Literaturgefluester

2019-01-06

Mein Schreiben – meine Bücher

Bei meinem Jahresrückblick beziehungsweise Neujahrsvorausschau bin ich darauf gekommen, daß ich ein bißchen mehr Feedback über mein Schreiben haben möchte und es mir vielleicht zu wenig ist, pro Jahr zwei bis drei Bücher herauszubringen, sie dann im Blog vorzustellen und danach mangels Ineresse ad Acta zu legen oder höchstens bei der „Poet Night“ oder am Volksstimmefest ein Stückchen daraus zu lesen, wo auch nicht viel Resonanz zurückkommt.

Eine Möglichkeit wäre ja das „Literaturgeflüster, das habe ich mir wohl schon vor zehneinhalb Jahren intuitiv gedacht, als ich nach und nach darauf begonnen habe, mein Schreiben und meine Bücher darauf vorzustellen, meine Bücher in einer „Vorschau“ und dann nach dem Erscheinen vorzustellen und nach und nach auch schreibbezogene Artikel zu verfassen.

2011 war ich auch schon in einer Krise und der Versuch herauszukommen war das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, das 2013 herausgekommen ist und das ich vorigen April auch in der „Alten Schmiede“ vorstellen konnte und jetzt ist mir eingefallen, als ich das Miniseminar der Jurenka Jurk zu ihrer Romanausbildung gemacht habe, daß ich vielleicht ein „Literaturgeflüster II- Buch“ mit sämtlichen Schreibartikel herausbringen könnte.

Wieder ein Buch das vollständig im Netz zu finden ist, aber dann in Printform schön übersichtlich in der Hand liegt und leicht durchzublättern und nachzulesen ist.

Das wird dann vielleicht im Sommer oder statt des nächsten „Nanowrimos“ passieren, da ich bis dahin ja noch die Magdalena Kirchberg korrigiere, die dann wenn ich mich nicht verzählt habe, mein sechundvierzigsten selbstgemachtes Buch sein wird.

da es die Artikel aber schon gibt und ich sie nur noch heraussuchen muß, nütze ich die die Restweihnachtsferienzeit, die ich nach zwei Praxistagen schon wieder in  Wien verbringen, um sie mir herauszusuchen, um schon einmal einen Überblick herzustellen und meinen Lesern auch die Möglichkeit zu geben auf einen Blick festzustellen, was es da im Blog über mein Schreiben und meine Bücher gibt und da denke ich, fange ich am Besten mit dem Jänner 2012 an, wo ich schon einmal einen Einblick in meine sogenannten Indiebücher, die es bis dahin gegeben hat, zu geben.

Sogenannte Indie Bücher

Coverfragen und Schreibgedanken

Plotprobleme oder eine Handlung finden

Dreißig Fragen zu dreißig Büchern

Der Rätsel Lösung

Themen finden

Entwurf einer möglichen Laudatio oder Dankesrede

Dialoge schreiben

Bücherreihen oder zuviel der Ehre

Lieblingsbücher

Romananfänge

Eigene Bücher lesen

Themengebiete

Ein paar Romanfiguren

Bekannte Gestalten

Bücherschrankmotive

Die dreizehn letzten Bücher

Depressive Frauen

Schreibweisen

Die Kinderbücher

Die politischen Bücher

Regelmäßig schreiben

Zeitmanagement

Änderungen in den Handlungsverläufen

Negatives Feedback

Spannungsbogen

Wunschgedichtesammlung

So das wär einmal eine kleine Vorschau, ob das so bleiben wird oder vielleicht noch etwas anderes dazu oder wegkommt weiß ich nicht, kommt auch auf die Seitenzahl und den Umfang an und, wie das mit den Vorschauen und den Buchvorstellungen wird, ob die noch dazu kommen, muß ich auch erst ausprobieren. Ist aber vielleicht ein guter Vorsatz für das neue Jahr und auch eine Möglichkeit mein literarisches Schreiben ein bißchen kennenzulernen

Auf der Website gibt es dann noch mehr und da ist bei den meisten Büchern auch ein Probekapitel zu finden.

