann und soll man dann ja noch immer und aus diesen Grund ist auch der Nanowrimo entstanden, den kenne ich auch seit 2008 und habe 2009 das erste Mal daran teilgenommen, wie lange es das National writing month in Amerika schon gibt, weiß ich nicht, aber als ich 1973 professionell zu schreiben angefangen hatte, da war eigentlich niemand da, der einem sagte, wie das geht.

Da hatte man auf den Musenkuß zu warten, es gab keine Schreibschulen und die Kritik, die es damals gegeben hat, war alles andere als konstruktiv, sondern wahrscheinlich von der heimlichen Freude druchtränkt, die Werke der anderen zu zerfetzen.

Seit immer mehr Autoren einen Nebenerwerb in kreativen Schreibseminaren sehen ist das anders und da hat sich auch eine Kritikkultur entwickelt und das Feedback geben läuft so ab, daß man meistens nur, was Positives sagt und der andere hört schweigend zu und entscheidet für sich, ob es passt oder nicht.

Aber 1973 gab es auch noch keine Schreibseminareund keine Schulen des Schreibens, oder doch die DDR hatte schon ihr Literaturinstitut in Leipzig, in Amerika konnte man das kreative Schreiben sicher auch schon auf der Uni lernen, aber Ameriksa ist ja weit weg und in Hamburg gab es diesen Fernkurs, den glaube ich Jack Unterweger einmal absolvierte, ich mir die fünfzehn goldenen Regeln schicken ließ, die Kurse sehr teuer waren und man sich verpflichten mußte, die Unterlagen, die man da zugeschickt bekam, streng geheim zu halten.

Jetzt ist das alles anders, jetzt boomt das Netz von Schreibtips und es gibt Blogs, wie den von der Annika Bühnemann, auf dem ich im letzten März nach Leipzig gestoßen bin, der sehr konstruktiv ist und den ich nur empfehlen kann.

Es gibt auch das „Writiersstudio“ eine nach amerikanischen Muster konzipierte Schreibschule, wo ich regelmäpßig zu den Tagen der offenen Tür hingehe und meine erste Schreibschule, war der „Arbeitskreis schreibender Frauen“, wo ich wichtige Autoren, wie Marie Therese Kerschbaumer, Erika und Bärbl Danneberg, Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler, Christa Stippinger und höre und staune Arthur West kennenlernte, die Kritik die es dort gab, war alles andere als konstruktiv, zuminest hab ich es so empfunden und es war, obwohl ich dort nette Frauen kennenlernte, auch ein bißchen nach DDR-KP ausgerichtet.

Den Arbeitskreis gab es auch nicht sehr lang, nur bis 1984 glaube ich, mit der Valerie Szabo, der Elfriede Haslehner, der Hilde Langtthaler und auch mit anderen Frauen habe ich mich noch lange lange getroffen und treffe sie, wie erst letzten Silvester zum Teil immer noch und dazwischen habe ich geschrieben und geschrieben. In dieser Zeit meine gelungenen und auch nicht so gelungenen Texte an Literaturzeitschriften und Verlage ausgeschickt, nach meiner Sichtweise nicht sehr viel Glück gehabt, obwohl ich gleich beim zweiten Anlauf in die GAV aufgenommen wurde und dann auch einen Text, meine „U-Bahngeschichten“ im „Wespennest“ hatte und dachte, jetzt geht es los.

Es ist aber nicht losgegangen oder doch vielleicht, denn mit den „Hierarchien“ habe ich ja, weil ich ja auch immer Texte in der „Wortbrücke“ hatte, einen Kleinstkleinstverlag gefunden, aber die gab es dann auch nicht mehr lange und ab 2000 habe ich beim „Luitpold Stern Preis“ öfter gewonnen, ein Preis so zwischen Amatuer und Profischreiber würde ich sagen, war dann eine Zeitlang in der Schreibwerkstatt der Evelyne Haas, die ich sehr konstruktiv fand, gerade weil da nicht kritisiert und zerpflückt wurde.

Es sind einige Texte in diesem Rahmen entstanden, die zum Teil im „Best off-Geschichtenband“ enthalten sind.

