Literaturgefluester

2016-07-30

Sommergeschehen

Daß der heurige Sommer mit den Sommerfrischenwochenenden ein wenig anders werden wird, als die vorigen, habe ich schon geahnt, bin ich ja nur für ein verlängertes Wochenende in Harland bei St. Pölten, wo ich dem Alfred an den Freitagen meistens helfe, die Thujen, die er abschneidet, wegzuräumen, am Samstag sind wir am Markt, am Sonntag auf der Rudolfshöhe, da bleibt nicht sehr viel Zeit für mein Schreiben, beziehungsweise dem Korrigieren der „Berührungen“.

Das habe ich dann in Wien, in den Zeiten wo ich keine Stunden habe, getan, habe da wieder gedacht, ich bin bald fertig und kann bald mit meinem Sommerroman „Claire Klara Clarisse“ beginnen, dann aber prompt Fehler um Fehler gefunden und da ich in der vorigen Woche ja einige Mails vom User Uli bekommen habe, der meinte, daß ich nicht schreiben kann und nur unverständliches Zeug fabriziere, bin ich in mich gegangen und habe angefangen, den Text laut vorzulesen, womit ich mit dem Korrigieren wieder am Anfang war und wahrscheinlich den Rest des Sommers damit beschäftigt sein werde.

Aber eigentlich habe ich das ohnehin so vorgehabt und ist mir bei meinen früheren Texten auch so gegangen.

Diese Woche hatte ich aber nicht viel Zeit dazu, denn am Montag habe ich dem Alfred nicht mit den Thuljen geholfen und bin auch nicht. wie die zwei Wochen davor in Wien gewesen, weil ich doch Stunden hatte oder der Alfred seine Begtriebratsitzungen, sondern wir haben einen Auflug in das Mühlviertel gemacht.

Einen alternativen Shoppingtag könnte man so sagen, denn der Alfred hat eine Sendung des bayrischen Rundfunks über das alternative Handwerk in Oberösterreich gesehen, dann sind wir zuerst in das Landbrauhaus Hofstetten gefahren, um einzukaufen, weil es im August wieder ein Geburtstagsfest geben wird,  dann waren wir in Lembach in einem tollen Bio-Restaurant Mittagessen, bevor wir zu „Naturfaser Fölser“, einem kleinen Betrieb in Helfenberg fuhren, wo sich der Alfred zwei Hosen bestellte.

Dann haben wir noch seinen früheren Arbeitskollen besucht, der in der Nähe mit seiner Frau einen alternativen Bauerhof betreibt, haben seine Schafe und seine Enten bewundert und Felizitas hat mir von ihrer Tante Maria Hauser erzählt, die eine Lokaldichterin ist und da bin ich darauf gekommen, daß ich mir aus Leipzig ein Buch von ihr mitbrachte, da dort der Stand der Oberösterreicher ja immer Gratisbücher zu freien Entnahme hat, das ich noch lesen muß.

Ja, das Mühlviertel ist, sowohl was den Genuß und die Naturfasern betrifft, als auch bezüglich der Literatur aktiv, hatte die Ruth ja auch einmal ihren Verlagssitz dort, als sie noch die „Edition die Donau hinunter“ betrieb und diesen Freitag und Samstag bin ich mit dem Alfred auf dem Hochschwab gewesen, etwas was mich fast ein wenig übernommen hat, aber auch sehr schön war.

Morgen werde ich mir den Text weiter laut vorlesen und hoffen bald damit fertig zu werden und die „Nika“ wird am Montag warhrscheinlich auch ausgeliefert werden.

So daß es eigentlich ein intensiver Juli gewesen ist, der mit dem „Bachmannpreis“ und der „Sommerakademie“ begonnen hat.

Bei einigen literarischen Festivals bin ich in Wien gewesen, habe mir zweimal die Ö-Töne und zweimal die „Podium- Sommerlesungen“ angehört, am Karlsplatz beim Filmfestival bin ich gewesen und vorigeWoche auch zweimal am Rathausplatz und im August wird es mit einem Ausflug nach Innsbruck und dem Besuch eines Hauermarktes weitergehen und natürlich auch mit dem Korrigieren der „Berührungen“, die ich wirklich hoffe einigermaßen fehlerfrei hinzukriegen, so daß es bald auch eine Vorschau mit einem „Mimikry-Gewinnspiel“ geben wird.

Das Cover mit den Bücher, die in dem Roman vorkommen, haben wir schon gemacht und die „Bierdosengeschichte“ aus der letzten Schreibgruppe werde ich verkürzt, als Beschreibungstext nehmen und ein schönes Gedicht von Richard Weihs wird es als Motto auch geben.

2016-05-15

Pfingststorming

Jetzt kann ich auf das übliche Pfingstprogramm hinweisen, daß in Harland aus der Radfahrt zum Pfingstfest nach Nußdorf an der Traisen besteht, als Studentin und junge Psychologin bin ich mit den logischen Denkern zum Pfingsttreffen nach St. Gallen in der Steiermark gefahren, einmal war ich in Wien und das gabs das Bachmann-Symposium, so daß ich mit einem netten Führer zu den Orten gefahren und gegangen bin, wo sie in Wien wohnte und der hat uns dann das Cafe Raimund gezeigt und gesagt, da hat einmal der Hans Weigel, der ja jetzt eine Tafel dort hat, einen Roman über sie geschrieben. Den habe ich seitdem gesucht und inzwischen (ohne den offenen Bücherschrank) gelesen und einen Lesemarathon habe ich einmal, als der Alfred auf Reisen war, auch gemacht und einmal habe ich einen Bücherstapel aus der Galerie Splitter auf den Judenplatz getragen.

Heuer sind wir wieder in Harland und das Wetter ist wieder nicht besonders schön, es ist eigentlich scheußlich, kalt und naß, was mich ja nicht so besonders stört, aber der Alfred jammert ständig und so habe ich in der „Schokolade“ auch einen „Wetternörgler“, der ihn zum Vorbild hat.

Was tut man an so einen Wochenende, außer am Samstag in der Regenjacke, wie gewohnt zum Markt fahren und dort ein Würstel oder wenn vorhanden einen Burger essen, eine Leberkässemmel steht auch zur Alternative, am Sonntag zu der Frau Herziger auf einen Kaffee bezeihungsweise ein Glas Wein und am Montag auf die Rudolfshöhe, aber dort hatte ja der Wirt im vorigen Jahr geschloßen?

An ein Pfingststorming habe ich am Freitag, als ich nicht schlafen konnte gedacht und mir die vorhandenen Alternativen ausgemalt, die hauptsächlich in einem Lese- und Schreibmarathon gipfelten und das habe ich dann auch  wenig spekulär getan.

Denn es gibt ja drei Schreibprojekte, um es mal, wie Annika Bühnemann ausdrücken, deren täglichen Vlogs ich mir ja seit Leipzig gerne ansehe und da ist am Donnerstag gerade rechtzeitig, so daß ich noch zum klinischen Mittag gehen konnte, wo es um das Trinken ging,  der Probedruck von „Paul und Paula“ gekommen und o Wunder, es gibt keine Fehler. Vielleicht habe ich was übersehen, aber ich habe es ja vorher zweimal dem Alfred wieder weggenommen und umgeschrieben, einmal um die Rückmeldungen meiner Testleserin einzuarbeiten, das zweite Mal um keine Personenrechte zu verletzten, jetzt kann es an die Druckerei gehen und wenn wir Glück haben, kommt das Buch schon vor dem Urlaub.

