Literaturgefluester

2019-07-24

Aus dem Figurenkabinett

Jetzt kommt wieder mal ein Pausenfüller, denn höchstwahrscheinlich war es sich nicht ausgehen, Natasha Solomons „Das goldene Palais“ bis Mittwoch auszulesen, aber ich wollte neben den Buchbesprechungen und den Veranstaltungen ja öfter auch etwas aus der Schreibküche zum besten geben.

Geschichten aus der Schreibwerkstatt sozusagen, die im Augenblick nicht sehr aufregend sind, denn ich korrigiere mit zwei fast leeren Druckern, mein zweites „Literaturgeflüsterbuch“ mit den Texten über mein Schreiben und den Probekapiteln aus den siebenundzwanzig Büchern, die seit es das „Literaturgeflüster“ gibt, entstanden sind.

Daziwschen schiele ich immer schon ein bißchen zu dem „Fräulein No“, der Aushelfskellnerin aus „Rudis Nachtcafe“ und da hatte ich ja im Juni die Idee mich bei der diesbezüglichen Planung von einigen Figuren aus meinen vorigen Büchern begleiten zu lassen.

Das meine ich nicht so verrückt, wie es vielleicht klingt und wenn man möchte kann man sich da auch an Jurenka Jurk anlehnen, die vor einigen Wochen wieder ein paar kostenlose Webinare und  einen Kurs zum Thema „Mehr Zeit zum Schreiben“ gab.

Die Webinare habe ich zwar versäumt, weil ich bei dem einen in der „Alten Schmiede“ war und es dann beim nächsten mit der Anmeldung nicht schaffte, aber ich habe ja auch schon einen Artikel über das Zeitmanagement und eigentlich ohnehin ein ganz gutes.

Die liebe Jurenka Jurk hat mir dann aber noch zwei Videos geschickt, wo sie sich mit zwei Autoren unterhalten hat und da ein bißchen, die größten Fallen, die einem am Schreiben hindern, beleuchten, da den „Innere Schweinehund“: „Ich mag lieber fersehen, statt mich vor mein Manuskript setzen! und der „Innere Kritiker: „Das wird doch sowieso nichts! Wieso setzt du dich da hin? Geh lieber Schuhe putzen!“ und meinte man soll mit diesen Stimmen in Dialog treten und das wäre doch auch so etwas, wie sich von seinen Figuren beim Schreiben helfen zu lassen oder einfach ein bißchen über sie zu erzählen, denn, ich habe, glaube ich, im Juni, noch bevor ich mit dem Fensterputzen angefangen habe, mich mit einem Notizbüchlein hingesetzt und aufnotiert, welche Figuren ich da habe und da wären ja einmal die Fritzi Jelinek, bekannt aus der „Absturzgefahr“, Tochter einer Deutschlehrerin, die ihrer Tochter diesen ehrgeizigen Namen gab, die aber eigentlich lieber, wi ihr Vater Psychotherapeutin werden wollte. Sie hat dann eine Ausbildung zur Lebensberaterin und Schreibtrainerin gemacht, ihre diesbezügliche Diplomarbeit über das „Haus im Grünen“ geschrieben und bei einem Praktikum, das sie für ihre Lebensberaterausbildung machen mußte, den polnischen Prieser Janusz Warszinski kennengelernt mit dem sie in weiterer Folge eine platonische Beziehung einging. Vielleicht auch ein bißchen mehr davon, darüber kann man streiten und geteilter Meinung sein. Wir treffen sie jedenfalls in der „Pensionsschockdepression“ wieder, wo sie in Januz Warszinskis Pfarre jeden Mittwoch eine Bibliotherapiegruppe macht und ihre Nachbarin Thekla Morgenstern dazu einlädt.

In diese Gruppe könnte nun auch Lisbeth Hahnenpichler, die pensionierte Bibliothekarin, aus den „Zwillingswelten“ kommen, sowie Laura Augstin aus den „Dreizehn Kapitel“, sowie, der Psychiater Theo Hardenberg, den wir aus der „Frau aus der Bank“ kennen, der ja in dieser nicht nur seine Frau findet, sondern, in den „Berührungen“ und im „Bibliotheksgespenst“,  jeweils eine Patientin hat, die er nicht nur psychotherapeutisch berät.