2000 kam dann der Alfred auf die Ideee mit dem Selbermachen, die „Wiener Verhältnisse“ entstanden. Ich habe noch eine Zeitlang trotzdem an Verlage geschickt, aber kein Glück gehabt, so daß ich um 2004 damit aufhörte und inzwischen eine Pionierin des Selbermachens mit bis dato einundvierzig selbstgemachten Büchern bin, wow, inzwischen entstehen ungefähr drei im Jahr, im letzten waren es fünf und ich schreibe auch so viele, wie am Fließband könnte man wieder selbstkritisch sagen, bei den sogenannten Profis, zwischen oder neben denen ich ja zu stehen scheinen, gilt das als Out, die Selfpublisher sind da anders und da kann ich auch gleich schreiben, Jaqueline Vellguth ist ihr zwölf Bücher im Jahr Projekt, das sie sich für 2016 vornahm gelungen.

Gratulation, für mich wäre das nichts, weil ich in diesem Tempo wohl nicht Qualität schreiben könnte. Ich kann es bei zwei oder drei Bücher im Jahr, brauche ungefähr sechs Wochen für den Rohtext und korrigiere dann ein paar Monate und solange dauert es dann noch, bis der Alfi das Buch fertig hat, damit es an Digitaldruck.at gehen kann.

So habe ich mich also langsam langsam und mehr schlecht, als recht gegen meine Hemmung angeschrieben, obwohl das habe ich ja schon geschrieben, ich bei meinen Büchern immer wieder die Erfahrung mache, so schlecht sind sie nicht, aber die „Hierarchien“, die sogar bis zum „Falter“ kamen, sind durchaus schlecht besprochen worden und mit dem Selbstgemachten hat man auch nicht viele Rezensionen. Aber das Literaurgeflüster auf dessen Idee ich ja im Sommer 2008 kam, als ich schon ein paar Blogs verfolgte, hat mir da sehr geholfen und die Idee über mein Schreiben zu schreiben ist ja auch bald gekommen.

2008 hab ich die „Radiosonate“ geschrieben und um den Jahreswechsel 2009 „Das Haus“, die Geschichte von hundert Jahre Steinhof, an Hand einer Psychiaterinnengeneration, es die dann die „Mimi“ gefolgt, wo es um das Down Syndrom geht, da war ich ja schon in der „Ohrenschmaus Jury“, mein erster „Nanowrimo“ wo ich über das Bloggen und den Literaturbetrieb schrieb und und….

Ja, ich wollte von den Ideen schreiben und wie man zu seinen Romanen kommt, da es im Netz für die sogenannten Hobbyschreiber und Selfpublischer ja inzwischen sehr viel Hilfreiches gibt, bin ich auf die sogenannte „Schneeflockenmethode“ gestoßen.

Ich glaube Jaqueline Vellguth hat sie vorgestellt und ich habe sie auch bei der „Wiedergeborenen“ ausprobiert. Aber da war ich schon in der Krise, denn vorher habe ich ja „Absturzgefahr“ geschrieben und „Zwillingswelten“ und hatte da auch meine zweite Kritikerin, Yu Sophie, mit der ich mich einemal bei der ersten Studentenlesung im Literaturhaus getroffen habe und die mich dann auch ziemlich auflaufen ließt und beispielsweise an der „Mimi“ die sie rezensieren wollte, hasche Kritik übte, die ich nicht für konstrutktiv halte, ich bin  bein den „Zwillingswelten“ auch irgendwie angestanden, habe das gebloggt und dann auch eine harsche Kritik von einer Lesernin bekommen, die so unter der Gürtellinie war, daß sie es nur in die Spamkiste schaffte, ich habe sie mir aber trotzdem zu Herzen genommen und seither meine Schreibprozesse bei den Vorschauen verlinkt, so daß man den Prozeß nachlesen und daher besser nachvollziehen kann.

Denn es ist ja eigentlich gar nicht so leicht über das Work in Progress zu schreiben, ich habe zwar keine Angst, daß mir da einer etwas stehelen kann, denn wenn es fertig ist, wird das Buch ja auch veröffentlicht. Seit ich es selber mache, ja jedes, aber wie beschreibe ich das? Eigentlich kann ich ja nur die Idee aufzählen von der ich ausgehe, dann die Personen aufzählen und danach den Handlungsprozeß beschreiben: Ich habe beim jetztigen drei Personenstränge, und gestern die Therese Schwarzenberg nach Graz fahren lassen, jetzt kommt eine Fabi-Sophie Szene und dann fragt die Dorothea, die Karoline nach der Therese und die lädt sie ins Cafe oben zum Frühstück ein, so etwa.

Etwas verstanden? Vor allem wenn man nur kurz in den Blog hineinschaut und kein regelmäßiger Leser ist, wird das wohl schwer geschehen, deshalb verlinke ich bei den Vorschauen, damit man es ein bißchen leichter hat, wenn das Buch dann da ist, gibts auf der Website ein Probekapitel und man kann es natürlich auch kaufen, bestellen, rezensieren, gewinnen, etcetera.