Das Probekapitel und das schöne Cover kann man sich auch schon ansehen und wenn man will noch die Gewinnspielfragen beantworten.

Dagegen hat mich das Fehlerteufelchen bei der „Nika“ noch immer nicht ausgelassen, so daß dieses Buch jetzt höchstwahrscheinlich nach der“Paula“ erscheinen wird, obwohl ichs ja im November beim „Nanowrimo“ geschrieben habe und die Transgendernovelle im Jänner, was aber gar nichts macht, denn es ja ohnehin ein Weihnachtsbuch beziehungsweise Adventkalender.

Und dann gibt es ja die „Berührungen“, die habe ich am Freitag eher lustlos, es gab in Ö1 ein Gespräch mit Renata Schmidtkunz und Klaus Amann über Christine Lavant, das ich mir anhören wollte,zum Korrigieren vorgenommen habe, da habe ich ja vorige Woche den Rohtext fertiggestellt, war eigentlich zufrieden und jetzt bin ich wieder über den Anfang gestolpert und  mir gedacht, das sitzt noch nicht so recht, da muß ich noch was ändern, aber was?

Da müßte ich vielleicht was umschreiben, den Beginn anders anlegen, da bin ich vielleicht zu schnell hineingesprungen, so daß nicht wirklich glaubhaft ist, warum die Hildegard keine Reise machen soll und die Anna Augusta zum Psychiater geht und dann könnte man es mir vielleicht auch wieder als Jammerrei oder larmojant auslegen und wirklich ausgefeilt ist das mit dem „berühren“ auch nicht….

Andererseits denke ich mir dann wieder, ist ja egal, wenn ich ohnehin keine Leser habe, schreibe ich es so, wie es mir gefällt und da stelle ich halt  meine Bücher und mein Schreiben vor.  Einige werden darin erwähnt und auch, daß die ausgeschriebene Anna Augusta schon so viel geschrieben hat, denn eine Reise kommt ja in den „Dreizehn Kapiteln“ vor, die depressive Thekla Morgenstern trifft die Jasmin im Park die ihr von der IS gefährdeten Selma erzählt, eine Agathe holt in der „Begrenzten Frau“ ihr ersparten von der Bank ab, um in den Waltd hinauszugehen und nicht mehr wiederzukommen, eine „Flüchtlingstrilogie“ kommt vor, etcetera

Interessant dazu vielleicht das Gespräch mit Klaus Amann, dem emeritierten Klagenfurter Literaturprofessor und Literaturarchivgründer, in dem auch erwähnt wurde, daß Christine Lavant irgendwann zum Schreiben aufgehört hat und, daß das viele Autoren tun, weil sie mit dem Druck endes zweite Jahr ein Buch schreiben zu müssen nicht mehr mitkommen und irgendwann, wenn man vierzig Bücher geschrieben hat ist man vielleicht auch ausgeschrieben und beginnt sich zu wiederholen. Martin Walser hat Klaus Amann angemerkt, schreibt zwar auch in den Neunzigern fleißig weiter, aber das wurde ja auch schon kritisiert und wiederholt sich, glaube ich, auch.

Nun ja , das Schreiben ist mir wichtig, obwohl ich keinen Erfolg habe es niemand außer mir bemerkt wahrnimmt und als interessant befindet, aber ich schreibe wahrscheinlich auch, entgegen der Ratschläge, die man in den Schreibratgebern und Marketingkursen für Autoren, hören kann, eher für mich, als für die anderen, sollte den Text aber trotzdem  noch  gründlich korrigeren und bearbeiten, den Anfang wenn ich es zusammenbringe, vielleicht doch noch umschreiben, etcetera.

In Harland, wo ich keine Drucker habe, muß ich das Ganze durchgehen, in Wien kann ich es wieder Szene für Szene machen und vielleicht bringe ich es hin, daß es mir gefällt.

Aber es ist mein über vierzigstes Buch und die Themen wiederholen sich, denn man schreibt ja immer dasselbe Buch, sein Leben lang, daß das nicht von mir, sondern von Doderer ist, weiß ich inzwischen und da bin ich schon beim nächsten, nicht nur Pfingstschwerpunkt und da habe ich mir jetzt auch  Doderer als Ziel gesetzt, beziehungsweise die Dtv- Taschenbüchlein aus den Achtzigerjahren, die Wasserfälle von Slunj“ und die „Merowinger“, die ich in Harland habe und ich habe außer dem „Doderer-Buch“ und den „Dämonen“ keine anderen „Doderer“ in meinen Regalen, obwohl ich im Gedächtnis hatte, daß ich mir den in der Studentenzeit sehr viel kaufte und gelesen habe.

Mit den „Merowingern“, die ich ja  angelesen habe, habe ich auch schon begonnen, die „Wasserfälle“ passen irgendwie in den Urlaub, weil sie in Kroatien sein dürften und Stefan Zweig habe ich auch noch ausgelesen. Da gibt es im Juni auch einen Film, wo  Josef Hader seine Rolle spielet und den ich mir vielleicht ansehen kann.

Das alte Bücher lesen ist sehr interessant, bezüglich Zweig habe ich ja noch den „Fouche“ in Wien liegen, „Brasilien“ soll auch noch kommen und ich könnte auch wieder habe ich gedacht zur Bücherzelle beim Viehofener See und nachschauen, ob mir da einer die „Strudelhofstiege“ oder „Die Sternstunden der Menschheit“ hineingelegt hat.

Das wäre ja auch so eine Idee für einen Pfingstmarathon, ein anderer wäre nach Wilhelmsburg oder nach Traisen fahren und dort ein wenig shoppen und das Baden mit den vielen Durftölen, die mir die Anna immer zu Weihnachten schenkt, gibt es natürlich auch, denn ich bin ja eine Badewanneleserin und in meine Bücherregalen kann ich mich auch umsehen, staunen, lesen, umsortieren, etcetera.

Es scheint also ein etwas leises Stürmen zu werden mit der Hoffnungen meine Begrenzungen ein wenig aufzulösen, mit dem Berühren vielleicht besser zu werden, meine Bücher und die Themen über die ich noch schreiben könnte, zu ordnen und am Montag fahren wir auch schon früher zurück, weil der Alfred am Dienstag immer seinen Betriebsausflug hat.

2016-05-07

Rohentwurf, fast zweimal fertig und andere Ereignisse

Jetzt kommt der wöchentliche Schreibbericht mit einem fast freudigen Ereignis, denn gestern war ein großer Korrekturentag und „Paul und Paula“, das ich ja zweimal von Alfreds Schreibtisch wieder weggenommen habe, einmal um Gloria G.s Anmerkungen einzuarbeiten, das zweite Mal, um ganz ganz sicher zu sein, daß in dem Text keine Personenrechte verletzt werden, ist fertig korrigiert und kann an die Druckerei gehen.