Diese Gruppe könnte es also noch weiter geben und sie könnte auch diesen Blog sporadisch begleiten und immer, wenn ich eine Lücke habe, auftreten und ein bestimmtes Thema besprechen, beziehungsweise mein Alter Ego, die nicht sehr erfolgreiche Autorin, Eja Augustin, die auch in diese Gruppe gestoßen ist, bei ihrer Bibliographie beziehungsweise ihrem geplanten „Work in Progress“ zu beraten.

Das liegt bei mir, wie beschrieben, derzeit in weiter Ferne, beziehungsweise sind in mein graues Büchlein mit der Aufschrift „Wir sind Wien“, das mir Christa U. zum letzten Geburtstag in einem Rucksack schenkte, gerade einmal drei Figuren und drei Szenen aufnotiert und dann noch ein paar Beobachtungenen, die ich zum Beispiel vor cirka zwei Wochen am Rathausplatz machte, als dort eine Frau mit Kopftuch alleine mit einem Kinderwagen erschien, das darin befindende etwa eineinhalbjähriges Mäderl heraushob, das sich dann in weiterer Folge munter zu dem stattfindenden Konzert drehte, beziehungsweise immer wieder den Platz  hinunterlief, unm von der Mutter immer wieder geduldig zurückgeholt zu werden.

Das könnte eine Szene in meinem neuen Buch werden und die erfolglose Autorin könnte in Fritzi Jelineks Bibliotherapiegruppe, die vielleicht inzwischen eine Schreibgruppe geworden ist, über ihr Problem mit dem Zeitmangagment sprechen und erzählen, daß sie eigentlich ein recht gutes hat, jetzt aber nach über vierzig selbstgemachten Büchern ein wenig ausgeschrieben ist, aber Spaß am Zusammenstellen ihrer Texte hat, obwohl es damit nur sehr langsam weitergeht, weil eben die beiden Drucker, den einen in ihrem Hauptwohnsitz Wien und der andere in der Sommerfrischenwohnung leer geworden wären und sie mit dem Korrigieren noch sehr viel Arbeit vor sich habe, die sie wahrscheinlich das nächste halbe Jahr beschäftigen könnte, bis es eben im November mit dem „Fräulein No“ im Rahmen des „siebenten Nanworimos“ weitergehen könnte, ihr innerer Kritiker aber eher ein äußerer wäre, weil sie fände ihre Texte gut, aber dann kommen die anderen und schreien „Was, so was schlechtes habe ich noch nie gelesen, aber träume ruhig weiter vom Nobelpreis und vom Sozialismus!“

Nun den Ersteren werden weder ich noch meine Romanfigur bekommen, obwohl es in meinen Büchern da ja immer wieder diesbezügliche Ansätze gibt, aber das Träumen und das Wünschen ist ja nicht schlecht, das kann einer inneren Antrieb geben, obwohl dann irgendwann vielleicht ein bißchen was von außen kommen muß und der Sozialismus ist schon gut, solange er nicht in eine Diktur ausartet, wie es in der Vergangenheit immer wieder geschehen ist.

Da war zuerst eine Revolution, die noch heute gefeiert wird und dann kam einer und setzte sich selber die Krone auf. Für sich kann man aber solidarisch handeln und sich für die anderen einsetzen.

Aber das ist ein Thema, das vielleicht nicht soviel mit den Zeitmangaement zu tun hat und Eja Augustin könnte ihrer Schreibtrainerin Fritzi Jelinek und den anderen in der Gruppe noch verraten, daß sie vielleicht mehr Schwierigkeiten mit dem inneren Antreiber hat oder nein, keine Schwierigkeiten, denn der ist ja sehr wichtig und hat dazu beigetragen, daß es über vierzig Jahren schreiben und fast fünfzig selbstgemachte Bücher gibt, und wenn der Alfred jetzt bald das Cover für die „Magdalena“ macht, kann das Buch in die Druckerei gehen und wird dann mein fünfundvierzigstes Selbstgemachtes sein

2019-06-21

Shopping- und Recherchetag

Zu meinen Schreibritualen gehört ja eigentlich, daß ich die Fenster putze und dann, um mich zu belohnen und mir etwas zu gönnen in der Stadt herumlaufe, aber auch schon, um Recherchen für das nächste Projekt, Eindrücke für Szenen, etcetera, einzufangen und so vielleicht auch ein wenig Abstand von einem Projekt zum nächsten zu gewinnen, denn meistens ist es ja so, daß ich, während ich korrigiere und einen Fehler nach dem anderen finde, schon am Planen des nächsten Projektes bin und da in meinem jeweiligen Notizbuch schon ein paar Szenen und Ideen eingetragen habe.

