Literaturgefluester

2019-03-30

Zum Indiebookday

Den Indiebookday, wo auf die Literatur der unabhängigen Verlage aufmerksam gemacht wird und man sich ein Buch aus einem dieser Kleinverlage kaufen und auf seiner Facebookseite posten soll, gibt es schon seit einige Jahren.

Der „Mairisch-Verlag“ hat ihn, glaube ich, eingeführt und ich war vor zwei Jahren auch in Wien einmal bei einer diesbezüglichen Veranstaltung und habe ein „Wortreich-Buch“ dabei bekommen, obwohl ich ja weder Handy noch Facebook habe und bin auf das Wort „Indie“, das mir vorher eher unbekannt war, glaube ich 2011 und da in Zusammenhang mit den „Selfpublischern“, die da ja gerade kamen, aufmerksam geworden, weil sich eine Autorin über die angeblich schlechte Qualität, der vielen Selfpublisher mokierte.

Das war für mich ein Anlaß einen Artikel über meine sogenannten Indiebücher zu verfassen, das war noch vorher, als ich über „Buzzaldrin“, glaube ich, auf den „Indiebookday“ der unabhängigen Verlage aufmerksam wurde, habe ab dann aber, wenn ich darüber etwas geschrieben habe, immer auf mich und meine selbstgemachten Bücher hingewiesen und eines beispielsweise verlost, was, wie ich hörte, man auch nicht darf, denn der „Indiebookday“ hat mit dem „Selfpublishing“ nichts zu tun und die sollen sich was Eigenes machen.

Nun ja, nun gut, ich bin ab da wohl irgendwie daraufgekommen, daß ich für meine inzwischen über selbstgemachten Bücher, immer in einer gedruckten fünfzig Stückauflage ohne ISBN-Nummern und nicht bei „Amazon“ eingestellt, auch soweas wie Werbung machen kann.

Stelle sie und das habe ich, glaube ich, schon ab 2008 oder 2009, seitdem ich blogge, so getan, immer in einer Vorschau vor, präsentiere mich dann proudly mit dem Buch, ein Gewinnspiel mit einigen Fragen zu dem Buch, wo man es gewinnen kann, gibt es seit einiger Zeit auch. Die Resonanz ist endend wollend oder besser gesagt, fängt sie gar nicht an.

Ich würde aber trotzdem gerne bei einem neuen Buch jeweils eine Leserunde veranstalten und schreibe seit einiger Zeit auch Artikel über meine Bücher, mein Schreiben, meine Themen, etcetera.

Da hat sich schon einiges angesammelt, was ich, wenn ich mit der „Magdalena Kirchberg“ meinem derzeitigen „Work on Progress“ fertig bin, als zweites „Literaturgeflüsterbuch“ herausgeben möchte und jetzt möchte ich zum „Indiebookday“, weil ich ja derzeit keine Veranstaltungen besuche und ich nicht jeden Tag  ein Indie- oder auch anderes Buch rezensieren will, wieder einen Eigenen Artikel machen um auf mich und meine individuelle unabhängige Buchpräsentation aufmerksam zu machen.

Auf meiner Webseite kann man sich darüber informieren und das Buch auch bestellen. Anfang des Vorjahrs habe ich meine letzten dreizehn Bücher vorgestellt, nachdem ich ja 2013 zum fünfjährigen Jubiläum und zeitgleich zum „Literaturgeflüsterbuch“ ein, ein großes Gewinnspiel mit „Dreißig Fragen zu dreißig Büchern“ machte.

Inzwischen ist die „Unsichtbare Frau“ erschienen, bei der man sich noch an der Leserunde teilnehmen kann und aus der ich auch im Mai und im Juli im „Republikanischen Club“ und im „Cafe Westend“ lesen werde.

Das kann man, wenn man sich dafür interessiert, an der Leserunde teilnimmt oder eine kritische Frage stellt, bei mir gewinnen. Auf die „Magdalena Kirchberg“ an der ich noch korrigiere und in der es auch um das Romanschreiben geht, kann ich nur hinweisen und auf die „Schreibberichte im Literaturgeflüsterbuch“ zwei.

Man kann sich aber auch durch alle meine diesbezüglichen Schreibberichte  surfen, Fragen stellen und kommentieren oder meine Website mit den Leseproben durchgehen und sich vielleicht auch ein Buch wünschen. Achtung, es sind nicht mehr alle vorhanden, von einigen könnte ich nur das PDF schicken, aber ich denke es ist am „Indiebookday“ vielleicht auch eine Möglichkeit, was mir ja schon sehr lange ein Anliegen ist, auf die unterschiedlichen Formen des Schreibens und des Publizierens aufmerksam zu machen.

Da gibt es die Großverlange, gegen die ich überhaupt nichts habe und deren Bücher ich sehr gern lesen, obwohl sie wahrscheinlich einen Massen- und Mainstreamgeschmack bedriedigen, so daß es sicher gut ist, daß es die Klein– und Kleinstverlage mit ihren individuelleren Literaturformen, dem experimentellen Schreiben, etcetera, gibt und von denen ich in letzter Zeit vor allem den „VerbrecherVerlag“ entdeckte und da einige Bücher gelesen habe.

Da gibt es die „Selfpublisher“, denen der böse „Amazon“ ja die Türe und die Toren geöffnet haben und die in Leipzig und in Frankfurt schon seit einiger Zeit ganze Hallen füllen.

Dazu gehöre ich auch nicht wirklich, denn ich stelle da nichts hoch, schreibe auch nicht Genres , sondern eher literarisch und da psychologisch sozialkritisch, realistisch, wenn es wer wissen will und bin da, glaube ich, eine ziemliche indivuduelle Einzelschiene des Publiuzierens, in dem ich mir meine Bücher selber drucken lassen, das Wort „Eigenverlag“ noch immer nicht mag.

Sie selber auf meinen Blog präsentiere, zu Lesungen mitnehme, etcetera.

Dabei ziemlich unbemerkt bleibe, weil ich aber denke, daß man den Wert eines Buches, auch in Zeiten, wie diesen, wo sich in Leipzig und Frankfurt, die Bücher türmen und die Leute zwar selber gerne schreiben, was ich toll finde, aber immer weniger lesen, erst erkennt, wenn man hineinschaut, auf diese Art und Weise am „Indiebookda“ auch auf mich und meine Bücherproduktion aufmerksam machen will.

Wenn ich damit jemand interessieren kann, wird mich das freuen und so bin ich auf Rückmeldung und Resonanz sehr gespannt und wünsche im übrigen allen einen schönen „Indiebookday“ und vielleicht geht sich neben dem Kauf eines Buches aus einem kleinen unabhängigen Verlags auch ein Blick auf meine Bücherproduktion aus, was mich  sehr freuen würde!

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