 

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2018-03-03

Schreibweisen

Wieder gibt es einen Artikel  über meine eigenen Bücher, denn da haben sich ja inzwischen über vierzig selbstgemachte sogenannte Indie-Bücher angesammelt, die ich im Jubiläumsjahr ein bißchen promoten oder nach Themengebieten geordnet nach und nach vorstellen will.

Seit 2009, beziehungsweise, seit ich diesen Blog betreibe stelle ich die Bücher ja immer in den sogenannten Vorschauen vor und zeige mich dann auch nach dem Erscheinen mit einem solchen, es gibt Gewinnspiele und seit kurzem die sogenannte Leserunden die ich gerne machen will.

Es gibt aber auch einen Artikel zu den Covern, den ersten Sätzen, den Lieblingsbüchern und in diesem Jahr habe ich ein bißchen die bekannten Gestalten, also immerwiederkehrende Figuren in meinen Büchern, die depressiven Frauen und auch die Bücherschrankmotive vorgestellt.

Was bleibt dann noch? Ja richtig, die Bücher übers Schreiben oder die, wo die erfolglosen Schriftsteller und Schriftstellerinnen vorkommen, meistens sind es Frauen, also die Alter Egos von mir und manchmal sind sie auch ein bißchen depressiv, wie es das erfolglose Schreiben ja macht. Sie geben ihre Bücher selber heraus, werden verwechselt, bleiben über, aber auch die Nobelpreisträgerinnen interessieren mich und da habe ich mir bei zwei auch schon Geschichten ausgedacht.

Da ich ja schon viele Bücher geschrieben habe und mich, wie man sieht auch gerne wiederhole, man schreibt ja immer sein ganzes Leben den gleichen roman, hat, glaube ich, Heimito von Doderer oder was es doch ein anderer gesagt, fällt es mir wie bei dem Depressionsartike auch ein wenig schwer nichts auszulassen, beziehungwweise von einem Thema nicht zum anderen zum kommen.

Also werde ich mich, wenn es geht und ich es schaffe, auf ein paar Beispiele konzentrieren. Das Thema ist ja beliebig und kann bei Interesse und Bedarf auch noch wiederholt und weiter ausgeschlachtet werden.

Das erste Mal habe ich mich mit dem thema Schreiben, glaube ich, in der Kurzgeschichte „Die Verwechslung“ beschäftigt, die in einer der Volksstimmeanthologien, ich glaube in der ersten mit dem Hrdlicka-Cover, agedruckt ist.

Da geht iene erfolglose Autorin in eine Buchhandlung, schlägt ein Buch auf und findet unter einem bekannten Autorennamen eine Geschichte, die eigentlich von ihr ist und fährt mit Hilfe der IG-Autoren nach Frankfurt zu „Suhrkamp“ um das aufzuklären.

Ja, das sind so Phantasien der erfolglosen Autorinnen, die fast ein wenig peinlich klingen könnten, wenn man sie aufschreibt, denn da kommt ja gleich die Frage, ob das vielleicht autobiografisch ist?

Aber nein, ganz klar, natürlich leider nur erfunden, aber die Seele ist ein weites Land und die Phantasien wie man so hört zollfrei und erlaubt.

So habe ich das Thema auch später wieder aufgegriffen und kann es im „Wilden Rosenwuchs“ wiederfinden, wo es ja nach Stockholm zu einer Literaturpreisträgerin geht und das ist auch ein beliebtes Thema, diese Reise nach Stockholm zur Nobelpreisverleihung, die man am besten noch mit Billig- oder Gratisreisen antritt. Ja die Seele ist ein weites Land und die Phantasien bekanntlich zollfrei….