Das finde ich eigentlich interessant, die Schreibprozesse öffentlich zu dokumentieren, für mich ist es hilfreich und es ist auch das, was ich 1973 oder auch 1980 gern gelesen hätte, als ich mich mit meinen Schreibanfängen quälte, aber damals gab es das noch nicht.

Jetzt gibt es sehr viel, das internet ist sehr voll davon und die Leute haben warhscheinlich keine Zeit und keine Lust bei mir einer nicht so erfolgreichen literarischen Frau zu lesen und so ziehe ich nur ein paar nicht sehr konstruktuve Kritiker an, die ihren Spaß daran haben in die Wunden zu stechen, aber trotzdem, ich glaube, ich habe auch von ihnen gelernt und ich glaube es ist auch sehr hilfreich sein Schreiben öffentlich zu dokumentieren, mir hilft es jedenfalls sehr viel.

Aber ich wollte von der „Schneeflockenmethode“ und von der „Widergeborenen“ schreiben, das ist ja die Geschichte von der Thersia Brunner, die auf einer Demo einen dürkischen Studetnten trifft, eine Mutter hat, die ungarische Flüchtlinge versteckte und eine Großmutter, die das bei einer jüdischen Freundin tat.

Da hatte ich wahrscheinlich auch eine Idee, ich glaube, sogar vierzig Seiten, die ich schnell  dahingeschrieben habe, und dann nicht mehr weiterwußte. Ich habe darüber gebloggt, die „Schneeflockenmethode“ ausprobiert, bin damit auch nicht weitergekommen, die vierzig Seiten dann nicht, wie ich eigentlich wollte, weggeschmissen, denn irgendwie ist es dann wieder gekommen.

Ich hatte danach aber die Idee aus meinen bisherigen Blogartikeln oder aus den literarischsten das „Literaturgeflüster-Textebuch“ zu machen und das war so zwischen 2013 und 2013 und dann ist es auch wieder mit dem „Nanowriomo“ weitergegangen und und…

Aber irgendwie stimmt es natürlich schon, daß ich vielleicht zu schnel und zu flüchtig schreibe, zu schnell fertig bin, die Themen nur anreiße, sie unfertig stehen lasse, mich dann wiederhole und so habe ich, wenn ich eine Idee habe, jetzt auch oft auch schon die, daß ich das ja schon in dem oder in dem Buch geschrieben habe.

So gibts ja schon einige depressive Frauen bei mir und die Idee über Bücher zu schreiben habe ich auch schon öfters, aber irgendwie komme ich  auch nicht so recht weiter damit.

Da bin ich wohl zu schnell und zu flüchtig und statt es richtig auszuarbeiten fange ich im nächsten Buch wieder damit an.

Ich habe einen sehr lieben Kritiker, einen ganz sanften,der mich auch bei „Paul und Paula“ beraten hat, der mir das sehr lieb und vorsichtig durch die Blume sagt und dann auch noch fünfmal nachfragt, ob er mich jetzt nicht kränkt damit, und ich sage, nein, denn ich weiß ja, daß es stimmt, kann aber irgendwie nicht anders und so sind dann noch ein paar Bücher über das Sterben entstanden und dann, weil ich schon wirklich nichts mehr Neues wußte, das Sommerbuch und der Adventkalender und aus der Idee über eine depressive Frau zu schreiben, die ihre Bücher auflesen will, ist sowohl die „Pensionsschockdepression“ geworden, als auch der erste Teil der Flüchtlingstrilogie und wenn jetzt jemand genauer wissen will wie das jetzt ist mit meinen Ideenfragmenten, die dann irgenwann doch zu einem veröffentlichten Buch werden, kann das in der „Nika, Weihnachtsfrau“ sehr gut nachlesen.

Denn da hatte ich ja schon ganz lang, die Idee über eine Studentin, die erste Idee war glaube ich, ein Ausländer, ein Pole oder Tscheche, der im Dezember als  Weihnachtsmann verkleidet vor dem Kaufhaus Gerngroß steht, dann habe ich in den „Dreizehn Kapitel“, das ist die Ideen aus dreizehn Kapiteln einen Roman zu machen, in dem man einfach von einer Person zur nächsten geht, bis man am Schluß wieder bei der erwten is, und da ist mir auch etwas Prominentes passiert, denn ein Kaptiel ist ja die Biografie des Sinologen Ernst Schwarz, da habe ich auch bei einem Volksstimmefest gelesen und ist auch in der entsprechenden Anthologie abgedruckt, ein weiteres ist der Nika, Weihnachtsfrau gewidmet und das, wo die Lehrerin Uschi Bischof in thereran auf einem Campingplatz steht und sich über ihr verrutschendes Kopftuch ärgert, habe ich bei den letzten Textvorstellungen, zu denen ich eingeladen wurde gelesen.