Diese Recherchetage mache ich auch meistens wenn der Alfred auf Urlaub ist, daß ich da ungeniert in der Stadt herumspazieren, mir beim Mc Donald einen Hamburger kaufe, mit der Straßenbahn herumfahre und mir meine Notizen mache.

Das ist im vorigen Jahr ein wenig flach gefallen, weil ich mit dem Korrigieren der „Unsichtbaren Frau“ nicht und nicht fertig wurde und dann, glaube ich, schon die Sommerfrische und die verlängerten Wochenende in Harland heramkamen, bis es so weit war.

In Harland und in St. Pölten läßt sich auch nicht soviel recherchieren. Gut, ich kann ins Traisencenter fahren und mir dort beim „H u M“ Socken, Unterwäsche oder T-Shirts kaufen, ein Eis verzehren oder nach Wilhelmsburg und dort beim „Spar“ einen Kafffee und ein Croissant.

St. Pölten ist für das Szenensammeln auch ein wenig eingeschränkt, so habe ich den letzten großen Recherchetag, glaube ich, in Wien vorigen September gemacht und da war ich im Rohtext der Magdalena schon ziemlich fortgeschritten und ein Jahr davor bin ich im September, glaube ich, in Wien auch herummarschiert und habe für die „Unsichtbare Frau“ recherchiert und mich dann von den FPÖ-Videos „Tu was, Hasi!“, ein wenig verwirren lassen und nicht recht gewußt, wie ich sie einbauen soll.

Diesmal war es ähnlich oder anders, denn ich habe auch geglaubt, ich werde zu Ostern mit der „Magdalena“ fertig, wurde ich dann nicht und der Alfred war dann schon aus Kuba zurück, als es so weit war.

Sehr fit zum in der Stadt herumlaufen war ich damals wohl auch nicht, so habe ich die Fenster geputzt, einen Büchertag gemacht und dann gleich mit dem „Literaturgeflüsterbuch“ über das Schreiben angefangen und gedacht, einkaufen brauch ich ohnehin nichts oder mach das nebenbei und für das „Fräulein No“ recherchiere ich dann in einem Jahr, wenn es soweit ist, denn das ist mein neues Projekt, wenn ich mit dem „Literaturgeflüsterbuch II“ fertig bin und da kann ich gleich flüstern, daß mir die Idee dazu, glaube ich, vor Weihnachten gekommen ist, als ich mit der Straßenbahn nach Grinzig hinausgefahren bin, um mich mit dem Alfred beim Herrn Fischer bei einer Weinverkostung zu treffen.

Da saß in der Bahn ein junges Mädchen und rief ihre Großmutter an, um ihr mitzuteilen, daß sie im „Reinhards-Seminar“ aufgenommen wurde. Das ist das Fräulein No, habe ich beschlossen oder Nomanda Wiesinger, nicht Amanda oder Jolanda, wie sie eigentlich heißen sollte, der Standesbeamte hat sich verhört oder verschrieben, so ist ein Fräulein No aus ihr geworden.

Sie wohnt bei der Großmutter, eine ehemalige Apothekerin namens Henrike, die in Grinzig eine baufällige Villa hat, ihre Eltern, die sie als Studenten bekommen haben, leben in Brüssel und London, als Künstler oder Regierungsbeamte und sehen sie höchstens zu Weihnachten oder in den Sommermonaten und jetzt ist No zwanzig mit ihrer Matura fertig, vorher ist sie vielleicht noch ein bißchen in der Welt herumgegondelt, frischgebackene „Reinhards-Seminar-Schülerin“ und jobbt in einem Cafe „Josys Nachtcafe“ heißt es.