„Der wilde Rosenwuchs“ ist 2007 noch bei „Novum“ erschienen, oäter habe ich ja die Druckerei gewechselt und bin zum „Digitaldruck“ gegangen wo ich immer noch meine Bücher herausgebe.

Im „Wilden Rosenwuchs“ geht es um eine Wohngemeinschaft mit drei prekären Germanistikstudentinnen. Da habe ich ja auch einmal eine Veranstaltung zu den prekren Arbeitsverhöltnissen im Literaturhaus machen wollen, da haben sie mich aber schon hinausgeschmissen, so daß ich sie im Amerlinghaus machte und habe dort aus dem Buch oder war es noch das Manuskript gelesen.

Franhziska Link ist, glaube ich, die Ich-Erzählerin, die lebt mit Karoline Radeztky und Rosa Binder in einer WG. Da sie keinen Job findet, jobbt sie als Altenhelferin bei einem dementen Literaturprofessor. Sie schreibt aber auch einen Roman und in dem geht es, um eine solche Verwechslung. Eine erfolglose Schriftstellerin findet keine Verlag, beziehungsweise landen ihre Mansukripte in einem Müllcontainer oder einem Abstellregal. Dort fischt sie eine schreibblockierte Erfolgsautorin heraus, gibt es unter ihren namen heraus und die Finderin der Manuskripte fliegt nach Stockholm, um sie zur Rede zu stellen, beziehungsweise das Manuskript bei einer Leetheateraufführung vorzustellen.

Der Band „Schreibweisen“ von dem der heutige Artikelname übernommen wurde, ist mein zweites „Digibuch“und dort sind drei Erzählungen übers Schreiben herausgekommen, zu denen Alexandra Millner den Beschreibungstext verfasst hat.

Der Krimi „Tod eines Jurymitglieds“, den ich nach einem Allan Wilton-Hefterl geschrieben habe. Das heißt, es gibt drei Polizisten, den Kommissar und zwei Inspektoren, die ich nach dortigenVorbild moderierte, einen Schreibwettbewerb, wo eine der Juroren tot aufgefunden wird und der Kommissar ermittelt mit seinem Team, geht von Autor zum Autor und fragt nach den Schreibmotiven, beziehungsweise soll er den Töter herausfinden, den es, weil meine Krimis ja keine sind, nicht gibt.

Die Geschichte hätte in dem Band enthalten sein sollen, den ich mit Elfriede Haslehner und Hilde Langthaler herausgeben wollte, aber dran scheiterte, weil der Verleger einen Beitrag von uns haben wollte und man das eigentlich nicht zuzahlen soll. Also habe ich mich geweigert das zu tun, obwohl ich ja meine Bücher selbst herausgebe und die Erzählund dann mit zwei anderen in einem solchen Buch erschienen ist.

Man sieht, das Leben ist widersprüchlich und die Grenzen zwischen Selbstzahler- und Eigenverlag fließend, aber inzwischen ist das Selfpublishing ja in und zumindestebs in Frankfurt und Leipzig füllt es eine ganze Halle.

Die zweite Geschichte heißt „Der verrückte Traum der Thea Leitner“ und sagt auch viel über meine Phantaisien aus, denn da gibt es ja sogar eine  schreibende Psychotherapeutin, die keine Stunden hat, so daß sie nach Salzburg fährt, in den „Starverlag“ geht, um sich dort nach ihrem Manuskript zu erkundigen und sich dabei in den Cheflektor verliebt. Eine Verwechslung gibt es auch und am Ende wird ihr Manuskript gedruckt.

Und Geschichte drei, das „Salz in der Suppe“ geht ein bißchen in die Dystopie oder in die Diktatur von schwarz-blau und erzählt auch die Geschichte einer erfolglosen Autoren, die ihren Mann und ihren Verleger findet.