Also die Nika ist ein Kapitel bei den dreizehn, im daraufolgenden Dezember füllte sie einige Blogartikeln und dann habe ich sie im November 2015 während meines letzten Nanowrimo an dem ich teilnahm geschrieben, im Readingroom zwei Adventkalenderfester vorgestellt und da hatte ich auch schon die Idee einen Blogroman daraus zu machen, also nach und nach im Dezember immer ein Fenster in den Blog zu stellen, bis dann einmal der ganze Roman im Netz erhältlich ist.

Wenn es also einer oder eine genau wissen will, dann kann er zu der Vorschau gehen, die Schreibberichte die dort verlinkt sind, nachlesen und sich dann die bis jetzt vorhandenen Kapiteln, die da sind 1 5 19 25 29 und 30 und die Ideenfragmente mit den Ganzen vergleichen.

Es geht so einen Roman zu schreiben, habe ich ja schon einundvierzig Indie Bücher und weiß natürlich, daß man einen Anfang, eine Mitte, einen Schluß und auch eine Handlung brauch und wieder von Jaqueline Vellguth, deren Blog Schriftstellerwerden.de, ja auch sehr hilfreich ist, habe ich mir einmal Charakterbögen hinuntergeladen und die fülle ich auch meistens vorher aus.

Aber dann hantle ich mich meistens von Szene zu Szene, die ich mir auch immer getreulich in meinen Notiuzbüchern notiere, darüber schreibe ich auch, und wenn man das mitverfolgt, wird man vielleicht nicht sehr viel haben, denn es ist ja ein Gerüst, aber vielleicht doch sehr interessant.

Die „Schneeflockenplaner“, um das vielleicht auch kurz zu beschreiben, schreiben zuerst einen Satz über ihre Geschichte, ich will über eine Frau, die in einer Bibliothek wohnt schreiben, beispielsweise,  dann mehr und mehr und am Ende haben sie Szene für Szene konzipiert, bis sie sich hinsetzen und das Ganze in einem Fluß hinunterzuschreiben.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das nicht vielleicht eine gute Methode für die Gebrauchsschreiber ist, für die vielleicht, die mit vier oder fünf Pseudonymen bis an die zwölf Bücher und vielleicht drei oder vier noch gleiczeitig schreiben.

Mir wäre das wahrscheinlich zu langweilig, denn wenn man mit einer vagen Idee anfängt, kann man das Ganze sich  entwickeln sehen, kann abwandeln, verändern und oft machen ja die Figuren, wie ich schon manche Autoren sagen hörte, mit einem was sie wollen und das finde ich, sollen sie auch, das ist ja sehr spannend und ich denke, mir inzwischen jedesmal oder sehr oft, wenn ich in der Korrekturphase bin und ich noch keinen Einfall für das nächste Buch habe, daß ich dann eine Weile nichts schreiben werde. Ich glaube das kann ich gar nicht und irgendwann kommt eine Idee, die mehr oder weniger konkret ist und an der ich mich vorwärts hantle und über die  oder auch ihr mißlingen und nicht weitkommen, ich im Blog dann auch entsprechend jammere.

Wenn ich das öffentlich mache, setze ich mich auch der Gefahr aus, von einem harschen Kritiker zu hören „Sie haben nichts verstanden, Sie können nicht schreiben, besuchen Sie doch ein Schreibseminar!“

Nun ich tue es, so gut, wie ich es kann, lade den, den es interessiert zum Verfolgen meiner Schreibprozesse nach dem Motto „try and error“ ein und dem, dem es zu trival ist, der soll es lassen und so hantle ich mich also derzeit durch mein Bibliotheksgespenst und stimmt, Herr Lucas, sehr konkret ist es noch nicht, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden!