Mit der „Nika, Weihnachtsfrau“ hoffentlich, die ich ja vorher geschrieben habe, aber darin sitzt noch das Fehlerteufelchen und schreit diabolisch „Atsch, Atsch,Atsch!“, wenn ich es nochmal durchchsehe.

„Da sind ja noch zwei Besitrichfehler!“

Trotzdem war dann noch Zeit, den Rohentwurf der Berührungen fertigzumachen, denn da habe ich wahrscheinlich, seit ich Stefan Zweig lese und mich da historisch sicherer fühle, Schreib- und Planfortschritte gemacht und das Konzeptieren ist zügig weitergegangen.

Zwar sitzt noch nicht alles richtig, so bin ich anfangs davon ausgegangen, daß Zweig am 12. 2. 1934 nicht in Wien gewesen ist, er war, hat aber von den Kämpfen, wie er schreibt nichts mitbekommen und wie das mit Doderers Nazimitgliedschaft, den „Dicke Damen oder den „Dämonen der Ostmark“ war, gehört auch noch besser ausgearbeitet.

Vielleicht wird auch noch etwas eingefügt, beim Fertigschreiben gestern war ich wieder sehr schnell und hatte vorher auch eine etwas andere Szenenfolge. Die Hildegard fährt jetzt nach der Wahl los, nach Istanbul vielleicht und ihre Kinder besuchen, die in Brüssel und in Rom leben, aber wer die Wahl jetzt gewonnen hat, kann ich ja noch nicht sagen, gibt es einen freiheitlichen Präsidenten könnte ich das auch noch erwähnen, ausführen oder erweitern und bei einem eher grünen natürlich auch.

Vorläufig also sechsundachtzig Seiten, fünfunddreißig Szenen und 40.085 Worte, kein ganzer „Nanowrimo“ also, muß auch nicht sein, in der Kürze liegt die Würze sagt man doch und ich habe auch „viel“ länger gebraucht oder auch nicht wirklich, habe ich zwar schon Ende Februar angefangen und da eigentlich ziemlich blind hinein, nachdem ich auf „Stoffsuche“ gegangen bin und irgendwie, von dem „Ein guter Text muß berühren!“ und der Frage, ob man sich in Zeiten, wie diesen so einfach auf eine Weltreise begeben und sein Leben genießen darf?, ausgegangen,beziehungsweise hineingestopert bin. Bin gleichmal festgehangen und dann war da ja noch die Idee von Romanpersonen auszugehen und bin da  bei Stefan Zweig, Anne Frank und Heimito von Doderer gelandet, aber wie schreibt man über was, von dem man nicht wirklich was versteht und ein so richtiger Recherchiertyp bin ich trotz Google eigentlich nicht?

Außerdem kamen auch Unterbrechungen, wie der „Leipzig-Aufenthalt“, zu Ostern habe ich Harland zwar geschrieben, hatte dabei aber mindestens einmal  das Gefühl, das ist jetzt wirklich ein großer Käse und ich kann es nicht, ich kann es nicht.

Dann habe ich nach dem „Doderer-Buch“ und „Der Welt von Gestern“ gesucht und die „Ungeduld des Herzens“ gelesen, die Stefan Zweig Bücher herausgesucht, während es die Aufregungen um „Paul und Paula“ gab, die mich zusammen mit der „Literatur und Wein“ auch vom Schreiben abgehalten haben.

Bis dahin habe ich die ersten Szenen immer und immer wieder durchkorrigiert und abgeändert, verkürzt hauptsächlich und habe immer wieder gedacht, notfalls schmeiße ich das Ganze weg und fange nochmals oder anders an. Da war da ja auch schon sehr früh die Idee von den Wurfgeschichten, die ich stattdessen schreiben könnte, die sind es dann nicht richtig geworden.

Obwohl das Wort „Bierdose“ oder „Dosenbier“ im Text herumspukt, die „Rasierklinge“ und  „Notizbuch“ sind in Bezug auf Stefan Zweig noch hinzugekommen und in der April Schreibruppe habe ich zwar keine richtige Wurfgeschichte, aber wohl eine Schreibzusammenfassung gemacht.

Der Titel „Berührungen oder wie ein Roman entsteht“, könnte zwar ein bißchen holzig beziehungsweise unbedarf klingen, es ist aber so, von drei Ebenen ausgehend,  wird die Entstehungsgeschichte beschrieben und am Ende sitzt das Fräulein Anne allein im Cafe Wolke und schreibt in das von Stefan geschenkt bekommene blaßblaue Wachsheft hinein.

In den letzten zwei oder drei Wochen ist der Schreibfluß dann gekommen oder eigentlich schon nach der April-Gruppe, aber da kamen dann auch Chris Baders Mails und Blogbeiträge und jetzt bin ich eigentlich zufrieden, obwohl noch sehr sehr viel Korrekturarbeit auf mich wartet, da vorallem, die letzten Teile noch sehr unausgeformt sind.

Jetzt fahren wir ja bald auf Urlaub, so daß es da auch noch Unterbrechungen geben wird, dann kommt die Sommerfrische, die wegen Alfreds Altersteilzeit und weil wir in Wien ausmalen müßen auch anders und kürzer werden wird, so daß ich mal denke, daß ich den Sommer zum Korrigieren brauchen werde und dann wieder auf Stoffsuche gehe, weil ich da ja schon wirklich sehr viel aus- oder angeschrieben habe

Die Idee von den dreizehn Wurfgeschichten gibt es  auch noch und sollte vielleicht ausgeführt werden und bezüglich des nächsten „Nanowrimos“ habe ich gedacht, daß ich mir den wirklich aus „Wurf oder Greifworten“ zusammenstellen könnte. Es könnte auch wieder eine depressive Rahmenfigur geben, die das auführt.

Das Jahr wäre damit schon geplant, das diesmal wahrscheinlich vier Bücher bringt, die sogenannte  „Flüchtlingstrilogie“ und die Transgender-Geschichte.

„Paul und Paula“ habe Ich geschrieben, „Die Berührungen“, einige Wurfgeschichten, etceta und wahrscheinlich wenige Lesungen, denn bisher habe ich ja nur die Fatma Challaki-Szene beim Osterspaziergang gelesen und so, wie es ausschaut scheint es nichts mit dem Volksstimmefest zu werden, denn Christoph Kepplinger meldet sich bei mir nicht und es gibt zwar wieder „Ein Fest für Kunst und Kultur“ in Margareten, aber da werde ich gerade in Kroatien sein, beim „Tag der Freiheit des Wortes“, den ich ja nicht mehr organisiere, werde ich auch nicht mehr eingeladen und mit dem „Literaturgeflüster“ schreibe ich mich offenbar auch eher an die Wand, als daß ich Aufmerksamkeit damit errege oder berühre und was das Lesen betrifft, bin ich, glaube ich, dabei meine tolle Leseliste endgültig umzuschmeißen und nicht und nicht zum „Vicki Baum-Schwerpunkt“ zu kommen, weil ich, wenn wir nächste Woche nach Harland fahre, mir wahrscheinlich auch die „Merowinger“ und „Die Wasserfälle von Slunj“, die ich dort haben sollte, herausssuchen und zum“Stefan Zweig Schwerpunkt“ noch einen bezüglich Doderer setzen werde und im Dezember dann den ganzen Bücherstoß vom Badezimmer wieder zuückbringe?