Dann gibt es dann als neuntes „Digibuch“, bei „Novum“ herausgegeben „Das literarische Lleben der Dora Faust“, einen ganzen Roman über das erfolglose Schreiben, beziehungsweise eine Reihe von literarischen Kurzgeschichten, die Dora Faust, die eigentlich an ihrem fünfzigsten Geburtstag, den Schwur ableistet, nie mehr zu schreiben, vor sich hinschreibt, am Ende ebenfalls nach Stockhom fährt und auch einen Text in einer Anthologie bekommt.

Eingerahmt ist das Buch, das 2004 erschienen ist von einer ganzen Reihe von Absagebriefen, die ich selbst bekommen habe und für das Buch leicht abgewandelt und mit dem Adressat „Sehr geehrte Frau Faust“, beziehungsweise „Mit freundlichen Grüßen Dora Faust“ versehen habe.

Das Buch habe ich, glaube ich, einer literarischen Agentur angeboten, die damit nichts anfangen konnte. Inzwischen gibt es aber eine Reihe von Büchern übers Schreiben und auch meine literarische Produktion darüber ist weitergegangen.

„Den Wilden Rosenwuchs“ habe ich schon erwähnt, biem „Novembernebel“,  dem ersten „Digitaldruck-Buch“, gibt es   die beschriebenen  Überlappungen, denn eigentlich geht es da ja um einen Brief, den eine alte Frau zu ihrem achtzigsten Geburtstag bekommt, daß sie sich bald heimdrehen soll.

Die hat aber auch eine Enkeltochter, die eine Dissertation schreibt, ein Schreibseminar besucht, etcetera.

Man sieht, meine Themen gleichen sich, ich kann es nicht lassen mich zu wiederholen, habe  schon wirklich viel geschrieben und  schreibe immer mehr und mehr.

In den „Fluchtbewegungen“, 2006 herausgekommen, wo das Cover das Frankfurter Literaturhaus ziert, das uns Rudolf B. zeigte, als wir im Sommer vom Urlaub in Dänemark mit den Hs. kurz dort waren und ich 2005 bei der „Text und Kritikwerkstatt der Erika Kronabitterr in Vorarlberg eine Szene las, geht es in verschlüsselter Form, um die Nobelpreisträgerin von 2004, die heißt bei mir Llarissa Lichtblau und versteckt sich vor ihrem Ruhm in einem Haus, wo sie von einer erfolglosen Schriftstellerin beobachtet wird und da es in meinen Büchern oft mehrere ineinander verknüpfte Handlungsstränge gibt, gibt es da auch noch einen bankrott gegangenen Großbuchhändler, der sich in einem Hotel in Venedig versteckt und eine analphabetische Putfrau, die sowohl in diesem Hotel, als auch bei Larissa Lichtblau jobbt, gibt es auch.

Die zweite Nobelpreisträgerin findet man in der „Heimsuchung“ mein erstes „Nanowrimo-Buch“ und da gibt es auch noch einige Schriftstellerinnen, es geht um den Hochschullehrgang für Sprachkunst und eine Studentin von dort, die einen Fantasyroman schreibt und es ist, glaube ich, auch mein erstes Buch, das sich mit Blogs und Blogromanen beschäftigt, was sich, wie man sehen kann, noch öfter wiederholt, denn auch in meiner „Unsichtbaren Frau“ an der ich gerade korrigiere und nicht recht weiterkomme, geht es, um einen solchen und der wird, ja sogar von einem Mitglied der Nobelpreiskoimmission entdeckt.

Während es bei „Anna und das Vergessen“ wo die Enkeltochter, die Geschichte ihrer Großmutter in das Netz stellt, ja nur vom ehemaligen Leiter des „Starverlags“ oder habe ich den anders genannt, entdeckt wird.

Es gibt aber noch ein früheres Buch über das Schreiben, und da habe ich jetzt Buch fünf meiner Buchproduktion „Die Viertagebuchfrau“ wo es natürlich auch darum geht, vergessen, nämlich die „Mimi“, die ja eine schreibene Frau mit Downsyndrom ist, die, als sie zu ihrer Therapeutin will, mit einem Schriftsteller namens Johannes Sedelmayer zusammenstößt, der in einen Plagiatskandal verwickelt ist.

