Literaturgefluester

2021-03-01

Wien-Reihe und Olga Flor

Die Wien-Reihe, wo seit Julia Danielczyk Literaturbeaufragte der Stadt Wien ist, monatlich die Stipendiaten und Preisträger der Stadt Wien im MUSA vorstellte, wurde, als das MUSA zum Wien-Museum wurde, zur Wien-Reihe in der „AS“, die ja auch von der Stadt Wien subventioniert wird, umfunktioniert und auch da wurden immer zwei Autoren oder Autorinnen im Gespräch mit Julia Daniczyck vorgestellte, die ihre Texte lasen, dann kam Corona und nun livegestreamt und heute, wo gerade wieder Lockerungen oder Verschärfungen der Corona-Maßnahmen bekanntgegeben wurden, war wieder etwas anders, denn nur eine Stipendiatin, nämlich die 1982 geborene Alexandra Koch, die ich schon einmal im MUSA hörte, die Schauspielerin und Dramatikerin, die seit 2012 auch schreibt, seit 2016 Sprachkunststudierte und jetzt mit ihrem Text „vattern muttern künd“ wo die die Laute zu einer Kunstsprache verschoben wurden, ein Stadt Wien Stipendium bekommen hat. Julia Danielczyk fragte dann die Autorin einiges dazu, die erklärte, daß die Sprache in ihrer Prosa das Wichtigste für sie sei und daß die Handlung der Geschichten erst später komme komme. Es soll auch kein Rom an werden, sondern eine Prosasammlung, die in den weiteren zehn Monaten, die das Stipendkum noch dauert, noch anwachsen werden und dann beendete Julia Danielczyk nach einer guten halben Stunde die Veranstaltung, denn diesmal gab es etwas Besonderes in der Wien-Reihe, näömlich um neunzehn Uhr die Präsentation des neuen bei „Jung und Jung“ erschienen Romanen „Morituri“ von Olga Flor, die ja die erste Veza Canetti Preisträgerin der Stadt Wien und außerdem auch „Elias Canetti-Stipendiatin“ ist, der von Alexandra Millner, Annas ehemaliger Praktikantin in der Rahlgasse, wie ich immer schreibe, die mich auch einmal zu einer Lesung eingeladen hat, Literaturkritikerin, Lehrbeau ftragte der Germanistik und viel mehr, von der ich schon länger nichts mehr hörte, vorgestellt wurde.Ich kenne den Namen der 1968 geborenen Olga Flor, die 2013 auch den „Wildgans-Preis“ bekommen hat, seit in der GAV über ihre Aufnahme diskutiert wurde. Inzwischen hat sie sieben Romane geschrieben. „Erlkönig“ war der erste, dann „Talschluß“,“Kollateralschaden“, stand, glaube ich auf einer Buchpreisliste,, bei der „Die Königin ist tot“ war ich bei der Präsentation in der Hauptbücherei, „Ich in Gelb“ habe ich gelesen, wie auch den „Klartraum“, der auf der öst Shortlist stand und auch bei den O-Tönen präsentiert wurde.“Die Politik der Emotionen“ ist ein Essayband bei „Residenz“ erschienen. Ich war ich bei der Präsentation im „Republikanischen Club“

Ich bin also bei Olga flor ziemlich eingelesen, obwohl ich mich nichtals ihr Fan bezeichnen würde, weil ich sie zu theoretisch und zu kompliziert, wie vielleicht auch Lydia Mischkulnig empfinde. Sie scheint aber auf sehr theoretische Art auch sehr politische und sehr realsitsch zu sein oder immer wieder auch solche Themen in ihre Texte aufzunehmen und „Morituri“ was jaschon einmal vom Titel her sehr unverständlich klingt ist ihr neuerroman. Es heißt, die, die sterben müßen oder sterblich sind und die Gladiatoren haben den Cäsar im alten Rom auch einmal so begrüßt und am Cover ist eine bunte fleischfressende Pflanze zu sehen, was auch schon viel über das Buch und Olga Flors Schreibenweise zeigt.