Ich fürchte fast, denn im August kommt ja die deutsche Buchpreisliste und da will ich die Verlage ja wieder anschreiben und lesen, was zu bekommen ist und im September gibt es, die des neuen „Österreichischen Buchpreises“ und da habe ich gedacht, schreibe ich mal den Hauptverband an und erzähle ihm von meinem Buchpreisbloggen und nehme den österreichischen dann auch mit, einen „Debutpreis“ soll es da auch geben.

Dann bleibt wahrscheinlich vieles ungelesen, worüber ja auch andere Blogger stöhnen und die vielen Neuerscheinungen verfluchen, aber macht ja nichts, ich finde es noch immer gut, daß soviele Leute schreiben, tue es selber, sage dann bei Anfragen auch nicht nein und Jaqueline Vellguth, hat inzwischen tatsächlich das vierte Buch in diesem Jahr geschrieben und online gestellt.

2016-03-05

Vorschau auf „Nika, Weihnachtsfrau oder ein Dezember“

Filed under: Bücher,Buchpromotion — nagl @ 00:09
Tags: , , ,

20160214-005830

Die achtundzwanzigjährige Germanistikstu-
dentin Nika Horvath verdingt sich im Dezem-
ber prekär als Weihnachtsfrau, mit einem
roten Mantel weißen Kragen und einer rot-
weißen Nikolomütze, auf der Mariahilfer-
straße, um für ein Kaufhaus Werbezettel zu
verteilen und den Kindern Zuckerln und
Schokoladestückchen in den Mund zu schie-
ben. Dabei kommt sie in Kontakt mit Passan-
ten, Käufern, Flüchtlingen, Angepassten und
Ausgeschlossenen und ein Adventkalender
der besonderen Art eröffnet sich.

 

Und wieder gibt es eine Vorschau auf ein neues Buch, sozusagen der dritte Teil der“Flüchtlingstrilogie“ oder die Fortsetzung des „Sommerbuchs“, der im November im Rahmen des „Nanowrimos“ geschrieben wurde.

Das zweite Buch mit dem  Puppencover, diesmal mit der Weinhnachtsmannmütze, vielleicht nicht ganz passend zur Jahreszeit, aber es wird ja noch eine Weile brauchen, bis das Buch gedruckt und erschienen ist.

Daher jetzt schon die drei Fragen, mit denen man das Buch nach Erscheinen gewinnen kann:

  1. Wie ist es zu der Entstehung des Buches gekommen und in welchen Rahmen wurde es geschrieben?
  2. In welchen meiner vorigen Bücher gibt es schon eine „Nika, Weihnachtsfrau-Geschichte“?
  3. Wer ist Joe Proshaka und in welchen Theaterstück spielt er eine Hauptrolle?

Zur leichteren Beantwortung der Fragen gibt es wieder die Schreibberichte: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Ich wünsche viel Spaß beim Raten und schicke dem Ersten, der die Fragen beantwortet, das Buch gerne zu.

Eine Lesung daraus hat es schon am 17. Dezember im „Read!!ingroom“ gegeben.

Ausschnitte daraus sind im Blog am 5. 19. und 25. Dezember zu finden.

Im Dezember werde ich im Blog sicher auf meinen Adventkalender hinweisen, beziehungsweise weitere Ausschnitte daraus einstellen, so daß es neben dem Printbuch nach und nach ein richtiger Blogroman werden kann.

2016-02-25

Stoffsuche

Mit „Paul und Paula“ bin ich gestern wieder fertig geworden und habe es, zusammen mit ein paar Beschreibungssätzen ein zweites Mal dem Alfred geschickt.

Das habe ich ja schon Ende Jänner getan, bevor wir nach Salzburg fuhren, dann kamen Gloria G.s kritische Anmerkungen und ich bin gesessen und gesessen und habe das „sie“ in ein „er“ verwandelt und ausgebessert, was falsch oder unlogisch war.

Das Lokal in „Maribou“ umbenannt, das „Sigmund Freud Museum“ in eine „Berg-Galerie“, etcetera. Ob es sprachlich so gut geworden ist, daß es Anerkennung findet, wage ich nicht zu hoffen, weil ich ja fürchte, daß das bei mir, ich weiß auch nicht, warum,  unmöglich ist, ich finde es aber dichter und kürzer ist es dadurch auch ein bißchen geworden, hat jetzt neunundvierzig Seiten, dann kommen noch zwei Zeilen Danksagung dazu, beziehungsweise 22 726 Worte.

Mein kürzestes Buch wahrscheinlich,  eine knappe Erzählung, das Cover „Paula und Paula“ auf roten Grund, habe ich schon im Jänner entworfen und die „Sommergeschichte“ ist jetzt auch soweit, daß sie an die Druckerei gehen kann.

Da gibt es  schon die Vorschau, wer also noch was gewinnen will, beeilen bitte, wenn das Buch da ist, werden die Fragen aufgelöst.

Es wird  aber bald die Vorschau für den „Adventkalender“ geben, wo wir aber erst das Cover machen müßen, obwohl wir Text und Foto schon haben und dann, was ist dann, wenn mein vierzigstes oder so Selbstgemachtes erschienen ist?

Was werde ich dann schreiben? Da fehlt nach wie vor die Idee füŕ den großen Roman, die ja inzwischen immer kürzer werden und dann hatte ich auch die Idee für die „Wurfgeschichten“, wie es beispielsweise in echt oder als Arbeitstitel heißen könnte, zwölf oder so kürzere Geschichten und die Ideen dazu könnte ich mir aus der Schreibgruppe mitnehmen oder, wie das die Blogger raten, in die Bibliothek gehen, ein Buch herausnehmen und ein paar Sätze herausnehmen und auf diese Art und Weise die Geschichte zusammenbasteln.

Mal sehen, ob das geht. Versuchen könnte ich es ja und von der letzten Schreibgruppe habe ich mir ja das Opernballthema nach Hause genommen und dann die Bundespräsidentin Awadalla dorthin geschickt, die jetzt ja noch eifrig Unterstützungserklärungen sammelt. Das hatte dann allerdings die Länge eines Blogartikels. Aber mal sehen, wie es weitergeht.

Gestern, als ich die „Paula“ abgeschlossen hatte, habe ich die Fenster geputzt und die Böden gesaugt, das ist so mein Ritual, zu putzen, wenn ich mit einem Text in der Rohfassung fertig bin, bevor es an den nächsten geht. Korrigiert wird es dann ja noch, wenn es der Alfred gesetzt hat, bis es an die Druckerei gehen kann und heute habe ich gedacht, gehe ich in der Stadt spazieren, gehe vielleicht ein paar Leuten nach, höre ihnen zu, mache mir ein Notizen, etcetera und schaue, ob ich so zu meinen Stoffen komme?

Ein paar diesbezügliche Ideen hatte ich mir schon in mein Notizbuch aufgeschrieben, aber das war nichts wirklich Neues, sondern ist eher, um das gekreist, worüber ich schon geschrieben habe, das Umgehen mit „Alzheimer“ beispielsweise oder wie macht man das, wenn das, was man schreibt, nicht berührt, aber man trotzdem einiges erlebt,  was wichtig ist oder wie geht es jemanden, wenn das Telefon nicht läutet, etcetera.