You Sophie hat das Buch nicht sehr gefallen und eine eher negative Rezension darüber geschrieben, ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern und um zu der „Viertagebuchfrau“ zurückzukommen, die ja die ersten hundert Tage von schwarz blau reflektiert.

Da geht es im Vordergrun,d um eine Therapeutin die eine Klientin hat, die die politische Situation in vier verschienenfarbien Tagebücher rot  blau schwarz grün reflektiert. Es gibt aber auch da mehrere Handlungstränge und einer erzählt von einer erfolglosen Schriftstellerin, die im Portierhäuschen eines Verlegers oder Großbuchhändlers unterkommt und die treffen wir, glaube ich, auch schon in den „Wiener Verhältnissen“.

Man sieht also das Schreiben über das erfolglose Schreiben ist fast in allen meiner Bücher mehr oder wenigerr zu finden.

Wie in der „Radiosonate oder dem einsamen Jahr“. Da schreibt eine erfolglose Autorin einen Roman, ärgert sich über ihre Kolleginnen und schickt ihm am Ende an eine Ausschreibung. Eine depressive Frau und zwei Radiomoderatoren, eine verschollene Mozarsonate, das Haus des Meeres mit seinen Äffchen und vieles andere kommen auch darin vor und es ist mit Ausnahme des „Literaturgeflüsterbuchs“ mein dickster Roman.

In der „Absturzrgefahr“ treffen wir die Schreibtrainerin Fritzi Jelinek mit ihren literarischen Namen, die das Projekt eines Autors betreut, der über eine Psychiaterinnendynastie schreibt. Her kommt das erfolglose Schreiben also nur am Rande vor, später wird es auch subtiler und verschlüsselter.

Es kommt zu den Blogs und den Blogromanen und auch hier gibt es immer wieder Verwechslungen, beziehungsweise Erfolgsgeschichten, die es in meinem Leben noch nicht gegeben hat, da schreibe ich ja immer noch eher einsam vor mich hin, fühle mich inzwischen auch ein wenig ausgeschrieben und komme derzeit mit dem Korrigieren nicht recht weiter. In meinem nächsten Projekt wird es aber möglicherweise wieder über das erfolglose Schreiben und einen Blogroman gehen. Mal sehen, da bin ich noch nicht so weit um mich wirklich damit zu beschäftigen, obwohl es ja nächste Woche wieder eine Schreibgruppe gibt.

2018-01-22

Bekannte Gestalten

Weiter geht es mit der Buchpromotion aus der Selbstgemacht-Kiste, denn da habe ich mir ja vorgenommen im Jubiläumsjahr ein wenig aus der Schule zu plaudern, damit man dann das Gewinnspiel, das dann folgt, problemlos beantworten kann.

Die dreißig Fragen zu den dreißig damals vorhandenen Büchern waren wahrscheinlich zu schwer. Die dreizehn oder besser vierzehn Bücher, die danach folgten, habe ich ja schon vorgestellt und ich habe auch schon einige Artikel verfaßt in denen man über meine Buchproduktion so einiges erfahren kann.

Da gibt es die Themengebiete, die Coverfragen, die Lieblingsbücher, die Romananfänge, das Ranking, die Bücherschrankgeschichten und noch einiges mehr und ein Thema, das vielleicht ganz interessant ist und über das ich hier plaudern, beziehungsweise flüstern will und das sehr zum Thema „Ausgeschrieben“ passt, über das ich ja auch manchmal jammere, ist das mit den bekannten Gestalten, beziehungsweise den Figuren, die man in mehreren meiner Bücher finden kann.

