Literaturgefluester

2019-06-19

Vom Doml ins verlängerte Wochenende

Da nächsten Mittwoch wieder das „rundum gsund“ Treffen in der Wiener Gebietskrankenkassa ist, wäre heute der letzte Revolutionsworkshop im Doml gewesen, bei dem wir aber wegen meines Sturzes und Gips ja erst im Mai begonnen haben und ich Teil I und III des „Leidenwegs“ ja erst vor kurzem gelesen haben und mir Stephan Teichgräber den zweiten Teil, als ich die beiden anderen schon gelesen habe, vorige Woche mitgegeben hate. Ob ich den noch lesen will, bin ich wegen meiner überlangen Leseliste, wo jetzt auch noch „Zwei Jahre Nacht“ aus der „LeseAuslese“ der „Gesellschaft“ vom letzten Donnerstag dazugekommen ist, nicht so sicher, so habe ich ihm versprochen, das Buch zu lesen, wenn es Gegenstand des nächsten Seminars ist, obwohl ich da ja wahrscheinlich in meinem doppelten oder dreifachen Buchpreislesen gerade am Ertrinken sein werde und da Stephan Teichgräber mit seinem Skriptum, das er während der Workshops erstellt auch noch nicht fertig ist, haben wir uns ausgemacht, uns auch im Juli, zumindestens in der ersten Woche zu treffen, so daß das Soloworkshop, Stephan Teichgräber hat es „mit hundertprozentiger Psychologenbesetzung“ benannt, doch noch nicht abgeschlossen ist, wir heute aber das vierte Kapitel der „Schwestern“ beendet haben, das ja ganz dramatisch mit dem Betrug Katharinas endet, worauf sich der Ehemann an die Krim, Katja nach Paris und Dascha in die Provinz zu ihrem Vater begeben wird, wo sie von der Ermordung des Thronfolgers in Sarajevos aus der Zeitung erfahren und der erste Weltkrieg, der in die russische Revolution fünren wird, beginnt.

Das Workshop ist hiermit offenbar noch nicht ganz abgeschlossen, obwohl ich in diesem ja den Schönbrunn-Krimi von Gerhard Loibelsberger, den „November 1918“ und die „Sechs Tage im April“ gelesen habe.

Interessant und lustig ist es schon mein Literaturstudium bei Stephan Teichgräber in der Spengergasse, das mir neben meinem Schreiben, meinem Lesen und meinem Veranstaltungskalender sehr wichtig ist und jetzt geht es mit der „Schlafenden Sonne“, den „Zwei Jahre Nacht“ und dem „Dalvadossi“ für den Rest der Woche nach Harland, zu der Schwiegermutter, der Anna und dem Enkelkind, das letzten Samstag im Spital von St. Pölten geboren wurde und jetzt vielleicht schon in Harland ist.

Morgen ist ja ein Feiertag, am Freitag möchte ich einen Recherche-Shpppingtag machen und mit dem Rad zum Traisenpark fahren. Mir dort eine Uhr und Socken kaufen und vielleicht in der „Seedose“ einen Kaiserspritzer trinken, obwohl am „Literaturgeflüsterbuch II“ ja gar nicht so viel zu recherchieren ist.

Da habe ich jetzt ein Vorwort und ein Inhaltsverzeichnis geschrieben, bin daraufgekommen, daß ich einige der Artikel noch verschieben muß, damit sie zeitlich zueinander passen und dann korrigieren und korrigieren.

Eigentlich sehr spannend sich selbst ein Stück Literaturgeschichte zu erschreiben und das eigene vierzig Jahre erfolgfrei schreiben, sozusagen literaturwissenschaftlich zu erfassen.

Elf Jahre „Literaturgeflüster“ wird es ja auch bald zu feiern geben und davor kommt noch der „Bachmann-Preis“, eine Woche in Wien bevor es in die Sommerfrischenwochenenden gehen wird und am elften Juli fangen dann auch die „O Töne“ an, wo es schon das Programm gibt, die „Podium-Sommerlesereihe“ gibt es auch und, daß ich die Somerfrischenwochenenden für meine Literaturgeschichte bzw. mein Schreibebuch nützen will, habe ich schon geschrieben.

Wann ich wieder auf die Rudolfshöhe gehen will, weiß ich nicht. Am Sonntag werden wir aber, glaube ich, grillen, weil dann die Ingrid kommen soll und am Samstag wird vielleicht auch der Marktbesuch ausfallen, weil der Alfred nach Wien zu den Grünen fahren will, damit sie sich für die nächste Wahl gut aufstellen können und ich werde den heurigen Sommer somit schon mit einem langen Harlander Wochenende beginnen, bevor es noch eine Woche nach Wien und dann in den Sommer geht.

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