Man sieht dasThema „depressive Frauen“ ist eines, was mich nach wie vor beschäftigt, aber das habe ich  schon öfter thematisiert und sollte es vielleicht nicht wieder aufwärmen, wie mich schon einmal eine meiner Leserinnen mahnte.

Also heute Morgen ein kleines und das große Notizbuch eingepackt und mit einer Wasserflasche losgezogen, ein „Mc Donalds-Sparbuch“ mit ein paar Gutscheienen hatte ich auch und auf die Bank mußte ich, bezüglich meines Bausparvertrages, beziehungsweise wollen die jetzt wissen, ob man politisch tätig ist?

Das wäre vielleicht auch ein Stoff für eine Geschichte und mein Bankberater sagte mir noch, wenn er wüßte was die Zukunft bringt, würde er einen Lottoschein kaufen und sich ein schönes Leben machen!

„Sie werden sicher nichts gewinnen!“, habe ich gesagt und darüber, daß eine arbeitslos gewordene Frau ihr Erspartes abhebt, in eine Schuhschatel steckt und beschließt, wenn es weg ist, in den Wald zu gehen und nicht wiederzukommen, habe ich auch schon geschrieben.

Sie könnte es natürlich auch ausgeben und sich angesichts der Flüchtlingsproblematik, um sie herum, ein schönes Leben zu machen versuchen, das wäre vielleicht eine Idee für die nächste Kurzgeschichte, mal sehen?

Ich bin also in Richtung Stadt gegangen, habe einem Flüchtling oder Obdachlosen eine Zeitung abgekauft, beziehungsweise ihm zwei Euro gegeben. Man sieht jetzt wirklich mehr Bettler, eine Frau mit Kinderwagen hat mich angesprochen und wollte wissen, wie sie zu Fuß in den zwanzigsten Bezirk kommt

In dem Bücherkastl beim „Kupptisch“ lagen ganze Stöße „Bastei-Liebesromane“, ich habe nicht hineingeschaut, aber nachher gedacht, ob das nicht meine, vom Almweg, dem Haus, das die Anna jetzt verkauft hat, sind?

Dann bin ich zum Mc Donalds gegangen, einen Krapfen hatte ich schon früher gegessen, mir dort erste Notizen gemacht und zwei Medizinstudentinnen oder Ärztinnen auf Turnussuche zugehört und bin dann auf Paul und Paulas Spuren, die Berggasse hinunter und am „Freud Museum“ vorbei gegangen, bis zur Strudlhofstiege und die dann wieder hinauf, um mir beim Kutschera-Markt die „Büchertaschen“, die es dort an einem Parkgitter gibt, anzuschauen.

Dann bin ich zum AKH gegangen und habe mir meinen zweiten Notizblock aufgeschrieben und dabei vier möglichen Romafrauen beim sich Unterhalten beobachtet, während die zwei sie begleitenden Männer mit ihren Handy spielten.

So weit, so what und meine Ausbeute, vom zweiten oder dritten heurigen Recherchetag, jetzt werde ich wieder in meinen schon vorhandenen Büchern lesen, das tue ich auch immer gern vor dem Neubeginn und gehört zu meinen diesbezüglichen Ritualen und bin dann nach Hause gegangen.

Da ist dann die Dauerkarte, beziehungsweise, die Akkreditierung für Leipzig gekommen, wo es ja wieder literarisch werden wird, ein paar Neuerscheinungen sind bis dahin auch zu lesen. Ich warte auf das Ronja von Rönne Buch, habe mir ein neues Rezensionsexemplar bestellt, ich kann es nicht lassen, auch wenn die vorhandene Leseliste schon so  lang ist. Petra Ganglbauers Gedichte müßten auch noch kommen und noch ein Buch habe ich zu lesen, das mir Klaus Khittl alias Gloria G. der oder die unermüdliche, gestern, bezüglich meines „Paul und Paula“Texts vorbeibrachte.

Sybille Berg „Vielen Dank für das Leben“, auch eine vortreffliche Transgender Geschichte, auch wenn man das nicht sofort merkt, wie ich mich belehren ließ.

Nun ich bin gespannt,ich will ja immer wissen, was und wie es die anderen besser machen, bevor es ans Weiterschreiben geht und einige Todesmeldungen schleppe ich auch noch vor mich her und bin nicht dazugekommen sie zu bloggen.

Vorigen Freitag sind sowohl Harper Lee, von der ich ja nach Weihnachten ihr neues altes Buch gelesen habe und Umberto Eco gestorben, von dem ich einiges auf meiner Leseliste habe, gestorben.

2015-12-19

Vierter Adventsamstag

Filed under: Textbeispiel — jancak @ 00:00
Tags: , ,

Jetzt  wie versprochen eine Nika-Geschichte aus dem Adventkalender.

Die Probelesung im „Read!!ingroom“ ist absolviert und trotz der geringen Zuhörerzahl ein Erfolg geworden und am vierten Adventsamstag werde ich mich doch nicht in den Marihailferstraßeneinkaufstrubel begeben, sondern meine Recherchen als abgeschlossen betrachten.

Weiß ich doch jetzt, daß der Gerngroß am Donnerstag und Freitatag bis einunzwanzig Uhr offen hat und am Freitag und es am Samstag beziehungsweise am Feiertag ein Weihnachtsengerl gibt.

Also keine Weihnachtsfrau, die gibt es nur in meiner Phantasie und die hat  schon Tradition, beziehungsweise eine Vorgeschichte.

Also lasse ich es bei dem Gehabten, beziehungweise  beim Korrigieren das Wort „Gerngroß“ weg und die Nika nur vor einem Kaufhaus auf der Mariahilferstraße stehen, damit niemand sagen kann „In der Realität ist das aber anders!“, denn ich will  eine Weihnachtsfrau und kein Engerl.  Das ist der Clou meiner Geschichte und so brauche ich in den Text auch nicht die Schaufester hineinkatapultieren, hinter denen als Dekoration ein kleines lachendes Mädchen auf einer Schaukel sitzt.

Einen entsprechenden Katalog, den die Nika vielleicht doch verteilen könnte, hat mir ein Klient in die Praxis gebracht, denn auch Klienten kaufen Weihnachtsgeschenke  und ich bleibe am Samstag zu Hause und nütze meine Zeit zum Korrigieren, während die Nika am vierten Adventsamstag durchaus ihre Erlebnisse hat:

„Samstag, 19. Dezember

„Das wird ja immer besser!“, dachte Nika am nächsten Morgen, als sie das goldglänzende Weihnachtsengerl mit aufgebauschten Wattehaaren von einem Konkurrenzunternehmen vorüberhuschen sah.

„Guten Morgen, Weihnachtsfrau!“, hatte es ihr zugerufen und sie, wenn sie sich nicht irrte, mitleidig angesehen.

„Fünf Tage noch, dann ist es vorbei! Hast du schon den Truthahn für den Weihnachtsschmaus bestellt?“

Mitnichten, Weihnachtsengel hatte keine Ahnung und war sicher eine ebenfalls prekär beschäftigte Studentin, aber die Telecomfirma, die sie engagiert und ihr seine Broschüren in das goldglänzende Körbchen gesteckt hatte, schien sie nur an den Einkaufssamstagen zu brauchen oder überhaupt nur am letzten, denn Nika hatte es noch nicht gesehen oder hatte sie nicht genau genug hingeschaut?