Ich schreibe ja eigentlich keine Serien und so ist auch meine Flüchtlingstrilogie, die eigentlich gar keine wirkliche ist, mehr oder weniger zufällig entstanden, denn eigentlich ist es ein Sommer- und ein Winter- oder Weihnachtsbuch in dem die Fatma Challaki vorkommt und die finden wir auch schon in der „Pensionsschockdepression.“

Aber wieder schön der Reihe nach. Meine Lieblingsthemen sind ja zweifellos das Schreiben, Bücher kommen immer wieder vor, die Bücherschränke habe ich schon erwähnt, die depressiven oder auch die alten Frauen, dann Themen, wie Sucht, Sterben, Krebs, Demenz, Down-Syndrom, Transgender, etcetera.

2010 habe ich die „Absturzgefahr“ geschrieben und da war der Ausgangspunkt dieser Flugzeugabsturz mit dem polnischen Präsidenten. Darum habe ich eine Geschichte gewoben und da kommt eine Lehrerin vor, die ihrer Tochter, weil sie mit einem Herrn Jelinek verheiratet war, den Namen Fritzi gab, die literarischen Vorbilder eben. Die verflucht das auch und versucht sich von dem Vorbild der Mutter zu lösen, was ihr nicht ganz gelingt und sie nimmt eine platonische Beziehung zu dem Sohn des Absturzpiloten auf, der Priester ist und die Fritzi treffen wir dann ein paar Jahre später in der „Pensionsschockdepression“ wieder, wo es ja um eine depressive Frau geht, die ihre Bücher loswerden will und von der Fritzi, ihrer Nachbarin in die Pfarre ihres Freundes gebracht wird, weil sie dort eine „Bibliotherapiegruppe“ hält.

Mit der Fritzi Jelinek und ihter platonischen Beziehung liebäugle ich auch sehr und so könnte es passieren, daß wir die beiden später vielleicht noch einmal in einem anderen Buch begegnen. Momentan beschäftige ich mich aber mit der „Unsichtbaren Frau“, beziehungsweise den verschiedenen Ichs der Magdalena Kirchberg und die hat noch keine Vorläufer, wenn man von den depressiven Frauen absieht, die unter den Namen Thekla Morgenstern, Laura Augustin und wie sie alle heißen, immer wieder auftauchen.

Und wenn wir schon bei der Laura Augustin sind, die kommt in den „Dreizehn Kapitel“ vor und hat da eine Nachbarin, die Nika Horvath oder ist es noch Nika Richter, heißt und die ist ja eine prekäre Studentin, die sich im Dezembert auf der Marihalilferstraße als Weihnachtsfrau verdingen will.

In den „Dreizehn Kapitel“ hat sie ein Kapitel, im Adventkaldender der „Nika, Weihnachtsfrau“, aber ein ganzes Monat und da treffen wir natürlich die Nachbarin wieder, die hat den Clemens j. Setz  im Bücherschrank gefunden und schenkt ihm der Nika zu Weihnachten.

Noch früher nämlich in der „Frau auf der Bank“ begegnen wir dem Psychiater Theo Hardenberg, denn der ist ja Oberarzt im AKH, wo die Svetlana Mihic, eine der drei S, ihre Facharztausbildung macht. Er verliebt sich in sie und heiratet sie später und weil es so schön ist oder ich einen Psychiater brauchte, begegnen wir dem Theo, einer von mir als fortschrittlich geschilderte Psychiaterfigur, sowohl in den „Berührungen“, da heißt die depressive Frau Anna Augusta Augenstern und will einen Roman schreiben und weil das nicht so geht, wie sie will, konsultiert sie dem Psychiater, der sie beruhigt und ihr wertvolle Impuse gibt und im „Frühstück“ treffen wir ihn noch einmal, denn da gibt es ja auch eine depressive Frau, namens Therese Schwarzenberg, die soll ihre Freundin Karoline treffen und auch zum Psychiater gehen, weil sie beiden aber nicht sagen will, daß sie ihre Deutsch für Fremdsprachen Stunden verloren hat, setzt sie sich in einen Bus, um nach Belgrad zu einer anderen Freundin zu fahren, die aber in Graz eine Vernissage hat, so wird eine Odyseee oder ein Roadmovie von Graz-Linz-Salzburg-Berlin daraus, wo Therese in den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt kommt und da Theo Hardenberg die Roma-Ärztin Svetlana inzwischen geheiratet hat, kommt die dann auch immer wieder vor.