Der Text wird „Fräulein Nos Nachtcafe“ heißen und dorthin kommt der praktische Arzt Ulrich Blumenbach, der eine Psychose hatte und nach der Entlassung aus dem Krankenhaus oder Rehaaufenthalt von der Krankenkasse erfährt, daß sein Kassenvertrag gekündigt wurde und die Ärztekammer rät ihm, in Pension zu gehen. Er ist fünfundvierzig, seine Freundin Sabine oder Thea, eine Künstlerin, hat ihn während der Krise verlassen, seine lebenslustige Mutter Dora, 75, ehemalige Ärztin, die mit drei Freundinnen in einer Seniorenresidenz wohnt, geniert sich für ihn.

Er kommt dorthin und wird gleich von der literaturinteressierten Obdachlosen Gerti Schuster mit „Willlkommen im Club!“, angesprochen und die hat auch Probleme und vielleicht auch Psychose oder Demenzerfahrung, ist sie doch im Verdacht, die verwirrte Frau zu sein, die gefilmt wurde, als sie in einer U-Bahn eine junge Muslima wüst beschimpfte.

„So weit, so what und nicht unbedingt neu!“, werden meine Kritiker sagen. Stimmt, ist es nicht, denn die Geschichte von einem pensionierten Arzt, der mit Fünfundvierzig auf der Straße steht und in einem Nachtcafe sozusagen illegal weiterbehandelt. schwebt mir schon länger im Kopf herum und sie ist auch ein bißchen schon in der „Viertagebuchfrau“ enthalten.

Nun gut, ob was daraus wird, werden wir in einem Jahr wissen, da habe ich ja auch die Idee, daß nach der „Heldenreise“ oder der „Schneeflockenmethode“ zu entwickeln, um endlich die gewünschte Spannung in meine Texte zu bringen.

Die Schreibgruppe, wo ich ja immer ein paar Szenen voraus geschrieben habe, gibt es ja nicht mehr. Jetzt habe ich in dem roten Notizbuch daß mir der Alfred vorigen Sommer in Genf kaufte, ein paar diesbezügliche Notizen drinnen und konnte sie nicht lesen, als ich am Freitag mit dem Rad in den Traisenpark fuhr, mir dort Socken und eine Uhr, meine ist mir schon vor ein paar Tagen stehengeblieben, obwohl ich mir erst vor kurzem eine Batterie geholt habe, kaufte und mich dann zuerst zum McDonalds auf einen Big Mac, Pommes, Cafe latte und ein Eis und dann auf die „Seedosen-Terrasse“ auf einen Kaiserspritzter setzte, um meine Recherchen für ein Projekt zu machen, das ich wahrscheinlich frühestens im November angehen werde, denn jetzt ist ja das „Literaturgeflüsterbuch II“, angesagt.

Das heißt, das stimmt auch nicht so ganz, denn ich habe, glaube ich, noch vor dem Fensterputzen ein neues Notizbuch herausgeholt und sozusagen beschloßen, daß mich meine Figuren, die Schreibtrainerin Fritzi Jelinek mit ihrer Bibliotherapiegruppe, der Psychiater Theo Hardenberg und die pensionierte Bibliothekarin Lisbeth Hahnenpichler mich oder die erfolglose Schreiberin Eja Augustin bei ihrem nächsten Schreibprojekt begleiten können, das sind alles Figuren aus meinen früheren Werken und wer weiß aus welchen sie stammen, kann sich das entsprechende Buch bei mir holen und ich könnte, habe ich gedacht, während des Korrigierens mir Notzen in das Buch machen, um dann schon was zu haben, wenn ich im November oder später mit dem Schreiben beginne.

So habe ich beide Bücher mitgenommen, als ich im verlängerten Wochenende aufgebrochen bin, der Alfred war in Wien, die Oma stellte ich fest, im Spital, als ich sie begrüßen wollte, die kleine Lia ist schon zu Hause und kann sich an den Luftballons und dem Storch freuen, die ihretwegen am Mittwoch im Garten aufgehängt wurden und ich dachte,  so einen Rechcheretag einen Tag im Traisenpark herum zu schlendern und zu konsumieren, kann ich mir gönnen, obwohl ich mit dem „Literaturgeflüsterbuch“ ohnehin schon gut angefangen habe.