In diesem Sinne wünsche ich mir alles Gute, freue mich über konstruktive Kommentare und Ermunterungen und habe derzeit neunundzwanzig Seiten, zehn Szenen und 19327 Worte. Das Worteszählen kommt vom „Nanowrimo“, wirkt vielleicht ein wenig zwanghaft, ist aber auch sehr hilfreich. Ideen für drei weitere Szenen stehen schon in meinem kleinen chinesischen Notizbuch, das ich mir am Heiligenabend in dem „Ein Euro Shop“ am Rathausplatz von St. Pölten kaufte und dann kann ich wieder von vorne anfangen, wieder zum Rechercihieren in der Stadt, beziehunsweise in der Hauptbücherei herumlaufen, wieder konzipieren, plotten, meine eigenen Bücher lesen, etcetera, um das Ganze ganz langsam entstehen und kommen zu lassen und wem es interessiert dabei zu sein und den Schreibprozess mitzuverfolgen, den lade ich dazu sehr herzlich ein.

Und um die Promotion abzurunden, hier noch ein paar Artikeln, wo man Informationen über meine Bücher finden kann, ohne die sich jetzt einzeln aus dem Literaturhaus, wo es einen Teil davon gibt oder der Nationalbibliothek herauszusuchen.

Gibt es ja die Lieblingsbücher, die Coverfragen, Romananfänge, die Geburtstagslesung und die im „Werkl im Goethehof“  und natürlich das Gewinnspiel zu dreißig Büchern, da gibt es zwar nichts mehr zu gewinnen, aber doch ein paar Informationen zu meinem selbstgemachten Werk, das ja schon ein ziemlich umfangreiches ist, obwohl da noch die letzten fehlen und ich ja schon am dreiundvierzigsten Selbstgemachten schreibe.

2015-12-28

Lieblingsbücher

Filed under: Buchpromotion — jancak @ 00:14
Tags: , ,

Zur Zeit des vorletzten Buchpreises habe ich versucht mir meine eigene Long- und Shortlist zu machen, die meiner eigenen sogenannten Indie-Bücher und bin daran gescheitert, konnte mich aus meinen über dreißig Selbstgemachten nicht für zuerst zwanzig, dann sechs und dann für das „beste“ überhaupt entscheiden.

Letzteres würde ich auch jetzt nicht können, aber meine fünf oder sechs Lieblingsbücher habe ich aus der Liste von inzwischen sechsunddreißig selbstgemachten Erschienenen, dazu kommen noch die „Hierarchien“, den zwei „Stotter-Sach und Fachbüchern“ und den der sogenannten Trilogie, die noch am Fertigwerden ist.

Eine ganze Menge in über vierzig Jahren könnte man so sagen, „Schreib nicht soviel!, meinen manche und es stimmt, ich schreibe seit ich diesen Blog betreibe, schneller denn je, habe manchmal das Gefühl ich bin schon ausgeschrieben und meine Themen habe ich natürlich auch.

Meine realistisch psychologischen, offenbar zu wenig abgehobenen, um im Literaturbetrieb Gehör zu finden, vielleicht habe ich auch nur Pech gehabt und ich habe mich in meinen Geschichten über das Alter, über die armen depressiven Fraunen, das Sterben, den KrebsDemenz und Alzheimer natürlich wiederholt.

Das Büchersammeln kommt seit einigen Jahren hinzu und so gibt es schon eine ganze Reihe Bücher in denen die offenen Bücherschränke eine Rolle spielen.

Früher habe ich mich mit dem erfolglosen Schreiben beschäftigt. Die „Dora Faust“ ist da ein Beispiel,“Schreib nicht soviel über das erfolglose Schreiben!“, weil das  niemanden interessiert, hat Elfriede Haslehner einmal zu mir gesagt.

Das scheint aber auch bei meinen anderen Büchern so zu sein und auf meine Lesungen kommen bekannterweise auch nicht so besonders viele Leute.

Trotzdem habe ich meine Lieblingsbücher und vielleicht weil ich mich heuer mit dem richtigen Buchpreisbloggen beschäftigt habe und da auch meine persönlichen Shortlistfavoriten und sogar mein dBp-Buch habe und mir aus den wahrscheinlich hundertzweiundsechzig 2016 gelesenen Büchern auch ein paar besondere Highlights herauspicken kann, obwohl ja jedes Buch anders ist und nicht miteinander zu vergleichen, wozu ich nach wie vor stehe, kann ich auch aus meinem Bücherreihen ein paar Lieblinge heraussuchen.

Es gibt von mir auch ein paar Manuskripte, die nie veröffentlicht wurden, „Die Gasse oder Marthas Wohnungen“ „Zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt“ beispielsweise, Texte, die ich bei den Textvorstellungen in der alten „Alten Schmiede“ unter der Moderation von Herbert J. Wimmer in den Neunzehnhundertachtzigerjahren vorgestellt habe, die aber nicht veröffentlicht wurden, weil ich keinen Verlag dafür gefunden habe.