So das war es mit meinen Serienfiguren, die Fritzi Jelinek und natürlich der Janusz Warszinski, den ich jetzt vergessen habe, extra herauszuheben, die Llaura Augustin und die Nika, der Theo Hardenberg und die Svetlana, sowie, die Fatma Challaki in der Flüchtlingstrilogie und jetzt habe habe ich auch meine letzten  Bücher vergessen, denn in den „Berührungen“, gibt es ja mehrere Ebenen und eine davon geht in den Himmel zu Stefan Zweig, Heimito von Doderer und Anne Frank und die beidenDichter kommen auch in einem Theaterstück vor, das Zarah Bashrami, Zoran Simcic und Jurij Abrahamovic proben und Stefan Zweig und Heimito von Doderer kommen ja, das kann ich gleich verraten, auch in der „Unsichtbaen Frau“ vor, denn da gibt es das Nobelpreiskomiteemitglied Jonathan Larsen, dessen Frau gestorben ist, mit der sich in seiner Verzweiflung unterhält und die erzählt ihm, daß sie sich im Cafe Wolke sowohl mit Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger, als auch Stefan Zweig und Heimito von Doderer trifft.

Und in „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, treffen wir auf Dorothea Wewerka, die keine Wohnung hat oder vorübergehend in einer Bibliothek wohnt und dort liest sie oder schreibt sie mein fünftes Digitbuch „Die Viertagebuchfrau“, wo es ja um die ersten hundert Tage von schwarz blau I, geht und da gibt es ja eine Felizitas Fee über die ich damals geschrieben habe und die war eine wohnungslose Frau, ist also, wenn man es so will, die Vorform der Dorothea Wewerka.

Welche Themengebiete könnten jetzt noch interessieren? Vielleicht über die depressiven Frauen und ihre sprechenden Namen noch einmal extra schreiben oder die Bücher- und die Schreibmotive noch besser abgrenzen?

Denn manche Figuren treffen wir ja wieder, auch wenn sie andere Namen haben, so gibt es ja einen Ex-Verleger, der in „Anna kämpft gegen das Vergessen“ aufjtaucht und da der Johanna, der Enkeltochter mit ihrem Blogroman zu einem Verlag hilft, der heißt K.M.

In „Besser spät als nie“, heißt der Exverleger des Starverlags Moritz Lichtenstern und klar, natürlich gibt es da eine Fortsetzung in der „Unsichtbaren Frau“, die wahrscheinlich ein richtiger Forsetzungroman sein könnte, denn hier treffen wir ja alle wieder, die Mathilde Schmidt, den Moritz, die Lily und auch die Slavenka Jahoda wieder und hier wird das Motiv der „Unsichtbaren Frau“ jerzählt, für die in den Fortsetzungsgeschichten kein Platz war.

Habe ich etwas vergessen? ich weiß nicht ob es einen Leser gibt, der es bemerken könnte, aber wenn, dann gäbe es natürlich wieder ein Buch dafür und auch für eventuelle weiteren Themenvorschläge über die man Artikel schreiben könnte, wäre ich dankbar.

Und wer jetzt etwas mehr von mir lesen will, ohne sich gleich eines meiner Bücher zu kaufen, den kann ich auf das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ beziehungsweise auf die Blogartikel, die darin enthalten sind, verweisen, auf die „Bloggeschichten“ aus denen dann die kürzlich erschienene Erzählung „Besser spät als nie“ wurde und natürlich auf die „Nika“, die jeden Dezember immer wieder hier ein Kapitel haben wird.

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