Alexandra Millner hat die Personen vorgestellt. Da gibt es einen Maximillian, der ausgestiegen ist, seine Exfrau Sophie, seine Tochter Ruth, ein Nachbarpaar und eine Textschreiberin, die einen originellen Namen hat und es scheint, wie ich den gelesenen Stellen und dem Gespräch entnahm, um sehr viel zu gehen, was wieder mein Vorturteil Olga Flor ist sehr kompliziert bestätigte. Ich mag es da einfacher und strukturierter realsitsch, obwohl es auch, wie ich der „Jung und jung-Facebookseite“ entnommen habe, um aktuellen Politiker, wie Kurz und Putin zu gehen scheint. Olga Flor hat sie wahrscheinlich zu Monarchen oder Dispoten verglichen und Flüchtlinge und rechtsradikale Politiker gibt es auch. Ich habe von dem Vorgelesen wieder nicht viel verstanden, aber vielleicht kommt das Buch wieder auf eine der Buchpreislisten, wo ich esdann wahrscheinlich lesen werde.

2019-11-19

Wien-Reihe und neunzehnter Nanotag

Die „Literatur im MUSA“ von Julia Danilczyk, der Literaturbeauftragten der Stadt Wien, 2013 eingeführt, um die Preisträger und Stipendiaten der Stadt Wien vorzustellen, gibt es ja nicht mehr, da das MUSA jetzt zum Wien- Museum gehört, so gibt es in der „AS“ jetzt die „Wien-Reihe“, die schon im Oktober begonnen hat, da war ich mit dem Alfred aber im Kino, so daß ich erst heute wieder dazugekommen bin, mir die heurigen Preisträger und Stipendiaten und ihre Werke anzuhören, was ich, was ich sicher schon geschrieben habe, sehr wichtig finde, zu wissen, wer da von der Stadt Wien gefördert wird und mich auch sehr interessiert.

In der „Alten Schmiede“ war ich ja erst gestern zu „fünfzig Jahre Wespennest“, da aber im „Schmiedesaal“, die „Wien-Reihe“ fand im Keller statt und sowohl aus Verena Mermers „Autobus Ultima Speranza“ als auch aus Bettina Balakas „Die Tauben von Brünn“ habe ich schon lesen gehört.

Verena Mermer wurde vor cira einem Jahr von Cornelius Hell im Literaturhaus vorgestellt, Bettina Balaka stellte ihr Buch bei den O- Tönen vor, ansonsten stellte Julia Danilczyk die beiden Lesenden vor und vergab als Novum an die Förderungspreisträgerin Verena Mermer, die Urkunde, Bettina Balaka, die ich 1996 kennengelernt habe, als ich in der Jury für das Nachwuchsstipendium war, ist „Canetti-Preisträgerin“ und ein Gespräch mit den beiden Autorinnen über ihre Bücher gab es nach den Lesungen auch

Eher wenig Zuhörer, im MUSA war es ja immer sehr voll, ein paar Bekannte, die Angela und der Josef, die ich eigentlich erwartet hätten, waren nicht da, obwohl es Wein gegeben hat und wie in der „Alten Schmiede“ üblich, Knabbergepäck statt des im „MUSA“ üblichen Brots.

Ich habe mich lange mit Linda Christanell unterhalten, die ja auch bei der  gestrigen Veranstaltung war und habe heute bezüglich des „Nanos“ nichts geschrieben, sondern ein paar Szenen korrigiert. Das heißt, ich bin wieder unter die fünfzigtausend Worte gefallen und was die „Nanoseite“ betrifft, ist es interessant, denn einerseits steht da, daß ich erst 48 276 Worte hätte, also noch an die zweitausend schreiben müßten, auf der anderen Seite aber, ich bräuchte keine mehr. Ich korrigiere auf jeden Fall einmal zu Ende und schaue dann, was ich noch einfügen oder erweiten kann.

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