Dann kamen die „Hierarchien“, die Jack Unterweger machte, die hatten ein paar vernichtende Kritiken, obwohl ich als ich das Buch Jahre später nochmals gelesen habe und dachte, das ist halt ein Anfängerbuch, herausgefunden habe „So schlecht ist das nicht!“

„Die Wiener Verhältnisse“, sind schon im Digitaldruck, wie ich das lieber als Eigenverlag, denn ich habe ja keinen Verlag, nenne, erschienen und ich würde es als Buch eins meiner Shortlist nennen, die um 2000 entstandene Geschichte mit einer Rahmenhandlung, um eine junge Frau, die nach Amerika fährt um den alten Jakob Mandelbaum zu interviewen, dessen Jugendbuch sie im Nachlaß ihres Vaters gefunden hat.

Unter fast vierzig Büchern fünf oder sechs besondere auszuwählen ist auch schwierig und ich komme auch immer zu anderen Resultaten.

Die „Schreibweisen“ drei Geschichten über den Literaturbetrieb oder das Schreiben mit einem schönen Cover und einem Text von Alexandra Millner, wo ich leider das zweite „l“ vergessen habe, zählt also  mal dazu und mal wieder nicht.

Aber mein erster Krimi „Tod eines Jurymitglieds“, wo ein solches eines Literaturwettbewerbs tot am Donaukanal aufgefunden wird und der Kommissar mit seinem Assistenten geht dann von Bewerber zu Bewerber, um die Sache aufzuklären, wäre auch in unserem „Vierfrauenbuch“ erschienen, das ich einmal mit Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler und Valerie Szabo machen wollen. Wir hätten  aber zwanzigtausend Schuilling an einen Verlag zahlen sollen, was ich nicht wollte und so ist es ungedruckt geblieben.

Und da wären wir schon beim nächsten Buch, beziehungsweise nächsten Krimi Versuch, nämlich „Tauben füttern“,das ich auch sehr mag. Da gibt es wieder eine Tote am Donaukanal, die durch einen Ast erschlagen wurde, weil ich Morde ja nicht mag und einen an Alzheimer erkrankten Dichter.

Ich habe da so etwa 2004, noch einmal eine „große Verlagsaussendung“ gemacht, wie auch bei den „Wiener Verhältnissen“ zurückgekommen ist nicht viel, obwohl sich der Verleger des „Resistenz-Verlages“ ein oder zweimal bei mir meldete, es aber auch nicht machen wollte.

Dafür schien der Lektor eines der sogenannten Selbstzahlerverlage, in dessen Kartei ich einmal gekommen bin, begeistert, dem ich es für ein „kostenloses Stipendkum“ schickte, das ich dann leider leider nur fast gewonnen habe. Er bot mir später einen kostenlosen Agenturverlag an, aber der Verlag, der es genommen hätte, wollte ein paar tausend Euro dafür haben.

„Darüber habe ich dann im „Wilden Rosenwuchs“ geschrieben, das vielleicht nicht ganz zu meinen Lieblingsbüchern zählt und da hätte ich jetzt fast Buch drei „Lore und Lena“, eine Kindergeschichte über zwei Zwillingen, die wegen der Scheidung ihrer Eltern getrennt wurden und sich  zehn Jahre später aufgrund eines Zeitungsartikels über die Mutter und des eines Mädchens wiederfinden, weil Lena, die andere, beim Vater Paul, einem Schriftsteller aufgewachsen und eine Alternativschule besuchend, in dieser ein Zeitungsprojekt darüber machte, vergessen.

Leider habe ich dafür auch keinen Verlag gefunden, was ich noch immer nicht verstehe, eine Kinderbuchautorin meinte einmal, das läge daran, daß meine Sachen nicht richtig für Kinder aber auch nicht ganz für Erwachsene wären.

Dann kam die „Globalisierungsnovelle“, „Das literarische Leben der Dora Faust“, die „Radiosonate“, die ich ja schon ein bißchen im Blog beschrieb und und….

Seitdem ich blogge sind achtzehn Bücher entstanden, drei im Jahr, meine Lieblingsthemen habe ich oben schon  erwähnt, es gibt aber auch andere im „Haus“, Buch vier auf meiner Lieblingsliste, habe ich versucht, hundert Jahre Steinhof, die berühmte psychiatrische Klinik, am Rande Wiens, die jetzt „Otto Wagner Krankenhaus“ heißt und überhaupt aufgelöst oder umverlegt werden soll, an Hand einer Familie und drei Psychiaterinnengenerationen zu beschreiben.