„Weihnachten feiere ich mit der Familie, mit Schwesterchen, deren Freunden und dem noch nicht geborenen Weihnachtskind bei Papa und Mama und da gibt es, wenn ich richtig verstanden habe, heuer eine schicke Lachsforelle, statt des fetten Weihnachtskarpfen, damit der Papa keinen Cholesterinhochstand bekommt!“, rief sie Engelchen fröhlich zu und steckte ihm, Widerlich Seidlers Anweisungen forsch ignorierend, ein Stollwerkzuckerl entgehen.

„Oder möchte Engelchen lieber ein Naps? Nougat- und Erdbeergeschmack habe ich zur Auswahl!“, rief sie und das junge Mädchen in dem Engelskostüm griff zu.

„Endlich etwas Süßes!“, rief es erfreut.

„Ich habe nur Handyverträge in meinem Körbchen! Lachsforelle klingt aber gut! Meine Mama schwört dagegen noch  traditionell auf die Gans! Sie wohnt im tiefsten Mühlviertel und der Papa hält es mehr  mit Bier und Anisschnaps, so daß zu befürchten ist, daß er auch heuer am Weihnachtsabend besoffen ist und auf die Geschenkpapekte kotzt, weil er die sentimentale Stimmung nicht verträgt! Das von wegen Weihnachtsfrieden! Aber ich höre schon auf, dich anzulabern, damit wir keinen Ärgern mit unseren Chefs bekommen! Willst du einen Handyvertrag? Ich bin übrigens die Claudia!“, rief es , streckte ihr das das Napspapier entgegen und rauschte ab. Alles bestens am vierten Weihnachtssamstag! Widerlich Seidler war nicht zu sehen und schien am Samstag frei zu haben! Dafür stapften zwei Weihnachtsmänner in ihren rotweißen Kutten und wallenden Rauschebärten an ihr vorbei zur nächsten Punschhütte, schrieen stilecht „Ho, ho, Weihnachtsfrau!“, rasselten mit einem Glöckchen und einer von ihnen war sich auch nicht zu blöd, ihr auf das Hinterteil zu klopfen.

„Paß auf, Santa, das ist sexuelle Diskriminierung, das kann ich bei der Gewerkschaft anzeigen!“, rief Nika ihm nach. Aber er hörte nicht zu und eine mittelalte Frau, die schon einige Einkaufssäcke schleppte, schaute sie neugierig an und sagte vermittelnd „Seien Sie großzügig, Weihnachtsfrau, in  fünfTagen feiern wir das schönste Fest des Jahres und da sollen wir uns alle freuen!“

Ach wirklich! Die Weihnachtsmänner waren schon verschwunden und schräg gegenüber war ein Geschenkbus zu entdecken, in denen die Omas und die Mamis ihre Geschenkpäckchen verstauen, damit sie ungestört einkaufen, konnten und sie mußte das auch noch tun! Für Ruth, Vera und die noch nicht geborene Zoe-Philipa etwas aussuchen! Für die Mama eine Bonbonierre, für den Papa eine Flasche Whisky, für Harald Schwabeneder eine CD! Aber wann sollte sie das alles besorgen, wenn sie von neun bis sieben auf der Straße stand? Sie brauchte auch ein Weihnachtswichtelchen und da stand ein solches schon vor ihr, strahlte sie mit ihren Pippi Langstrumzöpfen über die es wieder eine graue Strickmütze gestülpt hatte an und sagte fröhlich „Guten Morgen, Weihnachtsmannfrau, hast du etwas Süßes für mich? Ich gehe wieder Weihnachtsshoppen, denn jetzt kann ich die CD für Onkel Max besorgen, damit er mit „Stille Nacht“ und “ O Tannenbaum“ in Stimmung kommt! Er hat mir, nachdem ihm meine Zeichnung sehr gefallen hat, nochmals fürnf Euro gegeben und um 9.80 bekomme ich eine! Die geh ich jetzt besorgen und dann noch in den „Merkur“! Er hat mir eine Liste gegeben, was ich für die Weihnachtsfeiertage kaufen soll, falls wir uns  nicht mehr sehen! Aber ich komme natürlich noch  her, um die Mama ein bißchen zu ärgern!“, sagte Jessica Nikolic grinsend, dann brach sie ab und zuckte verlegen mit den Achseln.

„Uje, uje, du mußt gar nicht so böse schauen und mich beim richtigen Weihnachtsmann verklagen, Nika, Weihnachtsfrau! Ich weiß, das soll man nicht und ich will sie auch nicht ärgern, denn sie ist im Streß, alles zu besorgen, damit der Truthahn am Donnerstag rechtzeitig fertig ist, wenn sie bis zwölf im Geshäft stehen muß, damit die Männer, die auf die Weihnachtsgeschenke vergessen haben, ihren Frauen noch schnell Handschuhe kaufen können! So erzählt es mir die Mama immer! Ich habe dagegen schon alles beisammen, für die Mam, die Oma und den kleinen Dominik! Das ist der Vorteil, wenn man öfter herkommt und für Onkel Max habe ich extra viel zu besorgen! Denn stell dir vor, Weihnachtmannfrau, er hat auf der Mariahilferstraße, als es ihm besser ging und er hinunter konnte, einen alten Freund getroffen! Aber das weißt du  schon, denn du warst  dabei! Einen Kollgen vor der Schule, wo er unterricht hat! Einen Deutschlehrer! Onkel Max hat Mathematik und Physik unterricht und der ist so allein, wie er, weil er seine Frau am Krebs verloren hat, während die von Onkel Max einen Herzinfarkt hatte! So haben die Beiden beschlossen, gemeinsam zu feiern und dazu braucht Onkel Max eine Gans, Rotkraut und Semmelknödel und ich helfe beim Kochen! Denn das kann ich auch! Schaue ich der Mama immer in die Töpfe, beziehiungsweise muß ich mir zu Mittag mein Essen wärmen, wenn sie in der Handschuhabteilung steht und einen Kuchen werde ich auch besorgen, denn am zweiten Weihnachtsfeiertag gibt es Gäste! Aber das darf ich nicht verraten, Weihnachtsmannfrau! Das will Onkel Max, der Mama und dir selber mitteilen! Ich habe einen Brief für euch!“, sagte sie in ihre Tasche greifend. Dann streckte sie Nika ein blaues Kuvert entgehen und schaute noch einmal begierig in ihren Jutesack.

„Ich bin die Briefbotin, beziehungsweise ein fliegendes Weihnachtsenger! Dafür ich ich mir sicher etwas Süßes verdient, nicht wahr Weihnachtsmannfrau und jetzt schaue ich zur Mama, denn der habe ich auch ein Brieflein zu übergegeben, bevor ich in die Musikabteilung flitze! Bis später, Weihnachtsmannfrau und streß dich nicht, damit du nicht auch einen Herzinfarkt bekommst und Weihnachten heuer ausfällt!“, rief sie mit pfiffigen Gesichtsausdruck und winkte ihr, die Handvoll Süßigkeiten, die sie sich aus Nikas Extrasäckchen stibitzt hatte, in die Tasche steckend, fröhlich zu.