Das Vorwort ist geschrieben und das Inhaltsverzeichnis. Da bin ich daraufgekommen, daß nicht alles chronologisch passt, so habe ich  auch noch einen „Nanowrimoartikel“ eingefügt. Das müßte mir der Alfred angleichen und kommt nicht dazu, die Verlinkungen sind aber aufgelöst und ich kann den Text jetzt durchgehen und das ist interessant. Da bin ich daraufgekommen, wie viel ich schon geschrieben habe und das wird oder soll mich auch im Sommer begleiten.

Ein bißchen herumschnuppern tut mir aber sicher gut, habe ich beschlossen, eine Uhr wäre ohnehin zu kaufen und so bin ich, glaube ich, um zehn mit den beiden Notizbüchern losgefahren. Vorher habe ich noch erfahren, daß die Oma nicht in ihrem Schlafzimmer war und im Traisencenter ist mir dann schnell langweilig geworden, denn so viel gab es nicht zu sehen.

Ich bin ein bißchen herumspaziert, habe nach dem Uhr- und Sockenkauf beschlossen, das Eis doch beim McDonalds und nicht in der Eisgrotte, die es im Traisencenter gibt, zu konsumieren, habe dann beim McDonalds, meine Notizen durchgesehen und dem Gespräch zweier Männer zugehört, die sich bei einem Cafe über die Lage der Nation unterhielten, was auch ganz interessant war.

Dann bin ich, um den See herumgefahren, auf die Warte hinaufgeklettert, das Gehen geht jetzt schon ganz gut, zur „Alten Schmiede“, Literaturhaus und „Gesellschaft“ versuche ich auch schon wieder zu Fuß zu gehen und vielleicht das nächste Mal schon auf die Rudolfshöhe, um kein Trauma zu entwickeln, dann bin ich zur „Bücherzelle“, habe drei Bücher gefunden, eines aber gleich wieder zurückgelegt, denn das war glaube, die türkische PEN- Ausgabe, die von Doris Kloimsteins Ausstellung stammte, die mir die Bücher ja vor einem Jahr gegeben hat und ich die, die ich nicht brauchen konnte, dorthin gelegt habe. Die Lyrikheftchen die von Alfreds Festivalspaß stammten und die ich dort hineingelegt habe, als wir zu Pfingsten nach Nußdorf an der Traisen fuhren, lagen, glaube ich, auch noch da und ich habe  also zwei Bücher gefunden bin damit in die Seedose, wo die Leute schon Mittag aßen, aber das hatte ich schon beim McDonalds, also nur einen Spritzer trinken und die Notizbücher durchsehen.

Geplant ist, das eine Buch immer auf meine Recherchen mitzunehmen, um mir Notizen zu machen, die ich für den Plot vom „Fräulein No“ brauche, aber das „Nachtcafe“ befindet sich sicher in Wien.

Dort könnten aber auch zwei Raunzer sitzen und der eine dem anderen erklären, daß „Ein verwundeter Soldat, dem Staat teuere als ein toter kommt!“, daß also, etwas, was wahrscheinlich stimmt, wenn auch makaber klingt.

So weit so what, die Recherchegänge also schließen. Aber Radfahren werde ich ja immer, wenn ich in Harland bin .Jeden Tag ein Stück in Richtung St. Pölten oder Wilhelmsburg fahren, auf den Markt gehen oder bei der Seedose einen Spritzer trinken, in der anderen Richtung gibt es in Wilhelmsburg einen „Spar“, wo ich mir meistens einen Cafe Latte-Becher und ein Croissant kaufte.

Gestern war ich aber in der Radlertränke bei Ochsenburg und habe mir einen Erdbeerspritzer gekauft und Morgen werde ich, wenn ich nach Wilhelmsburg fahre, vielleicht dort auch einkehren und mir zum Kaisespritzer, der billiger ist, eine Schnitzelsemmel kaufen, denn der Alfred fährt ja nach Wien zur wahl der Grünen.

Also kein Marktbesuch, denn allein, gehe ich dort, glaube ich, nicht hin. Am Sonntag kommt die Ingrid, um sich das Baby anzusehen und ins Spital zur Oma, die derzeit dort wegen eines Herzflimmern liegt, müßen wir vielleicht auch und dann gibt es noch die Sonnwendfeiern, die vielleicht auch ganz interessant sind, heute ist da einer in Altmannsdorf und morgen findet der beim Bootshaus in Spratzern statt, wo, wie ich beim Radfahren gesehen habe, schon die Standln aufgestellt sind.

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