Schade, daß ich damit keine Aufmerksamkeit bekommen habe, wie auch bei der „Mimi“ nicht, wo ich meine Erfahrungen beim „Ohrenschmaus“ verarbeitete und über eine junge Frau mit Downsyndrom geschrieben habe.

Ju sophie hat das ja nicht gefallen und damit war es dann auch schon aus, obwohl Marinko Stefanovic, den ich einmal bei der Literatur im Herbst kennenlernte, die Geschichte ins Bosnische übersetzen wollte.

Da kommt auch schon der offenen Bücherschrank darin vor, deshalb habe ich daraus auch beim  offenen Bücherschrank einmal gelesen und ich denke, es ist ein besonderes Buch, schade, daß ich mit meinen fünfzig Digitaldruckbüchern dann so wenig Möglichkeiten habe.

Ich stelle sie auf meinen Blog vor, versuche daraus zu lesen, schicke auch ein paar herum, die Resonanzen sind aber meisten dürftig, denn ich habe ja, da bin ich aber selber schuld, keine ISBn Nummer und damit scheint es auch in Zeiten des „Amazon Selfpublishing“ aus zu sein, aber dagegen habe ich mich ja entschieden und „Wikipedia“ hat einmal angefangen mir meine „Digitaldruckbücher“, also ab „Novembernebel“ hinauszustreichen, denn „Eigenverlag wollen wir nicht!“

Das hat sich inzwischen vielleicht geändert, ich weiß aber nicht, wie ich wieder hineinkommen könnte und Gerhard Ruiss, den ich einmal um Rat gefragt habe, wußte es ebenfalls nicht.

„In der „Absturzgefahr“ kommen die Bücherschränke wieder vor und auch eine hundertjährige Psychiaterin,  im „Haus im Grünen“, der ja in dem Buch geschrieben, beziehungsweise von der Schreibtrainerin Fritzi Jelinek lektoriert wird. Man sieht meine Themen wiederholen sich und Fritzi Jelinek mit ihrer platonischen liebe zu Pfarrer Janusz Warszinski kommt auch in der „Selma“ nochmals vor und da spielen auch die Bücherschränke eine Rolle.

„Mein nächsten Lieblingsbuch würde ich aber bei den „Dreizehn Kapitel“ ansetzen, dem Roman, der eigentlich eine Erzählung ist und kapitelweise von einer Person zur nächsten weiterführt und es sind einige interessante Kapitel dabei, zum Beispiel Kapitel vier, „Eine Weihnachtsfrau für alle Fälle“ über die ich ja heuer meinen fünften „Nanowrimo“ geschrieben habe. Aber auch die Laura Augustin, die pensionierte Büchersammlerin, die man ja vielleicht auch in der „Selma“ wiederfinden könnte und die findet im Bücherschrank, ein Buch das ich auch dort gefunden habe, nämlich „Das gesprengte Grab, Erzählungen aus China, herausgegeben von einem Ernst Schwarz und der hat dann auch ein Kapitel in dem Buch bekommen.

Also ganz so uninteressant sind meine Bücher vielleicht doch nicht, aber da ja die Selfpublisher immer noch nicht als richtige Autoren gelten, komme ich nicht sehr viel damit heraus, obwohl das Kapitel auch in der neuen Volkkstimmeanthologie enthalten ist und ich daraus beim vorletzten Volksstimmmefest gelesen habe und da ist ein Interessent zu mir gekommen und hat mir mein Leseexemplar abgekauft, weil er nicht zum Büchertisch gehen wollte.

Als wären jetzt die „Wiener Verhältnisse“, „Lore und Lena“ „Tauben Füttern“, „Das Haus“ und die „Dreizehn Kapitel“ meine Lieblingsbücher aus denen ich dann immer noch nicht das eine Best of erwählen kann.

Es gibt aber auch zwei „Best of- Bände“, wie ich die Erzählbände mit meinen unveröffentlichen Geschichten genannt habe, die ich 2003 und 2005 herausgegeben habe, denn damals habe ich noch oft Kurzgeschichten für verschiedene Literaturpreise geschrieben, die ich dann nicht gewonnen habe.