„Und das wäre eine Katastrophe für die Kinder dieser Welt! Das wollen wir verhindern, Weihnachtsfrau! Bis später also und noch einen schönen Tag!“

So weit der neunzehnte Dezember, den fünften gibt es hier zu lesen,  den ersten und den siebzehnten habe ich im „Read!!ingroom“ vorgestellt und eine frühere Fassung vom dreizehnten und dreiundzwanzigsten Dezember aus dem Jahr 2013 gibt es auch und noch einen Schreibbericht.

2015-12-05

Samstag, 5. Dezember

Filed under: Textbeispiel — jancak @ 00:38
Tags: , , ,

Am Samstag gab es natürlich einen Krampus mit einer Butte auf dem Rücken, heraushängender Zunge und einer großen Rute hinter dem Adventkalenderfester und erinnerte Nika, daß heute nicht nur der zweite Einkaufssamstag war.

Streß pur auf der Mariahilferstraüe, wie ihr Klaus Seidler gestern vorsorglich eingeprägt hatte.

„Da gehts dann rund zu, Frau Magister und Sie können beweisen, was Sie können!“, hatte er gedroht und als sie sich erkundigt hatte, warum es keine Weihnachtsfrau am ersten Einkaufssamstag vor dem Kaufhaus gegeben hatte, hatte er die Achseln gezuckt.

„Aus Einspargründen und weil heute erst der erste Dezembersamstag ist, hat das der Vorstand so beschlossen! Wenn Sie mich fragen, eine Schnapsidee! Es ist aber so! Ich sitze nicht im Vorstand und habe keine Stimme und so naht Ihre Bewährungsprobe erst morgen!“, hatte er geantwortet und hinzugefügt, daß er besondere Pünktlichkeit von ihr erwarte!

„Aye, Aye, Sir!“, hatte Nika geantwortet, ihn angegrinst und die Hand auf ihre Weihnachtsfraumütze gelegt.

Bei sich hatte sie gedacht, daß der Krampus sie nichts anging, denn zum Glück war der Vorstand nicht auf die Idee gekommen, sie für heute in ein schwarzes Fellkostüm zu stecken und ihr eine rote Filzzunge anzukleben. Es war aber doch etwas anders. Denn in dem Sack, der im Magazineurbüro für sie bereit lag, steckten statt „Naps“ und „Stollwerks“ kleine Krampus- und Nikolausfiguren und sie versuchte sich vorzustellen, daß die der kleinen Jessica  besondere Freude bereiten würden, die versprochen hatte, auch heute wieder auf der Mariahilferstraße zu erscheinen und Weihnachtseinkäufe zu machen.

Vielleicht machten sie auch dem Burschen mit der grauen Decke Freude, aber der war nicht da. Der Platz beim Eingang, an dem er die letzten Tage gekauert  und vor sich hingestarrt hatte, war verwaist. Fürchtete er sich ebenfalls vor dem Krampus oder hatte Widerlich Seidler seine Drohung wahr gemacht und die Polizei gerufen? Sie wußte es nicht und hatte keine Ahnung. Dagegen schien seine Voraussage zu stimmen, daß viel los war. Denn die Straße war schon um halb zehn überfüllt und besonders viele Kinder drängten sich um ihren Sack.

„Hallo, Frau Weihnachtsfrau, hast du auch etwas für mich? Ich bin sehr brav gewesen! Ich will einen Nikolo, wie meine Schwester und keinen Krampus, denn das ist Diskriminierung!“, rief ein kleiner Knirps, zwickte das Schwesterlein in den Arm und sie bemühte sich die Drohung der Mutter zu ignorieren, daß die Frau Weihnachtsmann, wenn er so unartig sei und die Moni ärgere, bestimmt keinen Nikolo für sie habe!

„Einer ist noch da!“, sagte sie unbewegt, streckte ihm den solchen entgegen und gab der Mutter, noch ehe sie protestieren konnte, einen Flyer in die Hand.

„Und das ist für die Mama, damit sie auch nicht leer ausgeht!“

Der Kleine steckte den Nikolo in den Mund. Dann zwickte er die Schwester nochmals in den Arm und rief „Ätsch, Ätsch!“

Nika bemühte sich schnell wegzusehen, weil sie von der Mutter keine Belehrung, wie „Sehen Sie, Frau Weihnachtsfrau, das habe ich Ihnen gleich gesagt!“,  hören wollte.  Sollte der Kleine seinen Nikolo haben, wenn er keinen Krampus wollte! Daß man seine Schwestern nicht schlagen durfte, mochte ihm seine Mutter beibringen, obwohl die Achtung des Mannes vor der Frau, schon sehr wichtig war.

Das mußte der Kleine, der inzwischen mit seiner Mama und der Schwester verschwunden war, noch lernen,  während ihr Traummann Harald Schwabeneder solches zu beherrschen schien und ihm würde sie einen der Krampusse überreichen, wenn er nach Dienstschluß auf sie wartete und mit ihr auf eine Krampusparty ins „Jazzland“ gehen würde.

Denn dazu hatte er sie eingeladen, nachdem er herausgefunden hatte, daß sich Nika auch für Jazz interessierte, während die Spurensuche in Vera Mosebachs Praxis ein Flop geworden war.

Dorthin war sie mit ihrem Traummann gestern, um viertel acht zwar aufgebrochen, aber Vera hatte ihnen den Tatort, weil von der Polizei noch nicht freigegeben, nicht zeigen können.

„Ich darf zwar, haben mir die Polizisten erlaubt, meinen Beruf ausüben, die Klienten müßen aber zu Dr. Dorfler aufs Klo und sehr gut für meinen Ruf als Psychotherapeutin sind diese Schlagzeigen nicht!“, hatte sie geklagt und auf die Sammlung der „Österreich-Heute-Nummern“, hingewiesen, die auf ihrem Tisch lagen.

„Dem kann ich mich nur anschließen!“, hatte die Schwester hinzugefügt und wiederholt, daß Joe Prohaska nicht aufhörte, sie zu verfolgen und seine Verantwortung für sein Kind einzufordern.

„Dem scheint der sogenannte Mord ins Veras Praxis egal zu sein! Im Gegenteil scheint er ihn dafür zu verwenden, mich unter Druck zu setzen! Was ihm zwar nicht gelingen wird, denn ich will mit keinen Mann zusammenleben und Zoe-Philipa allein aufziehen! Aber wenn er sich ans Jugendamt wendet, könnte ich Schwierigkeiten bekommen und die Kollegen und der Chef schauen mich auch schon scheel an!“, hatte sie gesagt und hilfesuchend auf Harald Schwabeneder geblickt, der sich zu versichern beeilte, das er tun würde, was er konnte und das war auch geschehen.

Im „Samstag-Standard“, den Nika auf den U-Bahn-Sitz gefunden hatte, war ein etwas emotionsfreierer Artikel erschienen, der sich für das Recht der gleichgeschlichtlichen Frau auf ein Kind einsetzte, erschienen, während die Gratiszeitungen weiterhetzten und Ruth verdammten, weil sie zwar mit Joe Prohaska ins Bett gegangen war, nun aber nichts von ihm wissen wollte!