Auch damit habe ich aufgehört, ich schreibe ja nur mehr für mich selbst, das heißt meine Bücher und das „Literaturgeflüster“ und da ist das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, mein einunddreißigstens Selbstgemachtes sicher auch etwas Besonderes, obwohl man das eigentlich nicht kaufen braucht, weil man alle Texte, vielleicht nicht so lektoriert, im Netz findet und so etwas hat und wird auch mit der „Nika Weihnachtsfrau“ meinem fünften Nanowrimo passieren. Das Buch ist noch nicht fertig, es gibt aber schon drei Texte davon im Blog zu finden und in den nächsten Jahren werde ich wahrscheinlich auch immer wieder ein Fenster hineinstellen und das ist vielleicht so etwas besonderes, wie das Projekt „Morgen mehr“, das der „Hanser Verlag“ im Jänner beginnen will, wo Tillmann Rammstedt jeden Tag ein paar Seiten eines Romans schreibt, den man dann kostenlos oder auch nicht, das habe ich noch nicht so ganz herausgefunden, abonnieren und lesen kann.

Das erregt glaub ich viel Auffsehen, die „Nika Weihnachtsfrau“ ist, wie mein ganzer Blog ein wenig unbemerkt geblieben, aber seit 2008 präsentiere und promote ich meine Bücher hier.

Es gibt die Büchervorschauen, es gibt die Schreibberichte und wenn das Buch erschienen ist gibt es auch ein Bild davon zu sehen.

Gewinnspiele gibt es auch, ein großes zu Dreißig Bücher und fünf Jahre Literaturgeflüster im Jubiläumsjahr und seither immer wieder kleine in den Vorschauen, die Resonanz ist ja gering, da sich die Blogger ja nicht so sehr für das Selbstgemachte interessieren, aber bei der „Selma kann man die Fragen noch beantworten und gewinnen, wenn man möchte und auf diese Weise ein wenig mehr über meine Lieblingsbücher und auch die anderen erfahren, denn eigentlich sind mir ja alle lieb, auch wenn wahrscheinlich nicht wirklich alle gleich gut gelungen sind und, ich gebe es  zu, einige Wiederholungen gibt.

Und jetzt habe ich  auch auf „Das Schutzengelchen“ vergessen und das ist auch ein besonderes buch mit einem besonders schönen Cover, nämlich orginal Feldpostkarten, die mein Großǘater das das Fräulein Greti und den Herrn Otto aus dem ersten Weltkrieg nach Hause zu Frau und Kindern geschickt hat.

„Anna kämpft gegen das Vergessen“, ist etwas Besonderes, denn da gibt es ein „Wunschgedicht von Richard Weihs“ und ein Cover mit den Bücherwänden aus meinen Schlafzimmer und und und, wahrscheinlich sind es doch viel mehr Lieblingsbücher, wie es mir ja auch bei denen auf meiner Leseliste so geht und ich eigentlich auch eine strkte Gegner des Auswahlverfahrens bin, obwohl mir ja das Buchpreisbloggen, das ich heuer betrieben habe, unbestritten großen Spaß machte.

Das ich jetzt beginne Figuren aus früheren Romanen auch in Weiteren zu verwenden, habe ich schon erwähnt, die Fritzi Jelinek aus der „Absturzgefahr“, taucht auch in der „Selma“ wieder auf und die Fatma Challaki gibt es nicht nur in der „Selma“ sondern auch im sogenanten „Sommer- und im Winternanowrimo“.

Fünf meiner Bücher habe ich inzwischen auch im Rahmen des „Nanowrimo“, diesem berühmten Schreibprojekt, das jährlich in November weltweit und trotzdem ziemlich unbeachtet vom Literarubetrieb über die Bühne gibt, geschrieben und 2015, die Trilogie, die mit der Selma begonnen hat und dann eine Sommer und eine Wintergeschichte, nämlich den Adventkalender mit der Nika, Weihnachtsfrau.

Dabei hätte ich im Oktober und im November gedacht, ich bin ziemich ausgeschrieben und mir fällt nie mehr etwas ein, jetzt spukt mir schon die Geschichte von der Paula, die als Paul auf die Welt gekommen ist und  vom Paul, der einmal Paula hieß, im Kopf herum und ein wenig Aufmerksamkeit auf mein Schreiben und meine Bücher wäre schön.

„Und natürlich wäre ich gern erfolgreicher, aber vielleicht kommt das noch“, habe ich in „Poesie und Brotberuf“, 2002 für eine Veranstaltung von Ruth Aspöck  in „Poldis Galeriecafe“ das es jetzt glaube ich auch nicht mehr gibt geschrieben, ein Text, den man sowohl auf meiner  Homepage, als auch  in Anita C. Schaubs Buch „FrauenSchreiben“ finden kann.

Vielleicht ist es 2016 soweit, das wäre schön und auch ein Weihnachtswunsch.

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.