„Das konnte doch nicht sein!“, hatte eine Reporterin namens Carmen Corner geunkt.

„So weit darf man  nicht gehen! Das hieße doch die Frauenbewegung und ihre Ziele mißzuverstehen und eine solche Gesellschaft will ich nicht haben!“, hatte sie geschrieben und sich für die Rechte des armen Joe Prohaskas eingesetzt, während sie offenbar  nichts dagegen hatte, daß Peter Kronauer jetzt unschädlich war.

Trotzdem durfte ihnen Vera das Klo und die angebliche Tatwaffe nicht zeigen. So hatte Harald Schwabeneder ihnen nur versichert, weiter objektiv zu schreiben und ihr ins Ohr geflüstert, daß er gern mit ihr auf eine Krampusparty gehen würde.

Sollte sein, wenn sie nicht zu müde war, denn der Ansturm auf ihre Krampusse und Nikolos ließ nicht nach. Sie hatte schon dreimal nachfassen müssen und ihre Mittagspause  fast versäumt.

„Bitte sehr!“, sagte sie daher, als sie mit einem neuerlich gefüllten Sack auf die Straße gekommen war und hielt einem älteren Mann mit einem Dreitagebart, dessen grauer Mantel falsch zugeknöpft war und der Hauspatschen, statt Straßenschuhe an den Füßen hatte, einen Flyer entgegen. Wo hatte sie ihn schon gesehen?, dachte sie dabei, schien er ihr doch bekannt und noch ehe sie zu einem Ergebnis gekommen war,  fragte er, ob sie nicht nicht an ihn erinnern könne?

„Am Dienstag sind wir gemeinsam in der U-Bahn gefahren! Erinnern Sie sich nicht mehr, Weihnachtsfrau? Als der Zug verspätet war, weil wieder so ein armer Teufel auf die Schienen gesprungen ist? Ich bin auf die „Parkinson-Ambulanz“ zur monatlichen Untersuchung ins AKH gefahren, Sie haben mir von ihrem ersten Arbeitstag als Weihnachtsfrau erzählt. Jetzt treffe ich Sie wieder, was ein erfreulicher Zufall ist!“, stellte er fest und wollte wissen, wie es ihr als Weihnachtsfrau gefalle?

„Ausgezeichnet!“, beeilte sie sich zu antworten und bestätigte, daß sie sich auch über den Zufall freue.

„Machen Sie Weihnachtseinkäufe?“, fragte sie dann mit Blick auf seine Hauspantoffeln, die dafür nicht sehr geeignet waren und er schüttelte den Kopf.

„Eigentlich will ich nur Milch, Brot, Kartoffelpürree, Gemüse und etwas Schinken für das Wochenende besorgen! Und einen Adventkranz! Den natürlich auch, denn den habe ich noch nicht in der Wohnung, obwohl heute schon der zweite Adventsamstag ist! Sie wissen, ich habe „Parkinson“,  da fällt esr mir schwer, das Haus zu verlassen und oft gelingt das auch nicht! Mein Zittern steht mir im Weg und das Anziehen geht dann auch nicht gut!“, sagte er mit einem Blick auf seinen falsch geknöpften Mantel.

„Ich wohne im Haus gegenüber und weil es nicht weit zum „Merkur-Markt“ ist und mir das Zubinden der Schnürsenkel große Mühe macht, bin ich mit den Hausschuhen losgezogen, um die paar Sachen einzukaufen und auch den Adventkranz, denn vorige Woche, wissen Sie, ist es mir so schlecht gegangen, daß ich das Haus nicht verlassen konnte und am Dienstag habe ich auf der Ambulanz solange warten müssen, daß ich darauf vergessen habe!“, sagte er mit einem so tieftraurigen Blick, daß Nika ihre Vorschriften  vergaß und ihm schnell einen ihrer Nikolos entgegenstreckte.

„Den darf ich Ihnen als Trost überreichen! Adventkränze habe ich leider keine in meinen Sack!“, scherzte sie und hoffte, daß weder die Spione von der FPÖ, noch Klaus Seidler sie sehen würde, aber der schien am Samstag nicht ins  Büro zu kommen, jedenfalls war er ihr noch nicht begegnet.

„Ich hoffe, Sie mögen Süßes!“, fügte sie  hinzu und er schaute sie dankbar an. Versuchte sogar ihre Hand zu küssen, was das Zittern seiner Hände aber nicht zuließ.

„Sie sind sehr freundlich zu einem kranken Mann, der wie ein Sandler aussieht, aber keiner ist! Das werde ich Ihnen nicht vergessen und wenn ich kann, mich gerne revanchieren! Denn Sie haben mich durchschaut! Ich bin ein Süßer und wollte mir ohnehin einen Briochekrampus für das morgendliche Frühstück besorgen, wenn ich es bis zum „Merkur“ schaffe! Denn wissen Sie, die hat meine Frau, als sie noch bei mir war, immer zu Nikolo gebackent! Damals haben meine Hände auch nicht gezittert und es war ein Leichtes, einen Adventkranz zu besorgen! Heute schaffe ich es nicht einmal im Taxi auf den Zentralfriedhof,  um ihr ein Weihnachtsgesteck zu bringen!“, sagte er und sah sie so traurig an, daß Nika nicht wußte, was sie antworten sollte. So griff sie in den Sack, um ihm auch einen Trostkrampus entgegenzustrecken, aber er schüttelte den Kopf.

„Ein Stück reicht, denn wenn ich zuviel Süßes esse, steigt mein Cholesterinspiegel, ich bekomme Altersdiabetes und meine Ärzte schimpfen! Aber vielleicht will die junge Dame den Krampus haben!“, sagte er, auf Jessica Nikolic weisend, die näher gekommen war.“

„Na klar!“, antwortete die munter.

„Vielen Dank, Frau Weihnachtsfrau! Sehe Sie, ich habe Wort gehalten! Bin wieder da und gehe in das Kaufhaus! Da kann der Chef meiner Mama nichts dagegen haben, wenn ich Handschuhe für die Oma kaufe und in den „Merkur“ will ich auch! Da soll ich für die Mama einiges besorgen und Sie wollen, habe ich gehört, auch dorthin?“, sagte sie, auf den alten Mann zeigend.

„Wenn Sie möchten, werde ich Sie begleiten und Ihnen die Sachen in die Wohnung tragen, denn wir haben in der Schule gelernt, daß man in der Adventszeit gute Taten setzen soll, um seine Chance auf Weihnachtsgeschenke zu erhöhen! „Aktion Weihnachtswichtel“ heißt da! Wenn Sie wollen, bin ich Ihre Wichteline und weil ich dafür eine Belohnung verdient habe, gibt mir die Frau Weihnachtsmann auch noch einen Nikolo, denn für den Krampus bin ich  viel zu brav!“

Auszug aus der „Nika Weihnachtsfrau“, meinem heurigen „Nanowrimo“, aus der ich auch am siebzehnten Dezember um 19. 30 im „Read!!ingroom“ in der Anzengrubergasse lesen werde und alle meine Wiener Leser und Leserinnen herzlich dazu einlade!

« Vorherige Seite

Bloggen auf WordPress.com.